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EP 2 219 005 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.07.2011 Patentblatt 2011/28 |
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Anmeldetag: 11.02.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Rückstoßimpulserzeuger für einen Waffensimulator
Recoil impulse generator for a weapon simulator
Générateur d'impulsion de recul pour simulateur d'arme
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.08.2010 Patentblatt 2010/33 |
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Patentinhaber: e.sigma Technology AG |
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98693 Ilmenau (DE) |
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Erfinder: |
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- Bonitz, Björn
98693 Ilmenau (DE)
- Markert, Martin
98617Meiningen (DE)
- Muellner, Josef
32600 Plzen (CZ)
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| (74) |
Vertreter: Engel, Christoph Klaus |
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Engel Patentanwaltskanzlei
Marktplatz 6 98527 Suhl/Thüringen 98527 Suhl/Thüringen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
GB-A- 466 870 US-A- 3 427 925 US-H- H 186
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US-A- 2 472 002 US-A1- 2008 155 875
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Rückstoßimpulserzeuger für einen Waffensimulator
mit einem Kraftspeicherelement und einer verschiebbaren Impulsmasse, die beim Betätigen
eines Auslöseelements durch das Kraftspeicherelement von einer gespannten in eine
entspannte Position verschoben wird, um einen Rückstoßimpuls zu erzeugen. Generell
kann mit dem Rückstoßimpulserzeuger der Rückstoß unterschiedlichster Waffen simuliert
werden. Bevorzugt eignet sich der hier betroffene Rückstoßimpulserzeuger für Handfeuerwaffensimulatoren.
[0002] Die
US 2008/0155875 A1 Startpunkt für den Anspruch 1 beschreibt einen Mechanismus für die Rückstoßimpulserzeugung
in einer Spielzeugwaffe. Ein Elektromotor treibt dort über ein mehrteiliges Untersetzungsgetriebe
einen Kolben eines Druckluftzylinders an. Die Rückholung einer Impulsmasse wird auf
pneumatische Weise bewirkt.
[0003] Die
US 2,472,002 beschreibt einen Schraub- und Selbsthaltemechanismus, der beispielsweise in einem
Flugzeug-Maschinengewehr zum Einsatz kommen kann und dem erneuten Spannen der Waffe
dient, wenn es zu einer Ladehemmung gekommen ist. Der Mechanismus verwendet eine von
einem Elektromotor angetriebene Spindel, eine Impulsmasse und eine Schraubenfeder
als Kraftspeicherelement. Eine Kupplung wird durch ein Gehäuse gebildet, welches Laufkugeln
in die Spindel einbringt, um eine axiale Verschiebung zu erfahren. Die Kupplung wird
ausgekuppelt, wenn die Impulsmasse in die gespannte Position verfahren wurde, und
eingekuppelt, wenn die Impulsmasse in die entspannte Position zurück gekehrt ist.
Da Ladehemmungen nur gelegentlich auftreten, dient der beschriebene Mechanismus nur
dem gelegentlichen Spannen der Waffe, sodass auch der Motor nicht für einen dauerhaften
Betrieb ausgelegt ist.
[0004] Aus der
DE 27 26 396 C2 ist eine Vorrichtung zur Simulierung der Rückstoßkraft einer Waffe bekannt. Dafür
ist eine baulich von der Waffe getrennte Rückstoßerzeugungseinrichtung vorgesehen,
die eine einstellbare Rückstoßkraft auf den Lauf der Waffe überträgt. Aufgrund der
Baugröße ist diese Vorrichtung stationär an einem Schießstand aufzustellen und insbesondere
für die Ankopplung an Gewehre geeignet. Durch den von außen auf das Gewehr einwirkenden
Hebelmechanismus verändern sich die Handhabungseigenschaften der Waffe erheblich,
so dass die Schießsimulation nur teilweise den tatsächlichen Gegebenheiten beim Gebrauch
der Waffe entspricht.
[0005] Die
DE 36 31 262 A1 beschreibt eine Vorrichtung zur Schusssimulation für eine Handfeuerwaffe. In dem
Handfeuerwaffensimulator wird dazu das Verschlussstück durch elektro-magnetische oder
gasdruckbetätigte Antriebsmittel gegen die Kraft der Schließfeder in die Öffnungsstellung
bewegt. In dieser Konstellation müssen entweder starke Antriebselemente verwendet
werden oder die erzeugbare Rückstoßkraft ist zu gering. Für die Erzeugung großer Rückstoßsimulationskräfte
würde ein sehr starker Elektromagnet benötigt werden, der baulich in Handfeuerwaffen
kaum unterzubringen ist und der außerdem einen großen Energieverbrauch hat. Wenn stattdessen
eine Gasdruckpatrone als Antriebsmittel verwendet wird, müsste diese bei Bereitstellung
realistischer Kräfte häufig ausgetauscht werden. Die Anbringung einer Gasdruckpatrone
im vorderen Bereich des Laufes der Handfeuerwaffe, wie es in der Druckschrift vorgeschlagen
wird, verhindert außerdem die gleichzeitige Anordnung eines Zielsystems im vorderen
Laufabschnitt, der für einen vollständigen Handfeuerwaffensimulator ebenfalls benötigt
wird.
[0006] Die
DE 103 50 307 A1 zeigt ein Simulationsgerät zur Nachahmung der halb- und vollautomatischen Funktion
einer Schusswaffe. Ein beispielsweise im Waffenverschluss angeordneter Treibgasbehälter
ist mit einem Zylinder verbunden und treibt über ein Ventil einen beweglichen Kolben
an. Auch hier sind die tatsächlich erzielbaren Rückstoßkräfte wesentlich geringer
als bei einer echten Schussabgabe, da durch beschränkte Treibgasmengen nicht so große
Kräfte aufgebracht werden können, wie sie bei der Zündung einer Patrone entstehen.
[0007] In der
EP 1 043 561 A2 ist ein Waffensimulator beschrieben, der insbesondere in einem Kampfpanzer eingesetzt
werden kann. Ein Schlitten dient dabei dem Transport eines Übungsgeschosses. Der Schlitten
wird von zwei parallelen Spindeln angetrieben.
[0008] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit darin, einen verbesserten Rückstoßimpulserzeuger
für einen Waffensimulator bereit zu stellen, welcher realitätsnahe Rückstoßkräfte
mit hoher Kadenz erzeugt, die der Kadenz moderner Handfeuerwaffen entspricht. Insbesondere
soll der häufige Wechsel von Treibgaspatronen vermieden werden. Ebenso sind unerwünschte
starke elektromagnetische Felder zu vermeiden, wie sie durch starke Elektromagneten
erzeugt werden. Außerdem soll der Waffensimulator die Abmessungen, das Gewicht, Balance
und Form einer echten Waffe, insbesondere einer Handfeuerwaffe nicht überschreiten
und trotz Anbringung des Rückstoßimpulserzeugers ausreichend Platz für die Montage
einer Zielfindungs- oder Zielerfassungseinheit bieten. Schließlich soll der Rückstoßimpulserzeuger
an verschiedene Feuerwaffensimulatoren universell anpassbar sein, so dass sowohl Pistolen,
Langwaffen als auch sonstige einen Rückstoß erzeugende Waffen damit ausgerüstet werden
können.
[0009] Die genannte Aufgabe wird durch einen Rückstoßimpulserzeuger mit den im Anspruch
1 genannten Merkmalen erfüllt.
[0010] Erfindungsgemäß verwendet der Rückstoßimpulserzeuger als Antrieb einen Elektromotor,
der eine Spindel antreibt, übers welche eine Kupplung sowie eine angebundene Impulsmasse
von der entspannten Position in die gespannte Position bewegt werden, unter gleichzeitiger
Spannung des Kraftspeicherelements, welches beispielsweise als Auslösefeder, pneumatisches
Element, Schwungrad oder dergleichen ausgebildet sein kann. Nachfolgend wird als ein
typisches Beispiel für eine Impulsmasse ein Schlitten einer Handfeuerwaffe betrachtet,
welcher gemeinsam mit der Kupplung die bewegte Masse darstellt, die den simulierten
Rückstoßimpuls generiert. In anderen Ausführungsformen können andere Bauteile die
Impulsmasse bilden. Für die Verschiebung des Schlittens in die gespannte Position
greift die Kupplung im eingekuppelten Zustand vorzugsweise drehbeweglich in die Spindel
ein, so dass sie bei Drehung der Spindel entlang dieser verschoben wird, wie dies
generell von einem Lineargetriebe bekannt ist. Sobald der Schlitten die gespannte
Position erreicht hat, wird die Kupplung durch ein Auskuppelmittel in einen ausgekuppelten
Zustand geschaltet. Beim Betätigen des Auslöseelements, welches beispielsweise durch
einen Abzug gebildet ist, beschleunigt das Kraftspeicherelement den Schlitten und
die daran angebrachte, ausgekuppelte Kupplung (gemeinsam mit der Impulsmasse) vorzugsweise
entgegen der Schussrichtung. Diese Beschleunigung und insbesondere das Anschlagen
des Schlittens in der entspannten Position simulieren die Rückstoßkraft realitätsnah.
Schließlich ist ein Einkuppelmittel vorhanden, welches die Kupplung wieder in den
eingekuppelten Zustand schaltet, sobald der Schlitten die entspannte Position erreicht
hat, um diesen erneut in die gespannte Position zu bringen, zur Vorbereitung einer
weiteren Schusssimulation.
[0011] Bei dem Elektromotor handelt es sich vorzugsweise um einen bürstenlosen Synchronmotor,
der hohe Drehzahlen (ca. 20.000
-1 bis 80.000
-1) realisiert. Der Elektromotor kann in einer bevorzugten Ausführungsform über ein
Getriebe an die Spindel gekoppelt sein oder auch als getriebeloser Direktantrieb agieren.
Das Getriebe ist beispielsweise mit einem Untersetzungsverhältnis von 2:1 bis 5:1
ausgeführt und kann eine Drehrichtungsumkehr bewirken. Von Bedeutung ist es, dass
eine relativ hohe Drehzahl der Spindel (bzw. ein hohes Drehmoment bei kleinerer Drehzahl)
erreicht wird, um den Schlitten in kurzer Zeit von der entspannten in die gespannte
Position zu bringen. Diese Zeit entspricht der Dauer des automatischen Nachladens
bei halbautomatischen Handfeuerwaffen und sollte vorzugsweise weniger als eine Sekunde
in Anspruch nehmen. Um solche schnellen Nachladezeiten zu simulieren wird der Elektromotor
während einer Schussfolge vorzugsweise dauerhaft angetrieben, sodass beim Einkuppeln
der Kupplung sofort die Antriebskräfte auf den Schlitten wirken. Dies hat außerdem
den Vorteil, dass das zwangsläufig auf den Handfeuerwaffensimulator wirkende Anlaufdrehmoment,
welches beim Anlaufen und Abbremsen des Elektromotors entsteht, während der Schussfolge
nicht mehr auftritt, wodurch sich Zielfehler vermeiden oder reduzieren lassen. Demselben
Zweck dient bei einer abgewandelten Ausführungsform eine symmetrisch aufgebaute Kupplung,
die von zwei gegenüberliegenden Seiten in die Spindel eingreift, sodass sich die dadurch
auftretenden Momente weitgehend kompensieren.
[0012] Ebenso ist eine Ausführungsform zweckmäßig, die zwei gegenläufig drehende Spindeln
verwendet, welche gleichzeitig in die Kupplung eingreifen. Durch entsprechende Gewindegestaltung
wird die axiale Verschiebung der Kupplung von beiden Gewindespindeln hervorgerufen,
während sich die auftretenden Momente kompensieren.
[0013] Gemäß einer abgewandelten Ausführungsform umfasst der Rückstoßimpulserzeuger einen
oder mehrere Sensoren, welche der Erfassung der aktuellen Lage des Schlittens bzw.
der Impulsmasse, der Kupplung und des Abzugs bzw. des Auslöseelements dienen. Durch
Auswertung der Sensorsignale kann der Ablauf im Rückstoßimpulserzeuger gesteuert werden
und es lassen sich bestimmte besondere Schießsituationen simulieren, wie beispielsweise
ein leeres Magazin oder eine Ladehemmung.
[0014] Weitere Vorteile, Einzelheiten und Weiterbildungen ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rückstoßimpulserzeugers,
unter Bezugnahme auf die Zeichnung. Es zeigen:
- Fig. 1:
- eine geschnittene Seitenansicht eines Handfeuer- waffensimulators mit einem erfindungsgemäßen
Rück- stoßimpulserzeuger in einer entspannten Position;
- Fig. 2:
- eine geschnittene Detailansicht des Rückstoßimpulser- zeugers;
- Fig. 3:
- eine geschnittene Seitenansicht des Handfeuerwaffen- simulators mit dem Rückstoßimpulserzeuger
in gespann- ter Position sowie eine perspektivische Detailansicht eines Auslösewinkels
im Moment der Freigabe der Kupp- lung bei Betätigung des Abzugs;
- Fig. 4:
- eine Detailansicht mit einem Schlittenfanghebel in aktivierter Stellung;
- Fig. 5
- eine Schnittansicht der Kupplung.
[0015] Fig. 1 zeigt in einer Schnittansicht einen Handwaffenfeuersimulator, der in Formgebung
und Abmessung möglichst präzise einer echten Handfeuerwaffe (hier einer Pistole) nachgebildet
ist, um die Simulation realitätsnah gestalten zu können. Der Simulator umfasst ein
Pistolengehäuse mit einem Handgriff 01, in welchem ein Magazinschacht vorgesehen ist.
Anstelle eines gewöhnlichen Patronenmagazins ist im Magazinschacht ein Simulationsmagazin
02 eingesetzt, welches beispielsweise einen elektrischen Akkumulator 03 als Energiequelle
enthält. Weiterhin ist ein Schlitten 04 vorgesehen, der auf einer Schlittenführung
05 in Schussrichtung gleitet. Der Handfeuerwaffensimulator umfasst darüber hinaus
einen Abzug 06 und einen Lauf 07. Ein Rückstoßimpulserzeuger ist in axialer Richtung
der Laufs 07 angeordnet.
[0016] Fig. 2 zeigt eine Detaildarstellung der wichtigsten Elemente des Rückstoßimpulserzeugers
in einer Schnittansicht. Ein Elektromotor 08, der beispielsweise mit 50.000 Umdrehungen
pro Minute betrieben wird, ist über ein Getriebe 09 an eine Spindel 10 gekoppelt,
um diese zur Drehung zu veranlassen. Das Getriebe 09 kann beispielsweise ein Untersetzungsverhältnis
von 3:1 realisieren, sodass die Spindel 10 noch immer mit hohen Drehzahlen von etwa
10.000
-1 betrieben wird, gleichzeitig aber die erforderlichen Kräfte aufbringen kann, um eine
als Kraftspeicherelemente wirkende Auslösefeder 11 zu spannen. Bei einer bevorzugten
Ausführungsform realisiert das Getriebe 09 eine Drehrichtungsumkehr, was den Vorteil
mit sich bringt, dass der vom Elektromotor 08 erzeugte Drehimpuls bezogen auf die
axiale Ausrichtung des Handfeuerwaffensimulators weitgehend durch den gegensinnigen
Drehimpuls des Getriebes 09 und der Spindel 10 kompensiert wird. Auf eine Drehimpulskompensation
kann verzichtet werden, wenn die bewegten Massen relativ zur Gesamtmasse der Simulationswaffe
klein sind.
[0017] Die Auslösefeder 11 ist in der dargestellten Ausführungsform als Schraubenfeder ausgeführt,
die sich um die Spindel 10 erstreckt und zwischen dem Getriebe 09 und einer Kupplung
12 verläuft. Andere Kraftspeicherelemente können ebenfalls genutzt werden. In anderen
Ausführungen können veränderte Kombinationen aus Antrieb und Speicherelement genutzt
werden, wie beispielsweise eine Direktantrieb, ein pneumatischer Antrieb oder ein
Elektromagnet mit Kondensator oder Speicherspule.
[0018] An der Kupplung 12 ist der Schlitten 04 befestigt, sodass dieser bei einer axialen
Verschiebung der Kupplung 12 mit bewegt wird. Das vom Getriebe 09 abgewandte Ende
der Spindel 10 ist in einem gehäusefesten Spindellager 13 gelagert.
[0019] In den Fig. 1 und 2 befindet sich die Kupplung 12 und der daran angebrachte Schlitten
04 in einer entspannten Position I, in welcher die Kupplung 12 vom Getriebe 09 entfernt
ist und die Auslösefeder 11 weitgehend entspannt ist.
[0020] Fig. 2 zeigt die Kupplung 12 im eingekuppelten Zustand, in welchem mehrere Kugeln
14 in die Spindel 10 eingreifen. Anstelle der Kugeln 14 können abgewandelte Eingriffelemente
wie z.B. Kegel oder Stifte verwendet werden. Wenn die Spindel 10 in Drehung versetzt
wird, führt dies zu einer axialen Bewegung der Kupplung 12 in Richtung zum Getriebe
09. Dadurch wird die Auslösefeder 11 komprimiert und der Schlitten 04 in eine gespannte
Position II verfahren (Fig. 3).
[0021] Beispielsweise durch einen ersten Sensor 15 wird ermittelt, ob sich die Kupplung
12 aus der gespannten Position weg bewegt hat. Kann dies festgestellt werden, wird
der Elektromotor 08 in Betrieb gesetzt, um die Spindel 10 anzutreiben und die Kupplung
12 mit der angekoppelten Impulsmasse erneut in die gespannte Position zu verfahren.
Damit wird eine Beschleunigung des Bewegungsablaufs erreicht, da der Motor schon beschleunigt
wird, während die Impulsmasse noch in Richtung der entspannten Position verfährt,
zur Erreichung einer hohen Kadenz. Abhängig von der Steuerung kann der Elektromotor
dafür aus einem Ruhezustand oder einem Leerlaufzustand aktiviert und in einen Volllastzustand
versetzt werden. Um eine hohe Schussfrequenz (Kadenz) zu ermöglichen ist es zweckmäßig,
den Elektromotor nach dem Auskuppeln der Kupplung nicht abzuschalten sondern nur seine
Drehzahl zu reduzieren und ihn damit in einen Leerlaufzustand zu versetzen. Der Volllastzustand
wird durch Erhöhung der Drehzahl dann schneller erreicht, insbesondere noch während
der Zeitspanne, in welcher der Schlitten von der gespannten in die entspannte Position
zurück geschleudert wird. Bei geringer Kadenz kann die Motordrehzahl weiter gedrosselt
werden oder der Motor wird ganz abgeschaltet.
[0022] Die Kupplung 12 ist so gestaltet, dass sie automatisch in Eingriff gelangt, sobald
die entspannte Position I erreicht ist. Am einfachsten geschieht dies über mechanische
Einkuppelmittel, die beim Anschlag der Kupplung in der entspannten Position auf diese
einwirken, um das Einkuppeln der Kugeln 14 in die Spindel 10 zu bewirken. Die Kupplung
wird weiter unten detailliert in Bezug auf Fig. 5 beschrieben.
[0023] Ein zweiter Sensor 16 generiert ein zweites Sensorsignal, sobald der Schlitten 04
in der gespannten Position II angekommen ist und damit die Auslösefeder 11 gespannt
ist. Zu diesem Zeitpunkt wird die Kupplung 12 ausgekuppelt, sodass der Motor und die
Spindel im Leerlauf weiter drehen können, ohne dass eine weitere axiale Verschiebung
der Kupplung und des daran angebrachten Schlittens erfolgt. Das Auskuppeln kann bei
Erreichen der gespannten Position durch eine mechanische Einwirkung eines Auskuppelmittels
auf die Kupplung realisiert werden oder in Reaktion auf das zweite Sensorsignal durch
einen Aktor veranlasst werden.
[0024] Fig. 3 zeigt den Handfeuerwaffensimulator mit dem Rückstoßimpulserzeuger in der gespannten
Position II im Moment des Betätigens des Abzugs 06 (Abb. a). Wie aus der Detailansicht
(Abb. b) erkennbar ist, werden durch die Betätigung des Abzugs zwei seitlich der Kupplung
angeordnete Auslösewinkel 17 verschwenkt, um die zuvor durch diese Auslösewinkel blockierte
Kupplung 12 freizugeben (anstelle der Auslösewinkel kann auch eine Sperrklinke oder
ein ähnliches Element verwendet werden). Dadurch kann sich die Auslösefeder 11 entspannen
und die Kupplung wird mit dem Schlitten 04 entgegen der Schussrichtung axial beschleunigt,
bis der Schlitten in der entspannten Position I anschlägt. Das Entspannen der Auslösefeder
11, der durch das Anschlagen der bewegten Massen ausgelöste Impuls und das Beschleunigen
des Schlittens nach vorn durch sofortiges erneutes Spannen der Auslösefeder 11 simulieren
den Rückstoß bei der Schussabgabe.
[0025] In der in Fig. 4 gezeigten Detailansicht ist ein Schlittenfanghebel 19 in einer aktivierten
Position gezeigt, in welcher die Verstellung der Auslösewinkel 17 zur Freigabe der
Kupplung 12 verhindert wird. In der Nähe des Abzugs 06 ist dafür ein dritter Sensor
20 (Fig. 1) angebracht, dessen Sensorsignal die Abgabe des simulierten Schusses signalisiert.
Eine Steuereinheit (nicht dargestellt) kann das dritte Sensorsignal auswerten, beispielsweise
um die Anzahl der ausgelösten Schüsse zu zählen und bei "geleertem" Magazin einen
Fanghebelaktor 21 zu aktivieren. Der Fanghebelaktor 21 verschwenkt den Schlittenfanghebel
19, welcher in den Schlitten eingreift, so dass dieser in der entspannten Position
I verbleibt, bezogen auf die Kupplungsposition. Die Auslösefeder wird gespannt, auch
wenn der Schlitten in der entspannten Position verbleibt. Das Kraftspeicherelement
selbst befindet sich in einer gespannten Position. Der Schlittenfanghebel 19 lässt
sich nur durch manuelles Betätigen in seine Ruhelage zurück bringen.
[0026] Am Abzug 06 kann weiterhin ein vierter Sensor (nicht dargestellt) angeordnet sein,
der bereits die Startphase einer Schussauslösung detektiert, beispielsweise indem
das Abkrümmen des Abzugs erfasst wird, noch bevor der Druckpunkt des Abzugs überschritten
und der Schuss ausgelöst wird. Das vierte Sensorsignal signalisiert, dass die Schussabgabe
unmittelbar bevorsteht. Beispielsweise kann der Elektromotor damit frühzeitig in den
Volllastzustand gebracht werden, um noch höhere Kadenzen realisieren zu können.
[0027] Die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform besitzt weiterhin eine Sperre, insbesondere
einen Sperrklinkenaktor 22, welcher von einer Aufsichtsperson während der Benutzung
des Handfeuerwaffensimulators aktiviert werden kann. Der Sperrklinkenaktor 22 betätigt
eine Sperrklinke, welche die Auslösewinkel 17 daran hindert, die Kupplung 12 in der
gespannten Position II freizugeben. Auf diese Weise lässt sich eine Ladehemmung simulieren.
Das Steuersignal für den Sperrklinkenaktor 22 kann beispielsweise über eine drahtlose
Kommunikationsverbindung von einer externen Steuereinheit an den Handwaffensimulator
übermittelt werden.
[0028] Generell kann auch ein abgewandelter Mechanismus als Sperre verwendet werden. Ein
solcher abgewandelter Sperrmechanismus wird beispielsweise durch einen Sensor detektiert,
welcher eine Aktor steuert. Dies gestattet auch, das Verhalten des Abzugs an unterschiedliche
Simulatoren oder Zustände anzupassen. Eine solche mechanische Entkopplung des Abzugs
verhindert auch eine ungewollte Selbstauslösung, die bei Erschütterungen andernfalls
auftreten kann.
[0029] Wie aus den Fig. 1 und 3 ersichtlich ist, verbleibt aufgrund des kompakten Aufbaus
des Rückstoßimpulserzeugers im vorderen Abschnitt des Laufs 7 ausreichend Bauraum,
um dort eine Zielerfassungseinheit 23 zu montieren, deren Einzelheiten für die Rückstoßimpulserzeugung
aber nicht von Bedeutung sind.
[0030] Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform der Kupplung 12 in einer Schnittansicht im Detail.
Die Kupplung 12 besitzt ein Kupplungsgehäuse 25, in welchem eine axial verschiebbare
Kuppelgruppe 26 eingesetzt ist. Wie bereits oben erwähnt, greift die Kupplung im eingekuppelten
Zustand mit Kugeln 14 in die Spindel 10 ein. Dazu schlägt die zur entspannten Position
I gerichtete Seite 27 der Kuppelgruppe an einen Anschlag (Einkuppelmittel) in dieser
entspannten Position II an, sodass die Kuppelgruppe 26 axial verschoben wird. Dies
bewirkt eine Verschiebung von beispielsweise acht Betätigungsstiften 28, die parallel
zur Spindel 10 umfangsverteilt in der Kupplung angeordnet sind. Dadurch werden die
Kugeln 14 in die Wendelnut der Spindel 10 gepresst, womit die Kupplung in den eingekuppelten
Zustand versetzt und von der sich drehenden Spindel zu einer axialen Bewegung veranlasst
wird. Sobald die Kupplung 12 in der gespannten Position II angekommen ist, schlägt
sie mit der dieser zugewandten Seite 29 der Kuppelgruppe 26 wiederum an einem Anschlag
(Auskuppelmittel) an. Die Betätigungsstifte 28 werden entgegengesetzt verschoben,
sodass die Kugeln 14 die Wendelnut der Spindel 10 verlassen und die Kupplung in den
ausgekuppelten Zustand versetzt wird. Ein wichtiger Vorteil der Kupplung besteht in
der Möglichkeit des Einkuppelns bei unter Volllast drehender Spindel, womit eine hohe
Kadenz unterstützt wird.
Bezugszeichenliste:
[0031]
- 01
- Handgriff
- 02
- Simulationsmagazin
- 03
- elektrischer Akkumulator
- 04
- Schlitten
- 05
- Schlittenführung
- 06
- Abzug
- 07
- Lauf
- 08
- Elektromotor
- 09
- Getriebe
- 10
- Spindel
- 11
- Auslösefeder
- 12
- Kupplung
- 13
- Spindellager
- 14
- Kugeln
- 15
- erster Sensor
- 16
- zweiter Sensor
- 17
- Auslösewinkel
- 18
- -
- 19
- Schlittenfanghebel
- 20
- dritter Sensor
- 21
- Fanghebelaktor
- 22
- Sperrklinkenaktor
- 23
- Zielerfassungseinheit
- 24
- -
- 25
- Kupplungsgehäuse
- 26
- Kuppelgruppe
- 27
- zur entspannten Position gerichtete Seite der Kuppelgruppe
- 28
- Betätigungsstifte
- 29
- zur gespannten Position gerichtete Seite der Kuppelgruppe
1. Rückstoßimpulserzeuger eines Waffensimulators mit einem Kraftspeicherelement und einer
verschiebbaren Impulsmasse, die beim Betätigen eines Auslöseelements durch das Kraftspeicherelement
von einer gespannten in eine entspannte Position verschoben wird, um einen Rückstoßimpuls
zu simulieren, wobei der Rückstoßimpulserzeuger weiterhin umfasst:
- einen Elektromotor, der während einer mehrere Schüsse simulierenden Schussfolge
eine Spindel (10) ununterbrochen zur Drehung veranlasst;
- eine mit der Impulsmasse und dem Kraftspeicherelement verbundene Kupplung (12),
die in einem eingekuppelten Zustand in die Spindel (10) eingreift und durch die Drehung
der Spindel (10) längs dieser verschoben wird, um entgegen der vom Kraftspeicherelement
aufgebrachten Kraft die Impulsmasse in die gespannte Position zu bringen;
- ein Auskuppelmittel, welches die Kupplung (12) in einen ausgekuppelten Zustand schaltet,
wenn die Impulsmasse die gespannte Position erreicht hat;
- ein Einkuppelmittel, welches die Kupplung (12) in den eingekuppelten Zustand schaltet,
wenn die Impulsmasse die entspannte Position erreicht hat.
2. Rückstoßimpulserzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor über ein drehzahlwandelndes Getriebe (09) oder getriebelos an die
Spindel (10) angekoppelt ist.
3. Rückstoßimpulserzeuger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Sensor (15) angeordnet ist, der detektiert, ob die Kupplung (12) die gespannte
Position verlassen hat, wobei das generierte erste Sensorsignal verwendet wird, um
den Elektromotor aus einer Leerlaufdrehzahl zu beschleunigen.
4. Rückstoßimpulserzeuger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass er ein Auslösemittel besitzt, welches die Kupplung (12) nach dem Auskuppeln zunächst
in der gespannten Position hält und beim Betätigen des Auslöseelements freigibt, um
in die entspannte Position überzugehen.
5. Rückstoßimpulserzeuger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass er einen Sperrmechanismus besitzt, der von einem Sperrmechanismusaktor in eine Sperrposition
verschwenkbar ist, in welcher er das Auslösemittel blockiert, um die Freigabe der
Kupplung (12) zu verhindern.
6. Rückstoßimpulserzeuger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Impulsmasse durch einen Schlitten (04) und die an diesen angekoppelte Kupplung
(12) gebildet ist.
7. Rückstoßimpulserzeuger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass er einen Schlittenfanghebel (19) besitzt, der von einem Fanghebelaktor (21) in eine
Fangposition verschwenkbar ist, um den Schlitten (04) in der gespannten Position zu
arretieren.
8. Rückstoßimpulserzeuger nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung (12) eine Kuppelgruppe (26) mit mindestens einem Eingriffelement besitzt,
welche im eingekuppelten Zustand in die Spindel (10) eingreift.
9. Rückstoßimpulserzeuger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung (12) mehrere Kupplungskugeln (14) besitzt, die sich umfangsseitig zur
Achse der Spindel (10) verteilt angeordnet sind.
10. Rückstoßimpulserzeuger nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die gespannte Position des Schlittens (04) in Schussrichtung vor der entspannten
Position liegt.
11. Rückstoßimpulserzeuger nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Kraftspeicherelement eine Schraubenfeder ist, in deren Achse die Spindel (10)
angeordnet ist.
12. Rückstoßimpulserzeuger nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass seine Bestandteile derart im Waffensimulator angeordnet sind, dass der vordere Abschnitt
eines Laufs (07) für den Einbau einer Zielfindungs- oder Zielerfassungseinheit (23)
zur Verfügung steht.
13. Rückstoßimpulserzeuger nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Auskuppelmittel durch einen Anschlag gebildet ist, der die Kupplung (12) beim
Einfahren in die gespannte Position in den ausgekuppelten Zustand schaltet.
14. Rückstoßimpulserzeuger nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Einkuppelmittel durch einen Anschlag gebildet ist, der die Kupplung (12) beim
Einfahren in die entspannte Position in den eingekuppelten Zustand schaltet.
1. A recoil impulse generator of a weapon simulator with a energy storage element and
a shiftable impulse mass, which is shifted from a cocked to an uncocked position by
the energy storage element upon actuation of a trigger element so as to simulate a
recoil impulse, wherein the recoil impulse generator also encompasses:
- an electric motor, which causes a mandrel (10) to rotate uninterruptedly in a firing
sequence simulating several shots;
- a coupling (12) connected with the impulse mass and energy storage element, which
in a coupled state engages into the mandrel (10) and is shifted along the latter by
the rotation of the mandrel (10), so as to move the impulse mass into the cocked position
against the force applied by the energy storage element;
- a decoupling means that switches the coupling (12) to a decoupled state once the
impulse mass has reached the cocked position;
- a coupling means that switches the coupling (12) to the coupled state once the impulse
mass has reached the uncocked position.
2. The recoil impulse generator according to claim 1, characterized in that the electric motor is coupled to the mandrel (10) by a variable speed gear (09) or
gearlessly.
3. The recoil impulse generator according to claim 1 or 2, characterized in that a first sensor (15) is provided that detects whether the coupling (12) has left the
cocked position, wherein the generated first sensor signal is used to accelerate the
electric motor out of an idling speed.
4. The recoil impulse generator according to one of claims 1 to 3, characterized in that it has a trigger means that initially keeps the coupling (12) in the cocked position
after decoupling, and releases it upon actuation of the trigger element, so that it
switches to the uncocked position.
5. The recoil impulse generator according to claim 4, characterized in that it has a locking mechanism that can be pivoted by a locking mechanism actuator into
a locked position, in which it blocks the trigger means, so as to prevent the release
of the coupling (12).
6. The recoil impulse generator according to one of claims 1 to 5, characterized in that the impulse mass is formed by a slide (04) and the coupling (12) coupled thereto.
7. The recoil impulse generator according to claim 6, characterized in that it has a slide stop lever (19), which can be pivoted into a catch position by a stop
lever actuator (21) to lock the slide (04) in the cocked position.
8. The recoil impulse generator according to one of claims 1 to 6, characterized in that the coupling (12) has a coupling group (26) with at least one engaging element, which
engages into the mandrel (10) in the coupled state.
9. The recoil impulse generator according to claim 8, characterized in that the coupling (12) has several coupling balls (14) that are distributed on the periphery
relative to the axis mandrel (10).
10. The recoil impulse generator according to one of claims 1 to 9, characterized in that that the cocked position of the slide (04) lies before the uncocked position in the firing
direction.
11. The recoil impulse generator according to one of claims 1 to 10, characterized in that the energy storage element is a coil spring, in whose axis the mandrel (10) is situated.
12. The recoil impulse generator according to one of claims 1 to 11, characterized in that its constituents are arranged in the weapon simulator in such a way that the front
section of a barrel (07) is available for integrating a targeting or target acquisition
unit (23).
13. The recoil impulse generator according to one of claims 1 to 12, characterized in that the decoupling means consist of a stop that switches the coupling (12) to the decoupled
state when moving into the cocked position.
14. The recoil impulse generator according to one of claims 1 to 13, characterized in that coupling means consist of a stop that switches the coupling (12) to the coupled state
when moving into the cocked position.
1. Générateur d'impulsions de recul d'un simulateur d'arme avec un élément d'accumulation
d'énergie et une masse d'impulsion coulissante qui est déplacée d'une position armée
à une position désarmée par l'élément d'accumulation d'énergie par actionnement d'un
élément de déclenchement pour simuler une impulsion de recul, ledit générateur d'impulsions
de recul comprenant en outre:
- un moteur électrique qui entraîne une tige (10) en rotation de façon ininterrompue
pendant une cadence de tirs simulant plusieurs tirs,
- un accouplement (12) relié à la masse d'impulsion et à l'élément d'accumulation
d'énergie qui dans un état accouplé se met en prise avec la tige (10) et qui est déplacé
le long de celle -ci par la rotation de ladite tige (10) pour mettre la masse d'impulsion
dans la position armée opposée à la force appliquée par l'élément d'accumulation d'énergie,
- un élément de désaccouplement qui enclenche l'accouplement (12) dans un état désaccouplé
lorsque la masse d'impulsion a atteint la position armée
- un élément d'accouplement qui enclenche l'accouplement (12) à l'état accouplé lorsque
la masse d'impulsion a atteint la position désarmée.
2. Générateur d'impulsions de recul selon la revendication 1 caractérisé en ce que le moteur électrique est accouplé, par un mécanisme (09) convertissant la vitesse
ou sans mécanisme, à la tige (10).
3. Générateur d'impulsions de recul selon la revendication 1 ou 2 caractérisé en ce qu'un premier capteur (15) est monté qui détecte si l'accouplement (12) a quitté la position
armée, le premier signal de capteur généré étant utilisé pour accélérer le moteur
électrique à partir d'une rotation à vide.
4. Générateur d'impulsions de recul selon les revendications 1 à 3 caractérisé en ce qu'il possède un moyen de déclenchement qui maintient après le découplage l'accouplement
(12) d'abord dans la position armée et le libère par actionnement de l'élément de
déclenchement pour passer dans la position désarmée.
5. Générateur d'impulsions de recul selon la revendication 4 caractérisé en ce qu'il possède un mécanisme de blocage qui peut être pivoté dans une position de blocage
par un actionneur de mécanisme de blocage dans laquelle il bloque le moyen de déclenchement
pour éviter de libérer l'accouplement (12).
6. Générateur d'impulsions de recul selon les revendications 1 à 5 caractérisé en ce que la masse d'impulsions est constituée par une culasse mobile (04) et l'accouplement
(12) accouplé à celle-ci.
7. Générateur d'impulsions de recul selon la revendication 6 caractérisé en ce qu'il possède un levier d'arrêt de culasse mobile (19) qui peut être pivoté par un actionneur
du levier d'arrêt (21) dans une position d'arrêt pour arrêter la culasse mobile (04)
dans la position armée.
8. Générateur d'impulsions de recul selon les revendications 1 à 7 caractérisé en ce que l'accouplement (12) possède un groupe d'accouplement (26) avec au moins un élément
d'engagement qui, à l'état accouplé, se met en prise dans la tige (10).
9. Générateur d'impulsions de recul selon la revendication 8 caractérisé en ce que l'accouplement (12) possède plusieurs billes d'accouplement (14) qui sont disposées
réparties de façon circonférencielle par rapport à l'axe de la tige (10).
10. Générateur d'impulsions de recul selon les revendications 1 à 9 caractérisé en ce que la position armée de la culasse mobile (04) se situe dans le sens du tir avant la
position désarmée.
11. Générateur d'impulsions de recul selon les revendications 1 à 10 caractérisé en ce que l'élément d'accumulation d'énergie est un ressort hélicoïdal dans l'axe du quel est
montée la tige (10).
12. Générateur d'impulsions de recul selon les revendications 1 à 11 caractérisé en ce que ses composants sont disposés dans le simulateur d'arme de telle sorte que la section
avant d'un canon (07) est disponible pour le montage d'un système de recherche et
d'acquisition d'objectif (23).
13. Générateur d'impulsions de recul selon les revendications 1 à 12 caractérisé en ce que le moyen de désaccouplement est constitué d'une butée qui enclenche l'accouplement
(12) à l'état désaccouplé lors de l'engagement dans la position armée.
14. Générateur d'impulsions de recul selon les revendications 1 à 13 caractérisé en ce que le moyen d'accouplement est constitué d'une butée qui enclenche 1"accouplement. (12)
à l'état accouplé lors de l'engagement dans la position désarmée.
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