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EP 1 647 718 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.05.2012 Patentblatt 2012/21 |
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Anmeldetag: 06.08.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Äussere Wärmedämmung einer Pumpe
External thermal insulation for a pump
Isolation extérieure pour une pompe
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
12.10.2004 DE 102004049569
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.04.2006 Patentblatt 2006/16 |
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Patentinhaber: WILO SE |
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44263 Dortmund (DE) |
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Erfinder: |
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- Reinhard, Mathias
44229 Dortmund (DE)
- Spitz, Hervé
44269 Dortmund (DE)
- Stracke, Roland
59425 Unna (DE)
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Vertreter: Cohausz Hannig Borkowski Wißgott |
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Patent- und Rechtsanwaltskanzlei
Schumannstrasse 97-99 40237 Düsseldorf 40237 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 203 887 DE-A1- 3 109 624 US-A- 5 997 258
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EP-A- 1 429 034 DE-A1- 4 038 872
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Umschließen eines Pumpengehäuses mit eine
Wärmedämmung, wie es im Oberbegriff von Anspruch 1 definiert wird. Ein solches Verfahren
ist z.B. aus der
DE 43 38 932 und der
EP 1 203 887 bekannt. Darüber hinaus ist es aus der
DE 31 09 624 und der
EP 1 429 034 bekannt, die äußere Isolierschicht aus Blech herzustellen und deren Innenseite mit
Kunststoffschaum zu beschichten. Bei diesem Stand der Technik werden die Isolierschalen
komplett vorgefertigt, um sie danach außen am Pumpengehäuse zu befestigen. Hierbei
ist nicht zu verhindern, dass zwischen der Innenseite der Isolierschalen und der Pumpengehäuseaußenseite
nicht effektive Zwischenräume verbleiben.
[0002] Ferner ist aus der
DE 40 38 872 ein luftgekühlter Kompressor bekannt, bei dem zwischen der Rotationsmaschine und
der sie umgebenden Schallhaube ein Zwischenraum besteht, der teilweise von Kunststoffschaum
ausgefüllt ist. Zwischen der Innenseite der Ausschäumung und der Außenseite der Rotationsmaschine
befindet sich ein spaltartiger Zwischenraum für Kühlluft.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist, eine Wärmedämmung der eingangs genannten Art so zu verbessern,
dass eine hohe Wärmedämmung sowohl beim Fördern heißer als auch kühler Flüssigkeiten
erzielt wird und dass bei der Förderung kühler Flüssigkeiten ein Absetzen von Kondensatwasser
und ein Entstehen von Rost vermieden wird.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0005] Durch das nachträgliche Ausschäumen des Zwischenraums zwischen der äußeren Kunststoff-
oder Blechschale und der Pumpengehäuseaußenseite wird sichergestellt, dass keine Leerräume
bestehen und damit eine optimale Wärmedämmung insbesondere Kältedämmung erreicht wird.
Kondensatwasser kann sich bei der Förderung kühler Flüssigkeiten nicht absetzen und
ein Bilden von Rost wird damit vermieden. Eine solche Konstruktion ist damit auch
optimal für Wärmepumpen insbesondere von Klimaanlagen.
[0006] Herstellung und Anbringung sind hierbei besonders einfach und preiswert. Auch kann
eine solche Wärmedämmung bei Pumpen größerer Abmessungen besonders vorteilhaft leicht
und einfach montiert werden, insbesondere wenn die äußere Gehäuseschale aus mehreren
Wandteilen zusammengesetzt wird.
[0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen aufgeführt.
[0008] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird
im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
- Fig. 1
- einen Querschnitt durch die äußere Dämmschale mit innenliegender Pumpe, wobei die
Pumpe nur teilweise dargestellt ist,
- Fig. 2
- einen zweiten Schnitt durch Dämmschale und Pumpe,
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht der Dämmschale.
[0009] Eine Pumpe insbesondere eine von einem Elektromotor angetriebene Kreiselpumpe mit
einem Pumpengehäuse 1 weist zwei Pumpenstutzen 3, 4 mit jeweils einem Flansch 3a,
4a auf. Vorzugsweise handelt es sich hier um eine Inline-Pumpe, das heißt die Stutzen
3, 4 liegen aufeinander gegenüberliegenden Seiten und fluchten miteinander.
[0010] Die dem Elektromotor zugewandte Seite des Pumpengehäuses 1 bildet einen Motorflansch
5, an dem der Motor anschraubbar ist. Im folgenden wird diese dem Motor zugewandte
Seite der Dämmschale 2 als "Schalenoberseite" und die gegenüberliegende Seite als
"Schalen-Bodenplatte" bezeichnet, obwohl diese Seiten keineswegs oben bzw. unten liegen
müssen, sondern je nach Lage der Pumpe auch umgekehrt bzw. seitlich.
[0011] Das Pumpengehäuse 1 ist außen von der Dämmschale 2 in der Weise umgeben, dass bis
auf die Flansche Zwischenräume 6 zwischen der Schaleninnenseite und der Pumpengehäuseaußenseite
bestehen. Die Dämmschale 2 ist im Ausführungsbeispiel aus mehreren Schalenwänden zusammengesetzt
und zwar eine Oberseitenwand 7, einer Bodenplatte 8 und vier Seitenwänden 9. Hierbei
wird die Bodenplatte 8 zuerst an der Unterseite des Pumpengehäuses befestigt. Hierzu
bildet die Pumpengehäuseunterseite drei Füße 10 mit einliegenden, nach unten vorstehenden
Gewindebolzen 11, die durch drei Öffnungen 12 in der Bodenplatte 8 hindurchreichen.
Nachdem die Gewindebolzen 11 in den Öffnungen 12 einliegen und auf die Bolzen 11 nicht
dargestellte Muttern aufgeschraubt sind, werden nach dieser Befestigung der Bodenplatte
8 die Seitenwände 9 an der Bodenplatte 8 und damit auch an den Seiten des Pumpengehäuses
befestigt.
[0012] Hierbei weisen die Seitenwände 9 seitliche Öffnungen 9a auf, die die Flansche 3a
und 4a des Pumpengehäuses umgeben und an diesen dicht anliegen. Darauf wird die Oberseitenwand
7 an der Oberseite der Pumpe befestigt. Hierzu weist die Seitenwand 7 eine Öffnung
7a auf, die den Motorflansch 5 umgibt, an dem danach der motorseitige Flansch des
Elektromotors angeschraubt wird.
[0013] Die zwischen den Stutzenaußenrändern bzw. den Flanschrändern und den Öffnungen 7a,
9a der äußeren Schale befindlichen Spalte werden danach durch Kunststoff insbesondere
durch Silikon oder Polyurethan abgedichtet.
[0014] Darauf werden die Zwischenräume 6 zwischen der äußeren Schale 2 und der Pumpengehäuseaußenseite
mit Kunststoffschaum ausgeschäumt. Vorzugsweise wird hierzu ein Polyurethanschaum
verwendet.
1. Verfahren zum Umschließen eines Pumpengehäuses (1) mit einer Wärmedämmung, die eine
äußere Dämmschale (2) enthält und mindestens einen Zwischenraum (6) zwischen der Schale
und dem Pumpengehäuse bildet dadurch gekennzeichnet, dass zuerst die Dämmschale (2) um das Pumpengehäuse (1) herum allseitig montiert wird
und danach die Zwischenräume (6) zwischen Pumpengehäuse (1) und Dämmschale (2) durch
einen Kunststoffschaum ausgeschäumt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wände der Dämmschale (2) Öffnungen (7a, 9a) für die Pumpenstutzen (3, 4) und
Flansche (3a, 4a) aufweisen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Elektromotor zugewandte Schalenwand (7) eine Öffnung (7a) für die Anschlußfläche
insbesondere für den Anschlußflansch (5) des Pumpengehäuses (1) aufweist.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Spalte zwischen den Stutzenaußenrändern und den Öffnungsrändern (7a, 9a) durch
Kunststoff insbesondere durch Silikon oder Polyurethan abgedichtet sind.
5. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffschaum aus Polyurethan besteht.
6. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Dämmschale (2) aus mehreren einzelnen Wandteilen (7, 8, 9) zusammengesetzt
ist.
7. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche dadurch gekenntzeichnet, dass zuerst eine Schalenseitenwand insbesondere die Schalenbodenplatte (8) an einer
Pumpengehäuseseite insbesondere an der dem Motor abgewandten Pumpengehäuseseite befestigt
insbesondere angeschraubt wird und danach die übrigen Seitenwände (7, 9) der Dämmschale
(2) montiert werden.
8. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Schalenseitenwand insbesondere die Schalenbodenplatte (8) mit Bohrungsöffnungen
(12) auf die dem Motor abgewandte Pumpengehäuseseite angeschraubt wird.
1. Method of enclosing a pump housing (1) in thermal insulation which comprises an outer
insulating shell (2) and which creates at least one gap (6) between the shell and
the pump housing, characterised in that the insulating shell (2) is first fitted round the pump housing (1) at all points
and the gaps (6) between the pump housing (1) and the insulating shell (2) are then
filled with a plastics foam.
2. Method according to claim 1, characterised in that the walls of the insulating shell (2) have openings (7a, 9a) for the connections
(3, 4) to the pump and for flanges (3a, 4a).
3. Method according to claim 1 or 2, characterised in that that wall (7) of the shell which is adjacent the electric motor has an opening (7a) for
the connecting flanges and in particular for the connecting flange (5) of the pump
housing (1).
4. Method according to claim 2 or 3, characterised in that the interstices between the outer edges of the connections and the edges of the openings
(7a, 9a) are sealed off with synthetic material and in particular with silicone or
polyurethane.
5. Method according to one of the preceding claims, characterised in that the plastics foam comprises polyurethane.
6. Method according to one of the preceding claims, characterised in that the outer insulating shell (2) is assembled from a plurality of individual wall parts
(7, 8, 9).
7. Method according to one of the preceding claims, characterised in that a shell wall, and in particular the shell bottom panel (8), is first fastened, and
in particular screwed or bolted, to one end of the pump housing and in particular
to the end of the pump housing remote from the motor, and the rest (7, 9) of the walls
of the insulating shell (2) are then fitted.
8. Method according to one of the preceding claims, characterised in that the shell wall and in particular the shell bottom panel (8) is screwed or bolted
to the end of the pump housing remote from the motor by drilled or bored openings
(12).
1. Procédé d'enveloppement d'un carter de pompe (1) avec une isolation thermique qui
comporte une coque isolante externe (2) et forme au moins un interstice (6) entre
la coque et le carter de pompe, caractérisé en ce qu'on monte tout d'abord, de toutes parts, la coque isolante (2) autour du carter de
pompe (1) et qu'on comble ensuite les interstices (6) entre le carter de pompe (1)
et la coque isolante (2) au moyen d'une mousse en matière plastique.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les parois de la coque isolante (2) comportent des orifices (7a, 9a) pour les tubulures
de pompe (3, 4) et des brides (3a, 4a).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la paroi de coque (7) tournée vers le moteur électrique comporte un orifice (7a)
pour la surface de raccordement, en particulier pour la bride de raccordement (5)
du carter de pompe (1).
4. Procédé selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que les fentes situées entre les bords externes des tubulures et les bords des orifices
(7a, 9a) sont rendues étanches au moyen de matière en matière plastique, en particulier
au moyen de silicone ou de polyuréthane.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la mousse en matière plastique est composée de polyuréthane.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la coque isolante externe (2) est composée de plusieurs parties de parois individuelles
(7, 8, 9).
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'on fixe, en particulier on visse, tout d'abord une paroi latérale de coque, en particulier
le fond de coque (8) sur un côté du carter de pompe, en particulier sur le côté du
carter de pompe ne faisant pas face au moteur et qu'on monte ensuite les autres parois
latérales (7, 9) de la coque isolante (2).
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la paroi latérale de coque, en particulier le fond de coque (8), est vissée, à l'aide
d'orifices d'alésage (12), sur le côté du carter de pompe ne faisant pas face au moteur.
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