[0001] Die Erfindung betrifft zunächst ein Dichtungsband, zur Abdichtung beispielsweise
zwischen einem Mauerwerk und einem Fensterrahmen, mit einem zwei Längsränder aufweisenden
Trägerband, wobei zugeordnet beiden Längsrändern eine von einer zur Benutzung abziehbaren
Schutzlage abgedeckte Haftmasse aufgebracht ist, beispielsweise in Form eines Selbstklebestreifens
und/oder in Form einer Butylmasse. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur
Herstellung eines Dichtungsbandes und die Verwendung eines Dichtungsbandes.
[0002] Derartige Dichtungsbänder sind bereits in den verschiedensten Ausgestaltungen bekannt
geworden. Es wird beispielsweise auf die
DE 298 07 620 U1 oder die
EP 1 433 917 A1 verwiesen. Diese Dichtungsbänder sind meistens auf Basis eines Vlieswerkstoffes ausgebildet,
teilweise auch mit einer metallischen Lage oder Kunststofflage, um definierte Wasserdampfdurchlässigkeit
oder auch Wasserdampfdichtigkeit zu erreichen. Sie werden typischerweise in einer
Fensteröffnung zwischen dem Fensterrahmen und dem Mauerwerk verklebt. Hierbei wird
die Verklebung oftmals am Mauerwerk mittels einer Butylschicht und am Fensterrahmen
mittels eines Selbstklebestreifens vorgenommen.
[0003] Die
DE 201 21 253 U1 beschreibt ein Dichtungsband aus mehreren Lagen, wobei an jedem Längsrand eine Klebemasse
vorgesehen ist. Die Klebemassen sind auf gegenüberliegenden Seiten des Dichtungsbandes
angebracht, so dass auf jeder Seite des Dichtungsbandes eine Klebeverbindbarkeit mit
einem anderen Bauteil bereitgestellt wird.
[0005] Je nach baulichen Gegebenheiten kann es aber gewünscht sein, dass die Verklebung
nicht jeweils, also beispielsweise mit dem Mauerwerk und dem Fensterrahmen, auf derselben
Seite des Dichtungsbandes vorgenommen wird, sondern auf unterschiedlichen Seiten des
Dichtungsbandes.
[0006] Der Erfindung liegt ausgehend von dem dargestellten Stand der Technik die Aufgabe
zugrunde, ein Dichtungsband zur Verwendung im Baubereich anzugeben, das hinsichtlich
der Verklebung möglichst variabel ist .
[0007] Die Aufgabe wird durch die unabhängigen Ansprüche 1, 2, 13 und 16, 17 gelöst.
[0008] Eine mögliche Lösung der Aufgabe ist durch den Gegenstand des Anspruches 1 gegeben,
wobei in diesem Fall darauf abgestellt ist, dass eine Haftmasse teilweise in Überdeckung
zu dem Trägerband und teilweise über den Längsrand hinausragend angeordnet ist. Zufolge
des Randüberstandes ist diese Haftmasse, da sie an ihren beiden flächigen Seiten haftaktiv
ist, auch im Hinblick auf eine Haftausbildung des Dichtungsbandes auf der demselben
Längsrand zugeordneten gegenüberliegenden Seite nutzbar. Die Haftmasse übergreift
den zugeordneten Längsrand des Trägerbandes. Sie kann einen Überschlag bilden oder
einen Überstand. Der Überstand versteht sich quer zur Längsrichtung des Längsrandes,
dem die Haftmasse zugeordnet ist. Dieser übergeschlagene oder überstehende Breitenbereich
der Haftmasse ist dann auch in Bezug auf die gegenüberliegende Seite des Dichtungsbandes
haftaktiv, kann also genauso auf der gegenüberliegenden Seite zur Verhaftung genutzt
werden. Im Falle des Überschlages kann eine Verhaftung der Haftmasse gegen sich selbst
und/oder eine Verhaftung auch auf der gegenüberliegenden Seite des Trägerbandes realisiert
sein. Auf Grund der beidseitigen Haftfähigkeit der Haftmasse selbst ist in jedem Fall
eine Haftfähigkeit des Dichtungsbandes - zugeordnet diesem Längsrand - auf beiden
Flachseiten gegeben.
[0009] Generell ist bevorzugt, dass das Dichtungsband einem Längsrand zugeordnet nur eine
Verklebbarkeit mittels eines Butyl-Klebstreifens oder jedenfalls eines Klebstreifens
aus in gewissem Umfang modellierfähigem bzw. pastenartigem Klebstoff und dem anderen
Längsrand zugeordnet eine Verklebbarkeit mit Selbstklebestreifen aufweist.
[0010] Weitere Merkmale der Erfindung sind nachstehend, auch in der Figurenbeschreibung,
oftmals in ihrer bevorzugten Zuordnung zum Gegenstand des Anspruches 1 und/oder weiterer
Merkmalskomplexe erläutert. Sie können aber auch in einer Zuordnung zu nur einzelnen
Merkmalen des Anspruches 1 oder des jeweiligen weiteren Anspruchs oder weiteren Merkmalskomplexes
oder jeweils unabhängig von Bedeutung sein.
[0011] Bei der Lösung der Aufgabe durch den Gegenstand nach Anspruch 2 sind beidseitig des
Trägerbandes, zugeordnet demselben Längsrand, zwei Haftmassen vorgesehen. Diese Haftmassen
sind in einem Querschnitt bezüglich des Trägerbandes gegenüberliegend angeordnet.
Sie brauchen jedoch nicht notwendig deckungsgleich gegenüberliegend angeordnet zu
sein, wie auch weiter unten noch erläutert. Diese Ausgestaltung muss insbesondere
nicht kombiniert mit der Maßnahme verwirklicht sein, dass ein (relevanter) Überstand
über den Längsrand vorliegt.
[0012] In diesem Zusammenhang kann es aber auch bevorzugt sein, dass beide Haftmassen über
den Längsrand hinausragend angeordnet sind.
[0013] So ist auch bevorzugt, dass beide Haftmassen über einen Teil ihrer Fläche gegen sich
selbst oder gegen die andere Haftmasse verhaftet sind. Ersteres ist insbesondere auch
dann möglich, wenn nur eine Haftmasse vorgesehen ist. Im Fall von zwei Haftmassen
ist die eingangs erläuterte Verhaftbarkeit des Dichtungsbandes zu den beiden Flachseiten
hin bezüglich einer der Flachseiten (auch) dazu genutzt, die Verhaftung mit einer
weiteren Haftmasse zu erreichen, welche dann (erst) die Verhaftung zu beispielsweise
einem Bauteil erbringen kann.
[0014] Weiter bevorzugt ist in diesem Zusammenhang, dass die gegenseitige Verhaftung der
Haftmassen, auch im Fall der Verhaftung nur einer Haftmasse gegen sich selbst, nur
in dem über die Längskante hinausragenden Bereich gegeben ist.
[0015] Dadurch, dass im Falle von zwei Haftmassen diese gegenüberliegend bezüglich des Trägerbandes,
in einem Querschnitt, angeordnet sind, im Weiteren jedoch gemäß einer Ausführungsform
gegeneinander verhaftet sind, in ihrem seitlich über die Längskante hinausstehenden
Bereich, ist nicht nur eine Verhaftung mit jeder der beiden Flachseiten des Dichtungsbandes
gegeben, sondern auch noch eine Verhaftung der Dichtungsbänder untereinander. Für
den Fall, dass die Verhaftung mit einer der Flachseiten des Dichtungsbandes durch
bestimmte Einflüsse gemindert ist, kann es gleichwohl nicht zu einer vollständigen
Trennung einer Haftschicht von dem Dichtungsband kommen, da sie dann jedenfalls vermittels
der Verhaftung mit der weiteren Haftmasse oder ggf. durch die Verhaftung mit sich
selbst und der insofern faltenartigen Anordnung, durch die verbleibende Verhaftung
auf der gegenüberliegenden Seite noch in der erforderlichen Weise gehaltert ist.
[0016] Bevorzugt ist auch, dass zumindest eine der beiden demselben Längsrand zugeordneten
Haftmassen, ggf. auch nur die eine, über den Längsrand herausragend vorgesehene Haftmasse,
zur Stabilisierung einer Längsfaltelung des Dichtungsbandes herangezogen ist.
[0017] In Bezug auf die bereits angesprochene Konfiguration nur einer Haftmasse, die in
dem über den Längsrand hinausragenden Bereich gegen sich selbst verhaftetet ist, ist
eine bevorzugte Anordnung dadurch gegeben, dass diese Haftmasse in einem Teilbereich
gegen sich selbst verhaftet ist und in weiteren Teilbereichen mit gegenüberliegenden
Seiten des Dichtungsrandes.
[0018] Weiter ist auch bevorzugt, dass die den Überstand bildende Haftmasse beidseitig durch
je eine Schutzlage abgedeckt ist. Die Schutzlage dient zur Abdeckung der Haftmasse
bis zur Benutzung. Im Einzelnen kann es sich hierbei um eine mit der Haftmasse nicht
klebend, sondern lediglich abziehbar haftend zusammenwirkende Kunststofffolie handeln.
Beispielsweise kann es sich aber auch um ein silikonisiertes Papier handeln. Für den
Fall, dass nur eine Haftmasse vorgesehen ist, ist auf beiden Seiten dieser Haftmasse,
einmal betreffend die Breite des Haftstreifens auf der Seite des Dichtungsbandes,
auf welcher der Haftstreifen ursprünglich aufgebracht ist und zum anderen betreffend
die Breite, die haftaktiv auf der gegenüberliegenden Seite wirksam ist, eine Schutzlage
aufgebracht, was die übliche einfache Handhabung des Dichtungsbandes gewährleistet.
Im Benutzungszustand, d. h. im eingebauten Zustand, kann danach auch eine Schutzlage
auf dem Dichtungsband verbleiben.
[0019] Gleiches ergibt sich grundsätzlich im Falle von zwei Haftmassen. Hierbei ist auf
jeder der Haftmassen, die gegenüberliegend bezüglich des Dichtungsbandes, gesehen
in einem Querschnitt angeordnet sind, eine Abdeckung angeordnet. In der Regel werden
diese Abdeckungen dann flächendeckend, ohne Verschiebung zueinander, angeordnet sein.
Letzteres ist aber auch möglich.
[0020] Im Falle nur einer Haftmasse ist es, wie bereits angesprochen, etwa durch ledigliches
Umfalten um eine Längsrandkante des Trägerbandes, bevorzugt auch hier mit Überstand
über die Längsrandkante des Trägerbandes des Dichtungsbandes, möglich, dass die haftaktiven
Bereiche der beidseitig zur Verhaftung dienenden Haftmassen flächengleich übereinander
liegen, also nicht gegeneinander versetzt sind. Genauso ist es jedoch auch möglich,
dass nur in einem Teilbereich eine Überlappung gegeben ist. Hierdurch ist andererseits
regelmäßig, mit Ausnahme einer hälftigen Teilung, gegeben, dass die zur Verfügung
stehende haftaktive Breite der Haftmasse je nach Seite des Dichtungsbandes unterschiedlich
ist. Denn in diesem Fall wirkt auf der Seite des Trägerbandes, auf der die Haftmasse
nicht angebracht ist, als haftaktive Fläche nur der über die Randkante vorstehende
oder ungefaltete Abschnitt. In der Regel wird vorgesehen sein, dass die haftaktive
Fläche (deren Breite) auf der Seite klein ist, auf der die Haftmasse nicht aufgebracht
ist.
[0021] Im Falle von zwei Haftmassen, die jeweils zugeordnet derselben Längsrandkante auf
einer Seite des Dichtungsbandes angeordnet sind, ist dagegen im Regelfall bevorzugt,
dass sie in einer Querschnittsdarstellung zueinander fluchtend bzw. in Überdeckung
angeordnet sind, also jeweils praktisch die gleiche haftaktive Fläche bieten. Sie
sind entsprechend in einer Projektion aufeinander deckungsgleich. Weiter ist auch
bevorzugt, dass die (eine) Haftmasse bzw. eine der beiden Haftmassen eine Einfaltelung
des Dichtungsbandes stabilisiert. Es handelt sich hierbei um eine über die Länge des
Dichtungsbandes durchgehende Faltelung, also eine Längs-Einfaltelung. Weiter ist bevorzugt,
dass diese Einfaltelung zumindest teilweise in Überlappung zu der Haftmasse ist. Damit
wird die Einfaltelung zugleich durch die Haftmasse stabilisiert.
[0022] Die Tatsache, dass ein Dichtungsband, wie hier beschrieben, auf beiden Seiten, jedenfalls
bezüglich einer Längsrandkante des Dichtungsbandes, eine Verhaftungsmöglichkeit bietet,
kann nicht nur dazu genutzt werden, dasselbe Dichtungsband unterschiedlich, also auf
der Vorder- oder Rückseite, zugeordnet einer Längsrandkante zu verkleben. Dies kann
vielmehr auch dazu genutzt werden, dass die jeweils zur Verklebung mit dem Bauteil
nicht genutzte Klebeseite oder Haftmasse auch dazu genutzt wird, vermittels des Dichtungsbandes
einen weiteren Gegenstand, wie etwa eine Leiste, beispielsweise eine Anputzleiste,
mit einem Bauteil, wie etwa einem Fensterrahmen, zu verkleben.
[0023] Gerade in diesem Fall kann auch die Anordnung der beiden demselben Längsrand zugeordneten
Haftmassen so gewählt sein, dass keine Überlappung zwischen den Haftmassen gegeben
ist, aber auch eine Überlappung oder auch eine wie bereits angesprochen fluchtende
Anordnung (betreffend eine Querschnittsansicht) ist jeweils eine bevorzugte Ausführungsform.
[0024] Die gegenseitige Verhaftung der Haftmassen oder die Verhaftung einer Haftmasse gegen
sich selbst ist vorzugsweise nur in dem über den Längsrand hinausragenden Bereich
gegeben.
[0025] Es kann bei dem Dichtungsband eine Haftmasse in je einem Teilbereich mit gegenüberliegenden
Seiten des Dichtungsbandes verhaftet sein.
[0026] Bei einem erfindungsgemäßen Dichtungsband kann die haftaktive Breite einer Haftmasse
oder der Haftmassen kann auf den gegenüberliegenden Seiten des Dichtungsbandes unterschiedlich
sein.
[0027] Die haftaktiven Bereiche der auf je einer Seite des Dichtungsbandes angeordneten,
demselben Längsrand zugeordneten Haftmassen können einander überlappen oder können
auch in einer Projektion deckungsgleich sein.
[0028] Hinsichtlich eines Bauteils , erläutert am Beispiel einer Anputzleiste, kann zunächst
das Dichtungsband mit der ersten Flachseite mit dem Bauteil, wie beispielsweise dem
Fensterprofil klebeverbunden werden und weiter, beispielsweise erst nach Beendigung
dieses Anklebevorganges, die Anputzleiste auf der der Bauteil-Klebeverbindung abgewandten
zweiten Flachseite des Dichtungsbandes klebetechnisch angesetzt werden. Es bedarf
entsprechend nicht einer gegebenenfalls umständlichen gleichzeitigen Handhabung von
Dichtungsband und Anputzleiste. Darüber hinaus ist durch die sich überdeckenden, so
weiter zumindest überlappenden Klebeverbindungs-Flachseiten der für die Verklebung
an dem Bauteil zur Verfügung zu stehende Haftbereich gegenüber einer üblichen Nebeneinanderanordnung
und Anhaftung von Dichtungsband und Anputzleiste auf dem Bauteil verringert, so weiter
bevorzugt minimiert auf die zu verklebende Auflagefläche der Anputzleiste. In der
Einbausituation ist entsprechend der vorgeschlagenen Lösung das Dichtungsband zwischen
der Anputzleiste und dem Bauteil klebegehaltert, wobei die Anputzleiste über das Dichtungsband
wiederum mit dem Bauteil klebeverbunden ist.
[0029] Hierbei muss nicht zwingend das eigentliche Dichtungsband, beispielsweise in Form
eines Vlies-/Folien Verbundes, unmittelbar zwischen Anputzleiste und Bauteil unter
Ausbildung beidseitiger Klebeverbindungen gehaltert sein. Vielmehr kann der die Klebeverbindungen
auf den beiden gegenüberliegenden Flachseiten anbietende Abschnitt des Dichtungsbandes
auch ein fest mit dem Dichtungsband verbundener Haftungsstreifen oder dgl. sein. Die
Klebeverbindungen auf den beiden gegenüberliegenden Flachseiten müssen, wie grundsätzlich
bereits angesprochen, weiter nicht zwingend vollständig in Überdeckung liegen. Auch
eine (ledigliche) Überlappung dieser Klebeflächen ist möglich. Als vorteilhaft erweist
sich diesbezüglich, wenn zumindest in einer Projektion auf die Auflagefläche der Anputzleiste
die gegenüberliegenden Klebeflächen in voller Überdeckung liegen.
[0030] Bei dem Bauteil kann die Klebeverbindung zwischen der Anputzleiste und dem Dichtungsband
in Überdeckung zu der Klebeverbindung zwischen dem Dichtungsband und dem Bauteil vorgenommen
sein.
[0031] Bei dem Bauteil können die Selbstklebestreifen beider Flachseiten voneinander unabhängig
ausgebildet sein.
[0032] Bei dem Bauteil können sowohl das Dichtungsband als auch die Anputzleiste durch denselben
beidseitig klebewirkenden Selbstklebestreifen mit dem Bauteil verbunden sein.
[0033] Es kann bei dem Bauteil die Anputzleiste ohne eine Haftmasse bzw. einen Selbstklebestreifen
ausgebildet sein.
[0034] Weitere Merkmale der Erfindung sind nachstehend, auch in der Figurenbeschreibung,
oftmals in ihrer bevorzugten Zuordnung zum Gegenstand des vorstehend angesprochenen
Merkmalskomplexes erläutert. Sie können aber auch in einer Zuordnung zu nur einzelnen
Merkmalen dieses Komlexes oder jeweils unabhängig von Bedeutung sein.
[0035] Eine mögliche Ausgestaltung ist auch durch nur einen Selbstklebestreifen gegeben,
welcher einen Überstand oder Überschlag entlang des Längsrandes des Dichtungsbandes
oder diesem umgreifend bildend vorgesehen ist, so weiter beispielsweise in Art eines
doppelseitig klebewirksamen Bandes. So ist vorgesehen, dass sowohl das Dichtungsband
als auch die Anputzleiste nur durch einen, insbesondere denselben beidseitig klebewirkenden
Selbstklebestreifen mit dem Bauteil verbunden sind. Dieser steht in einer bevorzugten
Ausgestaltung quergerichtet zur Längserstreckung des Dichtungsbandes und der Leiste
über den Längsrand des Dichtungsbandes hinaus, welcher überstehende Bereich des beidseitig
klebewirkenden Selbstklebestreifens einerseits zur Anhaftung an dem Bauteil und gegenüberliegend
zur Anhaftung der Anputzleiste dienen kann. Auf der dem Bauteil zugewandten Flachseite
des Selbstklebestreifens ist zudem der Dichtstreifen angebunden. Entsprechend können
im Einbauzustand Bauteil und Dichtungsband verbunden über den Selbstklebestreifen
in Nebeneinanderanordnung liegen, wobei weiter der beidseitig klebewirkende Selbstklebestreifen
eine Verlängerung bzw. einen Anschlussbereich des Dichtungsbandes und somit einen
Teil desselben darstellt.
[0036] In gleicher Weise kann hier aber auch die bereits beschriebene Ausführungsform dienlich
sein, bei welcher auf beiden Flachseiten des Dichtungsbandes, zugeordnet der Längsrandkante,
ein Klebestreifen, insbesondere Selbstklebestreifen, vorgesehen ist, und diese beiden
Selbstklebestreifen mit einem Überstand über den Längsrand (in Breitenrichtung des
Dichtungsbandes) vorgesehen sind und im Bereich dieses Überstandes unmittelbar gegeneinander
verhaftet sind.
[0037] In vorteilhafter Weise ist vorgesehen, dass die Anputzleiste selbst ohne Selbstklebestreifen
ausgebildet ist. Die Klebefläche wird von dem Dichtungsband angeboten.
[0038] Im Übrigen können in diesem Zusammenhang auch alle weiteren, hier nicht zusätzlich
im Einzelnen besprochenen Varianten des Dichtungsbandes, die vorstehend erörtert sind,
vorgesehen sein.
[0039] Das erfindungsgemäße Dichtungsband kann zur Anbringung einer Leiste dienen, insbesondere
Anputzleiste an einem Bauteil, wie etwa einem Fensterprofil, wobei weiter an dem Bauteil
ein Dichtungsband angebracht ist.
[0040] Um eine derartige Verwendung insbesondere gebrauchsvorteilhafter auszubilden, wird
rorgeschlagen, dass die Leiste mittels des Dichtungsbandes an dem Bauteil angebracht
wird. Die Leiste wird entsprechend nicht unmittelbar an dem Bauteil befestigt, was
insbesondere eine gesonderte Befestigungsmöglichkeit für die Leiste mit sich bringt,
so weiter in Form insbesondere einer Selbstklebeschicht an der Leiste. Das Dichtungsband
selbst weist bevorzugt Mittel zur Festlegung der Leiste auf, wobei das Dichtungsband
entsprechend Träger der Leiste zur Anordnung an dem Bauteil ist. Weiter ist hierdurch
die Handhabung vereinfacht, so dass bevorzugt in zwei aufeinanderfolgenden Schritten
Dichtleiste und Anputzleiste an dem Bauteil angeordnet werden können. Grundsätzlich
besteht auch die Möglichkeit zunächst die Leiste an dem Dichtungsband und diese dann
zusammen an dem Bauteil festzulegen.
[0041] Bei dem Verfahren zur Anbringung eines Gegenstandes wird vorzugsweise der Gegenstand
vermittels des Dichtungsbandes mit dem Bauteil klebeverbunden.
[0042] Ferner wird bereitgestellt ein Verfahren zur Anbringung eines Gegenstandes wie einer
Leiste, insbesondere einer Anputzleiste, an einem Bauteil, wie etwa einem Fensterprofil,
wobei weiter an dem Bauteil ein Dichtungsband angebracht ist, wobei die Leiste mittels
des Dichtungsbandes an dem Bauteil angebracht wird.
[0043] Für die Verwendung können die vorstehend auch in Bezug auf das Dichtungsband alleine
beschriebenen verschiedenartigen Ausgestaltungen des Dichtungsbandes (jeweils) zur
Anwendung kommen.
[0044] Die Erfindung betrifft des Weiteren ein Verfahren zur Herstellung eines Dichtungsbandes,
zur Abdichtung beispielsweise zwischen einem Mauerwerk und einem Fensterrahmen, wobei
das Dichtungsband zwei Längsränder aufweist und an beiden Längsrändern eine von einer
zur Benutzung abziehbaren Schutzlage abgedeckte Haftmasse aufgebracht wird, beispielsweise
in Form eines Selbstklebestreifens und/oder in Form einer Butylmasse.
[0045] Zur allgemeinen Technologie dieser Dichtungsbänder wird auf die bereits eingangs
vorgenommenen Ausführungen verwiesen.
[0046] Um ein derartiges Verfahren bei Erzielung eines hinsichtlich seiner Anbringungsmöglichkeiten
günstigen Dichtungsbandes vorteilhaft auszugestalten, schlägt die Erfindung vor, dass
die Haftmasse jedenfalls bezüglich eines Längsrandes in Form eines zusammenhängenden
Haftstreifens mit Überstand über diesen Längsrand aufgebracht wird und zumindest der
Überstand durch eine von der gegenüberliegenden Seite des Dichtungsbandes zulaufende
Schutzlage abgedeckt wird.
[0047] Das Zulaufen des Haftstreifens erfolgt in zusammenhängender Form, wobei diese zusammenhängende
Form durch die Konsistenz des Haftstreifens selbst erreicht sein kann, aber auch durch
Auftragen und Aufliegen auf bzw. in der erforderlichen Weise anhaftend an der Schutzlage,
die insofern gleich mit zulaufen kann. Bevorzugt ist, dass die den Überstand ausbildende
Haftmasse zwar eine Konsistenz aufweist, welche einer selbststabilisierten zusammenhängenden
Form entspricht, gleichwohl aber schon beim Zulaufen kombiniert ist mit der Schutzlage.
[0048] Der Überstand, der auch ein verbleibender Überstand sein kann, etwa wenn es zu einer
Umfaltelung oder Schrumpfung der Haftmasse kommt, wird darüber hinaus durch eine von
der gegenüberliegenden Seite des Dichtungsbandes zulaufende - weitere - Schutzlage
abgedeckt. Bezüglich der Ausgestaltung einer solchen Schutzlage ist bereits weiter
oben ausgeführt worden, worauf Bezug genommen wird.
[0049] Es kann aber auch vorgesehen sein, bezogen auf den Fall einer Umfaltelung, dass die
zulaufende Haftmasse, also insbesondere ein in bekannter Weise doppelseitig klebender
Selbstkelebstreifen, einseitig, auf der Zulaufseite, bereits mit zwei Schutzlagen
abgedeckt ist, also zwei im Sinne einer Längstrennung nebeneinander angeordnete Schutzlagen
aufweist. Mit Hilfe einer der Schutzlagen, geeigneterweise der randäußeren Schutzlage,
kann dann verfahrenstechnisch günstig eine Umklappung oder Umfaltelung vorgenommen
werden.
[0050] Hinsichtlich ergänzender oder alternativer Merkmale im Zusammenhang mit der Herstellung
gilt für die anspruchsmäßig Zuordnung gleiches wie oben bezüglich der produktbezogenen
Merkmale angesprochen.
[0051] Verfahrensmäßig ist weiterhin bevorzugt, dass die Aufbringung der Haftmasse auf der
einen Seite sogleich mit der abdeckenden Schutzlage durchgeführt wird, während auf
der anderen Seite, auf welcher die Haftaktivität hinsichtlich des Überstandes gegeben
ist, die Schutzlage auf den bereits auf dem Trägerband aufliegenden - und von dieser
anderen Seite zugänglichen - Teil des Haftstreifens aufgebracht wird. Im Falle von
zwei Haftmassen, von denen jede - zugleich oder nacheinander im Durchlaufverfahren
- auf jeweils einer Seite aufgebracht wird, können beide sogleich mit abdeckender
Schutzlage aufgebracht werden. Hierbei kann die Breite der Schutzlagen bzw. die Orientierung
der Schutzlagen bei der Aufbringung so gewählt sein, dass die Schutzlagen als solche
miteinander in Überdeckung sind, praktisch ohne Versatz, oder in der Projektion einen
Überstand zueinander aufweisen. Bei der einen Schutzlage wird dann in der Regel ein
größerer Anteil der Breite auf den nicht mit Haftmaterial versehenen Bereich des Trägerbandes
entfallen als bei der anderen Schutzlage, wobei ein solcher Längsabschnitt der Schutzlage,
der nicht in Überdeckung zur Haftlage ist, ohnehin zur vereinfachten Abziehung der
Schutzlage vorteilhaft ist.
[0052] Bevorzugt ist weiter auch, dass vor Aufbringung der Haftmasse an einem Längsrand,
welchen diese Haftmasse zugeordnet ist, eine Einfaltelung des Trägerbandes vorgenommen
wird und diese Einfaltelung mittels der Haftmasse fixiert wird. Im Durchlaufverfahren
lässt sich dies besonders günstig erreichen, wenn örtlich nahe oder sogar unmittelbar
vor Aufbringung der Haftmasse die Einfaltelung vorgenommen wird und die dann zulaufende
Haftmasse sogleich die Fixierung der Einfaltelung erreichen lässt.
[0053] Bevorzugt ist auch, dass die Klebemassen von unterschiedlichen Seiten des Dichtungsbandes
aufgebracht werden.
[0054] Nachstehend ist die Erfindung des Weiteren anhand der beigefügten Zeichnung, die
jedoch lediglich Ausführungsbeispiele wiedergibt, noch weiter erläutert. Hierbei zeigt:
- Fig. 1
- eine erste Draufsicht auf eine erste Seite des Dichtungsbandes;
- Fig. 2
- eine zweite Draufsicht auf das Dichtungsband, betreffend die zur Fig. 1 gegenüberliegende
zweite Seite;
- Fig. 3
- einen Querschnitt durch den Gegenstand gemäß Fig. 1, geschnitten entlang der Linie
III-III;
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung der Herstellung des Dichtungsbandes im Durchlaufverfahren;
- Fig. 5
- eine schematische Querschnittsdarstellung durch einen mit einem Dichtband und einer
Anputzleiste versehenen Bauteil abschnitt;
- Fig. 6
- eine schematische Schnittdarstellung des Dichtbandes in einer weiteren Ausführungsform;
- Fig. 7
- eine der Fig. 5 entsprechende Darstellung, jedoch bei Anwendung eines Dichtbandes
gemäß Fig. 5;
- Fig. 8
- eine Ansicht gemäß Fig. 1 einer abgewandelten Ausführungsform;
- Fig. 9
- eine Ansicht gemäß Fig. 2 der Ausführungsform gemäß Fig. 8;
- Fig. 10
- eine Ansicht gemäß Fig. 1 einer weiteren Ausführungsform;
- Fig. 11
- eine Ansicht gemäß Fig. 2 der weiteren Ausführungsform gemäß Fig. 10;
- Fig. 12
- eine Querschnittsansicht der Ausführungsform gemäß Fig. 8, geschnitten entlang der
Linie XII-XII;
- Fig. 13
- eine Querschnittsansicht der Ausführungsform gemäß Fig. 10, geschnitten entlang der
Linie XIII-XIII;
- Fig. 14
- eine Darstellung gemäß Fig. 6, jedoch mit geänderten Abdeckungen;
- Fig. 15
- eine schematische Querschnittsdarstellung eines Dichtbandes weiterer Ausführungsform;
und
- Fig. 16
- eine schematische Querschnittsdarstellung des Dichtbandes nochmals weiterer Ausführungsform.
[0055] Dargestellt und beschrieben ist, zunächst mit Bezug zu den Fig. 1 bis 3, ein Dichtungsband
1, das zur Abdichtung zwischen einem Mauerwerk und einem Fensterrahmen an einem Bauwerk
dient. Die Einbausituation selbst ist hier nicht weiter dargestellt und erläutert.
Es wird insoweit auf die eingangs genannten Druckschriften verwiesen.
[0056] Das Dichtungsband 1 weist ein Trägerband 13 auf, das beim Ausführungsbeispiel aus
einem Vlies-/Folienverbund besteht. Das Dichtungsband 1 besteht auch bevorzugt mit
Ausnahme der Klebestreifen nur aus diesem Trägerband 13. Dieses Trägerband 13 besitzt
zwei Längsränder 2, 3 , wobei zugeordnet dem Längsrand 2 auf der ersten Seite (Fig.
1) eine Haftmasse 4 aufgebracht ist. Dem Längsrand 3 zugeordnet ist auf dieser Seite
eine Haftmasse 5 wirksam, die jedoch auf die gegenüberliegende Seite (siehe Fig. 2
und nachstehende Ausführungen dazu) des Trägerbandes 13 aufgebracht ist.
[0057] Beim Ausführungsbeispiel handelt es sich bei der Haftmasse 4 um einen Butylwerkstoff,
während es sich bei der Haftmasse 5 um eine Selbstklebeschicht, die beispielsweise
auf Basis eines Acrylatklebers gebildet sein kann, handelt.
[0058] Die Haftmasse 4 ist mit einer - beim Ausführungsbeispiel opaken - Schutzlage 6 abgedeckt
und die Haftmasse 5 auf der in Fig. 1 sichtbaren Seite mit einer - beim Ausführungsbeispiel
transparenten - Schutzlage 7.
[0059] Zugeordnet dem Längsrand 3 ist beim Ausführungsbeispiel weiterhin in dem Dichtungsband
1 eine Einfaltelung 12 vorgenommen, von der in Fig. 1 die dem Längsrand 2 zugeordnete
Längsrandkante 8 sichtbar ist. Es handelt sich also ersichtlich um eine sich über
die Länge des Dichtungsbandes 1 erstreckende Einfaltelung 12. Die Längsrandkante 8
ist dem gegenüberliegenden Längsrand 2 zuweisend angeordnet, während die Längsrandkante
10 der Einfaltelung 12 dem Längsrand 3 bzw. einer Randkante 11 des Dichtungsbandes
1 zugeordnet ist. Die Randkante 11 bildet in diesem Fall die randäußerste Kante des
Dichtungsbandes 1.
[0060] Das Dichtungsband 1 ist gegenüber seiner Breite sehr lang. Es kann beispielsweise
bei Breiten von 50 bis 500 mm Längen von 10 bis 40 m aufweisen.
[0061] Bei dem Ausführungsbeispiel ist auf der zu Fig. 1 gegenüberliegenden Seite des Dichtungsbandes
1, die in Fig. 2 dargestellt ist, dem Längsrand 2 zugeordnet keine Haftmasse aufgebracht.
Wohl aber dem Längsrand 3 zugeordnet. Nämlich die bereits angesprochene Haftmasse
5.
[0062] Weiter ist auf dieser zweiten Seite bzw. Rückseite eine weitere - hier auch transparent
gewählte - Schutzlage 9 aufgebracht, welche auch die Längsrandkante 10 der Einfaltelung,
welche dem Längsrand 3 zugeordnet ist, beim Ausführungsbeispiel mit überdeckt.
[0063] Wie sich insbesondere aus Fig. 3 ergibt, wird die Randkante 11 des Dichtungsbandes
1 nur durch die Haftmasse 5 bzw. die Schutzlagen 7 bzw. 9 gebildet.
[0064] Die Haftmasse 5, die in Form einer zusammenhängenden Haftmassenlage aufgebracht ist,
steht über den Längsrand 3 des Trägerbandes 13 nach außen über, und zwar um das Überstandsmaß
U. Die Haftmasse 5 bzw. gegebenenfalls die Randkanten der Schutzlagen 7 und/ oder
9 bilden die Randkante 11 des Dichtungsbandes 1.
[0065] Durch die beschriebene Anordnung der Haftmasse 5 kann sowohl, bezogen auf Fig. 3,
eine Verhaftung bezüglich der dort unteren Seite des Dichtungsbandes 1 vorgenommen
werden, bei Entfernen der Decklage 9, bzw. bezüglich der dort oberen Seite, nach Entfernen
der Decklage 7.
[0066] Während auf der in Fig. 3 oberen Seite die haftaktive Breite der Haftmasse 5 auf
das Maß U beschränkt ist, steht zur Verhaftung auf der gegenüberliegenden Seite die
Gesamtbreite B der Haftmasse 5 zur Verfügung.
[0067] Die Einfaltelung 12 ist zugleich durch die Haftmasse 5 stabilisiert, welche Haftmasse
5 sich hinsichtlich ihrer Breite B sowohl über einen Abschnitt (B minus U minus b)
erstreckt, der der ungefalteten Breite des Dichtungsbandes 1 zugeordnet ist, wie auch
einen Abschnitt b, welcher der gefalteten Breite des Trägerbandes 13 zugeordnet ist.
[0068] Die Schutzlage 9 weist eine Breite entsprechend der Breite B der Haftmasse 5 auf,
während die Schutzlage 7 eine Breite aufweist, welche sowohl die haftaktive Breite
U übertrifft wie auch, bevorzugt beim Ausführungsbeispiel, die Breite B der Haftmasse
5.
[0069] Unter Bezug auf Fig. 4 ist die Herstellung des Dichtungsbandes 1 erläutert. Ein Trägerband
13 wird horizontal bewegt, wobei bei dem dargestellten Ausschnitt der Fertigung angenommen
ist, dass die Haftmasse 4 (bevorzugt auch bereits mit Schutzlage) zugeordnet dem Längsrand
2 aufgebracht ist. Bezüglich des Längsrandes 3 ist oberhalb des Trägerbandes 13 eine
Vorratsrolle 14 angeordnet, von welcher eine Kombination der Haftmasse 5 mit der Schutzlage
9 zuläuft. Dieser Zulauf ist in Fertigungsrichtung nach Durchsetzen einer ersten Niederhalter-
und/oder Transportwalze 19 realisiert. Diese Kombination läuft mit dem sich bewegenden
Trägerband 13 zu und wird aufgrund der Verhaftung des sich auf der Unterseite dieser
Kombination befindenden Haftmaterials in Form der Haftmasse 5 von dem Trägerband 13
mitgezogen. Über eine hier nur angedeutete Walze 17 wird eine Verfestigung erreicht.
Zuvor ist auch, was hier im Einzelnen nicht dargestellt ist, die Einfaltelung 12 bereits
in dem Trägerband 13 vorgenommen worden. Weiter läuft nachfolgend von unten die Schutzlage
7 zu, von einer Vorratsrolle 15. Auch diese wird mit einer Walze 16 angedrückt. Mittels
der Schutzlage 7 wird der Überstand U abgedeckt, wie dies im Einzelnen aus Fig. 3
auch ersichtlich ist.
[0070] In Fig. 5 ist eine weitere Ausführungsform dargestellt. Diese betrifft ein Dichtband
1 mit einem Trägerband 13, welches endseitig, zugeordnet dem Längsrand 3 beidseitig
mit einer oberen und einer unteren als Selbstklebestreifen ausgebildeten Haftmasse
5, 5' versehen ist. Diese Selbstklebeschichten 5, 5' sind in dem dargestellten Ausführungsbeispiel
überdeckend angeordnet, können jedoch auch zu einer oder beiden Längsrandseiten hin
überlappen. Beide Selbstklebeschichten 5, 5' sind vor Anwendung mit einer, insbesondere
transparenten Schutzlage 7 bzw. 9 überdeckt.
[0071] Die der Unterseite (erste Flachseite) zugeordnete Selbstklebeschicht 5 dient zur
Klebeverhaftung des Dichtungsbandes bzw. des Trägerbandes 13 an einem Bauteil 20,
hier einem Fensterprofil. Zur Klebefestlegung wird der Selbstklebestreifen 5 durch
Abzug der Schutzfolie 9 freigelegt. Insbesondere nach Anhaftung des Trägerbandes 13
an dem Bauteil 20 kann durch Abzug der weiteren Schutzfolie 7 die der Bauteil-Klebeverbindung
gegenüberliegende Selbstklebeschicht 5' freigelegt werden zur Klebeanordnung einer
Leiste, hier einer Anputzleiste 21.
[0072] Alternativ kann auch die der Bauteil-Klebeverbindung dienenden Selbstklebeschicht
gegenüberliegende Selbstklebeschicht 5 von der Folie 7 befreit werden, zur Anordnung
der Anputzleiste 21, wonach die Anputzleiste 21 zusammen mit dem Trägerband 13 bzw.
Dichtband 1 zur Anordnung über die gegenüberliegende Selbstklebeschicht 5 an dem Bauteil
20 verhaftet werden.
[0073] Die beiden Selbstklebeschichten 5, 5' sind, wie dargestellt, voneinander unabhängig
ausgebildet. Bevorzugt möglich ist diesbezüglich auch eine Lösung, bei welcher nur
eine Selbstklebeschicht 5, die Längsrandkante 3 überschlagend, d.h. um die Längsrandkante
3 (zurück)gefaltet, zur Ausbildung einer beidseitigen Haftschicht angeordnet ist.
Es würde sich dann bezüglich Figur 5 der gestrichelte Verlauf zusätzlich ergeben.
Ein relevanter Randüberstand wäre nicht gegeben, aber möglich (in diesem Fall dann
geeigneterweise mit Verhaftung der Selbstklebeschicht gegen sich selbst).
[0074] Eine weitere, bevorzugte Ausführungsform ist in den Fig. 6 und 7 dargestellt. Hier
ist ein beidseitig klebewirkender Selbstklebestreifen 5 vorgesehen, der sowohl zur
Klebeanhaftung des Dichtstreifens 1 bzw. Trägerbandes 13 an dem Bauteil 20 als auch
zur Klebeverhaftung einer Leiste, insbesondere Anputzleiste 21 an dem Bauteil 20 dient.
Diese beidseitig klebewirkende Selbstklebeschicht 5 steht über den Längsrand 3 des
Trägerbandes 13 vor, so in dem dargestellten Ausführungsbeispiel um das quer zur Längserstreckung
des Dichtbandes 1 gemessene halbe Breitenmaß. Entsprechend wirkt der Selbstklebestreifen
unterseitig (in Figur 7 ist es entsprechend der Darstellung die Oberseite) über das
halbe Breitenmaß klebeverbindend mit dem Trägerband 13, wobei in einem hier dargestellten
Auslieferungszustand der über den Längsrand 3 überstehende Klebeabschnitt von der
Schutzlage 9 überdeckt ist.
[0075] Die gegenüberliegende Klebefläche der Selbstklebeschicht 5 ist über die gesamte Breite
von der zugeordneten Schutzlage 7 überdeckt, steht entsprechend nach Abzug dieser
Schutzlage 7 vollflächig zur Verfügung.
[0076] Der Selbstklebestreifen 5 stellt im Sinne der Erfindung gemäß der Darstellung in
Fig. 6 eine Verlängerung bzw. einen Teil des Dichtbandes 1 bzw. des Trägerbandes 13
dar.
[0077] Das Dichtungsband 1 wird entsprechend der Darstellung in Fig. 7 randseitig des Bauteiles,
hier des Fensterprofils angeklebt. Nach Abzug der der Bauteil-Klebeverbindung gegenüberliegenden
Schutzlage 7 dient das Dichtungsband 1 bzw. die Selbstklebeschicht 5 zur weiteren
Klebeanordnung einer Leiste, hier einer Anputzleiste 21. Die Verklebung der Anputzleiste
21 erfolgt in einem zur Fläche der Bauteil-Klebeverbindung überdeckenden Lage.
[0078] In weiterer Ausführung kann zur Anordnung einer Anputzleiste 21 an einem Bauteil
20 gemäß der Ausführung in Fig. 7 auch ein Dichtstreifen 1 gemäß der Ausführungsform
in Fig. 3 zur Anwendung kommen, wobei dann in diesem Fall die Anhaftung des Dichtstreifens
1 an dem Bauteil 20 über die gesamte Breite B der Selbstklebeschicht 5 erfolgt und
die Anordnung der Anputzleiste 21 im haftaktiven Bereich der oberen Seite der Selbstklebeschicht
5, die über den Längsrand 3 hinausragt, entsprechend dem in Fig. 3 bezeichneten Maß
U.
[0079] Weiter ist mit Bezug zu den Figuren 8 bis 11 ein Dichtungsband 1 weiterer Ausführungsformen
beschrieben, das zur Abdichtung zwischen einem Mauerwerk und einem Fensterrahmen an
einem Bauwerk dient.
[0080] Das Dichtungsband 1 weist ein Trägerband 13 auf, das beim Ausführungsbeispiel aus
einem Vlies-/Folienverbund besteht. Dieses Trägerband 13 besitzt zwei Längsränder
2, 3 , wobei zugeordnet dem Längsrand 2 auf der ersten Seite (Fig. 8) eine Haftmasse
4 aufgebracht ist. Dem Längsrand 3 zugeordnet ist auf dieser Seite eine Haftmasse
5 aufgebracht und auf der gegenüberliegenden Seite (siehe Fig. 9 und nachstehende
Ausführungen dazu) des Trägerbandes 13 ist eine weitere Haftmasse 18 aufgebracht.
[0081] Beim Ausführungsbeispiel handelt es sich bei der Haftmasse 4 um einen Butylwerkstoff,
während es sich bei den Haftmassen 5,18 jeweils um eine Selbstklebeschicht, die beispielsweise
auf Basis eines Acrylatklebers gebildet sein kann, handelt.
[0082] Die Haftmasse 4 ist mit einer - beim Ausführungsbeispiel opaken - Schutzlage 6 abgedeckt
und die Haftmasse 5 auf der in Fig. 8 sichtbaren Seite mit einer - beim Ausführungsbeispiel
transparenten - Schutzlage 7.
[0083] Zugeordnet dem Längsrand 3 ist beim Ausführungsbeispiel weiterhin in dem Dichtungsband
1 eine Einfaltelung 12 (siehe Fig. 12) vorgenommen, von der in Fig. 8 die dem Längsrand
2 zugeordnete Längsrandkante 8 sichtbar ist. Es handelt sich also ersichtlich um eine
sich über die Länge des Dichtungsbandes 1 erstreckende Einfaltelung 12. Die Längsrandkante
8 ist dem gegenüberliegenden Längsrand 2 zuweisend angeordnet, während die Längsrandkante
10 der Einfaltelung 12 dem Längsrand 3 bzw. der Randkante 11 des Dichtungsbandes 1
zugeordnet ist.
[0084] Das Dichtungsband 1 ist gegenüber seiner Breite sehr lang. Es kann beispielsweise
bei Breiten von 50 bis 500 mm Längen von 10 bis 40 m aufweisen.
[0085] Bei dem Ausführungsbeispiel ist auf der zu Fig. 8 gegenüberliegenden Seite des Dichtungsbandes
1, die in Fig. 9 dargestellt ist, dem Längsrand 2 zugeordnet keine Haftmasse aufgebracht.
Wohl aber dem Längsrand 3 zugeordnet. Nämlich die bereits angesprochene Haftmasse
18.
[0086] Weiter ist auf dieser zweiten Seite bzw. Rückseite eine weitere - hier auch transparent
gewählte - Schutzlage 9 aufgebracht, welche auch die Längsrandkante 10 der Einfaltelung,
welche dem Längsrand 3 zugeordnet ist, beim Ausführungsbeispiel mit überdeckt.
[0087] Beide Haftmassen 5,18 stehen bevorzugt, wie sich auch aus den Darstellungen ergibt,
über den Längsrand 3 nicht über.
[0088] Bei der Ausführungsform der Fig. 10 und 11, bzw. der Querschnittsdarstellung gemäß
Fig. 13 ist ein gleicher Aufbau gegeben wie bei der Ausführungsform der Fig. 8 und
9, bzw. der Querschnittsdarstellung gemäß Fig. 12, jedoch ohne die Einfaltelung 12.
Die Haftmassen 5, 18 sind überdeckend zueinander gegenüberliegend in Bezug auf das
Trägerband 13 angeordnet. Daher ergibt sich auch bezüglich des Längsrandes 3 eine
prinzipiell gleiche Darstellung in den Fig. 10 und 18.
[0089] Mit Bezug zu Fig. 12 ist ergänzend auszuführen:
[0090] Eine Einfaltelung 12 ist zugleich durch die Haftmasse 5 stabilisiert, welche Haftmasse
5 sich hinsichtlich ihrer Breite B sowohl über einen Abstand (B - b) erstreckt, der
der ungefalteten Breite des Dichtungsbandes 1 zugeordnet ist, auch über einen Abschnitt
b, welcher der gefalteten Breite des Trägerbandes 13 zugeordnet ist.
[0091] Die Schutzlage 9 weist eine Breite entsprechend der Breite B der Haftmasse 5 auf,
während die Schutzlage 7 eine Breite aufweist, welche beim Ausführungsbeispiel größer
gewählt ist, nämlich in der Querschnittsdarstellung gemäß Fig. 12 die Breite der Schutzlage
9 nach innen, d.h. der gegenüberliegenden Randkante 2 zugeordnet, überragend.
[0092] Die Anwendung des Dichtbandes gemäß der Ausführungsform der Fig. 10 und 11 bzw. 13
in Zuordnung zu dem Bauteil (ergänzend oder alternativ zu der gewöhnlichen Anwendung
als Dichtungsband, siehe einleitende Ausführungen), hier einem Fensterprofil 20, ist
bereits in Bezug auf Fig. 5 erläutert. Hierbei wird zur Klebebefestigung der Selbstklebestreifen
5 durch Abzug der Schutzfolie 9 freigelegt; insbesondere nach Anhaftung des Trägerbandes
13 an dem Bauteil 20 kann durch Abzug der weiteren Schutzfolie 7 die der Bauteil-Klebeverbindung
gegenüberliegende Selbstklebeschicht 18 freigelegt werden zur Klebeanordnung eines
Gegenstandes wie bspw. einer Leiste, hier einer Anputzleiste 21.
[0093] Alternativ kann auch die der Bauteil-Klebeverbindung dienenden Selbstklebeschicht
gegenüberliegende Selbstklebeschicht 18 von der Folie 7 befreit werden, zur Anordnung
der Anputzleiste 21, wonach die Anputzleiste 21 zusammen mit dem Trägerband 13 bzw.
Dichtband 1 zur Anordnung über die gegenüberliegende Selbstklebeschicht 5 an dem Bauteil
20 verhaftet werden.
[0094] Die beiden Selbstklebeschichten 5, 18 sind, wie dargestellt, voneinander unabhängig
ausgebildet. Möglich ist allerdings auch eine Lösung, bei welcher nur eine Selbstklebeschicht
5, die Längsrandkante 3 überragend zur Ausbildung einer beidseitigen Haftschicht angeordnet
ist. Das ist bereits grundsätzlich mit Bezug zu den Figuren 5, 6 und 7 erläutert.
Fig. 14 zeigt eine Variante.
[0095] Üblicherweise, wenn auch nicht zwingend, ist auch hierbei auf der gegenüberliegenden
Seite die Ausbildung vorgesehen ist, wie sie mit Bezug zu den Figuren 8 bis 11 erläutert
ist, also etwa mit dem Buthylklebestreifen 4. Bei der Ausführungsform der Fig. 6 steht
die beidseitig klebewirkende Selbstklebeschicht 5 über den Längsrand eines Trägerbandes
13 vor, so in dem dargestellten Ausführungsbeispiel um das quer zur Längserstreckung
des Dichtbandes 1 gemessene halbe Breitenmaß der Selbstklebeschicht 5. Entsprechend
wirkt der Selbstklebestreifen unterseitig über das halbe Breitenmaß klebeverbindend
mit dem Trägerband 13, während der über den Längsrand 3 überstehende Klebeabschnitt
von der Schutzfolie 9 überdeckt ist.
[0096] Die gegenüberliegende Klebefläche der Selbstklebeschicht 5 ist über die gesamte Breite
von der zugeordneten Schutzlage 7 überdeckt, steht entsprechend nach Abzug dieser
Schutzlage 7 vollständig zur Verfügung.
[0097] Der Selbstklebestreifen 5 stellt im Sinne der Erfindung gemäß der Darstellung in
Fig. 6 eine Verlängerung bzw. einen Teil des Dichtbandes 1 bzw. des Trägerbandes 13
(in beiden Richtungen) dar.
[0098] Das Dichtungsband 1 gemäß Fig. 6 bzw. Fig. 14 wird entsprechend der Darstellung in
Fig. 7 randseitig des Bauteiles, hier des Fensterprofils, beispielsweise angeklebt.
Nach Abzug der der Bauteil-Klebeverbindung gegenüberliegenden Schutzlage 7 dient das
Dichtungsband 1 bzw. die Selbstklebeschicht 5 zur weiteren Klebeanordnung eines Gegenstandes
wie einer Leiste, hier einer Anputzleiste 21. Die Verklebung der Anputzleiste 21 erfolgt
in einem zur Fläche der Bauteil-Klebeverbindung überdeckenden Anlage. Alternativ kann
auch das Dichtungsband 13 so weit in Überdeckung zu dem Bauteil 20 angeklebt sein,
dass sich der Selbstklebestreifen 5 über die gesamte Breite in Überdeckung zu dem
Bauteil befindet. Entsprechend kann auch die Dichtleiste 21 breiter sein. Insbesondere
kann die Dichtleiste 21 breitenangepasst sein an die Breite des Selbstklebestreifens
5.
[0099] Mit Bezug zu den Fig. 15 und 16 sind nochmals weitere Ausführungsbeispiele des Dichtungsbandes
1 dargestellt.
[0100] Es sind hier nur die Querschnitte dargestellt. Die Ansichten gemäß Fig. 1 und 2 bzw.
der Verbund mit einer Leiste, etwa entsprechend Fig. 5 oder Fig. 7, ergibt sich in
vergleichbarer Weise.
[0101] Bei der Ausführungsform der Fig. 15 ist von Bedeutung, dass bezüglich des Dichtungsbandes
13 gegenüberliegend zwei Haftmassen 5, 18 vorgesehen sind. Die Haftmassen 5,18 bestehen
beim Ausführungsbeispiel aus Selbstklebestreifen. Sie haben entsprechend auf beiden
Breitseiten und in der Regel auch auf ihren Schmalseiten eine Klebefähigkeit.
[0102] Beide Haftmassen 5, 18 sind auch praktisch deckungsgleich, also fluchtend - bezogen
auf die Querschnittsdarstellung - übereinander angeordnet.
[0103] Und zwar derart bezüglich des Längsrandes 3, dass ein Teilbereich T1 sich auf dem
Dichtungsband 13 befindet und ein Teilbereich T2 sich frei überstehend zu dem Längsrand
3 erstreckt. Hierbei kann T2 etwa gleich T1 sein. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel
ist T2 kleiner als T1. T2 entspricht hierbei etwa 20 bis 45% von T1, wobei auch jegliche
Mittelwerte, also 21%, 44%, etc. auch mit in die Offenbarung eingeschlossen sind.
[0104] Dies bei einer Gesamtbreite (T1 + T2) eines solchen Klebestreifens - Selbstklebestreifens
- im Bereich von 1 bis 5 cm, in speziellen Anwendungen (etwa breite Leiste) auch breiter,
weiter bevorzugt von 2 bis 4 cm, wobei auch in diesem Fall, ausgehend von dem größten
Bereich, alle Zwischenwerte, jedenfalls in Millimetern, in die Offenbarung eingeschlossen
sind.
[0105] Wenn auch in Fig. 16 zwei einzelne Selbstklebestreifen 5, 18 dargestellt sind, die
eben im Überstandsbereich, T2, unmittelbar gegeneinander verhaftet sind, so ist auch
möglich, dass es sich hier nur um einen Selbstklebestreifen handelt, wobei dann im
freien Stirnbereich, siehe x, eine Umfaltung gegeben wäre (vgl. auch Fig. 5).
[0106] Die Ausführungsform der Fig. 15 unterscheidet sich von derjenigen der Fig. 16 durch
die Einfaltelung 12. Es handelt sich hier grundsätzlich um eine gleiche Einfaltelung,
wie sie auch weiter vorne schon war mit Bezug auf die Fig. 3 und 12 erläutert worden
ist. Wesentlich ist, dass die Haftmasse 5 in Überdeckung auch zu der durch die Einfaltung
geschaffenen Längsrandkante 10, angeordnet ist. Dadurch, dass die Haftmasse 5 haftklebend
verbunden ist mit dem Trägerband 13, gesehen von dem Längsrand 2 aus bereits vor der
Randkante 10 und weiter gleichzeitig haftend verbunden ist mit dem sich jenseits der
Randkante 10 in Breitenrichtung des Trägerbandes 13 weiter erstreckenden Abschnitts
des Trägerbandes, der schließlich den Längsrand 3 ausbildet, ist eine gewisse Anfangsstabilisierung
dieser Einfaltelung gegeben. Nach Einbau des Dichtungsbandes kann dann bei gewissen
Bauteilbewegungen eine Entfaltelung eintreten, da insofern ein Breitenvorrat geschaffen
ist.
[0107] Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 15 ist weiter ersichtlich, dass die Haftmassen
5 und 18 bezogen auf die Querschnittsdarstellung mit unterschiedlicher Breite vorgesehen
sind. Die Haftmasse 5 besitzt eine deutlich größere Breite als die Haftmasse 18.
[0108] Dies bedeutet auch, dass der Bereich T1 beim Gegenstand dieser Ausführungsform unterschiedlich
ist. Dieser Bereich ist daher bezüglich der Oberseite mit T1 und bezüglich der Unterseite
mit T1* bezeichnet. T1* ist größer ausgebildet als T1. Dabei kann T1* um 5% oder mehr
größer sein als T1. Insbesondere im Bereich von 5-50%.
[0109] Im Übrigen sind auch bei den Ausführungsbeispielen der Fig. 15 und 16 die Schutzlagen
7 und 9 ersichtlich.
1. Dichtungsband (1), zur Abdichtung bspw. zwischen einem Mauerwerk und einem Fensterrahmen,
mit einem zwei Längsränder (2, 3) aufweisenden Trägerband (13), wobei zugeordnet beiden
Längsrändern (2, 3) eine von einer zur Benutzung abziehbaren Schutzlage (6, 7) abgedeckte
Haftmasse (4, 5, 5') aufgebracht ist, bspw. in Form eines Selbstklebestreifens und/oder
in Form einer Butylmasse, wobei eine Haftmasse (4, 5, 5') teilweise in Überdeckung
zu dem Trägerband (13) und teilweise über den Längsrand (3) hinausragend angeordnet
ist, unter Bildung eines Überstandes oder eines Überschlages,
dadurch gekennzeichnet, dass der überstehende oder über-geschlagene Breitenbereich der Haftmasse (4, 5, 5') auch
in Bezug auf die gegenüberliegende Seite des Dichtungsbandes (1) haftaktiv ist und
(i) dass die den Überstand bildende Haftmasse (5) beidseitig durch je eine Schutzlage
(7, 9) abgedeckt ist, oder
(ii) dass die den Überschlag bildende Haftmassen (5) beidseitig durch je eine Schutzlage
(7, 9) abgedeckt ist, und zwar einmal betreffend die Breite des Haftstreifens auf
der Seite des Dichtungsbandes (1), auf welcher der Haftstreifen ursprünglich aufgebracht
ist und zum anderen betreffend die Breite, die haftaktiv auf der gegenüberliegenden
Seite wirksam ist.
2. Dichtungsband (1), zur Abdichtung bspw. zwischen einem Mauerwerk und einem Fensterrahmen,
mit einem zwei Längsränder (2, 3) aufweisenden Trägerband (13), wobei zugeordnet beiden
Längsrändern (2, 3) eine von einer zur Benutzung abziehbaren Schutzlage (6, 7) abgedeckte
Haftmasse (5, 18) aufgebracht ist, bspw. in Form eines Selbstklebestreifens und/oder
in Form einer Butylmasse, dadurch gekennzeichnet, dass beidseitig des Trägerbandes (13) zugeordnet demselben Längsrand (3) zwei Haftmassen
(5, 18) vorgesehen sind, welche in einem Querschnitt bezüglich des Trägerbandes (13)
gegnüberliegend angeordnet sind, wobei auf jeder der beiden an dem Längsrand (3) in
dem Dichtbandquerschnitt gegenüberliegenden Haftmassen (5, 18) eine Schutzlage (7,
9) angeordnet ist.
3. Dichtungsband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die teilweise über den Längsrand (3) hinausragend angeordnete Haftmasse (5) sich
hinsichtlich ihrer Breite (B) sowohl über einen Abschnitt erstreckt, welcher einer
ungefalteten Breite des Dichtungsbandes (1) zugeordnet ist, wie auch über einen Abschnitt
(b), welcher einer gefalteten Breite des Trägerbandes (13) zugeordnet ist, wobei eine
Einfaltelung (12) des Trägerbandes (13) durch die Haftmasse (5) stabilisiert ist.
4. Dichtungsband nach einem der Ansprüche 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Randkante (11) des Dichtungsbandes (1) im nicht eingebauten Herstellungszustand
nur durch die teilweise über den Längsrand (3) hinausragend angeordnete Haftmasse
(5) bzw. die dazu gehörigen Schutzlagen (7, 9) gebildet ist.
5. Dichtungsband nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden demselben Längsrand - gegenüberliegend bezüglich des Trägerbandes (13)
- zugeordneten Haftmassen (5, 18) über den zugeordneten Längsrand (3) hinausragend
angeordnet sind.
6. Dichtungsband nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die an demselben Längsrand (3) bezüglich des Trägerbandes (13) gegenüberliegend angeordneten
Haftmassen (5, 5', 18) voneinander unabhängig sind..
7. Dichtungsband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die teilweise in Überdeckung zu dem Trägerband (13) und teilweise über den Längsrand
(3) hinausragend angeordnete Haftmasse (5, 18) über einen Teil ihrer Fläche gegen
sich selbst verhaftet ist.
8. Dichtungsband nach einem der Ansprüche 2, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass beide Haftmassen (5, 18) über einen Teil ihrer Fläche gegen sich selbst oder gegen
die andere Haftmasse (5, 18) verhaftet sind.
9. Dichtungsband nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass beide demselben Längsrand zugeordneten und über den zugeordneten Längsrand (3) hinausragend
angeordneten Haftmassen (5, 18) gegeneinander über einen Teil ihrer Fläche verhaftet
sind.
10. Dichtungsband nach einem der Ansprüche 2, 5 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der beiden demselben Längsrand (3) zugeordneten Haftmassen (5, 18)
zur Stabilisierung einer Längsfaltelung (12) des Dichtungsbandes (1) herangezogen
ist.
11. Dichtungsband nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die teilweise über den Längsrand (3) hinausragend angeordnete Haftmasse (5) in einem
Teilbereich zusätzlich mit einer gegenüberliegenden Seite des Dichtungsbandes (1)
verhaftet ist.
12. Dichtungsband nach einem der Ansprüche 1, 3, 4 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die teilweise über den Längsrand (3) hinausragend angeordnete Haftmasse (5) in einem
Teilbereich gegen sich selbst verhaftet ist und in weiteren Teilbereichen zusätzlich
mit der gegenüberliegenden Seite des Dichtungsbandes (1).
13. Verfahren zur Herstellung eines Dichtungsbandes (1) nach Anspruch 1, zur Abdichtung
bspw. zwischen einem Mauerwerk und einem Fensterrahmen, wobei das Dichtungsband (1)
ein zwei Längsränder (2, 3) aufweisendes Trägerband (13) besitzt und an beiden Längsrändern
(2, 3) je eine von einer zur Benutzung abziehbaren Schutzlage (6, 7) abgedeckte Haftmasse
(4, 5, 5', 18) aufgebracht ist, bspw. in Form eines Selbstklebestreifens und/oder
in Form einer Butylmasse,
dadurch gekennzeichnet, dass eine der beiden Haftmassen (4, 5, 5', 18) jedenfalls bezügliches eines Längsrandes
(3) in Form eines zusammenhängenden Haftstreifens mit Überstand (u) über diesen Längsrand
(3) aufgebracht wird, auf einer ersten Seite des Dichtungsbandes (1) zulaufend, und
dass zumindest der Überstand (u) durch eine weitere, von der gegenüberliegenden Seite
des Dichtungsbandes (1) zulaufenden Schutzlage (7) abgedeckt wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufbringung des mit Überstand (u) aufgebrachten Haftstreifens (5) auf der einen
Seite sogleich mit abdeckender Schutzlage (9) durchgeführt wird, während auf der anderen
Seite die Schutzlage (7) auf den bereits mit dem Dichtungsband (13) verhafteten Haftstreifen
(5) aufgebracht wird.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass vor Aufbringung des mit Überstand (u) aufgebrachten Haftstreifens (5) in dem Trägerband
(13) eine diesem Längsrand (3) zugeordnete Einfaltelung (12) vorgenommen wird und
diese Einfaltelung (12) mittels des mit Überstand (u) aufgebrachten Haftstreifens
(5, 5') fixiert wird.
16. Verwendung eines Dichtungsbandes (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 zur Abdichtung
zwischen einem Mauerwerk und einem Fensterrahmen.
17. Verwendung eines Dichtungsbandes (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 zur Abdichtung
beispielsweise zwischen einem Mauerwerk und einem Bauteil, sowie ferner, um mittels
des Dichtungsbandes (1) einen weiteren Gegenstand mit dem Bauteil zu verkleben.
1. Sealing strip (1), for sealing between e.g. a wall and a window frame, said sealing
strip comprising a backing strip (13) having two long edges (2, 3), wherein assigned
to said two long edges (2, 3) an adhesive mass (4, 5, 5') covered by a protective
layer (6, 7) removable for use is applied for example in the form of a self-adhesive
strip and/or in the form of a butyl mass, wherein an adhesive mass (4, 5, 5') is arranged
such as to be partly overlapping with said backing strip (13) and so as to partly
protrude over said long edge (3), while forming a protrusion or a fold-back,
characterized in that the protruding or fold-back part of the width of the adhesive mass (4, 5, 5') is
actively adhesive also with regard to the opposite side of the sealing strip (1) and
that
(i) the adhesive mass (5) forming the protrusion is covered on both sides by a respective
cover layer (7, 9) or
(ii) the adhesive mass (5) forming the back-fold is covered on both sides by a respective
cover layer (7, 9), namely one time with respect to the width of the adhesive strip
on the side of the sealing strip (1) to which the adhesive strip is originally applied,
and the other time with respect to the width which is effective in an actively adhesive
fashion on the opposite side.
2. Sealing strip (1), for sealing between e.g. a wall and a window frame, said sealing
strip comprising a backing strip (13) having two long edges (2, 3), wherein assigned
to said two long edges (2, 3) an adhesive mass (5, 18) covered by a protective layer
(6, 7) removable for use is applied for example in the form of a self-adhesive strip
and/or in the form of a butyl mass, characterized in that on both sides of the backing strip (13) and assigned to the same long edge (3), two
adhesive masses (5, 18) are provided, which are arranged opposite to each other in
a cross section with respect to the backing strip (13), wherein a protective layer
(7, 9) is arranged on each of the two adhesives masses (5, 18) that face each other
on said long edge (3) in the sealing strip cross section.
3. Sealing strip according to claim 1, characterized in that the adhesive mass (5) which is arranged so as to partly protrude over said long edge
(3) extends with respect to its width (B) both over a part that is assigned to a non-folded
width of the sealing strip (1) and over a part (b) that is assigned to a folded width
of the backing strip (13), wherein a crimping (12) of the backing strip (13) is stabilized
by said adhesive mass (5).
4. Sealing strip according to one of the claims 1 or 3, characterized in that an outer edge (11) of the sealing strip (1) in the non-installed manufacturing state
is formed by the adhesive mass (5) that partly protrudes over the long edge (3) or
by the associated protective layer (7, 9).
5. Sealing strip according to claim 2, characterized in that the two adhesive masses (5, 18) oppositely arranged with respect to the backing strip
(13) and assigned to the same long edge are arranged so as to protrude over the associated
long edge (3).
6. Sealing strip according to claim 5, characterized in that the adhesive masses (5, 5', 18) that are oppositely arranged with respect to the
backing strip (13) on the same long edge (3) are independent from each other.
7. Sealing strip according to claim 1, characterized in that the adhesive mass (5, 18) which is arranged so as to partly overlap with the backing
strip (13) and so as to partly protrude over the long edge (3) adheres against itself
over a part of its surface.
8. Sealing strip according to one of the claims 2, 5 or 6, characterized in that both adhesive masses (5, 18) adhere against themselves or against the other adhesive
mass (5, 18) over a part of their surface.
9. Sealing strip according to claim 8, characterized in that both adhesive masses (5, 18) that are assigned to the same long edge and that protrude
over the assigned long edge (3) adhere against each other over a part of their surface.
10. Sealing strip according to one of the claims 2, 5 or 8, characterized in that at least one of the two adhesive masses (5, 18) assigned to the same long edge (3)
is used for stabilizing a longitudinal crimping (12) of the sealing strip (1).
11. Sealing strip according to claim 7, characterized in that adhesive mass (5) that is arranged so as to partly protrude over the long edge (3)
is additionally adhered to an opposite side of the sealing strip (1) in a portion
thereof.
12. Sealing strip according to one of the claims 1, 3, 4 or 7, characterized in that the adhesive mass (5) that is arranged to as to partly protrude over the long edge
(3) adheres against itself in a portion thereof and also adheres to the opposite side
of the sealing strip (1) in additional portions thereof.
13. Method for producing a sealing strip (1) according to claim 1, for sealing e.g. between
a wall and a window frame, wherein the sealing strip (1) comprises a backing strip
(13) with two long edges (2, 3) and wherein an adhesive mass (4, 5, 5', 18) covered
by a protective layer (6, 7) removable for use is applied to both long edges (2, 3)
for example in the form of a self-adhesive strip and/or in the form of a butyl mass,
characterized in that one of the two adhesive masses (4, 5, 5', 18) is applied, at least with regard to
one long edge (3), in the form of a continuous adhesive strip with a protrusion (U)
over said long edge (3), while arriving on a first side of the sealing strip (1),
and that at least said protrusion (U) is covered by a further protective layer (7)
that arrives from the opposite side of the sealing strip (1).
14. Method according to claim 13, characterized in that the application of the adhesive strip (5) applied with a protrusion (U) on the one
side is performed together with the protective layer (9) while on the other side the
protective layer (7) is applied to the adhesive strip (5) already adhering to the
sealing strip (1).
15. Method according to one of the claims 14 or 15, characterized in that before the application of the adhesive strip (5) applied with a protrusion (U), a
crimping (12) is made in the backing strip (13) and assigned to said long edge (3)
and said crimping (12) is fixed by means of the adhesive strip (5, 5') applied with
said protrusion (U).
16. Use of a sealing strip (1) according to one of the claims 1 to 12, for sealing between
a wall and a window frame.
17. Use of a sealing strip (1) according to one of the claims 1 to 12, for sealing e.g.
between a wall and a construction part and further for bonding an additional object
to said component by means of the sealing strip (1).
1. Bande d'étanchéité pour l'étanchement, par exemple, entre un murage et un châssis
de fenêtre, la bande d'étanchéité comprenant une bande de support (13) ayant deux
bords longitudinaux (2, 3), avec une masse adhésive (4, 5, 5'), par exemple en forme
de bande autoadhésive et/ou en forme de masse de butyle recouverte d'une couche protectrice
(6, 7) destinée à être pelée pour l'usage, étant appliquée et affectée aux deux bords
longitudinaux (2, 3), une masse adhésive (4, 5, 5') étant disposée de telle façon
qu'elle enchevauche partiellement la bande de support (13) et qu'elle dépasse partiellement
le bord longitudinal (3), en formant une saillie ou un pli,
la bande d'étanchéité
caractérisée en ce que la partie saillante ou pliée de la largeur de la masse adhésive (4, 5, 5') présente
une adhérence active aussi au regard de la face opposée de la bande d'étanchéité et
en ce que
(i) la masse adhésive (5) formant la saillie est recouverte des deux côtés d'une couche
protectrice (7, 9) ou
(ii) la masse adhésive (5) formant le pli est recouverte des deux côtés d'une couche
protectrice (7, 9) et ce sur la largeur de la bande adhésive au côté de la bande d'étanchéité
(1) à laquelle est appliquée initialement la bande adhésive, d'une part, et sur la
largeur présentant une adhérence active au côté opposé, d'autre part.
2. Bande d'étanchéité (1) pour l'étanchement, par exemple, entre un murage et un châssis
de fenêtre, la bande d'étanchéité comprenant une bande de support (13) avec deux bords
longitudinaux (2, 3), une masse adhésive (5, 18), par exemple en forme de bande autoadhésive
et/ou en forme de masse de butyle recouverte d'une couche protectrice (6, 7) destinée
à être pelée pour l'usage, étant appliquée et affectée aux deux bords longitudinaux
(2, 3), caractérisée en ce que deux masses adhésives (5, 18) sont prévues des deux côtés de la bande de support
(13) et sont affectées au même bord longitudinal (3), les deux masses, en une section
transversale, étant opposées l'une à l'autre par rapport à la bande de support (13),
et une couche protectrice (7, 9) étant arrangée sur chacune des deux masses adhésives
(5, 18) opposées l'une à l'autre au bord longitudinal (3) dans la section transversale
de la bande d'étanchéité.
3. Bande d'étanchéité selon la revendication 1, caractérisée en ce que la masse adhésive (5) partiellement dépassant le bord longitudinal (3) s'étend, au
regard de sa largeur (B), non seulement sur une section affectée à une largeur non
pliée de la bande d'étanchéité (1) mais aussi sur une section (b) affectée à une largeur
pliée de la bande de support (13), un pli (12) de la bande de support (13) étant stabilisé
par la masse adhésive (5).
4. Bande d'étanchéité selon l'une des revendications 1 ou 3, caractérisée en ce que une arête de bord (11) de la bande d'étanchéité (1), dans l'état de fabrication non
installée, est formée seulement par la masse adhésive partiellement dépassant le bord
longitudinal (3) respectivement par les couches protectives (7, 9) associées.
5. Bande d'étanchéité selon la revendication 2, caractérisée en ce que les deux masses adhésives (5, 18) affectées au même bord longitudinal et opposées
l'une à l'autre par rapport à la bande de support (13) sont arrangées de telle façon
qu'elles dépassent le bord longitudinal (3) associé.
6. Bande d'étanchéité selon la revendication 5, caractérisée en ce que les masses adhésives (5, 5',18) arrangées sur le même bord longitudinal (3) et opposées
l'une à l'autre par rapport à la bande de support (13) sont indépendantes l'une de
l'autre.
7. Bande d'étanchéité selon la revendication 1, caractérisée en ce que la masse adhésive (5, 18) qui est arrangée de telle façon qu'elle enchevauche partiellement
la band de support (13) et qu'elle dépasse partiellement le bord longitudinal (3),
est adhérée, sur une partie de sa surface, contre soi-même.
8. Bande d'étanchéité selon l'une des revendications 2, 5 ou 6, caractérisée en ce que les deux masses adhésives (5, 18) sont adhérées, sur une partie de sa surface, contre
soi-même ou contre l'autre masse adhésive (5, 18).
9. Bande d'étanchéité selon la revendication 8, caractérisée en ce que les deux masses adhésives (5, 18) affectées au même bord longitudinal et dépassant
le bord longitudinal (3) associé sont adhérées, sur une partie de sa surface, l'une
contre l'autre.
10. Bande d'étanchéité selon l'une des revendications 2, 5 ou 8, caractérisée en ce qu'une au moins des deux masses adhésives (5, 18) affectées au même bord longitudinal
(3) est utilisée pour la stabilisation d'un plissage longitudinal (12) de la bande
d'étanchéité (1).
11. Bande d'étanchéité selon la revendication 7, caractérisée en ce que la masse adhésive (5) dépassant partiellement le bord longitudinal (3), dans une
section, est adhérée aussi à un côté opposé de la bande d'étanchéité (1).
12. Bande d'étanchéité selon l'une des revendications 1, 3, 4 ou 7, caractérisée en ce que la masse adhésive (5) dépassant partiellement le bord longitudinal (3), dans une
section, est adhérée contre soi-même et, dans autres sections, aussi au côté opposé
de la band d'étanchéité (1).
13. Procédé de fabrication d'une bande d'étanchéité (1) selon la revendication 1, pour
l'étanchement, par exemple, entre un murage et un châssis de fenêtre, la bande d'étanchéité
(1) comprenant une bande de support (13) ayant deux bords longitudinaux (2, 3), une
masse adhésive (4, 5, 5', 18), par exemple en forme de bande autoadhésive et/ou en
forme de masse de butyle recouverte d'une couche protectrice (6, 7) destinée à être
pelée pour l'usage, étant appliquée à chacun des deux bords longitudinaux (2, 3),
caractérisé en ce que l'une des deux masses adhésives (4, 5, 5', 18) est appliquée, de toute façon par
rapport à un bord longitudinal (3), en forme de bande adhésive continue avec une saillie
(U) sur ledit bord longitudinal (3), en arrivant du premier côté de la bande d'étanchéité
(1), et qu'au moins la saillie (U) est recouverte d'une autre couche protectrice (7)
arrivant du côté opposé de la band d'étanchéité (1).
14. Procédé selon la revendication 13, caractérisé en ce que, sur l'un côté, l'application de la bande adhésive (5) appliquée avec une saillie
(U) est faite en même temps avec la couche protectrice (9), tandis que la couche protectrice
(7), sur l'autre côté, est appliquée à la bande adhésive (5) déjà adhérée à la bande
d'étanchéité.
15. Procédé selon l'une des revendications 13 ou 14, caractérisée en ce qu'avant l'application de la bande adhésive (5) appliquée avec une saillie (U) on fait,
dans la bande de support (13), un plissage (12) affecté audit bord longitudinal (3),
et on fixe ledit plissage (12) par la bande adhésive (5, 5') appliquée avec une saillie
(U).
16. Utilisation d'une bande d'étanchéité selon l'une des revendications 1 à 12, pour l'étanchement
entre un murage et un châssis de fenêtre.
17. Utilisation d'une bande d'étanchéité selon l'une des revendications 1 à 12, pour l'étanchement,
par exemple, entre un murage et un élément de construction et aussi pour coller l'élément
de construction et un autre objet par le biais de la bande d'étanchéité (1).