[0001] Die Erfindung betrifft einen Elektriker-Gesichtsschutz zum Schutz vor Störlichtbogen
mit einer Sichtscheibe für das Arbeiten an- bzw. in der Nähe von elektrischen Anlagen
und Betriebsmitteln. Der Elektriker- Gesichtsschutz ist eine persönliche Schutzausrüstung,
die meist in Kombination mit einer Kopfbedeckung, vor dem Gesicht getragen wird. Er
besteht aus einer durchsichtigen Schutzscheibe die entweder mit einem Tragkörper verbunden
oder in Textilmaterialien eingefasst ist.
[0002] Der Elektriker-Gesichtsschutz dient dem Schutz vor Verletzungen des Gesichts und
der Halspartie des Tragenden beim Auftreten eines Störlichtbogens, der beispielsweise
durch Anlagenschäden oder Fehlhandlungen in elektrischen Anlagen ausgelöst werden
kann. Er soll vor glühenden Metallspritzern, der heißen Plasmawolke und der Strahlungswärme
schützen.
[0003] Handelsübliche transparente Visiere aus einem durchsichtigen Kunststoff erfüllen
in der Regel den Schutz vor glühenden Metallspritzern und der heißen Plasmawolke.
[0004] Weiterhin sind Visiere bekannt, die durch eine verlängerte Scheibe oder einen flammhemmenden
Latz den Halsbereich des Tragenden mit abdecken und somit vor den Metallspritzern
und der heißen Plasmawolke, die unter das Visier schlagen kann und somit Hals und
Kinn verletzt, schützen. Letztere ist beispielsweise in
DE 20 2005 009 226 U1 beschrieben.
[0005] Im Falle des Auftretens eines Störlichtbogens an elektrischen Anlagen entsteht ebenfalls
Strahlungswärme ähnlich des Sonnenspektrums im sichtbaren und nichtsichtbaren Bereich.
Der Elektriker ist somit hoher ultravioletter (UV) und infraroter (IR) Strahlung ausgesetzt,
die zu Verletzungen bzw. zu Verbrennungen der Haut führen können.
[0006] Bei Prüfungen der Visiere, die in Deutschland durch die Berufsgenossenschaft Energie
Textil Elektro nach dem Prüfgrundsatz GS-ET-29 "Elektriker-Gesichtsschutz" durchgeführt
werden, wird an einem Prüfkopf eine kalorimetrische Wärmemessung während der Einwirkung
eines Störlichtbogens durchgeführt. Die darin beschriebenen Zusatzanforderungen gelten
für einen Elektriker-Gesichtsschutz, der bei Arbeiten, bei denen das Risiko eines
Störlichtbogens besteht, getragen wird.
[0007] Einen großen Einfluss auf den Verletzungsgrad des Elektrikers hat die UV- und IR-
Strahlung, die bei transparenten Scheiben mit einem Transmissionsgrad nahe 100%, nahezu
ungehindert transmittieren kann.
[0008] Gegenwärtig sind Scheiben für Elektrikerschutzvisiere bekannt, bei denen die Kunststoffscheiben
zum Beispiel grün, rot oder gelb durchgefärbt sind. Diese Scheiben haben eine verringerte
Lichttransmission von etwa 50 bis 75 % und erfüllen auch den Schutz vor der UV- bzw.
IR- Strahlung. Sie lassen aber nur den Teil des Lichtsprektrums durch, in dem sie
durchgefärbt sind. Das hat für den Tragenden zur Folge, dass er andere Farben nicht
mehr richtig oder verfälscht wahrnimmt. Das beeinträchtigt die Arbeitsergonomie und
kann im elektrotechnischen Bereich sogar zu Verwechslung der Farben von Drähten, Adern,
Kabeln oder Leitungen und somit zu einem höheren Unfallrisiko führen.
[0009] Weiterhin sind Schutzbrillen und Schutzschilder aus transparenten, schwer entflammbaren
und elektrisch isolierenden thermoplastischen Folien- und Plattenmaterialien bekannt,
auf deren Vorderseiten eine dünne Goldschicht aufgedampft ist, die als Filter dient,
beispielsweise in
DE 1862 554 U. Allerdings ist diese Metallschicht elektrisch leitend.
[0010] Auch in der
DE 17 47 138 U wird ein Wärmereflektierender Gesichtsschutz mit einer auf einer Folie aufgedampften
Spiegelschicht beschrieben. Derartige Metallschichten sind für Elektrikervisiere nicht
geeignet, da Metallschichten leitend sind. Die Visiere werden mit elektrischen Spannungen
geprüft und dürfen nicht leitend sein. Weiterhin ist eine aufgetragene Metallschicht,
bedingt durch die Dicke im Mikrobereich, sehr anfällig. Außerdem werden durch die
Metallschichten die Lichttransmission und der Farbwiedergabeindex entscheidend gemindert.
[0011] Das in
GB 2 447 613 A beschriebene Material weist ebenfalls eine Metallschicht mit den genannten Nachteilen
auf.
[0012] Weiterhin gibt es in der Schweißtechnik Glasscheiben die speziell beschichtet und
relativ farbecht sind. Visiere mit diesen Scheiben sind aber sehr schwer und reduzieren
das Sichtfeld. Außerdem befinden sich an diesen Visieren leitende Teile, die für Tätigkeiten
im Bereich der Elektrotechnik nicht zugelassen sind. Sie sind somit nicht nutzbar.
Das Gleiche gilt für die Schweißervisiere aus Glas, die sich im Falle eines auftretenden
Lichtbogens verdunkeln.
[0013] EP 0698 225 B1 beschreibt eine Schutzvorrichtung, deren Sichtscheibe in wenigstens zwei Lichtdurchlässigkeitszustände
versetzt werden kann, indem Flüssigkristallzellen elektrisch angeregt werden. Diese
Lösung erfordert einen hohen Aufwand bei der Herstellung sowie bei der Wartung.
[0014] Bekannt sind auch mit einem UV-Schutz versehene Ski- oder Sonnenbrillen, deren Gläser
mit speziellen Schutzschichten bedampft sind. Meist sind diese sehr stark eingefärbt
und als Gesichtsschutz ungeeignet.
[0015] Eine Sonnenschutzfolie für transparente oder transluzente Verscheibungen mit mindestens
einer metallisierten und/oder unmetallisierten Trägerfolie wird
EP 1 666 927 A1 beschrieben.
[0016] Die in
EP 2 110 237 A1 beschriebene photoluminiszierende Zwischenschichtfolie wird in Verbundverglasungen
oder Photovoltaikmodulen eingesetzt. Das verwendete Glas ist sehr schwer und ungeeignet,
da der Gesichtsschutz für Elektriker einen großen Sichtbereich haben muss. Fensterglas
mit Folie kann nicht geformt werden. Die Geometrie eines Schutzvisiers gegen thermische
Gefahren setzt aber eine umlaufende Form um das Gesicht des Tragenden voraus, damit
durch Wärmeströmung bzw. Wärmeleitung der Kopf bzw. das Gesicht des Tragenden geschützt
ist.
[0017] Einen Schutzhelm mit einem Visier mit einem Antibeschlagschutz beschreibt die
JP 07-0 03 515 A. Derartige Visiere sind für Elektrikervisiere ebenfalls ungeeignet.
[0018] Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Entwicklung eines wirksamen Gesichtsschutzes
für Elektriker, bei dem die Sicht durch die Gesichtsschutzscheibe wenig beeinträchtigt
oder verfälscht wird. Der Temperaturanstieg hinter der Schutzscheibe im Falle eines
Störlichtbogens soll gering gehalten werden. Der Gesichtsschutz soll einfach aufgebaut
und kostengünstig herstellbar sein.
[0019] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Ausgestaltende
Merkmale sind in den Unteransprüchen 2 bis 9 beschrieben.
[0020] Grundgedanke der Erfindung ist es, dass durch eine Beschichtung einer transparenten
Scheibe mit einer speziellen Folie, die das normale, sichtbare Lichtspektrum nicht
verfälscht, die UV- und IR- Strahlung des Störlichtbogens reflektiert und absorbiert
wird und dadurch Verletzungen des Trägers des Gesichtsschutzes vermieden werden.
[0021] Der erfindungsgemäße Gesichtsschutz für Elektriker besteht aus einem an einem Tragkörper
oder in Textilmaterialien eingefassten Schutzschild.
[0022] Das Schutzschild besteht aus einer transparenten Kunststoffplatte einer Dicke zwischen
1 - 10 mm, deren Farbwiedergabeindex nach EN 410 größer als 90, vorzugsweise nahe
100 sein sollte. Dicke und Beschaffenheit der Kunststoffplatte werden so gewählt,
dass bei einem Störlichtbogen kein Durchschlag erfolgen kann. Die Kunststoffe sind
schwer entflammbar und wirken elektrisch isolierend. Vorzugsweise werden Kunststoffe
aus Polykarbonat und/oder Acetat eingesetzt.
[0023] Auf der Kunststoffplatte ist eine dünne, flexible Kunststofffolie aufgebracht, deren
Dicke zwischen 0,01 mm und 0,5 mm gewählt wird. Diese Kunststofffolie besitzt eine
visuelle Transmission nach EN 410 von mindestens 40%, besser noch von über 65%, damit
eine gute Sicht durch das Visier gewährleistet ist. Weiterhin besitzt sie einen Farbwiedergabeindex
nach EN 410 von größer als 90. Dadurch wird gewährleistet, dass keine Farbverfälschungen
auftreten können, was gerade bei Elektrikern zu folgenschweren Verwechslungen führen
könnte. Die solare Reflexion der Folie nach ISO 13837 ist größer als 23% und die solare
Transmission nach ISO 13837 ist weniger als 55%. Diese spezielle Auswahl einer solaren
Mindestreflexion und einer solaren Höchsttransmission gewährleistet, dass im Falle
des Auftretens eines Störlichtbogens nicht so viel Wärme durch das Visier an das Gesicht
gelangt.
[0024] Vorzugsweise ist die Kunststofffolie eine Selbstklebefolie, die aus handelsüblichen
Window-Film-Folien ausgewählt wird und auf der Außenseite der Kunststoffplatte, also
der dem Lichtbogen zugewanden Seite, aufgebracht ist.
[0025] Die Kunststofffolie kann auf der Kunststoffplatte auch auflaminiert sein oder sie
ist zwischen zwei Teil-Kunststoffplatten eingebracht, entweder wieder selbstklebend
oder laminiert.
[0026] In einer Ausführungsform ist das Schutzschild an der Schildhalterung schwenkbar befestigt,
so dass der Elektriker das Schutzschild bei Nichtgebrauch nach oben klappen kann.
[0027] Das Schutzschild sollte den Gesichts- und Halsbereich vollständig abdecken.
[0028] Die Erfindung hat den Vorteil, dass leichte Kunststoffe, wie bei bereits genutzten
Visieren verwendet werden können und das Sichtfeld des Tragenden wenig beeinträchtigt
oder verfälscht wird. Die Temperatur- und Strahlenbelastung hinter der Schutzscheibe
im Falle eines Störlichtbogens ist durch die hohe Reflexion und Absorption der UV-
und IR-Strahlung stark verringert.
[0029] Der Gesichtsschutz ist einfach aufgebaut und kostengünstig herstellbar.
[0030] Nachfolgend wird die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher beschrieben. Es
zeigen:
- Fig. 1
- Gesichtsschutz an einem Helm
- Fig. 2
- Schutzschild
[0031] Die Fig. 1 zeigt einen Gesichtsschutz für Elektriker mit einem an einem Tragkörper
1 eingefassten Schutzschild 2. Der Tragkörper 1 dient der Befestigung an einem Arbeitsschutzhelm
4.
[0032] Der Gesichtsschutz besteht aus einer transparenten Kunststoffplatte aus Polykarbonat
mit einer Dicke von 1,5 mm, dessen Farbwiedergabeindex 99 ist (nach EN 410), also
keine Einfärbungen oder Beschichtungen besitzt. Der Elektriker-Gesichtsschutz deckt
den Gesichts- und Halsbereich vollständig ab.
[0033] Auf der Kunststoffplatte ist eine flexible Kunststofffolie aufgebracht. Für das Produkt
wird der Folienverbund V-KOOL 70 der Fa. Southwall Technologies Inc. ausgewählt. Auch
das Produkt V-KOOL 75 wäre für die Anwendung möglich gewesen. Daneben sind auch andere
Windows-Film-Folien, die die genannten Eigenschaften aufweisen, auswählbar, beispielsweise
Hilite 70, Produkte aus der Neutral Serie der Fa. LLumar. Die Folien sind ursprünglich
als Sonnenschutzfolien für Glasfassaden und Autoscheiben entwickelt worden.
[0034] Die verwendete Window-Film-Folie V-KOOL 70 besitzt eine visuelle Transmission nach
EN 410 von etwa 70%. Die solare Transmission liegt mit etwas weniger als 40% weit
unter dem notwendigen Wert von 55%. Die solare Reflexion ist mit etwa 32% ebenfalls
wie gefordert höher als 23%. Der Farbwiedergabeindex von 97 erfüllt das gesetzte Kriterium
ebenfalls. Die Kunststofffolie ist eine Selbstklebefolie. Sie wird auf der dem Gesicht
abgewandten Außenseite der Kunststoffplatte einschlussfrei aufgeklebt.
[0035] Das Schutzschild 2 besitzt drei durchgehende Aussparungen 5, in die es mittels nicht
dargestellter arretierbarer Drehverschlüsse am Tragkörper 1 austauschbar befestigt
wird.
[0036] Der Tragkörper 1 besitzt ein Scharnier 3, so dass das Schutzschild 2 bei Nichtgebrauch
nach oben geklappt werden kann.
[0037] Die selektive Beschichtung des aufgebrachten Folienverbundes besteht den Test der
in Deutschland zuständigen Berufsgenossenschaft nicht nur durch die Absorption der
Strahlung des Lichtbogens, sondern auch durch einen signifikanten Anteil an Reflexion.
1. Elektriker-Gesichtsschutz mit einem an einem Tragkörper (1) oder in Textilmaterialien
eingefassten Schutzschild (2),
dadurch gekennzeichnet, dass
- das Schutzschild (2) aus einer transparenten Kunststoffplatte einer Dicke zwischen
1 - 10 mm besteht,
- auf der Kunststoffplatte eine flexible Kunststofffolie aufgebracht ist,
- die Kunststofffolie (4) eine visuelle Transmission nach EN 410 von über 40%,
- einen Farbwiedergabeindex nach EN 410 von größer als 90,
- eine solare Reflexion nach ISO 13837 von größer als 23% und
- eine solare Transmission nach ISO 13837 von weniger als 55% besitzt.
2. Elektriker-Gesichtsschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststofffolie eine Selbstklebefolie ist.
3. Elektriker-Gesichtsschutz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststofffolie aus einem Sortiment handelsüblicher Window-Film-Folien ausgewählt
wird.
4. Elektriker-Gesichtsschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststofffolie auf der Kunststoffplatte auflaminiert ist.
5. Elektriker-Gesichtsschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststofffolie auf der dem Gesicht abgewandten Außenseite der Kunststoffplatte
aufgebracht ist.
6. Elektriker-Gesichtsschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststofffolie zwischen zwei Teil-Kunststoffplatten eingebracht ist.
7. Elektriker-Gesichtsschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzschild (2) an der Schildhalterung (1) schwenkbar befestigt ist.
8. Elektriker-Gesichtsschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffplatte aus Polykarbonat und/oder Acetat besteht.
9. Elektriker-Gesichtsschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzschild (2) den Gesichts- und Halsbereich vollständig abdeckt.
10. Elektriker-Gesichtsschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststofffolie eine Dicke zwischen 0,01 und 0,5 mm besitzt.
1. Face shield for an electrician, comprising a protective shield (2) mounted on a supporting
body (1) or enclosed in textile materials,
characterized in that
- the protective shield (2) comprises a transparent plastic plate of a thickness of
between 1 and 10 mm,
- applied to the plastic plate is a flexible plastic film,
- the plastic film (4) has a visual transmittance to EN 410 of over 40%,
- a colour rendering index to EN 410 of greater than 90,
- a solar reflection to ISO 13837 of greater than 23% and
- a solar transmittance to ISO 13837 of less than 55%.
2. Face shield for an electrician according to Claim 1, characterized in that the plastic film is a self-adhesive film.
3. Face shield for an electrician according to Claim 1 or 2, characterized in that the plastic film is selected from a range of commercially available window films.
4. Face shield for an electrician according to Claim 1, characterized in that the plastic film is laminated on the plastic plate.
5. Face shield for an electrician according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the plastic film is applied on the outer side of the plastic plate that is facing
away from the face.
6. Face shield for an electrician according to Claim 1, characterized in that the plastic film is incorporated between two component plastic plates.
7. Face shield for an electrician according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the protective shield (2) is pivotably fastened to the shield mount (1).
8. Face shield for an electrician according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the plastic plate consists of polycarbonate and/or acetate.
9. Face shield for an electrician according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the protective shield (2) completely covers the face and neck area.
10. Face shield for an electrician according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the plastic film has a thickness of between 0.01 and 0.5 mm.
1. Dispositif de protection du visage pour un électricien, comprenant un masque de protection
(2) monté sur un corps porteur (1) ou dans un matériau textile,
caractérisé en ce que
- le masque de protection (2) se compose d'une plaque en plastique transparente d'une
épaisseur de 1 à 10 mm,
- une feuille en plastique flexible est appliquée sur la plaque en plastique,
- la feuille en plastique (4) possède une transmission visuelle selon EN 410 de plus
de 40 %,
- un indice de rendu de couleur selon EN 410 supérieur à 90,
- une réflexion solaire selon ISO 13837 supérieure à 23 % et
- une transmission solaire selon ISO 13837 inférieure à 55 %.
2. Dispositif de protection du visage pour un électricien selon la revendication 1, caractérisé en ce que la feuille en plastique est une feuille autoadhésive.
3. Dispositif de protection du visage pour un électricien selon la revendication 1 ou
2, caractérisé en ce que la feuille en plastique est sélectionnée à partir d'une gamme de feuilles de films
pour fenêtres usuelles dans le commerce.
4. Dispositif de protection du visage pour un électricien selon la revendication 1, caractérisé en ce que la feuille en plastique est contrecollée sur la plaque en plastique.
5. Dispositif de protection du visage pour un électricien selon l'une quelconque des
revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la feuille en plastique est appliquée sur la plaque en plastique du côté extérieur
opposé au visage.
6. Dispositif de protection du visage pour un électricien selon la revendication 1, caractérisé en ce que la feuille en plastique est incorporée entre deux plaques en plastique partielles.
7. Dispositif de protection du visage pour un électricien selon l'une quelconque des
revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le masque de protection (2) est fixé de manière pivotante sur la fixation de masque
(1).
8. Dispositif de protection du visage pour un électricien selon l'une quelconque des
revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la plaque en plastique se compose de polycarbonate et/ou d'acétate.
9. Dispositif de protection du visage pour un électricien selon l'une quelconque des
revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le masque de protection (2) recouvre complètement la région du visage et de la gorge.
10. Dispositif de protection du visage pour un électricien selon l'une quelconque des
revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la feuille en plastique possède une épaisseur comprise entre 0,01 et 0,5 mm.