(19)
(11) EP 1 743 017 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
06.06.2012  Patentblatt  2012/23

(21) Anmeldenummer: 05744533.0

(22) Anmeldetag:  22.04.2005
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
C11D 3/22(2006.01)
D06M 15/09(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2005/004335
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2005/105965 (10.11.2005 Gazette  2005/45)

(54)

TEXTILPFLEGEMITTEL MIT AMINGRUPPENHALTIGEM CELLULOSEETHER

FABRIC CARE PRODUCT CONTAINING A CELLULOSE ETHER COMPRISING AMINE GROUPS

PRODUIT D'ENTRETIEN POUR TEXTILES RENFERMANT UN ETHER DE CELLULOSE COMPORTANT DES GROUPES AMINE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 30.04.2004 DE 102004021732

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
17.01.2007  Patentblatt  2007/03

(73) Patentinhaber: Henkel AG & Co. KGaA
40589 Düsseldorf (DE)

(72) Erfinder:
  • PENNINGER, Josef
    40724 Hilden (DE)
  • DAHLMANN, Doris
    40598 Düsseldorf (DE)
  • RHODE, Sonja
    40597 Düsseldorf (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 017 120
WO-A-98/29528
US-A- 3 472 840
EP-A- 0 310 787
WO-A-99/14245
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft die Verwendung eines Amin-modifizierten Celluloseethers zur Verbesserung der Wasseraufnahme und des Formerhalts textiler Flächengebilde sowie der Verbesserung ihrer Bügeleigenschaften.

    [0002] Die moderne Textilreinigung stellt hohe Anforderungen an die zu reinigenden Wäschestücke. So ist das häufige Waschen von Kleidungsstücken in einem Waschautomaten und das sich anschließende Trocknen in einem Wäschetrockner mit einer hohen mechanischen Belastung für das Gewebe verbunden. Die Reibungskräfte führen vielfach zu einer Schädigung des textilen Flächengebildes, erkennbar an einer Flusen- und Pillbildung. Mit jedem Wasch- beziehungsweise Trockengang, aber auch durch das Tragen der Kleidungsstücke findet ein weiterer Abrieb und/oder Bruch winziger Fasern auf der Oberfläche der textilen Flächengewebe statt. Die herkömmlichen Textilreinigungsmittel vermögen diese Schädigung des Gewebes nicht zu verhindern oder versuchen lediglich, bereits entstandene Textilschäden zu beseitigen.

    [0003] Die internationale Patentanmeldung WO 99/16956 A1 schlägt die Beseitigung von Flusen oder Pills durch Einsatz von Cellulasen vor. Die Cellulasen bauen dabei von den textilen Flächengebilden abstehende Mikrofasern ab und sorgen so für eine glatte und daher Pillfreie Textiloberfläche.

    [0004] Ein weiterer großer Nachteil der mechanischen Belastung textiler Flächengebilde ist die Entstehung von vom Verbraucher unerwünschten verknitterten Textiloberflächen sowie die Ausbildung rauher Oberflächen. Sowohl die rauhen Textiloberflächen als auch die entstandene Verknitterung der Gewebe führen zu einer erheblichen Verschlechterung der Gleiteigenschaften von Bügeleisen oder anderen Textilplättungsvorrichtungen. Der Aufwand für das Plätten rauher und verknitterter Textilien ist nicht nur in einer höheren Kraftanstrengung, sondern auch in einem erheblichen zeitlichen Mehraufwand zu sehen. Im Stand der Technik finden sich hauptsächlich im Bereich der Nachbehandlungsmittel Lösungen für die Verbesserung der Bügeleigenschaften gewaschener Textilien. So wird beispielsweise in der internationalen Patentanmeldung WO 00/77134 der Einsatz von oxidierten Polyolefinen in Weichspülerformulierungen zur Verbesserung der Bügeleigenschaften offenbart.

    [0005] Der Einsatz von Cellulosen, Hydrogelen und Acrylsäurepolymeren als Flusenreduktionskomponenten in Textilbehandlungsmitteln ist aus der deutschen Patentanmeldung DE 102 03 192 A1 bekannt.

    [0006] Aus WO 99/14245 A1 sind Cellulosepolymere bekannt, die mit Carboxyalkyl- und Amidoalkylgruppen sowie gegebenenfalls mit Hydroxyalkylgruppen substituiert sind. WO 98/29528 A2 betrifft Waschmittel, die neben Tensid und Builder Cellulosen enthalten könen, die an C6 der Anhydroglukose-Monomereinheit einen mit einer C8-24-Alkyl-Endgruppe verschlossenen Oligoalkyethersubstituenten, einen mit einer Ammoniumalkyl-Endgruppe verschlossenen Oligoalkyethersubstituenten oder an beliebiger Stelle einen Carboxymethylrest trägt. Die europäische Patentanmeldung EP 0 017 120 A1 offenbart appretierende Textilwaschmittel, die wasserlösliche quartäre Ammoniumgruppen aufweisende Aminoether von Polysacchariden enthalten.

    [0007] Das US-amerikanische Patent US 3 472 840 beschreibt quaternären Stickstoff aufweisende Celluloseether der allgemeinen Formel (I),

            ((R-O-)3RCell)y     (I)

    in der RCell einen Anhydroglukose-Rest (C6H10O5), der Polymerisationsgrad y eine Zahl von 50 bis 20 000 ist und jeder der Reste R der allgemeinen Formel (II) entspricht,

    in der a und b unabhängig voneinander 2 oder 3, c 1, 2 oder 3, m und p unabhängig voneinander eine ganze Zahl von 0 bis 10, n eine ganze Zahl von 0 bis 3, q 0 oder 1, X- ein Anion, welches entsprechend seiner Ladung in einer solchen Anzahl vorhanden ist, dass es die positiven Ladungen der quaternären Stickstoffatome ausgleicht, und R' Wasserstoff, eine Carbonsäuregruppe oder eine Natrium-, Kalium- oder Ammoniumcarboxylatgruppe ist mit der Maßgabe, daß R' Wasserstoff ist, wenn q 0 ist. Die Verbindungen der Formel I können, wie dort beschrieben, durch Umsetzung üblicher oder zuvor speziell hergestellter nichtionischer Celluloseether mit quaternären Halogenhydrinen oder quaternären Epoxiden erhalten werden.

    [0008] Analog erhält man aus Celluloseethern durch Umsetzung mit Halogen-Alkylaminen, Epoxy-Alkylaminen oder durch Umsetzung mit Epoxyalkylhalogeniden (z.B. Epichlorhydrin) und anschließende Umsetzung mit Aminen entsprechende Aminsubstituierte Derivate, bei denen die Stickstoffatome im Substituenten nicht quaternisiert sind.

    [0009] Überraschenderweise wurde nun gefunden, daß der Einsatz der letztgenannten Aminsubstituierten Derivate ohne quaternäres Stickstoffatom im Waschprozeß zu einer signifikanten Verbesserung der Faser- und Textileigenschaften führt.

    [0010] Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher die Verwendung eines Stickstoff aufweisenden Celluloseethers der allgemeinen Formel (I),

            ((R-O-)3RCell)y     (I)

    in der RCell einen Anhydroglukose-Rest (C6H10O5), der Polymerisationsgrad y eine Zahl von 80 bis 65 000 ist und jeder der Reste R der allgemeinen Formel (II) entspricht,

    in denen a und b unabhängig voneinander 2 oder 3, c 1, 2 oder 3, m und p unabhängig voneinander eine ganze Zahl von 0 bis 10, n eine ganze Zahl von 0 bis 3, q 0 oder 1, R1 und R2 unabhängig voneinander Wasserstoff oder ein C1-4-Alkylrest und R3 Wasserstoff, -NR1R2, eine Carbonsäuregruppe oder eine Natrium-, Kalium- oder Ammoniumcarboxylatgruppe ist mit der Maßgabe, dass R3 Wasserstoff ist, wenn q 0 ist, und mit der weiteren Maßgabe, dass in mindestens einem der Reste R die Zahl n größer als 0 ist oder in mindestens einem der Reste R die Gruppierung -R3 für -NR1R2 steht, in einem Textilpflegemittel zur Verbesserung der Wasseraufnahme oder zur Verbesserung des Formerhalts oder zur Bügelerleichterung textiler Flächengebilde.

    [0011] Wie oben ausgeführt können derartige Amin-modifizierte Celluloseether in einfacher Weise durch Reaktion mindestens einer Hydroxylgruppe von Cellulose und/oder hydroxylgruppenhaltigen Celluloseethern, beispielsweise Alkyl-, Hydroxyalkyl- oder Alkylhydroxyalkylcelluloseethern, mit Halogen-Alkylaminen, Epoxy-Alkylaminen oder zunächst mit Epoxyalkylhalogeniden (z.B. Epichlorhydrin) und anschließende Umsetzung mit Aminen, erhalten werden. Als Halogen-Alkylamine kommen dabei insbesondere Trialkylamine in Betracht, bei denen eine Alkylgruppe ein Halogenatom, insbesondere Chlor, trägt. Unter diesen ist 1-Diethylamino-2-Chlorethan besonders bevorzugt. Als Epoxyalkylhalogenid kommt insbesondere Epichlorhydrin in Betracht, wobei dann die anschließende Umsetzung mit Diethylamin besonders bevorzugt ist. Um bei Einsatz von Halogen-Alkylaminen oder Epoxy-Alkylaminen eine nukleophile Reaktion des Amin-Stickstoffs zu vermeiden, kann dieser in üblicher Weise in Salzform, beispielsweise als Hydrochlorid, vorliegen, so dass sich eine Neutralisation anschließen muss, bevor man die freien Amine der allgemeinen Formel (I) erhält.

    [0012] Im Rahmen dieser Erfindung werden unter Textilpflegemitteln sowohl Wasch- und Reinigungsmittel und Vorbehandlungsmittel als auch Mittel zur Konditionierung textiler Flächengebilde, wie Feinwaschmittel und Nachbehandlungsmittel, wie Weichspüler verstanden. Unter Konditionierung ist dabei die avivierende Behandlung von textilen Flächengebilden, Stoffen, Garnen und Geweben zu verstehen. Durch die Konditionierung sollen den Textilien positive Eigenschaften verliehen werden, wie beispielsweise ein verbesserter Weichgriff, eine erhöhte Glanz- und Farbbrillanz, eine Duftauffrischung sowie die Verringerung des Knitterverhaltens und der statischen Aufladung.

    [0013] Beim Einsatz von Mitteln, welche den genannten Celluloseether enthalten, wird insbesondere das Verknittern von Textilien durch den Wasch- und/oder Trockenprozeß verhindert, die Bügeleigenschaften des Textils werden verbessert und das "Ausleiern" der Textilien beim Waschen wird erheblich reduziert. Außerdem wird, insbesondere bei synthetischen Fasern, die ansonsten in der Regel kaum Feuchtigkeit wie zum Beispiel Schweiß aufnehmen können, die Wasseraufnahmenfähigkeit durch den Einsatz solcher Mittel signifikant erhöht und dadurch des Tragegefühl der Textilien deutlich angenehmer.

    [0014] Die Textilpflegemittel können sowohl in fester Form, beispielsweise als Pulver, Granulat, Extrudat, gepresster und/oder geschmolzener Formkörper wie als Tablette, oder in flüssiger Form, beispielsweise als Dispersion, Suspension, Emulsion,

    [0015] Lösung, Mikroemulsion, Gel oder Paste vorliegen. In einer bevorzugten Ausrufhrungsform der Erfindung sind sie flüssig. Die Mittel enthalten vorzugsweise 0,1 Gew.% bis 5 Gew.%, insbesondere 0,1 Gew.% bis 1 Gew.% an Aminmodifiziertem Celluloseether der allgemeinen Formel (I). In den Verbindungen nach Formel (I) liegt y vorzugsweise im Bereich von 200 bis 35 000, insbesondere im Bereich von 800 bis 30 000. Pro Anydroglukoseeinheit RCell ist n als Mittelwert vorzugsweise 0,01 bis 1, insbesondere 0,1 bis 0,8, oder entsprechende Anzahlen von Resten R3, die der Gruppierung -NR1R2 entsprechen, sind vorhanden, das heißt gemittelt über den gesamten Celluloseether ist vorzugsweise jede einhundertste bis jede, insbesondere jede zehnte bis jede achte von zehnen der Anydroglukoseeinheiten mit einer ein Stickstoffatom tragenden Gruppe substituiert. Die Summe aus m, n, p und q pro Anydroglukoseeinheit RCell beträgt als Mittelwert vorzugsweise 0,01 bis 4, insbesondere 0,1 bis 2 und besonders bevorzugt 0,8 bis 2.

    [0016] Neben den das Stickstoffatom tragenden Gruppen sind in den erfindungsgemäß einzusetzenden Celluloseethern vorzugsweise Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Hydroxyethyl-und/oder Hydroxypropylgruppen enthalten. Diese Gruppen stellen einen Teil der Reste R dar und/oder sind als Teilgruppierung -(CbH2b-O)p-(CcH2)q-R3 Bestandteil der das Stickstoffatom tragenden Gruppe.

    [0017] Das mittlere Molekulargewicht Mw der erfindungsgemäß einzusetzenden Celluloseether liegt vorzugsweise oberhalb von 5000, besonders bevorzugt oberhalb von 10000, insbesondere zwischen 30 000 und 1 000 000, vorteilhaft zwischen 50 000 und 800 000 g/mol und äußerst bevorzugt zwischen 200 000 und 600 000 g/mol. Das Molekulargewicht kann durch Gelpermeationschromatographie gegen normierte Polyacrylsäurestandards ermittelt werden.

    [0018] In einer bevorzugten Ausführungsform enthalten die Textilpflegemittel zusätzlich zu dem Amin-modifizierten Celluloseether Komplexierungsmittel. Es hat sich überraschend gezeigt, daß sich insbesondere organische, vorteilhafterweise wasserlösliche, Komplexierungsmittel besonders gut in die Textilpflegemittel einarbeiten lassen und insbesondere zusammen mit den erfindungsgemäß einzusetzenden Celluloseether dem Textilpflegemittel, darunter insbesondere den flüssigen Zubereitungen, eine erhöhte Stabilität verleiht. Die Komplexierungsmittel verbessern die Stabilität der Mittel und schützen beispielsweise vor der durch Schwermetalle katalysierten Zersetzung bestimmter Inhaltsstoffe waschaktiver Formulierungen. Zusammen mit den erfindungsgemäß einzusetzenden Celluloseether tragen sie zur Inhibierung von Inkrustierungen bei. In die Gruppe der Komplexbildner fallen beispielsweise die Salze, insbesondere die Alkalisalze der Nitrilotriessigsäure (NTA) und deren Abkömmlinge sowie Alkalimetallsalze von anionischen Polyelektrolyten wie Polymaleate und Polysulfonate. Weiterhin sind Citronensäure, Adipinsäure, Bernsteinsäure, Glutarsäure, Äpfelsäure, Weinsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Zuckersäuren, Aminocarbonsäuren und deren Abkömmlinge sowie Mischungen aus diesen geeignet. Zu bevorzugten Verbindungen zählen insbesondere Organophosphonate wie beispielsweise 1-Hydroxyethan-1,1-diphosphonsäure (HEDP), Aminotri(methylenphosphon-säure) (ATMP), Diethylentriamin-penta(methylenphosphonsäure) (DTPMP bzw. DETPMP) sowie 2-Phosphonobutan-1,2,4-tricarbonsäure (PBS-AM), die zumeist in Form ihrer Ammonium- oder Alkalimetallsalze eingesetzt werden. Besonders bevorzugt im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist die Zitronensäure und/oder deren Alkalimetallsalze, beispielsweise Natriumcitrat und/oder Kaliumcitrat. In einer bevorzugten Ausführungsform enthalten die Textilpflegemittel Komplexierungsmittel in einer Menge bis 20 Gew.-%, vorzugsweise von 0,01 bis 15 Gew.-%, besonders bevorzugt von 0,1 bis 10 und insbesondere von 0,3 bis 5,0 Gew.-%, vorteilhaft von 1,5 bis 3 Gew.-%, jeweils bezogen auf das gesamte Mittel.

    [0019] In einer bevorzugten Ausführungsform enthalten die Textilpflegemittel zusätzlich nichtionische Tenside. Durch den Einsatz von nichtionischen Tensiden wird nicht nur die Waschleistung der Mittel erhöht, sondern zusätzlich die Dispergierung und homogene Verteilung des erfindungsgemäß einzusetzenden Celluloseethers unterstützt.

    [0020] Weiterhin können die Textilpflegemittel in einer bevorzugten Ausführungsform zusätzlich Enzyme enthalten.

    [0021] Enzyme unterstützen in vielfältiger Weise die Waschprozesse, insbesondere bei der Beseitigung schlecht bleichbarer Verunreinigungen, wie beispielsweise Proteinanschmutzungen. Die Einarbeitung von Enzymen in Waschmittelformulierungen, insbesondere in flüssige Textilpflegemittel bereitet jedoch häufig Probleme, da es zu Unverträglichkeiten mit sonstigen Waschmittelbestandteilen kommen kann, was wiederum einen Aktivitätsverlust der Enzyme bewirken kann. Überraschend wurde gefunden, daß durch den Einsatz der erfindungsgemäß einzusetzenden Copolymere die Stabilität der Enzyme in Waschlauge oder Textilpflegemittelformulierung, insbesondere in flüssigen Textilpflegemittelformulierungen, verbessert werden kann.

    [0022] Als Enzyme kommen insbesondere solche aus der Klassen der Hydrolasen wie der Proteasen, Esterasen, Lipasen bzw. lipolytisch wirkende Enzyme, Amylasen, Cellulasen bzw. andere Glykosylhydrolasen und Gemische der genannten Enzyme in Frage. Alle diese Hydrolasen tragen in der Wäsche zur Entfernung von Verfleckungen wie protein-, fett-oder stärkehaltigen Verfleckungen und Vergrauungen bei. Cellulasen und andere Glykosylhydrolasen können darüber hinaus durch das Entfernen von Pilling und Mikrofibrillen zur Farberhaltung und zur Erhöhung der Weichheit des Textils beitragen. Zur Bleiche bzw. zur Hemmung der Farbübertragung können auch Oxireduktasen eingesetzt werden. Besonders gut geeignet sind aus Bakterienstämmen oder Pilzen wie Bacillus subtilis, Bacillus licheniformis, Streptomyceus griseus und Humicola insolens gewonnene enzymatische Wirkstoffe. Vorzugsweise werden Proteasen vom Subtilisin-Typ und insbesondere Proteasen, die aus Bacillus lentus gewonnen werden, eingesetzt. Dabei sind Enzymmischungen, beispielsweise aus Protease und Amylase oder Protease und Lipase bzw. lipolytisch wirkenden Enzymen oder Protease und Cellulase oder aus Cellulase und Lipase bzw. lipolytisch wirkenden Enzymen oder aus Protease, Amylase und Lipase bzw. lipolytisch wirkenden Enzymen oder Protease, Lipase bzw. lipolytisch wirkenden Enzymen und Cellulase, insbesondere jedoch Protease und/oder Lipase-haltige Mischungen bzw. Mischungen mit lipolytisch wirkenden Enzymen von besonderem Interesse. Beispiele für derartige lipolytisch wirkende Enzyme sind die bekannten Cutinasen. Auch Peroxidasen oder Oxidasen haben sich in einigen Fällen als geeignet erwiesen. Zu den geeigneten Amylasen zählen insbesondere α-Amylasen, Iso-Amylasen, Pullulanasen und Pektinasen. Als Cellulasen werden vorzugsweise Cellobiohydrolasen, Endoglucanasen und β-Glucosidasen, die auch Cellobiasen genannt werden, bzw. Mischungen aus diesen eingesetzt. Da sich verschiedene Cellulase-Typen durch ihre CMCase- und Avicelase-Aktivitäten unterscheiden, können durch gezielte Mischungen der Cellulasen die gewünschten Aktivitäten eingestellt werden.

    [0023] Die Enzyme können an Trägerstoffe adsorbiert oder gecoated sein, um sie gegen vorzeitige Zersetzung zu schützen.

    [0024] Die Textilpflegemittel enthalten in einer bevorzugten Ausführungsform Enzyme, vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe der Proteasen und/oder Amylasen und/oder Cellulasen.

    [0025] Liegen die Textilpflegemittel als Feinwaschmittel oder Nachbehandlungsmittel, beispielsweise als Weichspüler vor, so können sie in einer bevorzugten Ausführungsform Cellulase, vorzugsweise in einer Menge von 0,005 bis 2 Gew.-%, besonders bevorzugt von 0,01 bis 1 Gew.-%, insbesondere von 0,02 bis 0,5 Gew.-%, jeweils bezogen auf das gesamte Mittel, enthalten.

    [0026] In einer bevorzugten Ausführungsform liegen die Textilpflegemittel in flüssiger Form vor und weisen vorteilhafterweise eine Viskosität von 50 bis 5000 mPas besonders bevorzugt von 50 bis 3000 mPas und insbesondere von 500 bis 1500 mPas (gemessen bei 20°C mit einem Rotationsviskosimeter (Brookfield RV, Spindel 2) bei 20 rpm (rpm: Umdrehungen pro Minute)) auf.

    [0027] Bevorzugte flüssige Textilpflegemittel enthalten in einer bevorzugten Ausführungsform ein oder mehrere nichtwässrige, wassermischbare Lösungsmittel.

    [0028] Die Textilpflegemittel enthalten, sofern sie in flüssiger Form vorliegen, in einer bevorzugten Ausführungsform bis zu 95 Gew.-%, besonders bevorzugt 20 bis 90 Gew.-% und insbesondere 50 bis 80 Gew.-% eines oder mehrerer Lösungsmittel, vorzugsweise wasserlösliche Lösungsmittel und insbesondere Wasser.

    [0029] In einer bevorzugten Ausführungsform enthalten die Textilpflegemittel zusätzlich Weichmacherkomponenten, vorzugsweise Kationtenside. Insbesondere wenn die Textilpflegemittel als Feinwaschmittel oder Textilnachbehandlungsmittel, beispielsweise als Weichspüler, vorliegen, hat sich der Einsatz von zusätzlichen Weichmacherkomponenten als äußerst vorteilhaft erwiesen. Insbesondere beim Waschen empfindlicher Textilien, wie beispielsweise Seide, Wolle oder Leinen, die bei niedrigen Temperaturen gewaschen und gebügelt werden, hat sich der Einsatz von Weichmacherkomponenten bewährt. Die Weichmacherkomponenten erleichtern neben den erfindungsgemäß einzusetzenden Celluloseethern zusätzlich das Bügeln der Textilien und verringern die statische Aufladung der Textilmaterialien.

    [0030] Beispiele für gewebeweichmachende Komponenten sind quartäre Ammoniumverbindungen, kationische Polymere und Emulgatoren, wie sie in Haarpflegemitteln und auch in Mitteln zur Textilavivage eingesetzt werden.

    [0031] Zusätzlich zu den vorgenannten Komponenten können die Textilpflegemittel Perlglanzmittel enthalten. Perlglanzmittel verleihen den Textilien einen zusätzlichen Glanz und werden daher vorzugsweise in erfindungsgemäßen Feinwaschmitteln eingesetzt.

    [0032] Als Perlglanzmittel kommen beispielsweise in Frage: Alkylenglycolester; Fettsäurealkanolamide; Partialglyceride; Ester von mehrwertigen, gegebenenfalls hydroxysubstituierte Carbonsäuren mit Fettalkoholen mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen; Fettstoffe, wie beispielsweise Fettalkohole, Fettketone, Fettaldehyde, Fettether und Fettcarbonate, die in Summe mindestens 24 Kohlenstoffatome aufweisen; Ringöffnungsprodukte von Olefinepoxiden mit 12 bis 22 Kohlenstoffatomen mit Fettalkoholen mit 12 bis 22 Kohlenstoffatomen, Fettsäuren und/oder Polyolen mit 2 bis 15 Kohlenstoffatomen und 2 bis 10 Hydroxylgruppen sowie deren Mischungen.

    [0033] Weiterhin können flüssige Textilpflegemittel zusätzlich Verdicker enthalten. Besonders vorteilhaft hat sich der Einsatz von Verdickern in den erfindungsgemäßen Textilpflegemitteln erwiesen, die als Flüssigwaschmittel Verwendung finden sollen. Zur Erhöhung der Verbraucherakzeptanz hat sich der Einsatz von Verdickungsmitteln insbesondere bei gelförmigen Flüssigwaschmitteln bewährt. Die angedickte Konsistenz des Mittels vereinfacht die Applikation der Mittel direkt auf die zu behandelnden Flecken. Ein Verlaufen, wie bei dünnflüssigen Mitteln üblich, wird dadurch unterbunden.

    [0034] Weiterhin können die Textilpflegemittel zusätzlich Geruchsabsorber und/oder Farbübertragungsinhibitoren enthalten. Insbesondere für die Textilpflegemittel, die als Fein-. Nachbehandlungs- und Flüssigwaschmittel vorliegen, hat sich der Einsatz von Farbübertragungsinhibtoren bewährt. Zur Desodorierung von übel riechenden Rezepturbestandteilen, wie beispielsweise Amin-haltigen Komponenten, aber auch zur nachhaltigen Desodorierung der gewaschenen Textilien hat sich der Einsatz von Geruchsabsorbern sehr hilfreich erwiesen.

    [0035] Die Textilpflegemittel können zusätzlich weitere Tenside, beispielsweise amphotere Tenside, enthalten.

    [0036] Die Textilpflegemittel können zusätzlich weitere Waschmittelzusatzstoffe enthalten, beispielsweise aus der Gruppe der Gerüststoffe, Bleichmittel, Bleichaktivatoren, Elektrolyte, pH-Stellmittel, Duftstoffe, Parfümträger, Fluoreszenzmittel, Farbstoffe, Schauminhibitoren, Vergrauungsinhibitoren, , antimikrobiellen Wirkstoffe, Germizide, Fungizide, Antioxidantien, Antistatika, Bügelhilfsmittel, UV-Absorber, optischen Aufheller, Antiredepositionsmittel, Viskositätsregulatoren, Einlaufverhinderer, Korrosionsinhibitoren, Konservierungsmittel, Phobier- sowie Imprägniermittel.

    [0037] Die Mittel können Gerüststoffe enthalten. Es können dabei alle üblicherweise in Wasch- und Reinigungsmitteln eingesetzten Gerüststoffe in die erfindungsgemäßen Mittel eingebracht werden, insbesondere Zeolithe, Silikate, Carbonate, organische Cobuilder und -sofern keine ökologischen Vorurteile gegen ihren Einsatz bestehen- auch die Phosphate.

    [0038] Die erfindungsgemäßen Mittel können Bleichmittel enthalten.

    [0039] Die Mittel können Bleichaktivatoren enthalten.

    [0040] Die Mittel können Elektrolyte enthalten.

    [0041] Die Mittel können pH-Stellmittel enthalten.

    [0042] Die Mittel können Farb- und Duftstoffe enthalten.

    [0043] Farb- und Duftstoffe werden den Mitteln zugesetzt, um den ästhetischen Eindruck der Produkte zu verbessern und dem Verbraucher neben der Wasch-oder Reinigungsleistung ein visuell und sensorisch "typisches und unverwechselbares" Produkt zur Verfügung zu stellen. Als Parfümöle bzw. Duftstoffe können einzelne Riechstoffverbindungen, z.B. die synthetischen Produkte vom Typ der Ester, Ether, Aldehyde, Ketone, Alkohole und Kohlenwasserstoffe verwendet werden. Riechstoffverbindungen vom Typ der Ester sind z.B. Benzylacetat, Phenoxyethylisobutyrat, p-tert.-Butylcyclohe-xylacetat, Linalylacetat, Dimethylbenzyl-carbinylacetat, Phenylethylacetat, Linalylbenzoat, Benzylformiat, Ethylmethylphenyl-glycinat, Allylcyclohexylpropionat, Styrallylpropionat und Benzylsalicylat. Zu den Ethern zählen beispielsweise Benzylethylether, zu den Aldehyden z.B. die linearen Alkanale mit 8-18 C-Atomen, Citral, Citronellal, Citronellyloxyacetaldehyd, Cyclamenaldehyd, Hydroxycitronellal, Lilial und Bourgeonal, zu den Ketonen z.B. die Jonone, ∝-Isomethylionon und Methylcedrylketon, zu den Alkoholen Anethol, Citronellol, Eugenol, Geraniol, Linalool, Phenylethylalkohol und Terpineol, zu den Kohlenwasserstoffen gehören hauptsächlich die Terpene wie Limonen und Pinen. Bevorzugt werden jedoch Mischungen verschiedener Riechstoffe verwendet, die gemeinsam eine ansprechende Duftnote erzeugen. Solche Parfümöle können auch natürliche Riechstoffgemische enthalten, wie sie aus pflanzlichen Quellen zugänglich sind, z.B. Pine-, Citrus-, Jasmin-, Patchouly-, Rosen- oder Ylang-Ylang-Öl. Ebenfalls geeignet sind Muskateller, Salbeiöl, Kamillenöl, Nelkenöl, Melissenöl, Minzöl, Zimtblätteröl, Lindenblütenöl, Wacholderbeeröl, Vetiveröl, Olibanumöl, Galbanumöl und Labdanumöl sowie Orangenblütenöl, Neroliol, Orangenschalenöl und Sandelholzöl.

    [0044] Die Mittel können UV-Absorber enthalten, die auf die behandelten Textilien aufziehen und die Lichtbeständigkeit der Fasern und/oder die Lichtbeständigkeit des sonstiger Rezepturbestandteile verbessern. Unter UV-Absorbern sind organische Substanzen (Lichtschutzfilter) zu verstehen, die in der Lage sind, ultraviolette Strahlen zu absorbieren und die aufgenommene Energie in Form längerwelliger Strahlung, z.B. Wärme wieder abzugeben. Verbindungen, die diese gewünschten Eigenschaften aufweisen, sind beispielsweise die durch strahlungslose Deaktivierung wirksamen Verbindungen und Derivate des Benzophenons mit Substituenten in 2- und/oder 4-Stellung. Weiterhin sind auch substituierte Benzotriazole, wie beispielsweise das wasserlösliche Benzolsulfonsäure-3-(2H-benzotriazol-2-yl)-4-hydroxy-5-(methylpropyl)-mononatriumsalz (Cibafast® H), in 3-Stellung Phenylsubstituierte Acrylate (Zimtsäurederivate), gegebenenfalls mit Cyanogruppen in 2-Stellung, Salicylate, organische Ni-Komplexe sowie Naturstoffe wie Umbelliferon und die körpereigene Urocansäure geeignet. Besondere Bedeutung haben Biphenyl- und vor allem Stilbenderivate wie sie beispielsweise in der EP 0728749 A beschrieben werden und kommerziell als Tinosorb® FD oder Tinosorb® FR ex Ciba erhältlich sind. Als UV-B-Absorber sind zu nennen 3-Benzylidencampher bzw. 3-Benzylidennorcampher und dessen Derivate, z.B. 3-(4-Methylbenzyliden)campher, wie in der EP 0693471 B1 beschrieben; 4-Aminobenzoesäurederivate, vorzugsweise 4-(Dimethylamino)benzoesäure-2-ethylhexylester, 4-(Dimethylamino)benzoesäure-2-octylester und 4-(Dimethylamino)benzoesäureamylester; Ester der Zimtsäure, vorzugsweise 4-Methoxyzimtsäure-2-ethylhexylester, 4-Methoxyzimtsäurepropylester, 4-Methoxyzimtsäureisoamylester, 2-Cyano-3,3-phenylzimtsäure-2-ethylhexylester (Octocrylene); Ester der Salicylsäure, vorzugsweise Salicylsäure-2-ethylhexylester, Salicylsäure-4-isopropylbenzylester, Salicylsäurehomomenthylester; Derivate des Benzophenons, vorzugsweise 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon, 2-Hydroxy-4-methoxy-4'-methylbenzophenon, 2,2'-Dihydroxy-4-methoxybenzophenon; Ester der Benzalmalonsäure, vorzugsweise 4-Methoxybenzmalonsäuredi-2-ethylhexylester; Triazinderivate, wie z.B. 2,4,6-Trianilino-(p-carbo-2'-ethyl-1'-hexyloxy)-1,3,5-triazin und Octyl Triazon, wie in der EP 0818450 A1 beschrieben oder Dioctyl Butamido Triazone (Uvasorb® HEB); Propan-1,3-dione, wie z.B. 1-(4-tert.Butylphenyl)-3-(4`methoxyphenyl)propan-1,3-dion; Ketotricyclo(5.2.1.0)decan-Derivate, wie in der EP 0694521 B1 beschrieben. Weiterhin geeignet sind 2-Phenylbenzimidazol-5-sulfonsäure und deren Alkali-, Erdalkali-, Ammonium-, Alkylammonium-, Alkanolammonium- und Glucammoniumsalze; Sulfonsäurederivate von Benzophenonen, vorzugsweise 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon-5-sulfonsäure und ihre Salze; Sulfonsäurederivate des 3-Benzylidencamphers, wie z.B. 4-(2-Oxo-3-bomylidenrnethyl)benzol-sulfonsäure und 2-Methyl-5-(2-oxo-3-bornyliden)sulfonsäure und deren Salze.

    [0045] Als typische UV-A-Filter kommen insbesondere Derivate des Benzoylmethans in Frage, wie beispielsweise 1-(4'-tert.Butylphenyl)-3-(4'-methoxyphenyl)propan-1,3-dion, 4-tert.-Butyl-4`-methoxydibenzoylmethan (Parsol 1789), 1-Phenyl-3-(4`-isopropylphenyl)-propan-1,3-dion sowie Enaminverbindungen, wie beschrieben in der DE 19712033 A1 (BASF). Die UV-A und UV-B-Filter können selbstverständlich auch in Mischungen eingesetzt werden. Neben den genannten löslichen Stoffen kommen für diesen Zweck auch unlösliche Lichtschutzpigmente, nämlich feindisperse, vorzugsweise nanoisierte Metalloxide bzw. Salze in Frage. Beispiele für geeignete Metalloxide sind insbesondere Zinkoxid und Titandioxid und daneben Oxide des Eisens, Zirkoniums, Siliciums, Mangans, Aluminiums und Cers sowie deren Gemische. Als Salze können Silicate (Talk), Bariumsulfat oder Zinkstearat eingesetzt werden. Die Oxide und Salze werden in Form der Pigmente bereits für hautpflegende und hautschützende Emulsionen und dekorative Kosmetik verwendet. Die Partikel sollten dabei einen mittleren Durchmesser von weniger als 100 nm, vorzugsweise zwischen 5 und 50 nm und insbesondere zwischen 15 und 30 nm aufweisen. Sie können eine sphärische Form aufweisen, es können jedoch auch solche Partikel zum Einsatz kommen, die eine ellipsoide oder in sonstiger Weise von der sphärischen Gestalt abweichende Form besitzen. Die Pigmente können auch oberflächenbehandelt, d.h. hydrophilisiert oder hydrophobiert vorliegen. Typische Beispiele sind gecoatete Titandioxide, wie z.B. Titandioxid T 805 (Degussa) oder Eusolex® T2000 (Merck). Als hydrophobe Coatingmittel kommen dabei vor allem Silicone und dabei speziell Trialkoxyoctylsilane oder Simethicone in Frage. Vorzugsweise wird mikronisiertes Zinkoxid verwendet. Weitere geeignete UV-Lichtschutzfilter sind der Übersicht von P. Finkel in SÖFW-Journal 122, 543 (1996) zu entnehmen. UV-Absorber werden üblicherweise in Mengen von 0,01 Gew.% bis 5 Gew.-%, vorzugsweise von 0,03 Gew.-% bis 1 Gew.-%, eingesetzt.

    [0046] Die Mittel können zur Unterstützung der entsprechenden Wirkung des erfindungsgemäß einzusetzenden Celluloseethers zusätzliche Knitterschutzmittel enthalten, da textile Flächengebilde, insbesondere aus Reyon, Wolle, Baumwolle und deren Mischungen, zum Knittern neigen können, weil die Einzelfasern gegen Durchbiegen, Knicken, Pressen und Quetschen quer zur Faserrichtung empfindlich sind. Hierzu zählen beispielsweise synthetische Produkte auf der Basis von Fettsäuren, Fettsäureestern, Fettsäureamiden, -alkylolestern, -alkylolamiden oder Fettalkoholen, die meist mit Ethylenoxid umgesetzt sind, oder Produkte auf der Basis von Lecithin oder modifizierter Phosphorsäureester.

    [0047] Die Mittel können Vergrauungsinhibitoren enthalten. Diese haben die Aufgabe, den von der Faser abgelösten Schmutz in der Flotte suspendiert zu halten und so das Wiederaufziehen des Schmutzes zu verhindern. Hierzu sind wasserlösliche Kolloide meist organischer Natur geeignet, beispielsweise Leim, Gelatine, Salze von Ethersulfonsäuren der Stärke oder der Cellulose oder Salze von sauren Schwefelsäureestern der Cellulose oder der Stärke. Auch wasserlösliche, saure Gruppen enthaltende Polyamide sind für diesen Zweck geeignet. Weiterhin lassen sich lösliche Stärkepräparate und andere als die obengenannten Stärkeprodukte verwenden, z.B. abgebaute Stärke, Aldehydstärken usw. Auch Polyvinylpyrrolidon ist brauchbar. Bevorzugt werden jedoch anionische oder nichtionische Celluloseether wie Carboxymethylcellulose (Na-Salz), Methylcellulose, Hydroxyalkylcellulose und Mischether wie Methylhydroxyethylcellulose, Methylhydroxypropylcellulose und/oder Methylcarboxy-methylcellulose.

    [0048] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform liegen die Textilpflegemittel, vorzugsweise Flüssigwaschmittel, als Portion in einer ganz oder teilweise wasserlöslichen Umhüllung vor. Die Portionierung erleichtert dem Verbraucher die Dosierbarkeit.

    [0049] Die Textilpflegemittel können dabei beispielsweise in Folienbeutel eingepackt vorliegen. Beutelverpackungen aus wasserlöslicher Folie machen ein Aufreißen der Verpackung durch den Verbraucher unnötig. Auf diese Weise ist ein bequemes Dosieren einer einzelnen, für einen Waschgang bemessenen Portion durch Einlegen des Beutels direkt in die Waschmaschine oder durch Einwerfen des Beutels in eine bestimmte Menge Wasser, beispielsweise in einem Eimer, einer Schüssel oder im Handwasch- bzw. -spülbecken, möglich. Der die Waschportion umgebende Folienbeutel löst sich bei Erreichen einer bestimmten Temperatur rückstandsfrei auf. In Beutel aus wasserlöslicher Folie verpackte Waschmittel sind im Stand der Technik in großer Zahl beschrieben. So offenbart die deutsche Patentanmeldung DE 198 31 703 eine portionierte Wasch- oder Reinigungsmittel-Zubereitung in einem Beutel aus wasserlöslicher Folie, insbesondere in einem Beutel aus (gegebenenfalls acetalisiertem) Polyvinylalkohol (PVAL), worin mindestens 70 Gew.-% der Teilchen der Wasch- oder Reinigungsmittel-Zubereitung Teilchengrößen > 800 µm aufweisen.

    [0050] Im Stand der Technik existieren bereits zahlreiche Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher Waschmittelportionen, die grundsätzlich auch im Rahmen der vorliegenden Erfindung brauchbar sind. Bekannteste Verfahren sind dabei die Schlauchfolienverfahren mit horizontalen und vertikalen Siegelnähten. Weiterhin geeignet zur Herstellung von Folienbeuteln oder auch formstabilen Waschmittelportionen ist das Thermoformverrfahren (Tiefziehverfahren), wie es beispielsweise in der WO-A1 00/55068 beschrieben wird. Die wasserlöslichen Umhüllungen müssen allerdings nicht zwangsläufig aus einem Folienmaterial bestehen, sondern können auch formstabile Behältnisse darstellen, die beispielsweise mittels eines Spritzgußverfahrens erhalten werden können. Ein bekanntes Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen Spritzgußhohlkörpern, enthaltend Wasch- und/oder Reinigungsmittel, wird beispielsweise in der WO-A1 01/36290 beschrieben.

    [0051] Weiterhin sind im Stand der Technik Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher Kapseln aus Polyvinylalkohol oder Gelatine bekannt, die prinzipiell die Möglichkeit bieten, Kapseln mit einem hohen Befüllgrad bereitzustellen. Die Verfahren beruhen darauf, dass in eine formgebende Kavität das wasserlösliche Polymer eingeführt wird. Das Befüllen und Versiegeln der Kapseln erfolgt entweder synchron oder in nacheinanderfolgenden Schritten, wobei im letzteren Fall die Befüllung der Kapseln durch eine kleine Öffnung erfolgt. Verfahren, bei denen die Befüllung und Versiegelung parallel verläuft sind beispielsweise in der WO 97/35537 beschrieben. Die Befüllung der Kapseln erfolgt dabei durch einen Befüllkeil, der oberhalb von zwei sich gegeneinanderdrehenden Trommeln, die auf ihrer Oberfläche Kugelhalbschalen aufweisen, angeordnet ist. Die Trommeln führen Polymerbänder, die die Kugelhalbschalenkavitäten bedecken. An den Positionen an denen das Polymerband der einen Trommel mit dem Polymerband der gegenüberliegenden Trommel zusammentrifft findet eine Versiegelung statt. Parallel dazu wird das Befüllgut in die sich ausbildende Kapsel injiziert, wobei der Injektionsdruck der Befüllflüssigkeit die Polymerbänder in die Kugelhalbschalenkavitäten presst. Ein Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher Kapseln, bei dem zunächst die Befüllung und anschließend die Versiegelung erfolgt, ist in der WO 01/64421 offenbart. Der Herstellprozeß basiert auf dem sogenannten Bottle-Pack®-Verfahren, wie es beispielsweise in der deutschen Offenlegungsschrift DE 14 114 69 beschrieben wird. Hierbei wird ein schlauchartiger Vorformling in eine zweiteilige Kavität geführt. Die Kavität wird geschlossen, wobei der untere Schlauchabschnitt versiegelt wird, anschließend wird der Schlauch aufgeblasen zur Ausbildung der Kapselform in der Kavität, befüllt und abschließend versiegelt.

    [0052] Das für die Herstellung der wasserlöslichen Portion verwendete Hüllmaterial ist vorzugsweise ein wasserlöslicher polymerer Thermoplast, besonders bevorzugt ausgewählt aus der Gruppe (gegebenenfalls teilweise acetalisierter) Polyvinylalkohol, Polyvinylalkohol-Copolymere, Polyvinylpyrrolidon, Polyethylenoxid, Gelatine, Cellulose und deren Derivate, Stärke und deren Derivate, Blends und Verbünde, anorganische Salze und Mischungen der genannten Materialien, vorzugsweise Hydroxypropylmethylcellulose und/oder Polyvinylalkohol-Blends.

    [0053] In einer Ausführungsform der Erfindung kann das Hüllmaterial ganz oder teilweise auch aus dem erfindungsgemäß in die Textilpflegemittel einzusetzenden Celluloseether bestehen.

    [0054] Die vorstehend beschriebenen Polyvinylalkohole sind kommerziell verfügbar, beispielsweise unter dem Warenzeichen Mowiol® (Clariant). Im Rahmen der vorliegenden Erfindung besonders geeignete Polyvinylalkohole sind beispielsweise Mowiol® 3-83, Mowiol® 4-88, Mowiol® 5-88, Mowiol® 8-88 sowie Clariant L648.

    [0055] Das zur Herstellung der Portion verwendete wasserlösliche Thermoplast kann zusätzlich gegebenenfalls Polymere ausgewählt aus der Gruppe, umfassend Acrylsäure-haltige Polymere, Polyacrylamide, Oxazolin-Polymere, Polystyrolsulfonate, Polyurethane, Polyester, Polyether und/oder Mischungen der vorstehenden Polymere, aufweisen. Bevorzugt ist, wenn das verwendete wasserlösliche Thermoplast einen Polyvinylalkohol umfaßt, dessen Hydrolysegrad 70 bis 100 Mol-%, vorzugsweise 80 bis 90 Mol-%, besonders bevorzugt 81 bis 89 Mol-% und insbesondere 82 bis 88 Mol-% ausmacht. Weiter bevorzugt ist, dass das verwendete wasserlösliche Thermoplast einen Polyvinylalkohol umfaßt, dessen Molekulargewicht im Bereich von 10.000 bis 100.000 gmol-1, vorzugsweise von 11.000 bis 90.000 gmol-1, besonders bevorzugt von 12.000 bis 80.000 gmol-1 1 und insbesondere von 13.000 bis 70.000 gmol-1 liegt. Weiterhin bevorzugt ist, wenn die Thermoplaste in Mengen von mindestens 50 Gew.-%, vorzugsweise von mindestens 70 Gew.-%, besonders bevorzugt von mindestens 80 Gew.-% und insbesondere von mindestens 90 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gewicht des wasserlöslichen polymeren Thermoplasts, vorliegt. Die polymeren Thermoplaste können zur Verbesserung ihrer Bearbeitbarkeit Plastifizierhilfsmittel, enthalten. Dies kann insbesondere dann von Vorteil sein, wenn als Polymermaterial für die Portion Polyvinylalkohol oder partiell hydrolysiertes Polyvinylacetat gewählt wurde. Als Plastifizierhilfsmittel haben sich insbesondere Glycerin, Triethanolamin, Ethylenglycol, Propylenglycol, Diethylen- oder Dipropylenglycol, Diethanolamin und Methyldiethylamin bewährt. Vorteilhaft ist, wenn die polymeren Thermoplaste Plastifizierhilfsmittel in Mengen von mindestens > 0 Gew.-%, vorzugsweise von = 10 Gew.-%, besonders bevorzugt von = 20 Gew.-% und insbesondere von = 30 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gewicht des Hüllmaterials, enthalten.

    [0056] Überraschend wurde zudem festgestellt, daß die erfindungsgemäß einzusetzenden Celluloseether nicht nur die Knitterbildung reduzieren und für eine glatte Textiloberfläche sorgen, sondern zusätzlich den Weichgriff der behandelten Textilien erheblich verbessern.

    [0057] Denkbar ist ein Konditioniersubstrat, welches ein Substrat ist, das mit dem einen erfindungsgemäß verwendeten Celluloseether enthaltenden Textilpflegemittel imprägniert und/oder getränkt ist.

    [0058] Das Substratmaterial besteht aus porösen Materialien, die in der Lage sind, eine Tränkflüssigkeit reversibel auf- und abzugeben. In Frage kommen dafür sowohl dreidimensionale Gebilde, wie beispielsweise Schwämme, vorzugsweise jedoch poröse, flächige Tücher. Sie können aus einem faserigen oder zellulären flexiblen Material bestehen, das ausreichend thermische Stabilität zur Verwendung im Trockner aufweist und das ausreichende Mengen eines Imprägnierungs- beziehungsweise Beschichtungsmittels zurückhalten kann, um Stoffe effektiv zu konditionieren, ohne dass während der Lagerung ein nennenswertes Auslaufen oder Ausbluten des Mittels erfolgt. Zu diesen Tüchern gehören Tücher aus gewebtem und ungewebtem synthetischen und natürlichen Fasern, Filz, Papier oder Schaumstoff, wie hydrophilem Polyurethanschaum.

    [0059] Vorzugsweise werden hier herkömmliche Tücher aus ungewebtem Material (Vliese) verwendet. Vliese sind im allgemeinen als adhesiv gebundene faserige Produkte definiert, die eine Matte oder geschichtete Faserstruktur aufweisen, oder solche, die Fasermatten umfassen, bei denen die Fasern zufällig oder in statistischer Anordnung verteilt sind. Die Fasern können natürlicher Herkunft sein, wie Wolle, Seide, Jute, Hanf, Baumwolle, Leinen, Sisal oder Ramie; oder synthetisch hergestellt worden sein, wie Rayon, Celluloseester, Polyvinylderivate, Polyolefine, Polyamide, Viskose oder Polyester. Im allgemeinen ist jeder Faserdurchmesser bzw. -titer für die vorliegende Erfindung geeignet. Bevorzugte erfindungsgemäße Konditioniersubstrate bestehen aus einem Vliesmaterial, welches Cellulose enthält. Die hier eingesetzten ungewebten Stoffe neigen aufgrund der zufälligen oder statistischen Anordnung von Fasern in dem ungewebten Material, die ausgezeichnete Festigkeit in allen Richtungen verleihen, nicht zum Zerreißen oder Zerfallen, wenn sie zum Beispiel in einem haushaltsüblichen Wäschetrockner eingesetzt werden. Beispiele für ungewebte Stoffe, die sich als Substrate in der vorliegenden Erfindung eignen, sind beispielsweise aus WO 93/23603 bekannt. Bevorzugte poröse und flächige Konditionierungstücher bestehen aus einem oder verschiedenen Fasermaterialien, insbesondere aus Baumwolle, veredelter Baumwolle, Polyamid, Polyester oder Mischungen aus diesen. Vorzugsweise weisen die Konditioniersubstrate in Tuchform eine Fläche von 0,2 bis 0,005 m2, vorzugsweise von 0,15 bis 0,01 m2, insbesondere von 0,1 bis 0,03 cm2 und besonders bevorzugt von 0,09 bis 0,06 m2 auf. Die Grammatur des Materials beträgt dabei üblicherweise zwischen 20 und 500 g/m2, vorzugsweise von 25 bis 200 g/m2, insbesondere von 30 bis 100 g/m2 und besonders bevorzugt von 40 bis 80 g/m2.

    [0060] Denkbar ist auch ein Konditionierverfahren zur Konditionierung feuchter Textilien mittels des Konditioniersubstrats.

    [0061] Das Konditionierverfahren wird durchgerührt, indem das Konditioniersubstrat zusammen mit feuchten Textilien, die beispielsweise aus einem vorhergehenden Waschverfahren stammen, in ein Textiltrocknungsverfahren eingesetzt wird. Das Textiltrocknungsverfahren findet üblicherweise in einer Vorrichtung zum Trocknen von Textilien, vorzugsweise in einem Haushaltswäschetrockner statt.

    [0062] Die Textilpflegemittel können in ihrem Konditionierungsaspekt direkt mit der feuchten Wäsche in einen Haushaltstrockner und/oder einer Waschmaschine gegeben werden.

    [0063] Die Textilpflegemittel können durch einfaches, dem Fachmann geläufiges Zusammenmischen und Rühren der Einzelkomponenten hergestellt werden. Die erfindungsgemäß einzusetzenden Celluloseether können dabei als Lösung oder Aufschlämmung, vorzugsweise in wäßriger Form, einem insbesondere flüssigen Mittel zugemischt werden und/oder als getrocknetes Pulver, vorzugsweise auf einen Waschmittelbestandteil als Träger aufgezogen, compoundiert oder granuliert, vermischt oder tablettiert oder pelletiert werden.

    Beispiele


    Beispiel 1: Zusammensetzung



    [0064] Tabelle 1 zeigt die ein erfindungsgemäß zu verwendendes Cellulosederivat enthaltende Flüssigrezeptur M1 sowie die Vergleichsrezeptur V1. Alle Angaben erfolgen in Gewichtsprozent, jeweils bezogen auf das gesamte Mittel.
    Tabelle 1
      M1 V1
    C12-14-Natrium-Alkylethersulfat 5 5
    C12-C18-Fettalkohol + 7 EO 12 12
    C14-16-Alkylglukosid 2 2
    C12-18-Seife (Na-Salz) 5 5
    Trinatriumcitrat 2 2
    Glycerin 5 5
    Celluloseether[a] 1 -
    Wasser auf 100 auf 100
    [a] Mit Diethylaminoethylenchlorid umgesetzte Hydroxyethylcellulose


    [0065] Die in der nachfolgenden Tabelle 2 angegebenen Testtextilien wurden mit 120 g des jeweiligen Mittels gewaschen [Wasserhärte: 16° dH] (Miele W308; Einlaugenverfahren Normalprogramm 40°C) und anschließend getrocknet (2 Tage hängend an der Leine im Klimaraum bei 20°C und 65 % Luftfeuchtigkeit).

    [0066] Die Wasch- und Trockenzyklen wurden jeweils 9 mal wiederholt (d.h. insgesamt 10 Wasch-/Trockenzyklen).

    [0067] Das zu testende Textil wurde in einen Dynamometer (Hounsfield H5KS) für 1 Minute um 80 % der ursprünglichen Länge gedehnt, dann 3 Minuten entspannt und anschließend die verbliebene Restdehnung gemessen. In der nachfolgenden Tabelle 2 ist die Restdehnung des nicht gewaschenen Textils (U) sowie die nach den dem Einsatz des Mittels M1 beziehungsweise V 1 ermittelte Restdehnung angegeben.
    Tabelle 2: Restdehnung [%]
    Textil U V1 M1
    Pullover (100 % Baumwolle) 19 42 33
    Pullover (76 % Baumwolle veredelt / 19 % PA / 5 % Elasthan) 10 14 7


    [0068] Man erkennt, daß der Einsatz des den erfindungsgemäß verwendeten Wirkstoff enthaltenden Mittels zu einer signifikanten Verbesserung der Elastizität führt.

    Beispiel 2: Bestimmung des Wasseraufnahmevermögens von Textilien



    [0069] Tabelle 3 zeigt die ein erfindungsgemäß zu verwendendes Cellulosederivat enthaltende Universalwaschmittelrezeptur M2 sowie die Vergleichsrezeptur V2. Alle Angaben erfolgen in Gewichtsprozent, jeweils bezogen auf das gesamte Mittel.
    Tabelle 3
      M2 V2
    Esterquat 4 4
    C12-14-Natrium-Alkylsulfat 0,5 0,5
    C12-C18-Fettalkohol + 7 EO 14 14
    C14-16-Alkylglukosid 3 3
    Ethanol 2 2
    Celluloseether[a] 1 -
    Wasser auf 100 auf 100
    [a] Mit Diethylaminoethylenchlorid umgesetzte Hydroxyethylcellulose


    [0070] Textilien aus dem in der nachfolgenden Tabelle 4 angegebenen Material wurden mit 120 g des jeweiligen Mittels gewaschen [Wasserhärte: 16° dH] (Miele W918; Einlaugenverfahren Koch-/Buntprogramm 40°C) und anschließend getrocknet (2 Tage hängend an der Leine im Klimaraum bei 20°C und 65 % Luftfeuchtigkeit). Die Wasch- und Trockenzyklen wurden jeweils 9 mal wiederholt (d.h. insgesamt 10 Wasch-/Trockenzyklen). Danach wurde die Saugfähigkeit der Textilien mittels Messung der Steighöhe nach DIN 53924 gemessen.
    Tabelle 4: Steighöhe [mm]
    Testgewebe M2 V2
    Baumwolle 92 46
    Baumwolle / Polyester (55/45) 71 48
    Polyester 125 88


    [0071] Für die ein erfindungsgemäß zu verwendendes Cellulosederivat enthaltende Formulierung M2 zeigt sich eine deutlich verbesserte Saugfähigkeit der damit behandelten Textilien im Vergleich zu deren Behandlung mit V2.


    Ansprüche

    1. Verwendung eines Stickstoff aufweisenden Celluloseethers der allgemeinen Formel (I),

            ((R-O-)3RCell)y     (I)

    in der RCell einen Anhydroglukose-Rest (C6H10O5), der Polymerisationsgrad y eine Zahl von 80 bis 65 000 ist und jeder der Reste R der allgemeinen Formel (II) entspricht,

    in denen a und b unabhängig voneinander 2 oder 3, c 1, 2 oder 3, m und p unabhängig voneinander eine ganze Zahl von 0 bis 10, n eine ganze Zahl von 0 bis 3, q 0 oder 1, R1 und R2 unabhängig voneinander Wasserstoff oder ein C1-4-Alkylrest und R3 Wasserstoff, -NR1R2, eine Carbonsäuregruppe oder eine Natrium-, Kalium-oder Ammoniumcarboxylatgruppe ist mit der Maßgabe, dass R3 Wasserstoff ist, wenn q 0 ist, und mit der weiteren Maßgabe, dass in mindestens einem der Reste R die Zahl n größer als 0 ist oder in mindestens einem der Reste R die Gruppierung -R3 für -NR1R2 steht, in einem Textilpflegemittel zur Verbesserung der Wasseraufnahme textiler Flächengebilde.
     
    2. Verwendung eines Stickstoff aufweisenden Celluloseethers der allgemeinen Formel (I),

            ((R-O-)3RCell)y     (I)

    in der RCell einen Anhydroglukose-Rest (C6H10O5), der Polymerisationsgrad y eine Zahl von 80 bis 65 000 ist und jeder der Reste R der allgemeinen Formel (II) entspricht,

    in denen a und b unabhängig voneinander 2 oder 3, c 1, 2 oder 3, m und p unabhängig voneinander eine ganze Zahl von 0 bis 10, n eine ganze Zahl von 0 bis 3, q 0 oder 1, R1 und R2 unabhängig voneinander Wasserstoff oder ein C1-4-Alkylrest und R3 Wasserstoff, -NR1R2, eine Carbonsäuregruppe oder eine Natrium-, Kalium-oder Ammoniumcarboxylatgruppe ist mit der Maßgabe, dass R3 Wasserstoff ist, wenn q 0 ist, und mit der weiteren Maßgabe, dass in mindestens einem der Reste R die Zahl n größer als 0 ist oder in mindestens einem der Reste R die Gruppierung -R3 für -NR1R2 steht, in einem Textilpflegemittel zur Verbesserung des Formerhalts textiler Flächengebilde.
     
    3. Verwendung eines Stickstoff aufweisenden Celluloseethers der allgemeinen Formel (I),

            ((R-O-)3RCell)y     (I)

    in der RCell einen Anhydroglukose-Rest (C6H10O5), der Polymerisationsgrad y eine Zahl von 80 bis 65 000 ist und jeder der Reste R der allgemeinen Formel (II) entspricht,

    in denen a und b unabhängig voneinander 2 oder 3, c 1, 2 oder 3, m und p unabhängig voneinander eine ganze Zahl von 0 bis 10, n eine ganze Zahl von 0 bis 3, q 0 oder 1, R1 und R2 unabhängig voneinander Wasserstoff oder ein C1-4-Alkylrest und R3 Wasserstoff, -NR1R2, eine Carbonsäuregruppe oder eine Natrium-, Kalium-oder Ammoniumcarboxylatgruppe ist mit der Maßgabe, dass R3 Wasserstoff ist, wenn q 0 ist, und mit der weiteren Maßgabe, dass in mindestens einem der Reste R die Zahl n größer als 0 ist oder in mindestens einem der Reste R die Gruppierung -R3 für -NR1R2 steht, in einem Textilpflegemittel zur Bügelerleichterung textiler Flächengebilde.
     
    4. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel 0,1 Gew.-% bis 5 Gew.-%, insbesondere 0,1 Gew.% bis 1 Gew.-% an Aminmodifiziertem Celluloseether der allgemeinen Formel (I) enthält.
     
    5. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in den Verbindungen nach Formel (I) y im Bereich von 200 bis 35 000, insbesondere im Bereich von 800 bis 30 000 liegt.
     
    6. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in den Verbindungen nach Formel (I) pro Anydroglukoseeinheit RCell n als Mittelwert 0,01 bis 1, insbesondere 0,1 bis 0,8 ist oder entsprechende Anzahlen von Resten R3, die der Gruppierung -NR1R2 entsprechen, vorhanden sind.
     
    7. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in den Verbindungen nach Formel (I) die Summe aus m, n, p und q pro Anydroglukoseeinheit RCell als Mittelwert 0,01 bis 4, insbesondere 0,1 bis 2 und besonders bevorzugt 0,8 bis 2 beträgt.
     
    8. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in den Verbindungen nach Formel (I) neben den das tertiäre Stickstoffatom tragenden Gruppen Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Hydroxyethyl- und/oder Hydroxypropylgruppen enthalten sind.
     
    9. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung nach Formel (I) ein mittleres Molekulargewicht Mw oberhalb von 10 000, insbesondere oberhalb von 30 000 g/mol aufweist.
     
    10. Verwendung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung nach Formel (I) ein mittleres Molekulargewicht Mw zwischen 50 000 und 800 000, insbesondere zwischen 200 000 und 600 000 g/mol aufweist.
     
    11. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel Komplexbildner, insbesondere organische, vorteilhafterweise wasserlösliche, Komplexierungsmittel, besonders bevorzugt Säuregruppen aufweisende Komplexierungsmittel, äußerst bevorzugt Zitronensäure und/oder deren Alkalimetallsalze enthält.
     
    12. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel in fester Form, vorzugsweise als Pulver, Granulat, Extrudat, gepresster und/oder geschmolzener Formkörper oder als Tablette, besonders bevorzugt in flüssiger Form, insbesondere als Dispersion, Suspension, Emulsion, Lösung, Mikroemulsion, Gel oder Paste vorliegt.
     
    13. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel Enzym, vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe der Proteasen und/oder Amylasen und/oder Cellulasen, enthält.
     
    14. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel als Portion in einer ganz oder teilweise wasserlöslichen Umhüllung vorliegt.
     


    Claims

    1. Use of a nitrogenous cellulose ether of the general formula (I),

            ((R-O-)3RCell)y     (I)

    in which RCell is an anhydroglucose residue (C6H10O5), the degree of polymerisation y is a number from 80 to 65,000 and each of the residues R corresponds to the general formula (II),

    in which a and b are mutually independently 2 or 3, c is 1, 2 or 3, m and p are mutually independently an integer from 0 to 10, n is an integer from 0 to 3, q is 0 or 1, R1 and R2 are mutually independently hydrogen or a C1-4 alkyl residue and R3 is hydrogen, -NR1R2, a carboxylic acid group or a sodium, potassium or ammonium carboxylate group with the proviso that R3 is hydrogen if q is 0, and with the further proviso that in at least one of the residues R the number n is greater than 0 or in at least one of the residues R the grouping -R3 denotes -NR1R2, in a textile care agent for improving the water absorption of textile fabrics.
     
    2. Use of a nitrogenous cellulose ether of the general formula (I),

            ((R-O-)3RCell)y     (I)

    in which RCell is an anhydroglucose residue (C6H10O5), the degree of polymerisation y is a number from 80 to 65,000 and each of the residues R corresponds to the general formula (II),

    in which a and b are mutually independently 2 or 3, c is 1, 2 or 3, m and p are mutually independently an integer from 0 to 10, n is an integer from 0 to 3, q is 0 or 1, R1 and R2 are mutually independently hydrogen or a C1-4 alkyl residue and R3 is hydrogen, -NR1R2, a carboxylic acid group or a sodium, potassium or ammonium carboxylate group with the proviso that R3 is hydrogen if q is 0, and with the further proviso that in at least one of the residues R the number n is greater than 0 or in at least one of the residues R the grouping -R3 denotes -NR1R2, in a textile care agent for improving the shape retention of textile fabrics.
     
    3. Use of a nitrogenous cellulose ether of the general formula (I),

            ((R-O-)3RCell)y     (I)

    in which RCell is an anhydroglucose residue (C6H10O5), the degree of polymerisation y is a number from 80 to 65,000 and each of the residues R corresponds to the general formula (II),

    in which a and b are mutually independently 2 or 3, c is 1, 2 or 3, m and p are mutually independently an integer from 0 to 10, n is an integer from 0 to 3, q is 0 or 1, R1 and R2 are mutually independently hydrogen or a C1-4 alkyl residue and R3 is hydrogen, -NR1R2, a carboxylic acid group or a sodium, potassium or ammonium carboxylate group with the proviso that R3 is hydrogen if q is 0, and with the further proviso that in at least one of the residues R the number n is greater than 0 or in at least one of the residues R the grouping -R3 denotes -NR1R2, in a textile care agent for facilitating the ironing of textile fabrics.
     
    4. Use according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the agent contains 0.1 wt.% to 5 wt.%, in particular 0.1 wt.% to 1 wt.% of amine-modified cellulose ether of the general formula (I).
     
    5. Use according to any one of claims 1 to 4, characterised in that, in the compounds according to formula (I), y is in the range from 200 to 35,000, in particular in the range from 800 to 30,000.
     
    6. Use according to any one of claims 1 to 5, characterised in that, in the compounds according to formula (I) per anhydroglucose unit RCell, n is on average 0.01 to 1, in particular 0.1 to 0.8 or corresponding numbers of residues R3, which correspond to the grouping -NR1R2, are present.
     
    7. Use according to any one of claims 1 to 6, characterised in that, in the compounds according to formula (I), the sum of m, n, p and q per anhydroglucose unit RCell amounts on average to 0.01 to 4, in particular 0.1 to 2 and particularly preferably 0.8 to 2.
     
    8. Use according to any one of claims 1 to 7, characterised in that, in the compounds according to formula (I), in addition to the groups bearing the tertiary nitrogen atom, methyl, ethyl, propyl, hydroxyethyl and/or hydroxypropyl groups are present.
     
    9. Use according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the compound according to formula (I) has an average molecular weight Mw of above 10,000, in particular of above 30,000 g/mol.
     
    10. Use according to claim 9, characterised in that the compound according to formula (I) has an average molecular weight Mw of between 50,000 and 800,000, in particular between 200,000 and 600,000 g/mol.
     
    11. Use according to any one of claims 1 to 10, characterised in that the agent contains complexing agents, in particular organic, advantageously water-soluble, complexing agents, particularly preferably complexing agents comprising acid groups, extremely preferably citric acid and/or the alkali metal salts thereof.
     
    12. Use according to any one of claims 1 to 11, characterised in that the agent is present in solid form, preferably as a powder, granular product, extrudate, pressed and/or fused moulding or as a tablet, particularly preferably in liquid form, in particular as a dispersion, suspension, emulsion, solution, microemulsion, gel or paste.
     
    13. Use according to any one of claims 1 to 12, characterised in that the agent contains enzymes, preferably selected from the group of proteases and/or amylases and/or cellulases.
     
    14. Use according to any one of claims 1 to 13, characterised in that the agent is present as a portion in a completely or partially water-soluble casing.
     


    Revendications

    1. Utilisation d'un éther de cellulose présentant de l'azote de formule générale (I)

            ((R-O-)3RCell)y     (I)

    dans laquelle RCell représente un radical anhydroglucose (C6H10O5), le degré de polymérisation y vaut est un nombre de 80 à 65 000 et chaque radical R correspond à la formule générale (II),

    dans laquelle a et b, indépendamment l'un de l'autre, valent 2 ou 3, c vaut 1, 2 ou 3, m et p, indépendamment l'un de l'autre, valent sont un nombre entier de 0 à 10, n vaut est un nombre entier de 0 à 3, q vaut 0 ou 1, R1 et R2 indépendamment l'un de l'autre, représentent hydrogène ou un radical C1-4-alkyle et R3 représente hydrogène, -NR1R2, un groupe acide carboxylique ou un groupe carboxylate de sodium, de potassium ou d'ammonium, à condition que R3 représente hydrogène lorsque q vaut 0, et à condition en outre que dans au moins un des radicaux R, le nombre n soit supérieur à 0 ou dans au moins un des radicaux R, le groupement -R3 représente -NR1R2, dans un agent d'entretien de textiles pour améliorer l'absorption d'eau de structures textiles planes.
     
    2. Utilisation d'un éther de cellulose présentant de l'azote de formule générale (I)

            ((R-O-)3RCell)y     (I)

    dans laquelle RCell représente un radical anhydroglucose (C6H10O5), le degré de polymérisation y vaut est un nombre de 80 à 65 000 et chaque radical R correspond à la formule générale (II),

    dans laquelle a et b, indépendamment l'un de l'autre, valent 2 ou 3, c vaut 1, 2 ou 3, m et p, indépendamment l'un de l'autre, valent sont un nombre entier de 0 à 10, n vaut est un nombre entier de 0 à 3, q vaut 0 ou 1, R1 et R2, indépendamment l'un de l'autre, représentent hydrogène ou un radical C1-4-alkyle et R3 représente hydrogène, -NR1R2, un groupe acide carboxylique ou un groupe carboxylate de sodium, de potassium ou d'ammonium, à condition que R3 représente hydrogène lorsque q vaut 0, et à condition en outre que dans au moins un des radicaux R, le nombre n soit supérieur à 0 ou dans au moins un des radicaux R, le groupement -R3 représente -NR1R2, dans un agent d'entretien de textiles pour améliorer la conservation de la forme de structures textiles planes.
     
    3. Utilisation d'un éther de cellulose présentant de l'azote de formule générale (I)

            ((R-O-)3RCell)y     (I)

    dans laquelle RCell représente un radical anhydroglucose (C6H10O5), le degré de polymérisation y vaut est un nombre de 80 à 65 000 et chaque radical R correspond à la formule générale (II),

    dans laquelle a et b, indépendamment l'un de l'autre, valent 2 ou 3, c vaut 1, 2 ou 3, m et p, indépendamment l'un de l'autre, valent sont un nombre entier de 0 à 10, n vaut est un nombre entier de 0 à 3, q vaut 0 ou 1, R1 et R2 indépendamment l'un de l'autre, représentent hydrogène ou un radical C1-4-alkyle et R3 représente hydrogène, -NR1R2, un groupe acide carboxylique ou un groupe carboxylate de sodium, de potassium ou d'ammonium, à condition que R3 représente hydrogène lorsque q vaut 0, et à condition en outre que dans au moins un des radicaux R, le nombre n soit supérieur à 0 ou dans au moins un des radicaux R, le groupement -R3 représente -NR1R2, dans un agent d'entretien de textiles pour faciliter le repassage de structures textiles planes.
     
    4. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que l'agent contient 0,1 % en poids à 5% en poids, en particulier 0,1 % en poids à 1 % en poids d'éther de cellulose modifié par amine de formule générale (I).
     
    5. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que dans les composés selon la formule (I) y se situe dans la plage de 200 à 35 000, en particulier dans la plage de 800 à 30 000.
     
    6. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que dans les composés selon la formule (I), par unité d'anhydroglucose RCell, n a une valeur moyenne de 0,01 à 1, en particulier de 0,1 à 0,8 ou des proportions correspondantes de radicaux R3, qui correspondent au groupement -NR1R2 sont présentes.
     
    7. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que dans les composés selon la formule (I), la somme de m, n, p et q par unité d'anhydroglucose RCell a une valeur moyenne de 0,01 à 4, en particulier de 0,1 à 2 et de manière particulièrement préférée de 0,8 à 2.
     
    8. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que les composés selon la formule (I) contiennent, outre les groupes portant l'atome d'azote tertiaire, des groupes méthyle, éthyle, propyle, hydroxyéthyle et/ou hydroxypropyle.
     
    9. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le composé selon la formule (I) présente un poids moléculaire moyen Mw supérieur à 10000, en particulier supérieur à 30 000 g/mole.
     
    10. Utilisation selon la revendication 9, caractérisée en ce que le composé selon la formule (I) présente un poids moléculaire moyen Mw entre 50 000 et 800 000, en particulier entre 200 000 et 600 000 g/mole.
     
    11. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que l'agent contient des complexants, en particulier des complexants organiques, avantageusement solubles dans l'eau, de manière particulièrement préférée des complexants présentant des groupes acides, de manière extrêmement préférée l'acide citrique et/ou ses sels de métal alcalin.
     
    12. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que l'agent se trouve sous forme solide, en particulier sous forme de poudre, de granulat, de produit extrudé, de corps façonnés pressés et/ou fondus ou sous forme de comprimés, de manière particulièrement préférée sous forme liquide, en particulier sous forme de dispersion, de suspension, d'émulsion, de solution, de microémulsion, de gel ou de pâte.
     
    13. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que l'agent contient des enzymes, de préférence choisies dans le groupe des protéases et/ou des amylases et/ou des cellulases.
     
    14. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que l'agent se trouve sous forme de portion dans une enveloppe totalement ou partiellement soluble dans l'eau.
     






    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente