[0001] Österreich ist traditionell mit den Wirtschaftsräumen Nord- und Westeuropas aufs
engste verbunden. Ebenso sind die Häfen der Nordseeküste, allen voran die ARA-Häfen,
das Tor für Österreichs Im- und Exporte. Wesentliche Güterströme bewegen sich daher
über die Norwest-Südost-Achse, häufig per Bahn, viel öfter noch per LKW, was insbesondere
in Österreich die sattsam bekannten und ungelösten Probleme aufwirft.
[0002] Dabei kann nicht erwartet werden, dass in absehbarer Zeit irgendeine Änderung zum
Besseren eintreten wird. Immer mehr Fertigungsbetriebe verlegen ihre Standorte in
die MOEL-Staaten, dort wird die Kaufkraft steigen und wird weitere Verkehrslawinen
auslösen. Die mit der steigenden Industriequalität besser werdenden Exportgüter aus
den MOEL-Staaten werden wiederum auf die Märkte Westeuropas drängen und sich an den
Nadelöhrs der Verkehrsverbindungen stauen.
[0003] Und obwohl die Europäische Union vorher undenkbar scheinende Summen in den Ausbau
der Verkehrswege und da insbesondere in die Eisenbahn investiert hat, wurden diese
im Wesentlichen für Personen-Schnellverbindungen verwendet und für prestigeträchtige
Hochbauten. Die Güterzüge aber rollen nach wie vor über Strecken, die nach den Bedürfnissen
zu Beginn der industriellen Revolution geplant wurden, also rund 150 Jahre alt sind.
Dabei sind die wesentlichen Verkehrs-Achsen restlos verstopft und derzeit ist hier
keine Änderung absehbar. So ist es längst notwendig, dass Container-Ganzzüge von Wien
nach Düsseldorf auf Strecken über Tschechien und den Osten Deutschlands ausweichen
müssen und dafür Umwege von oft mehreren hundert Kilometern in Kauf genommen und bezahlt
werden müssen.
[0004] Im wesentlichen parallel zur oben beschrieben Landachse folgt die transkontinentale
Wasserstraße von der Nordsee zum Schwarzen Meer derselben grundsätzlichen Richtung.
Ihr Kernstück sind der ausgebaute Main, der Main-Donau-Kanal (MDK) sowie die weitgehend
ausgebaute Donau, wenn man von der noch nicht ausgebauten Donaustrecke von Vilshofen
nach Straubing absieht; immerhin ein Wasserweg von mehr als 3.000 km Länge, der 15
Staaten Europas verbindet.
[0005] Im Vergleich zu Straße und Schiene ist die Binnenschifffahrt beim Energieverbrauch
mit Abstand der wirtschaftlichste Verkehrsträger. Ein Schiff mit 1.000 Tonnen Tragfähigkeit
transportiert soviel wie 40 Lkws oder ein Güterzug und benötigt dafür eine nur rund
doppelt so große Antriebsleistung wie der LKW. Bei der Fahrt zu Berg kann ein Schubboot
mit zweimal 1.700 kW Motorleistung vier Bargen mit einer Nutzlast von insgesamt 10.000
Tonnen schieben und verbraucht dabei rund 500 Liter Diesel in der Stunde. Dies bedeutet
bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 10 km/h einen Verbrauch von 0,5 Liter pro
100 Tonnenkilometer, zu Tal sogar nur 300 Liter Diesel pro Stunde. Ein Lastzug mit
30 t Nutzlast verbraucht zwischen 35 bis 40 Liter auf 100 Kilometer, was bedeutet,
dass er mit 1,15 bis 1,30 l je Tonnenkilometer 130 bis 164 % mehr Treibstoff als das
Schiff verbraucht.
[0006] Der Ausbau des Mains und Planung des MDK gehen auf Anfänge und Planfestlegungen in
den Zwanzigerjahren des 20. Jhdts zurück. Wirklich große Güterschiffe oder antriebslos
Güter-Transportkähne hatten damals eine Tragkraft von 1.000 t, wenngleich es im Bereich
der unteren Donau und der Beneluxstaaten vereinzelt auch größere Einheiten schon gab.
In langen Reihen wurden sie von Seitenrad-Dampfschleppern über die Wasserwege gezogen,
wobei eine Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 6 km in der Stunde als rasch galt.
Es wurde nur tagsüber gefahren. Der Container, die weltweit genormte Box für den Transport
von Gütern war noch nicht erfunden.
[0007] Als Main und MDK mehr als 60 Jahre später fertig ausgebaut waren, hatte sich die
Situation grundsätzlich geändert: An Stelle der Dampfschlepper trat das selbst fahrende
Motor-Güter- oder -Tankschiff. MGS oder MTS dominierten heute die Wasserwege. Die
Tragkraft der MGS hat sich mehr als verdoppelt, werden von ihnen auch noch Bargen
geschoben, vervierfacht. Gefahren wird Tag und Nacht, 7 Tage pro Woche und im Schnitt
14 km/h schnell. Stückgutladung zu Schiff gibt es praktisch nicht mehr, denn 70 %
aller Stückgutfrachten werden in den genormten Boxen verstaut und weltweit in etwa
356 Millionen Containern verfrachtet.
[0008] Es ist also davon auszugehen, dass der Wasserweg Rhein - Main - MDK - Donau eine
fast ideale Alternative zu verstopften Straßen und Schienen bildet. Doch im hochwertigsten
Frachtsortiment, nämlich im Containerverkehr ist dies nicht der Fall: Denn die Dimensionen
des Wasserwegs sind die gleichen wie 1924, was insbesondere die lichten Höhen der
Brücken sowie die Breiten der Kanäle und insbesondere der Schleusen betrifft, wohingegen
die Länge der Schleusen aufgrund der schon immer langen Schleppzüge immer ausreichend
ist. Diese Festlegungen berücksichtigen den Transport von Containern nicht, denn derselbe
war damals ja noch nicht erfunden.
[0009] Das selbstfahrende Binnen - Frachtschiff (Selbstfahrer) hat im wesentlichen seine
heutige Ausformung in einer schon lange andauernden Entwicklung bekommen.
[0010] Orientierten sich die ersten, noch mit Dampf betriebenen Selbstfahrer am zur Jahrhundertwende
vom 19. zum 20. Jhdt üblichen zur See gehenden 3-Insel-Frachter, das bedeutet, kleinere
Aufbauten befanden sich an Bug und Heck und Antrieb, Unterkunft und Steuerung in der
Schiffsmitte, sind die Aufbauten vor allem mit dem Aufkommen kleinerer Antriebsformen,
wie insbesondere des Verbrennungsmotors, an das Heck der Schiffe gerückt. Spätestens
mit dem Ende des 1. Weltkrieges, war diese Entwicklung abgeschlossen und, unabhängig,
für welchen Zweck und welche Ladung derselbe gebaut wurde, befanden sich beim Selbstfahrer
die Aufbauten und die technischen Einrichtungen am Heck.
[0011] Zwar wurden seitdem die Formen der Rümpfe vielen Modifikationen unterzogen, vor allem,
um die Wirtschaftlichkeit der Schiffe zu steigern, es blieben jedoch die wesentlichen
Konstruktionsmerkmale praktisch immer dieselben: Nach dem Bug folgt ein durchgehender
oder manchmal geteilter Laderaum, der üblicher Weise die gesamte Schiffsbreite einnimmt
und danach folgt das Heck mit den schon erwähnten Einrichtungen.
[0012] Beim Tankschiff werden gleichsam die Ladetanks in den Laderaum gestellt, Schüttgüter
werden geschüttet und Container in dasselbe hinein gestellt.
[0013] Entlang bzw. oberhalb der Seitenwände befinden sich die Walldecks und der durchgehende
Dennebaum. Die Walldecks sind erforderlich, um den Selbstfahrer begehbar zu halten
und dieselben müssen daher eine bestimmte Breite aufweisen und der Dennebaum als wesentliches
konstruktives Element der Festigkeit des Selbstfahrers muss die Biegekräfte aufnehmen.
[0014] Dokument
DE 26 07 578 A1 wird als nächstliegender Stand der Technik betrachtet und offenbart den Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0015] Folgende Eckdaten qualifizieren die Wasserstraße Main - MDK - Donau als Klasse Vb
und sind zu beachten:
- Maximale nutzbare Breite: 11,4 m
- Lichte Höhe ab Wasseroberfläche: 6 m an durchschnittlich 320 Tagen im Jahr
- Maximaler Tiefgang: 2,5 m
[0016] Die nutzbare Breite eines Selbstfahrers, der Wasserstraßen der Klassen Vb und kleiner
befahren können soll, ist also mit 11,4 m eng begrenzt.
[0017] Die Breite der beiden seitlichen Gangbords ist in den Bauvorschriften für Binnenschiffe
geregelt und beträgt mindestens 60 cm, in Summe also 120 cm. Dies und die konstruktive
Breite des Dennebaums auf beiden Schiffsseiten mit jeweils mindestens 15 cm sind von
der maximalen Schiffs-Breite in Abzug zu bringen, um die für die Ladung nutzbare Innen-Breite
des Schiffes zu erhalten. Daraus ergeben sich verbleibende 9,7 Meter nutzbare Innen-Breite.
[0018] Die nutzbare Höhe auf der Wasserstraße MDK setzt sich zusammen aus dem maximalen
Tiefgang und der maximalen lichten Höhe, beträgt also in Summe 8,5 m. Davon sind bei
der klassischen Bauweise der Schiffs-Doppelboden mit einer inneren Höhe von mindestens
65 cm sowie die Höhe des Bodens selber von zumindest 15 cm in Abzug zu bringen, sodass
letztlich eine nutzbare Höhe von 7,70 m übrig bleibt.
[0019] Der Tiefgang von 2,5 m darf keinesfalls überschritten werden, auch wenn Teile der
Wasserstraße schon für größere Tauchtiefen ausgebaut sind.
[0020] Container sind in Ihren Dimensionen genormte Boxen aus Stahl, die weltweit im Einsatz
sind und den raschen Umschlag von Gütern auch im trimodalen Verkehr ermöglichen.
[0021] Die Zähleinheit für Container ist: TEU (Twenty Feet Equivalent Unit). 1 TEU entspricht
etwa 10.000 Jeans-Hosen oder 20.000 originalverpackten Uhren.
[0022] Die Dimensionen betragen nach ISO:
Länge: 20 bis 40 ft., also 6,096 m bis 12,192 m
Breite: 8 ft., also 2,438 m
Höhe: 8,5 ft., also 2,591 m
Volumina: 20 ft.: 33,2 m3: 40 ft. 67,7 m3
Eigengewichte etwa: 20 ft.: 2.250 kg: 40 ft. 3.780 kg
Zuladung max.: 20 ft.: 21.750 kg: 40 ft. 26.700 kg
Höchstzulässiges Gesamtgewicht etwa: 20 ft.: 24.000 kg; 40 ft. 30.480 kg
[0023] Durchschnittliche Beladung eines Containers (Quelle: Europäisches Entwicklungszentrum
für Binnen- und Küstenschifffahrt, Versuchsanstalt für Binnenschiffsbau "Entwicklung
eines technischwirtschaftlichen Konzeptes für den dreilagigen Containertransport mit
dem Binnenschiff zwischen Koblenz und Regensburg" Bericht Nr. 1697 vom Oktober 2003)
etwa:
Incoming: 8,5 t/TEU
Outgoing: 13,5 t/TEU
[0024] Abweichende Höhen: High Cube: Höhe 9 ft., 2,7343 m bzw. 9 1/2 ft., 2,896 m
[0025] Der Laderaum eines MGS von 110 m verfügt etwa über die folgenden Maße: Länge: etwa
80 m, Breite 9,7 m, die Höhe ist unbedeutend, kann theoretisch aber bis zu 8 m betragen.
[0026] Bei klassischer Konstruktion vermag ein Binnenschiff auf der Wasserstraße MDK 3 TEU
nebeneinander, 13 hintereinander und in 2 Lagen übereinander zu transportieren. Die
ergibt bei einer Schiffslänge von 110 m eine Kapazität von 78 TEU.
[0027] Die Nutzlast beträgt rund 663 t incoming oder 1.053 t outgoing, jeweils zuzüglich
195 t Leergewicht der Container, was incoming einer Auslastung der durchschnittlichen
Kapazität von 2.500 t zu lediglich 26 % Fracht oder gesamt 34 % entspricht. Outgoing
sind die Werte besser: 1.053 t (42 %), gesamt 1.248 t (50 %).
[0028] Gelingt es, 3 Lagen Container übereinander zu transportieren, erhöht sich die Kapazität
auf 117 TEU
[0029] Bei 4 TEU nebeneinander in 2 Lagen beträgt die Kapazität immerhin auch schon 104
TEU Bei 4 TEU nebeneinander in 3 Lagen aber immerhin 156 TEU, was beinahe exakt einer
Verdoppelung der Kapazität gegenüber dem "Klassiker" entspricht.
[0030] In diesem Fall beträgt die Nutzlast rund 1.326 t incoming oder 2.106 t outgoing,
jeweils zzgl 390 t Leergewicht der Container, was incoming einer Auslastung der durchschnittlichen
Kapazität von 2.500 t zu 53 % Fracht oder gesamt 68 % entspricht. Outgoing sind die
Werte noch besser: 2.106 t (84 %), gesamt 2.496 t (100 %).
[0031] Daraus ist folgendes völlig klar: Nur ein für Container optimierter Laderaum ermöglicht
es, das Potential eines 110m langen MGS praktisch voll auszunützen.
[0032] Die Überlegungen die zur gegenständlichen Erfindung geführt haben, sind im wesentlichen
folgende:
Durch Neugestaltung des Laderaums soll eine nutzbare Innen-Breite des Schiffs, also
eine Breite des Laderaums geschaffen werden, sodass 4 Reihen Container nebeneinander
befördert werden können. Da die Schiffsbreite nicht vergrößert werden kann, ist die
traditionelle Form mit Wallgängen an beiden Seiten des Schiffs aufzugeben zugunsten
eines Wallgangs entlang der Schiffs-Längsmitte bzw. Schiffslängsachse, um die erforderliche
nutzbare Breite zu erhalten. An Stelle der seitlichen Wallgänge tritt alle 24,38 m
(80 Fuß) ein größerer Abstand der Container von 60 cm lichter Weite voneinander, sodass
ein seitliches Belegen von Festmachern möglich wird.
[0033] Dieser Teil der Überlegungen hat unter anderem zu einem Containerschiff mit zur Längsmitte
verlegten Wallgang geführt, wie es beispielsweise in
www.dst-org.de veröffentlicht worden ist.
[0034] Es wurde nun weiter folgendes überlegt:
Der mittlere Wallgang nimmt nicht nur sämtliche Infrastruktur-Leitungen zwischen Bug
und Heck auf, sondern ist in sich in seinem oberen Teil als tragender Kastenträger
auszuführen (siehe Näheres dazu unten) und in seinem unteren Teil als Tank, um durch
Flutung gegebenenfalls die Tauchtiefe des Schiffsrumpfes zu erhöhen, damit auch niedrige
Brücken od. dgl. durchfahren werden können.
[0035] Ein für den Transport von Containern und Waren, die wie Container gestaut werden
können, optimiertes Fahrzeug, dessen seitliche Laufdecks nicht begangen werden sollen,
benötigt auch keine Dennebäume herkömmlicher Bauart mehr.
[0036] Daher müssen anstelle der Dennebäume andere Konstruktionselemente die Biegekräfte
des Schiffs aufnehmen können. Dazu können die oberen Rumpfabschlüsse ebenso, wie der
längsmittige Corsierkasten, als tragende Kastenträger ausgeführt werden.
[0037] Um den genannten, angedachten drei neuen tragenden Elementen eines neuartigen Container-Binnenschiffs
die erforderliche Festigkeit zu verleihen, ist es als vorteilhaft zu überlegen, die
oberen Rumpfabschlüsse höher als bei üblichen konventionellen MGS zu gestalten.
[0038] Als positiver Nebeneffekt dieser Bauweise ist zu erwarten, dass dadurch ausreichend
Freibord gewonnen würde, um diese Wasserfahrzeuge dann auch im "Short-Sea-Bereich"
einsetzen zu können. Im Verkehr mit den Anrainern der Europäischen Randmeere käme
diesem Umstand besondere Bedeutung zu.
[0039] Diese Überlegungen haben zu dem neuen Container-Binnenschiff gemäß den Merkmalen
des
Anspruchs 1 geführt.
[0040] Eine weitere Steigerung der Längsversteifung lässt sich durch beidseitige unterseitige,
die Bordwände und den hohlen Schiffsboden miteinander verbindende materialverstärkte
Bodenkanten-Hohlkästen gemäß
Anspruch 2 erzielen.
[0041] Weiters kann zur Versteifung des Schiffsrumpfes vorgesehen sein, dass an den Boden-Längshohlkasten
beidseitig Seiten-Hohlkästen angeschlossen sind, wie dem Anspruch 3 zu entnehmen.
[0042] Um die Schiffshöhe über Wasser, insbesondere bei hoher Beladung des Schiffs für die
Durchfahrt durch Brücken u. dgl. zu vermindern, ist es günstig, den unteren Mittellängs-Hohlkasten,
und zwar insbesondere dessen materialverstärkten Bereich, flutbar zu machen, wozu
insbesondere auf den
Anspruch 4 zu verweisen ist.
[0043] Der obere Mittel-Längshohlkasten, welcher den mittleren Wallgang trägt, kann günstiger
Weise beidseitig in einer Breite überstehen, welche dem Ausmaß des Vorstandes der
Längs- und Querspanten des Schiffskörpers entspricht, siehe hiezu
Anspruch 5.
[0044] Um den hohen Gewichten der übereinander gestapelten Container gewachsen zu sein,
ist es von Vorteil, jeweils die der Containerbreite entsprechend voneinander beabstandeten
Längsspanten des Schiffsbodens materialverstärkt und vorzugsweise zumindest dort,
wo zwei Container nebeneinander schließend angeordnet sind, mit einer beidseitig wegragenden
oberen Verstärkungsleiste auszuführen, wie dies
Anspruch 6 vorsieht.
[0045] In analoger Weise ist es günstig, auch die einer vollen oder halben Container-Länge
entsprechend voneinander beabstandeten Querspanten des Schiffsbodens verstärkt und
vorzugsweise mit Verstärkungsleisten auszubilden, wie dies im
Anspruch 7 geoffenbart ist.
[0046] Diese materialverstärkten Spanten erhöhen zudem auch die Längs- und Quersteifigkeit
des Container-Schiffs weiter.
[0047] In den genannten oberen Mittel-Längshohlkasten sind vorteilhafter Weise alle Energie-
und Datenleitungen eingezogen, wie aus dem
Anspruch 8 hervorgeht.
[0048] Bei den bisher üblichen Container-Binnenschiffs-Konstruktionen befinden sich im Bug
des Schiffes allenfalls einige Mannschaftsunterkünfte, am Heck jedoch die wesentlichen
Mannschaftsunterkünfte sowie die gesamte Technik.
[0049] Gemäß einer möglichen Ausführungsform des Binnenschiffs können die nautischen Einrichtungen
samt den Unterkünften und Sozialräumen für mindestens vier Personen Personal am Bug
des neuen Schiffes angeordnet sind, und zwar bevorzugt in jenem Teil, der sich über
der Aufkimmung befindet. Dadurch wird kein Containerstellraum für diesen Zweck benötigt.
[0050] Hierbei kann es günstig sein, wenn die Mannschaftsunterkünfte sowie die erforderlichen
Sozialräume in containerverlastbare Einheiten in jeweils erforderlicher Stückmenge
eingerüstet werden.
[0051] Weiters kann die Brücke so ausgeführt sein, dass eine Hebevorrichtung sie über das
Niveau von bis zu 4 Containern á 2,5 m im Laderaum heben kann, womit auch die am Rhein
möglichen Höhen realisiert werden können.
[0052] Der Rumpf des Fahrzeuges ist wie dem
Anspruch 9 zu entnehmen - insbesondere im Hinblick auf hohe Festigkeit und geringes Gewicht
- vorteilhafterweise in Längsspanten-Bauweise hergestellt, die jedenfalls 2438 mm
oder ganzzahlige Teile davon voneinander entfernt angeordnet sind. Der Abstand der
Rahmenspanten untereinander beträgt jedenfalls 6096 mm oder ganzzahlige Teile davon.
Als Rahmenspanten dienen beispielsweise Bleche 200 x 12 cm, geflanscht 120 x 12 cm.
Als Bodenquerträger dienen z.B. Bleche 480 x 12 cm, die mit den Außen- und Innenbodenblechen
voll verschweißt sind.
[0053] Wenn das neue Schiff mit einem Doppelboden ausgestattet ist, hat dieser günstigerweise
eine Höhe von 350 mm und kann, siehe
Anspruch 15, geschlossen hohl und gasdicht ausgeführt sein. Als Bodenlängsträger haben sich
insbesondere 10 mm starke Bleche, die untereinander Abstände von z.B. 625 mm aufweisen,
bewährt, sodass die seitlichen Auflagen der Container jeweils über einem Bodenlängsträger
aufliegen. Der Innenboden des neuen Schiffs hat, sofern vorhanden, günstigerweise
eine Stärke von 10 mm. Wenn ein Innenboden vorgesehen ist, so sind materialverstärkte
Längs- und Querspanten nicht notwendig.
[0054] Das Fahrzeug weist im konkreten z.B. eine 20 mm starke, 1000 mm breite Flachkielplatte
auf, die sich über die gesamte Schiffslänge erstreckt.
[0055] Als Seitenlängsspanten dienen Hollandprofile der Dimension HP-160. Der zentrale,
in die Schiffs-Längsmitte verlegte Wallgang weist vorteilhaft eine Breite von 1000
mm auf; die Wandstärken der Seitenwandbleche betragen z.B. 10 mm, die Quersteifen
in den Bereichen der Rahmenspanten bestehen vorteilhaft aus Blechen 200x12 mm, geflanscht
120x12mm; die Längsspanten im Wallgangbereich bestehen günstigerweise aus Hollandprofilen
HP 160.
[0056] Der Fahrzeugrumpf ist an seinen beiden Seitenwänden mit massiven Schergängen, z.B.
25 mm starken Blechen mit 800mm Höhe, ausgestattet; weiters dienen z.B. Bleche der
Dimension 500x12 mm, geflanscht 200x20 mm, als Abschlüsse der Wallgangrahmen in den
Bereichen der Rahmenspanten.
[0057] Die Schottwandabstände betragen 24,40m
[0058] Am Bug des Fahrzeuges ist eine Schubschulter üblicher Bauart angeordnet.
[0059] Bei einer Ausführung als antriebsloses Fahrzeug entfällt die Anbringung einer Schubschulter
am Bug, stattdessen ist es günstig, eine solche am Heck anzubringen. Weiters ist es
vorteilhaft, das Heck des antriebslosen Kahns so auszuführen, dass ein beinahe nahtloser
Übergang zum schiebenden Containerschiff ermöglicht ist.
[0060] Anhand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert:
Es zeigen die Fig. 1 eine Querschnittsansicht des Rumpfes des neuen Binnenschiffs
und die Fig. 2a und 2b zwei Schrägansichten desselben.
[0061] Aus der Querschnittsansicht der Fig. 1 ist deutlich zu ersehen, dass nur ein längsmittiger
Wallgang 8 mit Geländern 80 auf einem den Rumpf 2 des neuen Binnenschiffs 1 längs
teilenden und insbesondere längsversteifenden Mittel-Längshohlträger 3 mit zu den
beiden Laderäumen 20 hin um den Betrag vs vorragenden Längs- und Querspanten 11, 12
vorgesehen ist.
[0062] Dieser Mittel-Längshohlträger 3 ist nach oben hin durch den hier mit verstärkten
Blechen 31 gebildeten oberen Mittel-Längshohlkasten 30 abgeschlossen, der beidseitig
über die Breite des aufragenden Teils des dem Längsbalken eines Doppel-T entsprechenden
Mittel-Längshohlträgers 3 hinausragt, und zwar maximal um den Vorstand vs der Spanten
11, 12.
[0063] Unterseitig weist der Mittel-Längshohlträger 3 ein dem unteren Querbalken des Doppel-T
entsprechenden, den Längs-Mittelteil des ebenen Schiffsbodens 4 bildenden, zumindest
unterseitig mit verstärkten Blechen 31, z.B. mit 1000 mm Breite gebildeten Boden-Längshohlkasten
40 auf, der beidseitig in die z.B. 35 cm Höhe aufweisenden Schiffsboden-Bereiche 42
übergeht.
[0064] Der Boden-Längshohlkasten 40 und der von demselben aufragende Teil des Mittel-Längshohlträgers
3 sind flutbar ausgebildet, was insbesondere für ein Absenken des Schiffs 1 und von
dessen Container-Beladung 9, 90 beim Unterfahren von Brücken od. dgl. günstig ist.
Beidseitig kann der Boden-Längshohlkasten 40 durch an ihm seitlich anschließende Boden-Seitenhohlkästen
41, mit unterbrochenen Linien gekennzeichnet, ergänzt sein.
[0065] Über etwa viertelkreisförmige Querschnittsform aufweisende, bevorzugt ebenfalls mit
verstärkten Blechen 31 gebildete, Bodenkanten-Hohlkästen 45 geht der Schiffsboden
4 in die von demselben vertikal nach oben strebenden Seitenbordwände 5 über, welche
jeweils oberseitig mit ebenfalls maximal dem Vorstand vs der Spanten 11, 12 entsprechend,
jeweils zum Laderaum 20 hin vorragenden, die Längssteifigkeit des Schiffsrumpfs 2
gewährleistenden, vorzugsweise verstärkte Bleche 31 aufweisenden, z.B. 30 cm breiten
Seitenbord-Hohlkästen 50 abschließen.
[0066] In der Fig. 1 ist noch gezeigt, dass die in einem Abstand entsprechend einer Breite
jedes der Container 9 voneinander entfernt angeordneten Längsspanten 11' verstärkt
und zumindest dort, wo zwei Container 9 nebeneinander angeordnet sind, außerdem mit
einer oberseitigen, beidseitig wegragenden Verstärkungsleiste 111 ausgeführt sind.
[0067] In analoger Weise sind zumindest jene Querspanten, welche in einem der vollen oder
halben Länge eines Containers 9 voneinander angeordnet sind, ausgeführt.
[0068] Deutlich sichtbar zeigt die Fig. 1, wie durch die Verlegung des Wallgangs 8 in die
Längsmitte des Binnen-Container-Schiffs 1 bei entsprechender Schlankheit der Seitenbordwände
5 beidseitig des Mittel-Längshohlträgers 3 jeweils ein verbreiteter Laderaum für letztlich
insgesamt vier Längsreihen 90 von längs hintereinander angeordneten, und dreifach
übereinander gestapelten Containern 9 zur Verfügung steht.
[0069] Die Fig. 2a und 2b zeigen - bei sonst gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen -
das neue Container-Binnen-Schiff 1 mit Schiffsrumpf 2 mit der Gesamtlänge Ir und nur
einem Wallgang 8 längsmittig zwischen den jeweils zwei, also insgesamt vier, Reihen
90 von Containern 9 von vorne und von rückwärts.
[0070] Deutlich ist erkennbar, wie hier über dem Bug 15 des Schiffs 1 die Mannschafts-und/oder
Sozialräume 70 und die Steuerbrücke 7 angeordnet sind, und weiters, wie auf dem dem
Heck 16 des neuen Schiffs 1 zwei kleinere Container 900 oberhalb der hier nicht sichtbaren
Triebschrauben beidseitig des Achterstevens 160 angeordnet sind.
1. Binnenschiff, insbesondere für den Transport von Containern, auf See und Binnengewässern
mit in ihrer Breite vorgegebenen Kanalbreiten und Schleusen, dessen für die Aufnahme
der Ladung vorgesehener Rumpf im Wesentlichen einen RechteckQuerschnitt aufweist und
mit einer flach-ebenen, mit Längs- und Querspanten versteiften Bodenplatte und mit
jeweils beidseitig über etwa einen Viertelkreis-Bogen mit geringem Radius in von derselben
senkrecht aufragenden, ebenfalls mit Längs- und Querspanten versteiften Seiten-Bordwände
übergehend, ausgebildet ist, und wobei zur Erhöhung der Ladekapazität bei gleichbleibender
Außenbreite des Schiffsrumpfes unter gleichzeitiger Erweiterung der inneren Ladebreite,
an Stelle von bisher beidseitig seitlich angeordneten Wallgängen nur ein einziger
längsmittiger Wallgang vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
- dass der für die Aufnahme von vier oder sechs parallelen Längsreihen (90) von Containern
(9) nebeneinander vorgesehene Rumpf (2) des Schiffs (1)
- mittels eines denselben (2) längsmittig über die volle Rumpflänge (Ir) durchziehenden,
im Wesentlichen einen, einem Doppel-T bzw. Doppel-T-Träger entsprechenden Querschnitt
aufweisenden, außenseitig zu den beidseitig desselben angeordneten Laderäumen (20)
des Schiffs (1) hin mit Längs- und Querspanten (11, 12) versteiften, hohlen Mittel-Längs-Hohlträgers
(3) bzw. Corsierkastens,
- mit einem am oberen Ende des Mittelbalkens des verkehrten Doppel-T angeordneten,
die mechanische Stabilität erhöhenden, mit material-verstärkten Blechen (31) gebildeten,
oberen Mittel-Längshohlkasten (30) und mit einem unterseitigen, einen beidseitig vom
Mittel-Längshohlträger (3) wegragenden, in den dem unteren Querbalken des Doppel-T
entsprechenden rechteckigen Querschnitt aufweisenden, zumindest unterseitig mit materialverstärkten
Blechen (31) gebildeten, Boden-Längshohlkasten (40), an den beidseitig die Schiffsboden-Bereiche
(42) anschließen, wobei das unterseitige materialverstärkte Blech (31) des Boden-Längshohlkastens
(40) und die Schiffboden-Bereiche (42) miteinander insgesamt den Schiffsboden (4)
bilden, und
- weiters mittels die beidseitigen Seiten-Bordwände (5) nach oben hin abschließenden,
ebenfalls mit material-verstärkten Blechen (31) gebildeten, maximal dem Vorstand (vs)
der dortigen, zum längsmittig geteilten Laderaum (20) hin ragenden Längs- und Querspanten
(11, 12) entsprechende Breite aufweisenden, ebenfalls über die Länge (Ir) des Schiffsrumpfes
(2) sich erstreckenden Seitenbord-Hohlkästen (50) längs-versteift ist.
2. Binnenschiff nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass dessen Rumpf (2)
- mittels sich ebenfalls über die Rumpflänge (Ir) erstreckenden, jeweils beidseitig
seitlich an die Schiffsboden-Bereiche (42) anschließenden, mit im Querschnitt etwa
einem Viertelkreis entsprechend geformten, den Übergang vom Schiffsboden (4) zu den
Seitenbordwänden (5) bildenden Bodenkanten-Hohlkästen (45), vorzugsweise ebenfalls
aus material-verstärkten Blechen (31), zusätzlich längs-versteift ist.
3. Binnenschiff nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den Boden-Längshohlkasten (40), denselben beidseitig verbreiternde und sich entlang
desselben erstreckende Boden-Seitenhohlkästen (41) angeschlossen sind.
4. Binnenschiff nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest unterseitig material-verstärkt ausgebildete Boden-Längshohlkasten (40)
und mit demselben der von ihm senkrecht aufragende hohle Längs-Hohlträger (3) flutbar
ausgebildet sind.
5. Binnenschiff nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der den Längs-Hohlträger (3) nach oben hin abschließende obere Mittel-Längshohlkasten
(30) beidseitig seitlich über die vertikalen Wandungen des Längs-Hohlträgers (3) maximal
dem Vorstand (vs) der dortigen Längs-und Quer-Spanten (11, 12) entsprechend beidseitig
seitlich hinausragend ausgebildet ist.
6. Binnenschiff nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die in einem der Breite eines der aufzunehmenden Container (9) entsprechenden Abstand
zueinander verlaufenden Längsspanten (11) des Schiffsbodens (45) materialverstärkt,
und bevorzugterweise mit einer materialverstärkten Auflageleiste (111), ausgebildet
sind.
7. Binnenschiff nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in einem der vollen oder der halben Länge eines der aufzunehmenden Container entsprechenden
Abstand voneinander angeordneten Querspanten des Schiffsbodens materialverstärkt,
und bevorzugterweise mit einer material-verstärkten Auflageleiste, ausgebildet ist.
8. Binnenschiff nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in dem in die Längsmitte des Schiffsrumpfes (2), vorzugsweise auf den Längs-Hohlträger
(3) bzw. Mittel-Längshohlkasten (30) verlegten, Wallgang (8) bzw. in dem ihn tragenden
oberen Mittel-Längshohlkasten (30) sämtliche Infrastruktur-, Strom-, Hydraulik-, Pneumatik-
und Daten- sowie Steuerleitungen des Schiffs (1) verlegt sind.
9. Binnenschiff nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schiffsrumpf (2) in Längsspanten-Bauweise ausgeführt ist.
10. Binnenschiff nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schiffsboden-Bereiche (42) des Schiffsbodens (41) oder Teile desselben
doppelwandig und hohl, und gegebenenfalls fluid- bzw. gasdicht ausgeführt sind.
1. A inland navigation vessel, particularly for transporting containers, on the sea and
on inland waterways having given canal widths and locks, the hull of said inland navigation
vessel for receiving the cargo having an essentially rectangular section and being
formed of a flat bottom plate which is reinforced by longitudinal and transverse frames,
said flat bottom plate, via a quadrant arc of a small radius, transitioning into vertically
extending side plates which are also reinforced by longitudinal and transverse frames,
and only one longitudinal central wing passage being provided instead of two wing
passages at both sides, in order to increase the cargo capacity by increasing the
inner cargo width, while the outer width of the hull remains the same,
characterized
- in that the hull (2) of the inland navigation vessel (1), provided for receiving four or
six parallel longitudinal rows (90) of containers (9) next to each other, is reinforced
in its longitudinal direction
- by a central hollow longitudinal box girder (3) extending at the center of the hull
(2) in a longitudinal direction over the entire hull length (Ir), said box girder
(3) having a cross-section being essentially double-T- or H-beam-shaped and being
reinforced by longitudinal and transverse frames (11, 12) at its outer side, said
frames being arranged at both sides of the box girder (3) and extending to the cargo
spaces (20) of the inland navigation vessel (1),
- by an upper central hollow box girder (30) disposed at the upper end of the middle
beam of the reversed double-T, said box girder (30) contributing to an increased mechanical
stability and being formed of reinforced sheets (31), and by a longitudinal hollow
bottom box girder (40) extending from both sides of the central hollow box girder
(3), having a rectangular cross-section corresponding to the lower transverse beam
of the double-T, and being formed, at least at its underside, by reinforced sheets
(31), the inland navigation vessel's bottom areas (42) adjoining to both sides of
said longitudinal hollow bottom box girder (40), the reinforced bottom sheet (31)
of the longitudinal hollow bottom box girder (40) and the inland navigation vessel's
bottom areas (42) together forming the inland navigation vessel's bottom (4), and,
furthermore,
- by lateral hollow box girders (50) terminating the side plates (5) located at both
sides at their upper ends, also being formed by reinforced sheets (31), their maximum
width corresponding to the projection (vs) of the longitudinal and transverse frames
(11, 12) extending towards the cargo space (20), which is centrally divided in a longitudinal
direction, and also extending over the length (Ir) of the hull (2).
2. The inland navigation vessel according to claim 1,
characterized in that its hull (2) is additionally reinforced in its longitudinal direction
- by hollow bottom edge box girders (45), preferably also consisting of reinforced
sheets (31), also extending over the length of the hull (Ir), adjoining laterally
at both sides of the inland navigation vessel's bottom areas (42), their cross-section
being formed as quarter circles and forming the transition between the inland navigation
vessel's bottom (4) and the side plates (5).
3. The inland navigation vessel according to claim 1 or claim 2, characterized in that lateral hollow bottom box girders (41) are adjoined to the longitudinal hollow bottom
box girder (40), extending along the same and increasing its width at both sides.
4. The inland navigation vessel according to any one of the claims 1 to 3, characterized in that the longitudinal hollow bottom box girder (40), which is at least reinforced at its
underside, and the hollow longitudinal hollow box girder (3) extending vertically
therefrom are formed to be floodable.
5. The inland navigation vessel according to any one of the claims 1 to 4, characterized in that the central longitudinal hollow box girder (30) terminating the longitudinal hollow
box girder (3) is formed to project laterally at both sides over the vertical walls
of the longitudinal hollow box girder (3) over a maximum distance corresponding to
the projection (vs) of the longitudinal and transverse frames (11, 12) in this area.
6. The inland navigation vessel according to any one of the claims 1 to 5, characterized in that the longitudinal frames (11) of the inland navigation vessel's bottom (45), which
are spaced apart by a distance corresponding to the width of one of the containers
(9) to be received therein, are reinforced and preferably formed with a reinforced
support rib (111).
7. The inland navigation vessel according to any one of the claims 1 to 6, characterized in that the transverse frames of the inland navigation vessel's bottom which are spaced apart
by a distance corresponding to the entire or half of the length of one of the containers
to be received therein, are reinforced and preferably formed with a reinforced support
rib.
8. The inland navigation vessel according to any one of the claims 1 to 7, characterized in that all infrastructure, power, hydraulic, pneumatic, data, and control lines of the inland
navigation vessel (1) run through the wing passage (8) disposed centrally in a longitudinal
direction of the hull, preferably on the longitudinal hollow box girder (3) or the
central longitudinal hollow box girder (30) or in the longitudinal hollow box girder
(30) supporting said wing passage (8).
9. The inland navigation vessel according to any one of the claims 1 to 8, characterized in that the hull (2) is constructed as a longitudinally framed construction.
10. The inland navigation vessel according to any one of the claims 1 to 9, characterized in that the two bottom areas (42) of the inland navigation vessel's bottom (41) or portions
thereof are double-walled and hollow and, optionally, fluid- or gas-tight.
1. Bateau de navigation intérieure, particulièrement pour transporter des conteneurs
en mer et aux eaux intérieures avec des largeurs de canal fixes et des écluses, la
coque dudit bateau, prévue pour contenir la cargaison, ayant une coupe transversale
qui est sensiblement rectangulaire et étant formée par une plaque de fond plate, renforcée
par des couples longitudinaux et transversaux, par des parois latérales, qui sont
aussi renforcées par des couples longitudinaux et transversaux et s'étendent verticalement
aux deux côtés de ladite plaque de fond, la transition de ladite plaque de fond et
lesdites parois latérales ayant la forme d'un quart de cercle d'un petit rayon, une
seule double muraille longitudinale étant prévue au centre, au lieu de deux doubles
murailles latérales aux deux côtés, pour augmenter la capacité de cargaison en maintenant
la même largeur extérieure de la coque et, au même temps, en augmentant la largeur
intérieur de la cale,
caractérisé
- en ce que la coque (2) dudit bateau (1), prévue pour contenir quatre ou six rangées longitudinales
(90) parallèles de conteneurs (9) à côté l'une de l'autre, est renforcée dans une
direction longitudinale
- par une poutre-caisson centrale longitudinale (3) s'étendant au centre dans une
direction longitudinale le long de la longueur entière (Ir) de la coque et ayant une
coupe transversale correspondante sensiblement à un double T ou une poutre en I, ladite
poutre-caisson (3) étant renforcée par des couples longitudinaux et transversaux (11,
12) s'étendant à l'extérieur vers les cales (20) du bateau (1) aux deux côtés de ladite
poutre de caisson (3),
- par une poutre-caisson longitudinale centrale supérieure (30) au bout supérieur
de la barre centrale du double-T renversé, qui augmente la stabilité mécanique et
est formé par des tôles (31) renforcées, et par une poutre-caisson de fond longitudinale
inférieure (40) s'étendant aux deux côtés de la poutre-caisson centrale longitudinale
(3), ayant une coupe transversale rectangulaire correspondant à la barre transversale
inférieure du double-T et, au moins la surface inférieure, étant formée par des tôles
renforcées (31), les secteurs (42) du fond du bateau attenant aux deux côtés de ladite
poutre-caisson (40), la tôle renforcée (31) à la surface inférieure de la poutre-caisson
de fond longitudinale (40) et les secteurs (42) du fond du bateau formant le fond
(4) du bateau, et, d'ailleurs,
- par des poutres-caissons latérales (50) terminant les parois latérales (5) aux deux
côtés, étant aussi formées par des tôles renforcées (31), ayant une largeur maximale
correspondant à la partie en saillie (vs) des couples longitudinaux et transversaux,
(11, 12) s'étendant vers la cale (20), qui est partagée centralement au sens longitudinal,
et s'étendant aussi le long de la longueur (Ir) de la coque (2).
2. Bateau de navigation intérieure selon la revendication 1 caractérisé en ce que la coque (2) dudit bateau est aussi renforcée dans la direction longitudinale par
des poutres-caissons des arêtes de fond (45), s'étendant le long de la longueur de
la coque (Ir), attenant latéralement aux deux côtés des sections (42) du fond du bateau,
ayant une coupe transversale en forme d'un quart de cercle et formant la transition
du fond (4) du bateau au bordage latéral (5).
3. Bateau selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que des poutres-caissons (41) de fond latérales sont attenant à la poutre-caisson de
fond longitudinale (40), augmentent la largeur de ladite poutre-caisson (40) et s'étendent
le long de celle-ci.
4. Bateau selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la poutre-caisson de fond longitudinale (40), dont au moins la surface inférieure
est renforcée, et la poutre-caisson centrale longitudinale (3), qui s'étend verticalement
de celle-ci, sont envahissable.
5. Bateau selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la poutre-caisson longitudinale centrale supérieure (30), terminant le bout supérieur
de la poutre-caisson centrale longitudinale (3), est formée pour saillir latéralement
aux deux côtés des parois latérales de la poutre-caisson longitudinale (3) à travers
une distance maximale correspondant à la partie en saillie (vs) des couples longitudinaux
et transversaux (11, 12).
6. Bateau selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les couples longitudinaux (11) du fond (45) du bateau, écartés l'un de l'autre d'une
distance correspondant à la largeur d'un conteneur (9) à être contenu dans la cale,
sont renforcés, de préférence ayant une nervure de support (111) renforcée.
7. Bateau selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les couples transversaux du fond du bateau, écartés l'un de l'autre d'une distance
correspondant à la longueur entière ou à la moitié de la longueur d'un conteneur (9)
à être contenu dans la cale, sont renforcés, de préférence ayant une nervure de support
renforcée.
8. Bateau selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que toutes les lignes d'infrastructure et de courant, toutes les lignes hydrauliques,
pneumatiques, toutes les lignes de transmission de données et toutes les lignes pilotes
du bateau (1) sont installés dans la muraille double (8) longitudinale au centre de
la coque (2), de préférence disposée sur la poutre-caisson centrale longitudinale
(3) ou la poutre-caisson longitudinale centrale supérieure (30), ou dans ladite poutre-caisson
longitudinale centrale supérieure (30) supportant ladite muraille double (8).
9. Bateau selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la coque (2) est construite en mode longitudinale.
10. Bateau selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les deux sections (42) du fond (41) du bateau ou des parties desdites sections sont
construites à doubles parois et sont creuses et, éventuellement, étanches aux fluides
et aux gaz.