(19)
(11) EP 2 177 285 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
26.09.2012  Patentblatt  2012/39

(21) Anmeldenummer: 09011347.3

(22) Anmeldetag:  03.09.2009
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B21D 5/08(2006.01)

(54)

Vorrichtung zum Rollformen von Blech

Device for sheet metal roll forming

Dispositif de formage de tôle par enroulement


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 20.10.2008 DE 202008013876 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
21.04.2010  Patentblatt  2010/16

(73) Patentinhaber: Walter Möck GmbH
72820 Sonnenbühl (DE)

(72) Erfinder:
  • Möck, Walter
    72820 Sonnenbühl (DE)

(74) Vertreter: Kohler Schmid Möbus 
Patentanwälte Kaiserstrasse 85
72764 Reutlingen
72764 Reutlingen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A2- 0 350 882
WO-A1-2006/115447
WO-A1-02/43886
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Rollformen von Blech, insbesondere zur Herstellung gerader oder konischer Blechteile als Dach- und/oder Wandverkleidungselemente, mit beiderseits eines Transportweges des zu bearbeitenden Blechs durch die Maschine angeordneten Reihen von Paaren von Formrollen, von denen jeweils eine der Formrollen das Blech von oben und eine von unten beaufschlagen und dadurch formen, wobei die Reihen von Formrollen in ihrem gegenseitigen Abstand verstellbar und bezüglich der Transportrichtung des Blechs im Winkel verstellbar sind.

    [0002] Insbesondere zum Eindecken von Dächern werden Bleche verwendet, die an ihren Seitenrändern mit Falzen versehen sind, an denen sie mit benachbarten Blechen verbunden und an der Dachunterkonstruktion befestigt werden. Zur Herstellung dieser Falze, die unterschiedliche Querschnittprofile aufweisen können, werden die eingangs erwähnten Vorrichtungen zum Rollformen der Seitenränder der Bleche eingesetzt. Zur Eindeckung von Sattel- oder Pultdächern werden dazu rechteckige Bleche an den Seitenrändern rollgeformt. Dächer von Gebäuden, deren Grundriss bogenförmige Elemente aufweist, also beispielsweise Türme oder Hallen mit ovalem Grundriss, benötigen dagegen konische Blechzuschnitte zu ihrer Eindeckung.

    [0003] Es sind daher bereits Rollformer bekannt, mit denen sowohl rechteckige als auch konische Bleche an den Seitenrändern profiliert werden können. Bei Maschinen, die ausschließlich dafür gedacht sind, bereits zugeschnittene Blechtafeln zu verarbeiten, sind in der Regel keine Längsschneideinrichtungen vorgesehen, mit denen die Seitenränder des Blechs beschnitten werden könnten, da dies bei bereits zugeschnittenen Blechtafeln nicht mehr erforderlich ist. Bei Anlagen, die auch eine Bearbeitung einer von einem Coil abgezogenen Blechbahn ermöglichen, sind dagegen solche Längsschneideinrichtungen vorgesehen, damit die gewünschte konische Form des Blechs erzeugt werden kann. Bei den bekannten Anlagen dieser Art sind die Längsschneideinrichtungen dazu zusammen mit mindestens dem ersten Formrollenpaar auf einem gemeinsamen Träger angeordnet und können daher ausschließlich zusammen mit diesen Formrollen bewegt werden.

    [0004] Die WO 02/43886 A1 offenbart eine Rollform-Profiliermaschine zur Bearbeitung von Blechen. Die bekannte Rollform-Profiliermaschine weist mehrere Reihen von Formrollen auf, die auf Trägern angeordnet sind. An zwei ersten Trägern sind dabei Längsschneideinrichtungen vorgesehen, deren Winkel in Längsrichtung der Rollform-Profiliermaschine zusammen mit den ersten Trägern verstellt werden können.

    [0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Rollformer der eingangs genannten Art dahin gehend zu verbessern, dass sie auch bei Verwendung von problematischem Blechmaterial eine fehlerfreie Herstellung der Seitenfalze der Blechteile ermöglichen.

    [0006] Die Aufgabe wird gelöst mit einer Vorrichtung zum Rollformen von Blech, insbesondere zur Herstellung gerader oder konischer Blechteile als Dach- und/oder Wandverkleidungselemente, mit beiderseits eines Transportweges des zu bearbeitenden Blechs durch die Maschine angeordneten Reihen von Paaren von Formrollen, von denen jeweils eine der Formrollen das Blech von oben und eine von unten beaufschlagen und dadurch formen, wobei die Reihen von Formrollen in ihrem gegenseitigen Abstand verstellbar und bezüglich der Transportrichtung des Blechs im Winkel verstellbar sind, wobei den Reihen von Paaren von Formrollen vorgeschaltet beiderseits des Transportweges des Blechs eine Längsschneideinrichtung für das Blech angeordnet ist, ddie dadurch gekennzeichnet ist, den die Längsschneideinrichtungen unabhängig von den Reihen von Paaren von Formrollen in ihrem gegenseitigen Abstand verstellbar und im Winkel gegenüber der Transportrichtung des Blechs einstellbar sind.

    [0007] Je nach verwendetem Material, Wandstärke und Qualität des Blechs lässt sich dieses unterschiedlich leicht rollformen, da die oben genannten Faktoren die so genannte Fließfähigkeit des Blechs beeinflussen. Dabei können die Eigenschaften des Blechs bei einer von einem Coil abgezogenen Blechbahn über deren Länge variieren. Bei den bekannten Anlagen, bei denen keine individuelle Feststellung der Längsschneideinrichtungen möglich ist, sind daher bei Verwendung von problematischem Ausgangsmaterial für die Blechteile Fehler bei der Herstellung der Seitenfalze aufgetreten. Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung können solche Probleme zumindest teilweise ausgeglichen werden, indem beispielsweise ein Blech mit schlechten Fließeigenschaften mit einem geringen Übermaß zugeschnitten den Formrollenpaaren zugeführt wird. Ein Verändern des Beschneidens der Seitenränder des Blechs ist dabei auch noch während der Produktion möglich. Aber auch der Anstellwinkel der Längsschneideinrichtungen kann mithilfe einer entsprechenden Sensoreinrichtung sehr viel präziser auf den Anstellwinkel der Formrollen eingestellt werden, als dies bei den bekannten Anlagen möglich ist. Auch eine leichte Abweichung des Anstellwinkels der Längsschneideinrichtungen vom Anstellwinkel der Formrollen kann in bestimmten Fällen erwünscht sein und lässt sich bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung einstellen.

    [0008] Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Längsschneideinrichtungen jeweils auf einem Träger angeordnet, wobei die Träger symmetrisch und/oder asymmetrisch zur Mittellinie des Transportweges durch eine Antriebseinrichtung, die unabhängig von der oder den Antriebseinrichtungen für die Paare von Formrollen ansteuerbar ist, bewegbar sind. Bei einer symmetrischen Verstellung der Längsschneideinrichtungen zur Mittellinie des Transportweges entstehen gleichschenklige konische Bleche. Eine asymmetrische Verstellung ermöglicht die Herstellung von Blechen mit in unterschiedlichen Winkeln geneigten Seitenrändern. Es können auch ein Seitenrand des hergestellten Blechteils gerade und der andere geneigt sein. Durch die völlig unabhängige Ansteuerbarkeit der Träger mit den Längsschneideinrichtungen können diese auch vollständig aus dem Transportweg des Blechs heraus bewegt werden, was die Zuführung von bereits zugeschnittenen Blechtafeln zu den Formrollen erleichtert.

    [0009] Die Längsschneideinrichtungen können dabei in an sich bekannter Weise von Paaren von Schneidrollen gebildet sein.

    [0010] Für die weitere Ausgestaltung der Vorrichtung sind verschiedene Varianten möglich. So können entweder alle Paare von Formrollen einer Reihe auf einem gemeinsamen Träger angeordnet sein oder es können mehrere Träger vorgesehen sein, die jeweils ein Paar oder mehrere Paare von Formrollen tragen. Sind die Formrollenpaare einer Reihe auf mehrere Träger verteilt, so können nicht nur konische Bleche, sondern auch Bleche mit sich nicht kontinuierlich verändernder Breite hergestellt werden. Die Blechteile können dann auch einen sich zunächst konisch verjüngenden Bereich und daran anschließend einen sich wieder erweiternden Bereich und/oder einen Bereich konstanter Breite aufweisen. Sollen jedoch nur streng konische Bleche hergestellt werden, so ist die Anordnung sämtlicher Formrollenpaare einer Seite auf einem gemeinsamen Träger die antriebstechnisch einfachste Lösung.

    [0011] Weitere Vorteile ergeben sich, wenn die Längsschneideinrichtungen synchron und/oder zeitlich versetzt zu den Paaren von Formrollen bewegbar sind. Eine zeitlich versetzte Bewegung der Längsschneideinrichtungen ist insbesondere beim Einstellen der Maschine auf einen neuen Blechzuschnitt sinnvoll. Es lassen sich dann die Längsschneideinrichtungen exakt auf die bereits eingestellten Formrollenpaare justieren. Während der Fertigung der Blechteile ist dann eine synchrone Bewegung der Längsschneideinrichtungen zu den Formrollenpaaren sinnvoll.

    [0012] Der Vorrichtung können bereits zugeschnittene Blechtafeln und/oder eine von einem Coil abgezogene Blechbahn zuführbar sein.

    [0013] Zur Bearbeitung einer von einem Coil abgezogenen Blechbahn zu konischen Blechteilen kann zweckmäßigerweise den Längsschneideinrichtungen vorgeschaltet eine Querschneideinrichtung vorgesehen sein, mit der die gewünschte Länge des Blechteils hergestellt werden kann.

    [0014] Weiter ist es möglich, nach den Reihen von Paaren von Formrollen eine weitere Querschneideinrichtung vorzusehen. Diese kann die bereits profilierten Bleche ablängen.

    [0015] Zur Vermeidung von Verletzungen können außerdem an den Außenseiten der Reihen mit den Formrollenpaaren Zerkleinerungsvorrichtungen für die durch die Längsschneideinrichtungen abgetrennten Blechstreifen vorgesehen sein. Die zerkleinerten Blechstreifen werden in unterhalb der Zerkleinerungsvorrichtung angeordneten Abfallbehältern aufgefangen und können dann leicht entsorgt werden.

    [0016] Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung anhand der Zeichnung näher beschrieben.

    [0017] Die einzige Figur zeigt eine schematische Draufsicht auf einen Rollformer 10, der zwei Träger 11, 12 aufweist, auf denen jeweils vier Formrollenpaare 13, 14, 15, 16 und 17, 18, 19, 20 angeordnet sind. Die Formrollenpaare 13 bis 16 und 17 bis 20 schließen zwischen sich einen Transportweg für ein hier nicht dargestelltes Blech ein, in dessen Ränder sie ein Profil einformen. Die Träger 11, 12 sind um Achsen 21, 22 schwenkbar gelagert. Für die Führung der Schwenkbewegung der Träger 11, 12 sind am den Achsen 21, 22 gegenüberliegenden Ende der Träger 11, 12 bogenförmige Führungen 23, 24 angeordnet. Im dargestellten Beispiel sind die Träger 11, 12 zur Herstellung konischer Bleche jeweils um den Winkel α gegenüber der durch einen Pfeil 25 angedeuteten Transportrichtung des Blechs, die auch der Richtung der Mittellinie 26 des Rollformers 10 entspricht, geneigt. Um die Träger 11, 12 während der Herstellung der Bleche auf die Mittellinie 26 zu und anschließend wieder von dieser weg bewegen zu können, ruhen die Träger 11, 12 auf zwei Querführungen 27, 28 entlang denen sie mithilfe von durch Motoren 29, 30 angetriebenen Spindeln 31, 32 quer zur Mittellinie 26 bewegbar sind. Im dargestellten Beispiel sind für jeden Träger 11, 12 eine gesonderte Spindel 31, 32 und ein gesonderter Motor 29, 30 vorgesehen, wodurch es möglich ist, auch asymmetrische Bleche herzustellen. Die Träger 11, 12 lassen sich unabhängig voneinander in ihren Winkeln zur Mittellinie 26 sowie in ihrem Abstand zur Mittellinie 26 verstellen. Sollen lediglich gleichschenklige konische Bleche hergestellt werden, könnte auch nur eine Spindel und ein Motor für beide Träger 11, 12 vorgesehen werden.

    [0018] Den Trägern 11, 12 mit den Formrollenpaaren 13 bis 16 und 17 bis 20 in Transportrichtung 25 des Blechs vorgeschaltet sind zwei weitere Träger 33, 34 vorgesehen, auf denen jeweils eine Längsschneideinrichtung 35, 36 angeordnet ist. Die Träger 33, 34 sind um Achsen 37, 38 schwenkbar. Die Schwenkbewegung wird auch bei den Trägern 33 und 34 durch bogenförmige Führungen 39, 40 kontrolliert. Der Winkel β, den die Träger 33, 34 mit der Mittellinie 26 des Rollformers 10 einschließen, entspricht im dargestellten Beispiel exakt den Winkeln α der Träger 11, 12, was jedoch nicht für alle Anwendungen zwingend ist. Der Abstand der Träger 33, 34 zur Mittellinie 26 lässt sich über Motoren 41, 42, die jeweils Spindeln 43, 44 antreiben, einstellen. Dazu ruhen auch die Träger 33, 34 auf einer Querführung 45.

    [0019] Die Motoren 41 und 42 können mit den Motoren 29 und 30 der Träger 11, 12 synchronisiert sein, müssen dies aber nicht. Insbesondere bei der Vornahme der Einstellung der Winkel α und β ist es zweckmäßig, zunächst die Winkel α der Träger 11, 12 einzustellen und dann abgestimmt auf die tatsächliche Position der Formrollenpaare 13 bis 16 und 17 bis 20 die Winkel β. Dadurch lassen sich die Längsschneideinrichtungen 35, 36 sehr viel genauer positionieren als bei bekannten Rollformern mit auf den Trägern der Formrollenpaare angeordneten Längsschneideinrichtungen.


    Ansprüche

    1. Vorrichtung zum Rollformen von Blech, insbesondere zur Herstellung gerader oder konischer Blechteile als Dach- und/oder Wandverkleidungselemente mit beiderseits eines Transportweges des zu bearbeitenden Blechs durch die Maschine angeordneten Reihen von Paaren (13 bis 20) von Formrollen, von denen jeweils eine der Formrollen das Blech von oben und eine von unten beaufschlagen und dadurch formen, wobei die Reihen von Formrollen in ihrem gegenseitigen Abstand verstellbar und bezüglich der Transportrichtung (25) des Blechs im Winkel verstellbar sind, wobei den Reihen von Paaren (13 bis 20) von Formrollen vorgeschaltet beiderseits des Transportweges des Blechs eine Längsschneideinrichtung (35, 36) für das Blech angeordnet ist, dadurch genkennzeichnet, dass die Längsschneideinrichtungen (35, 36) unabhängig von den Reihen von Paaren (13 bis 20) von Formrollen in ihrem gegenseitigen Abstand verstellbar und im Winkel gegenüber der Transportrichtung (25) des Blechs einstellbar sind.
     
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsschneideinrichtungen (35, 36) von Paaren von Schneidrollen gebildet sind.
     
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsschneideinrichtungen (35, 36) jeweils auf einem Träger (33, 34) angeordnet sind, wobei die Träger (33, 34) symmetrisch und/oder asymmetrisch zur Mittellinie des Transportweges durch eine Antriebseinrichtung, die unabhängig von der oder den Antriebseinrichtungen für die Paare (13 bis 20) von Formrollen ansteuerbar ist, bewegbar sind.
     
    4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass alle Paare (13 bis 20) von Formrollen einer Reihe auf einem gemeinsamen Träger (11, 12) angeordnet sind oder dass mehrere Träger (11, 12) vorgesehen sind, die jeweils ein Paar oder mehrere Paare von Formrollen tragen.
     
    5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsschneideinrichtungen (35, 36) synchron und/oder zeitlich versetzt zu den Paaren (13 bis 20) von Formrollen bewegbar sind.
     
    6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass den Längsschneideinrichtungen (35, 36) vorgeschaltet eine Querschneideinrichtung vorgesehen ist.
     
    7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass den Reihen von Paaren (13 bis 20) von Formrollen nachgeschaltet eine weitere Querschneideinrichtung angeordnet ist.
     
    8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ihr Blechtafeln und/oder eine von einem Coil abgezogene Blechbahn zuführbar sind.
     


    Claims

    1. Apparatus for roll forming sheet metal, and particularly for producing straight or tapering sheet metal parts in the form of members for roof and/or wall cladding, having, arranged on the two sides of a path along which the sheet metal being worked on is transported through the apparatus, rows of pairs (13 to 20) of roller dies, in each of which pairs (13 to 20) of roller dies one of the roller dies is applied to the sheet metal from above and one from below and thereby form it, the rows of roller dies being adjustable in respect of the distance between them and in respect of their angle to the direction of transport (25) of the sheet, the rows of pairs (13 to 20) of roller dies having inserted upstream of them, on each of the two sides of the path of transport of the sheet metal, an arrangement for longitudinal cutting (35, 36) for the sheet metal, characterised in that the arrangements for longitudinal cutting (35, 36) are adjustable in respect of the distance between and are able to be set in respect of their angle to the direction of transport (25) of the sheet metal, independently of the rows of pairs (13 to 20) of roller dies.
     
    2. Apparatus according to claim 1, characterised in that the arrangements for longitudinal cutting (35, 36) are formed by pairs of cutting rollers.
     
    3. Apparatus according to claim 1 or 2, characterised in that the arrangements for longitudinal cutting (35, 36) are arranged on respective supports (33, 34), the supports (33, 34) being movable, symmetrically and/or asymmetrically to the centreline of the path of transport, by a drive arrangement which can be operated independently of the drive arrangement or arrangements for the pairs (13 to 20) of roller dies.
     
    4. Apparatus according to one of the preceding claims, characterised in that all the pairs (13 to 20) of roller dies in a row are arranged on one common support (11, 12), or in that a plurality of supports (11, 12) are provided each of which carries one or more pairs of roller dies.
     
    5. Apparatus according to one of the preceding claims, characterised in that the arrangements for longitudinal cutting (35, 36) can be moved synchronously with the pairs (13 to 20) of roller dies and/or with a lag relative thereto.
     
    6. Apparatus according to one of the preceding claims, characterised in that the arrangements for longitudinal cutting (35, 36) have an arrangement for transverse cutting provided upstream of them.
     
    7. Apparatus according to one of the preceding claims, characterised in that the rows of pairs (13 to 20) of roller dies have a further arrangement for transverse cutting arranged downstream of them.
     
    8. Apparatus according to one of the preceding claims, characterised in that sheets of sheet metal and/or planar sheet metal drawn from a coil can be fed to it.
     


    Revendications

    1. Dispositif de roulage de tôle, en particulier pour la fabrication de pièces de tôle droites ou coniques comme éléments de revêtement de toits et/ou de murs avec des séries de paires (13 à 20) de galets de roulage aménagées des deux côtés d'une voie de transport de la tôle à traiter à travers la machine, parmi lesquels galets, respectivement, un des galets de roulage sollicite la tôle par le dessus et un autre par le dessous et la profilent de la sorte, dans lequel les séries de galets de roulage peuvent être déplacés à leur distance mutuelle et leur angle peut être réglé par rapport à la direction de transport (25) de la tôle, dans lequel, en amont des séries de paires (13 à 20) de galets de roulage, des deux côtés de la voie de transport de la tôle, on aménage un dispositif de coupe longitudinale pour la tôle, caractérisé en ce que les dispositifs de coupe longitudinale (35, 36) peuvent être déplacés indépendamment des séries de paires (13 à 20) de galets de roulage à leur distance mutuelle et leur angle est réglable vis-à-vis de la direction de transport (25) de la tôle.
     
    2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les dispositifs de coupe longitudinale (35, 36) sont formés par des paires de galets de coupe.
     
    3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les dispositifs de coupe longitudinale (35, 36) sont agencés respectivement sur un support (33, 34), dans lequel les supports (33, 34) peuvent être déplacés symétriquement et/ou asymétriquement vis-à-vis de la ligne centrale de la voie de transport par un dispositif de commande qui peut être commandé indépendamment du ou des dispositifs de commande pour les paires (13 à 20) de galets de roulage.
     
    4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que toutes les paires (13 à 20) de galets de roulage d'une série sont agencées sur un support commun (11, 12) ou il est prévu plusieurs supports (11, 12) qui portent respectivement une ou plusieurs paires de galets de roulage.
     
    5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les dispositifs de coupe longitudinale (35, 36) peuvent être déplacés en synchronisme et/ou en décalage dans le temps vis-à-vis des paires (13 à 20) de galets de roulage.
     
    6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu un dispositif de coupe transversale en amont des dispositifs de coupe longitudinale (35, 36).
     
    7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un autre dispositif de coupe transversale est aménagé en aval des séries de paires (13 à 20) de galets de roulage.
     
    8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que des feuilles de tôle et/ou une bande de tôle retirée d'une bobine peuvent lui être acheminés.
     




    Zeichnung








    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente