(19)
(11) EP 1 510 234 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
17.08.2011  Patentblatt  2011/33

(21) Anmeldenummer: 04013825.7

(22) Anmeldetag:  11.06.2004
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A62B 3/00(2006.01)

(54)

Abstützeinrichtung

Buttressing apparatus

Dispositif d'étayage


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 27.08.2003 DE 10339814

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
02.03.2005  Patentblatt  2005/09

(73) Patentinhaber: Lukas Hydraulik GmbH
D-91058 Erlangen (DE)

(72) Erfinder:
  • Bertleff, Wolfgang
    91058 Erlangen (DE)
  • Kirchner, Uwe
    91080 Marloffstein (DE)

(74) Vertreter: Stippl, Hubert et al
Patentanwälte Freiligrathstrasse 7a
90482 Nürnberg
90482 Nürnberg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A1- 19 813 404
US-A- 5 248 127
US-B1- 6 431 534
US-A- 796 134
US-B1- 6 431 522
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abstützeinrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] Aus der US 6,431,522 B1 ist eine gattungsgemäße Abstützeinrichtung bekannt. Der Rahmen dieser bekannten Abstützeinrichtung umfasst Mittel zur Fixierung derselben an einem Objekt, z. B. an dem Schweller eines Fahrzeugs, in Form einer unteren sowie einer oberen Abstützplatte, zwischen denen ein Teil des Objekts, z. B. der Schweller des Fahrzeugs mittels eines Hydraulikstempels nach Art eines Schraubstocks eingespannt wird. Diese Abstützeinrichtung ist zwar variabel einsetzbar, aber durch den notwendigen Einsatz eines Hydraulikstempels vorrichtungstechnisch sehr aufwendig.

    [0003] Aus der DE 198 13 404 A1 ist ein Stützwinkel zur Abstützung und Verkürzung der Abstützlänge eines Spreizgeräts bekannt. Dieser Stützwinkel ist dazu vorgesehen, in den Bereich des Übergangs zwischen Türholm und Schweller eines Fahrzeugs eingesetzt zu werden. Er hat damit den Nachteil, dass er nur an dieser vorbestimmten Stelle des Fahrzeugs einzusetzen ist. Ist diese Stelle unfallbedingt stark verformt, kann der Abstützwinkel nicht mehr eingesetzt werden.

    [0004] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine neuartige Abstützeinrichtung zur Verfügung zu stellen, die einen einfachen vorrichtungstechnischen Aufbau besitzt, gleichzeitig aber variabel einsetzbar ist.

    [0005] Die vorliegende Aufgabe wird bei der gattungsgemäßen Abstützeinrichtung dadurch gelöst, dass
    1. a) die eine Abstützkralle (3) einen nach außen gekrümmten, in Längsrichtung der Abstützkralle (3) geraden Anlagebereich (7) für ein Endstück des Spreizzylinders (17) aufweist und
    2. b) die Abstützkrallen (3, 4) so ausgebildet sind, dass sie auch in schräger Anlage an den Türausschnitt wirksam sind und sich bei Belastung der Abstützeinrichtung (1) durch den Spreizzylinder (17) allein durch Verkanten der beiden Abstützkrallen (3, 4) gegenüber dem zwischen ihnen befindlichen Türausschnitt ein Selbsthalteeffekt einstellt und
    3. c) die Abstützkrallen(3, 4) jeweils zwei schmale, langgezogene und kantenförmige Anlageflächen (5) aufweisen.


    [0006] Durch die beiden Abstützkrallen, mit denen die Abstützeinrichtung gegenüber einem Türschweller verkantet zur Anlage gelangt, wird ein Selbsthalteeffekt bei Belastung, d. h. Abstützung, des Spreizzylinders erzielt, der die Abstützeinrichtung am Objekt in Position hält. Dieser Selbsthalteeffekt verstärkt sich in vorteilhafter Weise mit zunehmender Belastung am Spreizzylinder. Die Abstützeinrichtung kann aufgrund der C-Form an beliebiger Stelle des Türschwellers angesetzt werden. Damit ist die Abstützeinrichtung einerseits hinsichtlich des Einsatzortes variabel einsetzbar, gleichzeitig kann aufgrund des Selbsthalteeffekts auf zusätzliche konstruktive Maßnahmen wie z. B. den Einsatz eines Hydraulikzylinders verzichtet werden. Die Abstützkralle weist zwei schmale, langgezogene und kantenförmige Anlageflächen auf. Hierdurch wird zum einen ein Abrolleffekt zur Gewährleistung der Verkantung, zum anderen ein geeigneter Halteeffekt bei Verkantung sichergestellt. Zweckmäßigerweise weist die Abstützkralle jeweils beidseitig zur Abstützeinrichtung Anlageflächen auf, die insbesondere sozusagen spiegelsymmetrisch angeordnet ist. Daraus resultiert der Vorteil, dass die Abstützeinrichtung beidseitig einzusetzen ist.

    [0007] Dadurch, dass die Abstützkralle eine Zahnung aufweist, wird der Halteeffekt noch weiter erhöht. Gleichzeitig wird auch ein besonderer Halteeffekt quer zur Hauptbelastungsrichtung erreicht. Ein Abrutschen seitlich vom Schweller wird hierbei vermieden.

    [0008] Zweckmäßigerweise ist die Abstützkralle als Winkelschiene ausgebildet, deren Maul sich zur gegenüberliegenden Abstützkralle öffnet.

    [0009] Zweckmäßigerweise betreffen die obigen Ausführungen entweder nur eine der beiden einzusetzenden Abstützkrallen, vorzugsweise aber sowohl die untere als auch die obere Abstützkralle.

    [0010] Dadurch, dass die obere Abstützkralle einen, insbesondere selbstzentrierenden Anlagebereich für den Spreizzylinder aufweist, kann der Spreizzylinder in geeigneter Weise an der Abstützeinrichtung angesetzt werden.

    [0011] Dieser Anlagebereich wird beispielsweise gebildet durch eine zusätzliche Verstrebung, z. B. in Form eines Rohrs oder eines Stabs, welcher vorzugsweise parallel zur oberen Abstützkralle verläuft und an dem das Ansatzteil des Spreizzylinders eingreifen kann.

    [0012] Zweckmäßigerweise ist das Ansatzteil des Spreizzylinders entsprechend der Verstrebung, z. B. mit einer Ausnehmung oder Abstufung geformt.

    [0013] Zur Erhöhung des Festhalteeffekts des Ansatzteils des Spreizzylinders am Anlagebereich der Abstützeinrichtung weist der Anlagebereich eine Strukturierung, insbesondere einzelne Rillen auf. Die Rillung bewirkt, dass insbesondere auch ein seitliches (d. h. quer zur Hauptbelastungsrichtung erfolgendes) Abrutschen des Rettungswerkzeugs verhindert wird.

    [0014] Die Verstrebung und die obere Abstützkralle sind über eine gemeinsame Endplatte miteinander verbunden, wodurch sich eine maximale Stabilität der Abstützeinrichtung im Anlagebereich ergibt.

    [0015] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist der Abstand der beiden Abstützkrallen zueinander veränderbar, d. h. die C-Form besitzt eine variable Öffnungsbreite. Dies ist insofern vorteilhaft, als der Benutzer die Abstützeinrichtung durch Veränderung der Öffnungsbreite vorläufig fixieren kann, bevor das Rettungswerkzeug, d.h. der Spreizzylinder, angesetzt wird. Auch kann eine gewünschte Beeinträchtigung des Neigungswinkels der Abstützeinrichtung am Objekt vorgenommen werden. Darüber hinaus hat die variable Öffnungsbreite zur Folge, dass Fahrzeugtypen mit unterschiedlichsten Schwellerhöhen mit einer einzigen Abstützeinrichtung erfasst werden.

    [0016] Zweckmäßigerweise ist zur Gewährleistung der Verstellbarkeit der Öffnungsbreite der Rahmen in ein erstes Rahmenteil sowie zweites Rahmenteil unterteilt, wobei die beiden Rahmenteile gegeneinander verschiebbar, aber feststellbar sind.

    [0017] Die Feststellung der beiden Rahmenteile zueinander kann kraftschlüssig beispielsweise durch eine Feststellschraube und/oder formschlüssig durch einen Rastbolzen vorgesehen sein, die bzw. der in entsprechende Vertiefungen oder Löcher eingreift.

    [0018] Zweckmäßigerweise weist der Spreizzylinder ein der Form des Anlagebereichs angepasstes Endstück (z. B. prismenförmiges Endstück) auf. Das angepasste Endstück ist zweckmäßigerweise so ausgestaltet, dass eine Verdrehbewegung des Spreizzylinders um den Anlagebereich vereinfacht wird. Die Gefahr eines seitlichen d. h. quer zur Hauptbelastungsrichtung erfolgenden Abrutschens soll dagegen vermieden sein.

    [0019] Eine Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung wird nachstehend anhand von Zeichnungsfiguren näher erläutert. Wiederkehrende Merkmale werden der Einfachheit halber lediglich einmalig mit einem Bezugszeichen versehen. Es zeigen:
    Fig. 1
    eine perspektivische Darstellung der erfindungsgemäßen Abstützeinrichtung
    Fig. 2
    eine Schnittdarstellung eines Türschwellers mit aufgesetzter, aber noch nicht in die Arbeitsposition gebrachter erfindungsgemäßer Abstützeinrichtung
    Fig. 3
    eine Schnittdarstellung eines Türschwellers mit aufgesetzter und in die Arbeitsposition gebrachter erfindungsgemäßer Abstützeinrichtung
    Fig. 4
    eine Darstellung der erfindungsgemäßen Abstützeinrichtung im Ausgangszustand vor der Belastung durch einen Spreizzylinder sowie
    Fig. 5
    eine Darstellung der erfindungsgemäßen Abstützeinrichtung im Ausgangszustand während der Belastung durch einen Spreizzylinder.


    [0020] Bezugszeichen 1 in Fig. 1 bezeichnet die erfindungsgemäße Abstützeinrichtung in ihrer Gesamtheit. Sie besteht aus einem Rahmen 2, einer oberen Abstützkralle 3 sowie unteren Abstützkralle 4, die zusammen mit dem Rahmen 2 eine C-Form bilden.

    [0021] Der Rahmen 2 umfasst ein erstes Rahmenteil 11 sowie zweites Rahmenteil 12, welche teleskopartig gegeneinander verschiebbar sind, um die Öffnungsweite X der Abstützeinrichtung verändern zu können. Zum Feststellen der Öffnungsweite dienen einzelne Löcher 13 innerhalb des zweiten Rahmenteils 12 sowie eine am ersten Rahmenteil 11 vorgesehene Feststellschraube 14, die in Abhängigkeit von der eingestellten Öffnungsweite in das betreffende Loch 13 am zweiten Rahmenteil 12 eingreift.

    [0022] Die obere Abstützkralle 3 sowie untere Abstützkralle 4 sind jeweils als Winkelschiene ausgebildet und weisen eine Zahnung 6 auf. Die Winkelschienen sind hierbei so angeordnet, dass sich deren Maul jeweils zur gegenüberliegenden Abstützkralle 3 bzw. 4 öffnet. Jede Winkelschiene umfasst eine schmale, langgezogene, kantenförmige Anlagefläche 15.

    [0023] Im Bereich der oberen Abstützkralle 3 ist eine Verstrebung in Form eines Rohres 8 vorgesehen, welches zusammen mit der oberen Abstützkralle 3 einen gekrümmten Anlagebereich 7 für das (in Fig. 1 nicht dargestellte) Werkzeug bzw. dessen Endstück bildet. In dem Rohr 8 sind Rillen 9 in Querrichtung zum Längsverlauf des Rohrs 8 vorgesehen, um eine zusätzliche Fixierung des (in Fig. 1 nicht dargestellten) Endstücks eines Spreizzylinders zu ermöglichen.

    [0024] Die Art und Weise, wie die erfindungsgemäße Abstützeinrichtung an das Objekt angesetzt wird, zeigen die Figuren 2 und 3. Bezugsziffer 16 zeigt im Querschnitt den Schweller einer Fahrzeugtüre in Schnittdarstellung mit an der Oberseite befindlichem Dichtungsprofil 18 sowie an der Unterseite befindlichem T-Trägerprofil 19.

    [0025] Zunächst wird die Abstützeinrichtung mit vergrößertem Abstand der beiden Abstützkrallen 3, 4 über den Schweller 16 gezogen und anschließend gemäß Fig. 3 durch Ineinanderschieben des ersten Rahmenteils 11 sowie zweiten Rahmenteils 12 in Position d. h. in Anlage zu dem Dichtungsprofil 18 sowie dem T-Trägerprofil 19 gebracht und in dieser Position mittels der Feststellschraube 14 fixiert. Hierbei wird die Abstützeinrichtung 1 lediglich fixiert, d. h. es erfolgt kein Einspannen d. h. Festspannen der Abstützeinrichtung auf den Schweller 16.

    [0026] Die Position gemäß Fig. 3 ist in einer Gesamtdarstellung unter Einbeziehung des Objekts in Form eines Fahrzeugs 15 in Fig. 4 dargestellt. In dieser Position greift der Spreizzylinder 17 mit seinem Endstück 20 am Anlagebereich 7 des Rohrs 8 der Abstützeinrichtung 1 an. An der gegenüberliegenden Seite des Spreizzylinders 17 liegt dieser am Rahmen des Fensterausschnittes des Fahrzeugs 15 an.

    [0027] Das Endstück 20 des Spreizzylinders 17 ist dabei mit einer spitzen Ausnehmung versehen, so dass die Außenfläche des Rohrs 8 in die Ausnehmung eingreift und ein Verdrehen der Winkelstellung des Spreizzylinders 17 zur Abstützeinrichtung 1 ermöglicht.

    [0028] Wird nun der Stempel des Spreizzylinders 17 ausgefahren, verkantet die Abstützeinrichtung 1 - wie aus Fig. 5 ersichtlich - und bedingt über die beiden Abstützkrallen 3, 4 eine Verkeilung und somit einen Halteeffekt der Abstützeinrichtung 1 am Schweller 16. In dieser Position wirkt die Abstützeinrichtung 1 als wirksames Gegenlager zum Spreizzylinder 17 und ermöglicht ein Aufspreizen des Türausschnittes in der in Fig. 5 gezeigten Art und Weise.

    [0029] Die erfindungsgemäße Abstützeinrichtung 1 hat den Vorteil, dass sie konstruktiv einfach herzustellen ist, auf Hydraulikzylinder und dergleichen verzichtet werden kann und gleichzeitig aber eine beliebige Position am Schweller 16 für ein Ansetzen der Abstützeinrichtung 1 wählbar ist. Die erfindungsgemäße Abstützeinrichtung stellt demzufolge einen ganz besonderen Beitrag auf dem einschlägigen technischen Gebiet dar.


    Ansprüche

    1. Abstützeinrichtung zum Aufspreizen eines Türausschnitts eines Kraftfahrzeugs mit einem Spreizzylinder (17), wobei die Abstützeinrichtung (1) einen Rahmen (2) mit zwei sich längs und parallel gegenüberliegenden, nach innen zeigenden Abstützkrallen (3, 4) aufweist, der Rahmen (2) mit den Abstützkralle (3, 4) eine C-Form bildet,
    dadurch gekennzeichnet, dass

    a) die eine Abstützkralle (3) einen nach außen gekrümmten, in Längsrichtung der Abstützkralle(3) geraden Anlagebereich (7) für ein Endstück des Spreizzylinders (17) aufweist und

    b) die Abstützkrallen (3, 4) so ausgebildet sind, dass sie auch in schräger Anlage an einen Abschnitt des Türausschnitts wirksam sind und sich bei Belastung der Abstützeinrichtung (1) durch den Spreizzylinder (17) allein durch Verkanten der beiden Abstützkrallen (3, 4) gegenüber dem zwischen ihnen befindlichen Abschnitt des Türausschnitts ein Selbsthalteeffekt einstellt und

    c) die Abstützkrallen (3, 4) jeweils zwei schmale, langgezogene und kantenförmige Anlageflächen (5) aufweisen.


     
    2. Abstützeinrichtung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Abstützkralle (3 und/oder 4) eine Zahnung (6) aufweist.
     
    3. Abstützeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Abstützkralle (3 und/oder 4) als Winkelschiene ausgebildet ist, deren Maul sich zur gegenüberliegenden Abstützkralle (3 bzw. 4) öffnet.
     
    4. Abstützeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    der Anlagebereich (7) durch eine insbesondere parallel zur einen Abstützkralle (3) verlaufende Verstrebung gebildet ist.
     
    5. Abstützeinrichtung nach Anspruch 4,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Verstrebung ein Rohr (8) oder ein Stab ist.
     
    6. Abstützeinrichtung nach Anspruch 4 oder 5,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Verstrebung eine Strukturierung, insbesondere Rillen (9) aufweist.
     
    7. Abstützeinrichtung nach einem der Ansprüche 4-6,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Verstrebung und die eine Abstützkralle (3) an einer gemeinsamen Endplatte (10) liegen.
     
    8. Abstützeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    der Abstand X der beiden Abstützkrallen (3, 4) zueinander verstellbar ist.
     
    9. Abstützeinrichtung nach Anspruch 8,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    der Rahmen (2) ein erstes Rahmenteil (11) sowie ein zweites Rahmenteil (12) aufweist und erstes Rahmenteil (11) sowie zweites Rahmenteil (12) gegeneinander verschiebbar aber feststellbar sind.
     
    10. Abstützeinrichtung nach Anspruch 9,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    zum Feststellen der beiden Rahmenteile (11, 12) Löcher (13) sowie eine Feststellschraube (14) bzw, ein Rastbolzen vorgesehen sind.
     


    Claims

    1. A supporting apparatus having a spreading cylinder (17), for bracing a door aperture of a motor vehicle, wherein the supporting apparatus (1) comprises a frame (2) with two inwardly facing support claws (3, 4) lying longitudinally and parallel opposite each other and the frame (2) forms a C-shape with the support claws (3, 4), characterised in that

    a) the one support claw (3) has an outwardly curved bearing region (7) extending in a straight line in the longitudinal direction of the support claw (3) for an end-piece of the spreading cylinder (17),

    b) the support claws (3, 4) are constructed so that they are effective even when in oblique contact with a portion of the door aperture and, when the supporting apparatus (1) is subject to load by the spreading cylinder (17), a self-holding effect arises merely by virtue of canting of the two support claws (3, 4) with respect to the portion of the door aperture located between them, and

    c) each of the support claws (3, 4) comprises two narrow, elongate and edge-shaped bearing surfaces (5).


     
    2. A supporting apparatus according to claim 1, characterised in that the support claw (3 and/or 4) has a toothing (6).
     
    3. A supporting apparatus according to any one of the preceding claims, characterised in that the support claw (3 and/or 4) is in the form of an angle bracket, the mouth of which opens towards the respective opposing support claw (3,4).
     
    4. A supporting apparatus according to any one of the preceding claims, characterised in that the bearing region (7) is formed by a strut extending in particular parallel to one support claw (3).
     
    5. A supporting apparatus according to claim 4, characterised in that the strut is a tube (8) or a rod.
     
    6. A supporting apparatus according to claim 4 or 5, characterised in that the strut has a structuring, in particular grooves (9).
     
    7. A supporting apparatus according to any one of claims 4 to 6, characterised in that the strut and the one support claw (3) lie on a common end plate (10).
     
    8. A supporting apparatus according to any one of the preceding claims, characterised in that the spacing X between the two support claws (3, 4) is adjustable.
     
    9. A supporting apparatus according to claim 8, characterised in that the frame (2) comprises a first frame part (11) and a second frame part (12) and the first frame part (11) and the second frame part (12) are slidable yet fixable relative to one another.
     
    10. A supporting apparatus according to claim 9, characterised in that holes (13) and a fixing screw (14) or locking pin are provided for fixing the two frame parts (11, 12).
     


    Revendications

    1. Dispositif d'étayage, pour ouvrir par écartement une ouverture de portière d'un véhicule automobile, avec un vérin d'écartement (17), le dispositif d'étayage (1) présentant un cadre (2) avec deux griffes d'étayage (3, 4) tournées vers l'intérieur, opposées longitudinalement et parallèlement, le cadre (2) produisant une forme en C avec les griffes d'étayage (3, 4),
    caractérisé en ce que

    a) une première griffe d'étayage (3) présente une zone d'appui (7) rectiligne en direction de la griffe d'étayage (3), incurvée vers l'extérieur, pour une pièce d'extrémité du vérin d'écartement (17), et

    b) les griffes d'étayage (3, 4) sont réalisées de manière que, également en appui oblique, elles soient actives sur un tronçon de la découpure de portière et que, en cas de sollicitation du dispositif d'étayage (1) au moyen du vérin d'écartement (17), un effet d'auto-maintien s'établisse rien que par le coincement des deux griffes d'étayage (3, 4) par rapport au tronçon, se trouvant entre elles, de la découpure de portière,

    c) les griffes d'étayage (3, 4) présentent chacune deux faces d'appui (5) étroites, allongées et en forme d'arête.


     
    2. Dispositif d'étayage selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    la griffe d'étayage (3 et/ou 4) présente une denture (6).
     
    3. Dispositif d'étayage selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    la griffe d'étayage (3 et/ou 4) est réalisée sous forme de cornière, dont le bec s'ouvre par rapport à la griffe d'étayage (3 et/ou 4) opposée.
     
    4. Dispositif d'étayage selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    le zone d'appui (7) est formée par un entretoisement s'étendant en particulier parallèlement à une griffe d'étayage (3).
     
    5. Dispositif d'étayage selon la revendication 4,
    caractérisé en ce que
    l'entretoisement est un tube (8) ou une barre.
     
    6. Dispositif d'étayage selon la revendication 4 ou 5,
    caractérisé en ce que
    l'entretoisement présente une structuration, en particulier des cannelures (9).
     
    7. Dispositif d'étayage selon l'une des revendications 4 à 6,
    caractérisé en ce que
    l'entretoisement et une griffe d'étayage (3) sont situés sur une plaque d'extrémité (10) commune.
     
    8. Dispositif d'étayage selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    la distance d'espacement X des deux griffes d'étayage (3, 4) entre elles est réglable.
     
    9. Dispositif d'étayage selon la revendication 8,
    caractérisé en ce que
    le cadre (2) présente une première partie de cadre (11), ainsi qu'une deuxième partie de cadre (12), et la premier partie de cadre (11), ainsi que la deuxième partie de cadre (12) sont déplaçable l'une par rapport à l'autre, mais en pouvant être bloquées l'une par rapport à l'autre.
     
    10. Dispositif d'étayage selon la revendication 9,
    caractérisé en ce que
    des trous (13), ainsi qu'une vis de fixation (14), ou un boulon d'encliquetage, sont prévus pour fixer les deux parties de cadre (11, 12).
     




    Zeichnung




















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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