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EP 1 508 006 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.07.2011 Patentblatt 2011/28 |
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Anmeldetag: 13.05.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/005008 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/098133 (27.11.2003 Gazette 2003/48) |
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KÄLTEGERÄT UND EISBEREITER DAFÜR
REFRIGERATION DEVICE AND ICE PREPARATION UNIT THEREFOR
DISPOSITIF FRIGORIFIQUE ET PREPARATEUR DE GLACE CORRESPONDANT
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
16.05.2002 DE 10221897
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.02.2005 Patentblatt 2005/08 |
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Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- FLINNER, Klaus
89447 Zöschingen (DE)
- HAUSMANN, Georg
89407 Dillingen (DE)
- HOLZER, Stefan
73430 Aalen (DE)
- STELZER, Jörg
89537 Giengen/Brenz (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-C- 3 445 968 US-A- 2 301 313 US-A- 2 435 102 US-A- 3 788 089 US-A- 6 092 374
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US-A- 1 948 681 US-A- 2 421 773 US-A- 2 503 922 US-A- 3 866 429
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kältegerät mit einem Eisbereiter gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1. Ein solches Kältegerät ist z.B. aus der
US-A-2 435 102 bekannt.
[0002] Die einfachste Form eines Eisbereiters für ein Kältegerät ist eine mit Wasser befüllbare,
in eine Mehrzahl von Kammern unterteilte Schale, die in das Gefrierfach eines Kältegeräts
gestellt werden kann, um darin befindliches Wasser zu gefrieren.
[0003] Der Gefriervorgang nimmt lange Zeit in Anspruch, da eine Kühlung der Schale durch
Kontakt mit dem Verdampfer des Gefrierfachs nur am Boden der Schale möglich ist, sofern
der Verdampfer selbst den Boden des Gefrierfachs bildet. Bei modernen Kältegeräten
ist der Verdampfer im allgemeinen an der Rückwand des Gefrierfachs angeordnet, so
dass die Kühlung der Schale im wesentlichen nur mittelbar über im Gefrierfach zirkulierende
Luft erfolgt und noch längere Zeit in Anspruch nimmt. Ein unvorhergesehener Bedarf
nach Eis kann mit diesem einfachen Eisbereiter nicht kurzfristig befriedigt werden.
[0004] Um die Eisbereitung zu beschleunigen, sind Kältegeräte vorgeschlagen worden, bei
denen ein Eisbereiter an den Kältemittelkreislauf des Kältegerätes angeschlossen und
von diesem mit Kältemittel versorgt ist. Diese Lösung ist zwar sehr effizient, aber
auch technisch aufwendig und dementsprechend kostspielig, so dass sie sich eher für
den kommerziellen als für den privaten Einsatz eignet.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, ein mit einem Eisbereiter ausgestattetes
Kältegerät anzugeben, die eine schnelle Eisbereitung ermöglicht und dennoch preiswert
realisierbar ist.
[0006] Die Aufgabe wird gelöst durch ein Kältegerät mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
[0007] Ein wesentliches Merkmal des erfindungsgemäßen Eisbereiters ist die Trennung seines
Kältemittelkreises von dem eines Kältegeräts, an dem der Eisbereiters anwendbar ist.
Mit anderen Worten ist der Kältemittelkreis des erfindungsgemäßen Eisbereiters in
sich geschlossen; er enthält sein eigenes, von dem des Kältegeräts getrenntes Kältemittel.
Dies vereinfacht den Einbau des Eisbereiters in einem Kältegerät erheblich, da an
einem herkömmlichen Kältegerät allenfalls geringe Anpassungen am Kältegerät erforderlich
sind, um den Eisbereiter einbauen zu können und Durchgänge zwischen den Kältemittelkreisen
von Kältegerät und Eisbereiter nicht benötigt werden.
[0008] Die zum Erzeugen von Eis erforderliche Kühlung des Eisbereiters kann einfach durch
Wärmeaustausch am zweiten Wärmetauscher erfolgen, der in einer Kühlzone des Kältegeräts
angeordnet ist, die Temperaturen unter 0°C erreicht. So ist es möglich, das im Kältemittelkreis
des Eisbereiters zirkulierende Kältemittel so weit abzukühlen, dass es in der Lage
ist, über den ersten Wärmetauscher Wasser im Eisbehälter zu gefrieren, ohne dass der
Eisbereiter über eine eigene Kältemaschine verfügen muss. Daher kann der erfindungsgemäße
Eisbereiter preiswert hergestellt werden.
[0009] Da somit das Kältemittel des Eisbereiters nicht in einem thermodynamischen Kreisprozess
betrieben werden muss, kann es vorteilhafterweise so ausgewählt werden, dass es unter
normalen Betriebsbedingungen des Eisbereiters im gesamten Kältemittelkreis flüssig
bleibt. So können bei vergleichsweise geringem Volumendurchsatz des Kältemittelkreises
größere Wärmemengen als mit einem gasförmigen Kältemittel transportiert werden.
[0010] Der zweite Wärmetauscher ist vorzugsweise als Reservoir für das Kältemittel ausgelegt,
d.h. sein Volumen ist größer, als unter dem Gesichtspunkt eines effizienten Wärmeaustauschs
bei Durchfluss des Kältemittels erforderlich wäre. Dadurch ist es möglich, eine große
Menge an kaltem Kältemittel in dem zweiten Wärmetauscher zu bevorraten, solange der
Eisbereiter nicht genutzt wird. Wenn er in Betrieb genommen wird, steht hingegen sofort
eine große Menge an abgekühltem Kältemittel zur Verfügung.
[0011] Zum Umwälzen des Kältemittels ist der Eisbereiter vorzugsweise mit einer Pumpe versehen.
Dieser kann vorteilhafterweise eine Zeitschaltvorrichtung zum Steuern des Betriebs
der Pumpe zugeordnet sein. Diese ermöglicht, nachdem der Eisbereiter von einem Benutzer
in Gang gesetzt worden ist, nach einer voraussichtlich zum Gefrieren des eingefüllten
Wassers ausreichenden Zeitspanne ein automatisches Ausschalten der Pumpe. So ist sichergestellt,
dass der Kühlzone des Kältegeräts, in der der zweite Wärmetauscher untergebracht ist,
nicht ständig über diesen Wärme zugeführt wird, wenn dies zum Gefrieren des Wassers
im Eisbehälter nicht mehr erforderlich ist. Außerdem ermöglicht das Abschalten der
Pumpe ein oberflächliches Antauen des fertigen Eises im Eisbehälter, was seine Entnahme
aus dem Eisbehälter vereinfacht.
[0012] Das erfindungsgemäße Kältegerät hat wenigstens eine erste und eine zweite Kühlzone,
die auf verschiedenen Temperaturen haltbar sind, und der Eisbehälter ist in der ersten
und der zweite Wärmetauscher in der zweiten Kühlzone angeordnet. Wenn der Eisbereiter
betrieben wird, tragen so der Eisbehälter bzw. der mit ihm verbundene erste Wärmetauscher
zur Kühlung der ersten Kühlzone bei, während die zweite Kühlzone durch den zweiten
Wärmetauscher erwärmt wird. Während durch den Betrieb des Eisbereiters der Bedarf
der zweiten Kühlzone an Kühlleistung zunimmt, nimmt der der ersten Kühlzone entsprechend
ab, so dass der Gesamtkühlleistungsbedarf des Kältegeräts durch den Betrieb des Eisbereiters
nicht nennenswert beeinflusst wird.
[0013] Eine platzsparende Unterbringung des zweiten Wärmetauschers ist insbesondere an der
Decke oder am Boden der zweiten Kühlzone möglich.
[0014] Um eine große Wärmeaustauschoberfläche zu erreichen, erstreckt sich der zweite Wärmetauscher
vorzugsweise im wesentlichen über die gesamte Breite und/oder Tiefe der zweiten Kühlzone.
[0015] Vorteilhafterweise ist der Eisbereiter des Kältegerätes ein- und ausbaubar. So kann
bei Nichtgebrauch des Eisbereiters ansonsten von ihm belegter Platz für andere Kühlgüter
nutzbar gemacht werden.
[0016] Um den Ein- und Ausbau zu erleichtern, ist vorzugsweise an einer Innenwand einer
Kühlzone ein Steckverbinder für die Stromversorgung der Pumpe angeordnet.
[0017] Sinnvoll ist auch, dass der Kältemittelkreis zwischen dem ersten und dem zweiten
Wärmetauscher wenigstens teilweise durch flexible Schläuche gebildet ist. Dies macht
es zum einen möglich, den Eisbehälter in der ersten Kühlzone an wechselnden Stellen
zu positionieren, die gerade nicht von Kühlgüt belegt sind; zum anderen ermöglicht
die durch die Schläuche erreichte Beweglichkeit des Eisbehälters in Bezug auf den
zweiten Wärmetauscher, den Eisbereiter in ausgebautem Zustand platzsparend zu lagern.
[0018] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines
Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die beigefügten Figuren. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes Kältegerät mit zwei durch eine Trennwand voneinander getrennten
Kältefächern unterschiedlicher Temperatur, dargestellt ohne Tür, in schematischer
Ansicht von vorne;
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht eines ersten Wärmetauschers und eines Eisbehälters des
erfindungsgemäßen Eisbereiters;
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf den zweiten Wärmetauscher des Eisbereiters und
- Fig. 4
- ausschnittsweise die Trennwand in ihrem türnahen Bereich.
[0019] Fig. 1 zeigt eine schematisierte Vorderansicht eines Kältegeräts mit einem Eisbereiter
gemäß der vorliegenden Erfindung. Das Kältegerät weist zwei Kühlzonen, ein Kühlfach
oder Frischkühlfach 1 im oberen Bereich des Geräts, das im Normalbetrieb des Kältegeräts
auf Temperaturen oberhalb von 0°C gehalten wird, und ein Gefrierfach 2 im unteren
Bereich auf, das im Normalbetrieb auf Temperaturen unterhalb 0°C gehalten wird. Die
zwei Fächer 1, 2 sind durch eine gemeinsame oder vorzugsweise jeweils einzeln durch
getrennte Türen verschließbar, die in der Fig. nicht dargestellt sind.
[0020] Ein in dem Kältegerät montierter Eisbereiter umfasst im wesentlichen zwei Baugruppen
3, 4 die im Kühlfach 1 bzw. dem Gefrierfach 2 angeordnet sind. Die erste Baugruppe
3 umfasst einen ersten Wärmetauscher und einen Eisbehälter und ist in Fig. 2 im Detail
dargestellt; die zweite Baugruppe umfasst eine Pumpe und einen zweiten Wärmetauscher
und ist in Fig. 3 im Detail dargestellt. Die zwei Baugruppen sind durch Kältemittelleitungen
5, 6 miteinander verbunden. Bei einem Kältegerät mit einer einzigen Tür für beide
Fächer 1, 2, bei dem die Fächer nicht notwendigerweise luftdicht voneinander abgegrenzt
sind, können die Kältemittelleitungen 5, 6 sich frei über die Vorderkante einer horizontalen
Trennwand 7 erstrecken, die die beiden Fächer 1, 2 gegeneinander abgrenzt. Wenn jedes
Fach 1 und 2 mit einer eigenen Tür ausgestattet ist, kann, wie in Fig. 4 dargestellt,
an der Vorderkante der Trennwand 7 ein Ausschnitt 8 gebildet sein, in den ein Verschlusskörper
9 derart einsteckbar ist, dass komplementäre halbzylindrische Einbuchtungen 10 an
den Rändern des Ausschnitts 8 bzw. des Verschlusskörpers 9 zusammen Durchgänge für
die Kältemittelleitungen 5, 6 begrenzen, und gleichzeitig der vordere Rand 11 des
Verschlusskörpers 9 mit dem der Trennwand 7 bündig abschließt.
[0021] Fig. 2 zeigt eine mögliche Ausgestaltung der ersten Baugruppe 3 des Eisbereiters.
Der erste Wärmetauscher 12 der Baugruppe 3 ist hier als Hohlkörper aus Metall oder
Kunststoff ausgebildet, mit zwei Anschlussstutzen 13 für die Kältemittelleitungen
5, 6 an einer Seitenwand des Wärmetauschers und einer Vielzahl von Fächern oder Vertiefungen
14 an einer Oberseite des Wärmetauschers. Die vordere Seitenwand des ersten Wärmetauschers
12 ist teilweise aufgeschnitten dargestellt, um Trennwände 15 zu zeigen, die im Inneren
des Wärmetauschers angeordnet sind und die diesen durchströmende Wärmeträgerflüssigkeit
auf eine mäanderförmige Bahn zwingen, die die Böden und Seitenwände aller Vertiefungen
14 streift.
[0022] Bei einer einfachen Ausgestaltung könnte bereits die Gesamtheit der Vertiefungen
14 den Eisbehälter bilden. Bei der hier betrachteten Ausgestaltung ist als Eisbehälter
jedoch eine dünnwandige Schale 16 mit einer Vielzahl von Vertiefungen 17 vorgesehen,
die bemessen sind, um formschlüssig in die Vertiefungen 14 des ersten Wärmetauschers
12 einzugreifen. So kann der Eisbehälter 16 nach dem Gefrieren von Wasser in seinen
Vertiefungen 17 entnommen werden, ohne dass gleichzeitig der erste Wärmetauscher 12
entfernt werden muss.
[0023] Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf eine mögliche Ausgestaltung des zweiten Wärmetauschers
18 des Eisbereiters. Dieser ist aufgebaut aus zwei flachen Kunststoffhalbschalen,
die entlang ihrer Ränder sowie entlang einer Mehrzahl von Linien 20 miteinander verschweißt
sind, um einen mäanderartigen Strömungsweg für das Kältemittel zu definieren.
[0024] Das Volumen des zweiten Wärmetauschers 18 liegt in einer ähnlichen Größenordnung
wie das des Eisbehälters 16. Dadurch ist es zumindest zu Beginn eines Eisbereitungsvorgangs
möglich, das Wasser im Eisbehälter 16 mit einer erheblich höheren Leistung als der
am zweiten Wärmetauscher 18 ausgetauschten Leistung zu kühlen.
[0025] Eine elektrisch angetriebene Pumpe 21 für das Kältemittel ist an dem zweiten Wärmetauscher
18 befestigt und hat zwei Anschlussstutzen 22, 23, von denen einer 22 zum Verbinden
mit einer der Kältemittelleitungen 5, 6 vorgesehen ist und der andere 23 in den zweiten
Wärmetauscher 18 mündet. Ein weiterer Anschlussstutzen 24 zum Verbinden mit einer
der Kältemittelleitungen 5, 6 ist an der oberen Halbschale des zweiten Wärmetauschers
18 angeordnet. Ein elektrisches Versorgungskabel 25 der Pumpe trägt einen Stecker
26. Eine nicht gezeigte, zu dem Stecker 26 komplementäre Buchse für die Stromversorgung
der Pumpe 21 ist an der Innenwand des Gefrierfachs 2 angeordnet.
[0026] Eine in der Fig. nicht dargestellte Steuerschaltung ist an der Pumpe 21 angebracht.
Sie ist ausgelegt, um nach Drücken eines Schalters durch einen Benutzer die Pumpe
21 für eine Zeitspanne mit Strom zu versorgen, deren Länge so gewählt ist, dass sie
zum Gefrieren von in den Eisbehälter 16 eingefülltem Wasser ausreicht. Nach Ablauf
der Zeitspanne stellt die Steuerschaltung die Pumpe 21 aus. Das Eis im Eisbehälter
beginnt nun langsam zu tauen, was durchaus erwünscht ist, da die in den einzelnen
Vertiefungen 17 des Eisbehälters 16 gebildeten Eisstücke leichter zu entnehmen sind,
wenn sie oberflächlich getaut sind.
[0027] Es kann auch vorgesehen werden, dass die Steuerschaltung nach Verstreichen der Zeitspanne
die Pumpe 21 intermittierend mit Strom versorgt, wobei die Dauer der Einschaltphasen
der Pumpe im intermittierenden Betrieb so gewählt ist, dass ein Auftauen des Eises
auch über einen langen Zeitraum hinweg vermieden wird.
[0028] Die Kantenlängen des im wesentlichen rechteckigen zweiten Wärmetauschers 18 entsprechen
im wesentlichen der Breite und Tiefe des Gefrierfachs 2, so dass der zweite Wärmetauscher
18 in einfacher Weise durch Auflegen auf an den Seitenwänden des Gefrierfachs gebildete
Vorsprünge oder Eingreifen in an diesen Wänden angeordnete Schienen platziert werden
kann.
[0029] Alternativ ist auch möglich, den zweiten Wärmetauscher 18 lose auf eine Etagere 27
aufzulegen, die in einem geringen Abstand von wenigen Zentimetern von der Decke des
Gefrierfachs 2 angeordnet ist. Diese Variante ist insbesondere zweckmäßig, wenn der
Eisbereiter durch einen Benutzer im Kältegerät montierbar und demontierbar ist, da
die Etagere 27, wenn sie nicht den zweiten Wärmetauscher 18 trägt, dann als Träger
für Kühlakkus oder dergleichen nutzbar ist.
[0030] Als Kältemittel für den Eisbereiter kommt insbesondere ein Alkohol oder Alkoholgemisch
oder ein Alkohol-Wasser-Gemisch in Betracht.
[0031] Alternativ zu den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen kann die Pumpe und gegebenenfalls
ihre Steuerschaltung selbstverständlich auch in der ersten Baugruppe enthalten sein.
[0032] Selbstverständlich kann das Gefrierfach 2 auch oben im Kältegerät und das Normal-
oder Frischkühlfach 1 darunter angeordnet sein; in diesem Fall ist Einbauraum für
den zweiten Wärmetauscher am Boden des Gefrierfachs 2 vorgesehen.
1. Kältegerät mit einem Eisbereiter, wobei der Eisbereiter einen Kältemittelkreis, der
ein Kältemittel enthält, und einen Eisbehälter (16), der mit dem Kältemittelkreis
über einen ersten Wärmetauscher (12) in thermischem Kontakt steht, aufweist, wobei
der Kältemittelkreis von einem Kältemittelkreis des Kältegeräts getrennt ist und einen
zweiten Wärmetauscher (18) umfasst, wobei das Kältegerät wenigstens eine erste und
eine zweite Kühlzone (1, 2) aufweist, die auf verschiedenen Temperaturen haltbar sind,
dadurch gekennzeichnet, dass der Eisbehälter (16) in der ersten Kühlzone (1) und der zweite Wärmetauscher (18)
in der zweiten Kühlzone (2) angeordnet sind.
2. Kältegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Wärmetauscher (18) an der Decke oder am Boden der zweiten Kühlzone (2)
angeordnet ist.
3. Kältegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Wärmetauscher (18) sich im Wesentlichen über die gesamte Breite und/oder
Tiefe der zweiten Kühlzone (2) erstreckt.
4. Kältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Eisbereiter ein- und ausbaubar ist.
5. Kältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Innenwand einer Kühlzone (2) ein Steckverbinder für die Stromversorgung
einer Pumpe (21) angeordnet ist.
6. Kältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kältemittelkreis zwischen dem ersten und dem zweiten Wärmetauscher (12, 18) Kältemittelleitungen
(5, 6) aufweist, die wenigstens teilweise durch flexible Schläuche gebildet sind.
7. Kältegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Wärmetauscher (18) als Reservoir für ein Kältemittel ausgelegt ist.
8. Kältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe zum Umwälzen des Kältemittels und eine Zeitschaltvorrichtung zum Steuern
des Betriebs der Pumpe vorgesehen ist.
9. Kältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Kältemittel im gesamten Kältemittelkreis des Eisbereiters unter normalen Betriebsbedingungen
des Eisbereiters flüssig ist.
10. Kältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Wärmetauscher (18) während des Betriebs des Eisbereiters Wärme an die
Kühlzone abgibt.
1. Refrigerating appliance with an icemaker, wherein the icemaker comprises a refrigerant
circuit, which contains a refrigerant, and an ice container (16), which is disposed
in thermal contact with the refrigerant circuit by way of a first heat exchanger (12),
wherein the refrigerant circuit is separated from a refrigerant circuit of the refrigerating
appliance and comprises a second heat exchanger (18), wherein the refrigerating appliance
comprises at least one first cooling zone (1) and second cooling zone (2) which can
be kept at different temperatures, characterised in that the ice container (16) is arranged in the first cooling zone (1) and the second heat
exchanger (18) is arranged in the second cooling zone (2).
2. Refrigerating appliance according to claim 1, characterised in that the second heat exchanger (18) is arranged at the top or the base of the second cooling
zone (2).
3. Refrigerating appliance according to claim 1 or 2, characterised in that the second heat exchanger (18) extends substantially over the entire width and/or
depth of the second cooling zone (2).
4. Refrigerating appliance according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the icemaker is mountable and demountable.
5. Refrigerating appliance according to any one of claims 1 to 4, characterised in that a plug connector for the current supply of a pump (21) is arranged at an inner wall
of a cooling zone (2).
6. Refrigerating appliance according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the refrigerant circuit has between the first and second heat exchangers (12, 18)
refrigerant lines (5, 6) formed at least in part by flexible hoses.
7. Refrigerating appliance according to claim 1, characterised in that the second heat exchanger (18) is designed as a reservoir for a refrigerant.
8. Refrigerating appliance according to any one of claims 1 to 7, characterised in that the pump is provided for circulating the refrigerant and a time switching device
is provided for controlling operation of the pump.
9. Refrigerating appliance according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the refrigerant in the entire refrigerant circuit of the icemaker is liquid under
normal operating conditions of the icemaker.
10. Refrigerating appliance according to any one of claims 1 to 9, characterised in that the second heat exchanger (18) delivers heat to the cooling zone during operation
of the icemaker.
1. Appareil frigorifique comprenant un préparateur de glace, le préparateur de glace
présentant un circuit d'agent réfrigérant, qui contient un agent réfrigérant, et un
bac à glace (16) qui est en contact thermique avec le circuit d'agent réfrigérant
par l'intermédiaire d'un premier échangeur de chaleur (12), le circuit d'agent réfrigérant
étant séparé d'un circuit d'agent réfrigérant de l'appareil frigorifique et comprenant
un second échangeur de chaleur (18), l'appareil frigorifique présentant au moins une
première et une seconde zones réfrigérées (1, 2) pouvant être maintenues à différentes
températures, caractérisé en ce que le bac à glace (16) est disposé dans la première zone réfrigérée (1) et en ce que le second échangeur de chaleur (18) est disposé dans la seconde zone réfrigérée (2).
2. Appareil frigorifique selon la revendication 1, caractérisé en ce que le second échangeur de chaleur (18) est disposé au plafond ou au fond de la seconde
zone réfrigérée (2).
3. Appareil frigorifique selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le second échangeur de chaleur (18) s'étend essentiellement sur toute la largeur
et/ou la profondeur de la seconde zone réfrigérée (2).
4. Appareil frigorifique selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le préparateur de glace est incorporable et amovible.
5. Appareil frigorifique selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'un connecteur pour l'alimentation électrique d'une pompe (21) est disposé sur une
paroi intérieure d'une zone réfrigérée (2).
6. Appareil frigorifique selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le circuit d'agent réfrigérant présente des conduites (5, 6) d'agent réfrigérant
entre le premier et le second échangeurs de chaleur (12, 18), lesquelles sont formées
au moins en partie par des tuyaux flexibles.
7. Appareil frigorifique selon la revendication 1, caractérisé en ce que le second échangeur de chaleur (18) est réalisé en tant que réservoir pour un agent
réfrigérant.
8. Appareil frigorifique selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la pompe est ménagée pour la circulation de l'agent réfrigérant et en ce qu'un dispositif à minuterie est ménagé pour commander le fonctionnement de la pompe.
9. Appareil frigorifique selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'agent réfrigérant, dans tout le circuit d'agent réfrigérant du préparateur de glace,
est liquide dans les conditions de fonctionnement normales du préparateur de glace.
10. Appareil frigorifique selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le second échangeur de chaleur (18), pendant le fonctionnement du préparateur de
glace, décharge de la chaleur à la zone réfrigérée.


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