[0001] Die Erfindung betrifft eine Koksofenbedienungsmaschine nach dem gemeinsamen Oberbegriff
von Anspruch 1 und Anspruch 2.
[0002] Aus der
JP-A-2004131604 ist eine Koksofenbedienungsmaschine zur Bedienung der Verkokungskammern entlang eines
Meistergangs eines Koksofens mit einer Absaugeinrichtung und mit einer Türhebeeinrichtung
bekannt, wobei zwei quer zum Meistergang angeordnete Windschutzwände vorgesehen sind,
so daß die Türhebeeinrichtung innerhalb des Abschirmbereiches betreibbar ist. Der
Abstand zwischen den Windschutzwänden entspricht zwei oder mehr benachbarten Verkokungskammern.
[0003] Eine weitere Koksofenbedienungsmaschine der eingangs genannten Art ist aus der
JP-A-11236571 bekannt, wobei die bekannte Koksofenbedienungsmaschine eine Absaugeinrichtung und
eine Türhebeeinrichtung aufweist, wobei ebenfalls zwei Windschutzwände vorgesehen
sind, so daß die Türhebeeinrichtung innerhalb des Abschirmbereiches zwischen den Windschutzwänden
betreibbar ist.
[0004] Verkokungsöfen bestehen aus einer Vielzahl von scheibenartig ausgebildeten Verkokungskammern,
die in einer langen Reihe nebeneinander angeordnet sind. Im Anschluß an einen Verkokungsvorgang
von Kohle wird der Koks aus dem Ofen mit einer Koksausdrückmaschine ausgedrückt. Das
dazu notwendige Öffnen und Schließen der Ofentüren auf der Seite der Koksausdrückmaschine
sowie das Planieren der vom Kohlefüllwagen in die Verkokungskammern gefüllten Kohle
wird automatisch von der Koksausdrückmaschine ausgeführt. Der von der Koksausdrückmaschine
aus dem Ofen gedrückte Koks wird durch die auf einer Koksüberleitmaschine integrierte
Kuchenführung in ein Kokslöschfahrzeug geleitet. Das erforderliche Öffnen und Schließen
der Ofentüren auf der Seite der Koksüberleitmaschine wird in der Regel automatisch
von der Koksüberleitmaschine ausgeführt.
[0005] Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, zur Erfassung von Emissionen auf den Koksofenbedienungsmaschinen
oberhalb der Verkokungskammern eine zusammen mit der Koksofenbedienungsmaschine verfahrbare
Absaugeinrichtung vorzusehen, die an eine in Batterielängsrichtung verlegte stationäre
maschinenseitige Absaugleitung anschließbar ist. Über die stationäre Absaugleitung
werden die Emissionen einer stationären zentralen Endstaubungseinrichtung zugeführt.
Damit ist es möglich, die anfallenden Emissionen abzusaugen, die beim Öffnen der Koksofentür,
bei dem sich anschließenden Reinigungsvorgang der Tür und des Rahmens, beim Ausdrücken
des Kokses aus dem Ofen und beim Wiederverschließen der Koksofentür im Bereich der
jeweils zu bedienenden Verkokungskammer freigesetzt werden.
[0006] Zwischen den Verkokungskammern des Koksofens und der Koksofenbedienungsmaschine kann
es auf beiden Seiten des Koksofens jeweils entlang des Meistergangs durch Windeinfluß
dazu kommen, daß die im Bereich einer zu bedienenden Verkokungskammer freigesetzten
Emissionen verwirbelt und seitlich aus dem Absaugbereich der Absaugeinrichtung zum
Teil herausgeblasen werden. Letztlich ist es bei auftretenden Seitenwinden nicht möglich,
mit der auf der Koksofenbedienungsmaschine vorgesehenen Absaugeinrichtung eine vollständige
Absaugung der freigesetzten Emissionen sicherzustellen. Die nicht erfaßten Emissionen
stellen eine Belastung des Koksofenbedienungspersonals und der Umwelt dar und können
zu gesundheitlichen Schäden führen.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Koksofenbedienungsmaschine der eingangs
genannten Art zur Verfügung zu stellen, die eine wirksame Erfassung der beim Öffnen
der Koksofentür, bei dem sich anschließenden Reinigungsvorgang der Tür, beim Ausdrücken
des Kokses aus dem Ofen und beim Wiederverschließen der Koksofentür freigesetzten
Emissionen sicherstellt.
[0008] Die vorgenannte Aufgabe ist bei einer Koksofenbedienungsmaschine der eingangs genannten
Art durch die Merkmale des Anspruchs 1 oder alternativ durch die Merkmale des Anspruchs
2 gelöst.
[0009] Der Erfindung liegt der Grundgedanke zugrunde, den Meistergang des Koksofens zumindest
im Bereich der von einer Koksofenbedienungsmaschine jeweils zu bedienenden Verkokungskammer
gegenüber Seitenwinden, die zwischen dem Koksofen und der Koksofenbedienungsmaschine
entlang des Meistergangs auftreten, abzuschirmen. Beim Verfahren der Koksofenbedienungsmaschine
entlang des Meistergangs wird der durch die benachbarten Windschutzwände der Koksofenbedienungsmaschine
festgelegte Abschirmbereich in den Abschnitt des Koksofens verschoben, in dem die
jeweils zu bedienende Verkokungskammer angeordnet ist. Dadurch wird sichergestellt,
daß die bei der Bedienung der Verkokungskammern freigesetzten Emissionen von der Absaugeinrichtung
der Koksofenbedienungsmaschine stets im wesentlichen vollständig erfaßt werden können.
Durch die Erfindung wird die Belastung der Umwelt und die gesundheitliche Gefährdung
des Bedienungspersonals durch Emissionen weitgehend reduziert.
[0010] In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, daß erfindungsgemäß die benachbarten
Windschutzwände zumindest derart voneinander beabstandet sind, daß es möglich ist,
Koksofenbedienungseinrichtungen, wie beispielsweise die Türhebereinrichtung und/oder
Rahmen- und Türreinigungseinrichtungen und/oder eine Meistergangreinigungseinrichtung
und/oder Auffangeinrichtungen zum Auffangen überschüssiger Planierkohle und von Schlabberkoks,
zwischen den benachbarten Windschutzwänden zu betreiben, ohne daß es durch die Windschutzwände
zu einer Behinderung des Betriebes der Koksofenbedienungseinrichtungen kommt. Zumindest
sind die Windschutzwände derart weit voneinander beabstandet, daß der Betrieb der
Türhebereinrichtung ungestört möglich ist. Die Absaugeinrichtung der erfindungsgemäßen
Koksofenbedienungsmaschine ist in an sich aus dem Stand der Technik bekannter Weise
oberhalb der Ofentüren des Koksofens angeordnet und wird zusammen mit der Koksofenbedienungsmaschine,
bei der es sich um eine Koksausdrückmaschine oder um eine Koksüberleitmaschine handeln
kann, zu der jeweils zu bedienenden Verkokungskammer verfahren.
[0011] Die Länge des Abschirmbereiches in Richtung des Meistergangs ist erfindungsgemäß
derart festgelegt, daß der Betrieb vorzugsweise aller zur Bedienung der Verkokungskammer
vorgesehenen Koksofenbedienungseinrichtungen der Koksofenbedienungsmaschine ohne weiteres
innerhalb des Abschirmbereiches möglich ist. Die notwendige Länge des Abschirmbereiches
hängt daher von der konstruktiven Gestaltung und der Bemaßung des Koksofens, der Koksofenbedienungsmaschine
und der auf der Koksofenbedienungsmaschine vorgesehenen Koksofenbedienungseinrichtungen
ab. Um einen ungestörten Betrieb der Koksofenbedienungseinrichtungen zu gewährleisten,
kann der Abstand zwischen benachbarten Windschutzwänden der Gesamtbreite von wenigstens
drei benachbarten Verkokungskammern, vorzugsweise der Gesamtbreite von vier bis zehn
benachbarten Verkokungskammern, insbesondere der Breite von fünf benachbarten Verkokungskammern
entsprechen.
[0012] Die Windschutzwände erstrecken sich vom Boden des Meistergangs aus nach oben zumindest
über die Höhe einer Ofentür der Verkokungskammer hinaus. Dadurch wird sichergestellt,
daß es zumindest bis zur Höhe der Ofentür nicht zu einer Verwirbelung der aus einer
geöffneten Verkokungskammer austretenden Emissionen durch Windeinfluß kommen kann.
Dies ermöglicht eine vollständige Erfassung der Emissionen durch die oberhalb der
Ofentüren angeordnete Absaugeinrichtung der Koksofenbedienungsmaschine.
[0013] Um Seitenwinde in noch stärkerem Maße abzuschirmen und um eine noch wirksamere Absaugung
der freigesetzten Emissionen sicherzustellen, kann vorgesehen sein, daß sich wenigstens
eine Windschutzwand, vorzugsweise beide Windschutzwände, vom Boden des Meistergangs
aus, jedenfalls aber zumindest vom unteren Bereich der Ofenkammern nach oben zumindest
bis zur Höhe der Absaugeinrichtung oder darüber hinaus erstrecken.
[0014] In Querrichtung können sich vorzugsweise beide Windschutzwände von der Koksofenbedienungsmaschine
über den Meistergang im wesentlichen bis zu Ankerständern des Koksofens oder bis zur
Ofenwand des Koksofens erstrekken. Zumindest bei Stillstand der Koksofenbedienungsmaschine
können die Windschutzwände an Ankerständern oder an der Ofenwand anliegen. Dies trägt
dazu bei, daß Seitenwinde nicht an den Windschutzwänden seitlich vorbei in den Abschirmbereich
einströmen können. Eine Verwirbelung der aus einer geöffneten Verkokungskammer austretenden
Emissionen durch Seitenwinde ist im Abschirmbereich daher weitgehend ausgeschlossen.
[0015] Zur Wartung und Pflege vorzugsweise der Ofentüren kann ein entlang des Meistergangs
verfahrbarer Batteriewartungswagen vorgesehen sein. Um ein einfaches Passieren des
Batteriewartungswagens zu ermöglichen, können vorzugsweise beide Windschutzwände klappbar
bzw. schwenkbar an der Koksofenbedienungsmaschine angelenkt oder in Querrichtung vom
Koksofen weg und auf diesen zu linear verfahrbar mit der Koksofenbedienungsmaschine
verbunden sein. Dadurch ist es in einfacher Weise möglich, daß der Batteriewartungswagen
in den Abschirmbereich ein- und ausfahren kann, ohne daß das Verfahren des Batteriewartungswagens
entlang des Meistergangs durch die Windschutzwänden behindert wird.
[0016] Um das Ein- und Ausfahren des Batteriewartungswagens zu ermöglichen, können die Windschutzwänden
gemäß einer ersten Alternative der Erfindung in beiden Richtungen klappbar angelenkt
oder verfahrbar mit der Koksofenbedienungsmaschine verbunden sein. Dabei müssen die
Windschutzwände zumindest derart weit aufklappbar oder vom Koksofen weg verfahrbar
angelenkt bzw. mit der Koksofenbedienungsmaschine verbunden sein, daß nach dem Aufklappen
bzw. Verfahren der Abstand zwischen den Windschutzwänden und den Ankerständern des
Koksofens zumindest der Breite des Batteriewartungswagens, vorzugsweise unter Berücksichtigung
eines zusätzlichen Sicherheitsabstandes, entspricht. Der Batteriewartungswagen kann
eine Breite von ca. 1,0 m bis 1,5 m aufweisen, wobei der Sicherheitsabstand ca. 0,5
m betragen sollte. Bei klappbaren Windschutzwänden kommt es in diesem Zusammenhang
darauf an, daß auf beiden Seiten einer Windschutzwand ein ausreichender Freiraum vorgesehen
ist, um das Aufklappen bzw. Verschwenken der Windschutzwand in ausreichendem Maße
sicherzustellen. Dabei dürfen beispielsweise die Koksofenbedienungseinrichtungen der
Koksofenbedienungsmaschine das Aufklappen der Windschutzwände nicht behindern. Gleiches
gilt in entsprechender Weise für den Fall, daß die Windschutzwände vom Koksofen weg
verfahrbar mit der Koksofenbedienungsmaschine verbunden sind.
[0017] Es ist nicht zwingend notwendig, daß die Windschutzwand über die gesamte Höhe klappbar
bzw. verschwenkbar oder vom Koksofen weg verfahrbar an der Koksofenbedienungsmaschine
angelenkt oder mit der Koksofenbedienungsmaschine verbunden ist. Beispielsweise ist
es möglich, daß die Windschutzwand zweigeteilt ist, wobei nur ein unterer Teil klappbar
oder weg verfahrbar angelenkt bzw. verbunden ist. Der untere Teil muß jedoch zumindest
eine Höhe aufweisen, die das Passieren eines Batteriewartungswagens oder weiterer
relativ zur Koksofenbedienungsmaschine verfahrbarer Einrichtungen ermöglicht. Vorzugsweise
ist es jedoch vorgesehen, daß die Windschutzwand über die gesamte Höhe klappbar oder
verfahrbar ist.
[0018] Die Windschutzwände weisen vorzugsweise ein geringes Eigengewicht auf, so daß es
in einfacher Weise möglich ist, diese aufzuklappen oder zu verfahren. Das geringe
Eigengewicht trägt im übrigen zu einer geringen Belastungen der gelenkigen oder verfahrbaren
Verbindung der Windschutzwand mit der Koksofenbedienungsmaschine bei.
[0019] Bei einer zweiten Alternative der Erfindung ist vorgesehen, daß beide Windschutzwände
für einen entlang des Meistergangs verfahrbaren Batteriewartungswagen benachbart zum
Koksofen jeweils wenigstens einen klappbaren oder in Querrichtung vom Koksofen weg
verfahren Wandabschnitt aufweisen. Die nach Aufklappen oder Verfahren des Wandabschnitts
gebildete Öffnung der Windschutzwand weist zumindest eine Höhe und eine Breite auf,
die der Höhe und der Breite des Batteriewartungswagens, unter Berücksichtigung eines
Sicherheitsabstandes, entspricht.
[0020] Zum automatischen Aufklappen bzw. Schwenken und/oder Verfahren der Windschutzwand
oder des Wandabschnitts kann eine Steuereinrichtung vorgesehen sein. Die Steuereinrichtung
kann derart ausgebildet sein, daß vorzugsweise vor dem Inkontakttreten des Batteriewartungswagens
mit der Windschutzwand automatisch ein Aufklappen und/oder Verfahren der Windschutzwand
oder des Wandabschnitts bewirkt wird. In diesem Zusammenhang kann eine entsprechend
ausgebildete Meßtechnik bzw. Sensorik vorgesehen sein, um den Abstand zwischen der
Windschutzwand und dem Batteriewartungswagen zu messen. Die Steuerung des Aufklappvorgangs
und/oder des Verfahrens der Windschutzwand oder des Wandabschnitts kann vorzugsweise
derart erfolgen, daß es während des Passierens des Batteriewartungswagens zu keinem
Kontakt zwischen dem Batteriewartungswagen und der Windschutzwand und/oder dem Wandabschnitt
kommt. Dadurch können Beschädigungen ausgeschlossen werden. Grundsätzlich ist es natürlich
auch möglich, daß der Batteriewartungswagen bei Inkontakttreten mit der Windschutzwand
oder dem Wandabschnitt diese oder diesen aufdrückt.
[0021] Bei einer besonders einfachen Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein,
daß die Windschutzwand oder der Wandabschnitt federbelastet sind, wobei die Windschutzwand
oder der Wandabschnitt aufgrund der Federkraft nach dem Passieren des Batteriewartungswagens
wieder in die Abschirmstellung zurückklappt oder zurückfährt. Grundsätzlich kann jedoch
auch eine Antriebseinheit zum Aufklappen und/oder Verfahren der Windschutzwand oder
des Wandabschnitts vorgesehen sein, die das Zurückklappen oder Zurückfahren der Windschutzwand
oder des Wandabschnitts nach dem Passieren des Batteriewartungswagens ausführt. Als
Antrieb kann beispielsweise ein Kettenantrieb vorgesehen sein.
[0022] Um dem Koksofenbedienungspersonal den Durchtritt durch die Windschutzwand zu ermöglichen,
kann die Windschutzwand eine Durchgangsöffnung aufweisen, vorzugsweise benachbart
zur Koksofenbedienungsmaschine. Die Durchgangsöffnung weist in diesem Zusammenhang
zumindest eine solche Breite auf, die es einer Person ermöglicht, entlang des Meistergangs
von einer Seite der Windschutzwand auf die andere Seite zu wechseln. Die Durchgangsöffnung
kann darüber hinaus eine Breite aufweisen, die auch das Passieren von Hubarbeitsbühnen
ermöglicht. In diesem Zusammenhang kann vorgesehen sein, daß die Durchgangsöffnung
eine maximale Höhe von 2,0 bis 3,0 m, vorzugsweise von 2,5 m aufweist. Um einen Übertritt
von Emissionen aus dem Abschirmbereich in die Umgebung zu verhindern, kann ein Lamellenvorhang
oder ein klappbarer bzw. verschwenkbarer und/oder in Querrichtung verfahrbarer weiterer
Wandabschnitt der Windschutzwand zum zumindest teilweisen Verschließen der Durchgangsöffnung
vorgesehen sein.
[0023] Im einzelnen gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, die erfindungsgemäße Koksofenbedienungsmaschine
auszugestalten und weiterzubilden, wobei einerseits auf die abhängigen Patentansprüche
und andererseits auf die nachfolgende detaillierte Beschreibung eines bevorzugten
Ausführungsbeispiels der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung verwiesen wird.
In der Zeichnung zeigen
- Fig. 1
- eine Teilquerschnittsansicht einer Koksofenbedienungsmaschine zur Bedienung eines
eine Mehrzahl von nebeneinander angeordneten Verkokungskammern aufweisenden Koksofens
von vorne,
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung einer Teilquerschnittsansicht der in Fig. 1 dargestellten
Koksofenbedienungsmaschine und des in Fig. 1 dargestellten Koksofens von vorne,
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung einer Teilquerschnittsansicht einer erfindungsgemäßen
Koksofenbedienungsmaschine zur Bedienung des in Fig. 1 dargestellten Koksofens von
vorne und
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung einer Teilquerschnittsansicht der in Fig. 3 dargestellten
erfindungsgemäßen Koksofenbedienungsmaschine zur Bedienung des in Fig. 1 dargestellten
Koksofens von oben.
[0024] In Fig. 1 ist eine an sich aus dem Stand der Technik bekannte Koksofenbedienungsmaschine
1 zur Bedienung eines eine Mehrzahl von nicht im einzelnen dargestellten nebeneinander
angeordneten Verkokungskammern aufweisenden Koksofens 2 dargestellt. Die Koksofenbedienungsmaschine
1 weist eine Absaugeinrichtung 3 zum Absaugen von aus einer insbesondere geöffneten,
zu bedienenden Verkokungskammer austretenden Emissionen auf. Darüber hinaus weist
die Koksofenbedienungsmaschine 1 eine in Fig. 4 dargestellte Türhebereinrichtung 4
und gegebenenfalls weitere Koksofenbedienungseinrichtungen auf. Die Koksofenbedienungsmaschine
1 ist zur Bedienung der Verkokungskammern entlang eines Meistergangs 5 des Koksofens
2 relativ zu den Verkokungskammern in Längsrichtung verfahrbar angeordnet. Dabei erstreckt
sich die Koksofenbedienungsmaschine 1 in Querrichtung zumindest teilweise über den
Meistergang 5. Im übrigen ist in Fig. 1 ein Batteriewartungswagen 6 dargestellt, der
ebenfalls in Längsrichtung zu dem Meistergang 5 verfahrbar angeordnet ist.
[0025] Die Absaugeinrichtung 3 ist zur Emissionserfassung oberhalb der Verkokungskammern
auf der Koksofenbedienungsmaschine 1 vorgesehen und mit dieser entlang des Meistergangs
5 zu der jeweils zu bedienenden Verkokungskammer verfahrbar. Eine Absaugöffnung 7
der Absaugeinrichtung 3 ist zur Erfassung der beim Öffnen einer Koksofentür 8, bei
dem sich anschließenden Reinigungsvorgang der Koksofentür 8 und des Türrahmens, beim
Ausdrücken des Kokses aus einer zu bedienenden Verkokungskammer und beim Wiederschließen
der Koksofentür 8 entstehenden Emissionen auf den Koksofen 2 ausgerichtet. Bei der
Absaugeinrichtung 3 kann es sich um eine Wirbelhauben-Absaugeinrichtung handeln.
[0026] Aufgrund von Windeinfluß, insbesondere von Seiten- bzw. Querwinden, die entlang des
Meistergangs 5 zwischen der Koksofenbedienungsmaschine 1 und dem Koksofen 2 auftreten
können, kommt es unter Umständen dazu, daß die aus einer geöffneten Verkokungskammer
austretenden Emissionen verwirbelt und nur teilweise oder gar nicht von der Absaugeinrichtung
3 erfaßt werden. Durch die Emissionen kommt es zu einer unnötigen Umweltbelastung
und zu einer Gesundheitsgefährdung des Kokereibedienungspersonals. Erfindüngsgemäß
ist es daher vorgesehen, daß zur Abschirmung des Meistergangs 5 im Bereich einer zu
bedienenden Verkokungskammer gegenüber Windeinfluß wenigstens zwei benachbarte sich
in Richtung auf die Verkokungskammer im wesentlichen quer über den Meistergang 5 zumindest
bereichsweise erstrekkende Windschutzwände 9 zur Bildung eines Abschirmbereiches 10
vorgesehen sind, daß die Absaugeinrichtung 3 und die Türhebereinrichtung 4 und gegebenenfalls
weitere Koksofenbedienungsbedienungseinrichtungen zwischen den benachbarten Windschutzwänden
9 angeordnet sind und daß die Windschutzwände 9 derart voneinander beabstandet sind,
daß die Türhebereinrichtung 4 und gegebenenfalls die weiteren Koksofenbedienungseinrichtungen
zwischen benachbarten Windschutzwänden 9 innerhalb des Abschirmbereiches 10 betreibbar
sind. Dies ist in den Fig. 3 und 4 dargestellt.
[0027] Fig. 2 zeigt schematisch die Koksofenbedienungsmaschine 1 mit der Absaugeinrichtung
3, die entlang des Meistergangs 5 relativ zu den nicht im einzelnen dargestellten
Verkokungskammern des Koksofens 2 verfahrbar angeordnet ist. Darüber hinaus zeigt
Fig. 2 den Batteriewartungswagen 6, der auf Schienen geführt und ebenfalls in Längsrichtung
des Meistergangs 5 verfahrbar angeordnet ist. Die in den Fig. 1 und 2 dargestellten
Koksofenbedienungsmaschinen stellen den Stand der Technik dar.
[0028] Davon ausgehend ist es bei der Erfindung entsprechend der Ausführungsform gemäß Fig.
4 vorgesehen, daß die Koksofenbedienungsmaschine 1 wenigstens zwei an der Koksofenbedienungsmaschine
1 klappbar bzw. verschwenkbar angelenkte Windschutzwände 9 aufweist, die einen Windabschirmbereich
10 bilden. Die Windschutzwand 9 erstreckt sich gemäß Fig. 3 über die Höhe der Koksofentür
8 hinaus und bewirkt eine Abschirmung des in Längsrichtung des Meistergangs 5 hinter
der Windschutzwand 9 angeordneten Abschirmbereiches 10, der in Fig. 4 dargestellt
ist. Die Windschutzwand 9 erstreckt sich in Querrichtung über den Meistergang 5 in
Richtung auf den Koksofen 2. Zwischen den Ankerständern 11 und der Vorderkante der
Windschutzwand 9 ist vorzugsweise ein Abstand a vorgesehen, der sicherstellt, daß
es beim Verfahren der Koksofenbedienungsmaschine 1 in Längsrichtung des Meistergangs
5 nicht zu einem Kontakt zwischen der Windschutzwand 9 und Teilen des Koksofens 2
kommen kann, die über die Ankerständer 11 in Richtung zur Koksofenbedienungsbedienungsmaschine
1 überstehen. Grundsätzlich ist es natürlich auch möglich, daß sich die Windschutzwand
9 derart weit in Querrichtung über den Meistergang 5 erstreckt, daß zumindest bei
Stillstand der Koksofenbedienungsmaschine 1 die Windschutzwand 9 an einem Ankerträger
11 anliegt.
[0029] Darüber hinaus ist in Fig. 3 dargestellt, daß die Windschutzwand 9 auf der dem Meistergang
5 zugewandten Seite eine Durchgangsöffnung 12 aufweist, um Koksofenbedienungspersonal
13 das Passieren der Windschutzwand 9 zu ermöglichen, beispielsweise in einem Notfall.
Die Durchgangsöffnung 12 kann eine Höhe von vorzugsweise 2,5 m aufweisen und eine
entsprechende Breite, um auch das Passieren von Hubwagen zu ermöglichen, die entlang
des Meistergangs 5 verfahren werden. Um Seitenwinde wirkungsvoll abzuschirmen, kann
die Durchgangsöffnung 12 einen Lamellenvorhang 13 aufweisen, der so ausgebildet ist,
daß ein Windeinfluß im wesentlichen verhindert wird, Personen aber dennoch durch den
Lamellenvorhang 13 in den Abschirmbereich ein- bzw. austreten können.
[0030] Die Höhe der Windschutzwand 9 ist vorzugsweise so festgelegt, daß die aus einer geöffneten
Verkokungskammer im Abschirmbereich 10 bei der Bedienung der Verkokungskammer freigesetzten
Emissionen durch die Absaugeinrichtung 3, die gemäß Fig. 3 oberhalb des Abschirmbereiches
10 vorgesehen ist, im wesentlichen vollständig von auftretenden Winden abgeschirmt
werden. In Abhängigkeit von der Absaugleistung der Absaugeinrichtung 3 und deren Abstand
zum Meistergang 5 kann sich die Windschutzwand 9 mehr oder weniger weit nach oben
erstrecken.
[0031] Gemäß Fig. 4 können die Windschutzwänden 9 in beiden Längsrichtungen des Meistergangs
5 um einen Mindestwinkel α verschwenkt werden. Damit es beim Passieren des Batteriewartungswagens
6 nicht zu einer Behinderung durch die Windschutzwände 9 kommen kann, ist es erforderlich,
daß im aufgeklappten Zustand der Windschutzwände 9 die Breite b zwischen den Ankerständern
11 und der Vorderkante der Windschutzwände 9 größer ist als die Breite b
1 des Batteriewartungswagens 6. Vorzugsweise entspricht der Abstand zwischen den Ankerständern
11 und einer aufgeklappten Windschutzwand 9 der Breite des Batteriewartungswagens
b
1 zuzüglich eines Sicherheitsabstandes, um ein Einklemmen von Personen zwischen dem
Batteriewartungswagen 6 und einer Windschutzwand 9 zu verhindern.
[0032] In Fig. 4 ist die Türhebereinrichtung 4 beim Türhebevorgang der Koksofentür 8 dargestellt.
Nach dem Abheben wird die Koksofentür 8 in eine Reinigungsposition verschwenkt. Die
Koksofenbedienungsmaschine 1 weist neben der Türhebereinrichtung 4 weitere Koksofenbedienungseinrichtungen
auf, die nicht im einzelnen dargestellt sind und beispielsweise für die Tür- und Rahmenreinigung
vorgesehen sein können. In diesem Zusammenhang ist es erfindungsgemäß vorgesehen,
daß die Windschutzwände 9 derart voneinander beabstandet sind, daß die Türhebereinrichtung
4 und gegebenenfalls die weiteren Koksofenbedienungseinrichtungen der Koksofenbedienungsmaschine
1 innerhalb des Abschirmbereiches 10 die Bedienung einer jeweils zu bedienenden Verkokungskammer
ausführen können, ohne daß es zu einer Behinderung des Bedienvorgangs kommt. In diesem
Zusammenhang kann der Abschirmbereich 10 eine Mindestlänge aufweisen, die vorzugsweise
der Breite von fünf Ofenkammern des Koksofens 2 entsprechen kann.
[0033] Darüber hinaus ist es vorzugsweise vorgesehen, daß es beim Betrieb der Koksofenbedienungseinrichtungen
der Koksofenbedienungsmaschine 1 innerhalb des Abschirmbereiches 10 nicht zu einem
Kontakt der Koksofenbedienungseinrichtungen mit den Windschutzwänden 9 kommen kann.
Beispielsweise soll es nicht dazu kommen, daß bei dem Betrieb der Türhebereinrichtung
4 eine Windschutzwand 9 aufgedrückt wird. Im Ergebnis wird bei ausreichender Beabstandung
der Windschutzwände 9 von den Koksofenbediendungseinrichtungen sichergestellt, daß
es zu keiner Unterbrechung der Abschirmung des Abschirmbereiches 10 gegenüber Seitenwinden
beim Betrieb der Koksofenbedienungseinrichtungen kommen kann.
[0034] Im übrigen läßt es die Erfindung bedarfsweise zu, die in den Ansprüchen genannten
und/oder die anhand der Zeichnung offenbarten und beschriebenen Merkmale miteinander
zu kombinieren, auch wenn dies nicht im einzelnen beschrieben ist. Die Erfindung ist
dabei nicht auf die dargestellte und beschriebene Ausführungsform beschränkt. Die
genannten Werteangaben und die angegebenen Intervalle erfassen jeweils sämtliche Werte,
also nicht nur die Untergrenzen und bei Intervallen die Intervallgrenzen, ohne daß
dies einer ausdrücklichen Erwähnung bedarf.
1. Koksofenbedienungsmaschine (1) für einen eine Mehrzahl von nebeneinander angeordneten
Verkokungskammern aufweisenden Koksofen (2), mit einer Absaugeinrichtung (3) zum Absaugen
von aus einer geöffneten Verkokungskammer austretenden Emissionen und mit einer Türhebereinrichtung
(4), wobei die Koksofenbedienungsmaschine (1) zur Bedienung der Verkokungskammern
entlang eines Meistergangs (5) des Koksofens (2) relativ zu den Verkokungskammern
verfahrbar angeordnet ist, wobei zur Windabschirmung des Meistergangs (5) im Bereich
einer zu bedienenden Verkokungskammer wenigstens zwei benachbarte sich in Richtung
auf die Verkokungskammer im wesentlichen quer über den Meistergang (5) zumindest bereichsweise
erstreckende Windschutzwände (9) zur Bildung eines Abschirmbereiches (10) vorgesehen
sind, wobei die Absaugeinrichtung (3) und die Türhebereinrichtung (4) zwischen den
benachbarten Windschutzwänden (9) angeordnet sind, wobei die Windschutzwände (9) derart
voneinander beabstandet sind, daß die Türhebereinrichtung (4) innerhalb des Abschirmbereiches
(10) betreibbar ist und wobei sich beide Windschutzwände (9) vom Boden des Meistergangs
(5) aus nach oben zumindest über die Höhe einer Ofentür (8) der Verkokungskammer hinaus
erstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß beide Windschutzwände (9) für einen entlang des Meistergangs (5) verfahrbaren Batteriewartungswagen
(6) klappbar an der Koksofenbedienungsmaschine (1) angelenkt oder in Querrichtung
vom Koksofen (2) weg verfahrbar mit der Koksofenbedienungsmaschine (1) verbunden sind,
wobei nach dem Aufklappen bzw. Verfahren der Abstand zwischen den Windschutzständen
(9) und Ankerständern (11) des Koksofens (2) zumindest einer Breite des Batteriewartungswagens
zuzüglich eines Sicherheitsabstandes entspricht.
2. Koksofenbedienungsmaschine (1) für einen eine Mehrzahl von nebeneinander angeordneten
Verkokungskammern aufweisenden Koksofen (2), mit einer Absaugeinrichtung (3) zum Absaugen
von aus einer geöffneten Verkokungskammer austretenden Emissionen und mit einer Türhebereinrichtung
(4), wobei die Koksofenbedienungsmaschine (1) zur Bedienung der Verkokungskammern
entlang eines Meistergangs (5) des Koksofens (2) relativ zu den Verkokungskammern
verfahrbar angeordnet ist, wobei zur Windabschirmung des Meistergangs (5) im Bereich
einer zu bedienenden Verkokungskammer wenigstens zwei benachbarte sich in Richtung
auf die Verkokungskammer im wesentlichen quer über den Meistergang (5) zumindest bereichsweise
erstreckende Windschutzwände (9) zur Bildung eines Abschirmbereiches (10) vorgesehen
sind, wobei die Absaugeinrichtung (3) und die Türhebereinrichtung (4) zwischen den
benachbarten Windschutzwänden (9) angeordnet sind, wobei die Windschutzwände (9) derart
voneinander beabstandet sind, daß die Türhebereinrichtung (4) innerhalb des Abschirmbereiches
(10) betreibbar ist und wobei sich beide Windschutzwände (9) vom Boden des Meistergangs
(5) aus nach oben zumindest über die Höhe einer Ofentür (8) der Verkokungskammer hinaus
erstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß beide Windschutzwände (9) für einen entlang des Meistergangs (5) verfahrbaren Batteriewartungswagen
(6) benachbart zum Koksofen (2) jeweils wenigstens einen klappbaren oder in Querrichtung
vom Koksofen (2) weg verfahrbaren Wandabschnitt aufweisen, wobei die nach dem Aufklappen
bzw. Verfahren des Wandabschnitts gebildete Öffnung der Windschutzwand (9) zumindest
eine Höhe und Breite aufweist, die der Höhe und der Breite des Batteriewartungswagens
zuzüglich eines Sicherheitsabstandes entspricht.
3. Koksofenbedienungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich beide Windschutzwänden (9) nach oben zumindest bis zur Höhe der Absaugeinrichtung
(3) erstrecken.
4. Koksofenbedienungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich beide Windschutzwände (9) von der Koksofenbedienungsmaschine (1) über den Meistergang
(5) im wesentlichen bis zu den Ankerständern (11) des Koksofens (2) oder bis zur Ofenwand
des Koksofens (2) erstrecken und daß beide Windschutzwände (9) zumindest bei Stillstand
der Koksofenbedienungsmaschine (1) an dem Ankerständer (11) oder an der Ofenwand anliegen.
5. Koksofenbedienungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuereinrichtung zum automatische Aufklappen und/oder Verfahren der Windschutzwand
(9) oder des Wandabschnitts vorgesehen ist.
6. Koksofenbedienungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Windschutzwand (9) oder der Wandabschnitt federbelastet sind und/oder daß eine
Antriebseinheit zum Aufklappen und/oder Verfahren der Windschutzwand (9) oder des
Wandabschnitts vorgesehen ist.
7. Koksofenbedienungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Windschutzwand (9) eine Durchgangsöffnung (12) für Koksofenbedienungspersonal
(13) aufweist, vorzugsweise benachbart zur Koksofenbedienungsmaschine (1).
8. Koksofenbedienungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangsöffnung (12) eine maximale Höhe von 2,0 m bis 3,0 m aufweist.
9. Koksofenbedienungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lamellenvorhang (14) oder ein klappbarer und/oder in Querrichtung verfahrbarer
weiterer Wandabschnitt der Windschutzwand (9) zum zumindest teilweisen Verschließen
der Durchgangsöffnung (12) vorgesehen ist.
1. A coke oven operating machine (1) for a coke oven (2) having a plurality of coking
chambers arranged side by side, with an suction device (3) for evacuating emissions
escaping from an open coking chamber, and with a door lifting mechanism (4), wherein
the coke oven operating machine (1) for operating the coking chambers is arranged
to be movable relative to the coking chambers along a bench gallery (5) of the coke
oven (2), wherein for wind shielding of the bench gallery (5), in the area of a coking
chamber to be operated, at least two adjacent windshield walls (9) extending at least
locally in the direction of the coking chamber substantially transversely across the
bench gallery (5) so as to form a shield zone (10), wherein the suction device (3)
and the door lifting mechanism (4) are arranged between the adjacent windshield walls
(9), wherein the windshield walls (9) are spaced apart from each other so that the
door lifting mechanism (4) can be operated within the shield zone (10), and wherein
both windshield walls (9) extend from the floor of the bench gallery (5) upward at
least beyond the level of an oven door (8) of the coking chamber, characterized in that both windshield walls (9) are foldingly hinged at the coke oven operating machine
(1) for a battery maintenance carriage (6) movable along the bench gallery (5), or
connected to the coke oven operating machine (1) so as to be transversely movable
away from the coke oven (2), wherein subsequently to unfolding or moving, the space
between the windshield walls (9) and anchor stands (11) of the coke oven (2) corresponds
at least to a width of the battery maintenance carriage plus a safe distance.
2. The coke oven operating machine (1) for a coke oven (2) having a plurality of coking
chambers arranged side by side, with an suction device (3) for evacuating emissions
escaping from an open coking chamber, and with a door lifting mechanism (4), wherein
the coke oven operating machine (1) for operating the coking chambers is arranged
to be movable relative to the coking chambers along a bench gallery (5) of the coke
oven (2), wherein for wind shielding of the bench gallery (5), in the area of a coking
chamber to be operated, at least two adjacent windshield walls (9) extending at least
locally in the direction of the coking chamber substantially transversely across the
bench gallery (5) so as to form a shield zone (10), wherein the suction device (3)
and the door lifting mechanism (4) are arranged between the adjacent windshield walls
(9), wherein the windshield walls (9) are spaced apart from each other so that the
door lifting mechanism (4) can be operated within the shield zone (10), and wherein
both windshield walls (9) extend from the floor of the bench gallery (5) upward at
least beyond the level of an oven door (8) of the coking chamber, characterized in that both windshield walls (9), for a battery maintenance carriage (6) movable along the
bench gallery (5), adjacent to the coke oven (2), each have at least one wall portion
which is foldable or can be transversely moved away from the coke oven (2), wherein
the opening of the windshield wall (9) formed after unfolding or moving of the wall
portion has at least a height and width corresponding to the height and width of the
battery maintenance carriage plus a safe distance.
3. The coke oven operating machine according to any of the preceding claims, characterized in that both windshield walls (9) extend upward at least up to the level of the suction device
(3).
4. The coke oven operating machine according to any of the preceding claims, characterized in that both windshield walls (9) of the coke oven operating machine (1) extend across the
bench gallery (5) substantially up to the anchor stands (11) of the coke oven (2)
or up to the oven wall of the coke oven (2), and in that both windshield walls (9) come to rest against the anchor stand (11) or the oven
wall at least when the coke oven operating machine (1) is stopped.
5. The coke oven operating machine according to any of the preceding claims, characterized in that a controller for automatic unfolding and/or moving of the windshield wall (9) or
the wall portion is provided.
6. The coke oven operating machine according to any of the preceding claims, characterized in that the windshield wall (9) or the wall portion is spring-loaded and/or in that a drive
unit for unfolding and/or moving the windshield wall (9) or the wall portion is provided.
7. The coke oven operating machine according to any of the preceding claims, characterized in that at least one windshield wall (9) has a through opening (12) for coke oven operating
personnel (13), preferably next to the coke oven operating machine (1).
8. The coke oven operating machine according to any of the preceding claims, characterized in that the through opening (12) has a maximum height of 2.0 m to 3.0 m.
9. The coke oven operating machine according to any of the preceding claims, characterized in that a lamella curtain (14) or another wall portion of the windshield wall (9), which
is foldable and/or can be transversely moved, is provided for at least partially closing
the through opening (12).
1. Machine d'exploitation d'un four à coke (1) pour un four à coke (2) présentant une
pluralité de chambres de cokéfaction juxtaposées, avec un dispositif d'aspiration
(3) pour aspirer des émissions s'échappant d'une chambre de cokéfaction ouverte, et
avec un dispositif de levage de porte (4), dans laquelle, pour commander les chambres
de cokéfaction, la machine d'exploitation d'un four à coke (1) est agencée de manière
à pouvoir se déplacer par rapport aux chambres de cokéfaction le long d'une galerie
de chauffe (5) du four à coke (2), dans laquelle, pour protéger la galerie de chauffe
(5) contre le vent, dans la zone d'une chambre de cokéfaction à exploiter, au moins
deux parois coupe-vent (9) adjacentes qui s'étendent au moins localement dans la direction
de la chambre de cokéfaction de manière substantiellement transversale à travers la
galerie de chauffe (5) de façon à former une zone de protection (10), dans laquelle
le dispositif d'aspiration (3) et le dispositif de levage de porte (4) sont agencés
entre les parois coupe-vent (9) adjacentes, dans laquelle les parois coupe-vent (9)
sont espacées l'une de l'autre de telle sorte que le dispositif de levage de porte
(4) peut être commandé à l'intérieur de la zone de protection (10), et dans laquelle
les deux parois coupe-vent (9) s'étendent depuis le plancher de la galerie de chauffe
(5) vers le haut au moins au-delà du niveau d'une porte de four (8) de la chambre
de cokéfaction, caractérisée en ce que pour un chariot de maintenance de batterie (6) pouvant se déplacer le long de la
galerie de chauffe (5), les deux parois coupe-vent (9) sont articulées à basculement
sur la machine d'exploitation d'un four à coke (1) ou connectées à la machine d'exploitation
d'un four à coke (1) en pouvant être éloignées du four à coke (2) dans la direction
transversale, dans laquelle après le basculement ou le déplacement, l'espace entre
les parois coupe-vent (9) et des montants d'ancrage (11) du four à coke (2) correspond
au moins à une largeur du chariot de maintenance de batterie plus une distance de
sécurité.
2. Machine d'exploitation d'un four à coke (1) pour un four à coke (2) présentant une
pluralité de chambres de cokéfaction juxtaposées, avec un dispositif d'aspiration
(3) pour aspirer des émissions s'échappant d'une chambre de cokéfaction ouverte, et
avec un dispositif de levage de porte (4), dans laquelle, pour commander les chambres
de cokéfaction, la machine d'exploitation d'un four à coke (1) est agencée de manière
à pouvoir se déplacer par rapport aux chambres de cokéfaction le long d'une galerie
de chauffe (5) du four à coke (2), dans laquelle, pour protéger la galerie de chauffe
(5) contre le vent, dans la zone d'une chambre de cokéfaction à exploiter, au moins
deux parois coupe-vent (9) adjacentes qui s'étendent au moins localement dans la direction
de la chambre de cokéfaction de manière substantiellement transversale à travers la
galerie de chauffe (5) de façon à former une zone de protection (10), dans laquelle
le dispositif d'aspiration (3) et le dispositif de levage de porte (4) sont agencés
entre les parois coupe-vent (9) adjacentes, dans laquelle les parois coupe-vent (9)
sont espacées l'une de l'autre de telle sorte que le dispositif de levage de porte
(4) peut être commandé à l'intérieur de la zone de protection (10), et dans laquelle
les deux parois coupe-vent (9) s'étendent depuis le plancher de la galerie de chauffe
(5) vers le haut au moins au-delà du niveau d'une porte de four (8) de la chambre
de cokéfaction, caractérisée en ce que, pour un chariot de maintenance de batterie (6) pouvant se déplacer le long de la
galerie de chauffe (5), les deux parois coupe-vent (9) présentent chacune à côté du
four à coke (2) au moins une portion de paroi qui peut basculer ou s'éloigner du four
à coke (2) dans la direction transversale, dans laquelle l'ouverture de la paroi coupe-vent
(9) formée après le basculement ou le déplacement de la portion de paroi présente
au moins une hauteur et largeur correspondant à la hauteur et largeur du chariot de
maintenance de batterie plus une distance de sécurité.
3. Machine d'exploitation d'un four à coke selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce que les deux parois coupe-vent (9) s'étendent vers le haut au moins jusqu'au niveau du
dispositif d'aspiration (3).
4. Machine d'exploitation d'un four à coke selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce que les deux parois coupe-vent (9) de la machine d'exploitation d'un four à coke (1)
s'étendent à travers la galerie de chauffe (5) substantiellement jusqu'aux montants
d'ancrage (11) du four à coke (2) ou jusqu'à la paroi de four du four à coke (2),
et en ce que les deux parois coupe-vent (9) s'appuient sur le montant d'ancrage (11) ou la paroi
d'un four au moins lorsque la machine d'exploitation d'un four à coke (1) est arrêtée.
5. Machine d'exploitation d'un four à coke selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce qu'un contrôleur pour un basculement et/ou déplacement automatique de la paroi coupe-vent
(9) ou de la portion de paroi est prévu.
6. Machine d'exploitation d'un four à coke selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce que la paroi coupe-vent (9) ou la portion de paroi est chargée par ressort et/ou en ce qu'une unité d'entraînement pour faire basculer et/ou déplacer la paroi coupe-vent (9)
ou la portion de paroi est prévue.
7. Machine d'exploitation d'un four à coke selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce qu'au moins une paroi coupe-vent (9) présente une ouverture traversante (12) pour le
personnel d'exploitation du four à coke (13), de préférence près de la machine d'exploitation
d'un four à coke (1).
8. Machine d'exploitation d'un four à coke selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce que l'ouverture traversante (12) présente une hauteur maximale de 2,0 m à 3,0 m.
9. Machine d'exploitation d'un four à coke selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce qu'un rideau à lamelles (14) ou une autre portion de paroi de la paroi coupe-vent (9),
qui peut basculer et/ou se déplacer dans la direction transversale, est prévu(e) pour
fermer l'ouverture traversante (12) au moins en partie.