(19)
(11) EP 1 873 340 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
24.10.2012  Patentblatt  2012/43

(21) Anmeldenummer: 07111114.0

(22) Anmeldetag:  27.06.2007
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E05D 15/06(2006.01)

(54)

Türanlage

Door system

Installation de porte


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 29.06.2006 DE 102006030395

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
02.01.2008  Patentblatt  2008/01

(73) Patentinhaber: GEZE GmbH
71229 Leonberg (DE)

(72) Erfinder:
  • Habicht, Olaf
    8413, Neftenbach (CH)
  • Holzer, Klaus
    71292, Friolzheim (DE)
  • Gottschalk, Klaus
    71229, Leonberg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A2- 0 953 708
DE-U1- 29 907 856
DE-A1- 10 323 695
US-A- 3 473 266
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Türanlage nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

    [0002] Aus der EP 0 953 708 A2 ist eine Türanlage mit mindestens einem entlang eines Grundprofils verschiebbar gelagerten Schiebeflügel bekannt. An einem Grundprofil ist ein Trägerprofil montierbar. Das Trägerprofil ist in das Grundprofil einhängbar und mittels einer Schraubverbindung an dem Grundprofil festlegbar, wobei das Grundprofil mindestens eine Nut aufweist, in welche mindestens eine der Befestigung des Trägerprofils dienende Schraube an beliebiger Stelle einschraubbar ist. Eine ähnliche Anordnung ist außerdem aus der DE 103 23 695 A1 bekannt.

    [0003] Aus der US 3,473,266 ist eine weitere gattungsgemäße Schiebetüranlage bekannt. Im Unterschied zu den vorgenannten Entgegenhaltungen weist das Grundprofil zum Anschluss des Trägerprofils eine Anlagefläche auf, welche einerseits durch eine im spitzen Winkel hierzu stehende Abschrägung und andererseits durch einen im Wesentlichen rechtwinkligen Absatz begrenzt ist, wodurch eine eindeutige Montageposition des Trägerprofils erzielbar ist. Im Unterschied zu den vorgenannten Entgegenhaltungen zeigt der Gegenstand dieser Druckschrift jedoch kein in das Grundprofil einhängbares Trägerprofil, vielmehr muss das Trägerprofil seitwärts auf das Grundprofil aufgeschoben werden.

    [0004] Aus der EP 0 883 726 A1 ist eine als Schiebetüranlage ausgebildete Türanlage mit einem entlang eines Grundprofils verschiebbar gelagerten Schiebeflügel bekannt. An dem Grundprofil ist ein Trägerprofil, welches zur Halterung von Komponenten einer Antriebseinrichtung der Türanlage dient, montierbar. Das Trägerprofil ist in das Grundprofil einhängbar und mittels einer Schraubverbindung an dem Grundprofil festlegbar. Die Schraube ist in einen Nutenstein einschraubbar, welcher durch Anziehen der Schraube mit hinterschnittenen Klemmnuten des Grundprofils und des Trägerprofils verklemmbar ist. Hierzu muss die gewünschte Anzahl von Nutensteinen bereits vor dem Einhängen des Trägerprofils in die hierzu vorgesehene Klemmnut eingeschoben werden.

    [0005] Aus der DE 299 07 856 U1 ist eine Führungsvorrichtung zur Aufnahme von Gleit - und Schiebeelementen an Möbeln bekannt. Ein Schienenelement und ein Abdeckprofil sind verrastend in ein Basisprofil einsetzbar. Ein Trägerprofil ist nicht vorhanden.

    [0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Türanlage mit einer konstruktiv einfachen und einfach handhabbaren Verbindung des Trägerprofils an dem Grundprofil zu schaffen.

    [0007] Dabei soll vermieden werden, dass das Trägerprofil, vor dem Herstellen der Schraubverbindung, bereits durch leichtes Anheben relativ leicht wieder aus dem Grundprofil ausgehängt werden kann. Geschieht dies unbeabsichtigt, kann es durch den Absturz des Trägerprofils zu Verletzungen des Montagepersonals und/oder zu Beschädigungen der Türanlage kommen.

    [0008] Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Die Unteransprüche bilden vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeiten der Erfindung.

    [0009] Das Trägerprofil weist an seinem dem Grundprofil zugewandten Ende eine Anlagefläche auf, welche bei der Montage des Trägerprofils mit der Anlagefläche des Grundprofils in Anlage bringbar und ebenfalls einerseits begrenzt ist durch eine Abschrägung, welche denselben Steigungswinkel aufweist wie die Abschrägung des Grundprofils und bei der Montage des Trägerprofils mit der Abschrägung des Grundprofils in Anlage bringbar ist, und andererseits ebenfalls begrenzt ist durch einen im Wesentlichen rechtwinkligen Absatz. Hierdurch ist auf einfache Weise ein Einhängen des Trägerprofils am Grundprofil möglich.

    [0010] Das Grundprofil ist unterhalb der Anlagefläche zu einem Fortsatz verdickt, in welchem sich eine schräg nach oben hin gerichtete Nut befindet. Die Nut ist als sogenannter Schraubkanal ausgebildet. Diese Verbindungsart ist sowohl konstruktiv einfach als auch einfach handhabbar, da zum Herstellen der Verbindung außer der Schraube keine zusätzlichen Bauteile benötigt werden.

    [0011] Das Trägerprofil kann einen nach unten gerichteten Steg aufweisen, an welchen untenseitig ein zum Grundprofil hin gerichteter Vorsprung angeformt ist. Dieser Vorsprung kann beim Einhängen des Trägerprofils am Grundprofil mit einem Rücksprung des Grundprofils in Anlage kommen, wenn die Abschrägung des Trägerprofils mit der Abschrägung des Grundprofils in Anlage gebracht wird. Durch das Eigengewicht des Trägerprofils wird dessen Abschrägung von unten gegen die Abschrägung des Grundprofils beaufschlagt. Die Abschrägungen verhindern somit ein Herauskippen des Trägerprofils vom Grundprofil.

    [0012] Der Steg des Grundprofils kann alternativ auch mit einer definierten Elastizität ausgebildet sein, so dass das Eingreifen des Vorsprungs des Trägerprofils in den Rücksprung des Grundprofils verrastend erfolgen kann. Auch hierdurch wird - neben dem Ausgleich von Fertigungstoleranzen - auch ohne die Verschraubung bereits eine leichte Fixierung des Trägerprofils am Grundprofil erreicht.

    [0013] Die das Trägerprofil fixierende Schraube kann selbstschneidend ausgebildet sein. Die Breite der den Schraubkanal bildenden Nut ist geringfügig kleiner als der Durchmesser des Schraubenschafts der Schraube, so dass sich das Gewinde der selbstschneidenden Schraube beim Eindrehen der Schraube in die Wände der Nut schneiden kann.

    [0014] In den Seitenwänden der Nut können mehrere Rillen in Längsrichtung angeordnet sein. Der Abstand dieser Rillen voneinander entspricht dem Abstand der Gewindegänge der Schraube, so dass die Gewindegänge der Schraube beim Eindrehen in die Rillen eingreifen. Das Eindrehen der selbstschneidenden Schraube wird hierdurch erleichtert.

    [0015] Im Nachfolgenden wird ein Ausführungsbeispiel in der Zeichnung anhand der Figuren näher erläutert. Dabei zeigen:
    Fig. 1
    eine erfindungsgemäße Türanlage in Frontansicht;
    Fig. 2
    eine Schnittdarstellung der Türanlage aus Fig. 1 entlang Linie A-A;
    Fig. 3
    eine vergrößerte Darstellung des Verbindungsbereichs zwischen dem Trägerprofil und dem Türantriebsprofil, vor dem Zusammenfügen der Profile;
    Fig. 4
    eine vergrößerte Darstellung gemäß Fig. 3, jedoch beim Zusammenfügen der Profile;
    Fig. 5
    eine vergrößerte Darstellung gemäß Fig. 3 und 4, jedoch nach dem Zusammenfügen der Profile.


    [0016] In der Fig. 1 ist in Frontansicht eine als Schiebetüranlage ausgebildete Türanlage 1 dargestellt. Die Türanlage 1 weist zwei gegenläufig angetriebene, in einer Laufschiene geführte Schiebeflügel 3 auf. Der durch die Schiebeflügel 3 abschließbare Durchgangsbereich der Türanlage 1 wird durch zwei Festfelder 4 begrenzt. Der automatische Antrieb der Schiebeflügel 3 erfolgt mittels einer im oberen Bereich der Türanlage 1 angeordneten Antriebseinrichtung 2.

    [0017] Aus der Fig. 2 ist ersichtlich, dass die Antriebseinrichtung 2 aus mehreren Profilen, nämlich einem Grundprofil 5, einem daran montierbaren Trägerprofil 7 sowie einem gegenüber dem Trägerprofil verschwenkbaren Haubenprofil 9 besteht. Die Profile können jeweils durch Extrusion herstellbar sein. An dem Grundprofil, welches ortsfest an einer Wand oder einem Träger montierbar ist, ist im unteren Bereich eine Laufschiene 6 angeformt, auf welcher die Laufrollen 12 der die Schiebeflügel 3 tragenden Rollenwagen 11 abrollen.

    [0018] In dem durch das Grundprofil 5, das Trägerprofil 7 und das Haubenprofil 9 umschlossenen Innenraum ist in dieser Schnittebene ein Antriebsmotor 13 angeordnet, welcher mittels eines Befestigungselements 14 an einem der Befestigungsbereiche 8 des Trägerprofils 7 montierbar ist. Der Befestigungsbereich 8 ist in diesem Ausführungsbeispiel als hinterschnittene Nut ausgebildet, in welcher das als Nutenstein ausgebildetes Befestigungselement 14 festlegbar ist. Alternativ sind für den Befestigungsbereich 8 und das Befestigungselement 14 auch andere, hiervon abweichende Ausgestaltungen möglich. Der Antriebsmotor 13 wirkt über ein nicht dargestelltes Getriebe sowie über eine ebenfalls nicht dargestellte Kraftübertragungseinrichtung, z.B. einen umlaufenden Treibriemen, mit dem Schiebeflügel 3 zusammen. Weitere Komponenten der Antriebseinrichtung 2 (nicht dargestellt) können ebenfalls an den Befestigungsbereiche 8 des Trägerprofils 7 montiert werden.

    [0019] Die separate Ausbildung des Grundprofils 5 und des Trägerprofils 7 ermöglicht die Realisierung verschiedener Ausführungen der Antriebseinrichtung 2 mit einem einheitlichen Grundprofil 5, d.h. es ist ein jeweils für den konkreten Anwendungsfall passendes Trägerprofil 7 an dem einheitlichen Grundprofil 5 montierbar. Der Verbindungsbereich 15 zwischen dem Grundprofil 5 und dem Trägerprofil 7 ermöglicht die Montage aller zur Auswahl stehenden Trägerprofile 7 an dem Grundprofil 5 auf einfache und sichere Weise.

    [0020] In den Fig. 3 bis 5 ist der Verbindungsbereich 15 zwischen dem Grundprofil 5 und dem Trägerprofil 7 vergrößert dargestellt:

    [0021] Das Grundprofil 5 weist eine Anlagefläche 16 für das Trägerprofil 7 auf, welche einerseits durch eine im spitzen Winkel hierzu stehende Abschrägung 17 und andererseits durch einen rechtwinkligen Absatz 18 begrenzt ist. Anschließend an den Absatz 18 befindet sich eine Stirnfläche 24, welche nach unten hin durch einen Rücksprung 25 begrenzt ist. Unterhalb der Anlagefläche 16 ist das Grundprofil 5 zu einem Fortsatz 22 verdickt, in welchem sich, ausgehend von der Unterkante des Rücksprungs 25 der Stirnfläche 24, eine schräg nach oben hin gerichtete Nut 23 befindet.

    [0022] Das Trägerprofil 7 weist an seinem dem Grundprofil 5 zugewandten Ende eine Anlagefläche 19 auf, welche bei der Montage des Trägerprofils 7 mit der Anlagefläche 16 des Grundprofils 5 in Anlage bringbar ist. Diese Anlagefläche 19 des Trägerprofils 7 ist ebenfalls einerseits begrenzt durch eine Abschrägung 20, welche denselben Steigungswinkel aufweist wie die Abschrägung 17 des Grundprofils 5 und bei der Montage des Trägerprofils 7 mit der Abschrägung 17 des Grundprofils 5 in Anlage bringbar ist. Die Anlagefläche 19 des Trägerprofils 7 ist andererseits ebenfalls begrenzt durch einen rechwinkligen Absatz 21. Benachbart zum rechtwinkligen Absatz 21 weist das Trägerprofil 7 einen nach unten gerichteten Steg 27 auf, an welchen untenseitig ein zum Grundprofil 5 hin gerichteter Vorsprung 28 angeformt ist.

    [0023] Bei der Montage des Trägerprofils 7 an dem Grundprofil 5 untergreift die Abschrägung 20 des Trägerprofils 7 die Abschrägung 17 des Grundprofils 5. Beim Verschieben des Trägerprofils 7 zum Grundprofil 5 hin überfährt der Absatz 21 des Trägerprofils 7 den Absatz 18 des Grundprofils 5, wonach die Anlagefläche 19 des Trägerprofils 7 mit der Anlagefläche 16 des Grundprofils 5 in Anlage kommen kann sowie der Vorsprung 28 Trägerprofils 7 mit dem Rücksprung 25 des Grundprofils 5 in Anlage kommen kann. Durch das Eigengewicht des Trägerprofils 7 wird dessen Abschrägung 20 von unten gegen die Abschrägung 17 des Grundprofils 5 beaufschlagt. Die Abschrägungen 17, 20 verhindern somit ein Herauskippen des Trägerprofils 7 vom Grundprofil 5.

    [0024] Der Steg 27 des Trägerprofils 7 kann elastisch ausgebildet sein, so dass die Verbindung des Vorsprungs 28 des Trägerprofils 7 mit dem Rücksprung 25 des Grundprofils 5 rastend erfolgen kann, indem der Steg 27 des Trägerprofils 7 beim Entlanggleiten des Vorsprungs 28 an der Stirnfläche 24 des Grundprofils 5 leicht zurückweicht und beim Einfahren des Vorsprungs 28 des Trägerprofils 7 in den Rücksprung 25 des Grundprofils 5 wieder zurückfedert.

    [0025] Das Trägerprofil 7 ist durch sein Eigengewicht und das Gewicht der an den Trägerprofil 7 zu montierenden Komponenten sowie durch das zusätzlich mögliche, vorangehend beschriebene Einrasten bereits an dem Grundprofil 5 festgelegt. Um eine noch festere Fixierung des Trägerprofils 7, insbesondere gegen seine Verschiebung parallel zu seiner Längsachse sowie gegen sein Ausheben von dem Grundprofil 5, zu erreichen, ist eine Schraubverbindung vorgesehen: Die sich in dem Fortsatz 22 befindende Nut 23 dient als sogenannter Schraubkanal für eine das Trägerprofil 7 fixierende Schraube 30, welche selbstschneidend ausgebildet ist. Die Breite der Nut 23 ist geringfügig kleiner als der Durchmesser des Schraubenschafts 32 der Schraube 30, so dass sich das Gewinde der selbstschneidenden Schraube 30 beim Eindrehen der Schraube 30 in die Wände der Nut 23 schneiden kann. Zur Erleichterung des Eindrehens des Schraube 30 sind in den Seitenwänden der Nut 23 mehrere Rillen in Längsrichtung angeordnet, wobei der Abstand dieser Rillen voneinander dem Abstand der Gewindegänge der Schraube 30 entspricht, so dass die Gewindegänge der Schraube 30 beim Eindrehen in die Rillen eingreifen.

    [0026] Bei vollständig eingedrehter Schraube 30 kommt der Schraubenkopf 31 mit einer Anlagefläche 29 des Stegs 27 des Trägerprofils 7 in Anlage und beaufschlagt das Trägerprofil 7 somit gegen das Grundprofil 5. Die als Schraubkanal ausgebildete Nut 23 erlaubt die Platzierung mehrerer Schrauben 30 prinzipiell an jeder Stelle entlang der Längsachse des Grundprofils 5, so dass die Anzahl der Schrauben 30 sowie ihre Platzierung bedarfsgerecht gewählt werden kann. Die Schrauben 30 können insbesondere so platziert werden, dass sie auch nach der Montage aller vorgesehenen Komponenten am Trägerprofil 7 zugänglich sind, so dass bei Bedarf eine Demontage des Trägerprofils 7 mitsamt der daran montierten Komponenten möglich ist.

    Liste der Referenzzeichen



    [0027] 
    1
    Türanlage
    2
    Türantrieb
    3
    Schiebeflügel
    4
    Festfeld
    5
    Grundprofil
    6
    Laufschiene
    7
    Trägerprofil
    8
    Befestigungsbereich
    9
    Haube
    10
    Gelenk
    11
    Rollenwagen
    12
    Laufrolle
    13
    Antriebsmotor
    14
    Befestigungselement
    15
    Verbindungsbereich
    16
    Anlagefläche
    17
    Abschrägung
    18
    Vorsprung
    19
    Anlagefläche
    20
    Abschrägung
    21
    Rücksprung
    22
    Fortsatz
    23
    Nut
    24
    Stirnfläche
    25
    Rücksprung
    26
    Stirnfläche
    27
    Steg
    28
    Vorsprung
    29
    Anlagefläche
    30
    Schraube
    31
    Schraubenkopf
    32
    Schraubenschaft



    Ansprüche

    1. Türanlage (1) mit mindestens einem entlang eines Grundprofils (5) verschiebbar gelagerten Schiebeflügel (3), und
    mit einem an dem Grundprofil (5) montierbaren Trägerprofil (7),
    wobei das Trägerprofil (7) in das Grundprofil (5) einhängbar ist und mittels einer Schraubverbindung an dem Grundprofil (5) festlegbar ist, und
    wobei das Grundprofil (5) mindestens eine Nut (23) aufweist, in welche mindestens eine der Befestigung des Trägerprofils (7) dienende Schraube (30) an beliebiger Stelle einschraubbar ist, und
    wobei das Grundprofil (5) zum Anschluss des Trägerprofils (7) eine Anlagefläche (16) aufweist, welche einerseits durch eine im spitzen Winkel hierzu stehende Abschrägung (17) und andererseits durch einen Absatz (18) begrenzt ist,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Trägerprofil (7) an seinem dem Grundprofil (5) zugewandten Ende eine Anlagefläche (19) aufweist, welche einerseits durch eine Abschrägung (20) und andererseits durch einen Absatz (21) begrenzt ist,
    wobei beim Einhängen des Trägerprofils (7) am Grundprofil (5) die Anlageflächen (16, 19) und die Abschrägungen (17, 20) des Grundprofils (5) und des Trägerprofils (7) jeweils miteinander in Anlage bringbar sind, und
    wobei das Grundprofil (5) unterhalb der Anlagefläche (16) zu einem Fortsatz (22) verdickt ist, in welchem sich die mindestens eine, schräg nach oben hin gerichtete Nut (23) befindet.
     
    2. Türanlage nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerprofil (7) einen Steg (27) aufweist, an welchen ein zum Grundprofil (5) hin gerichteter Vorsprung (28) angeformt ist.
     
    3. Türanlage nach Anspruch 2,
    dadurch gekennzeichnet, dass das Grundprofil (5) einen zum Steg (27) des Trägerprofils (7) hin gerichteten Rücksprung (25) aufweist.
     
    4. Türanlage nach den Ansprüchen 2 und 3,
    dadurch gekennzeichnet, dass beim Einhängen des Trägerprofils (7) am Grundprofil (5) der Vorsprung (28) des Trägerprofils (7) mit dem Rücksprung (25) des Grundprofils (5) in Anlage bringbar ist.
     
    5. Türanlage nach den Ansprüchen 2 und 3,
    dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (27) des Trägerprofils (7) elastisch ausgebildet ist.
     
    6. Türanlage nach Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet, dass beim Einhängen des Trägerprofils (7) am Grundprofil (5) der Vorsprung (28) des Trägerprofils (7) mit dem Rücksprung (25) des Grundprofils (5) verrastbar ist.
     
    7. Türanlage nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Schraube (30) selbstschneidend ausgebildet ist.
     
    8. Türanlage nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Nut (23) geringfügig kleiner ist als der Durchmesser des Schraubenschafts (32) der Schraube (30).
     
    9. Türanlage nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, dass in den Seitenwänden der Nut (23) mehrere Rillen in Längsrichtung angeordnet sind.
     


    Claims

    1. Door system (1) having at least one sliding leaf (3), which is mounted such that it can be displaced along a basic profile (5), and
    having a carrier profile (7), which can be mounted on the basic profile (5),
    wherein the carrier profile (7) can be fitted into the basic profile (5) and can be secured on the basic profile (5) by means of a screw connection, and
    wherein the basic profile (5) has at least one recess (23), into which can be screwed, at any desired location, at least one screw (30) serving for fastening the carrier profile (7), and
    wherein the basic profile (5), for connection of the carrier profile (7), has an abutment surface (16) which is bounded at one end by a bevel (17), which is at an acute angle to the abutment surface, and at the other end by a shoulder (18),
    characterized in that
    the carrier profile (7), at its end which is directed towards the basic profile (5), has an abutment surface (19) which is bounded at one end by a bevel (20) and at the other end by a shoulder (21),
    wherein, when the carrier profile (7) is being fitted in on the basic profile (5), the abutment surfaces (16, 19) and the bevels (17, 20) of the basic profile (5) and of the carrier profile (7) can be brought into abutment with one another in each case, and
    wherein the basic profile (5) is thickened, beneath the abutment surface (16) to form an extension (22), in which is located the at least one obliquely upwardly directed groove (23).
     
    2. Door system according to Claim 1,
    characterized in that the carrier profile (7) has a crosspiece (27), on which is formed a protrusion (28) which is directed towards the basic profile (5).
     
    3. Door system according to Claim 2,
    characterized in that the basic profile (5) has a set-back portion (25) which is directed towards the crosspiece (27) of the carrier profile (7).
     
    4. Door system according to Claims 2 and 3,
    characterized in that, when the carrier profile (7) is being fitted in on the basic profile (5), the protrusion (28) of the carrier profile (7) can be brought into abutment with the set-back portion (25) of the basic profile (5).
     
    5. Door system according to Claims 2 and 3,
    characterized in that the crosspiece (27) of the carrier profile (7) is of elastic design.
     
    6. Door system according to Claim 5,
    characterized in that, when the carrier profile (7) is being fitted in on the basic profile (5), the protrusion (28) of the carrier profile (7) can be latched to the set-back portion (25) of the basic profile (5).
     
    7. Door system according to Claim 1,
    characterized in that the screw (30) is of self-tapping design.
     
    8. Door system according to Claim 1,
    characterized in that the width of the recess (23) is slightly smaller than the diameter of the shank (32) of the screw (30).
     
    9. Door system according to Claim 1,
    characterized in that a plurality of grooves are arranged in the longitudinal direction in the side walls of the recess (23).
     


    Revendications

    1. Installation de porte (1) avec au moins un panneau coulissant (3) monté de façon coulissante le long d'un profilé de base (5), et avec un profilé porteur (7) à monter sur le profilé de base (5),
    dans laquelle le profilé porteur (7) peut être suspendu dans le profilé de base (5) et peut être fixé sur le profilé de base (5) au moyen d'une liaison vissée, et
    dans laquelle le profilé de base (5) présente au moins une rainure (23) dans laquelle au moins une vis (30) destinée à la fixation du profilé porteur (7) peut être vissée en un endroit quelconque, et
    dans laquelle le profilé de base (5) présente, pour le raccordement du profilé porteur (7), une face d'appui (16) qui est limitée d'une part par un chanfrein (17) formant un angle aigu avec celle-ci et d'autre part par un épaulement (18),
    caractérisée en ce que
    le profilé porteur (7) présente, à son extrémité tournée vers le profilé de base (5), une face d'appui (19) qui est limitée d'une part par un chanfrein (20) et d'autre part par un épaulement (21),
    dans laquelle, lors de la suspension du profilé porteur (7) au profilé de base (5), les faces d'appui (16, 19) et les chanfreins (17, 20) du profilé de base (5) et du profilé porteur (7) peuvent être amenés respectivement en appui les uns avec les autres, et
    dans laquelle le profilé de base (5) est épaissi, en dessous de la face d'appui (16), en un prolongement (22) dans lequel se trouve ladite au moins une rainure (23) dirigée en oblique vers le haut.
     
    2. Installation de porte selon la revendication 1, caractérisée en ce que le profilé porteur (7) présente une nervure (27) sur laquelle est formée une saillie (28) dirigée vers le profilé de base (5).
     
    3. Installation de porte selon la revendication 2, caractérisée en ce que le profilé de base (5) présente un retrait (25) dirigé vers la nervure (27) du profilé porteur (7).
     
    4. Installation de porte selon les revendications 2 et 3, caractérisée en ce que, lors de la suspension du profilé porteur (7) au profilé de base (5), la saillie (28) du profilé porteur (7) peut être amenée en appui avec le retrait (25) du profilé de base (5).
     
    5. Installation de porte selon les revendications 2 et 3, caractérisée en ce que la nervure (27) du profilé porteur (7) est réalisée de façon élastique.
     
    6. Installation de porte selon la revendication 5, caractérisée en ce que, lors de la suspension du profilé porteur (7) au profilé de base (5), la saillie (28) du profilé porteur (7) peut être encliquetée avec le retrait (25) du profilé de base (5).
     
    7. Installation de porte selon la revendication 1, caractérisée en ce que la vis (30) est auto-taraudeuse.
     
    8. Installation de porte selon la revendication 1, caractérisée en ce que la largeur de la rainure (23) est légèrement plus petite que le diamètre de la tige de vis (32) de la vis (30).
     
    9. Installation de porte selon la revendication 1, caractérisée en ce que plusieurs stries sont disposées en direction longitudinale dans les parois latérales de la rainure (23).
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente