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EP 1 801 504 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.08.2012 Patentblatt 2012/31 |
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Anmeldetag: 05.12.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Magervormischbrenner mit einer Zerstäuberlippe
Lean-burn premix burner with an atomising lip
Brûleur de prémélange maigre pourvu d'une lèvre de diffuseur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB |
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Priorität: |
22.12.2005 DE 102005062079
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.06.2007 Patentblatt 2007/26 |
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Patentinhaber: Rolls-Royce Deutschland Ltd & Co KG |
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15827 Blankenfelde-Mahlow (DE) |
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Erfinder: |
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- von der Bank, Ralf Sebastian
15834 Rangsdorf (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 391 653 DE-A1- 19 536 837 GB-A- 194 499
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WO-A1-97/22806 GB-A- 176 138 US-A- 1 583 995
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Magervormischbrenner für die Brennkammer eines Gasturbinentriebwerks,
der einen an eine Brennstoffleitung angeschlossenen ringförmigen Zentralkörper mit
einer umlaufenden Zerstäuberlippe und an dieser ausgebildeter, mit Brennstoff versorgter
Filmlegefläche zur Erzeugung eines mit einem Luftstrom beaufschlagten Brennstofffilms
aufweist.
[0002] Brennkammern von Gasturbinentriebwerken können mit Magervormischbrennern ausgerüstet
werden, um in der Brennkammer ein Brennstoff-Luft-Gemisch mit hohem Luftanteil und
niedriger Verbrennungstemperatur sowie entsprechend reduzierter Stickoxidbildung verbrennen
zu können. Um die Zündung des mageren Luft-Brennstoff-Gemisches jederzeit, zum Beispiel
auch bei niedrigen Außentemperaturen und entsprechend ungünstigem Verdampfungsverhalten,
zu gewährleisten, ist es weiterhin bekannt, den Magerbrenner (Hauptbrenner) mit einem
zentrisch in diesen integrierten Stützbrenner zu kombinieren. Bei dem aus der
EP 0 660 038 B1 bekannten Brenner dieser Art sind in den ringförmigen Luftzuführungskanälen für den
Stützbrenner und den Hauptbrenner Drallelemente angeordnet, um eine starke Luftverwirbelung
und eine möglichst vollständige Vermischung der Luft mit dem stromab der Drallelemente
zugeführten Brennstoff zu erreichen. Es wurde bereits vorgeschlagen, diese Drallelemente
auch als aerodynamische Luftleitschaufeln auszubilden, um bei erhöhtem Luftmassenstrom
eine noch intensivere Vermischung und eine gleichmäßige Eintragung des Brennstoff-Luft-Gemisches
in die Brennkammer zu bewirken.
[0003] Darüber hinaus sind - beispielsweise aus der
US 6 560 964 B2 - Brenner mit einer - auch als Filmleger bezeichneten - Zerstäuberlippe bekannt.
Die ringförmige Zerstäuberlippe, auf der ein stetiger, mit einem konzentrischen Luftstrom
beaufschlagter Brennstofffilm erzeugt werden soll, bewirkt eine deutliche Verbesserung
der Zerstäubungswirkung und der Vermischung von Brennstoff und Luft. Bei den Magervormischbrennern
mit Filmlegern kommt es jedoch zu für den Verbrennungsvorgang in der Brennkammer nachteiligen
Verbrennungs- bzw. Druckschwingungen. Zur Beseitigung dieses Nachteils werden beispielsweise
in der Brennkammer aufwendige passive Dämpfer (Helmholtz-Resonatoren) angeordnet.
[0004] Das Dokument
DE 195 36 837 beschreibt ebenfalls einen Brenner mit einer Zerstäuberlippe.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen mit einer kreisförmigen Zerstäuberlippe
für den Brennstoff ausgerüsteten Magervormischbrenner so auszubilden, dass die Vermischung
von Brennstoff und Luft verbessert und die Ausbildung von verbrennungsgetriebenen
Druckschwingungen reduziert wird.
[0006] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe mit einem gemäß den Merkmalen des Patentanspruchs
1 ausgeführten Magervormischbrenner gemäß den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Weitere Merkmale und vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche.
[0007] Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, dass in die Filmlegefläche der Zerstäuberlippe
eine Vielzahl dicht nebeneinander liegender Brennstoffrinnen eingeformt ist, um einerseits
eine gleichmäßige Brennstoffverteilung auf der Filmlegefläche zu gewährleisten bzw.
ein Aufreißen des Brennstofffilms in einzelne Brennstoffsträhnen zu verhindern und
bereits dadurch eine gute Wärmeübertragung auf den Brennstofffilm sowohl von der Zerstäuberlippe
als auch aus der zugeführten Luft zu bewirken bzw. singuläre Brennstoffüberhitzungen
zu vermeiden. Andererseits bewirken die einzelnen Brennstoffrinnen durch die gegenüber
den Randbereichen niedrigere Temperatur im mittleren Bereich und die in diesem Bereich
entsprechend höhere Oberflächenspannung an der Grenzschicht zwischen Brennstoff und
Luft eine durch den Spannungsunterschied hervorgerufene Marangoni-Zirkulation, das
heißt, eine Querströmung in den in den Brennstoffrinnen befindlichen kleinen Brennstoffströmen,
so dass der Wärmeübergang von der Zerstäuberlippe und der Luft auf den Brennstoff
noch weiter verbessert wird. Die Erhöhung der Brennstofftemperatur führt zu einer
besseren und frühzeitigen Verdampfung des Brennstoffs und einem feinen gut vermischten
Spray, so dass der Brennstoff vollständig umgesetzt werden kann und die Stickoxidemission
vermindert und verbrennungsgetriebene Druckschwingungen unterdrückt werden.
[0008] Die Brennstoffrinnen in der Filmlegefläche sind in der Querschnittsform und -größe
so ausgebildet, dass der Unterschied in der Oberflächenspannung an der Grenzschicht
zwischen Brennstoff und Luft möglichst groß ist, um eine effektive Querströmung (Marangoni-Zirkulation)
zu bewirken. Vorzugsweise sind die Brennstoffrinnen V- oder trapezförmig ausgebildet
und im Querschnitt so groß, dass sie nahezu vollständig mit Brennstoff gefüllt sind.
[0009] In weiterer Ausbildung der Erfindung können in den Brennstoffrinnen Verwirbelungselemente
angeordnet sein, um durch eine dadurch bewirkte Verwirbelung den Wärmeübergang auf
den Brennstoffstrom weiter zu verbessern.
[0010] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung, in deren einziger
Figur ein Magervormischbrenner mit einer im Hauptluftstrom angeordneten Zerstäuberlippe
für die Vermischung der Luft mit dem Brennstoff im Schnitt dargestellt ist, näher
erläutert.
[0011] Der in die Wand der Brennkammer einer Gasturbine integrierte Magervormischbrenner
1 weist einen ringförmigen Zentralkörper 2 auf, der einerseits von einem Außenring
3 umgeben ist und in dem andererseits ein von einem Flammenstabilisator 4 umgebener,
separat mit Brennstoff versorgter Stützbrenner 5 zentrisch angeordnet ist. Der Zentralkörper
3 weist einen Ringkanal 6 auf, dem über eine Brennstoffleitung 7 Brennstoff zugeführt
wird. Der Zentralkörper 2 bildet an der Brennstoffaustrittsseite mittels einer sich
konisch nach außen öffnenden Stirnfläche oder Filmlegefläche 8 eine Zerstäuberlippe
9. An der Stirnfläche des Zentralkörpers, das heißt, der sich konisch öffnenden umlaufenden
Filmlegefläche 8, mündet ein von dem Ringkanal 6 ausgehender schmaler Brennstoffverteilerkanal
10, über den der Brennstoff am Umfang der Zerstäuberlippe 9 gleichmäßig ausgebracht
wird und auf der Filmlegefläche 8 der Zerstäuberlippe 9 einen dünnen Brennstofffilm
erzeugen soll. In dem jeweiligen Ringspalt zwischen dem Außenring 3 und dem Zentralkörper
2, dem Zentralkörper 2 und dem Flammenstabilisator 4 sowie dem Flammenstabilisator
4 und dem Stützbrenner 5 befinden sich Drallelemente 11, über die Luft zugeführt und
mit dem Brennstoff vorvermischt bzw. vermischt wird.
[0012] In die Filmlegefläche 8 ist eine Vielzahl im Wesentlichen paralleler, dicht nebeneinander
liegender und zur Vorderkante der Zerstäuberlippe 9 hin, das heißt in Strömungsrichtung
verlaufender Brennstoffrinnen 12 mit dreieckigem (V-förmigem) Querschnitt eingeformt.
Diese Brennstoffrinnen 12 gewährleisten zum einen, dass der über den Brennstoffverteilerkanal
10 auf die Filmlegefläche 8 aufgebrachte Brennstoff völlig gleichmäßig am Innenumfang
der Zerstäuberlippe 9 verteilt ist und somit der Brennstoff auch gleichmäßig erwärmt
und intensiv mit der zugeführten Luft vermischt werden kann. Das heißt, ein unkontrolliertes
Aufreißen des Brennstofffilms in Umfangsrichtung und damit die - insbesondere bei
sehr dünnen Brennstofffilmen auftretende - Ausbildung einzelner kleiner Brennstoffströme
auf der Filmlegefläche 8 wird verhindert. Die Neigung von Magervormischbrennern mit
Zerstäuberlippe zur Erzeugung verbrennungsgetriebener Druckschwingungen wird verringert.
Aufgrund der gleichmäßigen Filmausbildung wird die Wärmeübertragung aus dem Festkörper
und aus der Luft auf den Brennstoff verbessert. Partielle Brennstoffüberhitzungen
werden reduziert. Der Brennstoff kann frühzeitig verdampfen und in ein feines, gut
mit der zugeführten Luft vermischbares Spray zerfallen, das eine vollständiges Verbrennung
und einen niedrigen NOx-Gehalt gewährleistet.
[0013] Die in die Filmlegefläche 8 der Zerstäuberlippe 9 eingeformten Brennstoffrinnen 12
haben, wie oben erwähnt, vorzugsweise eine dreieckige oder trapezförmige Querschnittfläche
(nicht dargestellt), die so dimensioniert ist, dass sie im Wesentlichen vollständig
mit Brennstoff gefüllt sind. Aufgrund der höheren Temperatur und der entsprechend
niedrigen Oberflächenspannung des in den wandnahen Bereichen der Brennstoffrinnen
12 befindlichen Brennstoffs sowie der niedrigeren Temperatur und der entsprechend
höheren Oberflächenspannung des im mittleren, wandfernen Bereich der Brennstoffrinnen
12 befindlichen Brennstoffs wird über den Rinnenquerschnitt eine Mikrozirkulation
des Brennstoffs erzeugt. Dadurch wird der Wärmeübergang in den flüssigen Brennstoff
und das Aufheizen des Brennstofffilms weiter verbessert, so dass die oben erwähnten
vorteilhaften Wirkungen noch intensiviert werden. Entsprechend den zu erwartenden
Temperatur- und Spannungsverhältnissen wird die für die Mikrozirkulation erforderliche
Querschnittsform und Größe rechnerisch ermittelt.
[0014] Eine Profilierung der Brennstoffrinnen 12 zur Ausbildung von in deren Längsrichtung
angeordneten Verwirbelungselementen (nicht dargestellt) stellt eine zusätzliche Möglichkeit
zur Vermischung des Brennstofffilms in den Brennstoffrinnen 12 und zu einer Verbesserung
der Wärmeübertragung dar.
Bezugszeichenliste
[0015]
- 1
- Magervormischbrenner
- 2
- Zentralkörper v. 1
- 3
- Außenring v. 1
- 4
- Flammenstabilisator v. 1
- 5
- Stützbrenner v. 1
- 6
- Ringkanal v. 2
- 7
- Brennstoffleitung v. 6
- 8
- Filmlegefläche v. 9
- 9
- Zerstäuberlippe
- 10
- Brennstoffverteilerkanal v. 9
- 11
- Drallelemente
- 12
- Brennstoffrinnen
1. Magervormischbrenner für die Brennkammer eines Gasturbinentriebwerks, der einen an
eine Brennstoffleitung angeschlossenen ringförmigen Zentralkörper (2) mit einer umlaufenden
Zerstäuberlippe (9) und an dieser ausgebildeter, mit Brennstoff versorgter Filmlegefläche
(8) zur Erzeugung eines mit einem Luftstrom beaufschlagten Brennstofffilms aufweist,
wobei in die Filmlegefläche (8) in Strömungsrichtung verlaufende, nebeneinander liegende
Brennstoffrinnen (12) zur Erzeugung einer Vielzahl kleinster Brennstoffströme und
gleichmäßigen Verteilung des Brennstoffs in Umfangsrichtung der Zerstäuberlippe (9)
eingeformt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennstoffrinnen (12) eine Querschnittsform und - größe aufweisen, die aufgrund
des Marangoni-Effekts eine Zirkulation der kleinen Brennstoffströme senkrecht zu deren
Strömungsrichtung bewirken.
2. Magervormischbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennstoffrinnen (12) zur Erzielung der Marangoni-Zirkulation eine im Wesentlichen
dreieckige oder trapezförmige Querschnittform haben, so dass - bedingt durch den Temperaturunterschied
- die Oberflächenspannung des Brennstoffstroms in den wandnahen Bereichen niedriger
als in dem mittleren Bereich ist, um den Brennstoff in der Brennstoffrinne (12) aufgrund
des Spannungsunterschieds umzuwälzen.
3. Magervormischbrenner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die der Zerstäuberlippe (9) zugeführte Brennstoffmenge und die Größe der einzelnen
Brennstoffrinnen (12) so aufeinander abgestimmt sind, dass die Brennstoffrinnen (12)
im Wesentlichen mit Brennstoff ausgefüllt sind.
4. Magervormischbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennstoffrinnen (12) an den Innenflächen mechanische Verwirbelungselemente zur
Erzeugung einer weiteren Verwirbelung der kleinen Brennstoffströme aufweisen.
5. Magervormischbrenner nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verwirbelungselemente durch ein welliges oder kantiges Seitenwandprofil gebildet
sind.
6. Magervormischbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennstoffrinnen (12) aneinandergrenzend in die Filmlegefläche (8) eingeformt
sind.
1. Lean premix burner for the combustion chamber of a gas-turbine engine which has an
annular central body (2) connected to a fuel line, with a circumferential atomizer
lip (9) and a fuel-supplied film application surface (8) provided on said atomizer
lip (9) for the generation of an airflow-impinged fuel film, with adjacent fuel channels
(12) being formed into the film application surface (8) in the flow direction, to
produce a plurality of small fuel flows and to uniformly distribute the fuel in the
circumferential direction of the atomizer lip (9), characterized in that the cross-sectional shape and size of the fuel channels (12) is such that a circulation
of the small fuel flows perpendicular to their direction of flow is effected due to
the Marangoni effect.
2. Lean premix burner in accordance with Claim 1, characterized in that the fuel channels (12) for producing the Marangoni circulation feature an essentially
triangular or trapezoidal cross-sectional shape so that - due to the temperature difference
- the surface tension of the fuel flow is lower in the wall-near areas than in the
middle area, with the gradient in surface tension resulting in fuel circulation in
the fuel channel (12).
3. Lean premix burner in accordance with Claim 1 or 2, characterized in that the fuel quantity supplied to the atomizer lip (9) and the size of the individual
fuel channels (12) are matched with each other such that the fuel channels (12) are
essentially filled with fuel.
4. Lean premix burner in accordance with Claim 1, characterized in that mechanical swirler elements are arranged on the inner surfaces of the fuel channels
(12) to enhance the swirling effect on the small fuel flows.
5. Lean premix burner in accordance with Claim 4, characterized in that the swirler elements are formed by a wavy or edged side wall profile.
6. Lean premix burner in accordance with Claim 1, characterized in that the fuel channels (12) are formed into the film application surface (8) such that
they lie adjacent to each other.
1. Brûleur à prémélange pauvre pour la chambre de combustion d'un moteur à turbine à
gaz qui présente un corps central (2) annulaire relié à une conduite de combustible,
avec une lèvre d'atomiseur (9) circonférentielle et une surface applicatrice de film
(8) formée sur ladite lèvre d'atomiseur (9) et alimentée en combustible afin de créer
un film de combustible soumis à un flux d'air, sachant que dans la surface applicatrice
de film (8) sont formées des goulottes de combustible (12) disposées côte à côte,
s'étendant dans le sens d'écoulement et destinées à créer une pluralité de petits
flux de combustible et à répartir uniformément le combustible dans le sens circonférentiel
de la lèvre d'atomiseur (9), caractérisé en ce que les goulottes de combustible (12) présentent une section transversale ayant une forme
et une taille qui, en raison de l'effet Marangoni, provoquent une circulation des
petits flux de combustible perpendiculairement à leur sens d'écoulement.
2. Brûleur à prémélange pauvre selon la revendication n° 1, caractérisé en ce que les goulottes de combustible (12) destinées à provoquer la circulation Marangoni
ont une section transversale de forme pour l'essentiel triangulaire ou trapézoïdale,
si bien que - du fait de la différence de température - la tension superficielle du
flux de combustible dans les zones proches des parois est plus faible que dans la
zone médiane afin de faire circuler le combustible dans la goulotte de combustible
(12) sous l'effet de la différence de tension.
3. Brûleur à prémélange pauvre selon la revendication n° 1 ou n° 2, caractérisé en ce que la quantité de combustible amenée sur la lèvre d'atomiseur (9) et la taille de chaque
goulotte de combustible (12) sont ajustées entre elles de manière telle que les goulottes
de combustible (12) sont pour l'essentiel remplies de combustible.
4. Brûleur à prémélange pauvre selon la revendication n° 1, caractérisé en ce que les goulottes de combustible (12) présentent sur les faces intérieures des éléments
de tourbillonnement mécaniques destinés à générer un tourbillonnement supplémentaire
des petits flux de combustible.
5. Brûleur à prémélange pauvre selon la revendication n° 4, caractérisé en ce que les éléments de tourbillonnement sont formés par un profil de paroi latérale ondulé
ou anguleux.
6. Brûleur à prémélange pauvre selon la revendication n° 1, caractérisé en ce que les goulottes de combustible (12) sont façonnées de manière contiguë entre elles
dans la surface applicatrice de film (8).

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