| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 820 903 A3 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
| (88) |
Veröffentlichungstag A3: |
|
06.06.2012 Patentblatt 2012/23 |
| (43) |
Veröffentlichungstag A2: |
|
22.08.2007 Patentblatt 2007/34 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.02.2007 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
|
Benannte Erstreckungsstaaten: |
|
AL BA HR MK RS |
| (30) |
Priorität: |
21.02.2006 DE 102006007980
|
| (71) |
Anmelder: Messer Group GmbH |
|
65812 Bad Soden (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Hatz, Gottfried
8461, Ehrenhausen (AT)
- Tauchmann, Jens
47269, Duisburg (DE)
|
|
| |
|
| (54) |
Vorrichtung und Verfahren zum Bodengefrieren |
(57) Um bei Tiefbauarbeiten, etwa im Schacht-, Gruben-, Stollen- oder Tunnelbau, Personal
und Gerät vor Erd- und Wassereinbrüchen zu schützen, wird häufig die Technik des Erdreichgefrierens
angewandt. Dabei kommen so genannte Gefrierlanzen zum Einsatz. Solche Gefrierlanzen
umfassen einen an seiner einen Stirnseite mit einem Gefrierrohrboden geschlossenes
Gefrierrohr, in dessen Innenraum ein oberhalb des Gefrierrohrbodens endendes Innenrohr
angeordnet ist. Durch Beschickung der Gefrierlanzen mit einem Kältemittel, beispielsweise
flüssiger Stickstoff, wird der umgebende Boden gekühlt, bis sich rings um die Gefrierlanze
ein Frostkörper bildet. Nachteilig beim Einsatz der Gefrierlanzen nach dem Stande
der Technik ist, dass keine Tiefbauarbeiten in dem mit Gefrierlanzen belegten Frostkörper
vorgenommen werden können, da die Gefrierlanzen zu einer Beschädigung einer Erdbearbeitungsmaschine
führen können.
Erfindungsgemäß sind das äußere Gefrierrohr und das Innenrohr einer Gefrierlanze zumindest
abschnittsweise aus einem spröden Material aufgebaut. Nach Herstellung des Gefrierkörpers
kann die Gefrierlanze bei der Bodenbearbeitung von der Bearbeitungsmaschine zerstört
werden, ohne dass die Maschine dabei beschädigt wird. Dadurch werden auch Tiefbauarbeiten
in einem mit Gefrierlanzen bestückten Frostkörper möglich. Als Material dient dabei
insbesondere ein Verbundwerkstoff aus einem thermoplastischen Kunststoff und einem
thermisch gut leitenden Füllstoff, etwa Kohle oder Metall.

