[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Stauchkräuseln eines synthetischen multifilen
Fadens gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0003] Die bekannte Vorrichtung weist eine Texturiereinrichtung zur Erzeugung eines Fadenstopfens
auf. Hierbei wird ein multifiler Faden in der Texturiereinrichtung mittels eines Fluidstroms
gefördert und innerhalb einer Stauchkammer zu einem Fadenstopfen aufgestaucht. Dabei
legen sich die Filamente des Fadens in Form von Schlingen und Bögen ab. Der Faden
wird erwärmt, um eine hohe Einprägung der Schlingen und Bögen innerhalb der Filamente
zu erhalten. In festem Abstand unterhalb der Texturiereinrichtung ist eine Kühleinrichtung
vorgesehen, durch welche der Fadenstopfen abgekühlt wird. Dadurch werden die Schlingen
und Bögen der Filamente innerhalb des Fadenstopfens fixiert, was zu einer Kräuselbeständigkeit
führt. Der Übergang des Fadenstopfens von der Texturiereinrichtung zur Kühleinrichtung
stellt somit eine Phase dar, in welcher die in dem Fadenstopfen enthaltene Wärme auf
das Polymer des Fadens einwirkt. Der Übergang von der Texturiereinrichtung zur Kühleinrichtung
bildet somit eine Warmstrecke, in der von außen eine Wärme weder zu- noch abgeführt
wird. Bei der bekannten Vorrichtung ist die Länge der Warmstrecke fest vorgegeben.
[0004] Es ist nun Aufgabe der Erfindung, die Vorrichtung der eingangs genannten Art derart
weiterzubilden, daß eine flexible Wärmebehandlung des Fadenstopfens innerhalb der
Warmstrecke möglich ist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch Vorrichtungen mit den Merkmalen nach Anspruch
1 bzw. 2 gelöst.
[0006] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen definiert.
[0007] Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die Länge der Warmstrecke, die zwischen
einem Stopfenauslaß der Texturiereinrichtung und einer Stopfenaufnahme der Kühleinrichtung
gebildet ist, veränderlich ist. Somit können in Abhängigkeit von dem Polymer des Fadens
sowie in Abhängigkeit von dem herzustellenden gekräuselten Garns jeweils optimale
Längen der Warmstrecke eingestellt werden. Hierzu ist ein Stellmittel vorgesehen,
durch welches der Abstand zwischen dem Stopfenauslaß der Texturiereinrichtung und
der Stopfenaufnahme der Kühleinrichtung einstellbar ist. Somit kann unabhängig von
der Geschwindigkeit des Fadenstopfens eine sehr kurze Warmstrecke oder eine lange
Warmstrecke zur thermischen Behandlung des Fadenstopfens vorgegeben werden.
[0008] Das Stellmittel zur Veränderung des Abstandes zwischen der Texturiereimichtung und
der Kühleinrichtung wirkt mit einer höhenverstellbaren Texturiereinrichtung oder mit
einer höhenverstellbaren Kühleinrichtung zusammen. Für den Fall, daß die Texturiereinrichtung
höhenverstellbar ausgebildet ist, wird durch das Stellmittel die Position des Stopfenauslasses
der Texturiereinrichtung relativ zur Stopfenaufnahme der Kühleinrichtung verändert.
[0009] Bei einer höhenverstellbaren Kühleinrichtung wirkt das Stellmittel derart, daß die
Position der Stopfenaufnahme der Kühleinrichtung relativ zu der Position des Stopfenauslasses
der Texturiereinrichtung veränderbar ist. Als Stellmittel sind hierbei grundsätzlich
elektrische, elektromechanische oder elektrohydraulische Einrichtungen geeignet.
[0010] Bei einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Kühleinrichtung durch
eine Kühltrommel gebildet, welche zumindest eine die Stopfenaufnahme bildende Stopfennut
aufweist, die am Umfang der Kühltrommel umlaufend angeordnet ist. Die Kühltrommel
wird mit einer Umfangsgeschwindigkeit angetrieben, die im wesentlichen auf die Geschwindigkeit
des Fadenstopfens angepaßt ist, um eine gleichmäßige Stopfenbildung innerhalb der
Texturiereinrichtung zu gewährleisten. Es ist jedoch auch möglich, die Umfangsgeschwindigkeit
der Kühleinrichtung zur Beeinflussung der Stopfenbildung innerhalb der Texturiereinrichtung
zu verändern.
[0011] Um ein sicheres Führen des Fadenstopfens aus der Texturiereinrichtung zu ermöglichen,
wird der Stopfenauslaß vorzugsweise durch ein Austragsrohr gebildet. Dabei wird zwischen
dem Ende des Austragsrohres und der Stopfennut der Kühltrommel vorzugsweise ein Mindestabstand
eingehalten, so daß ein störungsfreier Übergang des Fadenstopfens aus der Texturiereinrichtung
in die Kühleinrichtung möglich ist.
[0012] Das Austragsrohr der Texturiereinrichtung ist vorzugsweise im wesentlichen senkrecht
zu der Stopfennut der Kühltrommel ausgerichtet. Somit wird eine starke Umlenkung des
Fadenstopfens bewirkt, die ein Aufbrechen und damit eine bessere Kühlung des Stopfens
auf der Kühltrommel ermöglicht. Es ist jedoch möglich, daß das Austragsrohr im wesentlichen
tangential zu der Stopfennut ausgerichtet ist. Dabei findet keine wesentliche Umlenkung
des Fadenstopfens statt.
[0013] Die besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 6 zeichnet
sich dadurch aus, daß nicht nur der Abstand zwischen dem Stopfenauslaß und der Stopfenaufnahme
sondern gleichzeitig der Grad der Umlenkung des Fadenstopfens einstellbar ist. Hierzu
wird die Auftreffposition des Fadenstopfens relativ am Umfang der Kühltrommel durch
das Zusammenwirken des Stellmittels mit einer relativ zur Kühltrommel verschiebbaren
Texturiereinrichtung oder mit einer relativ zu der Texturiereinrichtung verschiebbaren
Kühltrommel verändert. So ist ein kurzer Abstand zwischen dem Stopfenauslaß und der
Stopfenaufnahme mit einer starken Auslenkung des Fadenstopfen und umgekehrt ein großer
Abstand mit einer geringen Auslenkung verknüpft.
[0014] Die Auftreffposition des Fadenstopfens ist vorteilhaft durch den Grad der Auslenkung
bestimmt, so daß durch die Wahl eines Auslenkwinkel gleichzeitig die Auf treffposition
des Fadenstopfen bestimmbar ist. Der Auslenkwinkel kann dabei in einem Bereich zwischen
0° und 90° eingestellt werden.
[0015] Da der Grad der Auslenkung des Fadenstopfens im wesentlichen die anschließende Kühlung
beeinflußt, in dem der Verbund des Fadenstopfens mehr oder wenig aufgelockert wird,
stellt eine Kombination zwischen einer höhenverstellbaren Texturiereinrichtung und
einer verschiebbaren Kühltrommel oder umgekehrt ein besonders bevorzugte Weiterbildung
der Erfindung da. Somit läßt sich eine geringe Auslenkung des Fadenstopfen mit einem
kurzen Abstand also einer kurzen Warmstrecke kombinieren. Es wird eine sehr langsam
wirkende Abkühlung des Fadenstopfen erreicht. Ebenso kann eine lange Warmstrecke mit
einer starken Auslenkung des Fadenstopfens kombiniert werden.
[0016] Zur Texturierung des Fadens weist die Texturiereinrichtung vorzugsweise einen düsenförmigen
Förderkanal und eine. Stauchkammer auf, wobei der Faden innerhalb des Förderkanals
der Texturierdüse durch ein Förderfluid geführt wird und in die Stauchkammer einmündet.
Es ist jedoch auch möglich, Texturiereinrichtungen zu verwenden, bei welchen der Faden
mittels Förderwalzen gefördert und in eine Stauchkamimer geführt werden.
[0017] Bei Verwendung geschlossener Texturierdüsen mit angrenzender Stauchkammer ist es
erforderlich, daß bei Prozeßbeginn zunächst der Stopfenauslaß kurzzeitig verschlossen
wird, um einen Fadenstopfenautbau zu erhalten. In dieser Phase ist es vorteilhaft,
wenn die höhenverstellbare Kühleinrichtung in eine Anlageposition führbar ist Damit
ist die Texturiereinrichtung zum Anlegen eines Fadens und zum Prozeßstart frei zugänglich.
Nachdem der Fadenstopfen gebildet und gefördert wird, wird sodann die Kühleinrichtung
in eine Betriebsposition zurückgeführt, in welcher eine für den jeweiligen Prozeß
vorbestimmte Warmstrecke eingestellt ist.
[0018] Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist besonders geeignet, um frisch gesponnene synthetische
multifile Fäden aus Polyamid, Polyester oder Polypropylene zu kräuseln. Die individuell
einstellbare Warmstrecke ermöglicht für jeden Polymertyp und jedes herstellbare Garn
eine optimale Texturierung mit sehr hoher Kräuselbeständigkeit. Es ist jedoch auch
möglich, unmittelbar einen von einer Vorlagespule abgezogenen Faden mittels der erfindungsgemäßen
Vorrichtung zu kräuseln.
[0019] Im folgenden wird die Erfindung anhand einiger Ausführungsbeispiele gemäß der beiliegenden
Figuren näher erläutert.
[0020] Es stellen dar:
- Fig. 1
- schematisch ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
- Fig. 2 und Fig.3
- schematisch weitere Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
[0021] In Fig. 1 ist ein erstes Ausfuhmngsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum
Stauchkräuseln eines synthetischen multifilen Fadens dargestellt Die Vorrichtung besteht
aus einer Texturiereinrichtung 1 und einer der Texturiereinrichtung 1 nachgeschalteten
Kühleinrichtung 2. Die Texturiereinrichtung 1 besitzt einen düsenförmigen Förderkanal
6. Der Förderkanal 6 besteht hierbei im wesentlichen aus zwei Abschnitten, die durch
einen engsten Querschnitt voneinander getrennt sind. In einem ersten Abschnitt kurz
vor dem engsten Querschnitt münden Düsenbohruhgen eines Injektors 5 in den Förderkanal
6. Der Injektor 5 ist mit einer hier nicht dargestellten Fluidquelle verbunden. Im
zweiten Abschnitt unterhalb des engsten Querschnittes erweitert sich der Förderkanal
6 und mündet in eine unmittelbar anschließende Stauchkammer 19.
[0022] Im Einlaßbereich der Stauchkammer 19 ist die Stauchkammerwand luftdurchlässig ausgebildet
und innerhalb einer Entlastungskammer 7 angeordnet. Unterhalb der Entlastungskammer
7 wird die Stauchkammer 19 durch ein Austragsrohr 8 mit im wesentlichen unverändertem
Querschnitt fortgesetzt. Am Ende des Austragsrohres 8 ist ein Stopfenauslaß 9 gebildet.
[0023] Die Texturiereinrichtung 1 ist höhenverstellbar ausgebildet und mit einem Stellmittel
3 verbunden. Hierzu ist die Texturiereinrichtung 1 über einen Träger 14 mit einem
beweglichen Schlitten 17 verbunden, welcher Schlitten 17 in einer Führung 15 geführt
ist. Zur Positionierung der Texturiereinrichtung 1 bzw. des Schlittens 17 greift ein
Stellzylinder 16 an den Träger 14 an. Der Stellzylinder 16 ist über hier nicht dargestellte
Steuermittel derart steuerbar, daß jede beliebige Position der Texturiereinrichtung
1 im wesentlichen in vertikaler Richtung einstellbar ist. Damit läßt sich der Abstand
A zwischen dem Stopfenauslaß 9 der Texturiereinrichtung 1 und einer Stopfenaufnahme
11 der Kühleinrichtung 2 einstellen. Der Abstand A bildet nach Verlassen der Stauchkammer
19 eine Warmstrecke, in welcher dem Fadenstopfen 10 im wesentlichen keine zusätzliche
Wärme zu- oder abgeführt wird.
[0024] Die Kühleinrichtung 2 ist als eine drehbare Kühltrommel 12 ausgebildet. Die Kühltrommel
12 wird über eine Welle 13 mit einer Umfangsgeschwindigkeit angetrieben, die im wesentlichen
gleich der Entstehungsgeschwindigkeit des Fadenstopfens 10 ist. Die Kühltrommel 12
weist zur Stopfenaufnahme eine am Umfang umlaufende Stopfennut 11 auf. Der Umfang
der Kühltrommel 12 ist luftdurchlässig ausgebildet, so daß ein von innen nach außen
oder ein von außen nach innen erzeugter Kühlluftstrom den in der Stopfennut 11 geführten
Fadenstopfen 10 durchdringt und kühlt. Nach Abkühlung des Fadenstopfens 10 wird der
Fadenstopfen zu einem gekräuselten Faden abgezogen.
[0025] Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Texturiereinrichtung
1 durch das Stellmittel 3 in eine Position gehalten, in welcher sich der Abstand A
zwischen dem Stopfenauslaß 9 und der Stopfenaufnahme 11 einstellt. Die Position bleibt
während der Texturierung unverändert. In der Texturiereinrichtung 1 wird über den
Injektor 5 ein Förderfluid in den Förderkanal 6 eingespeist. Dadurch entsteht am oberen
Ende des Förderkanals 6 eine Saugwirkung, die den Faden 4 in die Texturiereinrichtung
1 einsaugt. Der Faden 4 wird über das Förderfluid durch den Förderkanal 6 in die Stauchkammer
19 geführt In der Stauchkammer 19 staut sich der Faden 4 zu einem Fadenstopfen 10
auf. Das Filamentbündel des Fadens 4 öffnet sich dabei und die einzelnen Filamente
des Fadens 4 legen sich in Schlingen und Bögen aufeinander ab. Die Bildung des Fadenstopfens
10 wird hierbei im wesentlichen durch die Beschaffenheit des Förderfluids und den
Druck des Förderfluids bestimmt. Als Förderfluid wird vorzugsweise Heißluft verwendet.
Zum Abbau des Fluiddrucks des Förderfluids ist der obere Bereich der Stauchkammer
19 luftdurchlässig in Form von Luftschlitzen oder Lamellen ausgebildet, so daß das
Förderfluid in eine Entlastungskammer 7 und von da nach außen entweichen kann. Der
Fadenstopfen 10 wird mit einer definiert eingestellten Geschwindigkeit durch die Stopfenkammer
19 bis zum Stopfenauslaß 9 geführt. Nach Durchlauf der Warmstrecke wird der Fadenstopfen
10 von der Stopfennut 11 der Kühltrommel 12 übernommen. Am Umfang der Kühltrommel
12 wird der Fadenstopfen durch einen Kühlluftstrom gekühlt. Hierbei dreht sich die
Kühltrommel 12 in Pfeilrichtung vorzugsweise mit einer Umfangsgeschwindigkeit, die
gleich der Geschwindigkeit des Fadenstopfens 10 ist. Nach Abkühlung wird der Fadenstopfen
10 vom Umfang der Kühltrommel 12 als ein gekräuseltes Garn abgezogen.
[0026] Um den Fadenstopfen 10 unmittelbar nach Verlassen der Texturiereinrichtung 1 zu kühlen,
ist in Fig. 1 eine Position gestrichelt dargestellt, in welcher ein minimaler Abstand
zwischen dem Stopfenauslaß 9 und der Stopfenaufnahme 11 gebildet ist. Der Abstand
A
min bildet somit eine minimale Warmstrecke, um möglichst eine kurze Übergangszeit zwischen
der Texturierung in der Texturiereinrichtung 1 und der Kräuselfixierung auf der Kühltrommel
12 zu erhalten.
[0027] Ein weiterer Vorteil ist hierbei dadurch gegeben, daß eine starke Umlenkung des Fadenstopfens
vom Übergang der Texturiereinrichtung 1 zur Kühleinrichtung 2 bewirkt wird. Damit
wird ein Aufbrechen des Fadenstopfens 10 verursacht, das zu einer intensiven Kühlung
des Fadenstopfens 10 auf der Kühltrommel 12 führt.
[0028] Desweiteren läßt sich damit der Widerstand in der Fortbewegung des Fadenstopfens
10 in der Stauchkammer 19 der Texturiereinrichtung 1 beeinflussen. So führt ein höherer
Widerstand beim Ablauf des Fadenstopfens 10 beispielsweise zu einem kompakteren Fadenstopfen
mit einer größeren Dichte der abgelegten Filamente innerhalb des Fadenstopfens 10.
[0029] In Fig. 2 ist schematisch ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Vorrichtung gezeigt. Die Texturiereinrichtung 1 und die Kühleinrichtung 2 sind identisch
zu dem Ausführungsbeispiel aus Fig. 1 ausgebildet. Insoweit wird auf die Beschreibung
zu Fig. 1 Bezug genommen, und an dieser Stelle werden nur die Unterschiede beschrieben.
[0030] Bei der in Fig. 2 dargestellten Vorrichtung ist die Kühleinrichtung 2 höhenverstellbar
ausgebildet und wirkt mit dem Stellmittel 3 zusammen. Das Stellmittel 3 weist einen
steuerbaren Stellzylinder 16 sowie ein nicht näher dargestelltes Steuerungsmittel
zur Steuerung des Stellzylinders 16 auf. Der Stellzylinder 16 ist mit dem Träger 18
verbunden, an dessen einem Ende die Kühltrommel 12 gehalten ist. An dem gegenüberliegenden
Ende ist der Träger 18 mit einem höhenverstellbaren Schlitten 17 gekoppelt, der in
der Führung 15 geführt ist
[0031] Zur Einstellung der Warmstrecke, die durch den Abstand A zwischen dem Stopfenauslaß
9 der Texturiereinrichtung und der Stopfenaufnahme 11 der Kühleinrichtung gebildet
ist, wird die Kühltrommel 12 durch das Stellmittel 3 in seiner Position verstellt.
Durch Aktivierung des Stellzylinders 16 läßt sich die Kühltrommel 12 an dem Schlitten
17 nach unten oder oben führen. Bei Erreichen der gewünschten Länge der Warmstrecke
wird die Position der Kühltrommel 12 gehalten. Durch hier nicht dargestellte Fixiermittel
wird ein sicherer Betrieb der Ksihltrommel 12 gewährleistet.
[0032] In Fig. 3 ist schematisch ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Vorrichtung gezeigt Die Texturiereinrichtung 1 und die Kühleinrichtung 2 sind identisch
zu dem Ausführungsbeispiel aus Fig. 1 ausgebildet. Insoweit wird auf die Beschreibung
zu Fig. 1 Bezug genommen.
[0033] Das Ausführungsbeispiel ist in zwei verschiedenen Betriebsstellungen dargestellt.
Hierbei zeigt Fig. 3.1 das Ausführungsbeispiel in einer Betriebsstellung mit minimaler
Warmstrecke und Fig. 3.2 mit einer maximalen Warmstrecke zwischen der Texturiereinrichtung
1 und der Kühleinrichtung 2. Insoweit kein ausdrücklicher Bezug zu einer der Figuren
gemacht ist, gilt die nachfolgende Beschreibung für beide Figuren.
[0034] Bei der in Fig. 3.1 und 3.2 dargestellten Vorrichtung ist die Kühleinrichtung 2 verschiebbar
ausgebildet und wirkt mit dem Stellmittel 3 zusammen. Das Stellmittel 3 weist einen
steuerbaren Stellzylinder 16 sowie ein nicht näher dargestelltes Steuerungsmittel
zur Steuerung des Stellzylinders 16 auf Der Stellzylinder 16 ist mit einem Träger
18 verbunden. Der Träger 18 ist L-förmig ausgebildet, an dessen einem Ende die Kühltrommel
12 gehalten ist. An dem gegenüberliegenden Ende ist der Träger 18 mit einem verschiebbaren
Schlitten 17 gekoppelt. Der Schlitten 17 ist hierzu in einer horizontalen Führung
15 geführt.
[0035] Die Texturiereinrichtung 1 ist im Fadenlauf oberhalb der Kühleinrichtung 2 ortsfest
angebracht.
[0036] Zur Einstellung der Warmstrecke, die durch den Abstand A zwischen dem Stopfenauslaß
9 der Texturiereinrichtung 1 und der Stopfenaufnahme 11 der Kühleinrichtung 2 gebildet
ist, wird die Kühltrommel 12 durch das Stellmittel 3 in seiner Position quer zur Fadenlaufrichtung
verstellt. Durch Aktivierung des Stellzylinzylinders 16 läßt sich die Kühltrommel
12 an dem Schlitten 17 in der dargestellten Anordnung nach links oder rechts fuhren.
Bei Erreichen der gewünschten Lange der Warmstrecke wird die Position der Kühltrommel
12 gehalten.
[0037] In Fig. 3.1 ist das Ausführungsbeispiel in einer Betriebsstellung gezeigt, bei welcher
die Warmstrecke eine minimale Länge aufweist. Dabei ist zwischen dem Stopfenauslaß
9 der Texturiereinrichtung 1 und der Stopfenaufnahme 11 der Kühleinrichtung 2 der
minimale Abstand A
min eingestellt. In dieser Stellung wird der Fadenstopfen 10 beim Auftreffen in der Stopfenaufnahme
11 ausgelenkt. In der Auftreffposition des Fadenstopfens wird der Fadenstopfen 10
näherungsweise rechtwinkelig ausgelenkt. Die Auslenkung läßt sich somit durch einen
in der Fig. 3.1 gekennzeichneten Auslenkwinkel α charakterisieren. Der minimale Abstand
A
min ist somit mit einem Auslenkwinkel α = 90° verknüpft. Durch die starke Auslenkung
des Fadenstopfens 10 wird beim Auftreffen in die Stopfenaufinahme 11 durch die starke
Auslenkung ein Aufbrechen des Fadenstopfens 10 bewirkt, was zu einer intensiveren
Abkühlung am Umfang der Kühltrommel 12 führt.
[0038] In Fig. 3.2 ist das Ausführungsbeispiel in einer Betriebsstellung mit maximaler Warmstrecke
gezeigt. Hierbei trifft der Fadenstopfen 10 im wesentlichen tangential auf die Stopfenaufnahme
11 der Kühltrommel 2 auf Der Fadenstopfen 10 wird somit in der Auftreffposition am
Umfang der Kühltrommel 12 nicht ausgelenkt. Der Auslenkwinkel hat den Wert 0. Damit
wird eine maximale Warmstrecke zwischen der Texturiereinrichtung 1 und der Kühleinrichtung
2 erreicht, die durch den Abstand A
max gekennzeichnet ist.
[0039] Durch Verschieben der Kühltrommel 12 kann jede beliebige Position im Bereich zwischen
den in Fig. 3.1 und 3.2 gezeigten Stellungen realisiert werden. Hierbei kann jeder
Auftreffposition des Fadenstopfens in der Stopfenaufnahme 11 am Umfang der Kühltrommel
12 ein bestimmter Auslenkwinkel im Bereich zwischen 0 und 90° zugeordnet werden.
[0040] Das in Fig. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung
läßt sich auch vorteilhaft mit einer höhenverstellbaren Texturiereinrichtung 1, wie
sie beispielsweise in der Fig. 1 dargestellt ist, kombinieren. So wären kurze Warmstrecken
realisierbar, bei welchen eine sehr geringe oder keine Auslenkung des Fadenstopfens
beim Auftreffen in die Stopfenaufnahme erfolgt.
[0041] Ebenso könnte das Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung nach Fig.
3 dahingehend ausgebildet sein, daß die Texturiereinrichtung 1 gegenüber einer ortsfesten
Kühleinrichtung 2 verschiebbar ausgebildet ist Unabhängig davon, ob die Texturiereinrichtung
1 oder die Kühleinrichtung 2 verschiebbar sind, ergibt sich zusätzlich der Vorteil,
daß ein Anlegen des Fadens selbst bei sehr kurzer Warmstrecke ohne Problem ausführbar
ist.
[0042] Die in Fig. 1 bis 3 dargestellten Vorrichtungen sind beispielhaft als eine Texturiereinrichtung
mit Fluidförderung des Fadens und eine Kühleinrichtung mit rotierender Kühltrommel
ausgebildet Grundsätzlich ist die Erfindung nicht auf derartige konstruktive Ausführungen
beschränkt Der erfindungsgemäße Gedanke erfaßt auch derartige Vorrichtungen, bei welchen
beispielsweise eine Förderung in der Texturiereinrichtung durch mechanische Mittel
ausgeführt wird. Ebenso werden Kühleinrichtungen, die als Kühlrohr oder als horizontal
laufendes Siebband ausgeführt sind, erfaßt. Wesentlich ist hierbei die im Übergangsbereich
zwischen der Texturiereinrichtung und der Kühleinrichtung durchlaufene Warmstrecke
des Fadenstopfens. Durch die Erfindung läßt sich die Warmstrecke flexibel ausbilden,
so daß in Abhängigkeit von dem zugrundeliegenden Polymer des Fadens bzw. in Abhängigkeit
von der gewählten Kräuselung optimale Einstellungen möglich sind.
[0043] Ebenso ist die Ausbildung der Stellmittel in den dargestellten Ausführungsvarianten
beispielhaft Als Stellmittel sind auch elektrische oder elektronische Einrichtungen
geeignet. Dabei können die Texturiereinrichtung und/oder die Kühleinrichtung beweglich
ausgeführt sein. Die Höhenverstellung läßt sich ebenfalls durch eine schwenkbare Texturiereinrichtung
oder eine schwenkbare Kuhleinhchtung ausführen.
Bezugszeichenliste
[0044]
- 1 Texturiereinrichtung
- 2 Kühleinrichtung
- 3 Stellmittel
- 4 Faden
- 5 Injektor
- 6 Förderkanal
- 7 Entlastungskammer
- 8 Austragsrohr
- 9 Stopfenauslaß
- 10 Fadenstopfen
- 11 Stopfenaufnahme, Stopfennut
- 12 Kühltrommel
- 13 Welle
- 14 Träger
- 15 Führung
- 16 Stellzylinder
- 17 Schlitten
- 18 Träger
- 19 Stauchkammer
1. Vorrichtung zum Stauchkräuseln eines synthetischen multifilen Fadens (4) mit einer
Texturiereinrichtung (1) zur Erzeugung eines Fadenstopfens (10) und mit einer Kühleinrichtung
(2) zur Abkühlung des Fadenstopfens (10), wobei ein Stopfenauslaß (9) der Texturiereinrichtung
(1) in einem Abstand (A) zu einer Stopfenaufnahme (11) der Kühleinrichtung (2) angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stellmittel (3) vorgesehen ist, durch welches der Abstand (A) zwischen dem Stopfenauslaß
(9) der Texturiereinrichtung (1) und der Stopfenaufnahme (11) der Kühleinrichtung
(2) einstellbar ist, wobei die Texturiereinrichtung (1) höhenverstellbar ausgebildet
ist und derart mit dem Stellmittel (3) zusammenwirkt, daß die Position des Stopfenauslasses
(9) der Texturiereinrichtung (1) durch das Stellmittel (3) veränderbar ist.
2. Vorrichtung zum Stauchkräuseln eines synthetischen multifilen Fadens (4) mit einer
Texturiereinrichtung (1) zur Erzeugung eines Fadenstopfens (10) und mit einer Kühleinrichtung
(2) zur Abkühlung des Fadenstopfens (10), wobei ein Stopfenauslaß (9) der Texturiereinrichtung
(1) in einem Abstand (A) zu einer Stopfenaufnahme (11) der Kühleinrichtung (2) angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stellmittel (3) vorgesehen ist, durch welches der Abstand (A) zwischen dem Stopfenauslaß
(9) der Texturiereinrichtung (1) und der Stopfenaufnahme (11) der Kühleinrichtung
(2) einstellbar ist, wobei die Kühleinrichtung (2) höhenverstellbar ausgebildet ist
und derart mit dem Stellmittel (3) zusammenwirkt, daß die Position der Stopfenaufnahme
(11) der Kühleinrichtung (2) durch das Stellmittel (3) veränderbar ist.
3. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnen, daß die Kühleinrichtung (2) durch eine Kühltrommel (12) gebildet ist, welche zumindest
eine die Stopfenaufnahme bildende Stopfennut (11) aufweist, die am Umfang der Kühltrommel
(12) umlaufend angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stopfenauslaß (9) der Texturiereinrichtung (1) durch ein Austragsrohr (8) gebildet
ist; und daß der Abstand (A) zwischen dem Ende des Austragsrohres (8) und der Stopfennut
(11) der Kühltrommel (12) eine Mindestgröße aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Austragsrohr (8) der Texturiereinrichtung (1) im wesentlichen senkrecht oder
tangential zu der Stopfennut (11) der Kühltrommel (12) ausgerichtet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühleinrichtung (2) eine Kühltrommel (12) mit am Umfang ausgebildeter Stopfenaufnahme
(11) ist und daß die Texturiereinrichtung (1) oder die Kühltrommel (12) verschiebbar
ausgeführt ist und derart mit dem Stellmittel (3) zusammenwirkt, daß die Auftreffposition
des Fadenstopfens (10) in der Stopfenaufnahme (12) veränderbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Auftreffposition des Fadenstopfens durch den Grad der Auslenkung (Auslenkwinkel)
des Fadenstopfens bestimmbar ist, wobei durch das Stellmittel (3) ein Auslenkwinkel
in einem Bereich zwischen 0° und 90° einstellbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Texturiereinrichtung (1) und/oder die Kühleinrichtung (2) höhenverstellbar und/oder
verschiebbar ausgebildet sind.
9. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Texturiereinrichtung (1) einen düsenförmigen Förderkanal (6) und eine Stauchkammer
(19) aufweist, wobei der Förderkanal (6) mit einem Injektor (5) verbunden ist und
in die Stauchkammer (19) mündet und wobei die Stauchkammer (19) zum Teil durch ein
Austragsrohr (8) gebildet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühleinrichtung (2) in eine Anlegeposition führbar ist, in welcher die Texturiereinrichtung
(1) zum Anlegen eines Fadens frei zugänglich ist.
1. Device for compressive crimping of a synthetic multifilament thread (4), comprising
a texturizing device (1) for creating a thread stuffing (10) and a cooling device
(2) for cooling the thread stuffing (10), wherein a stuffing outlet (9) of the texturizing
device (1) is arranged at a distance (A) to a stuffing holder (11) of the cooling
device (2), characterized in that there is provided an adjusting means (3) by which the distance (A) between the stuffing
outlet (9) of the texturizing device (1) and the stuffing holder (11) of the cooling
device (2) is adjustable, wherein the texturizing device (1) is formed to be height-adjustable
and cooperates in such a way with the adjusting means (3) that the position of the
stuffing outlet (9) of the texturizing device (1) can be changed by the adjusting
means (3).
2. Device for compressive crimping of a synthetic multifilament thread (4), comprising
a texturizing device (1) for creating a thread stuffing (10) and a cooling device
(2) for cooling the thread stuffing (10), wherein a stuffing outlet (9) of the texturizing
device (1) is arranged at a distance (A) to a stuffing holder (11) of the cooling
device (2), characterized in that there is provided an adjusting means (3) by which the distance (A) between the stuffing
outlet (9) of the texturizing device (1) and the stuffing holder (11) of the cooling
device (2) is adjustable, wherein the cooling device (2) is formed to be height-adjustable
and cooperates in such a way with the adjusting means (3) that the position of the
stuffing holder (11) of the cooling device (2) can be changed by the adjusting means
(3).
3. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the cooling device (2) is formed by a cooling drum (12) that has at least one stuffing
groove (11) forming the stuffing holder, which is mounted so that the stuffing groove
surrounds the circumference of the cooling drum (12).
4. Device according to one of claims 1 to 3, characterized in that the stuffing outlet (9) of the texturizing device (1) is formed by an ejection tube
(8); and that the distance (A) between the end of the ejection tube (8) and the stuffing
groove (11) of the cooling drum (12) has a minimum size.
5. Device according to claim 4, characterized in that the ejection tube (8) of the texturizing device (1) is aligned essentially perpendicularly
or tangentially to the stuffing groove (11) of the cooling drum (12).
6. Device according to claim 1 or 2, characterized in that the cooling device (2) is a cooling drum (12) with the stuffing holder (11) formed
on the circumference of the cooling drum and that the texturizing device (1) or the
cooling drum (12) are realized to be slidable and cooperate with the adjusting means
(3) in such a way that the arrival position of the thread stuffing (10) in the stuffing
holder (12) can be changed.
7. Device according to claim 6, characterized in that the arrival position of the thread stuffing can be determined by the degree of deflection
(deflection angle) of the thread stuffing, wherein a deflection angle in the range
between 0° and 90° can be adjusted by the adjusting means (3).
8. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the texturizing device (1) and/or the cooling device (2) are height-adjustable and/or
can be displaced.
9. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the texturizing device (1) has a nozzle shaped conveying duct (6) and a compressing
chamber (19), wherein the conveying duct (6) is connected to an injector (5) and opens
into the compressing chamber (19), wherein the compression chamber (19) is partially
formed of an injection tube (8).
10. Device according to one of claims 2 to 9, characterized in that the cooling device (2) can be moved into a placement position, in which the texturizing
device (1) is freely accessible for placing a thread.
1. Dispositif de frisage par refoulement d'un fil multifilament synthétique (4) avec
un dispositif de texturation (1) pour générer un bouchon de fils (10) et avec un dispositif
de refroidissement (2) pour refroidir le bouchon de fils (10), une sortie du bouchon
(9) du dispositif de texturation (1) étant agencée à une distance (A) d'un logement
de bouchon (11) du dispositif de refroidissement (2), caractérisé en ce qu'un moyen d'ajustement (3) est prévu au moyen duquel la distance (A) entre la sortie
du bouchon (9) du dispositif de texturation (1) et le logement de bouchon (11) du
dispositif de refroidissement est ajustable, le dispositif de texturation (1) est
réalisé de manière à être ajustable en hauteur et coopère de façon telle avec le moyen
d'ajustement (3) que la position de la sortie du bouchon (9) du dispositif de texturation
(1) peut être modifiée par le dispositif d'ajustement (3).
2. Dispositif de frisage par refoulement d'un fil multifilament synthétique (4) avec
un dispositif de texturation (1) pour générer un bouchon de fils (10) et avec un dispositif
de refroidissement (2) pour refroidir le bouchon de fils (10), une sortie du bouchon
(9) du dispositif de texturation (1) étant agencée à une distance (A) d'un logement
de bouchon (11) du dispositif de refroidissement (2), caractérisé en ce qu'un moyen d'ajustement (3) est prévu au moyen duquel la distance (A) entre la sortie
du bouchon (9) du dispositif de texturation (1) et le logement de bouchon (11) du
dispositif de refroidissement est ajustable, le dispositif de refroidissement (2)
est réalisé de manière à être ajustable en hauteur et coopère de façon telle avec
le moyen d'ajustement (3) que la position du logement de bouchon (11) du dispositif
de refroidissement (2) peut être modifiée par le dispositif d'ajustement (3).
3. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de refroidissement (2) est formé par un tambour de refroidissement
(12) qui a au moins une rainure de bouchon (11) formant le logement de bouchon, laquelle
s'étend autour de la circonférence du tambour de refroidissement (12).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la sortie du bouchon (9) du dispositif de texturation (1) est formée par un tube
d'évacuation (8) et en ce que la distance (A) entre la fin du tube d'évacuation (8) et la rainure de bouchon (11)
du tambour de refroidissement (12) a une dimension minimale.
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que le tube d'évacuation (8) du dispositif de texturation (1) est aligné sensiblement
de manière perpendiculaire ou tangentielle par rapport à la rainure de bouchon (11)
du tambour de refroidissement (12).
6. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le dispositif de refroidissement (2) est un tambour de refroidissement (12) avec
un logement de bouchon (11) réalisé sur la circonférence et en ce que le dispositif de texturation (1) ou le tambour de refroidissement (12) est réalisé
de manière à être déplaçable et coopère de manière telle avec le moyen d'ajustement
(3) que la position de rencontre du bouchon de fils (10) dans le logement de bouchon
(12) est modifiable.
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que la position de rencontre du bouchon de fils est déterminable par le degré de déviation
(angle de déviation) du bouchon de fils, dans quel cas un angle de déviation est ajustable
dans une gamme entre 0° et 90° par le moyen d'ajustement (3).
8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de texturation (1) et/ou le dispositif de refroidissement (2) sont
réalisés de manière ajustable en hauteur et/ou déplaçable.
9. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de texturation (1) a un canal d'alimentation (6) en forme de buse et
une chambre de refoulement (19), le canal d'alimentation (6) étant relié à un injecteur
(5) et débouchant dans la chambre de refoulement (19) et la chambre de refoulement
(19) étant formée partiellement par un tube d'évacuation (8).
10. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 9, caractérisé en ce que le dispositif de refroidissement (2) peut être guidé dans une position d'application
dans laquelle le dispositif de texturation (1) est accessible librement pour l'application
d'un fil.