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EP 1 992 873 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.08.2011 Patentblatt 2011/33 |
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Anmeldetag: 27.03.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Führungsschienenbeschlag
Guide rail fitting
Armature de rails de guidage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
07.05.2007 DE 202007006688 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.11.2008 Patentblatt 2008/47 |
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Patentinhaber: Hettich-Heinze GmbH & Co. KG |
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32139 Spenge (DE) |
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Erfinder: |
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- Groeneveld, Maren
49082 Osnabrück (DE)
- Poppenborg, Norbert
32105 Bad Salzuflen (DE)
- Bellon, Richard
32257 Bünde (DE)
- Lusczyk, Kai
33604 Bielefeld (DE)
- Schlichting, Dieter
32469 Petershagen (DE)
- Stahlhut, Christoph
32457 Porta Westfalica (DE)
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Vertreter: Dantz, Jan Henning et al |
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Loesenbeck - Stracke - Specht - Dantz
Patentanwälte Rechtsanwälte
Am Zwinger 2 33602 Bielefeld 33602 Bielefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-2005/106320 US-B1- 6 585 393
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DE-U1- 20 303 045
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Führungsschienenbeschlag, insbesondere für
einen Schiebetürenschrank, mit einer oberen Führungsschiene und einer unteren Führungsschiene,
an denen mindestens ein Schiebeelement verschiebbar gelagert ist.
[0002] Es gibt Schiebetürenschränke mit einem Führungsschienenbeschlag, bei dem mehrere
Schiebeelemente hintereinander geführt sind und zum Öffnen des Schrankes in eine im
Wesentlichen überdeckende Position bewegt werden können. Bei solchen Schiebetürenschränken
ist es auch bekannt, gerade im oberen Bereich eine über die Schiebetürenelemente hervorstehende
Leiste mit einzelnen Leuchtmitteln vorzusehen. Die meist punktförmig abstrahlenden
Leuchtmittel können im Bereich vor den Schiebetürenelementen beleuchten, sind jedoch
vergleichsweise hell und können dabei blenden. Zudem wird eine zu intensive Lichteinstrahlung
meist als störend empfunden.
[0003] Das Dokument
DE 203 03 045 U1 beschreibt eine aus mindestens zwei Schiebeelementen gebildete Baueinheit, die mit
einer oberen und einer unteren ortsfesten Führungsschiene für die Schiebeelemente
ausgestattet ist. An der oberen Führungsschiene ist eine oder sind mehrere Halterungen
für ein Leuchtmittel oder für mehrere Leuchtmittel bzw. für die Leuchtmittel umgebende
Abdeckung aus einem lichtdurchlässigen Material vorgesehen.
[0004] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung einen verbesserten Führungsschienenbeschlag
mit einer oberen und einer unteren Führungsschiene mit mindestens einer Lichtleiste
bereitzustellen, welcher bei kompaktem Aufbau eine reduzierte Bauteilezahl, leistungsreduzierte
Leuchtmittel mit angenehmer Beleuchtung und einfache Montage ermöglicht.
[0005] Diese Aufgabe wird mit einem Führungsschienenbeschlag mit den Merkmalen des Anspruches
1 gelöst.
[0006] Erfindungsgemäß ist an mindestens einer Führungsschiene des Führungsschienenbeschlages
eine Lichtleiste zur Beleuchtung vorgesehen. Dadurch kann der Führungsschienenbeschlag
sowohl zum Führen der Schiebeelemente als auch zur Beleuchtung eingesetzt werden.
[0007] Vorzugsweise ist die Lichtleiste hinter den Schiebeelementen angeordnet und strahlt
im Wesentlichen indirektes Licht über den Boden bzw. die Decke vor das Schiebeelement
ab. Ein solches indirektes Licht wird vom Betrachter als angenehm empfunden, da er
nicht geblendet wird und die Beleuchtung eine gewisse Raumausleuchtung schafft. Wenn
ein Schiebetürenelement geöffnet wird, kann der Benutzer jedoch den Innenraum gut
wahrnehmen, da die Beleuchtung im Bereich des Führungsschienenbeschlages im Innenraum
ein helleres Licht bereitstellt.
[0008] Die Lichtleiste erstreckt sich vorzugsweise über mehr als 70%, bzw. mehr als 80%
der Länge der Führungsschiene, so dass eine Ausleuchtung im Wesentlichen über die
ganze Breite des Führungsschienenbeschlages möglich ist.
[0009] Die Lichtleiste kann dabei eine LED-Leiste umfassen, so dass bei geringem Stromverbrauch
und geringer Wärmeentwicklung eine gute Ausleuchtung erhalten wird. Dabei kann die
Lichtleiste ein Hohlprofil umfassen, in dem die LED-Leiste angeordnet ist, beispielsweise
durch Einschieben. Es ist auch möglich, die LED-Leiste nur an einem Profil außen zu
befestigen, wobei die Anordnung in einem Hohlprofil auch einen Schutz gegen Verschmutzung
bereitstellt. Das Hohlprofil kann dabei aus transluzentem Kunststoff oder Glas gebildet
sein.
[0010] Für eine einfache Montage kann die Lichtleiste an einer Führungsschiene oder einem
Halteprofil verrastet sein. Dabei kann die Lichtleiste gegenüber einer Ebene, die
durch ein Schiebeelement aufgespannt ist, schräg abstrahlen. Das Abstrahlen nach vorne
bzw. nach hinten hat den Vorteil, dass die Beleuchtung gezielt, eingesetzt werden
kann, beispielsweise als indirekte Beleuchtung für einen Raum oder als Beleuchtung
für den Innenraum eines Schiebetürenschrankes. Durch ein Verrasten der Lichtleiste
kann die Richtung der Abstrahlung des Lichtes auch noch während der Montage eingestellt
werden.
[0011] Für einen einfachen Aufbau ist die Lichtleiste seitlich mit einer Kappe mit einem
Energiespeicher verschlossen. Alternativ kann die Lichtleiste auch seitlich mit einem
Anschluss zu einer Stromversorgung verbunden sein, beispielsweise über einen Transformator.
[0012] Der Führungsschienenbeschlag umfasst vorzugsweise sowohl eine obere Führungsschiene
als auch eine untere Führungsschiene, an der jeweils eine Lichtleiste vorgesehen ist.
Dies sorgt für eine besonders gute Raumausleuchtung innen bzw. außen. Dabei können
an der unteren Führungsschiene zwei Nuten zur Führung zweier Schiebeelemente und eine
Nut zur Festlegung einer Lichtleiste vorgesehen sein. Zur Führung eines dritten Schiebeelementes
kann auch noch eine weitere Nut ergänzt sein.
[0013] Die Erfindung wird nachfolgend anhand mehrerer Ausführungsbeispiele mit Bezug auf
die beigefügten Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht eines Schiebetürenschrankes mit einem erfindungsgemäßen
Führungsschienenbeschlag;
- Figur 2
- eine perspektivische Ansicht des Schiebetürenschrankes der Figur 1 in vergrößerter
Darstellung;
- Figur 3
- eine perspektivische Ansicht des oberen Bereiches des Führungsschienenbeschlages;
- Figur 4
- eine Detailansicht der Lichtleiste des Führungsschienenbeschlages der Figur 1;
- Figur 5
- eine Detailansicht der Lichtleiste in modifizierter Einbausituation;
- Figur 6
- eine Seitenansicht des Führungsschienenbeschlages der Figur 1 im unteren Bereich;
- Figur 7
- eine Detailansicht der Lichtleiste des Führungsschienenbeschlages der Figur 6;
- Figur 8
- eine perspektivische Ansicht der Lichtleiste des Führungsschienenbeschlages der Figur
6;
- Figur 9
- eine Detailansicht der Lichtleiste des Führungsschienenbeschlages der Figur 6;
- Figur 10
- eine Seitenansicht des Führungsschienenbeschlages der Figur 1 mit modifizierter Lichtleiste;
- Figur 11
- eine perspektivische Ansicht des Führungsschienenbeschlages der Figur 10;
- Figur 12
- eine perspektivische Ansicht eines Führungsschienenbeschlages mit modifizierter Lichtleiste,
und
- Figur 13
- eine Detailansicht des Führungsschienenbeschlages der Figur 12.
[0014] Ein Schiebetürenschrank 1 umfasst einen Möbelkorpus 2, an dem an einer Frontseite
zwei Schiebeelemente 3 und 4 verschiebbar gelagert sind. Hierfür ist eine untere Führungsschiene
5 vorgesehen, die beabstandet von dem Boden 6 angeordnet ist. An der Oberseite ist
eine obere Führungsschiene 7 vorgesehen, an der die Schiebeelemente 3 und 4 gelagert
sind, wobei das vordere Schiebeelement 4 über Bügel 8 an der Führungsschiene 7 gehalten
ist.
[0015] Wie aus Figur 2 zu sehen ist, ist das Schiebelement 4 im unteren Bereich über weitere
Bügel 22 gelagert, so dass zum Öffnen des Schiebetürenschrankes 1 die Schiebeelemente
3 und 4 in eine hintereinander angeordnete Position gefahren werden können. An der
oberen Führungsschiene 7 ist eine Lichtleiste 10 vorgesehen, an der seitlich eine
Abdeckkappe 9 mit einem Energiespeicher oder einem Anschluss zur Verbindung mit einem
Stromnetz vorgesehen ist.
[0016] In Figur 3 ist der obere Bereich des Führungsschienenbeschlages im Detail dargestellt,
wobei die Führungsschiene 7 an einer Decke des Möbelkorpus 2 festgelegt ist. Die Führungsschiene
7 weist einen im Wesentlichen C-förmigen Querschnitt auf, wobei am unteren Schenkel
die Bügel 8 über Rollen geführt sind und im Bereich des oberen Schenkels die Lichtleiste
10 montiert ist. Die Lichtleiste 10 kann an der Führungsschiene 7 verrastet, verklebt
oder mechanisch festgelegt sein.
[0017] In Figur 4 ist die Lichtleiste 10 vergrößert dargestellt. Die Lichtleiste 10 umfasst
ein Halteprofil 11, das mit einem Stegabschnitt 12 an der Führungsschiene 7 festgelegt
ist. Das Halteprofil 11 weist ferner eine Nut mit Rastmitteln 13 in Form von nach
innen gerichteten Vorsprüngen auf, an der ein Hohlprofil 14 festgelegt ist. Das Hohlprofil
14 ist aus transluzentem Kunststoff ausgebildet und mit einem Fußabschnitt 15 in die
Nut des Halteprofils 11 eingerastet. In dem Hohlprofil 14 ist eine LED-Leiste 16 mit
Leuchtmitteln eingeschoben. Dabei ist die LED-Leiste 16 so angeordnet, dass sie gegenüber
einer Ebene, die durch die Schiebeelemente 3 bzw. 4 aufgespannt wird, schräg abstrahlt,
also schräg nach vorne unten.
[0018] Wie in Figur 5 gezeigt ist, kann an dem Halteprofil 11 das Hohlprofil 14 auch in
einer modifizierten Position verrastet werden, in dem das Hohlprofil 14 um 180° gedreht
ist, so dass die LED-Leiste 16 statt nach unten nun nach oben abstrahlt. In jedem
Fall ist die Lichtleiste 10 hinter den Schiebetürenelementen 3 und 4 angeordnet, so
dass eine vor den Schiebetürenelementen 3 und 4 stehende Person nicht durch direktes
Licht geblendet werden kann. Vielmehr strahlt die Lichtleiste 10 Licht so ab, dass
es nur indirekt über die Decke zu der Person gelangt. Sofern die Schiebetürenelemente
3 oder 4 geöffnet werden, kann die Lichtleiste 10 jedoch für eine Beleuchtung des
Innenraumes sorgen.
[0019] In Figur 6 ist der untere Bereich des Führungsschienenbeschlages im Detail dargestellt.
Die Führungsschiene 5 umfasst eine erste Nut 27, in der ein Gleitstück 23 zur Führung
des Schiebeelementes 4 über einen Bügel 22 angeordnet ist, und eine zweite Nut 28,
in der Gleitstücke 25 vorgesehen sind, die über ein oder mehrere Bügel 24 das Schiebeelement
3 halten. An der Führungsschiene 5 ist ferner eine dritte Nut vorgesehen, in der eine
Lichtleiste 20 angeordnet ist. Die Lichtleiste 20 umfasst ein Hohlprofil, das wie
bei der oberen Lichtleiste 10 ausgebildet ist. Die Lichtleiste 20 weist wiederum eine
LED-Leiste 21 auf, die in dem Hohlprofil angeordnet ist und schräg nach unten vorne
abstrahlt, wobei das Licht durch den Boden 6 zur Vorderseite hin reflektiert wird.
[0020] Wie in den Figuren 7 bis 9 zu sehen ist, besitzt die Führungsschiene 5 einen hervorstehenden
Steg, an dem mehrere Öffnungen mit Schrauben 26 zur Festlegung an dem Möbelkorpus
2 vorgesehen sind. Die Nuten 27 und 28 sind nach unten geöffnet und dienen zur seitlichen
Führung der Schiebeelemente 3 und 4.
[0021] Die vorderste Nut ist mit der Lichtleiste 20 verrastet, wobei ein Fußabschnitt 29
in die Nut eingreift. Seitlich ist die Lichtleiste 20 über eine Kappe 30 verschlossen,
die mit einer Stromversorgung in Form von Batterien oder einem Anschluss zur Verbindung
mit einem Stromnetz verbunden ist.
[0022] In Figur 10 ist der Führungsschienenbeschlag im oberen Bereich dargestellt, wobei
lediglich die Anordnung der Lichtleiste verändert ist. Der Führungsschienenbeschlag
umfasst die Führungsschiene 7, an der am unteren Schenkel Rollen 41 gelagert sind,
die über einen Bügel 8 das vordere Schiebeelement 4 halten. Das untere Schiebelement
3 ist ebenfalls auf Rollen 40 an dem unteren Schenkel der Führungsschiene 7 gelagert.
Ferner ist ein Stopper 42 vorgesehen, der als Anschlag den maximalen Schiebeweg der
Schiebeelemente 3 und 4 relativ zueinander begrenzt.
[0023] Bei diesem Ausführungsbeispiel ist an der Führungsschiene 7 eine Lichtleiste 44 nicht
oben an der Führungsschiene 7 sondern unten angeordnet. Die Lichtleiste 44 ist an
einem Halteprofil 43 montiert, das im Bereich der Führungsschiene 7 angeordnet ist.
An dem Halteprofil 43 ist eine Nut ausgebildet, in die ein Fuß 45 eines Hohlprofils
eingreift, in dem eine LED-Leiste 46 angeordnet ist. Das Hohlprofil kann wie bei dem
vorangegangenen Ausführungsbeispiel ausgebildet sein. Die Lichtleiste 44 strahlt schräg
nach unten Licht ab und kann somit den Innenraum des Schiebetürenschrankes gut ausleuchten.
[0024] In den Figuren 12 und 13 ist eine modifizierte Ausführungsform des Führungsschienenbeschlages
im oberen Bereich dargestellt, bei dem an der Führungsschiene 7 eine Lichtleiste 50
vorgesehen ist. Die Lichtleiste 50 ist im Querschnitt im Wesentlichen quadratisch
oder rechteckförmig ausgebildet und umfasst ein Hohlprofil 55, das an einer Unterseite
51 an einer Nut 52 der Führungsschiene 7 verklebt ist oder über andere Befestigungsmittel
festgelegt ist. In dem Hohlprofil 55 sind in einem mittleren Bereich nach innen hervorstehende
Leisten 54 ausgebildet, die eine LED-Leiste 53 halten. Dadurch ist die LED-Leiste
wie bei den vorangegangenen Ausführungsbeispielen beabstandet von dem umgebenden Hohlprofil
55 angeordnet.
[0025] In den dargestellten Ausführungsbeispielen erstreckt sich die Lichtleiste über fast
die gesamte Breite der Schiebeelemente 3 und 4, zumindest jedoch über mehr als 70%.
Es ist natürlich möglich, die Lichtleiste auch unterbrochen für jedes Schiebeelement
auszubilden und in einzelnen Abschnitten an der Führungsschiene 5 bzw. 7 festzulegen.
Die Lichtleisten können dabei über Steckverbindungen miteinander gekoppelt werden,
so dass sie auf einfache Weise an unterschiedliche Breiten von Führungsschienen angepasst
werden können. Die Lichtleisten können dabei sowohl mechanisch über Verrasten, oder
andere mechanische Befestigungsmittel an den Halteprofilen oder Führungsschienen festgelegt
werden. Zudem ist es auch möglich die Lichtleiste anklettbar oder anklebbar auszugestalten.
Dadurch können die Lichtleisten auf einfache Weise auch an schon montierten Führungsschienenbeschlägen
nachträglich montiert werden.
1. Führungsschienenbeschlag, insbesondere für einen Schiebetürenschrank, mit einer oberen
Führungsschiene (7) und einer unteren Führungsschiene (5), an denen mindestens ein
Schiebeelement (3, 4) verschiebbar gelagert ist, wobei an mindestens einer Führungsschiene
(5, 7) eine Lichtleiste (10, 20, 44, 50) zur Beleuchtung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Lichtleiste eine LED-Leiste (16, 21, 46, 53) und ein Hohlprofil
(14, 55) umfasst, in dem eine LED-Leiste (16, 21, 46, 53) angeordnet ist, und dass
die eine LED-Leiste (16, 21, 46, 53) mit weiteren LED-Leisten (16, 21, 46, 53) über
Steckverbindungen koppelbar ist.
2. Führungsschienenbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtleiste (10, 20, 44, 50) hinter dem Schiebeelement (3, 4) angeordnet ist
und das von ihr abgestrahlte Licht im Wesentlichen über einen Boden bzw. eine Decke
reflektiert wird und als indirektes Licht vor das Schiebeelement (3, 4) gelangt.
3. Führungsschienenbeschlag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtleiste (10, 20, 44, 50) sich über mehr als 70%, vorzugsweise mehr als 80%,
der Länge der Führungsschiene (5, 7) erstreckt.
4. Führungsschienenbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlprofil (14, 55) aus transluzentem Kunststoffmaterial gebildet ist.
5. Führungsschienenbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtleiste (10, 20, 44, 50) an einer Führungsschiene (5, 7) oder einem Halteprofil
(11) verrastet ist.
6. Führungsschienenbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtleiste (10, 20, 44, 50) gegenüber einer Ebene, die durch das Schiebeelement
(3, 4) aufgespannt ist, schräg abstrahlt.
7. Führungsschienenbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtleiste (10, 20, 44, 50) seitlich mit einer Kappe (9, 30) mit einem Energiespeicher
verschlossen ist.
8. Führungsschienenbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtleiste seitlich mit einem Anschluss zu einer Stromversorgung verbunden ist.
9. Führungsschienenbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl an der oberen Führungsschiene (7) als auch an der unteren Führungsschiene
(5) eine Lichtleiste (10, 20) vorgesehen ist.
10. Führungsschienenbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an der unteren Führungsschiene (5) zwei Nuten zur Führung zweier Schiebeelemente
(3, 4) und eine Nut zur Festlegung einer Lichtleiste (20) vorgesehen sind.
1. Guide rail fitting, in particular for a sliding door cabinet, having an upper guide
rail (7) and a lower guide rail (5), on which at least one sliding element (3, 4)
is mounted such that it can move, with a light strip (10, 20, 44, 50) being provided
on at least one guide rail (5, 7) for illumination, characterized in that the at least one light strip comprises an LED strip (16, 21, 46, 53) and a hollow
profile (14, 55) in which an LED strip (16, 21, 46, 53) is arranged, and in that one LED strip (16, 21, 46, 53) can be coupled to further LED strips (16, 21, 46,
53) via plug connections.
2. Guide rail fitting according to Claim 1, characterized in that the light strip (10, 20, 44, 50) is arranged behind the sliding element (3, 4), and
the light emitted from it is reflected substantially via a floor or a ceiling and
arrives as indirect light in front of the sliding element (3, 4).
3. Guide rail fitting according to Claim 1 or 2, characterized in that the light strip (10, 20, 44, 50) extends over more than 70%, preferably more than
80%, of the length of the guide rail (5, 7).
4. Guide rail fitting according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the hollow profile (14, 55) is formed from translucent plastic material.
5. Guide rail fitting according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the light strip (10, 20, 44, 50) is latched to a guide rail (5, 7) or to a holding
profile (11).
6. Guide rail fitting according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the light strip (10, 20, 44, 50) emits obliquely with respect to a plane which is
covered by the sliding element (3, 4).
7. Guide rail fitting according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the light strip (10, 20, 44, 50) is closed at the side by a cap (9, 30) having an
energy store.
8. Guide rail fitting according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the light strip is connected at the side to a connection for a power supply.
9. Guide rail fitting according to one of Claims 1 to 8, characterized in that a light strip (10, 20) is provided both on the upper guide rail (7) and on the lower
guide rail (5).
10. Guide rail fitting according to one of Claims 1 to 9, characterized in that two grooves for guidance of two sliding elements (3, 4) and one groove for fixing
a light strip (20) are provided on the lower guide rail (5).
1. Ferrure pour rail de guidage, plus particulièrement pour une armoire à portes coulissantes
comportant un rail de guidage supérieur (7) et un rail de guidage inférieur (5), sur
lesquels au moins un élément coulissant (3, 4) est monté de manière à pouvoir coulisser,
une réglette d'éclairage (10, 20, 44, 50) étant prévue sur au moins un rail de guidage
(5, 7) à des fins d'éclairage, caractérisée en ce que la ou les réglettes d'éclairage (10, 20, 44, 50) comprennent une réglette à réglette
à diodes électroluminescentes (16, 21, 46, 53) et un profilé creux (14, 55) où est
logée une réglette à diodes électroluminescentes (16, 21, 46, 53), et en ce que la première réglette à diodes électroluminescentes (16, 21, 46, 53) peut être raccordée
à d'autres réglettes à diodes électroluminescentes (16, 21, 46, 53) au moyen de connexions
à fiche.
2. Ferrure pour rail de guidage selon la revendication 1, caractérisée en ce que la réglette d'éclairage (10, 20, 44, 50) est disposée derrière l'élément coulissant
(3, 4) et en ce que la lumière diffusée par elle est essentiellement réfléchie par un sol ou un plafond,
et revient sous forme de lumière indirecte devant l'élément coulissant (3, 4).
3. Ferrure pour rail de guidage selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisée en ce que la réglette d'éclairage (10, 20, 44, 50) s'étend sur plus de 70 %, de préférence
plus de 80 %, de la longueur du rail de guidage (5, 7).
4. Ferrure pour rail de guidage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le profilé creux (14, 55) est en matière plastique translucide.
5. Ferrure pour rail de guidage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la réglette d'éclairage (10, 20, 44, 50) est enclenchée sur un rail de guidage (5,
7) ou un profilé de maintien (11).
6. Ferrure pour rail de guidage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la réglette d'éclairage (10, 20, 44, 50) diffuse obliquement la lumière par rapport
à un plan défini par l'élément coulissant (3, 4).
7. Ferrure pour rail de guidage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que la réglette d'éclairage (10, 20, 44, 50) est obturée latéralement par un cache (9,
30) avec un accumulateur d'énergie.
8. Ferrure pour rail de guidage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que la réglette d'éclairage est reliée latéralement à une alimentation en courant au
moyen d'un raccord.
9. Ferrure pour rail de guidage selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce qu'une réglette d'éclairage (10, 20) est prévue sur le rail de guidage supérieur (7)
ainsi que sur le rail de guidage inférieur (5).
10. Ferrure pour rail de guidage selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que deux rainures pour le guidage de deux éléments coulissants (3, 4) et une rainure
pour la fixation d'une réglette d'éclairage (20) sont prévues sur le rail de guidage
inférieur (5).
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