[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Steuern der Einwirkungszeit für die Faktoren
Temperatur, Waschmechanik und Waschmittelchemie bei einem Nassverfahren zum Behandeln
von Wäsche in einer programmgesteuerten Haushaltwaschmaschine, in der das Volumen
der zu behandelnden Wäsche und deren Art und Saugvermögen bestimmt und die Wäsche
im Innenraum einer um eine wenigstens annähernd horizontale Achse innerhalb eines
Laugenbehälters, in dessen Bodennähe der Druck der Lauge gemessen wird, sich drehenden
Wäschetrommel streckenweise hochgehoben wird und wieder zum tiefsten Punkt der Wäschetrommel
zurückfällt, und eine entsprechende Waschmaschine.
[0002] In der Patentliteratur sind Beispiele bekannt, aus denen hervor geht, dass man das
Verhältnis der vier aus dem Sinner'schen Kreis bekannten Faktoren Zeit, Temperatur,
Waschmechanik und Waschmittelchemie zueinander bewusst jeweils verändert hat. Für
einen einschlägigen Fachmann ist klar, dass durch den Sinner'schen Kreis die Summe
der für das vollständige Waschverfahren erforderlichen Faktoren einen vollständigen
Kreis von 360° bildet. Das bedeutet, dass bei Verkleinerung des Anteils für einen
Faktor der Anteil wenigstens eines der anderen Faktoren entsprechend zu erhöhen ist.
Damit sind unterschiedlichste Effekte angestrebt worden. Beispielweise ist mit einer
bewussten Verlängerung der Einwirkzeit (
DE 30 27 584 A1) ein Energiespareffekt erzielt worden. Auch kann die Beladungsmenge, die einen Einfluss
auf die Waschmechanik hat, auf die jeweilige Zeitdauer eines Programmabschnittes einen
Einfluss ausüben.
DE 10 2006 034 190 A1 erwähnt diesen Einfluss zwar, stellt aber nicht klar, in welche Richtung dieser Einfluss
wirkt.
[0003] Der Stand der Technik gibt keinen Hinweis darauf, in welcher Weise eine Waschmaschinen-Steuerung
funktionieren muss, um möglichst kurze Behandlungszeiten für die Wäsche einzuhalten.
Benutzer von Waschmaschinen legen zwar Wert darauf, dass die Wäsche sauber gewaschen
ist und dass die Einsätze von Wasser, Energie und Waschmittel möglichst gering sind.
So zeigen
DE 196 23 958 A1 und
DE 697 12 380 T2, auf welche Weise die aktuellen Beladungsmengen bzw. -arten ermittelt werden können,
um mittels auf solche Weise gewonnener Werte die Verbrauche für Wasser und Energie
zu optimieren. Wie jedoch dem ebenfalls vorhandenen Wunsch nach möglichst kurzer Prozessdauer
begegnet werden kann, darüber liegen hieraus keine Vorschläge vor. Lediglich
DE 29 51 926 A1 zeigt in Vertretung für eine notorische Maßnahme bei Waschmaschinen, dass eine aktive
Variation der Laugentemperatur zur einer Beeinflussung der Dauer der aktiven Waschphase
führen kann.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art
zu konzipieren, bei dem in Anpassung mindestens eines der übrigen drei Parameter des
Sinner'schen Kreises der Zeitaufwand für die Behandlung der Wäsche in einer Waschmaschine
verkürzt werden kann, ohne bei Variation der Laugentemperatur die sonst üblichen Waschergebnisse
zu beeinträchtigen.
[0005] Gemäß der vorliegenden Erfindung wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale
des Anspruches 1 in der Weise gelöst, dass der zeitliche Verlauf der Druckmesswerte
beim Zurückfallen der Wäsche mit einem typischen Verlauf für das eingestellte Behandlungsprogramm
verglichen wird, und die Abweichungen vom typischen Verlauf dasjenige Maß bestimmen,
auf das die Dauer der Einwirkungszeit in einer umgekehrt zur mechanischen Wirkung
der Druckstöße beim Zurückfallen der Wäsche sich verhaltenden Weise eingestellt wird.
[0006] Dieser Idee liegt die Erkenntnis zugrunde, dass einer Zunahme von mechanischer Einwirkung
auf die gerade behandelte Wäsche die Druckstöße in einem Wasserstandgeber sich verstärken.
Die Waschmechanik resultierend aus dem Wäschevolumen und dem Gewicht der nassen Wäsche
(Wäsche plus gebundene Flotte) wird bei geregelten Trommelantrieben durch quasi harmonische
Schwingungen aus dem Druckverlauf abgebildet, der sich am tiefsten Punkt des Laugenbehälters
einstellt. Regelmäßig wird der Druck mittels eines analogen Drucksensors gemessen.
Da es für einen typischen Wäscheposten einen ebenso typischen Druckverlauf gibt, sind
beim Vergleich mit einem aktuellen Druckverlauf Abweichungen herauszufiltern und darüber
die Einwirkungszeit zu beeinflussen. Der typische Verlauf ist bedingt durch den Wäschefall
und im Wesentlichen abhängig von der Trommelgeometrie (u. a. Anordnung und Form der
Mitnehmer) und der Trommeldrehzahl. Auf diese Weise soll die Einwirkungszeit gegenüber
einem notorischen Normalmaß verkürzt werden, wenn die mechanische Einwirkung auf die
Wäsche aufgrund verstärkter Druckstöße erkennbar zunimmt.
[0007] Eine Waschmaschine mit einem Laugenbehälter, in dessen Bodennähe ein Druckmessgeber
angeschlossen ist, und einer darin um eine wenigstens annähernd horizontal stehende
Achse drehbaren Wäschetrommel mit Einrichtungen zum Anheben der in ihr zu behandelnden
Wäsche während des Antriebs der Trommel von einem durch ein Steuergerät gesteuerten
Trommelantriebsmotor, ist in Ausbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens so eingerichtet,
dass der Druckmessgeber über eine Signalleitung mit dem Steuergerät verbunden ist,
dass der Druckmessgeber (13 bis 16) über eine Signalleitung (18) mit dem Steuergerät
(17) verbunden ist, dass das Steuergerät (17) einen Speicher für Druckmesswerte und
eine Vergleichseinrichtung enthält, durch die der Verlauf der aktuellerweise gemessenen
Druckmesswerte mit einem gespeicherten Verlauf der Druckmesswerten verglichen werden
können, und dass die Einwirkungszeit in Abhängigkeit von Verlaufs-Differenzen der
Druckmesswerte veränderbar ist.
[0008] Nun ist es andererseits möglich, die Druckstöße bewusst zu intensivieren, um damit
die mechanische Komponente der Einwirkung auf die Wäsche zu verstärken. Als Folge
davon kann dann die Einwirkungszeit gegenüber einem notorischen Normalmaß verkürzt
werden.
[0009] Anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen ist die Erfindung
nachstehend näher erläutert. In der Zeichnung zeigen
- Fig. 1
- Druckverläufe während jeweils einer Trommelumdrehung bei unterschiedlichen Wäscheposten,
- Fig. 2
- ein Behandlungsprogramm-Abschnitt, der mit zwei unterschiedlich intensiven mechanischen
Einwirkungen abläuft und
- Fig. 3
- eine in einem Laugenbehälter drehbar gelagerte Wäschetrommel einer Waschmaschine mit
Wasserwegen, einem Druckmessgeber und einem Steuergerät, die zum Durchführen des erfindungsgemäßen
Verfahrens geeignet ist.
[0010] Das Diagramm der Fig. 1 zeigt innerhalb kurzer Zeitabschnitte jeweils einer Trommelumdrehung
mit Waschdrehzahl bei unterschiedlichen Wäscheposten unterschiedliche Arten von mechanischen
Einwirkungen ME auf die Wäsche, gemessen anhand der Druckzustände in der im Laugenbehälter
befindlichen Lauge. Daher ist auf der Ordinate der Druck p aufgetragen und auf der
Abszisse die Zeit t. Der Druck p0 entspricht dem Niveau der im Laugenbehälter eingefüllten
Lauge.
[0011] Im Abschnitt I eines Behandlungsprozesses sind die typischen Druckstöße in der Lauge
während einer Trommelumdrehung aufgezeichnet, die von einem bestimmten Wäscheposten
stammen. Während einer Trommelumdrehung sind drei Druckstöße zu verzeichnen, wenn
die Wäschetrommel drei Mitnehmer hat, von denen Wäscheteile während der Trommeldrehung
herabfallen, nachdem sie vom Boden bis zu einem hohen Punkt in der Wäschetrommel angehoben
worden sind. Hier handelt es sich um einen Wäscheposten von einfachem Baumwollgewebe
mit großen Wäscheteilen und einer maximalen Beladungsmenge von beispielsweise 5 kg
Trockenwäsche. Wenn die Wäschetrommel gut gefüllt ist, fallen einzelne Wäscheteile
nicht mehr aus großer Höhe vollständig bis zum Boden der Trommel zurück, so dass der
mechanische Eintrag in die Wäsche begrenzt ist.
[0012] Der Abschnitt II zeigt demgegenüber heftigere Druckstöße in derselben Wäschetrommel,
was beispielsweise auf einen Wäscheposten aus bauschigem Baumwollgewebe, z. B. aus
Frottier, mit höherem Saugvermögen als das einfache Baumwollgewebe und mit mittelgroßen
Wäscheteilen und minderer Beladungsmenge hinweist, z. B. 3 kg Trockenwäsche. Für einen
solchen Wäscheposten ist der im Abschnitt B gezeigte Druckverlauf typisch; sein Mechanikeintrag
ist entsprechend groß gegen den Druckverlauf im Abschnitt I, wie der Vergleich der
Amplituden AI und AII derselben Zahl von Druckstößen verdeutlicht.
[0013] Entsprechend typisch ist ein Druckverlauf gemäß Abschnitt III für einen Wäscheposten,
der aus vielen kleinen Teilen einfachen Baumwollgewebes in einer ebenfalls minderen
Menge von beispielsweise 3 kg besteht. Bei einem solchen Wäscheposten fallen bei jeder
Anhebung durch einen der drei Mitnehmer mehrere Wäscheteile von diesem Mitnehmer herab,
die jeweils einzelnen Druckstöße verursachen. Auch hier ist der mechanische Eintrag
insgesamt größer als in einem Wäscheposten gemäß Abschnitt I. Denn, obwohl die Amplitude
AIII kleiner ist als die Amplitude AI im Abschnitt I, ist doch die Zahl der Druckstöße
im Abschnitt III erheblich größer.
[0014] Die drei Beispiele betreffen Prozesszusammenstellungen für die Programme der drei
Wäschearten
Baumwolle mit großen Wäscheteilen, 5 kg Trockenwäsche
Frottiertücher mit mittelgroßen Wäscheteilen,3 kg Trockenwäsche und
Baumwolle mit kleinen Wäscheteilen, 3 kg Trockenwäsche.
[0015] Jedes dieser drei Programme kennt einen typischen Druckverlauf während der Trommeldrehung.
Ist nun ein solches Programm gewählt, dann wird der zugehörige Druckverlauf erwartet.
Weicht allerdings der Druckverlauf davon in der Weise ab, dass der Mechanikeintrag
größer ist als beim typischen Druckverlauf, dann kann der entsprechende Behandlungsabschnitt
kürzer sein als vorgesehen.
[0016] Diesen Zusammenhang zeigt das Diagramm in Fig. 2. Ist das auf der Ordinate aufgetragene
Verhältnis MEakt/MEtyp des aktuellen Mechanikeintrags MEakt zum typischen Mechanikeintrag
MEtyp des gewählten Programms gleich 1, dann wird der zugeordnete Programmabschnitt
bis zum Zeitpunkt T1 eingehalten. Dieser Programmabschnitt kann auf bis auf den Zeitpunkt
T1,6 verkürzt werden, wenn der aktuelle Mechanikeintrag MEakt um das 1,6-fache über
dem typischen Mechanikeintrag MEtyp liegt, ohne die Waschwirkung negativ zu beeinflussen.
[0017] Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens bedarf es keiner materiellen Änderung
an der betreffenden Waschmaschine. Vielmehr kann eine Waschmaschine gemäß Fig. 3 in
notorischer Weise ausgestattet sein. Die Darstellung des erfindungsgemäßen Verfahrens
ist lediglich eine Maßnahme, die an der Software des Steuergerätes zu treffen ist.
[0018] Die Waschmaschine weist eine in einem Laugenbehälter 2 wenigstens annähernd horizontal
gelagerte Wäschetrommel 1 auf, die von einer Riemenscheibe 3, einem Riemen 4 und einem
Elektromotor 5 angetrieben wird. Am Boden des Laugenbehälters 2, der über eine Einfüllleitung
6 mit Lauge 7 - grau schattiert - gefüllt ist, kann die Lauge über einen Abfluss 8,
eine Laugenpumpe 9 und eine Abpumpleitung 10 ins Freie entlassen werden. Aufgrund
der Drehung der Wäschetrommel 1 in Richtung des Pfeils 11 wird die Wäsche 12 von den
Mitnehmern 1.1 bis 1.3 erfasst und hoch gehoben. Sobald ein Mitnehmer die Wäsche 12
wie der Mitnehmer 1.2 hoch gehoben hat, fällt sie aus dieser angehobenen Position
wieder zum Boden der Wäschetrommel 1 hinab, wo sie gestaucht wird. Dadurch wirkt auf
die Wäsche eine mechanische Arbeit ein, die zum Erfolg der Waschwirkung beiträgt.
Der Aufschlag der Wäsche auf die am Boden befindliche Lauge bewirkt dort Druckschläge,
die vom Messsystem wahrgenommen werden.
[0019] Am Abfluss 8 ist nämlich eine Messleitung 13 angeschlossen, die in ein Druckgeberrohr
14 mündet. Über eine Druckleitung 15 ist das Druckgeberrohr 14 an eine Druckmessdose
16 angeschlossen, die geeignete Druckmesssignale über eine Signalleitung18 an ein
Steuergerät 17 leitet. Aufgrund der Anpassung seiner Software an das erfindungsgemäße
Verfahren ist das Steuergerät 17 in der Lage, die Länge eines Programmabschnitts gemäß
Fig. 2 in Abhängigkeit vom aktuellen Mechanikeintrag zu verkürzen.
1. Verfahren zum Steuern der Einwirkungszeit für die Faktoren Temperatur, Waschmechanik
und Waschmittelchemie bei einem Nassverfahren zum Behandeln von Wäsche in einer programmgesteuerten
Haushaltwaschmaschine, in dem das Volumen der zu behandelnden Wäsche (12) und deren
Art und Saugvermögen bestimmt werden und die Wäsche im Innenraum einer um eine wenigstens
annähernd horizontale Achse innerhalb eines Laugenbehälters (2), in dessen Bodennähe
der Druck der Lauge (7) gemessen wird, sich drehenden Wäschetrommel (1) streckenweise
hochgehoben wird und wieder zum tiefsten Punkt der Wäschetrommel (1) zurückfällt,
dadurch gekennzeichnet, dass der zeitliche Verlauf der Druckmesswerte beim Zurückfallen der Wäsche mit einem typischen
Verlauf für das eingestellte Behandlungsprogramm verglichen wird, und die Abweichungen
vom typischen Verlauf dasjenige Maß bestimmen, auf das die Dauer der Einwirkungszeit
in einer umgekehrt zur mechanischen Wirkung der Druckstöße beim Zurückfallen der Wäsche
sich verhaltenden Weise eingestellt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckstöße gegenüber dem Normalmaß verstärkt werden und als Folge davon die Einwirkungszeit
gegenüber einem notorischen Normalmaß verkürzt wird.
3. Haushaltwaschmaschine mit einem Laugenbehälter (2), in dessen Bodennähe ein Druckmessgeber
(13 bis 16) angeschlossen ist, und einer darin um eine wenigstens annähernd horizontal
stehende Achse drehbaren Wäschetrommel (1) mit Einrichtungen (1.1 bis 1.3) zum Anheben
der in ihr zu behandelnden Wäsche (12) während des Antriebs der Trommel (1) von einem
durch ein Steuergerät (17) gesteuerten Trommelantriebsmotors (5), und zum Durchführen
eines Verfahrens zum Steuern der Einwirkungszeit für die Faktoren Temperatur, Waschmechanik
und Waschmittelchemie bei einem Nassverfahren zum Behandeln von Wäsche in der Waschmaschine,
in dem das Volumen der zu behandelnden Wäsche (12) und deren Art und Saugvermögen
bestimmt werden, die Wäsche im Innenraum der sich drehenden Wäschetrommel (1) streckenweise
hochgehoben wird und wieder zum tiefsten Punkt der Wäschetrommel (1) zurückfällt,
und in Bodennähe des Laugenbehälters (2) der Druck der Lauge (7) gemessen wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckmessgeber (13 bis 16) über eine Signalleitung (18) mit dem Steuergerät (17)
verbunden ist, dass das Steuergerät (17) einen Speicher für Druckmesswerte und eine
Vergleichseinrichtung enthält, durch die der zeitliche Verlauf der aktuellerweise
gemessenen Druckmesswerte mit einem gespeicherten Verlauf der Druckmesswerte verglichen
werden kann, und dass das Steuergerät (17) eingerichtet ist, um die Einwirkungszeit
in Abhängigkeit von Verlaufs-Differenzen der Druckmesswerte zu verändern.
1. Method of controlling the effective time for the factors of temperature, washing mechanism
and washing agent chemical in a wet process for the treatment of laundry in a program-controlled
domestic washing machine, in which the volume of the laundry (12) to be treated and
the kind and absorption capability thereof are determined and the laundry is in part
lifted up in the interior space of a laundry drum (1), which rotates about an at least
approximately horizontal axis within a solution container (2) in the vicinity of the
base of which the pressure of the solution (7) is measured, and drops back again to
the deepest point of the laundry drum (1), characterised in that the time plot of the pressure measurement values during dropping back of the laundry
is compared with a typical plot for the set treatment program and the departures from
the typical plot determine that amount to which the duration of the effective time
is set in a manner behaving oppositely to the mechanical effect of the pressure jolts
during dropping back of the laundry.
2. Method according to claim 1, characterised in that the pressure jolts are amplified relative to the normal amount and as a consequence
thereof the effective time is shortened relative to a habitual normal amount.
3. Domestic washing machine comprising a solution container (2), in the vicinity of the
base of which a pressure measuring transmitter (13 to 16) is connected, and a laundry
drum (1), which is rotatable therein about an at least approximately horizontal axis,
with devices (1.1 to 1.3) for lifting up the laundry (12), which is to be treated
in the drum, during drive of the drum (1) by a drum drive motor (5) controlled by
a control apparatus (17), and for performance of a method for controlling the effective
time for the factors of temperature, washing mechanism and washing agent chemical
in a wet method for treatment of laundry in the washing machine, in which the volume
of the laundry (12) to be treated and the kind and absorption capability thereof are
determined, the laundry in the interior space of the rotating laundry drum (1) is
lifted up at least in part and drops back again to the deepest point of the laundry
drum (1), and the pressure of the solution (7) is measured in the vicinity of the
base of the solution container (2), characterised in that the pressure measuring transmitter (13 to 16) is connected with the control apparatus
(17) by way of a signal line (18), that the control apparatus (17) includes a memory
for pressure measurement values and a comparison device by which the time plot of
the currently measured pressure measurement values can be compared with a stored plot
of the pressure measurement values and that the control apparatus (17) is equipped
for changing the effective time in dependence on the plot differences of the pressure
measurement values.
1. Procédé destiné à commander le temps d'action pour les facteurs température, mécanique
de lavage et chimie des détergents lors d'un procédé humide de traitement de linge
dans un lave-linge ménager commandé par programme, dans lequel on détermine le volume
du linge (12) à traiter ainsi que la nature et le pouvoir absorbant de celui-ci, et
dans lequel le linge est soulevé par portions à l'intérieur d'un tambour (1) qui tourne
autour d'un axe au moins approximativement horizontal dans une cuve de lessive (2)
à proximité du fond de laquelle on mesure la pression de la lessive (7), puis retombe
au point le plus bas du tambour (1), caractérisé en ce que l'on compare la variation dans le temps des mesures de pression quand le linge retombe
avec une variation typique du programme de traitement choisi, et en ce que les écarts par rapport à la variation typique déterminent la grandeur sur laquelle
on règle la durée du temps d'action d'une manière inverse par rapport à l'action mécanique
des coups de pression quand le linge retombe.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on renforce les coups de pression par rapport à l'étalon et, par voie de conséquence,
on réduit le temps d'action par rapport à un étalon notoire.
3. Lave-linge ménager comportant une cuve de lessive (2) à proximité du fond de laquelle
est raccordé un capteur de pression (13 à 16), et un tambour (1) qui tourne dans celle-ci
autour d'un axe au moins approximativement horizontal et qui comporte des dispositifs
(1.1 à 1.3) pour soulever le linge (12) à traiter dans celui-ci pendant l'entraînement
du tambour (1) par un moteur d'entraînement de tambour (5) commandé par un appareil
de commande (17), et pour mettre en oeuvre un procédé destiné à commander le temps
d'action pour les facteurs température, mécanique de lavage et chimie des détergents
lors d'un procédé humide de traitement de linge dans le lave-linge, dans lequel on
détermine le volume du linge (12) à traiter ainsi que la nature et le pouvoir absorbant
de celui-ci, dans lequel le linge est soulevé par portions à l'intérieur du tambour
(1) en rotation puis retombe au point le plus bas du tambour (1), et dans lequel la
pression de la lessive (7) est mesurée à proximité du fond de la cuve de lessive (2),
caractérisé en ce que le capteur de pression (13 à 16) est relié à l'appareil de commande (17) via un câble
de signaux (18), en ce que l'appareil de commande (17) comporte une mémoire dédiée aux mesures de pression et
un dispositif comparateur permettant de comparer la variation dans le temps des mesures
de pression actuelles avec une variation enregistrée des mesures de pression, et en ce que l'appareil de commande (17) est configuré pour modifier le temps d'action en fonction
de différences de variation des mesures de pression.