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EP 2 085 505 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.05.2012 Patentblatt 2012/20 |
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Anmeldetag: 27.10.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Fixkamm einer Kämmmaschine
Fixing comb of a comb machine
Peigne fixe destiné à une peigneuse
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE IT LI TR |
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Priorität: |
29.01.2008 CH 1252008
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.08.2009 Patentblatt 2009/32 |
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Patentinhaber: MASCHINENFABRIK RIETER AG |
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8406 Winterthur (CH) |
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Erfinder: |
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- Cavadini, Flavio
8405 Winterthur (CH)
- Stutz, Ueli
8406 Winterthur (CH)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 557 698 EP-A2- 2 110 469 DE-A1- 10 033 168
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EP-A1- 0 580 549 WO-A1-2004/042125
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Fixkamm einer Kämmmaschine mit einem Fixkammträger,
welcher einen Halteabschnitt aufweist, der mit einer Trägerplatte verbunden ist, an
welcher ein Nadelstreifen, bzw. eine Fixkammgarnitur befestigt ist.
[0002] Der Fixkamm einer Kämmmaschine ist während dem Kämmprozess wechselnden dynamischen
Belastungen ausgesetzt, welche sich zum Teil in einer elastischen Verformung des Fixkammes
insbesondere in seiner Längsrichtung bemerkbar machen. Dies wiederum wirkt sich auf
die Befestigungsstellen des Fixkammes in der Kämmmaschine aus. Das heisst, durch die
auftretende elastische Durchbiegung des Fixkammes, quer zu seiner Längsrichtung, entstehen
Relativbewegungen zwischen den fix gelagerten Halteelementen (z. B. Halteklammern)
und dem Halteabschnitt-des Fixkammes. Dadurch ist der Halteabschnitt in diesem Bereich
einem Verschleiss unterworfen. Üblicherweise sind entsprechend der Anzahl der Kämmköpfe
acht Fixkämme auf einer Kämmmaschine eingesetzt.
[0003] Um den Verschleiss herabzusetzen, wurde in der
DE-102 52 098 A1 vorgeschlagen, zwischen dem Fixkamm und dem Fixkammhalter einen Verschleissschutz
anzubringen. Dadurch konnte zwar der Verschleiss in diesem Bereich vermindert werden,
die dynamischen Belastungen, bzw. die Durchbiegung sind jedoch gleich geblieben. Das
heisst, die Ursache des Verschleisses wurde hiermit nicht beseitigt.
[0004] Um ein optimales Kämmergebnis durch den Fixkamm zu erzielen, ist es notwendig, dass
der Abstand zwischen der Fixkammgarnitur, bzw. dem Nadelstreifen zu den nachfolgenden
Abreisswalzen möglichst gering gehalten wird. Sofern durch die dynamische Belastung
quer zur Längsrichtung des Fixkammes eine Durchbiegung entsteht, ist diese in der
Positionierung des Fixkammes beim Einbau mit zu berücksichtigen. Das heisst, der Mindestabstand
des Fixkammes zu den Abreisswalzen ist um das Mass der Durchbiegung grösser zu wählen,
um eine Kollision des Fixkammes während seiner Kämmstellung mit den Abreisswalzen
zu vermeiden. Infolge der beschriebenen Durchbiegung des Fixkammes erhält man auch,
über die Breite des abzuziehenden Faservlieses gesehen, unterschiedliche Kämmbedingungen,
da die Durchbiegung in Richtung der äusseren Enden des Fixkammes abnimmt. Daraus resultiert,
dass infolge der Durchbiegung der Abstand des Fixkammes zu den Abreisswalzen im Mittenbereich
am geringsten ist, während er in Richtung der äusseren Enden zunimmt. Das kann zu
unterschiedlichen Kämmergebnissen über die Länge des Fixkammes führen.
[0005] Es wäre nun denkbar, zur Reduzierung der Durchbiegung des Fixkammes seine äusseren
Dimensionen zu vergrössern. Dies würde jedoch den Nachteil mit sich ziehen, dass das
Gewicht des Fixkammes unter Umständen erheblich erhöht wird. Dies wiederum würde im
Hinblick auf immer höhere Kammspielzahlen (KS/min) einen erhöhten Leistungsaufwand
mit sich ziehen und auch die Lagerstellen des Zangenaggregates zusätzlich belasten.
[0006] Die
EP 0 580 549 A1 offenbart einen Fixkamm mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
[0007] Die Erfindung stellt sich die Aufgabe die genannten Nachteile zu vermeiden und eine
kompakte Ausführung eines Fixkammes mit erhöhter Biegefestigkeit vorzuschlagen, wodurch
auch die Relativbewegungen zwischen dem Halteabschnitt des Fixkammes und seinen Befestigungselementen
minimiert werden. Gleichzeitig ist darauf zu achten, dass die Masse des Fixkammes
nur geringfügig geändert wird und die engen geometrischen Einbaumasse des Fixkammes
zwischen dem Zangenaggregat und den Abreisswalzen berücksichtigt werden.
[0008] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass das zusätzliche Versteifungselement mit dem
Halteabschnitt und der Trägerplatte verbunden und mit diesen einstückig ausgebildet
ist.
[0009] Der Begriff "Längsrichtung" bezieht sich auf die Länge des Fixkammes, welche sich
in Einbaulage in der Kämmmaschine quer zur Durchflussrichtung des Fasermaterials erstreckt.
[0010] Durch die vorgeschlagene Ausführung wird die Masse des Fixkammes unwesentlich erhöht.
Das Versteifungselement kann in dem Bereich angebracht werden, in welchem es trotz
den engen Einbauverhältnissen keine Behinderung darstellt. Vorzugsweise wird das Versteifungselement
daher - in Einbaulage des Fixkammes gesehen - auf der Seite der Trägerplatte angebracht,
welche den nachfolgenden Abreisswalzen gegenübersteht. Das entspricht - in Durchflussrichtung
des Fasermaterials gesehen - der vorderen Seite der Trägerplatte.
[0011] Vorzugsweise wird weiter vorgeschlagen, dass das Versteifungselement - in Längsrichtung
des Fixkammträgers gesehen - sich von der Mitte des Fixkammträgers in Richtung seiner
beiden Enden erstreckt und einen Abstand zu den Enden des Fixkammträgers aufweist.
Dadurch ist es möglich, dass in dem jeweiligen freibleibenden Bereich zwischen den
Enden des Versteifungselementes und dem jeweiligen Ende des Fixkammträgers Halteelemente
für die Fixierung des Fixkammes, wie bisher bekannt, verwendet werden können.
[0012] Erfindungsgemäß wird vorgeschagen, dass das Versteifungselement mit dem Halteabschnitt
und der Trägerplatte verbunden ist. Das ergibt eine besonders stabile und kompakte
Ausführung, wodurch auch zusätzlich eine deutliche Erhöhung der Biegesteifigkeit,
quer zur Längsrichtung des Fixkammträgers erzielt wird. Vorzugsweise ist das Versteifungselement
mit dem Halteabschnitt und der Trägerplatte zusammen als ein Hohlprofil auszubildet.
Damit erhält man eine Ausführung des Fixkammträgers in Leichtbauweise bei gleichzeitiger
Erhöhung der Biegefestigkeit. Wie bereits beschrieben, wird auch eine Erhöhung der
Biegefestigkeit des Fixkammträgers quer zu seiner Längserstreckung erzielt, was sich
ebenfalls vorteilhaft auf die Konstanthaltung der Position der Spitzen der Fixkammgarnitur
während dem Abreiss- bzw. Kämmvorgang auswirkt. Zur Anpassung an die geometrischen
Verhältnisse im Bereich der Abreisswalzen, wird vorgeschlagen, dass das Hohlprofil
- im Querschnitt gesehen - eine in Richtung der Spitzen des Nadelstreifens abnehmenden
Querschnittsfläche aufweist.
[0013] Um die Herstellkosten zu minimieren und die Krafteinleitung zu optimieren, wird erfindungsgemäß
vorgeschlagen, dass der Fixkammträger, gebildet aus dem Halteabschnitt, der Trägerplatte
und dem Versteifungselement aus einem Stück gefertigt ist.
[0014] Der Vorschlag den Fixkammträger aus Kunststoff herzustellen ergibt eine Gewichtsreduktion
und ermöglicht die Erhöhung der Kammspielzahlen bei erhöhter Biegefestigkeit.
[0015] Durch die entsprechende Ausbildung des Versteifungselementes als Hohlprofil bietet
sich auch die Herstellung des Fixkammträgers aus einem Strangpressprofil an.
[0016] Dabei kann das Strangpressprofil zur Gewichtsreduzierung aus einem nichtmetallischen
Werkstoff bestehen, z. B. aus einer Aluminium-Legierung.
[0017] Weitere Vorteile der Erfindung werden in nachfolgenden Ausführungsbeispielen näher
beschrieben und aufgezeigt.
[0018] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäss ausgebildeten Fixkammträgers.
- Fig. 2
- eine schematische Vorderansicht X des Fixkammträgers nach Fig.1 in verkleinertem Massstab.
- Fig.2a
- eine Schnittdarstellung A-A nach Fig. 2
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung einer Befestigungsstelle des Fixkammträgers in Seitenansicht
Y nach Fig. 2
[0019] Fig. 1 zeigt einen Querschnitt eines erfindungsgemäss ausgebildeten Fixkammträgers
2 eines Fixkammes 1 mit einer nicht dargestellten Kämmmaschine. Der Fixkammträger
2 wird gebildet aus einem Halteabschnitt 4, an welchem eine Trägerplatte 5 befestigt
ist. Der Halteabschnitt 4 weißt die Querschnittsform eines offenen Profils mit einer
bogenförmigen Aussenfläche auf.
[0020] Dabei können der Halteabschnitt 4 und die Trägerplatte 5 aus einem Stück (z. B. aus
Kunststoff oder einer stranggepressten Aluminium-Legierung) hergestellt sein. Um die
Biegesteifigkeit des Fixkammträgers 2, insbesondere in seiner Längsrichtung L zu erhöhen,
wird erfindungsgemäss im Verbindungsbereich 9 des Halteabschnittes 2 und der Trägerplatte
5 ein Versteifungselement 11 befestigt, das sich, wie aus Figur 2 zu entnehmen, fast
über die gesamte Länge des Fixkammträgers 2 erstreckt. Es wäre auch denkbar mehrere
im Abstand zueinander angeordnete Versteifungselemente anzubringen, die über die Länge
des Fixkammträgers 2 angebracht sind. Den grössten Effekt in Bezug auf eine Erhöhung
der Biegefestigkeit erhält man jedoch dann, wenn wie in Figur 2 gezeigt das Versteifungselement
11 durchgängig ausgebildet ist. Wie aus Figur 2 zu entnehmen, endet das Versteifungselement
11 jeweils in einem Abstand a zu den äusseren Rändern R1, R2 des Fixkammträgers 2.
Dieser freie Raum im Bereich des Abstandes a wird für die Montage und Befestigung
des Fixkammträgers 2 in Fixkammhaltern 17 benötigt, wie schematisch in Figur 3 dargestellt
ist.
[0021] Das Versteifungselement 11 ist an einem Ende mit dem Halteabschnitt 2 und am anderen
Ende mit der Trägerplatte 5 verbunden. Zusammen mit dem Halteabschnitt 4 und der Trägerplatte
5 bildet das Versteifungselement 11 ein Hohlprofil mit einem dreieckförmigen Querschnitt.
[0022] Durch den vorgeschlagenen nach unten auslaufenden dreieckförmigen Querschnitt wird
gewährleistet, dass das Versteifungselement 11 nicht mit dem Druckzylinder eines nachfolgenden
Abreisswalzenpaares kollidiert, welches in Einbaulage des Fixkammes 1 sich in unmittelbarer
Nachbarschaft befindet. Die geometrische Zuordnung der Abreisswalzen zum Fixkamm ist
z. B. aus der vorveröffentlichten
EP-354 456 A2 zu entnehmen. In dieser Vorveröffentlichung wird auch schematisch gezeigt, wie die
Fixkammhalter 17 auf einem Fixkammbett befestigt sind, welches an einer Unterzange
eines Zangenaggregates angebracht ist.
[0023] Im unteren Bereich der Trägerplatte 5 ist eine Fixkammgarnitur 7 über eine Mehrzahl
von Schrauben 14 und einer Klemmplatte 15 befestigt. Entsprechend der Anzahl der Schrauben
14 sind Gewindebohrungen 16 in der Trägerplatte 15 angebracht. Über die Schrauben
14 und der Klemmplatte 15 wird die Garnitur 7 auf der Trägerplatte 5 festgeklemmt.
[0024] Die Garnitur 7 des Fixkammes 1 kann aus aneinander gereihten Nadelstreifen, aus aneinander
gereihten gestanzten oder geprägten Blechen oder in anderer Form vorliegen. Dies ist
jedoch für die Darstellung der Erfindung unerheblich.
[0025] In der Schnittdarstellung A-A der Figur 2a wird schematisch gezeigt, wie die Durchbiegung
b der Trägerplatte 5 des Fixkammträgers 2 durch die entstehende Kraft F in Durchflussrichtung
D erfolgt. Wie allgemein bekannt, wird der mittels eines Rundkammes ausgekämmte Faserbart
im Anschluss während des Abreissvorganges in Durchflussrichtung D über die Abreisswalzen
durch die Garnitur 7 des Fixkammes 1 hindurch gezogen. Durch die dabei auftretende
Kraft F kommt es insbesondere im Mittenbereich des Fixkammes 2 zu einer Durchbiegung
b der Trägerplatte 5. Dabei handelt es sich um eine elastische Durchbiegung, welche
nach Wegfall der Kraft F wieder zurück schwingt. D. h. bei einer Kammspielzahl von
z. B. 500 KS/min erfolgt dieser Vorgang 500 mal pro Minute. Diese elastische Schwingung
überträgt sich in Längsrichtung L des Fixkammträgers 2 bis in den Bereich a der Befestigungen
des Fixkammes 1. Dadurch entstehen periodische Relativbewegungen in grosser Zahl zwischen
dem Halteabschnitt 4 und dem jeweiligen Befestigungselement, über welches der Fixkamm
1 in der Kämmmaschine in seiner Position gehalten wird. In Figur 3 (Ansicht Y) ist
eines der Befestigungselemente in Form einer Halteklammer 21 gezeigt, die um eine
Achse 22 an einem Fixkammhalter 17 schwenkbar gelagert ist. Die Halteklammer 21 ist
an ihrem freien Ende derart ausgebildet, so dass sie beim Übergreifen der bogenförmigen
Aussenkontur des Halteabschnittes 4 eine Raststellung einnimmt. Die Funktion dieser
Halteklammer ist ausserdem aus den Ausführungsbeispielen der
DE-102 52 098 A1 zu entnehmen.
[0026] Die gestrichelte Darstellung 21' in Figur 3 zeigt die Halteklammer 21 in ihrer entriegelten
Stellung, wobei der Fixkammträger 2 nach oben aus einem Schlitz 19 einer vertikalen
Aufnahme 18 des Fixkammhalters 17 herausgenommen werden kann. Für jeden Fixkamm sind
zwei derartige Fixkammhalter 17 an einem nicht gezeigten Zangenaggregat befestigt.
Wie bereits eingangs beschrieben, wird insbesondere der Halteabschnitt 4 im Bereich
seiner Befestigungen 21 durch die beschriebenen Relativbewegungen verschliessen. Durch
die erfindungsgemäss vorgeschlagene Anbringung eines Versteifungselementes wird die
Durchbiegung b erheblich reduziert und somit auch die Gefahr eines Verschleisses im
Bereich der Haltestellen herabgesetzt. Durch die Reduzierung der Durchbiegung auf
ein Mindestmass wird auch gewährleistet, dass die geometrischen Kämmverhältnisse über
die gesamte Länge des Fixkammes 1 im wesentlichen konstant bleiben.
[0027] Vorzugsweise kann das Versteifungselement 12 aus einem nicht metallischen Werkstoff
(z. B. Kunststoff) ausgebildet sein, damit die zu bewegende Masse des Fixkammes durch
das Anbringen eines zusätzlichen Versteifungselementes nur unwesentlich erhöht wird.
[0028] Im Rahmen der Erfindung in bezug auf die Anbringung eines zusätzlichen Versteifungselementes
sind noch eine Vielzahl von Varianten möglich, welche hier nicht aufgezählt wurden.
1. Fixkamm (1) einer Kämmmaschine mit einem Fixkammträger (2), welcher einen Halteabschnitt
(4) aufweist, der mit einer Trägerplatte (5) verbunden ist, an welcher ein Nadelstreifen,
bzw. eine Fixkammgarnitur (7) befestigt ist und wenigstens ein zusätzliches Versteifungselement
(11, 12) auf der Trägerplatte (5) vorgesehen ist, das die Biegesteifigkeit des Fixkammträgers
(2) in seiner Längsrichtung (L) erhöht dadurch gekennzeichnet, dass das Versteifungselement (11, 12) mit dem Halteabschnitt (4) und der Trägerplatte
(5) verbunden und mit diesen einstückig ausgebildet ist.
2. Fixkamm (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Versteifungselement (11, 12) - in Längsrichtung des Fixkammträgers (2) gesehen
- sich von der Mitte des Fixkammträgers in Richtung seiner beiden Enden (R1, R2) erstreckt
und einen Abstand (a) zu den Enden des Fixkammträgers aufweist.
3. Fixkamm (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Versteifungselement (11) mit dem Halteabschnitt (4) und der Trägerplatte (5)
zusammen ein Hohlprofil bildet.
4. Fixkamm (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Hohlprofil - im Querschnitt gesehen - eine in Richtung der Spitzen des Nadelstreifens
(7) abnehmenden Querschnittsfläche aufweist.
5. Fixkamm (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Versteifungselement (11, 12) - in Bezug auf die Durchflussrichtung (D) des Fasermaterials
durch die Fixkammgarnitur (7) auf der vorderen Seite (S1) der Trägerplatte (5) angeordnet
ist.
6. Fixkamm (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Fixkammträger (2) aus Kunststoff hergestellt ist.
7. Fixkamm (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Fixkammträger (2) aus einem Strangpressprofil besteht.
8. Fixkamm (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Strangpressprofil aus einem nichtmetallischen Werkstoff besteht
9. Fixkamm (1) nach Anspruch 7, dass das Strangpressprofil aus einer Aluminium-Legierung
besteht.
1. A top comb (1) of a combing machine having a top comb carrier (2) which has a holding
section (4) which is connected to a carrier plate (5) to which a needle strip or top
comb clothing (7) is top, and at least one additional stiffening element (11, 12),
which increases the bending stiffness of the top comb carrier (2) in its longitudinal
direction (L), is provided on the carrier plate (5), characterized in that the stiffening element (11, 12) is connected to the holding section (4) and to the
carrier plate (5) and is formed in one piece therewith.
2. The top comb (1) as claimed in claim 1, characterized in that the stiffening element (11, 12) - viewed in the longitudinal direction of the top
comb carrier (2) - extends from the middle of the top comb carrier towards its two
ends (R1, R2), and is at a distance (a) from the ends of the top comb carrier.
3. The top comb (1) as claimed in one of claims 1 to 2, characterized in that the stiffening element (11) with the holding section (4) and the carrier plate (5)
together form a hollow profile.
4. The top comb (1) as claimed in claim 3, characterized in that the hollow profile - viewed in cross-section - has a cross-sectional area which reduces
in the direction of the points of the needle strip (7).
5. The top comb (1) as claimed in one of claims 1 to 4, characterized in that the stiffening element (11, 12) is arranged on the front side (S1) of the carrier
plate (5) referred to the direction of flow (D) of the fiber material through the
top comb fitting (7).
6. The top comb (1) as claimed in one of claims 1 to 4, characterized in that the top comb carrier (2) is made of plastic.
7. The top comb (1) as claimed in one of claims 1 to 4, characterized in that the top comb carrier (2) comprises an extruded profile.
8. The top comb (1) as claimed in claim 7, characterized in that the extruded profile is made of a non-metallic material.
9. The top comb (1) as claimed in claim 7, characterized in that the extruded profile is made of an aluminum alloy.
1. Peigne fixe (1) d'une machine à peigner, avec un porte-peigne fixe (2) qui comprend
une section de maintien (4), qui est reliée à une plaque de support (5) sur laquelle
est fixée une bande d'aiguilles ou une garniture de peigne fixe (7), au moins un élément
de renforcement (11, 12) supplémentaire étant prévu sur la plaque de support (5) pour
augmenter la rigidité en flexion du porte-peigne fixe (2) dans sa direction longitudinale
(L), caractérisé en ce que l'élément de renforcement (11, 12) est relié avec la section de maintien (4) et la
plaque de support (5) et est fabriqué d'une seule pièce avec celles-ci.
2. Peigne fixe (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de renforcement (11, 12) -observé dans la direction longitudinale du porte-peigne
fixe (2) - s'étend à partir du centre du porte-peigne fixe en direction de ses deux
extrémités (R1, R2) et respecte une distance (a) par rapport aux extrémités du porte-peigne
fixe.
3. Peigne fixe (1) selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que l'élément de renforcement (11) forme un profil creux avec la section de maintien
(4) et la plaque de support (5) ensemble.
4. Peigne fixe (1) selon la revendication 3, caractérisé en ce que le profil creux - vu en coupe transversale - possède une aire de section qui diminue
en direction des pointes de la bande d'aiguilles (7).
5. Peigne fixe (1) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'élément de renforcement (11, 12) - par rapport à la direction de traversée du matériau
fibreux au travers de la garniture de peigne fixe (7) -est disposé sur le côté avant
(S1) de la plaque de support (5).
6. Peigne fixe (1) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le porte-peigne fixe (2) est fabriqué en matière plastique.
7. Peigne fixe (1) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le porte-peigne fixe (2) est constitué d'un profilé extrudé.
8. Peigne fixe (1) selon la revendication 7, caractérisé en ce que le profilé extrudé est constitué d'un matériau non métallique.
9. Peigne fixe (1) selon la revendication 7, caractérisé en ce que le profilé extrudé est constitué d'un alliage d'aluminium.


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