(19)
(11) EP 1 818 499 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
17.08.2011  Patentblatt  2011/33

(21) Anmeldenummer: 06460003.4

(22) Anmeldetag:  09.02.2006
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E21B 7/20(2006.01)
E21B 17/046(2006.01)
E21B 10/64(2006.01)
E21D 21/00(2006.01)

(54)

Einrichtung zum gleichzeitigen Bohren und Auskleiden von Bohrlöchern

Apparatus for simultaneously drilling and casing boreholes

Dispositif permettant le forage et le tubage simultané


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE SI SK TR

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
15.08.2007  Patentblatt  2007/33

(73) Patentinhaber: Gonar Sp. Zo.o.
40-833 Katowice (PL)

(72) Erfinder:
  • Karczmarczyk, Andrzej
    41-103 Siemianowice Sl. (PL)
  • Piotrowski, Tadeusz
    40-060 Katowice (PL)
  • Urgacz, Krzysztof
    41-200 Sosnowiec (PL)

(74) Vertreter: Bocionek, Karol 
Biuro Rzecznika Patentowego Ul. Ulanska 9/9
40-887 Katowice
40-887 Katowice (PL)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 948 701
WO-A-03/001022
US-A- 4 919 221
WO-A-02/081856
WO-A-2005/033467
US-B1- 6 182 776
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum gleichzeitigen Bohren und Auskleiden von Bohrlöchern besonders zum Schlag- oder Drehschlagbohren im Boden oder Felsenstein im Tiefbau bei den Tunneln- und Durchbrochenvortrieb weiter bei den Bau von Böschungen und ähnlichen Objekten die dauerhafte Erstarkung erfordern als auch im Untertagebau.

    [0002] Es gibt die Einrichtungen zum Bohren allgemein bekannt, zumal einer Fertigstellung bedeutenden Zahl näher sich angeordneten Löcher und Einbringen gleichzeitig oder ferner in diese Löcher Anker oder Hüllrohre, zu denen unter einem Druck ein erhärtendes Material eingebracht wird, das durch im Mantel des Rohres ausgebildeten Borungen ausspritzend, ausfüllt dann den Freiraum ringsherum um den Rohren und nach der Verhärtung des erhärtenden Materials, welches am meisten Zementlösung bildet, und ferner nach Binden mit Erdstoff, bildet eine Art von Zementerstarkung oder eine Art von den Rohren geschaffenen Schutzmantel und erhärtende herum die Rohren Substanz, welche die Rohre an der Stelle ihrer Einbringen gleich bleibend eingesetzt sind und infolge dessen einen integralen Teil des gebauten Objektes bilden.

    [0003] Aus dem Stand der Technik sind mehrere Einrichtungen zur Fertigstellung von Löcher und ihren Auskleiden bekannt. Solche Einrichtungen weisen eine an der Bohrgestänge aufgesetzte Bohrkrone auf, hingegen das Bohrgestänge in einer Schlag- oder Drehschlagbohrmaschine eingesetzt ist, wobei die Bohrmaschine am meisten mit hydraulischen Antrieb auf einer Lafette aufgesetzt ist, die der Bohrmaschine eine entsprechende in Abhängigkeit von Härte des abgebauten Materials Vorschub übermittelt.

    [0004] Es ist unter anderem eine Einrichtung von EP 0 948 701 A1 bekannt, zum gleichzeitigen Bohren des Loches und Einbringen in dieses Loch wenigstens ein Hüllrohr oder mehrere Hüllrohre bildende folgend ein festes Element des gebauten Objektes.

    [0005] Die Einrichtung besteht aus einer geteilten Bohrkrone, deren Hauptteil einen Pilot als am meisten abragender Teil in Bohrrichtung bildet. In Radialrichtung etwas dahinter der Stirnseite des Pilot ist ein in Form eines Kranzes ausgebildeten verteilter Teil der Bohrkrone angeordnet.

    [0006] Die Stirnseite des Pilot und des Kranzes sind mit Einsätzen versehen, die von Außen eine Gestalt von Halbkugelvorsprüngen, ausgebildeten aus Hartmetall, aufzuweisen. Am Aussenumfang der Bohrkrone am von der Abbaufläche abgewandten Ende über wenigstens ein Kopplungselement wenigstens ein das Bohrgestänge umgebendes Hüllrohr formschlüssig mit der Bohrkrone verbunden ist. Das Kopplungselement in dieser oder den nächsten Beispielausführungen dieser Patentanmeldung ist in Form eines profilierten, ringförmigen Zwischengliedes oder einen Satz von Kugeln ausgebildet. Die Bohrkrone ist über das Kopplungselement drehbar mit dem (den) Hüllrohr(en) verbunden.

    [0007] Die Hüllrohre sind am Unfang des vorderen Teils in Löcher versehen, die zum Durchtritt von Wasseremulsion bestimmt sind, das durch das Bohrgestänge zum Kanal der Bohrkrone zugeführt wird, und von dort durch die schräg angeordneten Außenlöcher zum freien Raum zwischen dem Bohrloch und Hüllrohr als auch zwischen den beiden, zwecks Ausspülung nach draußen des Bohrmehles, Hüllrohren austritt. Die Bohrkrone und genau ihr Pilot wird nach der Fertigstellung des Loches zusammen mit dem Bohrgestänge oder einem Satz von Bohrgestängen aus dem Loch herausgezogen.

    [0008] Aus einer anderen Patentanmeldung WO 2005/033467 A1 ist eine Vorrichtung zum Bohren von Löchern in Boden oder Gesteinmaterial bekannt, in der die Bohrkrone in ihrem zentralen Bereich durch das Bohrgestänge beaufschlagbar ist, und hingegen das Bohrgestänge einen mit dem Hüllrohr zusammenwirkenden Verbinder beaufschlagt wobei das Bohrgestänge unter einer Zwischenschaltung eines Schlagrings mit dem Verbinder zur Übertragung von Schlagenergie auf das Hüllrohr gekoppelt ist.

    [0009] Die Aufgabe, welche vor der herbeigeführten Erfindung zum Lösen vorgestellt wurde, besteht in einer Bearbeitung eines einfachen Satzes von Elementen der Einrichtung, die eine gleichzeitige, schnelle und problemlose Fertigstellung der ganzen Reihe von Bohrlöchern ermöglicht.

    [0010] Die Aufgabe wurde in dieser Weise gelöst, dass die Einrichtung zum Weiter das Bohrgestänge ist mit einer auf der Lafette aufgesetzten Bohrmaschine verbunden. Die Bohrmaschine samt mit dem Bohrgestänge und Verbinder sind in ein Hüllrohr eingebracht, das, wenn einen Satz von Hüllrohren vorgesehen ist, bildet ein Führungsrohr, wodurch in Folge durch die Bohrkrone erzielte Gewinnungsfortschritt, einen Vorschub des Hüllrohres vom in Richtung der Gewinnung erfolgt.

    [0011] In dieser Weise der Verbinder neben Energienanspeisung der Bohrkrone und ihrer Führung im Bohrloch auch eine Funktion des Vorschubelementes des Hüllrohres ausübt.

    [0012] Der Merkmal der Lösung neben der Vereinfachung der Konstruktion ist eine Versicherung der zuverlässigen Wirkung.

    [0013] Die Erfindung ist näher in Ausführungsbeispielen auf der Zeichnung vorgestellt.

    [0014] Es zeigen:

    Fig.1 eine Längsschnitt der Einrichtung

    Fig.2 eine Bohrkrone in einem Achsenschnitt

    Fig.3 eine Ansicht der Stirnseite der Bohrkrone

    Fig. 4 teilweiser Durchschnitt der Bohrkrone in die Fig. 1 angedeutet

    Fig.5 einen Verbinder in einer axonometrischen Ansicht

    Fig.6 einen Bund des Hüllrohres in einer axonometrischen Ansicht

    Fig. 7 einen Schnitt der Bohrkrone im zweiten Ausführungsbeispiel und

    Fig.8 einen Bund in einer axonometrischen Ansicht, auch im zweiten Ausführungsbeispiel



    [0015] Der Erfindung gemäss ist eine Bohrkrone 1 als ein einheitliches Element ausgebildet und an einem Dorn 2.1 des Verbinders 2 getrennt gelagert. Der Verbinder 2 ist von der Gegenseite zur Gewinnungsrichtung mit einem Bohrgestänge 4 durch eine Gewindeverbindung verbunden, das weiter von der anderen Seite in einer auf einer Lafette aufgesetzte Bohrmaschine (in der Zeichnung nicht angezeigt) festgelegt ist.

    [0016] Ferner das Hüllrohr 3 weist in der Nähe seiner Endung 3.10 an seiner Innenseite 3.1 einen dauerhaft vorteilhaft durch Schweißvorgang ausgebildeten Bund 3.2 auf, dessen Hinterseite 3.4 zu einem Schlagkontakt mit Seitenabsatz 2.2 des Verbinders 2 bestimmt ist und welcher eine Art von Mitnehmer des Hüllrohres 3 bildet.

    [0017] Das Hüllrohr 3 umfasst den Bohrkronenschaft 1.2 und reicht bis zum Bohrkronenkopf 1.1. Die Bohrkrone 1 weist einen zentrisch angeordneten Mittelkanal 1.3 auf, dessen die Bodenfläche 1.3.1 des breiteren Teils, die zur Stirnfläche 2.8 des Verbinders 2 anliegt, sich im Bohrkronenkopf 1.1 über die Übergang vom Bohrkronenkopf 1.1 zum Bohrkronenschaft 1.2 befindet Die Bohrkrone 1 ist zusammen mit dem Verbinder 2 und der Bohrgestänge 4 in einem Hüllrohr 3 eingebracht.

    [0018] Überdies zur Verstärkung der Verbindung des Hüllrohres mit ihrem Bund 3.2 am Umfang des Hüllrohres 3 ist eine Reihe von Durchtrittsöffnungen 3.3 ausgebildet, die nach Einbringen des Bundes 3.2 in das Loch dieses Hüllrohres 3 geschweißt sind. Der Bund 3.2 ist so tief in Innere des Hüllrohres 3 eingesetzt, dass seine hintere Fläche 3.4 schräg zur Hauptachse angeordnet, dient zum Kontakt mit Seitenabsatz 2.2 des Verbinders 2, welcher dies Verbinder 2 in einem Mittenöffnung 3.6 des Bundes 3.2 eingebracht ist, wobei der Seitenabsatz 2.2 des Verbinders 2 sich zwischen dem Übergang des verdickten Teils seinen Dorn 2.1 und Verbinderschaft 2.3 befindet, und auch schräg zur Hauptachse der Einrichtung ausgebildet ist, wobei die Schräge der hinteren Fläche 3.4 des Bundes 3.2 und Seitenabsatzes 2.2 identisch sind.

    [0019] Der Verbinder 2 ist in einen in seiner Achse ausgebildeten Durchgangsloch 2.4 versehen, der seitens der Verbindung mit Bohrgestänge 4 breiter und gezogen ist, und weiter bis zum Ausgang und Stoss mit verengtem Teil 1.4 des Mittelkanals 1.3 in der Bohrkrone 1, ist der Durchgangsloch 2.4 verengt und dient ausschließlich zum Durchschwimmen des Wasseremulsion oder der Pressluft. Ein Teil des Mittenöffnungen 1.3 der Bohrkrone 1 von der abgewandten Seite, nämlich von der Gegenseite zum Abbauvortrieb in Form eines Vielkeilprofils, am Bohrkronenschaft 1.2 der Bohrkrone 1 ausgebildet ist, und dient zum Verbindung mit Dorn 2.1 des Verbinders 2, an dessen Seitenfläche 2.5 Vorsprünge 2.6 zum Übertragen der Drehungen von der Bohrstange 4 bestimmt, ausgebildet sind.

    [0020] Der verengte Teil 1.4 des Mittenkanals 1.3 ist im Bohrkronenkopf 1.1 der Bohrkrone 1 ausgebildet und hat eine Verbindung mit den in dieser Bohrkrone 1 ausgebildeten schrägen Öffnungen 1.5, gerichteten nach vorn, die ihre Ausgänge an dem Teil der flachen Stirnseite 1.7, als auch an der schrägen Stirnseite 1.6 des Bohrkronenkopfes 1.1 der Bohrkrone 1 haben. Die Bohrkrone 1 ist überdies in einen vom verengten Mittenkanal 1.4 schräg rückwärts gerichteten zusätzlichen Öffnung 1.8 versehen, und welcher einen Ausgang in einem von seitlichen Aussparungen 1.9 der Bohrkrone 1 aufweist. Die Stirnseite der Bohrkrone 1 sogleich ihr flacher Teil 1.7 als auch ihr schräge Stirnseite 1.6 sind mit gewölbten Elementen ausgestattet, die in Abhängigkeit von abgebauten Material oder Einsätze von Hartmetall 1.10 oder entsprechend ausgebildeten Kuppen 1.11 als Angusse aus heimlichen Stoff wie die Bohrkrone 1 aufweisen. Die Bohrkrone 1 weist in ihrem Mittenkanal 1.3 von der abgewandten Stirnseite 1.12 an inneren Wände Vorstände 1,13 auf, die nach dem Aufsetzen an den Dorn 2.1 des Verbinders 2 die Bohrkrone 1 und ihre Umdrehung, in diesem Fall links (sehend von der Stirnseite 1.7 der Bohrkrone 1) vor ungewünschten Lösung mit Verbinder 2 versichern, weil die Vorsprünge an dem Verbinderschaft 2.3 des Verbinders 2, den Raum in durch die Vorstände 1.13 und innere Wände des Mittenkanals 1.3 geschaffenen Nischen einzunehmen.

    [0021] Im zweiten Ausführungsbeispiel (Fig. 7 und Fig.8) der Mittenkanal 1.3 der Bohrkrone 1 ist rund ist und in entsprechender Gewinde 1.14 versehen ist, die mit entsprechender Gewinde 2.7, an der seitlichen Walzenfläche 2.5 des Verbinders 2 geschnitten, mitwirkt. In diesem Fall bilden die Bohrkrone 1 und Verbinder 2 gemeinsam mit sich eine Gewindeverbindung.

    [0022] An dem Bohrkronenkopf 1.1 der Bohrkrone 1 sind von der schrägen Stirnseite 1.6 beginnend bis zum Ende des Bohrkronenkopfes 1.1 seitliche Aussparungen 1.9 ausgebildet, die Abführung des Bohrmehles rückwärts zu erleichtern. Die schräge Öffnungen 1.5 in dem Bohrkronenkopf 1.1 und Mittenkanal 1.3, 1.4 dienen auch zur Zuführung zum Stoß der Bohrkrone 1 mit abgebauten Gestein Wasseremulsion, damit nicht nur die Abführung des Bohrmehls zu erleichtern, aber auch den entstandenen Staubgehalt zu vermeiden. Das Wasseremulsion ist von der Bohrmaschine durch Bohrgestänge 4 zum Durchgangsloch 2.4 des Verbinders 2 und von dort dann zum Mittenkanal 1.3 zugeführt, weiter durch den verengten Mittenkanal 1.4 durchgeführt und spritzt oben erwähnten schrägen Öffnungen 1.5 des Bohrkronenkopfes 1.1 aus. Das Bohrmehl fliesst von der Abbaustelle durch seitliche Aussparungen 1.9 des Bohrkopfes 1.1 der Bohrkrone 1, weiter durch Aussparungen 3.5 im Bund 3.2 des Hüllrohres 3 aus.

    [0023] Ferner rückt das Bohrmehl im geschlossen Raum zwischen Hüllroh 3 und Bohrgestänge 4, bis zum Ausgang des Bohrloches.

    [0024] Die Einrichtung wirkt in dieser Weise, dass die Schlagbohrmaschine oder Schlag-Drehbohrmaschine die Schläge und Drehungen der angesetzten in ihrem Halter Bohrgestänge 4, das folgend die Schläge und Drehungen dem auf seinem Ende befestigten Verbinder 2, der ferner die Schläge und Drehungen, der an seinem Dorn 2.1 gelagerter Bohrkrone 1 überträgt, und diese mit ihrer Stirnseite 1.7, 1.6 in Einsätze von Hartmetallstifte 1.10 und/oder Kuppen 1.11 versehen an abgebauten Gestein schlagend, es zerkleinernd. Die zerkleinerte Elemente strömen unter Einfluss des Wasseremulsions in Richtung des Auslaufes des Bohrloches aus, und Bohrgestänge 4 unter Einfluss der ständigen durch Lafette an die Bohrmaschine ausgeübten Pressung verschiebt die Bohrkrone 1 nach vom, gleichzeitig nach vom das Hüllrohr 3 verschiebend, infolge der übertragenden Schlägen des Seitenabsatzes 2.2 des Verbinders 2 der Hinterseite 3.4 des Bundes 3.2.

    [0025] Als das ganze Bohrgestänge 4 und das ganze Hüllrohr 3 von am meisten 3 Metern lang in das Bohrloch praktisch von 15 Zentimetern Durchschnitt eingebracht werden, hält die Gewinnung an, trennt vom Halter der Bohrmaschine die Bohrgestänge 4 ab, dann zieht die Bohrmaschine zur Lafette zurück und an das Bohrgestänge 4 dreht ein neues, zweites oder nächstes Bohrgestänge an, das die Verlängerung des ersten Bohrgestänge 4 bildet und dieses zweite oder nächstes sich in die Bohrmaschine befestigt. Gleichzeitig an das erste Hüllrohr 3 an ihrem Ende mit einer Außengewinde 3.7 beendeten, dreht mit Innengewinde 3.8 das nächste Hüllrohr. Im Gegenteil zum ersten Hüllrohr 3 das zweite Hüllrohr und eventuell die nächste Hüllrohre sind schon ohne inneren Bund 3.2, da er schon überflüssig ist. In dieser Weise entstehen die Löcher in etwa waagerechte Position, die bis 15 Meter reichen, was bei den Hüllrohren und den Bohrgestängen von 3 Meter Länge, erlaubt einen Bohrsatz von fünf Abschnitten bestehenden, zu zusammensetzen. Nach Beendigung der Bohrung und Umwandlung der Drehungen von Bohrmaschine trennt die Bohrkrone 1 vom Verbinder 2 ab, und diese verbleibt in Bohrloch, hingegen Bohrgestänge 4 oder Satz von Bohrgestängen zieht vom Hüllrohr 3 oder vom Satz der Hüllrohre aus, das/die in gebohrtem Loch verbleibt/en. In die Hüllrohre bringt unter Druck erhärtende Substanz, die durch die in Hüllrohre ausgebildeten Löcher 3.9 austritt, verfüllt den Freiraum um diesen Rohre herum und erstarrt mit heimischen Erdreich, es verstärkend. Also die Ausführung des nächsten Loches erfordert eine Vorbereitung der neuen Bohrkrone und einen reihenfolgenden Satz von Hüllrohren, indem übrige Elemente, wenn sie nicht verschlissen wurden, benutzt man weiter.


    Ansprüche

    1. Einrichtung zum gleichzeitigen Bohren und Auskleiden von Bohrlöchern aus einer auf einem Verbinder (2) aufgelegten Bohrkrone, (1) der weiter mit der Bohrgestänge (4) drehbar verbunden ist, und wenigstens eines zum Auskleiden dieses Bohrloches Hüllrohres (3) besteht, wobei die Stirnfläche der Bohrkrone (1) mit Hartmetallstiften (1.10/1.11) ausgestattet ist, als auch die Bohrkrone (1) durch die Vermittlung dieses Verbinders (2) beaufschlagbar ist, und gleichzeitig der Verbinder (2) durch das Bohrgestänge (4) beaufschlagbar ist, hingegen der Verbinder (2) mit dem Hüllrohr (3) in Schlagkontakt steht, dadurch gekennzeichnet, dass das Hüllrohr (3) an seiner inneren Wand (3.1) einen festgelegten Bund (3.2) aufweist, dessen Hinterseite (3.4) in Schlagkontakt mit dem Seitenabsatz (2.2) des Verbinders (2) steht, und dass die Endung (3.10) des Hüllrohres (3) den Bohrkronenschaft (1.2) umfasst und bis zum Bohrkronenkopf (1.1) reicht, dagegen die Bodenfläche (1.3.1) des breiten Teils der Innenöffnung (1.3) der Bohrkrone (1), die zur Stirnseite (2.8) des Verbinders (2) anliegt, sich im Bohrkronenkopf (1.1) über die Übergang vom Bohrkronenkopf (1.1) zum Bohrkronenschaft (1.2) der Bohrkrone (1) befindet.
     
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hinterseite (3.4) des Bundes (3.2) des Hüllrohres (3) als auch die Fläche des Seitenabsatzes (2.2) des Verbinders (2) schräg zur Hauptachse der Einrichtung angeordnet sind, wobei die Schräge der beiden Flächen identisch sind.
     
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Umfang des Hüllrohres (3) mit einer Reihe von Durchtrittöffnungen (3.9) versehen ist, und von der Verbindungsseite mit dem nächsten Hüllrohr (5) ihr Ende mit einer Außengewinde (3.7) versehen ist.
     
    4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass, der Mittelkanal (1.3) der Bohrkrone (1) der von der Hinterstirnseite (1.12) bis zur Übergang des Bohrkronenschaftes (1.2) in den Bohrkronenkopf (1.1) der Bohrkrone (1) breiter ist und Gestalt eines Vielkeilprofils aufweist und in übrigen Teil des Mittenkanals (1.3) verengt ist, wobei dieser breite Teil des Mittenkanals (1.3), der zur Mitwirkung mit dem Dorn (2.1) des Verbinders (2) bestimmt ist, am Innenumfang an Vorstände (1.13) versehen ist.
     
    5. Einrichtung nach Anspruch 1oder 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbinder (2) mit einem Dorn (2.1) versehen ist, der an seiner Seitenflächen (2.5) mit Vorsprünge (2,6) zur Mitwirkung mit den Vorständen (1.13) des Mittenkanals (1.3) versehen sind, zwecks Versicherung der Verbindung der Bohrkrone (1) mit dem Dorn (2.1) des Verbinders (2) vor einer Abtrennung.
     
    6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittenkanal (1.3) der Bohrkrone (1) in einer Gewinde (1.14) die mit einer Gewinde (2.7) des Domes (2.1) des Verbinders (2) mitwirkt, versehen ist.
     
    7. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 4 oder 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der verengte Teil (1.4) des Mittenkanals (1.3) mit den im Bohrkronenkopf (1.1) ausgebildeten Schrägöffnungen (1,5) verbunden ist, deren Ausgänge sich an der flachen Stirnfläche (1.7) dieser Bohrkronenkopf (1.1) befindet, überdies im Bohrkronenkopf (1.1) eine zusätzliche und rückwärts gerichtete Schrägöffnung (1.8) ausgebildet ist, die eine mit dem verengtem Teil (1.4) des Mittenkanals (1.3) Verbindung und ihre Ausgang in einer von Seitenaussparungen (1.9) der Bohrkrone (1) hat.
     


    Claims

    1. Apparatus for simultaneous drilling and casing of boreholes including a drilling bit (1) fixed on a coupler (2) that is subsequently rotationally connected with a drill rig (4) and at least one casing pipe (3) to encapsulate such a borehole, whereas the face plane of the drilling bit (1) is provided with sintered carbides (1.10, 1.11), and the drilling bit (1) is actuated via the coupler (2) which, in turn, is actuated by means of the drill rig (4), whilst the coupler (2) remains in percussive contact with the casing pipe (3), characterized in that the casing pipe (3) comprises, on its inner wall, a permanently fixed support flange (3.2), where the rear (bottom) surface (3.4) of that flange remains in percussion contact with a lateral haunch (2.2) of the coupler (2) and the ending section (3.10) of the casing pipe (3) embraces stem of the drilling bit (1.2) and reaches as far as up to the head (1.1) of the drilling bit (1), whilst the bottom surface (1.3.1) of the wider part of the inner opening (1.3) of the drilling bit (1), i.e. the surface that is adjacent to the face side (2.8) of the coupler (2), is inside the head of the drilling bit (1) in the transient area between the head (1.1) of the drilling bit (1) and the stem (1.2) of the drilling bit (1).
     
    2. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the rear (bottom) surface (3.4) of the support flange (3.2) of the casing pipe (3), as well as surface of the lateral haunch (2.2) of the coupler (2) are skewed at a certain angle with regard to the central line of the apparatus, whereas the skewing angles of the both surfaces are identical.
     
    3. Apparatus according to Claim 1 or 2, characterized in that the casing pipe (3) is provided with a plurality of throughout openings (3.9) positioned down the casing pipe perimeter and its end is provided with a male thread (3.7) located at the side of connection with a subsequent casing pipe (5).
     
    4. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the central opening (1.3) of the drilling bit (1) is wider in the area from the face plane of the rear side (1.12) to the transient point between the stem (1.2) and head (1.1) of the drilling bit and the central opening is shaped as splines, whilst the central opening (1.3) is narrowed within the remaining area, whereas that wider segment of the central opening (1.3) that is meant to mate the stem (2.1) of the coupler (2) is provided with lips (1.13) deployed along the perimeter of that segment.
     
    5. Apparatus according to Claim 1 or 2 or 4, characterized in that the coupler (2) is provided with a mandrel (2.1) that is provided with tongues (2.6) deployed on its lateral surface (2.5) and these tongues are meant to be in contact with lips (1.13) of the central opening (1.3) in order to secure connection between the drilling bit (1) and the stem (2.1) of the coupler (2) against unintentional disconnection.
     
    6. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the central opening (1.3) of the drilling bit (1) is provided with a female thread (1.14) that mates the thread (2.7) of the stem (2.1) of the coupler (2).
     
    7. Apparatus according to Claim 1 or 4 or 5 or 6, characterized in that the narrowed part (1.4) of the central opening (1.3) is connected with skewed openings (1.5) made in the head (1.1) of the drilling bit (1), whereas the opening have their outlets on the flat face surface (1.7) of the said head (1.1) of the drilling bit (1), moreover, the head (1.1) of the drilling bit (1) is provided with an additional skewed opening (1.8) that lead backwards and is connected with a narrowed part (1.4) of the central opening (1.3), and has its outlet in one of lateral niches (1.9) of the drilling bit (1).
     


    Revendications

    1. Le dispositif permettant le forage et le tubage simultané constitué du taillant (1) fixé à l'emmanchement d'adaptation (2) qui est ensuite articulé par rapport à la barre de forage (4) et d'au moins un tube de cuvelage (3) servant à ce tubage, et la surface frontale (1.7, 1.6) du taillant (1) est équipée de carbures frittés (1.10, 1.11), et le taillant (1) est actionné par l'intermédiaire de l'emmanchement d'adaptation (2) qui, à son tour, est actionné par la barre de forage (4), et l'emmanchement d'adaptation (2) est en contact percutant avec un tube de cuvelage (3) est caractérisé en ce que
    un tube de cuvelage (3) possède sur sa face intérieure (3.1) la bride d'arrêt (3.2), fixée d'une manière inamovible, et la surface arrière (3.4) de ladite bride d'arrêt (3.2) est en contact percutant avec une saillie latérale (2.2) de l'emmanchement d'adaptation (2) et que l'extrémité (3.10) du tube de cuvelage (3) embrasse la tige du taillant (1.2) et atteint jusqu'à la tête (1.1) du taillant (1), par contre la surface du fond (1.3.1) de la partie plus large de l'orifice intérieur (1.3) du taillant (1) qui est contigu à la partie frontale (2.8) de l'emmanchement d'adaptation (2) se trouve dans la tête du taillant (1) sur le passage allant de la tête (1.1) du taillant (1) jusqu'à la tige (1.2) du taillant (1).
     
    2. Le dispositif selon la revendication 1 est caractérisé en ce que la surface arrière (3.4) de la bride d'arrêt (3.2) du tube de cuvelage (3) ainsi que la surface d'une saillie latérale (2.2) de l'emmanchement d'adaptation (2) sont en oblique par rapport à l'axe principal du dispositif, et les inclinaisons de deux surfaces sont identiques.
     
    3. Le dispositif selon les revendications 1 ou 2 est caractérisé en ce que un tube de cuvelage (3) est équipé sur son pourtour d'une série de trous de passage (3.9) et l'extrémité de ce tube du côté de sa liaison avec un tube de cuvelage suivant (5) est équipée d'un filetage extérieur (3.7).
     
    4. Le dispositif selon la revendication 1 est caractérisé en ce que l'orifice central (1.3) du taillant (1), dans la zone du front côté arrière (1.12) jusqu'au passage de la tige (1.2) en taillant (1), est plus large et a une forme cannelée, et dans la partie restante la section de l'orifice central (1.3) est réduite, cette partie plus large, destinée à fonctionner avec la tige (2.1) de l'emmanchement d'adaptation (2), est équipée dans son pourtour intérieur des ergots (1.13)
     
    5. Le dispositif selon les revendications 1 ou 2 ou 4 est caractérisé en ce que l'emmanchement d'adaptation (2) est équipé d'une tige (2.1) qui dans sa surface latérale est équipée de cannelures (2.6) fonctionnant avec les ergots (1.13) de l'orifice central (1.3) pour protéger une liaison du taillant (1) avec la tige (2.1) contre leur désaccouplement.
     
    6. Le dispositif selon la revendication 1 est caractérisé en ce que l'orifice central (1.3) du taillant (1) est équipé d'un filetage (1.14) qui fonctionne en commun avec le filetage (2.7) de la tige (2.1) de l'emmanchement d'adaptation (2).
     
    7. Le dispositif selon la revendication 1 ou 4 ou 5 ou 6 est caractérisé en ce que la partie réduite (1.4) de l'orifice central (1.3) est en communication avec des orifices obliques (1.5) se trouvant dans la tête (1.1) du taillant (1) qui ont leur sortie sur la surface frontale plane (1.7) de ladite tête (1.1) du taillant (1) et, en plus, dans la tête (1.1) du taillant (1), il y a un orifice oblique supplémentaire (1.8) qui est orienté vers l'arrière et communicant avec la partie réduite (1.4) de l'orifice central (1.3) et possède sa sortie dans l'un des évidements latéraux (1.9) du taillant (1).
     




    Zeichnung

















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente