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EP 1 893 153 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.08.2011 Patentblatt 2011/33 |
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Anmeldetag: 16.06.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2006/000331 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/136046 (28.12.2006 Gazette 2006/52) |
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ROLLSTUHL MIT MITTENRADANTRIEB
WHEELCHAIR WITH CENTRAL WHEEL DRIVE
FAUTEUIL ROULANT A ENTRAINEMENT DE ROUE INTERMEDIAIRE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
24.06.2005 CH 10762005
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.03.2008 Patentblatt 2008/10 |
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Patentinhaber: Degonda-Rehab S.A. |
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1001 Lausanne (CH) |
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Erfinder: |
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- HUNZIKER, Kurt
CH-3612 Steffisburg (CH)
- HÜRLIMANN, Samuel
CH-3503 Gysenstein (CH)
- TAPIS, Alexandre
CH-1603 Aran s/Villette (CH)
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| (74) |
Vertreter: Hasler, Erich et al |
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Riederer Hasler & Partner
Patentanwälte AG
Elestastrasse 8 7310 Bad Ragaz 7310 Bad Ragaz (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 584 312 DE-A1- 2 165 452
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WO-A-96/15752 US-A- 5 842 532
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Rollstuhl mit Mittenradantrieb, mit zwei Mittenrädern,
die separat motorisch antreibbar sind, mindestens einem Vorderrad und mindestens einem
Hinterrad, wobei das Hinterrad oder das Vorderrad sich in einer Lage über der Fahrebene
befindet. Wenn hier von Rollstuhl die Rede ist, wird dies allgemein im Sinne von motorangetriebenen
Fahrzeugen für Behinderte verstanden.
[0002] So zeigt beispielsweise die
US 5,904,214 einen Rollstuhl mit Mittenradantrieb mit zwei Mittenrädern, zwei als Schwenkräder
ausgebildeten Vorderrädern und einem Hinterrad, das sich in einer Lage über der Fahrebene
befindet und durch einen Motor antreibbar ist. Jedes der beiden Mittenräder ist separat
durch einen Motor antreibbar. Dies hat den Vorteil, dass der Rollstuhl auf engem Raum,
z.Bsp. in einer Aufzugskabine, gewendet werden kann. Um so an Ort und Stelle zu wenden,
betätigt der Rollstuhlbenützer die Steuerung so, dass die beiden Mittenräder in einander
entgegengesetzten Richtungen gedreht werden. Die Vorderräder dürfen das Wenden nicht
behindern. Deshalb sind die Vorderräder als Schwenkräder ausgebildet. Dieser Rollstuhl
hat jedoch den Nachteil, dass Hindernisse, wenn sie eine gewisse Höhe übersteigen,
nicht in langsamer Fahrt überwunden werden können. Auch besitzt der beschriebene Rollstuhl
beispielsweise bei verschneiter Fahrbahn eine relativ geringe Bodenhaftung und ist
nicht mehr in der Lage, eine relativ steile Rampe hinauf zu fahren.
[0003] In der
US 6 712 369 wird ein Rollstuhl mit zwei Mittenrädern, zwei schwenkbaren Vorderrädern und zwei
Hinterrädern beschrieben. Zum Antrieb der Mittenräder ist ein einziger Motor vorgesehen,
aber es wird erwähnt, dass andere geeignete Antriebsmittel Anwendung finden können.
Die Hinterräder haben keinen Antrieb, sind nicht verschwenkbar und stehen nicht in
Berührung mit ebenem Boden. Sie können aber entgegen der Kraft von Federn nach oben
bewegt werden. Im Gegensatz zum vorher beschriebenen bekannten Rollstuhl weisen aber
die Hinterräder keinen motorischen Antrieb auf. Der Rollstuhl nach der
US 6 712 369 ist nicht in der Lage, in langsamer Fahrt relativ hohe Hindernisse zu überwinden.
Mit etwas Geschick lassen sich jedoch solche Hindernisse überwinden. Wird nämlich
der Rollstuhl stark beschleunigt, so werden die Federn der Hinterräder zusammengepresst
und die Vorderräder angehoben, so dass sie das relativ hohe Hindernis auch überwinden
können. Die meisten Rollstuhlbenützer fühlen sich jedoch unsicher bei solchen Manövern.
Solche Manöver dürfen manche Rollstuhlbenützer gar nicht wagen, weil sie dabei durch
auftretende Erschütterungen oder Schläge verletzt werden könnten. Nachteilig ist auch,
dass bei schlechtem Zustand der Fahrbahn, z.Bsp. bei Schnee, die Fahreigenschaften
des Rollstuhls zu wünschen übrig lassen, da er nur zwei angetriebene Räder aufweist.
[0004] Bereits in der
WO 96/15752 wurde auf Seite 15, Zeile 10 unter Bezugnahme auf Fig. 14 vorgeschlagen, die Vorderräder
erhöht, also ohne Bodenkontakt, anzuordnen, wie dies später auch in der
US 6,129,165 vorgeschlagen wurde. Dadurch wird das Überwinden eines Hindernisses erleichtert.
Dies ist aber beim Rückwärtsfahren nicht der Fall, denn nur die Vorderräder sind erhöht
angeordnet.
[0005] In der nachveröffentlichten Patentanmeldung
EP 1 584 312 wird ein Rollstuhl mit als Schwenkräder ausgebildeten Vorderrädern und mit zwei Mittenrädern
beschrieben, die separat motorisch antreibbar sind. Bei jedem Mittenrad ist eine gefederte
Doppelschwinge angeordnet, welche ein Hinterrad und ein Zwischenrad trägt. Wenn mit
dem Rollstuhl ein Hindernis überfahren wird, werden die gefederten Doppelschwingen
verschwenkt, so dass die Zwischenräder an die Mittenräder angepresst werden und die
Hinterräder antreiben. Ausser den beiden Vorderrädern besitzt der Rollstuhl keine
Schwenkräder.
[0006] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung einen Rollstuhl mit Mittenantrieb
zu schaffen, der in der Lage ist, sowohl beim Vorwärtsfahren als auch beim Rückwärtsfahren,
relativ grosse Hindernisse auch mit relativ geringer Geschwindigkeit zu überwinden
und auch beispielsweise bei verschneiter Fahrbahn gute Fahreigenschaften aufweist,
aber trotzdem die Vorteile des Mittenradantriebs besitzt insbesondere der Fähigkeit
auf kleinem Raum zu wenden.
[0007] Erfindungsgemäss wird dies bei einem Rollstuhl der eingangs erwähnten Gattung nach
Anspruch 1 dadurch erreicht, dass das Hinterrad und/oder das Vorderrad motorisch antreibbar
ist und dass in der Nähe des Hinterrades und/oder des Vorderrades mindestens ein
[0008] Schwenkrad vorgesehen ist, welches das Hinterrad und/ oder das Vorderrad in einer
erhöhten Lage über der Fahrebene hält, aber höhenverstellbar ist, um bei der Überwindung
von Hindernissen dem Hinterrad bzw. dem Vorderrad Bodenkontakt zu ermöglichen. Da
somit normalerweise weder das Vorder- noch das Hinterrad in Bodenkontakt sind, sind
sie beim Wenden des Rollstuhls nicht hinderlich. Dank seiner erhöhten Lage kann das
Vorderrad beim Auftreffen auf ein Hindernis dieses auch leichter überwinden. Entsprechendes
gilt auch für das Hinterrad bei der Rückwärtsfahrt. Es besteht auch keine Notwendigkeit
diese Räder als Schwenkräder auszubilden. Sie können daher als angetriebene Räder
ausgebildet sein, um dem Rollstuhl beim Überwinden von Hindernissen oder beispielsweise
bei schneebedeckter Fahrbahn die Eigenschaften eines Allradantriebes zu verleihen.
Zweckmässigerweise sind deshalb sowohl das Vorderrad als auch das Hinterrad motorisch
antreibbar. Zur Erhöhung der Stabilität und zur Verbesserung der Fahreigenschaften
ist zweckmässigerweise auf jeder Seite des Rollstuhls ein Vorderrad vorgesehen. Aus
denselben Gründen ist vorteilhaft auch auf jeder Seite des Rollstuhls ein Hinterrad
vorgesehen. Für die Räder jeder Seite des Rollstuhls kann ein Mittenrad, ein Vorderrad
und/ oder ein Hinterrad angeordnet und jeweils ein gemeinsamer Antrieb vorgesehen
sein. Dies kann beispielsweise mittels einer endlosen Kette oder einem endlosen Zahnriemen,
einem Zahnradgetriebe, einem Kardanantrieb oder einer anderen mechanischen Vorrichtung
erfolgen. Ein gemeinsamer Antrieb könnte auch durch hydraulische Mittel realisiert
werden.
[0009] Das Schwenkrad wird zweckmässigerweise durch Federkraft in der Normalstellung gehalten,
in der sich das Vorderrrad und das Hinterrad in einer Lage über der Fahrbahn befinden,
in welcher sie das Wenden des Rollstuhls nicht behindern. Es wäre aber auch möglich,
einen Motor vorzusehen, um das Schwenkrad in der Höhe zu verstellen.
[0010] Das jeweilige Schwenkrad ist zweckmässigerweise in der Mitte zwischen den Hinterrädern
bzw. den Vorderrädern angeordnet.
[0011] Die Erfindung betrifft auch einen Rollstuhl mit Mittenradantrieb nach Anspruch 11,
der zwei Mittenräder aufweist, die separat motorisch antreibbar sind, mindestens ein
Vorderrad und mindestens ein Hinterrad besitzt, wobei sich das Vorderrad in einer
erhöhten Lage über der Fahrebene befindet. Dieser Rollstuhl ist erfindungsgemäss dadurch
gekennzeichnet, dass das Vorderrad motorisch antreibbar ist und dass das Hinterrad
als Schwenkrad ausgebildet ist. Dieser Rollstuhl kann dank den als Schwenkräder ausgebildeten
Hinterrädern auch auf engem Raum gewendet werden. Auch das Überwinden von Hindernissen
ist beim Vorwärtsfahren dank der erhöhten Lage der Vorderräder über der Fahrebene
und ihrem motorischen Antrieb leicht zu bewerkstelligen. Wenn aber ein wesentlich
erleichtertes Überwinden von Hindernissen auch beim Rückwärtsfahren erwünscht ist,
ist es zweckmässiger, wie vorher ausgeführt, für alle Räder motorischen Antrieb vorzusehen.
[0012] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun unter Bezugnahme auf die Zeichnung
beschrieben.
[0013] Es zeigt:
- Figur 1:
- ein erstes Ausführungsbeispiel eines Rollstuhls mit Mittenradantrieb in schematischer
Darstellung,
- Figur 2:
- eine Seitenansicht des Rollstuhls von Figur 1,
- Figur 3:
- eine Seitenansicht des zwischen den beiden Hinterrädern des Rollstuhls angeordneten
Schwenkrads,
- Figur 4:
- der Rollstuhl beim Hinauffahren eines ansteigenden Wegstücks,
- Figur 5:
- der Rollstuhl beim Hinunterfahren eines abfallenden Wegstücks,
- Figur 6:
- verschiedene Phasen der Überwindung eines Hindernisses beim Vorwärtsfahren,
- Figur 7:
- verschiedene Phasen der Überwindung eines Hindernisses beim Rückwärtsfahren,
- Figuren 8a bis c:
- ein zweites Ausführungsbeispiel eines Rollstuhls mit Mittenradantrieb, bei welchem
nur die Mitten- und Hinterräder motorisch antreibbar sind,
- Figuren 9a bis d:
- ein drittes Ausführungsbeispiel eines Rollstuhls bei welchem nur die Mitten- und Vorderräder
motorisch antreibbar sind.
- Figur 10:
- ein viertes Ausführungsbeispiel eines Rollstuhls mit Mittenantrieb, welcher vorn und
hinten ein Schwenkrad aufweist,
- Figur 11:
- eine perspektivische Ansicht von vorn des Rollstuhls von Fig. 10,
- Figur 12:
- eine perspektivische Ansicht von hinten des Rollstuhls von Fig. 10,
- Figur 13:
- ein als Zwillingsrad ausgebildetes Schwenkrad mit Federung mittels eines Federgelenks,
- Figur 14:
- das Schwenkrad von Fig. 13, wobei jedoch eines der Zwillingsräder weggelassen wurde,
so dass das Federgelenk ersichtlich ist,
- Figur 15:
- eine weitere Ausführungsform eines Schwenkrades, bei welchem zwei Federgelenke vorgesehen
sind, um eine grössere Durchfederung zu ermöglichen.
[0014] Der Rollstuhl gemäss den Figuren 1 bis 3 besitzt ein Fahrgestell 11 und einen darauf
befestigten Sitz 13. Dieser kann beliebig ausgebildet sein, z.Bsp. auch als Aufrichtgestell,
um dem Benützer zu ermöglichen, sich von der Sitzstellung in die Aufrechtstellung
zu bewegen. Der Rollstuhl weist zwei Mittenräder 15, zwei Vorderräder 17 und zwei
Hinterräder 19 auf. Es wäre aber auch möglich z.Bsp. nur ein Hinterrad 19 in der Fahrzeugmitte
vorzusehen. Wie aus den Figuren 2 und 3 ersichtlich ist, befindet sich zwischen den
Hinterrädern 19 ein Schwenkrad 21'. Das Schwenkrad 21' ist vorteilhaft als gefedertes
Zwillingsrad ausgebildet (Fig. 12 bis 15).
[0015] Jedes der beiden Mittenräder 15 ist separat durch einen Motor (nicht eingezeichnet)
antreibbar. Dies ermöglicht es, den Rollstuhl auf engem Raum zu wenden, indem durch
den einen Motor das Mittenrad 15 in die eine Richtung und durch den andern Motor das
andere Mittenrad 15 in entgegengesetzter Richtung angetrieben wird. Bei diesem Wenden
kann sich das Schwenkrad 21' um die vertikale Achse 23 drehen (Fig. 3). Es ist zu
beachten, dass das Schwenkrad 21' sowohl die Hinterräder 19 als auch die Vorderräder
17 in einer erhöhten Lage über der Fahrebene 25 hält. Wenn also der Boden eben ist,
haben nur die Mittenräder 15 und das Schwenkrad 21' Bodenkontakt. Die Vorderräder
und die Hinterräder sind somit beim Wenden nicht hinderlich. Die Räder 15, 17, 19
werden auf der einen Seite des Rollstuhls gemeinsam angetrieben. Zu diesem Zweck sind
sie mittels einer Kette 27 oder einem Zahnriemen und entsprechenden Kettenrädern oder
Zahnrädern (nicht ersichtlich) miteinander gekoppelt. In gleicher Weise dient eine
Kette 27 oder ein Zahnriemen dem Antrieb der Räder 15, 17, 19 auf der anderen Seite
des Rollstuhls. Es genügen deshalb zwei Motoren zum Antrieb aller Räder. Es wäre aber
auch möglich das Vorderräderpaar 17 und das Hinterräderpaar 19 durch je einen separaten
Motor anzutreiben.
[0016] Von Bedeutung ist nun, dass das Schwenkrad 21', welches sowohl die Vorderräder als
auch die Hinterräder normalerweise in einer erhöhten Lage über der Fahrbahnebene 25
hält, um ein Wenden auf engem Raum zu ermöglichen, höhenverstellbar ist. Wird somit
das Schwenkrad 21 angehoben, so machen die Hinterräder 19 Bodenkontakt. Das Anheben
des in Figur 3 ersichtlichen Schwenkrades 21' kann auf verschiedene Weise erfolgen.
Möglich wäre z.Bsp. ein motorischer Antrieb. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel wird
das Schwenkrad 21 durch Federkraft in der eingezeichneten Stellung gehalten. Beim
Überwinden eines Hindernisses entstehen aber Kräfte, die die Gabel 22 des Schwenkrades
um die Drehachse 31 in Richtung des Pfeils 33 bewegen, wobei die Hinterräder 19 in
Bodenkontakt gelangen. Dies ist auch bei einer Bergfahrt der Fall, wie dies in Figur
4 dargestellt ist. Die Mittenräder 15 verlieren bei einer Bergfahrt an Anpressdruck.
Da aber nun die Hinterräder 19 Bodenkontakt haben, wird das Fahrzeug von vier Rädern
angetrieben. Der Rollstuhl besitzt somit die Vorteile eines Vierradantriebs. Bei Schnee
oder unregelmässigem Gelände mögen sogar auch noch die Vorderräder 17 greifen.
[0017] Bei einer Talfahrt werden die Vorderräder belastet, sodass diese Kontakt mit der
Fahrbahn machen (Fig. 5). Da auch die Vorderräder angetrieben sind ergeben sich wiederum
die Vorteile eines Vierradantriebs.
[0018] Der Rollstuhl soll aber nicht nur auf engem Raum gewendet werden können und gute
Fahreigenschaften haben, sondern soll auch in der Lage sein, relativ grosse Hindernisse
überwinden zu können, und zwar auch mit relativ geringer Geschwindigkeit. Diese Fähigkeit
ist denn auch einer der grossen Vorteile des erfindungsgemässen Fahrzeugs. Die Figur
6 zeigt die verschiedenen Phasen der Überwindung eines Hindernisses bei der Vorwärtsbewegung.
- a) Das Fahrzeug fährt mit dem angetriebenen Vorderrad, das normalerweise etwas vom
Boden angehoben ist, an die Kante des Hindernisses.
- b) Das Fahrzeug klettert mit den angetriebenen Vorderrädern auf das Hindernis. Dabei
machen die Hinterräder Bodenkontakt und fördern das Fahrzeug auch dann vorwärts, wenn
die Mittenräder vom Boden abheben sollten.
- c) Das Fahrzeug klettert mit den angetriebenen Mittenrädern auf das Hindernis.
- d) Das Fahrzeug wird nun sowohl von den Mittenrädern als auch den Hinterrädern vorwärts
bewegt, wobei die Hinterräder über das Hindernis klettern.
- e) Das Fahrzeug hat das Hindernis überwunden.
[0019] In Figur 7 wird die Überwindung des Hindernisses bei einer Rückwärtsfahrt gezeigt.
Der Ablauf ist derselbe wie vorher unter Bezugnahme auf Figur 6 beschrieben, nur dass
die Rollen von Vorder- und Hinterrädern vertauscht sind.
[0020] Der Rollstuhl gemäss dem Ausführungsbeispiel der Figuren 8a bis c ist grundsätzlich
gleich ausgebildet, wie jener gemäss den Figuren 1 bis 3, weist jedoch keinen motorischen
Antrieb für die Vorderräder 17 auf. Es ist somit auf einer Seite nur das Mittenrad
15 und Hinterrad 19 mittels einer Kette 27 und entsprechenden Kettenrädern 28, 30
miteinander gekoppelt. Entsprechendes trifft auch für die Räder 15,19 und Kettenräder
28, 30 auf der anderen Seite des Rollstuhls zu. Bei gezeigtem Ausführungsbeispiel
sind die Vorderräder 17 als Schwenkräder ausgebildet. Sie können aber auch, wie z.Bsp.
in Fig.1 gezeigt, unverschwenkbar sein, müssen dann aber über der Fahrebene angeordnet
sein, um ein Wenden des Rollstuhls auf kleinem Raum zu gestatten.
[0021] Auch der Rollstuhl gemäss dem Ausführungsbeispiel der Figuren 9a bis d ist grundsätzlich
gleich ausgebildet wie jener gemäss den Fig.1 bis 3, weist aber statt einen motorischen
Antrieb für die Hinterräder 19 einen solchen für die Vorderräder 17 auf. Die Hinterräder
19 sind als Schwenkräder ausgebildet, um ein Wenden auf engem Raum zu gestatten. Die
Schwenkräder 19 sind vorteilhaft gefedert. Möglich ist, statt zwei Schwenkrädern nur
eines vorzusehen. Es wäre aber auch möglich, zum gleichen Zweck die Konstruktion gemäss
den Fig. 1 bis 3 mit den unverschwenkbaren Hinterrädern 19 mit dem Schwenkrad 21'beizubehalten.
[0022] Der Rollstuhl gemäss den Figuren 10 bis 12 weist wie der Rollstuhl gemäss den Figuren
1 bis 3 hinten ein gefedertes Schwenkrad 21' auf, besitzt aber zusätzlich noch vorn
ein gefedertes Schwenkrad 21. Dadurch wird verhindert, dass bei normaler Fahrt die
Hinterräder 19 und die Vorderräder 17 abwechslungsweise Bodenkontakt machen, also
ein Wippen stattfindet, das für den Fahrer unangenehm ist. Die Federung der Schwenkräder
21, 21' muss dem Gewicht des Fahrers angepasst sein, damit bei Hindernissen, Rampen,
etc. die angetriebenen Vorderräder 17 oder Hinterräder 19 Bodenkontakt haben. Zweckmässigerweise
besitzen die Schwenkräder 21, 21' einen Anschlag, so dass sie nicht entgegen der Fahrtrichtung
einfedern können.
[0023] Wie die Figuren 10 bis 15 zeigen sind die Schwenkräder 21, 21' vorteilhaft als Zwillingsräder
ausgebildet. Dies hat den Vorteil, dass es das Wenden erleichtert. Rollstuhlfahrer
schätzen dies. Von Vorteil sind solche Zwillingsräder auch beim Anfahren eines Hindernisses,
weil beim Auftreffen eines der Räder 24 eine Verschwenkung stafffindet, so dass beide
Räder 24 das Hindernis gemeinsam übersteigen. Dadurch wird insbesondere die Gefahr
des Aushebens des Pneus vermieden.
[0024] Das Schwenkrad 21, 21' ist um die senkrechte Achse 35 verschwenkbar. Der Support
37 besitzt zwei Arme 39. Zwischen diesen ist ein Gelenk, z.Bsp. ein Federgelenk 41
vom Typ "ROSTA" (TM) angeordnet. Auf jeder Seite des Federgelenks 41 ist ein Arm 43
angeordnet, an dessen freiem Ende das Rad 24 gelagert ist. Die Arme 43 sind entgegen
der Kraft des Federgelenks 41 um die waagrechte Achse 45 verschwenkbar.
[0025] In Fig. 15 wird eine weitere Ausführungsform eines Schwenkrades 21, 21' gezeigt,
welche zwei Federgelenke 41, 41' aufweist. Das Schwenkrad ist um die senkrechte Achse
35 verschwenkbar. Der Support 37 besitzt zwei Arme 39. Zwischen diesen ist das erste
Federgelenk 41, z.Bsp. vom Typ "ROSTA" (TM), angeordnet. Dieses Federgelenk 41 ist
mit einem zweiten Federgelenk 41' verbunden. Auf beiden Seiten dieses zweiten Federgelenks
ist ein Arm 39' angeordnet. Die Arme 39' tragen gemeinsam die Räder 24. Diese Räder
24 befinden sich zwischen den Armen 39', aber es wäre möglich, die Räder 24 auch aussen
an den Armen 39' anzuordnen. Das so ausgebildete Schwenkrad weist zwei waagrechte
Achsen 45, 45' auf und ermöglicht somit eine grössere Durchfederung.
[0026] Zusammenfassend kann folgendes festgehalten werden: Der Rollstuhl weist zwei Mittenräder
15 auf, die separat motorisch antreibbar sind. Um auf engem Raum zu wenden, können
die Mittenräder 15 in einander entgegengesetzten Drehrichtungen angetrieben werden.
Beim Wenden sind die Vorderräder 17 und die Hinterräder 19 nicht hinderlich, weil
sie durch das Schwenkrad 21 in Abstand vom Boden 25 gehalten werden. Auf jeder Seite
sind alle drei Räder 15,17,19 mittels einer Kette 27 miteinander gekuppelt. Beim Auftreffen
der Vorderräder an einem Hindernis klettert der Rollstuhl mit den angetriebenen Vorderrädern
17 auf das Hindernis. Dabei wird die Gabel 22 das Schwenkrades 21 entgegen der Kraft
einer Feder um die Drehachse 31 in Richtung des Pfeils 33 verschwenkt, sodass das
Schwenkrad in Bodenkontakt kommt und den Rollstuhl auch hinten antreibt. Ohne seine
Wendefähigkeit zu verlieren ist dank dem so ermöglichten Allradantrieb der Rollstuhl
auch bei langsamer Fahrt in der Lage, relativ hohe Hindernisse zu überwinden (Fig.1
und 3).
1. Rollstuhl mit Mittenradantrieb, mit zwei Mittenrädern (15) die separat motorisch antreibbar
sind, mindestens einem Vorderrad (17) und mindestens einem Hinterrad (19), wobei das
Hinterrad oder das Vorderrad sich in einer Lage über der Fahrebene befindet, dadurch gekennzeichnet, dass das Hinterrad und/oder das Vorderrad motorisch antreibbar ist und dass in der Nähe
des Hinterrades und/oder des Vorderrades mindestens ein Schwenkrad (21, 21') vorgesehen
ist, welches das Hinterrad und/ oder das Vorderrad in einer erhöhten Lage über der
Fahrebene (25) hält, aber höhenverstellbar ist, um bei der Überwindung von Hindernissen
dem Hinterrad bzw. dem Vorderrad Bodenkontakt zu ermöglichen.
2. Rollstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das Vorderrad (17) als auch das Hinterrad (19) motorisch antreibbar sind.
3. Rollstuhl nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Seite des Rollstuhls ein Vorderrad (17) vorgesehen ist.
4. Rollstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Seite des Rollstuhls ein Hinterrad (19) vorgesehen ist.
5. Rollstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Seite des Rollstuhls ein Mittenrad (15), ein Vorderrad (17) und/oder ein
Hinterrad (19) angeordnet ist und dass jeweils ein gemeinsamer Antrieb (27) für die
Räder einer Seite vorgesehen ist.
6. Rollstuhl nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Räder über eine endlose Kette, einen endlosen Zahnriemen (27), ein Zahnradgetriebe,
einen Kardanantrieb oder eine andere mechanische Lösung gekuppelt sind.
7. Rollstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenkrad (21, 21') durch Federkraft in der Normalstellung gehalten wird, in
der sich das Vorderrad (17) und das Hinterrad (19) in einer Lage über der Fahrebene
(25) befinden.
8. Rollstuhl nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenkrad (21) durch einen Motor in der Normalstellung gehalten wird.
9. Rollstuhl nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Schwenkrad (21, 21') in der Mitte zwischen den Hinterrädern (19) bzw.
der Vorderräder (17) angeordnet ist.
10. Rollstuhl nach Anspruch 1, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Seite des Rollstuhls mindestens ein Vorderrad (17) vorgesehen ist und dass
die Vorderräder als Schwenkräder ausgebildet sind.
11. Rollstuhl, mit Mittenradantrieb, mit zwei Mittenrädern (15), die separat motorisch
antreibbar sind, mindestens einem Vorderrad (17) und mindestens einem Hinterrad (19),
wobei sich das Vorderrad in einer erhöhten Lage über der Fahrebene befindet, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorderrad (17) motorisch antreibbar ist und dass das Hinterrad (19) als Schwenkrad
ausgebildet ist.
12. Rollstuhl nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Hinterrad (19) als gefedertes Schwenkrad ausgebildet ist.
13. Rollstuhl nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Seite des Rollstuhls ein Vorderrad (17) vorgesehen ist.
14. Rollstuhl nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Seite des Rollstuhls ein Hinterrad (19) vorgesehen ist.
15. Rollstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein gemeinsamer Antrieb (27) für das Mittenrad (15) und das Vorderrad (17)
vorgesehen ist.
16. Rollstuhl nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Räder über eine endlose Kette, einen endlosen Zahnriemen (27), ein Zahnradgetriebe,
einen Kardanantrieb, eine andere mechanische Vorrichtung oder hydraulisch gekuppelt
sind.
17. Rollstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenkrad (21, 21') als Zwillingsrad ausgebildet ist.
18. Rollstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenkrad (21, 21') mindestens ein Federgelenk (41, 41') aufweist.
19. Rollstuhl nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenkrad (21) zwei Federgelenke (41, 41') aufweist.
1. A wheelchair with middle wheel drive, said wheelchair comprising two middle wheels
(15) separably drivable by motoric power, at least one front wheel (17) and at least
one rear wheel (19), the rear wheel or the front wheel being located at an elevated
position above the plane of motion, characterized in that the rear wheel and/or the front wheel can be driven by motoric power, and in that a castor (21, 21') is located near the rear wheel and/or the front wheel to keep
the rear wheel and/or the front wheel in an elevated position above the plane of motion
(25), but is adjustable in height to permit the rear wheel or the front wheel to contact
the ground when an obstacle is to be surmounted.
2. The wheelchair according to claim 1, characterized in that both the front wheel (17) and the rear wheel (19) are drivable by motoric power.
3. The wheelchair according to claim 1 or 2, characterized in that a front wheel (17) is provided on each side of the wheelchair.
4. The wheelchair according to one of the claims 1 to 3, characterized in that a rear wheel (19) is provided on each side of the wheelchair.
5. The wheelchair according to claim 1, characterized in that a middle wheel (15), a front wheel (17) and/or a rear wheel (19) is provided on each
side of the wheel chair, and in that a common drive (27) is provided for the wheels of each side.
6. The wheelchair according to claim 5, characterized in that the gears are coupled by an endless chain, an endless toothed belt, a gear train,
a cardan drive or another mechanical drive.
7. The wheelchair according to one of the claims 1 to 6, characterized in that the castor (21, 21') is kept by spring force in the normal position in which the
front wheel (17) and the rear wheel (19) are in a position above the plane of motion
(25).
8. The wheelchair according to claim 7, characterized in that the castor (21) is kept by a motor in the normal position.
9. The wheelchair according to claim 7 or 8, characterized in that the castors (21, 21') are located in the middle between the rear wheels (19) or the
front wheels (17), respectively.
10. The wheelchair according to one of the claims 1, 5 or 6, characterized in that on each side of the wheelchair at least one front wheel (17) is provided, and in that the front wheels are castors.
11. A wheelchair with middle wheel drive, said wheel chair comprising two middle wheels
(15) separately drivable by motoric power, at least one front wheel (17) and at least
one rear wheel (19), the front wheel being located at an elevated position above the
plane of motion, characterized in that the front wheel is drivable by motoric power, and in that the rear wheel (19) is a castor.
12. The wheelchair according to claim 11, characterized in that the rear wheel (19) is a spring suspended castor.
13. The wheelchair according to claim 11 or 12, characterized in that a front wheel (17) is provided on each side of the wheel chair.
14. The wheelchair according to one of the claims 11 to 13, characterized in that a rear wheel (19) is provided on each side of the wheel chair.
15. The wheelchair according to one of the claims 1 to 14, characterized in that a common drive (27) is provided for the middle wheel (15) and the front wheel (17).
16. The wheelchair according to claim 15, characterized in that the gears are coupled by an endless chain, an endless toothed belt, a gear train,
a cardan drive, another mechanical drive or are coupled hydraulically.
17. The wheelchair according to one of the claims 1 to 16, characterized in that the castor (21, 21') is a twin castor.
18. The wheelchair according to one of the claims 1 to 17, characterized in that the castor (21, 21') has at least one spring articulation (41, 41').
19. The wheelchair according to claim 18, characterized in that the castor (21) has two spring articulations.
1. Fauteuil roulant avec entraînement de roue centrale, avec deux roues centrales (15)
qui peuvent être entraînées séparément par un moteur, avec au moins une roue avant
(17) et au moins une roue arrière (19), la roue arrière ou la roue avant se trouvant
dans une position au-dessus du plan de roulage, caractérisé en ce que la roue arrière et/ou la roue avant peut être entraînée par un moteur et qu'il est
prévu au moins une roue pivotante (21, 21') à proximité de la roue arrière et/ou de
la roue avant, roue pivotante qui maintient la roue arrière et/ou la roue avant dans
une position élevée au-dessus du plan de roulage (25) mais qui est réglable en hauteur
pour permettre, lorsqu'il faut surmonter des obstacles, à la roue arrière ou à la
roue avant d'avoir contact avec le sol.
2. Fauteuil roulant selon la revendication 1, caractérisé en ce que la roue avant (17) aussi bien que la roue arrière (19) peuvent être entraînées par
un moteur.
3. Fauteuil roulant selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'il est prévu une roue avant (17) de chaque côté du fauteuil roulant.
4. Fauteuil roulant selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'il est prévu une roue arrière (19) de chaque côté du fauteuil roulant.
5. Fauteuil roulant selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une roue centrale (15), une roue avant (17) et/ou une roue arrière (19) est placée
de chaque côté du fauteuil roulant et qu'il est prévu un entraînement respectivement
commun (27) pour les roues d'un même côté.
6. Fauteuil roulant selon la revendication 5, caractérisé en ce que les roues sont couplées par une chaîne sans fin, une courroie dentée sans fin (27),
un engrenage, une transmission par Cardan ou une autre solution mécanique.
7. Fauteuil roulant selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la roue pivotante (21, 21') est maintenue par une résilience dans la position normale
dans laquelle la roue avant (17) et la roue arrière (19) se trouvent dans une position
au-dessus du plan de roulage (25).
8. Fauteuil roulant selon la revendication 5, caractérisé en ce que la roue pivotante (21) est maintenue dans la position normale par un moteur.
9. Fauteuil roulant selon l'une des revendications 7 ou 8, caractérisé en ce que roue pivotante respective (21, 21') est placée au milieu entre les roues arrière
(19) ou les roues avant (17).
10. Fauteuil roulant selon la revendication 1, 5 ou 6, caractérisé en ce qu'il est prévu au moins une roue avant (17) de chaque côté du fauteuil roulant et que
les roues avant sont configurées comme des roues pivotantes.
11. Fauteuil roulant avec entraînement de roue centrale, avec deux roues centrales (15)
qui peuvent être entraînées séparément par un moteur, avec au moins une roue avant
(17) et au moins une roue arrière (19), la roue avant se trouvant dans une position
élevée au-dessus du plan de roulage, caractérisé en ce que la roue avant (17) peut être entraînée par un moteur et que la roue arrière (19)
est configurée comme une roue pivotante.
12. Fauteuil roulant selon la revendication 11, caractérisé en ce que la roue arrière (19) est configurée comme une roue pivotante suspendue sur ressorts.
13. Fauteuil roulant selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce qu'il est prévu une roue avant (17) de chaque côté du fauteuil roulant.
14. Fauteuil roulant selon l'une des revendications 11 à 13, caractérisé en ce qu'il est prévu une roue arrière (19) de chaque côté du fauteuil roulant.
15. Fauteuil roulant selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce qu'il est prévu un entraînement respectivement commun (27) pour la roue centrale (15)
et la roue avant (17).
16. Fauteuil roulant selon la revendication 15, caractérisé en ce que les roues sont couplées par une chaîne sans fin, une courroie dentée sans fin (27),
un engrenage, une transmission par Cardan, une autre solution mécanique ou de manière
hydraulique.
17. Fauteuil roulant selon l'une des revendications 1 à 16, caractérisé en ce que la roue pivotante (21, 21') est configurée comme une roue jumelée.
18. Fauteuil roulant selon l'une des revendications 1 à 17, caractérisé en ce que la roue pivotante (21, 21') présente au moins une articulation à ressort (41, 41').
19. Fauteuil roulant selon la revendication 18, caractérisé en ce que la roue pivotante (21) présente deux articulations à ressort (41, 41').
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