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(11) |
EP 2 077 084 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.05.2012 Patentblatt 2012/20 |
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Anmeldetag: 24.10.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Paneelwagen und System zum Aufhängen von Flächenvorhängen
Panel car and system for hanging area curtains
Chariot à panneaux et système de suspension de rideaux plats
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
05.01.2008 DE 102008003273
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.07.2009 Patentblatt 2009/28 |
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Teilanmeldung: |
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12001465.9 |
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Patentinhaber: Interstil Diedrichsen GmbH & Co. KG. |
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33803 Steinhagen (DE) |
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Erfinder: |
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- Diedrichsen, Manfred
33619 Bielefeld (DE)
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Vertreter: Schober, Mirko et al |
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Patentanwälte
Thielking & Elbertzhagen
Gadderbaumer Strasse 14 33602 Bielefeld 33602 Bielefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 803 217 DE-A1- 3 915 461 DE-U1-202005 013 671
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WO-A-2005/067771 DE-A1- 19 901 477
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft Paneelwagen für Flächenvorhänge nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1 sowie ein Aufhängesystem hierfür.
[0002] Anders als bei konventionellen Vorhängen werden Flächenvorhänge an in Laufschienen
eingehängten Paneelwagen befestigt. Dies geschieht in der Regel über eine Klettverbindung.
Bei der Montage wird das System aus Schienen und Paneelwagen zunächst an Wand oder
Decke installiert. Anschließend werden die Stoffbahnen der Flächenvorhänge per Klettverbindung
an den bereits eingehängten Paneelwagen befestigt. Dabei bleibt die Verbindungsstelle
bzw. der Paneelwagen von außen sichtbar, was den Gesamteindruck des fertig installierten
Systems negativ beeinflußt. Zwar läßt sich dies nachträglich mit Blenden kaschieren,
dies ist jedoch aufwendig, da die Blenden beim Vorhangwechsel demontiert werden müssen.
Zudem ist dies optisch gerade bei den oftmals verwendeten mehreren hintereinanderliegenden
Vorhangschienen unbefriedigend, da trotz Verblendung vorne die weiter hinten liegenden
Paneelwagen sichtbar bleiben. Es besteht zwar grundsätzlich die Möglichkeit, für jede
Schiene eine Blende vorzusehen, jedoch stört diese Blende wiederum bei der Befestigung
des Flächenvorhanges am Paneelwagen, so daß die Befestigung praktisch unmöglich ist.
[0003] Aus
DE 20 2005 013 671 U1 ist ein aushängbarer Paneelwagen bekannt. Bei der Verwendung von Blenden ist das
Aushängen jedoch nicht möglich.
[0004] Aus
WO 2005/067771 ist eine Mehrfachschiene zum Einhängen von Flächenvorhangteilen bekannt, hier müssen
die Vorhangteile jedoch auch von der Stirnseite der Schiene eingeschoben werden.
[0005] Ausgehend von der
DE 20 2005 013 671 U1 ist es daher Aufgabe der Erfindung, einen Paneelwagen bzw. ein entsprechendes Aufhängesystem
für Flächenvorhänge zu schaffen, welches optisch ansprechender und bei dem eine einfache
Montage der Flächenvorhänge möglich ist.
[0006] Gelöst wird diese Aufgabe durch einen Paneelwagen mit den Merkmalen des Anspruchs
1, sowie ein System zum Aufhängen von Flächenvorhängen mit einem solchen Paneelwagen
mit den Merkmalen des Anspruchs 10. Vorteilhafte Ausführungsformen finden sich in
den Unteransprüchen.
[0007] Der erfindungsgemäße Paneelwagen läßt sich relativ zur Vorhangschiene in eine Montagestellung
überführen. Dabei läßt sich der Paneelwagen über wenigstens einen Lenker aus der Schiene
ausstellen oder/und vollständig entfernen, ohne daß die Schiene demontiert werden
muß. Hierzu ist eine spezielle Einhängeeinrichtung vorgesehen, welche in einer bevorzugten
Ausführungsform einen oder mehrere Lenker aufweist, die in die Schiene eingehängt
werden und die mit deren anderen Enden am Paneelwagen bzw. einem am Paneelwagen anzubringenden
Verankerungselement angelenkt sind. Zur Montage kann eine Fixierung (vorzugsweise
ein Rastmechanismus) gelöst werden, so daß der Lenker beweglich und der Paneelwagen
aus der Schiene ein Stück weit ausgestellt wird, so daß der Paneelwagen trotz etwaiger
Verblendungen sichtbar wird und das Anbringen des Flächenvorhangs problemlos möglich
ist. Nach Befestigen des Flächenvorhanges kann der entsprechende Paneelwagen wieder
in die Gebrauchsstellung gebracht werden. So können feste Blenden zur Kaschierung
der Paneelwagen an den Schienen vorgesehen werden.
[0008] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen in den Figuren 1A bis 4 schematisch
näher erläutert.
- Figur 1A -
- zeigt eine Seitenansicht durch das erfin- dungsgemäße Aufhängesystem mit dem Pa- neelwagen
in der Gebrauchsstellung,
- Figur 1B -
- zeigt eine der Figur 1A entsprechende Frontansicht,
- Figur 2A -
- zeigt eine Seitenansicht durch das erfin- dungsgemäße Aufhängesystem mit dem Pa- neelwagen
in der Montagestellung,
- Figur 2B -
- zeigt eine der Figur 2A entsprechende Frontansicht,
- Figur 3A -
- zeigt eine Prinzipansicht der erfindungs- gemäßen Einhängeeinrichtung in einer mit
der Gebrauchsstellung eines Paneelwagens korrespondierenden ersten Einstellung,
- Figur 3B -
- zeigt eine Prinzipansicht der erfindungs- gemäßen Einhängeeinrichtung in einer mit
der Montagestellung eines Paneelwagens korrespondierenden zweiten Einstellung,
- Figur 4 -
- zeigt eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Aufhängesystems mit einer Mehrfachschiene.
[0009] In den Figuren 1A und 1B ist ein erfindungsgemäßes Aufhängesystem mit einem erfindungsgemäßen
Paneelwagen 4 dargestellt.
[0010] Der Paneelwagen 4 ist in einer Schiene 3 verschieblich gelagert, welche eine Verblendung
3b aufweist, die so ausgestaltet ist, daß ein Betrachter von der Vorderseite V aus
den hinter der Blende 3b liegenden Paneelwagen 4 nicht sehen kann. Der Vorhang 1 ragt
gleichsam aus der Schiene 3 heraus, ohne daß dessen Befestigung erkennbar ist. Der
Vorhang 1 ist bevorzugt mit einem Klettabschnitt 1b ausgebildet, welcher an einem
entsprechenden Gegenstück, welches bevorzugt auf der der Blende 3b zugewandten Längsseite
2j des Paneelwagens 4 vorgesehen ist, befestigt ist, so daß der Befestigungsbereich
wie auch der Paneelwagen 4 von der Blende 3b - jedenfalls von der Vorderseite V aus
betrachtet - verdeckt sind. Die Blende 3b kann Teil der Schiene 3 bzw. einstückig
mit dieser ausgebildet sein. Es können auch mehrere Blenden 3b (vgl. z.B. Figur 4,
Pos. 3b, 3b', 3b") insbesondere beidseits der Aufnahmen 3a vorgesehen sein, so daß
der Paneelwagen von vorne und von hinten in der Gebrauchsstellung kaschiert und von
außen nicht sichtbar ist.
[0011] In den Figuren 2A und 2B ist die eben beschriebene Anordnung in der Montagestellung
gezeigt. Als Montagestellung wird eine solche Stellung verstanden, bei der der Paneelwagen
gegenüber der Schiene 3 im Gegensatz zur Gebrauchsstellung ausgestellt ist. Dies kann
zum einen - wie abgebildet - durch Herunterlassen des Paneelwagens 4 oder aber durch
Herausnehmen bzw. Ablösen des Paneelwagens 4 aus der Schiene 3 erfolgen. Im letzteren
Fall wird der Paneelwagen über einen Clip- oder Rastmechanismus in die Schiene eingebracht
oder über eine Aufhängung eingehängt. Im gezeigten Beispiel ist der Paneelwagen 4
nach unten herausfahrbar, bleibt aber in der Schiene 3, bzw. deren Aufnahme 3a eingehängt.
Hierzu weist der Paneelwagen 4 eine Einhängerichtung 2 auf, die einen oder mehrere
mit einem Ende unmittelbar oder mittelbar am Paneelwagen 4 abgelenkte Lenker 2b aufweist;
das jeweils andere Ende 2d des Lenkers 2b ist in der Aufnahme 3a der Schiene 3 geführt
und dient als Gleiter zum Verschieben der Schiene 3 in der Gebrauchsstellung des Paneelwagens
4. Zum Überführen des Paneelwagens 4 aus der Gebrauchsstellung in die Montagestellung
wird ein am Paneelwagen 4 geführtes, bevorzugt als Rastelement ausgebildetes Fixierelement
2a gelöst, welches nach Lösen den Lenker 2b freigibt, so daß dieser verschwenken kann.
Hierdurch wird der Paneelwagen 4 aus seiner Gebrauchsstellung (Figur 1B) in die Montagestellung
ausgestellt, wobei der Lenker 2b verschwenkt und sich in der Aufnahme 3a ein Stück
weit verschiebt, so daß sich die in Figur 2B gezeigte Montagestellung ergibt, in der
sich der Paneelwagen 4 unterhalb des unteren Randes der Blende 3b befindet. Nach Befestigen
des Vorhangs 1 kann der Paneelwagen 4 wieder in die Gebrauchsstellung (Figur 1B) gebracht
werden, wobei der Lenker 2b dann die entgegengesetzte Bewegung ausführt und mittels
des Fixierelementes 2a am Paneelwagen 4 fixiert wird.
[0012] Die erfindungsgemäße Einhängeeinrichtung ist genauer in den Figuren 3A und 3B dargestellt.
An einem Paneelwagen 4 können je nach Länge ein oder mehrere Einhängeeinrichtungen
2 vorgesehen sein. Diese weisen zur Arretierung in der Gebrauchsstellung eine Fixiereinrichtung
sowie den Lenker 2b auf. In Figur 3A ist die Gebrauchsstellung abgebildet. Der Lenker
2b ist an einem am Paneelwagen 4 verankerbaren Verankerungselement 2e um eine Anlenkachse
2g schwenkbar angelenkt. Das von der Anlenkachse 2g entfernte Ende 2d des Lenkers
2b, welches zum Einhängen und zum Gleiten in der Schiene 3 dient, weist einen Abschnitt
2h auf, welcher in der fixierten Gebrauchsstellung des Paneelwagens 4 von einer Hinterschneidung
2c eines Fixierelements 2a hinterschnitten bzw. gehalten wird. Das bevorzugt als Schieber
ausgeführte und im oder am Paneelwagen 4 verschieblich geführte Fixierelement 2a ist
bevorzugt über eine Zugfeder 2f mit dem Verankerungselement 2e gekoppelt. Die Zugfeder
2f spannt den Schieber 2a in die Fixierstellung vor, so daß in der Gebrauchsstellung
eine wirksame Hinterschneidung der Abschnitte 2c und 2h gegeben ist und der Paneelwagen
nicht unbeabsichtigt in die Montagestellung ausgestellt wird.
[0013] Der Lenker 2b weist bevorzugt im Bereich seines einen Endes einen Anschlag 2i auf,
der das Verschwenken des Lenkers 2b in die Montagestellung begrenzt. Diese Situation
ist in der Figur 3B dargestellt. Der Anschlag 2i liegt an einem stirnseitigen Abschnitt
des Verankerungselements 2e an. Wird der in der Schiene 3 eingehängte Paneelwagen
4 wieder angehoben und verschwindet hinter der Verblendung 3b, so schwenkt der Lenker
2b aus der in Figur 3B gezeigten Stellung wieder in die in Figur 3A gezeigte Stellung
zurück, wobei der Abschnitt 2h und der Gegenabschnitt 2c des Schiebers 2a gerundete
Bereiche aufweisen, so daß der Lenker beim Schwenken in die Gebrauchsstellung zunächst
den Schieber 2a nach außen gegen die Spannung der Feder 2f drückt und der Schieber
2a anschließend zurückschnappt und der Lenker 2b so mit dem Schieber 2a verrastet.
So ist die Montage bzw. Demontage eines Vorhangelements auf einfache Weise möglich.
[0014] Dies gilt selbst dann, wenn wie in der Figur 4 gezeigt, Mehrfachschienen mit Mehrfachblenden
3b, 3b', 3b" vorgesehen sind. Mit der erfindungsgemäßen Lösung können auch hier die
Vorhänge 1, 1', 1" an ihren jeweiligen Paneelwagen 4, 4', 4" befestigt werden, wobei
wie bereits erwähnt Verblendungen auf beiden Seiten der Aufnahmen für die Paneelwagen
vorgesehen sein können. Durch die vorliegende Erfindung ist es erstmals möglich geworden,
sämtliche Befestigungseinrichtungen der Vorhänge für den Betrachter von außen unsichtbar
zu machen, wodurch sich vor allem im ästhetischen Bereich neue Möglichkeiten der Gestaltung
von Flächenvorhangeinrichtungen erschließen. So können die Schienen mit Blenden oder
Laufkanälen zur Aufnahme von Paneelwagen einstückig ausgestaltet sein. Zudem kann
die Breite der Kanäle bzw. Aufnahmen minimiert werden, da das Anbringen der Vorhänge
aufgrund der Möglichkeiten des Ausstellens der Paneelwagen erreicht wird.
[0015] Es ist zudem mit der Erfindung möglich, ein Schienensystem vorzusehen, welches aus
einzelnen Schienen besteht, die sich in beliebiger Anzahl hintereinander anordnen
lassen, wobei in diesem Schienensystem die Laufkanäle, in denen die Paneelwagen geführt
sind, so ausgestaltet sind, daß die darin geführten Paneelwagen zurückspringen und
so mitsamt der Befestigung des Vorhangstoffes verdeckt bleiben. Das Schienensystem
kann dabei aus einzelnen Schienen bestehen, die sich in beliebiger Anzahl hintereinander
anordnen lassen, Alternativ oder ergänzend hierzu kann auch Schiene mit mehreren Laufkanälen
vorgesehen sein.
1. Paneelwagen (4) zur Befestigung eines flächigen Vorhangelements (1), welcher mindestens
eine Einhängeeinrichtung (2) zum Einbringen in die Aufnahme (3a) einer Vorhangschiene
(3) aufweist, wobei die Einhängeeinrichtung (2) so ausgebildet ist, dass der Paneelwagen
(4) in der Vorhangschiene (3) wenigstens in einer Gebrauchsstellung verschieblich
ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Einhängeeinrichtung (2) und der Paneelwagen (4) direkt oder indirekt über wenigstens
einen Lenker (2b) gekoppelt sind, der so angeordnet ist, dass der Paneelwagen (4)
zum Anbringen eines Vorhangelements (1) am Paneelwagen (4) aus der Gebrauchsstellung
in eine Montagestellung überführbar ist.
2. Paneelwagen (4) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einhängeeinrichtung (2) weiter so ausgebildet ist, daß zum Überführen des Paneelwagens
(4) in die Montagestellung dessen vollständiges Lösen von der Vorhangschiene (3) ermöglicht
wird.
3. Paneelwagen (4) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das eine Ende (2d) des wenigstens einen Lenkers (2b) zum Eingriff in die Aufnahme
(3a) der Vorhangschiene (3) ausgebildet ist und das andere Ende des wenigstens einen
Lenkers (2b) an einem mit dem Paneelwagen (4) verbundenen Verankerungselement (2e)
oder direkt am Paneelwagen (4) angelenkt ist.
4. Paneelwagen (4) nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Fixiermechanismus (2f, 2a, 2c) vorgesehen ist, der zur Fixierung des Lenkers
(2b) ausgebildet ist.
5. Paneelwagen (4) nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Fixiermechanismus ein mit dem Verankerungselement (2e) gekoppeltes Fixierelement
(2a) umfaßt, welches zum Hintergreifen eines Abschnitts (2h) des Lenkers (2b) ausgebildet
ist.
6. Paneelwagen (4) nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Fixierelement (2a) über eine Feder (2f) mit dem Verankerungselement (2e) gekoppelt
ist.
7. Paneelwagen (4) nach einem der Ansprüche 3 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Lenker (2b) einen Anschlag (2i) zur Begrenzung seines Schwenkwinkels aufweist.
8. Paneelwagen (4) nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Fixierelement (2a) im Paneelwagen (4) verschieblich geführt ist.
9. Paneelwagen (4) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Mehrzahl Einhängeeinrichtungen vorgesehen sind.
10. System zum Aufhängen von Flächenvorhängen, aufweisend wenigstens einen Paneelwagen
(4) zur Befestigung eines Flächenvorhanges nach einem der vorherigen Ansprüche und
wenigstens eine Einfach- oder Mehrfachschiene (3) zur Aufnahme und Führung des Paneelwagens
(4), wobei die wenigstens eine Einfach- oder Mehrfachschiene wenigstens einen Laufkanal
aufweist, in der der Paneelwagen (4) verschieblich ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Laufkanal so ausgebildet ist, dass der darin geführte Paneelwagen (4) von diesem
wenigstens teilweise verdeckt wird.
11. System nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass Blenden (3b) oder Kanäle vorgesehen sind, deren Breite bzw. Tiefe etwa der Höhe des
Paneelwagens (4) entspricht.
12. System nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Lenker des Paneelwagens (4) nach einem der Ansprüche 3 bis 9 so ausgelegt ist,
dass der Paneelwagen (4) in seiner Montagestellung aus der Schiene (3) so heraussteht,
dass seine Seitenflächen (2j, 2j`, 2j") nicht verdeckt sind.
13. System nach einem der Ansprüche 10 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Mehrzahl Schienen mit jeweils wenigstens einem Laufkanal zur Aufnahme eines
Paneelwagens (4) vorgesehen ist.
14. System nach einem der Ansprüche 10 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Mehrfachschiene mit einer Mehrzahl Laufkanäle zur Aufnahme von Paneelwagen (4)
vorgesehen ist.
1. Panel car (4) for fixing a flat curtain element (1), which has at least one hanging
device (2) for insertion into the socket (3a) of a curtain track (3) wherein the hanging
device (2) is designed so that the panel car (4) is displaceable in the curtain track
(3) at least in a useful position, characterised in that the hanging device (2) and the panel car (4) are coupled directly or indirectly by
way of at least one guide rod (2b) which is mounted so that the panel car (4) can
be moved from the useful position into a fitting position for the purpose of attaching
a curtain element (1) onto the panel car (4).
2. Panel car (4) according to claim 1,
characterised in that
the hanging device (2) is further designed so that in order to move the panel car
(4) into the fitting position it is possible to completely remove it from the curtain
track (3).
3. Panel car (4) according to claim 1 or 2,
characterised in that
the one end (2d) of the at least one guide rod (2b) is designed to engage in the socket
(3a) of the curtain track (3) and the other end of the at least one guide rod (2b)
is attached to an anchorage element (2e) connected to the panel car (4) or directly
to the panel car (4) itself.
4. Panel car (4) according to claim 3,
characterised in that
a fixing mechanism (2f, 2a, 2c) is provided which is designed for fixing the guide
rod (2b).
5. Panel car (4) according to claim 4,
characterised in that
the fixing mechanism comprises a fixing element (2a) coupled to the anchoring element
(2e) and designed to engage behind a section (2h) of the guide rod (2b).
6. Panel car (4) according to claim 5,
characterised in that
the fixing element (2a) is coupled to the anchorage element (2e) by a spring (2f).
7. Panel car (4) according to one of claims 3 to 6,
characterised in that
the guide rod (2b) has a stop (2i) for restricting its pivotal angle.
8. Panel car (4) according to one of claims 5 to 7,
characterised in that
the fixing element (2a) is guided displaceable in the panel car (4).
9. Panel car (4) according to one of the preceding claims
characterised in that
a number of hanging devices are provided.
10. System for hanging up flat curtain panels, comprising at least one panel car (4) for
fixing a flat curtain according to one of the preceding claims and at least one single
or multi-railed track (3) for receiving and guiding the panel car (4) wherein the
at least one single or multi-railed track has at least one running channel in which
the panel car (4) can be displaced, characterised in that the running channel is designed so that the panel car (4) which is guided therein
is covered at least in part by same.
11. System according to claim 10
characterised in that
fascias (3b) or channels are provided whose width and/or depth corresponds roughly
to the height of the panel car (4).
12. System according to claim 11,
characterised in that
the guide rod of the panel car (4) according to one of claims 3 to 9 is designed so
that the panel car (4) in its fitting position projects out from the track (3) so
that its side faces (2j, 2j', 2j") are not concealed.
13. System according to one of claims 10 to 12
characterised in that
a number of rail tracks are each provided with at least one running channel to receive
a panel car (4).
14. System according to one of claims 10 to 13
characterised in that
one multi-railed track is provided with a number of running channels to receive the
panel cars.
1. Chariot à panneaux (4) pour la fixation d'un élément de rideau plat (1), qui présente
au moins un dispositif de suspension (2), qui est destiné à être introduit dans un
réceptacle (3a) d'un rail à rideau (3), sachant que le dispositif de suspension (2)
est conçu de sorte que le chariot à panneaux (4) puisse être déplacé dans le rail
à rideau (3), au moins dans une position d'utilisation,
caractérisé en ce que
le dispositif de suspension (2) et le chariot à panneaux (4) sont couplés directement
ou indirectement par l'intermédiaire d'au moins un dispositif de guidage (2b), qui
est disposé de sorte que le chariot à panneaux (4) puisse être conduit d'une position
d'utilisation à une position de montage, pour la fixation d'un élément de rideau plat
(1) au chariot à panneaux (4).
2. Chariot à panneaux (4) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le dispositif de suspension (2) est, de plus, conçu de sorte que, pour amener le chariot
à panneaux (4) dans la position de montage, celui-ci puisse être complètement séparé
du rail à rideau (3).
3. Chariot à panneaux (4) selon revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
l'une (2d) des extrémités du dispositif de guidage (2b) au moins prévu est conçue
pour s'engager dans le réceptacle (3a) du rail à rideau (3) et que l'autre extrémité
du dispositif de guidage (2b) au moins prévu est articulée sur un élément d'ancrage
(2e), relié au chariot à panneaux (4), ou directement sur le chariot à panneaux (4).
4. Chariot à panneaux (4) selon la revendication 3,
caractérisé en ce
qu'est prévu un mécanisme de fixation (2f, 2a, 2c), qui est conçu pour la fixation du
dispositif de guidage (2b).
5. Chariot à panneaux (4) selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
le mécanisme de fixation comprend un élément de fixation (2a), qui, couplé avec l'élément
d'ancrage (2e), est conçu pour agripper l'arrière d'une section (2h) du dispositif
de guidage (2b).
6. Chariot à panneaux (4) selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
l'élément de fixation (2a) est couplé avec l'élément d'ancrage (2e) par l'intermédiaire
d'un ressort (2f).
7. Chariot à panneaux (4) selon l'une des revendications 3 à 6,
caractérisé en ce que
le dispositif de guidage (2b) présente une butée (2i) pour la limitation de son angle
de pivotement.
8. Chariot à panneaux (4) selon l'une des revendications 5 à 7,
caractérisé en ce que
l'élément de fixation (2a) peut être déplacé dans le chariot à panneaux (4).
9. Chariot à panneaux (4) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
qu'est prévue une pluralité de dispositifs de suspension.
10. Système de suspension de rideaux plats, qui présente au moins un chariot à panneaux
(4) selon l'une des revendications précédentes, pour la fixation d'un rideau plat,
et au moins un rail simple ou multiple (3) pour la réception et le guidage du chariot
à panneaux (4), sachant que le rail simple ou multiple, au moins prévu, présente au
moins un canal de roulement, dans lequel le chariot à panneaux (4) peut se déplacer,
caractérisé en ce que
le canal de roulement est conçu de sorte qu'il masque, au moins partiellement, le
chariot à panneaux (4), qui se déplace dans lui.
11. Système selon la revendication 10,
caractérisé en ce que
sont prévues des caches (3b) ou des canaux, dont la largeur, respectivement la profondeur
correspond approximativement à la hauteur du chariot à panneaux (4) .
12. Système selon la revendication 11,
caractérisé en ce que
le dispositif de guidage du chariot à panneaux (4) selon l'une des revendications
3 à 9, est configuré de manière à ce que le chariot à panneaux (4), dans sa position
de montage, sorte du rail (3) de sorte que ses faces latérales (2j, 2j', 2j") ne soient
pas cachées.
13. Système selon l'une des revendications 10 à 12,
caractérisé en ce
qu'est prévue une pluralité de rails, présentant chacun au moins un canal de roulement,
qui est destiné à recevoir un chariot à panneaux (4).
14. Système selon l'une des revendications 10 à 13,
caractérisé en ce
qu'est prévu un rail multiple, qui présente une pluralité de canaux de roulement, qui
sont destinés à recevoir des chariots à panneaux (4).
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