[0001] Die Erfindung betrifft eine Terrain-Bearbeitungsmaschine mit einem walzenförmigen,
transversen Schrämwerkzeug. Solche Maschinen sind bekannt zur Nivellierung des Trasses
im Strassenbau, den Abbruch von Gebäuden und Anlagen, den Aushub von Gräben und Gruben,
den Abtrag von Wurzelgebilden und Felsformationen, sowie für den Felsabbau im Tunnelbau
und den Materialabbau in Minen, z.B. Gips-, Kohle- oder Salzminen. Die Achse des Schrämwerkzeugs
ist bei den Maschinen für den Trassebau in der Höhe verstellbar, jedoch unverschwenkbar,
in einem mit Raupenantrieb versehenen Fahrzeug eingebaut.
[0002] Aus der
US-Patentschrift Nr. 6,725,579 ist eine Aushubmaschine bekannt, die als Raupenfahrzeug konzipiert ist, an dem ein
in Fahrtrichtung hinten angeordneter Aushubarm angeordnet ist. Dieser ist unterteilt
in einen ersten, fahrzeugnahen Bereich und einen zweiten, fahrzeugfemen Bereich. Der
erste Bereich ist um eine Horizontalachse in der Höhe verschwenkbar. Der zweite Bereich
umfasst ein Schrämwerkzeug, das in bekannter Weise einen Kettenantrieb und beidseitig
an diesem Kettenantrieb eine Schrämwalze hat. Der zweite Bereich des Aushubarms ist
gegenüber dem ersten Bereich des Aushubarms um eine in Armrichtung gerichtete Achse
um einige Grad verschwenkbar. Dies ermöglicht, die Anpassung der Querneigung des bearbeiteten
Untergrundes.
[0003] Aus der
DE 28 16 723 ist eine selbstfahrende Fräsmaschine für den Untertage-Bergbau bekannt mit einem
über einen Drehstuhl des Fahrgestells höhen- und seitenverschwenkbar gelagerten Schneidarm.
Bei der genannten Fräsmaschine ist der Schneidarm mit seinem Drehstuhl an einem Grundrahmen
gelagert, welcher an der Kopfseite des mit einem Räderfahrwerk versehenen Fahrgestells
hubbeweglich angeordnet ist.
[0004] Bei den meisten übrigen Maschinen, welches ebenfalls schwere Geräte mit Raupenantrieb
sind, ist das walzenförmige Schrämwerkzeug an einem Arm befestigt, welcher Arm um
eine horizontale Achse verschwenkbar ist, um die Arbeitshöhe des Schrämwerkzeugs zu
definieren. Der Arm ist oft auch um eine vertikale Achse verschwenkbar, um den Arbeitsbereich
in der Breite, also quer zur Fahrtrichtung der Maschine, auszudehnen. Solche Maschinen
sind insbesondere im Tunnelbau zweckmässig, da sie die Möglichkeit bieten, das Tunnelprofil
sowohl in der Höhe als auch in der Breite auf die geplanten Dimensionen auszuweiten.
[0005] Unter transversen Schrämwerkzeugen werden Schrämwerkzeuge verstanden, die eine quer
zur Schrämrichtung verlaufende Rotationsachse haben. Ihr Vortrieb in Richtung der
Rotationsachse ist lediglich beschränkt möglich, nämlich solange die Schrämtiefe etwa
dem Abstand der Schrämmeisselspitzen von der Walzenoberfläche, auf der sie befestigt
sind, entspricht. In aller Regel sind transverse Schrämwalzen durch zwei neben einander
auf einer gemeinsamen Walzenachse liegende, walzenartige, mit Schrämmeisseln bestückte
Schrämkörper gebildet, zwischen denen der Antrieb und die Aufhängung angeordnet ist.
[0006] Solche Schrämwerkzeuge können auch an einem Baggerarm befestigt werden. Sie können
dort dem jeweiligen Bedürfnis entsprechend in zwei zueinander senkrecht stehenden
Richtungen montiert werden. Die Walzenachse steht daher senkrecht zu einer Vertikaleben
durch den Baggerarm, oder aber parallel zu dieser Ebene.
[0007] Aus den beiden Offenlegungsschriften
DE 2411244 und
DE 2 264 710 sind Maschinen zum Abfräsen von Strassendecke bekannt. Diese Maschinen besitzen ein
Fahrwerk mit Antriebsmotor und eine über eine Kardanwelle angetriebene Fräswalze.
Die Fräsewalze ist im Betrieb breiter als das Fahrgestell. Für den reinen Fahrbetrieb
der Maschine ist die Fräswalze vom Antrieb lösbar und zusammen mit einem Gestell um
90 Grad in eine Ruhestellung schwenkbar, in der sich die gesamte Fräswalze innerhalb
der äusseren Längsbegrenzungslinien der Maschine befindet. Es wird dadurch erreicht,
dass sich die auf den Nutzungsgrad günstig auswirkende Überbreite der Fräswalze beim
Transport nicht störend bemerkbar macht.
[0008] Für den Wegebau in schlecht zugänglichem Gebiet sind die bekannten Maschinen nicht
geeignet. Sie sind zu gross und zu wenig flexibel. Wege, z.B. Wanderwege, folgen engen
Kurven, denen diese bekannten Maschinen kaum folgen können, und weisen eine Breite
von 1 m bis 1,5 m auf, so dass mit solchen Maschinen, die eine Trasse von wenigstens
etwa 2 Metern verlangen, nicht darauf gefahren werden kann.
[0009] Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, eine Terrain-Bearbeitungsmaschine zu schaffen,
mit der auch Wanderwege und dergleichen gebaut werden können.
[0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss gelöst durch eine Terrain-Bearbeitungsmaschine
gemäss Anspruch 1.
[0011] In bekannter Weise ist die erfindungsgemässe Terrain-Bearbeitungsmaschine mit einem
Antrieb und mit Fortbewegungsorganen ausgerüstet. Diese Fortbewegungsorgane dienen
dazu, die Terrain-Bearbeitungsmaschine entlang einer Zentralachse der Terrairi-Bearbeitungsmaschine
fortzubewegen, bzw. die Lage dieser Zentralachse bezüglich den Himmelsrichtungen zu
schwenken, um die Maschine in die gewünschte Richtung fortzubewegen. Sie definieren
wenigstens teilweise eine Stellebene der Terrain-Bearbeitungsmaschine und tragen eine
Tragstruktur in Abstand zu dieser Stellebene. An der Tragstruktur ist im Bereich der
Zentralachse ein Schrämwerkzeug mit wenigstens einer transversen bzw. in transverser
Lage anordenbaren Schrämwalze angeordnet. Das Schrämwerkzeug kann und soll zur Bearbeitung
eines Untergrunds eingesetzt werden, auf dem die Terrain-Bearbeitungsmaschine steht.
Die Schrämwalze weist auf ihrem Walzenumfang auf die Rotationsrichtung der Schrämwalze
ausgerichtete Schrämmeissel auf und ist zum Schrämen durch einen Antrieb in Rotationsrichtung
um ihre Walzenachse rotierbar.
[0012] Bei einer solchen Maschine ist erfindungsgemäss die Walzenachse der angetriebenen
Schrämwalze um eine Lenkachse verschwenkbar ausgebildet. Daher ist die Schrämwalze
in jeder Rotationslage der Walzenachse bezüglich der Lenkachse antreibbar. Unter Lenkachse
wird eine Achse verstanden, die es erlaubt, die Walzenachse z.B. aus einer horizontalen
und senkrecht zur Zentralachse gerichteten Lage auszulenken in eine in einem Winkel
zur Zentralachse gerichtet Lage. Damit die Schrämwalze auch in ausgelenktem Zustand
im Bereich des zu bearbeitenden Untergrunds liegt und diesen bearbeiten kann, ist
die Lenkachse in Richtung der Zentralachse in Abstand zu den Fortbewegungsorganen
angeordnet. Je grösser dieser Abstand zu den Fortbewegungsorganen ist, desto grösser
ist der mögliche Schwenkwinkel der Schrämwalze, innerhalb welchem die Schrämwalze
nicht neben eine Fahrspur der Maschine gerät. Entspricht der Abstand zwischen Fortbewegungsorganen
und Lenkachse wenigstens der halben Breite der Schrämwalze, wie es erfindungsgemäss
vorgesehen ist, so kann diese bis um 90 Grad nach links und nach rechts ausgelenkt
werden, ohne neben die Fahrspur gelangen zu müssen. Bei einem Abstand zwischen der
Lenkachse und der Walzenachse von halber Spurbreite, liegt der Arbeitsbereich der
Schrämwalze immer innerhalb der Fahrspurbreite. Der Arbeitsbereich, definiert durch
die Abstände zwischen Lenkachse und Fortbewegungsorganen einerseits und zwischen Lenkachse
und Walzenachse andererseits, soll vorteilhaft erlauben, die angetriebene Walze innerhalb
der Fahrspur um 360 Grad zu drehen. Dadurch kann die Walze den Untergrund im Bereich
der Fahrspur in jeder gewünschten Richtung bearbeiten. Weiterhin schneidet die Lenkachse
die Walzenachse oder sie ist in einem Abstand zur Walzenachse angeordnet, der maximal
3/ 5 der Breite der Terrain-Bearbeitungsmaschine entspricht.
[0013] Zweckmässigerweise ist das Schrämwerkzeug derart an der Tragstruktur angeordnet,
dass die Schrämwalze über der Stellebene so angeordnet werden kann, dass ihr Walzenumfang
die Stellebene berührt. In dieser Stellung soll die Lenkachse der Schrämwalze 0 bis
maximal 45 Grad von einer Vertikalen zur Stellebene abweichen. Ist die Lenkachse eine
Vertikale zur Stellebene, so kann die Schrämwalze um diese gedreht werden und der
Kontaktbereich zwischen dem Umfang der Schrämwalze und dem Untergrund liegt in jeder
Drehstellung in der Stellebene. Eine geneigte Lenkachse liegt vorteilhaft auf einer
Vertikalebene parallel zur Zentralachse der Maschine. Bei einer geneigten Lenkachse
wird beim Auslenken der Walzenachse diese ebenfalls geneigt bezüglich der Stellebene.
Daher kann mit einer Schrämwalze mit geneigter Lenkachse sehr leicht ein gewölbtes
Querprofil eines Weges geschrämt werden.
[0014] Die Neigung der Lenkachse kann von hinten nach vorne abfallend, wie bei einem Fahrrad,
oder entgegengesetzt von hinten nach vorne ansteigend ausgebildet sein. Eine bevorzugte
Abweichung der Lenkachse von der Vertikalen zur Stellebene liegt zwischen 0 und 30
Grad. Winkel im Bereich bis 15 Grad sind besonders bevorzugt.
[0015] Wenn die Lenkachse die Walzenachse schneidet, so ergibt das einen kreisflächigen
Arbeitsbereich der Schrämwalze mit den Radius gleich der halben Schrämwalzenbreite.
Liegt die Lenkachse jedoch zwischen der Walzenachse und den Fortbewegungsorganen,
oder auch gegenüber den Fortbewegungsorganen und in Abstand zur Walzenachse, so ergibt
dies einen grösseren, jedoch ringförmigen Arbeitsbereich. Ein vorteilhafter Abstand
der Lenkachse zur Walzenachse liegt bei maximal 3/5 der Breite der Terrain-Bearbeitungsmaschine.
Damit greift der Arbeitsbereich der um 90 Grad ausgelenkten Schrämwalze nur wenig
über die Fahrspur der Maschine hinaus.
[0016] In einer einfachen Ausführungsform ist die Maschine mit einer einzigen Schrämwalze
ausgerüstet. Weiter Ausführungsformen können aber zwei und mehr Schrämwalzen haben.
Diese können zu einem, zwei oder mehreren Schrämwerkzeugen zusammengefasst sein. Eine
bevorzugte dieser Ausführungsformen zeichnet sich dadurch aus, dass das Schrämwerkzeug
zwei Schrämwalzen umfasst. Die Walzenachsen dieser beiden Schrämwerkzeuge sind um
je eine eigene Lenkachse, das heisst um zwei voneinander beabstandete Lenkachsen,
zueinander verstellbar. Dies erlaubt, die beiden Schrämwerkzeuge in unterschiedlichen
Richtungen auf den Untergrund einwirken zu lassen. Dadurch könnten die durch das Schrämen
in der Maschine auftretenden Kräfte teilweise gegen einander gerichtet werden. Weiter
kann beispielsweise abgeschrämtes Material mit ausgelenkten und rotierenden Schrämwalzen
in einer gewünschten Richtung verschoben werden. Damit lässt sich eine Trasse gestalten.
[0017] Bei vorteilhaften Ausführungsbeispielen der Erfindung umfasst das Schrämwerkzeug
ein Rahmenteil, das gegenüber der Tragstruktur verschwenkbar ist. Die Lenkachse kann
dann zwischen dem Rahmenteil und der Tragstruktur ausgebildet sein. Es kann aber die
Lenkachse auch zwischen der Schrämwalze und dem Rahmenteil und zusätzlich eine Schwenkachse
zwischen Rahmenteil und Tragstruktur ausgebildet sein. Die Ausrichtung einer solchen
Schwenkachse braucht keineswegs parallel zur Lenkachse zu sein.
[0018] Vielmehr kann das Rahmenteil um eine Achse parallel zur Zentralachse gegenüber der
Tragstruktur verschwenkbar sein, um eine Querneigung des geschrämten Untergrunds zu
definieren über eine Neigung der Schrämlinie (oder Walzenachse) zur Stellebene.
[0019] Weiter kann das Rahmenteil gegenüber der Tragstruktur um eine im Wesentlichen horizontale
Achse verschwenkbar sein, die senkrecht zur Zentralachse steht. Diese im Wesentlichen
horizontale Achse kann um die zur Zentralachse parallele Achse verschwenkbar sein.
Es kann auch umgekehrt die zur Zentralachse parallele Achse um die erwähnte im Wesentlichen
horizontale Achse verschwenkbar sein.
[0020] Weiter kann das Rahmenteil gegenüber der Tragstruktur um eine im Wesentlichen vertikale
Achse verschwenkbar sein, die senkrecht zur Zentralachse steht. Die Lenkachse fällt
dann nicht mit dieser vertikalen Achse zusammen, sondern ist zwischen dem Rahmenteil
und der oder jeder Schrämwalze ausgebildet. Weiter kann sie auch zwischen dem Rahmenteil
und den Schrämwalzen gemeinsam ausgebildet sein. Dies erlaubt weiter, das Schrämwerkzeug
neben der Fahrspur der Maschine anzuordnen, bzw. über die Fahrspur hinausragend anzuordnen,
und es erleichtert das Kurvenfahren.
[0021] Als Fortbewegungsorgane kommen Raupen, Schreiteinheiten und Räder in Frage. Auch
Kombinationen von Rädern und Schreiteinheiten, Kombinationen von Schrämwerkzeugen
und Schreiteinheiten, oder andere Kombinationen sind denkbar. Grundsätzlich können
auch Schrämwerkzeuge als Fortbewegungsorgane vorgesehen sein. Dies kann insofern geschehen,
dass die Maschine auf den Schrämwalzen abgestellt ist, oder aber gar keine anderen
Fortbewegungsorgane besitzt. In diesem Fall wird die Schrämwalze unterschiedlich eingesetzt,
nämlich teilweise als Fortbewegungsorgan, teilweise als Schrämwerkzeug, teilweise
als beides gleichzeitig.
[0022] Die Schrämwerkzeuge können in jeglicher Ausführungsform der erfindungsgemässen Maschine
als Antriebsorgane eingesetzt und für die Fortbewegung genutzt werden.
[0023] Die Fortbewegungsorgane, also Schreiteinheiten, Räder, Raupen oder Schrämwerkzeuge,
können gegenüber der Tragstruktur höhenverstellbar ausgebildet sein, um Terrainunebenheiten
auszugleichen und um ein angestrebtes Schrämergebnis einfacher zu erreichen.
[0024] Für eine koordinierte Ansteuerung der einzelnen Schrämwerkzeuge und Fortbewegungsorgane
ist es praktisch unerlässlich, eine Steuereinheit vorzusehen, die diese Koordination
computerunterstützt vornimmt. Die Befehle, die die Maschine auszuführen hat, sind
dann viel mehr Zielvorgaben, welche die Steuereinheit in die gezielte Ansteuerung
der einzelnen Antriebsorgane, Fortbewegungsorgane, Grader und Schrämwerkzeuge umsetzt
und mittels Sensoren kontrolliert. Solche Sensoren erfassen z.B. die Ausrichtung der
Maschine bezüglich der Himmelsrichtungen, der Horizontalen (Querneigung, Steigung
des Untergrunds bzw. der Maschine), Abstand der Schrämwerkzeugen zu Umgebungselementen,
Lage der Schrämwerkzeuge, Geschwindigkeit etc.
[0025] In einer besonderen Ausbauvariante solcher - oder ähnlicher und von der oben beschriebenen
Erfindung abweichender - Terrain-Bearbeitungsmaschinen ist die Maschine mit einem
Empfänger für das "Global Positioning System" (GPS) und einem Navigationssystem ausgerüstet.
Ersterer kann die Lage der Maschine in Bezug auf absolute Koordinaten feststellen,
und zweites die zu durchschreitende Route festlegen, um an einen bestimmten Ort zu
gelangen. Dies dient zur planmässigen Ansteuerung der Steuereinheit, so dass die Terrain-Bearbeitungsmaschine
einem vorgegebenen, dreidimensional festgelegten Pfad folgen kann und diesen dabei
erstellt. Eine solche Terrain-Bearbeitungsmaschine hat mit den bereits beschriebenen
gemeinsam, dass sie mit einem Antrieb und mit Fortbewegungsorganen ausgerüstet ist,
die Fortbewegungsorgane dazu dienen, die Terrain-Bearbeitungsmaschine entlang einer
Zentralachse der Terrain-Bearbeitungsmaschine fortzubewegen, wenigstens teilweise
eine Stellebene der Terrain-Bearbeitungsmaschine definieren und eine Tragstruktur
in Abstand zu dieser Stellebene tragen. Diese Tragstruktur ist im Bereich der Zentralachse
mit einem Schrämwerkzeug ausgerüstet, das wenigstens eine transverse Schrämwalze zur
Bearbeitung eines Untergrunds, auf dem die Terrain-Bearbeitungsmaschine steht, umfasst.
Diese Schrämwalze hat auf ihrem Walzenumfang auf die Rotationsrichtung der Schrämwalze
ausgerichtete Schrämmeissel und ist zum Schrämen durch einen Antrieb in Rotationsrichtung
um ihre Walzenachse rotierbar. Gemäss dieser zweiten Erfindung ist die Terrain-Bearbeitungsmaschine
mit einer elektronischen Steuerung und einem Navigationssystem (inklusive GPS-Empfänger
oder dergleichen) zur planmässigen Ansteuerung der Steuereinheit ausgerüstet, so dass
die Terrain-Bearbeitungsmaschine einem vorgegebenen, dreidimensional festgelegten
Pfad folgen kann, indem der Antrieb und das wenigstens eine Schrämwerkzeug derart
angesteuert werden, dass die Terrainbearbeitungsmaschine automatisch eine elektronisch
eingegebene Terrainmodulierung schrämt.
[0026] Eine dritte Idee besteht darin, dass bei der Maschine gemäss dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 das Schrämwerkzeug zusammen mit den Fortbewegungsorganen die Stellebene
definiert. Das heisst, dass das Schrämwerkzeug nicht angehoben werden kann, sondern
auf dem Untergrund stehen muss. Bei einer solchen einfachen Maschine definieren die
Fortbewegungsorgane lediglich eine Linie, wobei das Schrämwerkzeug in Abstand zu dieser
Linie auf dem Untergrund steht.
[0027] Wieder ein anderer Ansatz besteht darin, dass die Maschine gemäss dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 mit zwei Schrämwalzen ausgerüstet ist, deren Walzenachsen unabhängig
von einander ausrichtbar sind.
[0028] Die Erfindung wird im Folgenden anhand schematischer Zeichnungen genauer erläutert.
Es zeigt:
Fig.1 eine perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung
mit einer einzigen Schrämwalze und einem Raupenantrieb.
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels mit einer einzigen
Schrämwalze und zwei Rädern.
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines dritten Ausführungsbeispiels mit zwei unabhängig
betätigbaren Schrämwalzen und zwei Rädern.
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines vierten Ausführungsbeispiels mit zwei Schrämwalzen
und Raupenantrieb.
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines fünften Ausführungsbeispiels mit sechs unabhängig
verstell- und antreibbaren Schrämwalzen.
Fig. 6 eine perspektivische Untersicht unter das fünfte Ausführungsbeispiel.
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht der Tragstruktur und der Rahmenteile der Schrämwerkzeuge
des fünften Ausführungsbeispiels mit einer Übersicht über die diversen möglichen Achsen.
Fig. 8 eine Seitenansicht eines sechsten Ausführungsbeispiels mit Rädern und Schreiteinheiten.
Fig. 9 eine perspektivische Ansicht eines siebten Ausführungsbeispiels mit Raupen
und hinten und vorne einem Schrämwerkzeug.
[0029] Bei den Ausführungsbeispielen gemäss Figuren 3, 5 und 6 sind die Schrämwalze 13 insofern
falsch dargestellt, als alle Schrämmeissel 15 auf dieselbe Rotationsrichtung ausgerichtet
sein sollten. In diesen Figuren sind jedoch die Schrämmeissel 15 generell zur einen
Seite der Walzenaufhängung 17 auf eine Rotation in einer Richtung, auf der anderen
Seite der Walzenaufhängung 17 fälschlicherweise auf eine Rotation in der entgegengesetzten
Richtung ausgelegt.
[0030] Wohl kann diese dargestellte Anordnung der Schrämmeissel 15 gewählt werden, und die
Schrämwalzen dann links und rechts der Walzenaufhängung 17 in entgegengesetzte Richtungen
angetrieben werden. Dies ist jedoch nicht generell so vorgesehen, sondern viel eher
eine normalerweise nicht gewählte Variation der Schrämwalze 13.
[0031] Die in den Figuren 1 bis 6 dargestellten Terrain-Bearbeitungsmaschinen 11 haben stückweise
einen gleichartigen Aufbau:
Sie stehen mit Fortbewegungsorganen 21 auf einem (nicht dargestellten) Untergrund.
Sie haben eine Trägerstruktur 23 (vergleiche Fig. 7), an der Schrämwerkzeuge 25 angeordnet
sind, und die durch die Fortbewegungsorgane 21 in Abstand zum Untergrund gehalten
ist. Die Schrämwerkzeuge 25 sind mit wenigstens einer transversen Schrämwalze 13 bestückt.
Die Trägerstruktur 23 trägt die notwendigen Aggregate 43, Steuerungseinheiten 45 und
Motoren 47 als Antrieb 27 für den Betrieb der Maschine 11.
[0032] Die Schrämwalzen 13 sind als zwei Walzenkörper links und rechts einer Walzenaufhängung
17 ausgebildet, die um eine gemeinsame Walzenachse V (Fig. 7) rotierbar sind. Die
Walzenaufhängung 17 ist um eine Lenkachse W (Fig. 7) rotierbar. Dadurch kann die Schrämwalze
13 bezüglich ihrer Wirkrichtung, bzw. kann ihre senkrecht zur Wirkrichtung stehenden
Walzenachse V beliebig ausgerichtet werden.
[0033] Es kann ein Motor 47 vorgesehen sein, der die Fortbewegungsorgane über ein Getriebe
direkt antreibt und an dem auch ein Stromaggregat oder ein HydraulikAggregat 43 angeschlossen
ist. Der Motor kann auch lediglich das Aggregat 43 antreiben, und alle Antriebsorgane
und mechanischen Bewegungselemente werden anschliessend über die Hydraulik oder den
Strom mit Energie versorgt. Mit dem so produzierten Strom oder dem so erreichten hydraulischen
Druck können dann jedenfalls das Schrämwerkzeug 25 und die Schwenkorgane für das Schrämwerkzeug
angetrieben werden. Auch die Antriebsräder, Raupen oder Schreiteinheiten können elektrisch
oder hydraulisch angetrieben sein.
[0034] Entsprechende Teile sind in den Figuren mit den selben Bezugsziffern bezeichnet,
auch wenn sie unterschiedlich ausgebildet sind.
[0035] Beim Ausführungsbeispiel einer Terrain-Bearbeitungsmaschine 11.1 gemäss Figur 1 sind
zwei Raupen 31 als Fortbewegungsorgane 21 vorgesehen. Die Raupen 31 definieren mit
ihrer Unterseite eine Stellebene. Sie sind angetrieben durch einen Motor, welcher
nicht dargestellt ist. Der Motor 47 und/ oder das Antriebsaggregat 43 und eventuell
ein Getriebe, wie auch ein Treibstofftank können im Innern einer Antriebsbox 33 untergebracht
sein.
[0036] An der Tragstruktur 23 ist ein Rahmenteil 35 angelenkt. Das Rahmenteil 35 ist Teil
des Schrämwerkzeugs 25. Im Rahmenteil 35 ist die Walzenaufhängung 17 um eine Lenkachse
W drehbar gelagert. Die Walzenachse V ist um 360 Grad um die Lenkachse W drehbar.
In der Praxis kann dieser Drehwinkel auch eingeschränkt sein. Das gesamte Schrämwerkzeug
25 kann um die Querachse U verschwenkt werden, um angehoben oder abgesenkt zu werden.
Dabei wird auch die Lenkachse W verschwenkt.
[0037] Bei dem in Figur 2 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel einer Terrain-Bearbeitungsmaschine
11.2 ist die Aufhängung des Schrämwerkzeugs aus einer anderen Perspektive gezeichnet.
Daher sind weitere Merkmale ersichtlich, die beim ersten Ausführungsbeispiel ebenfalls
gegeben sind, aber nicht beschrieben wurden. Die Aufhängung des Schrämwerkzeugs 25
ist um eine Vertikalachse S verschwenkbar. Die dargestellte Reihenfolge der Achsen
S und U könnte auch vertauscht sein.
[0038] Das Ausführungsbeispiel gemäss Figur 2 unterscheidet sich vom ersten Ausführungsbeispiel
durch die Fortbewegungsorgane 21. Hier sind diese durch zwei Räder 41 gebildet. Diese
Räder 41 definieren die Stellebene lediglich teilweise. Die Maschine 11.2 muss das
Schrämwerkzeug 25 als weiteres Fortbewegungsorgan 21 nutzen und dieses immer in Kontakt
mit dem Terrain lassen. Alternativ kann ein Grader vorgesehen sein, wie dies weiter
unten dargestellt ist.
[0039] Die Verschwenkbarkeit des Schrämwerkzeugs 25 um die Querachse U dient bei diesem
Ausführungsbeispiel daher nicht zum Anheben des Schrämwerkzeugs, sondern der Verschwenkung
der Lenkachse W. Mit einer Abweichung der Lenkachse W von einer Vertikalen zur Stellebene
ergibt sich, dass die Walzenachse V beim Verschwenken um die Lenkachse W relativ zur
Stellebene geneigt wird. Daher können so Wege mit gewölbten oder rinnenförmigen Querprofilen
geschrämt werden.
[0040] Die einzelne Schrämwalze 13 der beiden oben beschriebenen Ausführungsbeispiele ist
nicht so breit wie die Fahrspur. Die gesamte Breite der Fahrspur, welche gegeben ist
durch den Abstand und die Breite der Raupen 31 oder Räder 41, kann dennoch bearbeitet
werden, da das Schrämwerkzeug um die Achse S verschwenkt werden kann. Diese Vertikalachse
S ist im Abstand zur Walzenachse V, so dass beim Verschwenken um diese Achse S das
gesamte Schrämwerkzeug 25, bzw. die Lenkachse W zur Seite hin verschoben wird. Durch
entsprechendes Drehen der Schrämwalze 13 um die Lenkachse W kann die Schrämrichtung
dennoch parallel zur Zentralachse Z der Maschine gerichtet werden.
[0041] In Figur 3 ist ein drittes Ausführungsbeispiel 11.3 der Erfindung dargestellt. Bei
diesem ist der Antrieb mit Motor und Antriebsrädern identisch mit dem zweiten Ausführungsbeispiel
11.2. Auch die selben Freiheiten bezüglich der Bewegbarkeit des Schrämwerkzeugs 25
ist gegeben. Im Unterschied zum zweiten Ausführungsbeispiel 11.2 sind am Rahmenteil
35 jedoch zwei Schrämwalzen 13 angeordnet. Jede dieser Schrämwalzen 13.1,13.2 ist
um eine eigene Lenkachse W.1, W.2 verschwenkbar.
[0042] Es muss sich vorgestellt werden, dass die Schrämwalzen 13 die Maschine ziehen. In
der Stellung gemäss Figur 3 ziehen diesen daher die Maschine um eine Kurve, während
dem sie das Terrain bearbeiten. Mit den Antriebsrädern 41 muss daher vor allem gebremst
werden. Sie laufen über das durch die Schrämwalze aufgewühlte Material.
[0043] Bei dem dritten Ausführungsbeispiel 11.3 ist weiter ein Grader 37 zwischen dem Schrämwerkzeug
25 und dem Fortbewegungsorganen 21 angeordnet. Dank diesem Grader 37 kann die erstellte
Wegoberfläche möglichst eben hergestellt werden und leisten die Fortbewegungsorgane
21 auf dem geschrämten Terrain möglichst grossen Widerstand. Zudem kann der Grader
37 selber benutzt werden, um den Widerstand gegen ein Vorwärtsziehen durch die Schrämwalzen
13 zu erhöhen. Grader 37 und Fortbewegungsorgane 21 definieren zusammen die Stellebene
der Maschine 11.3, so dass das Schrämwerkzeug 25 vom Terrain abgehoben werden kann.
[0044] Solche Grader 37 können auch bei den anderen Ausführungsbeispielen vorgesehen sein.
Sie sind zweckmässigerweise in der Höhe, in der Querneigung und im Winkel gegenüber
der Zentralachse Z motorisch verstellbar.
[0045] Das in Figur 4 dargestellte vierte Ausführungsbeispiel 11.4 besitzt , wie das Ausführungsbeispiel
11.3, zwei Schrämwalzen 13 an einem Rahmenteil 35. Diese Schrämwalzen 13 sind um die
jeweilige Lenkachse W auslenkbar, so dass sie gegeneinander oder miteinander, vorwärts
oder rückwärts, zur Seite oder zur Mitte hin arbeitend ausgerichtet und eingesetzt
werden können. Die Raupen 31 des Ausführungsbeispiels 11.4 bilden die Stellebene,
auf der die Maschine steht und erlauben daher, das Schrämwerkzeug 25 mit entsprechenden
(nicht dargestellten) Hydraulikzylindern über diese Stellebene anzuheben.
[0046] Beim in den Figuren 5 und 6 dargestellten fünften Ausführungsbeispiel 11.5 sind weder
Raupen noch Räder vorgesehen. Die Maschine ist mit sechs Schrämwalzen 13.1 bis 13.6
ausgerüstet, welche sowohl zum Schrämen als auch zum Fortbewegen der Maschine dienen
können. In Querstellung (Schrämwalzen 13.3, 13.4) können sie zum Verschieben von geschrämtem
Material dienen. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind an der Tragstruktur 23 zwei Schrämwalzen
13.3 und 13.4 angeordnet. Vorne und hinten sind an der Tragstruktur je ein Schrämwerkzeug
25.1, 25.2 mit je zwei Schrämwalzen 13.1,13.2,13.5,13.6 angeordnet. Die Schrämwerkzeuge
können jeweils um eine Vertikalachse S.1, S.2 gegenüber der Tragstruktur geschwenkt
werden. Die Schrämwerkzeuge können auch um je eine Horizontalachse U.1, U.2 verschwenkt
werden. Wenigstens eines der Schrämwerkzeuge 25.1 (das vordere) kann auch um eine
Achse R parallel zur Zentralachse Z verdreht werden. Jede Schrämwalze 13 kann um eine
Lenkachse W.1 bis W.6 verdreht werden.
[0047] In Figur 7 sind diese Achsen, die zwischen der Tragstruktur und den Rahmenteilen
der Schrämwerkzeuge ausgebildet sind, wie auch die Lenkachsen, die zwischen den Rahmenteilen
und den Schrämwalzen ausgebildet sind, in einer Übersicht dargestellt. Da bei der
Realisation einer solchen Maschine die Kosten ein wichtiger Faktor sind, kann es sein,
dass nicht alle Achsen verwirklicht werden. In einer vereinfachten Ausführung ist
das Rahmenteil demnach fest mit dem Tragrahmen verbunden, oder fällt weg, und die
Schrämwalze ist um eine Lenkachse drehbar. Ein solches Gerät ist auch einfacher zu
handhaben, als solche mit mehreren Schrämwerkzeugen.
[0048] Je mehr Schrämwerkzeuge und Schrämwalzen eine solche Terrain-Bearbeitungsmaschine
besitzt, umso schwieriger ist die Handhabung der Maschine und umso dringende ist die
elektronische, Computer unterstützte Ansteuerung der einzelnen Werkzeuge (Schrämwerkzeuge
25, Grader 37) und Fortbewegungsorgane 21 (Schrämwalzen 13, Raupen 31, Schreiteinheiten
61, Räder 41).
[0049] In Figur 8 ist ein sechstes Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem Schreiteinheiten
61 vorhanden sind. Mit den Schreiteinheiten 61 kann die Maschine abgestützt werden.
Dadurch kann der Druck, mit dem das Schrämwerkzeug auf den Untergrund gesetzt wird,
angepasst werden. Die Schreiteinheiten eignen sich besonders zum Abstützen der Maschine
auf einem unbearbeiteten Untergrund. Die Maschine arbeitet sich demnach mit dem Schrämwerkzeug
voran und die Räder werden nachgezogen, bzw. stossen die Maschine voran.
[0050] Eine erfindungsgemässe Terrain-Bearbeitungsmaschine kann auch lediglich mit Schreiteinheiten
ausgerüstet sein. Die Lenkachse W ist bei diesem Gerät insofern in Abstand zu der
Schreiteinheit angeordnet, als sowohl der Auflagepunkt der Schreiteinheit auf dem
Untergrund als auch der Anlenkpunkt der Schreiteinheit an der Tragstruktur in der
Richtung der Zentralachse Z in Abstand zur Lenkachse W liegen. Dadurch ist verwirklicht,
dass die Walzenachse V um die Lenkachse W drehbar ist und dass das Schrämwerkzeug
eine Breite bearbeiten kann, die der Maschinen-Spurweite entspricht. Die Fortbewegungsorgane
benötigen in der Breite nicht mehr Raum als das Schrämwerkzeug bearbeiten kann. Zum
Drehen des Schrämwerkzeugs wird etwa der Spurweite entsprechender Raum benötig.
[0051] Beispielhaft ist bei diesem Ausführungsbeispiel auch eine Kabine dargestellt. In
ähnlicher Art können auch die anderen Ausführungsbeispiele mit einem Fahrersitz und
gegebenenfalls mit einer Kabine ausgerüstet sein. Die Terrain-Bearbeitungsmaschinen
können aber auch als ferngesteuerte Maschinen konzipiert sein. Sie können sogar als
selbsttätig den Weg suchende und den Weg bahnende Maschinen konzipiert sein. Zu diesem
Zweck ist eine solche Maschine mit einem GPS und mit programmierbarer, intelligenter
Elektronik ausgerüstet.
[0052] Das siebente Ausführungsbeispiel gemäss Figur 9 hat hinten und vorne Schrämwerkzeuge
25.1, 25.2 mit je zwei Schrämwalzen 13. Aus der Darstellung ist die Verschwenkbarkeit
der Schrämwerkzeuge um eine zur Zentralachse Z parallele Achse R erkennbar. Dank der
Drehbarkeit der einzelnen Schrämwalzen 13 um die Lenkachsen W können die Schrämwerkzeuge
25.1 und 25.2 derart gedreht werden, dass sie in eine gemeinsame Richtung drehen und
so das Fahrzeug fortbewegt wird. Sie können aber auch so gestellt und angetrieben
werden, dass sie gegeneinander gerichtet drehen. In diesem Fall heben sich die in
die und gegen die Fortbewegungsrichtung gerichteten Kräfte weitgehend auf, so dass
die Maschine auch beim Schrämen ohne zusätzlichen Antrieb im Wesentlichen am Ort stehen
bleibt.
1. Mit einem Antrieb und mit Fortbewegungsorganen (21) ausgerüstete Terrain-Bearbeitungsmaschine
(11), deren Fortbewegungsorgane (21)
- dazu dienen, die Terrain-Bearbeitungsmaschine entlang einer Zentralachse (Z) der
Terrain-Bearbeitungsmaschine fortzubewegen,
- wenigstens teilweise eine Stellebene der Terrain-Bearbeitungsmaschine definieren
und
- eine Tragstruktur (23) in Abstand zu dieser Stellebene tragen,
an welcher Tragstruktur (23) im Bereich der Zentralachse (Z) ein Schrämwerkzeug (25)
mit wenigstens einer in transverser Lage anordnenbaren Schrämwalze (13) zur Bearbeitung
eines Untergrunds, auf dem die Terrain-Bearbeitungsmaschine steht, angeordnet ist,
welche Schrämwalze (13) auf ihrem Walzenumfang auf die Rotationsrichtung der Schrämwalze
ausgerichtete Schrämmeissel (15) aufweist und zum Schrämen durch einen Antrieb in
Rotationsrichtung um ihre Walzenachse (V) rotierbar ist, wobei die Walzenachse (V)
um eine Lenkachse (W) verschwenkbar ist, welche Lenkachse (W) in Erstreckungsrichtung
der Zentralachse (Z) in einem Abstand zu den Fortbewegungsorganen (21) angeordnet
ist, der wenigstens der halben Breite der Schrämwalze (13) entspricht und die Schrämwalze
(13) in jeder Rotationslage bezüglich der Lenkachse (W) antreibbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Lenkachse (W) die Walzenachse (V) schneidet oder in einem Abstand zur Walzenachse
(V) angeordnet ist, der maximal 3/5 der Breite der Terrain-Bearbeitungsmaschine entspricht.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schrämwerkzeug (25) derart an der Tragstruktur (23) angeordnet ist, dass die
Schrämwalze (13) über der Stellebene so angeordnet werden kann, dass ihr Walzenumfang
die Stellebene berührt, und dass die Lenkachse (W) in dieser Stellung der Schrämwalze
0 bis maximal 45 Grad von einer Vertikalen zur Stellebene abweicht.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abweichung der "Lenkachse (W) von der Vertikalen zur Stellebene maximal 30 Grad
ist.
4. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Schrämwerkzeug (25) wenigstens zwei Schrämwalzen (13) umfasst, deren Walzenachsen
(V) um je eine eigene Lenkachse (W), das heisst um zwei voneinander beabstandete Lenkachsen
(W) zueinander verstellbar sind.
5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Schrämwerkzeug (25) ein Rahmenteil (35) umfasst, das gegenüber der Tragstruktur
(23) verschwenkbar ist.
6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmenteil (35) um eine Achse (R) parallel zur Zentralachse (Z) gegenüber der
Tragstruktur (23) verschwenkbar ist.
7. Maschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmenteil (35) gegenüber der Tragstruktur (23) um eine im Wesentlichen horizontale
Achse (U) verschwenkbar ist, die senkrecht zur Zentralachse (Z) steht.
8. Maschine nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmenteil (35) gegenüber der Tragstruktur (23) um eine im Wesentlichen vertikale
Achse (S) verschwenkbar ist, die senkrecht zur Zentralachse (Z) steht, und dass die
Lenkachse (W) zwischen dem Rahmenteil (35) und jeder Schrämwalze (13) oder zwischen
dem Rahmenteil (35) und den Schrämwalzen (13) ausgebildet ist.
9. Maschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Raupen (31) als Fortbewegungsorgane (21).
10. Maschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Schreiteillheiten (61) als Fortbewegungsorgane (22).
11. Maschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Räder (41) als Fortbewegungsorgane (21).
12. Maschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Schrämwerkzeuge (13) als Fortbewegungsorgane (21).
13. Maschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fortbewegungsorgane (21) gegenüber der Tragstruktur (23) höhenverstellbar ausgebildet
sind.
14. Maschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Grader (37), insbesondere zwischen dem Schrämwerkzeug (25) und den Fortbewegungsorganen
(21) vorhanden ist.
15. Maschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Steuereinheit zur computerunterstützten, koordinierten Ansteuerung der einzelnen
Schrämwerkzeuge (25) und Fortbewegungsorgane (21), insbesondere mit einem Navigationssystem
zur planmässigen Ansteuerung der Steuereinheit, so dass die Terrain-Bearbeitungsmaschine
(11) einem vorgegebenen, dreidimensional festgelegten Pfad folgen kann.
1. Ground-working machine (11) which is equipped with a drive and with advancement members
(21) and the advancement members (21) of which
- serve to advance the ground-working machine along a central axis (Z) of the ground-working
machine,
- define at least partially a positioning plane of the ground-working machine and
- carry a supporting structure (23) set apart from this positioning plane, on which
supporting structure (23) there is arranged, in the region of the central axis (Z),
a kirving tool (25) with at least one transverse kirving roller (13) for working a
substrate on which the ground-working machine is standing, which kirving roller (13)
has on its roller circumference kirving chisels (15) oriented toward the direction
of rotation of the kirving roller and, for kirving, can be rotated by a drive in the
direction of rotation about its roller axis (V), the roller axis (V) being pivotable
about a steering axis (W), which steering axis (W) is arranged in the direction of
extension of the central axis (Z) set apart from the advancement members (21) in a
spacing, which spacing corresponds to at least half the width of the kirving roller
(13) and the kirving roller (13) can be driven in any rotational position with respect
to the steering axis (W) characterized in that the steering axis (W) intersects the roller axis (V) or is arranged at a spacing
from the roller axis (V) corresponding to at most 3/5 of the width of the ground-working
machine.
2. Machine according to Claim 1, characterised in that the kirving tool (25) is arranged on the supporting structure (23) in such a way
that the kirving roller (23) can be arranged above the positioning plane such that
its roller circumference touches the positioning plane, and in that the steering axis (W) deviates, in this position of the kirving roller, by 0 to at
most 45 degrees from a vertical line relative to the positioning plane.
3. Machine according to Claim 2, characterised in that the deviation of the steering axis (W) from the vertical line relative to the positioning
plane is at most 30 degrees.
4. Machine according to any one of Claims 1 to 3, characterised in that the kirving tool (25) comprises at least two kirving rollers (13), the roller axes
(V) of which are adjustable relative to one another each about their own steering
axis (W), that is to say, about two steering axes (W) set apart from each other.
5. Machine according to any one of Claims 1 to 4, characterised in that the kirving tool (25) comprises a frame part (35) which is pivotable in relation
to the supporting structure (23).
6. Machine according to Claim 5, characterised in that frame part (35) is pivotable in relation to the supporting structure (23) about an
axis (R) basically parallel to the central axis (Z).
7. Machine according to Claim 5 or 6, characterised in that the frame part (35) is pivotable in relation to the supporting structure about a
substantially horizontal axis (U) lying perpendicularly to the central axis (Z).
8. Machine according to any one of Claims 5 to 7, characterised in that the frame part (35) is pivotable in relation to the supporting structure (23) about
a substantially vertical axis (S) lying perpendicularly to the central axis (Z), and
in that the steering axis (W) is formed between the frame part (35) and each kirving roller
(13) or between the frame part (35) and the kirving rollers (13).
9. Machine according to any one of the preceding claims, characterised by crawlers (31) as advancement members (21).
10. Machine according to any one of the preceding claims, characterised by progressing units (61) as advancement members (21).
11. Machine according to any one of the preceding claims, characterised by wheels (41) as advancement members (21).
12. Machine according to any one of the preceding claims, characterised by kirving tools (13) as advancement members (21).
13. Machine according to any one of the preceding claims, characterised in that the advancement members (21) are embodied so as to be height-adjustable in relation
to the supporting structure (23).
14. Machine according to any one of the preceding claims, characterised in that a grader (37) is present said grader in particular arranged between the kirving tool
(25) and the advancement members (21).
15. Machine according to any one of the preceding claims, characterised by a control unit for the computer-supported, coordinated activation of the individual
kirving tools (25) and advancement members (21) in particular equipped with a navigation
system for the scheduled activation of the control unit, so that the ground-working
machine (11) can follow a given, three-dimensionally fixed path.
1. Machine pour travailler le terrain (11), équipée d'un entraînement et d'organes de
déplacement (21), dont les organes de déplacement (21)
- servent à déplacer la machine pour travailler le terrain le long d'un axe central
(Z) de la machine pour travailler le terrain,
- définissent au moins partiellement un plan de réglage de la machine pour travailler
le terrain et
- portent une structure porteuse (23) espacée de ce plan de réglage,
structure porteuse (23) sur laquelle un outil de havage (25) avec au moins un cylindre
de havage (13) qui peut être placé en position transversale est placé dans la zone
de l'axe central (Z) pour le travail d'un sous-sol sur lequel la machine pour travailler
le terrain se trouve, lequel cylindre de havage (13) présente, sur sa circonférence
de cylindre, des pics de havage (15) orientés sur le sens de rotation du cylindre
de havage et peut tourner dans le sens de rotation autour de son axe de cylindre (V)
pour le havage grâce à un entraînement, l'axe de cylindre (V) étant pivotant autour
d'un axe directeur (W),lequel axe directeur (W) étant placé dans le sens de l'extension
de l'axe central (Z) en étant espacé des organes de déplacement (21) d'une distance
qui correspond au moins à la moitié de la largeur ducylindre de havage (13) et le
cylindre de havage (13) pouvant être entraîné dans n'importe quelle position de rotation
par rapport à l'axe directeur (W),
caractérisé en ce que l'axe directeur (W) coupe l'axe de cylindre (V) ou est placé espacé de l'axe du cylindre
(V) d'une distance qui correspond au maximum aux 3/5 de la largeur de la machine pour
travailler le terrain.
2. Machine selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'outil de havage (25) est placé sur la structure porteuse (23) de telle manière
que le cylindre de havage (13) peut être placé au-dessus du plan de réglage de manière
telle que sa circonférence de cylindre touche le plan de réglage et que l'axe directeur
(W) dans cette position du cylindre de havage dévie de 0 à 45 degrés maximum d'une
verticale par rapport au plan de réglage.
3. Machine selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'écart de l'axe directeur (W) de laverticale par rapport au plan de réglage est
de 30 degrés maximum.
4. Machine selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que l'outil de havage (25) comprend au moins deux cylindres de havage (13) dont les axes
de cylindre (V) sont réglables l'un par rapport à l'autre autour de respectivement
un axe directeur propre (W), c'est-à-dire de deux axes directeurs (W) espacés l'un
de l'autre.
5. Machine selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que l'outil de havage (25) comprend une partie de cadre (35) qui est pivotante par rapport
à la structure porteuse (23).
6. Machine selon la revendication 5, caractérisée en ce que la partie de cadre (35) est pivotante par rapport à la structure porteuse (23) autour
d'un axe (R) parallèlement à l'axe central (Z).
7. Machine selon la revendication 5 ou 6, caractérisée en ce que la partie de cadre (35) est pivotante par rapport à la structure porteuse (23) autour
d'un axe substantiellement horizontal (U) qui est perpendiculaire à l'axe central
(Z).
8. Machine selon l'une des revendications 5 à 7, caractérisée en ce que la partie de cadre (35) est pivotante par rapport à la structure porteuse (23) autour
d'un axe substantiellement vertical (S) qui est perpendiculaire à l'axe central (Z)
et que l'axe directeur (W) est configuré entre la partie de cadre (35) et chaque cylindre
de havage (13) ou entre la partie de cadre (35) et les cylindres de havage (13).
9. Machine selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par des chenilles (31) comme organes de déplacement (21).
10. Machine selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par des unités de patins (61) comme organes de déplacement (21).
11. Machine selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par des roues (41) comme organes de déplacement (21).
12. Machine selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par des outils de havage (13) comme organes de déplacement (21).
13. Machine selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les outils de déplacement (21) sont configurés de hauteur réglable par rapport à
la structure porteuse (23).
14. Machine selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'il existe une niveleuse (37), en particulier entre l'outil de havage (25) et les organes
de déplacement (21).
15. Machine selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par une unité de commande pour la commande coordonnée assistée par ordinateur des différents
outils de havage (25) et organes de déplacement (21), en particulier avec un système
de navigation pour la commande planifiée de l'unité de commande si bien que la machine
pour travailler le terrain (11) peut suivre un chemin prédéfini, fixé à trois dimensions.