| (19) |
 |
|
(11) |
EP 2 217 759 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
29.06.2011 Patentblatt 2011/26 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.11.2007 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP2007/062512 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2009/065433 (28.05.2009 Gazette 2009/22) |
|
| (54) |
VORRICHTUNG ZUM ÜBERFÜHREN EINER PAPIERBAHN VON EINEM STÜTZGEWEBE AUF EIN ANDERES
DEVICE FOR TRANSFERRING A PAPER WEB FROM A SUPPORTING FABRIC TO ANOTHER
DISPOSITIF POUR TRANSFÉRER UNE BANDE DE PAPIER D'UNE BANDE DE SOUTIEN A UNE AUTRE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
18.08.2010 Patentblatt 2010/33 |
| (73) |
Patentinhaber: Metso Paper, Inc. |
|
00130 Helsinki (FI) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- SAVELA, Jyrki
FI-40520 Jyväskylä (FI)
|
| (74) |
Vertreter: TBK |
|
Bavariaring 4-6 80336 München 80336 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 153 288 WO-A-98/44193 US-A- 4 236 962 US-A1- 2002 060 054
|
EP-A- 0 839 951 DE-A1- 10 333 525 US-A- 4 964 956
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zum Überführen einer Papierbahn
von einem Stützgewebe auf das andere. Die erfindungsgemäße Vorrichtung eignet sich
somit zum Beispiel zum Überführen der Bahn von der Siebpartie auf den Pressfilz und
vom Pressfilz in die Trockenpartie. Besonders vorteilhaft gestaltet sich die Vorrichtung
beim Überführen der Papier- oder Kartonbahn von der ersten Presse der Pressenpartie
der Papier-, Karton- oder anderen entsprechenden Maschine in die zweite Presse. Ferner
kann die erfindungsgemäße Vorrichtung auch an allen oder nahezu allen Orten in einer
Papiermaschine eingesetzt werden, wo die Bahn von einem Gewebe auf ein anderes Gewebe
überführt wird. Eine herkömmliche Vorrichtung dafür die die Merkmale des Oberbegriffs
von Anspruch 1 hat, ist aus der
US 4 236 962 bekannt.
[0002] Im Folgenden werden ein Papierbahn-Überführungsverfahren und eine Papierbahn-Überführungsvorrichtung
nach dem Stand der Technik am Beispiel der Pressenpartie einer Papiermaschine eingehender
beschrieben. Gegenwärtig besteht die auf die Siebpartie der Papiermaschine folgende
Pressenpartie meistens aus zwei hintereinander angeordneten Pressen, in denen die
Papierbahn meistens von wenigstens einem Filz, allgemeiner gesagt von einem Gewebe
gestützt von einem Pressnip zum anderen transportiert wird, wobei die Papierbahn auch
über einen Teil der Strecke zwischen zwei Geweben gestützt läuft. In diesem Zusammenhang
kann unter dem Begriff "Gewebe" auch ein Transferband verstanden werden. Beim Überführen
der Papierbahn von der ersten Presse, d.h. dem ersten Pressnip in die zweite Presse,
d.h. den zweiten Pressnip muss sie zunächst vom ersten, zum Beispiel oberen Filz der
ersten Presse abgelöst und am zweiten, zum Beispiel unteren Filz haftend gehalten
werden. Danach wird die Bahn, vom besagten zweiten Filz getragen, zur zweiten Presse
geführt, wo sie auf die Filze der zweiten Presse gebracht wird. Dies geschieht im
Grunde in der Weise, dass die Bahn zunächst mit dem ersten Filz der zweiten Presse
in Berührung gebracht wird und dann vom zweiten Filz der ersten Presse abgelöst, am
ersten Filz der zweiten Presse haftend gehalten und in Kontakt mit dem zweiten Filz
der zweiten Presse gebracht wird.
[0003] Kritische Stellen bei der Bahnführung sind jene Stellen, an denen die Bahn von einem
Filz abgelöst und auf das nächste Gewebe überführt wird. Erfolgt das Ablösen der Bahn
nicht sorgfältig, besteht die Gefahr von Bahnabrissen oder Bahneinrissen. Die Stelle
des Ablösens, d.h. Abhebens der Bahn befindet sich meistens bei einer Filzleitwalze,
welche der eine Filz der ersten Presse umläuft, während der andere Filz seinen Weg
relativ gerade an der Walze vorbei fortsetzt. Beim Umlaufen des ersten Filzes um die
Walze wirkt auf die Bahn natürlich eine vom Walzendurchmesser und der Walzendrehzahl
abhängige, auf jeden Fall aber relativ große Zentrifugalkraft, die natürlich bestrebt
ist, die Bahn vom ersten Filz abzulösen. Es hat sich aber gezeigt, dass man sich auf
die Zentrifugalkraft allein nicht verlassen kann, sondern dass das Ablösen der Bahn
gewöhnlich durch irgendeine Sauganordnung vor der besagten Walze unterstützt werden
muss.
[0004] Von den besagten Sauganordnungen gibt es zwei verschiedene Grundtypen: Saugwalzen
und Transfersaugkästen, deren Einsatz zum Beispiel in
US 5,888,354 beschrieben ist. Beide Typen funktionieren im Prinzip so, dass durch den die Bahn
weiterhin stützenden Filz hindurch Sog auf die Bahn so ausgeübt wird, dass sich die
Bahn sowohl von dem auf der zur Saugeinrichtung entgegengesetzten Seite befindlichen
Filz löst als auch an dem auf der Seite der Saugeinrichtung befindlichen Filz haften
bleibt. Saugwalzen sind an sich zuverlässige Geräte, bei deren Einsatz im Allgemeinen
keine Probleme beim eigentlichen Ablösen der Bahn vom ersten Filz oder beim Halten
der Bahn an dem zweiten Filz auftreten. Allerdings treten beim Einsatz von Saugwalzen
Probleme anderer Art in Erscheinung: Erstens gestaltet sich das Einstellen der Saugsektorweite
bei Saugwalzen aufwendig und kompliziert, und zweitens kommen Saugwalzen in der Anschaffung,
im Betrieb und in der Instandhaltung teuer zu stehen.
[0005] Der Transfersaugkasten als zweite Möglichkeit ist sowohl in der Anschaffung als auch
im Betrieb beträchtlich günstiger. Zum Beispiel in der
US-Patentschrift 4,113,557 wird der Einsatz des Transfersaugkastens zum Ablösen/Abheben der Papierbahn vom Sieb
behandelt. In besagter Schrift ist detailliert dargelegt, wie die Papierbahn zusammen
mit Sieb und Filz um die Walze herum geführt wird. In der Nähe der Walze, jedoch hinter
dieser ist ein Transfersaugkasten angeordnet, mit dem die Bahn vom Sieb abgelöst wird.
Um eine hohe Saugwirkung auf die Bahn zu erhalten, d. h. eine Anlage des Filzes an
dem Transfersaugkasten sicherzustellen, werden der Filz und der Transfersaugkasten
so angeordnet, dass der Filz und mit ihm die Bahn durch den Transfersaugkasten gegenüber
der Siebrichtung um einen Winkel von unter 45 Grad abgelenkt wird. Mit anderen Worten,
auf dem konvexen Deckel des Saugkastens erfährt die Filzbahn eine Krümmung, was zu
erhöhtem Verschleiß sowohl des Deckels auch des Filzes führt.
[0006] Allerdings kann der Transfersaugkasten nicht in sehr schnellen Papiermaschinen eingesetzt
werden, weil, wie oben bereits erwähnt, der Deckel des Saugkastens und auch der über
diesen laufende Filz sich abnutzen. Die Ursache dafür ist, dass der Filzlauf traditionell
so eingerichtet ist, dass der Filz auf dem Saugkasten seine Laufrichtung ändert und
der Filz infolge seiner Spannung gegen den Saugkastendeckel gepresst wird. Mit anderen
Worten, sowohl die oben genannte Änderung der Filzlaufrichtung auf dem Saugkasten
als auch das Vakuum des Saugkastens saugen den Filz gegen den Saugkastendeckel, wobei
es zu einer schnellen Abnutzung sowohl des Filzes als auch des Saugkastendeckels kommt.
Verstärkt wird diese Abnutzung noch, wenn der Filz mit hoher Geschwindigkeit über
den Saugkastendeckel läuft. Aus diesem Grunde hat sich mit zunehmender Geschwindigkeit
der Papiermaschinen der Einsatz des Transfersaugkastens ständig verringert.
[0008] Mit der vorliegenden Erfindung sollen Mängel der dem Stand der Technik entsprechenden
Vorrichtungen durch Bereitstellung einer Lösung neuen Typs zum sicheren Überführen
der Papierbahn von einem Stützgewebe aufs andere beseitigt werden. Die besagte Lösung
umfasst eine geeignete Vorrichtung und basiert auf dem Einsatz eines Transfersaugkastens
derart, dass die Geschwindigkeit der Maschine keinen Einfluss mehr auf die Abnutzung
des Kastendeckels oder des Filzes hat. Die Aufgabe wird mit einer Vorrichtung nach
Anspruch 1 gelöst.
[0009] Bei einer erfindungsgemäßen Lösung erfolgt auf dem Transfersaugkasten keine wesentliche
Richtungsänderung des Gewebes/der Papierbahn zum Deckel hin, so dass die Spannung
der Bahn/des Gewebes keine zum Saugkasten hin gerichtete Kraft bewirkt. Somit ist
die einzige Last, die gegebenenfalls auf den Saugkastendeckel wirkt, jene Ansaugkraft,
die durch das Vakuum des Saugkastens hervorgerufen wird. In diesem Zusammenhang wird
betont, dass es Umsetzungen der erfindungsgemäßen Lösung gibt, in denen das Gewebe
den Saugkasten überhaupt nicht berührt, so dass das genannte Verschleißproblem beseitigt
ist. Im Übrigen kann bei der erfindungsgemäßen Lösung auch der erforderliche Zug der
Papierbahn an der Übergabestelle erzeugt werden, um den sicheren Bahnlauf zu gewährleisten.
[0010] Von den weiteren Vorteilen, die die Erfindung neben einer sehr sicheren Bahnübergabe
bietet, seien u.a. genannt:
- Beträchtlich kostengünstiger in der Anschaffung und im Betrieb als die gegenwärtige
Saugwalze, weil der Saugkasten schon allein als Konstruktion vorteilhafter als die
Saugwalze ist, ganz zu schweigen vom Betrieb und Energieverbrauch;
- Geringere bis gar keine Abnutzung des Saugkastendeckels verglichen mit den heutigen
Saugkastenlösungen;
- Geringere bis gar keine Abnutzung des Filzes verglichen mit den heutigen Saugkastenlösungen.
- An allen Übergabestellen können die Walzen gleiche Abmessungen haben; dadurch ist
eine geringere Anzahl von Ersatzteilen vorzuhalten.
[0011] Für das zum Überführen der Papierbahn von einem Stützgewebe aufs andere dienende
Verfahren, bei dem die Papierbahn, zwischen zwei Geweben befindlich, an die Saugeinrichtung
herangeführt wird, die Papierbahn mit der Saugeinrichtung von jenem Gewebe, das sich
auf der zur Saugeinrichtung entgegengesetzten Seite der Bahn befindet, abgelöst und
auf dem Gewebe, das sich auf der Seite der Saugeinrichtung befindet, weitertransportiert
wird, ist der Sog der Saugeinrichtung auf die auf der zur Saugeinrichtung entgegengesetzten
Seite der Bahn befindliche Leitwalze gerichtet und die Papierbahn wird von dem leitwalzenseitigen
Gewebe im Wesentlichen an jener Stelle abgelöst, an der die Bewegungsrichtung des
leitwalzenseitigen Gewebes, der Leitwalze folgend, von der Bewegungsrichtung des saugeinrichtungsseitigen
Gewebes weg zu divergieren beginnt und an dieser Stelle zudem eine Luftschicht seitlich
außerhalb des Randes der Papierbahn im Wesentlichen an der Stelle der Bahnablösung
durch das Gewebe hindurch abgesaugt wird. Vorzugsweise wird ein im Deckel der Saugeinrichtung
befindlicher Schlitz oder eine sich in Querrichtung der Papierbahn erstreckende Reihe
diskreter Öffnungen an jener Ebene beginnend angeordnet, die durch die Achsmittellinie
der Leitwalze und durch die Linie, an der sich die Papierbahn von dem der Leitwalze
zu folgen beginnenden Gewebe löst, läuft. Dabei kann der Schlitz oder die Reihe diskreter
Öffnungen länger sein als die Breite der Papierbahn und kürzer sein als die Breite
des auf der Seite der Saugeinrichtung befindlichen Gewebes.
[0012] Für das obige Verfahren wird am Einlaufzwickel (-spalt) der Leitwalze, wo der Überdruck
die Bahn vom leitwalzenseitigen Gewebe abzulösen trachtet, Sog eingesetzt.
[0013] Für die zum Überführen der Papierbahn von einem Stützgewebe auf eine andere dienende
Vorrichtung, die wenigstens beiderseits der Papierbahn befindliche Gewebe, eine Saugeinrichtung
zum Ablösen der Bahn vom ersten Gewebe, wobei die Bahn dann vom zweiten Gewebe getragen
wird, und eine auf der zur Saugeinrichtung entgegengesetzten Seite der Bahn und der
Gewebe befindliche Leitwalze umfasst, mit der jenes Gewebe, von dem die Bahn abgelöst
wurde, weitertransportiert wird, ist charakteristisch, dass die besagte Saugeinrichtung
aus einem Transfersaugkasten mit einem Deckel und einem oder mehreren Saugschlitzen
oder einer oder mehreren Reihen diskreter Öffnungen quer zur Gewebelaufrichtung in
diesem Deckel besteht und dieser Saugkasten so bei der Leitwalze angeordnet ist, dass
einer der Schlitze des Deckels im Wesentlichen an jene Stelle der Leitwalze zu liegen
kommt, an der die Walzenfläche von der Richtung des transfersaugkastenseitigen Gewebes
weg zu divergieren beginnt, wobei sich mindestens einer der Schlitze oder eine der
Reihe von Öffnungen unter dem zweiten Gewebe über eine Breite erstreckt, die größer
ist als die Breite der auf dem Gewebe aufliegenden Bahn. Vorzugsweise ist der Schlitz
oder die Reihe diskreter Öffnungen kürzer als die Breite des auf der Seite der Saugeinrichtung
befindlichen Gewebes.
[0014] Für die Vorrichtung nach einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
ist charakteristisch, dass sich einer der Schlitze des Deckels am Einlaufzwickel der
Leitwalze befindet.
[0015] Die übrigen charakteristischen Merkmale der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Überführen
der Papierbahn von einem Stützgewebe auf ein anderes gehen aus den Patentansprüchen
hervor.
[0016] Im Folgenden wird die erfindungsgemäße Vorrichtung unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen im Einzelnen beschrieben.
[0017] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine zum Überführen der Papierbahn von einem Stützgewebe auf eine andere dienende
Vorrichtung nach dem Stand der Technik;
- Fig. 2
- eine andere zum Überführen der Papierbahn von einem Stützgewebe auf eine andere dienende
Vorrichtung nach dem Stand der Technik;
- Fig. 3
- die Allgemeinansicht einer einige bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung aufweisenden
Pressenpartie einer Papiermaschine;
- Fig. 4
- eine alternative Ausführung der Maschine aus Fig. 3;
- Fig. 5
- eine Vorrichtung zum Überführen der Papierbahn von einem Stützgewebe auf ein anderes
nach einer ersten und einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung;
- Fig. 6
- eine Vorrichtung zum Überführen der Papierbahn von einem Stützgewebe auf ein anderes
nach einer dritten und einer vierten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, und
- Fig. 7
- eine detailliertere Darstellung der Deckellösung der in der Vorrichtung nach einer
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung einzusetzenden Saugkastenlösung,
- Fig. 8
- eine Ansicht eines Abschnitts des Gewebes mit darauf gehaltener Bahn und einem Saugkasten
mit einem Schlitz, und
- Fig. 9
- eine Seitenansicht eines Saugkastens mit einem Schlitz zur Verdeutlichung der Position
des Schlitzes bezüglich der Leitwalze.
[0018] Fig. 1 zeigt als Teilansicht eine dem Stand der Technik gemäße und in der
US-Patentschrift 5,888,354 behandelte Papiermaschinen-Pressenpartie einschließlich der Vorrichtung zum Überführen
der Papierbahn von einem Pressenpartieteil in den anderen. Die in der Zeichnung dargestellte
Pressenpartie besteht aus einer ersten Presse 10 und einer zweiten Presse 20. Die
erste Presse wird in der Zeichnung von der Schuhwalze 12 und ihrer Gegenwalze 14 gebildet,
durch deren Nip die Papierbahn zwischen zwei Filzen 32 und 34 liegend in der Darstellung
von links und rechts läuft. Der erste Filz 32 läuft als Schlaufe, innerhalb der sich
die Schuhwalze 12 befindet, um die in diesem Fall verstellbare Filzleitwalze 16 und
setzt seinen Weg nach oben fort. Der zweite Filz 34 wiederum läuft über die Gegenwalze
14. Die Papierbahn W wird mit Hilfe des Transfersaugkastens 18 auf der Strecke zwischen
der Gegenwalze 14 und der Filzleitwalze 16 vom ersten Filz 32 abgelöst. Dabei wird
der Sog des Saugkastens 18 durch den zweiten Filz 34 hindurch auf die Bahn W aufgebracht,
um die Bahn vom ersten Filz 32 zu lösen. Da gleichzeitig die Laufrichtung des ersten
Filzes 32 nicht mehr entlang des Deckels des Saugkastens 18 führt, sondern geringfügig
höher verläuft, gelingt das Ablösen der Papierbahn W vom ersten Filz mühelos. Gleichzeitig
sorgt der Sog des Saugkastens 18 auch dafür, dass die Papierbahn W am zweiten Filz
34 haften bleibt. Bei dieser Lösung wird der zweite Filz 34 mit Hilfe des Saugkastens
18 so angehoben, dass gewährleistet ist, dass der zweite Filz ständig mit dem Deckel
des Saugkastens 18 in Kontakt bleibt, wodurch wiederum sichergestellt wird, dass auf
die Papierbahn W ständig ein gleichmäßiger Sog wirkt, der die Bahn W zuverlässig am
zweiten Filz 34 hält. Eine solche Verfahrensweise ist jedoch mit einer relativ hohen
Verschleißbelastung des Saugkastendeckels verbunden, als deren Folge sich sowohl der
Deckel als auch der Pressfilz schnell abnutzen. Dies ist besonders bei höheren Produktionsgeschwindigkeiten,
z.B. über 1100 m/min der Fall.
[0019] Die Papierbahn W wird, auf dem zweiten Filz 34 liegend, in den zweiten Teil 20 der
Pressenpartie, d.h. in die zweite Presse geleitet, die in der Zeichnung durch den
dritten Filz 22 und die Transfersaugwalze 24 repräsentiert ist. Die Transfersaugwalze
24 dient dazu, die Papierbahn vom zweiten Filz 34 der ersten Presse 10 abzuheben bevor
dieser zweite Filz 34 über die Walze 26 nach unten geleitet wird. Im Prinzip löst
die Saugwalze die Papierbahn vom zweiten Filz 34 auf die gleiche Weise ab wie vorangehend
in Verbindung mit dem Transfersaugkasten 18 beschrieben wurde. Von der Saugwalze 24
unterstützt, transportiert der hier die zweite Presse 20 repräsentierende dritte Filz
22 die Papierbahn W weiter, bis der der zweiten Presse zugeordnete vierte Filz (nicht
gezeigt) von unten hinzukommt, wobei die Papierbahn dann, nun wieder zwischen zwei
Filzen befindlich, in den Nip der zweiten Presse und entsprechend eventuell noch in
weitere folgende Nips geführt wird.
[0020] In Fig. 2 ist eine völlig entsprechende und gleichfalls im
US-Patent 5,888,354 behandelte Papiermaschinen-Pressenpartie gezeigt, wobei die gleichen Bezugszeichen
auch die gleichen Bauteile bezeichnen. Der einzige Unterschied gegenüber der in Fig.
1 gezeigten Lösung besteht darin, dass der in Fig. 1 gezeigte Transfersaugkasten 18
nun durch die Saugwalze 18' ersetzt ist, mit der die völlig gleiche Funktion wie mit
dem Saugkasten 18 erzielt wird. Bei dieser Lösung entfällt durch die drehende Saugwalze
18' das Problem der Filz- und der Saugkastendeckel-Abnutzung. Eliminiert wurde das
besagte Problem allerdings durch eine Lösung, die kostspielig sowohl in der Anschaffung
als auch im Betrieb und in der Wartung ist, denn die Saugwalze als rotierendes Element
braucht im Vergleich zum Saugkasten zusätzlich zur Vakuumpumpe und den Rohrleitungen
sowohl Lagerungen, stationäre Druckdichtungen zur Abdichtung der drehenden Walze,
als auch einen Antrieb.
[0021] Fig. 3 zeigt eine Allgemeinansicht einer Vorrichtung gemäß der Erfindung, d. h. eine
bevorzugte Ausführungsform der Erfindung aufweisende Pressenpartie einer Papiermaschine.
Die Pressenpartie in Fig. 3 besteht aus der um den ersten Pressnip 42 herum gebauten
ersten Presse 40 und der um den zweiten Pressnip 62 herum gebauten zweiten Presse
60. Die Bahn W gelangt zum Beispiel, vom Sieb 44 getragen, aus der Siebpartie der
Papiermaschine in die erste Presse 40. Vom Sieb 44 wird die Bahn, mit Hilfe des Transfersaugkastens
48 und der Leitwalze 50 auf den ersten Pressfilz 46 gebracht. Die vom ersten Pressfilz
46 gestützte Bahn W wird, zwischen dem besagten Filz 46 und dem Pressfilz 52 befindlich,
in den Pressnip 42 geführt. Vom Nip 42 gelangt die Bahn, zwischen dem Filz 46 und
dem Pressfilz 52 befindlich, zur Leitwalze 54, wo die Bahn mit Hilfe des auf der zur
Leitwalze 54 entgegengesetzten Seite der Bahn befindlichen Transfersaugkastens 56
vom Pressfilz 52 abgelöst wird. Der Pressfilz 52 setzt seinen Weg nach unten fort,
und die Bahn wird, vom Pressfilz 46 gestützt, zur zweiten Presse 60 geführt. In der
zweiten Presse 60 wird die Bahn vor dem Pressnip 62 zuerst mit einem dritten Pressfilz
66 in Kontakt gebracht, danach mit Hilfe des Transfersaugkastens 68 vom Pressfilz
46 abgelöst und auf dem dritten Pressfilz 66abgelegt. Danach wird die Bahn, zwischen
dem dritten Pressfilz 66 und dem ersten Transferband 72 befindlich, durch den zweiten
Pressnip 62 geführt. Anschließend wird der Pressfilz 66 von der Bahn gelöst und an
der Leitwalze 70 umgelenkt. Die Bahn hat eine große Adhäsion am Transferband 72, so
dass sie dem Lauf des Transferbands 72 folgt. An einer Umlenkwalze 168 des Transferbands
72 wird die Bahn mit einem Trocken-Transferfilz 166 in Kontakt gebracht und mit Hilfe
des Transfersaugkastens 169 auf dem Transferfilz 166 abgelegt. Dieser fördert die
Bahn weiter in die Trockenpartie der Maschine.
[0022] Die Fig. 4 zeigt einen sehr ähnlichen Aufbau einer Pressenpartie einer Papiermaschine,
wobei die gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 3 für die Bezeichnung funktionsgleicher
Teile verwendet werden. Abweichend von Fig. 3 wird hier die Bahn vom Transferband
72 mit Hilfe einer Saugwalze 170 auf den Trocken- oder Transferfilz 166 übertragen.
[0023] Bei der in Fig. 5 dargestellten, bevorzugten Ausführungsform der Erfindung folgenden
Lösung zum Überführen der Papierbahn von der ersten Presse 40 der Papiermaschine in
die zweite Presse 60 gelangt die Papierbahn, zwischen dem ersten Pressfilz 46 und
dem zweiten Pressfilz 52 befindlich, von links kommend bis an die Filzleitwalze 54
der Pressvorrichtungen, die also zum Beispiel aus einer Schuhpresse oder einer Walzenpresse
bestehen können. Auf der zur Leitwalze 54 entgegengesetzten Seite des Filzes 46 d.h.
auf der Seite des zweiten Pressfilzes 52, ist bei der Walze 54 ein Transfersaugkasten
56 angeordnet, dessen Deckel 80 bei der gezeigten Ausführungsform zwei Schlitze 82
und 82 aufweist. Der in Bahnlaufrichtung betrachtet erste Schlitz 82 befindet sich
bevorzugt genau bei der Leitwalze 54. Allerdings kann der Schlitz auch am Einlaufzwickel
(in der Zeichnung links) oder, relativ zur Walze 54, an jener Stelle der Bahn, wo
der erste Pressfilz 46, der Oberfläche der Walze 54 folgend, eine von der Richtung
des zweiten Pressfilzes abweichende Richtung einschlägt, d.h. am Auslaufzwickel (rechts
in der Zeichnung) angeordnet sein. Der erste Schlitz 82 kann an jener Ebene beginnen,
die durch die Achsmittellinie der Leitwalze 54 und durch die Linie, an der sich die
Papierbahn von dem der Leitwalze 54 zu folgen beginnenden Filz 46 löst, läuft. Weiter
ist zu beachten, dass auch die Anzahl der Schlitze für deren Platzierung mitbestimmend
ist. Mit anderen Worten, je mehr Schlitze vorhanden sind, desto weiter entfernt von
der Leitwalzenstelle können sich die äußersten Schlitze befinden. Da die Oberfläche
der Leitwalze 54 gerillt oder ansonsten so beschaffen ist, dass Luft an die Bahnabhebestelle
strömen kann, vermag der Transfersaugkasten 56 die Papierbahn vom ersten, der Oberfläche
der Leitwalze 54 folgenden Filz 46 abzulösen und an der Oberfläche des zweiten Pressfilzes
52 zu halten. Ein zweiter Schlitz im Deckel 80 des Transfersaugkastens 56 hinter der
Ablösestelle dient dem Zweck, das Haften der Bahn am Gewebe 52 auch nach dem eigentlichen
Ablösevorgang zu sichern; außerdem kann in der Filzführung die Bahn durch herkömmliche
Vakuumkästen 58 bis zur Leitwalze 64 des dritten Pressfilzes 66 der zweiten Presse
60 am Gewebe 52 gehalten werden.
[0024] Wesentlich bei der Platzierung des Transfersaugkastens 56 nach der ersten Ausführungsform
dieser Erfindung ist neben der Anordnung des ersten Schlitzes 82 des Saugkastendeckels
80 so, dass er spätestens im Wesentlichen an der Stelle, an der sich der Pressfilz
46 und die Papierbahn W voneinander trennen, beginnt, - bevorzugt befindet sich die
Saugstelle an dem zuvor liegenden Einlaufzwickel -, auch, dass der Deckel 80 des Saugkastens
56 eben oder (in dem Fall, dass der Deckel der Form der Walzenoberfläche folgt) bevorzugt
konkav gestaltet ist, und dass der Verlauf des Deckels 80 des Saugkastens 56 mit dem
Verlauf des Gewebes 52 zusammenfällt. Mit anderen Worten, der Saugkastendeckel 80
bewirkt keinerlei Richtungsänderungen des Gewebes 52, sondern der Pressfilz 52 bewegt
sich ab der Leitwalze 54 ab exakt in der durch die Leitwalze 64 der zweiten Presse
60 bestimmten Richtung.
[0025] Rechts in Fig. 5 ist als eine zweite bevorzugte Ausführungsform der Erfindung auch
gezeigt, wie die Bahn vom zweiten Pressfilz 52 abgelöst und zum Haften an dem dritten
Pressfilz 66 gebracht wird. Dies geschieht in der Weise, dass innerhalb der zweiten
Pressfilzschlaufe eine Leitwalze 70 angeordnet ist, um die der Pressfilz 52 geführt
wird, während gleichzeitig der innerhalb der dritten Pressfilzschlaufe 66 bei der
Leitwalze 70 angeordnete Transfersaugkasten 68 die Bahn vom Pressfilz 52 abhebt und
auf den Pressfilz 66 überführt. In Fig. 5 hat der dieser zweiten Ausführungsform entsprechende
Deckel 86 des Transfersaugkastens 68 nur einen Schlitz 88, wobei dieser Schlitz 88
in Bahnlaufrichtung an jener Stelle platziert sein muss, an der sich der Pressfilz
52 vom Pressfilz 66 trennt.
[0026] In Fig. 6 wiederum sind Transfersaugkasten-Lösungen nach einer dritten und vierten
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung bei der Überführung der Papierbahn vom ersten
zum zweiten Pressnip der Papiermaschine gezeigt. Die Papierbahn, zwischen dem ersten
Pressfilz 46 und dem zweiten Gewebe 52 befindlich, gelangt von links kommend bis an
die Leitwalze 54. Auf der zur Leitwalze 54 entgegengesetzten Seite des Filzes 46,
ist bei der Walze 54 auf der Seite des Gewebes 52 ein Transfersaugkasten 56 angeordnet,
dessen Deckel 90 konkav geformt ist und bei der gezeigten Ausführungsform vier Schlitze
92, 94, 96 und 98 aufweist. Die Platzierung und das Funktionsprinzip der letzten beiden
Schlitze 96 und 98 sind im Wesentlichen die gleichen wie die der Schlitze 82 und 82
der vorangehend beschriebenen Ausführungsform, d.h. sie dienen zum Ablösen der Bahn
vom ersten Pressfilz 46 (Schlitz 96) und zum Halten der Bahn am Gewebe 52 (Schlitz
98). Die davor befindlichen Schlitze 92 und 94 liegen im Bereich des Einlaufzwickels
der Leitwalze 54. Da in dem Einlaufzwickel Überdruck herrscht, dienen die in diesem
Bereich befindlichen Schlitze dem Zweck, die Bahn vom ersten Pressfilz 46 bereits
vor der Leitwalze 54 abzulösen. Durch den in den Schlitzen 92 und 94 herrschenden
Sog wird der die Bahn vom Filz ablösende Differenzdruck verstärkt. Wie schon bei der
vorangehend behandelten Ausführungsform, hat auch bei dieser Ausführungsform der Deckel
90 des Transfersaugkastens den gleichen Verlauf wie das Gewebe 52.
[0027] Weiter ist in Fig. 6 das Überführen der Papierbahn vom zweiten Filz 52 auf den dritten
Pressfilz 66 gezeigt. Dieser Vorgang beginnt mit dem Ablösen der Papierbahn vom zweiten
Pressfilz 52. Der einzige Unterschied zu der in Fig. 5 gezeigten Ausführungsform besteht
darin, dass der Deckel 100 des Transfersaugkastens 68 anders konstruiert ist. Bei
der Ausführungsform in Fig. 6 hat der Deckel 100 zwei Schlitze 102 und 104, die so
platziert sind, dass sich der erste Schlitz 102 im Bereich des Einlaufzwickels der
Leitwalze 70 (also auf der Seite der einlaufenden Bahn) und der zweite Schlitz 104
im Bereich das Auslaufzwickels befindet. Mit anderen Worten, die Schlitze 102 und
104 dienen dem Zweck, die Bahn erst vom Pressfilz 52 abzulösen (102) und dann zum
Haften an dem dritten Pressfilz 66 zu bringen (104). Bei der Übergabe einer Papierbahn
von der Siebpartie in die Pressenpartie unter Verwendung der Erfindung zeigte eine
Bahn mit einem Trockengehalt von um 16% einen guten Übergabeverlauf. Für die Übergabe
der Bahn von der Pressenpartie in die Trockenpartie soll der Trockengehalt nicht unter
25% liegen.
[0028] Was die Konstruktion des Transfersaugkastens betrifft, so kann sie, abgesehen von
der Deckelform, als herkömmlich bezeichnet werden. Die Breite der gewöhnlich ein bis
fünf Schlitze 114 und 116 im Deckel 112 des in Fig. 7 gezeigten Kastens 110 liegt
in der Größenordnung von 5-20 mm. Man hat festgestellt, dass sich bei größeren Schlitzbreiten
der Filz in den Schlitz hineinbiegt, was sowohl zu Schlitz- als auch zu Filzverschleiß
führt. Auch nimmt dann der Sogbedarf erheblich zu. Die Deckelleisten 118 bestehen
bevorzugt aus keramischem Material und sind, um den Verschleiß der Leisten 118 und
des Filzes zu minimieren, an ihren Kanten gerundet. In gewissen Fällen können auch
Kunststoffleisten in Frage kommen. Die Leisten 118 sind in Halterungen 120 eingesetzt,
die durch Formschlussverbindung an Gegenprofilen 122 des Saugkastens 110 befestigt
sind, um die Leisten 118 leicht auswechseln zu können. Vorzugsweise sind die Leisten
federnd gelagert, dies kann z. B. durch einen gasgefüllten Schlauch (nicht gezeigt)
erreicht werden, der in Fig. 7 zwischen die Halterung 120 und das Gegenprofil 122
einzulegen wäre. Diese Federwirkung verhindert einen Schlag auf die Leisten, wenn
plötzlich ein dickerer Papierklumpen zwischen den Saugkasten und die Leitwalze gerät,
z. B. zwischen den Filzen liegt.
[0029] Um eine optimale gegenseitige Lage der Leitwalze und des ihr zugeordneten Transfersaugkastens
in allen gezeigten Übergabestellen zu erzielen, ist entweder die Leitwalze oder der
Kasten oder es sind möglicherweise beide Elemente verstellbar angeordnet. Die Fig.
8 zeigt eine Übergabestelle ähnlich der Übergabe zwischen Pressfilz 46 und Pressfilz
52 in Fig. 5, allerdings ist hier nur ein Schlitz 82 im Transfersaugkasten 56 gezeigt.
Die Darstellung zeigt einen Blick von unten in Fig. 5, wobei Pressfilz 46 und Leitwalze
54 weggelassen wurden. In Fig. 8 ist deutlich gezeigt, dass der Pressfilz 52, der
Schlitz 82 und die Bahn W eine in dieser Reihenfolge abnehmende Breite haben. Anders
gesagt: der Filz ist breiter als der Schlitz und der Schlitz ist breiter als die Bahn.
Durch diesen Aufbau wird erreicht, dass in einem Randbereich 200 beiderseits der Bahn
W eine Luftschicht abgesaugt wird. Die Erfinder haben festgestellt, dass diese Vorgehensweise
den Übergang der Bahn zusätzlich stabilisiert. Verschiebbare Seitenverschlüsse 182
erlauben es, die Breite des Schlitzes 82 einzustellen, um die Breite der abgesaugten
Luftschicht einzustellen. Es hat sich ferner gezeigt, dass es vorteilhaft ist, wenn
der seitliche Überstand des Pressfilzes 52 über den Schlitz 82 größer ist als der
Überstand des Schlitzes 82 über die Bahn W. Anders gesagt, das Maß Y kann vorzugsweise
größer sein als X in Fig. 8, die Erfindung funktioniert aber auch zufriedenstellend
wenn X und Y ungefähr gleich sind. Wenn Y groß gegenüber X gewählt wird, hat dies
vorteilhafte Auswirkungen auf Energieverbrauch und Gewebeverschleiß. Vorteilhafte
Maße sind 5 bis 150 mm für X und insbesondere 40 bis 70 mm für X. Gute Ergebnisse
wurden bei Werten von 100 bis 200 nun für den Wert Y erzielt.
[0030] Es ist anzumerken, dass in allen Ausführungsformen der Übergabestellen der oder die
Schlitze auch als eine oder mehrere sich in Querrichtung der Bahn (Breitenrichtung)
erstreckende Reihe von diskreten Öffnungen ausgeführt werden können. Dabei sind die
Öffnungen kreisrunde Löcher oder auch kurze Schlitze oder dergleichen.
[0031] Schließlich zeigt Fig. 9 eine schematische Seitenansicht einer Übergabestelle auf
die die Erfindung angewandt ist. Deutlich ist hier die Lage des Schlitzes 82 mit Bezug
zu einem Ablösepunkt P zu sehen, an dem die Richtungen der beiden Filze 46 und 52
voneinander abzuweichen beginnen. Gezeigt ist zudem eine gefederte Lagerung der den
Schlitz 82 im Deckel des Saugkastens 56 begrenzenden Leisten 118. Wie schematisch
angedeutet ist, ist ein vorzugsweise druckluftgefüllter Schlauch 180 vorgesehen, der
die Leiste 118 trägt. Wenn ein Papierklumpen in den Spalt zwischen Leitwalze 54 und
Saugkasten 56 eingetragen wird, können die Leisten 118 in Fig. 9 nach unten ausweichen
und werden nicht beschädigt. Die Federung der Leisten kann auch durch Elastomere oder
andere, z. B. metallische Federelemente erzielt werden. Fig. 9 zeigt ferner ein Maß
Z, das zwischen dem Deckel des Saugkastens 56 (hier als Oberkante der Leisten 118
gezeigt) und dem die Bahn aufnehmenden Filz 52 eingestellt werden kann. Es hat sich
gezeigt, dass gute Ergebnisse bei der Übertragung der Bahn erhalten werden, auch wenn
ein Abstand (Maß Z) zwischen Saugkastendeckel und aufnehmendem Filz vorliegt. Gute
Ergebnisse wurden bei Werten für Z im Bereich von 0,5 bis 5 mm und insbesondere im
Bereich von 1 bis 3 mm erzielt. Im Übrigen arbeiten die beschriebenen Vorrichtungen
bei Drücken im Saugkasten, die von 1 bis 40 kPa und insbesondere von 15 bis 35 kPa
unter dem Umgebungsdruck liegen.
[0032] Zu den obigen Ausführungen sei angemerkt, dass die erfindungsgemäße Vorrichtung nicht
nur zu dem hier exemplarisch beschriebenen Überführen der Bahn innerhalb der Pressenpartie,
sondern auch in Verbindung mit anderen Bahnüberführungsstellen der Papiermaschine
benutzt werden können. Weiter ist selbstverständlich, dass die Erfindung, auch wenn
oben ausschließlich von Papiermaschinen die Rede war, ebenso gut in Verbindung mit
Karton, Tissue- und Zellstoffmaschinen angewendet werden kann. So schließt also der
Begriff "Papier" auch Karton als eine Untergruppe ein.
1. Vorrichtung zum Überführen einer Papierbahn von einem Stützgewebe auf ein anderes,
welche wenigstens beiderseits der Papierbahn (W) befindliche Gewebe (44, 46; 46, 52;
52, 66; 66, 72), eine Saugeinrichtung (48; 56; 68), mit der die Bahn (W) vom ersten
Gewebe (44, 46, 52, 66) abgelöst und an das zweite Gewebe "geheftet" wird, und eine
auf der zur Saugeinrichtung (48; 56; 68) entgegen gesetzten Seite der Bahn (W) und
der Gewebe (44, 46, 52) angeordnete Leitwalze (50; 54; 70), mit der jenes erste Gewebe,
von dem die Bahn (W) abgelöst wurde, weitertransportiert wird, umfasst, wobei
die Saugeinrichtung aus einem Transfersaugkasten (48; 56; 68) besteht, der einen Deckel
(80; 86; 90; 100; 112) mit einem oder mehreren Saugschlitzen (82, 84; 88; 92, 94,
96, 98; 102, 104; 114, 116) oder einer oder mehreren, sich in Querrichtung der Papierbahn
(W) erstreckenden Reihen diskreter Öffnungen hat, und dieser Transfersaugkasten so
bei der Leitwalze (50; 54; 70) platziert ist, dass einer der Schlitze (82; 88; 96;
104; 116) oder eine der sich in Querrichtung der Papierbahn (W) erstreckende Reihen
diskreter Öffnungen des Deckels (80; 86; 90; 100; 112) im Wesentlichen an jene Stelle
der Leitwalze (50; 54; 70) zu liegen kommt, an der die Oberfläche der Walze (50; 54;
70) von der Richtung des auf der Seite des Transfersaugkastens (48; 56; 68) befindlichen
zweiten Gewebes (46; 52; 66) weg zu divergieren beginnt,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich mindestens einer der Schlitze (82; 88; 96; 104; 106) oder eine der Reihen von
Öffnungen unter dem zweiten Gewebe über eine Breite erstreckt, die größer ist als
die Breite der auf dem Gewebe (46; 52; 66) aufliegenden Bahn (W).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der mindestens eine Schlitz (84; 98; 104) oder die mindestens eine Reihe diskreter
Öffnungen kürzer ist als die Breite des auf der Seite der Saugeinrichtung (48; 56;
68; 110) befindlichen Gewebes (46; 52; 66).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
der mindestens eine Schlitz (84; 98; 104) oder die mindestens eine Reihe diskreter
Öffnungen auf jeder Seite der Bahn W um 5 - 150 mm, vorzugsweise 40 - 70 mm den Bahnrand
seitlich überragt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass
das zweite Gewebe seitlich über jedes Ende des Schlitzes (84; 98; 104) oder die Reihe
diskreter Öffnungen um 100 bis 200 mm vorsteht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Deckel (80; 86; 100) des Transfersaugkastens (56; 86; 100) eben, d.h. gerade ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Deckel (90; 112) des Transfersaugkastens (90; 110) konkav gestaltet ist.
7. Vorrichtung nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Deckel (80) des Transfersaugkastens (56) zwei Schlitze (82, 84) oder Reihen diskreter
Öffnungen hat, von denen der in Gewebelaufrichtung betrachtet erste Schlitz (82) oder
die in Gewebelaufrichtung erste Reihe diskreter Öffnungen zum Ablösen der Papierbahn
(W) von dem vom Transfersaugkasten (56) aus betrachtet äußeren Gewebe (46) und der
zweite Schlitz (84) oder die zweite Reihe diskreter Öffnungen zur Sicherung des Haftens
der Bahn (W) an dem auf der Seite des Transfersalugkastens (56) befindlichen Gewebe
(52) dient.
8. Vorrichtung nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Deckel (90; 100) des Transfersaugkastens (56; 70) wenigstens zwei Schlitze (92,
94, 96, 98; 102, 104) oder Reihen diskreter Öffnungen hat, von denen sich wenigstens
der in Gewebelaufrichtung betrachtet erste Schlitz (92, 94; 102) oder die in Gewebelaufrichtung
erste Reihe diskreter Öffnungen im Bereich des Einlaufzwickels der Leitwalze (54;
70) befindet.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Deckel (90) des Transfersaugkastens (56) mehrere im Bereich des Einlaufzwickels
der Leitwalze (54) befindliche Schlitze (92, 94) oder Reihen diskreter Öffnungen hat.
10. Vorrichtung nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Verlauf des Deckels (80; 86; 90; 100; 112) des Transfersaugkastens (48; 56; 68)
mit dem Verlauf des zweiten Gewebes (46; 52; 66) zusammenfällt.
11. Vorrichtung nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Oberfläche der Leitwalze (50; 54; 70) gerillt ist.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
Einstellelemente (182) vorgesehen sind, um die wirksame Länge der Schlitze (82, 84)
oder die Reihe diskreter Öffnungen in Breitenrichtung der Bahn zu verstellen.
13. Papiermaschine mit einer Vorrichtung zum Überführen der Papierbahn von einem Stützgewebe
auf ein anderes nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass
es sich bei den besagten Geweben (46, 52, 66) um Filze einer Pressenpartie der Papiermaschine
handelt und der Transfersaugkasten (56, 68, 110) zum Überführen der Bahn von einer
ersten Presse (40) in eine zweite Presse der Pressenpartie (60) dient.
1. Device for transferring a paper web from one supporting fabric to another, which comprises
fabric (44, 46; 46, 52; 52, 66; 66, 72) located at least on both sides of the paper
web (W), a suction device (48; 56; 68) with which the web (W) is detached from the
first fabric (44, 46, 52, 66) and "stitched" to the second fabric, and a guide roll
(50; 54; 70) which is arranged on the side of the web (W) and the fabric (44, 46,
52) opposite to the suction device (48; 56; 68) and with which that first fabric,
from which the web (W) has been detached, is transported onward,
the suction device comprising a first transfer suction box (48; 56; 68) which has
a cover (80; 86; 90; 100; 112) with one or more suction slots (82, 84; 88; 92, 94,
96, 98; 102, 104; 114, 116) or one or more rows of discrete openings extending in
the transverse direction of the paper web (W), and this transfer suction box being
placed at the guide roll (50; 54; 70) such that one of the slots (82; 88; 96; 104;
116) or one of the rows of discrete openings in the cover (80; 86; 90; 100; 112) extending
in the transverse direction of the paper web (W) comes to lie substantially at that
point of the guide roll (50; 54; 70) at which the surface of the roll (50; 54; 70)
begins to diverge away from the direction of the second fabric (46; 52; 66) located
on the side of the transfer suction box (48; 56; 68),
characterized in that
at least one of the slots (82; 88; 96; 104; 106) or one of the rows of openings under
the second fabric extends over a width which is greater than the width of the web
(W) resting on the fabric (46; 52; 66).
2. Device according to Claim 1,
characterized in that
the at least one slot (84; 98; 104) or the at least one row of discrete openings is
shorter than the width of the fabric (46; 52; 66) located on the side of the suction
device (48; 56; 68; 110).
3. Device according to Claim 1 or 2,
characterized in that
the at least one slot (84; 98; 104) or the at least one row of discrete openings projects
laterally beyond the edge of the web by 5 - 150 mm, preferably 40 - 70 mm, on each
side of the web W.
4. Device according to Claim 1, 2 or 3,
characterized in that
the second fabric protrudes by 100 to 200 mm beyond each end of the slot (84; 98;
104) or the row of discrete openings.
5. Device according to Claim 1,
characterized in that
the cover (80; 86; 100) of the transfer suction box (56; 86; 100) is flat, i.e. straight.
6. Device according to Claim 1,
characterized in that
the cover (90; 112) of the transfer suction box (90; 110) is shaped concavely.
7. Device according to any one of Claims 1 to 6,
characterized in that
the cover (80) of the transfer suction box (56) has two slots (82, 84) or rows of
discrete openings, of which the first slot (82), viewed in the fabric running direction,
or the first row of discrete openings in the fabric running direction serves to detach
the paper web (W) from the outer fabric (46), viewed outwards from the transfer suction
box (56), and the second slot (84) or the second row of discrete openings serves to
secure the adherence of the web (W) to the fabric (52) located on the side of the
transfer suction box (56).
8. Device according to any one of Claims 1 to 7,
characterized in that
the cover (90; 100) of the transfer suction box (56; 70) has at least two slots (92,
94, 96, 98; 102, 104) or rows of discrete openings, of which at least the first slot
(92, 94; 102), viewed in the fabric running direction, or the first row of discrete
openings in the fabric running direction is located in the region of the inlet pocket
of the guide roll (54; 70).
9. Device according to Claim 8,
characterized in that
the cover (90) of the transfer suction box (56) has a plurality of slots (92, 94)
or rows of discrete openings arranged in the region of the inlet pocket of the guide
roll (54).
10. Device according to any one of Claims 1 to 9,
characterized in that
the course of the cover (80; 86; 90; 100; 112) of the transfer suction box (48; 56;
68) coincides with the course of the second fabric (46; 52; 66).
11. Device according to any one of Claims 1 to 10,
characterized in that
the surface of the guide roll (50; 54; 70) is grooved.
12. Device according to one of the preceding claims,
characterized in that
adjusting elements (182) are provided in order to adjust the effective length of the
slots (82, 84) or the row of discrete openings in the width direction of the web.
13. Paper machine having a device for transferring the paper web from one supporting fabric
to another according to any one of Claims 1 to 12,
characterized in that
the said fabrics (46, 52, 66) are felts of a press section of the paper machine, and
the transfer suction box (56, 68, 110) serves to transfer the web from a first press
(40) to a second press of the press section (60).
1. Dispositif pour transférer une bande de papier d'une toile de soutien à une autre,
comprenant des toiles (44, 46 ; 46, 52 ; 52,66 ; 66,72) se trouvant au moins des deux
côtés de la bande de papier (W), un dispositif d'aspiration (48 ; 56 ; 68), à l'aide
duquel la bande (W) est détachée de la première toile (44, 46, 52, 66) et "agrafée"
à la deuxième toile, et un rouleau de guidage (50 ; 54 ; 70), disposé sur le côté,
opposé au dispositif d'aspiration (48 ; 56 ; 68), de la bande (W) et des toiles (44,
46, 52), rouleau de guidage à l'aide duquel toute première toile, dont la bande (W)
a été détachée, continue à être transportée, où
le dispositif d'aspiration est composé d'un caisson d'aspiration de transfert (48
; 56 ; 68), comprenant un couvercle (80 ; 86 ; 90 ; 100 ; 112) avec une ou plusieurs
fentes d'aspiration (82, 84 ; 88 ; 92, 94, 96, 98 ; 102, 104, 116) ou une ou plusieurs
séries d'ouvertures discrètes, s'étendant dans la direction transversale de la bande
de papier (W), et ce caisson d'aspiration de transfert étant placé, concernant le
rouleau de guidage (50 ; 54 ; 70), de manière que l'une des fentes (82 ; 88 ; 96;
104, 116), ou l'une des séries d'ouvertures discrètes, s'étendant dans la direction
transversale de la bande de papier (W), du couvercle (80 ; 86 ; 90 ; 100 ; 112) vienne
se placer sensiblement en un emplacement du rouleau de guidage (50 ; 54 ; 70) auquel
la surface du rouleau (50 ; 54 ; 70) commence à diverger en s'écartant de la direction
de la deuxième toile (46 ; 52 ; 66), se trouvant du côté du caisson d'aspiration de
transfert (48 ; 56 ; 68),
caractérisé en ce qu'
au moins l'une des fentes (82 ; 88 ; 96 ; 104, 116) ou une des séries d'ouvertures
s'étende sous la deuxième toile, sur une largeur plus grande que la largeur de la
bande (W) reposant sur la toile (46 ; 52 ; 66).
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la au moins une fente (84 ; 98 ; 104), ou la au moins une série d'ouvertures discrètes,
est plus courte que la largeur de la toile (46 ; 52 ; 66) se trouvant du côté du dispositif
d'aspiration (48 ; 56 ; 68 ; 110).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la au moins une fente (84 ; 98 ; 104), ou la au moins une série d'ouvertures discrètes
sur chaque côté de la bande W dépasse latéralement de 5 à 150 mm, de préférence de
40 à 70 mm du bord de bande.
4. Dispositif selon la revendication 1, 2 ou 3,
caractérisé en ce que
la deuxième toile fait saillie latéralement de 100 à 200 mm sur chaque extrémité de
la fente (84 ; 98 ; 104), ou la série d'ouvertures discrètes.
5. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le couvercle (80 ; 86 ; 100) du caisson d'aspiration de transfert (56 ; 86 ; 100)
est plan, c'est-à-dire est rectiligne.
6. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le couvercle (90 ; 112) du caisson d'aspiration de transfert (90 ; 110) est de configuration
concave.
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
le couvercle (80) du caisson d'aspiration de transfert (56) présente deux fentes (82,
84) ou série d'ouvertures discrètes, dont la première fente (82), en observant dans
la direction de défilement de la toile, ou la première série, en observant dans la
direction de défilement de la toile, d'ouvertures discrètes sert au détachement de
la bande de papier (W) vis-à-vis de la toile (46), extérieure en observant depuis
le caisson d'aspiration de transfert (56), et la deuxième fente (84), ou la deuxième
série d'ouvertures discrètes, sert à assurer l'agrafage de la bande de papier (W)
sur la toile (52) se trouvant sur le côté du caisson d'aspiration de transfert (56).
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que
le couvercle (90 ; 110) du caisson d'aspiration de transfert (56 ; 70) présente au
moins deux fentes (92, 94, 96, 98 ; 102, 104) ou séries d'ouvertures discrètes, dont
au moins la première fente (92 ; 94 ; 102), en observant dans la direction de défilement
de la toile, ou la première série, en observant dans la direction de défilement de
la toile, d'ouvertures discrètes se trouve dans la zone du gousset d'entrée du rouleau
de guidage (54 ; 70).
9. Dispositif selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
le couvercle (90) du caisson d'aspiration de transfert (56) présente plusieurs fentes
(92, 94) ou séries d'ouvertures discrètes, se trouvant dans la zone du gousset d'entrée
du rouleau de guidage (54).
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce que
l'allure du couvercle (80 ; 86 ; 90 ; 100 ; 112) du caisson d'aspiration de transfert
(48 ; 56 ; 68) coïncide avec l'allure de la deuxième toile (46 ; 52 ; 66).
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 10,
caractérisé en ce que
la surface du rouleau de guidage (50 ; 54 ; 70) est cannelée.
12. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
des éléments de réglage (182) sont prévus, pour régler la longueur active des fentes
(82, 84) ou de la série d'ouvertures discrètes, dans la direction de la largeur de
la bande.
13. Machine à papier, avec un dispositif pour transférer la bande de papier d'une toile
de soutien à une autre, selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que,
concernant lesdites toiles (46, 52, 66), il s'agit de feutres d'une partie presse
de la machine à papier, et le caisson d'aspiration de transfert (56, 68, 110) sert
au passage de la toile, d'une première presse (40) en une deuxième presse de la partie
presse (60).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente