| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 593 630 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
12.10.2011 Patentblatt 2011/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.04.2005 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Vorrichtung zum Vorbereiten einer zu einer Vorratsrolle gewickelten Materialbahn
Device for preparing a web wound into a stock roll
Dispositif pour préparer une bande enroulée en forme de rouleau
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
| (30) |
Priorität: |
03.05.2004 DE 102004021993
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
09.11.2005 Patentblatt 2005/45 |
| (73) |
Patentinhaber: Koenig & Bauer Aktiengesellschaft |
|
97080 Würzburg (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Keller, Martin
97753 Karlstadt (DE)
- Lehrieder, Erwin
97253, Gaukönigshofen (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-95/20537 DE-A- 10 235 784 JP-A- 08 002 757
|
DE-A- 2 627 103 DE-A- 19 905 140
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Vorbereiten einer zu einer Vorratsrolle
gewickelten Materialbahn gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Zur Vorbereitung des Rollenwechsels bringt eine Vorrichtung, z. B.
DE 102 35 784 A1 am äußeren Ende einer Materialbahn, die zu einer einzuwechselnden Vorratsrolle gewickelt
ist, einen Klebebandstreifen in Querrichtung an, der einerseits das äußere Ende an
eine darunter liegende Lage der Materialbahn anheftet und so ein unkontrolliertes
Abwickeln der Materialbahn verhindert, wenn diese während des Rollenwechsels auf eine
Laufgeschwindigkeit der von der auszuwechselnden Vorratsrolle abgewickelten laufenden
Materialbahn beschleunigt wird, und der andererseits zum Ankleben der Materialbahn
der einzuwechselnden Vorratsrolle an die laufende Materialbahn dient. Sobald die Umfangsgeschwindigkeit
der einzuwechselnden Vorratsrolle die Geschwindigkeit der laufenden Materialbahn erreicht
hat, werden die einzuwechselnde Vorratsrolle und die laufende Materialbahn gegeneinander
gedrückt. Dadurch gelangt das äußere Ende mit dem Klebebandstreifen der zur sich drehenden
einzuwechselnden Vorratsrolle aufgewickelten Materialbahn mit der laufenden Materialbahn
von der auszuwechselnden Vorratsrolle in Kontakt und wird an diese angeklebt. Die
laufende Materialbahn reißt die an sie geklebte Materialbahn mit, wobei der Klebebandstreifen
von der unter dem äußeren Ende liegenden Lage der Materialbahn abgezogen wird, und
fädelt die Materialbahn der einzuwechselnden Vorratsrolle in die Maschine ein. Nach
erfolgtem Ankleben der Materialbahnen aneinander wird die laufende Materialbahn an
einer Stelle zwischen dem Klebebandstreifen und der auszuwechselnden Vorratsrolle
durchtrennt.
[0003] In der Praxis kommt es jedoch häufig vor, dass einzuwechselnde Vorratsrollen von
einer idealen Zylinderform abweichen. Beispielsweise kann die Vorratsrolle nach langen
Lagerzeiten an einer Stelle, mit der sie auf dem Boden aufgelegen ist, infolge ihres
Eigengewichtes abgeplattet sein. Die Materialbahn kann aber auch fehlerhaft gewickelt
sein, so dass die Vorratsrolle z. B. eine konische oder eine exzentrische äußere Form
hat. Außerdem kann die Vorratsrolle aufgrund von vorangegangenen Stößen beim Transport
der Vorratsrolle oder aufgrund von unabsichtlich gegen die Vorratsrolle prallenden
Gegenständen lokal eingedrückt sein. Solche Formabweichungen erweisen sich vor allem
während des Rollenwechsels, wo die Materialbahn sehr starken Kräften ausgesetzt ist,
während sie von der laufenden Materialbahn mitgerissen wird, als besonders kritisch.
Wenn der Klebebandstreifen infolge von Formabweichungen der Vorratsrolle nicht auf
seiner gesamten Länge gegen die laufende Materialbahn gedrückt wird, kann die einzuwechselnde
Materialbahn längs aufreißen. Dies macht eine Unterbrechung des Betriebs der die Materialbahn
verarbeitenden Maschine, den Austausch der beschädigten Materialbahnen und eventuell
sogar Reparaturen an den Maschinen notwendig.
[0004] Die
DE 199 05 140 A1 beschreibt Verfahren und eine Vorrichtung zum Vorbereiten der Vorratsrolle, wobei
mittels eines einzigen Abstandssensors eine Abweichung des Durchmessers einer Vorratsrolle
von einem vorgegebenem Durchmesser ermittelt wird.
[0006] Durch die
JP 08-002 757 A ist eine schräg stellbare Andrückwalze in einer Vorrichtung zum Verbinden von Bahnen
bekannt.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Vorbereiten einer
zu einer Vorratsrolle gewickelten Materialbahn zu schaffen.
[0008] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0009] Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass bei
der Vorrichtung die zum Aufbringen des Klebebandes ohnehin erfolgende Drehung der
Vorratsrolle vorteilhaft zum Erfassen des Radius der Vorratsrolle ausgenutzt wird.
Die Kenntnis des Radius erlaubt das Erkennen von Abweichungen des erfassten Radius
der Vorratsrolle von einem idealen Radius, d. h. von Abweichungen der Form der Vorratsrolle
von einer idealen zylindrischen Form. Ein Rollenwechsler, welcher die Materialbahn
der zum Rollenwechsel vorbereiteten Vorratsrolle an eine laufende Materialbahn anklebt,
gleicht diese Formabweichungen aus. Somit wird das Klebeband auf seiner gesamten Länge
sauber an die laufende Materialbahn angeklebt, und die Klebestellen halten den auftretenden
Zugbeanspruchungen stand. Beschädigungen der Materialbahnen sowie Produktionsausfälle
werden vermieden. Weil der Sensor in der Vorrichtung zum Aufbringen des Klebebandes
auf die Materialbahn der einzuwechselnden Vorratsrolle eingebaut ist und dabei vorteilhaft
die Drehbewegung der Vorratsrolle während des Aufbringens des Klebebandes für das
Erfassen des Radius der Vorratsrolle ausnutzt, sind keine zusätzlichen Messstationen
für das Erfassen des Radius notwendig. Dadurch bleibt eine Anordnung mit einer Vorrichtung
zum Aufbringen des Klebebandes und einem Rollenwechsler kompakt und platzsparend,
und auch die Anzahl nacheinander auszuführender Arbeitsgänge für den Rollenwechsel
wird trotz des zusätzlichen Erfassens des Radius der Vorratsrolle nicht erhöht.
[0010] Grundsätzlich kann der Sensor die Vorratsrolle entweder berührend abtasten oder er
kann die Vorratsrolle berührungslos abtasten. Wenn es sich um einen berührungslos
abtastenden Sensor handelt, kann der Sensor ein optischer oder ein akustischer Sensor
sein.
[0011] Sofern die Vorrichtung einen Sensor umfasst, der während der Drehbewegung der Vorratsrolle
deren Radius entlang eines Umfangs der Vorratsrolle erfasst, so können daraus Abplattungen
der Vorratsrolle oder lokal eingedrückte Stellen der Vorratsrolle erkannt werden.
Bevorzugt sind jedoch mehrere Sensoren in der Breite der Vorratsrolle gestaffelt angeordnet,
so dass die Vorratsrolle auf ihrer ganzen Breite auf Abweichungen von der idealen
Form untersucht werden kann und insbesondere auch eine konische Verformung der Vorratsrolle
festgestellt werden kann.
[0012] Ebenfalls besonders bevorzugt ist der Sensor Teil eines Sensorpaares zum Abtasten
von diametral gegenüberliegenden Seiten der Vorratsrolle. Während ein Sensor oder
einseitig angeordnete mehrere Sensoren eine volle Umdrehung der Vorratsrolle erfordern,
um ihren gesamten Umfang abzutasten, ist bei einer Anordnung mit sich diametral gegenüberliegenden
Sensoren schon eine halbe Umdrehung der Vorratsrolle zum Erfassen ihres gesamten Umfangs
ausreichend.
[0013] Die Vorrichtung kann eine Auswerteeinheit umfassen, welche den vom Sensor erfassten
Radius mit einem idealen Radius vergleicht und eine Abweichung zwischen beiden feststellt.
Bei Vorhandensein von Sensorpaaren mit sich diametral gegenüberliegenden Sensoren
kann die Auswerteeinheit eingerichtet sein, eine Abweichung vom idealen Radius daran
zu erkennen, dass die von den Sensoren des Sensorpaares jeweils erfassten Radien voneinander
verschieden sind. Ein idealer Radius liegt in diesem Fall dann vor, wenn die Sensoren
desselben Sensorpaares jeweils gleiche Radien erfassen.
[0014] Dabei können die Auswerteeinheit und eine Steuereinheit, welche das Aufbringen des
Klebebandes in der Vorrichtung steuert, von zwei getrennten Prozessoren implementiert
sein. Vorteilhafter weil einfacher ist es aber, einen einzigen Prozessor vorzusehen,
durch den sowohl die Auswerteeinheit als auch die Steuereinheit zum Steuern des Aufbringens
des Klebebandes implementiert sind.
[0015] Bei der Vorrichtung kann ferner eine Schnittstelle zum Ein- und Auslesen eines Datensatzes
vorgesehen sein. Bei diesem Datensatz kann es sich um einen der Vorratsrolle von der
Herstellerseite zugeordneten Datensatz mit spezifischen Daten der Vorratsrolle handeln,
wie sie heutzutage in der Papierindustrie üblich sind. Ein solcher Datensatz wird
für jede einzelne Vorratsrolle vorgesehen und begleitet die Vorratsrolle von ihrer
Herstellung bis zu ihrem endgültigen Verbrauch. Alle Prozessschritte, denen die Vorratsrolle
seit ihrer Herstellung unterworfen wird, werden in diesem Datensatz vermerkt, so dass
der Datensatz es erlaubt, die Historie der Vorratsrolle nachzuvollziehen. Aus diesen
Gründen ist die Vorrichtung bevorzugt eingerichtet, den erfassten Radius in den Datensatz
zu schreiben. Falls die Vorrichtung über eine Auswerteeinheit verfügt, werden ebenso
bevorzugt die von der Auswerteeinheit festgestellten Abweichungen in den Datensatz
geschrieben. Wenn die von den Sensoren erfassten Radien der Vorratsrolle bzw. Abweichungen
in diesen bereits vorhandenen Datensatz abgespeichert werden, ist es für den der Vorrichtung
im Produktionsablauf nachfolgenden Rollenwechsler besonders einfach, Informationen
über die erfassten Radien bzw. Abweichungen zu erhalten und eventuelle Formabweichungen
der Vorratsrolle auszugleichen.
[0016] Um Abweichungen der Vorratsrolle von der idealen Zylinderform auszugleichen, kann
der Rollenwechsler ein Gestell und eine darin gelagerte Andrückwalze zum Andrücken
der in Abwicklung befindlichen laufenden Materialbahn gegen die einzuwechselnde Vorratsrolle
der mit dem Klebeband versehenen Materialbahn umfassen, wobei die Andrückwalze zum
Ausgleichen der Abweichungen im Gestell unterschiedlich positionierbar ist. Ferner
kann ein Rollenwechsler ein Lager umfassen, in dem die einzuwechselnde Vorratsrolle
des mit dem Klebeband versehenen Materialbandes gelagert ist, und in dem diese Vorratsrolle
zum Ausgleichen der Abweichung unterschiedlich positionierbar ist.
[0017] Ein Rollenwechsler umfasst bevorzugt eine Steuereinrichtung, die eingerichtet ist,
die einzuwechselnde Vorratsrolle aufgrund der Abweichung als untauglich zum Einsatz
in der die Materialbahn verarbeitenden Maschine zu erkennen und die Vorratsrolle auszusondern.
[0018] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden
im Folgenden näher beschrieben.
[0019] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum Aufbringen eines Klebebandes auf eine zu
einer Vorratsrolle gewickelten Materialbahn;
- Fig. 2
- eine Vorderansicht der Vorrichtung aus Fig. 1;
- Fig. 3
- eine vereinfachte Seitenansicht eines Teils eines Rollenwechslers mit in Abwicklung
befindlicher Vorratsrolle und einer mit Klebeband versehenen Vorratsrolle;
- Fig. 4a)
- den Rollenwechsler der Fig. 3 in Blickrichtung der Materialbahn mit konisch verformter
Vorratsrolle;
- Fig. 4b)
- den Rollenwechsler aus Fig. 3 mit verstellter Andrückwalze;
- Fig. 4c)
- den Rollenwechsler aus Fig. 3 mit verstellter Vorratsrolle.
[0020] Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum Aufbringen eines Klebebandes
auf ein Materialbahnende 14 einer zu einer Vorratsrolle 01 mit einer Längsachse 16
aufgewickelten Materialbahn, z. B. Papierbahn. Fig. 2 ist die zugehörige Vorderansicht
der Vorrichtung. Ein Hebeeinrichtung 02 umfasst zwei höhenverstellbare, drehantreibbare
Rollen 03, auf denen die Vorratsrolle 01 ruht. Die Rollen 03 werden vorzugsweise entsprechend
unterschiedlicher Rollendurchmesser auf unterschiedlicher Höhen positioniert. Ein
beweglicher Arm 04 der Vorrichtung weist an einem Ende Walzen 06 zum Ergreifen des
Materialbahnendes 14 auf. Der Arm 04 ist schwenkbar, um das von den Walzen 06 erfasste
Materialbahnende 14 der Materialbahn auf einen Arbeitstisch zu ziehen, so dass die
Vorderkante der Materialbahn im Arbeitsbereich einer Schneid-/Klebebandspendeeinrichtung
08 zu liegen kommt. Die Schneid-/Klebebandspendeeinrichtung 08 ist entlang einer Schiene
07 in Längsrichtung der Vorratsrolle 01 verschiebbar, um ein Klebeband 17 auf die
Vorderkante der Materialbahn aufzubringen.
[0021] Sensoren 09 und/oder diesen diametral gegenüberliegende Sensoren 11 sind auf Höhe
der Längsachse 16 der Vorratsrolle 01 mit Blickrichtung auf die Mantelfläche der Vorratsrolle
01 angeordnet. Wie insbesondere in der Vorderansicht der Fig. 2 gesehen werden kann,
ist jeweils eine Mehrzahl von Sensoren 09; 11 in der Breite der Vorratsrolle 01 jeweils
vorzugsweise äquidistant auf einer Schiene 12 angeordnet. Die Sensoren 09; 11 haben
jeweils gleichen Abstand zu einer Mittelebene zwischen den Rollen 03 und damit, wenn
die Vorratsrolle 01 ideal rund ist, auch von ihrer Längsachse 16. Die Sensoren 09;
11 stehen mit einem Prozessor 13 in Verbindung, auf dem eine Steuereinheit 24 und
eine Auswerteeinheit 26 implementiert sind. Der Prozessor 13 ist mit einer Schnittstelle
zum Lesen und Ausgeben von Datensätzen versehen, die zu jeder in der Vorrichtung bearbeiteten
Vorratsrolle 01 einen Satz von für sie charakteristischen Eigenschaften angeben.
[0022] Um die Vorratsrolle 01 in der gezeigten Vorrichtung mit einem Klebeband 17 zu versehen,
wird von den Walzen 06 des Armes 04 das Materialbahnende 14 der Vorratsrolle 01 ergriffen.
Der Arm 04 zieht das Materialbahnende 14 zur Schneid-/Klebebandspendeeinrichtung 08.
Gleichzeitig werden die Rollen 03 der Hebeeinrichtung 02 drehangetrieben, so dass
die Vorratsrolle 01 um ihre Längsachse 16 rotiert. Von der entlang der Schiene 07
verschiebbaren Schneid-/Klebebandspendeeinrichtung 08 wird das Materialbahnende 14
anschließend mit einem Klebeband 17 versehen. Die Bewegungen des Armes 04 und der
Schneid-/Klebebandspendeeinrichtung 08 werden von der auf dem Prozessor 13 implementierten
Steuereinheit 24 gesteuert.
[0023] Während das Materialbahnende 14 vom Arm 04 zur Schneid-/Klebebandspendeeinrichtung
08 gezogen wird und sich die Vorratsrolle 01 dreht, erfassen die Sensoren 09; 11 jeweils
fortlaufend den Abstand zwischen sich und der Mantelfläche der Vorratsrolle 01. Da
der Abstand der Sensoren 09; 11 von der Mittelebene fest ist, ist der erfasste Abstand
unmittelbar repräsentativ für den Radius der Vorratsrolle 01. Der von den Sensoren
09; 11 erfasste Abstand wird der auf dem Prozessor 13 implementierten Auswerteeinheit
26 übermittelt. Nach einer halben Umdrehung der Vorratsrolle 01 verfügt die Auswerteeinheit
26 über Messwerte von der gesamten Mantelfläche der Vorratsrolle 01.
[0024] Vorzugsweise schließt ein Messstrahl der Sensoren 09; 11 mit einer Horizontalen einen
Öffnungswinkel α von +15° bis- 15° ein. Besonders bevorzugt istein Messstrahl der
Sensoren 09; 11 annähernd horizontal angeordnet.
[0025] Die Sensoren 09; 11 sind seitlich zur Vorratsrolle 01 angeordnet. Ein Messstrahl
der Sensoren 09; 11 ist vorzugsweise annähernd radial zur Vorratsrolle 01 angeordnet.
[0026] Die Auswerteeinheit 26 mittelt die Gesamtheit der von den Sensoren 09; 11 erfassten
Radien und prüft, ob der Mittelwert in einem Sollbereich liegt. Ist dies nicht der
Fall, so ist die Vorratsrolle 01 zur Verwendung im Rollenwechsler nicht geeignet und
wird ausgeschieden.
[0027] Durch Vergleich der Radien untereinander ist die Auswerteeinheit 26 ferner in der
Lage, festzustellen, ob die Vorratsrolle 01 Beulen aufweist, und wo diese auf der
Vorratsrolle 01 liegen. Wenn eine Beule vorhanden ist, wird geprüft, ob sie an einem
Ort liegt, an dem später das Materialbahnende 14 mit dem Klebebandstreifen zu liegen
kommen wird. Ist dies der Fall, würde dies den fliegenden Rollenwechsel behindern;
dies kann jedoch behoben werden, indem die Vorratsrolle 01 ein Stück weiter abgewickelt
wird und durch die Schneid-/Klebebandspendeeinrichtung 08 abgeschnitten wird, so dass
das beim Abschneiden neu erhaltene Materialbahnende 14 nicht mehr auf der Beule zu
liegen kommt.
[0028] Wenn sich die von zwei jeweils gegenüberliegenden Sensoren 09 und 11 erfassten Radien
unterscheiden oder sich während des Drehens der Vorratsrolle 01 unterschiedlich entwickeln,
so deutet dies auf eine unrunde Form der Vorratsrolle 01 hin. Wenn die Auswerteeinheit
26 feststellt, dass die Unrundheit ein vorgegebenes Maß übersteigt, ist die Vorratsrolle
01 ungeeignet und wird aussortiert.
[0029] Wenn die von den Sensoren 09 bzw. 11 einer Gruppe erfassten Radien eine Abhängigkeit
von der Lage der Sensoren 09; 11 in Breitenrichtung der Vorratsrolle 01 aufweisen,
so weist dies auf eine Konizität der Vorratsrolle 01 hin. Auch dies wird von der Auswerteeinheit
26 festgestellt.
[0030] Die Auswerteeinheit 26 trägt die Ergebnisse der Auswertung der Messwerte der Sensoren
09; 11 in den der Vorratsrolle 01 zugeordneten Datensatz ein.
[0031] Nach Auswerten der Messergebnisse durch die Auswerteeinheit 26 und Aufbringen des
Klebebandes 17 auf das Materialbahnende 14 durch die Schneid-/Klebebandspendeeinrichtung
08 werden die Rollen 03 in entegegengesetzter Richtung angetrieben, um das Materialbahnende
14 auf den Körper der Vorratsrolle 01 zurückzuziehen und einen über das Materialbahnende
14 überstehenden Abschnitt des Klebebands 17 an die Vorratsrolle 01 anzuheften. Je
nach Entscheidung durch die Auswerteeinheit 26 über die Brauchbarkeit der Vorratsrolle
01 wird diese zu einem automatischen Rollenwechsler weiterbefördert oder ausgeschieden.
[0032] Fig. 3 zeigt eine vereinfachte Darstellung eines Teils eines Rollenwechslers aus
seitlicher Sicht. Von einer auszuwechselnden Vorratsrolle 22 wird eine laufende Materialbahn,
z. B. eine Papierbahn 21 abgewickelt. Die Vorratsrolle 22 soll gegen die mit dem Klebeband
17 versehene Vorratsrolle 01 ausgetauscht werden. Die Vorratsrolle 01 ist unterhalb
der Papierbahn 21 drehbar gehalten. Oberhalb der Papierbahn 21 auf Höhe der Vorratsrolle
01 ist eine Andrückwalze 18 vorgesehen. Die beiden Vorratsrolle 01 und 22 sowie die
Andrückwalze 18 sind in einem Gestell 19 gelagert, das in den folgenden Fig. 4a) bis
4c) zu sehen ist.
[0033] Da die Papierbahn 21 mit erheblicher Geschwindigkeit von der Vorratsrolle 22 abgewickelt
wird, wird die Vorratsrolle 01 vom Rollenwechsler zunächst auf eine Drehgeschwindigkeit
beschleunigt, bei der ihre Umfangsgeschwindigkeit der Laufgeschwindigkeit der Papierbahn
21 entspricht. Nachdem die Vorratsrolle 01 die Laufgeschwindigkeit der Papierbahn
21 erreicht hat, wird sie - durch Verstellen der Achse der Andrückwalze 18 und/oder
der Vorratsrolle 01- gegen die Papierbahn 21 gedrückt. Durch die Drehung der Papierbahn
01 gerät das Klebeband 17 in Kontakt mit der Papierbahn 21. Nach Ankleben des Klebebandes
17 an der Papierbahn 21 wird die Papierbahn der Vorratsrolle 01 von der Papierbahn
21 mitgenommen und in eine von der Papierbahn 21 durchlaufene Druckmaschine eingezogen.
[0034] Wenn die Vorratsrolle 01 von einer idealen Zylinderform abweicht, ist nicht gewährleistet,
dass das Klebeband 17 auf seiner ganzen Länge ausreichend fest an der Papierbahn 21
haftet.
[0035] Fig. 4a) veranschaulicht dieses Problem anhand einer Vorderansicht des Rollenwechslers
aus einer Blickrichtung parallel zur Papierbahn 21 zu einem Zeitpunkt vor Verkleben
der beiden Papierbahnen. Die Vorratsrolle 01 ist in der Fig. 4a) zur Verdeutlichung
des Sachverhaltes übertrieben stark konisch dargestellt. Wie man aus dieser Darstellung
erkennen kann, kann die Papierbahn 21 von der sie beim Ankleben nach unten drückenden
Andrückwalze 18 aufgrund der konischen Form der Vorratsrolle 01 nicht über ihrer gesamten
Breite gegen die Vorratsrolle 01 gedrückt werden. Dies würde zu einer mangelhaften
Verklebung des Klebebandes 17 an die Vorratsrolle 21 führen, mit der Folge, dass sich
die Klebung löst, wenn die Papierbahn der Vorratsrolle 01 von der laufenden Papierbahn
21 mitgerissen wird.
[0036] Der Rollenwechsler empfängt zusammen mit der Vorratsrolle 01 über eine geeignete
Schnittstelle auch den dieser Vorratsrolle zugeordneten Datensatz. Anhand der darin
enthaltenen Angaben über die konische Form der Vorratsrolle 01 stellt er wie in Fig.
4b) dargestellt, die Andrückwalze 18 leicht schräg, so dass ihre der Vorratsrolle
01 zugewandte Oberfläche zur gegenüberliegenden Oberfläche der Vorratsrolle 01 exakt
parallel ist, wie in Fig. 4b) gezeigt. Wenn die Andrückwalze 18 aus dieser Stellung
vertikaler abwärts bewegt wird, drückt sie die Papierbahn 21 auf der gesamten Breite
der Vorratsrolle 01 gegen diese.
[0037] Alternativ kann auch vorgesehen werden, dass die Lagerung der Vorratsrolle 01 innerhalb
des Gestells 19 eine Verschwenkung der Achse der Vorratsrolle 01 derart zulässt, dass
die einander zugewandten Oberflächen der konischen Vorratsrolle 01 und der Andrückwalze
18 parallel werden, wie in Fig. 4c) gezeigt.
[0038] Auch ist es möglich, den Sensor zur Ermittlung des Radius bzw. der Formtoleranzen
oder Lagetoleranzen beim Drehen der Vorratsrolle in Auspackstation, in einer speziellen
Station oder im Rollenwechsler selbst anzuordnen.
Bezugszeichenliste
[0039]
- 01
- Vorratsrolle
- 02
- Hebeeinrichtung
- 03
- Rolle
- 04
- Arm
- 05
- -
- 06
- Walze
- 07
- Schiene
- 08
- Schneid-/Klebebandspendeeinrichtung
- 09
- Sensor
- 10
- -
- 11
- Sensor
- 12
- Schiene
- 13
- Prozessor
- 14
- Materialbahnende
- 15
- -
- 16
- Längsachse
- 17
- Klebeband
- 18
- Andrückwalze
- 19
- Gestell
- 20
- -
- 21
- Papierbahn
- 22
- Vorratsrolle
- 23
- -
- 24
- Steuereinheit
- 25
- -
- 26
- Auswerteeinheit
- α
- Öffnungswinkel
1. Vorrichtung zum Vorbereiten einer zu einer Vorratsrolle (01) gewickelten Materialbahn
für einen fliegenden Rollenwechsel, mit einem Lager zum Unterstützen und Drehen der
Vorratsrolle (01) um eine Längsachse (16), wobei mindestens ein Sensor (09; 11) zum
Erfassen eines Radius der Vorratsrolle (01) während deren Drehbewegung angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, dass in Richtung zur Längsachse (16) der Vorratsrolle (01) mehrere, den Radius erfassende
Sensoren (09; 11) angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoren (09; 11) die Vorratsrolle (01) berührend abtastend angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoren (09; 11) die Vorratsrolle (01) berührungslos abtastend angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoren (09; 11) optische oder akustische Sensoren (09; 11) sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Messstrahl der Sensoren (09; 11) mit einer Horizontalen einen Öffnungswinkel
(α) von +15° bis-15° einschließend angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Messstrahl der Sensoren (09; 11) annähernd horizontal angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoren (09; 11) seitlich zur Vorratsrolle (01) angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Richtung der Längsachse (16) der Vorratsrolle (01) mindestens drei Sensoren nebeneinander
beabstandet angeordnet sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung wenigstens ein Paar von diametral gegenüberliegende Seiten der Vorratsrolle
(01) abtastenden Sensoren (09; 11) aufweist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Auswerteeinheit (26) zum Feststellen einer Abweichung der Gestalt der Vorratsrolle
(01) von einer Idealgestalt anhand von Messergebnissen des wenigstens einen Sensors
(09; 11) angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinheit (26) eingerichtet ist, eine Unrundheit der Vorratsrolle (01)
daran zu erkennen, dass der von einem Sensor (09; 11) erfasste Radius beim Drehen
der Vorratsrolle (01) variiert.
12. Vorrichtung nach Anspruch 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinheit (26) eingerichtet ist, eine Unrundheit der Vorratsrolle (01)
durch einen Vergleich der von den Sensoren (09; 11) des Sensorpaares erfassten Radien
zu erkennen.
13. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinheit (26) eingerichtet ist, eine Konizität der Vorratsrolle (01) durch
einen Vergleich der von den Sensoren (09; 11) der Gruppe erfassten Radien zu erkennen.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinheit (26) als auch eine Steuereinheit (24) zum Steuern des Klebebandspenders
durch einen gemeinsamen Prozessor (13) implementiert sind.
15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schnittstelle zum Ein- und Auslesen eines Datensatzes angeordnet ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eingerichtet ist, den erfassten Radius in den Datensatz zu schreiben.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 oder 16 und einem der Ansprüche 10 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eingerichtet ist, die Abweichung in den Datensatz zu schreiben.
18. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoren (09; 11) in einer Vorrichtung zum Aufbringen eines Klebebandes (17)
angeordnet sind.
19. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung einen in Richtung Längsachse (16) der Vorratsrolle (01) bewegbaren
Klebebandspender aufweist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei die Vorratsrolle (01) drehende Rollen (03) angeordnet sind.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Rollen (03) in Abhängigkeit eines Radius der Vorratsrollen (01) auf unterschiedliche
Höhen positioniert sind.
1. Apparatus by means of which a material web wound into a supply roll (01) is prepared
for a flying roll change, having a bearing for supporting and rotating the supply
roll (01) about a longitudinal axis (16), wherein at least one sensor (09; 11) is
provided for sensing a radius of the supply roll (01) during the rotary movement thereof,
characterized in that a plurality of radius-sensing sensors (09; 11) are arranged in the direction of the
longitudinal axis (16) of the supply roll (01).
2. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the sensors (09; 11) are arranged so as to sense the supply roll (01) in contact
therewith.
3. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the sensors (09; 11) are arranged so as to sense the supply roll (01) without being
in contact therewith.
4. Apparatus according to Claim 3, characterized in that the sensors (09; 11) are optical or acoustic sensors (09; 11).
5. Apparatus according to Claim 1, characterized in that a measuring beam of the sensors (09; 11) encloses an opening angle (α) of +15° to
-15° with a horizontal.
6. Apparatus according to Claim 1, characterized in that a measuring beam of the sensors (09; 11) is arranged more or less horizontally.
7. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the sensors (09; 11) are arranged laterally in relation to the supply roll (01).
8. Apparatus according to Claim 1, characterized in that at least three sensors are spaced apart one beside the other in the direction of
the longitudinal axis (16) of the supply roll (01).
9. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the apparatus has at least one pair of sensors (09; 11) for sensing diametrically
opposite sides of the supply roll (01).
10. Apparatus according to Claim 1, characterized in that an evaluation unit (26) is provided for determining a deviation of the shape of the
supply roll (01) from an ideal shape by way of measurement results from the at least
one sensor (09; 11).
11. Apparatus according to Claim 10, characterized in that the evaluation unit (26) is set up to detect non-roundness of the supply roll (01)
by way of the radius sensed by a sensor (09; 11) varying during rotation of the supply
roll (01).
12. Apparatus according to Claims 9 and 10, characterized in that the evaluation unit (26) is set up to detect non-roundness of the supply roll (01)
by way of a comparison of the radii sensed by the sensors (09; 11) of the pair of
sensors.
13. Apparatus according to Claim 10, characterized in that the evaluation unit (26) is set up to detect conicity of the supply roll (01) by
way of a comparison of the radii sensed by the sensors (09; 11) in the group.
14. Apparatus according to one of Claims 10 to 13, characterized in that the evaluation unit (26) and also a control unit (24) are implemented for controlling
the adhesive-tape dispenser using a common processor (13).
15. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized by the provision of an interface for reading a set of data in and out.
16. Apparatus according to Claim 15, characterized in that the apparatus is set up to write the radius sensed into the set of data.
17. Apparatus according to either of Claims 15 and 16 and one of Claims 10 to 13, characterized in that the apparatus is set up to write the deviation into the set of data.
18. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the sensors (09; 11) are arranged in a means for applying an adhesive tape (17).
19. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the apparatus has an adhesive-tape dispenser which can be moved in the direction
of the longitudinal axis (16) of the supply roll (01).
20. Apparatus according to Claim 1, characterized by the provision of two rollers (03) which rotate the supply roll (01).
21. Apparatus according to Claim 20, characterized in that the two rollers (03) are positioned at different heights in dependence on a radius
of the supply roll (01).
1. Dispositif pour préparer une bande de matériau enroulée en un rouleau de réserve (01),
pour un changement de bobines au vol, avec un palier pour soutenir et faire tourner
le rouleau de réserve (01) autour d'un axe longitudinal (16), au moins un capteur
(09 ; 11) étant disposé pour appréhender un rayon du rouleau de réserve (01) pendant
son mouvement de rotation, caractérisé en ce que plusieurs capteurs (09 ; 11), appréhendant le rayon, sont disposés dans la direction
de l'axe longitudinal (16) du rouleau de réserve (01).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les capteurs (09 ; 11) sont disposés en opérant par exploration avec contact physique.
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les capteurs (09 ; 11) sont disposés en opérant par exploration sans contact physique.
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que les capteurs (09 ; 11) sont des capteurs (09 ; 11) optiques ou acoustiques.
5. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un rayon de mesure des capteurs (09 ; 11) est disposé en faisant avec une horizontale
un angle d'ouverture (α) de +15° à -15°.
6. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un rayon de mesure des capteurs (09 ; 11) est disposé à peu près horizontalement.
7. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les capteurs (09 ; 11) sont disposés latéralement par rapport au rouleau de réserve
(01).
8. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins trois capteurs sont disposés à distance les uns à côté des autres en direction
de l'axe longitudinal (16) du rouleau de réserve (01).
9. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif présente au moins une paire de capteurs (09 ; 11) explorant des côtés
diamétralement opposés du rouleau de réserve (01).
10. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une unité d'évaluation (26) est disposée pour fixer un écart de forme du rouleau de
réserve (01) par rapport à une forme idéale, à l'aide de résultats de mesure du au
moins un capteur (09 ; 11).
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'unité d'évaluation (26) est agencée pour identifier un faux rond du rouleau de
réserve (01) au fait que le rayon, appréhendé par un capteur (09 ; 11), varie lors
de la rotation du rouleau de réserve (01).
12. Dispositif selon la revendication 9 et 10, caractérisé en ce que l'unité d'évaluation (26) est agencée pour identifier un faux rond du rouleau de
réserve (01) par une comparaison des rayons, appréhendés par les capteurs (09 ; 11)
de la paire de capteurs.
13. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'unité d'évaluation (26) est agencée pour identifier une conicité du rouleau de
réserve (01) par une comparaison des rayons, appréhendés par les capteurs (09 ; 11)
du groupe.
14. Dispositif selon l'une des revendications 10 à 13, caractérisé en ce que l'unité d'évaluation (26) est également mise en oeuvre sous forme d'une unité de
commande (24), pour commander le distributeur de ruban adhésif, au moyen d'un processeur
(13) commun.
15. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une interface est disposée, pour l'introduction et l'extraction d'un jeu de données.
16. Dispositif selon la revendication 15, caractérisé en ce que le dispositif est agencé pour écrire le rayon appréhendé dans le jeu de données.
17. Dispositif selon l'une des revendications 15 ou 16 et l'une des revendications 10
à 13, caractérisé en ce que le dispositif est agencé pour écrire l'écart dans le jeu de données.
18. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les capteurs (09 ; 11) sont disposés dans un dispositif d'application d'un ruban
adhésif (17).
19. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif présente un distributeur de rouleau adhésif, déplaçable en direction
de l'axe longitudinal (16) du rouleau de réserve (01).
20. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que deux cylindres (03), faisant tourner le rouleau de réserve (01), sont prévus.
21. Dispositif selon la revendication 20, caractérisé en ce que les deux cylindres (03) sont positionnés à des hauteurs différentes, en fonction
d'un rayon des rouleaux de réserve (01).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente