[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorschneider- oder Lochscheibe für mehrteilige Schneidsätze
von Zerkleinerungsmaschinen, insbesondere für Fleischwölfe und dergleichen.
[0002] Bei Zerkleinerungsmaschinen, die mit mehrteiligen Schneidsätzen aus stationären Lochscheiben
und rotierenden Messern bestehen, wird das jeweils zu zerkleinernde Material von zumindest
einer Transportschnecke unter entsprechendem Druck in den mehrteiligen Schneidsatz
gefördert und beim Durchlauf durch den Schneidsatz stufenweise zerkleinert. Die Größe
der Durchflussöffnungen in den in Förderrichtung aufeinander folgenden Lochscheiben
nimmt dabei ab, wobei es in Abhängigkeit von der jeweiligen Verarbeitungsaufgabe erforderlich
ist, die Größen der Durchflussöffnungen sowie die Drehzahl der Messer und die Anzahl
der Messerschneiden aufeinander abzustimmen.
[0003] Bevorzugt werden derartige Schneidsätze zum Zerkleinern von tierischen Rohstoffen,
insbesondere zum Zerkleinern von Fleisch eingesetzt, wobei an derartige, nach dem
Wolfprinzip arbeitende Maschinen ständig steigende Anforderungen hinsichtlich Leistung
und Qualität des Endprodukts gestellt werden.
[0004] Bei den so genannten Fleischwölfen wird das zu zerkleinernde Material von einer Transportschnecke
in einen mehrteiligen Schneidsatz gefördert, in dem je nach gewünschtem Zerkleinerungsgrad
Vorschneider, Kreuz- bzw. Ringmesser und Lochscheiben in diversen Kombinationen angeordnet
sind.
[0005] In derartigen Schneidsätzen erfolgt eine Stufen-Destrukturierung des zu bearbeitenden
Materials über mehrere Schneidebenen, wobei Vorschneider und Lochscheiben mit den
Austrittskanten ihrer Durchflussöffnungen als Gegenschneiden zu den umlaufenden Messern
dienen.
[0006] Bei dem Rohstoff Fleisch handelt es sich um ein sehr inhomogen aufgebautes Mehrschichtenmaterial
aus Muskelfasern, Fettgewebe und hochfesten Kollagenen zur Ummantelung der Muskelgruppen
und Sehnen. Im Verbund ist das Material bis zum Einhundertfachen belastbarer als reines
Muskelfleisch, so dass in der erwähnten Kombination von stofflichen Elementen im stückigen
Zustand maximale äußere Kräfte durch innere Verspannung aufgenommen werden können.
[0007] In kompakter und stückiger Form wirkt die hochfeste und räumliche Vernetzung der
kollagenen Anteile und Sehnen mit den Muskelfasern gegen Verformung und äußere Zerstörungskräfte
infolge Druck und Schub mit Verfestigung des gesamten Fleischteiles.
[0008] In den bekannten mehrteiligen Schneidsatzkombinationen wird dieses innere stoffliche
Haltesystem, d.h. das räumliche Festigkeits- und Spannungssystem stufenweise durch
Schneidvorgänge zerstört, und zwar durch das Zusammenwirken der Messer mit den Austrittskanten
der Durchflussöffnungen von Vorschneider- oder Lochscheibe als Gegenschneide. Je kleiner
die Rohstoffteile im Verlauf der stufenweisen Zerkleinerung des Rohstoffs werden,
desto mehr verlieren sie ihre Fähigkeit zur Erzeugung einer Gegenkraftwirkung auf
äußere Kräfte und können somit auch immer schneller in kleinere Durchflussöffnungen
bzw. Bohrungen der Lochscheiben eindringen.
[0009] Es ist ersichtlich, dass zur Erzielung einer schonenden Zerkleinerung von Fleischteilen
vielteilige Schneidsatzkombinationen erforderlich sind, was aufgrund der dabei erforderlichen
Anzahl von Werkzeugen zu einem erheblichen konstruktiven Aufwand und im Hinblick auf
den unvermeidlichen Verschleiß der Werkzeuge auch zu einem entsprechenden Wartungsaufwand
führt.
[0010] Aufgabe der Erfindung ist es daher, die Leistungsfähigkeit des Schneidsystems ohne
das Erfordernis der Verwendung zusätzlicher Schneidelemente deutlich zu steigern,
die Effektivität der Schneidvorgänge positiv zu beeinflussen und gleichzeitig die
Qualität des Endprodukts zu verbessern.
[0011] Gelöst wird diese Aufgabe nach der Erfindung im Wesentlichen dadurch, dass zumindest
ein Teil der Durchflussöffnungen der Vorschneider- oder Lochscheibe mit einer Mehrzahl
von sich zumindest im Wesentlichen in Rohstoff-Förderrichtung erstreckenden Messerschneiden
versehen ist.
[0012] Ein wesentlicher Gedanke der Erfindung besteht demgemäß darin, das innere Spannungssystem
im gewachsenen Rohstoff durch in die Durchflussöffnungen von Vorschneider- oder Lochscheibe
integrierte Messerschneiden zu zerstören und damit die Stabilität des Formwiderstandes
des Rohstoffes zu verringern bzw. aufzuheben, so dass als Folge davon eine weiche
Stoffverformbarkeit erhalten wird, die eine Voraussetzung für ein schnelleres Eindringen
des Rohstoffes in die Öffnungen der Lochscheiben darstellt.
[0013] Durch die in den Vorschneidern und Lochscheiben vorgesehenen und beim Durchfließen
des Materials durch die Öffnungen im Vorschneider und in den Lochscheiben wirksam
werdenden Messerschneiden wird eine ausgeprägte Destrukturierung des inneren Stoffnetzwerkes
und der stofflichen Festigkeit erreicht, was sich auch besonders vorteilhaft auf die
Schneidvorgänge auswirkt, die - wie auch bisher üblich - zwischen den umlaufenden
Messern und den Austrittskanten der Öffnungen von Vorschneider und Lochscheiben erfolgen.
[0014] Bezogen auf einen bestimmten Schneidsatz kann durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen
die Leistungsfähigkeit des Schneidsystems so stark gesteigert werden, wie sie sonst
üblicherweise nur mit mindestens zwei zusätzlichen Schneidelementen erreichbar ist.
[0015] Da durch die im Vorschneider- und Lochscheibensystem vorgesehenen Messerschneiden
der Rohstoff allein beim Durchfluss so weit eingeschnitten wird, dass innere Stoffverflechtungen
kollagener Elemente und die Fähigkeit zur Spannungsaufnahme zerstört werden, ergibt
sich eine hohe Abfließfähigkeit des zerkleinerten Rohstoffes und ein erwünscht kleiner
Widerstand beim Eindringen des Materials in kleine Bohrungen der Endlochscheibe eines
Schneidsatzes. All dies ist eine wesentliche Folge der nach der Erfindung möglichen,
optimal wirksamen Zerkleinerung durch allseitig tiefes und insbesondere auch übergreifendes
Einschneiden in das Raumvolumen der Fleischteile beim Durchfluss durch die Öffnungen
in Vorschneider- und Lochscheiben.
[0016] Die erfindungsgemäß vorgesehenen Messerschneiden sind bevorzugt von integrierten,
spitzwinklig und scharfkantig ausgeführten Vorsprüngen an den Innenwandungen der Durchflussöffnungen
gebildet, und diese Messerschneiden werden vorzugsweise mit einer harten und verschleißarmen
Oberflächenbeschichtung versehen, was die Standzeit der Messerschneiden wesentlich
erhöht.
[0017] Die Höhe benachbarter Messerschneiden kann zumindest zum Teil unterschiedlich gewählt
sein, und es ist günstig, wenn sich wenigstens ein Teil der Messerschneiden bis nahe
des Mittelbereichs der jeweiligen Durchflussöffnung erstreckt, so dass ein allseitig
tiefes und nach Möglichkeit auch übergreifendes Einschneiden in das Raumvolumen des
jeweiligen Fleischteiles erhalten wird.
[0018] Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass die Durchflussöffnungen
eine Einzugs- oder Verdichtungszone mit sich in Rohstoff-Förderrichtung verringernder
Querschnittsfläche und daran anschließend eine Messerzone mit in Förderrichtung geraden
oder einen Produktdrall bewirkenden Messerschneiden aufweisen. Dabei ist die axiale
Erstreckung der Messerzone größer, vorzugsweise zumindest um den Faktor 3 größer als
die axiale Erstreckung der Einzugszone.
[0019] Durch diese Maßnahmen wird eine weitere Leistungssteigerung erreicht, da die Fähigkeit
der Fleischteile zu einer Reduzierung ihres Volumens durch stoffliche Kompression
bis zu 30% mit innerem Spannungsaufbau mit gleichzeitig und allseitig wirksamer, tief
eingreifender Schneidarbeit kombiniert wird.
[0020] In der konkreten Ausführungsform wird dies vorzugsweise dadurch erreicht, dass die
Durchflussöffnungen des Vorschneiders oder der Lochscheibe im Bereich der Einzugszone
konisch oder nach einem vorangehenden Abschnitt gleich bleibenden Querschnitts anschließend
konisch tiefer liegend gestaltet werden, so dass im Bereich der Messerzone die Verdichtung
des zu schneidenden Materials vollzogen ist.
[0021] Innerhalb der Durchflussöffnungen besitzen die Messerschneiden - in Förderrichtung
betrachtet - bevorzugt einen ausgehend von der Innenwandung der Durchflussöffnung
ansteigenden Bereich und weisen daran anschließend einen Bereich von zumindest im
Wesentlichen konstanter Höhe auf. Diese Gestaltung erleichtert und fördert das Eindringen
der Messerschneiden in das jeweilige Material, wobei im Einzelfall zu berücksichtigen
ist, welche elastischen Eigenschaften der zu schneidende Rohstoff besitzt, da als
Folge davon bestimmte Schneidelängen erforderlich sind, um das Einschneiden auf möglichst
große Tiefe zu sichern.
[0022] Die Erfindung ist sowohl in individuellen Vorschneidern und Lochscheiben realisiert,
aber sie umfasst auch generell mehrteilige Schneidsätze für Zerkleinerungsmaschinen,
wenn der verwendete Schneidsatz zumindest einen Vorschneider oder eine Lochscheibe
umfasst, die innerhalb ihrer Durchflussöffnungen mit den vorstehend beschriebenen
Messerschneiden ausgestattet sind.
[0023] Weitere Details oder Merkmale der Erfindung werden im Zusammenhang mit einem Ausführungsbeispiel
unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert; in der Zeichnung:
- Fig. 1
- eine Prinzipdarstellung eines Vorschneidersystems mit integrierten Schneiden,
- Fig. 2
- eine Schnittdarstellung entsprechend der Linie A-A von Fig. 1, und
- Fig. 3
- eine der Fig. 2 entsprechende Schnittdarstellung einer weiteren Ausführungsvariante.
[0024] Fig. 1 zeigt eine schematische Draufsicht auf einen Vorschneider, der die Form einer
Ringscheibe mit Innenring 9, Außenring 10 und dazwischen vorgesehenen Radialspeichen
11 aufweist, so dass zwischen Innenring, Außenring und Radialspeichen jeweils eine
Durchflussöffnung 1 vorliegt, die erfindungsgemäß mit einer Mehrzahl integrierter
Messerschneiden 3 versehen ist. Diese Messerschneiden 3 können - abweichend von der
in Fig. 1 gezeigten Ausführung - auch größere Höhen besitzen und sich bis in die Nähe
des Mittelbereichs der jeweiligen Durchflussöffnung 1 erstrecken können, so dass bei
Durchfließen des zu zerkleinernden Stoffes tiefe Einschnitte in das Stoffmaterial
erzeugt werden.
[0025] Jede Durchflussöffnung 1 besitzt eine Einzugs- oder Verdichtungszone 2, d.h. eine
Zone, deren Querschnittsfläche sich in Rohstoff-Förderrichtung verringert, so dass
insbesondere eine konische Verdichtungszone entsteht. Anschließend an diese Einzugs-
oder Verdichtungszone 2 befindet sich eine Messerzone 4 mit in Förderrichtung zunächst
ansteigenden und dann vorzugsweise konstante Höhe besitzenden Messerschneiden 3.
[0026] Gemäß einer möglichen, in den Figuren gezeigten, jedoch keineswegs einschränkenden
Ausgestaltung der Erfindung werden die Messerschneiden 3 durch einander überlappende,
entsprechend der Umfangskontur der Durchflussöffnungen 1 in das Lochscheibenmaterial
von einer Seite her eingebrachte Bohrungen 6 gebildet, wobei auf der der Einbringseite
der Bohrungen gegenüberliegenden Seite des Lochscheibenmaterials eine Vertiefung 7
vorgesehen ist, die sich zur Ausbildung des bereits erwähnten Einzugs- oder Verdichtungsbereichs
konisch verjüngt, wobei die Bohrungen 6 in der Schrägwandung 8 der sich verjüngenden
Vertiefung 7 münden.
[0027] Die Schnittansicht nach Fig. 2 zeigt diese Bohrungen 6, wobei die Übergänge zwischen
nebeneinander liegenden Bohrungen die Messerschneiden 3 bilden.
[0028] Diese so gebildeten Messerschneiden 3 erhalten zwangsläufig eine Anlaufschräge als
Folge der die Vertiefung 7 begrenzenden Schrägwandung 8, in die diese Bohrungen 6
münden.
[0029] Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist die die Verdichtungszone bildende Vertiefung
durchgängig konisch verjüngt ausgebildet, während bei der Ausführungsform nach Fig.
3 diese konische Verjüngung mit der Schrägfläche 8 vertieft gelegt ist, d.h., dass
in diesem Falle die Verdichtungs-oder Einzugszone 2 in Förderrichtung zunächst konstanten
Querschnitt und erst anschließend verjüngenden Querschnitt aufweist.
[0030] In dem der Messerzone 4 vorgeschalteten Verdichtungsraum mit Konizität oder tiefer
gelegter Konizität wird eine Stoffverdichtung um ca. 10 bis 30% erreicht. Die Mehrzahl
von Messerschneiden 3, die sich in der Messerzone 4 befinden, besitzt in Abhängigkeit
von dem jeweils zu verarbeitenden Rohstoff bevorzugt eine Anlaufschräge von etwa 8
bis 20°, was zu optimalen Einschneidevorgängen führt.
[0031] Die Einschnitttiefe wird ersichtlich durch die Abmessungen der integrierten Messerschneiden
3 bestimmt, und die Schneidenlänge ergibt sich aus der Gesamtlänge der Durchflussöffnung
unter Berücksichtigung der jeweils vorgesehenen Einzugszone 2. Bevorzugt wird die
wirksame Messerlänge in Bezug zur Länge der Einzugszone in einem Verhältnis von etwa
70:30 bis 80:20 gewählt. Dies sind bevorzugte Werte, um das innere Festigkeitsnetzwerk
der Stoffmatrix zumindest in großen Teilen zu zerstören, wobei bestimmte Schneidelängen
erforderlich sind, um in Anbetracht des elastische Eigenschaften besitzenden Rohstoffes
ein Einschneiden auf möglichst große Tiefe zu sichern.
Bezugszeichenliste
[0032]
- 1
- Durchflussöffnungen
- 2
- Einzugszone
- 3
- Messerschneiden
- 4
- Messerzone
- 5
- Innenwandung der Durchflussöffnung
- 6
- Bohrung
- 7
- Vertiefung
- 8
- Schrägwandung
- 9
- Innenring
- 10
- Außenring
- 11
- Radialspeichen
1. Vorschneider- oder Lochscheibe für mehrteilige Schneidsätze von Zerkleinerungsmaschinen,
insbesondere für Fleischwölfe und dergleichen,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest ein Teil der Durchflussöffnungen (1) der Vorschneider- oder Lochscheibe
mit einer Mehrzahl von sich zumindest im Wesentlichen in Rohstoff-Förderrichtung erstreckenden
Messerschneiden (3) versehen ist.
2. Vorschneider- oder Lochscheibe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die vorzugsweise mit einer harten und verschleißarmen Oberflächenbeschichtung versehenen
Messerschneiden (3) von spitzwinkligen und scharfkantigen Vorsprüngen an den Innenwandungen
(5) der Durchflussöffnungen (1) gebildet sind.
3. Vorschneider- oder Lochscheibe nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Höhe benachbarter Messerschneiden (3) zumindest zum Teil unterschiedlich ist
und sich wenigstens ein Teil der Messerschneiden (3) bis nahe des Mittelbereichs der
jeweiligen Durchflussöffnung (1) erstreckt.
4. Vorschneider- oder Lochscheibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Durchflussöffnungen (1) eine Einzugs- oder Verdichtungszone (2) mit sich in Rohstoff-Förderrichtung
verringernder Querschnittsfläche und daran anschließend eine Messerzone (4) mit in
Förderrichtung geraden oder einen Produktdrall bewirkenden Messerschneiden (3) aufweisen.
5. Vorschneider- oder Lochscheibe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die axiale Erstreckung der Messerzone (4) größer, insbesondere zumindest um den Faktor
3 größer ist als die axiale Erstreckung der Einzugszone (2).
6. Vorschneider- oder Lochscheibe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass Größe und Kontur der Einzugszone (1) derart gewählt sind, dass in der Einzugszone
(1) eine Rohstoffverdichtung im Bereich von etwa 10% bis 30% erhalten wird.
7. Vorschneider- oder Lochscheibe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Messerschneiden (3) - in Förderrichtung betrachtet - einen ausgehend von der
Innenwandung (5) der Durchflussöffnung (1) ansteigenden Bereich und daran anschließend
einen Bereich konstanter Höhe aufweisen.
8. Vorschneider- oder Lochscheibe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Messerschneiden (3) durch einander überlappende, entsprechend der Umfangskontur
der Durchflussöffnungen (1) in das Lochscheibenmaterial von einer Seite eingebrachte
Bohrungen (6) gebildet sind, und dass auf der gegenüberliegenden Seite des Lochscheibenmaterials
eine Vertiefung (7) vorgesehen ist, die sich zumindest in einem Teilbereich insbesondere
konisch verjüngt, wobei die Bohrungen (6) in der Schrägwandung (8) der sich verjüngenden
Vertiefung (7) münden.
9. Vorschneiderscheibe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zwischen einem Innenring (9) und einem Außenring (10) sowie zwischen Radialspeichen
(11) gelegenen Bereiche der Lochscheibe als mit Messerschneiden (3) versehene Durchflussöffnungen
(1) ausgebildet sind.
10. Mehrteiliger Schneidsatz für Zerkleinerungsmaschinen mit stationären Vorschneider-
und/oder Lochscheiben und diesem zugeordneten rotierenden Messern, insbesondere für
Fleischwölfe zur Zerkleinerung von Rohstoff tierischen Ursprungs wie Fleisch, Bindegewebe
und dergleichen,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Schneidsatz zumindest eine Vorschneider- oder Lochscheibe nach einem oder mehreren
der vorhergehenden Ansprüche aufweist.