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(11) |
EP 2 303 489 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.06.2012 Patentblatt 2012/23 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.04.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/054613 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/127730 (22.10.2009 Gazette 2009/43) |
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VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG EINES BANDES AUS ALUMINIUM FÜR VERPACKUNGSZWECKE UND DERART
HERGESTELLTES BAND
METHOD FOR PRODUCING AN ALUMINUM STRIP FOR USE IN PACKAGING AND ALUMINUM STRIP PRODUCED
BY SAID METHOD
PROCÉDÉ PERMETTANT DE PRODUIRE UNE BANDE EN ALUMINIUM À DES FINS D'EMBALLAGE ET BANDE
AINSI PRODUITE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
18.04.2008 DE 102008019768
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.04.2011 Patentblatt 2011/14 |
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Patentinhaber: Hydro Aluminium Deutschland GmbH |
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53117 Bonn (DE) |
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Erfinder: |
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- DENKMANN, Volker
47906 Kempen (DE)
- ÖTTING, Wolf
Campbell
California 95008 (US)
- SIEMEN, Andreas
41363 Jüchen (DE)
- SCHENKEL, Wilhelm
41515 Grevenbroich (DE)
- KASPER, Boris
42781 Haan (DE)
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Vertreter: Cohausz & Florack |
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Patent- und Rechtsanwälte
Partnerschaftsgesellschaft
Bleichstraße 14 40211 Düsseldorf 40211 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 362 653 US-A- 5 537 851
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WO-A1-2006/058424 US-B1- 6 187 455
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Bandes aus Aluminium oder
einer Aluminiumlegierung, insbesondere für Verpackungszwecke, vorzugsweise für die
Herstellung von Dosen, Dosendeckel oder Dosenverschlüssen. Darüber hinaus betrifft
die Erfindung ein nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestelltes Band, insbesondere
für Verpackungszwecke.
[0002] Bei der Herstellung von Verpackungen, beispielsweise für Lebensmittel, wird zunehmend
eine Individualisierung der Verpackung gewünscht. Diese Individualisierung soll zu
einer besseren Identifikation der Verpackung mit dem zugehörigen Produktnamen zum
Hersteller führen. Diese Individualisierung betrifft zunehmend auch Verpackungen,
welche aus Aluminiumbändern bestehen. Ein Beispiel einer solchen Verpackung stellt
eine Getränkedose dar. Eine Individualisierung der Verpackungen kann beispielsweise
über einen Aufdruck erzielt werden, welcher bei dem Verpackungsmittelhersteller aufgebracht
wird. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, unmittelbar vor der Herstellung der
Verpackungsmittel Muster, Symbole oder andere Kennzeichnungselemente in beispielsweise
ein Aluminiumband einzuprägen. Hierzu sind bei dem Verarbeiter des Aluminiumbandes
beispielsweise Prägewerkzeuge oder Prägemittel bereitzustellen. Um dieses zu vermeiden,
ist es aus der internationalen Patentanmeldung
WO 2006/058424 A1 bekannt, das Aluminiumband bereits während der Fertigung durch eine Fertigwalze zu
prägen. Um einerseits ein Kennzeichnungselement, beispielsweise ein Logo, in das Aluminiumband
zu prägen, wird in der obengenannten internationalen Patentanmeldung vorgeschlagen,
dass die Prägewalzen lediglich zu einer plastischen Verformung der mit einem Kennzeichnungselement
versehenen Bereiche des Bandes führen. Hierzu weisen die Prägewalzen aus der Walzenoberfläche
herausstehende Bereiche auf, welche zum Einprägen beispielsweise eines Logos genutzt
werden. Die übrigen Bandbereiche, d.h. die zwischen den Logos liegenden Bandbereiche,
werden dagegen während des Prägens nicht plastisch deformiert.
[0003] Problematisch bei diesem Verfahren ist nun, dass ein einwandfreies Prägen der Kennzeichnungselemente,
Muster oder Logos eine besonders akribische Einstellung der Prägewalzen erfordert.
Es ist daher schwierig ein prozesssicheres Einprägen der Logos in das Band zu gewährleisten.
[0004] Hiervon ausgehend hat sich die vorliegende Erfindung die Aufgabe gestellt, ein Verfahren
zur Herstellung eines individualisierten Bandes für Verpackungszwecke zur Verfügung
zu stellen, mit welchem ein sicheres Prägen von Dekor- oder Kennzeichnungselementen
in das Band erfolgen kann, ohne dass zusätzliche Arbeitsschritte, beispielsweise beim
Verpackungsmittelhersteller, notwendig sind.
[0005] Gemäß einer ersten Lehre der vorliegenden Erfindung wird die oben aufgezeigte Aufgabe
dadurch gelöst, dass in das Band im letzten Walzstich des Kaltwalzens Dekor- oder
andere Kennzeichnungselemente eingeprägt werden und die Banddicke im Bereich der Dekor-
und Kennzeichnungselemente größer ist als in den übrigen Bereichen des Bandes.
[0006] Im Gegensatz zu dem aus dem Stand der Technik bekannten Verfahren werden also die
Bandbereiche, welche nicht durch das Kennzeichnungselement oder das Firmenlogo geprägt
werden sollen, in ihrer Dicke stärker reduziert als die zu prägenden Bereiche, so
dass diese eine größere Banddicke aufweisen. Hierdurch wird ermöglicht, den Prägeschritt
in einen Fertigwalzschritt aufzunehmen und den Verfahrensschritt zum Einprägen der
Kennzeichnungselemente bzw. Logos gleichzeitig mit einem erhöhten Umformgrad zu verbinden.
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren wird sichergestellt, dass das Einprägen der Dekor-
oder Kennzeichnungselemente prozesssicher erfolgt, ohne dass die Einstellung der Arbeitswalzen
in der Fertigung größere Schwierigkeiten aufweist.
[0007] Vorzugsweise weist mindestens eine der beim Kaltwalzen verwendeten Arbeitswalzen
Vertiefungen zum Einprägen der Dekor- oder Kennzeichnungselemente in das Band auf,
so dass im Walzspalt das Material des gewalzten Bandes in die Vertiefungen fließt
und somit zu Bereichen erhöhter Banddicke führt. Die Amplitude des Prägeprofils im
Band beträgt aufgrund der Vertiefungen in der Arbeitswalze maximal 4 µm. Die Vertiefungen
der Arbeitswalze sind vorzugsweise lasertexturiert. Es können aber auch andere Verfahren
zur Erzeugung der Vertiefungen in der Walze eingesetzt werden. Ferner ist auch denkbar,
dass beide Arbeitswalzen entsprechende Vertiefungen aufweisen, entscheidend ist alleine,
dass die Bandbereiche, welche keine Dekor- oder Kennzeichnungselemente aufweisen,
stärker in ihrer Dicke reduziert werden, als die übrigen, die Dekor- oder Kennzeichnungselemente
aufweisenden Bereiche.
[0008] Eine besonders kostengünstige Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens kann
dadurch bereitgestellt werden, dass das Einprägen der Dekor- oder Kennzeichnungselemente
inline mit der Herstellung des Bandes beispielsweise für Verpackungszwecke erfolgt.
Inline bedeutet in diesem Fall, dass eine Fertigungsstraße für die Herstellung von
ungeprägten Bändern verwendet wird und mindestens eine Arbeitswalze des letzten Kaltwalzstichs
durch eine Dekor- oder Kennzeichnungselemente als Vertiefungen aufweisende Arbeitswalze
ausgetauscht wird und diese Arbeitswalze die Dekor- oder Kennzeichnungselemente in
das Band für Verpackungszwecke einprägt.
[0009] Gemäß einer nächsten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird das Band
anschließend an das Fertigwalzen auf ein Coil aufgehaspelt, so dass ein Dekor- oder
Kennzeichnungselemente aufweisendes Band den weiteren Arbeitsschritten, beispielsweise
Arbeitsschritten zur Herstellung eines Dosendeckels oder eines Dosenverschlusses,
zugeführt werden kann.
[0010] Ein besonders prozesssicheres Einbringen der Dekor- oder Kennzeichnungselemente in
das Band kann dadurch erreicht werden, dass die Stichabnahme während des prägenden
Walzstichs zwischen 20% und 40% beträgt. Es hat sich herausgestellt, dass selbst bei
diesen Stichabnahmen ein Prägen des Bandes möglich ist und zu besonders guten und
sauberen Prägeergebnissen führt.
[0011] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens weisen die Arbeitswalzen
des prägenden Walzenpaars unterschiedliche Schliffstrukturen auf. Dies ist insbesondere
vorteilhaft, wenn nur in einer Arbeitswalze Vertiefungen zum Einprägen der Dekor-
oder Kennzeichnungselemente vorgesehen sind.
[0012] Sehr gute Prägeergebnisse wurden gemäß einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen
Verfahrens insbesondere dadurch erreicht, dass der letzte, prägende Walzstich in einem
Sexto-Walzgerüst erfolgt.
[0013] Vorzugsweise beträgt die Bandenddicke 0,15 mm bis 0,5 mm, vorzugsweise 0,2 bis 0,35
mm. Diese Bandenddicke wird besonders bevorzugt für die Herstellung von Verpackungen,
beispielsweise Dosen, Dosendeckel oder Dosenverschlüsse verwendet. Allerdings kann
das Band auch für andere Zwecke oder auch für andere Verpackungen verwendet werden.
[0014] Besonders bevorzugt besteht das Band aus einer 5xxx Aluminiumlegierung, welche neben
einem besonders guten Umformverhalten auch sehr hohe Festigkeitswerte erzielt. Es
ist aber auch denkbar aus anderen Aluminiumlegierungen mit dem erfindungsgemäßen Verfahren
Bänder herzustellen, beispielsweise aus Aluminiumlegierungen vom Typ 1xxx, 3xxx oder
auch 8xxx.
[0015] Gemäß einer zweiten Lehre der vorliegenden Erfindung wird die oben aufgezeigte Aufgabe
durch ein nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestelltes Band gelöst, wobei das
Band eingeprägte Dekor- und Kennzeichnungselemente umfasst und die Banddicke im Bereich
der Dekor- oder Kennzeichnungselemente größer ist als in den übrigen Bereichen des
Bandes.
[0016] Das erfindungsgemäße Band ist individualisiert durch die eingeprägten Dekor- oder
Kennzeichnungselemente, ohne dass zusätzliche Kosten, beispielsweise aufgrund eines
weiteren Arbeitsschrittes, entstehen.
[0017] Es gibt nun eine Vielzahl von Möglichkeiten, das erfindungsgemäße Verfahren sowie
das erfindungsgemäße Band weiterzubilden und auszugestalten. Hierzu wird einerseits
verwiesen auf die dem Patentanspruch 1 nachgeordneten Patentansprüche sowie auf die
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung. Die Zeichnung
zeigt in
- Fig. 1
- eine schematische Ansicht einer Fertigwalzstraße zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens zur Herstellung eines Aluminiumbandes für Verpackungszwecke,
- Fig. 2
- ein Arbeitswalzenpaar des Fertigwalzgerüsts aus Fig. 1 und
- Fig. 3
- in einer schematischen Schnittansicht ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Bandes für Verpackungszwecke.
[0018] Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Fertigwalzstraße 1 zum Kaltwalzen eines
Aluminiumbandes 2, welches beispielsweise durch Warmwalzen eines Barren hergestellt
worden ist. Das Aluminiumband 2 wird von einer Abwickelhaspel 3 abgewickelt und weiteren
Verarbeitungsschritten 4 zugeführt. Die weiteren Arbeitsschritte können beispielsweise
aus einem Kaltwalzen und einem bandförmigen Zwischenglühen bestehen. Sie sind jedoch
nicht notwendig für die Durchführung der vorliegenden Erfindung. Die Arbeitsschritte
4 können daher auch weggelassen werden, sofern beispielsweise das Band batchweise
zwischengeglüht, d.h. auf einem Coil aufgewickelt zwischengeglüht, ist und anschließend
dem letzten Walzstich zugeführt wird.
[0019] Im letzten Walzstich in einem Sexto-Walzgerüst 5 wird das Band auf Enddicke gewalzt,
wobei vorzugsweise die Stichabnahme zwischen 20 bis 40% beträgt. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
weist die Arbeitswalze 5a Vertiefungen zum Einprägen von Dekor- oder anderen Kennzeichnungselementen
auf, welche beim Fertigwalzstich zum Einbringen von Bereichen mit erhöhter Banddicke,
nämlich den Bereichen der Dekor- oder Kennzeichnungselemente, führt. Selbstverständlich
ist auch denkbar anstelle des Sexto-Walzgerüsts auch andere Walzgerüste verwendet
werden. Bisher wurden gute Prägeergebnisse allerdings nur auf einem Sexto-Walzgerüst
nachgewiesen.
[0020] Das so auf Enddicke gewalzte Aluminiumband wird anschließend auf eine Aufwickelhaspel
6 aufgewickelt. Vor dem Aufwickeln können jedoch noch weitere Arbeitsschritte, beispielsweise
eine Oberflächenbehandlung, durchgeführt werden. Die Enddicke des Aluminiumbandes
in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel beträgt 0,2 bis 0,35 mm. Durch die verwendete
Aluminiumlegierung, vorzugsweise eine Aluminiumlegierung vom Typ 5xxx wird selbst
bei den geringen Wanddicken eine besonders hohe Festigkeit und gleichzeitig eine gute
Umformbarkeit des Aluminiumbandes bei der Weiterverarbeitung ermöglicht.
[0021] Durch die Individualisierung des Aluminiumbandes mit dem erfindungsgemäßen Verfahren
besteht die Möglichkeit für den Weiterverarbeiter, die daraus hergestellten Produkte
zu kennzeichnen, ohne auf andere Technologien, beispielsweise das zusätzliche Bedrucken
oder ähnliches ausweichen zu müssen. Alle zusätzlichen Arbeitsschritte erhöhen die
bei diesen Produkten besonders wichtigen Herstellkosten.
[0022] In Fig. 2 ist das im in Fig. 1 dargestellten Sexto-Walzgerüst verwendete Arbeitswalzenpaar
5a, 5b schematisch in perspektivischer Ansicht dargestellt. Während die Arbeitswalze
5a Vertiefungen 7 aufweist, welche zum Einprägen der Dekor- oder Kennzeichnungselemente
in das Aluminiumband dienen, sind auf der Arbeitswalze 5b keine Vertiefungen vorgesehen.
Das so hergestellte Band, weist daher Dekor- oder Kennzeichnungselemente auf, welche
in einer Richtung aus der Bandebene heraus eine größere Banddicke als die übrigen
Bandbereiche aufweisen. Beide Arbeitswalzen 5a, 5b weisen zur Optimierung des Materialflusses
in die Vertiefungen während des Fertigwalzens des Bandes unterschiedliche Schliffstrukturen
auf, so dass das Fließen des Aluminiumwerkstoffes in die Vertiefungen der Arbeitswalze
5a im Walzspalt während des Fertigwalzens unterstützt wird. Es ist aber auch möglich,
dass beide Arbeitswalzen 5a und 5b Vertiefungen zum Einprägen von Dekor- oder Kennzeichnungselementen
aufweisen.
[0023] Im Ergebnis wird am Ende des Fertigwalzens ein Aluminiumband 2 für Verpackungszwecke
auf ein Coil aufgewickelt, welches im Bereich der Dekorelemente 8 nicht so stark dickenreduziert
wurde und insofern eine größere Banddicke aufweist als in den übrigen, nicht mit Dekor-
oder Kennzeichnungselementen versehenen Bereichen 9 des Bandes. Hieraus ergibt sich
ein maximales Prägeprofil von 4 µm.
1. Verfahren zur Herstellung eines Bandes aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung
für Verpackungszwecke,
dadurch gekennzeichnet, dass in das Band während des letzten Walzstichs des Kaltwalzens Dekor- oder andere Kennzeichnungselemente
eingeprägt werden, die Banddicke im Bereich der Dekor- oder Kennzeichnungselemente
größer ist als in den übrigen Bereichen des Bandes und die Amplitude des Prägeprofils
im Band maximal 4 µm beträgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der beim Kaltwalzen verwendeten Arbeitswalzen Vertiefungen zum Einprägen
der Dekor- oder Kennzeichnungselemente in das Band aufweist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass das Einprägen der Dekor- oder Kennzeichnungselemente inline mit der Herstellung des
Bandes für Verpackungszwecke erfolgt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass das Band anschließend an das Fertigwalzen auf ein Coil aufgehaspelt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Stichabnahme während des prägenden Walzstichs zwischen 20% und 40 % beträgt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitswalzen des prägenden Walzenpaars unterschiedliche Schliffstrukturen aufweisen.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass der letzte, prägende Walzstich in einem Sexto-Walzgerüst erfolgt.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass die Bandenddicke 0,15 mm bis 0,5 mm, vorzugsweise 0,2 mm bis 0,35 mm beträgt.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass das Band aus einer 5xxx Aluminiumlegierung besteht.
10. Band aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung, insbesondere für Verpackungszwecke
hergestellt nach einem Verfahren gemäß der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass das Band (2) eingeprägte Dekor- oder Kennzeichnungselemente umfasst, die Banddicke
des Bandes im Bereich der Dekor- oder Kennzeichnungselemente (8) größer ist als in
den übrigen Bereichen (9) des Bandes und die Amplitude des Prägeprofils im Band maximal
4 µm beträgt.
1. Method for producing a strip consisting of aluminium or an aluminium alloy for packaging
purposes, characterised in that decorative or other identification elements are embossed into the strip during the
last rolling pass of cold rolling, the strip thickness is greater in the area of the
decorative or identification elements than in the remaining areas of the strip and
the amplitude of the embossing profile in the strip is at most 4 µm.
2. Method according to Claim 1, characterised in that at least one of the work rolls used during cold rolling has depressions for embossing
the decorative or identification elements into the strip.
3. Method according to Claim 1 or 2, characterised in that the decorative or identification elements are embossed in-line with the production
of the strip for packaging purposes.
4. Method according to any one of Claims 1 to 3, characterised in that after finish-rolling the strip is wound onto a coil.
5. Method according to any one of Claims 1 to 4, characterised in that the reduction per pass during the embossing rolling pass is between 20% and 40%.
6. Method according to any one of Claims 1 to 5, characterised in that the work rolls of the embossing roll pair have different grinding structures.
7. Method according to any one of Claims 1 to 6, characterised in that the last, embossing rolling pass is carried out in a sexto roll stand.
8. Method according to any one of Claims 1 to 7, characterised in that the final strip thickness is 0.15 mm to 0.5 mm, preferably 0.2 mm to 0.35 mm.
9. Method according to any one of Claims 1 to 8, characterised in that the strip consists of a 5xxx aluminium alloy.
10. Strip consisting of aluminium or an aluminium alloy, in particular for packaging purposes
produced according to a method according to Claims 1 to 9, characterised in that the strip (2) comprises embossed decorative or identification elements, the strip
thickness is greater in the area of the decorative or identification elements (8)
than in the remaining areas (9) of the strip and the amplitude of the embossing profile
in the strip is at most 4 µm.
1. Procédé de fabrication d'une bande en aluminium ou en alliage d'aluminium à des fins
d'emballage,
caractérisé en ce que, pendant la dernière passe de laminage du laminage à froid, des éléments de décoration
ou autres éléments de marquage sont gaufrés dans la bande, que l'épaisseur de la bande
au niveau des éléments de décoration ou de marquage est plus importante que dans les
autres zones de la bande et que l'amplitude du profil de gaufrage dans la bande s'élève
à 4 µm au maximum.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'au moins un des cylindres opérationnels utilisés pour le laminage à froid présente
des creux pour gaufrer les éléments de décoration ou de marquage dans la bande.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que le gaufrage des éléments de décoration ou de marquage se fait en chaîne avec la fabrication
de la bande destinée à l'emballage.
4. Procédé selon une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que la bande est embobinée sur une bobine après la phase finale de laminage.
5. Procédé selon une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que la réduction d'épaisseur va de 20 % à 40 % pendant la passe de laminage de gaufrage.
6. Procédé selon une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que les cylindres opérationnels de la paire de cylindres gaufreurs présentent des structures
de polissage différentes.
7. Procédé selon une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que la dernière passe de gaufrage a lieu dans une cage de laminage sextuple.
8. Procédé selon une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que l'épaisseur finale de la bande va de 0,15 mm à 0,5 mm, de préférence de 0,2 mm à
0,35 mm.
9. Procédé selon une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que la bande est composée d'un alliage d'aluminium 5xxx.
10. Bande en aluminium ou en alliage d'aluminium, fabriquée en particulier à des fins
d'emballage selon un procédé selon une des revendications 1 à 9,
caractérisée en ce que la bande (2) comprend des éléments de décoration ou de marquage gaufrés, que l'épaisseur
de la bande au niveau des éléments de décoration ou de marquage (8) est plus importante
que dans les autres zones (9) de la bande et que l'amplitude du profil de gaufrage
dans la bande s'élève à 4 µm au maximum.


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