(19)
(11) EP 2 024 582 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
16.05.2012  Patentblatt  2012/20

(21) Anmeldenummer: 06828932.1

(22) Anmeldetag:  07.11.2006
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E04C 3/07(2006.01)
E04B 2/78(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2006/010632
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2007/137617 (06.12.2007 Gazette  2007/49)

(54)

Profil aus Blech für den Trockenbau

Sheet metal section for dry construction

Profilé en tôle destiné à la construction sèche


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE SI SK TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL BA HR MK RS

(30) Priorität: 30.05.2006 DE 202006008669 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
18.02.2009  Patentblatt  2009/08

(73) Patentinhaber: Richter-System GmbH & Co. KG
64347 Griesheim (DE)

(72) Erfinder:
  • KNAUF, Alfons Jean
    65189 Wiesbaden (DE)

(74) Vertreter: Reiser, Tonio Andreas 
Patentanwaltskanzlei Reiser Ehretstrasse 12
69469 Weinheim
69469 Weinheim (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 469 909
DE-U1- 20 022 426
US-A- 4 409 771
DE-A1- 2 421 918
US-A- 3 018 862
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Profil aus Blech für den Trockenbau mit zwei Schenkelabschnitten und einem die Schenkelabschnitte verbindenden Bodenabschnitt, sowie mit wenigstens einem an einem der Schenkelabschnitte angeordneten Verstärkungsstreifen.

    [0002] Derartige Profile aus Blech werden im Trockenbau in unterschiedlichen Ausführungen eingesetzt. Eine bekannte Ausführung eines solchen Profils wird als C-Profil bezeichnet und weist zwei Schenkelabschnitte und einen die Schenkelabschnitte verbindenden Bodenabschnitt auf, wobei an den Schenkelabschnitten jeweils ein sich in Längsrichtung des Profils erstreckender umgebogener Tragrand vorgesehen ist.

    [0003] In der DIN 18 182 (Teil 1) in der Fassung vom Januar 1987 ist beschrieben, bei einem solchen C-Profil den Tragrand mit einer doppelten Umbördelung zu versehen, wobei sich dieser doppelte Bereich über einen Teil der Breite des Tragrandes erstreckt.

    [0004] Weiterhin ist dem Fachmann bekannt, dass ein C-Profil durch die Verwendung eines Bleches mit höherer Materialstärke stabiler gestaltet werden kann.

    [0005] Aus der DE 24 21 918 A1 ist ein Profil bekannt, welches in dem für die Erhöhung der statischen Weite maßgeblichen Profilquerschnitt eine Materialanhäufung aufweist.

    [0006] Die EP 0 469 909 A1 zeigt ein Profil als Bestandteil einer Dachkonstruktion mit Hohlprofilen an den Schenkelabschnitten.

    [0007] Aus der DE 200 22 426 U1 ist ein Profil mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1 bekannt.

    [0008] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein gattungsgemäßes Profil derart weiterzuentwickeln, dass dieses bei gegebener Materialstärke besonders stabil ist.

    [0009] Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Profil aus Blech für den Trockenbau mit zwei Schenkelabschnitten und einem die Schenkelabschnitte verbindenden Bodenabschnitt, sowie mit wenigstens einem an einem der Schenkelabschnitte angeordneten Verstärkungsstreifen, wobei Mittel zum Befestigen des Verstärkungsstreifens an dem Schenkelabschnitt vorgesehen sind. Dabei weist wenigstens einer der Schenkelabschnitte einen in Längsrichtung des Profils verlaufenden umgebogenen Tragrand auf und der Verstärkungsstreifen ist an dem umgebogenen Tragrand angeordnet.

    [0010] Die erfindungsgemäße Gestaltung ermöglicht eine erhebliche Steigerung der Stabilität des Profils. Aufgrund der Mittel zum Befestigen des Verstärkungsstreifens kann eine effektive Krafteinleitung und damit eine gute Materialausnutzung erreicht werden. So wird es erstmals möglich, für das Profil ein dünneres Blech einzusetzen und dennoch Stabilitätswerte für das Profil zu erhalten, welche zuvor nur mit einem erheblich dickeren Blech zu erzielen waren. Hieraus resultiert ein erhebliches Einsparpotential, da der Materialeinsatz insgesamt wesentlich reduziert werden kann. Zwar wird aufgrund des Verstärkungsstreifens eine etwas größere Fläche an Material benötigt. Dies wird jedoch aufgrund der Verwendung eines dünneren Bleches mehr als aufgewogen, so dass insgesamt der Materialverbrauch und damit die Herstellungskosten gesenkt werden können. Ein weiterer Vorteil ist, dass auch die Handhabung und der Transport aufgrund des erzielbaren geringeren Gewichtes erleichtert werden,

    [0011] Eine weitere Verbesserung der Stabilität wird dadurch erreicht, dass die Mittel zum Befestigen des Verstärkungsstreifens an dem Schenkelabschnitt lokale plastische Materialverformungen des Verstärkungsstreifens und/oder des Schenkelabschnitts aufweisen. Dabei sind eine Vielzahl von lokalen plastischen Materialverformungen vorgesehen.

    [0012] Weiterhin hat sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn die plastischen Materialverformungen eine längliche Form haben und sich insbesondere in Längsrichtung des Verstärkungsstreifens erstrecken.

    [0013] Von Vorteil können die plastischen Materialverformungen durch Umformfügen von Schenkelabschnitt, z.B. einem hieran ausgebildeten Tragrand, und Verstärkungsstreifen, insbesondere durch Clinchen erzeugt sein.

    [0014] Wenn die Mittel zum Befestigen des Verstärkungsstreifens an dem Schenkelabschnitt ein Klebemittel aufweisen, kann die Stabilität des Profils weiter verbessert werden.

    [0015] Die Herstellung des Profils ist dann besonders einfach, wenn der Verstärkungsstreifen ein zurückgebogener Teil des Schenkelabschnitts ist, der durch die Mittel zum Befestigen des Verstärkungsstreifens fixiert wird.

    [0016] Alternativ kann der Verstärkungsstreifen ein separates Element, insbesondere ein Blechstreifen sein. In diesem Fall kann ein Umformschritt des Bleches entfallen, da der Verstärkungsstreifen nicht zurückgebogen werden muss. Der Verstärkungsstreifen kann stattdessen bei der Herstellung separat zugeführt und durch die Mittel zum Befestigen mit dem Schenkelabschnitt, z.B. dessen Tragrand verbunden werden. Hierbei können für den Verstärkungsstreifen auch anfallende Spaltreste bzw. Besäumungsstreifen oder andere Restmaterialien verwendet werden.

    [0017] wenigstens einer der Schenkelabschnitte einen in Längsrichtung des Profils verlaufenden umgebogenen Tragrand aufweist und dass der Verstärkungsstreifen an dem umgebogenen Tragrand angeordnet ist.

    [0018] Nach der Erfindung kann weiter vorgesehen sein, dass sich der Verstärkungsstreifen entlang des Tragrandes, insbesondere über dessen gesamte Länge erstreckt und/ oder auf der dem Bodenabschnitt zugewandten und/oder abgewandten Seite des Tragrandes angeordnet ist. Bei der Anordnung auf der dem Bodenabschnitt zugewandten Seite ergibt sich eine besonders hohe Stabilität.

    [0019] Weiterhin hat sich bewährt, wenn der Tragrand in Querrichtung des Tragrandes eine Wölbung aufweist. Diese kann derart ausgebildet sein, dass der Tragrand auf der dem Bodenabschnitt abgewandten Seite konvex und/oder auf der dem Bodenabschnitt zugewandten Seite konkav ausgebildet ist.

    [0020] Gemäß einer besonders vorteilhaften Gestaltung ist vorgesehen, dass sich der Verstärkungsstreifen über die gesamte Breite des umgebogenen Tragrands erstreckt.

    [0021] Erfindungsgemäß kann zudem das Profil als C-Profil oder U-Profil ausgebildet sein.

    [0022] Weitere Ziele, Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung, auch unabhängig von der Zusammenfassung in einzelnen Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.

    [0023] Es zeigen:

    Fig. 1: Ein erfindungsgemäßes Profil nach einer ersten Ausführungsform von der Seite;

    Fig. 2: Eine perspektivische Darstellung des Profils aus Fig. 1;

    Fig. 3: Eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Profils nach einer weiteren Ausführungsform;

    Fig. 4: Eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Profils nach einer weiteren Ausführungsform;

    Fig. 5: Eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Profils nach einer weiteren Ausführungsform;

    Fig. 5a: Eine Seitenansicht des Profils aus Fig. 5;

    Fig. 6: Ein erfindungsgemäßes Profil nach einer weiteren Ausführungsform von der Seite;

    Fig. 7: Ein erfindungsgemäßes Profil nach einer weiteren Ausführungsform von der Seite;



    [0024] Die Figuren zeigen jeweils unterschiedliche Ausgestaltungen eines Profils 1 aus Blech für den Trockenbau. Ein solches Profil kann im Trockenbau als Unterkonstruktion, z.B. für Gipskartonplatten in Wänden oder abgehängte Decken verwendet werden.

    [0025] Das Profil 1 weist jeweils zwei Schenkelabschnitte 2 und einen die Schenkelabschnitte 2 verbindenden Bodenabschnitt 3 auf. In den Schenkelabschnitten 2 und dem Bodenabschnitt 3 sind dabei mehrere sich in Längsrichtung des Profils 1 erstreckende Sicken 6, 7 ausgeformt.

    [0026] An den Schenkelabschnitten 2 ist jeweils ein in Längsrichtung des Profils 1 verlaufender umgebogener Tragrand 4 vorgesehen. Die nach innen weisenden Tragränder 4 können dabei zur Verbindung mit anderen Befestigungselementen des Trockenbaus, z.B. mit einem sogenannten Kreuzverbinder (nicht dargestellt) dienen, der mit hierfür geeigneten Vorsprüngen unter den Tragrand 4 greift.

    [0027] An dem Schenkelabschnitt 2 ist jeweils ein Verstärkungsstreifen 5 vorgesehen. Dieser verläuft bei den dargestellten Ausführungsformen entlang des Tragrandes 4 und ist bei den dargestellten Ausführungsformen auf der dem Bodenabschnitt 3 zugewandten Seite des Tragrandes 4 angeordnet. Der Verstärkungsstreifen 5 erstreckt sich dabei vorzugsweise wie dargestellt über die gesamte Breite B des umgebogenen Tragrandes 4.

    [0028] Der Verstärkungsstreifen 5 kann auch anders als dargestellt auf der von dem Bodenabschnitt 3 abgewandten Seite vorgesehen werden.

    [0029] Der Tragrand 4 weist bei den in den Figuren 1 bis 5 dargestellten Ausführungsformen eine in Querrichtung des Tragrandes 4 verlaufende Wölbung auf, die so ausgebildet ist, dass der Tragrand 4 auf der dem Bodenabschnitt 3 abgewandten Seite konvex und auf der dem Bodenabschnitt 3 zugewandten Seite entsprechend konkav ausgebildet ist.

    [0030] Während der Tragrand 4 der in den Figuren 1 bis 5 dargestellten Ausführungsformen eine gewölbte Form hat, ist bei der in Figur 6 dargestellten Gestaltung der Tragrand 4 gerade ausgebildet und in einem rechten Winkel zu dem Schenkelabschnitt 2 angeordnet. Bei Figur 7 ist der Tragrand 4 in einem spitzen Winkel zum Schenkelabschnitt 2 angeordnet und weist mit seinem freien Ende zu dem Bodenabschnitt 3 hin.

    [0031] Bei den in den Figuren 1 bis 3, 6 und 7 dargestellten Ausführungsformen ist der Verstärkungsstreifen 5 ein zurückgebogener Teil des Schenkelabschnitts 2 (bzw. des Tragrandes 4) der an dem Tragrand 4 zur Anlage kommt. Der Verstärkungsstreifen 5 wird also bei der Herstellung zur Profilinnenseite umgefalzt bis er die in den Figuren gezeigte Lage einnimmt.

    [0032] Hingegen ist bei den in den Figuren 4, 5 und 5a dargestellten Ausführungsformen der Verstärkungsstreifen 5 ein separates Element, z.B. in Form eines Blechstreifens. Dieser wird durch die Mittel zum Befestigen des Verstärkungsstreifens an dem Schenkelabschnitt 2 bzw. dessen Tragrandes 4 in der unten näher beschriebenen Weise sicher fixiert.

    [0033] Die Figuren 6 und 7 zeigen, dass der Verstärkungsstreifen 5 einen ersten Bereich 8 zur Anlage an dem Tragrand 4 und einen zweiten Bereich 9 zur Anlage an der Innenseite des Schenkelabschnitts 2 (außerhalb des Tragrandes 4) aufweisen kann. Der Verstärkungsstreifen 5 schmiegt sich dabei an den Tragrand 4 bzw. den Schenklabschnitt 2 an. Der erste und der zweite Bereich 8, 9 sind über eine Biegelinie 10 miteinander verbunden. Dabei erstreckt sich der erste Bereich 8 parallel zu dem Tragrand 4 und der zweite Bereich 9 parallel zu dem Schenkelabschnitt 2.

    [0034] Die Figuren 2 bis 5 verdeutlichen, dass Mittel 12 zum Befestigen des Verstärkungsstreifens 5 an dem Schenkelabschnitt 2 vorgesehen sind. Diese sind bei den dargestellten Ausführungsformen als den Tragrand 4 und den Verstärkungsstreifen 5 verbindende plastische Materialverformungen 11 ausgebildet und befestigen den Verstärkungsstreifen 5 an dem Tragrand 4.

    [0035] Dabei sind eine Vielzahl von lokalen, örtlich begrenzten Materialverformungen 11 vorgesehen, welche über den Tragrand 4 bzw. den Verstärkungsstreifen 5 verteilt angeordnet sind. Bei den dargestellten Ausführungsformen haben die Materialverformungen 11 jeweils eine längliche Form und erstrecken sich in Längsrichtung des Verstärkungsstreifens 5. Diese Ausgestaltung eignet sich besonders im Rahmen der Erfindung. Es können jedoch auch Materialverformungen in anderen, nicht dargestellten Formen verwendet werden. Eine besonders hohe Stabilität wird dann erreicht, wenn das Material von Tragrand 4 und Verstärkungsstreifen 5 aufgrund der plastischen Materialverformungen 11 ineinanderfließt.

    [0036] Die Materialverformungen 11 können durch Umformfügen von Tragrand 4 und Verstärkungsstreifen 5 erzeugt sein. Insbesondere das als Clinchen bezeichnete Verfahren kann hierbei Verwendung finden.

    [0037] Auch bei den in den Figuren 6 und 7 dargestellten Ausführungsformen, welche das Profil 1 lediglich von der Seite zeigen, sind gleichfalls Materialverformungen der in den Figuren 2 bis 5 gezeigten Art vorgesehen.

    [0038] Alternativ oder zusätzlich zu den Materialverformungen 11 können die Mittel 12 zum Befestigen des Verstärkungsstreifens 5 an dem Schenkelabschnitt 2 einen den Verstärkungsstreifen 5 mit dem Schenkelabschnitt 2 bzw. dessen Tragrand 4 verbindenden Klebstoff umfassen. Dies führt zu einer besonders hohen Belastbarkeit, insbesondere wenn Materialverformungen 11 und Klebstoff gleichzeitig vorgesehen werden.

    [0039] Das als C-Profil ausgebildete Profil 1 besteht aus gebogenem, insbesondere verzinktem Stahlblech. Die Materialstärke des Bleches und des Verstärkungsstreifens beträgt vorteilhafterweise zwischen 0,2 und 2,0 mm, insbesondere zwischen 0,3 und 1,0 mm und vorzugsweise 0,4mm.

    Bezugszeichenliste



    [0040] 
    1
    Profil
    2
    Schenkelabschnitt
    3
    Bodenabschnitt
    4
    Tragrand
    5
    Verstärkungsstreifen
    6
    Sicke
    7
    Sicke
    8
    erster Bereich
    9
    zweiter Bereich
    10
    Biegelinie
    11
    Materialverformungen
    12
    Mittel zum Befestigen des Verstärkungsstreifens an dem Schenkelabschnitt
    B
    Breite des Tragrandes



    Ansprüche

    1. Profil aus Blech für den Trockenbau mit zwei Schenkelabschnitten (2) und einem die Schenkelabschnitte (2) verbindenden Bodenabschnitt (3), wobei wenigstens einer der Schenkelabschnitte (2) einen in Längsrichtung des Profils (1) verlaufenden umgebogenen Tragrand (4) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verstärkungsstreifen (5) an dem umgebogenen Tragrand (4) angeordnet ist und dass Mittel (12) zum Befestigen des Verstärkungsstreifens (5) an dem Schenkelabschnitt (2) vorgesehen sind, und dass die Mittel (12) zum Befestigen des Verstärkungsstreifens (5) an dem Schenkelabschnitt (2) lokale plastische Materialverformungen (11) des Verstärkungsstreifens (5) und/oder des Schenkelabschnitts (2) aufweisen, und dass eine Vielzahl der lokalen plastischen Materialverformungen (11) vorgesehen sind.
     
    2. Profil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die plastischen Materialverformungen (11) eine längliche Form haben und sich insbesondere in Längsrichtung des Verstärkungsstreifens (5) erstrecken.
     
    3. Profil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Materialverformungen (11) durch Umformfügen, insbesondere durch Clinchen erzeugt sind.
     
    4. Profil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (12) zum Befestigen des Verstärkungsstreifens (5) an dem Schenkelabschnitt (2) ein Klebemittel aufweisen.
     
    5. Profil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärkungsstreifen (5) ein zurückgebogener Teil des Schenkelabschnitts (2) ist, der durch die Mittel (12) zum Befestigen des Verstärkungsstreifens (5) fixiert wird.
     
    6. Profil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärkungsstreifen (5) ein separates Element, insbesondere ein Blechstreifen ist.
     
    7. Profil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Verstärkungsstreifen (5) entlang des Tragrandes (4), insbesondere über dessen gesamte Länge erstreckt.
     
    8. Profils nach Anspruch 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärkungsstreifen (5) auf der dem Bodenabschnitt (3) zugewandten und/ oder abgewandten Seite des Tragrandes (4) angeordnet ist.
     
    9. Profil nach einem der Ansprüche 1 oder 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragrand (4) in Querrichtung des Tragrandes (4) eine Wölbung aufweist.
     
    10. Profil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Wölbung derart ausgebildet ist, dass der Tragrand (4) auf der dem Bodenabschnitt (3) abgewandten Seite konvex und/oder auf der dem Bodenabschnitt (3) zugewandten Seite konkav ausgebildet ist.
     
    11. Prof nach einem der Ansprüche 1 oder 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Verstärkungsstreifen (5) über die gesamte Breite (B) des umgebogenen Tragrands (4) erstreckt.
     
    12. Profil nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil (1) als C-Profil oder U-Profil ausgebildet ist.
     


    Claims

    1. Sheet metal section for dry construction, comprising two leg portions (2) and a base portion (3) which connects the leg portions (2), wherein at least one of the leg portions (2) has a bent-over supporting edge (4) extending in the longitudinal direction of the section (1), characterized in that a reinforcing strip (5) is arranged on the bent-over supporting edge (4) and in that means (12) for fastening the reinforcing strip (5) to the leg portion (2) are provided, and in that the means (12) for fastening the reinforcing strip (5) to the leg portion (2) comprise local plastic material deformations (11) of the reinforcing strip (5) and/or of the leg portion (2), and in that a plurality of the local plastic material deformations (11) are provided.
     
    2. Section according to Claim 1, characterized in that the plastic material deformations (11) have an elongate shape and extend, in particular, in the longitudinal direction of the reinforcing strip (5).
     
    3. Section according to Claim 1 or 2, characterized in that the material deformations (11) are produced by means of forming by joining, in particular by means of clinching.
     
    4. Section according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the means (12) for fastening the reinforcing strip (5) to the leg portion (2) comprise an adhesive.
     
    5. Section according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the reinforcing strip (5) is a bent-back part of the leg portion (2) that is fixed by the means (12) for fastening the reinforcing strip (5).
     
    6. Section according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the reinforcing strip (5) is a separate element, in particular a sheet metal strip.
     
    7. Section according to Claim 1, characterized in that the reinforcing strip (5) extends along the supporting edge (4), in particular over the entire length thereof.
     
    8. Section according to Claim 1 or 7, characterized in that the reinforcing strip (5) is arranged on that side of the supporting edge (4) which faces towards and/or faces away from the base portion (3).
     
    9. Section according to one of Claims 1 or 7 or 8, characterized in that the supporting edge (4) has a curvature in the transverse direction of the supporting edge (4).
     
    10. Section according to Claim 9, characterized in that the curvature is designed in such a way that the supporting edge (4) has a convex design on the side facing away from the base portion (3) and/or a concave design on the side facing towards the base portion (3).
     
    11. Section according to one of Claims 1 or 7 to 10, characterized in that the reinforcing strip (5) extends over the entire width (B) of the bent-over supporting edge (4).
     
    12. Section according to one of Claims 1 to 11, characterized in that the section (1) is designed as a C-section or U-section.
     


    Revendications

    1. Profilé en tôle pour la construction sèche comprenant deux portions de branches (2) et une portion de base (3) reliant les portions de branches (2), au moins l'une des portions de branches (2) présentant un bord porteur (4) recourbé s'étendant dans la direction longitudinale du profilé (1), caractérisé en ce qu'une bande de renforcement (5) est disposée sur le bord porteur (4) recourbé et en ce que des moyens (12) sont prévus pour fixer la bande de renforcement (5) à la portion de branche (2), et en ce que les moyens (12) pour fixer la bande de renforcement (5) à la portion de branche (2) présentent des déformations plastiques locales de matériau (11) de la bande de renforcement (5) et/ou de la portion de branche (2), et en ce qu'il est prévu une pluralité de déformations plastiques locales de matériau (11).
     
    2. Profilé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les déformations plastiques de matériau (11) ont une forme allongée et s'étendent notamment dans la direction longitudinale de la bande de renforcement (5).
     
    3. Profilé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les déformations de matériau (11) sont produites par des joints formés, en particulier par clinchage.
     
    4. Profilé selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les moyens (12) pour la fixation de la bande de renforcement (5) à la portion de branche (2) présentent un moyen adhésif.
     
    5. Profilé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la bande de renforcement (5) est une partie recourbée de la portion de branche (2), qui est fixée par les moyens (12) pour la fixation de la bande de renforcement (5).
     
    6. Profilé selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la bande de renforcement (5) est un élément séparé, notamment une bande de tôle.
     
    7. Profilé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la bande de renforcement (5) s'étend le long du bord porteur (4), en particulier sur toute sa longueur.
     
    8. Profilé selon la revendication 1 ou 7, caractérisé en ce que la bande de renforcement (5) est disposée sur le côté du bord porteur (4) tourné vers ou opposé à la portion de base (3).
     
    9. Profilé selon l'une quelconque des revendications 1 ou 7 ou 8, caractérisé en ce que le bord porteur (4) présente une courbure dans la direction transversale du bord porteur (4).
     
    10. Profilé selon la revendication 9, caractérisé en ce que la courbure est réalisée de telle sorte que le bord porteur (4) soit réalisé sur le côté opposé à la portion de base (3) de manière convexe et/ou sur le côté tourné vers la portion de base (3) de manière concave.
     
    11. Profilé selon l'une quelconque des revendications 1 ou 7 à 10, caractérisé en ce que la bande de renforcement (5) s'étend sur toute la largeur (B) du bord porteur recourbé (4).
     
    12. Profilé selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le profilé (1) est réalisé sous forme d'un profilé en C ou en U.
     




    Zeichnung

















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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