(19)
(11) EP 1 557 148 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
23.05.2012  Patentblatt  2012/21

(21) Anmeldenummer: 04019879.8

(22) Anmeldetag:  21.08.2004
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A61H 33/00(2006.01)

(54)

Whirlpool-Reinigungsverfahren

Method for cleaning whirpool baths

Procédé de nettoyage pour bains tourbillonnants


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 20.09.2003 DE 10343633

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
27.07.2005  Patentblatt  2005/30

(73) Patentinhaber: Aerospa Whirpool + Technik GmbH
63849 Leidersbach (DE)

(72) Erfinder:
  • Müller, Ludwig
    63820 Elsenfeld-Schippach (DE)
  • Wuschik, Thorsten
    63834 Sulzbach (DE)

(74) Vertreter: Pöhner, Wilfried Anton 
Postfach 63 23
97013 Würzburg
97013 Würzburg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 1 295 585
GB-A- 1 069 803
WO-A1-92/16243
JP-A- 58 221 397
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Reinigungsverfahren für die wasserführenden Bestandteile, insbesondere das Leitungsnetz mit Zuleitungsdüsen und Abflussöffnungen, eines Whirlpools.

    [0002] Im Leitungsnetz und in den Düsen von Whirlpools setzen sich Verunreinigungen ab, die z. B. aus Schmutz, Hautpartikeln und Kalkablagerungen bestehen können. Nachteiliger Weise bilden diese Ablagerungen einen idealen Nährboden für krankheitsfördernde Keime. Nach dem Stand der Technik wird mit Beendigung des Bades das Badewasser mit einem Desinfektionsmittel versetzt. Die so entstandene Desinfektionslösung wird durch die Umwälzpumpe durch die wasserführenden Bestandteile des Whirlpools gepumpt. Nach dem Einwirken der Desinfektionslösung wird diese abgelassen und das Leitungsnetz wird mit Frischwasser nachgespült. Nachteilig ist, dass das Desinfektionsmittel aufgrund der Verdünnung im Badewasser eine im Vergleich zur Ausgangskonzentration geringe Endkonzentration aufweist. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass die Desinfektionslösung mit Brauchwasser angesetzt wird. Ein Ansatz mit Frischwasser würde eine Wiederverschmutzung verhindern, würde aber zugleich hohe Wasserkosten verursachen.

    [0003] Eine Alternative zur Desinfektion besteht in der Verwendung von Desinfektionstabletten, die an einer bestimmten Stelle in das Leitungsnetz eingebracht und dort vom durchlaufenden Frischwasser unter Freisetzung von Sauerstoff aufgelöst werden. Nachteilig hierbei ist, dass es sich nur um eine einmalige Reinigung der entsprechenden Leitungsabschnitte handelt.

    [0004] Nachteilig bei beiden zum Stand der Technik gehörenden Verfahren ist die vergleichsweise schlechte Füllung des Leitungs- und Düsenquerschnitts während der Desinfektion. Ein weiterer entscheidender Nachteil bei beiden Verfahren ist, dass diese lediglich auf die Desinfektion und nicht auf die Entfernung von Ablagerungen, d. h. die Reinigung der wasserführenden Bestandteile des Whirlpools ausgerichtet sind.

    [0005] Weiter ist ein Verfahren gemäß des Oberbegriffs des Anspruchs 1 aus EP 1 295 585 A1 bekannt.

    [0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Entwicklung eines Reinigungsverfahrens für Whirlpools, wobei im Anschluss an die Reinigung und Entkalkung der wasserführenden Bestandteile des Whirlpools auch deren Desinfektion vorgesehen ist.

    [0007] Zur Lösung der Aufgabe wird ein Reinigungsverfahren vorgeschlagen, das dadurch gekennzeichnet ist, dass
    • eine mit dem Leitungsnetz des Whirlpools verbundene Schaumzuleitung oder eine der Zuleitungsdüsen oder Abflussöffnungen auf der Wanneninnenseite des Whirlpools, ggf. mittels Adapter, mit einem Reservoir, das einen Schaum mit reinigender Wirkung enthält, verbunden wird,
    • aus dem Schaumreservoir mindestens so lange Schaum mit reinigender Wirkung in die wasserführenden Bestandteile, insbesondere in das Leitungsnetz, eingeleitet wird, bis der Schaum an allen offenen Zuleitungsdüsen und Abflussöffnungen, über den gesamten Querschnitt austritt, und
    • nach dem Einwirken des Schaums mit der reinigenden Wirkung alle wasserführenden Bestandteile mit Frischwasser gespült werden.


    [0008] Zu den wasserführenden Bestandteilen eines Whirlpools gehört insbesondere das Leitungsnetz, das mit der Umwälzpumpe, den Zuleitungsdüsen und den Abflussöffnungen des Whirlpools verbunden ist. Aber auch die Umwälzpumpe mit ihren Anschlüssen und wasserführenden Kammern, sowie andere wasserführende Behältnisse des Whirlpools gehören dazu.

    [0009] Für die Zuleitung eines Schaums mit reinigender Wirkung sind zwei Alternativen denkbar. Zum einen besteht die Möglichkeit, den Schaum mit der reinigenden Wirkung über eine gesonderte Schaumzuleitung, die mit dem Leitungsnetz verbunden ist, in sämtliche wasserführenden Bestandteile des Whirlpools einzubringen. Alternativ kann der Schaum auch über eine der Zuleitungsdüsen der Abflussöffnungen, die sich zur Innenseite der Wanne hin öffnen, zugeführt werden. Von großem Vorteil ist, dass der Schaum den gesamten Leitungsquerschnitt ausfüllt und dadurch auch Ablagerungen entfernt, die sich an der Oberseite der Leitungen angesiedelt haben. Um sicherzustellen, dass sämtliche wasserführenden Bestandteile des Whirlpools in ihrem gesamten Volumen mit Schaum ausgefüllt sind, wird der Schaum solange zugeführt bis an allen Düsen, die der Zuund Ableitung von Wasser dienen, Schaum über den gesamten Düsenquerschnitt austritt. Nach einer mehr oder weniger langen Einwirkungszeit des Schaums werden die wasserführenden Bestandteile zur Entfernung des Schaums und zur Entfernung der abgelösten Ablagerungen mit Frischwasser gespült.

    [0010] Der Kerngedanke des erfindungsgemäßen Reinigungsverfahrens besteht darin, dass Schaum bzw. die den Schaum bildenden Gasblasen aufgrund ihrer homodispersen Verteilung und aufgrund der geringen Grenzflächenspannung jeweils das gesamte Volumen der wasserführenden Bestandteile ausfüllen. Im Vergleich zur Durchspülung mit Wasser wird so eine Reinigung und bei Zusatz entsprechender Mittel auch eine Desinfektion des gesamten Leitungsquerschnitts erreicht.

    [0011] Schaum besteht aus einzelnen Gasblasen, die durch Flüssigkeitsfilme voneinander getrennt sind. Die Bildung und Stabilisierung von Schaum wird durch Tenside ermöglicht, deren Moleküle sich so an der Oberfläche der Lamellen anordnen, dass die hydrophilen Gruppen in der Flüssigkeit und die hydrophoben Gruppen zur Gasphase, also ins Innere der Gasblase, ausgerichtet sind. Schaum lässt sich erzeugen, indem ein Gas unter Anwendung hoher Kräfte in eine Flüssigkeit eingebracht wird.

    [0012] Die Reinigung und Entkalkung soll der Entfernung von Kalk- und Schmutzablagerungen dienen, während die Desinfektion auf die Bekämpfung von pathogener Mikroorganismen, insbesondere von Bakterien, Viren, Sporen, Klein- und Schimmelpilzen abzielt. Als Desinfektionsmittel kommen Stoffe oder Stoffgemische in Frage, welche die Oberflächen der wasserführenden Bestandteile des Whirlpools in einen Zustand versetzen, der keine Infektion mehr zulässt. Zur Sicherstellung dieses Zustandes muss die Wirkung der Desinfektionsmittel bakterizid, fungizid, viruzid und sporizid (mikrobizid) sein. Unter Desinfektionsreinigern versteht man solche Desinfektionsmittel, die auch als Reinigungs- und gegebenenfalls Pflegemittel fungieren. Die Wirkstoffgruppen, auf denen die Desinfektionswirkung der Desinfektionsmittel besteht, wie z. B. Aldehyde, Phenole, Alkohole, quartäre Ammonium-Verbindungen oder Halogene sind dem Fachmann wohl bekannt und werden hier im Detail nicht wiedergegeben, weil eine einheitliche Wirkungsweise der Wirkstoffgruppen nicht erkennbar ist. Während manche Präparate vermutlich auf die Zytoplasmamembran der Bakterien zerstörend wirken, wird von anderen eine irreversible Blockierung von wichtigen Sulfid-Bindungen bei Enzymen angenommen.

    [0013] Im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens ist die Verwendung unterschiedlichster Schaumtypen vorgesehen. Dabei wird die reinigende Wirkung des Schaums durch den Tensidzusatz bedingt.
    Durch Zusatz kalklösender Substanzen kann auch die Ablösung von Kalkablagerungen erreicht werden. Zur Lösung von Kalkablagerungen können sämtliche dem Fachmann bekannten Mittel zugesetzt werden, falls diese die Konsistenz und reinigende Wirkung des Schaums nicht beinträchtigen. Bereits die Verwendung von Schaumzusätzen mit reinigender und kalklösender Wirkung, die in Kombination verwendet werden können, ergibt eine Vielzahl in Frage kommender Schaumtypen. Die Zahl der für das Reinigungsverfahren in Frage kommende Schaumtypen erhöht sich zusätzlich, wenn der Schaum durch einen Zusatz beaufschlagt wird, der desinfizierende Wirkung hat.

    [0014] Im Rahmen der Erfindung ist vorgesehen, dass das Schaumreservoir entweder eine stationäre zum Whirlpool gehörende Vorrichtung ist, die mit dessen Leitungsnetz verbunden ist, oder dass es sich um eine mobile unabhängige Vorrichtung handelt. Eine mobile unabhängige Vorrichtung in diesem Sinne sind z.B. auch die im Drogeriefachhandel in Dosen oder Flaschen erhältlichen Reinigungsschäume, welche gegebenenfalls auch kalklösende und desinfizierende Wirkung haben.

    [0015] In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Reinigungsverfahrens ist vorgesehen, dass die wasserführenden Bestandteile des Whirlpools unter Druck mit Schaum beaufschlagt werden. Der Erfinder hat erkannt, dass der von dem im Fachhandel erhältlichen Sprühdosen erzeugte Druck zur Durchführung des erfindungsgemäßen Reinigungsverfahrens bereits ausreichend ist. Alternativ ist die Erzeugung höherer Drücke in einem dafür ausgelegten Schaumreservoir mit Hilfe eines Kompressors denkbar.

    [0016] In einer alternativen Ausführungsform ist vorgesehen, dass am Leitungsnetz des Whirlpools ein regulierbarer Unterdruck angelegt wird und der Schaum aus einem Schaumreservoir in die wasserführenden Bestandteile des Whirlpools gesaugt wird.

    [0017] Im Rahmen des erfindungsgemäßen Reinigungsverfahrens ist vorgesehen, dass die wasserführenden Bestandteile nach dem Einwirken des Schaums einmal oder mehrmals mit Hilfe der zum Whirlpool gehörenden Umwälzpumpe mit Frischwasser gespült werden. Es versteht sich von selbst, dass dabei der erste Spülvorgang den größten Teil des Schaums entfernt. Mit jedem weiteren Spüldurchgang werden eventuelle Schaumreste entfernt und weiter verdünnt. Grundsätzlich bleibt unbenommen, über ein Ventil eine Verbindung zur externen Wasserversorgung herzustellen und mit Hilfe von Frischwasser den Spülvorgang durchzuführen.

    [0018] Zur Anwendung des erfindungsgemäßen Reinigungsverfahrens ist der Einsatz eines Anschlussstückes vorgesehen, das die Eigenschaften eines Adapters hat und die Zuführung des Schaums an den verschiedenen zum Whirlpool gehörenden Düsen und Abflussöffnungen sowie der speziell für das erfindungsgemäße Reinigungsverfahren vorgesehene Schaumzuleitung ermöglicht. Die Fixierung des Anschlussstücks erfolgt dabei manuell und erfordert nicht den Einsatz zusätzlicher Werkzeuge.

    [0019] Im folgenden sollen weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung schematisch näher erläutert werden. Die abgebildeten Beispiele sollen die Erfindung jedoch nicht einschränken, sondern nur erläutern. Es zeigen in schematischer Darstellung:
    Figur 1
    Schema der Schaumreinigung
    Figur 2
    Anschlussstück


    [0020] In Figur 1 ist gezeigt, wie der Schaum 6 aus dem Schaumreservoir 1 mit Hilfe des Anschlussstücks 7 über eine der Zuleitungsdüsen 3 in das Leitungsnetz 4 des Whirlpools eingeleitet wird. Dabei ist durch Pfeile angedeutet, dass der Schaum aus den offenliegenden Zuleitungsdüsen 3b, 3c und 3d, die sich ebenfalls zur Wanneninnenseite hin öffnen, austritt. Ein weiterer Pfeil 5 symbolisiert, dass der Schaum auch in die anderen wasserführenden Bestandteile des Whirlpools vordringt. Dabei umfassen die wasserführenden Bestandteile neben dem Leitungsnetz und den Düsen auch die Umwälzpumpe sowie die Abflussöffnungen im Bodenbereich des Whirlpools. Die Breite der den Schaum symbolisierenden Pfeile 5,6 entspricht dem Querschnitt der Leitungen und Düsen. Dies soll verdeutlichen, dass der Schaum vorteilhafterweise das gesamte Volumen der wasserführenden Bestandteile des Whirlpools beaufschlagt und dadurch eine optimale Reinigungswirkung erzielt wird. Über das Ventil 9 wird eine notwendige Abtrennung vornehmbar, die den Wasserkreislauf des Ventilpools bei normalem Betrieb nach Außen abtrennt.

    [0021] Das in Figur 2 gezeigte Anschlussstück 7 verjüngt sich ausgangsseitig zunehmend. Diese Form erlaubt es, dass das Anschlussstück adapterartig in die Öffnungen von Zuleitungsdüsen oder Abflussöffnungen sowie in die Öffnung der Schaumzuleitung mit verschiedenen Durchmessern passt. Mit Hilfe des Anschlussstücks 7 wird die Zuleitung des Schaums aus dem Schaumreservoir auf bequeme Art ermöglicht, ohne dass eine zusätzliche Montage mit Werkzeugen erforderlich ist. Das Anschlussstück 7 ist so bemessen, dass es auf die Zuleitungsdüsen bzw. Ausgangsöffnungen 8 eines Whirlpools aufgesetzt werden kann.


    Ansprüche

    1. Reinigungsverfahren für die wasserführenden Bestandteile, insbesondere das Leitungsnetz (4) mit Zuleitungsdüsen (3a-3d) und Abfluβöffnungen, eines Whirlpools, dadurch gekennzeichnet, dass

    - eine mit dem Leitungsnetz (4) des Whirlpools verbundene Schaumzuleitung oder eine der Zuleitungsdüsen (3a-3d) oder Abflußöffnungen auf der Wanneninnenseite des Whirlpools, ggf. mittels Adapter, mit einem Reservoir, das einen Schaum (5,6) mit reinigender Wirkung enthält, verbunden wird,

    - aus dem Schaumreservoir (1) mindestens so lange Schaum mit reinigender Wirkung in die wasserführenden Bestandteile, insbesondere in das Leitungsnetz, eingeleitet wird, bis der Schaum (5/6) an allen offenen Zuleitungsdüsen (3a-3d) und Abflußöffnungen, über den gesamten Querschnitt austritt, und

    - nach dem Einwirken des Schaums (5,6) mit der reinigenden Wirkung alle wasserführenden Bestandteile mit Frischwasser gespült werden.


     
    2. Reinigungsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaum (5,6) reinigende und/oder kalklösende und/oder desinfizierende Wirkung hat.
     
    3. Reinigungsverfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Schaumreservoir (1) um eine stationäre zum Whirlpool gehörende und mit dem Leitungsnetz (4) des Whirlpools verbundene oder um eine mobile unabhängige und temporär verbundene Vorrichtung handelt.
     
    4. Reinigungsverfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaum (5,6) im Schaumreservoir unter Druck bevorratet wird und mit regulierbarem Druck nach außen abgeben wird.
     
    5. Reinigungsverfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wasserführenden Bestandteile des Whirlpools unter Druck mit Schaum (5/6) beaufschlagt werden.
     
    6. Reinigungsverfahren nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass am Leitungsnetz des Whirlpools ein regulierbarer Unterdruck angelegt wird und der Schaum (5/6) aus einem Schaumreservoir (1) in die wasserführenden Bestandteile des Whirlpools gesaugt wird.
     
    7. Reinigungsverfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuleitungsdüsen (3a-3d) sowie die daran angeschlossenen wasserführenden Bestandteile des Whirlpools nach dem Einwirken des Schaums (5,6) einmal oder mehrmals unter Nutzung der zum Whirlpools gehörenden Umwälzpumpe mit Frischwasser gespült werden.
     


    Claims

    1. Method for cleaning the water-carrying components, in particular the piping network (4) with feed nozzles (3a - 3d) and outflow openings, of a whirlpool, characterised in that

    - a foam feed line, which is connected to the piping network (4) of the whirlpool, or one of the feed nozzles (3a - 3d) or outflow openings on the tub-inside of the whirlpool is connected, by means of adapters if appropriate, to a reservoir, which contains a foam (5, 6) having a cleaning effect

    - from the foam reservoir (1), foam having a cleaning effect is introduced into the water-carrying components, in particular into the pipe network, at least until the foam (5/6) emerges over the full cross-section at all open feed nozzles (3a-3d) and outflow openings, and

    - after the foam (5, 6), with the cleaning effect, has acted, all water-carrying components are flushed with fresh water.


     
    2. Method for cleaning according to claim 1, characterised in that the foam (5, 6) has a cleaning and/or limescale dissolving and/or disinfecting effect.
     
    3. Method for cleaning according to claims 1 and 2, characterised in that the foam reservoir (1) is a stationary device that forms part of the whirlpool and is connected to the pipe network (4) of the whirlpool or is a mobile device that is independent of the whirlpool and is temporarily connected.
     
    4. Method for cleaning according to one of the preceding claims, characterised in that the foam (5, 6) in the foam reservoir is stored under pressure and is dispensed outward with regulatable pressure.
     
    5. Method for cleaning according to one of the preceding claims, characterised in that the water-carrying components of the whirlpool are treated with foam (5/6) under pressure..
     
    6. Method of cleaning according to one of claims 1-4, characterised in that a regulatable reduced pressure is applied to the pipe network of the whirlpool and the foam (5/6) is sucked from a foam reservoir (1) into the water-carrying components of the whirlpool.
     
    7. Method for cleaning according to one of the preceding claims, characterised in that the feed nozzles (3a - 3d) as well as the water-carrying components of the whirlpool that are connected thereto are, after the foam (5,6) has acted, rinsed once or several times with fresh water using the circulating pump that is part of the whirlpool.
     


    Revendications

    1. Procédé de nettoyage pour les composants conduisant l'eau, notamment le réseau de conduites (4) avec les buses d'alimentation (3a - 3d) et les ouvertures d'évacuation, d'un bain à remous caractérisée par le fait

    qu'une conduite d'alimentation en mousse reliée au réseau des conduites (4) du bain à remous ou une des buses d'alimentation (3a - 3d) ou des ouvertures d'évacuation sur la face intérieure de la baignoire du bain à remous est reliée, au besoin par l'intermédiaire d'un adaptateur, à un réservoir contenant de la mousse (5, 6) à effet nettoyant,

    qu'à partir du réservoir de mousse (1), de la mousse à effet nettoyant est amenée dans les composants conduisant de l'eau, notamment dans le réseau des conduites, pendant un temps au moins suffisant pour que la mousse (5/6) sorte de toutes les buses d'alimentation (3a - 3d) et des ouvertures d'évacuation, sur l'ensemble de la section, et

    • soit rincée avec de l'eau fraîche après que la mousse (5, 6) a fait son effet avec l'effet nettoyant de l'ensemble des composants conduisant de l'eau.


     
    2. Procédé de nettoyage selon la revendication précédente 1, caractérisée par le fait que la mousse (5, 6) a un effet nettoyant et/ou détartrant et/ou désinfectant.
     
    3. Procédé de nettoyage selon les revendications 1 + 2, caractérisée par le fait qu'il s'agit, dans le cas du réservoir de mousse (1), d'un dispositif relié de façon stationnaire faisant partie du bain à remous et relié au réseau de conduites (4) du bain à remous, ou d'un dispositif mobile indépendant relié de façon temporaire.
     
    4. Procédé de nettoyage selon une des revendications précédentes, caractérisée par le fait que la mousse (5, 6) dans le réservoir de mousse est alimentée sous pression et est administrée à l'extérieur avec une pression pouvant être régulée.
     
    5. Procédé de nettoyage selon une des revendications précédentes, caractérisée par le fait que les composants conduisant de l'eau du bain moussant sont alimentés en mousse (5/6) sous pression.
     
    6. Procédé de nettoyage selon une des revendications 1-4, caractérisée par le fait qu'une sous-pression pouvant être régulée est établie sur le réseau de conduites du bain à remous et que la mousse (5/6) est aspirée à partir d'un réservoir de mousse (1) dans les composants conduisant de l'eau du bain à remous.
     
    7. Procédé de nettoyage selon une des revendications précédentes, caractérisée par le fait que les buses d'alimentation (3a - 3d) ainsi que les composants du bain à remous conduisant de l'eau qui y sont raccordés sont rincés une ou plusieurs fois avec de l'eau fraîche en utilisant la pompe de circulation faisant partie du bain à remous après que la mousse (5, 6) a agi.
     




    Zeichnung








    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente