[0001] Die Erfindung betrifft einen Kondensationstrockner mit einer Wärmepumpe und Erkennung
eines unzulässigen Betriebszustands sowie ein bevorzugtes Verfahren zu seinem Betrieb.
[0002] In einem Kondensationstrockner wird Luft (sogenannte Prozessluft) durch ein Gebläse
über eine Heizung in eine feuchte Wäschestücke enthaltende Trommel als Trocknungskammer
geleitet. Die heiße Luft nimmt Feuchtigkeit aus den zu trocknenden Wäschestücken auf.
Nach Durchgang durch die Trommel wird die dann feuchte Prozessluft in einen Wärmetauscher
geleitet, dem in der Regel ein Flusenfilter vorgeschaltet ist. In diesem Wärmetauscher
(z.B. Luft-Luft-Wärmetauscher oder Wärmesenke einer Wärmepumpe) wird die feuchte Prozessluft
abgekühlt, so dass das in der feuchten Prozessluft enthaltene Wasser kondensiert.
Das kondensierte Wasser wird anschließend im Allgemeinen in einem geeigneten Behälter
gesammelt und die abgekühlte und getrocknete Luft erneut der Heizung (die gegebenenfalls
die Wärmequelle einer Wärmepumpe sein kann) und anschließend der Trommel zugeführt.
[0003] Dieser Trocknungsvorgang ist unter Umständen sehr energieintensiv, da der bei der
Kühlung der Prozessluft im Wärmetauscher erwärmte Kühlluftstrom dem Prozess energetisch
verloren gehen kann. Durch Einsatz einer Wärmepumpe lässt sich dieser Energieverlust
deutlich reduzieren. Bei einem mit einer Wärmepumpe ausgestatteten Kondensationstrockner
erfolgt die Kühlung der warmen, mit Feuchtigkeit beladenen Prozessluft im Wesentlichen
in einer Wärmesenke der Wärmepumpe, wo die der Prozessluft entzogene Wärme beispielsweise
zur Verdampfung eines im Wärmepumpenkreis eingesetzten Kältemittels verwendet wird.
Die in der Wärmesenke aufgenommene Wärme wird innerhalb der Wärmepumpe zu der Wärmequelle
transportiert und dort wieder - gegebenenfalls bei gegenüber der Temperatur an der
Wärmesenke erhöhter Temperatur - wieder abgegeben. In einer Wärmepumpe, die mit einem
Kältemittel als Wärmetransportmittel arbeitet, wobei das Kältemittel in der Wärmesenke
verdampft und in der Wärmequelle verflüssigt wird, gelangt das verdampfte, gasförmige
Kältemittel über einen Kompressor zu der Wärmequelle, die hier als Verflüssiger bezeichnet
werden kann, wo aufgrund der Kondensation des gasförmigen Kältemittels Wärme freigesetzt
wird, die zum Aufheizen der Prozessluft vor Eintritt in die Trommel verwendet wird.
Das verflüssigte Kältemittel fließt schließlich durch eine Drossel zurück zum Verdampfer;
die Drossel dient der Herabsetzung des Binnendrucks im Kältemittel, so dass dieses
im Verdampfer unter erneutem Aufnehmen von Wärme verdampfen kann. Die Wärmepumpe,
die solcherart mit einem zirkulierenden Kältemittel betrieben wird, ist auch als "Kompressor-Wärmepumpe"
bekannt. Andere Bauformen der Wärmepumpe sind ebenfalls bekannt.
[0004] Die
DE 40 23 000 C2 offenbart einen Wäschetrockner mit einer Wärmepumpe, bei dem im Prozessluftkanal
zwischen dem Verflüssiger und dem Verdampfer eine Zuluftöffnung angeordnet ist, die
mit einer steuerbaren Verschlusseinrichtung verschließbar ist.
[0005] Die
DE 197 28 197 A1 offenbart ein Verfahren zur Erkennung unzulässiger Betriebszustände in einem Wäschetrockner
sowie einen entsprechenden Wäschetrockner. Mit dem Verfahren soll es möglich sein,
getrennt oder gemeinsam verschiedene Betriebszustände von zu hoher Temperatur zu erfassen,
welche aus unterschiedlichen Bereichen herrühren. Die Temperatur wird im Zuluftstrom
oberhalb einer Zuluftheizung und vor der Wäschetrommel periodisch erfasst, aus zwei
aufeinanderfolgend erfassten Werten ein Differenzwert bzw. Gradient gebildet, dieser
Differenzwert (Gradient) mit einem vorgegebenen Differenzwert (Gradient) verglichen,
wobei, wenn der neu gebildete Differenzwert absolut größer als der vorgegebene Differenzwert
ist, ein Zählwert um einen Schritt erhöht wird, dieser Zählwert mit einem vorgegebenen
Zählwert verglichen wird, und, wenn der aktuelle Zählwert größer als der vorgegebene
Zählwert ist, die Heizung des Wäschetrockners abgeschaltet und/oder eine Betriebszustandsanzeige
aktiviert wird.
[0006] Die
WO 2008/086933 A1 offenbart einen Kondensationstrockner mit einer Trocknungskammer, einem Prozessluftkreis,
in dem sich eine Heizung zur Erwärmung der Prozessluft befindet und die erwärmte Prozessluft
mittels eines Gebläses über die zu trocknenden Gegenstände geführt werden kann, einem
Luft-Luft-Wärmetauscher und einem Wärmepumpenkreis mit einem Verdampfer, einem Kompressor
und einem Verflüssiger. Im Wärmepumpenkreis befindet sich zwischen Verflüssiger und
Verdampfer ein zusätzlicher Wärmetauscher, welcher mit dem Luft-Luft-Wärmetauscher
funktionell gekoppelt ist. Die Temperatur des Kältemittels der Wärmepumpe, insbesondere
im Verflüssiger, wird über die Steuerung von Wärmepumpe und zusätzlichem Wärmetauscher
im zulässigen Bereich gehalten. Außerdem werden zur Regelung der Temperatur von Kältemittel
bzw. Wärmepumpe sowie der Temperatur der Prozessluft im Wärmepumpenkreis und/oder
im Prozessluftkreis Temperaturfühler eingesetzt.
[0007] Die
DE 29 17 230 A1 beschreibt ein Verfahren zur Steuerung des Betriebs eines Trockengeräts mit einer
Trommel zum Trocknen eines Gegenstandes, bei dem ein gewünschter, durch das Gerät
zu erreichender Trocknungsgrad für den zu trocknenden Gegenstand programmiert wird,
eine Vielzahl von Temperaturen der in die Trommel eintretenden erhitzten Luft und
der die Trommel verlassenden, mit Feuchtigkeit geladenen Luft erfasst wird, während
jedes Trocknungszyklus des Gerätes eine maximale Temperaturdifferenz zwischen den
Temperaturen der erhitzten Luft und den Temperaturen der mit Feuchtigkeit geladenen
Luft bestimmt wird, und als Funktion der maximalen Temperaturdifferenz und des programmierten
Trocknungsgrades für den Gegenstand eine Endtemperaturdifferenz zwischen den Temperaturen
abgeleitet wird, welche ein Maß für den programmierten Trocknungsgrad ist, und die
Maschinenfunktion abgeschaltet wird, wenn die Endtemperaturdifferenz vorliegt.
[0008] Die
EP 1 593 770 A2 beschreibt einen Wäschetrockner mit einer Trocknungskammer, einem Wärmepumpenmechanismus,
in dem ein Kältemittel zwischen einem Wärmeabsorber, einem Kompressor, einer Drosseleinheit
und einem Wärmestrahler zirkulieren kann, und einem Luftzirkulationsweg für die Zirkulation
von Trocknungsluft von der Trocknungskammer durch den Wärmeabsorber und den Wärmestrahler
zurück zur Trocknungskammer. Im Luftzirkulationsweg ist ein Luftaustragungsteil zwischen
der Trocknungskammer und dem Wärmeabsorber angeordnet, so dass ein Teil der Trocknungsluft,
die durch den Luftzirkulationsweg von der Trocknungskammer zum Wärmeabsorber fließt,
durch das Luftentleerungsteil nach außen befördert wird. Bei der in Fig. 10 gezeigten
Ausführungsform des Wäschetrockners wird die Temperatur des Kältemittels gemessen
und so geregelt, dass sie innerhalb eines vorbestimmten Bereiches bleibt.
[0009] Der traditionell eingesetzte Luft-Luft-Wärmetauscher - im Kreuzbetrieb oder im Gegenstrombetrieb
betrieben - und die elektrische Heizung sind im Allgemeinen komplett durch eine Wärmepumpe
ersetzt. Dadurch kann im Vergleich zu einem Trockner mit Luft-Luft-Wärmetauscher und
Widerstandsheizung eine Reduzierung des Energiebedarfs für einen Trocknungsprozess
von 20 bis 50 % erreicht werden.
[0010] Eine Kompressor-Wärmepumpe arbeitet in der Regel optimal in bestimmten Temperaturbereichen
im Verdampfer und im Verflüssiger. Problematisch bei der Anwendung einer Kompressor-Wärmepumpe
im Kondensationstrockner ist die meist hohe Temperatur im Verflüssiger, die prozessbedingt
dazu führen können, dass das Kältemittel nicht mehr oder nicht mehr vollständig verflüssigt
werden kann; dann muss der Kompressor abgeschaltet werden und / oder eine erheblich
verschlechterte Wirkung der Wärmepumpe in Kauf genommen werden. Dieses Problem ist
noch größer, wenn der Kompressor durch eine Zusatzheizung im Prozessluftkreis unterstützt
wird, um eine schnellere Aufheizung der Prozessluft und damit kürzere Trocknungszeiten
zu erreichen. Überdies kann es aufgrund einer Verunreinigung der Luftwege zu einer
Behinderung der zirkulierenden Prozessluft kommen. Dies kann ebenfalls zu einer Steigerung
der Temperatur des Kältemittels führen. Derartige Betriebszustände können zu einer
Schädigung der Wärmepumpe oder sonstiger Teile des Trockners führen und sind daher
unzulässig.
[0011] In einem herkömmlichen Trockner wird ein unzulässiger Betriebszustand, beispielsweise
eine verringerte Zirkulation der Prozessluft (Luftleistungsreduzierung), dadurch ermittelt,
dass eine Temperatur im Prozessluftstrom oberhalb einer Heizung für die Prozessluft
und vor der Trocknungskammer in regelmäßigen Abständen erfasst wird und jeweils aus
zwei aufeinander folgend erfassten Werten ein Differenzwert gebildet wird, der einem
zeitlichen Gradienten entspricht. Diese Information muss bei einem Trockner, der mit
einer Wärmepumpe ausgestattet ist (Wärmepumpentrockner), im Allgemeinen in dieser
Form nicht zur Verfügung stehen. Beispielsweise ist in einem Wärmepumpentrockner häufig
die Wärmepumpe weiter von der Trocknungskammer entfernt als die Heizung in einem herkömmlichen
Kondensationstrockner. Jedenfalls ist die Erkennung eines unzulässigen Betriebszustands
in einem Kondensationstrockner, der mit einer Wärmepumpe ausgestattet ist, auf diese
Weise nur ungenau möglich.
[0012] Aufgabe der Erfindung war daher die Bereitstellung eines Kondensationstrockners mit
einer Wärmepumpe sowie eines Verfahrens zu seinem Betrieb, bei dem auf einfache Weise
ein unzulässiger Betriebszustand erkannt werden kann.
[0013] Die Lösung dieser Aufgabe wird nach dieser Erfindung erreicht durch einen Kondensationstrockner
mit den Merkmalen des entsprechenden unabhängigen Patentanspruchs sowie das Verfahren
des entsprechenden unabhängigen Patentanspruchs. Bevorzugte Ausführungsformen des
erfindungsgemäßen Kondensationstrockners sowie des erfindungsgemäßen Verfahrens sind
in entsprechenden abhängigen Patentansprüchen aufgeführt. Bevorzugten Ausführungsformen
des erfindungsgemäßen Kondensationstrockners entsprechen bevorzugte Ausführungsformen
des erfindungsgemäßen Verfahrens und umgekehrt, selbst wenn dies hierin nicht explizit
erwähnt wird.
[0014] Gegenstand der Erfindung ist somit ein Kondensationstrockner mit einer Trocknungskammer
für die zu trocknenden Gegenstände, einem Prozessluftkreis, einem ersten Gebläse im
Prozessluftkreis, einer Wärmepumpe, in der ein Kältemittel zirkuliert, mit einem Verdampfer,
einem Kompressor, einem Verflüssiger und einer Drossel, sowie einem Temperaturfühler
zum Messen einer Temperatur des Kältemittels, und einer Steuerung, wobei der Kondensationstrockner
erste Mittel zur Bestimmung einer Temperaturdifferenz ΔT = (T
K1 - T
K2) zwischen einer ersten Temperatur T
K1 des Kältemittels und einer nach einem Zeitraum Δt
1 gemessenen zweiten Temperatur T
K2 des Kältemittels und zum Vergleich von ΔT mit einer in der Steuerung gespeicherten
Grenztemperaturdifferenz ΔT
Klim; eine Zählvorrichtung zur Ermittlung einer Anzahl n an Fällen, in denen ΔT größer
oder gleich ΔT
Klim ist, und zweite Mittel zum Vergleich der Anzahl n mit einer in der Steuerung gespeicherten
vorgegebenen Grenzanzahl n
lim und zur Auswertung der Differenz Δn = (n - n
lim) in Hinblick auf das Vorhandensein eines unzulässigen Betriebszustands umfasst.
[0015] Der hierin verwendete Begriff "unzulässiger Betriebszustand" ist breit auszulegen.
Hiermit ist jeder Betriebszustand gemeint, der zu einer Beeinträchtigung eines Trocknungsprozesses
und/oder zu einer Schädigung des Kondensationstrockners führen kann.
[0016] Beim Betrieb eines Kondensationstrockners kann es vorkommen, dass eine Temperaturdifferenz
ΔT zufällig die Grenztemperaturdfferenz Δ T
Klim überschreitet, d.h. ohne dass dies durch einen unzulässigen Betriebszustand des Trockners
bedingt wäre. Erfindungsgemäß ist es daher von Vorteil, den Einfluss solcher Vorgänge
auf die Ermittlung eines unzulässigen Betriebszustands auszuschließen.
[0017] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung setzt das zweite Mittel daher
die von der Zählvorrichtung ermittelte Anzahl n auf Null zurück, wenn die Bedingung
Δn ≥ 0 0 nicht innerhalb eines in der Steuerung vorgegebenen Zeitraums Δt
2 erfüllt ist.
[0018] In einer bevorzugten Ausführungsform dieses Kondensationstrockners befindet sich
der Temperaturfühler am Ausgang des Verflüssigers oder am Ausgang des Kompressors.
[0019] Es ist überdies bevorzugt, wenn im erfindungsgemäßen Kondensationstrockner in der
Wärmepumpe ein zusätzlicher Wärmetauscher angeordnet ist. Hierbei ist in einer bevorzugten
Ausführungsform der zusätzliche Wärmetauscher in einem Prozessluftkanal zwischen dem
Verdampfer und dem Verflüssiger angeordnet. In einer alternativen bevorzugten Ausführungsform
ist der zusätzliche Wärmetauscher in einem Kühlluftkanal angeordnet. Vorzugsweise
ist in diesem Kühlluftkanal ein Luft-Luft-Wärmetauscher angeordnet.
[0020] Überdies umfasst der erfindungsgemäße Kondensationstrockner vorzugsweise ein zweites
Gebläse zur Kühlung des Wärmepumpenkreises. Das zweite Gebläse ist vorzugsweise in
einem Kühlluftkanal und/oder der Umgebung des Kompressors angeordnet.
[0021] Der erfindungsgemäße Kondensationstrockner weist vorzugsweise ein akustisches und/oder
optisches Anzeigemittel zur Anzeige eines unzulässigen Betriebszustands auf. Ein optisches
Anzeigemittel kann beispielsweise ein Flüssigkristalldisplay sein, auf dem bestimmte
Aufforderungen oder Hinweise angegeben sind. Es können zudem oder alternativ Leuchtdioden
in einer oder mehreren Farben aufleuchten. Die Art der Anzeige eines unzulässigen
Betriebszustandes kann von der Art des unzulässigen Betriebszustands abhängig sein.
[0022] Bei einem im Allgemeinen weniger kritischen ersten unzulässigen Betriebszustand könnte
beispielsweise auf einem Flüssigkristalldisplay eine Aufforderung, die Luftwege im
Kondensationstrockner zu reinigen, angegeben sein. Alternativ oder in Ergänzung hierzu
könnte eine Leuchtdiode, beispielsweise in der Farbe "orange", aufleuchten.
[0023] Bei einem zweiten unzulässigen Betriebszustand, der in der Regel kritisch ist, könnte
beispielsweise auf einem Flüssigkristalldisplay ein Hinweis, dass der Trocknungsprozess
unterbrochen wurde, der Kältemittelkreislauf überprüft und/oder ein Servicetechniker
einzuschalten ist, angegeben sein. Alternativ oder in Ergänzung hierzu könnte eine
Leuchtdiode, beispielsweise in der Farbe "rot", aufleuchten.
[0024] Die Anzeige könnte auch über eine akustische Anzeige erfolgen, wobei unterschiedliche
unzulässige Betriebszustände durch unterschiedliche Piepstöne angezeigt werden könnten.
[0025] Die Erwärmung der Prozessluft kann ausschließlich über den Verflüssiger der Wärmepumpe
stattfinden. Es kann allerdings zusätzlich auch eine elektrische Heizung verwendet
werden.
[0026] Wenn im erfindungsgemäßen Kondensationstrockner neben der Wärmepumpe eine weitere
Heizung eingesetzt wird, ist diese vorzugsweise eine Zweistufen-Heizung. Die Steuerung
dieser Heizung wird in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ebenfalls zur
Regelung der Temperatur des Kältemittels herangezogen.
[0027] Die Erfindung betrifft außerdem ein Verfahren zum Betrieb eines Kondensationstrockners
mit einer Trocknungskammer für die zu trocknenden Gegenstände, einem Prozessluftkreis,
einem ersten Gebläse im Prozessluftkreis, einer Wärmepumpe, in der ein Kältemittel
zirkuliert, mit einem Verdampfer, einem Kompressor, einem Verflüssiger und einer Drossel,
sowie einem Temperaturfühler zum Messen einer Temperatur des Kältemittels, einer Steuerung,
wobei der Kondensationstrockner erste Mittel zur Bestimmung einer Temperaturdifferenz
ΔT = (T
K1 - T
K2) zwischen einer ersten Temperatur T
K1 des Kältemittels und einer nach einem Zeitraum Δt
1 gemessenen zweiten Temperatur T
K2 für das Kältemittel und zum Vergleich von ΔT mit einer in der Steuerung gespeicherten
Grenztemperaturdifferenz ΔT
Klim; eine Zählvorrichtung zur Ermittlung einer Anzahl n an Fällen, in denen ΔT größer
oder gleich ΔT
Klim ist, und zweite Mittel zum Vergleich der Anzahl n mit einer in der Steuerung gespeicherten
vorgegebenen Grenzanzahl n
lim und zur Auswertung der Differenz Δn = (n - n
lim) in Hinblick auf das Vorhandensein eines unzulässigen Betriebszustands umfasst, wobei
das Verfahren die Schritte umfasst:
- (a) Bestimmung einer Temperaturdifferenz ΔT = (TK1 - TK2) zwischen einer ersten Temperatur TK1 des Kältemittels und einer nach einem Zeitraum Δt1 gemessenen zweiten Temperatur TK2 für das Kältemittel unter Verwendung des Temperaturfühlers;
- (b) Vergleich von ΔT mit einer in der Steuerung gespeicherten Grenztemperaturdifferenz
ΔTKlim ;
- (c) Heraufsetzen der Anzahl n in der Zählvorrichtung um den Wert "1" für jeden Fall,
dass ΔT größer oder gleich ΔTKlim ist;
- (d) Vergleich der Anzahl n mit einer in der Steuerung gespeicherten vorgegebenen Grenzanzahl
nlim; und
- (e) Auswertung der Differenz Δn = (n - nlim) in Hinblick auf das Vorhandensein eines unzulässigen Betriebszustands.
[0028] In einer bevorzugten Ausführungsform dieses Verfahrens wird für den Fall Δn größer
oder gleich n
1, wobei n
1 ein in der Steuerung gespeicherter vorgegebener Wert ist, ein erster unzulässiger
Betriebszustand angezeigt. Hierbei ist es bevorzugt, dass die Anzeige eines ersten
unzulässigen Betriebszustands die Aufforderung, die Luftwege im Kondensationstrockner
zu reinigen, umfasst.
[0029] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird für den Fall Δn
größer oder gleich n
2, wobei n
2 ein in der Steuerung gespeicherter vorgegebener Wert ist, ein zweiter unzulässiger
Betriebszustand angezeigt. Hierbei ist es bevorzugt, dass neben der Anzeige eines
zweiten unzulässigen Betriebszustands ein stattfindender Trocknungsprozess unterbrochen
wird.
[0030] Im Allgemeinen gilt: n
2 ist größer als n
1.
[0031] Zur Regulierung der Temperatur des Kältemittels der Wärmepumpe kann eine Kühlvorrichtung
für die Wärmepumpe verwendet werden, die vorzugsweise ein zweites Gebläse umfasst.
Das zweite Gebläse kann direkt zu einer Abkühlung von Komponenten der Wärmepumpe verwendet
werden, insbesondere des Kompressors. Vorzugsweise sind jedoch das zweite Gebläse
und ein zusätzlicher Wärmetauscher in einem Kühlluftkanal angeordnet, wobei sich der
zusätzliche Wärmetauscher in der Wärmepumpe befindet. Im Kühlluftkanal kann sich noch
ein weiterer Luft-Luft-Wärmetauscher befinden. Vorzugsweise ist der ggf. vorhandene
Luft-Luft-Wärmetauscher abnehmbar. Dies ist besonders vorteilhaft, da ein abnehmbarer
Wärmetauscher leichter von Flusen gereinigt werden kann.
[0032] Erfindungsgemäß ist es bevorzugt, wenn Prozessluft und Kühlluft bzw. Prozessluft
und Kältemittel in der Wärmepumpe jeweils in einem Kreuz- bzw. Gegenstromverfahren
durch die entsprechenden Wärmetauscher geführt werden.
[0033] Das im Wärmepumpenkreis verwendete Kältemittel ist vorzugsweise ausgewählt aus der
Gruppe, die Propan, Kohlendioxid und fluorierte Kohlenwasserstoffverbindungen besteht.
Insbesondere kommen die bekannten Kältemittel R134a, R152a, R407C und R410A in Betracht.
[0034] Die Wärmepumpe im erfindungsgemäßen Kondensationstrockner weist neben Verdampfer,
Verflüssiger und Kompressor in Fließrichtung des Kältemittels zwischen dem Verflüssiger
und dem Verdampfer eine Drossel auf; diese kann insbesondere ein Entspannungsventil
(auch als Drosselventil bezeichnet), eine Kapillare oder eine Blende sein.
[0035] Das in der Wärmepumpe eingesetzte Kältemittel zirkuliert vorzugsweise mit einer turbulenten
Strömung. Eine turbulente Strömung kann durch eine geeignete konstruktive Ausgestaltung
eines Strömungskanals und/oder durch geeignete Antriebsmittel (z.B. Kompressor) eingestellt
werden.
[0036] Die Temperatur des Kältemittels der Wärmepumpe, insbesondere im Verflüssiger, wird
erfindungsgemäß im Allgemeinen über die Steuerung der Wärmepumpe und ggf. einem zusätzlichem
Wärmetauscher im zulässigen Bereich gehalten. Wenn sich beim erfindungsgemäßen Kondensationstrockner
im Prozessluftkreis vor dem Eintritt in die Trocknungskammer eine zusätzliche Heizung
befindet, wird vorzugsweise die Steuerung der Wärmepumpe in Abstimmung mit der Steuerung
der Heizung durchgeführt.
[0037] Da mit fortschreitendem Trocknungsgrad der im Kondensationstrockner zu trocknenden
Gegenstände die notwendige Energie für das Trocknen abnimmt, ist es zweckmäßig, die
Heizung entsprechend zu regeln, d.h. mit fortschreitendem Trocknungsgrad deren Heizleistung
zu vermindern, um ein Gleichgewicht zwischen der zugeführten und der notwendigen Trocknungsenergie
aufrecht zu erhalten.
[0038] Mit zunehmendem Trocknungsgrad der zu trocknenden Gegenstände, insbesondere Wäsche,
wird somit eine geringere Heizleistung oder sogar eine zunehmende Kühlleistung der
Wärmepumpe erforderlich. Insbesondere würde nach einer abgeschlossenen Trocknungsphase
die Temperatur im Prozessluftkreis stark ansteigen. Im Allgemeinen wird daher die
Wärmepumpe und ggf. eine zusätzliche Heizung im Kondensationstrockner so geregelt,
dass in der Trocknungskammer eine maximal zulässige Temperatur nicht überschritten
wird.
[0039] Die Erfindung hat den Vorteil, dass der Betrieb eines Kondensationstrockners auf
einfache und wirkungsvolle Weise überwacht werden kann. Unzulässige Betriebszustände
können sicher angezeigt werden, so dass geeignete Gegenmaßnahmen ergriffen werden
können. Die Wärmepumpe und insbesondere deren Verflüssiger können in einem optimalen
Temperaturbereich arbeiten. Dies ermöglicht den Betrieb des Kondensationstrockners
mit einer besonders günstigen Energiebilanz. Außerdem wird die Wärmepumpe geschont.
[0040] Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
von nicht einschränkenden Ausführungsbeispielen für den erfindungsgemäßen Kondensationstrockner
und ein diesen Kondensationstrockner einsetzendes Verfahren. Dabei wird Bezug genommen
auf die Figuren 1 bis 5.
Fig. 1 zeigt einen vertikalen Schnitt durch einen Kondensationstrockner gemäß einer
ersten Ausführungsform;
Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung des Prozessluftkreises und der Wärmepumpe
für die in Fig. 1 gezeigte erste Ausführungsform;
Fig. 3 zeigt einen vertikalen Schnitt durch einen Kondensationstrockner gemäß einer
zweiten Ausführungsform, bei der eine zusätzliche Heizung und ein zusätzlicher Luft-Luft-Wärmetauscher
verwendet werden;
Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung des Prozessluftkreises und der Wärmepumpe
für die in Fig. 3 gezeigte zweite Ausführungsform;
Fig. 5 zeigt eine schematische Darstellung des Prozessluftkreises und der Wärmepumpe
für eine dritte Ausführungsform.
[0041] Figur 1 zeigt einen senkrecht geschnittenen Kondensationstrockner (im Folgenden mit
"Trockner" abgekürzt) gemäß einer ersten Ausführungsform, bei der die Heizung der
Prozessluft ausschließlich über den Verflüssiger der Wärmepumpe erfolgt.
[0042] Der in Figur 1 dargestellte Trockner 1 weist eine um eine horizontale Achse drehbare
Trommel als Trocknungskammer 3 auf, innerhalb welcher Mitnehmer 4 zur Bewegung von
Wäsche während einer Trommeldrehung befestigt sind. Prozessluft wird mittels eines
ersten Gebläses 19 durch eine Trommel 3 sowie eine Wärmepumpe 13,14,15,17 in einem
Luftkanal 2 im geschlossenen Kreis geführt (Prozessluftkreis 2). Die in einem Verflüssiger
15 der Wärmepumpe 13,14,15 erwärmte Prozessluft wird nach Durchgang durch die Trommel
3 und Feuchtigkeitsaufnahme abgekühlt und nach Kondensation der in der Prozessluft
enthaltenen Feuchtigkeit wieder durch den Verflüssiger 15 erwärmt. Dabei wird erwärmte
Luft von hinten, d.h. von der einer Tür 5 gegenüberliegenden Seite der Trommel 3,
durch deren gelochten Boden in die Trommel 3 geleitet, kommt dort mit der zu trocknenden
Wäsche in Berührung und strömt durch die Befüllöffnung der Trommel 3 zu einem Flusensieb
6 innerhalb einer die Befüllöffnung verschließenden Tür 5. Anschließend wird der Luftstrom
in der Tür 5 nach unten umgelenkt und im Luftkanal 2 zum Verdampfer 13 der Wärmepumpe
13,14,15,17 geführt, wo sie abgekühlt wird. Das sich dabei abscheidende Kondensat
wird in einem Kondensat-Behälter 29 aufgefangen, von wo aus es durch Entleeren oder
Abpumpen entsorgt werden kann. Das im Verdampfer 13 verdampfte Kältemittel der Wärmepumpe
13,14,15,17 wird über einen Kompressor 14 zum Verflüssiger 15 geleitet. Im Verflüssiger
15 verflüssigt sich das Kältemittel unter Wärmeabgabe an die Prozessluft. Das nun
in flüssiger Form vorliegende Kältemittel wird anschließend zu einem zusätzlichen
Wärmetauscher 16 geführt, der sich zusammen mit einem zweiten Gebläse 20 in einem
Kühlluftkanal 12 befindet, und von dort über ein Drosselventil 17 wiederum zum Verdampfer
13, wodurch der Kältemittelkreis geschlossen ist. Die Kühlluft wird der Raumluft entnommen
und nach dem Wärmetausch wieder der Raumluft zugeführt.
[0043] Die Trommel 3 wird in der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform am hinteren Boden mittels
eines Drehlagers und vorne mittels eines Lagerschildes 7 gelagert, wobei die Trommel
3 mit einer Krempe auf einem Gleitstreifen 8 am Lagerschild 7 aufliegt und so am vorderen
Ende gehalten wird. Die Steuerung des Kondensationstrockners erfolgt über eine Steuerung
10, die vom Benutzer über eine Bedieneinheit 9 geregelt werden kann.
[0044] Neben der Steuerung 10 oder integriert in die Steuerung 10 umfasst der Kondensationstrockner
1 erste Mittel 26 zur Bestimmung einer Temperaturdifferenz ΔT = (T
K1 - T
K2) zwischen einer ersten Temperatur T
K1 des Kältemittels und einer nach einem Zeitraum Δt
1 gemessenen zweiten Temperatur T
K2 des Kältemittels und zum Vergleich von ΔT mit einer in der Steuerung 10 gespeicherten
Grenztemperaturdifferenz ΔT
Klim; eine Zählvorrichtung 27 zur Ermittlung einer Anzahl n an Fällen, in denen ΔT größer
oder gleich AT
Klim ist, und zweite Mittel 28 zum Vergleich der Anzahl n mit einer in der Steuerung 10
gespeicherten vorgegebenen Grenzanzahl n
lim und zur Auswertung der Differenz, gebildet als Δn = (n - n
lim) in Hinblick auf das Vorhandensein eines unzulässigen Betriebszustands.
[0045] 23 bedeutet den Ausgang des Verflüssigers 15. 24 bedeutet den Ausgang des Kompressors
14. Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform ist jeweils ein Temperaturfühler 22
an den Ausgängen 23 und 24 angeordnet. Jeder diese Temperaturfühler 22 kann im Rahmen
des obigen Überwachungsprozesses genutzt werden, auch ggf. beide Temperaturfühler
22 mit jeweils entsprechend zugeordneten Grenztemperaturdifferenzen gemeinsam.
[0046] Ein optisches Anzeigemittel 25 dient zur Anzeige eines unzulässigen Betriebszustandes,
wobei verschiedene Farben unterschiedliche unzulässige Betriebszustände anzeigen können.
[0047] Figur 2 zeigt eine schematische Darstellung des Prozessluftkreises und der Wärmepumpe
13, 14, 15, 17 für die in Fig. 1 gezeigte erste Ausführungsform des Kondensationstrockners.
Während die Prozessluft im geschlossenen Prozessluftkreis 2 und das Kältemittel im
geschlossenen Kreislauf in der Wärmepumpe 13,14,15,17 geführt wird, wird die mittels
des zweiten Gebläses 20 zur Kühlung im zusätzlichen Wärmetauscher 16 verwendete Luft
der Raumluft entnommen und nach Durchgang durch den zusätzlichen Wärmetauscher 16
wieder der Raumluft zugeführt.
[0048] Figur 3 zeigt einen senkrecht geschnittenen Kondensationstrockner (im Folgenden mit
"Trockner" abgekürzt) gemäß einer zweiten Ausführungsform, bei der sich ein zusätzlicher
Wärmetauscher sowohl in der Wärmepumpe als auch im Kühlluftkanal eines Luft-Luft-Wärmetauschers
befindet. Außerdem wird bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform eine zusätzliche
Heizung verwendet.
[0049] Der in Figur 3 dargestellte Trockner 1 weist eine um eine horizontale Achse drehbare
Trommel als Trocknungskammer 3 auf, innerhalb welcher Mitnehmer 4 zur Bewegung von
Wäsche während einer Trommeldrehung befestigt sind. Prozessluft wird mittels eines
ersten Gebläses 19 über eine Heizung 18, durch eine Trommel 3, einen Luft-Luft-Wärmetauscher
11,12 sowie eine Wärmepumpe 13,14,15,17 in einem Luftkanal 2 im geschlossenen Kreis
geführt (Prozessluftkreis 2). Nach Durchgang durch die Trommel 3 wird die feuchte,
warme Prozessluft abgekühlt und nach Kondensation der in der Prozessluft enthaltenen
Feuchtigkeit wieder erwärmt. Dabei wird von der Heizung 18 bzw. dem Verflüssiger 15
erwärmte Luft von hinten, d.h. von der einer Tür 5 gegenüberliegenden Seite der Trommel
3, durch deren gelochten Boden in die Trommel 3 geleitet, kommt dort mit der zu trocknenden
Wäsche in Berührung und strömt durch die Befüllöffnung der Trommel 3 zu einem Flusensieb
6 innerhalb einer die Befüllöffnung verschließenden Tür 5. Anschließend wird der Luftstrom
in der Tür 5 nach unten umgelenkt und von dem Luftkanal 2 zum Luft-Luft- Wärmetauscher
11,12 geleitet. Dort kondensiert infolge Abkühlung die von der Prozessluft aus den
Wäschestücken aufgenommene Feuchtigkeit zumindest teilweise und wird im Kondensat-Behälter
21 aufgefangen, von dem aus sie entsorgt werden kann. Anschließend wird die etwas
abgekühlte Prozessluft zum Verdampfer 13 der Wärmepumpe 13,14,15,17 geführt, wo sie
weiter abgekühlt wird, wobei das dort anfallende Kondensat im Kondensat-Behälter 29
aufgefangen wird, von dem aus es durch Entleeren oder Abpumpen entsorgt werden kann.
Das im Verdampfer 13 verdampfte Kältemittel der Wärmepumpe 13,14,15,17 wird über einen
Kompressor 14 zum Verflüssiger 15 geleitet. Im Verflüssiger 15 verflüssigt sich das
Kältemittel unter Wärmeabgabe an die Prozessluft. Das nun in flüssiger Form vorliegende
Kältemittel wird anschließend zu einem zusätzlichen Wärmetauscher 16 geführt, der
sich im Kühlluftkanal 12 des Luft-Luft-Wärmetauschers 11,12 zwischen diesem und einem
zweiten Gebläse 20 befindet, und von dort über ein Drosselventil 17 wiederum zum Verdampfer
13, wodurch der Kältemittelkreis geschlossen ist. Die Kühlluft wird der Raumluft entnommen
und nach Durchgang durch den Luft-Luft-Wärmetauscher 11,12 wieder der Raumluft zugeführt.
[0050] Die Trommel 3 wird in der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform am hinteren Boden mittels
eines Drehlagers und vorne mittels eines Lagerschildes 7 gelagert, wobei die Trommel
3 mit einer Krempe auf einem Gleitstreifen 8 am Lagerschild 7 aufliegt und so am vorderen
Ende gehalten wird. Die Steuerung des Kondensationstrockners erfolgt über eine Steuerung
10, die vom Benutzer über eine Bedieneinheit 9 geregelt werden kann.
[0051] Neben der Steuerung 10 oder integriert in die Steuerung 10 umfasst der Kondensationstrockner
1 erste Mittel 26 zur Bestimmung einer Temperaturdifferenz ΔT = (T
K1 - T
K2) zwischen einer ersten Temperatur T
K1 des Kältemittels und einer nach einem Zeitraum Δt
1 gemessenen zweiten Temperatur T
K2 des Kältemittels und zum Vergleich von ΔT mit einer in der Steuerung 10 gespeicherten
Grenztemperaturdifferenz ΔT
Klim; eine Zählvorrichtung 27 zur Ermittlung einer Anzahl n an Fällen, in denen ΔT ≥ ΔT
Klim ist, und zweite Mittel 28 zum Vergleich der Anzahl n mit einer in der Steuerung 10
gespeicherten vorgegebenen Grenzanzahl n
lim und zur Auswertung der Differenz Δn = (n - n
lim) in Hinblick auf das Vorhandensein eines unzulässigen Betriebszustands.
[0052] 23 bedeutet den Ausgang des Verflüssigers 15. 24 bedeutet den Ausgang des Kompressors
14. Bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform ist jeweils ein Temperaturfühler 22
an den Ausgängen 23 und 24 angeordnet. Ein optisches Anzeigemittel 25 dient zur Anzeige
eines unzulässigen Betriebszustandes.
[0053] Figur 4 zeigt eine schematische Darstellung des Prozessluftkreises und des Wärmepumpenkreises
für die in Fig. 3 gezeigte zweite Ausführungsform. Während die Prozessluft im geschlossenen
Prozessluftkreis 2 und das Kältemittel im geschlossenen Kreislauf der Wärmepumpe 13,14,15,17
geführt wird, wird die zur Kühlung im Luft-Luft-Wärmetauscher 11,12 verwendete Luft
der Raumluft entnommen, über das zweite Gebläse 20 nach Durchgang durch den zusätzlichen
Wärmetauscher 16 zum Luft-Luft-Wärmetauscher 11,12 geleitet und anschließend wieder
der Raumluft zugeführt.
[0054] Fig. 5 zeigt eine schematische Darstellung des Prozessluftkreises und des Wärmepumpenkreises
für eine dritte Ausführungsform des Kondensationstrockners. Bei dieser Ausführungsform
ist der zusätzliche Wärmetauscher 16 im Kühlluftkanal 12 auf der dem Luft-Luft-Wärmetauscher
11,12 abgewandten Seite des zweiten Gebläses 20 angeordnet. Der Wärmetauscher 16 befindet
sich somit im Ansaugbereich der Kühlluft.
1. Kondensationstrockner (1) mit einer Trocknungskammer (3) für die zu trocknenden Gegenstände,
einem Prozessluftkreis (2), einem ersten Gebläse (19) im Prozessluftkreis (2), einer
Wärmepumpe (13, 14, 15, 17), in der ein Kältemittel zirkuliert, mit einem Verdampfer
(13), einem Kompressor (14), einem Verflüssiger (15) und einer Drossel (17), sowie
einem Temperaturfühler (22) zum Messen einer Temperatur des Kältemittels, und einer
Steuerung (10), dadurch gekennzeichnet, dass der Kondensationstrockner (1) erste Mittel (26) zur Bestimmung einer Temperaturdifferenz
ΔT = (TK1 - TK2) zwischen einer ersten Temperatur TK1 des Kältemittels und einer nach einem Zeitraum Δt1 gemessenen zweiten Temperatur TK2 des Kältemittels und zum Vergleich der Temperaturdifferenz ΔT mit einer in der Steuerung
(10) gespeicherten Grenztemperaturdifferenz ΔTKlim; eine Zählvorrichtung (27) zur Ermittlung einer Anzahl n an Fällen, in denen ΔTgrößer
oder gleich ATKlim ist, und zweite Mittel (28) zum Vergleich der Anzahl n mit einer in der Steuerung
(10) gespeicherten vorgegebenen Grenzanzahl nlim und zur Auswertung der Differenz Δn = (n - nlim) in Hinblick auf das Vorhandensein eines unzulässigen Betriebszustands umfasst, wobei
für den Fall Δn größer oder gleich n1, wobei n1 ein in der Steuerung (10) gespeicherter vorgegebener Wert ist, ein erster unzulässiger
Betriebszustand angezeigt wird.
2. Kondensationstrockner (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Mittel (28) die von der Zählvorrichtung (27) ermittelte Anzahl n auf Null
zurücksetzt, wenn die Bedingung Δn ≥ 0 nicht innerhalb eines in der Steuerung (10)
vorgegebenen Zeitraums Δt2 erfüllt ist.
3. Kondensationstrockner (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Temperaturfühler (22) an einem Ausgang (23) des Verflüssigers (15) oder
an einem Ausgang (24) des Kompressors (14) befindet.
4. Kondensationstrockner (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Wärmepumpe (13,14,15,17) ein zusätzlicher Wärmetauscher (16) angeordnet ist.
5. Kondensationstrockner (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zusätzliche Wärmetauscher (16) in einem Prozessluftkanal (11) zwischen dem Verdampfer
(13) und dem Verflüssiger (15) angeordnet ist.
6. Kondensationstrockner (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zusätzliche Wärmetauscher (16) in einem Kühlluftkanal (12) angeordnet ist.
7. Kondensationstrockner (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass er ein zweites Gebläse (20) zur Kühlung der Wärmepumpe (13,14,15,17) umfasst.
8. Kondensationstrockner (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Gebläse (20) in einem Kühlluftkanal (12) und/oder der Umgebung des Kompressors
(14) angeordnet ist.
9. Kondensationstrockner (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass er ein akustisches und/oder optisches Anzeigemittel (25) zur Anzeige eines unzulässigen
Betriebszustands aufweist.
10. Verfahren zum Betrieb eines Kondensationstrockners (1) mit einer Trocknungskammer
(3) für die zu trocknenden Gegenstände, einem Prozessluftkreis (2), einem ersten Gebläse
(19) im Prozessluftkreis (2), einer Wärmepumpe (13, 14, 15, 17), in der ein Kältemittel
zirkuliert, mit einem Verdampfer (13), einem Kompressor (14), einem Verflüssiger (15)
und einer Drossel (17) sowie einem Temperaturfühler (22) zum Messen einer Temperatur
des Kältemittels und einer Steuerung (10), wobei der Kondensationstrockner erste Mittel
(26) zur Bestimmung einer Temperaturdifferenz ΔT = (T
K1 - T
K2) zwischen einer ersten Temperatur T
K1 des Kältemittels und einer nach einem Zeitraum Δt
1 gemessenen zweiten Temperatur T
K2 des Kältemittels und zum Vergleich der Temperaturdifferenz ΔT mit einer in der Steuerung
(10) gespeicherten Grenztemperaturdifferenz ΔT
Klim; eine Zählvorrichtung (27) zur Ermittlung einer Anzahl n an Fällen, in denen ΔT größer
oder gleich βT
Klim ist, und zweite Mittel (28) zum Vergleich der Anzahl n mit einer in der Steuerung
(10) gespeicherten vorgegebenen Grenzanzahl n
lim und zur Auswertung der Differenz Δn = (n - n
lim) in Hinblick auf das Vorhandensein eines unzulässigen Betriebszustands umfasst,
gekennzeichnet durch folgende Schritte:
(a) Bestimmung der Temperaturdifferenz ΔT = (TK1 - TK2) zwischen einer ersten Temperatur TK1 des Kältemittels und einer nach einem Zeitraum Δt1 gemessenen zweiten Temperatur TK2 des Kältemittels unter Verwendung des Temperaturfühlers (22);
(b) Vergleich der Temperaturdifferenz ΔT mit einer in der Steuerung (10) gespeicherten
Grenztemperaturdifferenz ΔTKlim ;
(c) Heraufsetzen der Anzahl n in der Zählvorrichtung (27) um den Wert "1" für jeden
Fall, dass ΔT größer oder gleich ΔTKlim ist;
(d) Vergleich der Anzahl n mit einer in der Steuerung (10) gespeicherten vorgegebenen
Grenzanzahl nlim; und
(e) Auswertung der Differenz Δn = (n - nlim) in Hinblick auf das Vorhandensein eines unzulässigen Betriebszustands, indem für
den Fall Δn größer oder gleich n1, wobei n1 ein in der Steuerung (10) gespeicherter vorgegebener Wert ist, ein erster unzulässiger
Betriebszustand angezeigt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeige eines ersten unzulässigen Betriebszustands die Aufforderung, die Luftwege
im Kondensationstrockner zu reinigen, umfasst.
12. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass für den Fall Δn größer oder gleich n2, wobei n2 ein in der Steuerung (10) gespeicherter vorgegebener Wert ist, ein zweiter unzulässiger
Betriebszustand angezeigt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass neben der Anzeige eines zweiten unzulässigen Betriebszustands ein stattfindender
Trocknungsprozess unterbrochen wird.
1. Condensation drier (1) with a drying chamber (3) for the articles to be dried, a process
air circuit (2), a first fan (19) in the process air circuit (2), a heat pump (13,
14, 15, 17) in which a refrigerant circulates, with an evaporator (13), a compressor
(14), a condenser (15) and a choke (17), as well as a temperature sensor (22) for
measuring a temperature of the refrigerant, and a control (10), characterised in that the condensation dryer (1) comprises first means (26) for determination of a temperature
difference ΔT = (TK1 - TK2) between a first temperature TK1 of the refrigerant and a second temperature TK2, which is measured after a time interval Δt1, of the refrigerant and for comparison of the temperature difference ΔT with a limit
temperature difference ΔTKlim stored in the control (10), a counting device (27) for determination of a number
n of cases in which ΔT is greater than or equal to ΔTKlim, and second means (28) for comparison of the number n with a predetermined limit
number nlim stored in the control (10) and for evaluation of the difference Δn = (n - nlim) with respect to the presence of an impermissible operating state, wherein a first
impermissible operating state is indicated if Δn is greater than or equal n1, wherein n1 is a predetermined value stored in the control (10).
2. Condensation drier (1) according to claim 1, characterised in that the second means (28) resets the number n, which was determined by the counting device
(27), to zero when the condition Δn ≥ 0 is not fulfilled within a time interval Δt2 predetermined in the control (10).
3. Condensation drier (1) according to claim 1 or 2, characterised in that the temperature sensor (22) is located at an outlet (23) of the condenser (15) or
at an outlet (24) of the compressor (14).
4. Condensation drier (1) according to any one of claims 1 to 3, characterised in that an additional heat exchanger (16) is arranged in the heat pump (13, 14, 15, 17).
5. Condensation drier (1) according to claim 4, characterised in that the additional heat exchanger (16) is arranged in a process air channel (11) between
the evaporator (13) and the condenser (15).
6. Condensation drier (1) according to claim 4, characterised in that the additional heat exchanger (16) is arranged in a cooling air channel (12).
7. Condensation drier (1) according to any one of claims 1 to 6, characterised in that it comprises a second fan (20) for cooling the heat pump (13, 14, 15, 17).
8. Condensation drier (1) according to claim 7, characterised in that the second fan (20) is arranged in a cooling air channel (12) and/or in the environment
of the compressor (14).
9. Condensation drier (1) according to any one of claims 1 to 8, characterised in that it comprises an acoustic and/or optical indicating means (25) for indication of an
impermissible operating state.
10. Method for operation of a condensation drier (1) with a drying chamber (3) for the
articles to be dried, a process air circuit (2), a first fan (19) in the process air
circuit (2), a heat pump (13, 14, 15, 17) in which a refrigerant circulates, with
an evaporator (13), a compressor (14), a condenser (15) and a choke (17), as well
as a temperature sensor (22) for measuring a temperature of the refrigerant, and a
control (10), wherein the condensation dryer (1) comprises first means (26) for determination
of a temperature difference ΔT = (T
K1 - T
K2) between a first temperature T
K1 of the refrigerant and a second temperature T
K2, which is measured after a time interval Δt
1, of the refrigerant and for comparison of the temperature difference ΔT with a limit
temperature difference ΔT
Klim stored in the control (10), a counting device (27) for determination of a number
n of cases in which ΔT is greater than or equal to ΔT
Klim, and second means (28) for comparison of the number n with a predetermined limit
number n
lim stored in the control (10) and for evaluation of the difference Δn = (n - n
lim) with respect to the presence of an impermissible operating state,
characterised by the following steps:
(a) determination of the temperature difference ΔT = (TK1 - TK2) between a first temperature TK1 of the refrigerant and a second temperature TK2, which is measured after a time interval Δt1, of the refrigerant with use of the temperature sensor (22);
(b) comparison of the temperature difference ΔT with a limit temperature difference
ΔTKlim stored in the control (10);
(c) reduction of the number n in the counting device (27) by the value '1' for every
instance that ΔT is greater than or equal to ΔTKlim
(d) comparison of the number n with a predetermined limit number nlim stored in the control (10); and
(e) evaluation of the difference Δn = (n - nlim) with respect to the presence of an impermissible operating state and that a first
impermissible operating state is indicated if Δn is greater than or equal to n1, wherein n1 is a predetermined value stored in the control (10).
11. Method according to claim 10, characterised in that the indication of a first impermissible operating state comprises the requirement
for cleaning the air ways in the condensation drier.
12. Method according to claim 10, characterised in that a second impermissible operating state is indicated if Δn is greater than or equal
to n2, wherein n2 is a predetermined value stored in the control (10).
13. Method according to claim 12, characterised in that apart from the indication of a second impermissible operating state a drying process
which is taking place is interrupted.
1. Séchoir à condensation (1) comprenant une chambre de séchage (3) pour les objets à
sécher, un circuit d'air de traitement (2), un premier ventilateur (19) disposé dans
le circuit d'air de traitement (2), une pompe à chaleur (13, 14, 15, 17) dans laquelle
circule un agent réfrigérant, comprenant un évaporateur (13), un compresseur (14),
un condenseur (15) et un étrangleur (17), ainsi qu'un capteur de température (22)
destiné à mesurer une température de l'agent réfrigérant et une commande (10), caractérisé en ce que ledit séchoir à condensation (1) comprend des premiers moyens (26) destinés à déterminer
une différence de température ΔT = (TK1 - TK2) entre une première température TK1 de l'agent réfrigérant et une deuxième température TK2 de l'agent réfrigérant mesurée après une période Δt1 et à comparer la différence de température ΔT avec une différence de température
limite ΔTKlim enregistrée dans la commande (10), un dispositif de comptage (27) destiné à déterminer
un nombre n de cas où ΔT est supérieure ou égale à ΔTKlim, et des deuxièmes moyens (28) destinés à comparer le nombre n avec un nombre limite
nnm prédéfini enregistré dans la commande (10) et à évaluer la différence Δn = (n - nlim) quant à l'existence d'un état de fonctionnement inadmissible, un premier état de
fonctionnement inadmissible étant indiqué pour le cas Δn supérieure ou égale à n1 où n1 est une valeur prédéfinie enregistrée dans la commande (10).
2. Séchoir à condensation (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le deuxième moyen (28) remet à zéro le nombre n déterminé par le dispositif de comptage
(27) lorsque la condition Δn ≥ 0 n'est pas remplie pendant une période Δt2 prédéfinie dans la commande (10).
3. Séchoir à condensation (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le capteur de température (22) se trouve à une sortie (23) du condenseur (15) ou
à une sortie (24) du compresseur (14).
4. Séchoir à condensation (1) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'un échangeur de chaleur supplémentaire (16) est disposé dans la pompe à chaleur (13,
14, 15, 17)
5. Séchoir à condensation (1) selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'échangeur de chaleur supplémentaire (16) est disposé dans un canal d'air de traitement
(11) entre l'évaporateur (13) et le condenseur (15).
6. Séchoir à condensation (1) selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'échangeur de chaleur supplémentaire (16) est disposé dans un canal d'air de refroidissement
(12).
7. Séchoir à condensation (1) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'il comprend un second ventilateur (20) destiné au refroidissement de la pompe à chaleur
(13, 14, 15, 17).
8. Séchoir à condensation (1) selon la revendication 7, caractérisé en ce que le second ventilateur (20) est disposé dans un canal d'air de refroidissement (12)
et/ou le voisinage du compresseur (14).
9. Séchoir à condensation (1) selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'il comprend un moyen d'indication acoustique et/ou optique (25) destiné à indiquer
un état de fonctionnement inadmissible.
10. Procédé pour faire fonctionner un séchoir à condensation (1) comprenant une chambre
de séchage (3) pour les objets à sécher, un circuit d'air de traitement (2), un premier
ventilateur (19) disposé dans le circuit d'air de traitement (2), une pompe à chaleur
(13, 14, 15, 17) dans laquelle circule un agent réfrigérant, comprenant un évaporateur
(13), un compresseur (14), un condenseur (15) et un étrangleur (17), ainsi qu'un capteur
de température (22) destiné à mesurer une température de l'agent réfrigérant et une
commande (10), ledit séchoir à condensation comprenant des premiers moyens (26) destinés
à déterminer une différence de température ΔT = (T
K1 - T
K2) entre une première température T
K1 de l'agent réfrigérant et une deuxième température T
K2 de l'agent réfrigérant mesurée après une période Δt
1 et à comparer la différence de température ΔT avec une différence de température
limite ΔT
Klim enregistrée dans la commande (10), un dispositif de comptage (27) destiné à déterminer
un nombre n de cas où ΔT est supérieure ou égale à ΔT
Klim, et des deuxièmes moyens (28) destinés à comparer le nombre n avec un nombre limite
n
lim prédéfini enregistré dans la commande (10) et à évaluer la différence Δn = (n - n
lim) quant à l'existence d'un état de fonctionnement inadmissible,
caractérisé par les étapes suivantes :
(a) déterminer la différence de température ΔT = (TK1 - TK2) entre une première température TK1 de l'agent réfrigérant et une deuxième température TK2 de l'agent réfrigérant mesurée après une période Δt1 au moyen du capteur de température (22) ;
(b) comparer la différence de température ΔT avec une différence de température limite
ΔTKlim enregistrée dans la commande (10) ;
(c) augmenter le nombre n dans le dispositif de comptage (27) de la valeur "1" pour
chaque cas où ΔT est supérieure ou égale à ΔTKlim ;
(d) comparer le nombre n avec un nombre limite nlim prédéfini enregistré dans la commande (10) ; et
(e) évaluer la différence Δn = (n - nlim) quant à l'existence d'un état de fonctionnement inadmissible, en indiquant un premier
état de fonctionnement inadmissible pour le cas Δn supérieure ou égale à n1 où n1 est une valeur prédéfinie enregistrée dans la commande (10).
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'indication d'un premier état de fonctionnement inadmissible comprend l'invitation
à nettoyer les canalisations d'air dans le séchoir à condensation.
12. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'un second état de fonctionnement inadmissible est indiqué pour le cas Δn supérieure
ou égale à n2 où n2 est une valeur prédéfinie enregistrée dans la commande (10).
13. Procédé selon la revendication 12, caractérisé en ce que, outre l'indication d'un second état de fonctionnement inadmissible, il y a interruption
d'un processus de séchage en cours.