(19)
(11) EP 1 996 487 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
06.06.2012  Patentblatt  2012/23

(21) Anmeldenummer: 07703214.2

(22) Anmeldetag:  01.02.2007
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B65D 19/38(2006.01)
B65D 71/00(2006.01)
B65D 85/66(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2007/000885
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2007/093287 (23.08.2007 Gazette  2007/34)

(54)

MEHRFACH VERWENDBARE TRANSPORTEINHEIT FÜR FOLIENROLLEN UND DERGLEICHEN

MULTIPLE-USE TRANSPORTING UNIT FOR SHEET-MATERIAL ROLLS AND THE LIKE

UNITE DE TRANSPORT A USAGES MULTIPLES POUR ROULEAUX DE FEUILLES ET SIMILAIRES


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE IT

(30) Priorität: 16.02.2006 DE 102006007332

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
03.12.2008  Patentblatt  2008/49

(73) Patentinhaber: Schoeller Arca Systems GmbH
82049 Pullach (DE)

(72) Erfinder:
  • BRUNSMANN, Jochen
    81477 München (DE)
  • HENKE, Lutz
    80638 München (DE)

(74) Vertreter: Bockhorni, Josef et al
Bockhorni & Kollegen Patent- und Rechtsanwälte Elsenheimerstrasse 49
80687 München
80687 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 067 656
US-A- 5 100 076
EP-A- 1 705 134
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Lager- und Transporteinheit für Folienrollen und dgl. gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.

    [0002] Zum Transport von Kunststofffolien und anderen Materialbahnen vom Hersteller zum Verwender beziehungsweise Weiterverarbeiter werden die kontinuierlich hergestellten Folienbahnen herstellerseitig auf Rollen, meist Papierrollen, sog. Wickelkernen, zu einem Wickel (Coil) aufgewickelt. Je nach Breite der Folienbahn weisen solche Wickel unterschiedliche axiale Längen auf, wobei durchaus axiale Längen von 1700 mm möglich sind. Je nach Folienbandbreite, Wickellänge, Kunststoffmaterial und Materialstärke können solche Wickel eine Masse von bis zu 600 kg und darüber.

    [0003] Um solche Wickel sicher und schadenfrei vom Hersteller zum Verwender transportieren zu können sind daher geeignete Transportverpackungen erforderlich, die je nach Transportlage bzw. Transportstellung des Wickels ein Kippen oder Wegrollen des Wickels verhindern sollen. Hierzu sind Transporteinheiten mit Holzpaletten bekannt, wobei an den Schmalseiten oder den Längsseiten dieser Holzpaletten nach oben stehende Sperrholzplatten mit Abstand zueinander befestigt werden, die als Stützwangen für die Wickel dienen. Diese im Wesentlichen quadratisch ausgebildeten Sperrholzplatten weisen eine in der Regel kreisrunde Öffnung bzw. Stecköffnung auf. Zwischen diesen beiden quadratischen Sperrholzplatten wird daraufhin der Wickel axial derart angeordnet, dass die Enden seines rollenartigen Wickelkern mit den Öffnungen in den Sperrholzplatten in Überdeckung kommen, und durch von außen her durch die Öffnungen der Sperrholzplatten hindurch geführte Haltehülsen für die Rollen gehalten werden. Der Wickel ist somit durch die Sperrholzplatten an seinen beiden axialen Enden in axialer Richtung und durch die in seinen Wickelkern eingreifenden Hülsen in radialer Richtung gesichert. Durch das Aufeinanderstellen der entsprechenden Sperrholzplatten können Transporteinheiten mit mehreren übereinander angeordneten Wickeln gebildet werden.

    [0004] Zur Befestigung der Sperrholzplatten auf den Holzpaletten kommen bevorzugt U-Profile aus Stahl zum Einsatz, die mit ihrem Steg auf die Holzpalette arretiert, bspw. festgenagelt oder festgeschraubt werden, wobei deren Schenkel bezogen auf die Palettenladefläche nach oben wegstehen, so dass zwischen diese Schenkel die betreffende Sperrholzplatte eingesetzt und durch Nägel, Schrauben oder dgl befestigt werden kann. Zur Verbindung mehrerer Sperrholzplatten nebeneinander oder übereinander können in gleicher Weise Doppel-U-Profile verwendet werden. Häufig wird eine solche Verpackung für Wickel abschließend mit einer Schrumpffolie oder Bändern eingefasst, um die Stabilität der Transporteinheit zusätzlich zu erhöhen.

    [0005] Ein wesentlicher Nachteil dieser Transporteinheiten besteht darin, dass die diversen Einzelelemente der Transporteinheit, dies sind die Paletten, die Sperrholzplatten, die Steckhülsen, die U-Profile, die Rollen (Wickelkerne) und diverse Montagskleinmittel beim Verwender entsorgt werden müssen. Dies liegt unter anderem daran, dass die Holzteile der Verpackung meist nicht für die mehrfache Verwendung ausgelegt sind. Für den Hersteller der Folienbahnen bedeutet dies einen immensen logistischen Aufwand, um kontinuierlich die Einzelteile für das Herrichten der Transport- bzw. Verpackungseinheiten bereit zu stellen, was auch mit hohen Kosten verbunden ist. Andererseits stellt eine solche Wegwerflösung im Sinne des Umweltschutzes eine unbefriedigende Lösung dar.

    [0006] Fernerhin ergibt sich das Problem, dass die aus Holz gebildeten Verpackungsteile, insbesondere die Sperrholzplatten Feuchtigkeit aufnehmen können, und dadurch dann ihre Festigkeit einbüßen. Daher sind diese Transporteinheiten meist auch nicht über längere Zeit lagerbar. Dieses grundlegende Problem ergibt sich auch dann, wenn die Transporteinheiten Regen ausgesetzt sind, bspw. auf einer nicht überspannten LKW-Ladefläche.

    [0007] Aus der DE 10127120 A1 sind die merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1 bekannt.

    [0008] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Lager- und Transporteinheit für aufgewickelte Kunststoff-Folienbänder (Wickel) und dergleichen bereit zu stellen, die bei einfachem und robustem Aufbau eine einfache Montage der Transporteinheit und eine sichere Aufnahe der Wickel bei mehrfacher Wiederverwendung der Einheit ermöglicht. Gleichzeitig soll eine platzsparende Rückführung der Transporteinheit gewährleistet werden.

    [0009] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Lager- und Transporteinheit gemäß den Merkmalen des Anspruches 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der abhängigen Unteransprüche.

    [0010] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, eine Lager- und Transporteinheit bereitzustellen, die im Wesentlichen so konzipiert ist, dass sich deren Einzelteile (Module) auf den jeweiligen Lager- bzw. Transportfall abgestimmt miteinander kombinieren lassen. Gleichzeitig sind die Module aber auch so aufeinander abgestimmt und ausgebildet, dass ein platzsparender Rücktransport der Module möglich ist. Durch die konstruktive Ausgestaltung der die Lager- und Transporteinheit bildenden Module ist somit ein platzsparender Rücktransport sowie die Wiederverwendung dieser Einzelteile ermöglicht, so dass diese Module lange Zeit zur Bildung entsprechender Transporteinheiten genutzt werden können.

    [0011] Vorteilhaft sind die Einzelteile (Module) der Lager- und Transporteinheit aus Kunststoff, insbesondere jedoch aus recyceltem Kunststoff gebildet. Dies trägt dem Umweltschutzgedanken Rechnung. Indem die Einzelteile und demnach auch die damit hergerichtete Lager- und Transporteinheit aus Kunststoff gebildet sind, wir Vorteilhaft eine Unempfindlichkeit gegen Feuchtigkeit, insbesondere Regenwasser erreicht.

    [0012] Durch die im folgenden beschriebenen Maßnahmen sind die Stützwangen als auch die Tragkufen äußerst stabil und gleichzeitig gewichtseinsparend ausgebildet. Gerade letzteres trägt ebenfalls dem Gedanken der Rückführung Rechnung.

    [0013] Durch die stabile Ausgestaltung der Tragkufen und der Stützwangen als Hohlbauteile mit geschlossenen Oberflächen, was zu Reinigungszwecken vorteilhaft ist, oder als Bauteile mit sichtseitig geschlossenen ebenen Flächen mit rückseitig angeordneten Verrippungen oder Stützstegen, sowie einer einfachen Halteanordnung und Befestigungstechnik der die Lager- und Transporteinheit bildenden Einzelteile, wird den zu transportierenden Wickeln ein bestmöglichster Halt geboten, was die Sicherheit, insbesondere beim Verladen solcher Lager- und Transporteinheiten, erhöht; dies ist v. a. wegen der teilweise recht hohen Massen solcher Wickel (bis > 600 kg) von Bedeutung.

    [0014] Erfindungsgemäß werden die Stützwangen durch einen formschlüssigen Eingriff von Eingriffsgliedern in eine korrespondierende Ausnehmung in den Tragkufen oder umgekehrt gehalten und zusätzlich mit mehreren Befestigungsmechanismen (beispielsweise Verspannelementen) befestigt, wodurch sich im Vergleich zu den bisherigen Lösungen ein sehr stabiler Aufbau für die Wickelaufnahme ergibt.

    [0015] Gleichzeitig kann der Abstand der parallel zueinander beabstandeten Stützwangen so eingestellt werden, dass der Wickel (bzw. die Wickel, falls mehrere Wickel in einer Lager- und Transporteinheit aufgenommen werden sollen) entsprechend der Länge seines Wickelkerns exakt eingesetzt werden kann oder sogar mit leichtem Übermaß wodurch sich im Gesamten eine zusätzliche Stabilisierung der Lager- und Transporteinheit ergibt, so dass der Gesamtaufbau einer solchen Lager- und Transporteinheit eine bisher im Stand der Technik nicht erreichte Stabilität aufweist.

    [0016] Weitere Vorteile ergeben sich aus den nachfolgend anhand der Figuren beschriebenen Ausführungsbeispielen. Es zeigen:
    Fig. 1 a
    eine Lager- und Transporteinheit gemäß der Erfindung.
    Fig.
    1b eine Lager- und Transporteinheit gemäß Fig. 1a jedoch mit kurze Tragkufen.
    Fig. 1c
    eine Lager- und Transporteinheit gemäß Fig. 1b, bei der zwei Wickel übereinander liegend angeordnet sind.
    Fig.
    1d eine Lager- und Transporteinheit gemäß Fig. 1b, bei der zwei Wickel nebeneinander liegend angeordnet sind und bei der eine breitere Mittentragkufe verwendet wird.
    Fig. 2a
    eine alternative Lager- und Transporteinheit für zwei Wickel, bei der die Stützwangen längs stehend auf den Tragkufen angeordnet sind.
    Fig. 2b
    eine Lage- und Transporteinheit gemäß der Fig. 2a, wobei eine zweite Etage von Wickeln angeordnet ist.
    Fig. 3
    eine weitere Lager- und Transporteinheit für eine Vielzahl von kleinen Wickeln, die axial stehend aufgenommen sind.
    Fig. 4a
    eine erste Kombinationsmöglichkeit der Anordnung der Einzelteile für die Lager- und Transporteinheit, zur Lagerung oder für den Rücktransport.
    Fig. 4b
    die Anordnung der Fig. 4a in einer Explosionsdarstellung.
    Fig. 4c
    eine alternative Anordnung der Modulteile für die Lagerung bzw. für den Rücktransport.
    Fig. 5
    die konkrete Ausgestaltung einer Stützwange.
    Fig. 6
    die konkrete Ausgestaltung eines Befestigungsmechanismus der Stützwangen auf den Tragkufen.


    [0017] Fig. 1a zeigt eine mit 1 bezeichnete Lager- und Transporteinheit für eine aufgewickelte Folienbahn (Wickel) 2. Der Wickel 2 wird in axialer Längserstreckung zwischen zwei Seitenteilen bzw. Stützwangen 3 derart gehalten, dass die Längsachse des Wickels im Wesentlichen einer Flächenormalen der Haupterstreckungsebene (Hauptfläche) der Stützwange 3 entspricht. Die Hauptfläche der Stützwangen 3 ist im Wesentlichen quadratisch ausgebildet, kann aber ebenso auch rechteckig ausgestaltet sein.

    [0018] Eine Stützewange 3 weist eine Dicke (Stärke) auf, die im Verhältnis zu den Seitenabmessungen der Hauptfläche gering ist. Vorzugsweise entspricht eine Seitenlänge einem ganzzahligen Vielfachen der Dicke. Die Stützwange 3 weist mehrere sich von der vorderen Hauptfläche im Wesentlichen senkrecht durch das Halteteil 3 erstreckende und vorzugsweise kreisrunde Durchgangsöffnungen bzw. Stecköffnungen 4 auf, wobei eine Stecköffnung 4a im Flächenschwerpunkt der Hauptfläche angeordnet ist, sodass die Achse dieser zentralen Durchgangsöffnung 4a im Wesentlichen den Schnittpunkt der Diagonalen der Hauptfläche durchläuft. Die Stützwange 3 ist an wenigstens einer Seitenflächen bzw. Randfläche mit Ausnehmungen bzw. Vertiefungen 5 versehen, auf deren Funktion weiter unten noch näher eingegangen wird. Diese Vertiefungen bzw. Ausnehmungen können durchgängig oder aber mit Unterbrechungen ausgebildet sein.

    [0019] Eine Zentrier- bzw. Befestigungshülse 6 an je einem axialen Ende des Wickels 2 hält diesen in seiner Position. Die Befestigungshülse 6 wird hierzu von der frei zugänglichen Hauptseite (Vorderseite) der Stützwange 3 durch eine Stecköffnung 4 bzw. 4a,(wie in Fig. 1a dargestellt durch die zentrale Durchgangsöffnung 4a) gesteckt, bzw. eingedreht oder dgl. und greift in das Innere des nicht dargestellten Wickelkerns ein, auf der die Folienbahn aufgewickelt ist, so dass diese sowohl in axialer Richtung als auch in radialen Richtungen mit einem mehr oder minder großen Spiel fixiert ist. Die Zentrier- bzw. Befestigungshülse 6 kann an einem Ende mit einem axial nach außen vorstehenden Flansch versehen sein, der einen Anschlag beim Einsetzen bildet und somit ein Durchrutschen durch die Durchgangsöffnung 4 bzw. 4a verhindert.

    [0020] Die Stützwangen bzw. Halteteile 3 sind auf zwei kufenartigen Fußteilen sog. Tragkufen 7 angeordnet, wobei in der Anordnung gemäß Fig. 1 a die Seitenteile 3, die parallel beabstandet zueinander angeordneten Tragkufen 7 überspannen. Gemäß Darstellung sind die Stützwangen 3 an den Enden der Tragkufen 7 angeordnet. Der Abstand der beiden Stützwangen 3 auf den kufenartigen Fußteilen 7 kann jedoch variabel auf die verwendete Wickelkernlänge des Wickels eingestellt werden. Der Halte- bzw. Befestigungsmechanismus, insbesondere die in den Figuren dargestellten Befestigungsmechanismen 15, zwischen den Stützwangen bzw. Stützteilen 3 und den Tragkufen wird weiter untern noch näher beschrieben.

    [0021] Die Tragkufen 7 weisen eine axiale Längserstreckung auf, die im Wesentlichen einem Vielfachen der Breite bzw. der Höhe ihres Querschnittes entsprechen. Vorzugsweise entspricht die Länge einem ganzzahligen Vielfachen einer Seitenlänge der Stützwangen 3. Ähnlich wie die Stützwangen 3 weisen auch die kufenartigen Fußteile 7 zumindest auf ihrer Oberseite wenigstens eine Ausnehmung bzw. Vertiefung 8 auf. Ferner können die Tragkufen 7 mit Ausnehmungen 9 versehen sein, die den Eingriff eines Hebewerkzeuges (z. B. Gabelzinken eines Gabelstaplers) ermöglichen. Aus Gründen der Festigkeit sind diese Ausnehmungen 9 vorzugsweise voll umrandet, d. h. zu allen Querseitenflächen hin von Material umgeben, sodass sich oberhalb und unterhalb der Ausnehmungen 9 noch ein Materialsteg befindet.

    [0022] Bei der Herrichtung der Transporteinheit gemäß der Fig. la ergibt sich der wesentliche Vorteil gegenüber dem Stand der Technik indem der Abstand der beiden Stützwangen 3 problemlos auf die axiale Länge der Rolle d.h. des Wickelkerns, auf der die Folienbahn aufgewickelt ist, eingestellt werden kann. Die Darstellung der Fig. 1a, bei der die beiden Stützwangen 3 jeweils an den Enden der Tragkufen 7 angeordnet sind, ist demnach nur ein Sonderfall. Bei kürzeren Rollen ist es zur Vermeidung eines allzu großen Überstandes der möglich, die Tragkufen 7 in einer alternativen, kürzeren Länge bereit zu stellen, wie beispielsweise die Tragkufen 7a gemäß der Fig. 1b. Auch diese kürzeren Tragkufen 7a, sowie auch nicht dargestellte länger Tragkufen sind dabei stets Teile eines modulartigen Aufbaus dieser Transporteinheit. In jedem Fall entspricht die Länge einer Tragkufe 7 bzw. 7a vorteilhaft einem ganzzahligen Vielfachen einer Seitenlänge einer Stützwange 3.

    [0023] Die Fig. 1c zeigt eine Transporteinheit 1, die im Wesentlichen bereits aus der Fig. 1a bekannt ist. Im Unterschied zur Transporteinheit der Fig. 1a umfasst diese Transporteinheit jedoch zwei Folienwickel 2, die übereinander liegend angeordnet sind und eine gleiche axiale Ausrichtung aufweisen. Hierzu sind die Stützwangen 3 an jedem axialen Ende der Wickel 2 aufeinander stehend angeordnet, derart, dass sich ihre zugewandeten Randflächen im Wesentlichen vollständig überdecken.

    [0024] Der Vorteil dieses Aufbaus einer Transporteinheit für Folienrollen und dgl. ist darin zu sehen, dass eine optimale Ausnutzung eines zur Verfügung stehenden Transportvolumens (z. B. in einem Frachtcontainer oder auf einer LKW-Ladefläche) erreicht werden kann. Bei den Transporteinheiten gemäß dem Stand der Technik ist eine solche übereinander liegende Anordnung von Wickeln meist problematisch, da die durch ein doppeltes U-Profil gehaltenen Sperrholz-Seitenteile nur eine geringe Aufstandsfläche (Kraftübertragungsfläche) zueinander aufweisen, was den Gesamtaufbau wackelig und kippelig macht, so dass eine solch hergerichtete Transporteinheit meist durch eine zusätzliche Schrumpffolie oder ein Spannband oder dgl. stabilisiert werden muss.

    [0025] Fig. 1d zeigt zwei Lager- bzw. Transporteinheiten gemäß der Fig. 1a, die derart zu einer gemeinsamen Lager- und Transporteinheit zusammengefasst sind, dass die beiden Wickel 2 mehr oder weiniger nebeneinander liegend mit,gleicher axialer Ausrichtung angeordnet sind. In der Mitte ist eine Tragkufe 7b vorgesehen, die entsprechend breiter ausgebildet ist und vorteilhaft auch zwei Ausnehmungen 9 an ihrer Oberseite aufweist. Mit einer solchen Herrichtung einer Lager- und Transporteinheit kann z.B. der Verladeaufwand deutlich reduziert werden.

    [0026] Fig. 2a zeigt die bereits aus den Figuren 1a bis 1d bekannten Elemente in einer alternativen Anordnung, die sich vornehmlich zum Transport von Wickeln mit kleinerem Durchmesser eignet. Die hier verwendeten Stützwangen 3a sind ebenfalls mit quadratischem Umriss gestaltet, jedoch mit kürzeren Seitenlängen ausgeführt als die plattenartigen Halteteile 3 gemäß den Figuren 1a bis 1d. Die Stützwangen 3a sind gemäß der Darstellung in Fig. 2a in Längsrichtung (d.h. mit gleicher Ausrichtung wie die Tragkufen 7 bzw. 7a) stehend auf den hier nur exemplarisch kurzen Tragkufen 7a angeordnet, sodass sich die aufgenommenen bzw. gehaltenen Wickel axial quer zu den beiden parallel beabstandeten Tragkufen 7a erstrecken und nebeneinander liegend angeordnet sind. Selbstverständlich ist es auch möglich gemäß dem übergeordneten Modulgedanken, ein größeres Seitenteil 3 entsprechend den Figuren 1a bis 1d in der gleichen Art und Weise auf den Tragkufen 7 bzw. 7a anzuordnen.

    [0027] Die Fig. 2b zeigt eine Fortbildung des Aufbaus der Lager- bzw. Transporteinheit gemäß der Fig. 2a in der Art, dass zwei weitere Wickel quasi in einer Art zweiter Etage auf den dann unteren Wickeln aufgesetzt sind, wobei die Längsachsen aller Wickel im Wesentlichen gleiche Orientierung aufweisen und raumparallel ausgerichtet sind. Selbstverständlich ist es auch möglich, in der oberen Etage nur ein Wickel anzuordnen, bspw. mittig zu den beiden unteren Wickeln. Genauso ist es auch möglich, noch eine dritte Etage weiterer Wickel anzuordnen, durch Anordnung und Befestigung weiterer Stützwangen, die im Sinne der Modulidee im Übrigen auch andere quadratische oder rechteckige Seitenmaße aufweisen können.

    [0028] Fig. 3 zeigt eine weitere Lager- und Transporteinheit unter Verwendung der bereits zuvor beschriebenen Einzelteile bzw. Module. Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist eine Vielzahl von Wickeln 2a liegend in der Lager-bzw. Transporteinheitausgepommen, derart, wobei sich die Längsachsen der Wickelkerne im Wesentlichen vertikal erstrecken. Eine solche Anordnung eignet sich insbesondere für Wickel, deren Breite bezüglich der aufgewickelten Material- bzw. Folienbahn geringer ist, als der Durchmesser des Wickels selbst oder anderes formuliert, deren Durchmesser größer ist als ihre axiale Längserstreckung. Je nach Durchmesser des Wickels oder der Breite der aufgewickelten Materialbahn können die Wickel sozusagen stehend nebeneinander, hintereinander und/oder aufeinander angeordnet werden. Gemäß Fig. 3 sind insgesamt 56 Wickel in einer 4 x 2-Anordnung zu je sieben Lagen bzw. Etagen in der Lager- bzw. Transporteinheit zusammengefasst. Hierzu werden die bereits beschriebenen Stützwangen 3 bzw. 3a liegend auf zwei parallel beabstandete Tragkufen und diese dabei überbrückend angeordnet und befestigt. Gemäß Darstellung kommen hier exakt zwei Seitenteile 3a nebeneinander liegend zum Einsatz. Da die Seitenteile 3a demnach das nicht unerhebliche gesamte Gewicht der kurzen Wickel 2a tragen müssen, sind sie konstruktiv für diesen Anwendungsfall entspsrechend auszulegen. Es ist jedoch auch möglich, wie in Fig. 3 gezeigt, weitere Tragkufen 7 bzw. 7a unterhalb der liegenden Stützwangen 3 bzw. 3a zur Lastabstützung anzuordnen.

    [0029] In dieser Ausführungsvariante greifen die Wickel der untersten Lage mit ihren nach unten ragenden Wickelkernenden in die Stecköffnungen 4 der liegend auf den Tragkufen 7a angeordneten Seitenteile 3 bzw. 3a ein. Hierbei können auch Adapter in Form von Reduzier- oder Zentrierhülsen vorgesehen sein (nicht dargestellt). Zur Stützung und Stabilisierung der gesamten Lager- bzw. Transporteinheit können auch auf die Wickel 2a der obersten Lage bzw. Etage Stützwangen 3 bzw. 3a aufgesetzt werden. Wie dargestellt können die einzelnen Etagen durch Zwischenlagen aus Holz und/oder Kunststoff oder anderen geeigneten Materialien getrennt sein, die gleichzeitig auch einen unteren und/oder oberen Abschluss zu den Stützwangen 3 bzw. 3a bilden können. Die axiale Ausrichtung der in einer vertikalen Reihe übereinander angeordneten Wickel 2a kann durch die Zwischenlagen erfolgen oder aber durch Verbindungsadapter oder sonstige geeignete Maßnahmen. Nach Herrichtung einer solchen Lager bzw. Transporteinheit ist es fernerhin möglich zur Stützung des Gesamtaufbaus abschließend Spannbänder und/oder eine Schrumpffolie an zu bringen.

    [0030] Aus der Beschreibung der bisherigen Ausführungsbeispiele, d. h. der Anordnungsund Aufbaubeispiele für die Einzelteile bzw. -module ist ersichtlich, dass auch innerhalb einer Lager- bzw. Transporteinheit verschiedene Anordnungskonzepte miteinander kombinierbar sind, so dass es durchaus möglich ist, längs und quer liegende Wickel mit stehenden Wickeln in einer Lager- bzw. Transporteinheit zusammen zu fassen.

    [0031] Die Fig. 4a bis 4c zeigen Zusammenstellungsmöglichkeiten zu sogenannten Lagerund/oder Rückführungseinheiten der bereits beschriebenen Einzelmodule für den Rücktransport. Die Einzelteile einer Lage- bzw. Transporteinheit sind so ausgebildet, dass sie sich für den Rücktransport optimal zusammenstellen bzw. zusammenfassen lassen, um einerseits Lagervolumen und andererseits ein zur Verfügung stehendes Transportvolumen bestmöglich auszunutzen. Gemäß Fig. 4a sind mehrere Tragkufen zusammengefasst und bilden einen Träger mit einer quasi geschlossenen Palettenladefläche. Vorteilhaft sind hierbei Tragkufen mit gleicher Länge zusammengefasst. Auf den zusammengefassten Tragkufen können nun die packartig zusammengefasste Stützwangen stehend angeordnet und vorteilhafterweise auch befestigt werden. Um eine einheitliche Ausrichtung der Stützwangen zu erreichen und auch ein Verrutschen beim Transport zu verhindern, weisen die Stützwangen an ihren Vorderseiten Zentrierglieder bzw. Zentriernoppen 10 auf und entsprechende komplementäre Zentrierausnehmungen 14 (vgl. Fig. 5) auf ihren Rückseiten. In der Lager- bzw. Rückführungsanordnung gemäß Fig. 4a greifen die Zentrierglieder der Vorderseiten formschlüssig in die entsprechenden Zentrierausnehmungen der Rückseiten der jeweils benachbarten Stützwange ein. Vorteilhaft werden gemäß Darstellung in Fig. 4a Stützwangen gleicher Größe zusammengefasst. Es ist jedoch auch denkbar, dass Raster der Zentrierglieder bzw. der Zentrierausnehmungen übergreifend für sämtliche Stützwangengrößen gleich zu gestalten, mit dem Vorteil, dass somit auch Stützwangen unterschiedlicher Größe miteinander packartig zusammengefasst werden können.

    [0032] Gemäß der Darstellung in Fig. 4a ist vorteilhaft vorgesehen, dass die Stützwangen quer zur Längsrichtung der Tragkufen angeordnet sind. Wie ebenfalls aus der Fig. 4a hervorgeht, können weitere Tragkufen zusammengefasst werden und eine Art oberen Abschluss bildend auf den packartig zusammengefassten Stützwangen angeordnet werden. Ebenfalls ist es auch möglich weitere Tragkufen unterhalb der Stützwangen anzuordnen, die dann eben mehrere Etagen ausbilden. Genauso ist es möglich eine Rückführungseinheit zusammenzustellen, die lediglich aus Tragkufen besteht, vorzugsweise gleicher Länge.

    [0033] Fig. 4b zeigt die Anordnung gemäß der Fig. 4a in einer Explosionsdarstellung. Wie ersichtlich können die tunnelartigen Hohlräume, welche durch die Stecköffnungen der packartig zusammengefassten Stützwangen gebildet sind, gleichzeitig für den Rücktransport der Wickelkerne 13 und der Zentrier- und Befestigungshülsen 6verwendet werden, die in die tunnelartigen Hohlräume eingeschoben werden und durch das Einsetzen von Zentrier und Befestigungshülsen 6 vor dem Herausgleiten bzw. Herausfallen gesichert werden können. Vorteilhaft stabilisieren die eingesetzten Wickelkerne die Rückführungseinheit in sich, indem sie zumindest ein gegenseitiges Verrutschen der Stützwangen verhindern.

    [0034] Fig. 4c zeigt eine Rückführungseinheit, bei der die Stützwangen liegend auf den Tragkufen angeordnet sind, wobei wiederum die Zentrierglieder einer Stützwange in die Zentrierausnehmungen 14 der Rückseite einer darüber befindlichen Stützwange formschlüssig eingreifen und somit den packartigen Stapelverbund stabilisieren. In die entsprechenden tunnelartigen Hohlräume, welche wiederum durch die Stecköffnungen der Stützwangen gebildet sind, können in bekannter, wie zuvor beschriebener Weise wieder Wickelkerne eingebracht werden.

    [0035] Die Fig. 4a bis 4c sind lediglich Beispiele für die Zusammenstellung einer Rückführungseinheit. Selbstverständlich kann eine Rückführungseinheit auch in anderer Art und Weise, beispielsweise durch Kombination der zuvor beschriebenen Beispiele gebildet werden. Zur Stabilisierung einer Rückführungseinheit ist es ferner möglich, zusätzlich Spannbänder und/oder eine Schrumpffolie o. dgl. zu verwenden.

    [0036] In der Fig. 5 ist beispielhaft die konkrete Ausgestaltung einer Stützwange dargestellt. Im linken Teil der Fig. 5 ist die Vorderseite einer Stützwange 3a abgebildet. In der Stützwange 3a sind fünf Durchstecköffnungen 4 ausgebildet, wobei eine Stecköffnung 4a zentral angeordnet ist. Fernerhin sind vier Zentrierglieder 10 auf der Vorderseite angeordnet, die als Erhebungen ausgebildet sind. In der oberen Randfläche ist eine Vertiefung in Form einer Ausnehmung 5 ausgebildet, wobei diese Ausnehmung hier nur exemplarisch durchgängig ausgebildet ist. An der unteren Randfläche, d. h. an der der die Ausnehmung bzw. Ausnehmungen 5 aufweisenden Randfläche gegenüberliegenden Randfläche, sind zwei Eingriffsglieder in Form von vorstehenden, in diesem Fall nach unten vorstehenden Nasen bzw. Zapfen angeordnet.

    [0037] Im rechten Bildteil der Fig. 5 ist die Rückseite der Stützwange 3a der linken Bildseite dargestellt. Die Anordnung von Stütz- und Tragrippen ist deutlich zu erkennen, wobei diese Anordnung nur beispielhaft wiedergegeben ist. Ebenfalls sind die vier Zentrierausnehmungen 14 zu erkennen, in welche die Zentrierglieder der Vorderseite einer im Stapelverbund benachbarten Stützwange formschlüssig eingreifen, um die einzelnen Stützglieder in diesen Stapelverbund bzw. in dieser packartigen Anordnung zueinander auszurichten und den Gesamtaufbau zu stabilisieren. Alternativ kann eine Stützwange auch auf der Rückseite mit geschlossener Oberfläche ausgebildet sein. Die Stützwangen sind vorteilhaft stets einstückig aus Kunststoff gebildet und werden in einem Spritzguss-Verfahren hergestellt. Insbesondere sind die Stützwangen aus recycelten Kunststoff gebildet, bspw. aus Materialresten der zu transportierenden Folienbahnen.

    [0038] In der Explosionsdarstellung der Fig. 4b erkennt man die Eingriffsglieder 12, die zur Bildung einer Lager- bzw. Transporteinheit oder auch Rückführungseinheit in die nutartigen Vertiefungen bzw. Ausnehmungen 8 auf den Oberseiten der Tragkufen formschlüssig eingreifen. Gleiches gilt für die Übereinanderanordnung von Stützwangen gemäß den Darstellungen in Fig. 1c und 2b, wobei die Eingriffsglieder in die Ausnehmungen 5 auf den oberen Randflächen der unterhalb angeordneten Stützwangen eingreifen. Für den Fall einer liegenden Anordnung einer Stützwange 3 bzw. 3a auf den Tragkufen kann vorgesehen sein, dass hier die Zentrierglieder auf den Vorderseiten der Stützwangen in die Vertiefungen 8 der Tragkufen eingreifen. Diese technischen Maßnahmen dienen demnach der Halterung der Stützwangen auf den Kufen. Die Befestigung wird nachfolgend beschrieben.

    [0039] In Fig. 6 ist beispielhaft ein Befestigungsmechanismus für die Stützwangen auf den Tragkufen dargestellt, um der aus Einzelteilen bzw. -modulen zusammengesetzten Lager- und Transporteinheit eine hinreichende Stabilität zu verleihen. Der Befestigungsmechanismus ist vorzugsweise als Verspannelement 15 ausgebildet. Hierzu ist ein Spannzapfen einseitig in einem Kugelgelenk an der Stirnseite einer Tragkufe 7 bzw. 7a versenkt angeordnet. An dem dem Kugelgelenk gegenüber liegenden Ende des Spannzapfens 16 ist ein Spannriegel 17 mittels einer Gewindeverbindung befestigt, wobei die Hauptachse des Spannriegels 17 senkrecht zur Hauptachse des Spannzapfens 16 verläuft. Zum Befestigen einer Stützwange auf einer Tragkufe wird die Stützwange derart auf die Tragkufe aufgesetzt, dass ihre nach unten vorstehenden Eingriffsglieder in die Ausnehmungen auf der Oberseite der Tragkufen formschlüssig eingreifen (Herstellung eines Halteverbunds). Der in der Tragkufe in einer Ausnehmung versenkt angeordnete Spannzapfen 16 wird nun um das Kugelgelenk geschwenkt bis der Spannzapfen 16 mit samt dem Spannriegel 17 in eine entsprechend ausgebildete Ausnehmung in der Stützwange eingreift. Durch Drehen des Spannzapfens 16, beispielsweise mit einem Gabelschlüssel, wird der Spannriegel 17 gegen eine entsprechend ausgebildete Widerlagerfläche gezogen, was schließlich zu einer Klemmung der betreffenden Stützwange auf der Tragkufe führt. Solche Verspannelemente sind an und für sich aus dem Stand der Technik bekannt, wenn auch aus anderen Anwendungsbereichen, von daher erübrigt sich eine weiterführende detaillierte Darstellung.

    [0040] Selbstverständlich kann ein solches Verspannelement 15 auch an anderen Stellen der Tragkufen angeordnet sein oder beispielsweise auch in den Stützwangen. Alternativ ist es möglich, solche Verspannelemente als Losteile vorzusehen, die dann nur im Bedarfsfall an den entsprechenden Verbindungsstellen in die dafür vorgesehenen Ausnehmungen eingesetzt werden.

    [0041] Aus der obigen Beschreibung der Ausführungsbeispiele geht insbesondere die Modulidee hervor, die vorsieht, dass die entsprechenden Einzelteile in verschiedenen Abmessungen vorliegen können und dennoch miteinander für die Herrichtung einer Lager- bzw. Transporteinheit bzw. Rückführungseinheit kombinierbar, d. h. zueinander anordenbar und befestigbar sind.


    Ansprüche

    1. Modulartig ausgebildete Lager- und Transporteinheit umfassend:

    wenigstens einen rollenartigen Wickel (2) aus einer auf einem Wickelkern (13) aufgewickelten Materialbahn zwischen mindestens zwei gegenüberliegend angeordneten Stützwangen (3,3a), welche jeweils eine Stecköffnung (4) für die Aufnahme eines Kernendes des Wickelkerns aufweisen; und

    mindestens zwei parallel und mit Abstand zueinander angeordnete Tragkufen (7, 7a), welche die zumindest zwei Stützwangen (3, 3a) tragen:

    dadurch gekennzeichnet, dass

    die zumindest zwei Stützwangen (3, 3a) und die zumindest zwei Tragkufen (7, 7a) durch nutartige Ausnehmungen (8) und entsprechende Engriffsglieder (12) formschlüssig verbunden sind, wobei sich die nutartigen Ausnehmungen (8) in Längsrichtung entlang der Oberseite jeder Tragkufe (7, 7a) erstrecken und dadurch der Abstand der Stützwangen entsprechend der Wickelkernlänge einstellbar sind.


     
    2. Lager- und Transporteinheit gemäß Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Tragkufen (7, 7a) und die Stützwangen (3, 3a), vorzugsweise einstückig, aus Kunststoff gebildet sind.
     
    3. Lager- und Transporteinheit gemäß Anspruch 2,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die nutartigen Ausnehmungen (8) und die entsprechenden Eingriffsglieder (12) jeweils einstückig mit den Tragkufen (7, 7a) und den Stützwangen (3, 3a) ausgebildet sind.
     
    4. Lager- und Transporteinheit gemäß einem der vorherigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Tragkufen (7, 7a) langgestreckt ausgebildet sind und deren Länge mindestens der Seitenlänge einer der Stützwangen (3, 3a) oder einem ganzzahligen Vielfachen davon entspricht.
     
    5. Lager- und Transporteinheit gemäß einem der vorherigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    jede der Tragkufen (7, 7a) Eingriffsausnehmungen (9) für den Eingriff eines Gabelstaplers aufweist, die zur Längserstreckungsrichtung der Tragkufe senkrecht angeordnet sind.
     
    6. Lager- und Transporteinheit gemäß Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    jede der Tragkufen (7, 7a) zwei Eingriffsausnehmungen (9) aufweist, die zur Längserstreckungsrichtung der Tragkufe senkrecht angeordnet sind, wobei die Eingriffsausnehmungen symmetrisch zur jeden Tragkufenmitte angeordnet sind.
     
    7. Lager- und Transporteinheit gemäß einem der vorherigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    jede der Stützwangen (3, 3a) eine Anzahl von Stecköffnungen (4) aufweist, die vorzugsweise in einem regelmäßige Raster angeordnet sind.
     
    8. Lager- und Transporteinheit gemäß einem der vorherigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    jede der Stützwangen (3, 3a) mindestens ein der Eingriffsglieder (12) in Form einer von der Randfläche vorstehenden Nase oder Zapfens aufweist, wobei diese Randfläche der die vorzugsweise durchgängig ausgebildete nutartige Ausnehmung (5) aufweisenden Randfläche gegenüberliegt.
     
    9. Lager- und Transporteinheit gemäß einem der vorherigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    jede der Stützwangen (3, 3a) Zentrierglieder (10), vorzugsweise in Form von Zentriernoppen, und komplementären Zentrierausnehmungen (14) aufweist.
     
    10. Lager- und Transporteinheit gemäß einem der vorherigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Seitenlänge jeder der Stützwangen (3, 3a) einem ganzzahligen Vielfachen deren Dicke entspricht.
     
    11. Lager- und Transporteinheit gemäß einem der vorherigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    jede der Stützwangen (3, 3a) stehend auf den beabstandet angeordneten Tragkufen (7, 7a) und diese dabei überbrückend angeordnet ist.
     
    12. Lager- und Transporteinheit gemäß Anspruch 11,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    jede der Stützwangen (3, 3a) an den Enden der Tragkufen (7, 7a) angeordnet ist und bündig mit den Stirnflächen der Tragkufen (7, 7a) abschließt.
     
    13. Lager- und Transporteinheit gemäß Anspruch 11 oder 12,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    sie mindestens mit einer mittleren Tragkufe (7b) insgesamt drei parallele Tragkufen (7, 7a) aufweist, wobei sich jede der Stützwangen (3, 3a) auf der mittleren Tragkufe (7b) abstützt.
     
    14. Lager- und Transporteinheit gemäß Anspruch 13,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die mittlere Tragkufe (7b) in Bezug auf die anderen Tragkufen (7, 7a) entsprechend breiter ausgebildet ist und eine zweite parallele nutartige Ausnehmung (8) aufweist.
     
    15. Lager- und Transporteinheit gemäß einem der Ansprüche 1 bis 14,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    wenigstens eine der Stützwangen (3, 3a) in Längsrichtung stehend auf einer der Tragkufen (7, 7a) angeordnet ist, sodass die Achsausrichtung des Wickels quer zur Längserstreckungsrichtung einer der Tragkufen (7, 7a) ist.
     
    16. Lager- und Transporteinheit gemäß einem der Ansprüche 1 bis 14,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    zwei oder mehrere Stützwangen (3, 3a) stehend auf je einer Tragkufe (7, 7a) angeordnet sind, wobei die Länge jeder der Tragkufen (7, 7a) der doppelten oder entsprechenden mehrfachen Seitenlänge jeder der Stützwangen (3, 3a) entspricht.
     
    17. Lager- und Transporteinheit gemäß einem der Ansprüche 11 bis 16,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Stützwangen (3, 3a) obere Stützwangen (3, 3a) aufweisen, die auf die darunter angeordneten Stützwangen (3, 3a) aufgesetzt sind, wobei die Eingriffglieder (12) der oberen Stützwangen (3, 3a) in die nutartigen Ausnehmung (5) der darunter angeordneten Stützwangen (3, 3a) formschlüssig eingreifen.
     
    18. Lager- und Transporteinheit gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    jede der Stützwangen (3, 3a) die beabstandet angeordneten Tragkufen (7, 7a) überbrückt, wobei vorzugsweise mehrere Stützwangen (3, 3a) nebeneinander in Längserstreckungsrichtung auf den beabstandet angeordneten Tragkufen (7, 7a) angeordnet sind.
     
    19. Lager- und Transporteinheit gemäß einem der vorherigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    diese Haltehülsen (6) zum Zentrieren, Befestigen oder Aufnehmen der Wickelkerne (13) aufweist.
     
    20. Lager- und Transporteinheit gemäß Anspruch 19,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Haltehülse (6) eine an einem axialen Ende angeformte radial nach außen vorstehende Schulter aufweist, die als Anschlag oder Durchrutschsicherung dient und die Haltehülsen (6) vorzugsweise aus Kunststoff gebildet sind.
     
    21. Lager- und Transporteinheit gemäß Anspruch 1 bis 11,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Stützwangen (3, 3a) für den Rücktransport stehend und quer zur Längsrichtung der Tragkufen (7, 7a) packartig zusammengefasst angeordnet sind, wobei benachbarte Stützwangen (3, 3a) durch das Zusammenwirken der Zentrierglieder (10, 14) lagefixiert sind.
     
    22. Lager- und Transporteinheit gemäß Anspruch 1 bis 11,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Stützwangen (3, 3a) für den Rücktransport stapelartig übereinander fliegend und quer zur Längsrichtung der Tragkufen (7, 7a) angeordnet und durch die zusammenwirkenden Zentrierglieder (10, 14) lagefixiert sind.
     
    23. Lager- und Transporteinheit gemäß Anspruch 21 oder 22,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    mehr als zwei Tragkufen (7, 7a, 7b) nebeneinander, vorzugsweise sich an ihren Seitenflächen berührend, angeordnet sind, und den Träger zur Aufnahme der Stützwangen (3, 3a) bilden.
     
    24. Lager- und Transporteinheit gemäß Anspruch 21, 22 oder 23,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    auf den packartig zusammengefassten Stützwangen (3, 3a) weitere Tragkufen (7, 7a) angeordnet sind.
     


    Claims

    1. A modular construction storage- and transport unit comprising:

    at least one coil (2) in a roll configuration, comprised of a material web wound onto a winding core (13), between at least two support walls (3, 3a), which are disposed opposite to one another, and which are each provided with an insertion opening (4) for receiving a core end of the winding core; and at least two support skids (7, 7a), which are disposed parallel and at a distance to one another, and which are supporting the at least two support walls (3, 3a)

    characterized in that

    the at least two support walls (3, 3a) and the at least two support skids (7, 7a) are connected in an interlocking manner by groove shaped recesses (8) and corresponding engagement members (12), wherein the groove shaped recesses (8) are longitudinally extending along the upper side of each support skid (7, 7a) and that the distance of the support walls is adjustable thereby according to the length of the winding core.


     
    2. A storage- and transport unit according to claim 1, wherein the support skids (7, 7a) and the support walls (3, 3a) are preferably integrally formed from plastic.
     
    3. A storage- and transport unit according to claim 2, wherein recesses (8) and the engagement members (12) are configured integrally respectively with the support skids (7, 7a) and the support walls (3, 3a).
     
    4. A storage- and transport unit according to one of the preceding claims, wherein the support skids (7, 7a) are configured elongated and their length corresponds at least to the lateral length of a support wall (3, 3a) or to an integer multiple thereof.
     
    5. A storage- and transport unit according to one of the preceding claims, wherein the support skids (7, 7a) comprise engagement recesses (9), transversal to the direction of longitudinal extension, for engagement by a forklift.
     
    6. A storage- and transport unit according to claim 5, wherein the support skids (7, 7a) comprise two engagement recesses (9) transversal to their direction of longitudinal extension, wherein said engagement recesses are disposed symmetrical with reference to the center of the skid.
     
    7. A storage- and transport unit according to one of the preceding claims, wherein the support walls (3, 3a) comprise a number of insertion openings (4), which are disposed in a periodical pattern.
     
    8. A storage- and transport unit according to one of the preceding claims, wherein the support walls (3, 3a) comprise at least one engagement member (12) configured as a lug or pinion protruding from the rim surface, wherein this rim surface, which is disposed opposite to the rim surface, comprises groove shaped recess (5), which is preferably continuous.
     
    9. A storage- and transport unit according to one of the preceding claims, wherein the support walls (3, 3a) comprise centering members (10), preferably configured as centering pins, and complementary centering recesses (14).
     
    10. A storage- and transport unit according to one of the preceding claims, wherein the lateral length of the support walls (3, 3a) substantially corresponds to an integer multiple of its thickness.
     
    11. A storage- and transport unit according to one of the preceding claims, wherein the support walls (3, 3a) are disposed standing on the offset support skids (7, 7a), while bridging them.
     
    12. A storage- and transport unit according to claim 17, wherein the support walls (3, 3a) are disposed at the ends of the support skids (7, 7a), terminating flush with the front faces of the support skids (7, 7a).
     
    13. A storage- and transport unit according to claim 11 or 12, wherein the unit comprises a total of three parallel support skids (7, 7a), together with at least a central skid (7b) wherein each support wall (3, 3a) is supported on the center support skid (7b).
     
    14. A storage- and transport unit according to claim 13, wherein the center support skid (7b) is made broader with reference to the other support skids (7, 7a) and is provided with a second parallel groove shaped recess (8).
     
    15. A storage- and transport unit according to one of the claims 1 through 14, wherein at least one support wall (3, 3a) is disposed with its direction of longitudinal extension standing on one support skid (7, 7a) each, so that the axis alignment of the coil is transversal to the direction of the longitudinal extension of the support skids (7, 7a).
     
    16. A storage- and transport unit according to one of the claims 1 through 14, wherein two or plural support walls (3, 3a) are disposed standing on one support skid (7, 7a) each, wherein the length of the support skids (7, 7a) corresponds to the double or corresponding multiple lateral length of the support walls (3, 3a).
     
    17. A storage- and transport unit according to one of the claims 11 through 16, wherein the support walls (3, 3a) comprise upper support walls (3, 3a) which are placed onto support walls (3, 3a) which are disposed below thereto, wherein the engagement members (12) of the upper support walls (3, 3a) engage the groove shaped recess (5) of the support walls (3, 3a), disposed there under.
     
    18. A storage- and transport unit according to one of the claims 1 through 11, wherein the support walls (3, 3a) are disposed lying on the offset support skids (7, 7a), thus bridging them, wherein preferably plural support walls (3, 3a) are disposed lying adjacent to one another in the direction of longitudinal extension on the offset support skids (7, 7a).
     
    19. A storage- and transport unit according to one of the preceding claims, comprising support sleeves (6) for centering, mounting or receiving the winding cores (13).
     
    20. A storage- and transport unit according to claim 19, wherein the support sleeve (6) comprises a radially outward protruding shoulder formed at one axial end, wherein said shoulder serves as a stop or slip-through safety and wherein the support sleeves (6) are preferably formed from plastic material.
     
    21. A storage- and transport unit according to claim 1 through 11, wherein the support walls (3, 3a) are disposed for the retrieval transport, standing in a combined pack and transversal to the longitudinal direction of the support skids (7, 7a), wherein adjacent support walls (3, 3a) are fixed in position by the interaction of the centering members (10, 14).
     
    22. A storage- and transport unit according to claim 1 through 21, wherein the support walls (3, 3a) are disposed lying on top of one another in a stack and transversal to the longitudinal direction of the support skids (7, 7a) and fixed in position by the interacting centering members (10, 14) for retrieval transport.
     
    23. A storage- and transport unit according to claim 21 or 22, wherein more than two support skids (7, 7a, 7b) are disposed adjacent to one another, preferably contacting at their lateral surfaces, and forming the support for receiving the support walls (3, 3a).
     
    24. A storage- and transport unit according to claim 21, 22 or 23, wherein additional support skids (7, 7a) are disposed on the support walls (3, 3a), combined in a packet.
     


    Revendications

    1. Unité de transport et de stockage conformée de façon modulaire, ladite unité comportant :

    au moins un enroulement (2) de type rouleau constitué d'une bande de matière enroulée sur un mandrin d'enroulement (13) entre au moins deux joues d'appui (3, 3a) qui sont disposées l'une en face de l'autre et qui comportent chacune une ouverture enfichable (4) destinée à recevoir une extrémité de mandrin du mandrin d'enroulement; et

    au moins deux patins de support (7 ,7a) qui sont disposés parallèlement l'un à l'autre et à distance l'un de l'autre et qui supportent les au moins deux joues d'appui (3, 3a) ;

    caractérisée en ce que
    les au moins deux joues d'appui (3, 3a) et les au moins deux patins de support (7, 7a) sont reliés par complémentarité de formes par des évidements (8) de type gorge et des éléments d'engagement (12) correspondants, les évidements (8) de type gorge s'étendant dans la direction longitudinale le long du côté supérieur de chaque patin de support (7, 7a) et les joues d'appui pouvant de cette façon être réglées en fonction de la longueur du mandrin d'enroulement.
     
    2. Unité de transport et de stockage selon la revendication 1, caractérisée en ce que les patins de support (7, 7a) et les joues d'appui (3, 3a) sont formés, de préférence d'une seule pièce, à partir d'une matière synthétique.
     
    3. Unité de transport et de stockage selon la revendication 2, caractérisée en ce que les évidements (8) de type gorge et les éléments d'engagement (12) correspondants sont conformés d'une seule pièce respectivement avec les patins de support (7, 7a) et les joues d'appui (3, 3a).
     
    4. Unité de transport et de stockage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les patins de support (7, 7a) sont conformés de façon à s'étendre longitudinalement et leur longueur correspond au moins à la longueur latérale d'une des joues d'appui (3, 3a) ou à un multiple entier de celle-ci.
     
    5. Unité de transport et de stockage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que chacun des patins de support (7, 7a) comporte des évidements d'engagement (9) destinés à l'engagement d'un gerbeur à fourche et qui sont disposés perpendiculairement à la direction d'extension longitudinale des patins de support.
     
    6. Unité de transport et de stockage selon la revendication 5, caractérisée en ce que chacun des patins de support (7, 7a) comporte deux évidements d'engagement (9) qui sont disposés perpendiculairement à la direction d'extension longitudinale des patins de support, les évidements d'engagement étant disposés symétriquement par rapport au milieu de chaque patin de support.
     
    7. Unité de transport et de stockage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que chacune des joues d'appui (3, 3a) comporte un nombre d'ouvertures enfichables (4) qui sont disposées de préférence selon une trame régulière.
     
    8. Unité de transport et de stockage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que chacune des joues d'appui (3, 3a) comporte au moins un des éléments d'engagement (12) se présentant sous la forme d'un ergot saillant depuis la surface de bordure, cette surface de bordure étant située en face de la surface de bordure comportant l'évidement (5) de type gorge conformée de préférence de façon traversante.
     
    9. Unité de transport et de stockage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que chacune des joues d'appui (3, 3a) comporte des éléments de centrage (10), se présentant de préférence sous la forme de boutons de centrage, et des évidements de centrage (14) complémentaires.
     
    10. Unité de transport et de stockage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la longueur latérale de chacune des joues d'appui (3, 3a) correspond à un multiple entier de son épaisseur.
     
    11. Unité de transport et de stockage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que chacune des joues d'appui (3, 3a) est disposée verticalement sur les patins de support (7, 7a) disposés à distance et de façon à les ponter.
     
    12. Unité de transport et de stockage selon la revendication 11, caractérisée en ce que chacune des joues d'appui (3, 3a) est disposée aux extrémités des patins de support (7, 7a) et arrive à fleur des faces frontales des patins de support (7, 7a).
     
    13. Unité de transport et de stockage selon la revendication 11 ou 12, caractérisée en ce qu'elle comporte au moins un patin de support médian (7b), au total trois patins de support parallèles (7, 7a), chacune des joues d'appui (3, 3a) s'appuyant sur le patin de support médian (7b).
     
    14. Unité de transport et de stockage selon la revendication 3, caractérisée en ce que le patin de support médian (7b) est conformé de façon à être relativement plus large que les autres patins de support (7, 7a) et comporte un deuxième évidement parallèle (8) de type gorge.
     
    15. Unité de transport et de stockage selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisée en ce que au moins une des joues d'appui (3, 3a) est disposée dans la direction longitudinale verticalement sur un des patins de support (7, 7a) de sorte que la direction axiale de l'enroulement est transversale à la direction d'extension longitudinale de l'un des patins de support (7, 7a).
     
    16. Unité de transport et de stockage selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisée en ce que deux ou plusieurs joues d'appui (3,3) sont disposées verticalement sur chaque patin de support (7, 7a), la longueur de chacun des patins de support (7, 7a) correspondant au double ou à un multiple de la longueur latérale de chacune des joues d'appui (3, 3a).
     
    17. Unité de transport et de stockage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que les joues d'appui (3, 3a) comporte des joues d'appui (3, 3a) supérieures qui sont placées sur les joues d'appui (3, 3a) disposées au-dessous, les éléments d'engagement (12) des joues d'appui (3, 3a) supérieures s'engageant par complémentarité de formes dans l'évidement (5) de type gorge des joues d'appui (3, 3a) disposées au-dessous.
     
    18. Unité de transport et de stockage selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que chacune des joues d'appui (3, 3a) ponte les patins de support (7, 7a) disposés à distance, plusieurs joues d'appui (3, 3a) étant disposées de préférence l'une à côté de l'autre dans la direction d'extension longitudinale sur les patins de support (7, 7a) disposés à distance.
     
    19. Unité de transport et de stockage selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que celle-ci comporte des manchons de retenue (6) destinés à centrer, fixer ou recevoir les mandrins d'enroulement (13).
     
    20. Unité de transport et de stockage selon la revendication 19, caractérisée en ce que le manchon de retenue (6) comporte un épaulement qui fait saillie radialement vers l'extérieur et est conformée au niveau d'une extrémité axiale et qui sert de butée ou de sécurité contre le glissement et les manchons de retenue (6) sont de préférence formés à partir d'une matière synthétique.
     
    21. Unité de transport et de stockage selon les revendications 1 à 11, caractérisée en ce que, pour le transport de retour, les joues d'appui (3, 3a) sont disposées verticalement et regroupées en paquet transversalement à la direction longitudinale des patins de support (7, 7a), des joues d'appui (3, 3a) adjacentes étant immobilisées par la coopération des éléments de centrage (10, 14).
     
    22. Unité de transport et de stockage selon les revendications 1 à 11, caractérisée en ce que, pour le transport de retour, les joues d'appui (3, 3a) sont disposées l'une au-dessus de l'autre par empilage et transversalement à la direction longitudinale des patins de support (7, 7a) et sont immobilisés par la coopération des éléments de centrage (10, 14).
     
    23. Unité de transport et de stockage selon la revendication 21 ou 22, caractérisée en ce que plus de deux patins de support (7, 7a, 7b) sont disposés l'un à côté de l'autre, de préférence en se touchant au niveau de leurs faces latérales, et forment le support destiné à recevoir les joues d'appui (3, 3a).
     
    24. Unité de transport et de stockage selon la revendication 21, 22 ou 23, caractérisée en ce que d'autres patins de support (7, 7a) sont disposés sur les joues d'appui (3, 3a) regroupées en paquet.
     




    Zeichnung









































    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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