[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Saugflasche mit einer Flasche, einem Trinksauger,
einem Schraubring zum Befestigen des Trinksaugers an einem Öffnungsrand einer Flaschenöffnung
und einer Abdeckkappe zum Aufsetzen auf den Schraubring.
[0002] Saugflaschen werden zur Verabreichung von Milch und anderer flüssiger Nahrung insbesondere
an Kinder verwendet. Selen zum Beispiel die Saugflasche in der
US2571010A1 beschrieben. Bekannte Saugflaschen weisen eine Flasche und einen Trinksauger auf,
der mittels eines Schraubringes an einem Außengewinde der Flasche fixierbar ist, welches
die Öffnung der Flasche umgibt. Eine Abdeckkappe ist auf den Schraubring aufsetzbar.
Zwischen den Schraubring und den Öffnungsrand der Flasche ist eine Dichtscheibe bzw.
ein Rand des Trinksaugers abdichtend einklemmbar. Hierdurch wird ein unbeabsichtigtes
Auslaufen von Nahrung verhindert. Eine derartige Saugflasche ist in der
DE 33 37 248 A1 beschrieben.
[0003] Die
CH 261 501 A,
US 5 419 445 A und
US 2 579 194 A offenbaren Saugflaschen mit Trinksaugern und Abdeckkappen, die in aufgesetzter Position
mit der Innenseite ihres Bodens auf dem Trinkloch im Zentrum des Saugernippels aufsitzen.
Der Boden der Kappe ist an der Innenseite konkav gewölbt und an dieser konkaven Wölbung
liegt der Saugernippel mit dem zentralen Trinkloch abdichtend an.
[0004] Aus der
WO 99/03442 A1 ist eine Abdeckkappe bekannt, die an die äußere Form des Trinksaugers angepasst ist,
um jeglichen Zwischenraum zwischen Abdeckkappe und Trinksauger zu vermeiden. Oben
dichtet die Innenseite der Abdeckkappe ein Trinkloch am Scheitel des Trinksaugers
ab, um den Austritt von Milch zu verhindern. Für die Nahrungsentnahme ist ein Teil
der Abdeckkappe von ihrem Körper durch Aufreißen eines Aufreißstreifens ablösbar.
Diese Abdeckung eignet sich nur für Einmalbenutzung. Die abgenommene Abdeckkappe ist
nicht wieder dichtend aufsetzbar.
[0005] Die
EP 0 527 094 A1 offenbart eine Saugflasche mit einer Kappe, die auf eine Rille der Außenseite eines
Schraubringes aufschnappbar ist. Die Kappe enthält eine flexible Membran die fest
mit einer am Boden der Kappe angeordneten Muffe verbunden ist. Die Membran formt sich
elastisch und dichtet das Trinkloch des Trinksaugers ab, wenn die Kappe auf den Schraubring
aufgesetzt ist. Die Kappe ist aufwendig und schwer zu reinigen. Bei orthodontisch
geformten Saugern, bei denen das Trinkloch in einer Seitenfläche des Kopfteils des
Saugernippels angeordnet und spitzwinklig zur Saugerachse ausgerichtet ist, passt
sich die Membran nach einer gewissen Auswölbung an das Trinkloch an und dichtet ab.
Der Anlagedruck der Membran an den Öffnungsrand des Trinksaugers ist infolgedessen
verhältnismäßig gering, so dass es zu Undichtigkeiten kommen kann.
[0006] Aus der
DE 92 14 438 U1 und der
DE 93 18 699 U1 ist eine Babyflasche mit einer Abdeckkappe bekannt, deren Höhe niedriger als die
Saugerhöhe ist. Infolgedessen drückt die Abdeckkappe mit dem Boden einer Kammer gegen
Trinklöcher des Trinksaugers und dichtet sie ab. Ein orthodontisch geformter Trinksauger
wird hierbei beträchtlich verformt, so dass am Ende der Verformung in eine zur Mittelachse
geneigte Seite des Trinksaugersaugers angeordnetes Trinkloch mit seinem Rand abdichtend
am Boden der Kappe anliegt. Die hierbei auftretenden Dichtkräfte sind verhältnismäßig
gering, so dass es zu Undichtigkeiten kommen kann.
[0007] Aus der
DE 200 09 823 U1 ist eine Säuglingsflasche mit einem flexiblen Sauger bekannt, der um das Trinkloch
herum einen Kompressionsabschnitt aufweist. Eine flexible Kappe hat einen an ihrer
oberen Innenseite ausgebildeten Eingriffsabschnitt, dessen Form derjenigen des Kompressionsabschnitts
entspricht. Der Eingriffsabschnitt kann auf den Kompressionsabschnitt gepresst werden,
damit dieser um eine vorgegebene Tiefe eingesenkt wird, wenn die Kappe auf den Haltering
gesetzt wird, wodurch ein Auslaufen von im Flüssigkeitsbehälter enthaltener Flüssigkeit
durch das Trinkloch des Saugers wirksam verhindert wird. Diese Konstruktion ist für
einen orthodontisch geformten Sauger mit einem Trinkloch in einer zur Mittelachse
geneigten Seitenfläche des Saugernippels nicht geeignet.
[0008] Die
WO 98/15463 A1 offenbart eine Saugflasche mit einem Trinksauger und einer Abdeckkappe. Die Abdeckkappe
hat am Boden einen nach unten vorstehenden Vorsprung, der in dichtenden Eingriff mit
einem Trinkloch am Scheitel des Saugernippels kommt. Diese Konstruktion ist für einen
orthodontischen Trinksauger mit einem Trinkloch in einer geneigten Seitenfläche des
Saugernippels ungeeignet.
[0009] Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Saugflasche zur Verfügung
zu stellen, die einen orthodontisch geformten Trinksauger einfacher und sicherer abdichtet.
[0010] Die Aufgabe wird durch eine Saugflasche mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Saugflasche sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0011] Die erfindungsgemäße Saugflasche insbesondere für Säuglinge und Kleinkinder hat
- eine Flasche, die eine Flaschenöffnung und ein diese umgebendes Außengewinde aufweist,
- einen Trinksauger, der einen Nippelträger mit einem Befestigungsrand und auf dem Nippelträger
einen Saugernippel mit einem Trinkloch in einer Seitenfläche aufweist,
- einen Schraubring, der ein Innengewinde zum Aufschrauben auf das Außengewinde und
Mittel zum Verbinden mit dem Befestigungsrand des Trinksaugers, um den Trinksauger
vor der Flaschenöffnung zu halten, aufweist, und
- eine Abdeckkappe, die auf den Trinksauger aufsetzbar ist, wobei die Abdeckkappe in
aufgesetzter Position mit der Innenseite ihrer Seitenwand abdichtend gegen die das
Trinkloch aufweisende Seitenfläche des Saugernippels und mit der Innenseite ihres
Bodens gegen eine gegenüberliegende Seitenfläche des spitzwinklig zur Zentralachse
des Befestigungsrandes ausgerichteten Saugernippels drückt.
[0012] Bei der erfindungsgemäßen Saugflasche wird der Saugernippel des Trinksaugers an seinem
freien, vom Befestigungsrand entfernten Ende im Eckbereich zwischen Seitenwand und
Boden der Abdeckkappe festgehalten. Hierbei liegt die Seitenwand an der Seitenfläche
des Saugernippels an, die das Trinkloch aufweist. Der Boden liegt an der gegenüberliegenden
Seitenfläche des Saugernippels an. Infolgedessen wird die von der Seitenwand der Abdeckkappe
in die Seitenfläche mit dem Trinkloch eingeleitete Kraft über die gegenüberliegende
Seitenfläche des Saugernippels am Boden der Abdeckkappe abgestützt. Somit liegt die
Seitenwand mit einer besonders hohen Andrückkraft am Randbereich des Trinkloches an,
so dass es zu einer sehr guten Abdichtung zwischen diesem Randbereich und der Seitenwand
kommt. Die Ausrichtung des Saugernippels auf den Eckbereich zwischen Seitenwand und
Boden der Abdeckkappe kann dadurch erreicht werden, dass der Trinksauger einen bereits
im unbelasteten Zustand spitzwinklig zur Zentralachse des Befestigungsrandes des Nippelträgers
ausgerichteten Saugernippel hat. Bei einem Trinksauger mit in unbelastetem Zustand
auf der Zentralachse angeordnetem Saugernippel kann sie dadurch erreicht werden, dass
der Saugernippel durch die aufgesetzte Abdeckkappe in eine spitzwinklige Ausrichtung
zum Befestigungsrand gezwungen wird. Aufgrund des schräg gestellten Saugernippels
ist das freie Ende des Saugernippels bei aufgesetzter Abdeckkappe zwischen Boden und
Seitenwand eingezwängt und das Trinkloch wird sicher abgedichtet.
[0013] Das Trinkloch kann als kreisrundes Loch oder schlitzförmig ausgeführt sein. Bevorzugt
hat der Trinksauger nur ein einziges Trinkloch. Er kann aber auch mehrere Trinklöcher
aufweisen, die zugleich in der beschriebenen Weise abgedichtet werden.
[0014] Das freie Ende des Saugernippels kann verschieden ausgestaltet sein. Gemäß einer
Ausgestaltung ist der Saugernippel an der das Trinkloch aufweisenden Seitenfläche
mit einem verhältnismäßig großen oder kleinen Krümmungsradius nach außen gewölbt und
an der gegenüberliegenden Außenseite annähernd flach oder leicht bzw. mit großem Krümmungsradius
konkav gewölbt und weist dazwischen einen verhältnismäßig kleinen Übergangsradius
auf. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist das Trinkloch in einer von der Zentralachse
des Befestigungsrandes abgewandten Seitenfläche des Saugernippels angeordnet.
[0015] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung, die zu einer besonders gut abdichtenden Anlage
der Abdeckkappe am Trinkloch führt, weist die Abdeckkappe eine kegelförmige Außenwand
und/oder einen kalottenförmigen Boden auf. Der kalottenförmige Boden ist bevorzugt
nach innen gewölbt, d.h. in das Innere der Abdeckkappe ein. Bevorzugt ist der Übergang
zwischen Boden und Seitenwand der Abdeckkappe ausgerundet. Die Abdichtung ist besonders
effektiv, wenn diese Abdeckkappe mit einem wie vorstehend beschrieben am freien Ende
ausgestalteten Saugernippel zusammenwirkt.
[0016] Die Abdeckkappe ist lösbar am Schraubring gehalten. Beispielsweise können Abdeckkappe
und Schraubring aneinander angepasste Sitzflächen aufweisen, die einen Klemmsitz bzw.
einen reibschlüssigen Sitz der Abdeckkappe auf dem Schraubring ermöglichen. Gemäß
einer Ausgestaltung weisen Schraubring und Abdeckkappe zusammenwirkende Rastelemente
zum Verrasten der Abdeckkappe an dem Schraubring auf.
[0017] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung, die zu einer besonders sicheren Abdichtung des
Trinkloches an der Abdeckkappe führt, ist die Lochachse des Trinkloches etwa senkrecht
zur Seitenwand der Abdeckkappe ausgerichtet. Infolgedessen liegt der Randbereich des
Trinkloches gleichmäßig abdichtend an der Seitenwand der Abdeckkappe an.
[0018] Gemäß einer Ausgestaltung hat die das Trinkloch aufweisende Seitenfläche einen kleineren
Krümmungsradius als die daran anliegende Innenseite der Seitenwand und/oder hat die
gegenüberliegende Seitenfläche einen größeren Krümmungsradius als die dagegen drückende
Innenseite des Bodens. Dies gilt für die Krümmungsradien in mindestens einer Schnittebene
durch die Kontaktbereiche zwischen Saugernippe und Abdeckkappe. Beispielsweise gilt
dies zumindest für die Krümmungsradien in einer vertikalen Schnittebene. Bevorzugt
gilt dies für die Krümmungsradien in mehreren Schnittebenen, weiterhin bevorzugt für
die Krümmungsradien in sämtlichen Schnittebenen. Hierdurch wird eine hohe Flächenpressung
um das Trinkloch erzeugt und die Gegenkraft gezielt in die gegenüberliegende Seitenfläche
des Trinksaugers eingeleitet.
[0019] Der Nippelträger des Trinksaugers kann unterschiedlich ausgestaltet sein. Gemäß einer
Ausgestaltung ist er balgförmig ausgeführt, indem er beispielsweise angrenzend an
den Befestigungsrand eine Taille und daran angrenzend eine Ausbauchung aufweist. Der
Trinksauger kann auch mehrere aufeinanderfolgende Taillen und Ausbauchungen haben.
Gemäß einer anderen Ausgestaltung ist der Nippelträger haubenförmig bzw. glockenförmig
ausgeführt, so dass er sich ausgehend vom Nippelträger allmählich bis zu einem Scheitel
verjüngt, auf dem der Saugernippel sitzt.
[0020] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung weist der Nippelträger eine um die Zentralachse
des Befestigungsrandes umlaufende Nut auf. Hier kann insbesondere einem haubenförmigen
Nippelträger eine erhöhte Flexibilität verliehen werden.
[0021] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung weist der Trinksauger einen integrierten Sicherheitsfaden
auf, der sich vom Befestigungsrand bis zum freien Ende des Saugernippels erstreckt.
Hierdurch wird dem Trinksauger eine erhöhte Festigkeit verliehen. Trinksauger mit
Sicherheitsfaden sind insbesondere bei Ausführung des Trinksaugers aus Silikonkautschuk
vorteilhaft, da der Sicherheitsfaden ein Abreißen eines Teils des Trinksaugers verhindern
kann.
[0022] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung erstreckt sich der Sicherheitsfaden vom Befestigungsrand
bis zum Trinkloch. Der Sicherheitsfaden kann formschlüssig und/oder kraftschlüssig
und/oder stoffschlüssig mit dem Trinksauger verbunden sein. Ein formschlüssiges Verbinden
ist beispielsweise durch teilweises oder vollständiges Einbetten des Sicherheitsfadens
in das Material des Trinksaugers möglich. Ein vollständig eingebetteter Sicherheitsfaden
ist allseitig vom Material des Trinksaugers umgeben. Eine kraftschlüssige Verbindung
kann durch Einpressen des Sicherheitsfadens in eine Nut des Trinksaugers erzeugt werden.
Bevorzugt ist eine stoffschlüssige Verbindung zwischen Sicherheitsfaden und Trinksauger,
die durch Vernetzung beziehungsweise Verschmelzung der Kontaktbereiche von Sicherheitsfaden
und Trinksauger erzielt werden kann. Eine weitere Möglichkeit der stoffschlüssigen
Verbindung ist die Verklebung von Sicherheitsfaden und Trinksauger. Bevorzugt ist
der Trinksauger aus einem Kunststoff, der mit dem Material des Sicherheitsfadens und/oder
des Schraubringes verschmelzbar beziehungsweise vernetzbar ist. Bevorzugt ist der
Trinksauger gegebenenfalls gemeinsam mit dem Sicherheitsfaden bzw. dem Schraubring
im Mehrkomponenten-Spritzgießverfahren hergestellt.
[0023] Grundsätzlich können der Trinksauger und der Schraubring getrennt voneinander ausgeführt
sein. Bei einer Ausgestaltung dieser Ausführungsart weist der Schraubring einen nach
innen vorstehenden Ringflansch zum Andrücken des Befestigungsrandes an einen Öffnungsrand
der Flaschenöffnung und eine zentrale Einsetzöffnung zum Einsetzen des Saugernippels
und des Nippelträgers des Trinksaugers auf. Bei dieser Ausgestaltung wird der Trinksauger
am Befestigungsrand zwischen Schraubring und Öffnungsrand der Flasche eingeklemmt.
[0024] Gemäß einer anderen Ausgestaltung ist der Trinksauger am Befestigungsrand fest mit
dem Schraubring verbunden. Ein einteilig mit dem Schraubring verbundener Trinksauger
kann insbesondere im Mehrkomponenten-Spritzgießverfahren hergestellt werden. Der Trinksauger
kann formschlüssig und/oder kraftschlüssig und/oder stoffschlüssig mit dem Schraubring
verbunden sein. Eine formschlüssige Verbindung kann durch formschlüssiges Ineinandergreifen
von Trinksauger und Schraubring erzielt werden. Eine kraftschlüssige Verbindung zwischen
Trinksauger und Schraubring wird beispielsweise erreicht, indem Trinksauger und Schraubring
aus verschiedenen Kunststoffen hergestellt werden, die nach dem Spritzgießen eine
verschieden starke Schrumpfung aufweisen, wobei der stärker schrumpfende Teil den
schwächer schrumpfenden Teil zumindest teilweise umschließt, so dass er den innen
liegenden Teil einklemmt. Ferner können Trinksauger und Schraubring stoffschlüssig
miteinander verbunden werden, indem der Kunststoff des Trinksaugers und der Kunststoff
des Schraubringes so ausgewählt werden, dass sie in den Kontaktbereichen miteinander
verschmelzen beziehungsweise vernetzen. Ferner ist eine stoffschlüssige Verbindung
durch Verkleben möglich. Auf diese Weise kann eine sehr feste Verbindung zwischen
Trinksauger und Schraubring hergestellt werden.
[0025] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist der Sicherheitsfaden fest mit
dem Schraubring verbunden, so dass der Sicherheitsfaden an dem Schraubring fixiert
ist. Vorteilhaft sind der Trinksauger aus einem weichen bzw. weichelastischen Material
und der Schraubring und die Flasche aus einem steiferen Material hergestellt.
[0026] Für den Trinksauger kommen verschiedene weichelastische Materialien in Betracht.
Beispielsweise kann ein Naturkautschuk oder ein synthetischer Kautschuk oder ein anderes
Elastomer verwendet werden. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist der weichelastische
Kunststoff ein thermoplastisches Elastomer. Thermoplastische Elastomere können vorteilhaft
durch Spritzgießen verarbeitet werden. Thermoplastische Elastomere können mehrphasige
Kunststoffe sein, die gummielastisch formbare Molekülbereiche aufweisen, in die die
Bereiche amorpher Thermoplaste eingebaut sind. Sie sind daher thermoplastisch verformbar
und weisen gleichzeitig die gewünschten elastischen Eigenschaften auf.
[0027] Der Sicherheitsfaden kann verschieden ausgeführt sein. Beispielsweise ist er ein
textiler Faden aus mehreren miteinander verbunden beziehungsweise verdrehten
[0028] Fasern oder ein Band oder ein Streifen. Bevorzugt ist das Band oder der Streifen
eine Folie aus Kunststoff. Eine feste Verbindung zwischen Sicherheitsfaden und Schraubring
kann formschlüssig und/oder kraftschlüssig und/oder stoffschlüssig sein. Zur formschlüssigen
Verbindung kann der Sicherheitsfaden beispielsweise mit verdickten Enden im Material
des Schraubringes verankert sein. Für eine kraftschlüssige Verbindung kann er mit
den Enden in Aufnahmen des Schraubringes eingepresst sein. Für eine stoffschlüssige
Verbindung kann er an mindestens einem Ende durch Vernetzen und/oder durch Verkleben
mit dem Material des Schraubringes verbunden sein.
[0029] Bevorzugt besteht der Sicherheitsfaden aus Kunststoff. Der Sicherheitsfaden kann
insbesondere aus demselben Kunststoff wie der Schraubring sein, was insbesondere bevorzugt
ist, wenn der Sicherheitsfaden einteilig mit dem Schraubring oder stoffschlüssig mit
diesem verbunden ausgeführt ist. Beispielsweise besteht der Sicherheitsfaden aus Polypropylen.
[0030] Bevorzugt ist der Trinksauger zusätzlich mit einem Ventil - z.B. Schlitzventil -
versehen, durch das Luft nachströmen kann, um einen Druckausgleich zu bewirken.
[0031] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der anliegenden Zeichnungen von Ausführungsbeispielen
näher erläutert.
[0032] In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- einen orthodontischen Trinksauger mit balgförmigem Nippelträger und spitzwinklig zur
Zentralachse ausgerichtetem Saugernippel an einem aufgesetzten Schraubring und einer
aufgesetzten Abdeckkappe in einem Vertikalschnitt;
- Fig. 2
- Trinksauger und Abdeckkappe in einem vergrößerten Teilschnitt in Vertikalrichtung
entlang der Linie II-II von Fig. 1;
- Fig. 3
- einen orthodontischen Trinksauger mit balgförmigem Nippelträger und spitzwinklig zur
Zentralachse des Befestigungsrandes ausgerichtetem Saugernippel mit einteilig verbundenem
Schraubring und aufgeschnappter Abdeckkappe in einem Vertikalschnitt;
- Fig. 4
- einen orthodontischen Trinksauger mit haubenförmigem Nippelträger mit umlaufender
Nut und Sicherheitsfaden und auf der Zentralachse des Befestigungsrandes ausgerichtetem
Saugernippel mit einteilig verbundenem Schraubring in Seitenansicht;
- Fig. 5
- derselbe Trinksauger in einer das Trinkloch umfassenden Detailansicht des Saugernippels;
- Fig. 6
- der Hals des Saugernippels desselben Trinksaugers in vergrößertem, teilweisem Horizontalschnitt.
[0033] Bei der nachfolgenden Erläuterung verschiedener Ausführungsbeispiele sind entsprechende
Teile mit denselben Bezugsziffern versehen, wobei die Bezugsziffern weiterer Ausführungsbeispiele
mit Anstrichen gekennzeichnet sind.
[0034] Die Anordnung von Fig. 1 weist einen Trinksauger 1 mit einem balgförmigen Nippelträger
2 mit einer Taille 3, einer Ausbauchung 4 und einem kreisringschreibenförmigen Befestigungsrand
5 auf. Oben trägt der Nippelträger 2 einen Saugernippel 6, der einen Nippelkopf 7
und einen etwas eingeschnürten Hals 8 aufweist. Der Saugernippel 6 ist spitzwinklig
zur Zentralachse 9 des Befestigungsrandes 5 geneigt, wobei die Neigungsachse mit 10
bezeichnet ist. Der Saugernippel 6 weist diese Neigung bezüglich der Zentralachse
9 im unbelasteten Zustand auf.
[0035] Die schräg geneigte Ausrichtung des Saugernippels 6 kann bei der Verabreichung von
Nahrung Vorteile aufweisen.
[0036] Der Saugernippel 6 ist orthodontisch geformt. Eine von der Zentralachse 9 abgewandte
Seitenfläche 11 des Nippelkopfes 7 ist leicht konvex gekrümmt beziehungsweise weist
einen großen Krümmungsradius auf. Eine der Zentralachse 9 zugewandte Seitenfläche
12 des Nippelkopfes 7 ist leicht konkav gekrümmt. Die Übergangsbereiche zwischen den
beiden vorgenannten Seitenflächen 11, 12 sind stärker konvex gekrümmt beziehungsweise
weisen einen geringeren Krümmungsradius als die abgewandte Seitenfläche 11 auf.
[0037] In der abgewandten Seitenfläche 11 ist ein Trinkloch 13 vorhanden, das einen Hohlraum
14 im Inneren des Trinksaugers 1 mit der Umgebung verbindet.
[0038] Der Nippelträger 2 hat an einer Seite ein Ventil 15, durch das der Hohlraum 14 mit
der Umgebung verbindbar ist. Das Ventil 15 öffnet, wenn im Hohlraum 14 ein Unterdruck
herrscht. Es ist bevorzugt als Schlitzventil ausgeführt.
[0039] Ferner weist die Anordnung einen Schraubring 16 mit einem leicht konischen Mantel
17 und einem Innengewinde 18 zum Aufschrauben auf ein entsprechendes Außengewinde
einer Flasche (nicht gezeigt) auf. Der Schraubring 16 kann mit einem Standardgewinde
versehen sein, damit er auf verbreitete Flaschen passt.
[0040] Der Schraubring 16 weist oben am Mantel 17 einen nach innen vorstehenden kreisringscheibenformigen
Ringflansch 19 auf. Der Ringflansch 19 begrenzt eine Einsetzöffnung 20. In die Einsetzöffnung
20 ist der Trinksauger 1 mit dem Saugernippel 6 und dem Nippelträger 2 eingesetzt,
wobei die Taille 3 genau innerhalb der Einsetzöffnung 20 angeordnet. Dabei befindet
sich der Befestigungsrand 5 unterhalb des Ringflansches 19, so dass er von dem Ringflansch
19 gegen einen Öffnungsrand einer Flaschenöffnung einer Flasche gedrückt wird, wenn
der Schraubring 16 auf das Außengewinde der Flasche aufgeschraubt wird.
[0041] Der Schraubring 16 ist am Außenumfang mit einer umlaufenden Rastnut 21 versehen.
Ferner umfasst die Anordnung eine Abdeckkappe 22, die eine leicht konische Seitenwand
23 aufweist, die am unteren Rand einen nach innen vorstehenden Rastwulst 24 hat, der
in die Rastnut 21 des Schraubringes 16 einschnappbar ist.
[0042] Die Abdeckkappe 22 hat einen nach innen gewölbten, kalottenförmigen Boden 25. Der
Übergangsbereich des kalottenförmigen Bodens 25 zur konischen Seitenwand 23 ist ausgerundet.
Der kalottenförmige Boden ist symmetrisch bezüglich der Zentralachse 9. Die Ausrundung
läuft um die Zentralachse 9 um.
[0043] Wenn die Abdeckkappe 22 auf den Schraubring 16 geschnappt ist, drückt der kalottenförmige
Boden 25 gegen die der Zentralachse 9 zugewandte Seitenfläche 12 des Nippelkopfes
7 und die Seitenwand 23 gegen die abgewandte Seitenfläche 11. Der Nippelkopf 7 wird
somit zwischen dem Boden 25 und der Seitenwand 23 eingezwängt. Dabei ist der Nippelkopf
7 im Scheitelbereich in der Ausrundung zwischen kalottenförmigem Boden 25 und konischer
Seitenwand 23 der Abdeckkappe 22 gehalten. Gemäß Fig. 1 stimmen die Innenkontur der
Ausrundung der Abdeckkappe 22 und die Außenkontur des Scheitelbereiches des Nippelkopfes
7 etwa überein, so dass diese Bereiche aneinander anliegen. Das Trinkloch 13 ist so
im Nippelkopf 7 angeordnet, dass es etwa senkrecht auf die Seitenwand 23 ausgerichtet
ist und ein Randbereich um das Trinkloch 13 abdichtend gegen die Seitenwand 23 gepresst
wird.
[0044] Gemäß Fig. 2 hat in der vertikalen Schnittebene die Seitenfläche 11 am Trinkloch
13 einen kleineren Krümmungsradius als die Seitenwand 23, um eine definierte Pressfläche
um das Trinkloch 13 zu erzeugen. Ferner hat die Seitenfläche 12 im Bereich des Kontaktes
mit dem Boden 25 einen größeren Krümmungsradius als der Boden 25, um einen definierten
Druck auf die Seitenfläche 12 gegenüber dem Trinkloch 13 zu gewährleisten.
[0045] Somit fängt die Abdeckkappe 22 die Geometrie des Nippelkopfes 7 ein und presst sie
zum Abdichten in die obere Ecke der Abdeckkappe 22.
[0046] Die Ausführung von Fig. 3 unterscheidet sich von der vorgenannten insbesondere darin,
dass an den Schraubring 16' der Trinksauger 1' angespritzt ist. Der Befestigungsrand
5' des Trinksaugers 1 ist mit dem oberen Rand 26' des Schraubringes 16' verbunden.
Der Schraubring 16' besteht beispielsweise aus Polypropylen und der Trinksauger 1'
aus einem thermoplastischen Elastomer (z.B. auf Polypropylenbasis), das mit dem Material
des Schraubringes 16' vernetzt ist.
[0047] Ferner hat der Nippelträger 2' des einteilig mit dem Schraubring 16' ausgebildeten
Trinksaugers 1' eine haubenartige Form.
[0048] Der Saugernippel 6' und das Trinkloch 13' sowie die Abdeckkappe 22' sind so ausgeführt
wie bei dem vorangegangenen Ausführungsbeispiel. Insbesondere ist der Saugernippel
6' im unbelasteten Zustand des Trinksaugers 1' zur Zentralachse 9' geneigt.
[0049] Auch bei dieser Anordnung wird durch Aufschnappen der Abdeckkappe 22' auf den Nippelkopf
7' an der Ecke zwischen Boden 25 und Seitenwand 23 eingepresst und das Trinkloch 13
abgedichtet.
[0050] Das Ausführungsbeispiel von Fig. 4 bis 6 unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel
von Fig. 2 insbesondere dadurch, dass der an den Schraubring 16" angespritzte Trinksauger
1" aus weichelastischem Material im unverformten Zustand mit dem Saugernippel 6" auf
der Zentralachse 9" des Befestigungsrandes 5" ausgerichtet ist. Der Trinksauger 1"
weist somit im unverformten Zustand die übliche, gerade gestreckte Ausrichtung auf,
an die viele Benutzer gewöhnt sind.
[0051] Der Nippelträger 2" weist eine umlaufende Nut 29" bzw. Entlastungsrille auf.
[0052] Ferner ist in den Trinksauger 1" ein Sicherheitsfaden 27" eingebettet, der auf der
einen Seite des Trinksaugers 1" vom oberen Rand 26" des Schraubringes 16" aus durch
den Nippelträger 2" und den Saugernippel 6" bis zum Trinkloch 13" und vom Trinkloch
13" aus auf der gegenüberliegenden Seite des Trinksaugers 1" durch den Saugernippel
6" und den Nippelträger 2" bis zum Schraubring 16" verläuft. Der Sicherheitsfaden
27" ist an den beiden Enden fest mit dem Schraubring 16" verbunden. Der Sicherheitsfaden
16" besteht aus einem flexiblen Material, so dass er Verformungen des Trinksaugers
1" mitmacht.
[0053] Im Bereich des Trinkloches 13" hat der Sicherheitsfaden 27" eine Aufweitung 28",
um die erforderliche Festigkeit auch dort zur Verfügung zu stellen.
[0054] Bevorzugt sind Trinksauger 1", Schraubring 16" und Sicherheitsfaden 27" aus Materialien,
die in den Kontaktbereichen miteinander verschmelzen beziehungsweise vernetzen. Gemäß
Fig. 6 ist der Sicherheitsfaden 27" an der Außenseite mit der Innenseite des Trinksaugers
1" vernetzt.
[0055] Beim Aufsetzen einer Abdeckkappe 22" gleitet der Nippelkopf 7" dieser Ausführung
an dem innen gewölbten Boden 25" in den Randbereich, so dass sich die Seitenfläche
11 " mit dem Trinkloch 13" abdichtend an die Seitenwand 23" der Abdeckkappe 22" anlegt.
Das Schwenken des Saugernippels 6" bezüglich der Zentralachse 9" wird durch die Nut
29" erleichtert.
1. Saugflasche insbesondere für Säuglinge und Kleinkinder mit
- einer Flasche, die eine Flaschenöffnung und ein diese umgebendes Außengewinde aufweist,
- einem Trinksauger (1), der einen Nippelträger (2) mit einem Befestigungsrand (5)
und auf dem Nippelträger (2) einen Saugernippel (6) mit einem Trinkloch (13) in einer
Seitenfläche (11) aufweist,
- einem Schraubring (16), der ein Innengewinde (18) zum Aufschrauben auf das Außengewinde
und Mittel zum Verbinden mit dem Befestigungsrand (5) des Trinksaugers (1) aufweist,
um den Trinksauger (1) vor der Flaschenöffnung zu halten, und
- einer Abdeckkappe (22), die auf den Trinksauger (1) aufsetzbar ist, wobei die Abdeckkappe
(22) in aufgesetzter Position mit der Innenseite ihrer Seitenwand (23) abdichtend
gegen die das Trinkloch (13) aufweisende Seitenfläche (11) des Saugernippels (6) und
mit der Innenseite ihres Bodens (25) gegen eine gegenüberliegende Seitenfläche (12)
des spitzwinklig zur Zentralachse (9) des Befestigungsrandes (5) ausgerichteten Saugernippels
(6) drückt.
2. Flasche nach Anspruch 1, bei der der Saugernippel (6) an der das Trinkloch (13) aufweisenden
Seitenfläche (11) mit einem verhältnismäßig großen oder kleinen Krümmungsradius nach
außen gewölbt und/oder an der gegenüberliegenden Seitenfläche (12) annähernd flach
oder mit einem verhältnismäßig großen Krümmungsradius konkav gewölbt ist und dazwischen
einen verhältnismäßig kleinen Übergangsradius aufweist.
3. Saugflasche nach Anspruch 1 oder 2, bei der das Trinkloch (13) in der von der Zentralachse
(9) des Befestigungsrandes abgewandten Seitenfläche (11) des Saugernippels (6) angeordnet
ist.
4. Saugflasche nach einem der Ansprüche I bis 3, bei der die Abdeckkappe (22) eine kegelförmige
Seitenwand (23) und/oder einen kalottenförmigen Boden (25) aufweist.
5. Saugflasche nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der der Schranbring (16) und die
Abdeckkappe (22) zusammenwirkende Rastelemente (21, 24) zum Verrasten der Abdeckkappe
(22) an dem Schraubring (16) aufweisen.
6. Saugflasche nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der die Lochachse des Trinkloches
(13) etwa senkrecht zur Seitenwand (23) der Abdeckkappe (22) ausgerichtet ist.
7. Saugflasche nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der die das Trinkloch aufweisende
Seitenfläche 11 einen kleineren Krümmungsradius als die daran anliegende Innenseite
der Seitenwand (23) und/oder die gegenüberliegende Seitenfläche (12) einen größeren
Krümmungsradius als die dagegen drückende Innenseite des Bodens (25) hat.
8. Saugflasche nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei der der Nippelträger (2) des Trinksaugers
(1) balgförmig und haubenförmig ist.
9. Saugflasche nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei der der Nippelträger (2) eine um
die Zentralachse (9) umlaufende Nut (29) aufweist.
10. Saugflasche nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei der der Trinksauger (1) einen integrierten
Sicherheitsfaden (27) aufweist, der sich vom Befestigungsrand (5) bis zum freien Ende
des Saugernippels (6) erstreckt.
11. Saugflasche nach Anspruch 10, bei der sich der Sicherheitsfaden (27) vorn Befestigungsrand
(5) bis zum Trinkloch (13) erstreckt.
12. Saugflasche nach einem der Ansprüche 1 bis 11, bei dem der Schraubring (16) einen
nach innen vorstehenden Ringflansch (19) zum Andrücken des Befestigungsrandcs (5)
an einen Öffnungsrand der Flaschenöffnung und eine zentrale Einsetzöffnung (20) zum
Einsetzen des Saugernippels (6) und des Nippelträgers (2) des Trinksaugers (1) aufweist.
13. Saugflasche nach einem der Ansprüche 1 bis 12, bei der der Trinksauger (1) am Befestigungsrand
(5) fest mit dem Schraubring (16) verbunden ist.
14. Saugflasche nach Anspruch 13, bei der der Sicherheitsfaden (27) fest mit dem Schraubring
(16) verbunden ist.
1. A feeding bottle, especially for feeding infants and small children, comprising
• a bottle, which comprises an opening and an external thread surrounding the opening,
• a teat (1), which comprises a nipple carrier (2) with a fastening edge (5) and,
on the nipple carrier (2), a teat nipple (6) with a drinking hole (13) in a side surface
(11),
• a ring nut (16), which comprises an internal thread (18) for screwing onto the external
thread and means for connecting with the fastening edge (5) of the teat (1), in order
to keep the teat (1) from the bottle opening, and
• a covering cap (22), which can be placed on the teat (1) and, in this position,
presses with the inside of its side wall (23) against the side surface (11) of the
teat nipple (6) comprising the drinking hole (13) and forms a seal and, with the inside
of its bottom (25), pressed against an opposite side surface (12) of the teat nipple
(6), which is aligned at an acute angle to the central axis (9) of the fastening edge
(5).
2. The bottle according to claim 1, for which the teat nipple (6), at the side surface
(11) comprising the drinking hole (13), is arched outward with a relatively large
or small radius of curvature and/or, at the opposite side surface (12), is approximately
flat or arched concavely with a relatively large radius of curvature and has a relatively
small transition radius in between.
3. The feeding bottle according to claims 1 or 2, for which the drinking hole (13) is
disposed in the side surface (11) of the teat nipple (6) facing away from the central
axis (9) of the fastening edge.
4. The feeding bottle according to one of the claims 1 to 3, for which the covering cap
(22) comprises a conical side wall (23) and/or a cup-shaped bottom (25).
5. The feeding bottle according to one of the claims 1 to 4, for which the ring nut (16)
and the covering cap (22) comprise interacting locking elements (21, 24) for locking
the covering cap (22) to the ring nut (16).
6. The feeding bottle according to one of the claims 1 to 5, for which the axis of the
drinking hole (13) is aligned approximately perpendicularly to the side wall (23)
of the covering cap (22).
7. The feeding bottle according to one of the claims 1 to 6, for which the side surface
(11) comprising the drinking hole, has a smaller radius of curvature than the contacting
inner side of the side wall (23) and/or the opposite side surface (12) has a larger
radius of curvature than the inside of the bottom (25) pressing against it.
8. The feeding bottle according to one of the claims 1 to 7, for which the nipple carrier
(2) of the teat (1) is in the shape ofbellows and a hood.
9. The feeding bottle according to one of the claims 1 to 8, for which the nipple carrier
(2) comprises a groove (29), which runs around the central axis (9).
10. The feeding bottle according to one of the claims 1 to 9, for which the teat (1) comprises
an integrated security thread (27), which extends from the fastening edge (5) to the
free end of the teat nipple (6).
11. The feeding bottle according to claim 10, for which the security thread (27) extends
from the fastening edge (5) to the drinking hole (13).
12. The feeding bottle according to one of the claims 1 to 11, for which the ring nut
(16) comprises an annular flange (19), which protrudes inward for pressing the fastening
edge (5) against an edge of the opening of the bottle, and a central insertion opening
(20) for inserting the teat nipple (6) and the nipple carrier (2) of the teat (1).
13. The feeding bottle according to one of the claims 1 to 12, for which the teat (1)
is fixedly connected to the ring nut (16) at the fastening edge (5).
14. The feeding bottle according to claim 13, for which the security thread (27) is fixedly
connected to the ring nut (16).
1. Biberon spécialement destiné aux nourrissons et jeunes enfants comprenant
- une bouteille qui présente une ouverture de bouteille entourée d'un filet externe,
- une tétine (1) comportant une base de tétine (2) avec un rebord de fixation (5)
et une tétine d'aspiration (6) sur la base de tétine (2) avec un orifice pour boire
(13) situé dans une surface latérale (11),
- un anneau fileté (16) qui présente un filet interne (18) pour le vissage sur le
filet externe et un moyen de liaison avec le rebord de fixation (5) de la tétine,
pour maintenir la tétine (1) devant l'ouverture de la bouteille, et
- un capuchon (22) qui peut être appliqué sur la tétine (1), le capuchon (22) dans
la position rapportée avec la face interne de sa paroi latérale (23) appuyant de manière
étanche contre la surface latérale (11) comportant l'orifice à boire (13) de la tétine
d'aspiration (6) et avec la face interne de son fond (25) contre une surface latérale
(12) opposée de la tétine d'aspiration (6) alignée à angle aigu par rapport à l'axe
central (9) du rebord de fixation (5).
2. Biberon selon la revendication 1, dans lequel la tétine d'aspiration (6) est bombée
vers l'extérieur contre la surface latérale (11) comportant l'orifice à boire (13)
avec un rayon de courbure relativement grand ou petit et/ou est bombée concave contre
la surface latérale opposée (12) de manière approximativement plate ou avec un rayon
de courbure relativement grand et présente entre les deux un rayon de passage relativement
petit.
3. Biberon selon les revendications 1 ou 2, dans lequel l'orifice à boire (13) est situé
dans la surface latérale (11) de la tétine d'aspiration (6) opposée à l'axe central
(9) du rebord de fixation.
4. Biberon selon une des revendications 1 à 3, dans lequel le capuchon (22) présente
une paroi latérale conique (23) et/ou un fond (25) en forme de calotte.
5. Biberon selon une des revendications 1 à 4, dans lequel l'anneau fileté (16) et le
capuchon (22) comportent des éléments d'encliquetage (21, 24) concourants en vue de
l'enclenchement du capuchon (22) sur l'anneau fileté (16).
6. Biberon selon une des revendications 1 à 5, dans lequel l'axe d'orifice de l'orifice
à boire (13) est aligné approximativement perpendiculairement à la paroi latérale
(23) du capuchon (22).
7. Biberon selon une des revendications 1 à 6, dans lequel la surface latérale (11) comprenant
l'orifice à boire présente un rayon de courbure inférieur à celui de la face interne
adjacente de la paroi latérale (23) et/ou la surface latérale opposée (12) présente
un rayon de courbure supérieur à celui de la face interne du fond (25) qui fait pression
contre elle.
8. Biberon selon une des revendications 1 à 7, dans lequel la base de tétine (2) du biberon
(1) a une forme de soufflet ou de calotte.
9. Biberon selon une des revendications 1 à 8, dans lequel la base de tétine (2) présente
une gorge (29) courant tout autour de l'axe central (9).
10. Biberon selon une des revendications 1 à 9, dans lequel la tétine (1) comporte un
fil de sécurité intégré (27) qui s'étire du rebord de fixation (5) à l'extrémité libre
de la tétine d'aspiration (6).
11. Biberon selon la revendication 10, dans lequel le fil de sécurité (27) s'étire du
rebord de fixation (5) à l'orifice pour boire (13).
12. Biberon selon une des revendications 1 à 11, dans lequel l'anneau fileté (16) comprend
une bride annulaire (19) faisant saillie vers l'intérieur pour presser le rebord de
fixation (5) contre un rebord d'ouverture de l'ouverture de biberon, et une ouverture
d'insertion centrale (20) pour insérer la tétine d'aspiration (6) et la base de tétine
(2) de la tétine (1).
13. Biberon selon une des revendications 1 à 12, dans lequel la tétine (1) sur le rebord
de fixation (5) est reliée fixement à l'anneau fileté (16).
14. Biberon selon la revendication 13, dans lequel le fil de sécurité (27) est relié fixement
à l'anneau fileté (16).