[0001] Die Erfindung betrifft eine Steckverbindung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Adapter der gattungsgemäßen Art ermöglichen den Einsatz der in sie eingesetzten Steckerteile
auch in rauerer Umgebung - beispielsweise in Produktionsanlagen oder Fahrzeugen -
durch Erreichen einer im Vergleich zur Schutzklasse des Steckerteils höheren Schutzklasse
wie z.B. IP65 oder IP67.
[0003] Eine erste Anordnung für einen Telefonstecker ist aus der
US 4,349,236 (Bell Telephone Laboratories) bekannt.
[0004] Weiterentwickelt bzw. verankert wurde die Idee des Erreichens höher Anforderungen
aus Umgebungsklassifikationen in der IEC 61067-3-106 Variante 4, in der EN 50173-1:2005,
in der ISO/IEC 24702 und in der IEC 61918.
[0005] Eine Möglichkeit zur Realisierung dieser Normen zeigt die
DE 102 36 275 B3. Diese bekannte Konstruktion weist allerdings das Problem auf, dass sie nur für die
Übertragung elektrischer Signale geeignet ist und dass es in der Regel einer Bauraumvergrößerung
bedarf, um die Lösung auch für andere Steckerteile, z.B. der Lichtleitertechnik (beispielsweise
mit SC-Simplex-Einsätzen insbesondere im Abstand 7,35 mm), nutzen zu können. Die bekannte
Konstruktion sollte zudem in Hinsicht auf hohe mechanische und chemische Belastungen
verbessert werden, denen sie nicht optimal gerecht wird.
[0006] Zur Lösung dieses Problems wird in der
EP 1 786 071 A2 vorgeschlagen, dass das Aufnahmegehäuse einen vorderen Aufnahmeabschnitt für das
Steckerteil aufweist und einen sich daran direkt einstückig anschließenden zylindrischen
Abschnitt mit einem sich über einen Teil der axialen Länge erstreckenden Außengewinde
zum Aufschrauben einer Mutter für die Kabeldurchführung. Die Mutter weist ferner ein
sich über einen Teil ihrer axialen Länge erstreckendes Innengewinde und einen sich
über das Gewindeende axial heraus erstreckenden Hülsenabschnitt auf, der einen etwas
größeren Innendurchmesser aufweist als der Außendurchmesser des zylindrischen Abschnittes,
so dass zwischen dem Innendurchmesser des Hülsenabschnittes und dem Außendurchmesser
des zylindrischen Abschnittes ein in Richtung eines Steckgesichtes offener und am
anderen Ende von dem verschraubten Gewinde axial verschlossener Ringraum ausgebildet
ist, in den ein Hülsenabschnitt einer Schiebehülse oder einer zwischen der Schiebehülse
und der Mutter angeordneten Adapterhülse eingreift.
[0007] Eine gattungsgemäße Anordnung nach dem Oberbegritf des Anspruchs 1 ist aus der
US 6,132,262 bekannt.
[0008] Diese Konstruktion hat sich an sich bewährt. Es besteht aber der Bedarf, eine weitere,
möglichst universell einsetzbare Steckverbindung zu schaffen, die auf einfache Weise
mit und ohne ergänzende Adaptergehäuse einsetzbar ist.
[0009] Die Erfindung löst die oben genannte Aufgabe durch den Gegenstand des Anspruchs 1.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
[0010] Dabei sind der oder die Kontakte in den Durchgangsöffnungen form- und/oder kraftschlüssig
festgelegt.
[0011] Unter die Erfindung fallen Ausführungen der Steckverbindung ohne, aber insbesondere
auch mit Adapter-Schutzgehäusen für das Steckerteil und das Buchsenteil zum Erreichen
einer höheren Dichtung.
[0012] Ein besonderer Vorteil der Anordnung ist derart realisierbare leichte und sichere
Montage der Kontakte, die vorzugsweise als Stift- und Buchsenkontakte ausgebildet
sind, welche an Leiterenden eines Kabels befestigt, z.B. angecrimpt sind, zunächst
an dem Kontaktträger, welcher sodann mit den Kontakten in eine Endmontagestellung
beweglich, insbesondere verschieblich ist
[0013] Nach einer bevorzugten Ausgestaltung weisen die Stecker- und Buchsengehäuse einen
rechteckigen Querschnitt auf, wobei vorzugsweise mehrere parallel zueinander ausgerichtete
Reihen von elektrischen Kontakten vorgesehen sind, um derart einen besonders kompakten
Steckverbinder mit einer großen Anzahl von Kontakten auf engem Raum, die für Signale,
Energie oder Daten nutzbar sind, zu verwirklichen.
[0014] Es ist zweckmäßig und konstruktiv einfach, wenn der Kontaktträger rahmenartig ausgebildet
ist und wenn er eine Mehrzahl von führungshülsenartigen und vorzugsweise geschlitzten
und damit begrenzt elastisch aufweitbaren Durchgangsöffnungen aufweist, welche von
einem Teil der Kontakte - wenigstens einem Kontakt - oder sämtlichen Kontakten durchsetzt
sind.
[0015] Nach einer weiteren, die Sicherheit der Steckerverbindung erhöhenden Variante ist
die Verrastung zwischen dem Kontaktträger und dem Kontakthalter in der Endmontagestellung
einfach oder mehrfach blockierbar bzw. blockiert.
[0016] Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezug auf die Zeichnung anhand von Ausführungsbeispielen
näher erläutert, wobei auch weitere Vorteile der Erfindung deutlich werden. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer Steckverbindung mit einem Steckerteil und einem
Buchsenteil und diese umgebenden Adapatergehäusen im zusammengesteckten Zustand;
- Fig. 2a,b
- ein Adaptergehäuse mit einem Buchsenteil einmal im nicht ineinander gesteckten und
einmal im ineinander gesteckten Zustand;
- Fig. 3a,b
- ein Adaptergehäuse mit einem Steckerteil einmal im nicht ineinander gesteckten und
einmal im ineinander gesteckten Zustand;
- Fig. 4
- eine perspektivische Einzelansicht des Steckerteils aus Fig. 3;
- Fig. 5
- eine perspektivische Einzelansicht des Steckerteils aus Fig. 4 mit einem Kabelende
eines mehradrigen Kabels mit an die Adern dieses Kabels angeschlagenen Steckkontakten;
- Fig. 6-8
- den Zusammenbau des Steckerteils aus Fig. 4 in mehreren Schritten;
- Fig. 9a,b
- zwei perspektivische Einzelansichten des Buchsenteils aus Fig. 3;
- Fig. 10-13
- den Zusammenbau des Buchsenteils aus Fig. 9 in mehreren Schritten;
- Fig. 14-23
- Darstellungen weiterer Varianten der Erfindung; und
- Fig: 24a-f
- eine Montage einer weiteren erfindungsgemäßen Variante in mehreren aufeinander folgenden
Schritten.
[0017] Fig. 1 bis 3 zeigen im Zusammenspiel eine Steckverbindung 1 mit einem ersten Steckverbinderteil
2 und einem zweiten Steckverbinderteil 3, die jeweils zusammensteckbare und miteinander
verriegelbare - insbesondere verrast- oder verschraubbare - Adaptergehäuse 4, 5 aufweisen,
welche wiederum zusammensteckbare Stecker- und Buchsenteile 6, 7 eingesetzt sind (Fig.
2a und b sowie 4; Fig. 3a und b).
[0018] Das eine der Adaptergehäuse - das Adaptergehäuse 5 - ist hier mit einem Flansch 8
versehen und eignet sich derart z.B. zur Befestigung an einem Durchbruch eines Gehäuses
(hier nicht dargestellt) oder an einer Platte oder dgl..
[0019] Die Stecker- und Buchsenteile 6, 7 weisen korrespondierende, zusammensteckbare Steckgesichter
mit einem Steckergehäuse 9 und einem Buchsengehäuse 10 auf, welche derart ausgestaltet
sind, dass das Steckergehäuse 9 in das Buchsengehäuse 10 einsteckbar ist. Hieraus
leiten sich hier die Bezeichnungen "Stecker- und Buchsenteil" ab. Das Steckergehäuse
9 umfasst eine Mehrzahl metallischer, elektrisch leitender weiblicher Kontakte 11,
die mit einer Mehrzahl männlicher Kontakte 12 des Buchsengehäuses 10 zusammensteckbar
sind (Fig. 5, 6 und 9a, 1012, 13). Es wäre auch eine umgekehrte Anordnung mit weiblichen
Kontakten im Buchsengehäuse und korrespondierenden männlichen Kontakten im Steckergehäuse
oder eine gemischte Anordnung denkbar (hier nicht dargestellt).
[0020] Die Stecker- und Buchsengehäuse 9, 10 weisen hier jeweils eine kompakte Form mit
einem rechteckigen Querschnitt auf, wobei vorzugsweise mehrere parallel zueinander
ausgerichtete Reihen von elektrischen Kontakten 11, 12 vorgesehen sind. In besonders
bevorzugter Ausgestaltung sind zehn der Kontakte 11, 12 in drei Reihen zu zweimal
drei und einmal vier Kontakten vorgesehen, die zur Übertragung von Daten, elektrischer
Leitung und/oder Signalen nutzbar sind.
[0021] Durch diese Vielzahl von Kontakten 11, 12 auf engem Raum ist die Steckverbindung
1 insbesondere für Aufgaben der Automatisierungstechnik hervorragend geeignet.
[0022] Vorzugsweise sind die Adaptergehäuse 4, 5 (z.B. mit entsprechenden Dichtungen und
dgl. versehen) in einer relativ hohen Schutzart wie IP65 oder mehr ausgelegt während
die inneren Stecker- und Buchsenteile 6, 7, die auch ohne die Adaptergehäuse 4, 5
zusammensteckbar sind, in einer niedrigeren Schutzart wie IP20 ausgestaltet sind,
so dass es mit den Adaptergehäusen 4, 5 möglich ist, die Steckverbindung 1 auch in
rauerer Umgebung z.B. in der industriellen Fertigung einzusetzen.
[0023] Der Aufbau der Adaptergehäuse 4, 5 kann nach Art des beschriebenen Standes der Technik
realisiert sein, insbesondere werden das Steckerteil 6 und das Buchsenteil 7 in den
Adaptergehäusen 4, 5 verrastet, was beispielsweise in Fig. 3 zu erkennen ist, nach
der ein Rastvorsprung13 am Steckergehäuse 9 in eine korrespondierende Rastausnehmung
14 am Adaptergehäuse 4 greift.
[0024] Von besonderem Interesse sind der konstruktive Aufbau des Stecker- und des Buchsenteils
6, 7.
[0025] Fig. 4 zeigt eine Einzeldarstellung des Steckerteils 6 im zusammengesetzten Zustand
und Fig. 5 eine Sprengansicht des Steckerteils 6.
[0026] Gut zu erkennen ist die mehrteilige Ausgestaltung des Steckergehäuses 9.
[0027] Das Steckergehäuse 9 ist dazu ausgelegt, an einem Kabelende eines mehrere Leiter
15 aufweisenden Kabels 16 montiert zu werden, wobei an den Leiterenden der Leiter
15 jeweils die hier hülsenartigen Buchsenkontakte 11 montiert sind, was vorzugsweise
durch einen Vercrimpvorgang erfolgt.
[0028] Zur Halterung der Buchsenkontakte 11 dient ein rahmenartiger Kontaktträger 17 (Fig.
5), der vorzugsweise aus Kunststoff besteht und in bzw. an dem eine der Anzahl an
weiblichen Kontakten 11 entsprechende Zahl von führungshülsenartigen und vorzugsweise
an zwei Umfangsstellen über einen teil der axialen Länge radial geschlitzten und damit
begrenzt elastisch aufweitbaren Durchgangsöffnungen 18 mit Stegen 18a ausgebildet
ist, welche von den weiblichen Kontakten 11 durchsetzt sind, so dass die freien -
von den Leitern 15 abgewandten Enden der Buchsenkontakte aus den Durchgangsöffnungen
vorstehen.
[0029] In den Durchgangsöffnungen 18 und/oder an den Stegen 18a sind die weiblichen Kontakte
11 form- und/oder kraftschlüssig festgelegt, was klemmend oder vorzugsweise durch
Verrastung erfolgt, wozu am Außenumfang der Buchsenkontakte 11 und an den Durchgangsöffnungen
18 korrespondierende Rastmittel 19 vorgesehen sein können (Fig. 7b, c), die wiederum
als Aussparungen in den Kontakten 11 und korrespondierende Rastkanten - hier an den
Stegen 18a - ausgebildet sein können. Die Durchgangsöffnungen und/oder die Stege 18a
können sich auch verjüngen und selbst mit ihren freien Enden diese Rastkanten 19 bilden,
um eine Vorverrastung zu sichern
[0030] Zur Vereinfachung der Montage ist der Kontaktträger 17 beweglich - hier verschieblich
- an einem Kontakthalter 21 mit Durchgangsöffnungen 22 angeordnet (Fig. 5 bis 7),
an dem er in zwei in Steckrichtung X axial zueinander versetzten Positionen verrastbar
ist, wobei er in einer dieser beiden Raststellungen einen größeren Abstand zu den
Durchgangsöffnungen 22 im Kontakthalter 21 aufweist als in der anderen.
[0031] Der Kontakthalter 21 besteht vorzugsweise ebenfalls aus Kunststoff und weist eine
der Anzahl an weiblichen Kontakten 11 entsprechende Zahl der Durchgangsöffnungen 22
auf, welche mit den Öffnungen der weiblichen Kontakte 11 fluchten.
[0032] Der Kontaktträger 17 ist in der Stellung, in welcher er einen größeren Abstand zum
Kontakthalter 21 aufweist, vorverrastbar (Fig. 6). Diese "Vormontage- bzw. Vorverraststellung"
dient dazu, die Leiterenden 15 mit den weiblichen Kontakten 11 in einfacher Weise
schnell sowie sicher vorzumontieren, wozu die Leiterenden 15 durch die Durchgangsöffnungen
18 gesteckt werden.
[0033] Der derart vormontierte Kontaktträger 17 wird sodann mit den weiblichen Kontakten
11 in Richtung des Abschnittes des Kontakthalters 21, welcher die Durchgangsöffnungen
22 aufweist, verschoben und in die zweite Raststellung gebracht.
[0034] Realisierbar ist dies auf verschiedene Weise, so beispielsweise dadurch, das Rasthaken
23 einer genügenden Länge - hier vier Rasthaken - an einem der beiden Bauteile 17,
21 in zwei axial zueinander versetzten Rastausnehmungen 24a, b am anderen der beiden
Bauteile Kontaktträger 17 oder Kontakthalter 21 verrastbar sind (Fig. 6a, b, c) oder
dass für die verschiedenen Stellungen verschiedene Rastmittel, insbesondere verschieden
stark verschiebesicherer Ausgestaltung vorgesehen sind (hier nicht dargestellt).
[0035] Nach der Vormontage der Leiter 15 wird der Kontaktträger einfach aus der "Vorverraststellung"
der Fig. 6 in die "Verraststellung" der Fig. 7 verschoben.
[0036] Die führungshülsenartigen Stege 18a an den Durchgangsöffnungen können dazu ausgelegt
sein, in diesem Zustand in Trichter 20 oder analoge korrespondierende Konturen im
Kontakthalter 21 derart einzutauchen, dass ein Aufweiten der Stege 18a durch den Kontakthalter
21 nach außen verhindert wird und derart die Verrastung der Buchsenkontakte 11 im
Kontaktträger 17 verriegelt wird.
[0037] Das derart montierte Steckergehäuse 9 kann von einem Schirmgehäuse 26 aus einem oder
mehreren Schirmblechen 27 eingefasst sein.
[0038] Es ist ferner denkbar, das Steckerteil 6 derart direkt in das Adaptergehäuse 4 einzusetzen
oder aber unter Verwendung eines Ergänzungsteils wie eines seine axiale Länge verlängernden
Ansatzes 28 (Fig. 8)oder Zwischengehäuses. Hier wird der Ansatz 28 am Schirmgehäuse
26 festgerastet, wozu wiederum korrespondierende Rastmittel wie Rasthaken 29 und Rastausnehmungen
30 dienen.
[0039] Es ist ferner vorteilhaft, eine Zugentlastung für das Kabel vorzusehen, die in einfacher
Ausgestaltung durch eine Kabelverschraubung 25 (am Steckerteil 2) realisierbar ist
(Fig. 1).
[0040] Vorzugsweise werden die Rasthaken 23 in der Endverraststellung, in welcher sich der
Kontaktträger 17 axial näher am Kontakthalter 21 mit den Durchgangslöchern befindet,
blockiert. Diese Funktion ist beispielsweise mit Hilfe des Schirmgehäuses 26 realisierbar,
wenn die Schirmbleche 27 derart ausgestaltet sind, das sie in montierter Stellung
die Rasthaken 23 zum Außenumfang hin so abdecken, dass diese sich nicht aus den Rastausnehmungen
24 herausbewegen können (analog zu der noch zu beschreibenden Fig. 15 zum Buchsenteil).
[0041] Eine korrespondierende Ausgestaltung weist das Buchsengehäuse 10 auf.
[0042] Das Buchsengehäuse 10 (Fig. 9a, b; 10a, b) ist ebenfalls dazu ausgelegt, an einem
Kabelende eines mehrere Leiter 115 aufweisenden Kabels 116 montiert zu werden, wobei
an den Leiterenden der Leiter 115 jeweils die hier Stiftkontakte (bzw. allgemeiner
"männliche Kontakte") 12 montiert sind, was wiederum vorzugsweise durch einen Vercrimpvorgang
erfolgt (Fig. 10 - 12).
[0043] Zur Halterung der Stiftkontakte 112 dient ein rahmenartiger Kontaktträger 117, der
wiederum vorzugsweise aus Kunststoff besteht und in dem eine der Anzahl an männlichen
Kontakten 12 entsprechende Zahl von führungshülsenartigen und vorzugsweise geschlitzten
und damit begrenzt elastisch aufweitbaren Durchgangsöffnungen 118 - ggf. mit Stegen
118a versehen - ausgebildet ist, welche von den männlichen Kontakten 12 durchsetzt
sind, so dass die freien - von den Leitern 115 abgewandten Enden aus den Durchgangsöffnungen
118 mit den Stegen 118a vorverrastet vorstehen.
[0044] In den Durchgangsöffnungen 118 sind die männlichen Kontakte 12 form- und/oder kraftschlüssig
durch festgelegt, was klemmend oder vorzugsweise durch Verrastung erfolgt, wozu am
Außenumfang der Kontakte 12 und an den Durchgangsöffnungen118 bzw. deren Stegen 118a
korrespondierende Rastmittel 119 vorgesehen sein können (Fig. 12), die wiederum als
Aussparungen in den Kontakten 11 und korrespondierende Rastkanten ausgebildet sein
können. Die Durchgangsöffnungen 118 oder Stege 118a daran können sich auch verjüngen
und selbst mit ihren freien Enden diese Rastkanten bilden.
[0045] Zur Vereinfachung der Montage ist der Kontaktträger 117 beweglich - hier verschieblich
- an einem Kontakthalter 121 angeordnet(Fig. 10, 11, 12), an dem er in zwei in Steckrichtung
X axial zueinander versetzten Positionen verrastbar ist, wobei er in einer dieser
beiden Raststellungen einen größeren Abstand zum Kontakthalter 121 aufweist als in
der anderen.
[0046] Der Kontakthalter 121 besteht vorzugsweise ebenfalls aus Kunststoff und weist eine
der Anzahl an männlichen Kontakten 12 entsprechende Zahl von Durchgangsöffnungen 122
auf, welche mit den Kontakten 12 fluchten.
[0047] Der Kontaktträger 117 ist in der Stellung, in welcher er einen größeren Abstand zum
Kontakthalter 121 aufweist, vorverrastbar. Diese "Vorverraststellung" dient dazu,
die Leiterenden 115 mit den männlichen Kontakten 12 in einfacher Weise schnell sowie
sicher vorzumontieren, wozu die Leiterenden 115 durch die Durchgangsöffnungen 118
gesteckt werden.
[0048] Der derart vormontierte Kontaktträger 117 wird sodann mit den Kontakten 12 in Richtung
des Abschnittes des Kontakthalters 121, welcher die Durchgangsöffnungen 122 aufweist,
verschoben und in die zweite Raststellung gebracht, so dass die Enden der männlichen
Kontakte 12 die Durchgangsöffnungen 122 durchsetzen.
[0049] Realisierbar ist dies auf verschiedene Weise, so beispielsweise dadurch, das Rasthaken
123 einer genügenden Länge - hier vier Rasthaken - an einem der beiden Bauteile 117,
121 in zwei axial zueinander versetzten Rastausnehmungen 124a, b am anderen der beiden
Bauteile Kontaktträger 117 oder Kontakthalter 121 verrastbar sind (Fig. 10) oder dass
für die verschiedenen Stellungen verschiedene Rastmittel, insbesondere verschieden
stark verschiebesicherer Ausgestaltung vorgesehen sind (hier nicht dargestellt).
[0050] Die führungshülsenartigen Stege 118a an den Durchgangsöffnungen können dazu ausgelegt
sein, in diesem Zustand in Trichter 120 oder wiederum analoge korrespondierende Konturen
im Kontakthalter 121 derart einzutauchen, dass ein Aufweiten der Stege 118a nach außen
verhindert wird und derart die Verrastung der Stiftkontakte 10 im Kontaktträger 117
verriegelt wird.
[0051] Nach der Vormontage der Leiter 115 wird der Kontaktträger 117 aus der "Vorverraststellung"
in die "Verraststellung" verschoben (Fig. 12, 13).
[0052] Das derart montierte Buchsengehäuse 10 kann wiederum von einem Schirmgehäuse 126
aus einem oder hier zwei (oder mehr) Schirmblechen 127 eingefasst sein.
[0053] Es ist ferner vorteilhaft, auch hier eine Zugentlastung für das Kabel 116 vorzusehen,
die in einfacher Ausgestaltung durch Kabelbinder 132 an einer Montagekontur 131 am
Buchsengehäuse 10 realisiert werden kann (Fig. 9b).
[0054] Vorzugsweise werden die Rasthaken 123 in der Endverraststellung, in welcher sich
der Kontaktträger 117 axial näher am Kontakthaltern 121 mit den Durchgangslöchern
befindet, blockiert. Diese Funktion ist beispielsweise mit Hilfe des Schirmgehäuses
126 realisierbar, wenn die Schirmbleche 127 derart ausgestaltet sind, das sie in montierter
Stellung die Rasthaken 123 zum Außenumfang hin so abdecken, dass diese sich nicht
aus den Rastausnehmungen 124a, b herausbewegen können (Fig. 15).
[0055] Vorzugsweise werden die Schirmbleche 27, 127 aufschnappbar ausgelegt und wiederum
an Rastmitteln am Stecker- bzw. Buchsengehäuse 9, 10 verrastet.
[0056] Das Schirmgehäuse 126 oder ein Teil des Gehäuses kann auch verschieblich ausgelegt
und in eine Blockierstellung herein- und aus dieser heraus schiebbar sein, wobei es
weiter ganz besonders vorteilhaft ist, wenn es beim Verschieben in die Blockierstellung
in einen Hinterschnitt oder Schlitz 133 einer Lasche 134 oder dgl. eingreift, so dass
es selbst - den Rasthaken 128 sichernd - gegen ein Ausbiegen nach außen gesichert
ist, so dass in einfacher und vorteilhafter Weise quasi eine Art "mehrfacher" Blockierstellung
für den Rasthaken 123 realisierbar ist (Fig. 16 - 19).
[0057] Eine Blechlasche 135, die in eine Ausnehmung 136 des Steckergehäuses 9 oder Buchsengehäuses
10 eingreift, kann das Schirmgehäuse selbst gegen ein Verschieben sichern (Fig. 19).
[0058] Die Verschieblichkeit des Schirmgehäuses 126 erschließt sich besonders gut aus Fig.
20.
[0059] Hier wird das Schirmgehäuse 126 aus einem Schirmblech 127 gebildet und einem Zink-/Druckguss-
Unterteil 139, an welches der Kontakthalter 121 an Zapfen 137 ansetzbar ist.
[0060] Die Relativverschieblichkeit des Kontaktträgers 117 am Kontakthalter 121 und am Zinkdruckgussunterteil
136 ist weiterhin gegeben. Das eigentliche Schirmblech 127 ist mit dem Kontaktträger
117 am Kontakthalter 121 verschieblich geführt, was die Handhabung und die Montage
wiederum weiter vereinfacht. Es ist aus der Vormontagestellung der Fig. 22a in die
Endmontagestellung der Fig. 22b bewegbar, in welcher es am Kontakthalter 121 verrastbar
ist (Rastmittel 138)
[0061] Fig. 23 zeigt eine Variante, bei welcher am Steckergehäuse 9 (und/oder am Buchsengehäuse)
außen relativ zu diesem schwenkbare Schirmbleche 31, 32 angeordnet sind, die aus einer
winklig "aufgeschwenkten" Stellung der Fig. 22a, b in eine zugeschwenkte Stellung
in einer Anlage direkt am Steckergehäuse 9 schwenkbar sind.
[0062] Dabei sind die Schirmbleche 31, 32 vom Steckgesicht abgewandten Seite hin im aufgeschwenkten
Zustand miteinander einen sich aufweitenden Winkel ein, was das Einsteckern der Buchsenanschlüsse
erleichtert.
[0063] Im zugeschwenkten Zustand wird die Verrastungsstellung des Kontaktträgers 17 am Kontakthalter
21 wiederum verriegelt. Zur Realisierung der Schwenkbarkeit weisen die in einer Seitenansicht
jedenfalls abschnittsweise u-förmigen Schirmbleche 31, 32 hier an einer ihrer Seiten
Langlöcher 33 und die Steckergehäuse 9 korrespondierende Zapfen 34 auf, wobei an der
gegenüberliegende Seite zusätzlich zu einer derartigen Anordnung korrespondierende
Rastloch/Zapfenanordnungen, 35, 36 vorgesehen sind, um die Offenstellung und die Raststellung
jeweils lösbar rastend zu fixieren.
[0064] Eine korrespondierende Anordnung von Schirmblechen wird vorzugsweise am Buchsenteil
realisiert (nicht dargestellt).
[0065] Wie bereits erörter, weist der Kontaktträger 17, 117 eine Mehrzahl von führungshülsenartigen
und vorzugsweise geschlitzten und damit begrenzt elastisch aufweitbaren Durchgangsöffnungen
18, 118 auf, welche von den Kontakten durchsetzt sind. Es ist aber auch denkbar, wenn
nur ein Teil der Kontakte 12 entsprechende Durchgangsöffnungen 218 durchsetzt. Eine
entsprechende Ausgestaltung zeigt Fig. 24. Hier weist der Kontaktträger 217 drei Reihen
R1, R2, R3 der Kontakte 12 auf. Sämtliche Kontakte sind am Kontaktträger 217 vormontierbar.
Nur eine mittlere Reihe der Kontakte durchsetzt dabei die in Fig. 24a zu erkennenden
Durchgangsöffnungen 218 im Kontaktträger 217.
[0066] Die übrigen Kontakte 12 sind in nicht umfangsgeschlossenen Nuten 219 angeordnet,
in welchen sie vorzugsweise ähnlich zur Festlegung in den Durchgangsöffnungen vormontiert
gehalten sind. Die Kontakte in den beiden äußeren Kontaktreihen können damit besonders
einfach von außen montiert werden, indem sie in die entsprechenden Nuten 219 eingelegt
werden (Fig. 1a, b, c).
[0067] Sodann wird diese vormontierte Einheit in einen entsprechend ausgebildeten Kontakthalter
221 eingeschoben und dort verrastet (Fig. 4d). Danach können ein Schirmblech 227 und
vorzugsweise ein Unterteil 239 (insbesondere in Zink-Druckgussausführung) an dieser
vormontierten Anordnung montiert werden (Fig. 24 d, e, f). Diese Einheit kann schließlich
in eine Adapterhülse gesetzt werden (hier nicht dargestellt).
Bezugszeichen
[0068]
- Steckverbindung
- 1
- erstes Steckverbinderteil
- 2
- zweites Steckverbinderteil
- 3
- Adaptergehäuse
- 4, 5
- Stecker- und Buchsenteile
- 6, 7
- Flansch
- 8
- Steckergehäuse
- 9
- Buchsengehäuse
- 10
- weibliche Kontakte
- 11
- männliche Kontakte
- 12
- Rastvorsprung
- 13, 113
- Rastausnehmung
- 14, 114
- Leiter
- 15, 115
- Trichter
- 20, 120
- Kontaktträger
- 17, 117, 217
- Durchgangsöffnungen
- 18, 118, 228
- Rastmittel
- 19,20, 119
- Kontakthalter
- 21, 121, 221
- Durchgangsöffnungen
- 22, 122
- Rasthaken
- 23, 123
- Rastausnehmungen
- 24a, b, 124a, b
- Kabelverschraubung
- 25
- Schirmgehäuse, -bleche
- 26, 27, 126, 127, 227
- Ansatz
- 28
- Rasthaken
- 29
- Rastausnehmungen
- 30
- Schirmbleche
- 31, 32
- Langlöcher
- 33
- Zapfen
- 34
- Rastloch/Zapfenanordnungen
- 35, 36
- Montagekonturen
- 131
- Kabelbindern
- 132
- Schlitz
- 133
- Lasche
- 134
- Blechlasche
- 135
- Ausnehmung
- 136
- Zapfen
- 137
- Rastmittel
- 138
- Zink-/Druckguss- Unterteil
- 139, 239
- Reihen
- R1, R2, R3
1. Steckverbindung (1) mit
a. einem Steckerteil (6) und einem Buchsenteil (7), die korrespondierende, zusammensteckbare
Steckgesichter mit einem Steckergehäuse (9) und einem Buchsengehäuse (10) aufweisen,
die eine Mehrzahl metallischer, elektrisch leitender weiblicher bzw. männlicher Kontakte
(11, 12) einfassen
b. sowie vorzugsweise mit jeweils zusammensteckbaren und vorzugsweise miteinander
verriegelbaren - insbesondere verrast- oder verschraubbaren - Adaptergehäusen (4,
5), in welche die Stecker- und Buchsenteile (6, 7) einsetzbar sind,
c. wobei das Steckergehäuse (9) und/oder das Buchsengehäuse (10) einen Kontaktträger
(17, 117) aufweisen, an dem zumindest ein Teil der Kontakte oder sämtliche Kontakte
(11, 12) vormontierbar sind und der an einem Kontakthalter (21, 121) nach der Vormontage
der Kontakte (11, 12) mit den Kontakten in eine Endmontagestellung beweglich ist,
und
d. wobei der Kontaktträger (17, 117) in mindestens zwei in Steckrichtung axial zueinander
versetzten Positionen am Kontakthalter (21, 121) verrastbar ist,
e. und wobei der Kontaktträger (17) eine Mehrzahl von führungshülsenartigen und vorzugsweise
geschlitzten und damit begrenzt elastisch aufweitbaren Durchgangsöffnungen (18) aufweist,
welche von einem Teil der Kontakte oder von den Kontakten (11, 12) durchsetzt sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
f. die Kontakte (11, 12) in den Durchgangsöffnungen (18, 118) form - und/oder kraftschlüssig
festgelegt sind.
2. Steckverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stecker - und Buchsengehäuse (9, 10) einen rechteckigen Querschnitt aufweisen,
wobei sen, wobei vorzugsweise mehrere parallel zueinander ausgerichtete Reihen von
elektrischen Kontakten (11, 12) vorgesehen sind.
3. Steckverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktträger (17, 117) rahmenartig ausgebildet ist.
4. Steckverbindung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
a. der Kontaktträger (17, 117) Rastausnehmungen (124a, b) aufweist, welche in Steckrichtung
axial zueinander versetzt sind und dass
b. der Kontakthalter (21, 121) Rasthaken (123) aufweist, die in verschiedenen axialen
Stellungen in den Rastausnehmungen (124a, b) verrastbar sind.
5. Steckverbindung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontakthalter (21, 121) wenigstens eine oder eine der Anzahl an Kontakten (11,
12) entsprechende Zahl von Durchgangsöffnungen (22, 122) aufweist, welche mit den
Kontakten (11, 12) fluchten.
6. Steckverbindung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Stege (18a, 118a) an den Durchgangsöffnungen (18, 118) ausgebildet sind, welche dazu
ausgelegt sind, in korrespondierende Konturen, insbesondere Trichter (20, 120), im
Kontakthalter (21, 121) derart einzutauchen, dass in diesem Zustand ein Aufweiten
der Stege (18a, 118a) nach außen verhindert wird und derart die Verrastung der Kontakte
(11, 12) im Kontaktträger (17, 117) verriegelt wird.
7. Steckverbindung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Steckergehäuse (9) und/oder das Buchsengehäuse ganz oder abschnittsweise von
einem Schirmgehäuse (26, 126) eingefasst ist.
8. Steckverbindung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schirmgehäuse (26, 126) aus einem oder mehreren Schirmblechen (27, 127) und/oder
aus einem Druckgussteil (139) und einem oder mehreren Schirmblechen (127) besteht.
9. Steckverbindung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verrastung (123, 124) zwischen dem Kontaktträger (17, 117) und dem Kontakthaltern
(21, 121) in der Endmontagestellung einfach oder mehrfach blockierbar sind.
10. Steckverbindung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verrastung (123, 124) zwischen dem Kontaktträger (17, 117) und dem Kontakthalter(21,
121) in der Endmontagestellung mit dem Schirmgehäuse (126) blockierbar sind.
11. Steckverbindung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Steckergehäuse (9) die weiblichen Kontakte (11) und das Buchsengehäuse (10) die
männlichen Kontakte (12) einfasst und dass das Steckergehäuse (9) in das Buchsegehäuse
(10) einsteckbar ist.
12. Steckverbindung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Steckergehäuse (9) und/oder am Buchsengehäuse außen relativ zu diesen schwenkbare
Schirmbleche (31, 32) angeordnet sind, die aus einer winklig aufgeschwenkten Stellung
in einer zugeschwenkte Stellung am Steckergehäuse (9) verschwenkbar sind.
13. Steckverbindung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Kontaktträger (217) ferner eine oder mehrere offene Nuten (229) ausgebildet sind,
in welche einer oder mehrere der Kontakte vormontierbar einlegbar sind.
1. A plug-in connection (1) with
a. a plug part (6) and a socket part (7) which have corresponding, intermateable plug-in
faces, with a plug housing (9) and a socket housing (10), which surround a plurality
of metallic, electrically conductive female or male contacts (11, 12) respectively,
b. and also preferably with adapter housings (4, 5) which are in each case intermateable
and preferably lockable - in particular latchable or screw-connectable - with one
another, into which housings the plug and socket parts (6, 7) can be inserted,
c. the plug housing (9) and/or the socket housing (10) having a contact carrier (17,
117) on which at least some of the contacts or all of the contacts (11, 12) can be
pre-assembled and which is movable with the contacts into a final assembly position
on a contact holder (21, 121) after the pre-assembly of the contacts (11, 12), and
d. the contact carrier (17, 117) being latchable in at least two positions, axially
offset relative to one another in the direction of plugging, on the contact holder
(21, 121),
e. and the contact carrier (17) having a plurality of guide-sleeve-like and preferably
slit and hence limited elastically expandable passage openings (18) which are penetrated
by some of the contacts or by the contacts (11, 12), characterised in that
f. the contacts (11, 12) are fixed in the passage openings (18, 118) in a positive
fit and/or a force fit.
2. A plug-in connection according to Claim 1, characterised in that the plug housing and socket housing (9, 10) have a rectangular cross-section, with
preferably a plurality of rows of electrical contacts (11, 12) oriented parallel to
one another being provided.
3. A plug-in connection according to Claim 1 or 2, characterised in that the contact carrier (17, 117) is designed like a frame.
4. A plug-in connection according to one of the preceding claims,
characterised in that
a. the contact carrier (17, 117) has latch recesses (124a, b) which are axially offset
relative to one another in the direction of plugging, and in that
b. the contact holder (21, 121) has latch hooks (123) which can be latched in different
axial positions in the latch recesses (124a, b).
5. A plug-in connection according to one of the preceding claims, characterised in that the contact holder (21, 121) has at least one or a number of passage openings (22,
122) which are flush with the contacts (11, 12) which corresponds to the number of
contacts (11, 12).
6. A plug-in connection according to one of the preceding claims, characterised in that crosspieces (18a, 118a) are formed on the passage openings (18, 118), which crosspieces
are designed to project into corresponding contours, in particular funnels (20, 120),
in the contact holder (21, 121) such that in this state expansion of the crosspieces
(18a, 118a) outwards is prevented and the latching of the contacts (11, 12) in the
contact carrier (17, 117) is thus locked.
7. A plug-in connection according to one of the preceding claims, characterised in that the plug housing (9) and/or the socket housing is surrounded entirely or in sections
by a shield housing (26, 126).
8. A plug-in connection according to one of the preceding claims, characterised in that the shield housing (26, 126) consists of one or more shield plates (27, 127) and/or
of a die-cast part (139) and one or more shield plates (127).
9. A plug-in connection according to one of the preceding claims, characterised in that the latching (123, 124) between the contact carrier (17, 117) and the contact holder
(21, 121) in the final assembly position can be individually or multiply blocked.
10. A plug-in connection according to one of the preceding claims, characterised in that the latching (123, 124) between the contact carrier (17, 117) and the contact holder
(21, 121) in the final assembly position can be blocked with the shield housing (126).
11. A plug-in connection according to one of the preceding claims, characterised in that the plug housing (9) surrounds the female contacts (11) and the socket housing (10)
the male contacts (12), and in that the plug housing (9) can be inserted into the socket housing (10).
12. A plug-in connection according to one of the preceding claims, characterised in that shield plates (31, 32) which are pivotable relative to the plug housing (9) and/or
on the socket housing are arranged externally thereon, which plates are pivotable
out of an angularly pivoted-up position into a pivoted-in position on the plug housing
(9).
13. A plug-in connection according to one of the preceding claims, characterised in that furthermore one or more open grooves (229) is/are formed on the contact carrier (217),
in which groove(s) one or more of the contacts can be placed in a manner so as to
be able to be preassembled.
1. Connexion par enfichage (1) comportant
a. une fiche mâle (6) et une fiche femelle (7), qui présentent des configurations
d'enfichage correspondantes et pouvant être enfichées ensemble avec un logement de
prise mâle (9) et un logement de prise femelle (10), lesquelles comprennent une pluralité
de contacts (11, 12), femelles ou mâles métalliques, électroconducteurs
b. ainsi que comportant de préférence des boîtiers d'adaptation (4, 5) pouvant être
enfichés respectivement les uns dans les autres et de préférence pouvant être verrouillés
entre eux, en particulier pouvant être enclenchés ou vissés, dans lesquels peuvent
être placées les prises mâles et les prises femelles (6, 7),
c. sachant que le boîtier de prise mâle (9) et/ou le boîtier de prise femelle (10)
présentent un porte-contact (17, 117), sur lequel au moins une partie des contacts
ou l'ensemble des contacts (11, 12) peuvent être montés au préalable et qui peut être
déplacé avec les contacts dans une position de montage achevé au niveau d'un élément
de maintien de contact (21, 121) après le montage préalable des contacts (11, 12),
et
d. sachant que le porte-contact (17, 117) peut être enclenché dans au moins deux positions
décalées axialement l'une par rapport à l'autre dans la direction d'enfichage, au
niveau de l'élément de maintien de contact (21, 121),
e. et sachant que le porte-contact (17) présente une pluralité d'ouvertures de passages
(18) réalisées à la manière d'un manchon de guidage et de préférence fendues et pouvant
ainsi être élargies élastiquement de manière limitée, lesquelles sont traversées par
une partie des contacts ou par les contacts (11, 12),
caractérisée en ce que
f. les contacts (11, 12) sont fixés dans les ouvertures de passage (18, 118) par complémentarité
de forme et/ou de force.
2. Connexion par enfichage selon la revendication 1, caractérisée en ce que les boîtiers de prise mâle et de prise femelle (9, 10) présentent une section transversale
rectangulaire, sachant que de préférence plusieurs rangées de contacts électriques
(11, 12), orientées de manière parallèle les unes par rapport aux autres sont prévues.
3. Connexion par enfichage selon la revendication 1, caractérisée en ce que le porte-contact (17, 117) est réalisé à la manière d'un châssis.
4. Connexion par enfichage selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
a. le porte-contact (17, 117) présente des évidements d'enclenchement (124a, b), qui
sont décalés axialement les uns par rapport aux autres dans la direction d'enfichage,
et en ce que
b. l'élément de maintien de contact (21, 121) présente des crochets d'enclenchement
(123), qui peuvent être enclenchés dans les évidements d'enclenchement (124a, b) dans
différentes positions axiales.
5. Connexion par enfichage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de maintien de contact (21, 121) présente au moins un certain nombre d'ouvertures
de passages ou un nombre d'ouvertures de passage (22, 122) correspondant à la quantité
de contacts (11, 12), lesquelles ouvertures de passage sont alignées avec les contacts
(11, 12).
6. Connexion par enfichage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que des traverses (18a, 118a) sont réalisées au niveau des ouvertures de passage (18,
118), lesquelles sont configurées pour s'enfoncer dans des contours correspondants,
en particulier dans des entonnoirs (20, 120), dans l'élément de maintien de contact
(21, 121) de telle manière que dans cet état, un élargissement des traverses (18a,
118a) vers l'extérieur est empêché et de telle manière que l'enclenchement des contacts
(11, 12) dans le porte-contact (17, 117) est verrouillé.
7. Connexion par enfichage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un boîtier de blindage (26, 126) comprend complètement ou par section le boîtier de
fiche mâle (9) et/ou le boîtier de fiche femelle.
8. Connexion par enfichage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le boîtier de blindage (26, 126) est constitué d'une ou de plusieurs tôles de blindage
(27, 127) et/ou d'une pièce moulée sous pression (139) et d'une ou plusieurs tôles
de blindage (127).
9. Connexion par enfichage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'enclenchement (123, 124) peut être bloqué simplement ou de manière variée en position
de montage, achevé entre le porte-contact (17, 117) et l'élément de maintien de contact
(21, 121).
10. Connexion par enfichage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'enclenchement (123, 124) peut être bloqué en position de montage, achevé avec le
boîtier de blindage (126) entre le porte-contact (17, 117) et l'élément de maintien
de contact (21, 121).
11. Connexion par enfichage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le boîtier de prise mâle (9) comprend les contacts femelles (11) et le boîtier de
prise femelle (10) comprend les contacts mâles (12), et en ce que le boîtier de prise mâle (9) peut être enfiché dans le boîtier de prise femelle (10).
12. Connexion par enfichage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que des tôles de blindage (31, 32) pouvant être pivotées vers l'extérieur par rapport
au boîtier de fiche mâle (9) et/ou au boîtier de fiche femelle sont disposées au niveau
de ces derniers, lesquelles tôles de blindage peuvent être pivotées depuis une position
ouverte par pivotement de manière à former un angle dans une position fermée par pivotement
au niveau du boîtier de fiche mâle (9).
13. Connexion par enfichage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'en outre une ou plusieurs rainures (229) ouvertes sont réalisées au niveau du porte-contact
(217), dans lesquelles un ou plusieurs des contacts peuvent être placés de manière
à pouvoir être préalablement montés.