[0001] Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung zur Befestigung eines Sensors
an einem Trägerelement einer Leuchte, wobei der Sensor einen Oberflächenbereich aufweist,
der die Form eines symmetrisch zu einer Symmetrieachse gebildeten Kegelstumpfes oder
Zylinders hat.
[0002] Bei dem Sensor kann es sich beispielsweise um einen Anwesenheitssensor handeln, mit
dessen Hilfe eine Steuerung der Leuchte erfolgen kann.
[0003] Im Allgemeinen besteht in diesem Zusammenhang das Problem, dass der Sensor ein nicht-kreisförmiges
Erkennungsfeld aufweisen kann, also beispielsweise ein rechteckiges Erkennungsfeld,
so dass in der Regel erwünscht ist, den Sensor in bestimmter Weise ausgerichtet an
der Leuchte zu befestigen.
[0004] Es ist ein Anwesenheitssensor mit einem Oberflächenbereich bekannt, der die Form
eines Kegelstumpfes oder eines Zylinders hat. Aufgrund dieser Formgebung ist eine
Sicherstellung der gewünschten Ausrichtung des Sensors relativ zu dem Trägerelement
der Leuchte grundsätzlich problematisch.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine entsprechende Befestigungsvorrichtung
anzugeben, mit der eine gewünschte Ausrichtung des Sensors sichergestellt werden kann.
Außerdem soll eine Leuchte mit einem entsprechenden Sensor angegeben werden.
[0006] Diese Aufgabe wird mit den in den unabhängigen Ansprüchen genannten Gegenständen
gelöst. Besondere Ausführungsarten der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen
angegeben.
[0007] Gemäß der Erfindung ist eine Befestigungsvorrichtung zur Befestigung eines Sensors
an einem Trägerelement einer Leuchte vorgesehen, wobei der Sensor einen Oberflächenbereich
aufweist, der die Form eines symmetrisch zu einer Symmetrieachse gebildeten Kegelstumpfes
oder Zylinders hat. Die Befestigungsvorrichtung weist ein Drehstellungs-Sicherungselement
zur Sicherung einer Drehstellung des Sensors mit Bezug auf die Symmetrieachse relativ
zu dem Trägerelement auf.
[0008] Durch das Drehstellungs-Sicherungselement lässt sich erzielen, dass eine gewünschte
Ausrichtung des Sensors relativ zu dem Trägerelement und somit relativ zu der Leuchte
sichergestellt werden kann. Mit dem Ausdruck "Sicherung einer Drehstellung" sei dabei
zum Ausdruck gebracht, dass der entsprechend befestigte Sensor entweder in einer bestimmten
Drehstellung fixiert ist oder zumindest derart gehalten ist, dass er in der befestigten
Position lediglich innerhalb eines "kleinen" Drehstellungsbereichs verdreht werden
kann, der beispielsweise 5°, 2° oder 1° betragen kann.
[0009] Vorzugsweise weist das Drehstellungs-Sicherungselement wenigstens einen Vorsprung
auf, der dazu ausgebildet ist, in eine Ausnehmung des Sensors einzugreifen und/oder
in einen Oberflächenbereich des Sensors einzukerben. Durch einen derartigen Vorsprung
lässt sich zweckmäßig und zuverlässig sicherstellen, dass der Sensor in der gewünschten
Drehstellung bzw. in dem kleinen Drehstellungsbereich verbleibt.
[0010] Vorzugsweise weist das Drehstellungs-Sicherungselement eine Ausnehmung auf, die dazu
ausgebildet ist, den Oberflächenbereich oder dessen gedachte Fortsetzung zu umgreifen.
Dies ermöglicht eine weitergehende Lagesicherung zwischen dem Sensor und dem Drehstellungs-Sicherungselement.
[0011] Vorzugsweise ist das Drehstellungs-Sicherungselement plattenförmig. Besonders vorteilhaft
ist es durch Stanzen oder durch Lasern hergestellt. Dies ermöglicht eine einfache
Herstellung.
[0012] Weiterhin vorteilhaft besteht das Drehstellungs-Sicherungselement aus einem elektrisch
nicht-leitenden Material; hierdurch lässt sich insbesondere die Gefahr eines elektrischen
Kurzschlusses zwischen dem Sensor und dem Trägerelement vermeiden.
[0013] Vorteilhaft weist die Befestigungsvorrichtung weiterhin ein Halteelement auf, das
zur Halterung des Drehstellungs-Sicherungselements an dem Trägerelement ausgebildet
ist. Hierdurch lässt sich eine zuverlässige Halterung des Drehstellungs-Sicherungselements
an dem Trägerelement sicherstellen.
[0014] Vorteilhaft ist das Halteelement als Federelement ausgebildet. Hierdurch ist eine
besonders einfache Montage der Befestigungsvorrichtung an dem Trägerelement ermöglicht.
Eine besonders einfache Ausgestaltung lässt sich erzielen, wenn das Halteelement eine
Drahtfeder umfasst oder aus einer solchen besteht.
[0015] Eine weiterhin besonders einfache und dabei zuverlässige Ausgestaltung ist ermöglicht,
wenn das Drehstellungs-Sicherungselement wenigstens eine Vertiefung oder Öffnung aufweist,
wobei die Befestigungsvorrichtung derart gestaltet ist, dass das Halteelement, in
einer zur Befestigung des Sensors vorgesehenen Relativstellung zu dem Drehstellungs-Sicherungselement,
in die Vertiefung bzw. in die Öffnung eingreift. Vorzugsweise ist dabei die Vertiefung
bzw. Öffnung länglich geformt, denn hierdurch lässt sich eine besonders einfache und
dabei zuverlässige Sicherung gegen ein ungewolltes gegenseitiges Verdrehen zwischen
dem Drehstellungs-Sicherungselement und dem Halteelement herstellen.
[0016] Vorzugsweise weist das Drehstellungs-Sicherungselement außerdem eine weitere Vertiefung
oder eine weitere Öffnung auf, die mit Bezug auf die Symmetrieachse der zuerst genannten
Vertiefung oder Öffnung gegenüberliegend angeordnet ist und dabei vorzugsweise analog
zu der zuerst genannten Vertiefung oder Öffnung ausgebildet ist. Auf diese Weise lässt
sich mit dem Halteelement ein besonders gleichmäßiger Druck auf den Sensor erzeugen
und dadurch eine besonders sichere Halterung des Sensors.
[0017] Vorzugsweise weist die Befestigungsvorrichtung außerdem ein plattenförmiges Unterstützungselement
auf, das dazu ausgebildet ist, den Sensor im Bereich des Oberflächenbereichs derart
zu umfassen, dass er gegen eine Bewegung längs der Symmetrieachse gesichert ist. Hierdurch
eignet sich die Befestigungsvorrichtung auch in einem Fall, in dem der Sensor derart
geformt ist, dass zu seiner Befestigung eine zusätzliche Unterstützung erforderlich
ist.
[0018] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist eine Leuchte vorgesehen, die ein Trägerelement
umfasst, sowie einen Sensor, der einen Oberflächenbereich aufweist, der die Form eines
symmetrisch zu einer Symmetrieachse gebildeten Kegelstumpfes oder Zylinders hat; weiterhin
umfasst die Leuchte eine erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung, wobei das Trägerelement
eine Durchgangsöffnung aufweist und der Sensor mit seinem Oberflächenbereich die Durchgangsöffnung
durchgreifend angeordnet ist und wobei der Sensor mit der Befestigungsvorrichtung
an dem Trägerelement befestigt ist.
[0019] Das Trägerelement weist dabei vorzugsweise einen schienen- oder profilförmigen Bereich
auf, der zwei geradlinige Nuten umfasst, wobei das Halteelement dazu ausgebildet ist,
zur Befestigung des Sensors federnd oder rastend in die Nuten einzugreifen.
[0020] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen und mit Bezug auf
die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Skizze eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung
mit einem entsprechenden Sensor,
- Fig. 2
- die Befestigungsvorrichtung, montiert an einem Trägerelement einer Leuchte,
- Figuren 3A und 3B
- zwei detailliertere, perspektivische Ansichten der an dem Trägerelement montierten
Befestigungsvorrichtung aus unterschiedlichen Richtungen,
- Fig. 4
- das separierte Drehstellungs-Sicherungselement der Befestigungsvorrichtung,
- Fig. 5
- das separierte Halteelement der Befestigungsvorrichtung,
- Fig. 6
- das Drehstellungs-Sicherungselement und das Halteelement in ihrer vorgesehen Relativposition,
- Fig. 7
- einen alternativ geformten Sensor mit einem Unterstützungselement,
- Fig. 8
- das separierte Unterstützungselement,
- Fig. 9
- die Befestigungsvorrichtung im Fall des alternativen Sensors,
- Figuren 10A und 10B
- zwei perspektivische Ansichten der an dem Trägerelement montierten Befestigungsvorrichtung
im Fall des alternativen Sensors aus unterschiedlichen Richtungen,
- Figuren 11A bis 11D
- weitere Skizzen zu der Befestigungsvorrichtung im Fall mit dem zuerst gezeigten Sensor
und
- Figuren 12A bis 12D
- weitere Skizzen zu der Befestigungsvorrichtung im Fall mit dem alternativ geformten
Sensor.
[0021] Fig. 2 zeigt eine Skizze eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Befestigungsvorrichtung zur Befestigung eines Sensors 2 an einem (teilweise dargestellten)
Trägerelement 4 einer (als solcher nicht gezeigten) Leuchte. Bei dem Sensor 2 kann
es sich insbesondere um einen Anwesenheitssensor handeln.
[0022] Bei der Leuchte kann es sich insbesondere um eine Lichtbandleuchte handeln, die eine
nach unten offene Trägerschiene aufweist, die zur Aufnahme elektrischer bzw. elektronischer
Bauteile der Leuchte vorgesehen ist, sowie einen so genannten Lichtbalken, der dazu
vorgesehen ist, derart an der Trägerschiene angebracht zu werden, dass er deren untere
Öffnung zumindest teilweise abdeckt, so dass durch die Trägerschiene und den Lichtbalken
ein Gehäuse der Leuchte gebildet ist. Der Lichtbalken bildet dabei das Trägerelement
4 im oben genannten Sinn, an dem der Sensor 2 mit der Befestigungsvorrichtung befestigt
wird bzw. ist.
[0023] Der Lichtbalken kann außerdem auch dazu ausgebildet sein, ein Leuchtmittel der Leuchte,
beispielsweise eine Leuchtstoffröhre, zu haltern.
[0024] Fig. 1 zeigt eine Skizze der separierten Befestigungsvorrichtung und des Sensors
2.
[0025] Der Sensor 2 weist einen Oberflächenbereich 20 auf, der bei diesem Ausführungsbeispiel
die Form eines symmetrisch zu einer Symmetrieachse S gebildeten Kegelstumpfes hat.
Die Kegelstumpfform ist also rotationssymmetrisch zu der Symmetrieachse S.
[0026] Zur leichteren Beschreibung sei im Folgenden davon ausgegangen, dass der Sensor 2
derart orientiert ist, dass die Symmetrieachse S des Oberflächenbereichs 20 vertikal
orientiert ist und dabei die Oberfläche des Oberflächenbereichs 20 nach oben hin divergiert.
Eine entsprechende Ausrichtung sei auch für die Bauteile der wie vorgesehen angeordneten
Befestigungsvorrichtung und das Trägerelement angenommen.
[0027] Unterhalb des kegelstumpfförmigen Oberflächenbereichs 20 schließt sich ein weiterer
Oberflächenbereich des Sensors 2 an, der mehrere Flächenbereiche 22 aufweist, deren
Flächennormalen in unterschiedliche Richtungen in den unteren Halbraum weisen. Dieser
weitere Oberflächenbereich ist dafür vorgesehen, Strahlen oder Wellen hindurchtreten
zu lassen, die dann von Sensorelementen im Inneren des Sensors 2 erfasst werden. Der
Sensor 2 ist dementsprechend vorzugsweise derart an dem Trägerelement 4 anzuordnen,
dass der weitere Oberflächenbereich mit den Flächenbereichen 22 im zusammengebauten
Zustand der Leuchte nicht von dem Trägerelement 4 verdeckt ist, sondern frei nach
unten absteht, also eine unmittelbare Grenze zu dem unteren Halbraum bildet.
[0028] An seinem oberen Endbereich weist der Sensor 2 elektrische Anschlüsse 26 auf, die
dementsprechend im zusammengebauten Zustand der Leuchte vorzugsweise in einen inneren
Bereich der Leuchte ragen, mit Bezug auf Fig. 2 also nach "oben".
[0029] Zur Halterung bzw. Unterstützung des Sensors 2 in vertikaler Richtung kann dementsprechend
vorgesehen sein, dass das Trägerelement 4 einen horizontalen Abschnitt mit einer insbesondere
kreisförmigen Durchgangsöffnung aufweist, die derart geformt ist, dass der Sensor
2 mit seinem kegelstumpfförmigen Oberflächenbereich 20 in die Durchgangsöffnung eingreifen,
diese jedoch nicht durchsetzen kann. Der Sensor 2 kann dann von oben her bis zu einer
gewissen Tiefe in die Durchgangsöffnung eingesteckt werden, so dass er nach unten
mit dem weiteren Oberflächenbereich entsprechend übersteht.
[0030] Die Befestigungsvorrichtung weist ein Drehstellungs-Sicherungselement 6 zur Sicherung
einer Drehstellung des Sensors 2 mit Bezug auf die Symmetrieachse S relativ zu dem
Trägerelement 4 auf. Auf diese Weise lässt sich erzielen, dass der Sensor 2 in seiner
befestigten Stellung mit Bezug auf das Trägerelement 4 in einer gewünschten Drehstellung
bzw. zumindest innerhalb eines bestimmten kleinen Drehstellungsbereichs, verbleibt.
Dies ist insbesondere von Bedeutung, wenn das Erkennungsfeld des Sensors 2 nicht kreisförmig
ist, also beispielsweise rechteckig ist.
[0031] In Fig. 4 ist das Drehstellungs-Sicherungselement 6 in separierter Form skizziert.
Wie exemplarisch gezeigt, kann das Drehstellungs-Sicherungselement 6 wenigstens einen
Vorsprung 62 aufweisen, der dazu ausgebildet ist, in eine Ausnehmung 24 des Sensors
2 einzugreifen. Alternativ oder zusätzlich könnte der Vorsprung auch dazu ausgebildet
sein, in einen Oberflächenbereich des Sensors 2 einzukerben (in den Figuren nicht
gezeigt). Im gezeigten Beispiel ist die Ausnehmung 24 am oberen Rand des kegelstumpfförmigen
Oberflächenbereichs 20 des Sensors 2 ausgebildet. Der Vorsprung 62 kann in diesem
Fall so gestaltet sein, dass er von einer Seite her in die Ausnehmung 62 eingreift;
er kann also im Wesentlichen horizontal gestaltet sein.
[0032] Wie beispielhaft gezeigt, kann der Sensor 2 außerdem eine weitere Ausnehmung 24'
aufweisen, die beispielsweise mit Bezug auf die Symmetrieachse S symmetrisch zu der
zuerst genannten Ausnehmung 24 ausgebildet ist. In diesem Fall kann das Drehstellungs-Sicherungselement
6 - wie gezeigt und in Fig. 4 bezeichnet - vorteilhaft außerdem einen weiteren Vorsprung
62' aufweisen, der dazu ausgebildet ist, in die weitere Ausnehmung 24' einzugreifen.
Hierdurch ist eine weitergehende Sicherung der Drehstellung ermöglicht. Dementsprechend
kann der weitere Vorsprung 62' analog zu dem zuerst genannten Vorsprung 62 ausgebildet
sein.
[0033] Weiterhin vorteilhaft weist das Drehstellungs-Sicherungselement 6 eine, in Fig. 4
bezeichnete, Ausnehmung 64 auf, beispielsweise in Form einer Durchgangsöffnung, die
- wie exemplarisch aus Fig. 1 andeutungsweise hervorgeht - dazu ausgebildet ist, den
kegelstumpfförmigen Oberflächenbereich 20 zu umgreifen. Die Ausgestaltung könnte alternativ
(in den Figuren nicht gezeigt) auch so vorgesehen sein, dass das Drehstellungs-Sicherungselement
6 mit seiner Ausnehmung 64 die gedachte Fortsetzung des Oberflächenbereichs 20, insbesondere
dessen Fortsetzung nach oben hin, umgreift.
[0034] Beim gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Ausnehmung 64 des Drehstellungs-Sicherungselements
6 in Form einer Durchgangsöffnung ausgebildet, wobei sich die beiden Vorsprünge 62,
62' vom Rand der Durchgangsöffnung her in Richtung auf einen mittleren Bereich der
Durchgangsöffnung erstrecken. Dabei ist die Durchgangsöffnung - abgesehen von den
beiden Vorsprüngen 62, 62' - kreisförmig ausgestaltet.
[0035] Wie exemplarisch in Fig. 4 skizziert, kann das Drehstellungs-Sicherungselement 6
plattenförmig sein. Vorzugsweise ist es durch Stanzen oder durch Lasern hergestellt.
Um ungewollte elektrische Wechselwirkungen zu vermeiden, besteht das Drehstellungs-Sicherungselement
6 weiterhin vorteilhaft aus einem elektrisch nicht-leitenden bzw. isolierenden Material.
[0036] Vorteilhaft weist die Befestigungsvorrichtung weiterhin ein Halteelement 8 auf, das
zur Halterung des Drehstellungs-Sicherungselements 6 an dem Trägerelement 4 ausgebildet
ist. Das Halteelement 8 kann als ein Federelement ausgebildet sein, zum Beispiel als
eine Drahtfeder. In Fig. 5 ist eine entsprechende Drahtfeder als Halteelement 8 in
separierter Form skizziert. Insbesondere kann das Halteelement 8 dazu ausgestaltet
sein, in einer festgelegten Ausrichtung bzw. Drehstellung mit Bezug auf die Symmetrieachse
S mit dem Trägerelement 4 verbunden zu werden. Das Halteelement 8 kann hierzu beispielsweise
einen geradlinig geformten Abschnitt 84 aufweisen, der zur Anlage an einen geradlinig
geformten Bereich des Trägerelements 4, beispielsweise in Form einer Nut, ausgebildet
ist.
[0037] Vorzugsweise weist das Drehstellungs-Sicherungselement 6 wenigstens eine Vertiefung
oder eine Öffnung 66 auf, wobei die Befestigungsvorrichtung derart gestaltet ist,
dass das Halteelement 8 in seiner vorgesehenen Relativposition zu dem Drehstellungs-Sicherungselement
6 in die Vertiefung bzw. in die Öffnung 66 eingreift, wie beispielhaft in Fig. 1 skizziert.
Fig. 6 zeigt die beiden Bauteile Drehstellungs-Sicherungselement 6 und Halteelement
8 nochmals separat in ihrer vorgesehenen Relativposition.
[0038] Vorzugsweise ist dabei die Vertiefung bzw. Öffnung 66 länglich geformt. Auf diese
Weise kann durch Eingriff des Halteelements 8 eine unerwünschte Relativverdrehung
zwischen dem Drehstellungs-Sicherungselement 6 und dem Halteelement 8 zuverlässig
vermieden werden. Das Halteelement 8 bzw. die Drahtfeder weist zweckmäßig beispielsweise
einen gebogen bzw. geknickt ausgebildeten Abschnitt 82 auf, der dazu ausgebildet ist,
in die Vertiefung bzw. die Öffnung 66 zur Halterung des Drehstellungs-Sicherungselement
6 einzugreifen.
[0039] Ein besonders gleichmäßiger Druck zur Halterung des Drehstellungs-Sicherungselement
6 an dem Trägerelement 4 lässt sich erzielen, wenn das Drehstellungs-Sicherungselement
6 außerdem noch eine weitere Vertiefung oder eine weitere Öffnung 66' aufweist, die
vorzugsweise mit Bezug auf die Symmetrieachse
S der zuerst genannten Vertiefung oder Öffnung 66 gegenüberliegend und dabei vorzugsweise
analog zu der zuerst genannten Vertiefung oder Öffnung 66 ausgebildet ist. Insbesondere
kann die weitere Vertiefung bzw. Öffnung 66 mit Bezug auf die Symmetrieachse S symmetrisch
zu der zuerst genannten Vertiefung oder Öffnung 66 ausgebildet sein.
[0040] Dementsprechend weist das Halteelement 8 in diesem Fall vorteilhaft einen weiteren
gebogen bzw. geknickt ausgebildeten Abschnitt 82' auf, der dazu ausgebildet ist, in
die weitere Vertiefung bzw. die weitere Öffnung 66' zur Halterung des Drehstellungs-Sicherungselement
6 einzugreifen. Insbesondere kann der weitere gebogen bzw. geknickt ausgebildete Abschnitt
82' analog zu dem zuerst genannten gebogen bzw. geknickt ausgebildeten Abschnitt 82
ausgebildet sein.
[0041] Das Halteelement 8 ist weiterhin vorzugsweise dazu ausgestaltet, in seiner vorgesehenen
Relativstellung gegenüber dem Trägerelement 4 in Letzteres rastend bzw. klemmend einzugreifen,
beispielsweise in Hinterschneidungen des Trägerelements 4 einzugreifen, so dass hierdurch
eine zuverlässige Befestigung des Sensors 2 an dem Trägerelement 4 ermöglicht ist.
[0042] In den Figuren 3A und 3B sind zwei perspektivische Ansichten aus unterschiedlichen
Richtungen der mit dem Trägerelement 4 wie vorgesehen verbundenen Befestigungsvorrichtung.
Das Halteelement 8 in Form der Drahtfeder greift zur Halterung klemmend in zwei Hinterschneidungen,
beispielsweise Nuten 42, 44 des Trägerelements 4 ein. Mit dem geradlinig geformten
Abschnitt 84 greift es dabei vorteilhaft in eine der beiden Nuten, im gezeigten Beispiel
in die Nut 44.
[0043] Das Trägerelement 4 kann also, wie in den Figuren 3A und 3B gezeigt, einen schienen-
bzw. profilförmigen Bereich aufweisen, der die beiden Nuten 42, 44 umfasst, so dass
Letztere dementsprechend parallel ausgebildet sein können.
[0044] Das Halteelement 8 kann somit - von oben betrachtet - in erster Näherung eine U-Form
aufweisen, wobei die beiden gebogen bzw. geknickt ausgebildeten Abschnitt 82, 82'
die Schenkel des U's bilden und der geradlinig geformten Abschnitt 84 die Basis des
U's, von dessen beiden Endbereichen sich die Schenkel erstrecken.
[0045] Das Halteelement 8 greift also mit seinen beiden gebogen bzw. geknickt ausgebildeten
Abschnitten 82, 82' in die beiden länglichen Öffnungen 66, 66' des Drehstellungs-Sicherungselements
6 ein und Letzteres greift mit seinen beiden Vorsprüngen 62, 62' in Ausnehmungen des
Sensors 2, so dass der Sensor 2 mit Bezug auf seine Drehstellung relativ zu der Symmetrieachse
S durch die Befestigungsvorrichtung definiert an dem Trägerelement 4 gehalten ist.
[0046] Für eine bestimmte gewünschte Drehstellung des Sensors 2 ist eine bestimmte Anordnung
bzw. Ausrichtung des wenigstens einen Vorsprungs 62 relativ zu der wenigstens einen
Vertiefung bzw. Öffnung 66 erforderlich. Es können also dementsprechend mehrere unterschiedliche
Drehstellungs-Sicherungselemente vorgesehen sein, die unterschiedlichen Drehstellungen
des Sensors 2 entsprechen.
[0047] In den Figuren 11A bis 11D sind weitere Skizzen zu der soweit beschriebenen Befestigungsvorrichtung
gezeigt. Dabei zeigen 11A eine Seitenansicht, 11B einen Querschnitt normal zu den
Nuten 42, 44, Fig. 11C eine Ansicht von oben und Fig. 11D eine perspektivische Ansicht
von schräg oben.
[0048] Wie bereits erwähnt, kann zur Sicherung bzw. Unterstützung des Sensors 2 in vertikaler
Richtung vorgesehen sein, dass das Trägerelement 4 einen horizontalen Abschnitt mit
einer - in den Figuren 3A und 3B bezeichneten - Durchgangsöffnung 48 aufweist, die
derart geformt ist, dass der Sensor 2 mit seinem kegelstumpfförmigen Oberflächenbereich
20 in die Durchgangsöffnung 48 eingreifen, diese jedoch nicht durchsetzen kann. Wie
aus den Figuren 3A und 3B weiterhin andeutungsweise hervorgeht, kann das Halteelement
8 derart gestaltet sein, dass es in der für die Befestigung des Sensors 2 vorgesehenen
Stellung Druck von oben auf das Drehstellungs-Sicherungselement 6 ausübt und dadurch
der Sensor 2 in einer definierten Höhenposition relativ zu dem Trägerelement 4 sichernd
hält. Auch aus diesem Grund ist es vorteilhaft, das Halteelement 8 als Federelement
auszugestalten.
[0049] Schwieriger ist die Situation im Fall eines beispielhaft in Fig. 7 gezeigten, alternativ
geformten Sensors 2', der zwar ebenfalls einen entsprechenden kegelstumpfförmigen
Oberflächenbereich 20' aufweist, sowie einen entsprechenden, sich darunter anschließenden,
weiteren Oberflächenbereich 22', der sich jedoch von dem zuerst genannten Sensor 2
dadurch unterscheidet, dass der weitere Oberflächenbereich 22' einen größeren horizontalen
Durchmesser aufweist, als der kegelstumpfförmige Oberflächenbereich 20'. Bei dieser
Ausgestaltung lässt sich der Sensor 2' aufgrund der Form des weiteren Oberflächenbereichs
22' zur Befestigung nicht von oben in eine entsprechende Durchgangsöffnung des Trägerelements
4 einsetzen.
[0050] Für diesen Fall weist die Befestigungsvorrichtung weiterhin vorteilhaft ein Unterstützungselement
10 auf, das derart ausgestaltet ist, dass es den alternativ geformten Sensor 2' an
dem kegelstumpfförmigen Oberflächenbereich 20' anliegend umgreifen und auf diese Weise
die für die Befestigung nötige Unterstützung gewährleisten kann. Das Unterstützungselement
10 ist also dazu ausgebildet, den Sensor 2' im Bereich des kegelstumpfförmigen Oberflächenbereichs
20' derart zu umfassen, dass er dadurch gegen eine Bewegung längs der Symmetrieachse
S, und zwar gegen eine Bewegung nach unten, gesichert ist.
[0051] In Fig. 8 ist das Unterstützungselement 10 gemäß dem Ausführungsbeispiel separiert
skizziert. Insbesondere kann das Unterstützungselement 10 plattenförmig sein und eine
Ausnehmung 102, insbesondere in Form einer Einbuchtung aufweisen, die so geformt ist,
dass sie den kegelstumpfförmigen Oberflächenbereich 20' des Sensors 2' entsprechend
umgreifen und durch Anlage unterstützen kann. In Fig. 7 ist der Zustand gezeigt, in
dem der Sensor 2' wie vorgesehen mit dem Unterstützungselement 10 zusammengesetzt
ist.
[0052] Weiterhin zweckmäßig ist das Unterstützungselement 10 derart geformt, dass es sich
in die Nuten 42, 44 des Trägerelements 4 einschieben lässt, wie aus Fig. 10B andeutungsweise
zu entnehmen. Das Trägerelement 4 weist in diesem Fall vorteilhaft eine - im Vergleich
zum zuerst beschriebenen Fall - vergrößerte Durchgangsöffnung auf, die derart bemessen
ist, dass sich der Sensor 2' mit seinem kegelstumpfförmigen Oberflächenbereich 20'von
unten her einschieben lässt, bis er mit dem oberen Rand des weiteren Oberflächenbereichs
22' von unten an das Trägerelement 2 anschlägt.
[0053] Derart eingeschoben, lässt sich im Weiteren das Unterstützungselement 10 seitlich
in die Nuten 42, 44 des Trägerelements 4 so weit einschieben, dass es den kegelstumpfförmigen
Oberflächenbereich 20' des Sensors 2' wie beschrieben umgreift und unterstützt, so
dass der Sensor 2' gegen ein Herunterfallen gesichert ist.
[0054] Im Weiteren lässt sich die beschriebene Befestigungsvorrichtung wie dargestellt verwenden.
Fig. 9 zeigt die die Bauteile der Befestigungsvorrichtung im Fall des alternativen
Sensors 2' zusammen mit dem alternativen Sensor 2'. Fig. 10A zeigt eine weitere perspektivische
Ansicht des an dem Trägerelement 4 montierten alternativen Sensors 2' von schräg unten.
[0055] In den Figuren 12A bis 12D sind weitere Skizzen zu der beschriebenen Befestigungsvorrichtung
im Fall mit dem alternativ geformten Sensor 2' gezeigt. Dabei zeigen 12A eine Seitenansicht,
12B einen Querschnitt normal zu den Nuten 42, 44, Fig. 12C eine Ansicht von oben und
Fig. 12D eine perspektivische Ansicht von schräg oben.
[0056] Die Befestigungsvorrichtung eignet sich also vorteilhaft für unterschiedlich geformte
Sensoren 2, 2'. Weiterhin eignet sich die Befestigungsvorrichtung auch für einen Fall,
in dem der Sensor anstelle des kegelstumpfförmigen Oberflächenbereichs einen zylindrisch
geformten Oberflächenbereich aufweist, an den sich unterhalb ein weiterer Bereich
anschließt, der eine kleinere horizontale Abmessung aufweist, an der das Unterstützungselement
10 mit seiner Ausnehmung wie beschrieben eingreifen kann, so dass wiederum eine entsprechende
Unterstützung gegen eine Abwärtsbewegung gegeben ist.
1. Befestigungsvorrichtung zur Befestigung eines Sensors (2) an einem Trägerelement (4)
einer Leuchte, wobei der Sensor (2) einen Oberflächenbereich (20) aufweist, der die
Form eines symmetrisch zu einer Symmetrieachse (S) gebildeten Kegelstumpfes oder Zylinders hat,
gekennzeichnet durch
ein Drehstellungs-Sicherungselement (6) zur Sicherung einer Drehstellung des Sensors
(2) mit Bezug auf die Symmetrieachse (S) relativ zu dem Trägerelement (4).
2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1,
wobei das Drehstellungs-Sicherungselement (6) wenigstens einen Vorsprung (62) aufweist,
der dazu ausgebildet ist, in eine Ausnehmung (24) des Sensors (2) einzugreifen und/oder
in einen Oberflächenbereich des Sensors (2) einzukerben.
3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
wobei das Drehstellungs-Sicherungselement (6) eine Ausnehmung (64) aufweist, die dazu
ausgebildet ist, den Oberflächenbereich (20) oder dessen gedachte Fortsetzung zu umgreifen.
4. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei der das Drehstellungs-Sicherungselement (6) plattenförmig ist und vorzugsweise
durch Stanzen oder durch Lasern hergestellt ist.
5. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei der das Drehstellungs-Sicherungselement (6) aus einem elektrisch nicht-leitenden
Material besteht.
6. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
weiterhin aufweisend
ein Halteelement (8), das zur Halterung des Drehstellungs-Sicherungselements (6) an
dem Trägerelement (4) ausgebildet ist.
7. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 6,
bei der das Halteelement (8) ein Federelement ist, vorzugsweise eine Drahtfeder umfasst
oder aus einer solchen besteht.
8. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 oder 7,
bei der das Drehstellungs-Sicherungselement (6) wenigstens eine Vertiefung oder Öffnung
(66) aufweist und die Befestigungsvorrichtung derart gestaltet ist, dass das Halteelement
(8), in einer zur Befestigung des Sensors (2) vorgesehenen Relativstellung zu dem
Drehstellungs-Sicherungselement (6), in die Vertiefung bzw. in die Öffnung (66) eingreift.
9. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 8,
bei der die Vertiefung bzw. Öffnung (66) länglich geformt ist.
10. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 8 oder 9,
bei der das Drehstellungs-Sicherungselement (6) eine weitere Vertiefung oder eine
weitere Öffnung (66') aufweist, die mit Bezug auf die Symmetrieachse (S) der zuerst genannten Vertiefung oder Öffnung (66) gegenüberliegend ausgebildet ist
und dabei vorzugsweise analog zu der zuerst genannten Vertiefung oder Öffnung (66)
ausgebildet ist.
11. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, weiterhin aufweisend
ein plattenförmiges Unterstützungselement (10), das dazu ausgebildet ist, den Sensor
(2, 2') im Bereich des Oberflächenbereichs (20, 20') derart zu umfassen, dass er gegen
eine Bewegung längs der Symmetrieachse (S) gesichert ist.
12. Leuchte, aufweisend
- ein Trägerelement (4),
- einen Sensor (2), der einen Oberflächenbereich (20) aufweist, der die Form eines
symmetrisch zu einer Symmetrieachse (S) gebildeten Kegelstumpfes oder Zylinders hat, und
- eine Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das
Trägerelement (4) eine Durchgangsöffnung (48) aufweist und der Sensor (2) mit seinem
Oberflächenbereich (20) die Durchgangsöffnung (48) durchgreifend angeordnet ist und
wobei der Sensor (2) mit der Befestigungsvorrichtung an dem Trägerelement (4) befestigt
ist.
13. Leuchte nach Anspruch 12,
bei der das Trägerelement (4) einen schienen- oder profilförmigen Bereich aufweist,
der zwei geradlinige Nuten (42, 44) umfasst, wobei das Halteelement (8) dazu ausgebildet
ist, zur Befestigung des Sensors (2) federnd oder rastend in die Nuten (42, 44) einzugreifen.