[0001] Die Erfindung betrifft eine Walzbacke, insbesondere eine Flachwalzbacke, zum Formen
eines Schraubgewindes an einem Schraubenrohling, gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs
1. Eine solche Walzbacke weist eine Vielzahl von Nuten auf, wobei die Nuten im Querschnitt
jeweils zwei Flanken aufweisen.
[0002] Beim Walzen, insbesondere Flachbackenwalzen, von Gewindeprofilen wird von gegenüberliegenden
Nutenflanken im Bereich zwischen den Gewindegängen des Schraubenrohlings beidseitig
Material so lange gegeneinander aufgeschoben, bis das Gewindeprofil vollständig geformt
ist. Zu diesem Zweck ist beispielsweise aus der
EP 0 533 456 B1 eine Walzbacke bekannt. Bei der Walzbacke der der
EP 0 533 456 B1 sind in den Nuten zwei Flankenbereiche mit unterschiedlich grossen Profilwinkeln
überlagert, wobei das Höhenverhältnis der beiden Flankenbereiche entlang der der Nuten
variiert. Weitere Walzbacke mit zwei Flankenbereichen mit unterschiedlich grossen
Profilwinkeln sind aus der
DE 1 283 791 A und der
US 3,069,941 A bekannt.
[0003] Aufgrund der Abhängigkeiten zwischen dem geforderten Gewindeprofilwinkel der Schraube
und dem Profilwinkel im Umformbereich der Walzbacke kann bei bekannten Walzbacken
der Materialaufschub während des Walzens unter Umständen nicht optimal sein, was sich
in einer ungleichmässigen Werkzeugbelastung widerspiegeln kann. Hierdurch können unter
Umständen Werkzeugstandzeiten, Produktionsgeschwindigkeit und Gewindequalität negativ
beeinflusst werden, und es können unter Umständen vergleichsweise lange Walzbacken
erforderlich werden.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Walzbacke anzugeben, mit der bei besonders hoher
Zuverlässigkeit, besonders hoher Produktionsgeschwindigkeit und besonders niedrigem
Aufwand eine besonders gute Schraubenqualität erhalten werden kann.
[0005] Die Aufgabe wird erfindungsgemäss durch eine Walzbacke mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0006] Eine erfindungsgemässe Walzbacke ist dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil
der Nuten einen Umformbereich aufweist, in dem die Grösse eines von den Flanken eingeschlossenen
Profilwinkels längs der Nuten stetig abnimmt.
[0007] Ein Grundgedanke der Erfindung liegt darin, die Nuten mit einem variablen Profilwinkel
auszugestalten, der längs der Nuten gesehen, insbesondere vom Einlaufbereich der Nuten
zum Kalibrierbereich der Nuten hin, kontinuierlich abnimmt. Im Gegensatz beispielsweise
zu den Werkzeugen gemäss
EP 0 533 456 B1 und
DE 1 283 791 A, bei denen der Gewindegang des Rohlings zunächst mit einem ersten Winkel und im weiteren
Umformverlauf unmittelbar mit einem zweiten Winkel beaufschlagt wird, bei dem also
der Winkel der angreifenden Flanke am Werkstück unstetig, d.h. diskontinuierlich variiert,
ändert sich der Winkel der angreifenden Flanke nach der Erfindung kontinuierlich,
so dass erfindungsgemäss die Materialbeanspruchung der Flanke besonders gleichmässig
über den Umformprozess verteilt werden kann. Insbesondere kann durch die erfindungsgemässe
Art der Werkzeugauslegung erreicht werden, dass die Gewindevorstufen bereits frühzeitig
in der Nähe des Einlaufbereichs aufgebaut werden, so dass der hoch beanspruchte Kalibrierbereich
entlastet wird und somit die Standzeit der Werkzeuge erhöht wird. Darüber hinaus hat
sich gezeigt, dass bei Verwendung von erfindungsgemässen Walzbacken die Tiefe der
Schliessfalte zwischen den Materialwülsten, die von den benachbarten Stegen aufgeschoben
werden, durch verbesserten Materialaufschub reduziert sein kann, so dass die Qualität
des Gewindes erhöht ist. Schliesslich hat sich gezeigt, dass die Erfindung die Herstellung
von Schrauben mit grosser Schraubensteigung und gleichzeitig grosser Gewindeflankenhöhe
erlaubt, ohne dass die Werkzeuglänge nennenswert vergrössert werden muss, und ohne
dass die Produktionsgeschwindigkeit nennenswert leidet.
[0008] Beispielsweise kann der Profilwinkel α im Einlaufbereich 80° bis 120° betragen. Die
Grösse des Profilwinkels α ändert sich über den Umformbereich von grossen zu kleinen
Werten auf den Wert des gewünschten Gewindeprofils, d.h. vorzugsweise zu Werten zwischen
30° und 60°.
[0009] Die Nuten sind erfindungsgemäss in eine beispielsweise ebene Arbeitsoberfläche der
Walzbacke eingebracht. Die Nuten verlaufen dabei erfindungsgemäss zumindest annähernd
parallel zueinander. Zwischen den Nuten sind gewindeformende Stege ausgebildet. An
den Flanken der Nuten wird von den Stegen beidseitig Material des Werkstücks gegeneinander
aufgeschoben, bis das Gewindeprofil geformt ist. Die erfindungsgemässe Lehre, dass
die Grösse des Profilwinkels längs der Nuten stetig abnimmt, kann insbesondere beinhalten,
dass der Profilwinkel mit zunehmendem Weg längs der Nuten immer kleiner wird, wobei
diese Abnahme nicht sprunghaft, sondern kontinuierlich erfolgt.
[0010] In einer besonders einfachen Ausführung kann vorgesehen sein, dass im Umformbereich
die Grösse des Profilwinkels linear längs der Nuten abnimmt. Besonders bevorzugt ist
es, dass im Umformbereich die Grösse des Profilwinkels hyperbelförmig längs der Nuten
abnimmt. Demgemäss folgt der Profilwinkel einer vorgegebenen linearen bzw. hyperbelförmigen
Funktion, in welche der Weg längs der Nuten eingeht. Hierdurch kann die Gewindequalität
weiter gesteigert werden.
[0011] Ferner ist es vorteilhaft, dass im Umformbereich die Breite zumindest eines Teils
der Nuten längs der Nuten, vorzugsweise hyperbelförmig, variiert. Demgemäss folgt
die Breite einer vorgegebenen, vorzugsweise hyperbelförmigen Funktion, in welcher
der Weg längs der Nuten eingeht. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass im Umformbereich
die Breite zumindest eines Teils der Nuten längs der Nuten stetig abnimmt. Hierdurch
kann die Gewindequalität weiter gesteigert werden. Zweckmässigerweise variiert bei
zumindest einem Teil der Nuten sowohl der Profilwinkel als auch die Breite der Nuten
in der hier beschrieben Weise.
[0012] Eine weitere Verbesserung, insbesondere bei der Reduzierung der Schliessfaltentiefe,
kann dadurch erzielt werden, dass die Profiltiefe Z der Nuten an jeder Stelle des
Umformbereichs dem eingeschlossenen Volumen angepasst wird, wobei hier der unter Umständen
ein Einfluss der Bolzenlängung während des Walzens berücksichtigt werden muss.
[0013] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass zumindest ein
Teil der Nuten in zumindest einem Teil des Umformbereichs im Querschnitt einen Fussbereich
mit einem Fussbereichs-Profilwinkel und einen Kopfbereich mit einem Kopfbereichs-Profilwinkel
aufweist, wobei zweckmässigerweise der Fussbereichs-Profilwinkel zumindest bereichsweise
kleiner ist als der Kopfbereichs-Profilwinkel, und wobei vorzugsweise im Umformbereich
zumindest die Grösse des Fussbereichs-Profilwinkels längs der Nuten stetig abnimmt.
Gemäss dieser Ausführungsform wird der erfindungsgemässe Profilwinkel, hier als Fussbereichs-Profilwinkel
bezeichnet, im Bereich der Öffnung der Nut von einem Hilfswinkel überlagert, hier
als Kopfbereichs-Profilwinkel bezeichnet. Der Kopfbereichs-Profilwinkel, d.h. der
Hilfswinkel, kann längs der Nuten konstant oder variabel sein. Ein solcher Hilfswinkel
kann durch einen noch grösseren Anfangswinkel einen weiter verbesserten Materialfluss
in die Gewindeflanke hinein bewirken, z.B. um bei grossen Gewindesteigungen und grossen
Gewindeflankenhöhen eine besonders gute Gewindeausformung zu erzielen. Der Hilfswinkel
(Kopfbereichs-Profilwinkel) kann einer vorgegebenen Funktion folgen, deren Verlauf
abhängig vom Fussbereichs-Profilwinkel α definiert werden kann. Der Hilfswinkel (Kopfbereichs-Profilwinkel)
γ kann beispielsweise zwischen 100° und 140° liegen. Auch die Tiefe des Kopfbereichs
kann variabel über den Umformbereich ausgelegt werden. Geeignete Werte für die Tiefe
des Kopfbereichs können beispielsweise 0.1-1 mm sein.
[0014] Weiterhin ist es zweckmässig, dass ein Steigungswinkel ω zwischen den Nuten und der
Walzbackenlängsachse zumindest im Umformbereich längs der Nuten variiert. Demgemäss
folgt der Steigungswinkel einer vorgegebenen Funktion, in welcher der Weg längs der
Nuten eingeht. Diese Ausführungsform sieht vor, dass bei Schraubenprofilen, die geometrisch
bedingt eine relativ grosse Veränderung des Wälzkreises während des Walzens bewirken,
der Winkel zwischen den Nuten und der Walzbackenlängsachse nicht konstant verläuft,
sondern vorteilhafterweise an jeder Stelle dem tatsächlich vorhandenen Wälzkreis angepasst
wird, was einen nicht-konstanten Winkelverlauf mit sich bringt.
[0015] Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Formen eines Schraubgewindes an einem
Schraubenrohling, bei dem der Schraubenrohling mittels zumindest einer erfindungsgemässen
Walzbacke umgeformt wird und dabei das Schraubgewinde ausgebildet wird, sowie die
dabei hergestellte Schraube. Vorzugsweise wird der Schraubenrohling zwischen zwei
Walzbacken umgeformt.
[0016] Nach der Erfindung kann vorgesehen sein, sämtliche Parameter, welche die Geometrie
der Nuten bestimmen, variabel über den gesamten Umformbereich der Walzbacke auszulegen.
Die variablen Parameter zur Auslegung der keilförmigen Nuten können insbesondere sein:
α (Profilwinkel), a (Nutbreite) und Z (Nuttiefe). Die Anfangswerte der Parameter werden
je nach Anforderung an das gewünschte Gewindeprofil definiert und folgen über dem
gesamten Umformbereich einer definierten, zweckmässigweise stetigen, Funktion, vorzugsweise
unter Berücksichtigung der Volumenkonstanz. Am Ende des Umformbereichs und/oder im
Kalibrierbereich entsprechen die Parameter dem gewünschten Gewindeprofil. Der Profilwinkel
α und die Nutbreite a folgen vorzugsweise einer hyperbelförmigen Funktion, die abhängig
von den Anforderungen an das gewünschte Gewindeprofil definiert werden kann. Abhängig
von der Auslegung des Profilwinkels α und der Nutbreite a wird die Nuttiefe Z definiert.
Durch die variable Auslegung des Profilwinkels α und der Nutbreite a über den Umformbereich
ist es möglich, einen optimalen Materialaufschub je nach Anforderung an das gewünschte
Gewindeprofil zu generieren.
[0017] Zusätzlich können die Nuten im Umformbereich mit einem variablen Steigungswinkel
ω zur Werkzeuglängsachse ausgelegt werden. Insbesondere bei Gewindeprofilen mit grosser
Gewindesteigung und grosser Gewindeflankenhöhe, welche geometrisch bedingt eine relativ
grosse Veränderung des Wälzkreises während des Walzens bewirken, ist es durch die
variable Auslegung des Steigungswinkels zur Werkzeuglängsachse möglich, den Materialaufschub
in die Gewindeflanke zu optimieren.
[0018] Die erfindungsgemäss variable Auslegung der Profilparameter bietet einerseits mehr
Möglichkeiten bei der Herstellung von Schraubgewinden mit grosser Gewindesteigung
und gleichzeitig grosser Gewindeflankenhöhe, ohne die Werkzeuglänge bzw. den Umformbereich
zu vergrössern, und andererseits eine Entlastung des Umformbereichs in der Nähe des
Kalibrierbereichs, was zu einer Erhöhung der Werkzeugstandzeiten beiträgt. Damit vergrössern
sich die herstelltechnischen Möglichkeiten auf vorhandenen Kapazitäten, wobei die
Produktionsgeschwindigkeit auf höherem Niveau gehalten werden kann.
[0019] Die Erfindung wird nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele näher erläutert,
die schematisch in den beiliegenden Figuren dargestellt sind. In den Figuren zeigen
schematisch:
- Figur 1:
- eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Walzbacke mit
Nuten;
- Figur 2:
- den Querschnittsverlauf einer Nut aus Figur 1;
- Figur 3:
- den Querschnittsverlauf einer Nut einer Walzbacke gemäss einem weiteren Ausführungsbeispiel;
und
- Figur 4:
- den Querschnitt einer Nut einer Walzbacke gemäss einem weiteren Ausführungsbeispiel.
[0020] Ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Walzbacke ist in Figur 1
dargestellt. Die dargestellte Walzbacke 1 ist als Flachwalzbacke ausgebildet und weist
als solche eine ebene Arbeitsfläche 3 auf. Zur Durchführung anderer Walzverfahren
kann die Arbeitsfläche 3 grundsätzlich auch gekrümmt ausgebildet sein. In die Arbeitsfläche
3 ist eine Vielzahl von zumindest annähernd parallel verlaufenden, gewindeformenden
Nuten 10 eingebracht, die unter einem Winkel ω zur Walzbackenlängsachse 5 verlaufen.
[0021] In einer nicht dargestellten Weiterbildung kann der Steigungswinkel ω in Längsrichtung
15 der Nuten 10 variabel sein, womit einer Veränderung des Wälzkreises Rechnung getragen
werden kann.
[0022] Figur 2 zeigt den Verlauf des Querschnitts einer Nut 10 aus Figur 1 in Längsrichtung
15 der Nut 10, wobei die Ansicht links unten in Figur 2 die Nut 10 am Schnitt A-A
aus Figur 1 zeigt, und die Ansicht rechts oben in Figur 2 die Nut 10 am Schnitt B-B
aus Figur 1. Demgemäss sind in Figur 1 die dem Schnitt A-A zugeordneten Variablen
mit dem Index "A" und die dem Schnitt "B-B" zugeordneten Variablen mit dem Index "B"
bezeichnet. Der Querschnitt der Nut 10 ist in Figur 2 schraffiert dargestellt, und
der Verlauf der Nut zwischen den Schnitten A-A und B-B ergibt sich aus den Punktlinien,
welche die Schnitte in Figur 2 verbinden.
[0023] Wie Figur 2 zeigt, ändern sich entlang der Längsrichtung 15 der Nut 10 der Profilwinkel
α zwischen den beiden Flanken 11 und 12, die Nuttiefe Z, die nutöffnungsseitige Nutbreite
a und die nutbodenseitige Nutbreite b, und zwar nehmen α, a und b vom Einlaufbereich,
der sich in der Nähe des Schnitts A-A befindet, zum Kalibrierbereich, der sich in
der Nähe des Schnitts B-B befindet, stetig ab, während Z zunimmt.
[0024] Weitere mögliche Querschnittsverläufe der Nut 10 sind in Figur 3 in einer Darstellung
analog Figur 2 gezeigt, wobei eine erste Alternative mit punktierten Linien und eine
zweite Alternative mit strichpunktierten Linien dargestellt ist. Gemäss den Ausführungsbeispielen
der Figur 2 folgt der Profilwinkel α einer hyperbolischen Funktion.
[0025] Ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Nutquerschnitts ist in Figur 4 dargestellt.
Gemäss dem Ausführungsbeispiel der Figur 4 kann im Nutquerschnitt ein nutbodenseitiger
Fussbereich 22 und ein nutöffnungsseitiger Kopfbereich 21 unterschieden werden, in
denen unterschiedliche Profilwinkel α bzw. γ zwischen den Flanken 11 und 12 gegeben
sind. Es wird somit ein Hilfswinkel γ implementiert, der eine noch schonendere Umformung
ermöglicht.
1. Walzbacke (1) zum Formen eines Schraubgewindes an einem Schraubenrohling, mit einer
Vielzahl von Nuten (10), wobei die Nuten (10) im Querschnitt jeweils zwei Flanken
(11, 12) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest ein Teil der Nuten (10) einen Umformbereich aufweist, in dem die Grösse
eines von den Flanken (11, 12) eingeschlossenen Profilwinkels (α) längs der Nuten
(10) stetig abnimmt.
2. Walzbacke (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Umformbereich die Grösse des Profilwinkels (α) hyperbelförmig längs der Nuten
(10) abnimmt.
3. Walzbacke (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Umformbereich die Breite (a) zumindest eines Teils der Nuten (10) längs der Nuten
(10) stetig abnimmt.
4. Walzbacke (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest ein Teil der Nuten (10) in zumindest einem Teil des Umformbereichs im Querschnitt
einen Fussbereich (22) mit einem Fussbereichs-Profilwinkel (α) und einen Kopfbereich
(21) mit einem Kopfbereichs-Profilwinkel (γ) aufweist, wobei der Fussbereichs-Profilwinkel
(γ) kleiner ist als der Kopfbereichs-Profilwinkel (γ), und wobei im Umformbereich
zumindest die Grösse des Fussbereichs-Profilwinkels (α) längs der Nuten (10) stetig
abnimmt.
5. Walzbacke (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Steigungswinkel (ω) zwischen den Nuten (10) und der Walzbackenlängsachse (5)
zumindest im Umformbereich längs der Nuten (10) variiert.
6. Verfahren zum Formen eines Schraubgewindes an einem Schraubenrohling, bei dem der
Schraubenrohling mittels zumindest einer Walzbacke (1) nach einem der vorstehenden
Ansprüche umgeformt wird und dabei das Schraubgewinde ausgebildet wird.
7. Schraube, hergestellt in einem Verfahren nach Anspruch 6.