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(11) |
EP 1 466 505 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.08.2012 Patentblatt 2012/31 |
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Anmeldetag: 03.01.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2003/000008 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/059013 (17.07.2003 Gazette 2003/29) |
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE FR GB IT NL |
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Priorität: |
10.01.2002 DE 10200778
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.10.2004 Patentblatt 2004/42 |
| (73) |
Patentinhaber: OSRAM AG |
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81543 München (DE) |
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Erfinder: |
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- HOFMANN, Harald
58515 Lüdenscheid (DE)
- HILSCHER, Achim
86316 Friedberg - Stätzling (DE)
- NOLL, Thomas
85110 Kipfenberg (DE)
- ZACHAU, Martin
82269 Geltendorf (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-01/47037 DE-A- 19 829 270 DE-U- 29 620 583 US-A- 5 463 280 US-B1- 6 234 648
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WO-A-02/062106 DE-U- 20 007 134 US-A- 4 211 955 US-A1- 2002 047 516 US-B1- 6 330 111
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 2002, no. 04, 4. August 2002 (2002-08-04) & JP 2001
351402 A (NOJI HIROSHI), 21. Dezember 2001 (2001-12-21)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Lampe, welche wenigstens einen Sockel zur Anbindung an
eine leuchtenseitige Lampenfassung, wenigstens ein LED-Element (light emitting diode)
und wenigstens eine an dem Sockel angeordnete Teillampe Zweiter Art umfasst.
Stand der Technik
[0002] Eine derartige Lampe ist in der
DE 198 29 270 A1 beschrieben. Dort sind wenigstens zwei Teillampen unterschiedlicher Farbtemperatur
vorgesehen, wobei die Gesamt-Farbtemperatur der Lampe änderbar ist. Eine der beiden
Teillampen ist hier als LED-Element ausgebildet.
[0003] Bei Anordnung von LED-Elementen in einer Lampe muss berücksichtigt werden, dass LED-Elemente
üblicherweise gerichtetes Licht ausstrahlen. Zur Erzielung einer homogenen Leuchtdichteverteilung
des von der Lampe ausgesandten LED-Lichtes bzw. im Falle zweier Teillampen des von
der Lampe ausgesandten, einen LED-Lichtanteil aufweisenden Lichtes bedarf es einer
besonderen Anordnung der LED-Elemente.
Darstellung der Erfindung
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannte Lampe derart weiterzuentwickeln,
dass die Lampe eine homogene Leuchtdichteverteilung des von dem LED-Element ausgesandten
LED-Lichtes bei einfachem Aufbau der Lampe ermöglicht.
[0005] Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass mehrere LED-Elemente vorgesehen sind,
die von dem Sockel beabstandet angeordnet und zu einer Baueinheit zusammengefasst
sind.
[0006] Lampen mit mehreren LED-Elementen, die vom Sockel bealstandet sind und zu einer Baneinheit
Zusammenge fasst sind, sind aus der
US-A5463280 bekannt.
[0007] Das Prinzip der Erfindung besteht somit im wesentlichen darin, die LED-Elementen
nicht im Sockel der Lampe anzuordnen und das LED-Licht, welches nahe dem Sockel oder
im Sockel erzeugt würde, mittels Lichtleit-Elementen oder Lichtlenk-Elementen in dem
Volumen der Lampe zu verteilen, sondern die LED-Elemente beabstandet von dem Sockel
anzuordnen, so dass bereits eine gewisse Vergleichmäßigung des von den mehreren LED-Elementen
ausgesandten LED-Lichtes innerhalb des Lampenvolumens stattfinden kann. Selbstverständlich
können Lichtlenk-Elemente oder Lichtleit-Elemente vorgesehen sein, die für eine weitere
Vergleichmäßigung der Leuchtdichtenverteilung sorgen, wobei beispielsweise Diffusorelemente
vorgesehen sein können. Durch die erfindungsgemäße verteilte Anordnung der LED-Elemente
zumindest in einem Teilbereich des Lampenvolumens kann jedoch eine deutliche Vergleichmäßigung
der Leuchtendichtenverteilung des LED-Lichtes der Lampe erreicht werden.
[0008] Die erfindungsgemäße Lösung bietet darüber hinaus die Möglichkeit einer besonders
einfachen konstruktiven Ausgestaltung einer Lampe. Die Baueinheit kann beispielsweise
als separates, an dem Sockel der Lampe zu befestigendes Element vorgefertigt und anschließend
an dem Sockel montiert werden. Außerdem besteht grundsätzlich die Möglichkeit auf
bekannte Baueinheiten zurückzugreifen, was zu preiswerten erfindungsgemäßen Lampen
führen kann. Durch die Zusammenfassung mehrerer LED-Elemente zu einer Baueinheit kann
die Herstellung der erfindungsgemäßen Lampe insofern auf besonders einfache Weise
erfolgen.
[0009] Außerdem gelingt es auf diese Weise, eine Temperaturbeeinflussung der Anbindungsbereiche
der einzelnen LED-Elemente an das Bauelement durch Wärme, die im Anbindungsbereich
gegebenenfalls vorgesehener weiterer Teillampen an der Lampe erzeugt wird, weitgehend
auszuschließen. Insbesondere bei einer Lampe, bei der unterschiedliche Teillampen
vorgesehen sind, ist es auf diese Weise möglich, lediglich die Teillampe zweiter Art
unmittelbar am Sockel der Lampe anzuordnen und die LED-Elemente an der Baueinheit
und somit nur mittelbar an dem Sockel anzuordnen. Auf diese Weise steht für die Wärmeabfuhr
der von den LED-Elementen erzeugten Wärme eine größere Oberfläche, nämlich die Oberfläche
der, Baueinheit, zur Verfügung, die bei einer Anordnung der LED-Elemente innerhalb
des Sockels der Lampe nicht vorhanden wäre. Die Oberfläche der Baueinheit ist darüber
hinaus von der Oberfläche des Sockels der Lampe getrennt.
[0010] Die erfindungsgemäße Lampe kann ein- oder zweiseitig gesockelt sein. Es kann sich
dabei beispielsweise um eine Lampe herkömmlicher tropfenförmiger Grundform mit einem
Schraubsockel handeln, wobei die LED-Elemente aufweisende Baueinheit innerhalb des
Lampenvolumens angeordnet ist. Alternativ kann die erfindungsgemäße Lampe auch als
einseitig gesockelte Lampe mit Steckanschlüssen nach Form einer herkömmlichen Kompaktleuchtstofflampe
ausgebildet sein. Schließlich kommen auch Lampenformen in Betracht, die eine zweiseitige
Sockelung nach Art herkömmlicher Leuchtstofflampen aufweisen.
[0011] Als LED-Licht, im Sinne der vorliegenden Patentanmeldung, wird die von den LED-Elementen
ausgesandte Strahlung bezeichnet, die vorzugsweise im sichtbaren Wellenlängenbereich
liegt. Grundsätzlich ist es jedoch auch denkbar, und von dem Begriff LED-Licht im
Sinne der vorliegenden Erfindung mit eingeschlossen, LED-Elemente zu verwenden, die
in anderen, nicht sichtbaren Wellenlängenbereichen Strahlung aussenden, beispielsweise
im kurzwelligen UV-Bereich. Bei Verwendung derartiger LED-Elemente kann beispielsweise
ein zusätzliches, ein Lampenvolumen umhüllendes Kolbenelement vorgesehen sein, welches
auf seiner Innenseite mit einer Leuchtstoffschicht versehen ist, die das kurzwellige
LED-UV-Licht in sichtbares Licht umwandelt.
[0012] Die LED-Elemente der erfindungsgemäßen Lampe können einfarbig ausgebildet sein oder
unterschiedliche Farben aufweisen. Durch eine geeignete Ansteuerung kann auf diese
Weise beispielsweise auch ein Farbgang erreicht werden.
[0013] Die erfindungsgemäße Anordnung mehrerer LED-Elemente an einer Baueinheit ermöglicht
neben einer besonders einfachen Ansteuerung auch eine besonders einfache Anordnung
von Anschluss- und Steuerleitungen. Insbesondere kann der Aufbau des Sockels der Lampe
besonders einfach gestaltet werden. Ein Steckanschluss der Baueinheit an den Lampensockel
ist möglich.
[0014] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind mehrere LED-Elemente zumindest
teilweise zu einer im wesentlichen reihenartigen Anordnung zusammengefasst. Diese
Ausgestaltung ermöglicht beispielsweise eine Anordnung der Baueinheit im wesentlichen
entlang einer Längsachse der Lampe, so dass mit einfachen Mitteln eine maximale Vergleichmäßigung
der Leuchtdichtenverteilung des LED-Lichtes innerhalb des Lampenvolumens erreicht
wird. Außerdem kann auf bekannte Baueinheiten zurückgegriffen werden.
[0015] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die LED-Elemente
zu einer linearen Stabanordnung zusammengefasst. Diese Ausgestaltung ermöglicht einen
besonders einfachen Rückgriff auf bekannte Bauelemente, so dass Entwicklungs- und
Herstellungskosten gering gehalten werden können. Beispielsweise sind Stabanordnungen
von LED-Elementen, die in Acrylglas (Plexiglas) eingelassen sind, aus anderen Gebieten
bekannt. Derartige Baueinheiten können, gegebenenfalls unter Vornahme von Änderungen,
zur Anordnung in einer Lampe verwendet werden. Eine Zusammenfassung der LED-Elemente
zu einer linearen Stabanordnung führt darüber hinaus zu einer in dem Lampenvolumen
gleichmäßig verteilten Anordnung der LED-Elemente und somit zu einer gleichmäßigen
Leuchtdichteverteilung.
[0016] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die Stabanordnung im wesentlichen
entlang der Längsachse der Lampe ausgerichtet. Diese Anordnung ermöglicht insbesondere
bei Lampen, die langgestreckt ausgebildet sind, also beispielsweise ein kolbenförmiges
Lampenvolumen besitzen, eine besonders gleichmäßige Leuchtdichteverteilung. In diesem
Falle ist die Stabanordnung mit den LED-Elementen im wesentlichen senkrecht zu einer
Ebene angeordnet, die durch die Querschnittsfläche (Breitseite) des Sockels gebildet
wird. Dies ermöglicht insbesondere eine besonders einfache Montage, bei einer besonders
stabilen Anordnung der Stabanordnung an dem Sockel.
[0017] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Baueinheit im wesentlichen
lichtdurchlässig ausgebildet. Diese Ausgestaltung ermöglicht eine homogene Lichtdurchmischung.
[0018] Gemäß einer weiteren alternativen Ausgestaltung der Erfindung ist die Baueinheit
im wesentlichen reflektierend bzw. lichtstreuend ausgebildet. Bei dieser Ausgestaltung
besteht ein wesentlicher Vorteil darin, dass MehrfachReflektionen an der Oberfläche
der Baueinheit stattfinden können. Hierbei kann eine geometrische Anordnung der Baueinheit
bzw. der LED-Elemente sowie der weiter vorgesehenen Teillampen Zweiter Art getroffen
werden, die gleichfalls eine homogene Lichtdurchmischung ermöglicht. Insbesondere
kann die Baueinheit unmittelbar benachbart einer Teillampe zweiter Art angeordnet
sein, so dass in hohem Maße Mehrfachreflektion zwischen der Baueinheit und Werkstoffbereichen
der Teillampe stattfinden können.
[0019] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist ein Kolbenelement
vorgesehen, das die Baueinheit zumindest teilweise umhüllt. Als Kolbenelement kommt
beispielsweise ein lichtdurchlässiger Glas- oder Kunststoffzylinder in Betracht. Grundsätzlich
ist es möglich, das Kolbenelement als Schutzkolben auszubilden, beispielsweise um
innerhalb eines Lampenvolumens einen bestimmten Druck zu erzeugen oder eine bestimmte
Gasfüllung zu halten. Schließlich ist es jedoch auch möglich, das Kolbenelement mit
Öffnungen, beispielsweise zum Durchtritt von kühlenden Luftströmen, zu versehen.
[0020] Das Kolbenelement ist gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung als Diffusor
ausgebildet. Das Diffusorelement sorgt dabei für eine weitere Homogenisierung der
Leuchtdichtenverteilung der Lampe. Bei mehreren LED-Elementen unterschiedlicher Farbe
kann das Diffusorelement außerdem für eine Durchmischung der Farben sorgen. Schließlich
trägt das Diffusorelement zu einer Durchmischung des LED-Lichtes und des von der Teillampe
zweiter Art ausgesandten Lichtes bei.
[0021] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung besteht das Kolbenelement aus
Kunststoff. Diese Ausgestaltung bietet die Möglichkeit, dass Streukörper in eine Kunststoff-Granulatmasse,
aus der das Kolbenelement hergestellt wird, eingebracht werden können. Das insbesondere
als Kunststoff-Spritzgussteil gefertigte Kolbenelement kann auf diese Weise mit besonders
homogen verteilten Streukörpern versehen werden. Der Herstellungsaufwand ist dabei
gering. Die Streukörper können dem Kunststoff-Granulat entweder beigemischt werden
oder integraler Bestandteil des Granulates sein.
[0022] Die Streukörper können auch aus Leuchtstoff bestehen.
[0023] Gemäß der Erfindung ist an dem Sockel wenigstens eine Teillampe zweiter Art angeordnet.
Hierbei kann es sich beispielsweise um eine Kompaktleuchtstofflampe, aber auch um
eine Hochdruckentladungslampe od. dgl. handeln. Insbesondere, wenn die Teillampe zweiter
Art und die in der Baueinheit angeordneten LED-Elemente unterschiedliche Farbtemperaturen
besitzen, kann vorgesehen sein, die Gesamtfarbtemperatur der Lampe zu ändern, wie
es in der
DE 198 29 270 A1 beschrieben ist. Zu diesem Zweck können die LED-Elemente der Baueinheit, gegebenenfalls
auch einzeln, und/oder die Teillampe zweiter Art, dimmbar und/oder zuschaltbar bzw.
abschaltbar ausgebildet sein.
[0024] Auf diese Weise lässt sich beispielsweise auch eine Lampe konstruieren, die ein effizientes
Not- oder Dauerlicht bereitstellt, welches von den LED-Elementen erzeugt wird und
bei der bei Bedarf die Teillampe zweiter Art zur Erzeugung eines großen Lichtstromes
hinzugeschaltet wird.
[0025] Erfindungsgemäß wird eine Lampe möglich, die eine Leuchtdichteverteilung des von
den LED-Elementen ausgesandten Lichtes ermöglicht, die der Leuchtdichteverteilung
des von der Teillampe zweiter Art ausgesandten Lichtes zumindest sehr stark ähnlich
ist.
[0026] Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, die
LED-Elemente von roten LEDs bereitzustellen und diese mit einer als Hg-Leuchtstofflampe
ausgebildeten Teillampe zweiter Art zu kombinieren. Auf diese Weise kann weißes Licht
mit Farbtemperaturen von weniger als 2500 K erzeugt werden, wie es beim Dimmen einer
Glühlampe erzeugt wird.
[0027] Die Hg-Leuchtstofflampe, von der auch mehrere vorgesehen sein können, kann eine beliebige
Form besitzen und beispielsweise als Kompaktlampe oder als Stablampe ausgebildet sein.
In Frage kommen beispielsweise Kompakt-Leuchtstofflampen mit Entladungsgefäßen, die
wenigstens ein insbesondere U-förmig gebogenes Teilstück aufweisen, insbesondere DULUX-T/E-Kompaktleuchtstofflampen,
DULUX-S/E- oder DULUX L-Lampen von OSRAM.
[0028] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung umhüllt das Kolbenelement
sowohl die Baueinheit mit den LED-Elementen als auch die Teillampe zweiter Art, zumindest
teilweise. Auf diese Weise wird eine kompakte Lampe möglich, mit einem gemeinsamen
Kolbenelement, welches beispielsweise als Diffusor ausgebildet ist und für eine Durchmischung
des von den beiden Teillampen erzeugten Lichtes sorgt. Außerdem kann auf diese Weise
eine erfindungsgemäße Lampe konstruiert werden, die in ihrer Bauform herkömmlichen
Lampen zumindest stark ähnlich ist.
[0029] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Baueinheit
im wesentlichen lichtdurchlässig ausgebildet. Infrage kommen beispielsweise Materialien
wie Acrylglas oder ein anderer, lichtdurchlässiger Kunststoff. Bis auf die LED-Elemente
selbst, die beispielsweise in die Baueinheit eingelassen sein können, und bis auf
deren Steuerleitungen, die jedoch von nur sehr geringem Durchmesser sein können, kann
die Baueinheit auf diese Weise für das von den LED-Elementen ausgesandte Licht und
auch für das von der Teillampe zweiter Art ausgesandte Licht durchlässig sein. Diese
Ausbildung führt zu einer praktisch vollständigen Vermeidung von Abschattungsproblemen.
Außerdem kann auf diese Weise eine nahezu beliebige Anordnung der Baueinheit innerhalb
des Lampenvolumens vorgenommen werden, ohne dass Abschattungsprobleme auftreten.
[0030] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Lampe bezüglich
einer Mittelebene der Lampe im wesentlichen symmetrisch ausgebildet. Beispielsweise
kann dies durch eine mittige, zentrale Anordnung der Baueinheit am Sockel und einer
entsprechend symmetrischen Ausbildung der Teillampen zweiter Art erfolgen. Schließlich
ist jedoch auch denkbar, mindestens zwei Baueinheiten symmetrisch entlang einer Mittelebene
der Lampe anzuordnen. Alternativ kann die Baueinheit auch zwei Abschnitte umfassen,
wobei die Abschnitte symmetrisch zu der Mittelebene der Lampe angeordnet sind.
[0031] Insbesondere durch die Anordnung wenigstens zweier Baueinheiten beabstandet voneinander,
symmetrisch zur Mittelebene oder durch Anordnung wenigstens zweier Abschnitte einer
Baueinheit beabstandet voneinander und symmetrisch zur Mittelebene kann einerseits
eine symmetrische, vorzugsweise auch gerichtete Lichtverteilung des LED-Lichtes erreicht
werden. Andererseits ermöglicht die Beabstandung auch eine gute Abfuhr der von den
LED-Elementen erzeugten Wärme.
[0032] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die LED-Elemente
jeweils an einer Seite der Baueinheit angeordnet. Insbesondere für den Fall, dass
die Baueinheit eine zumindest teilweise gekrümmte Oberfläche aufweist und lichtdurchlässig
ist, kann auf diese Weise von der Baueinheit eine Linse, insbesondere eine Zylinderlinse,
bereitgestellt werden, die eine Bündelung des LED-Lichtes vornimmt. Der Lichtstrom
kann auf diese Weise in eine Vorzugsrichtung gelenkt werden. Hiermit können Abschattungsprobleme
nahezu vollständig vermieden werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0033] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nun folgenden Beschreibung zweier
in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele. Darin zeigen:
- Fig. 1
- schematisch in teilgeschnittener Seitenansicht ein erstes Ausführungsbeispiel der
erfindungsgemäßen Lampe mit einseitiger Sockelung,
- Fig. 1a bis 1c
- schematisch in teilgeschnittener Ansicht, etwa entlang mit der Schnittlinie X-X in
Fig. 1, drei unterschiedliche Ausbildungen der Lampe gemäß Fig. 1,
- Fig. 2
- ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen zweiseitig gesockelten Lampe
schematisch in teilgeschnittener, abgebrochener Ansicht,
- Fig. 2a und 2b
- schematisch, in teilgeschnittener Ansicht, etwa entlang Schnittlinie Y-Y in Fig. 2,
zwei unterschiedliche Ausgestaltungen der Lampe gemäß Fig. 2, wobei Fig. 2b zwei Baueinheiten
und eine Teillampe zweiter Art aufweist,
- Fig.3
- schematisch in Seitenansicht ein drittes Ausführungsbeispiel einer einseitig gesockelten
Lampe, und
- Fig.4
- das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 schematisch etwa gemäß Ansichtspfeil IV in Fig.
3.
Bevorzugte Ausführungen der Erfindung
[0034] Fig. 1 zeigt eine in ihrer Gesamtheit mit 10 bezeichnete Lampe, die einen Sockel
11 aufweist. Dem Sockel 11 sind elektrische Anschlüsse 20 und ein mechanischer Anschluss
21 zur Verbindung mit einer nicht dargestellten leuchtenseitigen Lampenfassung zugeordnet.
[0035] An dem Sockel 11 ist eine Baueinheit 13 angeordnet, die mehrere, beim Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 1 sechs, unterschiedliche LED-Elemente 12 aufweist. Die LED-Elemente 12
sind linear in einer Reihe angeordnet, so dass die Baueinheit 13 insgesamt stabförmig
ausgebildet ist und sich entlang der Längsachse L der Lampe 10 erstreckt. Die Baueinheit
13 ist mittig zentral am Sockel 11 angeordnet.
[0036] Beispielsweise können die sechs LED-Elemente 12 in einer aus Acrylglas bestehenden
Baueinheit 13 eingelassen sein. Es ist aber auch möglich, die LED-Elemente 12 an einer
Seite 26 der Baueinheit 13 anzuordnen.
[0037] Gemäß Fig. 1 ist die stabförmige Baueinheit 13 von einer im wesentlichen U-förmigen
Teillampe 15 zweiter Art umgriffen. Die Teillampe 15 zweiter Art kann beispielsweise
als Kompaktleuchtstofflampe ausgebildet sein.
[0038] Die Teillampe 15 zweiter Art und die Baueinheit 13 verfügen über gesonderte Anbindungsbereiche
18 bzw. 19 an den Sockel 11. Die Teillampe 15 zweiter Art und die Baueinheit 13 werden
gesondert über nicht näher dargestellte Anschlussleitungen, die zumindest teilweise
durch den Sockel 11 verlaufen, angesteuert. Es kann auch vorgesehen sein, einzelne
LED-Elemente 12 unabhängig voneinander anzusteuern, was bei Bedarf einen Dimmvorgang
mit einschließt.
[0039] Das Lampenvolumen 25 wird als Innenraum eines Kolbenelementes 24 definiert, welcher
das Bauelement 13 und die Teillampe 15 zweiter Art umhüllt. Das Kolbenelement 24 ist
gesondert über den Anbindungsbereich 27 an den Sockel 11 angebunden.
[0040] Das Kolbenelement 24 kann beispielsweise ein vollständig geschlossener Glaskolben
sein, der es ermöglicht, in dem Lampenvolumen 25 einen bezüglich des Außenraumes 28
der Lampe 10 unterschiedlichen Druck herrschen zu lassen oder in dem Lampenvolumen
25 ein Gas anzuordnen.
[0041] Der Sockel 11 und das Kolbenelement 24 sind im Querschnitt kreiszylindrisch.
[0042] Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 ist das Kolbenelement 24 als Diffusor 16 ausgebildet,
dessen Aufgabe u.a. darin besteht, das von der Teillampe 15 zweiter Art und von den
LED-Elementen 12 ausgesandte Licht miteinander zu mischen, so dass für einen Betrachter
eine homogene Leuchtdichteverteilung der Lampe 10 erreicht wird.
[0043] In dem Diffusorelement 16 sind beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 zwei Öffnungen
17 angeordnet, die als Luftdurchtrittsöffnungen ausgebildet sind und dem Durchtritt
eines wärmeabführenden Luftstromes dienen können.
[0044] Der Verlauf des von den LED-Elementen 12 ausgesandten Lichtes 14 soll schematisch
anhand der Pfeile 14a 14b und 14c erläutert werden:
Ein Teil des von den LED-Elementen 12 ausgesandten Lichtes verlässt etwa entlang dem
schematischen Lichtweg 14a die Lampe 10 unmittelbar. Ein weiterer Lichtanteil wird
an dem Diffusorelement 16 gemäß dem Pfeilzug 14b gestreut bzw. reflektiert und verlässt
die Lampe 10 erst nach ein- oder mehrmaliger Reflexion. Ein dritter Lichtanteil kann
beispielsweise auch eine Lichtlenkung durch die Teillampe 15 zweiter Art durchlaufen,
wie dies etwa der Pfeilzug 14c zeigt. Schließlich sind auch Kombinationen der Pfeilzüge
14b und 14c möglich. Gleiches gilt für das von der Teillampe 15 zweiter Art ausgesandte
Licht. Eine Sonderrolle kann in diesem Zusammenhang das Material des Bauelementes
13 spielen:
[0045] Insbesondere, wenn die LED-Elemente 12 in ein aus lichtdurchlässigem Material, wie
beispielsweise Acrylglas, bestehendes Bauelement 13 eingelassen sind, können Abschattungsprobleme
nahezu vermieden werden. Das Bauelement 13 ist in diesem Fall sowohl für das LED-Licht
14 wie auch für das von der Teillampe 15 zweiter Art ausgesandte Licht durchlässig,
wobei selbstverständlich die nicht dargestellten Anschlussleitungen für die LED-Elemente
12, die innerhalb der Baueinheit 13 verlaufen, ausgenommen sind.
[0046] Schließlich kann der Baueinheit 13 auch die Funktion eines Diffusors zukommen, der
eine zusätzliche Durchmischung des von den LED-Elementen 12 wie auch des von der Teillampe
15 zweiter Art ausgesandten Lichtes vornimmt.
[0047] Der Anbindungsbereich 19 der Baueinheit 13 ist etwa mittig zentral am Sockel 11 angeordnet.
Der im wesentlichen kreisringförmige Anbindungsbereich 18 der Teillampe 15 zweiter
Art ist gemäß Fig. 1 verhältnismäßig nah am Rand R des Sockels 11 angeordnet. Die
Wärme, die in dem Anbindungsbereich 18 erzeugt wird, kann die LED-Elemente 12 aufgrund
des großen Abstandes der LED-Elemente 12 zu dem Anbindungsbereich 18 nur wenig beeinflussen.
Auf diese Weise ist ein Parallelbetrieb der LED-Elemente 12 und der Teillampe 15 zweiter
Art möglich. Eine Wärmeabfuhr der von den LED-Elementen 12 erzeugten Wärme gelingt
insbesondere über die Oberfläche 22 der Baueinheit 13 im Bereich 26 der Anbindung
der einzelnen LED-Elemente 12. Damit steht eine verhältnismäßig große Oberfläche 22
zur Verfügung, die gesondert von der Oberfläche 23 des Sockels 11 angeordnet ist.
[0048] Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 ist die stabförmige Baueinheit 13 entlang der
Längsachse L der Lampe 10 angeordnet und weist eine Länge I auf, die etwa zwei Drittel
der Länge a des Kolbenelementes 24 beträgt. Grundsätzlich ist es mit der erfindungsgemäßen
Lampe möglich, die Länge I der stabförmigen Baueinheit 13 entsprechend der Länge a
des Kolbenelementes 24 zu wählen.
[0049] Die Fig. 1a bis 1 c zeigen beispielhaft drei unterschiedliche Anordnungen von Baueinheiten
13 und Teillampen 15:
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 a ist eine Baueinheit 13 mit LED-Elementen 12
vorgesehen. Die beiden Abschnitte der Teillampe 15 sind gemeinsam mit der Baueinheit
13 entlang einer Geraden bzw. entlang der Mittelebene E angeordnet. Dies ist eine
besonders einfache Ausbildung, wobei die Lichtverteilung des LED-Lichtes 14 der Baueinheit
13, wie durch die Pfeile 14 angedeutet ist, insgesamt symmetrisch zur Längsachse L
der Lampe 10 ausgebildet sein kann.
[0050] Fig. 1 b zeigt eine alternative Anordnung zweier Baueinheiten 13. Diese sind wiederum
etwa mittig zwischen den beiden Abschnitten der Teillampe 15 angeordnet. Jede Baueinheit
13 verfügt über eine Anzahl von LED-Elementen 12, beispielsweise von jeweils sechs
LED-Elementen 12. Die LED-Elemente 12 sind jeweils an der Seite 26 der Baueinheit
13, also jeweils an der Befestigungsseite angeordnet, so dass ein der Befestigungsseite
26 zugeordneter Bereich der Oberfläche 22 der Baueinheit 13 jeweils für eine ausreichende
Wärmeabfuhr zur Verfügung steht.
[0051] Vorteilhaft ist hier, dass z.B. bei einer klaren Ausbildung der Baueinheit 13, beispielsweise
durch Verwendung von Acrylglas, das Bauelement 13 selbst eine Zylinderlinse bildet.
Der Lichtweg ist mit den Pfeilen 14 schematisch dargestellt. Alternativ kann die Baueinheit
13 matt ausgebildet sein und z.B. als Diffusor wirken.
[0052] Die Ausgestaltung gemäß Fig. 1 b zeigt eine Lampe 10 mit einer gerichteten Lichtverteilung.
Die Leuchtdichteverteilung ist jedoch nunmehr insbesondere symmetrisch, und zwar symmetrisch
sowohl hinsichtlich der Längsachse L (Achsensymmetrie) wie auch spiegelsymmetrisch
zu einer Mittelebene E der Lampe 10.
[0053] Eine ebenfalls vorteilhafte Ausgestaltung zeigt Fig. 1 c, bei der wiederum zwei Baueinheiten
13 mit jeweils daran angeordneten LED-Elementen 12 vorgesehen sind. Die Baueinheiten
13 sind hier voneinander beabstandet, wodurch die Wärmeabfuhr weiter verbessert wird.
[0054] Ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt Fig. 2 in Form einer zweiseitig
gesockelten Lampe 10. Fig. 2 zeigt lediglich den einen Endbereich einer erfindungsgemäßen
Lampe 10, die an ihrem bezüglich Fig. 2 nicht dargestellten, rechten Ende einen weiteren,
identischen Sockel 11 aufweist.
[0055] Das Lampenvolumen 25 wird von einem hohlzylindrischen Kolbenelement 24 mit kreisförmigem
Querschnitt umschlossen. Das Kolbenelement 24 ist an dem Sockel befestigt und verbindet
die beiden, einander gegenüberliegenden Sockel 11.
[0056] Innerhalb des Lampenvolumens 25 ist gemäß Fig. 2, analog zu der Anordnung gemäß Fig.
1, eine stabförmige Baueinheit 13 angeordnet, die eine Mehrzahl von LED-Elementen
12 umfasst. Der Übersichtlichkeit halber sind lediglich sechs LED-Elemente 12 dargestellt,
die linear, also entlang einer Geraden, angeordnet sind. Die Gerade verläuft parallel
zur Längsachse L der Lampe 10.
[0057] Parallel zu der stabförmigen Baueinheit 13 ist eine Teillampe 15 zweiter Art angeordnet,
die nach Art einer herkömmlichen Leuchtstofflampe ausgebildet ist.
[0058] Das von den LED-Elementen 12 ausgesandte Licht ist analog zu Fig. 1 bezüglich seines
Lichtweges lediglich schematisch durch die Pfeilzüge 14a, 14b und 14c angedeutet.
Das auch bei diesem Ausführungsbeispiel als Diffusor 16 ausgebildete Kolbenelement
24 sorgt einerseits für eine Durchmischung der unterschiedlichen Lichtanteile des
LED-Lichtes 14 sowie andererseits auch für eine Durchmischung des LED-Lichtes 14 mit
dem von der Teillampe 15 zweiter Art ausgesandten Licht. Auch hier kommt es aufgrund
der im wesentlichen lichtdurchlässigen Ausbildung der Baueinheit 13 zu nur sehr geringen
Abschattungsproblemen. Das von der Teillampe 15 zweiter Art ausgesandte Licht kann
gemäß dem Pfeilzug 29 auch durch die Baueinheit 13, die wiederum aus Acrylglas besteht,
hindurchtreten, wobei nur die LED-Elemente 12 selbst und die nicht dargestellten Anschlussleitungen
für die LED-Elemente 12 für einen Lichtdurchtritt durch die Baueinheit 13 störend
sind, was jedoch praktisch ohne Bedeutung ist.
[0059] Die Fig. 2a und Fig. 2b zeigen unterschiedliche Ausgestaltungen der Lampe gemäß Fig.
2. Fig. 2a zeigt eine Anordnung einer Baueinheit 13 und einer Teillampe 15 analog
zu der Darstellung gemäß Fig. 2. Fig. 2b soll verdeutlichen, dass es gleichermaßen
auch möglich ist, zwei Baueinheiten 13 innerhalb des Kolbenelementes 24 zusammen mit
einer etwa mittig innerhalb der beiden Baueinheiten 13 angeordneten Teillampe 15 vorzusehen.
Das Ausführungsbeispiel 2b erzeugt in besonders vorteilhafter Weise analog zu den
Ausgestaltungen gemäß Fig. 1 bund Fig. 1 c eine symmetrische Leuchtdichteverteilung
des LED-Lichtes 14. Eine Symmetrie ist insbesondere hinsichtlich der Mittelebene E
der Lampe 10 gegeben. Zugleich ist eine Symmetrie hinsichtlich der Längsachse L der
Lampe 10 festgelegt.
[0060] Grundsätzlich ist es auch möglich, die Innenseite des Kolbenelementes 24 bzw. des
Diffusorelementes 16 mit einer nicht dargestellten Leuchtstoffschicht zu versehen,
beispielsweise um von den LED-Elementen 12 ausgesandtes kurzwelliges, im UV-Bereich
befindliches Licht in sichtbares Licht umzuwandeln.
[0061] Schließlich kann die Baueinheit 13 aber auch innerhalb des Schutzkolben einer herkömmlichen
Leuchtstofflampe angeordnet werden.
[0062] Fig. 3 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Lampe, bei dem
eine Hg-Leuchtstofflampe 15' mit einer acht LED-Elemente 12 aufweisenden Baueinheit
kombiniert ist. Diese insbesondere unter der Bezeichnung DULUX S/E bzw. DULUX-L kommerziell
erhältliche, als Kompaktleuchtstofflampe ausgebildete Teillampe 15' zweiter Art ist
im wesentlichen nach Art eines U-förmigen Doppelschenkels ausgebildet. Die Baueinheit
13' ist gesondert von der Teillampe 15' zweiter Art an einem im Querschnitt im wesentlichen
dreieckförmigen Sockel 11' befestigt. Die Teillampe 15' zweiter Art und die Baueinheit
13' sind im wesentlichen parallel zueinander ausgerichtet.
[0063] Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 und 4 kann ein gesondertes Kolbenelement entfallen.
Eine Umverteilung und Vergleichmäßigung des LED-Lichtes erfolgt über die Leuchtstoffschicht
der Teillampe 15' sowie über Mehrfachreflektionen an der Baueinheit 13'. Insbesondere
ist es in diesem Zusammenhang vorteilhaft, wenn die Baueinheit 13' bei diesem Ausführungsbeispiel
im wesentlichen lichtundurchlässig, in jedem Falle aber reflektierend ausgebildet
ist.
[0064] Die besondere Form des Sockels 11' ermöglicht beispielsweise eine Reihenanordnung
mehrerer, identischer Lampen 10' derart, dass sich eine lineare, im wesentlichen entlang
der Richtung des Pfeiles X ausgebildete Reihe identischer Lampen 10' ergibt, wobei
die Teillampen 15' zweiter Art jeweils alternierend entlang der Richtung Y oder der
Richtung Y' ausgerichtet sind.
[0065] Alternativ besteht die Möglichkeit einer strahlenkranzförmigen Anordnung mehrerer
identischer Lampen 10' um den Scheitelpunkt S herum. Bei der Wahl der Winkel des dreieckförmigen
Sockels 11' gemäß dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 ergibt sich insbesondere eine
strahlenkranzartige Anordnung von sechs identischen Lampen 10'.
[0066] Selbstverständlich kommen auch weitere nicht dargestellte, im Prinzip beliebige Formen
der erfindungsgemäßen Lampe 10 in Betracht.
1. Lampe (10, 10'), umfassend wenigstens einen Sockel (11, 11') zur Anbindung an eine
leuchtenseitige Lampenfassung, wenigstens ein LED-Element (12), und wenigstens eine
an dem Sockel (11, 11') angeordnete Teillampe (15, 15') zweiter Art, wobei mehrere
LED-Elemente (12) vorgesehen sind, die von dem Sockel beabstandet angeordnet und zu
einer Baueinheit (13, 13') zusammengefasst sind.
2. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Baueinheit (13, 13') als separates, an dem Sockel (11, 11') der Lampe zu befestigendes
Element vorgefertigt ist.
3. Lampe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere LED-Elemente (12) zumindest teilweise zu einer im wesentlichen reihenartigen
Anordnung, insbesondere zu einer linearen Stabanordnung (13, 13'), zusammengefaßt
sind.
4. Lampe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabanordnung (13, 13') im wesentlichen entlang einer Längsachse (L) der Lampe
ausgerichtet ist.
5. Lampe nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die LED-Elemente (12), insbesondere einzeln, dimmbar und/oder zuschaltbar bzw. abschaltbar
ausgebildet sind.
6. Lampe nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Baueinheit (13) im wesentlichen lichtdurchlässig ausgebildet ist.
7. Lampe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Baueinheit (13') zumindest teilweise im wesentlichen reflektierend bzw. lichtstreuend
ausgebildet ist.
8. Lampe nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kolbenelement (16, 24) vorgesehen ist, welches die Baueinheit wenigstens teilweise
umhüllt.
9. Lampe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Kolbenelement (16, 24) aus Kunststoff besteht.
10. Lampe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff Streukörper enthält.
11. Lampe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Kolbenelement als Kunststoff-Spritzgußteil ausgebildet ist, und die Streukörper
dem Kunststoff-Granulat vor dem Spritzgießen beigemischt sind.
12. Lampe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Kolbenelement als Kunststoff-Spritzgußteil ausgebildet ist, und die Streukörper
Bestandteil des Kunststoff-Granulates sind.
13. Lampe nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Streukörper aus Leuchtstoff bestehen.
14. Lampe nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Leuchtstoff UV-Lichtanteile, insbesondere die im blauen oder langwelligen UV-Bereich
liegenden Emissionen (z.B. Hg-Linien der Teillampe (15, 15') zweiter Art) und/oder
die von den LED-Elementen (12, 12') emittierte langwellige UV-Strahlung in sichtbares
Licht konvertiert.
15. Lampe nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Kolbenelement (16, 24) als Diffusor ausgebildet ist.
16. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teillampe (15, 15') zweiter Art eine Leuchtstoffschicht aufweist.
17. Lampe nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung von Teillampe (15, 15') zweiter Art und Baueinheit (13, 13') so gewählt
ist, daß bei gegebener Ausstrahlcharakteristik der LED-Elemente (12, 12') die LED-Strahlung,
insbesondere ausschließlich, auf die Leuchtstoffschicht der Teillampe (15, 15') trifft.
18. Lampe nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Leuchtstoffschicht und der Baueinheit (13, 13') Mehrfachreflexionen
stattfinden.
19. Lampe nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Teillampe (15, 15') zweiter Art als Kompaktleuchtstofflampe oder Hochdruckentladungslampe
ausgebildet ist.
20. Lampe nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Teillampe (15, 15') zweiter Art dimmbar und/oder zuschaltbar bzw. abschaltbar
ausgebildet sind.
21. Lampe nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kolbenelement (16, 24) vorgesehen ist, welches sowohl die Baueinheit (13, 13')
mit den LED-Elementen (12) als auch die Teillampe (15, 15') zweiter Art zumindest
teilweise umhüllt.
22. Lampe nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lampe bezüglich einer Mittelebene (E) der Lampe (10, 10') im wesentlichen symmetrisch
ausgebildet ist.
23. Lampe nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Baueinheit (13, 13') mittig zentral am Sockel (11, 11') angeordnet ist.
24. Lampe nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Baueinheiten (13, 13'), insbesondere beabstandet voneinander, symmetrisch
entlang einer Mittelebene (E) der Lampe angeordnet sind.
25. Lampe nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Abschnitte einer Baueinheit (13, 13') beabstandet voneinander, symmetrisch zu
einer Mittelebene der Lampe vorgesehen sind.
26. Lampe nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die LED-Elemente (12) jeweils an einer Seite der Baueinheit (13, 13') vorgesehen
sind.
1. Lamp (10, 10'), comprising at least one base (11, 11') for connection to a luminaire-side
lamp fitting, at least one LED element (12), and at least one lamp element (15, 15')
of a second type arranged on the base (11, 11'), with two or more LED elements (12)
being provided which are arranged spaced apart from the base and are combined to form
one module (13, 13').
2. Lamp according to Claim 1, characterized in that the module (13, 13') is prefabricated in the form of a separate element which is
to be fixed to the base (11, 11') of the lamp.
3. Lamp according to Claim 1 or 2, characterized in that two or more LED elements (12) are at least partially combined to form an essentially
row-like arrangement, in particular to form a linear arrangement (13, 13').
4. Lamp according to Claim 3, characterized in that the linear arrangement (13, 13') is aligned essentially along a longitudinal axis
(L) of the lamp.
5. Lamp according to one of the preceding claims, characterized in that the LED elements (12), in particular individually, are designed such that they can
be dimmed and/or switched on or off.
6. Lamp according to one of the preceding claims, characterized in that the module (13) is essentially light-permeable.
7. Lamp according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the module (13') is designed to be at least partially essentially reflective or light-scattering.
8. Lamp according to one of the preceding claims, characterized in that a bulb element (16, 24) is provided which at least partially envelops the module.
9. Lamp according to Claim 8, characterized in that the bulb element (16, 24) is made of plastic.
10. Lamp according to Claim 9, characterized in that the plastic contains diffusers.
11. Lamp according to Claim 10, characterized in that the bulb element is in the form of a plastic injection-molded part, and the diffusers
are admixed to the plastic granulate prior to injection molding.
12. Lamp according to Claim 10, characterized in that the bulb element is in the form of a plastic injection-molded part, and the diffusers
are part of the plastic granulate.
13. Lamp according to one of Claims 10 to 12, characterized in that the diffusers are made of fluorescent material.
14. Lamp according to Claim 13, characterized in that the fluorescent material converts UV light components, in particular the emissions
in the blue or long-wave UV range (for example Hg lines of the lamp element (15, 15')
of the second type) and/or the long-wave UV radiation emitted by the LED elements
(12, 12'), into visible light.
15. Lamp according to one of Claims 8 to 14, characterized in that the bulb element (16, 24) is in the form of a diffuser.
16. Lamp according to Claim 1, characterized in that the lamp element (15, 15') of the second type has a fluorescent layer.
17. Lamp according to Claim 16, characterized in that the arrangement of the lamp element (15, 15') of the second type and the module (13,
13') is selected such that, at a given radiation characteristic for the LED elements
(12, 12'), the LED radiation hits, in particular exclusively, the fluorescent layer
of the lamp element (15, 15').
18. Lamp according to Claim 16 or 17, characterized in that multiple reflections take place between the fluorescent layer and the module (13,
13').
19. Lamp according to one of the preceding claims, characterized in that the lamp element (15, 15') of the second type is in the form of a compact fluorescent
lamp or a highpressure discharge lamp.
20. Lamp according to one of Claims 15 to 19, characterized in that the lamp element (15, 15') of the second type is designed such that it can be dimmed
and/or switched on or off.
21. Lamp according to one of the preceding claims, characterized in that a bulb element (16, 24) is provided which at least partially envelops both the module
(13, 13') having the LED elements (12) and the lamp element (15, 15') of the second
type.
22. Lamp according to one of the preceding claims, characterized in that the lamp is essentially symmetrical with respect to a central plane (E) of the lamp
(10, 10').
23. Lamp according to one of the preceding claims, characterized in that the module (13, 13') is arranged centrally on the base (11, 11').
24. Lamp according to one of the preceding claims, characterized in that at least two modules (13, 13') are arranged, in particular spaced apart from one
another, symmetrically along a central plane (E) of the lamp.
25. Lamp according to one of Claims 1 to 23, characterized in that two sections of a module (13, 13') are provided, spaced apart from one another, symmetrically
with respect to a central plane of the lamp.
26. Lamp according to one of the preceding claims, characterized in that the LED elements (12) are each provided on one side of the module (13, 13').
1. Lampe (10, 10'), comprenant au moins un culot (11, 11') pour la fixation sur une douille
de lampe côté luminaire, au moins un élément LED (12) et au moins une lampe partielle
(15, 15') d'un second type, dans laquelle plusieurs éléments LED (12) sont prévus,
qui sont agencés à distance du culot et regroupés en un module (13, 13').
2. Lampe selon la revendication 1, caractérisée en ce que le module (13, 13') est préfabriqué sous forme d'élément séparé à fixer sur le culot
(11, 11') de la lampe.
3. Lampe selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que plusieurs éléments LED (12) sont regroupés au moins en partie en un dispositif essentiellement
en enfilade, en particulier en un dispositif à barre linéaire (13, 13').
4. Lampe selon la revendication 3, caractérisée en ce que le dispositif à barre (13, 13') se dresse essentiellement le long d'un axe longitudinal
(L) de la lampe.
5. Lampe selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les éléments LED (12) peuvent notamment séparément être réglés en intensité lumineuse
et/ou activés et désactivés.
6. Lampe selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le module (13) est essentiellement translucide.
7. Lampe selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le module (13') est au moins en partie essentiellement réfléchissant ou diffusant.
8. Lampe selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un élément ampoule (16, 24) est prévu, lequel enveloppe le module au moins partiellement.
9. Lampe selon la revendication 8, caractérisée en ce que l'élément ampoule (16, 24) est en matière plastique.
10. Lampe selon la revendication 9, caractérisée en ce que la matière plastique contient des corps diffusants.
11. Lampe selon la revendication 10, caractérisée en ce que l'élément ampoule est réalisé sous forme de pièce moulée par injection, et les corps
diffusants sont ajoutés aux granulés plastiques avant le moulage par injection.
12. Lampe selon la revendication 10, caractérisée en ce que l'élément ampoule est réalisé sous forme de pièce moulée par injection, et les corps
diffusants sont un constituant des granulés plastiques.
13. Lampe selon l'une des revendications 10 à 12, caractérisée en ce que les corps diffusants sont en matière fluorescente.
14. Lampe selon la revendication 13, caractérisée en ce que la matière fluorescente convertit des fractions de lumière UV, en particulier les
émissions situées dans le domaine UV bleu ou à ondes longues (p.ex. les raies Hg de
la lampe partielle (15, 15') du second type) et/ou le rayonnement UV à ondes longues
émis par les éléments LED (12, 12'), en lumière visible.
15. Lampe selon l'une des revendications 8 à 14, caractérisée en ce que l'élément ampoule (16, 24) est réalisé sous forme de diffuseur.
16. Lampe selon la revendication 1, caractérisée en ce que la lampe partielle (15, 15') du second type présente une couche fluorescente.
17. Lampe selon la revendication 16, caractérisée en ce que l'agencement de la lampe partielle (15, 15') du second type et du module (13, 13')
est tel que pour une caractéristique d'émission donnée des éléments LED (12, 12'),
le rayonnement LED tombe, en particulier exclusivement, sur la couche fluorescente
de la lampe partielle (15, 15').
18. Lampe selon la revendication 16 ou 17, caractérisée en ce que des réflexions multiples ont lieu entre la couche fluorescente et le module (13,
13').
19. Lampe selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la lampe partielle (15, 15') du second type est réalisée sous forme de lampe fluorescente
compacte ou lampe à décharge haute pression.
20. Lampe selon l'une des revendications 15 à 19, caractérisée en ce que la lampe partielle (15, 15') du second type peut être réglée en intensité lumineuse
et/ou activée et désactivée.
21. Lampe selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un élément ampoule (16, 24) est prévu, lequel enveloppe au moins partiellement à la
fois le module (13, 13') comprenant les éléments LED (12) et la lampe partielle (15,
15') du second type.
22. Lampe selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la lampe a une conformation essentiellement symétrique par rapport à un plan médian
(E) de la lampe (10, 10').
23. Lampe selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le module (13, 13') est agencé au centre du culot (11, 11').
24. Lampe selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'au moins deux modules (13, 13'), en particulier à distance l'un de l'autre, sont agencés
symétriquement le long d'un plan médian (E) de la lampe.
25. Lampe selon l'une des revendications 1 à 23, caractérisée en ce que deux portions d'un module (13, 13') à distance l'une de l'autre, sont prévues symétriquement
par rapport à un plan médian de la lampe.
26. Lampe selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les éléments LED (12) sont prévus à chaque fois sur un des côtés du module (13, 13').
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