[0001] Die Erfindung betrifft einen Aufsteller zum Offenhalten einer Heck- oder Frontklappe
einer Kraftfahrzeugkarosserie in einer definierten Offenstellung, insbesondere während
einer Oberflächenbehandlung der Kraftfahrzeugkarosserie, gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
[0003] Bei der Produktion von Kraftfahrzeugen wird aus einzelnen Bauteilen zunächst eine
Rohkarosserie gefertigt. Diese wird anschließend in einer Oberflächenbehandlungsanlage
auf unterschiedliche Weise, z.B. durch Aufbringen von Lacken und anderen Beschichtungen,
behandelt. Im allgemeinen wird die Rohkarosserie dabei auch in Tauchbäder eingetaucht
und ggf. darin gedreht und/oder translatorisch bewegt.
[0004] Während des Eintauchvorgangs sollen die Heck- und Frontklappen der Rohkarosserien
leicht geöffnet sein, damit alle Teile der Klappen und ihrer Aufhängung gleichmäßig
behandelt werden können. Eine solche Offenstellung der Klappen ist auch deswegen günstig,
damit Lacke und andere Flüssigkeiten aus der Rohkarosserie leichter abfließen können.
[0005] Bewegt man Rohkarosserien mit geöffneten Heck- und Frontklappen in einem Tauchbad,
so können die durch die Bewegung verursachten Staudrücke dazu führen, daß sich die
Klappen wieder schließen oder zu weit öffnen. Um dies zu verhindern, werden Aufsteller
verwendet, welche die leicht geöffneten Klappen in den Tauchbädern und häufig auch
während der Bearbeitung in anderen Bearbeitungsstationen der Oberflächenbehandlungsanlage
in einer definierten Offenstellung fixieren. Meist werden die Aufsteller vor Beginn
oder während der Endmontage wieder demontiert.
[0006] Bekannte Aufsteller für Heck- und Frontklappen bestehen im wesentlichen aus einem
starren, evtl. abgewinkelten Stab, der an seinen Enden jeweils ein Befestigungselement
trägt. Der Stab ist so geformt, daß sich das eine Befestigungselement an der Heck-
oder Frontklappe und das gegenüber liegende Befestigungselement an einem feststehenden
Karosserieteil verschrauben läßt. Die Klappen sowie das feststehende Karosserieteil,
auf dem die betreffende Klappe in der Schließstellung aufliegt, weisen zu diesem Zweck
Bohrungen auf, die für die Verschraubung genutzt werden können.
[0007] Nachteilig ist bei den bekannten Aufstellern, daß ihre Montage und Demontage an der
Rohkarosserie relativ arbeitsaufwendig ist. Eine (De-)Montage kann relativ häufig
erforderlich sein, da häufig für die unterschiedlichen Bearbeitungsschritte, etwa
Tauchlackierung und Decklakkierung, unterschiedliche Aufsteller verwendet werden müssen.
Bei jedem Wechsel der Aufsteller sind somit eine Montage und eine Demontage erforderlich.
Ferner sind gelegentlich manuelle Nacharbeiten an der Innenseite der Heck- oder Frontklappe
erforderlich. Diese muß dann weit geöffnet werden, wozu der Aufsteller entfernt und
später wieder montiert werden muß.
[0008] Bei jeder Montage muß der Aufsteller an der Rohkarosserie ausgerichtet und mit dieser
manuell verschraubt werden; bei eine Demontage ist ein Lösen der Verschraubung im
allgemeinen ebenfalls nur manuell wegen der begrenzten Platzverhältnisse möglich.
[0009] Zum Aufstellen von Türen von Rohkarosserien sind Türaufsteller durch Benutzung bekannt
geworden, die im wesentlichen aus einem L-förmigen Winkel mit einem kurzen Schenkel
und einem langen Schenkel bestehen. Das freie Ende des kurzen Schenkels trägt ein
Befestigungsstück, über das sich der Türaufsteller an der Innenseite der Seitentür
anschrauben oder in sonstiger Weise lösbar befestigen läßt. An dem anderen Ende ist
der kurze Schenkel über eine Blattfeder mit dem langen Schenkel verbunden, der sich
im montierten Zustand in den Innenraum der Rohkarosserie hineinerstreckt.
[0010] An dem langen Schenkel ist seitlich eine Haltekerbe angeordnet, die in der Offenstellung
der Seitentür in einen Falz des vertikalen Türholms eingreift. Am freien Ende des
langen Schenkels ist ein Betätigungsteil angeordnet, mit dem der lange Schenkel gegen
den Widerstand der Blattfeder in einer horizontalen Ebene um einige Grad aus seiner
Ruheposition herausgeschwenkt werden kann. Durch Verschwenken des langen Schenkels
kann die Haltekerbe in Eingriff mit dem Falz des Türholms gebracht werden, um die
Seitentür in der Offenstellung zu fixieren. Durch erneutes Betätigen des Betätigungsteils
kann diese Fixierung wieder gelöst werden, so daß die Seitentür geschlossen oder vollständig
geöffnet werden kann.
[0011] Aus der
DE 20 2004 005 393 U1 ist ein Türaufsteller bekannt, der eine insgesamt U-förmige Konstruktion mit zwei
zueinander auslenkbaren Schenkeln hat, wobei das Betätigungsteil und das Befestigungsstück
an den freien Enden der Schenkel angeordnet sind.
[0013] Aus der eingangs genannten
US 4 070 050 A ist ein Aufsteller zum Offenhalten einer Heck- oder Frontklappe einer.Kraftfahrzeugkarosserie
bekannt, der einen als Wendelfeder ausgeführten elastischen Abschnitt aufweist, der
zum Ausgleich einer beim Öffnen der Heck- oder Frontklappe auftretenden Verschwenkung
der korrespondierenden Schließteile ausgebildet ist und eine Verrastung unter Federwirkung
ermöglicht.
[0014] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Aufsteller für eine Heck- oder Frontklappe anzugeben,
mit dem die Heck- oder Frontklappe einfacher in der definierten Offenstellung fixiert
und wieder aus dieser gelöst werden kann. Inbesondere sollen große Auslenkbewegungen
zwischen dem Rastelement und dem Befestigungselement vermieden werden, wie sie insbesondere
bei Aufstellern mit elastischen Abschnitten auftreten können.
[0015] Gelöst wird diese Aufgabe durch einen Aufsteller mit den Merkmalen des Anspruchs
1.
[0016] Eine Verrastbarkeit unter Federwirkung liegt im Sinne der Erfindung vor, wenn an
die ersten und zweiten Karosserieteile angreifenden Teile des Aufstellers gegen Überwindung
einer Rückstellkraft zueinander ausgelenkt werden können.
[0017] Die Verrastbarkeit des Aufstellers unter Federwirkung ermöglicht es, ohne zusätzliche
Werkzeuge und mit einigen wenigen Handgriffen die Heck- oder Frontklappe in der definierte
Offenstellung zu fixieren und sie später wieder aus dieser zu lösen.
[0018] Im Prinzip kann eine Verrastung an beiden Karosserieteilen durchgeführt werden, so
daß überhaupt keine Schraubverbindungen o. ä. erforderlich sind. Da in den Tauchbädern
allerdings relativ große Kräfte wirken können, wird es im allgemeinen günstiger sein,
das Befestigungselement starr, zum Beispiel mit Hilfe einer Schraubverbindung, an
dem ersten Karosserieteil zu befestigen. Auf diese Weise kann sich der Aufsteller
nicht in der Behandlungsanlage von der Rohkarosserie lösen.
[0019] Wird die Verrastung des Aufstellers gelöst, so bleibt das Befestigungselement an
dem ersten Karosserieteil befestigt. Handelt es sich bei dem ersten Karosserieteil
zum Beispiel um die Heck- oder Frontklappe, so kann diese zusammen mit dem Aufsteller
weiter geöffnet oder aber in eine annähernde Schließstellung überführt werden. Grundsätzlich
ist es aber auch möglich, die Rastverbindung an der Heck- oder Frontklappe vorzusehen.
[0020] Ein wesentlicher Vorteil des unter Federwirkung mit dem zweiten Karosserieteil verrastbaren
Aufstellers besteht darin, daß die Heck- oder Frontklappe nun auch mit Hilfe eines
Roboterarms in die definierte Offenstellung überführt und wieder aus dieser gelöst
werden kann. Zu diesem Zweck ist an dem Aufsteller lediglich ein geeignetes Betätigungsteil
zum Ver- und Entrasten vorzusehen. Das Betätigungsteil muß so ausgebildet sein, daß
eine Betätigung durch den Roboterarm möglich ist. Häufig weisen derartige Roboterarme
ein konisch geformtes Betätigungsstück auf. Das Betätigungsteil des Aufstellers kann
dann zum Beispiel ringförmig sein. Das konische Betätigungsstück des Roboterarms zentriert
sich dann in dem Ring von selbst, so daß eine Betätigung selbst dann möglich ist,
wenn die Lage des Aufstellers relativ zu dem Roboterarm nur ungefähr bekannt ist.
[0021] Am günstigsten ist es, wenn das Betätigungsteil derart angeordnet ist, daß es im
montierten Zustand des Aufstellers dasjenige Teil des Aufstellers ist, das am weitesten
vom Inneren der Kraftfahrzeugkarosserie nach außen ragt. Vorzugsweise befindet sich
das Betätigungsteil im montierten Zustand des Aufstellers sogar außerhalb der Kraftfahrzeugkarosserie.
[0022] Durch diese Maßnahme wird gewährleistet, daß der Roboterarm nicht weit oder sogar
überhaupt nicht in die Kraftfahrzeugkarosserie hineingreifen muß. Vorteilhaft ist
dies deswegen, weil Lackspuren oder sonstige Partikel, die sich auf dem Roboterarm
abgesetzt haben, auf diese Weise nicht in die Kraftfahrzeugkarosserie herabfallen
können, wenn der Roboterarm in diese hineingreift. Auf diese Weise werden Beschädigungen
der Oberfläche durch herabfallende Lackspuren und Partikel vermieden, die teure Nacharbeiten
erforderlich machen können.
[0023] Da im modernen Kraftfahrzeugbau sehr vielfältige Karosserietypen eingesetzt werden,
wird es im allgemeinen vom Einzelfall abhängen, an welchen Punkten der Kraftfahrzeugkarosserie
der Aufsteller angreift. Wie bereits erwähnt, wird es in der Regel am günstigsten
sein, wenn das Befestigungselement an der Heck- oder Frontklappe befestigt ist. Bei
dem zweiten Karosserieteil, mit dem der Aufsteller unter Federwirkung verrastet, kann
es sich dann zum Beispiel um ein nicht bewegliches Teil der Kraftfahrzeugkarosserie
handeln, auf dem die Heck- oder Frontklappe in der Schließstellung aufliegt. Es kommen
aber auch andere Karosserieteile, zum Beispiel in Längsrichtung verlaufende Hohlprofile,
zur Verrastung des Aufstellers in Betracht.
[0024] Die Verrastung erfordert ein speziell geformtes Rastelement, das über ein Verbindungselement
mit dem Befestigungselement verbunden ist. Ein solches
[0025] Rastelement kann beispielsweise durch mindestens eine an das Verbindungselement angeformte
Abwinkelung gebildet sein. Eine solche Abwinkelung kann dann zum Beispiel in eine
Ausnehmung, eine Bohrung oder in ein Hohlprofil der Kraftfahrzeugkarosserie rastartig
eingreifen.
[0026] Um die Federwirkung zu erzeugen, kann das Verbindungselement ganz oder teilweise
aus einem elastischen Material gefertigt sein. Alternativ oder auch zusätzlich hierzu
kann das Verbindungselement ein Federelement, zum Beispiel in Form einer Blattfeder,
enthalten.
[0027] Für das Offenhalten von Heckklappen hat es sich günstig erwiesen, wenn das Verbindungselement
des Aufstellers im wesentlichen die Form eines U-förmigen Bügels mit zwei Schenkeln
hat. Das Befestigungselement und das Rastelement sind dabei an den Enden der zwei
Schenkel angeordnet. Eine solche Anordnung ist besonders dann vorteilhaft einsetzbar,
wenn die Punkte, an denen der Aufsteller an den Karosserieteilen angreift, nicht allzu
weit voneinander beabstandet sind. Bei dieser Ausgestaltung hat es sich ferner als
günstig erwiesen, wenn das Betätigungsteil und das Federelement zwischen den beiden
Schenkeln angeordnet sind, da auf diese Weise einerseits eine gute Zugänglichkeit
gewährleistet ist und andererseits sich die Federwirkung optimal entfalten kann.
[0028] Zur Begrenzung von Auslenkbewegungen zwischen dem Rastelement relativ zu dem Befestigungselement
ist erfindungsgemäß ein Anschlag vorgesehen. Bei Vorsehen einer Blattfeder kann der
Anschlag z.B. deren Bewegung unmittelbar begrenzen. Ein Anschlag verhindert, daß der
Roboterarm bei seiner Betätigungsbewegung nur gegen die Federwirkung arbeitet, ohne
aber die Heck- oder Frontklappe in die gewünschte Schließstellung zu überführen. Die
damit einhergehenden großen Auslenkbewegungen zwischen dem Rastelement und dem Befestigungselement
vergrößern die Biegebeanspruchung des Federelements oder des elastischen Verbindungselements
und können auf längere Sicht zu Ermüdungsbrüchen führen. Eine Begrenzung der Auslenkbewegung
hat sich aber auch deswegen als vorteilhaft erwiesen, weil dadurch die Gefahr eines
unbeabsichtigten Lösens der Verrastung verringert wird.
[0029] Beim Offenhalten von Frontklappen sind gelegentlich größere Abstände zu überwinden,
da zur besseren Montierbarkeit des Motors eine obere Querstruktur erst bei der Endmontage
montiert wird. Deswegen ist es häufig erforderlich, den Aufsteller an Längsträgern
der Rohkarosserie zu befestigen.
[0030] Wegen der größeren Abstände kann es günstig sein, wenn von dem Federelement das Verbindungselement
zu dem Rastelement und ein zusätzliches Verbindungsstück zu dem Betätigungsteil abgeht.
Auf diese Weise kann das Betätigungsteil so angeordnet werden, daß es weit genug vom
Inneren der Kraftfahrzeugkarosserie nach außen ragt und somit gut von dem Roboterarm
betätigt werden kann.
[0031] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnungen. Darin zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Darstellung eines in eine Rohkarosserie montierten Heckklappenaufstellers
gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
- Figur 2
- eine Seitenansicht eines Heckklappenaufstellers gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel
der Erfindung in nicht maßstäblicher Darstellung;
- Figur 3
- einen Längsschnitt des in der Figur 2 gezeigten Heckklappenaufstellers;
- Figur 4
- eine Draufsicht auf den in den Figuren 2 und 3 gezeigten Heckklappenaufsteller;
- Figur 5
- eine perspektivische Darstellung eines in eine Rohkarosserie montierten Frontklappenaufstellers
gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
- Figur 6
- eine Seitenansicht eines Frontklappenaufstellers gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiels
der Erfindung in nicht maßstäblicher Darstellung;
- Figur 7
- eine Vorderansicht des in der Figur 6 gezeigten Frontklappenaufstellers;
- Figur 8
- eine Draufsicht auf den in den Figuren 6 und 7 gezeigten Frontklappenaufsteller.
[0032] Die Figur 1 zeigt in einer perspektivischen Darstellung einen insgesamt mit 10 bezeichneten
Heckklappenaufsteller sowie Teile einer Rohkarosserie 12. In der Figur 1 sind eine
Heckklappe 14 der Rohkarosserie 12 sowie Ausschnitte von Karosserieteilen zu erkennen,
die einen Kofferraum 16 festlegen. Im einzelnen handelt es sich bei diesen Karosserieteilen
um eine Querstruktur 18, auf der die Heckklappe 14 im geschlossenen Zustand aufliegt,
sowie ein Seitenblech 20. Beim Schließen schwenkt die Heckklappe 14 nach unten, wie
dies in der Figur 1 mit einem Pfeil 22 angedeutet ist.
[0033] Der Heckklappenaufsteller 10 hat die Aufgabe, die Heckklappe 14 in einer definierten
Offenstellung zu fixieren. Der Hecklappenaufsteller 10 weist zu diesem Zweck ein Befestigungselement
24 auf, das im dargestellten Ausführungsbeispiel als rechteckige Platte ausgeführt
ist, die zwei Bohrungen aufweist. Die Bohrungen in dem Befestigungselement 24 sind
so angeordnet, daß sie bei richtiger Ausrichtung mit zwei korrespondierenden Bohrungen
in der Heckklappe 14 fluchten. Auf diese Weise kann das Befestigungselement 24 mit
Hilfe zweier Schrauben 26a, 26b fest, aber lösbar mit der Heckklappe 14 verbunden
werden.
[0034] Die Ausgestaltung des Befestigungselements 24 hängt im einzelnen von der Form der
Heckklappe 14 ab. Häufig sind dort ohnehin Bohrungen vorgesehen, um beispielsweise
Teile eines Schlosses für die Heckklappe 14 befestigen zu können. Es kommt aber auch
in Betracht, an der Heckklappe 14 einen Bereich vorzusehen, der eigens an ein fest
vorgegebenes Befestigungselement 24 angepaßt ist. Im letztgenannten Fall ist es möglich,
ein und denselben Heckklappenaufsteller 10 für eine Vielzahl unterschiedlich geformter
Rohkarosserien einzusetzen.
[0035] Das Befestigungselement 24 besteht bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel genauso
wie die übrigen, noch näher zu erläuternden Teile des Heckklappenaufstellers 10 aus
Edelstahl. Auf diese Weise ist gewährleistet, daß der Heckklappenaufsteller 10 auch
über viele Einsatzzyklen hinweg trotz der hohen thermischen und chemischen Belastungen,
die üblicherweise in Oberflächenbehandlungsanlagen auf den Heckklappenaufsteller 10
einwirken, nicht korrodiert. Die Verwendung beständiger, nicht korrodierender Materialien
ist deswegen wichtig, weil ansonsten Rost, wie er z.B. nach einer naßchemischen Reinigung
entstehen kann, oder andere Teilchen sich von dem Heckklappenaufsteller lösen und
auf die empfindlichen Oberflächen der Rohkarosserien herabfallen können.
[0036] Das Befestigungselement 24 ist durch ein insgesamt mit 28 bezeichnetes Verbindungselement
mit einem Rastbügel 30 verbunden, der an einem stabförmigen, am Ende abgewinkelten
Abschnitt 32 des Verbindungselements 28 angeschweißt ist. Der Rastbügel 30 ist so
ausgebildet, daß er mit den Kofferraum 16 begrenzenden Karosserieteilen verrasten
kann, was weiter unten näher erläutert wird. Bei dem in der der Figur 1 gezeigten
Ausführungsbeispiel handelt es sich bei diesen Karosserieteilen um zwei Laschen 34,
die an die Innenseite des Kofferraums 16 angeschweißt sind, von denen aber in der
Figur 1 nur die nach vorne weisende Lasche erkennbar ist. Die Laschen 34 können beispielsweise
zur Befestigung von Teilen eines Schlosses für die Heckklappe 14 vorgesehen sein.
[0037] In das Verbindungselement 28 ist ein insgesamt mit 36 bezeichnetes Federelement integriert.
Das Federelement 36 weist eine Blattfeder 38 auf, die an ihren gegenüberliegenden
Enden in erste Klemmplatten 40 bzw. zweite Klemmplatten 42 eingeklemmt ist. Die Klammplatten
40, 42 sind an einen oberen Abschnitt 43 und einen unteren Abschnitt 45 des Verbindungselements
28 angeschweißt.
[0038] Die Blattfeder 38 stellt bei diesem Ausführungsbeispiel das einzige elastische Element
des Heckklappenaufstellers 10 dar. Dadurch entsteht zwischen den ersten Klemmplatten
40 und zwei Begrenzungsplatten 44, die an die zweiten Klemmplatten 42 angeschweißt
sind, eine Art Scharniergelenk. Auf diese Weise kann der zum Befestigungselement 24
führende Abschnitt 43 des Verbindungselements 28 gegenüber den zum Rastbügel 30 führenden
Abschnitten 45, 32 des Verbindungselements 28 gegen Überwindung der durch die Blattfeder
38 erzeugten Federkraft ausgelenkt werden. Der maximale Auslenkwinkel wird dabei durch
die beiden Begrenzungsplatten 44 festgelegt.
[0039] Zwischen den zum Rastbügel 30 führenden Abschnitten 32, 45 des Verbindungselements
28 ist noch ein Betätigungsteil 46 integriert, welches im dargestellten Ausführungsbeispiel
als Ring ausgebildet ist.
[0040] Der vorstehend beschriebene Heckklappenaufsteller 10 funktioniert wie folgt:
[0041] Nach der Montage der Rohkarosserie 12 und vor Beginn der Oberflächenbehandlung in
einer Oberflächenbehandlungsanlage wird der Heckklappenaufsteller 10 mit Hilfe des
Befestigungselements 24 und den Schrauben 26a, 26b mit der Heckklappe 14 verschraubt.
Die Figur 1 zeigt den Heckklappenaufsteller 10 in diesem Zustand. Um nun die Heckklappe
14 in die für die Oberflächenbehandlungsanlage erforderliche definierte Offenstellung
zu überführen, fährt ein konisches Betätigungsstück eines Roboterarms in das Betätigungsteil
46 ein. Da sich das konische Betätigungsstück in dem ringförmigen Betätigungsteil
46 von selbst zentriert, sind an die Lagegenauigkeit keine hohen Anforderungen zu
stellen.
[0042] Der Roboterarm lenkt nun die unteren, zum Rastbügel 30 führenden Abschnitte 45, 32
des Verbindungselements 28 gegenüber dem zum Befestigungselement 24 führenden Abschnitt
43 in der durch einen Pfeil 48 angedeuteten Richtung so weit aus, daß der Rastbügel
30 an den Laschen 34 vorbei geführt und unter den Laschen 34 eingehängt werden kann.
Die von der Blattfeder 38 erzeugte Rückstellkraft führt dabei zu einer Verrastung
des Rastbügels 30 mit den Laschen 34. Im verrasteten Zustand klemmt sich der Rastbügel
30 unter Wirkung der von der Blattfeder 38 erzeugten Federkraft unter den Laschen
34 fest. Die durch die Federkraft hervorgerufenen Reibungskräfte bewirken, daß sich
der Rastbügel nicht ohne weiteres von den Laschen 34 lösen kann. Zum Lösen der Rastverbindung
müssen die unteren Abschnitte 45, 32 des Verbindungselements 28 wieder ausgelenkt
werden.
[0043] Bei ausreichender Steifigkeit der Blattfeder 38 ist diese Verrastung so fest, daß
auch die relativ großen Kräfte, die zum Beispiel während einer Tauchlackierung zwischen
Heckklappe 14 und der übrigen Rohkarosserie 12 wirken, nicht zu einem Lösen der Rastverbindung
führen können. Auf diese Weise bleibt die Heckklappe 14 zuverlässig in der definierten
Offenstellung fixiert.
[0044] Im Prinzip könnte eine Verrastung aber auch dadurch erzielt werden, daß der Rastbügel
30 im verrasteten Zustand an Karosserieteilen weitgehend kräftefrei anliegt. Nur zum
Lösen wäre dann eine Federkraft zu überwinden. Eine solche relative lose Befestigung
kommt z.B. dann in Betracht, wenn der Rastbügel 30 in Öffnungen o.ä. der Karosserieteile
eingehängt werden kann, die eine relativ starre Verbindung des Rastbügels 30 mit den
Karosserieteilen gewährleisten. Wird der insgesamt U-förmige Rastbügel 30 z.B. andersherum
an den Abschnitt 32 angeschweißt, so daß die Enden der Schenkel nach oben weisen,
so können diese bei entsprechender Auslegung des Rastbügels 30 in die Öffnungen 47
eingreifen, die in den Laschen 34 ausgebildet sind.
[0045] Soll die Fixierung der Heckklappe 14 zeitweilig oder auch endgültig wieder gelöst
werden, so greift ein Roboterarm mit seinem konischen Betätigungsstück erneut an dem
Betätigungsteil 46 an und lenkt den Rastbügel 30 wieder in der mit dem Pfeil 48 angedeuteten
Richtung aus. Der Rastbügel 30 kann nun an den Laschen 34 vorbeigeführt werden, wodurch
die Rastverbindung gelöst wird. Die Heckklappe 14 kann jetzt wieder frei in ihrer
Aufhängung verschwenkt werden.
[0046] Selbstverständlich ist es möglich, den Heckklappenaufsteller 10 nicht nur mit einem
Roboterarm, sondern auch manuell zu betätigen.
[0047] Durch die vorstehend geschilderte Konstruktion des Heckklappenaufstellers 10 ist
gewährleistet, daß das Betätigungsteil 46 außerhalb der eigentlichen Rohkarosserie
12 angeordnet ist. Auf diese Weise ist das Betätigungsteil 46 zum einen sehr gut für
einen Roboterarm zugänglich. Zum anderen wird dadurch verhindert, daß vom Roboterarm
herunterfallende Partikel auf die Rohkarosserie fallen können und dort zu Beschädigungen
der Oberfläche führen. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn der Roboterarm in
Bereichen angeordnet ist, die einer verstärkten Verschmutzung, zum Beispiel durch
Lackteilchen, ausgesetzt sind.
[0048] Die Figuren 2 bis 4 zeigen in einer Seitenansicht, einem Längsschnitt bzw. einer
Draufsicht einen Heckklappenaufsteller gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel in
nicht maßstäblicher und teilweise zeichnerisch nicht korrekter Darstellung. Gleiche
oder einander entsprechende Teile sind dabei mit um 100 erhöhten Bezugsziffern bezeichnet.
[0049] Der Heckklappenaufsteller 110 unterscheidet sich von dem in der Figur 1 gezeigten
Heckklappenaufsteller 10 lediglich durch einige kleinere Details. So weist das Befestigungselement
124 anstelle einer der Bohrungen ein Langloch 150 auf, wie dies in der Figur 3 erkennbar
ist. Ferner geht von dem Befestigungselement 124 ein Haken 152 ab, der ebenfalls der
Befestigung an der Heckklappe dient. Ein solcher zusätzliche Haken 152 kann im Hinblick
auf die besondere Geometrie der Heckklappe veranlaßt sein. Anstelle eines bügelförmigen
Rastelements weist der Heckklappenaufsteller 110 außerdem einen einfachen Rasthaken
130 auf, der unter ein entsprechend geformtes Teil der Karosserie eingehängt werden
kann.
[0050] Die Figur 5 zeigt in einer perspektivischen Darstellung einen insgesamt mit 210 bezeichneten
Frontklappenaufsteller. Der Frontklappenaufsteller 210 hat zwar wegen der anderen
Form der Kraftfahrzeugkarosserien an ihrer Frontseite eine etwas andere Form als der
in der Figur 1 gezeigte Heckklappenaufsteller 10. Das Grundprinzip ist jedoch gleich,
weswegen gleiche oder einander entsprechende Teile des Frontklappenaufstellers 210
mit gegenüber dem Heckklappenaufsteller 10 um 200 erhöhten Bezugsziffern bezeichnet
sind und deswegen teilweise nicht nochmals eingehend erläutert werden.
[0051] Von einem Befestigungselement 224 geht unmittelbar ein Federelement 236 ab, das genauso
wie das Federelement 36 des Heckklappenaufstellers 10 ausgebildet ist. Innerhalb einer
durch eine Blattfeder 238 des Federelements 236 festgelegten Ebene, jedoch schräg
zur Längsrichtung der Blattfeder 238, verläuft ein Verbindungselement 228, das am
Ende eine Abwinkelung 230 trägt.
[0052] Von dem Federelement 236 geht ferner ein Winkel 254 ab, der eine Ebene festlegt,
die senkrecht zur durch die Blattfeder 238 festgelegten Ebene angeordnet ist. An einem
dem Federelement 236 gegenüberliegenden Ende des Winkels 254 ist ein ringförmiges
Betätigungsteil 246 angeschweißt.
[0053] Zur Versteifung der Konstruktion verläuft zwischen dem Winkel 254 und dem Verbindungselement
228 eine Querstrebe 256 und zwischen dem Federelement 236 und dem Betätigungsteil
246 eine Diagonalstrebe 258.
[0054] Durch die vorstehend beschriebene Konstruktion ist das Betätigungsteil 246 der Ebene
vorgelagert, die durch die Blattfeder 238, das Verbindungselement 228, die Querstrebe
256 und den längeren Abschnitt des Winkels 254 gebildet wird.
[0055] Im Folgenden wird die Funktion des Frontklappenaufstellers 210 erläutert:
[0056] Nach der Montage der Rohkarosserie und vor Beginn der Oberflächenbehandlung wird
der Frontklappenaufsteller 210 mit Hilfe des Befestigungselements 224 an der Innenseite
der Frontklappe 214 in nicht näher dargestellter Weise lösbar und starr befestigt.
Zu diesem Zweck kann beispielsweise eine Verschraubung vorgesehen sein.
[0057] Um die Frontklappe 214 in einer definierten Offenstellung gegenüber den übrigen Karosserieteilen
und insbesondere den Kotflügeln 220 zu fixieren, greift ein Roboterarm mit einem konischen
Betätigungsstück in das ringförmige Betätigungsteil 246 ein. Da das Betätigungsteil
246 außerhalb der Karosserieteile liegt, besteht nicht die Gefahr, daß sich vom Roboterarm
Partikel lösen und auf die Karosserieteile fallen können.
[0058] Der Roboterarm lenkt nun die unterhalb des Federelements 236 angeordneten Teile des
Frontklappenaufstellers 210 so weit nach vorne aus, daß die Abwinkelung 230 in einen
als Hohlprofil ausgebildeten Längsträger 260 der Rohkarosserie eingehängt werden kann.
Die von der Blattfeder 238 ausgeübte Rückstellkraft bewirkt, daß nach dem Entfernen
des Roboterarms die Abwinkelung 230 in dem Längsträger 260 verrastet bleibt.
[0059] Soll zwischenzeitlich oder am Ende der Oberflächenbehandlung die Arretierung der
Frontklappe 214 wieder gelöst werden, so fährt der Roboterarm erneut mit seinem Betätigungsstück
in das Betätigungsteil 246 ein, verschwenkt den beweglichen Teil des Frontklappenaufstellers
210 nach vorne und löst auf diese Weise die Verrastung der Abwinkelung 230 in dem
Längsträger 260.
[0060] Selbstverständlich ist es auch hier möglich, den Frontklappenaufsteller 210 nicht
mit einem Roboterarm, sondern manuell zu betätigen.
[0061] Die Figuren 6 bis 8 zeigen einen insgesamt mit 310 bezeichneten Frontklappenaufsteller
gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel in einer Seitenansicht, einer Vorderansicht
bzw. einer Draufsicht. Teile, die bei dem in der Figur 5 gezeigten Frontklappenaufsteller
210 in gleicher oder ähnlicher Weise Entsprechungen haben, sind dabei mit um nochmals
100 erhöhten Bezugsziffern bezeichnet.
[0062] Der Frontklappenaufsteller 310 unterscheidet sich von dem Frontklappenaufsteller
210 im wesentlichen nur dadurch, daß das Betätigungsteil 346 um 90° verdreht angeordnet
ist. Ferner sind (insbesondere in der Figur 8) bei dem Befestigungselement 324 weitere
Einzelheiten, nämlich insbesondere zwei Bohrungen 360, erkennbar.
1. Aufsteller zum Offenhalten einer Heck- oder Frontklappe (14; 214) einer Kraftfahrzeugkarosserie
in einer definierten Offenstellung, insbesondere während einer Oberflächenbehandlung
der Kraftfahrzeugkarosserie, mit einem Befestigungselement (24; 124; 224; 324) zum
lösbaren Befestigen des Aufstellers an einem ersten Karosserieteil (14; 214), wobei
der Aufsteller unter Federwirkung mit einem zweiten Karosserieteil (18, 34; 216) verrastbar
ist, und wobei
der Aufsteller ein Rastelement (30; 130; 230; 330) zum Verrasten mit dem zweiten Karosserieteil
(18, 34; 216) aufweist, das über ein Verbindungselement (28; 128; 228; 328) mit dem
Befestigungselement (24; 124; 224; 324) verbunden ist,
gekennzeichnet durch
einen Anschlag (44; 144; 344) zur Begrenzung von Auslenkbewegungen zwischen dem Rastelement
(30; 130; 230; 330) relativ zu dem Befestigungselement (24; 124; 224; 324).
2. Aufsteller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Karosserieteil die Heck- bzw. Frontklappe (14; 214) ist.
3. Aufsteller nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Karosserieteil ein nicht bewegliches Teil (18, 34; 216) der Kraftfahrzeugkarosserie
ist.
4. Aufsteller nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement (24; 124; 224; 324) mit dem ersten Karosserieteil verschraubbar
ist.
5. Aufsteller nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Rastelement durch mindestens eine an das Verbindungselement (28; 128; 228; 328)
angeformte Abwinkelung (30; 130; 230; 330) gebildet wird.
6. Aufsteller nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der Federwirkung das Verbindungselement aus einem elastischen Material
gefertigt ist.
7. Aufsteller nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (28; 128; 228; 328) ein Federelement (36; 136; 236; 336) enthält.
8. Aufsteller nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das Federelement (36; 136; 236; 336) eine Blattfeder (38; 138; 238; 338) aufweist.
9. Aufsteller nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Anschlag (44; 144; 344) Auslenkbewegungen der Blattfeder begrenzt.
10. Aufsteller nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Aufsteller ein Betätigungsteil (46; 146; 246; 346) zum Ver- und Entrasten aufweist.
11. Aufsteller nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß das Betätigungsteil (46; 146; 246; 346) ringförmig ist.
12. Aufsteller nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsteil (46; 146; 246; 346) derart angeordnet ist, daß es im montierten
Zustand des Aufstellers dasjenige Teil des Aufstellers ist, das am weitesten vom Inneren
der Kraftfahrzeugkarosserie nach außen ragt.
13. Aufsteller nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (28; 128) im wesentlichen die Form eines U-förmigen Bügels
mit zwei Schenkeln (43; 32) hat, und daß das Befestigungselement (24; 124) und das
Rastelement (30; 130) an den Enden der zwei Schenkel (43; 32) angeordnet sind.
14. Aufsteller nach Anspruch 13 und nach Anspruch 7 oder 8 und nach einem der Ansprüche
10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsteil (46; 146) und das Federelement (36; 136) zwischen den beiden
Schenkeln (43, 32) angeordnet sind.
15. Aufsteller nach Anspruch 7 oder 8 und nach einem der
Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Federelement (236; 336) das Verbindungselement (228; 328) zu dem Rastelement
(230; 330) und ein Verbindungsstück (258, 254; 358, 354) zu dem Betätigungsteil (246;
346) abgeht.
16. Aufsteller nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß das Betätigungsteil (246; 346) außerhalb einer Ebene angeordnet ist, die durch das
Rastelement (230; 330) und eine durch das Federelement (236; 336) festgelegte Schwenkachse
definiert ist.
1. Holding-up device for keeping open a boot lid or bonnet lid (14; 214) of a motor vehicle
body in a defined open position, particularly during a surface treatment of the motor
vehicle body, said device having a fastening element (24; 124; 224; 324) for detachably
fastening the holding-up device to a first part (14; 214) of the body, wherein
the holding-up device can be latched to a second part (18, 34; 216) of the body under
spring action, and wherein
the holding-up device has a latching element (30; 130; 230; 330) for latching to the
second part (18, 34; 216) of the body, which latching element is connected to the
fastening element (24; 124; 224; 324) via a connecting element (28; 128; 228; 328),
characterised by
a stop (44; 144; 344) for limiting deflecting movements between the latching element
(30; 130; 230; 330) relative to the fastening element (24; 124; 224; 324) .
2. Holding-up device according to claim 1, characterised in that the first part of the body is the boot lid or bonnet lid (14; 214).
3. Holding-up device according to claim 1 or 2, characterised in that the second part of the body is a non-movable part (18, 34; 216) of the motor vehicle
body.
4. Holding-up device according to one of the preceding claims, characterised in that the fastening element (24; 124; 224; 324) can be screwed to the first part of the
body.
5. Holding-up device according to one of the preceding claims, characterised in that the latching element is formed by at least one angled portion (30; 130; 230; 330)
which is formed onto the connecting element (28; 128; 228; 328).
6. Holding-up device according to one of the preceding claims, characterised in that, for the purpose of generating the spring action, the connecting element is manufactured
from an elastic material.
7. Holding-up device according to one of the preceding claims, characterised in that the connecting element (28; 128; 228; 328) contains a spring element (36; 136; 236;
336).
8. Holding-up device according to claim 7, characterised in that the spring element (36; 136; 236; 336) has a leaf spring (38; 138; 238; 338).
9. Holding-up device according to claim 8, characterised in that the stop (44; 144; 344) limits deflecting movements of the leaf spring.
10. Holding-up device according to one of the preceding claims, characterised in that the holding-up device has an actuating part (46; 146; 246; 346) for the latching
and unlatching operations.
11. Holding-up device according to claim 10, characterised in that the actuating part (46; 146; 246; 346) is ring-shaped.
12. Holding-up device according to claim 10 or 11, characterised in that the actuating part (46; 146; 246; 346) is arranged in such a way that, when the holding-up
device is in the fitted condition, it is that part of said holding-up device which
protrudes outwards furthest from the interior of the motor vehicle body.
13. Holding-up device according to one of the preceding claims, characterised in that the connecting element (28; 128) essentially has the shape of a U-shaped bow with
two legs (43; 32), and that the fastening element (24; 124) and the latching element
(30; 130) are arranged at the ends of the two legs (43; 32).
14. Holding-up device according to claim 13 and claim 7 or 8 and one of claims 10 to 12,
characterised in that the actuating part (46; 146) and the spring element (36; 136) are arranged between
the two legs (43, 32).
15. Holding-up device according to claim 7 or 8 and one of claims 10 to 12, characterised in that, from the spring element (236; 336), the connecting element (228; 328) departs to
the latching element (230; 330) and a connecting piece (258, 254; 358, 354) departs
to the actuating part (246; 346).
16. Holding-up device according to claim 15, characterised in that the actuating part (246; 346) is arranged outside a plane which is defined by the
latching element (230; 330) and an axis of swivelling determined by the spring element
(236; 336).
1. Support destiné à maintenir le hayon ou le capot (14 ; 214) d'une carrosserie de véhicule
automobile dans une position ouverte définie, en particulier pendant un traitement
de surface de la carrosserie de véhicule automobile, avec un élément de fixation (24
; 124 ; 224 ; 324) destiné à fixer de façon amovible le support sur un premier élément
de carrosserie (14 ; 214),
sachant que le support peut être assemblé par enclenchement, sous effet de ressort,
à un deuxième élément de carrosserie (18, 34 ; 216),
et sachant que le support présente, pour l'assemblage par enclenchement au deuxième
élément de carrosserie (18, 34 ; 216), un élément d'enclenchement (30 ; 130 ; 230
; 330) qui est relié à l'élément de fixation (24 ; 124 ; 224 ; 324) par l'intermédiaire
d'un élément de liaison (28 ; 128 ; 228 ; 328),
caractérisé par une butée (44 ; 144 ; 344) pour limiter les mouvements de déflexion de l'élément
d'enclenchement (30 ; 130 ; 230 ; 330) par rapport à l'élément de fixation (24 ; 124
; 224 ; 324).
2. Support selon la revendication 1, caractérisé en ce que le premier élément de carrosserie est le hayon ou le capot (14 ; 214).
3. Support selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le deuxième élément de carrosserie est un élément non mobile (18, 34 ; 216) de la
carrosserie de véhicule automobile.
4. Support selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de fixation (24 ; 124 ; 224 ; 324) peut être assemblé par vissage au premier
élément de carrosserie.
5. Support selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'enclenchement est formé par au moins une partie coudée (30 ; 130 ; 230
; 330) formée sur l'élément de liaison (28 ; 128 ; 228 ; 328).
6. Support selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, afin de produire l'effet de ressort, l'élément de liaison est fabriqué en un matériau
élastique.
7. Support selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de liaison (28 ; 128 ; 228 ; 328) contient un élément à effet de ressort
(36 ; 136 ; 236 ; 336).
8. Support selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'élément à effet de ressort (36 ; 136 ; 236 ; 336) présente un ressort à lames (38
; 138 ; 238 ; 338).
9. Support selon la revendication 8, caractérisé en ce que la butée (44 ; 144 ; 344) limite les mouvements de déflexion du ressort à lames.
10. Support selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le support présente une partie d'actionnement (46 ; 146 ; 246 ; 346) pour réaliser
et supprimer l'assemblage par enclenchement.
11. Support selon la revendication 10, caractérisé en ce que la partie d'actionnement (46 ; 146 ; 246 ; 346) est de forme annulaire.
12. Support selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que la partie d'actionnement (46 ; 146 ; 246 ; 346) est disposée de telle sorte qu'elle
est, dans l'état monté du support, la partie du support qui dépasse le plus de l'intérieur
de la carrosserie de véhicule automobile vers l'extérieur.
13. Support selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de liaison (28 ; 128) possède pour l'essentiel la forme d'un étrier en
U à deux branches (43 ; 32), et en ce que l'élément de fixation (24 ; 124) et l'élément d'enclenchement (30 ; 130) sont disposés
aux extrémités des deux branches (43 ; 32).
14. Support selon la revendication 13 et selon la revendication 7 ou 8 et selon l'une
des revendications 10 à 12, caractérisé en ce que la partie d'actionnement (46 ; 146) et l'élément à effet de ressort (36 ; 136) sont
disposés entre les deux branches (43 ; 32).
15. Support selon la revendication 7 ou 8 et selon l'une des revendications 10 à 12, caractérisé en ce que l'élément de liaison (228 ; 328) part de l'élément à effet de ressort (236 ; 336)
pour aller à l'élément d'enclenchement (230 ; 330), et une pièce de liaison (258,
254 ; 358, 354) part de l'élément à effet de ressort (236 ; 336) pour aller à la partie
d'actionnement (246 ; 346).
16. Support selon la revendication 15, caractérisé en ce que la partie d'actionnement (246 ; 346) est disposée à l'extérieur d'un plan qui est
défini par l'élément d'enclenchement (230 ; 330) et par un axe de pivotement défini
par l'élément à effet de ressort (236 ; 336).