[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Befestigung einer flexiblen Garnitur
in Form eines Garniturstreifens an einem Deckelstab eines Wanderdeckels. Der Deckelstab
weist einen Deckelfuss mit einer Garnituraufnahmefläche und einen über dem Deckelfuss
liegenden Steg auf. Der Garniturstreifen wird am Deckelfuss mit mindestens zwei Clips
befestigt.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind verschiedene Ausführungen von Vorrichtungen zur Befestigung
von Garniturstreifen an Wanderdeckeln bekannt. Die
SU 1 745 782 offenbart eine Vorrichtung, in welche der Garniturstreifen und der Deckelstab eingelegt
werden. Dabei liegt der Deckelstab auf dem Garniturstreifen auf und der Garniturstreifen
ist auf zwei Platten abgestützt. Die beiden Platten sind so angeordnet, dass der Garniturstreifen
nur mit den äusseren Rändern aufliegt, welche keine Bestückung mit einer Garnitur
aufweisen. Der Deckelstab und der Garniturstreifen werden in der Vorrichtung festgehalten
und die Clips mit Pressstempeln von beiden Seiten an den Deckelfuss angeformt. Dabei
werden die Pressstempel mit Federkraft auf den Deckelfuss hinunter gedrückt. Die Pressstempel
sind beweglich gelagert und in ihrem dem Deckelfuss zugewandten Ende derart geformt,
dass die eingepressten Clips den Deckelfuss mit mehr als einem rechten Winkel umschlingen
können.
[0003] Die Nachteile der Vorrichtung bestehen in der aufwändigen Konstruktion der Pressstempel.
Ebenfalls besteht die Gefahr einer ungleichmässigen Fahrweise der Presstempel aufgrund
der notwendigen Beweglichkeit senkrecht zur Bewegungsrichtung gegen den Deckelfuss
um eine Biegung der Clips von mehr als 90° zu erreichen.
[0004] In der
WO2009/067821 wird eine Vorrichtung zur Befestigung von Garniturstreifen an Wanderdeckeln offenbart,
welche elastische Pressstempel verwendet. Dies wird dadurch ermöglicht, dass die Clips
weniger als 90° umgebogen werden müssen. Um eine gleichmässige Bewegung der Pressstempel
zu erreichen, wird die Verwendung eines Linearantriebes vorgeschlagen. Da jedoch Wanderdeckel
bis zu einer Länge von 1,50 Meter mit Garniturstreifen zu versehen sind und entsprechend
auch die Presstempel eine derartige Länge aufweisen, ist die Verwendung von Linearantrieben
konstruktiv aufwändig und kostenintensiv.
[0005] Es ist die Aufgabe der Erfindung die Nachteile des Standes der Technik zu beheben
und eine Vorrichtung zu schaffen, welche eine gleichmässige Bewegung der Pressstempel
über die gesamte Länge ermöglicht.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es eine Vorrichtung zu schaffen, welche es
ermöglicht flexible Garnituren an Deckelstäben verschiedener Baulängen zu befestigen.
[0006] Die Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des unabhängigen
Anspruchs.
Zur Lösung der Aufgabe wird eine Vorrichtung vorgeschlagen zur Befestigung einer flexiblen
Garnitur in Form eines Garniturstreifens an einem Deckelstab eines Wanderdeckels.
Der Deckelstab hat einen Deckelfuss mit einer Garnituraufnahmefläche und einem über
dem Deckelfuss liegenden Steg. Am Garniturstreifen sind mindestens zwei Clips vorgesehen.
Die Vorrichtung umfasst Mittel um den Deckelstab und den Garniturstreifen aufzunehmen
und festzuhalten. Die Vorrichtung umfasst zudem Presstempel, die quer zur Längsrichtung
des Deckelstabes und von beiden Seiten parallel zu der Garnituraufnahmefläche des
Deckelstabes geführt bewegbar sind. Durch die Bewegung der Pressstempel wird ein Anformen
der Clips an den Deckelfuss bewirkt. Die Pressstempel weisen einen Antrieb mit Pressionsschläuchen
auf.
[0007] Der Deckelstab und der Garniturstreifen werden in die Vorrichtung eingelegt. Die
Clips zur Befestigung der Garniturstreifen am Deckelfuss sind dabei bereits entlang
der Längsseiten des Garniturstreifens an diesem befestigt. Für die Auflage des Garniturstreifens
ist in der Vorrichtung ein Aufnahmemittel vorgesehen, welches über seine gesamte Länge
in der Mitte eine Vertiefung aufweist. Der Garniturstreifen liegt auf den Clips auf
dem Aufnahmemittel lauf, wobei die Garnitur in der Vertiefung Platz findet. Der Deckelstab
befindet sich über dem Garniturstreifen und liegt mit der Garnituraufnahmefläche auf
dem Garniturstreifen auf. Der Deckelstab wird über den Steg auf den Garniturstreifen
und damit gegen das Aufnahmemittel gepresst und festgehalten. Die dazu notwendige
Presskraft wird vorteilhafterweise über einen Pressionsschlauch erzeugt. Baugleiche
Pressionsschläuche werden als Antrieb für die Pressstempel eingesetzt. Die Bewegung
der Pressstempel erfolgt geführt. Die Führung der Bewegung kann durch eine entsprechende
Anordnung von Rippen am Deckefuss erfolgen. Es ist auch denkbar, dass eine Führung
der Pressstempel durch geeignete Mittel in der Vorrichtung selbst erfolgt, beispielsweise
durch Schienen oder Stangen, welche eine Bewegung des Pressstempels aus einer parallel
zur Garnituraufnahmefläche liegenden Ebene verhindern.
Ein Pressionsschlauch ist ein flexibles Gebilde, beispielsweise ein Gewebe oder eine
verstärkte Kunststofffolie, welches in einem Gehäuse angeordnet ist. Der Pressionsschlauch
wird mit einem Druckmedium gefüllt und unter einen bestimmten Überdruck gesetzt. Als
Druckmedium eignet sich Druckluft oder eine hydraulische Flüssigkeit. Durch die Druckbeaufschlagung
dehnt sich der Pressionsschlauch aus, bis er die Grösse seines Gehäuses erreicht.
Werden durch die Gehäusewand Kolbenstangen eingeführt, werden diese durch den Pressionsschlauch
nach aussen geschoben. In einer vorteilhaften Ausführung werden die Pressstempel als
Kolbenstangen genutzt, wodurch der Pressionsschlauch auf der gesamten Länge der Presstempel
wirkt.
[0008] In einer weiteren Ausführungsform ist zwischen dem Pressionsschlauch und dem Presstempel
ein Kolben vorgesehen. Durch den Kolben kann eine grössere Angriffsfläche für den
Pressionsschlauch vorgesehen werden. Dabei kann der Durchgang durch das Gehäuse zur
Verbindung zwischen Kolben und Presstempel als ein schmaler Schlitz oder einzelne
Durchgangslöcher gebildet werden. Unabhängig von der Ausführung dieser Verbindung
können sich die Presstempel oder der Kolben über die gesamte Länge des Deckelstabes
erstrecken. Bedingt dadurch, dass nur der Pressionsschlauch unter einem erhöhten Innendruck
steht, können die Durchgänge durch das Gehäuse ohne aufwändige Dichtungen ausgeführt
sein.
[0009] Vorteilhafterweise wird der Pressionsschlauch mit Druckluft betrieben. Wird der Pressionsschlauch
aus einem elastischen Material hergestellt und an der dem Presstempel abgewandten
Wand des Gehäuses auf der einen Seite und am Pressstempel auf der gegenüberliegenden
Seite befestigt, ergibt sich eine Rückwärtsbewegung des Presstempels bei Entlastung
des Pressionsschlauches. Durch die Elastizität des Pressionsschlauches wird dieser
bei Druckbeaufschlagung gedehnt und zieht sich bei Druckentlastung auf seine ursprüngliche
Grösse zusammen. Die Rückstellung kann aber auch durch Federkraft oder andere geeignete
Antriebsmittel erreicht werden.
[0010] In einer weiteren Ausführungsform kann die Vorrichtung in ihrer Länge in Sektionen
geteilt sein. Dabei sind die Mittel zum Festhalten des Deckelstabes wie auch die Presstempel
und Pressionsschläuche in Sektionen unterteilt. Dadurch wird es möglich Deckelstäbe
mit unterschiedlicher Länge zu bearbeiten.
[0011] Die Mittel zur Aufnahme des Deckelstabes und des Garniturstreifens umfassen eine
Auflagefläche, welche sich über die gesamte Länge des Deckelstabes erstreckt. Deckelstäbe
werden mit einer bestimmten Linearität gefertigt. Kurze Deckelstäbe werden in der
Regel möglichst geradlinig ausgeführt, sodass sich eine Garnituraufnahmefläche in
einer Ebene ergibt. Längere Deckelstäbe, beispielsweise über einen Meter, werden mit
einer konkaven Garnituraufnahmefläche hergestellt. Die Garnituraufnahmefläche beschreibt
über die Länge des Deckels gesehen einen Bogen. Damit beim Festhalten des Deckelstabes
in der Vorrichtung ein konkav gefertigter Deckelstab nicht flach gedrückt und damit
der Garniturstreifen an einem Deckelstab befestigt wird, welcher unter Spannung steht,
ist die Linearität der Auflagefläche in Längsrichtung des Deckelstabes verstellbar.
[0012] In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Mittel zu Aufnahme des Deckelstabes
an seinen beiden Enden in der Vorrichtung fixiert. In einem bestimmten Abstand von
der Auflagefläche sind die beiden Enden mit einem Spannmittel verbunden. Durch Zusammenziehen
der beiden Enden mit Hilfe des Spannmittels wird die Linearität der Auflagefläche
verändert. Die Auflagefläche wird konvex, sodass ein entsprechend konkav gefertigter
Deckelstab auf seiner gesamten Länge auf dem Garniturstreifen und damit auf der Auflagefläche
aufliegt. Beim anschliessenden Festhalten des Deckelstabes wird dieser nicht verformt.
Es sind auch Spannmittel denkbar, welche nicht die beiden Enden miteinander verbinden,
sondern das Mittel zur Auflage des Deckelstabes in dessen Mitte anheben. Geeignete
Spannmittel sind aus dem Stand der Technik bekannt, beispielsweise Zugstangen oder
Federn.
[0013] Durch die Stellung des Spannmittels kann die eingestellte Linearität der Auflagefläche
angezeigt werden. Aufgrund der verschiedenen aus dem Stand der Technik bekannten Deckelstabkonstruktionen
ist eine Verstellung der Linearität von 0 bis 0,2 mm vorteilhaft.
[0014] Die Vorrichtung ist allseitig mit einer Verschalung versehen. Auf der Stirnseite
sind Aussparungen vorgesehen. Durch diese Aussparungen können der Deckelstab und der
Garniturstreifen in die Vorrichtung eingeschoben werden. Der Vorteil dieser Bauweise
ist, dass die Mittel zum Festhalten des Deckelstabes beim Lade- oder Entladevorgang
nicht beiseite geschwenkt werden müssen.
[0015] Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer beispielhaften Ausführungsform erklärt
und durch Zeichnungen näher erläutert.
- Figur 1
- Schematische Darstellung einer Ausführungsform der Vorrichtung
- Figur 2
- Schematische Darstellung einer Ausführungsform für die Anformung der Clips in Vergrösserung
- Figur 3
- Schematische Darstellung einer Ausführungsform eines Aufnahmemittels zur Auflage des
Deckelstabes und des Garniturstreifens
- Figur 4a, 4b
- Schematische Schnittdarstellung zweier Ausführungsformen des Aufnahmemittels an der
Position X-X in der Figur 3
[0016] In Figur 1 ist die Vorrichtung in einer Ausführungsform nach der Erfindung schematisch
dargestellt. Der Deckelstab 1 und die flexible Garnitur 2, respektive der Garniturstreifen
2 sind in die Vorrichtung eingelegt und auf einem Aufnahmemittel 3 positioniert. Der
Deckelstab 1 besteht aus einem Deckelfuss 4 und einem darüber angeordneten Steg 5.
Der Deckelfuss 4 liegt mit der Garnituraufnahmefläche auf dem Garniturstreifen 2 auf.
Der Garniturstreifen 2 wiederum liegt mit den daran befestigten Clips 11 auf dem Aufnahmemittel
3 auf. Der Deckelstab 1 wird über den Garniturstreifen 2 und dessen Clips 11 auf dem
Aufnahmemittel 3 festgehalten durch den Stempel 6. Der Stempel 6 wird durch den unter
Druck stehenden Pressionsschlauch 7 gegen den Steg 5 des Deckelstabs 1 gedrückt. Der
Pressionsschlauch 7 ist dabei in einem Gehäuse 8 gehalten und drückt über den Kolben
9 den Stempel 6 auf den Deckelstab 1. Figur 1 zeigt den Presstempel 10 nach der Anformung
des Clips 11 an den Deckelfuss 4. Der Pressstempel 10 wird von einem Pressionsschlauch
12 über einen Kolben 13 angetrieben. Der Pressionsschlauch 12 ist in entlasteter Form
dargestellt. Wird der Pressionsschlauch 12 mit Druckluft beaufschlagt, schiebt der
Pressionsschlauch 12 aufgrund seiner Ausdehnung den Kolben 13 in Richtung des Deckelstabs
1. Die Verbindung 14 zwischen dem Kolben 13 und dem Presstempel 10 ist durch das Gehäuse
15 geführt, in welchem der Pressionsschlauch 12 gehalten ist. Die Verbindung 14 kann
an mehreren Punkten durch Verbindungslöcher oder auf der gesamten Länge des Deckelstabs
1 durch einen Schlitz im Gehäuse 15 ausgeführt sein.
[0017] In Figur 2 ist die Anformung des Clips 11 an den Deckelfuss 4 durch den Presstempel
10 vergrössert dargestellt. Der Deckelstab 1 liegt auf dem Garniturstreifen 2 auf,
welcher seinerseits über die daran befestigten Clips 11 auf dem Aufnahmemittel 3 aufliegt.
Das Aufnahmemittel 3 ist mit einer Vertiefung 20 für die Garnitur respektive dessen
Nadeln versehen. Der Pressstempel 10 wird durch den Pressionsschlauch (siehe Figur
1) gegen den Deckelfuss 4 gedrückt. Der Pressstempel 10 ist mit einer elastischen
Spitze 21 versehen, welche sich an die Form des Deckelfusses 4 angepasst und eine
Anformung des Clips 11 an die Kontur des Deckelfusses 4 ermöglicht.
[0018] Figur 3 zeigt in schematischer Darstellung eine Ausführungsform des Mittels zur Aufnahme
des Deckelstabes und des Garniturstreifens in der Vorrichtung. In Figur 3 ist ein
Aufnahmemittel 3 über die Länge eines Deckelstabes dargestellt. Die beiden Enden 28,
29 des Aufnahmemittels 3 sind durch ein Spannmittel 30 verbunden. Das Spannmittel
30 ist in einem Abstand I zur Auflagefläche 33, auf welcher die Clips des Garniturstreifens
aufliegen, angeordnet. Dadurch bewirkt ein Zusammenziehen des Spannmittels 30 in Pfeilrichtung,
dass das Aufnahmemittel 3 gebogen wird. Die Auflagefläche 33 erhält eine konvexe Form
entsprechend der gestrichelten Linie 31. Die Überhöhung h in der Mitte des Aufnahmemittels
3 ist ein Mass für die Linearität des Aufnahmemittels 3. Bei einer geradlinigen Auflagefläche
33 ist die Überhöhung h Null. Durch das Spannmittel 30 kann eine Überhöhung h von
0,2 mm oder mehr erreicht werden, abhängig von der Bauart und Elastizität des Aufnahmemittels
3.
[0019] Figur 4a und 4b zeigen in schematischer Schnittdarstellung zwei Ausführungsformen
des Aufnahmemittels 3 an der Position X-X in der Figur 3.
In Figur 4a ist die Auflagefläche 33 unterbrochen durch die Vertiefung 20. In der
Vertiefung 20 findet die Garnitur Platz, währenddessen die Clips auf den beidseitig
der Vertiefung 20 angeordneten Auflageflächen 33 abgestützt werden. Die Auflageflächen
33 können auch als Balken ausgeführt sein, welche nur an den beiden Enden 28, 29 miteinander
verbunden sind, wie dies in Figur 4b dargestellt ist. Die Befestigungsmöglichkeit
für die Befestigung des Spannmittels 30 ist nicht dargestellt. Als Spannmittel 30
können Zugstangen oder Federn eingesetzt werden. Bei einer Ausführung nach Figur 4b
sind geringere Spannkräfte notwendig als bei einer Ausführung nach Figur 4a um eine
gleich grosse Überhöhung h zu erreichen.
Legende
[0020]
- 1
- Deckelstab
- 2
- Garniturstreifen
- 3
- Aufnahmemittel
- 4
- Deckelfuss
- 5
- Steg
- 6
- Stempel
- 7
- Pressionsschlauch
- 8
- Gehäuse
- 9
- Kolben
- 10
- Pressstempel
- 11
- Clips
- 12
- Pressionsschlauch
- 13
- Kolben
- 14
- Verbindung
- 15
- Gehäuse
- 20
- Vertiefung
- 21
- Spitze des Pressstempels
- 28, 29
- Enden des Aufnahmemittels
- 30
- Spannmittel
- 31
- gebogene Auflagefläche
- 33
- Auflagefläche
1. Vorrichtung zur Befestigung einer flexiblen Garnitur in Form eines Garniturstreifens
(2) an einem Deckelstab (1) eines Wanderdeckels, wobei der Deckelstab (1) einen Deckelfuss
(4) mit einer Garnituraufnahmefläche und einen über dem Deckelfuss (4) liegenden Steg
(5) aufweist und am Garniturstreifen (2) mindestens zwei Clips (11) vorgesehen sind,
die Vorrichtung umfasst Mittel um den Deckelstab (1) und den Garniturstreifen (2)
aufzunehmen und festzuhalten, und Presstempel (10), die quer zur Längsrichtung des
Deckstabes (1), und von beiden Seiten parallel zu der Garnituraufnahmefläche des Deckelstabes
(1), geführt bewegbar sind und durch die Bewegung ein Anformen der Clips (11) an den
Deckelfluss (4) bewirken, dadurch gekennzeichnet, dass die Presstempel (10) einen Antrieb mit Pressionsschläuchen (12) aufweisen und dass
die Mittel zur Aufnahme des Deckelstabes (1) eine Auflagefläche (33) umfassen, die
in ihrer Linearität (h) in Längsrichtung des Deckelstabes (1) verstellbar ist und
dass zur Verstellung der Linearität (h) der Auflagefläche (33) Spannmittel (30) vorgesehen
sind..
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel zum Festhalten des Deckelstabes (1) einen Pressionsschlauch (12) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Pressionsschlauch (12) mit Druckluft betrieben ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Pressionsschlauch (12) und Presstempel (10) ein Kolben (13) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Pressionsschlauch (12) über die Länge der Vorrichtung in mehrere Sektionen unterteilt
ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzeige der Linearität (h) der Auflagefläche (33) vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellung der Linearität (h) in einem Bereich von 0 bis 0,2 mm ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine allseitige Verschalung aufweist, wobei in einer Stirnseite Aussparungen
zur Aufnahme des Deckelstabes (1) und des Garniturstreifens (2) vorgesehen sind.