[0001] Die Erfindung betrifft die Verwendung eines Amin-modifizierten Celluloseethers zur
Verbesserung der Wasseraufnahme und des Formerhalts textiler Flächengebilde sowie
der Verbesserung ihrer Bügeleigenschaften.
[0002] Die moderne Textilreinigung stellt hohe Anforderungen an die zu reinigenden Wäschestücke.
So ist das häufige Waschen von Kleidungsstücken in einem Waschautomaten und das sich
anschließende Trocknen in einem Wäschetrockner mit einer hohen mechanischen Belastung
für das Gewebe verbunden. Die Reibungskräfte führen vielfach zu einer Schädigung des
textilen Flächengebildes, erkennbar an einer Flusen- und Pillbildung. Mit jedem Wasch-
beziehungsweise Trockengang, aber auch durch das Tragen der Kleidungsstücke findet
ein weiterer Abrieb und/oder Bruch winziger Fasern auf der Oberfläche der textilen
Flächengewebe statt. Die herkömmlichen Textilreinigungsmittel vermögen diese Schädigung
des Gewebes nicht zu verhindern oder versuchen lediglich, bereits entstandene Textilschäden
zu beseitigen.
[0003] Die internationale Patentanmeldung
WO 99/16956 A1 schlägt die Beseitigung von Flusen oder Pills durch Einsatz von Cellulasen vor. Die
Cellulasen bauen dabei von den textilen Flächengebilden abstehende Mikrofasern ab
und sorgen so für eine glatte und daher Pillfreie Textiloberfläche.
[0004] Ein weiterer großer Nachteil der mechanischen Belastung textiler Flächengebilde ist
die Entstehung von vom Verbraucher unerwünschten verknitterten Textiloberflächen sowie
die Ausbildung rauher Oberflächen. Sowohl die rauhen Textiloberflächen als auch die
entstandene Verknitterung der Gewebe führen zu einer erheblichen Verschlechterung
der Gleiteigenschaften von Bügeleisen oder anderen Textilplättungsvorrichtungen. Der
Aufwand für das Plätten rauher und verknitterter Textilien ist nicht nur in einer
höheren Kraftanstrengung, sondern auch in einem erheblichen zeitlichen Mehraufwand
zu sehen. Im Stand der Technik finden sich hauptsächlich im Bereich der Nachbehandlungsmittel
Lösungen für die Verbesserung der Bügeleigenschaften gewaschener Textilien. So wird
beispielsweise in der internationalen Patentanmeldung
WO 00/77134 der Einsatz von oxidierten Polyolefinen in Weichspülerformulierungen zur Verbesserung
der Bügeleigenschaften offenbart.
[0005] Der Einsatz von Cellulosen, Hydrogelen und Acrylsäurepolymeren als Flusenreduktionskomponenten
in Textilbehandlungsmitteln ist aus der deutschen Patentanmeldung
DE 102 03 192 A1 bekannt.
[0006] Aus
WO 99/14245 A1 sind Cellulosepolymere bekannt, die mit Carboxyalkyl- und Amidoalkylgruppen sowie
gegebenenfalls mit Hydroxyalkylgruppen substituiert sind.
WO 98/29528 A2 betrifft Waschmittel, die neben Tensid und Builder Cellulosen enthalten könen, die
an C
6 der Anhydroglukose-Monomereinheit einen mit einer C
8-24-Alkyl-Endgruppe verschlossenen Oligoalkyethersubstituenten, einen mit einer Ammoniumalkyl-Endgruppe
verschlossenen Oligoalkyethersubstituenten oder an beliebiger Stelle einen Carboxymethylrest
trägt. Die europäische Patentanmeldung
EP 0 017 120 A1 offenbart appretierende Textilwaschmittel, die wasserlösliche quartäre Ammoniumgruppen
aufweisende Aminoether von Polysacchariden enthalten.
[0007] Das US-amerikanische Patent
US 3 472 840 beschreibt quaternären Stickstoff aufweisende Celluloseether der allgemeinen Formel
(I),
((R-O-)
3R
Cell)
y (I)
in der R
Cell einen Anhydroglukose-Rest (C
6H
10O
5), der Polymerisationsgrad y eine Zahl von 50 bis 20 000 ist und jeder der Reste R
der allgemeinen Formel (II) entspricht,

in der a und b unabhängig voneinander 2 oder 3, c 1, 2 oder 3, m und p unabhängig
voneinander eine ganze Zahl von 0 bis 10, n eine ganze Zahl von 0 bis 3, q 0 oder
1, X- ein Anion, welches entsprechend seiner Ladung in einer solchen Anzahl vorhanden
ist, dass es die positiven Ladungen der quaternären Stickstoffatome ausgleicht, und
R' Wasserstoff, eine Carbonsäuregruppe oder eine Natrium-, Kalium- oder Ammoniumcarboxylatgruppe
ist mit der Maßgabe, daß R' Wasserstoff ist, wenn q 0 ist. Die Verbindungen der Formel
I können, wie dort beschrieben, durch Umsetzung üblicher oder zuvor speziell hergestellter
nichtionischer Celluloseether mit quaternären Halogenhydrinen oder quaternären Epoxiden
erhalten werden.
[0008] Analog erhält man aus Celluloseethern durch Umsetzung mit Halogen-Alkylaminen, Epoxy-Alkylaminen
oder durch Umsetzung mit Epoxyalkylhalogeniden (z.B. Epichlorhydrin) und anschließende
Umsetzung mit Aminen entsprechende Aminsubstituierte Derivate, bei denen die Stickstoffatome
im Substituenten nicht quaternisiert sind.
[0009] Überraschenderweise wurde nun gefunden, daß der Einsatz der letztgenannten Aminsubstituierten
Derivate ohne quaternäres Stickstoffatom im Waschprozeß zu einer signifikanten Verbesserung
der Faser- und Textileigenschaften führt.
[0010] Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher die Verwendung eines Stickstoff aufweisenden
Celluloseethers der allgemeinen Formel (I),
((R-O-)
3R
Cell)
y (I)
in der R
Cell einen Anhydroglukose-Rest (C
6H
10O
5), der Polymerisationsgrad y eine Zahl von 80 bis 65 000 ist und jeder der Reste R
der allgemeinen Formel (II) entspricht,

in denen a und b unabhängig voneinander 2 oder 3, c 1, 2 oder 3, m und p unabhängig
voneinander eine ganze Zahl von 0 bis 10, n eine ganze Zahl von 0 bis 3, q 0 oder
1, R
1 und R
2 unabhängig voneinander Wasserstoff oder ein C
1-4-Alkylrest und R
3 Wasserstoff, -NR
1R
2, eine Carbonsäuregruppe oder eine Natrium-, Kalium- oder Ammoniumcarboxylatgruppe
ist mit der Maßgabe, dass R
3 Wasserstoff ist, wenn q 0 ist, und mit der weiteren Maßgabe, dass in mindestens einem
der Reste R die Zahl n größer als 0 ist oder in mindestens einem der Reste R die Gruppierung
-R
3 für -NR
1R
2 steht, in einem Textilpflegemittel zur Verbesserung der Wasseraufnahme oder zur Verbesserung
des Formerhalts oder zur Bügelerleichterung textiler Flächengebilde.
[0011] Wie oben ausgeführt können derartige Amin-modifizierte Celluloseether in einfacher
Weise durch Reaktion mindestens einer Hydroxylgruppe von Cellulose und/oder hydroxylgruppenhaltigen
Celluloseethern, beispielsweise Alkyl-, Hydroxyalkyl- oder Alkylhydroxyalkylcelluloseethern,
mit Halogen-Alkylaminen, Epoxy-Alkylaminen oder zunächst mit Epoxyalkylhalogeniden
(z.B. Epichlorhydrin) und anschließende Umsetzung mit Aminen, erhalten werden. Als
Halogen-Alkylamine kommen dabei insbesondere Trialkylamine in Betracht, bei denen
eine Alkylgruppe ein Halogenatom, insbesondere Chlor, trägt. Unter diesen ist 1-Diethylamino-2-Chlorethan
besonders bevorzugt. Als Epoxyalkylhalogenid kommt insbesondere Epichlorhydrin in
Betracht, wobei dann die anschließende Umsetzung mit Diethylamin besonders bevorzugt
ist. Um bei Einsatz von Halogen-Alkylaminen oder Epoxy-Alkylaminen eine nukleophile
Reaktion des Amin-Stickstoffs zu vermeiden, kann dieser in üblicher Weise in Salzform,
beispielsweise als Hydrochlorid, vorliegen, so dass sich eine Neutralisation anschließen
muss, bevor man die freien Amine der allgemeinen Formel (I) erhält.
[0012] Im Rahmen dieser Erfindung werden unter Textilpflegemitteln sowohl Wasch- und Reinigungsmittel
und Vorbehandlungsmittel als auch Mittel zur Konditionierung textiler Flächengebilde,
wie Feinwaschmittel und Nachbehandlungsmittel, wie Weichspüler verstanden. Unter Konditionierung
ist dabei die avivierende Behandlung von textilen Flächengebilden, Stoffen, Garnen
und Geweben zu verstehen. Durch die Konditionierung sollen den Textilien positive
Eigenschaften verliehen werden, wie beispielsweise ein verbesserter Weichgriff, eine
erhöhte Glanz- und Farbbrillanz, eine Duftauffrischung sowie die Verringerung des
Knitterverhaltens und der statischen Aufladung.
[0013] Beim Einsatz von Mitteln, welche den genannten Celluloseether enthalten, wird insbesondere
das Verknittern von Textilien durch den Wasch- und/oder Trockenprozeß verhindert,
die Bügeleigenschaften des Textils werden verbessert und das "Ausleiern" der Textilien
beim Waschen wird erheblich reduziert. Außerdem wird, insbesondere bei synthetischen
Fasern, die ansonsten in der Regel kaum Feuchtigkeit wie zum Beispiel Schweiß aufnehmen
können, die Wasseraufnahmenfähigkeit durch den Einsatz solcher Mittel signifikant
erhöht und dadurch des Tragegefühl der Textilien deutlich angenehmer.
[0014] Die Textilpflegemittel können sowohl in fester Form, beispielsweise als Pulver, Granulat,
Extrudat, gepresster und/oder geschmolzener Formkörper wie als Tablette, oder in flüssiger
Form, beispielsweise als Dispersion, Suspension, Emulsion,
[0015] Lösung, Mikroemulsion, Gel oder Paste vorliegen. In einer bevorzugten Ausrufhrungsform
der Erfindung sind sie flüssig. Die Mittel enthalten vorzugsweise 0,1 Gew.% bis 5
Gew.%, insbesondere 0,1 Gew.% bis 1 Gew.% an Aminmodifiziertem Celluloseether der
allgemeinen Formel (I). In den Verbindungen nach Formel (I) liegt y vorzugsweise im
Bereich von 200 bis 35 000, insbesondere im Bereich von 800 bis 30 000. Pro Anydroglukoseeinheit
R
Cell ist n als Mittelwert vorzugsweise 0,01 bis 1, insbesondere 0,1 bis 0,8, oder entsprechende
Anzahlen von Resten R
3, die der Gruppierung -NR
1R
2 entsprechen, sind vorhanden, das heißt gemittelt über den gesamten Celluloseether
ist vorzugsweise jede einhundertste bis jede, insbesondere jede zehnte bis jede achte
von zehnen der Anydroglukoseeinheiten mit einer ein Stickstoffatom tragenden Gruppe
substituiert. Die Summe aus m, n, p und q pro Anydroglukoseeinheit R
Cell beträgt als Mittelwert vorzugsweise 0,01 bis 4, insbesondere 0,1 bis 2 und besonders
bevorzugt 0,8 bis 2.
[0016] Neben den das Stickstoffatom tragenden Gruppen sind in den erfindungsgemäß einzusetzenden
Celluloseethern vorzugsweise Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Hydroxyethyl-und/oder Hydroxypropylgruppen
enthalten. Diese Gruppen stellen einen Teil der Reste R dar und/oder sind als Teilgruppierung
-(C
bH
2b-O)
p-(C
cH
2)
q-R
3 Bestandteil der das Stickstoffatom tragenden Gruppe.
[0017] Das mittlere Molekulargewicht Mw der erfindungsgemäß einzusetzenden Celluloseether
liegt vorzugsweise oberhalb von 5000, besonders bevorzugt oberhalb von 10000, insbesondere
zwischen 30 000 und 1 000 000, vorteilhaft zwischen 50 000 und 800 000 g/mol und äußerst
bevorzugt zwischen 200 000 und 600 000 g/mol. Das Molekulargewicht kann durch Gelpermeationschromatographie
gegen normierte Polyacrylsäurestandards ermittelt werden.
[0018] In einer bevorzugten Ausführungsform enthalten die Textilpflegemittel zusätzlich
zu dem Amin-modifizierten Celluloseether Komplexierungsmittel. Es hat sich überraschend
gezeigt, daß sich insbesondere organische, vorteilhafterweise wasserlösliche, Komplexierungsmittel
besonders gut in die Textilpflegemittel einarbeiten lassen und insbesondere zusammen
mit den erfindungsgemäß einzusetzenden Celluloseether dem Textilpflegemittel, darunter
insbesondere den flüssigen Zubereitungen, eine erhöhte Stabilität verleiht. Die Komplexierungsmittel
verbessern die Stabilität der Mittel und schützen beispielsweise vor der durch Schwermetalle
katalysierten Zersetzung bestimmter Inhaltsstoffe waschaktiver Formulierungen. Zusammen
mit den erfindungsgemäß einzusetzenden Celluloseether tragen sie zur Inhibierung von
Inkrustierungen bei. In die Gruppe der Komplexbildner fallen beispielsweise die Salze,
insbesondere die Alkalisalze der Nitrilotriessigsäure (NTA) und deren Abkömmlinge
sowie Alkalimetallsalze von anionischen Polyelektrolyten wie Polymaleate und Polysulfonate.
Weiterhin sind Citronensäure, Adipinsäure, Bernsteinsäure, Glutarsäure, Äpfelsäure,
Weinsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Zuckersäuren, Aminocarbonsäuren und deren Abkömmlinge
sowie Mischungen aus diesen geeignet. Zu bevorzugten Verbindungen zählen insbesondere
Organophosphonate wie beispielsweise 1-Hydroxyethan-1,1-diphosphonsäure (HEDP), Aminotri(methylenphosphon-säure)
(ATMP), Diethylentriamin-penta(methylenphosphonsäure) (DTPMP bzw. DETPMP) sowie 2-Phosphonobutan-1,2,4-tricarbonsäure
(PBS-AM), die zumeist in Form ihrer Ammonium- oder Alkalimetallsalze eingesetzt werden.
Besonders bevorzugt im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist die Zitronensäure und/oder
deren Alkalimetallsalze, beispielsweise Natriumcitrat und/oder Kaliumcitrat. In einer
bevorzugten Ausführungsform enthalten die Textilpflegemittel Komplexierungsmittel
in einer Menge bis 20 Gew.-%, vorzugsweise von 0,01 bis 15 Gew.-%, besonders bevorzugt
von 0,1 bis 10 und insbesondere von 0,3 bis 5,0 Gew.-%, vorteilhaft von 1,5 bis 3
Gew.-%, jeweils bezogen auf das gesamte Mittel.
[0019] In einer bevorzugten Ausführungsform enthalten die Textilpflegemittel zusätzlich
nichtionische Tenside. Durch den Einsatz von nichtionischen Tensiden wird nicht nur
die Waschleistung der Mittel erhöht, sondern zusätzlich die Dispergierung und homogene
Verteilung des erfindungsgemäß einzusetzenden Celluloseethers unterstützt.
[0020] Weiterhin können die Textilpflegemittel in einer bevorzugten Ausführungsform zusätzlich
Enzyme enthalten.
[0021] Enzyme unterstützen in vielfältiger Weise die Waschprozesse, insbesondere bei der
Beseitigung schlecht bleichbarer Verunreinigungen, wie beispielsweise Proteinanschmutzungen.
Die Einarbeitung von Enzymen in Waschmittelformulierungen, insbesondere in flüssige
Textilpflegemittel bereitet jedoch häufig Probleme, da es zu Unverträglichkeiten mit
sonstigen Waschmittelbestandteilen kommen kann, was wiederum einen Aktivitätsverlust
der Enzyme bewirken kann. Überraschend wurde gefunden, daß durch den Einsatz der erfindungsgemäß
einzusetzenden Copolymere die Stabilität der Enzyme in Waschlauge oder Textilpflegemittelformulierung,
insbesondere in flüssigen Textilpflegemittelformulierungen, verbessert werden kann.
[0022] Als Enzyme kommen insbesondere solche aus der Klassen der Hydrolasen wie der Proteasen,
Esterasen, Lipasen bzw. lipolytisch wirkende Enzyme, Amylasen, Cellulasen bzw. andere
Glykosylhydrolasen und Gemische der genannten Enzyme in Frage. Alle diese Hydrolasen
tragen in der Wäsche zur Entfernung von Verfleckungen wie protein-, fett-oder stärkehaltigen
Verfleckungen und Vergrauungen bei. Cellulasen und andere Glykosylhydrolasen können
darüber hinaus durch das Entfernen von Pilling und Mikrofibrillen zur Farberhaltung
und zur Erhöhung der Weichheit des Textils beitragen. Zur Bleiche bzw. zur Hemmung
der Farbübertragung können auch Oxireduktasen eingesetzt werden. Besonders gut geeignet
sind aus Bakterienstämmen oder Pilzen wie Bacillus subtilis, Bacillus licheniformis,
Streptomyceus griseus und Humicola insolens gewonnene enzymatische Wirkstoffe. Vorzugsweise
werden Proteasen vom Subtilisin-Typ und insbesondere Proteasen, die aus Bacillus lentus
gewonnen werden, eingesetzt. Dabei sind Enzymmischungen, beispielsweise aus Protease
und Amylase oder Protease und Lipase bzw. lipolytisch wirkenden Enzymen oder Protease
und Cellulase oder aus Cellulase und Lipase bzw. lipolytisch wirkenden Enzymen oder
aus Protease, Amylase und Lipase bzw. lipolytisch wirkenden Enzymen oder Protease,
Lipase bzw. lipolytisch wirkenden Enzymen und Cellulase, insbesondere jedoch Protease
und/oder Lipase-haltige Mischungen bzw. Mischungen mit lipolytisch wirkenden Enzymen
von besonderem Interesse. Beispiele für derartige lipolytisch wirkende Enzyme sind
die bekannten Cutinasen. Auch Peroxidasen oder Oxidasen haben sich in einigen Fällen
als geeignet erwiesen. Zu den geeigneten Amylasen zählen insbesondere α-Amylasen,
Iso-Amylasen, Pullulanasen und Pektinasen. Als Cellulasen werden vorzugsweise Cellobiohydrolasen,
Endoglucanasen und β-Glucosidasen, die auch Cellobiasen genannt werden, bzw. Mischungen
aus diesen eingesetzt. Da sich verschiedene Cellulase-Typen durch ihre CMCase- und
Avicelase-Aktivitäten unterscheiden, können durch gezielte Mischungen der Cellulasen
die gewünschten Aktivitäten eingestellt werden.
[0023] Die Enzyme können an Trägerstoffe adsorbiert oder gecoated sein, um sie gegen vorzeitige
Zersetzung zu schützen.
[0024] Die Textilpflegemittel enthalten in einer bevorzugten Ausführungsform Enzyme, vorzugsweise
ausgewählt aus der Gruppe der Proteasen und/oder Amylasen und/oder Cellulasen.
[0025] Liegen die Textilpflegemittel als Feinwaschmittel oder Nachbehandlungsmittel, beispielsweise
als Weichspüler vor, so können sie in einer bevorzugten Ausführungsform Cellulase,
vorzugsweise in einer Menge von 0,005 bis 2 Gew.-%, besonders bevorzugt von 0,01 bis
1 Gew.-%, insbesondere von 0,02 bis 0,5 Gew.-%, jeweils bezogen auf das gesamte Mittel,
enthalten.
[0026] In einer bevorzugten Ausführungsform liegen die Textilpflegemittel in flüssiger Form
vor und weisen vorteilhafterweise eine Viskosität von 50 bis 5000 mPas besonders bevorzugt
von 50 bis 3000 mPas und insbesondere von 500 bis 1500 mPas (gemessen bei 20°C mit
einem Rotationsviskosimeter (Brookfield RV, Spindel 2) bei 20 rpm (rpm: Umdrehungen
pro Minute)) auf.
[0027] Bevorzugte flüssige Textilpflegemittel enthalten in einer bevorzugten Ausführungsform
ein oder mehrere nichtwässrige, wassermischbare Lösungsmittel.
[0028] Die Textilpflegemittel enthalten, sofern sie in flüssiger Form vorliegen, in einer
bevorzugten Ausführungsform bis zu 95 Gew.-%, besonders bevorzugt 20 bis 90 Gew.-%
und insbesondere 50 bis 80 Gew.-% eines oder mehrerer Lösungsmittel, vorzugsweise
wasserlösliche Lösungsmittel und insbesondere Wasser.
[0029] In einer bevorzugten Ausführungsform enthalten die Textilpflegemittel zusätzlich
Weichmacherkomponenten, vorzugsweise Kationtenside. Insbesondere wenn die Textilpflegemittel
als Feinwaschmittel oder Textilnachbehandlungsmittel, beispielsweise als Weichspüler,
vorliegen, hat sich der Einsatz von zusätzlichen Weichmacherkomponenten als äußerst
vorteilhaft erwiesen. Insbesondere beim Waschen empfindlicher Textilien, wie beispielsweise
Seide, Wolle oder Leinen, die bei niedrigen Temperaturen gewaschen und gebügelt werden,
hat sich der Einsatz von Weichmacherkomponenten bewährt. Die Weichmacherkomponenten
erleichtern neben den erfindungsgemäß einzusetzenden Celluloseethern zusätzlich das
Bügeln der Textilien und verringern die statische Aufladung der Textilmaterialien.
[0030] Beispiele für gewebeweichmachende Komponenten sind quartäre Ammoniumverbindungen,
kationische Polymere und Emulgatoren, wie sie in Haarpflegemitteln und auch in Mitteln
zur Textilavivage eingesetzt werden.
[0031] Zusätzlich zu den vorgenannten Komponenten können die Textilpflegemittel Perlglanzmittel
enthalten. Perlglanzmittel verleihen den Textilien einen zusätzlichen Glanz und werden
daher vorzugsweise in erfindungsgemäßen Feinwaschmitteln eingesetzt.
[0032] Als Perlglanzmittel kommen beispielsweise in Frage: Alkylenglycolester; Fettsäurealkanolamide;
Partialglyceride; Ester von mehrwertigen, gegebenenfalls hydroxysubstituierte Carbonsäuren
mit Fettalkoholen mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen; Fettstoffe, wie beispielsweise Fettalkohole,
Fettketone, Fettaldehyde, Fettether und Fettcarbonate, die in Summe mindestens 24
Kohlenstoffatome aufweisen; Ringöffnungsprodukte von Olefinepoxiden mit 12 bis 22
Kohlenstoffatomen mit Fettalkoholen mit 12 bis 22 Kohlenstoffatomen, Fettsäuren und/oder
Polyolen mit 2 bis 15 Kohlenstoffatomen und 2 bis 10 Hydroxylgruppen sowie deren Mischungen.
[0033] Weiterhin können flüssige Textilpflegemittel zusätzlich Verdicker enthalten. Besonders
vorteilhaft hat sich der Einsatz von Verdickern in den erfindungsgemäßen Textilpflegemitteln
erwiesen, die als Flüssigwaschmittel Verwendung finden sollen. Zur Erhöhung der Verbraucherakzeptanz
hat sich der Einsatz von Verdickungsmitteln insbesondere bei gelförmigen Flüssigwaschmitteln
bewährt. Die angedickte Konsistenz des Mittels vereinfacht die Applikation der Mittel
direkt auf die zu behandelnden Flecken. Ein Verlaufen, wie bei dünnflüssigen Mitteln
üblich, wird dadurch unterbunden.
[0034] Weiterhin können die Textilpflegemittel zusätzlich Geruchsabsorber und/oder Farbübertragungsinhibitoren
enthalten. Insbesondere für die Textilpflegemittel, die als Fein-. Nachbehandlungs-
und Flüssigwaschmittel vorliegen, hat sich der Einsatz von Farbübertragungsinhibtoren
bewährt. Zur Desodorierung von übel riechenden Rezepturbestandteilen, wie beispielsweise
Amin-haltigen Komponenten, aber auch zur nachhaltigen Desodorierung der gewaschenen
Textilien hat sich der Einsatz von Geruchsabsorbern sehr hilfreich erwiesen.
[0035] Die Textilpflegemittel können zusätzlich weitere Tenside, beispielsweise amphotere
Tenside, enthalten.
[0036] Die Textilpflegemittel können zusätzlich weitere Waschmittelzusatzstoffe enthalten,
beispielsweise aus der Gruppe der Gerüststoffe, Bleichmittel, Bleichaktivatoren, Elektrolyte,
pH-Stellmittel, Duftstoffe, Parfümträger, Fluoreszenzmittel, Farbstoffe, Schauminhibitoren,
Vergrauungsinhibitoren, , antimikrobiellen Wirkstoffe, Germizide, Fungizide, Antioxidantien,
Antistatika, Bügelhilfsmittel, UV-Absorber, optischen Aufheller, Antiredepositionsmittel,
Viskositätsregulatoren, Einlaufverhinderer, Korrosionsinhibitoren, Konservierungsmittel,
Phobier- sowie Imprägniermittel.
[0037] Die Mittel können Gerüststoffe enthalten. Es können dabei alle üblicherweise in Wasch-
und Reinigungsmitteln eingesetzten Gerüststoffe in die erfindungsgemäßen Mittel eingebracht
werden, insbesondere Zeolithe, Silikate, Carbonate, organische Cobuilder und -sofern
keine ökologischen Vorurteile gegen ihren Einsatz bestehen- auch die Phosphate.
[0038] Die erfindungsgemäßen Mittel können Bleichmittel enthalten.
[0039] Die Mittel können Bleichaktivatoren enthalten.
[0040] Die Mittel können Elektrolyte enthalten.
[0041] Die Mittel können pH-Stellmittel enthalten.
[0042] Die Mittel können Farb- und Duftstoffe enthalten.
[0043] Farb- und Duftstoffe werden den Mitteln zugesetzt, um den ästhetischen Eindruck der
Produkte zu verbessern und dem Verbraucher neben der Wasch-oder Reinigungsleistung
ein visuell und sensorisch "typisches und unverwechselbares" Produkt zur Verfügung
zu stellen. Als Parfümöle bzw. Duftstoffe können einzelne Riechstoffverbindungen,
z.B. die synthetischen Produkte vom Typ der Ester, Ether, Aldehyde, Ketone, Alkohole
und Kohlenwasserstoffe verwendet werden. Riechstoffverbindungen vom Typ der Ester
sind z.B. Benzylacetat, Phenoxyethylisobutyrat, p-tert.-Butylcyclohe-xylacetat, Linalylacetat,
Dimethylbenzyl-carbinylacetat, Phenylethylacetat, Linalylbenzoat, Benzylformiat, Ethylmethylphenyl-glycinat,
Allylcyclohexylpropionat, Styrallylpropionat und Benzylsalicylat. Zu den Ethern zählen
beispielsweise Benzylethylether, zu den Aldehyden z.B. die linearen Alkanale mit 8-18
C-Atomen, Citral, Citronellal, Citronellyloxyacetaldehyd, Cyclamenaldehyd, Hydroxycitronellal,
Lilial und Bourgeonal, zu den Ketonen z.B. die Jonone, ∝-Isomethylionon und Methylcedrylketon,
zu den Alkoholen Anethol, Citronellol, Eugenol, Geraniol, Linalool, Phenylethylalkohol
und Terpineol, zu den Kohlenwasserstoffen gehören hauptsächlich die Terpene wie Limonen
und Pinen. Bevorzugt werden jedoch Mischungen verschiedener Riechstoffe verwendet,
die gemeinsam eine ansprechende Duftnote erzeugen. Solche Parfümöle können auch natürliche
Riechstoffgemische enthalten, wie sie aus pflanzlichen Quellen zugänglich sind, z.B.
Pine-, Citrus-, Jasmin-, Patchouly-, Rosen- oder Ylang-Ylang-Öl. Ebenfalls geeignet
sind Muskateller, Salbeiöl, Kamillenöl, Nelkenöl, Melissenöl, Minzöl, Zimtblätteröl,
Lindenblütenöl, Wacholderbeeröl, Vetiveröl, Olibanumöl, Galbanumöl und Labdanumöl
sowie Orangenblütenöl, Neroliol, Orangenschalenöl und Sandelholzöl.
[0044] Die Mittel können UV-Absorber enthalten, die auf die behandelten Textilien aufziehen
und die Lichtbeständigkeit der Fasern und/oder die Lichtbeständigkeit des sonstiger
Rezepturbestandteile verbessern. Unter UV-Absorbern sind organische Substanzen (Lichtschutzfilter)
zu verstehen, die in der Lage sind, ultraviolette Strahlen zu absorbieren und die
aufgenommene Energie in Form längerwelliger Strahlung, z.B. Wärme wieder abzugeben.
Verbindungen, die diese gewünschten Eigenschaften aufweisen, sind beispielsweise die
durch strahlungslose Deaktivierung wirksamen Verbindungen und Derivate des Benzophenons
mit Substituenten in 2- und/oder 4-Stellung. Weiterhin sind auch substituierte Benzotriazole,
wie beispielsweise das wasserlösliche Benzolsulfonsäure-3-(2H-benzotriazol-2-yl)-4-hydroxy-5-(methylpropyl)-mononatriumsalz
(Cibafast
® H), in 3-Stellung Phenylsubstituierte Acrylate (Zimtsäurederivate), gegebenenfalls
mit Cyanogruppen in 2-Stellung, Salicylate, organische Ni-Komplexe sowie Naturstoffe
wie Umbelliferon und die körpereigene Urocansäure geeignet. Besondere Bedeutung haben
Biphenyl- und vor allem Stilbenderivate wie sie beispielsweise in der
EP 0728749 A beschrieben werden und kommerziell als Tinosorb
® FD oder Tinosorb
® FR ex Ciba erhältlich sind. Als UV-B-Absorber sind zu nennen 3-Benzylidencampher
bzw. 3-Benzylidennorcampher und dessen Derivate, z.B. 3-(4-Methylbenzyliden)campher,
wie in der
EP 0693471 B1 beschrieben; 4-Aminobenzoesäurederivate, vorzugsweise 4-(Dimethylamino)benzoesäure-2-ethylhexylester,
4-(Dimethylamino)benzoesäure-2-octylester und 4-(Dimethylamino)benzoesäureamylester;
Ester der Zimtsäure, vorzugsweise 4-Methoxyzimtsäure-2-ethylhexylester, 4-Methoxyzimtsäurepropylester,
4-Methoxyzimtsäureisoamylester, 2-Cyano-3,3-phenylzimtsäure-2-ethylhexylester (Octocrylene);
Ester der Salicylsäure, vorzugsweise Salicylsäure-2-ethylhexylester, Salicylsäure-4-isopropylbenzylester,
Salicylsäurehomomenthylester; Derivate des Benzophenons, vorzugsweise 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon,
2-Hydroxy-4-methoxy-4'-methylbenzophenon, 2,2'-Dihydroxy-4-methoxybenzophenon; Ester
der Benzalmalonsäure, vorzugsweise 4-Methoxybenzmalonsäuredi-2-ethylhexylester; Triazinderivate,
wie z.B. 2,4,6-Trianilino-(p-carbo-2'-ethyl-1'-hexyloxy)-1,3,5-triazin und Octyl Triazon,
wie in der
EP 0818450 A1 beschrieben oder Dioctyl Butamido Triazone (Uvasorb® HEB); Propan-1,3-dione, wie
z.B. 1-(4-tert.Butylphenyl)-3-(4`methoxyphenyl)propan-1,3-dion; Ketotricyclo(5.2.1.0)decan-Derivate,
wie in der
EP 0694521 B1 beschrieben. Weiterhin geeignet sind 2-Phenylbenzimidazol-5-sulfonsäure und deren
Alkali-, Erdalkali-, Ammonium-, Alkylammonium-, Alkanolammonium- und Glucammoniumsalze;
Sulfonsäurederivate von Benzophenonen, vorzugsweise 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon-5-sulfonsäure
und ihre Salze; Sulfonsäurederivate des 3-Benzylidencamphers, wie z.B. 4-(2-Oxo-3-bomylidenrnethyl)benzol-sulfonsäure
und 2-Methyl-5-(2-oxo-3-bornyliden)sulfonsäure und deren Salze.
[0045] Als typische UV-A-Filter kommen insbesondere Derivate des Benzoylmethans in Frage,
wie beispielsweise 1-(4'-tert.Butylphenyl)-3-(4'-methoxyphenyl)propan-1,3-dion, 4-tert.-Butyl-4`-methoxydibenzoylmethan
(Parsol 1789), 1-Phenyl-3-(4`-isopropylphenyl)-propan-1,3-dion sowie Enaminverbindungen,
wie beschrieben in der
DE 19712033 A1 (BASF). Die UV-A und UV-B-Filter können selbstverständlich auch in Mischungen eingesetzt
werden. Neben den genannten löslichen Stoffen kommen für diesen Zweck auch unlösliche
Lichtschutzpigmente, nämlich feindisperse, vorzugsweise nanoisierte Metalloxide bzw.
Salze in Frage. Beispiele für geeignete Metalloxide sind insbesondere Zinkoxid und
Titandioxid und daneben Oxide des Eisens, Zirkoniums, Siliciums, Mangans, Aluminiums
und Cers sowie deren Gemische. Als Salze können Silicate (Talk), Bariumsulfat oder
Zinkstearat eingesetzt werden. Die Oxide und Salze werden in Form der Pigmente bereits
für hautpflegende und hautschützende Emulsionen und dekorative Kosmetik verwendet.
Die Partikel sollten dabei einen mittleren Durchmesser von weniger als 100 nm, vorzugsweise
zwischen 5 und 50 nm und insbesondere zwischen 15 und 30 nm aufweisen. Sie können
eine sphärische Form aufweisen, es können jedoch auch solche Partikel zum Einsatz
kommen, die eine ellipsoide oder in sonstiger Weise von der sphärischen Gestalt abweichende
Form besitzen. Die Pigmente können auch oberflächenbehandelt, d.h. hydrophilisiert
oder hydrophobiert vorliegen. Typische Beispiele sind gecoatete Titandioxide, wie
z.B. Titandioxid T 805 (Degussa) oder Eusolex® T2000 (Merck). Als hydrophobe Coatingmittel
kommen dabei vor allem Silicone und dabei speziell Trialkoxyoctylsilane oder Simethicone
in Frage. Vorzugsweise wird mikronisiertes Zinkoxid verwendet. Weitere geeignete UV-Lichtschutzfilter
sind der Übersicht von P. Finkel in SÖFW-Journal 122, 543 (1996) zu entnehmen. UV-Absorber
werden üblicherweise in Mengen von 0,01 Gew.% bis 5 Gew.-%, vorzugsweise von 0,03
Gew.-% bis 1 Gew.-%, eingesetzt.
[0046] Die Mittel können zur Unterstützung der entsprechenden Wirkung des erfindungsgemäß
einzusetzenden Celluloseethers zusätzliche Knitterschutzmittel enthalten, da textile
Flächengebilde, insbesondere aus Reyon, Wolle, Baumwolle und deren Mischungen, zum
Knittern neigen können, weil die Einzelfasern gegen Durchbiegen, Knicken, Pressen
und Quetschen quer zur Faserrichtung empfindlich sind. Hierzu zählen beispielsweise
synthetische Produkte auf der Basis von Fettsäuren, Fettsäureestern, Fettsäureamiden,
-alkylolestern, -alkylolamiden oder Fettalkoholen, die meist mit Ethylenoxid umgesetzt
sind, oder Produkte auf der Basis von Lecithin oder modifizierter Phosphorsäureester.
[0047] Die Mittel können Vergrauungsinhibitoren enthalten. Diese haben die Aufgabe, den
von der Faser abgelösten Schmutz in der Flotte suspendiert zu halten und so das Wiederaufziehen
des Schmutzes zu verhindern. Hierzu sind wasserlösliche Kolloide meist organischer
Natur geeignet, beispielsweise Leim, Gelatine, Salze von Ethersulfonsäuren der Stärke
oder der Cellulose oder Salze von sauren Schwefelsäureestern der Cellulose oder der
Stärke. Auch wasserlösliche, saure Gruppen enthaltende Polyamide sind für diesen Zweck
geeignet. Weiterhin lassen sich lösliche Stärkepräparate und andere als die obengenannten
Stärkeprodukte verwenden, z.B. abgebaute Stärke, Aldehydstärken usw. Auch Polyvinylpyrrolidon
ist brauchbar. Bevorzugt werden jedoch anionische oder nichtionische Celluloseether
wie Carboxymethylcellulose (Na-Salz), Methylcellulose, Hydroxyalkylcellulose und Mischether
wie Methylhydroxyethylcellulose, Methylhydroxypropylcellulose und/oder Methylcarboxy-methylcellulose.
[0048] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform liegen die Textilpflegemittel, vorzugsweise
Flüssigwaschmittel, als Portion in einer ganz oder teilweise wasserlöslichen Umhüllung
vor. Die Portionierung erleichtert dem Verbraucher die Dosierbarkeit.
[0049] Die Textilpflegemittel können dabei beispielsweise in Folienbeutel eingepackt vorliegen.
Beutelverpackungen aus wasserlöslicher Folie machen ein Aufreißen der Verpackung durch
den Verbraucher unnötig. Auf diese Weise ist ein bequemes Dosieren einer einzelnen,
für einen Waschgang bemessenen Portion durch Einlegen des Beutels direkt in die Waschmaschine
oder durch Einwerfen des Beutels in eine bestimmte Menge Wasser, beispielsweise in
einem Eimer, einer Schüssel oder im Handwasch- bzw. -spülbecken, möglich. Der die
Waschportion umgebende Folienbeutel löst sich bei Erreichen einer bestimmten Temperatur
rückstandsfrei auf. In Beutel aus wasserlöslicher Folie verpackte Waschmittel sind
im Stand der Technik in großer Zahl beschrieben. So offenbart die deutsche Patentanmeldung
DE 198 31 703 eine portionierte Wasch- oder Reinigungsmittel-Zubereitung in einem Beutel aus wasserlöslicher
Folie, insbesondere in einem Beutel aus (gegebenenfalls acetalisiertem) Polyvinylalkohol
(PVAL), worin mindestens 70 Gew.-% der Teilchen der Wasch- oder Reinigungsmittel-Zubereitung
Teilchengrößen > 800 µm aufweisen.
[0050] Im Stand der Technik existieren bereits zahlreiche Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher
Waschmittelportionen, die grundsätzlich auch im Rahmen der vorliegenden Erfindung
brauchbar sind. Bekannteste Verfahren sind dabei die Schlauchfolienverfahren mit horizontalen
und vertikalen Siegelnähten. Weiterhin geeignet zur Herstellung von Folienbeuteln
oder auch formstabilen Waschmittelportionen ist das Thermoformverrfahren (Tiefziehverfahren),
wie es beispielsweise in der
WO-A1 00/55068 beschrieben wird. Die wasserlöslichen Umhüllungen müssen allerdings nicht zwangsläufig
aus einem Folienmaterial bestehen, sondern können auch formstabile Behältnisse darstellen,
die beispielsweise mittels eines Spritzgußverfahrens erhalten werden können. Ein bekanntes
Verfahren zur Herstellung von wasserlöslichen Spritzgußhohlkörpern, enthaltend Wasch-
und/oder Reinigungsmittel, wird beispielsweise in der
WO-A1 01/36290 beschrieben.
[0051] Weiterhin sind im Stand der Technik Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher Kapseln
aus Polyvinylalkohol oder Gelatine bekannt, die prinzipiell die Möglichkeit bieten,
Kapseln mit einem hohen Befüllgrad bereitzustellen. Die Verfahren beruhen darauf,
dass in eine formgebende Kavität das wasserlösliche Polymer eingeführt wird. Das Befüllen
und Versiegeln der Kapseln erfolgt entweder synchron oder in nacheinanderfolgenden
Schritten, wobei im letzteren Fall die Befüllung der Kapseln durch eine kleine Öffnung
erfolgt. Verfahren, bei denen die Befüllung und Versiegelung parallel verläuft sind
beispielsweise in der
WO 97/35537 beschrieben. Die Befüllung der Kapseln erfolgt dabei durch einen Befüllkeil, der
oberhalb von zwei sich gegeneinanderdrehenden Trommeln, die auf ihrer Oberfläche Kugelhalbschalen
aufweisen, angeordnet ist. Die Trommeln führen Polymerbänder, die die Kugelhalbschalenkavitäten
bedecken. An den Positionen an denen das Polymerband der einen Trommel mit dem Polymerband
der gegenüberliegenden Trommel zusammentrifft findet eine Versiegelung statt. Parallel
dazu wird das Befüllgut in die sich ausbildende Kapsel injiziert, wobei der Injektionsdruck
der Befüllflüssigkeit die Polymerbänder in die Kugelhalbschalenkavitäten presst. Ein
Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher Kapseln, bei dem zunächst die Befüllung
und anschließend die Versiegelung erfolgt, ist in der
WO 01/64421 offenbart. Der Herstellprozeß basiert auf dem sogenannten Bottle-Pack
®-Verfahren, wie es beispielsweise in der deutschen Offenlegungsschrift
DE 14 114 69 beschrieben wird. Hierbei wird ein schlauchartiger Vorformling in eine zweiteilige
Kavität geführt. Die Kavität wird geschlossen, wobei der untere Schlauchabschnitt
versiegelt wird, anschließend wird der Schlauch aufgeblasen zur Ausbildung der Kapselform
in der Kavität, befüllt und abschließend versiegelt.
[0052] Das für die Herstellung der wasserlöslichen Portion verwendete Hüllmaterial ist vorzugsweise
ein wasserlöslicher polymerer Thermoplast, besonders bevorzugt ausgewählt aus der
Gruppe (gegebenenfalls teilweise acetalisierter) Polyvinylalkohol, Polyvinylalkohol-Copolymere,
Polyvinylpyrrolidon, Polyethylenoxid, Gelatine, Cellulose und deren Derivate, Stärke
und deren Derivate, Blends und Verbünde, anorganische Salze und Mischungen der genannten
Materialien, vorzugsweise Hydroxypropylmethylcellulose und/oder Polyvinylalkohol-Blends.
[0053] In einer Ausführungsform der Erfindung kann das Hüllmaterial ganz oder teilweise
auch aus dem erfindungsgemäß in die Textilpflegemittel einzusetzenden Celluloseether
bestehen.
[0054] Die vorstehend beschriebenen Polyvinylalkohole sind kommerziell verfügbar, beispielsweise
unter dem Warenzeichen Mowiol
® (Clariant). Im Rahmen der vorliegenden Erfindung besonders geeignete Polyvinylalkohole
sind beispielsweise Mowiol
® 3-83, Mowiol
® 4-88, Mowiol
® 5-88, Mowiol
® 8-88 sowie Clariant L648.
[0055] Das zur Herstellung der Portion verwendete wasserlösliche Thermoplast kann zusätzlich
gegebenenfalls Polymere ausgewählt aus der Gruppe, umfassend Acrylsäure-haltige Polymere,
Polyacrylamide, Oxazolin-Polymere, Polystyrolsulfonate, Polyurethane, Polyester, Polyether
und/oder Mischungen der vorstehenden Polymere, aufweisen. Bevorzugt ist, wenn das
verwendete wasserlösliche Thermoplast einen Polyvinylalkohol umfaßt, dessen Hydrolysegrad
70 bis 100 Mol-%, vorzugsweise 80 bis 90 Mol-%, besonders bevorzugt 81 bis 89 Mol-%
und insbesondere 82 bis 88 Mol-% ausmacht. Weiter bevorzugt ist, dass das verwendete
wasserlösliche Thermoplast einen Polyvinylalkohol umfaßt, dessen Molekulargewicht
im Bereich von 10.000 bis 100.000 gmol
-1, vorzugsweise von 11.000 bis 90.000 gmol
-1, besonders bevorzugt von 12.000 bis 80.000 gmol
-1 1 und insbesondere von 13.000 bis 70.000 gmol
-1 liegt. Weiterhin bevorzugt ist, wenn die Thermoplaste in Mengen von mindestens 50
Gew.-%, vorzugsweise von mindestens 70 Gew.-%, besonders bevorzugt von mindestens
80 Gew.-% und insbesondere von mindestens 90 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gewicht
des wasserlöslichen polymeren Thermoplasts, vorliegt. Die polymeren Thermoplaste können
zur Verbesserung ihrer Bearbeitbarkeit Plastifizierhilfsmittel, enthalten. Dies kann
insbesondere dann von Vorteil sein, wenn als Polymermaterial für die Portion Polyvinylalkohol
oder partiell hydrolysiertes Polyvinylacetat gewählt wurde. Als Plastifizierhilfsmittel
haben sich insbesondere Glycerin, Triethanolamin, Ethylenglycol, Propylenglycol, Diethylen-
oder Dipropylenglycol, Diethanolamin und Methyldiethylamin bewährt. Vorteilhaft ist,
wenn die polymeren Thermoplaste Plastifizierhilfsmittel in Mengen von mindestens >
0 Gew.-%, vorzugsweise von = 10 Gew.-%, besonders bevorzugt von = 20 Gew.-% und insbesondere
von = 30 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gewicht des Hüllmaterials, enthalten.
[0056] Überraschend wurde zudem festgestellt, daß die erfindungsgemäß einzusetzenden Celluloseether
nicht nur die Knitterbildung reduzieren und für eine glatte Textiloberfläche sorgen,
sondern zusätzlich den Weichgriff der behandelten Textilien erheblich verbessern.
[0057] Denkbar ist ein Konditioniersubstrat, welches ein Substrat ist, das mit dem einen
erfindungsgemäß verwendeten Celluloseether enthaltenden Textilpflegemittel imprägniert
und/oder getränkt ist.
[0058] Das Substratmaterial besteht aus porösen Materialien, die in der Lage sind, eine
Tränkflüssigkeit reversibel auf- und abzugeben. In Frage kommen dafür sowohl dreidimensionale
Gebilde, wie beispielsweise Schwämme, vorzugsweise jedoch poröse, flächige Tücher.
Sie können aus einem faserigen oder zellulären flexiblen Material bestehen, das ausreichend
thermische Stabilität zur Verwendung im Trockner aufweist und das ausreichende Mengen
eines Imprägnierungs- beziehungsweise Beschichtungsmittels zurückhalten kann, um Stoffe
effektiv zu konditionieren, ohne dass während der Lagerung ein nennenswertes Auslaufen
oder Ausbluten des Mittels erfolgt. Zu diesen Tüchern gehören Tücher aus gewebtem
und ungewebtem synthetischen und natürlichen Fasern, Filz, Papier oder Schaumstoff,
wie hydrophilem Polyurethanschaum.
[0059] Vorzugsweise werden hier herkömmliche Tücher aus ungewebtem Material (Vliese) verwendet.
Vliese sind im allgemeinen als adhesiv gebundene faserige Produkte definiert, die
eine Matte oder geschichtete Faserstruktur aufweisen, oder solche, die Fasermatten
umfassen, bei denen die Fasern zufällig oder in statistischer Anordnung verteilt sind.
Die Fasern können natürlicher Herkunft sein, wie Wolle, Seide, Jute, Hanf, Baumwolle,
Leinen, Sisal oder Ramie; oder synthetisch hergestellt worden sein, wie Rayon, Celluloseester,
Polyvinylderivate, Polyolefine, Polyamide, Viskose oder Polyester. Im allgemeinen
ist jeder Faserdurchmesser bzw. -titer für die vorliegende Erfindung geeignet. Bevorzugte
erfindungsgemäße Konditioniersubstrate bestehen aus einem Vliesmaterial, welches Cellulose
enthält. Die hier eingesetzten ungewebten Stoffe neigen aufgrund der zufälligen oder
statistischen Anordnung von Fasern in dem ungewebten Material, die ausgezeichnete
Festigkeit in allen Richtungen verleihen, nicht zum Zerreißen oder Zerfallen, wenn
sie zum Beispiel in einem haushaltsüblichen Wäschetrockner eingesetzt werden. Beispiele
für ungewebte Stoffe, die sich als Substrate in der vorliegenden Erfindung eignen,
sind beispielsweise aus
WO 93/23603 bekannt. Bevorzugte poröse und flächige Konditionierungstücher bestehen aus einem
oder verschiedenen Fasermaterialien, insbesondere aus Baumwolle, veredelter Baumwolle,
Polyamid, Polyester oder Mischungen aus diesen. Vorzugsweise weisen die Konditioniersubstrate
in Tuchform eine Fläche von 0,2 bis 0,005 m
2, vorzugsweise von 0,15 bis 0,01 m
2, insbesondere von 0,1 bis 0,03 cm
2 und besonders bevorzugt von 0,09 bis 0,06 m
2 auf. Die Grammatur des Materials beträgt dabei üblicherweise zwischen 20 und 500
g/m
2, vorzugsweise von 25 bis 200 g/m
2, insbesondere von 30 bis 100 g/m
2 und besonders bevorzugt von 40 bis 80 g/m
2.
[0060] Denkbar ist auch ein Konditionierverfahren zur Konditionierung feuchter Textilien
mittels des Konditioniersubstrats.
[0061] Das Konditionierverfahren wird durchgerührt, indem das Konditioniersubstrat zusammen
mit feuchten Textilien, die beispielsweise aus einem vorhergehenden Waschverfahren
stammen, in ein Textiltrocknungsverfahren eingesetzt wird. Das Textiltrocknungsverfahren
findet üblicherweise in einer Vorrichtung zum Trocknen von Textilien, vorzugsweise
in einem Haushaltswäschetrockner statt.
[0062] Die Textilpflegemittel können in ihrem Konditionierungsaspekt direkt mit der feuchten
Wäsche in einen Haushaltstrockner und/oder einer Waschmaschine gegeben werden.
[0063] Die Textilpflegemittel können durch einfaches, dem Fachmann geläufiges Zusammenmischen
und Rühren der Einzelkomponenten hergestellt werden. Die erfindungsgemäß einzusetzenden
Celluloseether können dabei als Lösung oder Aufschlämmung, vorzugsweise in wäßriger
Form, einem insbesondere flüssigen Mittel zugemischt werden und/oder als getrocknetes
Pulver, vorzugsweise auf einen Waschmittelbestandteil als Träger aufgezogen, compoundiert
oder granuliert, vermischt oder tablettiert oder pelletiert werden.
Beispiele
Beispiel 1: Zusammensetzung
[0064] Tabelle 1 zeigt die ein erfindungsgemäß zu verwendendes Cellulosederivat enthaltende
Flüssigrezeptur M1 sowie die Vergleichsrezeptur V1. Alle Angaben erfolgen in Gewichtsprozent,
jeweils bezogen auf das gesamte Mittel.
Tabelle 1
| |
M1 |
V1 |
| C12-14-Natrium-Alkylethersulfat |
5 |
5 |
| C12-C18-Fettalkohol + 7 EO |
12 |
12 |
| C14-16-Alkylglukosid |
2 |
2 |
| C12-18-Seife (Na-Salz) |
5 |
5 |
| Trinatriumcitrat |
2 |
2 |
| Glycerin |
5 |
5 |
| Celluloseether[a] |
1 |
- |
| Wasser |
auf 100 |
auf 100 |
| [a] Mit Diethylaminoethylenchlorid umgesetzte Hydroxyethylcellulose |
[0065] Die in der nachfolgenden Tabelle 2 angegebenen Testtextilien wurden mit 120 g des
jeweiligen Mittels gewaschen [Wasserhärte: 16° dH] (Miele W308; Einlaugenverfahren
Normalprogramm 40°C) und anschließend getrocknet (2 Tage hängend an der Leine im Klimaraum
bei 20°C und 65 % Luftfeuchtigkeit).
[0066] Die Wasch- und Trockenzyklen wurden jeweils 9 mal wiederholt (d.h. insgesamt 10 Wasch-/Trockenzyklen).
[0067] Das zu testende Textil wurde in einen Dynamometer (Hounsfield H5KS) für 1 Minute
um 80 % der ursprünglichen Länge gedehnt, dann 3 Minuten entspannt und anschließend
die verbliebene Restdehnung gemessen. In der nachfolgenden Tabelle 2 ist die Restdehnung
des nicht gewaschenen Textils (U) sowie die nach den dem Einsatz des Mittels M1 beziehungsweise
V 1 ermittelte Restdehnung angegeben.
Tabelle 2: Restdehnung [%]
| Textil |
U |
V1 |
M1 |
| Pullover (100 % Baumwolle) |
19 |
42 |
33 |
| Pullover (76 % Baumwolle veredelt / 19 % PA / 5 % Elasthan) |
10 |
14 |
7 |
[0068] Man erkennt, daß der Einsatz des den erfindungsgemäß verwendeten Wirkstoff enthaltenden
Mittels zu einer signifikanten Verbesserung der Elastizität führt.
Beispiel 2: Bestimmung des Wasseraufnahmevermögens von Textilien
[0069] Tabelle 3 zeigt die ein erfindungsgemäß zu verwendendes Cellulosederivat enthaltende
Universalwaschmittelrezeptur M2 sowie die Vergleichsrezeptur V2. Alle Angaben erfolgen
in Gewichtsprozent, jeweils bezogen auf das gesamte Mittel.
Tabelle 3
| |
M2 |
V2 |
| Esterquat |
4 |
4 |
| C12-14-Natrium-Alkylsulfat |
0,5 |
0,5 |
| C12-C18-Fettalkohol + 7 EO |
14 |
14 |
| C14-16-Alkylglukosid |
3 |
3 |
| Ethanol |
2 |
2 |
| Celluloseether[a] |
1 |
- |
| Wasser |
auf 100 |
auf 100 |
| [a] Mit Diethylaminoethylenchlorid umgesetzte Hydroxyethylcellulose |
[0070] Textilien aus dem in der nachfolgenden Tabelle 4 angegebenen Material wurden mit
120 g des jeweiligen Mittels gewaschen [Wasserhärte: 16° dH] (Miele W918; Einlaugenverfahren
Koch-/Buntprogramm 40°C) und anschließend getrocknet (2 Tage hängend an der Leine
im Klimaraum bei 20°C und 65 % Luftfeuchtigkeit). Die Wasch- und Trockenzyklen wurden
jeweils 9 mal wiederholt (d.h. insgesamt 10 Wasch-/Trockenzyklen). Danach wurde die
Saugfähigkeit der Textilien mittels Messung der Steighöhe nach DIN 53924 gemessen.
Tabelle 4: Steighöhe [mm]
| Testgewebe |
M2 |
V2 |
| Baumwolle |
92 |
46 |
| Baumwolle / Polyester (55/45) |
71 |
48 |
| Polyester |
125 |
88 |
[0071] Für die ein erfindungsgemäß zu verwendendes Cellulosederivat enthaltende Formulierung
M2 zeigt sich eine deutlich verbesserte Saugfähigkeit der damit behandelten Textilien
im Vergleich zu deren Behandlung mit V2.
1. Verwendung eines Stickstoff aufweisenden Celluloseethers der allgemeinen Formel (I),
((R-O-)3R
Cell)
y (I)
in der R
Cell einen Anhydroglukose-Rest (C
6H
10O
5), der Polymerisationsgrad y eine Zahl von 80 bis 65 000 ist und jeder der Reste R
der allgemeinen Formel (II) entspricht,

in denen a und b unabhängig voneinander 2 oder 3, c 1, 2 oder 3, m und p unabhängig
voneinander eine ganze Zahl von 0 bis 10, n eine ganze Zahl von 0 bis 3, q 0 oder
1, R
1 und R
2 unabhängig voneinander Wasserstoff oder ein C
1-4-Alkylrest und R
3 Wasserstoff, -NR
1R
2, eine Carbonsäuregruppe oder eine Natrium-, Kalium-oder Ammoniumcarboxylatgruppe
ist mit der Maßgabe, dass R
3 Wasserstoff ist, wenn q 0 ist, und mit der weiteren Maßgabe, dass in mindestens einem
der Reste R die Zahl n größer als 0 ist oder in mindestens einem der Reste R die Gruppierung
-R
3 für -NR
1R
2 steht, in einem Textilpflegemittel zur Verbesserung der Wasseraufnahme textiler Flächengebilde.
2. Verwendung eines Stickstoff aufweisenden Celluloseethers der allgemeinen Formel (I),
((R-O-)
3R
Cell)
y (I)
in der R
Cell einen Anhydroglukose-Rest (C
6H
10O
5), der Polymerisationsgrad y eine Zahl von 80 bis 65 000 ist und jeder der Reste R
der allgemeinen Formel (II) entspricht,

in denen a und b unabhängig voneinander 2 oder 3, c 1, 2 oder 3, m und p unabhängig
voneinander eine ganze Zahl von 0 bis 10, n eine ganze Zahl von 0 bis 3, q 0 oder
1, R
1 und R
2 unabhängig voneinander Wasserstoff oder ein C
1-4-Alkylrest und R
3 Wasserstoff, -NR
1R
2, eine Carbonsäuregruppe oder eine Natrium-, Kalium-oder Ammoniumcarboxylatgruppe
ist mit der Maßgabe, dass R
3 Wasserstoff ist, wenn q 0 ist, und mit der weiteren Maßgabe, dass in mindestens einem
der Reste R die Zahl n größer als 0 ist oder in mindestens einem der Reste R die Gruppierung
-R
3 für -NR
1R
2 steht, in einem Textilpflegemittel zur Verbesserung des Formerhalts textiler Flächengebilde.
3. Verwendung eines Stickstoff aufweisenden Celluloseethers der allgemeinen Formel (I),
((R-O-)
3R
Cell)
y (I)
in der R
Cell einen Anhydroglukose-Rest (C
6H
10O
5), der Polymerisationsgrad y eine Zahl von 80 bis 65 000 ist und jeder der Reste R
der allgemeinen Formel (II) entspricht,

in denen a und b unabhängig voneinander 2 oder 3, c 1, 2 oder 3, m und p unabhängig
voneinander eine ganze Zahl von 0 bis 10, n eine ganze Zahl von 0 bis 3, q 0 oder
1, R
1 und R
2 unabhängig voneinander Wasserstoff oder ein C
1-4-Alkylrest und R
3 Wasserstoff, -NR
1R
2, eine Carbonsäuregruppe oder eine Natrium-, Kalium-oder Ammoniumcarboxylatgruppe
ist mit der Maßgabe, dass R
3 Wasserstoff ist, wenn q 0 ist, und mit der weiteren Maßgabe, dass in mindestens einem
der Reste R die Zahl n größer als 0 ist oder in mindestens einem der Reste R die Gruppierung
-R
3 für -NR
1R
2 steht, in einem Textilpflegemittel zur Bügelerleichterung textiler Flächengebilde.
4. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel 0,1 Gew.-% bis 5 Gew.-%, insbesondere 0,1 Gew.% bis 1 Gew.-% an Aminmodifiziertem
Celluloseether der allgemeinen Formel (I) enthält.
5. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in den Verbindungen nach Formel (I) y im Bereich von 200 bis 35 000, insbesondere
im Bereich von 800 bis 30 000 liegt.
6. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in den Verbindungen nach Formel (I) pro Anydroglukoseeinheit RCell n als Mittelwert 0,01 bis 1, insbesondere 0,1 bis 0,8 ist oder entsprechende Anzahlen
von Resten R3, die der Gruppierung -NR1R2 entsprechen, vorhanden sind.
7. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in den Verbindungen nach Formel (I) die Summe aus m, n, p und q pro Anydroglukoseeinheit
RCell als Mittelwert 0,01 bis 4, insbesondere 0,1 bis 2 und besonders bevorzugt 0,8 bis
2 beträgt.
8. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in den Verbindungen nach Formel (I) neben den das tertiäre Stickstoffatom tragenden
Gruppen Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Hydroxyethyl- und/oder Hydroxypropylgruppen enthalten
sind.
9. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung nach Formel (I) ein mittleres Molekulargewicht Mw oberhalb von 10
000, insbesondere oberhalb von 30 000 g/mol aufweist.
10. Verwendung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung nach Formel (I) ein mittleres Molekulargewicht Mw zwischen 50 000
und 800 000, insbesondere zwischen 200 000 und 600 000 g/mol aufweist.
11. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel Komplexbildner, insbesondere organische, vorteilhafterweise wasserlösliche,
Komplexierungsmittel, besonders bevorzugt Säuregruppen aufweisende Komplexierungsmittel,
äußerst bevorzugt Zitronensäure und/oder deren Alkalimetallsalze enthält.
12. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel in fester Form, vorzugsweise als Pulver, Granulat, Extrudat, gepresster
und/oder geschmolzener Formkörper oder als Tablette, besonders bevorzugt in flüssiger
Form, insbesondere als Dispersion, Suspension, Emulsion, Lösung, Mikroemulsion, Gel
oder Paste vorliegt.
13. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel Enzym, vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe der Proteasen und/oder Amylasen
und/oder Cellulasen, enthält.
14. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel als Portion in einer ganz oder teilweise wasserlöslichen Umhüllung vorliegt.
1. Use of a nitrogenous cellulose ether of the general formula (I),
((R-O-)
3R
Cell)
y (I)
in which R
Cell is an anhydroglucose residue (C
6H
10O
5), the degree of polymerisation y is a number from 80 to 65,000 and each of the residues
R corresponds to the general formula (II),

in which a and b are mutually independently 2 or 3, c is 1, 2 or 3, m and p are mutually
independently an integer from 0 to 10, n is an integer from 0 to 3, q is 0 or 1, R
1 and R
2 are mutually independently hydrogen or a C
1-4 alkyl residue and R
3 is hydrogen, -NR
1R
2, a carboxylic acid group or a sodium, potassium or ammonium carboxylate group with
the proviso that R
3 is hydrogen if q is 0, and with the further proviso that in at least one of the residues
R the number n is greater than 0 or in at least one of the residues R the grouping
-R
3 denotes -NR
1R
2, in a textile care agent for improving the water absorption of textile fabrics.
2. Use of a nitrogenous cellulose ether of the general formula (I),
((R-O-)
3R
Cell)
y (I)
in which R
Cell is an anhydroglucose residue (C
6H
10O
5), the degree of polymerisation y is a number from 80 to 65,000 and each of the residues
R corresponds to the general formula (II),

in which a and b are mutually independently 2 or 3, c is 1, 2 or 3, m and p are mutually
independently an integer from 0 to 10, n is an integer from 0 to 3, q is 0 or 1, R
1 and R
2 are mutually independently hydrogen or a C
1-4 alkyl residue and R
3 is hydrogen, -NR
1R
2, a carboxylic acid group or a sodium, potassium or ammonium carboxylate group with
the proviso that R
3 is hydrogen if q is 0, and with the further proviso that in at least one of the residues
R the number n is greater than 0 or in at least one of the residues R the grouping
-R
3 denotes -NR
1R
2, in a textile care agent for improving the shape retention of textile fabrics.
3. Use of a nitrogenous cellulose ether of the general formula (I),
((R-O-)
3R
Cell)
y (I)
in which R
Cell is an anhydroglucose residue (C
6H
10O
5), the degree of polymerisation y is a number from 80 to 65,000 and each of the residues
R corresponds to the general formula (II),

in which a and b are mutually independently 2 or 3, c is 1, 2 or 3, m and p are mutually
independently an integer from 0 to 10, n is an integer from 0 to 3, q is 0 or 1, R
1 and R
2 are mutually independently hydrogen or a C
1-4 alkyl residue and R
3 is hydrogen, -NR
1R
2, a carboxylic acid group or a sodium, potassium or ammonium carboxylate group with
the proviso that R
3 is hydrogen if q is 0, and with the further proviso that in at least one of the residues
R the number n is greater than 0 or in at least one of the residues R the grouping
-R
3 denotes -NR
1R
2, in a textile care agent for facilitating the ironing of textile fabrics.
4. Use according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the agent contains 0.1 wt.% to 5 wt.%, in particular 0.1 wt.% to 1 wt.% of amine-modified
cellulose ether of the general formula (I).
5. Use according to any one of claims 1 to 4, characterised in that, in the compounds according to formula (I), y is in the range from 200 to 35,000,
in particular in the range from 800 to 30,000.
6. Use according to any one of claims 1 to 5, characterised in that, in the compounds according to formula (I) per anhydroglucose unit RCell, n is on average 0.01 to 1, in particular 0.1 to 0.8 or corresponding numbers of
residues R3, which correspond to the grouping -NR1R2, are present.
7. Use according to any one of claims 1 to 6, characterised in that, in the compounds according to formula (I), the sum of m, n, p and q per anhydroglucose
unit RCell amounts on average to 0.01 to 4, in particular 0.1 to 2 and particularly preferably
0.8 to 2.
8. Use according to any one of claims 1 to 7, characterised in that, in the compounds according to formula (I), in addition to the groups bearing the
tertiary nitrogen atom, methyl, ethyl, propyl, hydroxyethyl and/or hydroxypropyl groups
are present.
9. Use according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the compound according to formula (I) has an average molecular weight Mw of above
10,000, in particular of above 30,000 g/mol.
10. Use according to claim 9, characterised in that the compound according to formula (I) has an average molecular weight Mw of between
50,000 and 800,000, in particular between 200,000 and 600,000 g/mol.
11. Use according to any one of claims 1 to 10, characterised in that the agent contains complexing agents, in particular organic, advantageously water-soluble,
complexing agents, particularly preferably complexing agents comprising acid groups,
extremely preferably citric acid and/or the alkali metal salts thereof.
12. Use according to any one of claims 1 to 11, characterised in that the agent is present in solid form, preferably as a powder, granular product, extrudate,
pressed and/or fused moulding or as a tablet, particularly preferably in liquid form,
in particular as a dispersion, suspension, emulsion, solution, microemulsion, gel
or paste.
13. Use according to any one of claims 1 to 12, characterised in that the agent contains enzymes, preferably selected from the group of proteases and/or
amylases and/or cellulases.
14. Use according to any one of claims 1 to 13, characterised in that the agent is present as a portion in a completely or partially water-soluble casing.
1. Utilisation d'un éther de cellulose présentant de l'azote de formule générale (I)
((R-O-)
3R
Cell)
y (I)
dans laquelle R
Cell représente un radical anhydroglucose (C
6H
10O
5), le degré de polymérisation y vaut est un nombre de 80 à 65 000 et chaque radical
R correspond à la formule générale (II),

dans laquelle a et b, indépendamment l'un de l'autre, valent 2 ou 3, c vaut 1, 2 ou
3, m et p, indépendamment l'un de l'autre, valent sont un nombre entier de 0 à 10,
n vaut est un nombre entier de 0 à 3, q vaut 0 ou 1, R
1 et R
2 indépendamment l'un de l'autre, représentent hydrogène ou un radical C
1-4-alkyle et R
3 représente hydrogène, -NR
1R
2, un groupe acide carboxylique ou un groupe carboxylate de sodium, de potassium ou
d'ammonium, à condition que R
3 représente hydrogène lorsque q vaut 0, et à condition en outre que dans au moins
un des radicaux R, le nombre n soit supérieur à 0 ou dans au moins un des radicaux
R, le groupement -R
3 représente -NR
1R
2, dans un agent d'entretien de textiles pour améliorer l'absorption d'eau de structures
textiles planes.
2. Utilisation d'un éther de cellulose présentant de l'azote de formule générale (I)
((R-O-)
3R
Cell)
y (I)
dans laquelle R
Cell représente un radical anhydroglucose (C
6H
10O
5), le degré de polymérisation y vaut est un nombre de 80 à 65 000 et chaque radical
R correspond à la formule générale (II),

dans laquelle a et b, indépendamment l'un de l'autre, valent 2 ou 3, c vaut 1, 2 ou
3, m et p, indépendamment l'un de l'autre, valent sont un nombre entier de 0 à 10,
n vaut est un nombre entier de 0 à 3, q vaut 0 ou 1, R
1 et R
2, indépendamment l'un de l'autre, représentent hydrogène ou un radical C
1-4-alkyle et R
3 représente hydrogène, -NR
1R
2, un groupe acide carboxylique ou un groupe carboxylate de sodium, de potassium ou
d'ammonium, à condition que R
3 représente hydrogène lorsque q vaut 0, et à condition en outre que dans au moins
un des radicaux R, le nombre n soit supérieur à 0 ou dans au moins un des radicaux
R, le groupement -R
3 représente -NR
1R
2, dans un agent d'entretien de textiles pour améliorer la conservation de la forme
de structures textiles planes.
3. Utilisation d'un éther de cellulose présentant de l'azote de formule générale (I)
((R-O-)
3R
Cell)
y (I)
dans laquelle R
Cell représente un radical anhydroglucose (C
6H
10O
5), le degré de polymérisation y vaut est un nombre de 80 à 65 000 et chaque radical
R correspond à la formule générale (II),

dans laquelle a et b, indépendamment l'un de l'autre, valent 2 ou 3, c vaut 1, 2 ou
3, m et p, indépendamment l'un de l'autre, valent sont un nombre entier de 0 à 10,
n vaut est un nombre entier de 0 à 3, q vaut 0 ou 1, R
1 et R
2 indépendamment l'un de l'autre, représentent hydrogène ou un radical C
1-4-alkyle et R
3 représente hydrogène, -NR
1R
2, un groupe acide carboxylique ou un groupe carboxylate de sodium, de potassium ou
d'ammonium, à condition que R
3 représente hydrogène lorsque q vaut 0, et à condition en outre que dans au moins
un des radicaux R, le nombre n soit supérieur à 0 ou dans au moins un des radicaux
R, le groupement -R
3 représente -NR
1R
2, dans un agent d'entretien de textiles pour faciliter le repassage de structures
textiles planes.
4. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que l'agent contient 0,1 % en poids à 5% en poids, en particulier 0,1 % en poids à 1
% en poids d'éther de cellulose modifié par amine de formule générale (I).
5. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que dans les composés selon la formule (I) y se situe dans la plage de 200 à 35 000,
en particulier dans la plage de 800 à 30 000.
6. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que dans les composés selon la formule (I), par unité d'anhydroglucose RCell, n a une valeur moyenne de 0,01 à 1, en particulier de 0,1 à 0,8 ou des proportions
correspondantes de radicaux R3, qui correspondent au groupement -NR1R2 sont présentes.
7. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que dans les composés selon la formule (I), la somme de m, n, p et q par unité d'anhydroglucose
RCell a une valeur moyenne de 0,01 à 4, en particulier de 0,1 à 2 et de manière particulièrement
préférée de 0,8 à 2.
8. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que les composés selon la formule (I) contiennent, outre les groupes portant l'atome
d'azote tertiaire, des groupes méthyle, éthyle, propyle, hydroxyéthyle et/ou hydroxypropyle.
9. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le composé selon la formule (I) présente un poids moléculaire moyen Mw supérieur à 10000, en particulier supérieur à 30 000 g/mole.
10. Utilisation selon la revendication 9, caractérisée en ce que le composé selon la formule (I) présente un poids moléculaire moyen Mw entre 50 000 et 800 000, en particulier entre 200 000 et 600 000 g/mole.
11. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que l'agent contient des complexants, en particulier des complexants organiques, avantageusement
solubles dans l'eau, de manière particulièrement préférée des complexants présentant
des groupes acides, de manière extrêmement préférée l'acide citrique et/ou ses sels
de métal alcalin.
12. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que l'agent se trouve sous forme solide, en particulier sous forme de poudre, de granulat,
de produit extrudé, de corps façonnés pressés et/ou fondus ou sous forme de comprimés,
de manière particulièrement préférée sous forme liquide, en particulier sous forme
de dispersion, de suspension, d'émulsion, de solution, de microémulsion, de gel ou
de pâte.
13. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que l'agent contient des enzymes, de préférence choisies dans le groupe des protéases
et/ou des amylases et/ou des cellulases.
14. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que l'agent se trouve sous forme de portion dans une enveloppe totalement ou partiellement
soluble dans l'eau.