| (19) |
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(11) |
EP 2 024 586 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.06.2011 Patentblatt 2011/26 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.05.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2007/000914 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/137554 (06.12.2007 Gazette 2007/49) |
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| (54) |
Verwahrungselement für Bewehrungsanschlusseisen
Box-shaped retainer for reinforcing rods
Boîte d'attente
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
26.05.2006 DE 202006008530 U 08.02.2007 DE 202007002111 U 10.05.2007 DE 102007021777
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.02.2009 Patentblatt 2009/08 |
| (73) |
Patentinhaber: Max Frank GmbH & Co. KG |
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94339 Leiblfing (DE) |
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Erfinder: |
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- PENZKOFER, Ludwig
94339 Leiblfing (DE)
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| (74) |
Vertreter: Graf, Helmut et al |
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Graf Glück Habersack Kritzenberger
Postfach 10 08 26 93008 Regensburg 93008 Regensburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 165 367 DE-A1- 3 926 141 DE-U1-202004 011 238
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DE-A1- 3 632 563 DE-U1- 29 723 990
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein kastenartiges Verwahrungselement gemäß Oberbegriff
Patentanspruch 1.
[0002] Bewehrungsanschlüsse mit kastenartigen Verwahrungselementen sind seit vielen Jahren
bekannt und dienen in der Regel zur Herstellung einer Anschlussbewehrung zwischen
einem zuerst erstellten Betonbauteil und einem anschließenden Betonbauteil. Das kastenartige
Verwahrungselement und über die Außenseite des Bodens dieses Verwahrungselementes
vorstehende Anschlusselemente oder Abschnitte dieser Anschlusselemente werden in das
zuerst erstellte Betonbauteil eingebunden. Nach dem Fertigstellen dieses Betonbauteiles
können dann z.B. Aufgebogenen und aus dem geöffneten Verwahrungselement vorstehende
Anschlusselemente oder Abschnitte von Anschlusselementen in das anschließende Betonbauteil
eingebunden werden. Der Beton dieses anschließenden Betonbauteils füllt auch den Innenraum
des Verwahrungselementes aus, so dass dieses vollständig im Beton zwischen den beiden
Betonbauteilen eingebettet ist.
[0003] Bekannt ist ein kastenartiges Verwahrungselement (
DE 20 2004 011 238 U1), bei dem der Boden des Verwahrungselementes quer zur Längserstreckung dieses Verwahrungselementes
profiliert ist, um nach dem Fertigstellen des angeschlossenen Betonbauteils durch
diese vom Beton der beiden Betonbauteile ausgefüllten Profilierung eine Schubverzahnung
in Richtung der Längserstreckung des Verwahrungselementes zu erzielen. Das bekannte
kastenartige Verwahrungselement ist dabei aus mindestens drei gesonderten Bauteilen
hergestellt, nämlich aus einem streifenartigen, den Boden des Verwahrungselementes
bildenden und mit der Profilierung versehenen Zuschnitt aus einem Flachmaterial sowie
aus zwei weiteren streifenförmigen, die Seitenteile bildenden Zuschnitten, die ebenfalls
aus dem Flachmaterial bestehen und mit dem den Boden bildenden, profilierten Zuschnitt
zu dem Verwahrungskasten durch Verschweißen oder Verkleben verbunden sind. Die Herstellung
dieses bekannten Verwahrungselementes ist aufwändig.
[0004] Bekannt ist weiterhin eine Vorrichtung zum Einsetzen in eine Schalung für ein Betonteil
(
DE 39 26 141 A1), mit einem kastenartigen, mittels eines Deckels verschließbaren, us Metall bestehenden
Verwahrungselement für Bewährungsstähle, bei dem zumindest die Seitenwände und der
Boden profiliert und au einem einstückigen Zuschnitt gefertigt sind. Die Druckschrift
schlägt vor, das Verwahrungselement aus einem Profilblech, insbesondere eine Trapezblech
herzustellen und zwar derart, dass die Biegelinien guer oder senkrecht zu Profilierung
der Seitenwände und des Bodens verlaufen. Um beim Biegen des Profilblechs keine Ausbeulungen
im Bereich der Biegelinien zu erhalten, schlägt die Druckschrift vor, dass das Profilblech
Ausschnitte aufweist, die das Widerstandsmoment des Profilblechs vermindern und dadurch
Ausbeulungen vermieden werden.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, ein kastenartiges Verwahrungselement aufzuzeigen, welches
besonders einfach und preiswert gefertigt werden kann. Zur Lösung dieser Aufgabe ist
ein Verwahrungselement entsprechend dem Patentanspruch 1 ausgebildet.
[0006] Ein Verfahren zum herstellen eines derartigen Verwahrungselementes ist im Anspruch
12 angegeben.
[0007] Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0008] Bei dem erfindungsgemäßen Verwahrungselement ist die Profilierung bevorzugt schwalbenschwanzförmig
ausgeführt. Hierdurch ist bei der Herstellung des Verwahrungselementes ein besonders
einfaches Biegen oder Flachdrücken des diese Profilierung aufweisenden Flachmaterials
quer bzw. senkrecht zur Profilierung möglich, und zwar dadurch, dass z.B. an den Biegebereichen,
d.h. an den Übergängen zwischen dem Boden und den Seitenteilen des Verwahrungselementes
die Profilierung beim Biegen flach gedrückt bzw. flach gelegt wird. Bei der schwalbenschwanzförmigen
Profilierung ist dies mit vermindertem Kraftaufwand möglich.
[0009] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren an Ausführungsbeispielen näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- in vereinfachter perspektivischer Teildarstellung ein profiliertes Flachmaterial,
beispielsweise ein profiliertes Stahlblech zur Herstellung eines kastenförmigen Verwahrungselementes
gemäß der Erfindung;
- Fig. 2
- ein kastenförmiges Verwahrungselement in Seitenansicht, zusammen mit einem der in
diesem Verwahrungselement mit einer Teillänge aufgenommenen Ansch lusselementen;
- Fig. 3
- in vereinfachter Darstellung einen Schnitt durch das Verwahrungselement der Figur
2 entsprechend der Schnittlinie I - I;
- Fig. 4
- Verwendung des Verwahrungselementes der Fig. 2;
- Fig. 5
- in vereinfachter Teildarstellung und in Seitenansicht ein kastenförmiges Verwahrungselement
gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung;
- Fig. 6
- in vergrößerter Darstellung einen Schnitt durch das Verwahrungselement der Figur 5
entsprechend der Schnittlinie II - II.
[0010] In den Figuren ist 1 ein Stahlblech, welches mit einer schwalbenschwanzförmigen Profilierung
versehen ist, die aus mehreren Profilabschnitten 2 und 3 besteht, die jeweils aneinander
anschließen und einen schwalbenschwanzförmigen Querschnitt aufweisen sowie zu einander
abgewandten Oberflächenseiten des Flachmaterials 1 hin offen sind, und zwar bei der
Darstellung der Figur 1 die Profilabschnitte 2 zur Oberseite und die Profilabschnitte
3 zur Unterseite des Stahlbleches 1. Die Höhe H der Profilierung, d. h. der Abstand
zwischen der Ebene der Bodenflächen zweier benachbarter Profilabschnitte 2 und 3 ist
bei der dargestellten Ausführungsform wesentlich kleiner als die Breite B, die die
Profilabschnitte 2 und 3 jeweils an ihrem Boden aufweisen.
[0011] Die Figuren 2 und 3 zeigen ein kastenartiges Verwahrungselement 4, welches unter
Verwendung des profilierten Stahlbleches der Figur 1 durch Biegen hergestellt ist,
und zwar durch Biegen bzw. Abwinkeln senkrecht zu der Längserstreckung der von den
parallelen Profilabschnitten 2 und 3 gebildeten Profilierung. Das Verwahrungselement
4 besitzt demnach einen U-förmigen Querschnitt mit zwei relativ schmalen, jeweils
eine Längsseite des Verwahrungselementes 4 bildenden Schenkeln 5 und mit einem den
Boden des Verwahrungselementes bildenden, die Schenkel verbindenden Jochabschnitt
6. Beide Schenkel gehen an ihrem dem Jochabschnitt 6 entfernt liegenden Rand in einen
über die Außenseite der Schenkel 5 wegstehenden Flansch 7 über.
[0012] Durch das Formen bzw. Biegen des Stahlbleches 1 in das Verwahrungselement 4 ist an
den die Übergänge 8 zwischen dem jeweiligen Schenkel und dem Jochabschnitt 6 bildenden
Biegekanten 8 die Profilierung des Stahlbleches 1 zumindest weitestgehend flach gedrückt,
d.h. das Stahlblech 1 ist an diesen Übergängen partiell mehrlagig vorhanden, und zwar
dort, wo sich ursprünglich Übergänge zwischen den Profilabschnitten 2 und 3 befanden.
Weiterhin ist die Profilierung des Stahlbleches auch an dem in der Figur 3 oberen
Rand der Schenkel 5 sowie an den nach außen wegstehenden Flanschen 7 flach gedrückt,
so dass dort ebenfalls partiell das Stahlblech 1 mehrlagig vorhanden ist. Ansonsten
ist an den Schenkeln 5 sowie auch am Jochabschnitt 6 zwischen dem Flansch 7 und dem
jeweiligen Übergang 8 bzw. zwischen den beiden Übergängen 8 die Profilierung des Stahlbleches
1 aufrechterhalten, und zwar derart, dass sich die Profilierung senkrecht oder quer
zur Längsachse L des Verwahrungselementes 4 erstreckt.
[0013] Das beim Biegen sowie beim Ausbilden der Flansche 7 durch Flachdrücken der Profilierung
zwischen dem jeweiligen Flansch 7 und dem Übergang 8 an den Schenkeln bzw. zwischen
den beiden Übergängen 8 am Jochabschnitt 6 anfallende überschüssige Material führt
zu Ausbauchungen und/oder Wellungen in der Profilierung an den beiden Längsseiten
bzw. Schenkeln 5 sowie auch am Boden bzw. Jochabschnitt 6 des Verwahrungselementes,
wie dies in der Figur 3 mit 5.1 und 6.1 angedeutet ist. Weiterhin bleibt auch an den
sich in Längsrichtung L erstreckenden Biegelinien oder Übergängen 8 durch die nur
partiell mehrlagige Ausbildung eine gewisse Strukturierung erhalten.
[0014] Das kastenartige Verwahrungselement 4 dient zur teilweisen Aufnahme von Bewehrungseisen
oder Anschlusselementen 9, die jeweils von einer Länge aus einem Baustahl gebildet
sind, und zwar bei der dargestellten Ausführungsform U-förmig gebogen derart, dass
jedes Anschlusselement 9 zwei Schenkel 10 und einen diese Schenkel verbindenden Jochabschnitt
11 bildet. Die Schenkel 10 sind jeweils abgewinkelt und bilden dadurch ihrerseits
zwei, bei der dargestellten Ausführungsform rechtwinklig zueinander angeordnete Schenkelabschnitte
10.1 und 10.2. Die Schenkelabschnitte 10.1 sind im Innenraum des Verwahrungselementes
4 aufgenommen. Die Schenkelabschnitte 10.2 sind durch den Jochabschnitt 6 bzw. Boden
des Verwahrungselementes 4 nach außen geführt und gehen jeweils in den Jochabschnitt
11 über. An den beiden Enden ist das Verwahrungselement 4 stirnseitig durch ein geeignetes
Verschlusselement 12 verschlossen. Weiterhin ist das Verwahrungselement 4 an der dem
Jochabschnitt 6 gegenüber liegenden Seite verschlossen, beispielsweise durch einen
entfernbaren Deckel 13.
[0015] Im Verwendungsfall wird das Verwahrungselement 4 mit den Anschlusselementen 9 in
bekannter Weise in ein Betonbauteil 14 einbetoniert, so dass nach dem Entschalen die
den Verschluss 13 aufweisende Seite des Verwahrungselementes 4 frei liegt und die
Schenkelabschnitte 10.1 der im Betonbauteil 14 eingebundenen Anschlusselemente 9 aufgebogen
und als Anschlussbewehrung für den Anschluss eines weiteren Betonbauteils verwendet
werden können, dessen Beton dann auch den Innenraum des geöffneten Verwahrungselementes
4 vollständig ausfüllt. Durch die beschriebene Profilierung des Verwahrungsefementes
insbesondere auch an seinem Boden bzw. Jochabschnitt 6 senkrecht bzw. quer zur Längsachse
L wird vor allem auch die Schubkraftübertragung zwischen den aneinander anschließenden
Betonbauteilen im Bereich des im Beton vollständig eingebetteten Verwahrungselementes
4 wesentlich verbessert.
[0016] Die Figuren 5 und 6 zeigen in Darstellungen ähnlich den Figuren 2 und 3 als weitere
Ausführungsform ein Verwahrungselement 4a, welches wiederum einstückig durch bleibendes
Verformen eines profilierten Stahlbleches, beispielsweise des profilierten Stahlbleches
1, mit quer bzw. senkrecht zur Längserstreckung des Verwahrungselementes 4a verlaufenden
Profilierungen hergestellt ist. Das Verwahrungselement 4a unterscheidet sich von dem
Verwahrungselement 4 im Wesentlichen nur dadurch, dass die beiden senkrecht zu der
Profilierung verlaufenden Längsseiten des Stahlbleches bei 8a lediglich leicht abgewinkelt
sind, so dass anstelle der Schenkel 5 Randbereiche oder flache Schenkel 5a derart
erhalten sind, dass sich der Abstand der beiden Schenkel 5a zur offenen Seite des
flachen rinnenartigen Verwahrungselementes 4a hin vergrößert. Die Ebenen der Schenkel
5a schließen einen Winkel größer als 90° miteinander ein, der sich zur offenen Seite
des Verwahrungselementes 4a hin öffnet. An den Schenkeln 5a ist die Profilierung des
Stahlbleches 1 flachgedrückt, so dass das Stahlblech 1 an den Schenkeln 5a mehrlagig
gefaltet vorliegt.
[0017] Um den zur Aufnahme der Schenkelabschnitte 10.1 der Anschlusselemente 9 benötigten
Innenraum zu schaffen, ist das längsseitige Verschlusselement 13a kastenartig ausgebildet
und mit seiner offenen Seite dem Verwahrungselement 4a zugewandt an diesem befestigt,
so dass der Öffnungsrand des Verschlusselementes 13a gegen die Innenfläche des Verwahrungselementes
4a anliegt. Bevorzugt ist das Verschlusselement 13a auch so ausgeführt, dass es zugleich
den stirnseitigen Verschluss des Verwahrungselementes 4a bewirkt. Gehalten ist das
Verschlusselement 13a durch wenigstens ein beispielsweise mehrmals um das Verschlusselement
13a und die Außenseite des Verwahrungselementes 4a herumgeführtes band- oder gurtartiges
Halteelement, wie dies in der Figur 6 mit 15 angedeutet ist. Dieses Halteelement ist
beispielsweise ein Gurt, wie er zum Verpacken bzw. zum Umgurten von Produkten für
die Lagerung und/oder den Transport verwendet wird. Das Aufbringen der Halteelemente
15 kann in besonders einfacher Weise mit vorhandenen Umgurtungs- bzw. Verpackungsmaschinen
erfolgen. Um die erforderliche Abdichtung zwischen dem Rand des kastenartigen Verschlusselementes
13a und dem Verwahrungselement 4a, insbesondere auch im Bereich der durch Flachdrücken
der Profilierung mehrlagig gefalteten Schenkel 5a zu erreichen, ist zwischen dem Rand
des Verschlusselementes 13a und dem Verwahrungselement 4a ein Dichtungsmaterial 16
vorgesehen, welches beispielsweise durch Aufspritzen oder durch Aufkleben am Verwahrungselement
4a und/oder am Rand des Verschlusselementes 13a befestigt ist. Das kastenartige Verwahrungselement
13a ist beispielsweise aus Kunststoff gefertigt.
[0018] Die Verwendung des Verwahrungselementes 4a erfolgt in gleicher Weise, wie dies für
das Verwahrungselement 4 beschrieben wurde, d.h. das Verwahrungselement 4a wird in
die für das Erstellen des zuerst errichtenden Betonbauteils verwendete Schalung so
eingesetzt, dass die Schenkelabschnitte 10.2 und Jochabschnitte 11 in den Beton des
Betonbauteils eingebettet werden und das kastenartige Verschlusselemente 13a nach
dem Entschalen des Betonbauteils zugänglich ist. Nach dem Aufbiegen der Schenkelabschnitte
10.1 können diese in dem Beton des anschließenden Betonbauteils eingebettet werden.
[0019] Die Erfindung wurde an Ausführungsbeispielen beschrieben. Es versteht sich, dass
Änderungen sowie Abwandlungen möglich sind, ohne dass dadurch der der Erfindung zu
Grunde liegende Erfindungsgedanke verlassen wird.
[0020] So ist es beispielsweise möglich, die Anschlusselemente 9 auch anders als vorstehend
beschrieben auszubilden, beispielsweise mit Anschlusselementen in Form von Seilstücken,
die z.B. geschlossene Schlaufen bilden und/oder mit im Beton sich verankernden Muffen
oder Endstücken mit einem im Vergleich zum Seildurchmesser vergrößerten Durchmesser
ausgebildet sind. Weiterhin besteht auch die Möglichkeit, anstelle der Anschlusselemente
9 im Boden des Verwahrungselementes 4 Gewindemuffen vorzusehen, an denen dann über
Gewindeabschnitte die in den beiden aneinander anschließenden Betonbauteilen einzubettenden
Anschlusselemente oder deren Abschnitte durch Aufschrauben befestigbar sind usw.
Bezugszeichenliste
[0021]
- 1
- Stahlblech
- 2, 3
- Profilabschnitt
- 4, 4a
- Verwahrungselement
- 5, 5a
- Schenkel
- 6
- Jochabschnitt
- 7
- Flansch
- 8, 8a
- Übergang zwischen Schenkel 5 und Jochabschnitt
- 9
- Anschlusselement
- 10
- Schenkel
- 10.1, 10.2
- Schenkelabschnitt
- 11
- Jochabschnitt
- 12
- stirnseitiges Verschlusselement
- 13, 13a
- längsseitiges Verschlusselement
- 14
- Betonbauteil
- 15
- Halteband oder Halteelement
- 16
- Dichtung
1. Kastenförmiges Verwahrungselement (4) für Bewehrungsanschlüsse zum Herstellen von
Betonverbindungen mit Schubverzahnung, wobei das Verwahrungselement (4) wenigstens
einen Innenraum bildet, welcher von zwei, sich jeweils die Längsrichtung (L) des Verwahrungselementes
erstreckenden Seitenbereichen (5) und von einem sich ebenfalls in Längsrichtung (L)
des Verwahrungselementes sich erstreckenden Boden (6) begrenzt ist, und wobei der
Boden (6) und die Seitenbereiche (5) mit einer quer zur Längsrichtung (L) des Verwahrungselementes
verlaufenden Profilierung (2, 3) versehen ist bzw. sind, wobei das Verwahrungselement
(4, 4a) mit seinen Seitenbereichen (5, 5a) und mit seinem Boden (6) einstückig aus
einem die Profilierung (2, 3) aufweisenden Flachmaterial (1) hergestellt ist, vorzugsweise
durch Biegen quer oder senkrecht zu dieser Profilierung (2, 3),
dadurch gekennzeichnet, dass das Verwahrungselement (4, 4a) durch Biegen quer oder senkrecht zu der Profilierun
(2, 3) des Flachmaterials (1) derart hergestellt ist, dass die Profilierung zumindest
an Übergängen (8) zwichen den Seitenbereichen (5) und dem Boden (6) durch das Biegen
flach gedrückt ist, ansonsten aber die Profilierung am Boden (6) und an den Seitenteilen
(5, 5a) erhalten ist oder an den Seitenteilen (5, 5a) oder an einem dem Boden (6)
entfernt liegenden Rand der Seitenteile (5) flach gedrückt ist.
2. Verwahrungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilierung von einander anschließenden U- oder schwalbenschwanzprofilförmigen
Profilabschnitten (2, 3) gebildet ist.
3. Verwahrungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilierung (2, 3) an einem an den Rand der Seitenteile (5) anschließenden Flansch
(7) flach gedrückt ist.
4. Verwahrungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das die Profilierung (2, 3) aufweisende Flachmaterial derart verformt ist, dass das
Verwahrungselement (4, 4a) einen profilierten Boden (6) sowie an zwei einander gegenüberliegenden,
quer oder senkrecht zur Profilierung (2, 3) verlaufenden Seiten des Bodens (6) jeweils
einen aufgebogenen über den Boden (6) wegstehenden oder abgewinkelten Seitenbereich
(5, 5a) aufweist.
5. Verwahrungselement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenbereiche (5a) einen Winkel miteinander einschließen, der größer als 90°
ist und sich zu der offenen Seite des rinnenartig ausgebildeten Verwahrungselementes
(4a) hin öffnet.
6. Verwahrungselement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verwahrungselement (4) einen U-förmigen oder schwalbenschwanzförmigen Querschnitt
mit zwei jeweils ein Seitenteil bildenden Schenkeln (5) und mit einem diese Schenkel
verbindenden und den Boden bildenden Jochabschnitt (6) ausgebildet ist.
7. Verwahrungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilierung eine Höhe (H) aufweist, die wesentlich kleiner ist als die Breite
(B) der aneinander anschließenden Profilabschnitte (2, 3).
8. Verwahrungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Flachmaterial (1) ein metallisches Flachmaterial, beispielsweise Stahlblech ist.
9. Verwahrungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch wenigstens ein das Verwahrungselement an der offenen Seite verschließendes Verschlusselement
(12, 13, 13a).
10. Verwahrungselement nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement (13a) kastenartig ausgebildet ist.
11. Verwahrungselement nach Anspruch 9 oder 10, gekennzeichnet durch ein Dichtungsmaterial (16) zum Abdichten des Übergangs zwischen dem wenigstens einen
Verschlusselement (12, 13, 13a) und dem Verwahrungselement (4, 4a).
12. Verfahren zur Herstellung eines kastenförmigen Verwahrungselements (4) gemäß einem
des Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass das Verwahrungselement durch Biegen quer oder senkrecht zu der Profilierung des Flachmaterials
derart hergestellt wird, dass die Profilierung zumindest an Übergängen (8) zwischen
den Seitenteilen (5, 5a) und dem Boden (6) durch das Biegen flach gedrückt wird, ansonsten
aber die Profilierung am Boden (6) und an den Seitenteilen (5, 5a) erhalten bleibt
oder an dem Seitenteilen (5, 5a) oder an einem dem boden (6) entfernt liegenden Rand
der seitenteile (5) flach gedrückt wird.
1. Box-type flashing element (4) for joint reinforcements for producing concrete connections
with shear engagement wherein the flashing element (4) forms at least one inner compartment
which is defined by two lateral regions (5) each extending in the longitudinal direction
(L) of the flashing element and by a base (6) which likewise extends in the longitudinal
direction (L) of the flashing element, and wherein the base (6) and/or the lateral
regions (5) is/are provided with a profiled section (2,3) extending transversely to
the longitudinal direction (L) of the flashing element (4, 4a), wherein the flashing
element (4, 4a), with its lateral regions (5, 5a) and its base (6), is produced as
a single component from a flat material (1) comprising the profiled section (2, 3),
preferably through bending transversely or vertically in relation to this profiled
section (2, 3), characterised in that the flashing element (4, 4a) is produced through bending transversely or vertically
to the profiled section (2, 3) of the flat material (1) in such a way that the profiled
section is pressed flat at at least the transitions (8) between the lateral regions
(5) and the base (6) through the bending operation, but otherwise the profiled section
is maintained at the base (6) or at the side parts (5, 5a) or is pressed flat at the
side parts (5, 5a) or at an edge of the side parts (5) remote from the base (6).
2. Flashing element according to claim 1 characterised in that the profiled section is formed by adjoining U-shaped or dovetail-shaped profiled
sections (2, 3).
3. Flashing element according to claim 1 characterised in that the profiled section (2, 3) is pressed flat at a flange (7) adjoining the edge of
the side parts (5).
4. Flashing element according to one of the preceding claims characterised in that the flat material comprising the profiled section (2, 3) is shaped so that the flashing
element (4, 4a) has a profiled base (6) as well as on each of the two opposing sides
of the base (6) running transversely or vertically to the profiled section (2, 3)
a bent-up lateral region (5, 5a) which is angled or protruded over the base (6).
5. Flashing element according to claim 4 characterised in that the lateral regions (5a) include an angle with one another which is greater than
90° and opens towards the open side of the channel-shaped flashing element (4a).
6. Flashing element according to claim 4 characterised in that the flashing element (4) has a U-shaped or dovetail-shaped cross-section with two
arms (5) each forming a side part and with a yoke section (6) connecting these arms
and forming the base.
7. Flashing element according to one of the preceding claims characterised in that the profiled section has a height (H) which is substantially smaller than the width
(B) of the profiled sections (2, 3) which adjoin one another.
8. Flashing element according to one of the preceding claims characterised in that the flat material (1) is a metal flat material, by way of example sheet steel.
9. Flashing element according to one of the preceding claims characterised by at least one closure element (12, 13, 13a) which closes the flashing element on the
open side.
10. Flashing element according to claim 9 characterised in that the closure element (13a) is designed in the form of a box.
11. Flashing element according to claim 9 or 10 characterised by a sealing material (16) for sealing the transition between the at least one closure
element (12, 13, 13a) and the flashing element (4, 4a).
12. Method for manufacturing a box-type flashing element (4) according to one of claims
1 to 12 characterised in that the flashing element is produced through bending transversely or vertically in relation
to the profiled section of the flat material so that the profiled section is pressed
flat through bending at least at the transitions (8) between the side parts (5, 5a)
and the base (6), but otherwise the profiled section is maintained at the base (6)
and at the side parts (5, 5a) or is pressed flat at the side parts (5, 5a) or at one
edge of the side parts (5) remote from the base (6).
1. Élément de garniture en forme de caisson (4) destiné à des raccordements d'armatures
pour réaliser des raccords en béton avec reprise des efforts, l'élément de garniture
(4) formant au moins un espace interne qui est délimité par deux zones latérales (5)
s'étendant respectivement dans la direction longitudinale (L) de l'élément de garniture
et par une base (6) s'étendant également dans la direction longitudinale (L) de l'élément
de garniture, et dans lequel la base (6) et les zones latérales (5) sont munies d'un
profilé (2, 3) s'étendant en direction transversale par rapport à la direction longitudinale
(L) de l'élément de garniture, l'élément de garniture (4, 4a) étant réalisé avec ses
zones latérales (5, 5a) et avec sa base (6) en une seule pièce à partir d'un plat
(1) présentant le profilé (2, 3), de préférence par pliage en direction transversale
ou perpendiculairement par rapport à ce profilé (2, 3), caractérisé en ce que l'élément de garniture (4, 4a) est réalisé par pliage du plat (1) en direction transversale
ou perpendiculairement par rapport au profilé (2, 3) de telle sorte que le profilé
est aplati par compression via le pliage au moins aux transitions (8) entre les zones
latérales (5) et la base (6), tandis que le profilé est maintenu par ailleurs à la
base (6) et aux parties latérales (5, 5a), ou bien est aplati par compression aux
parties latérales (5, 5a) ou à un bord des parties latérales (5), éloigné de la base
(6).
2. Élément de garniture selon la revendication 1, caractérisé en ce que le profilé est formé à partir de tronçons profilés (2, 3) en forme de profilés en
U ou en forme de queue d'aronde se raccordant l'un à l'autre.
3. Élément de garniture selon la revendication 1, caractérisé en ce que le profilé (2, 3) est aplati par compression à une bride (7) se raccordant au bord
des parties latérales (5).
4. Élément de garniture selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le plat présentant le profilé (2, 3) subit une déformation telle que l'élément de
garniture (4, 4a) présente une base profilée (6) ainsi que, à deux côtés de la base
(6), opposés l'un à l'autre et s'étendant en direction transversale ou perpendiculairement
au profilé (2, 3), respectivement une zone latérale dépliée (5, 5a), coudée ou faisant
saillie au-delà de la base (6).
5. Élément de garniture selon la revendication 4, caractérisé en ce que les zones latérales (5a) forment ensemble un angle qui est supérieur à 90° et qui
s'ouvre en direction du côté ouvert de l'élément de garniture (4a) réalisé en forme
de rigole.
6. Élément de garniture selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'élément de garniture (4) possède une section transversale en U ou en forme de queue
d'aronde comprenant deux branches (5) formant respectivement une partie latérale et
est réalisé avec un tronçon (6) en forme de travée formant la base et reliant ces
branches.
7. Élément de garniture selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le profilé présente une hauteur (H) qui est essentiellement inférieure à la largeur
(B) des tronçons de profilés (2, 3) qui se raccordent l'un à l'autre.
8. Élément de garniture selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le plat (1) est un plat métallique, par exemple une tôle en acier.
9. Élément de garniture selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par au moins un élément de fermeture (12, 13, 13a) qui ferme l'élément de garniture du
côté ouvert.
10. Élément de garniture selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'élément de fermeture (13a) est réalisé en forme de caisson.
11. Élément de garniture selon la revendication 9 ou 10, caractérisé par une matière d'étanchéité (16) pour l'étanchéisation de la transition entre ledit
au moins un élément de fermeture (12, 13, 13a) et l'élément de garniture (4, 4a).
12. Procédé pour la fabrication d'un élément de garniture en forme de caisson (4) selon
les revendications 1 à 12, caractérisé en ce qu'on fabrique l'élément de garniture par pliage en direction transversale ou perpendiculairement
par rapport au profilé du plat, de telle sorte que le profilé est aplati par compression
via le pliage au moins aux transitions (8) entre les parties latérales (5, 5a) et
la base (6), tandis que le profilé est maintenu par ailleurs à la base (6) et aux
parties latérales (5, 5a), ou bien est aplati par compression aux parties latérales
(5, 5a) ou à un bord des parties latérales (5), éloigné de la base (6).
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