[0001] Die Erfindung betrifft ein Hubtor, insbesondere ein schnelllaufendes Industrietor,
gemäβ dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Ein derartiges Hubtor ist beispielsweise aus der
WO 91/18178 bekannt geworden. Dieses ist für einen schnelllaufenden Betrieb von bis zu 3 Metern
pro Sekunde geeignet und bietet in geschlossenem Zustand eine ausgezeichnete Dichtheit
gegen Wind- und Wetterangriff sowie Sicherheit gegen ein unbefugtes Öffnen. Darüber
hinaus lässt sich dieses bekannte Hubtor mit einer geringen Geräuschentwicklung bewegen.
Es hat sich in der Praxis mit großem Erfolg bewährt.
[0003] Hierbei hat es sich insbesondere als vorteilhaft erwiesen, dass die Scharnierbänder
das tragende Gerüst des Lamellenpanzers bilden und sämtliche bei der Bewegung des
Hubtores entstehenden Kräfte aufnehmen. Da diese Scharnierbänder zugleich in den Führungsbahnen
gestützt und geführt sind, ist ein sehr schneller Lauf des Hubtores möglich, ohne
dass der Bewegungsablauf ungleichmäßig oder unruhig wird. Die Schnelllaufeigenschaften
dieses bekannten Hubtores werden ferner noch dadurch unterstützt, dass der Lamellenpanzer
im Bereich des Torsturzes berührungsfrei in einem Wickel geführt ist, welcher durch
entsprechend spiralförmig geführte Abschnitte der Führungsbahnen vorgegeben ist.
[0004] Die einzelnen Lamellen sind dabei derart mit Abstand voneinander auf den Scharniergliedern
der Scharnierbänder aufgesetzt, dass jeweils benachbarte Lamellen mittels des Scharnierbandes
gegeneinander abwinkelbar sind. In diesem bekannten Beispiel ist im Abstand benachbarter
Lamellen ein Zwischenraum gebildet, in welchen die Scharnierzapfen der Scharnierbänder
eingreifen. Durch das Vorsehen der Schwenkachse jedes Scharniers innerhalb des Raumes
zwischen den Lamellen sind einerseits die Winkelöffnungen zwischen den benachbarten
Lamellen und andererseits auch die Kippbeschleunigungen beim Einfahren in die oberen
Führungsbahnen minimiert. Dies ist verbunden mit entsprechend kleineren Beschleunigungskräften
beim Abwinkeln und den demzufolge möglichen größeren Laufgeschwindigkeiten des Hubtores.
[0005] Benachbarte Lamellen dieses herkömmlichen Hubtores sind dabei annähernd über die
gesamte Torbreite hinweg jeweils mit Dichtleisten versehen, welche eine Winddichtheit
bieten und das Eindringen von Regenwasser und Staub verhindern. Darüber hinaus sorgen
sie auch für eine mechanische Stabilität der Lamellen untereinander. Dadurch hält
der Lamellenpanzer in der Schließstellung selbst größeren Windbelastungen stand, ohne
sich auszubeulen oder verformt zu werden. Hierbei weisen diese Dichtleisten Verdickungen
auf, welche in entsprechend ausgebildete Aussparungen an den aufeinander zuweisenden
Seitenrandabschnitten von zwei benachbarten Lamellen eingreifen.
[0006] Das Hubtor gemäß der
WO 91/18178 hat sich als schnelllaufendes Industrietor sehr bewährt, wobei es jedoch nur sehr
beschränkt eine Brandschutzfunktion bereitstellt. Andererseits sind Brandschutz-Toranordnungen
bekannt geworden, mit welchen ein Raumabschluß mit hoher Feuerwiderstandswirkung hergestellt
werden soll. Für die Beurteilung des Feuerwiderstands werden hierbei drei Kriterien
angesetzt: Zum einen muss die Brandschutz-Toranordnung eine ausreichende Eigenstabilität
aufweisen, um auch bei einem Brand wenigstens für eine vorbestimmte Zeitdauer den
Raumabschluss aufrecht erhalten zu können. Ein weiteres Kriterium ist die Flammendurchschlagsfestigkeit,
d. h. der Zeitraum bis Flammen auf die andere Torseite durchschlagen können. Als drittes
Kriterium wird die Isolationswirkung des Brandschutzbehangs berücksichtigt, wobei
auf der feuerabgekehrten Seite die Temperatur um nicht mehr als einen vorbestimmten
Wert in einer vorgegebenen Zeit ansteigen darf. Um diese Forderungen erfüllen zu können,
weisen herkömmliche Brandschutz-Toranordnungen häufig ein relativ hohes Gewicht auf
und können daher nur sehr langsam betrieben werden.
[0007] Ein Beispiel für eine Brandschutz-Toranordnung findet sich in der
NL 1013381, welche ein Hubtor mit einem Lamellenpanzer offenbart. Hier sind Brandschutzelemente
an einem auf eine benachbarte Lamelle zuweisenden Seitenrandabschnitt einer Lamelle
angeordnet, wobei diese Brandschutzelemente aus einem Werkstoff bestehen, der sich
unter thermischer Einwirkung ausdehnt und einen Spalt zwischen den Seitenrandabschnitten
benachbarter Lamellen schließt.
[0008] Ferner ist aus der
AT 351 736 ein Rolltor mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruches 1 bekannt geworden.
Auch die
WO 2007/142079 A1 offenbart ein Hubtor mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruches 1. Die vorliegende
Erfindung geht von der
WO 2007/142079 A1 aus.
[0009] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Hubtor bereitzustellen,
welches für einen schnelllaufenden Betrieb geeignet ist und zugleich Brandschutzeigenschaften
bereitstellt.
[0010] Diese Aufgabe wird durch ein Hubtor mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
[0011] Durch die somit erfindungsgemäß hergestellte Abdichtung nach Art einer Labyrinthdichtung
an den aufeinander zuweisenden Seitenrandabschnitten benachbarter Lamellen wird gegen
das Hindurchströmen eines Gases von einer Seite des Lamellenpanzers zur anderen Seite
eine Widerstandskraft erzeugt, die einen solchen Gasdurchtritt unterdrückt. Solche
Gase können den Lamellenpanzer somit nicht geradlinig passieren, sondern werden wie
in einem Labyrinth umgelenkt und abgebremst bzw. gestoppt.
[0012] Gleichzeitig wird im Brandfalle ein Durchschlagen von Flammen unterbunden, da der
geradlinige Weg durch den Lamellenpanzer hindurch versperrt ist.
[0013] Da die Lamellen eines derartigen Hubtores typischerweise aus Metall und bevorzugt
aus Aluminium hergestellt sind, halten diese den Temperaturen stand und es wird somit
ein wirksamer Torabschluß im Brandfalle erzielt.
[0014] Zudem wird durch das Ineinandergreifen der beiden Seitenrandabschnitte ein evtl.
Versatz der beiden benachbarten Lamellen zueinander wirksam unterbunden. Dies ist
insbesondere dann von Bedeutung, wenn die einzelnen Lamellen einer unterschiedlichen
Wärmeeinwirkung ausgesetzt sind und daher einem unterschiedlichen Maß an Biegeverformung
unterliegen. Erfindungsgemäß bleibt der Lamellenpanzer auch in diesem Falle als eine
geschlossene Einheit bestehen und bildet einen wirksamen Torabschluß, um einen Flammenübertritt
zu verhindern.
[0015] Von weiterem Vorteil ist es, wenn an wenigstens einem auf eine benachbarte Lamelle
zuweisenden Seitenrandabschnitt einer Lamelle zumindest ein Brandschutzelement aus
einem Werkstoff angeordnet ist, der sich unter thermischer Einwirkung ausdehnt und
einen Spalt zwischen den Seitenrandabschnitten benachbarter Lamellen schließt. Damit
lässt sich eine noch zuverlässigere Abschirmung der einen Seite des Lamellenpanzers
gegenüber der anderen Seite erzielen. So sind hiermit beispielsweise brennbare Elemente,
welche an einer Seite des Hubtores gelagert sind, noch zuverlässiger gegen eine Strahlungsleistung
des Brandherdes auf der anderen Torseite abgeschirmt. Hierdurch verbessert sich die
Brandschutzfunktion des erfindungsgemäßen Hubtores, wobei dies gleichzeitig mit geringem
konstruktiven Aufwand und unter Verwendung von an sich bekannten Werkstoffen möglich
ist. In der Praxis hat sich für ein solches Brandschutzelement beispielsweise ein
Werkstoff aus der Produktpalette "FIREFLY" der Firma TENMAT GmbH als besonders geeignet
erwiesen. So ist zum Beispiel "FIREFLY 102" fähig, sich bei Brand auf das 25-fache
seiner ursprünglichen Dicke auszudehnen und somit Öffnungen zuverlässig zu verschließen.
[0016] Dabei liegen erfindungsgemäß wenigstens zwei Brandschutzelemente an dem wenigstens
einen Seitenrandabschnitt vor, wobei diese beidseits eines Vorsprungs an dessen Flanken
sowie auf die Großflächen des Lamellenpanzers zuweisend angeordnet sind. Damit lässt
sich unabhängig von der Seite, auf welcher der Brandherd vorliegt, eine zuverlässige
Abschirmung für die andere Seite des Hubtores erzielen. Darüber hinaus können die
Brandschutzelemente dann nacheinander zur Wirkung gelangen und somit die Standfestigkeit
des erfindungsgemäßen Hubtores im Brandfalle weiter verbessern.
[0017] Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Hubtores sind Gegenstand der abhängigen
Ansprüche 2 bis 7.
[0018] So kann der Seitenrandabschnitt einer Lamelle im Querschnitt mit einem Vorsprung
versehen sein, während der Seitenrandabschnitt der zugeordneten benachbarten Lamelle
im Querschnitt im Mittelbereich ausgespart ist, so dass der Vorsprung formschlüssig
in die Aussparung eingreift, wenn das Hubtor geschlossen ist. Auf diese Weise lässt
sich mit konstruktiv einfachen Mitteln eine vorteilhafte komplementäre Ausbildung
der Seitenrandabschnitte von zwei benachbarten Lamellen erzielen.
[0019] Wenn an wenigstens einem auf eine benachbarte Lamelle zuweisenden Seitenrandabschnitt
einer Lamelle ein sich im Wesentlichen über die Breite der Toröffnung erstreckendes
Dichtelement angeordnet ist, lässt sich ein eventueller Gasübertritt im Brandfalle
noch zuverlässiger unterbinden. Außerdem unterstützt ein derartiges Dichtelement die
Winddichtigkeit des Lamellenpanzers. Somit kann mit einfachen konstruktiven Mitteln
ein Hubtor mit verbesserten Schließ- wie auch Brandschutzeigenschaften bereitgestellt
werden.
[0020] Dadurch, dass das Dichtelement aus einem schwer entflammbaren Elastomer ausgebildet
ist, hält es einer Brandbelastung in besonders guter Weise stand. Hierdurch verbessern
sich die Brandschutzeigenschaften des erfindungsgemäßen Hubtores. Geeignete Werkstoffe
hierfür sind beispielsweise Chloropren oder Silikon.
[0021] Hierbei hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn ein Spalt zwischen dem Vorsprung
und einer Seitenwand der Aussparung an den Seitenrandabschnitten wenigstens drei Millimeter
breit ist. Dann ist einerseits genügend Platz vorhanden, um ein unbeeinträchtigtes
Abwinkeln der einzelnen Lamellen gegeneinander zum Beispiel in einem Spiralabschnitt
im Torsturzbereich zu erlauben, und andererseits den Spalt schmal zu halten, um den
Durchtritt von heißen Gasen etc. durch die Labyrinthdichtung möglichst zuverlässig
zu unterbinden. Gerade im Schnelllaufbetrieb hat es sich jedoch als vorteilhaft erwiesen,
wenn dieser Spalt wenigstens fünf Millimeter und insbesondere wenigstens sieben Millimeter
breit ist. Dabei sind derartige Spaltbreiten insbesondere dann auch in einem Brandfalle
unkritisch, wenn im Bereich zwischen den beiden zugeordneten Lamellen ein Brandschutzelement
vorliegt, welches sich unter thermischer Einwirkung ausdehnt und ohne weiteres in
der Lage ist, auch einen Spalt von sieben Millimetern oder mehr zu schließen.
[0022] Darüber hinaus kann das erfindungsgemäße Hubtor in einer weiteren Ausführungsform
auch ein bodenseitiges Abschlußelement aufweisen, welches vorzugsweise aus einem schwer
entflammbaren Elastomer ausgebildet ist, wobei am Abschlußelement wenigstens ein Brandschutzelement
aus einem Werkstoff angeordnet ist, der sich unter thermischer Einwirkung ausdehnt
und ggf. einen Spalt zwischen einer untersten Lamelle und einem Boden schließt. Auf
diese Weise wird auch bodenseitig am erfindungsgemäßen Hubtor ein zuverlässiger Abschluss
zur Vermeidung eines Übertritts von heißen Gasen oder eines Flammendurchschlags erzielt.
Dies umso mehr, wenn ein schwerentflammbares Elastomer als Werkstoff für das bodenseitige
Abschlußelement eingesetzt wird. Aber auch wenn dieses Abschlusselement der Wärmeeinwirkung
nicht mehr stand halten kann, lässt sich dann durch das Aufschäumen oder Aufquellen
des Brandschutzelements ein zuverlässiger Abschluss in diesem Bereich herstellen.
[0023] Hierbei ist es auch möglich, dass das Abschlußelement als Hohlprofil ausgebildet
ist, wobei das wenigstens eine Brandschutzelement im Hohlraum des Abschlusselements
vorliegt. Das Brandschutzelement ist dann im allgemeinen Betrieb geschützt innerhalb
des Abschlusselements angeordnet und wird letztendlich nur dann wirksam, wenn das
Abschlußelement aufgrund thermischer Einwirkung zerstört wird und die Gefahr besteht,
dass bodenseitig am erfindungsgemäßen Hubtor ein Spalt entstehen könnte. Die Brandschutzfunktion
des erfindungsgemäßen Hubtors wird hierdurch weiter verbessert.
[0024] Die Erfindung wird nachfolgend in Ausführungsbeispielen anhand der Figuren der Zeichnung
näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Hubtores;
- Fig. 2
- eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Hubtores im Schnitt;
- Fig. 3
- eine Draufsicht des erfindungsgemäßen Hubtores im Schnitt;
- Fig. 4
- einen Detailschnitt durch den Lamellenpanzer des erfindungsgemäßen Hubtores;
- Fig. 5
- ein Detail mit aufeinander zuweisenden Seitenrandabschnitten von zwei benachbarten
Lamellen nach Fig. 4;
- Fig. 6
- eine Seitenansicht einer Lamelle;
- Fig. 7
- einen Schnitt durch eine Seitenzarge;
- Fig. 8
- einen Schnitt durch einen Wickelkasten am Torsturz;
- Fig. 9
- ein Detail aus Fig. 8 mit dem Einlaufbereich des Lamellenpanzers in den Wickelkasten;
und
- Fig. 10
- eine Detailansicht eines bodenseitigen Abschlusselements eines Lamellenpanzers.
[0025] In den Figuren 1 bis 3 sind drei Ansichten eines Hubtores 1 gezeigt, welches als
schnelllaufendes Industrietor ausgebildet ist. Es weist ein Torblatt in Gestalt eines
Lamellenpanzers 2 auf, welches in Seitenzargen 3 beidseits gehalten und geführt ist,
sowie einen Wickelkasten 4, welcher im Torsturzbereich angeordnet ist und bei geöffnetem
Torblatt den Lamellenpanzer 2 in sich aufnimmt.
[0026] Wie aus den Figuren weiter erkennbar ist, sind in den beiden Seitenzargen 3 Führungsbahnen
31 angeordnet, welche im Bereich der Toröffnung aufrecht verlaufen und im Wickelkasten
einen spiralförmigen Verlauf aufweisen. Der Lamellenpanzer 2 lässt sich hierdurch
bei geöffnetem Hubtor 1 berührungsfrei im Wickelkasten 4 anordnen.
[0027] Wie in Fig. 4 im näheren Detail ersichtlich ist, weist der Lamellenpanzer 2 Scharnierbänder
21 auf, welche jeweils benachbart zu den Führungsbahnen 31 seitlich am Lamellenpanzer
2 angeordnet sind. In Fig. 4 ist lediglich eines der Scharnierbänder 21 erkennbar.
Die Scharnierbänder 21 weisen Scharnierglieder 22 auf, welche mittels Scharnierzapfen
23 gelenkig miteinander verbunden und somit zueinander abwinkelbar sind.
[0028] Darüber hinaus weist der Lamellenpanzer 2 eine Mehrzahl an Lamellen 24 (vgl. Fig.
6) auf, welche auf die Scharnierglieder 22 aufgesetzt und daran festgelegt sind. Wie
insbesondere aus den Figuren 4, 5 und 7 erkennbar ist, sind die einzelnen Lamellen
24 an ihren Längsenden mit Rollenachsen 25 gekoppelt, welche Führungsrollen 26 tragen.
Diese greifen in Führungsbahnen 31 ein. Die Scharnierbänder 21 sind damit mittelbar
in den Führungsbahnen 31 gestützt und geführt. Die Lamellen 24 sind im vorliegenden
Beispiel aus einer Aluminiumlegierung hergestellt.
[0029] Insoweit entspricht der Aufbau des Hubtores 1 im Wesentlichen einem herkömmlichen
schnelllaufenden Industrietor, wie es beispielhaft in der
WO 91/18178 erläutert ist.
[0030] In Fig. 5 ist in näherem Detail gezeigt, wie aufeinander zuweisende Seitenrandabschnitte
von benachbarten Lamellen 24 ausgestaltet sind. So greift ein oberer Seitenrandabschnitt
241 einer unteren Lamelle 24 formschlüssig in einen unteren Seitenrandabschnitt 242
einer oberen Lamelle 24 ein. Hierzu ist am oberen Seitenrandabschnitt 241 ein Vorsprung
243 ausgebildet. Am oberen Ende des Vorsprunges 243 ist dabei ein Dichtelement 27
aus dem Werkstoff Chloropren angeordnet, welches in einer Montagenut am Vorsprung
243 festgelegt ist. Der Werkstoff Chloropren zeichnet sich durch seine guten Brandschutzeigenschaften
aus, da er schwer entflammbar ist. Der untere Seitenrandabschnitt 242 weist eine Aussparung
244 auf, welche seitlich durch zwei Seitenwände 245 begrenzt wird. Fig. 6 zeigt die
Querschnittsgestalt einer solchen Lamelle 24.
[0031] Wie in Fig. 5 gezeigt ist, überlappen sich der Vorsprung 243 sowie die Seitenwände
245 am jeweiligen zugeordneten Seitenrandabschnitt, so dass hier ein Labyrinth gebildet
ist, welches nach Art einer Labyrinthdichtung ein Hindurchströmen von Gasen wie Luft
und insbesondere auch von erwärmter Luft erschwert. Durch die Anordnung des Dichtelements
27 ist dabei der Gasdurchtritt bei geschlossenem Hubtor 1 vollständig unterbunden.
Das Dichtelement 27 erstreckt sich hierzu im Wesentlichen über die vollständige Breite
des Lamellenpanzers 2 bzw. der Toröffnung.
[0032] Dabei liegt zwischen dem Vorsprung 243 und einer jeweiligen Seitenwand 245 der Aussparung
244 ein Spalt 246 vor, welcher wesentlichen Einfluss auf die Dichtigkeit dieser Art
einer Labyrinthdichtung hat. Je weniger breit dieser Spalt 246 beidseits des Vorsprunges
243 ist, desto geringer ist die Neigung, Luftströme beispielweise aufgrund einer Windlast
hindurchzulassen. Andererseits ist jedoch ein gewisser Mindestspalt sachgerecht, um
ein ungehindertes Abwinkeln der einzelnen Lamellen 24 gegeneinander im Wickelkasten
zur Bildung des spiralförmigen Wickels zuzulassen. In der Praxis hat sich hier ein
Spalt mit einer Breite von beispielsweise 7 mm beidseits des Vorsprunges 243 als besonders
geeignet erwiesen, um auch im Schnelllaufbetrieb zuverlässig eine Beschädigung von
Lamellen 24 beim Abwinkeln zu vermeiden. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass bei
Torblattgeschwindigkeiten von beispielweise 3 m/sec. erhebliche dynamische Kräfte
beim Einlauf des Lamellenpanzers 2 in den Wickel im Wickelkasten 4 zur Wirkung kommen.
Hierdurch treten elastische Verformungserscheinungen insbesondere im Mittelbereich
des Lamellenpanzers 2 über die Torbreite hinweg gesehen auf, welche durch eine hinreichende
Spaltbreite in dem Überlappungsbereich benachbarter Lamellen 24 gefahrlos aufgenommen
werden können.
[0033] Um dennoch im Brandfalle einen besonders zuverlässigen Abschluss in diesem Grenzbereich
zwischen zwei benachbarten Lamellen 24 herzustellen, sind ferner beidseits des Vorsprunges
243 Brandschutzelemente 28a an dessen Flanken angeordnet. Diese bestehen aus einem
Werkstoff, der sich unter Wärmeeinwirkung ausdehnt und vorhandene Freiräume feuerhemmend
füllt. Ein geeigneter Werkstoff ist z.B. "FIREFLY 102", der sich bei Brand auf das
25-fache seiner ursprünglichen Dicke ausdehnt. Die Brandschutzelemente 28a weisen
hierbei gemäß der Darstellung in Fig. 5 einen im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt
auf und erstrecken sich im Wesentlichen über die gesamte Torbreite des Hubtores 1,
d.h. er ist streifenförmig ausgestaltet.
[0034] Im Brandfalle ist damit selbst bei einem Versagen des Dichtelements 27 ein verlässlicher
Abschluss des Freiraumes zwischen zwei Lamellen 24 möglich, so dass ein Flammenübertritt
zuverlässig verhindert werden kann.
[0035] Fig. 7 zeigt eine Draufsicht auf ein Detail im Bereich einer Seitenzarge 3. Aus dieser
Darstellung geht hervor, wie der Lamellenpanzer 2 mittels der Rollenachsen 25 und
der Führungsrollen 26 in eine Führungsbahn 31 eingreift und darin gehalten ist.
[0036] Gemäß der Darstellung in Fig. 7 sind ferner zusätzlich Brandschutzelemente 28b beidseits
des Lamellenpanzers 2 in dem Bereich angeordnet, in dem dieser in die Seitenzargen
3 eintritt. Die Brandschutzelemente 28b sind ebenfalls aus einem Werkstoff ausgebildet,
welcher sich unter Wärmeeinwirkung ausdehnt und hier den Freiraum zwischen einer Seitenzarge
3 und dem Lamellenpanzer 2 im Brandfalle schließt. Hierdurch kann der Übertritt heißer
Gase im Brandfalle auch im Bereich der Seitenzargen 3 zuverlässig unterbunden werden.
Ein geeigneter Werkstoff für die Brandschutzelemente 28b ist wiederum z.B. "FIREFLY
102". Die andere Seitenzarge 3 ist analog zu der in Fig. 7 gezeigten Seitenzarge ausgestaltet
und weist ebenfalls Brandschutzelemente auf.
[0037] Fig. 8 zeigt den Bereich des Einlaufs des Lamellenpanzers 2 in den Wickelkasten 4.
Wie insbesondere aus Fig. 9 im näheren Detail ersichtlich ist, sind auch hier Brandschutzelemente
28c angeordnet, welche analog zu den Brandschutzelementen 28a und 28b ausgestaltet
sein können und im Brandfalle zu einer Abdichtung des Torsturzbereiches dienen. Auch
hier ist somit ein zuverlässiger Abschluss gegenüber heißen Gasen, Flammen etc. möglich.
[0038] In Fig. 10 ist der untere Abschnitt des Lamellenpanzers 2 gezeigt. Wie hieraus erkennbar
ist, schließt sich an eine unterste Lamelle 24a ein Abschlusselement 29 an. Der untere
Seitenrandabschnitt der untersten Lamelle 24a ist hierzu anders als an den anderen
Lamellen 24 ausgebildet. Er enthält Aufnahmenuten für Befestigungsabschnitte des Abschlusselements
29. Das Abschlusselement 29 ist in der vorliegenden Ausführungsform aus einem schwer
entflammbaren Elastomer ausgebildet, wobei hier wiederum Chloropren zum Einsatz kommt.
[0039] Wie ferner aus Fig. 10 erkennbar ist, ist das Abschlusselement 29 als Hohlprofil
mit zusätzlichen außenseitigen Dichtlippen ausgebildet. Innerhalb des im Hohlprofil
ausgebildeten Freiraums sind dabei ferner Brandschutzelemente 28d angeordnet, welche
wiederum aus einem unter Wärmeeinwirkung sich ausdehnenden und Freiräume feuerhemmend
ausfüllenden Werkstoff wie "FIREFLY 102" ausgebildet sind. Damit ist im Brandfalle
auch bei einer eventuellen Zerstörung des Abschlusselements 29 aufgrund der Hitzeeinwirkung
ein zuverlässiger Abschluss am Bodenbereich des Hubtores 1 möglich. Dadurch kann eine
Spaltbildung zwischen der untersten Lamelle 24a und einen Boden 5 verhindert werden.
[0040] Das Hubtor 1 zeigt somit nicht nur Schnelllaufeigenschaften, sondern kann auch als
Brandschutztor eingesetzt werden. Bricht in einem Gebäude ein Brand aus, so kann durch
Absenken bzw. Schließen des Hubtores 1 somit ein Ausbreiten des Feuers zuverlässig
verhindert werden. Einzelne Abschnitte des Gebäudes können so gegeneinander abgeriegelt
werden.
[0041] Dabei bleibt diese Schutzwirkung auch dann erhalten, wenn sich die einzelnen Lamellen
24 des Lamellenpanzers 2 aufgrund einer starken Wärmeentwicklung auf einer Seite des
Hubtores 1 verbiegen sollten. Eine solche Durchbiegung wird durch die dann gegebenen
unterschiedlichen Temperaturen auf beiden Seiten des Lamellenpanzers 2 hervorgerufen,
da dann ein unterschiedliches Längendehnungsverhalten zu Tage tritt. Da die Lamellen
24 jedoch formschlüssig ineinander greifen, besteht hier nicht die Gefahr, dass ein
Versatz zwischen zwei benachbarten Lamellen entsteht. Damit bleibt der Zusammenhalt
innerhalb des Lamellenpanzers 2 dauerhaft erhalten.
[0042] Die Erfindung lässt neben den erläuterten Ausführungsformen weitere Gestaltungsansätze
zu.
[0043] So kann das Dichtelement 27 beispielsweise auch an anderer Stelle im Stoßbereich
zweier Lamellen 24 angeordnet werden. Es kann z.B. in der Aussparung 244 positioniert
und dementsprechend an der oberen Lamelle 24 vorgesehen sein. Ferner kann das Dichtelement
27 auch seitlich des Vorsprunges vorliegen. Es können auch mehrere Dichtelemente dieser
Art eingesetzt werden.
[0044] Da Material des Dichtelements 27 kann auch ein herkömmlicher Gummi etc. sein, welcher
keine besonderen Brandschutzeigenschaften aufweist.
[0045] Die Brandschutzelemente 28a-28d können jeweils auch an anderer Stelle im jeweiligen
Bereich angeordnet sein, so lange sie im Einsatzfalle die gewünschte Brandschutzwirkung
erzielen. So können die Brandschutzelemente 28a beispielsweise auch an den Seitenwänden
254 der Aussparung 244 vorliegen. Die Anzahl der Brandschutzelemente 28d im Bereich
des Abschlusselements 29 kann ebenfalls von den gezeigten vier abweichen. Zudem können
diese auch außenseitig am Abschlusselement 29 vorliegen. Ferner kann in bestimmten
Anwendungsfällen auf diese Brandschutzelemente 28a-28d teilweise oder auch ganz verzichtet
werden.
[0046] In einigen Ausführungsvarianten können die Scharnierzapfen auch die Funktion der
Rollenachsen mit übernehmen, so dass letztere entfallen können. Die Scharnierbänder
sind dann direkt in den Führungsbahnen 31 geführt.
[0047] Das Labyrinth im Stoßbereich von zwei Lamellen 24 kann auch auf andere Weise als
durch die erläuterte Vorsprung-Aussparung-Anordnung hergestellt werden. Andere geometrische
Gestaltungen sind unmittelbar anwendbar, so lange der direkte Durchgangsweg durch
den Lamellenpanzer in diesem Bereich unterbrochen ist.
1. Hubtor (1), insbesondere schnelllaufendes Industrietor, mit zwei Führungsbahnen (31),
die jeweils an den beiden gegenüberliegenden Seiten einer Toröffnung angeordnet sind,
und einem Lamellenpanzer (2) zur Abdeckung der Toröffnung in Schließstellung,
wobei der Lamellenpanzer (2) Scharnierbänder (21) aufweist, die Scharnierglieder (22)
haben, welche gelenkig miteinander verbunden und über Scharnierzapfen (23) gegeneinander
abwinkelbar sind, wobei die Scharnierbänder (21) eine Länge aufweisen, die der lichten
Höhe der Toröffnung entspricht, und wobei die Scharnierbänder (21) in den Führungsbahnen
(31) gestützt und geführt sind, wobei der Lamellenpanzer (2) Lamellen (24, 24a) aufweist,
welche auf die Scharnierglieder (22) aufgesetzt sind, und
wobei aufeinander zuweisende Seitenrandabschnitte (241, 242) von zwei benachbarten
Lamellen (24, 24a) derart komplementär zueinander ausgestaltet sind, dass diese bei
geschlossenem Hubtor (1) zur Herstellung einer Labyrinthdichtung ineinander greifen,
dadurch gekennzeichnet,
dass an wenigstens einem auf eine benachbarte Lamelle (24, 24a) zuweisenden Seitenrandabschnitt
(241, 242) einer Lamelle (24, 24a) wenigstens zwei Brandschutzelemente (28a) aus einem
Werkstoff angeordnet ist, der sich unter thermischer Einwirkung ausdehnt und einen
Spalt zwischen den Seitenrandabschnitten (241, 242) benachbarter Lamellen (24, 24a)
schließt, wobei die wenigstens zwei Brandschutzelemente (28a) beidseits eines Vorsprungs
(243) an dessen Flanken sowie auf die Großflächen des Lamellenpanzers (2) zu weisend
angeordnet sind.
2. Hubtor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Seitenrandabschnitt (241) einer Lamelle (24, 24a) im Querschnitt mit einem Vorsprung
(243) versehen ist, während der Seitenrandabschnitt (242) der zugeordneten benachbarten
Lamelle (24, 24a) im Querschnitt im Mittelbereich ausgespart ist, so dass der Vorsprung
(243) formschlüssig in die Aussparung (244) eingreift, wenn das Hubtor (1) geschlossen
ist.
3. Hubtor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an wenigstens einem auf eine benachbarte Lamelle (24, 24a) zuweisenden Seitenrandabschnitt
(241, 242) einer Lamelle (24, 24a) ein sich im Wesentlichen über die Breite der Toröffnung
erstreckendes Dichtelement (27) angeordnet ist.
4. Hubtor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement (27) aus einem schwer entflammbaren Elastomer, wie z.B. Chloropren
oder Silikon, ausgebildet ist.
5. Hubtor nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Spalt zwischen dem Vorsprung (243) und einer Seitenwand (245) der Aussparung
(244) wenigstens 3 mm, vorzugsweise wenigstens 5 mm und insbesondere wenigstens 7
mm breit ist.
6. Hubtor nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass es ferner ein bodenseitiges Abschlusselement (29) aufweist, welches vorzugsweise
aus einem schwer entflammbaren Elastomer ausgebildet ist, wobei am Abschlusselement
(29) wenigstens ein Brandschutzelement (28d) aus einem Werkstoff angeordnet ist, der
sich unter thermischer Einwirkung ausdehnt und ggf. einen Spalt zwischen einer untersten
Lamelle und einem Boden schließt.
7. Hubtor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschlusselement (29) als Hohlprofil ausgebildet ist, wobei das wenigstens eine
Brandschutzelement (28d) im Hohlraum des Abschlusselements (29) vorliegt.
1. A lifting door (1), in particular a fast-moving industrial door, comprising two guide
tracks (31) respectively arranged on the two opposed sides of a door aperture, and
a segmented armor (2) for covering the door aperture in the closed condition,
wherein the segmented armor (2) includes hinge straps (21) having hinge links (22)
which are interconnected in an articulated manner and may be placed at an angle relative
to each other via hinge pins (23), the hinge straps (21) having a length corresponding
to the vertical clearance of the door aperture, and the hinge straps (21) being supported
and guided in the guide tracks (31),
wherein the segmented armor (2) includes slats (24, 24a) which are placed on the hinge
links (22), and
wherein mutually facing lateral marginal portions (241, 242) of two adjacent slats
(24, 24a) are configured in a complementary manner such as to engage each another
in the closed condition of the lifting door (1) to thereby create a labyrinth seal,
characterized in that
at least two fire protection elements (28a) of a material which expands under thermal
influence to close a gap between the lateral marginal portions (241, 242) of adjacent
slats (24, 24a) are arranged on at least one lateral marginal portion (241, 242) of
a slat (24, 24a) facing an adjacent slat (24, 24a), wherein the at least two fire
protection elements (28a) being disposed on either side of a projection (243) at the
flanks thereof and to face the major surfaces of the segmented armor (2).
2. The lifting door according to claim 1, characterized in that the lateral marginal portion (241) of a slat (24, 24a) is provided with a cross-sectional
projection (243), whereas the lateral marginal portion (242) of the associated adjacent
slat (24, 24a) has a recessed cross-section in the center area, so that the projection
(243) engages the recess (244) in a form-fit when the lifting door (1) is in the closed
condition.
3. The lifting door according to claim 1 or 2, characterized in that a sealing member (27) extending substantially over the width of the door aperture
is arranged on at least one lateral marginal portion (241, 242) of a slat (24, 24a)
facing an adjacent slat (24, 24a).
4. The lifting door according to claim 3, characterized in that the sealing member (27) is made of a flame-resistant elastomer such as, e.g., chloroprene
or silicone.
5. The lifting door according to any one of claims 2 to 4, characterized in that a gap between the projection (243) and a side wall (245) of the recess (244) has
a width of at least 3 mm, preferably at least 5 mm, and in particular at least 7 mm.
6. The lifting door according to any one of claims 1 to 5, characterized in that it further comprises a floor-side termination member (29) which is preferably made
of a flame-resistant elastomer, wherein at least one fire protection element (28d)
comprised of a material which expands under thermal influence and in a given case
closes a gap between a lowermost slat and a floor is arranged on the termination member
(29) .
7. The lifting door according to claim 6, characterized in that the termination member (29) has the form of a hollow profile, with the at least one
fire protection element (28d) being provided in the cavity of the termination member
(29).
1. Porte relevable (1), en particulier porte industrielle à grande vitesse, avec deux
voies de guidage (31) qui sont disposées respectivement sur les deux côtés opposés
d'une ouverture de porte, et un blindage de lamelle (2) pour le recouvrement de l'ouverture
de porte en position de fermeture,
sachant que le blindage de lamelle (2) présente des bandes de charnière (21) qui ont
des organes de charnière (22) reliés de manière articulée entre eux et pouvant être
pliés les uns contre les autres par des tenons de charnière (23), sachant que les
bandes de charnière (21) présentent une longueur qui correspond à la hauteur intérieure
de l'ouverture de porte, et sachant que les bandes de charnière (21) sont en appui
et guidées dans les bandes de guidage (31),
sachant que le blindage de lamelle (2) présente des lamelles (24, 24a) qui sont placées
sur les organes de charnière (22), et
sachant que des sections de bord latéral (241, 242) tournées l'une vers l'autre de
deux lamelles contiguës (24, 24a) sont configurées de manière complémentaire de telle
manière que celles-ci s'engagent l'une dans l'autre en cas de porte relevable fermée
(1) pour l'établissement d'une garniture en labyrinthe,
caractérisée en ce qu'au moins deux éléments ignifuges (28a) en un matériau qui s'étire sous l'action de
la chaleur et ferme une fente entre les sections de bord latéral (241, 242) de lamelles
contiguës (24, 24a), sont disposés sur au moins une section de bord latéral (241,
242) d'une lamelle (24, 24a), tournée vers une lamelle contiguë (24, 24a), sachant
que lesdits au moins deux éléments ignifuges (28a) sont disposés de part et d'autre
d'une saillie (243) sur ses flancs ainsi que tournés vers les grandes surfaces du
blindage de lamelle (2).
2. Porte relevable selon la revendication 1, caractérisée en ce que la section transversale de la section de bord latéral (241) d'une lamelle (24, 24a)
est pourvue d'une saillie (243), alors que la section transversale de la section de
bord latéral (242) de la lamelle (24, 24a) contiguë associée est évidée dans la zone
médiane de sorte que la saillie (243) s'engage par complémentarité de formes dans
l'évidement (244) lorsque la porte relevable (1) est fermée.
3. Porte relevable selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'un élément étanche (27) s'étendant sensiblement sur la largeur de l'ouverture de porte
est disposé sur au moins une section de bord latéral (241, 242) d'une lamelle (24,
24a) tournée vers une lamelle contiguë (24, 24a).
4. Porte relevable selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'élément étanche (27) est réalisé en un élastomère difficilement inflammable tel
que du chloroprène ou de la silicone.
5. Porte relevable selon l'une quelconque des revendications 2 à 4, caractérisée en ce qu'une fente entre la saillie (243) et une paroi latérale (245) de l'évidement (244)
présente une largeur d'au moins 3 mm, de préférence d'au moins 5 mm et en particulier
d'au moins 7 mm.
6. Porte relevable selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce qu'elle présente un élément terminal côté sol (29) qui est réalisé de préférence en un
élastomère difficilement inflammable, sachant qu'au moins un élément ignifuge (28d)
en un matériau qui s'étire sous l'action de la chaleur et ferme éventuellement une
fente entre une lamelle inférieure et un sol, est disposé sur l'élément terminal (29).
7. Porte relevable selon la revendication 6, caractérisée en ce que l'élément terminal (29) est réalisé comme un profilé creux, sachant que l'au moins
un élément ignifuge (28d) se situe dans l'espace creux de l'élément terminal (29).