[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gargerät mit einem beheizbaren Garraum und
mit einer den Garraum verschließenden Tür. Dabei ist ein freier Durchtrittsquerschnitt
zwischen geschlossener Garraumtür und Garraumöffnung so klein vorgesehen, dass der
Austritt elektromagnetischer Wellen aus dem Garraum reduziert wird.
[0002] Gargeräte unterliegen einem ständigen Prozess der Weiterentwicklung, um dem Benutzer
einen größtmöglichen Komfort bei der Zubereitung von Speisen zu gewähren. Dazu werden
Gargeräte unter anderem auch mit vielen unterstützenden Funktionen ausgestattet, die
die Zubereitung von Lebensmittel erleichtern und das Ergebnis eines Garvorganges verbessern
sollen.
[0003] Zum Beispiel sind als Spieß ausgeführte Thermometer bekannt geworden, die entweder
als Zubehör oder sogar in das Gerät integriert angeboten werden. Diese können zum
Beispiel in ein großes Fleischstück gesteckt werden, um die Kerntemperatur während
der Zubereitung zu messen. Dadurch kann der gewünschte Garpunkt von einem Benutzer
gut abgepasst werden, da zum Beispiel über die Kerntemperatur verschiedene Garstufen
unterschieden werden können.
[0004] Um die gemessene Temperatur einem Benutzer gut und insbesondere auch einfach zur
Verfügung zu stellen, kann die Temperatur zum Beispiel auf dem Display des Gargerätes
angezeigt werden. Dazu kann an dem Temperaturspieß ein Kabel vorgesehen sein, das
mit dem Gargerät in Verbindung steht.
[0005] Ein mit einem Kabel an dem Gargerät verbundener Temperaturspieß kann unter Umständen
den Bedienkomfort des Benutzers einschränken, da der Spieß zum Beispiel zum Reinigen
nicht einfach zur Spüle mitgenommen werden kann. Weiterhin kann das Kabel von einem
Benutzer als störend empfunden werden, wenn es eventuell beim Einbringen oder Entnehmen
von Lebensmittel in oder aus dem Garraum im Weg ist.
[0006] Daher sind auch Funkspieße bekannt geworden, die die gemessene Temperatur über elektromagnetische
Wellen an das Gargerät übermitteln. Dadurch kann die Kerntemperatur eines Lebensmittels
schnurlos an einen Benutzer übermittelt werden bzw. auf einem Display eines Gargerätes
dargestellt werden.
[0007] Bei der Übertragung mittels elektromagnetischer Wellen muss allerdings auf das Einhalten
bestimmter Grenzwerte geachtet werden, da sonst in manchen Fällen andere Geräte nachteilhaft
beeinflusst werden können. Mittlerweile ist der drahtlose Datentransfer eine etablierte
Methode, wodurch viele Geräte elektromagnetische Wellen benutzen. Daher müssen solche
Funkspieße gewissen Normen und gesetzliche Anforderungen entsprechen, damit sie für
den privaten Gebrauch zugelassen werden.
[0008] Bei der Verwendung von Funkspießen kann es unter Umständen zu einer Leckstrahlung
aus dem Garraum kommen, da die Backmuffelöffnung zwar von einer Tür verschlossen wird,
dort aber dennoch unter Umständen elektromagnetische Strahlung austreten kann.
[0009] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Gargerät zur Verfügung gestellt,
bei der der Austritt von elektromagnetischen Wellen aus dem Garraum besser verhindert
werden kann.
[0010] Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Gargerät mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Weitere
Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen und dem Ausführungsbeispiel.
[0011] Das erfindungsgemäße Gargerät ist insbesondere als Backofen ausgeführt und weist
wenigstens einen Garraum und wenigstens eine den Garraum verschließenden Tür aus.
Der wenigstens eine Garraum ist über wenigstens eine Heizquelle beheizbar ist und
mittels der wenigstens einen den Garraum verschließenden Tür verschließbar. Zum Beheizen
des Garraumes eignen sich insbesondere Ober- und/oder Unterhitze, ein Umluftbetrieb
und/oder eine Grillfunktion. Bei geschlossener Garraumtür ist ein elektromagnetisch
wirksamer Durchtrittsquerschnitt aus dem Garraum nach außen so klein vorgesehen ist,
dass der Austritt elektromagnetischer Strahlung erheblich reduziert wird.
[0012] Der freie Durchtrittsquerschnitt ist insbesondere so ausgestaltet, dass die elektromagnetische
Strahlung in einem relevanten Bereich erheblich reduziert wird. Daher können insbesondere
Frequenzen von zum Beispiel drahtlos betriebenen Kerntemperaturmessern bzw. Funkspießen
nicht durch den freien Durchtrittquerschnitt aus dem Garraum austreten. Dabei ist
insbesondere eine Reduktion der austretenden Strahlung um mindestens 50 %, vorzugsweise
um 90 % und besonders bevorzugt um 99 % vorteilhaft.
[0013] Ein derart ausgestaltetes Gargerät bietet viele Vorteile. Ein erheblicher Vorteil
ist, dass mit einem erfindungsgemäßen Gargerät die austretende elektromagnetische
Strahlung, die zum Beispiel von einem Funkspieß zum Messen der Kerntemperatur eines
Lebensmittels erzeugt wird, erheblich reduziert wird. Dadurch können vorgeschriebene
Grenzwerte für den Austritt von elektromagnetischen Wellen besser eingehalten werden,
die von bestimmten Richtlinien gefordert werden.
[0014] Insbesondere wird dadurch auch verhindert, dass austretende elektromagnetische Wellen
andere Geräte ungewünscht beeinflussen. Im Umkehrschluss können allerdings auch keine
elektromagnetischen Wellen im relevanten Bereich von außen in den Garraum eindringen,
wodurch eine zuverlässige Funktionsweise von zum Beispiel einem Funkspieß gewährleistet
wird.
[0015] Ein möglichst geringer freier Durchtrittsquerschnitt kann bevorzugt dadurch erreicht
werden, dass der Spalt zwischen der wenigstens einen Garraumtür und der Garraumöffnung
des wenigstens einen Garraumes möglichst klein gefertigt ist. Insbesondere Spaltmaße
kleiner 5 mm und vorzugsweise kleiner 1 mm sind dabei vorteilhaft. Auch andere kleinere
und größer Spaltmaße sind je nach relevanter Wellenlänge sinnvoll und denkbar.
[0016] Ein unter Umständen größerer freier Durchtrittsquerschnitt wird besonders bevorzugt
mittels einer dazu geeigneten Dichtungseinrichtung reduziert. Dazu kann in dem Spalt
zwischen der wenigstens einen Garraumtür und der Garraumöffnung des wenigstens einen
Garraumes wenigstens eine Dichtungseinrichtung vorgesehen sein, die den wirksamen
Durchtrittsquerschnitt verkleinert. Die Dichtungseinrichtung ist dann bevorzugt dazu
geeignet und ausgebildett, elektromagnetische Wellen abzuhalten.
[0017] In bevorzugten Ausgestaltungen besteht die wenigstens eine Dichtungseinrichtung wenigstens
teilweise aus einem elektrisch leitfähigen Material. Dadurch kann das Austreten elektromagnetischer
Strahlung effektiv reduziert oder sogar ganz verhindert werden.
[0018] Bevorzugt ist die Dichtungseinrichtung wenigstens teilweise mit einem elektrisch
leitenden Material beschichtet und/oder bedampft. Auch durch eine so ausgestaltete
Dichtungseinrichtung werden elektromagnetische Wellen zuverlässig an dem Austritt
aus dem Garraum gehindert.
[0019] In besonders bevorzugten Ausgestaltungen besteht die Dichtungseinrichtung wenigstens
teilweise aus leitfähigem Silikon. Dies ist eine sehr vorteilhafte Ausgestaltung,
da bereits installierte Silikondichtungen einfach durch eine leitfähige Silikondichtung
ersetzt werden können.
[0020] Auch die Ausführung der Dichtungseinrichtung als Federblechdichtung ist bevorzugt.
Auch eine so ausgeführte Dichtung kann effektiv gegen den Austritt von elektromagnetischer
Strahlung aus dem Garraum verwendet werden.
[0021] Besonders bevorzugt kann die Dichtungseinrichtung auch aus wenigstens einer Dichtungseinheit
und wenigstens einer elektrisch leitfähigen Einheit bestehen. Zum Beispiel kann als
Dichteinheit ein Glasseideschlauch verwendet werden, in dem zum Beispiel ein Drahtgeflecht
als elektrisch leitende Einheit angeordnet ist. Dabei ist der Glasseideschlauch auch
insbesondere für sehr hohe Temperaturen geeignet, wie sie zum Beispiel bei der Pyrolyse
entstehen.
[0022] Auch andere elektrisch leitfähige Einheiten können vorteilhaft für eine solche Dichtungseinheit
eingesetzt werden. Zum Beispiel eignet sich bevorzugt auch eine Feder, ein Drahtgewirk,
ein leitfähiger Stab oder elektrisch leitfähiges Silikon.
[0023] Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus dem Ausführungsbeispiel,
welches im Folgenden mit Bezug auf die beiliegenden Figuren erläutert wird.
[0024] In den Figuren zeigen:
- Fig. 1:
- eine stark schematische perspektivische Ansicht eines Gargeräts als Einzelgerät;
- Fig. 2:
- eine stark schematische perspektivische Ansicht eines Gargeräts als Einbaugerät;
- Fig. 3:
- eine stark schematische Schnittansicht durch ein erfindungsgemäßes Gargerät;
- Fig. 4:
- eine schematische Ansicht des Bereichs des Garraumes eines Gargerätes;;
- Fig. 5:
- eine starke schematische Ansicht einer Dichtungseinrichtung;
- Fig. 6:
- eine andere schematisch dargestellte Ausführung einer Dichtungseinrichtung; und
- Fig. 7:
- eine Detailansicht einer als Federblechdichtung ausgeführte Dichtungseinrichtung an
einem erfindungsgemäßen Gargerät in stark schematischer Darstellung.
[0025] In Figur 1 ist in einer stark perspektivischen Ansicht ein erfindungsgemäßes Gargerät
1 dargestellt, welches hier als Herd 40 bzw. als Standgerät ausgeführt ist. Das Gargerät
1 weist ein Gehäuse 13 auf, an dem ein Garraum 2 vorgesehen ist, der mit einer Tür
3 verschließbar ist. Bei geöffneter Tür 3 kann ein Gargut in den Garraum 2 eingebracht
werden. In dem Garraum 2 können die Speisen dann mittels einer Heizquelle 4 gegart
werden. Dazu eignet nicht insbesondere die Verwendung von zum Beispiel Ober- und/oder
Unterhitze, einer Umluft- oder einer Grillfunktion.
[0026] Auf dem Herd 40 ist ein Kochfeld 14 angeordnet, das in mehrere Kochzonen 15 aufgeteilt
ist. Man kann die gewünschten Einstellungen für einen Garvorgang über einige Bedienelemente
16 an einer Bedienblende 17 vornehmen. Die Bedienblende 17 kann auch eine Anzeigeeinrichtung
wie zum Beispiel ein Display beinhalten, auf dem der aktuelle Zustand des Gargerätes
1 und die eingestellten Parameter angezeigt werden können.
[0027] In Figur 2 ist ein Gargerät 1 in einer perspektivischen schematischen Ansicht dargestellt,
welches im vorliegenden Fall als ein zum Einbau geeigneter Backofen 10 ausgeführt
ist. Das den Garraum 2 umgehende Gehäuse 13 kann wiederum von einem hier nicht dargestellten
Möbelkorpus umgeben werden. In Figur 2 ist das Gargerät 1 mit halb geöffneter Tür
3 dargestellt. Oberhalb des Garraumes 2 ist Platz für eine hier nicht sichtbare Steuereinrichtung
18. Die Elektronik der Steuereinrichtung 18 wird über eine Gerätekühlung 19 gekühlt.
[0028] Figur 3 zeigt den sehr schematisch dargestellten Schnitt durch ein erfindungsgemäßes
Gargerät 1, das wieder als Backofen 10 ausgebildet ist. In dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel
ist der freie Durchtrittsquerschnitt 20 so klein ausgebildet, dass der Austritt elektromagnetischer
Wellen aus dem Garraum 2 erheblich reduziert wird. Dazu ist der Spalt 5 zwischen der
geschlossenen Garraumtür 3 und der Garraumöffnung 6 so klein gefertigt, dass elektromagnetische
Wellen, die zum Beispiel bei der Verwendung von Funkspießen zur Ermittlung der Kerntemperatur
von Lebensmitteln auftreten, effektiv am Austritt aus dem Garraum 2 gehindert werden.
[0029] Dadurch können vorgeschriebene Grenzwerte gut eingehalten werden, so dass andere
Geräte, die auf elektromagnetische Wellen reagieren, nicht von dem Funkspieß im Garraum
2 beeinträchtigt werden.
[0030] Unter Umständen kann der Spalt 5 zwischen der geschlossenen Garraumtür 3 und der
Garraumöffnung 6 nicht klein genug hergestellt werden oder Geräte mit einem für die
betreffende Wellenlänge zu großen Spalt 5 sollen nachträglich so ausgerüstet werden,
dass elektromagnetische Wellen nicht aus dem Garraum 2 austreten können. Dann eignet
sich insbesondere eine Dichtungseinrichtung 30 dazu, den Spalt 5 so zu verkleiner,
dass der wirksame Durchtrittsquerschnitt 20 auf eine geeignete Größe reduziert wird.
[0031] Dazu sollte die Dichtungseinrichtung 30 bevorzugt aus einem leitfähigen Material
7 bestehen. In Figur 4 ist ein Ausschnitt des Bereichs der geöffneten Garraumöffnung
6 eines erfindungsgemäßen Backofens 10 schematisch dargestellt. Um die Garraumöffnung
6 verläuft in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel entlang der Backofenfront 21
eine Dichtungseinrichtung 30 aus leitfähigem Silikon. Bei geschlossener Tür 3 wird
durch diese Dichtungseinrichtung 30 der Spalt 5 auf einen freien Durchtrittsquerschnitt
20 verkleinert, der so gering ist, dass elektromagnetische Wellen nicht mehr aus dem
Garraum 2 austreten können.
[0032] Die Ausführung der Dichtungseinrichtung 30 aus leitfähigem Silikon 8 eignet sich
insbesondere auch zum Nachrüsten von Geräten mit herkömmlichen Silikondichtungen,
um auch bei solchen Geräten den Austritt elektromagnetischer Wellen zu verhindern.
[0033] Es ist auch möglich, eine Dichtungseinrichtung 30 aus nicht leitfähigen Material
herzustellen, die dann anschließend mit einem leitfähigen Material 7 beschichtet und/oder
bedampft wird.
[0034] In Figur 5 ist eine schematische längs geschnittene Ansicht durch eine Dichtungseinrichtung
30 gezeigt, die eine Dichtungseinheit 11 und deine elektrisch leitfähige Einheit 12
umfasst. Dabei besteht die Dichtungseinheit 11 in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel
aus einem Glasseideschlauch 23. Eine so ausgeprägte Dichtungseinheit 11 eignet sich
insbesondere auch für sehr hohe Temperaturen, wie sie zum Beispiel bei der Pyrolyse
entstehen. Auch andere Materialen sind für die Dichtungseinheit 11 geeignet. Die elektrisch
leitfähige Einheit 12 besteht in dem hier gezeigten Beispiel aus einer Feder 22, die
aus elektrisch leitfähigem Material 7 hergestellt ist.
[0035] Eine quer geschnittene Ansicht durch eine anders ausgeführte Dichtungseinrichtung
30 ist in Figur 6 dargestellt. Dabei besteht die Dichtungseinheit 11 wieder aus einem
Glasseideschlauch 23. Die elektrisch leitfähige Einheit 12 ist aber mittels eines
leitfähigen Stabes 24 verwirklicht, der in dem Glasseideschlauch 23 abgeordnet ist.
Um eine geeignete Form dieser Dichtungseinrichtung 30 zu erreichen, kann der Stab
24 insbesondere auch aus einem leitfähigen Material 7 gefertigt sein, dass in eine
entsprechende Form gebogen bzw. geformt werden kann.
[0036] Eine weitere Ausgestaltung einer Dichtungseinrichtung 30 zum Verkleinern des in Figur
1 dargestellten Spaltes 5 ist in Figur 7 abgebildet. Dabei ist eine Federblechdichtung
9 als Dichtungseinrichtung 30 vorgesehen, die in einer Nut 25 in der Front 21 des
Gargerätes 1 angeordnet. Dazu umfasst die Federblechdichtung 9 in dem hier gezeigten
Beispiel Befestigungsmittel 26. Der Spalt 5 zwischen der geschlossenen Tür 3 und der
Garraumöffnung 6 wird dann effektiv durch die Federblechdichtung 9 gegen den Austritt
elektromagnetischer Wellen abgedichtet.
[0037] Es liegt weiter im Rahmen des Könnens eines Fachmanns, die beschriebenen Ausführungsbeispiele
in nicht dargestellter Weise abzuwandeln, um die beschriebenen Effekte um erzielen,
ohne dabei den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Bezugszeichenliste
[0038]
- 1
- Gargerät
- 2
- Garraum
- 3
- Tür
- 4
- Heizquelle
- 5
- Spalt
- 6
- Garraumöffnung
- 7
- elektrisch leitfähiges Material
- 8
- leitfähiges Silikon
- 9
- Federblechdichtung
- 10
- Backofen
- 11
- Dichtungseinheit
- 12
- elektrisch leitfähige Einheit
- 13
- Gehäuse
- 14
- Kochfeld
- 15
- Kochzone
- 16
- Bedienelement
- 17
- Bedienblende
- 18
- Steuereinrichtung
- 19
- Gerätekühlung
- 20
- Durchtrittsquerschnitt
- 21
- Front
- 22
- Feder
- 23
- Glasseideschlauch
- 24
- Stab
- 25
- Nut
- 26
- Befestigungsmittel
- 30
- Dichtungseinrichtung
- 40
- Herd
1. Gargerät (1), insbesondere Backofen (10), mit wenigstens einen Garraum (2) und wenigstens
einer den Garraum (2) verschließenden Tür (3), wobei der wenigstens eine Garraum (2)
über wenigstens eine Heizquelle (4) beheizbar ist und mittels der wenigstens einen
den Garraum (2) verschließenden Tür (3) verschließbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei geschlossener Garraumtür (3) ein elektromagnetisch wirksamer Durchtrittsquerschnitt
(20) aus dem Garraum (2) nach außen so klein vorgesehen ist, dass der Austritt elektromagnetischer
Strahlung erheblich reduziert wird.
2. Gargerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Spalt (5) zwischen der wenigstens einen Garraumtür (3) und der Garraumöffnung
(6) des wenigstens einen Garraumes (2) möglichst klein gefertigt ist.
3. Gargerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Spalt (5) zwischen der wenigstens einen Garraumtür (3) und der Garraumöffnung
(6) des wenigstens einen Garraumes (2) wenigstens eine Dichtungseinrichtung (30) vorgesehen
ist, die den wirksamen Durchtrittsquerschnitt (20) verkleinert und dazu geeignet und
ausgebildet ist, elektromagnetische Wellen abzuhalten.
4. Gargerät (1) nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Dichtungseinrichtung (30) wenigstens teilweise aus einem elektrisch
leitfähigen Material (7) besteht.
5. Gargerät nach Anspruch 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungseinrichtung (30) wenigstens teilweise mit einem elektrisch leitenden
Material (7) beschichtet und/oder bedampft ist.
6. Gargerät (1) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungseinrichtung (30) wenigstens teilweise aus leitfähigem Silikon (8) besteht.
7. Gargerät (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungseinrichtung (30) als Federblechdichtung (9) ausgeführt ist.
8. Gargerät (1) nach einem der Ansprüche 3 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungseinrichtung (30) aus wenigstens einer Dichtungseinheit (11) und einer
elektrisch leitfähige Einheit (12) besteht.