[0001] Die Erfindung betrifft eine Korrosionsschutzbeschichtung mit Zink.
[0002] Zinkschichten als Korrosionsschutz von metallischen Gegenständen sind nach dem Stand
der Technik allgemein bekannt, ebenso Verfahren zum Abscheiden einer solchen Zinkschicht
aus einem galvanischen Bad.
[0003] Die
DE 31 29 129 A1 offenbart ein Verfahren zur zweistufigen galvanischen Abscheidung hochglänzender,
haftfester Überzüge für Schrauben. Dazu wird eine erste Zinkschicht aus einem sauren
Bad abgeschieden, eine zweite Zinkschicht aus einem alkalischen Bad.
[0004] Die
DE 198 37 431 A1 beschreibt ebenfalls ein zweistufiges Beschichtungsverfahren, wobei die erste Schicht
als Zink, Zink-Nickel-Legierung oder Zink-Kobalt-Legierung aus einem sauren Elektrolyten
abgeschieden wird. Die zweite Schicht wird als Zink-Nickel-Legierung aus einem alkalischen
Elektrolyten abgeschieden.
[0005] Die
DE 197 16 375 A1 betrifft ebenfalls ein zweistufiges Beschichtungsverfahren, bei dem eine erste Zinkschicht
aus einem sauren Elektrolyten abgeschieden wird und eine Dicke von 0,5 µm bis 3 µm
hat. Die zweite Zinkschicht wird aus einem alkalischen Elektrolyten abgeschieden.
[0006] Die
JP 61 183491 A beschreibt ein mehrstufiges Beschichtungsverfahren, wobei als erste Schicht eine
Zink-Nickel-Legierung vorgesehen ist und die zweite Schicht entweder als Zinkschicht
oder wiederum als Zink-Nickel-Legierung ausgeführt ist.
[0007] Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine verbesserte Korrosionsschutzbeschichtung
anzugeben.
[0008] Die Erfindung löst das Problem mit einem Verfahren zur Korrosionsschutzbeschichtung
eines Gegenstandes mit metallischer Oberfläche, bei dem eine erste Zinkschicht in
einem sauren galvanischen Bad und unmittelbar auf der ersten eine zweite Zinkschicht
mit einer Dicke von mindestens 5 µm in einem alkalischen galvanischen Bad abgeschieden
wird, wobei die erste Zinkschicht eine Dicke von mindestens 4 µm hat und der Gegenstand
als von unterhalb des Fahrzeuges aus frei zugänglicher Bestandteil, insbesondere als
Bestandteil einer Radaufhängung, eines Kraftfahrzeuges ausgelegt ist.
[0009] Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben
und ergeben sich des weiteren aus der folgenden Beschreibung. Die Offenbarung ist
dabei im Hinblick auf die Verfahrens- und Vorrichtungskategorie, sowie auf die Verwendung
eines Gegenstandes, der eine erfindungsgemäße Beschichtung aufweist oder nach dem
erfindungsgemäßen Verfahren beschichtet wurde, zu verstehen.
[0010] Der Erfindung liegt die Idee zugrunde, mit einer gut haftenden und strapazierfähigen
Zinkbeschichtung den Korrosionsschutz zu verbessern, indem direkt aufeinander folgend
zwei Zinkschichten aus einem sauren und einem alkalischen galvanischen Bad jeweils
von zumindest einer gewissen Dicke abgeschieden werden.
[0011] Dabei kann eine solche Zinkbeschichtung dem Korrosionsschutz eines Gegenstandes mit
metallischer Oberfläche, die vorzugsweise eisenhaltig, beispielsweise aus Stahl, ist,
dienen.
[0012] Die erfindungsgemäße Korrosionsschutzbeschichtung weist zwei unmittelbar aufeinander
folgende Zinkschichten auf, von denen die erste Zinkschicht aus einem wässrigen sauren
und die zweite Zinkschicht aus einem wässrigen alkalischen galvanischen Bad abgeschieden
wird. Diese beiden galvanischen Badtypen zur Abscheidung von Zinkschichten sind grundsätzlich
aus dem Stand der Technik bekannt, wobei die Erfindung maßgeblich in der angegebenen
Kombination und Dicke der Schichten, abgeschieden aus jeweils unterschiedlichen Bädern,
liegt.
[0013] Die aus einem wässrigen sauren Bad abgeschiedene Zinkschicht weist zumindest im Vergleich
zu der aus einem alkalischen Bad abgeschiedenen Schicht eine sehr gute Oberflächenhaftung,
insbesondere auch auf Stahl auf, kann jedoch eine rissige, säulenartige Oberfläche
zeigen. Dagegen weist eine aus einem alkalischen Bad abgeschiedene Zinkschicht eine
quasiamorphe geschlossene Oberfläche von vergleichsweise hoher Härte jedoch geringerer
Duktilität auf, die bei einer mechanischen Belastung vergleichsweise leicht aufreißen
oder sich auch von dem beschichteten Material ablösen kann. Erst durch die erfindungsgemäße
Kombination der ersten Zinkschicht mit der unmittelbar folgenden zweiten Zinkschicht
kann bei den erfindungsgemäßen Schichtdicken ein deutlich verbesserter Korrosionsschutz
erreicht werden. Dabei zeigt sich besonders deutlich ein Synergieeffekt, wobei die
erste (duktile) Zinkschicht insbesondere eine sehr gute Haftung auf dem beschichteten
Gegenstand gewährleistet, mechanische Stauchungen oder Dehnungen abfangen kann und
als Haftvermittler für die zweite Zinkschicht dient, die eine geschlossene Oberfläche
der gesamte Beschichtung von größerer Härte schafft.
[0014] Dabei beträgt die Dicke der ersten Zinkschicht mindestens 4 µm, 5 µm oder 6 µm und
die Dicke der zweiten Zinkschicht in dieser Reihenfolge zunehmend bevorzugt mindestens
5 µm, 7 µm, 9 µm oder 10 µm.
[0015] Für einen hinreichenden Korrosionsschutz und gute Schichtmorphologie kann die Schichtdicke
der ersten Zinkschicht in dieser Reihenfolge zunehmend bevorzugt höchstens 15 µm,
12 µm, 10 µm oder 8 µm und die Dicke der zweiten Zinkschicht in dieser Reihenfolge
zunehmend bevorzugt höchstens 25 µm, 22 µm, 20 µm oder 18 µm sein.
[0016] Das wässrig saure galvanische Bad weist vorzugsweise einen pH-Wert von in diesen
Reihenfolgen zunehmend bevorzugt mindestens 4,5, 4,8 oder 4,9 und höchstens 5,8, 5,5
oder 5,3 auf.
[0017] Das wässrig alkalische galvanische Bad weist vorzugsweise einen pH-Wert von mindestens
12 und höchstens 14 auf, wobei hier ein pH-Wert von über 13 besonders bevorzugt ist.
[0018] Die galvanische Behandlungsdauer zum Abscheiden der ersten Zinkschicht kann in diesen
Reihenfolgen zunehmend bevorzugt mindesten 4 min, 6 min, 8 min oder 10 min und höchstens
30 min, 27 min, 24 min oder 20 min betragen. Dabei ist eine Badtemperatur von mindestens
12 °C oder 20 °C und höchstens 35 °C oder 30 °C bevorzugt.
[0019] Die Behandlungsdauer zum Abscheiden der zweiten Zinkschicht aus dem alkalischen Bad
kann in diesen Reihenfolgen zunehmend bevorzugt mindestens 15 min, 18 min oder 20
min und höchstens 45 min, 42 min oder 40 min betragen. Auch das alkalische Bad hat
dabei vorzugsweise eine Temperatur von mindestens 15 °C oder 20 °C und höchstens 40
°C oder 30 °C.
[0020] Die Stromdichte bei der galvanischen Abscheidung der ersten Zinkschicht in dem sauren
Bad beträgt vorzugsweise mindestens 0,3 A/dm
2 und höchstens 2,5 A/dm
2, und zwar vorzugsweise bei einer Spannung zwischen 1,5 V und 5 V. Die Stromdichte
in dem alkalischen Bad beträgt vorzugsweise mindestens 0,5 A/dm
2 und höchstens 5 A/dm
2, und zwar bevorzugt bei einer Spannung von mindestens 3 V und höchstens 8 V.
[0021] Das saure galvanische Bad weist vorzugsweise in diesen Reihenfolgen zunehmend bevorzugt
mindestens 10 g/l, 20 g/l, 25 g/l oder 30 g/l und höchstens 60 g/l, 45 g/l oder 40
g/l Zink,
mindestens 80 g/l, 100 g/l oder 120 g/l und höchstens 200 g/l, 180 g/l oder 160 g/l
Chlorid und
mindestens 10 g/l, 15 g/l, 20 g/l oder 25 g/l und höchstens 40 g/l oder 35 g/l Borsäure
auf.
[0022] Ferner kann das saure galvanische Bad zusätzlich in den jeweiligen Reihenfolgen zunehmend
bevorzugt
mindestens 0,5 ml/l oder 0,8 ml/l und höchstens 2 ml/l oder 1,5 ml/l organischen Glanzzusatz
und/oder
mindestens 30 ml/l und höchstens 80 ml/l oder 50 ml/l organische Tenside aufweisen.
[0023] Dabei kann das saure Bad eine wässrige Lösung sein, die besonders bevorzugt bis auf
eventuelle Verunreinigungen ausschließlich die zuvor genannten Komponenten aufweist.
[0024] Das alkalische galvanische Bad kann in diesen Reihenfolgen zunehmend bevorzugt
mindestens 5 g/l oder 10 g/l und höchstens 20 g/l oder 14 g/l Zink,
mindestens 50 g/l oder 100 g/l und höchstens 200 g/l oder 140 g/l eines alkalischen
Zusatzes aufweisen, wobei der alkalische Zusatz beispielsweise NaOH sein kann.
[0025] Ferner kann das alkalische Bad in diesen Reihenfolgen zunehmend bevorzugt zusätzlich
mindestens 8 ml/l oder 10 ml/l und höchstens 20 ml/l oder 15 ml/l eines organischen
Glanzträgers und/oder
mindestens 0,5 ml/l und höchstens 3 ml/l oder 2 ml/l eines organischen Glanzverstärkers
aufweisen.
[0026] Auch das alkalische galvanische Bad liegt vorzugsweise als wässrige Lösung vor und
kann in einer besonders bevorzugten Ausführung neben eventuellen Verunreinigungen
höchstens die zuvor genannten Komponenten in wässriger Lösung aufweisen.
[0027] Vorzugsweise wird nach dem Abscheiden der ersten Zinkschicht der zu beschichtende
Gegenstand gespült, und zwar günstigerweise zumindest mit Wasser. Ebenso kann ein
Spülen nach dem Abscheiden der zweiten galvanischen Zinkschicht erfolgen. Ferner ist
eine Reinigung des zu beschichtenden Gegenstandes vor dem Abscheiden der ersten Zinkschicht
vorteilhaft, wobei hier, insbesondere auch in Abhängigkeit des Materials des zu beschichtenden
Gegenstandes, aus dem Stand der Technik zahlreiche Reinigungsverfahren bekannt sind.
Auch kann zur Verbesserung des galvanischen Abscheidungsprozesses jeweils das galvanische
Bad und/oder auch der zu beschichtende Gegenstand in dem Bad bewegt werden.
[0028] Bei einer vorteilhaften Ausführung der Beschichtung kann (insbesondere unmittelbar)
auf die zweite Zinkschicht eine Dickschichtpassivierung folgen, wobei diese in einem
chemischen Prozess in einem weiteren Bad aufgetragen werden kann. Durch eine solche
zusätzliche Dickschichtpassivierung kann die mechanische Widerstandsfähigkeit der
gesamten Beschichtung zusätzlich erhöht werden. Ebenso kann ein zusätzlicher Schutz
gegen chemische Einflüsse erzielt werden.
[0029] Ebenso kann auch unmittelbar auf die zweite Zinkschicht oder auch unmittelbar auf
die Dickschichtpassivierung folgend ein Lack aufgetragen werden. Dadurch lassen sich
in bekannter Weise ebenfalls die mechanische Widerstandsfähigkeit und/oder der Schutz
gegen chemische Einflüsse verbessern. Dabei kann der Lack durch elektrochemisches
Tauchlackieren aufgetragen werden, vorzugsweise durch kathodisches Tauchlackieren,
das auch als KTL-Beschichtung bezeichnet wird und aus dem Stand der Technik bekannt
ist.
[0030] Ein Gegenstand, der zumindest die beiden erfindungsgemäßen galvanischen Zinkschichten
aufweist, kann als Bestandteil eines Kraftfahrzeuges eingesetzt werden, und zwar besonders
bevorzugt als ein Bauteil, das von unterhalb des Fahrzeuges aus frei zugänglich ist.
Dabei kann es ein Fahrzeugteil aus nicht rostfreiem Stahl sein und erfindungsgemäß
vor Feuchtigkeit, korrosiven Substanzen wie beispielsweise Salz, aber auch mechanischen
Einwirkungen auf seine Oberfläche geschützt sein. Besonders bevorzugt kann dabei ein
Bestandteil einer Kfz-Bodengruppe, insbesondere ein Teil eines Antriebssystems oder
einer Radaufhängung, beispielsweise ein Fahrschemel, eine erfindungsgemäße Beschichtung
aufweisen.
[0031] Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert,
wobei die einzelnen Merkmale auch in anderen Kombinationen, insbesondere auch mit
der vorhergehenden Beschreibung, erfndungswesentlich sein können.
[0032] Ein aus einem nicht rostfreien Stahlblech gefertigter Fahrschemel wird in einer ersten
Behandlung gereinigt, insbesondere entfettet und von Oberflächenoxiden befreit. Nach
einem Spülvorgang in Wasser wird er in einem sauren galvanischen Bad bei 28 °C mit
einem Strom von 0,6 A/dm
2 unter einer Spannung von 2,7 V bei einer Behandlungsdauer von 15 min verzinkt. Das
Bad mit einem pH-Wert von 5,0 besteht hier aus einer wässrigen Lösung von 35 g/l Zink,
140 g/l Chlorid, 30 g/l Borsäure, 1,2 ml/l organischem Glanzzusatz und 40 ml/l organischen
Tensiden. In diesem Bad wird eine erste duktile gut haftende Zinkschicht von oberflächenrissiger
Struktur von etwa 7 µm aufgetragen und der Achsschemel anschließend in Wasser gespült.
[0033] Unmittelbar im Anschluss erfolgt eine weitere galvanische Behandlung in einem alkalischen
Bad mit einem pH-Wert von etwa 14 und bei einer Temperatur von 26 °C. Hierbei wird
eine zweite Zinkschicht während einer Behandlungsdauer von 30 min bei einer Stromdichte
von 1 A/dm
2 bei einer angelegten Spannung von 5,5 V abgeschieden. Dieses zweite galvanische Bad
weist hierbei eine wässrige Lösung von 12 g/l Zink, 120 g/l NaOH, 12 ml/l organische
Glanzträger und 1,2 ml/l organische Glanzverstärker auf. Insgesamt wird hier eine
Schichtdicke von etwa 16 µm eines quasiamorphen Zinkgefüges abgeschieden, wobei nach
der galvanischen Beschichtung der Fahrschemel nochmals mit Wasser gespült wird.
[0034] Bei einem weiteren Beispiel wird auf einem beschichteten Fahrschemel in einem weiteren
Bad unmittelbar auf der zweiten Zinkschicht eine Dickschichtpassivierung chemisch
abgeschieden und anschließend der Gegenstand wieder in einem Wasserbad gespült. Der
so hergestellte Fahrschemel weist also eine Korrosionsschutzbeschichtung mit zwei
unmittelbar aufeinander folgenden Zinkschichten und einer äußeren Dickschichtpassivierung
auf.
[0035] Ein weiteres Ausführungsbeispiel liegt in der Korrosionsschutzbeschichtung eines
Fahrschemels, die sich von dem zuvor beschriebenen durch eine KTL-Beschichtung anstatt
der Dickschichtpassivierung unterscheidet.
[0036] Ein viertes Ausführungsbeispiel entspricht dem ersten, weist also zwei aufeinanderfolgende
erfindungsgemäße Zinkschichten auf. Zusätzlich ist unmittelbar auf der zweiten Zinkschicht
eine Dickschichtpassivierung und unmittelbar auf dieser eine KTL-Beschichtung aufgetragen.
Dieses Ausführungsbeispiel hat also eine Korrosionsschutzbeschichtung mit diesen vier
aufeinander folgenden Schichten.
1. Verfahren zur Korrosionsschutzbeschichtung eines Gegenstandes mit metallischer Oberfiäche,
bei dem
eine erste Zinkschicht in einem sauren galvanischen Bad und
unmittelbar auf der ersten eine zweite Zinkschicht mit einer Dicke von mindestens
5 µm in einem alkalischen galvanischen Bad abgeschieden wird,
dadurch gekennzeichnet, dass die erste Zinkschicht eine Dicke von mindestens 4 µm hat, und der Gegenstand als
von unterhalb des Fahrzeuges aus frei zugänglicher Bestandteil, insbesondere als Bestandteil
einer Radaufhängung, eines Kraftfahrzeuges ausgelegt ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Dicke der ersten Zinkschicht höchstens 15 µm
beträgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Dicke der zweiten Zinkschicht höchstens
25 µm beträgt.
4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem der pH-Wert des sauren Bades
mindestens 4,5 und höchstens 5,8 beträgt.
5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem der pH-Wert des alkalischen
Bades mindestens 12 und höchstens 14 beträgt.
6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem die Behandlungsdauer In dem
sauren galvanischen Bad mindestens 4 min beträgt.
7. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem die Behandlungsdauer in dem
alkalischen Bad mindestens 15 min beträgt.
8. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche mit einer Stromdichte von mindestens
0,3 A/dm2 in dem sauren Bad.
9. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, mit einer Stromdichte von mindestens
0,5 A/dm2 in dem alkalischen Bad.
10. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem das saure galvanische Bad
aufweist:
mindestens 10 g/l und höchstens 60 g/l Zink,
mindestens 80 g/l und höchstens 200 g/l Chlorid und
mindestens 10 g/l und höchstens 40 g/l Borsäure.
11. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem das alkalische galvanische
Bad aufweist:
mindestens 5 g/l und höchstens 20 g/l Zink und
mindestens 50 g/l und höchstens 200 g/l NaOH.
12. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem unmittelbar auf der zweiten
Zinkschicht eine Dickschlchtpassivierung abgeschieden wird.
13. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem gegebenenfalls unmittelbar
auf der Dickschichtpassivierung bzw. auf der zweiten Zinkschicht eine KTL-Beschichtung
aufgetragen wird.
1. A method for coating an object having a metallic surface by an anticorrosive coating,
wherein
a first zinc layer is deposited in an acid galvanic bath and
a second zinc layer having a thickness of 5 µm is deposited in an alkaline galvanic
bath directly on said first zinc layer,
characterized in that said first zinc layer has a thickness of 4 µm at minimum and said object is designed
as a component of a motor vehicle, being freely accessible from below said vehicle,
in a particular as a component of a wheel suspension of said motor vehicle.
2. The method according to claim 1, wherein said thickness of said first zinc layer is
15 µm at maximum.
3. The method according to claim 1 or 2, wherein said thickness of said second zinc layer
is 25 µm at maximum.
4. The method according to one of the preceding claims, wherein a pN-value of said acid
bath is 4,5 at minimum and 5,8 at maximum.
5. The method according to one of the preceding claims, wherein a pH-value of said alkaline
bath is 12 at minimum and 1A. at maximum.
6. The method according to one of the preceding claims, wherein a duration of a treatment
in said acid galvanic bath is 4 min at minimum.
7. The method according to one of the preceding claims, wherein a duration of a treatment
in said alkaline bath is 15 min at minimum.
8. The method according to one of the preceding claims, wherein a current density of
at least 0,3 A/dm2 is applied in said acid bath.
9. The method according to one of the preceding claims, wherein a current density of
at least 0,5 A/dm2 is applied in said alkaline bath.
10. The method according to one of the preceding claims, wherein said acid galvanic bath
comprises:
10 g/l of zinc at minimum and 60 g/l of zinc at maximum,
80 g/l of chloride at minimum and 200 g/l of chloride at maximum and
10 g/l of boric acid at minimum and 40 g/l of boric acid at maximum.
11. The method according to one of the preceding claims, wherein said alkaline galvanic
bath comprises:
5 g/l of zinc at minimum and 20 g/l of zinc at maximum and
50 g/l of NaOH at minimum and 200 g/l of NaOH at maximum.
12. The method according to one of the preceding claims, wherein a thick-film passivation
is deposited directly on said second zinc layer.
13. The method according to one of the preceding claims, wherein an EPD-coating is provided
on said second zinc layer or, if applicable, on said thick-film passivation.
1. Procédé d'application d'un revêtement de protection contre la corrosion sur un objet
à surface métallique, dans lequel
on dépose une première couche de zinc dans un bain galvanique acide et
on dépose, directement sur la première couche de zinc, une deuxième couche de zinc
d'une épaisseur d'au moins 5 µm dans un bain galvanique alcalin,
caractérisé en ce que la première couche de zinc possède une épaisseur d'au moins 4 µm, et l'objet est
conçu sous la forme d'un composant de véhicule motorisé librement accessible depuis
la partie inférieure du véhicule, notamment sous la forme d'un composant d'une suspension
de roue.
2. Procédé selon la revendication 1, dans lequel l'épaisseur de la première couche de
zinc est au maximum de 15 µm.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, dans lequel l'épaisseur de la deuxième couche
de zinc est au maximum de 25 µm.
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel la valeur du pH du
bain acide est d'au moins 4,5 et au maximum de 5,8.
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel la valeur du pH du
bain alcalin est d'au moins 12 et au maximum de 14.
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel la durée de traitement
dans le bain galvanique acide est d'au moins 4 min.
7. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel la durée de traitement
dans le bain alcalin est d'au moins 15 min.
8. Procédé selon l'une des revendications précédentes mettant en oeuvre une intensité
de courant d'au moins 0,3 A/dm2 dans le bain acide.
9. Procédé selon l'une des revendications précédentes, mettant en oeuvre une intensité
de courant d'au moins 0,5 A/dm2 dans le bain alcalin.
10. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le bain galvanique
acide présente :
au moins 10 g/l et au maximum 60 g/l de zinc,
au moins 80 g/l et au maximum 200 g/l de chlorure et
au moins 10 g/l et au maximum 40 g/l d'acide borique.
11. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le bain galvanique
alcalin présente :
au moins 5 g/l et au maximum 20 g/l de zinc, et
au moins 50 g/l et au maximum 200 g/l de NaOH.
12. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel une couche épaisse
de passivation est déposée directement sur la deuxième couche de zinc.
13. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel un revêtement appliqué
selon le processus électrophorétique cathodique est déposé, le cas échéant, directement
sur la couche épaisse de passivation ou sur la deuxième couche de zinc.