[0001] Die Erfindung betrifft ein Behältnis für Baumaterialien, insbesondere für schüttfähige
Baumaterialien, sowie eine Vorrichtung zur Herstellung dieses Behältnisses.
[0002] Dieses Behältnis weist eine die Baumaterialien umschließende Umhüllung auf. Beispielsweise
handelt es sich bei dem Behältnis um einen Sack, insbesondere einen Ventilsack, oder
um einen Eimer. Unter schüttfähigen Baumaterialien werden beispielsweise auch pulverförmige
Baustoffe verstanden. Als konkrete Beispiele seien Gips, Putz und Zement genannt.
Die angebotenen Säcke weisen typischerweise Standardgewichte auf, beispielsweise 1,
3, 5, 10, 25, 30 oder 40 kg.
[0003] Es ist bekannt, auf diese Behältnisse Sicherheitshinweise und sonstige Informationen
zu den eingefüllten Materialien aufzudrucken. Bei Lieferung in zahlreiche Länder müssen
diese Angaben in einer Vielzahl von Sprachen vorliegen, beispielsweise in 30 und mehr
Sprachen. Hier kann es vorkommen, dass der auf den Behältnissen zur Verfügung stehende
Platz nicht ausreicht, um alle Sprachen unterzubringen. In diesem Fall könnten verschiedene
Säcke für verschiedene Ländergruppen hergestellt werden, was aber aufwändig und mit
entsprechend höheren Kosten verbunden ist.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Behältnis der eingangs genannten Art
anzugeben, das alle relevanten Produktinformationen in mindestens 30 Sprachen an seiner
Umhüllung bereitstellt. Insbesondere soll ein sogenanntes "World Bag" möglich gemacht
werden, also eines zumindest nahezu weltweit bzw. in allen jeweils relevanten Abnehmerländern
einsetzbaren und mit Produktinformationen in allen in Frage kommenden Sprachen versehenen
Behältnisses. Pro Material und pro Gebindegröße sollte somit lediglich ein Behältnis
ausreichen. Ferner soll eine Vorrichtung zur Herstellung dieses Behältnisses angegeben
werden.
[0005] Diese Aufgabe wird hinsichtlich des Behältnisses gelöst durch die Merkmale des Anspruches
1 und hinsichtlich der Vorrichtung zur Herstellung dieses Behältnisses durch die Merkmale
des Anspruches 5. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind in den jeweils
abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0006] Das erfindungsgemäße Behältnis für Baumaterialien, insbesondere schüttfähige Baumaterialien,
weist eine die Baumaterialien umschließende Umhüllung auf, an deren Außenseite ein
Booklet angebracht ist. Bei dem Behältnis kann es sich um einen Sack, insbesondere
einen Ventilsack, oder um einen Eimer handeln. Als Material der Umhüllung kommen beispielsweise
Papier, Karton und/oder Kunststoff in Betracht.
[0007] Das Booklet kann sich in einer Hülle, beispielsweise einem Umschlag oder einer Tasche,
befinden, die an der Umhüllung befestigt ist, insbesondere an die Umhüllung geklebt
ist.
[0008] Bei dem Booklet kann es sich um ein Informationsheft oder um ein Informationsfaltblatt
über die in dem Behältnis enthaltenen Baumaterialien handeln, das beispielsweise relevante
Sicherheitsangaben und sonstige Produkt- und Verarbeitungsinformationen in zahlreichen
Sprachen enthält. Durch das Booklet lassen sich die erforderlichen Informationen parallel
in deutlich mehr Sprachen zur Verfügung stellen als dies durch Aufdruck oder Aufkleben
auf der Umhüllung des Behältnisses möglich wäre. Informationen zu den eingefüllten
Materialien in 30 und mehr verschiedene Sprachen lassen sich auf diese Weise problemlos
an einem Behältnis vorsehen.
[0009] Bei der Booklet-Hülle kann es sich um eine Kunststoffhülle bzw. Kunststofftasche
handeln, insbesondere aus einer transparentem, nicht oder teileweise bedruckten Kunststofffolie.
Es kann sich aber auch um einen Papierumschlag handeln.
[0010] Das Booklet selbst kann ein gedrucktes Heft aus Papier sein, es kann sich aber auch
um ein Faltblatt handeln. Die Anbringung des Booklets an der Umhüllung erfolgt entweder
direkt, beispielsweise durch Ankleben einer Rückseite, oder über die Booklet-Hülle,
beispielsweise indem diese an ihrer der Umhüllung des Behältnisses zugewandten Seite
an die Umhüllung geklebt ist.
[0011] Eine zweckmäßige Weiterbildung sieht vor, dass die Hülle des Booklets öffenbar ist
zur Entnahme des Booklets. Hierzu kann die Hülle des Booklets eine Aufreißperforation
zur Entnahme des Booklets aufweisen.
[0012] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Herstellen der erfindungsgemäßen Behältnisses
umfasst ein Einlaufband (auch: Zuführband, Transportband) für mit Baumaterialien,
insbesondere schüttfähigen Baumaterialien, gefüllte Behältnisse, bei denen die Baumaterialien
von einer Umhüllung umschlossen sind, an der jedoch noch kein Booklet angebracht ist,
wobei die Behältnisse derart auf dem Einlaufband aufliegen, dass eine Unterseite der
Umhüllung auf dem Einlaufband aufliegt. Weiter umfasst die Vorrichtung eine auf das
Einlaufband folgende Anbringstation für Booklets, in der an der Unterseite der Umhüllung
der vom Einlaufband antransportierten Behältnisse ein Booklet angebracht wird. Des
Weiteren umfasst die Vorrichtung ein auf die Anbringstation folgendes Auslaufband
für die Behältnisse, die in der Anbringstation mit einem Booklet versehen wurden,
wobei die das Booklet aufweisende Unterseite der Umhüllung der Behältnisse auf dem
Auslaufband aufliegt.
[0013] Mit dieser Vorrichtung lassen sich die erfindungsgemäßen Behältnisse automatisch,
zügig, kostengünstig und in großen Stückzahlen herstellen.
[0014] Zweckmäßigerweise ist die Unterseite der Behältnisse in der Anbringstation für ein
Anbringen der Booklets zugänglich.
[0015] Einlaufband und Auslaufband sind vorzugsweise im Bereich der Anbringstation zueinander
beabstandet. Zweckmäßig ist, wenn das Einlaufband höher als das Auslaufband angeordnet
ist, so dass die einlaufenden Behältnisse im Bereich der Anbringstation vom Einlaufband
auf das Auslaufband herunterkippen und dabei die Unterseite der Umhüllung für die
Anbringung der Booklets zugänglich ist.
[0016] Eine Weiterbildung sieht vor, dass die Anbringstation eine Anklebestation ist, in
der die Booklets mittels Klebung an der Umhüllung der Behältnisse angebracht werden.
Hierzu kann der Anbringstation eine Heißkleberstation zugeordnet sein, in der auf
die zur Anbringung an dem Behältnis vorgesehenen Seite der Booklets oder der Booklethüllen
ein Heißkleber aufgebracht, insbesondere aufgespritzt wird.
[0017] Es kann auch vorgesehen sein, dass die Vorrichtung ein Booklet-Magazin zur Lagerung
von Booklets und eine Zuführeinrichtung zur Zuführung der Booklets aus dem Booklet-Magazin
zur Anbringstation aufweist. Die Zuführeinrichtung kann einen Schlitten zum Transport
der einzelnen Booklets aufweisen, der auf einem Schlittenführungssystem zwischen Booklet-Magazin
und Anbringstation hin und her bewegbar ist. Das Schlittenführungssystem kann den
Schlitten mit dem aus dem Booklet-Magazin geholten Booklet durch die Heißkleberstation
führen, wobei Heißkleber auf die zur Anbringung an der Umhüllung des Behältnisses
vorgesehenen Seite der Booklets oder der Booklethüllen aufgebracht wird.
[0018] Gemäß einer Weiterbildung weist der Schlitten eine Andrückeinrichtung für Booklets
auf, mittels der die Booklets in der Anbringstation gegen die Unterseite der Umhüllung
der Behältnisse drückbar sind.
[0019] Ferner kann dem Einlaufband eine Ausrichtungseinrichtung zugeordnet sein, mittels
der die einlaufenden Behältnisse in eine für die Anbringung der Booklets vorgesehene
Lage auf dem Einlaufband bringbar sind.
[0020] Die Erfindung wird nachstehend auch hinsichtlich weiterer Merkmale und Vorteile anhand
der Beschreibung von Ausführungsbeispielen und unter Bezugnahme auf die beiliegenden,
schematischen Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen
- FIG 1
- ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Behältnisses in perspektivischer Darstellung,
- FIG 2
- ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Behältnisses in perspektivischer
Darstellung,
- FIG 3
- ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in perspektivischer Darstellung,
- FIG 4
- die Vorrichtung nach FIG 3 in einer weiteren perspektivischen Darstellung.
[0021] Einander entsprechende Teile und Komponenten sind in den Zeichnungen mit den gleichen
Bezugszeichen versehen.
[0022] FIG 1 und FIG 2 zeigen zwei verschiedene Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen
Behältnisses 1 in perspektivischer Darstellung. Bei beiden Behältnissen 1 handelt
es sich beispielsweise um einen Ventilsack. Anstelle des Ventilsacks kann aber auch
ein anderes Behältnis, beispielsweise ein Eimer, vorgesehen werden. Beide Behältnisse
1 sind mit Baumaterialien, insbesondere schüttfähigen Baumaterialien, gefüllt, die
von einer Umhüllung 2 umschlossen sind. An der Außenseite der Umhüllung 2 ist bei
beiden Behältnissen ein in eine Booklet-Hülle 4 eingepacktes Booklet 3 angebracht,
beispielsweise mittels Klebung. Im Hinblick auf die in FIG 3 und 4 gezeigte Vorrichtung
zur Herstellung der Behältnisse 1 wird die Seite der Umhüllung 2, an der die Booklets
3 angebracht werden, als Unterseite 6 der Umhüllung 2 bezeichnet. Dies ist zumeist
die Rückseite des Behältnisses 1, die einer Vorderseite mit Markennamen und Produktbezeichnung
gegenüber liegt.
[0023] Das Booklet 3 kann aus der Booklet-Hülle 4 durch Aufreißen einer hierfür vorgesehenen
Aufreißperforation 5 in der Booklet-Hülle 4 herausgenommen werden. Die beiden Ausführungsbeispiele
in FIG 1 und FIG 2 unterscheiden sich lediglich in der Ausrichtung der angebrachten
Booklet-Hülle 4 am Behältnis 1.
[0024] Bei dem Booklet kann es sich um ein Informationsheft oder um ein Informationsfaltblatt
über die in dem Behältnis 1 enthaltenen Baumaterialien handeln, das beispielsweise
relevante Sicherheitsangaben und sonstige Produkt- und Verarbeitungsinformationen
in zahlreichen Sprachen enthält. Durch das Booklet lassen sich die erforderlichen
Informationen parallel in deutlich mehr Sprachen zur Verfügung stellen als dies durch
Aufdruck oder Aufkleben auf der Umhüllung 2 des Behältnisses 1 möglich wäre.
[0025] Bei der Booklet-Hülle 4 kann es sich um eine Kunststoffhülle bzw. Kunststofftasche
handeln, insbesondere aus einer transparentem, nicht oder teileweise bedruckten Kunststofffolie.
Es kann sich aber auch um einen Papierumschlag handeln.
[0026] Das Booklet 3 selbst kann ein gedrucktes Heft aus Papier sein, es kann sich aber
auch um ein Faltblatt handeln. Die Anbringung des Booklets 3 an der Umhüllung 2 erfolgt
in den dargestellten Ausführungsbeispielen über die Booklet-Hülle 4, beispielsweise
indem diese an ihrer der Umhüllung 2 des Behältnisses 1 zugewandten Seite an die Umhüllung
2 geklebt ist.
[0027] FIG 3 und FIG 4 zeigen ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
7 zum Herstellen erfindungsgemäßer Behältnisse 1, wie sie beispielsweise in FIG 1
und FIG 2 gezeigt sind. Die Vorrichtung 7 umfasst ein Einlaufband 8, eine Anbringstation
10 für Booklets 3, ein Booklet-Magazin 13, einen Schlitten 14 mit Schlittenführungssystem
15 für die Zuführung der Booklets 3 zur Anbringstation 10, eine Heißkleberstation
12 mit Heißkleber-Vorratsbehälter 12a und ein Auslaufband 22.
[0028] Über das Einlaufband 8 werden mit Baumaterial gefüllte Behältnisse 1a, beispielsweise
Ventilsäcke, die noch nicht mit einem Booklet 3 versehen sind, zur Anbringstation
10 transportiert. Die Behältnisse 1a liegen mit der für die Anbringung der Booklets
3 vorgesehenen Unterseite 6 der Umhüllung 2 der Behältnisse 1a auf dem Einlaufband
8 auf.
[0029] Oberhalb des Einlaufbandes 8 ist eine Ausrichtungseinrichtung 9 für die auf dem Einlaufband
8 liegenden Behältnisse 1a vorgesehen, um die Behältnisse 1a in die für die Anbringung
der Booklets vorgesehene Position zu bringen. Hierbei handelt es sich beispielsweise
um eine seitliche Führungsschiene, die dafür sorgt, dass die Behältnisse 1a parallel
zur Förderrichtung des Einlaufbandes 8 ausgerichtet sind und damit sichergestellt
ist, dass die Booklets 3 nicht schief, sondern gerade angebracht werden, ausgerichtet
parallel zu den Rändern des Behältnisses 1a.
[0030] Die Anbringstation 11 für die Booklets 3 ist im Übergangsbereich zwischen Einlaufband
8 und Auslaufband 11 angeordnet. In FIG 3 und FIG 4 wird deutlich, dass das Einlaufband
8 höher als das Auslaufband 11 angeordnet ist, d.h. beim Übergang vom Einlaufband
8 zum Auslaufband 11 kippt das Behältnis 1a aufgrund der Schwerkraft auf das Auslaufband
11. Dieses Kippen ist beispielhaft in FIG 4 gezeigt. Beim Kippen liegt die Unterseite
6 der Umhüllung 2 frei. Diese Stellung nutzt die Vorrichtung 1 zur Anbringung der
Booklets 3, so dass aus den Behältnissen 1a erfindungsgemäße Behältnisse 1 werden.
[0031] Die Booklets 3 werden in dem bereits angesprochenen Booklet-Magazin 13 gelagert,
und zwar bereits fertig eingetütet in ihre Booklet-Hülle 4. Zum Anbringen an das Behältnis
1a wird nun ein eingetütetes Booklet 3 vom bereits angesprochenen Schlitten 14 aus
dem Booklet-Magazin 13 geholt und über das Schlittenführungssystem 15 in die Anbringstation
10 im Übergangsbereich zwischen Einlaufband 8 und Auslaufband 11 transportiert. Beispielsweise
kann es sich hierbei um eine pneumatische Schlitteneinrichtung handeln. Auf seiner
Fahrt vom Booklet-Magazin 13 zur Anbringstation 10 durchfährt der Schlitten 14 mit
dem eingetüteten Booklet 3 die bereits erwähnte Heißkleberstation 12 mit Heißkleber-Vorratsbehälter
12a, in der die zur Anbringung vorgesehene, nach oben gewandte Seite der Booklet-Hülle
4 mit Heißkleber besprüht wird.
[0032] In der Anbringstation 10 wird das eingetütete Booklet 3 von der bereits angesprochenen
Andrückeinrichtungen angehoben, und zwar genau in dem Moment, in dem das Behältnis
1a vom Einlaufband 8 auf das Auslaufband 11 kippt und die Unterseite 6 der Umhüllung
2 freigegeben ist. Durch das Anheben wird das eingetütete Booklet 3 gegen die Unterseite
6 der Umhüllung 2 gedrückt, bleibt dort aufgrund des Heißklebers auf der Booklet-Hülle
4 haften und wird vom sich weiterbewegenden Behältnis 1a mitgenommen. Durch das anschließende
Aufliegen der Unterseite 6 der Umhüllung 2 des Behältnisses 1 auf dem Auslaufband
11 wird das eingetütete Booklet 3 flächig gegen die Umhüllung 2 gedrückt und damit
unterstützt durch die Schwerkraft des Behältnisses 1 flächig mit der Umhüllung 2 verklebt.
Aus dem Behältnis 1a ohne Booklet wurde damit ein erfindungsgemäßes Behältnis 1 hergestellt.
[0033] Die Andrückeinrichtung, die das eingetütete Booklet 3 in der Anbringstation 10 anhebt,
kann direkt im Schlitten 14 vorgesehen und mit diesem mitbewegt werden. Es ist aber
auch eine Anordnung unabhängig vom Schlitten 14, beispielsweise fest in die Anbringstation
10 integriert, möglich.
Bezugszeichenliste
[0034]
- 1
- Behältnis mit Booklet
- 1a
- Behältnis ohne Booklet
- 2
- Umhüllung
- 3
- Booklet
- 4
- Booklet-Hülle
- 5
- Aufreißperforation
- 6
- Unterseite der Umhüllung 2
- 7
- Vorrichtung zum Herstellen von Behältnissen
- 8
- Einlaufband
- 9
- Ausrichtungseinrichtung
- 10
- Anbringstation für Booklets
- 11
- Auslaufband
- 12
- Heißkleberstation
- 12a
- Heißkleber-Vorratsbehälter
- 13
- Booklet-Magazin
- 14
- Schlitten
- 15
- Schlittenführungssystem
1. Behältnis (1), insbesondere Sack oder Eimer, für Baumaterialien, mit einer die Baumaterialien
umschließenden Umhüllung (2), dadurch gekennzeichnet, dass
an der Außenseite der Umhüllung ein Booklet (3) angebracht ist.
2. Behältnis nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Booklet (3) sich in einer Hülle (4) befindet, die an der Umhüllung (2) befestigt
ist, insbesondere an die Umhüllung (2) geklebt ist.
3. Behältnis nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Hülle (4) des Booklets (3) öffenbar ist zur Entnahme des Booklets (3).
4. Behältnis nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Hülle (4) des Booklets (3) eine Aufreißperforation (5) zur Entnahme des Booklets
(3) aufweist.
5. Vorrichten (7) zum Herstellen von Behältnissen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis
4, umfassend
a) ein Einlaufband (8) für mit Baumaterialien gefüllte Behältnisse (1a), bei denen
die Baumaterialien von einer Umhüllung (2) umschlossen sind, an der jedoch noch kein
Booklet angebracht ist,
a1) wobei die Behältnisse (1a) derart auf dem Einlaufband (8) aufliegen, dass eine
Unterseite (6) der Umhüllung (2) auf dem Einlaufband (8) aufliegt,
b) eine auf das Einlaufband (8) folgende Anbringstation (10) für Booklets (3), in
der an der Unterseite (6) der Umhüllung (2) der vom Einlaufband (8) antransportierten
Behältnisse (1a) ein Booklet (3) an der Unterseite (6) der Umhüllung (2) angebracht
wird,
c) ein auf die Anbringstation (10) folgendes Auslaufband (11) für die Behältnisse
(1), die in der Anbringstation (10) mit einem Booklet (3) versehen wurden,
c1) wobei die das Booklet (3) aufweisende Unterseite (6) der Umhüllung (2) der Behältnisse
(1) auf dem Auslaufband aufliegt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Unterseite (6) der Behältnisse (1) in der Anbringstation (10) zugänglich ist zum
Anbringen der Booklets (3).
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
Einlaufband (8) und Auslaufband (11) im Bereich der Anbringstation (10) zueinander
beabstandet sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Einlaufband (8) höher als das Auslaufband (11) angeordnet ist, so dass die einlaufenden
Behältnisse (1a) im Bereich der Anbringstation (10) vom Einlaufband (8) auf das Auslaufband
(11) herunterkippen und dabei die Unterseite (6) der Umhüllung (2) für die Anbringung
der Booklets (3) zugänglich ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Anbringstation (10) eine Anklebestation ist, in der die Booklets (3) mittels Klebung
an der Umhüllung (2) der Behältnisse (1a) angebracht werden.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Anbringstation (10) eine Heißkleberstation (12) zugeordnet ist, in der auf die
zur Anbringung an dem Behältnis (1) vorgesehenen Seite der Booklets (3) oder der Booklet-Hüllen
(4) ein Heißkleber aufgebracht, insbesondere aufgespritzt wird.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Vorrichtung (7) eine Booklet-Magazin (13) zur Lagerung von Booklets (3) und eine
Zuführeinrichtung (14, 15) zur Zuführung der Booklets (3) aus dem Booklet-Magazin
(13) zur Anbringstation (10) aufweist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Zuführeinrichtung einen Schlitten (14) zum Transport der einzelnen Booklets (3)
aufweist, der von einem Schlittenführungssystem (15) zwischen Booklet-Magazin (13)
und Anbringstation (10) hin und her bewegbar ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12 und Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Schlittenführungssystem (15) den Schlitten (14) mit dem anzubringenden Booklet
(3) durch die Heißkleberstation (12) führt und dabei Heißkleber auf die zur Anbringung
an dem Behältnis (1a) vorgesehene Seite des Booklets (3) oder der Booklet-Hülle (4)
aufbringbar ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Schlitten (14) eine Andrückeinrichtung für Booklets (3) aufweist, mittels der
die Booklets (3) in der Anbringstation (10) gegen die Unterseite (6) der Umhüllung
(2) der Behältnisse drückbar sind.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass
dem Einlaufband (8) eine Ausrichtungseinrichtung (9) zugeordnet ist, mittels der die
einlaufenden Behältnisse (1a) in eine für die Bookletanbringung vorgesehene Lage auf
dem Einlaufband (8) bringbar sind.