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(11) |
EP 2 187 704 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.06.2012 Patentblatt 2012/23 |
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Anmeldetag: 17.11.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Gargerät und Verfahren zur Abstrahlung von Mikrowellen in einen Innenraum eines Gargeräts
Cooking device and method for emitting microwaves inside a cooking device
Appareil de cuisson et procédé de rayonnement de micro-ondes dans la chambre interne
d'un appareil de cuisson
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.05.2010 Patentblatt 2010/20 |
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Patentinhaber: Topinox Sarl |
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68270 Wittenheim (FR) |
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Erfinder: |
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- Der Erfinder hat auf seine Nennung verzichtet.
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| (74) |
Vertreter: Weber-Bruls, Dorothée et al |
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Jones Day
Nextower
Thurn-und-Taxis-Platz 6 60313 Frankfurt am Main 60313 Frankfurt am Main (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
US-A- 3 532 847
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US-A- 4 866 233
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Gargerät nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ferner
betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Abstrahlung von Mikrowellen in einen Innenraum
eines Gargeräts.
[0002] Die
US 5,237,141 offenbart eine Hochfrequenzerwärmungsvorrichtung, die Mittel zum Generieren von Mikrowellenenergie
zur Erwärmung von Gargut in einer Kammer umfasst. Die Mikrowellengeneriermittel umfassen
einen Mikrowellenstrahler, der sich an einer der Seiteninnenwände der Kammer befindet,
ohne dass weitere Details hierzu beschrieben sind.
[0003] Die
US 3,532,847 offenbart ein Mikrowellengerät zum Garen und Aufheizen von Gargut in einem elektromagnetischen
Strahlungsfeld, umfassend:
eine Quelle für elektromagnetische Heizungsenergie;
einen koaxialen Wellenleiter mit einem Innenleiter und einem Außenleiter, der von
einem Eingangsende zu einem Ausgangsende in der Breite zunimmt;
Mitteln zum Koppeln der Quelle an das Eingangsende;
leitende Abdeckungsmittel, die lösbar am Ausgangsende befestigt sind,
wobei der Innenleiter sich über fast die gesamte Länge des Außenleiters erstreckt,
um mit dem Außenleiter zusammenzuwirken, um im Wesentlichen nur die koaxiale laufende
Welle zu unterstützen, und mit den Abdeckungsmitteln zusammenzuwirken, um einen Gargutaufheizungsabteil
zwischen dem Ende des Innenleiters und den Abdeckungsmitteln zu definieren.
[0004] Die
US 4,866,233 offenbart eine Vorrichtung zum Erhitzen, insbesondere Sterilisieren, von luftdicht
versiegelten Packungen mit Objekten. Die Vorrichtung ist mit einem Arbeitsraum versehen,
welcher durch eine metallische Bodenplatte und durch ein kuppelartiges Ummantelungsteil,
das luftdicht auf den Boden platziert werden kann, begrenzt wird. Als Fenster ausgebildete
Strahlungseintrittsöffnungen sind in der Bodenplatte angeordnet. Hohle Wellenleiter
zweier Mikrowellenstrahler sind mit diesen Fenstern verbunden.
[0005] Die
EP 0 429 822 A1 offenbart ein gattungsgemäßes Gargerät, das eine metallische Umhüllung zur Begrenzung
eines Garraums und eine Mikrowellenquelle mit zwei Magnetrons aufweist. Der Garraum
ist in einen weiteren Innenraum durch eine Trennwand unterteilt, welche sich über
die ganze Höhe und einen Teil der Breite des Garraums erstreckt. Die Mikrowellenheizung
wird dadurch erreicht, dass an der Außenseite des Garraums symmetrisch zwei Magnetrons
angeordnet sind, wobei die Magnetrons mit dem Garraum mittels zwei gleicher, an der
Seite angeordneter und symmetrischer trichterförmiger Strukturen verbunden sind, wobei
die Strukturen nicht nur die jeweiligen Magnetrons abdecken, sondern zudem die Aufgaben
erfüllen, einem Entweichen von Strahlung nach außen vorzubeugen, Strahlung in Richtung
des Garraums zu führen und eine spezielle Modenfortpflanzungsmischvorrrichtung aufzunehmen.
[0006] Ein Nachteil des bekannten Gargeräts ist darin zu sehen, dass die trichterförmigen
Strukturen und die Modenmischvorrichtung dem jeweiligen Magnetron angepasst sein sollen,
damit bei der Führung der Mikrowellen in den Garraum keine Verluste auftreten. Reflexionen,
die zu einer Überhitzung des Magnetrons führen könnten, müssen auch auf aufwändige
Weise vermieden werden.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, das gattungsgemäße Gargerät und
Verfahren derart weiterzuentwickeln, dass die Nachteile des Stands der Technik zumindest
teilweise überwunden werden. Insbesondere soll es ermöglicht werden, auf relativ einfache
Weise mit hoher Effizienz Mikrowellen in den Innenraum des Gargeräts einzuspeisen.
[0008] Erfindungsgemäß wird die das Gargerät betreffende Aufgabe durch das Kennzeichen von
Anspruch 1 gelöst.
[0009] Bevorzugte erfindungsgemäße Gargeräte sind in Anspruch 2 bis 10 beschrieben.
[0010] Die das Verfahren zur Abstrahlung von Mikrowellen in einen Innenraum eines Gargeräts
betreffende Aufgabe wird erfindungsgemäß durch Anspruch 11 gelöst. Ein bevorzugtes
erfindungsgemäßes Verfahren ist in Anspruch 12 beschrieben.
[0011] Unter einer direkten Abstrahlung oder unter entlang eines direkten Weges abgestrahlten
Mikrowellen ist im Sinne dieser Anmeldung zu verstehen, dass es einer Mikrowellenstrahlung
ermöglicht wird, ohne Reflexionen oder gar Wellenformänderungen von einer Mikrowellenquelle
in den Garraum eines Gargeräts zu gelangen. Eine Pforte bildet dabei den Eingang zu
dem den Garraum aufweisenden Innenraum und umfasst zumindest eine Öffnung in der Bewandung
des Innenraums.
[0012] Der Erfindung liegt die überraschende Erkenntnis zugrunde, dass dadurch, dass ein
Auskoppelelement Mikrowellen direkt aus einer Struktur, in der Mikrowellen aus einer
Mikrowellenquelle verstärkt werden - etwa durch Interaktion zwischen einem Elektronenbündel
und einem zu verstärkenden Mikrowellensignal - auskoppelt, so dass sie über eine Pforte
in den Innenraum eines Gargeräts, der zumindest den Garraum umfasst, gelangen, die
üblichen zum Schutz der Mikrowellenquelle nötigen Teile, wie Wellenleiter und Zirkulatoren,
entfallen. Ein weiterer Effekt dieser Anordnung besteht darin, dass sie relativ kompakt
ist.
[0013] Wenn das Auskoppelelement zumindest einen aus der Wand hervorstehenden Antennenteil
umfasst, ist die Abdichtung zum Innenraum hin einfacher vorzunehmen, als es bei einem
Wellenleiter der Fall wäre. Zudem ist dann die Strahlungscharakteristik günstig, weil
die Mikrowellen in Richtung aller der Innenwand benachbarten-Innenwände oder-Innenwandabschnitte
abgestrahlt werden. Bei Verwendung einer λ/4-Antenne wird möglichst viel Energie in
den Innenraum eingespeist.
[0014] Wenn die Pforte eine Haube aus dielektrischem Material, welche das Auskoppelelement
von der Atmosphäre im Innenraum trennt, umfasst, wird erreicht, dass die Haube die
Mikrowellen in den Innenraum durchlässt, jedoch die Mikrowellenquelle thermisch von
dem Innenraum isoliert. Insbesondere bei Gargeräten für den Großkücheneinsatz ist
diese Isolierung vorteilhaft, weil in solchen Gargeräten eine hohe Temperatur vorherrscht.
Ein weiterer Effekt ist, dass auch eine zusätzliche Isolierung gegen Flüssigkeit vorgenommen
wird. Wenn die Haube an der Wand befestigt ist, wird zugleich der Raum, in dem sich
die Mikrowellenquelle befindet, gegenüber dem Innenraum des Gargeräts abgedichtet.
Anderenfalls wäre im Bereich der Mikrowellenquelle noch eine zusätzliche Dichtung
erforderlich, falls nämlich der Raum, in dem sich die Mikrowellenquelle befindet,
gegenüber dem Innenraum abgedichtet sein sollte. Eine Flanschverbindung ermöglicht
es, die Innenwand aus einem metallischen Material herzustellen. Eine Flanschverbindung
gleicht auch die Effekte unterschiedlicher Wärmedehnungskoeffizienten der Haube und
der Wand aus. Wenn die Befestigung an der Wand zumin- - dest ein Dichtelement umfasst,
können Gase nicht leicht aus dem Garraum entweichen.
[0015] Ist die Haube aus Glas, insbesondere temperiertem Borsilikat- oder Quarz-Glas, hergestellt,
weist sie eine niedrige dielektrische Konstante und einen relativ hohen Wärmewiderstand
auf. Alternativ kann die Haube auch aus hochreinen Oxiden wie z.B. Al
2O
3 und ZrO
2 gefertigt werden.
[0016] In dem Fall, in dem der Innenraum über zumindest ein Strömungsleitglied zumindest
teilweise in den Garraum und einen Druckraum aufgeteilt ist, im Druckraum ein Lüfterrad
und das Auskoppelement angeordnet sind, das Strömungsleitglied mit zumindest einer,
insbesondere mittigen, Öffnung zum Ansaugen von Atmosphäre aus dem Garraum in den
Druckraum versehen ist und das Strömungsleitglied zwischen dem Druckraum und dem Garraum,
insbesondere an seinem Randbereich, zumindest eine, insbesondere schlitzförmige, luftdurchlässige
Verbindung freilässt, bilden der Druckraum und der Garraum zwei gekoppelte Resonatoren
für die Mikrowellen. Es ist deshalb unerheblich, in welchen der zwei Räume die Mikrowellen
zuerst abgestrahlt werden. Zudem sorgt die Umwälzung der Atmosphäre in dem Innenraum
über das Lüfterrad für eine Modenmischung und Vergleichmäßigung der Mikrowellenenergie.
Zum Beispiel kann zur weiteren Beeinflussung des Garraumklimas eine Dampfeinspritzvorrichtung
vorgesehen sein, die Dampf in die Strömung einspritzt, oder es kann eine elektrische
Heizung oder gasbetriebene Heizung zum Aufwärmen des geförderten Mediums vorgesehen
sein. Insbesondere bei Gargeräten für den Großkücheneinsatz ist die Vergleichmäßigung
des Garraumklimas, die durch die Umwälzung der Garraumatmosphäre zustande kommt, von
Vorteil.
[0017] Wenn jede Milkrowellenquelle an einer Außenseite des Innenraums, insbesondere an
der Au-βenseite einer Seitenwand eines neben dem Garraum angeordneten Druckraums,
vorgesehen ist, wird üblicherweise das Lüfterrad Mikrowellen reflektieren, so dass
eine bessere Modenmischung ohne zusätzliche Maßnahmen zustande kommt. Es wird also
auf effiziente Weise eine zusätzliche Funktion bereitgestellt, da das Lüfterrad in
Kombinationsgargeräten ohnehin schon vorhanden ist. Die Anordnung der Mikrowellenquelle
an einer Außenseite einer Seitenwand des Innenraums ist vorteilhaft, weil dadurch,
dass an der Decke des Innenraums keine Mikrowellenquelle vorhanden ist, die Baugröße
minimiert wird. Dies wiederum ist erwünscht, damit zwei Gargeräte gestapelt werden
können, ohne die Bedienbarkeit zu beeinträchtigen. Im Vergleich zu einer Anordnung
der Mikrowellenquellen im Bodenbereich des Garraums hat eine Anordnung an einer Seitenwand
den Vorteil, dass die Anforderungen hinsichtlich der Dichtung nicht so hoch sind.
Insbesondere in Gargeräten für den Großkücheneinsatz befindet sich nämlich im Bodenbereich
ziemlich viel Flüssigkeit oder sogar eine Ablaufeinrichtung. Eine Anordnung an einer
Seitenwand eines neben dem Garraum angeordneten Druckraums hat den Vorteil, dass auch
hier die Anforderungen an die Dichtung nicht so hoch sind, weil eine gewisse Abtrennung
vom Garraum schon vorhanden ist. Dadurch, dass der Druckraum und der Garraum gekoppelte
Resonatorräume bilden, ist eine Anordnung an einer Seitenwand des Druckraums nicht
nachteilig für die Gleichmäßigkeit der Mikrowellenverteilung im Garraum. Bei einer
Anordnung in einem gemeinsamen Installationsraum können elektrische Anschlüsse geteilt
werden. Zudem gibt es in diesem Fall nur einen Raum, der gasdicht abzutrennen und
für Reparatur sowie Wartung gegebenenfalls zugänglich zu machen ist. Die Anordnung
an einem Wandabschnitt, der unter einem Winkel zu einer von einer Antriebswelle des
Lüfterrads durchragten Seitenwand steht, hat den Effekt, dass die Mikrowellen neben
dem Lüfterrad abgestrahlt werden. Sie werden also nicht von dem Lüfterrad abgeschirmt.
Es ist jedoch trotzdem eine Abstrahlung in Richtung des Lüfterrads vorhanden, was
für die Verwirbelung, also die Vergleichmäßigung der Mikrowellenverteilung, von Vorteil
ist.
[0018] Wenn eine Vielzahl von Mikrowellenquellen auf unterschiedlichen Höhen im Gargerät
angeordnet sind und eine jeweilige Nennleistung von 2000 Watt HF oder weniger aufweisen,
kann die in Anbetracht der Garraumgröße erforderliche Leistung über handelsübliche
Mikrowellenquellen erreicht werden.
[0019] Falls das Gargerät eine weitere Einrichtung zur Behandlung (Behandlungseinrichtung)
von Gargut im Garraum umfasst, kann das Gargut in ein und demselben Gargerät auf mehrere
Weisen behandelt werden. Dies steigert die Effizienz, weil das Gargut nicht ständig
dem Gargerät entnommen werden muss. Es steigert auch die Qualität, da eine punktgenaue
Garung möglich wird.
[0020] Ein Effekt einer Sensiereinrichtung, die mit jeder Mikrowellenquelle, der weiteren
Behandlungseinrichtung, der Anzeigeeinrichtung, der Bedieneinrichtung und/oder die
Steuer- oder Regeleinrichtung in Wirkverbindung steht, ist, dass Gargut ohne Eingriffe
eines Anwenders einer komplizierten Kombinationsbehandlung unterzogen werden kann.
[0021] Wenn über eine Gargutträgereinrichtung eine Vielzahl von Behandlungsebenen in dem
Garraum festgelegt wird und eine sich nach der Bemaßung des Garraums und/oder der
Anzahl der Behandlungsebenen richtende Anzahl an Mikrowellenquellen bereitgestellt
wird, können handelsübliche Mikrowellenquellen verwendet werden, zum Beispiel Magnetrons.
Die erforderliche Gesamtleistung wird durch das Bereitstellen einer ausreichenden
Anzahl an Mikrowellenquellen erreicht.
[0022] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung,
in der Ausführungsbeispiele derselben anhand schematischer Zeichnungen erläutert werden.
Dabei zeigt:
- Figur 1
- eine Längsschnittansicht eines erfindungsgemäßen Gargeräts;
- Figur 2
- einen Querschnitt in Draufsicht des Gargeräts;
- Figur 3
- eine schematische Querschnittansicht eines handelsüblichen Magnetrons; und
- Figur 4
- eine Detailansicht der Anordnung einer Mikrowellenquelle an der Wand des Gargeräts
der Figuren 1 und 2.
[0023] Ein beispielhaft in den Figuren 1 und 2 dargestelltes Gargerät 1 umfasst einen von
einer Rückwand 2, einer Decke 3, einer Bodenfläche 4, einer ersten Seitenwand 5, einer
Vorderwand 6, einer zweiten Seitenwand 7 und einem Seitenwandteil 8 definierten Innenraum,
wobei die Rückwand 2 und die Vorderwand 6 auch als Seitenwände bezeichnet werden können.
Der Innenraum wird von einem Strömungsleitblech 9 zumindest teilweise in einen Garraum
10 und einen Druckraum 11 aufgeteilt. In der Vorderwand 6 befindet sich eine nicht
näher dargestellte Tür zur Beladung des Garraums 10 mit Gargut (nicht gezeigt) und
zur Entnahme desselben.
[0024] In dem Garraum 10 ist ein Gestell 12 mit einer Vielzahl von Schienen 13a-f zum Einschieben
von Gargutträgern (nicht gezeigt), auf die das Gargut platzierbar ist, vorgesehen.
[0025] In dem Druckraum 11 befindet sich ein Radiallüfterrad 14, das über eine Welle 15
von einem Motor 16 angetrieben wird. Das Radiallüfterrad 14 saugt Atmosphäre (Dampf,
Wrasen, Luft usw.) aus dem Garraum 10 durch eine sich im Zentrum des Strömungsleitblechs
9 befindende Öffnung 17 an und bläst sie radial ab. Es entsteht also eine Druckdifferenz
zwischen dem Druckraum 11 und dem Garraum 10. Die Atmosphäre wird aufgrund dieser
Druckdifferenz durch Schlitze 18 zwischen dem Rand des Strömungsleitblechs 9 und zumindest
einer der Rückwand 2, Vorderwand 6, Decke 3 und Bodenfläche 4 wieder in den Garraum
10 geführt. Zusätzlich oder alternativ zu den Schlitzen 18 können im Randbereich des
Strömungsleitblechs 9 auch Öffnungen im Strömungsleitblech 9 vorgesehen sein.
[0026] Das dargestellte Gargerät 1 umfasst eine Mikrowellenheizung und eine weitere, nicht
gezeigte, Einrichtung zur Behandlung von Gargut im Garraum 10, wie eine Be- und Entlüftungseinrichtung,
eine elektrische Heizeinrichtung, eine gasbetriebene Heizeinrichtung, eine Wärmetauscheinrichtung,
eine Kühleinrichtung, eine Feuchtigkeitszuführeinrichtung und/oder eine Feuchtigkeitsabführeinrichtung.
[0027] Eine Feuchtigkeitsabführeinrichtung befindet sich bevorzugt in einem Bodenbereich
19. Eine elektrische oder gasbetriebene Heizung oder eine Wärmetauscheinrichtung kann
das Lüfterrad 14 zur Aufheizung des geförderten Strömungsmediums also der Atmosphäre
ganz oder teilweise umgeben. Eine Feuchtigkeitszuführeinrichtung kann zum Beispiel
eine Dampfeinspritzvorrichtung, die Dampf in die Strömung einspritzt, umfassen.
[0028] Zumindest die Regelung oder Steuerung und die elektrischen Anschlüsse jeder Behandlungseinrichtung
befinden sich, wie auch der Motor 16, in einem Installationsraum 20 neben dem Druckraum
11. In dem dargestellten Beispiel ist der Installationsraum 20 über eine (nicht dargestellte)
Tür in einer äußeren Seitenwand 21 direkt von außerhalb des Gargeräts 1 zugänglich,
um Wartung und Installation zu vereinfachen.
[0029] Mikrowellen werden in Magnetrons 22, 23 der Mikrowellenheizung erzeugt. Die in den
Magnetrons 22, 23 erzeugten Mikrowellen werden zu einer jeweiligen Pforte 24, 25 geführt,
um auf einem direkten Weg in den Druckraum 11 abgestrahlt zu werden. Der Druckraum
11 und der Garraum 10 bilden gekoppelte, im Wesentlichen quaderförmige Resonatoren
für die abgestrahlten Mikrowellen. Aus diesem Grund findet auch eine gleichmäßige
Mikrowellenenergieverteilung in dem Garraum 10 statt. Die Kopplung erfolgt im Wesentlichen
über die Schlitze 18, die auch zur Umwälzung der Garraumatmosphäre vorgesehen sind.
Noch dazu können im Strömungsleitblech 9 (nicht dargestellte) für Mikrowellen durchlässige
Öffnungen vorgesehen sein. Um die Druckdifferenz zwischen dem Druckraum 11 und dem
Garraum 10 aufrecht zu erhalten, sind diese Öffnungen nicht luftdurchlässig, sondern
gefüllt mit dielektrischem Material, zum Beispiel Quarz-Glas, Borsilikat-Glas oder
Keramik.
[0030] Das Radiallüfterrad 14 ist zumindest teilweise aus einem Material, das Mikrowellen
reflektiert, hergestellt. Die Pforten 24,25 befinden sich in dem Seitenwandteil 8,
das benachbart der zweiten Seitenwand 7, durch die die Antriebswelle 15 des Radiallüfterrads
14 ragt, angeordnet ist. Das Radiallüfterrad 14 erstreckt sich in radialer Richtung
bis höchstens zu dem Übergang von der Seitenwand 7 zum Seitenwandteil 8, so dass die
Pforten 24,25 nicht von dem Lüfterrad 14 abgeschirmt werden. Für die Abstrahlung in
den Druckraum 11 sind Stab- oder Schlitzantennen vorgesehen. Die Strahlungscharakteristik
ist derart, dass zumindest eine Abstrahlung parallel zum Seitenwandteil 8 erfolgt
Die so abgestrahlten Mikrowellen erreichen deshalb auch das Radiallüfterrad 14 und
werden von ihm verwirbelt. Zur Vergleichmäßigung der Mikrowellenenergie und Übertragung
der Mikrowellenenergie in den Garraum 10 trägt auch bei, dass das Seitenwandteil 8
unter einem Winkel zur Seitenwand 7 steht. Aufgrund dieser Anordnung werden die Mikrowellen
schon teilweise über die Rückwand 2 in den Garraum 10 hineinreflektiert.
[0031] Eine weitere Vergleichmäßigung der Mikrowellenenergieverteilung wird dadurch erreicht,
dass die Pforten 24,25 auf unterschiedlichen Höhen im Innenraum des Gargeräts 1 vorgesehen
sind. Obwohl das Gargerät 1 für den Großkücheneinsatz ausgelegt ist, werden aus Kostengründen
handelsübliche Magnetrons 22,23, die für den Einsatz in Haushaltsmikrowellengeräten
ausgelegt sind, verwendet. Diese haben üblicherweise eine Nennleistung von ungefähr
2000 Watt HF. Um trotzdem eine ausreichende Heizung zu erreichen, richtet sich die
Anzahl der Magnetrons 22,23 nach der Anzahl der Schienen 13a-f im Gestell 12, also
nach der Anzahl und den Abmessungen der aufnehmbaren Gargutträger.
[0032] Zur Verdeutlichung einiger hier verwendeter Begriffe ist in der Figur 3 eine an sich
bekannte Ausführungsform des ersten Magnetrons 22 dargestellt. Das erste Magnetron
22 umfasst ein Gehäuse 26, aus dem ein Antennenstummel 27 hervorsteht. Der Antennenstummel
27 umfasst auch eine Schutzkappe 28. Das Magnetron 22 umfasst eine Kathode 29, die
während des Betriebs aufgeheizt wird. Die Kathode 29 wird von einer Anode 30 mit hervorstehenden,
über den Umfang angeordneten Flügeln 31 umgeben. Das Magnetron enthält zudem einen
Magnetenstapel 32. Während des Betriebs werden die von der Kathode 29 emittierten
Elektronen unter Einfluss der elektrischen und magnetischen Felder um die Kathode
29 herumgeführt. Durch die Rückwirkung der Felder auf die auf die Anode 30 einfallenden
Elektronen entsteht eine Oszillation. Ein Innenleiter 33 der Antenne koppelt die generierten
Mikrowellen aus der Oszillatorvorrichtung aus und strahlt sie in den Druckraum 11
ab. Die in dem Magnetron 22 erzeugten Mikrowellen werden also direkt, ohne Zwischenschaltung
eines Wellenleiters, in den Druckraum 11 abgestrahlt. Es sei darauf hingewiesen, dass
manche Magnetrons statt des Innenleiter 33 einen Hohlleiter zur Auskopplung der Mikrowellen
umfassen können.
[0033] In dem Garraum 10 des Gargeräts 1 herrschen zeitweise extreme Bedingungen. In dieser
Hinsicht unterscheidet sich ein Gargerät 1 für den Großkücheneinsatz von einer Haushaltsmikrowelle.
Insbesondere kann die Feuchtigkeit im Garraum 10 sowie im Druckraum 11 hoch sein und
kann die Temperatur dort Werte von ungefähr 400°C erreichen. Die Magnetrons 22,23
sollten vor dieser Atmosphäre geschützt werden.
[0034] Wie aus der Figur 4 ersichtlich, wird für solch einen Schutz eine Abdeckung in Form
einer Haube 34 eingesetzt. Die Haube 34 ist aus einem dielektrischen Material, das
für Mikrowellen durchlässig ist, hergestellt. Das Material hat auch eine geringe Wärmeleitfähigkeit.
Es kann eine Haube 34 aus Keramik verwendet werden. Aufgrund der niedrigen dielektrischen
Konstante bietet sich auch Glas, zum Beispiel Quarz- oder Borsilikat-Glas (Pyrex),
als Herstellungsmaterial an. Die Haube 34 umgibt den durch den Seitenwandteil 8 hindurchragenden
Antennenstummel 27 des Magnetrons. Zur Erhöhung der thermischen Isolierung befindet
sich ein Zwischenraum 35 zwischen der Innenseite der Haube 34 und dem Antennenstrummel
37. Der Zwischenraum 35 ist insbesondere mit Luft gefüllt.
[0035] Um den unterschiedlichen Wärmedehnungskoeffizienten der Haube 34 und des Seitenwandteils
8 Rechnung zu tragen, ist die Haube 34 in der dargestellten Ausführungsform über einen
Flansch 36 an dem Seitenwandteil 8 befestigt. Somit erfüllt die Haube 34 die doppelte
Funktion der gasdichten Abdichtung des Installationsraums 20 gegenüber der Innenraumatmosphäre
als auch der thermischen Isolierung des Magnetronantennenstummels 27. Die Flanschverbindung
umfasst ferner zwei Flachdichtungen 37,38, einen Edelstahldrehteil 39 und Schrauben
40,41 zur Befestigung des Edelstahldrehteiles 39 an der Garraumseite des Seitenwandteils
8.
[0036] Die direkte Magnetronankopplung, wie sie oben dargestellt ist, -hat den Vorteil,
dass die in professionellen Mikrowellengargeräten üblichen Modenmischerboxen und Schaufelräder
auβerhalb des Gargeräteninnenraums entfallen. Dies gilt auch für die zum Schutz des
Magnetrons vor Fehlanpassung notwendigen Hohlleiter, Zirkulatoren und Richtkoppler,
die üblicherweise verwendet werden. Es werden somit sowohl Kosten als auch Platz in
dem Installationsraum 20 gespart.
Bezugszeichenliste
[0037]
- 1
- Gargerät
- 2
- Rückwand
- 3
- Decke
- 4
- Bodenfläche
- 5
- erste Seitenwand
- 6
- Vorderwand
- 7
- zweite Seitenwand
- 8
- Seitenwandteil
- 9
- Strömungsleitblech
- 10
- Garraum
- 11
- Druckraum
- 12
- Gestell
- 13a-f
- Schienen
- 14
- Radiallüfterrad
- 15
- Welle
- 16
- Motor
- 17
- Öffnung
- 18
- Schlitz
- 19
- Bodenbereich
- 20
- Installationsraumn
- 21
- äußere Seitenwand
- 22
- Magnetron
- 23
- Magnetron
- 24
- Pforte
- 25
- Pforte
- 26
- Gehäuse
- 27
- Antennenstummel
- 28
- Schutzkappe
- 29
- Kathode
- 30
- Anode
- 31
- Flügel
- 32
- Magnetenstapel
- 33
- Innenleiter
- 34
- Haube
- 35
- Zwischenraum
- 36
- Flansch
- 37
- erste Flachdichtung
- 38
- zweite Flachdichtung
- 39
- Edelstahldrehteil
- 40
- Schraube
- 41
- Schraube
1. Gargerät (1), umfassend
einen Innenraum (10,11), der zumindest einen Garraum (10) aufweist, wobei eine eine
Vielzahl von Behandlungsebenen in dem Garraum (10) festlegende Gargutträgereinrichtung
(12,13a-13f) vorgesehen ist, und
zumindest eine Mikrowellenquelle (22,23), die eine Oszillatorvorrichtung zum Generieren
von Mikrowellen und zumindest ein Auskoppelelement (27,33) zum Auskoppeln der in der
Oszillatorvorrichtung erzeugten Mikrowellen direkt aus einer Struktur der Mikrowellenquelle
zur Verstärkung von Mikrowellen umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass
die Anzahl der Mikrowellenquellen (22,23) von der Bemaßung des Garraums (10) und der
Anzahl der Behandlungsebenen abhängt, und
jedes Auskoppelelement (27,33) die auszukoppelnden Mikrowellen zu einer Pforte (24,25)
in einer Wand oder einem Wandabschnitt (8) des Innenraums (10,11) führt und
die Mikrowellen aus der Pforte (24,25) direkt in den Innenraum (10,11) abstrahlt.
2. Gargerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
das Auskoppelelement (27,33) zumindest einen aus der Wand oder dem Wandabschnitt (8)
hervorstehenden Antennenteil (27) umfasst.
3. Gargerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Pforte (24,25) eine Haube (34) aus dielektrischem Material, welche das Auskoppelelement
(27,33) von der Atmosphäre im Innenraum (10,11) trennt, umfasst, wobei insbesondere
die Haube (34) an der Wand oder dem Wandabschnitt (8) befestigt ist, über zumindest
eine Flanschverbindung, und/oder unter Einsatz zumindest eines Dichtelements (37,38).
4. Gargerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass
die Haube (34) aus Glas, insbesondere temperiertem Borsilikat- oder Quarz-Glas, hergestellt
ist und/oder Keramik, insbesondere Al2O3 oder ZrO2, umfasst.
5. Gargerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
der Innenraum (10,11) über zumindest ein Strömungsleitglied zumindest teilweise in
den Garraum (10) und einen Druckraum (11) aufgeteilt ist,
im Druckraum (11) ein Lüfterrad (14) und das Auskoppelelement (27,33) angeordnet sind,
wobei das Auskoppelelement (27,33) die auszukoppelnden Mikrowellen zu der Pforte (24,25)
in dem Wandabschnitt (8) führt, der insbesondere eine Neigung zu den dazu benachbarten
Wänden (7), insbesondere Seitenwänden (2, 7), des Innenraums (10,11) aufweist, bewegbar
ist und/oder zu einem Punkt des Innenraums (10,11), insbesondere dem Zentrum des Garraums
(10), ausgerichtet ist,
das Strömungsleitglied (9) mit zumindest einer, insbesondere mittigen, Öffnung (17)
zum Ansaugen von Atmosphäre aus dem Garraum (10) in den Druckraum (11) versehen ist,
und
das Strömungsleitglied (9) zwischen dem Druckraum (11) und dem Garraum (10), insbesondere
an seinem Randbereich sowie in seinem Zentrum, zumindest eine luftdurchlässige Verbindung
(18) freilässt.
6. Gargerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
jede Mikrowellenquelle (22,23) an einer Außenseite des Innenraums (10,11), insbesondere
an der Außenseite einer Seitenwand (7,8) eines neben dem Garraum angeordneten Druckraums
(11) und/oder in einem Installationsraum (20), der zusätzlich Antriebsmittel (16)
für ein sich im Druckraum (11) befindendes Lüfterrad (14) enthält, vorgesehen ist,
wobei insbesondere zumindest eine der Pforten (24,25) in einem Wandabschnitt (8),
der unter einem Winkel zu einer von einer Antriebswelle (15) des Lüfterrads (14) durchragten
Seitenwand (7) steht, vorgesehen ist, wobei vorzugsweise eine erste Pforte (24) oberhalb
des Lüfterrads (14) und eine zweite Pforte (25) unterhalb des Lüfterrads (14) angeordnet
ist.
7. Gargerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Mikrowellenquellen (22,23), die auf unterschiedlichen Höhen im
Gargerät (1) angeordnet sind und/oder jeweils eine Nennleistung von 2000 Watt HF oder
weniger aufweisen.
8. Gargerät nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch zumindest eine weitere Einrichtung zur Behandlung von Gargut im Garraum (10), insbesondere
zumindest eine Einrichtung aus der Gruppe umfassend:
eine elektrische Heizeinrichtung,
eine gasbetriebene Heizeinrichtung,
ein Wärmetauscheinrichtung,
eine Kühleinrichtung,
eine Feuchtigkeitszuführeinrichtung,
eine Feuchtigkeitsabführeinrichtung,
eine Belüftungseinrichtung und
eine Entlüftungseinrichtung.
9. Gargerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Wände (2,3,4,5,6,7,8) des Innenraums (10,11), ein Strömungsleitglied (9), über
das der Innenraum zumindest teilweise in den Garraum (10) und einen Druckraum (11)
aufgeteilt ist, und/oder eine im Garraum (10) vorgesehene Gargutträgereinrichtung
(12,13a-13f) zumindest teilweise Mikrowellen reflektiert bzw. reflektieren.
10. Gargerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine Sensiereinrichtung, eine Anzeigeeinrichtung, eine Bedieneinrichtung
und eine Steuer- oder Regeleinrichtung, wobei die Sensiereinrichtung insbesondere
mit jeder Mikrowellenquelle (22,23), einer weiteren Behandlungseinrichtung, der Anzeigeeinrichtung,
der Bedieneinrichtung und/oder der Steuer- oder Regeleinrichtung in Wirkverbindung
steht.
11. Verfahren zur Abstrahlung von Mikrowellen in einen Innenraum eines Gargeräts nach
einem der vorangehenden Ansprüche, umfassend ein Bereitstellen zumindest einer Mikrowellenquelle,
die eine Oszillatorvorrichtung zum Generieren von Mikrowellen und zumindest ein Auskoppelelement
zum Auskoppeln der in der Oszillatorvorrichtung erzeugten Mikrowellen direkt aus einer
Struktur der Mikrowellenquelle, in der Mikrowellen verstärkt werden, umfasst, gekennzeichnet durch
ein Abstrahlen der Mikrowellen über das Auskoppelelement entlang eines direkten Wegs
in den Innenraum.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass über eine Gargutträgereinrichtung eine Vielzahl von Behandlungsebenen in dem Garraum
festgelegt wird, und
eine sich nach der Bemaßung des Garraums und/oder der Anzahl der Behandlungsebenen
richtende Anzahl an Mikrowellenquellen bereitgestellt wird.
1. A cooking device (1), comprising
an interior space (10, 11) that has at least one cooking chamber (10), wherein a carrier
device for food to be cooked (12, 13a-13f) is provided that specifies a plurality
of treatment levels in the cooking chamber (10), and
at least one microwave source (22, 23) that comprises an oscillator device for generating
microwaves and at least one output coupler element (27, 33) for coupling out the microwaves
generated in the oscillator device directly from a structure of the microwave source
for the purpose of amplifying microwaves, characterized in that the number of microwave sources (22, 23) depends on the dimensioning of the cooking
chamber (10) and the number of treatment levels, and
each output coupler element (27, 33) guides the microwaves to be coupled out to a
port (24, 25) in a wall or a wall section (8) of the interior space (10, 11) and emits
the microwaves from the port (24, 25) directly into the interior space (10, 11).
2. A cooking device according to claim 1, characterized in that the output coupler element (27, 33) comprises at least one antenna part (27) that
protrudes from the wall or the wall section (8).
3. A cooking device according to claim 1 or 2, characterized in that the port (24, 25) comprises a cap (34) that is made of dielectric material and that
separates the output coupler element (27, 33) from the atmosphere of the interior
space (10, 11), wherein in particular the cap (34) is attached to the wall or the
wall section (8) by means of at least one flange connection and/or using at least
one sealing element (37, 38).
4. A cooking device according to claim 3, characterized in that the cap (34) is manufactured from glass, in particular tempered borosilicate or quartz
glass, and/or comprises ceramic, in particular Al2O3 or ZrO2.
5. A cooking device according to any one of the preceding claims, characterized in that
the interior space (10, 11) is divided at least partially into the cooking chamber
(10) and a pressure chamber (11) by means of at least one flow directing element,
a fan wheel (14) and the output coupler element (27, 33) are disposed in the pressure
chamber (11),
wherein the output coupler element (27, 33) guides the microwaves to be coupled out
to the port (24, 25) in that wall section (8) that in particular has an inclination relative to the walls (7)
that are adjacent to said wall section, in particular the side walls (2, 7) of the
interior space (10, 11), is movable and/or aimed at a point of the interior space
(10, 11), in particular the center of the cooking chamber (10),
the flow directing element (9) is provided with at least one, in particular a centered,
opening (17) for drawing in air from the cooking chamber (10) into the pressure chamber
(11), and
the flow directing element (9) leaves open at least one air-permeable connection (18)
between the pressure chamber (11) and the cooking chamber (10), in particular in the
area of its edge as well as in its center.
6. A cooking device according to any one of the preceding claims, characterized in that
each microwave source (22, 23) is provided on an outer side of the interior space
(10, 11), in particular on the outer side of a side wall (7, 8) of a pressure chamber
(11) that is disposed next to the cooking chamber and/or in an installation chamber
(20) that additionally contains drive means (16) for a fan wheel (14) that is located
in the pressure chamber (11), wherein in particular at least one of the ports (24,
25) is provided in a wall section (8) that is positioned at an angle to a side wall
(7) through which a drive shaft (15) of the fan wheel (14) projects, wherein preferably
a first port (24) is disposed above the fan wheel (14) and a second port (25) is disposed
below the fan wheel (14).
7. A cooking device according to any one of the preceding claims, characterized by a plurality of microwave sources (22, 23) that are arranged at different heights
in the cooking device (1) and/or respectively have a nominal power of 2000 watts HF
or less.
8. A cooking device according to any one of the preceding claims,
characterized by at least one additional device for the treatment of food to be cooked in the cooking
chamber (10), in particular at least one device from the group comprising:
an electric heating device,
a gas-operated heating device,
a heat exchanger,
a refrigeration device,
a humidifying device,
a dehumidifying device,
an aeration device and
a deaeration device.
9. A cooking device according to any one of the preceding claims, characterized in that
the walls (2, 3, 4, 5, 6, 7, 8) of the interior space (10, 11), a flow directing element
(9) that divides the interior space at least partially into the cooking chamber (10)
and a pressure chamber (11), and/or a carrier device for food to be cooked (12, 13a-13f)
that is provided in the cooking chamber (10) reflects or reflect microwaves at least
partially.
10. A cooking device according to any one of the preceding claims, characterized by at least one sensor device, a display device, an operating device and a control or
regulation device, wherein the sensor device is operatively connected in particular
with each microwave source (22, 23), an additional treatment device, the display device,
the operating device and/or the control or regulation device.
11. A method for emitting microwaves into an interior space of a cooking device according
to any one of the preceding claims, comprising the provision of at least one microwave
source that comprises an oscillator device for generating microwaves and at least
one output coupler element for coupling out the microwaves generated in the oscillator
device directly from a structure of the microwave source in which microwaves are amplified,
characterized by
the emission of the microwaves into the interior space along a direct path by means
of the output coupler element.
12. A method according to claim 11, characterized in that
a carrier device for food to be cooked specifies a plurality of treatment levels in
the cooking chamber, and
a number of microwave sources is provided that depends on the dimensioning of the
cooking chamber and/or the number of treatment levels.
1. Appareil de cuisson (1) comprenant
une chambre interne (10, 11), qui présente au moins une chambre de cuisson (10), un
dispositif de support d'article à cuire (12, 13a-13f) définissant une pluralité de
niveaux de traitement dans la chambre de cuisson (10) étant prévu et
au moins une source de microondes (22, 23), qui comprend un dispositif oscillateur
pour générer des microondes et au moins un élément de dissociation (27, 33) pour dissocier
les microondes générées dans le dispositif oscillateur directement à partir d'une
structure de source de microondes pour l'amplification de microondes, caractérisé en ce que
le nombre des sources de microondes (22, 23) dépend des dimensions de la chambre de
cuisson (10) et du nombre des niveaux de traitement, et
chaque élément de dissociation (27, 33) guide les microondes à dissocier vers une
porte (24, 25) dans une paroi ou une partie de paroi (8) de la chambre interne (10,
11) et
diffuse les microondes provenant de la porte (24, 25) directement dans la chambre
interne (10, 11).
2. Appareil de cuisson selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de dissociation (27, 33) comprend au moins une partie d'antenne (27) dépassant
de la paroi ou de la partie de paroi (8).
3. Appareil de cuisson selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la porte (24, 25) comprend un capot (34) à base de matériau diélectrique, qui sépare
l'élément de dissociation (27, 33) de l'atmosphère dans la chambre interne (10, 11),
en particulier le capot (34) étant fixé sur la paroi ou la partie de paroi (8), au
moyen d'au moins une liaison par bride, et/ou en utilisant au moins un élément d'étanchéité
(37, 38).
4. Appareil de cuisson selon la revendication 3, caractérisé en ce que le capot (34) est fabriqué à base de verre, en particulier du verre au borosilicate
ou de verre au quartz mis à température, et/ou comprend en céramique, en particulier
du Al2O3 ou du ZrO2.
5. Appareil de cuisson selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
la chambre interne (10, 11) est divisée au moyen d'au moins un élément de guidage
d'écoulement au moins partiellement en chambre de cuisson (10) et chambre de pression
(11), une roue de ventilateur (14) et l'élément de dissociation (27, 33) étant disposés
dans la chambre de pression (11),
l'élément de dissociation (27, 33) guidant les microondes à dissocier vers la porte
(24, 25) dans la partie de paroi (8), qui présente en particulier une inclinaison
vers les parois (7) voisines de celle-ci, en particulier des parois latérales (2,
7) de la chambre interne (10, 11), est mobile et/ou est orienté vers un point de la
chambre interne (10, 11), en particulier le centre de la chambre de cuisson (10),
l'élément de guidage d'écoulement (9) étant doté d'au moins une ouverture (17), en
particulier centrale, pour aspirer de l'atmosphère hors de la chambre de cuisson (10)
dans la chambre de pression (11), et
l'élément de guidage d'écoulement (9) laissant libre au moins une liaison (18) perméable
à l'air entre la chambre de pression (11) et la chambre de cuisson (10), en particulier
sur sa zone périphérique et dans son centre.
6. Appareil de cuisson selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que chaque source de microondes (22, 23) est prévue sur un côté extérieur de la chambre
interne (10, 11), en particulier sur le côté extérieur d'une paroi latérale (7, 8)
d'une chambre de pression (11) disposée à côté de la chambre de cuisson et/ou dans
une chambre d'installation (20), qui contient en supplément des moyens d'entraînement
(16) pour une roue de ventilateur (14) se trouvant dans la chambre de pression (11),
sachant qu'en particulier au moins l'une des portes (24, 25) est prévue dans une partie
de paroi (8) qui forme un angle par rapport à une paroi latérale (7) traversée par
un arbre d'entraînement (15) de la roue de ventilateur (14), de préférence une première
porte (24) étant disposée au-dessus de la roue de ventilateur (14) et une seconde
porte (25) au-dessous de la roue de ventilateur (14).
7. Appareil de cuisson selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par une pluralité de sources de microondes (22, 23), qui sont disposées à différentes
hauteurs dans l'appareil de cuisson (1) et/ou présentent chacune une puissance nominale
de 2000 Watt HF ou moins.
8. Appareil de cuisson selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par au moins un autre appareil pour traiter l'article à cuire dans la chambre de cuisson
(10), en particulier au moins un appareil provenant du groupe comprenant les éléments
suivants :
un dispositif de chauffage électrique,
un dispositif de chauffage fonctionnant au gaz,
un dispositif d'échange de chaleur,
un dispositif de refroidissement,
un dispositif d'arrivée d'humidité,
un dispositif d'évacuation d'humidité,
un dispositif de ventilation et
un dispositif de purge.
9. Appareil de cuisson selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les parois (2, 3, 4, 5, 6, 7, 8) de la chambre interne (10, 11), un élément de guidage
d'écoulement (9), par lequel la chambre interne est divisée au moins partiellement
en chambre de cuisson (10) et chambre de pression (11), et/ou un dispositif support
d'article à cuire (12, 13a-13f) prévu dans la chambre de cuisson (10) réfléchissent
au moins en partie des microondes.
10. Appareil de cuisson selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par au moins un dispositif de détection, un dispositif d'affichage, un dispositif d'utilisation
et un dispositif de commande ou de réglage, le dispositif de détection étant en liaison
active en particulier avec chaque source de microondes (22, 23), un autre dispositif
de traitement, le dispositif d'affichage, le dispositif d'utilisation et/ou le dispositif
de commande ou de réglage.
11. Procédé pour diffuser des microondes dans une chambre interne d'un appareil de cuisson
selon l'une des revendications précédentes, comprenant une mise à disposition d'au
moins une source de microondes, qui comprend un dispositif oscillateur pour générer
des microondes et au moins un élément de dissociation pour dissocier les microondes
générées dans le dispositif oscillateur directement à partir d'une structure de source
de microondes dans laquelle des microondes sont amplifiées, caractérisé par
une diffusion des microondes par l'élément de dissociation le long d'un chemin direct
dans la chambre interne.
12. Procédé selon la revendication 11, caractérisé
En ce qu'une pluralité de niveaux de traitement est définie dans la chambre de cuisson par
le biais d'un dispositif de support d'article à cuire, et
un nombre de sources de microondes, dépendant des dimensions d'aération de la chambre
de cuisson et/ou du nombre des niveaux de traitement, est mis à disposition.


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