(19)
(11) EP 2 514 907 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
24.10.2012  Patentblatt  2012/43

(21) Anmeldenummer: 12002107.6

(22) Anmeldetag:  26.03.2012
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E06B 3/964(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME

(30) Priorität: 19.04.2011 DE 202011005413 U

(71) Anmelder: PHI Technik für Fenster und Türen GmbH
91459 Markt Erlbach (DE)

(72) Erfinder:
  • Scheiderer, Norbert
    91459 Markt Erlbach (DE)

(74) Vertreter: Geyer, Fehners & Partner 
Patentanwälte Perhamerstrasse 31
80687 München
80687 München (DE)

   


(54) Pfostenverbinder


(57) Bei einem Pfostenverbinder (1) mit einem an einer Rahmenleiste (4) befestigbaren Basisteil (2) und einem an einem Pfosten befestigbaren Aufsetzteil (3) sind Aufsetzteil (3) und Basisteil (2) zum Zusammenfügen formschlüssig ineinandergreifend geführt, gegeneinander senkrecht zur Längsachse der Rahmenleiste (4) bis zu einer Endstellung verschiebbar sowie in dieser aneinander befestigbar. Dabei weist das Basisteil (2) quer zur Längsrichtung der Rahmenleiste (4) eine dachartige Formrampe (6) auf, der am Aufsetzteil (3) ein komplementär ausgebildeter und auf dieser auflegbarer Stützsteg (10) mit einem schräg nach unten vorragenden Führungsvorsprung (11) zugeordnet ist. Am Basisteil (2) ist eine nach oben offene Führungseinrichtung (20) vorgesehen, in die der Führungsvorsprung (17) einführbar ist und die in Längsrichtung vorne einen sie oben verbindenden Quersteg (15) aufweist, der an seiner Unterseite (16) schräg nach vorne und unten hin verläuft. Der Führungsvorsprung (11) des Aufsetzteiles (3) untergreift die Unterseite (16) des Quersteges (15) zumindest teilweise, liegt gegen diese unter Druckvorspannung an und stützt sich dabei mit seinem vorderen Bereich auf der Formrampe (6) ab.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Pfostenverbinder mit einem an einer Rahmenleiste befestigbaren, unteren Basisteil und einem in den Hohlquerschnitt eines Pfostens einführbaren und dort befestigbaren, oberen Aufsetzteil, wobei Aufsetzteil und Basisteil übereinander liegen, zum Zusammenfügen formschlüssig ineinandergreifend geführt und gegeneinander in Richtung senkrecht zur Längsachse der Rahmenleiste bis zur einer Anschlag-Endstellung verschiebbar sowie in dieser mittels eines durch den Bereich formschlüssigen Ineinandergreifens parallel zur Längsachse der Rahmenleiste geführten Verbindungsmittels aneinander befestigbar sind, wobei das Basisteil quer zur Längsrichtung der Rahmenleiste mindestens eine dachartig ausgebildete Formrampe mit einem in Einschieberichtung des Aufsetzteiles schräg ansteigenden hinteren sowie einem diesem vorgeschalteten, schräg abfallenden vorderen Abschnitt umfaßt, die beide entlang jeder ihrer Seiten jeweils von einer nach oben verlaufenden Seitenwand begrenzt werden, wobei am Aufsetzteil ein der mindestens einen Formrampe zugeordneter, zu ihrer Dachform komplementär ausgebildeter und im zusammengebauten Zustand auf dieser aufliegender Stützsteg vorgesehen ist, der einen nach unten ragenden Führungsvorsprung trägt, dessen Unterseite mit einer der Schräge des vorderen Abschnittes der Formrampe entsprechenden Schräge versehen ist, die im zusammengebauten Zustand auf dem vorderen Abschnitt der Formrampe zumindest teilweise anliegt, und mit einer am Basisteil nach oben hin offenen Führungseinrichtung, in welche ein entsprechend am Aufsetzteil vorstehender Formvorsprung, seitlich formschlüssig geführt, einführbar ist.

[0002] Ein Pfostenverbinder der eingangs genannten Art ist aus der EP 0 569 986 B1 bekannt. Bei einem solchen Pfostenverbinder können die beiden über ihn miteinander zu verbindenden Hohlprofile zunächst jeweils mit einem Teilstück des Verbinders zusammengebaut und erst danach zur jeweiligen Rahmenanordnung zusammengefügt werden, wobei eine übermäßige Belastung der Enden des Pfostenprofilstabes vermieden wird. Zusammenbau wie auch Demontage jedes Teilstückes mit dem zugehörigen Hohlprofilstab ist ohne Probleme durchführbar und dadurch eine große Flexibilität in der Anwendung erreichbar. Auch das Verbinden der beiden Teilstücke in ihrem Teilungsbereich formschlüssig miteinander gestattet es, beide Teile über ein vergleichsweise schwach dimensioniertes Verbindungsteil miteinander zu verbinden, weil die Formschlüssigkeit den überwiegenden Teil etwaiger seitlicher Trennkräfte aufnimmt.

[0003] Bei dem bekannten Pfostenverbinder ist jedoch das Zusammenfügen seiner beiden Teile etwas schwierig, weil beim Aufschieben des Aufsetzteiles auf das Basisteil zwei von letzterem in Aufschieberichtung vorstehende Kupplungsleisten in am vorderen Ende des aufzuschiebenden Aufsteckteiles entsprechend angebrachte Kupplungsnuten eingeführt werden müssen, was sich in der Praxis als anfällig zeigte und bei einer bereits leichten Verkantung der Teile zueinander beim Einschieben zum Abbrechen der Leisten führen kann. Andererseits ist aber eine Zweipunkt-Befestigung von Basis- und Aufsetzteil wichtig, um eine große Belastung in Längsrichtung des Pfostenprofils aufnehmen zu können.

[0004] Hier soll die Erfindung nun eine Verbesserung schaffen und einen Pfostenverbinder der eingangs genannten Art so weiterentwickeln, daß eine erleichterte Montage von Basis- und Aufsteckteil aneinander auch bei einem leichten anfänglichen Verkanten der Teile bei der Montage und gleichzeitig auch eine große Belastbarkeit des Pfostenverbinders in Längsrichtung des Pfostenprofils erreicht wird.

[0005] Dies wird bei einem Pfostenverbinder der eingangs genannten Art dadurch erreicht, daß die beiden Seitenwände in Längsrichtung der Formrampe über die Erstreckung des schräg abfallenden vorderen Abschnittes derselben hinaus verlängert sind, wobei sie dort eine Öffnung zwischen sich nach oben und nach unten ausbilden, und in Längsrichtung vorne ein sie oben verbindender Quersteg vorgesehen ist, der an seiner Unterseite schräg nach vorne und nach unten hin verläuft, und ferner der Führungsvorsprung des Aufsetzteiles an seinem vorderen Endbereich im zusammengebauten Zustand die Unterseite des Quersteges zumindest teilweise untergreift, wobei er gegen diese unter Druckvorspannung anliegt und sich dabei mit seinem auf dem vorderen schräg abfallenden Abschnitt der Formrampe anliegenden Bereich auf der Formrampe abstützt.

[0006] Bei dem erfindungsgemäßen Pfostenverbinder wird der am vorderen, einführseitigen Ende jedes Stützsteges angebrachte, schräg nach vorne ragende Führungsvorsprung beim Zusammenschieben des Aufsetzteiles auf das Basisteil in der zwischen den beiden Seitenwänden im über die Erstreckung des schräg abfallenden vorderen Abschnittes der Formrampe hinaus verlängerten Bereich ausgebildeten Nut verschoben, bis er den die beiden Seitenwände an deren vorderen Enden verbindenden Quersteg erreicht und diesen unter Druckanlage untergreift. Gleichzeitig stützt sich der entsprechende Führungsvorsprung an seiner Unterseite noch, in einem gewissen Abstand von dem Bereich des Untergreifens des Quersteges, am schräg abfallenden Abschnitt der Formrampe nach unten hin ab. Dadurch wird eine sehr wirkungsvolle und doch vergleichsweise einfach montierbare Befestigungsanordnung geschaffen, mit der auch erhebliche Trennkräfte in Richtung des Pfostens, an dem das Aufsetzteil befestigt ist, aufgenommen werden können.

[0007] Dabei ist es jedem Fachmann geläufig, wie er die Formausbildung eines solchen Führungsvorsprungs vornehmen muß, damit dieser beim Hinabgleiten des Stützsteges am vorne schräg abfallenden Endbereich der Formrampe bei der Montage bei Erreichen des Quersteges und bei Fortsetzung der Verschiebebewegung unter Druckaufbau die Unterseite des Quersteges unterläuft. Da sich der Quersteg am vorderen Ende des über den vorderen schräg abfallenden Abschnitt der Führungsrampe hinaus verlängerten Bereiches der Seitenwände befindet, also in einem gewissen Abstand zum Ende dieses vorderen Abschnittes der Formrampe, bedeutet dies, daß die Abstützung des Führungsvorsprungs an der Führungsrampe mit einem gewissen Hebelabstand zu der Stelle erfolgt, an welcher der Führungsvorsprung unter Druck gegen die Unterseite des Quersteges anliegt. Dies hat den Vorteil, daß beim Zusammenbau von Basisteil und Aufsteckteil der Führungsvorsprung, der jeder Formrampe am Aufsetzteil zugeordnet ist, beim Untergreifen des Quersteges einer kleinen elastischen Verkippung relativ zum Ende der Formrampe unterzogen wird, was zum Aufbau eines elastischen Rückfederdruckes beiträgt.

[0008] Bei dieser erfindungsgemäßen Anordnung muß nicht mehr, wie bei dem gattungsgemäßen Pfostenverbinder, bei der Montage an jeder Formrampe vor Erreichen der Anschlag-Endstellung eine Kupplungsleiste in eine zugeordnete Aufnahmenut eingefädelt werden, was eine relativ präzise Ausrichtung der miteinander in Eingriff zu bringenden Teile verlangt. Vielmehr wird bei der erfindungsgemäßen Anordnung dadurch, daß der Führungsvorsprung beim Unterschieben der Unterseite des Quersteges gleichzeitig einen Druckaufbau auslöst (durch elastische Verformung infolge einer gewissen Übergröße oder entsprechend gewählter Toleranzen), sich selbsttätig eine entsprechende Ausrichtung zwischen Führungsvorsprung und Quersteg als zusammenwirkenden Teile ergibt, die sogar noch gegenüber kleinen Verkantungen unempfindlich ist.

[0009] Dadurch, daß bei der Erfindung im vorderen, über den schräg abfallenden Abschnitt der Formrampe hinaus verlängerten Bereich die Seitenwände einer Öffnung zwischen sich sowohl nach oben, wie auch nach unten ausbilden, ist bei der Montage auch die Möglichkeit gegeben, von oben her das vordere Ende (bzw. die vorderen Enden) jedes Führungsvorsprungs (bzw. aller Führungsvorsprünge) zunächst unter den jeweils entsprechenden Quersteg am Basisteil einzuhaken, dann mit einer Drehbewegung um diese Einhakstelle herum von oben her das Aufsetzteil gegen das Basisteil zu verklappen und erst im letzten Bereich der Verklappung auch die noch erforderliche geringe Linearverschiebung des Aufsetzteiles gegenüber dem Basisteil durchzuführen.

[0010] Damit wird bei dem erfindungsgemäßen Pfostenverbinder eine auch gegenüber einer anfänglichen Verkantung der Teile zueinander unempfindliche und relativ rasch durchführbare Montage und Befestigung von Aufsetzteil und Basisteil aneinander erreicht, wobei sich durch Wegfall der Führungsleisten am Basisteil und zugeordneter Aufnahmenuten am Aufsetzteil, die beim Montieren ineinander eingefädelt werden müssen, sich auch eine konstruktive Vereinfachung ergibt.

[0011] Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Pfostenverbinders besteht darin, daß die dem Aufsetzteil zugewandte Oberfläche des Basisteiles in einer Ebene liegt, wobei hier unter "Oberfläche" des Basisteiles die Summe aller obersten Endflächen des Basisteiles in Form der Endflächen aller nach oben ragenden Wandquerschnitte, gemeint ist.

[0012] Eine ebenfalls vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Pfostenverbinders besteht auch darin, daß die mindestens eine Führungseinrichtung von den über den hinteren schräg ansteigenden Abschnitt der mindestens einen Formrampe entgegen der Einschieberichtung des Aufsetzteiles hinaus verlängerten Seitenwänden gebildet ist, die zwischen sich eine Führungsnut ausbilden, die zum dortigen Ende des Basisteiles hin offen ist. Dies ermöglicht es, beim Montieren des Aufsetzteiles auf dem Basisteil ersteres nicht nur seitlich gegen das Basisteil zum Einführen in die Führungsnut zu verschieben, sondern auch mittels der bereits weiter oben geschilderten Verdrehbewegung von oben her den Formvorsprung in die Führungsnut, seitlich geführt, einführen zu können.

[0013] Besonders bevorzugt werden an einem erfindungsgemäßen Pfostenverbinder zwei zueinander parallele Formrampen am Basisteil eingesetzt, wobei jeder derselben eine Führungseinrichtung zugeordnet ist. Hierdurch wird mit vergleichsweise geringem Aufwand eine besonders stabile Verbindung erreicht, wenn Basisteil und Aufsetzteil aneinander befestigt sind.

[0014] In vorteilhafter Weiterbildung des erfindungsgemäßen Pfostenverbinders ist jeder Führungseinrichtung an der Unterseite des Aufsetzteiles ein entsprechender, als Leiste ausgebildeter Formvorsprung zugeordnet, der durch sein Eingreifen in die von der Führungseinrichtung gebildete Führungsnut beim Bewegen des Aufsetzteiles gegenüber dem Basisteil eine seitliche Führung des Formvorsprungs gewährleistet.

[0015] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung besteht auch darin, daß die Oberseite jedes Führungsvorsprungs des Aufsetzteiles schräg zur Einschieberichtung desselben unter einem Winkel nach unten vorspringt, der größer ist als der Winkel der Schrägneigung der Unterseite des Quersteges am Basisteil. Hierdurch kann beim Unterfahren des Quersteges auf dessen Unterseite durch den Führungsvorsprung des Stützsteges infolge der stärkeren Schräge der Oberseite des letzteren gegenüber der Unterseite des Quersteges die für den Aufbau des Anpreßdruckes erforderliche elastische Auslenkung des Führungsvorsprungs erreicht werden.

[0016] Gleichermaßen vorteilhaft kann dies aber auch durch eine andere Gestaltung des Führungsvorsprungs erfolgen, indem hierfür nämlich die Oberseite des Führungsvorsprungs in einer Ebene quer zur Rahmenebene des Pfostenverbinders nach oben hin ballig gewölbt ausgebildet wird. Auch hierdurch läßt sich die zum Aufbau des gewünschten Anpreßdruckes des Führungsvorsprungs gegen die Unterseite des Quersteges gewünschte elastische Verformung des Führungsvorsprungs beim Montieren herbeiführen.

[0017] Es ist weiterhin von Vorteil, wenn bei einem erfindungsgemäßen Pfostenverbinder der schräg nach unten vorstehende Führungsvorsprung an der Unterkante seines vorstehenden Endes im Querschnitt gerundet ausgeführt ist, wodurch sich bei der Montage, insbesondere wenn ein seitliches Aufschieben des Aufsetzteiles auf das Basisteil durch Überfahren dessen Formrampen durch die Stützstege erfolgt, beim Überlaufen von Abwinkelungen ein Vorteil ergibt.

[0018] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung im Prinzip beispielshalber noch näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1
einen Längsschnitt durch Basisteil und Aufsetzteil am Beginn eines Vorgangs zum Aufschieben des letzteren auf ersteres zur Montage;
Fig. 2
das Basisteil und das Aufsetzteil aus Fig. 1, jedoch in einem Zustand der Montage nach Überlaufen des Firstes des dachförmigen Verlaufes der Formrampe;
Fig. 3
die Montage-Endstellung von Basisteil und Aufsetzteil;
Fig. 4
eine vergrößerte Detaildarstellung unterschiedlicher Formgebungen des Führungsvorsprungs zum Einschieben unter die Unterseite des Quersteges;
Fig. 5
einen erfindungsgemäßen Pfostenverbinder, eingesetzt zwischen einem Rahmenprofil und einem Pfostenprofil;
Fig. 6
eine perspektivische Seitenansicht des Aufsetzteiles eines erfindungsgemäßen Pfostenverbinders, und
Fig. 7
eine perspektivische Draufsicht auf die Oberseite eines Basisteiles für einen erfindungsgemäßen Pfostenverbinder.


[0019] Bei dem in den nachfolgenden Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Pfostenverbinders sind gleiche Teile auch in unterschiedlichen Figuren jeweils mit gleichen Bezugszeichen versehen.

[0020] In den Fig. 1 bis 3 ist ein Pfostenverbinder 1 gezeigt, der zwei Einzelteile umfaßt, nämlich ein Basisteil 2 und ein Aufsetzteil 3. Die Fig. 1 bis 3 zeigen jeweils das Basisteil 2 und das Aufsetzteil 3 im Querschnitt, und zwar zu unterschiedlichen Zeitpunkten des Montagevorgangs, wobei hier zur Montage das Aufsetzteil 3 seitlich in Richtung x, nämlich senkrecht zur Rahmenebene, verschoben wird. Dabei zeigt Fig. 1 die Stellung von Basisteil 2 und Aufsetzteil 3 zu Beginn des Montagevorgangs, Fig. 2 zu einem mittleren Montagezeitpunkt und Fig. 3 Basisteil 2 und Aufsetzteil 3 im Montage-Endzustand, wobei im folgenden auf die einzelnen Figuren noch im einzelnen eingegangen wird.

[0021] Aus der Darstellung der Fig. 1 ist ersichtlich, daß das Basisteil 2 an seiner Oberseite, jedoch etwas gegenüber seiner oberen Endfläche nach unten versetzt, eine wiederum quer, d. h. senkrecht zur Rahmenfläche verlaufende Formrampe 6 aufweist, die im Querschnitt dachförmig ausgebildet ist. Sie umfaßt zunächst, in Einschieberichtung x des Aufsetzteiles 3 gesehen, einen schräg in Richtung x ansteigenden hinteren Abschnitt 7 sowie einen schräg nach vorne und unten abfallenden vorderen Abschnitt 8, wobei die Abschnitte 7 und 8 oben über einen parallel zur oberen Endfläche des Basisteiles 2 verlaufenden Zwischenabschnitt 9 miteinander verbunden sind.

[0022] An der Unterseite des Aufsetzteiles 3 ist, in entsprechender örtlicher Zuordnung, ein Stützsteg 10 angebracht, der eine zur Formrampe 6 komplementäre, hier dachförmig zurückspringende Form aufweist, die, wie Fig. 3 zeigt, in der Montage-Endstellung die Formrampe 6 formschlüssig überdeckt und sich dabei auf dieser über deren ganze Erstreckung hinweg abstützt.

[0023] Am einschiebeseitigen vorderen Ende des Stützsteges 10 ist ein Führungsvorsprung 11, einstückig mit dem Stützsteg 10, ausgebildet, der vom vorderen Ende des Stützsteges 10 in Einschieberichtung x nach vorne und dabei schräg nach unten vorspringt, wobei seine Unterseite 12 um einen spitzen Winkel α zur Einschieberichtung x geneigt (vgl. Fig. 4) ist, der dem Neigungswinkel des vorderen schräg abfallenden Abschnitts 8 der Formrampe 6 entspricht (vgl. Fig. 1 und 2).

[0024] Der Stützvorsprung 11 ist an seinem vorderen Ende unten mit einer Rundung r versehen (Fig. 3), die besonders günstig ist im Hinblick auf das Überfahren der dachförmigen Oberfläche der Formrampe 6 durch den Führungsvorsprung 11, wobei der Führungsvorsprung 11 dabei an seiner gerundeten vorderen Unterseite auf der Oberfläche der Formrampe 6 aufliegt.

[0025] Die Formrampe 6 wird an ihren beiden Seiten jeweils durch nach oben ragende Seitenwände 13 und 14 begrenzt (siehe hierzu auch Darstellung der Fig. 7), wobei die Seitenwände 13 und 14 rechtwinkelig zur Oberfläche der Abschnitte 7, 8 und 9 der dachförmig ausgebildeten Formrampe 6 verlaufen, und zwar senkrecht nach oben.

[0026] Die Begriffe "unten" und "oben" bzw. "Unterseite" und "Oberseite" werden im hier vorliegenden Kontext grundsätzlich in dem Sinne benutzt, daß das Aufsetzteil 3 oben und das Basisteil 2 unten liegt, so daß mit "oben" beim Basisteil 2 die Richtung zum Aufsetzteil 3 hin bzw. mit "unten" die vom Aufsetzteil 3 wegweisende Seite bezeichnet wird. Gleichermaßen bedeutet "unten" beim Aufsetzteil die Richtung zum Basisteil 2 hin und "oben" die Richtung vom Basisteil 2 weg (jeweils bezogen auf den Zustand des zusammengebauten Pfostenverbinders).

[0027] Daneben bezeichnet "vorne" bzw. "vorderer" eine Anordnung in Einschieberichtung x und "hinten" bzw. "hinterer" eine Anordnung entgegen der Einschieberichtung x gesehen.

[0028] Die Seitenwände 13 und 14 jeder Formrampe 6 haben voneinander einen Abstand b, der jedoch über die gesamte Erstreckung der Formrampe 6 hinweg nicht unbedingt gleich groß sein muß. Bei der Darstellung der Fig. 7 ist z. B. erkennbar, daß die Seitenwände 13 und 14 im Bereich des hinteren Abschnitts 7 der Formrampe 6 einen etwas größeren Abstand b als im weiter vorne liegenden, schräg abwärts verlaufenden Abschnitt 8 aufweisen. Dabei ergibt sich diese Unterschiedlichkeit im Abstand b der Seitenwände 13, 14 dadurch, daß die von der Mittellinie des Basisteiles 2 gesehen weiter außen liegende Seitenwand 13 jeweils im Bereich des Abschnitts 9 der Formrampe 6, der den Firstabschnitt bezeichnet, einen seitlichen Knick ausführt und es dadurch zu einer Erweiterung des anschließenden Abstands zwischen den Seitenwänden 13, 14 im Bereich des hinteren ansteigenden Abschnitts 7 der Formrampe 6 ergibt. Wie die Zeichnung darstellt, ist jedoch die andere Seitenwand 14 so ausgebildet, daß sie durchgehend eine ebene Seitenfläche, zur Formrampe 6 hin gesehen, ausbildet und daher keinen Beitrag zur Erweiterung des Abstands zwischen den Seitenwänden 13 und 14 liefert. Es wäre gleichermaßen ohne weiteres aber vorstellbar, daß auch die Seitenwand 14 (oder auch nur die Seitenwand 14) einen seitlichen Versatz an irgendeiner Stelle ihres Verlaufes aufweist, so daß dadurch (oder auch damit) eine Veränderung des Abstands b herbeigeführt wird.

[0029] Wie aus den Figurendarstellungen der Fig. 1 bis 4 oder auch von Fig. 6 hervorgeht, verlaufen die Seitenwände 13, 14 im Bereich des nach vorne hin schräg abfallenden Abschnitts 8 der Formrampe 6 nicht nur bis zu dessen vorderem Ende, sondern sind darüber hinaus verlängert. Der von ihnen gebildete Nutverlauf wird nach vorne hin (also in Richtung über das vordere Ende des abfallenden Abschnitts 8 der Formrampe 6 hinaus) durch einen oberen Quersteg 15 begrenzt, der dort die beiden Enden der Wände 13, 14 oben miteinander verbindet und an seiner Unterseite, wie die Fig. 1 bis 4 zeigen, in eine Schrägfläche 16 übergeht, die, relativ zur Einschieberichtung x gesehen, um einen Winkel β geneigt verläuft. Dabei ist der Winkel β bevorzugt größer als α, mindestens aber gleich α.

[0030] Wie den Fig. 1 bis 4 ebenfalls unschwer entnommen werden kann, ist das vordere Ende des schräg abfallenden Abschnitts 8 der Formrampe 6, in Längsrichtung der Seitenwände 13, 14 gesehen, um eine Strecke c zum zugewandten vorderen Ende des Quersteges 15 nach hinten (also in Fig. 2: nach rechts) versetzt.

[0031] Zur Montage wird nun, wie die Fig. 1 bis 3 darstellen, das Aufsetzteil 3 auf der Oberseite des Basisteiles 2 zu Beginn des ansteigenden hinteren Bereiches 7 der Formrampe 6 mit der vorderen unteren Rundung r des Führungsvorsprungs 11 oben aufgesetzt und dann durch Bewegung in Einschieberichtung x längs der Oberfläche bewegt, zunächst also am hinteren ansteigenden Abschnitt 7 der Formrampe 6 hochgeschoben.

[0032] Nach Erreichen und Überfahren des Firstbereiches 9 der Formrampe 6 ist eine Stellung erreicht, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist.

[0033] Bei einer weiteren Bewegung des Aufsetzteiles 3 auf der Formrampe 6 in Einschieberichtung x wandert der Führungsvorsprung 11 an der nach vorne hin abfallenden Oberfläche des Abschnitts 8 der Formrampe 6 nach unten entlang dessen geneigter Oberfläche, die ebenfalls unter dem Winkel α nach unten und vorne hin abfällt (vgl. Fig. 2).

[0034] Da die Unterseite des Stützsteges 10 des Aufsetzteiles 3 ebenfalls um denselben Winkel α in ihrem in Einschieberichtung x vorne liegenden Abschnitt an ihrer Unterseite geneigt ist, bedeutet dies, daß der Führungsvorsprung 11 mit seiner Unterseite 12 eine Verlängerung der Unterseite des vorhergehenden Abschnitts des Stützsteges 10 darstellt und bei einer weiteren Bewegung in Einschieberichtung x, ausgehend von der Position gemäß Fig. 2, dann auf der Oberseite des vorderen Abschnitts 8 der Formrampe 6 aufliegend entlang diesem nach unten gleitet, bis er an dessen frei vorstehendem Ende angelangt ist. über das er bei einer weiteren Einschubbewegung hinaus entlang dem Neigungswinkel α weiter nach unten gleitet. Sobald er dabei den Abstand c des Versatzes zwischen dem vorderen Ende des Abschnitts 8 der Formrampe 6 und der vorderen Endfläche des Quersteges 5 überlaufen hat, gelangt der Führungsvorsprung 11 an seiner Oberseite in Kontakt mit der schrägen Unterseite 16 des Quersteges 15 und wird noch immer etwas weiter mit seiner Oberseite entlang der Schrägfläche 16 verschoben, so daß der Führungsvorsprung 11 mit seinem vorderen Abschnitt den Quersteg 15 an dessen Unterseite 16 bis zu einem gewissen Teil übergreift.

[0035] Fig. 3 zeigt dann die Montage-Endstellung, in welcher der Stützsteg 10 an seiner ganzen Unterseite, die eine der Ausbildung der Formrampe 6 entsprechend komplementäre, ebenfalls dachförmige Formgebung hat, mit dieser auf der Formrampe 6 vollständig aufliegt, diese über ihre gesamte Länge hinweg überdeckt und sich auf dieser nach unten hin abstützt.

[0036] Dabei untergreift der Führungsvorsprung 11 die schräge Unterseite 16 des Quersteges 15 über eine bestimmte Länge hinweg, die bei der Darstellung der Fig. 3 etwa die halbe Gesamtlänge der schrägen Unterfläche 16 des Stützsteges 15 beträgt. Hier steht der Führungsvorsprung 11 mit seiner Oberseite in Anlagekontakt mit der Unterseite 16 des Quersteges 15, wobei der Führungsvorsprung 11 an der Unterseite 16 des Quersteges 15 unter Druckaufbau anliegt.

[0037] Dieser Druckaufbau kann in verschiedener Art und Weise bewirkt werden, wie dies für zwei Möglichkeiten in der ganz prinzipiellen Detailvergrößerung der Fig. 4 gezeigt ist, welche den Führungsvorsprung 11 kurz vor seinem Auflaufen auf die schräge Unterseite 16 des Quersteges 15 zeigt.

[0038] In ausgezogenen Linien ist eine Gestaltung der Oberfläche 21 des Führungsvorsprungs 11 gezeigt, bei der die Oberfläche 21 im wesentlichen im Querschnitt geradlinig um einen spitzen Winkel γ nach unten geneigt ist. Dieser Winkel γ ist jedoch etwas größer als der Winkel β, unter dem die untere Schrägfläche 16 des Quersteges 15 geneigt ist, so daß sich bei Unterschieben des Führungsvorsprungs 11 unter den Quersteg 15 zwischen der geneigten Unterseite 16 desselben und der geneigten Oberfläche 21 des Führungsvorsprungs 11 eine Zwangsbedingung aufbaut, die dazu führt, daß der Führungsvorsprung 11 an seiner Oberfläche 21 bei Anlauf gegen die schräge Unterseite 16 des Quersteges 5 von dieser elastische gestaucht wird und sich dabei ein Anpreßdruck zwischen beiden aufbaut, der auch noch dadurch verstärkt wird, daß gleichzeitig der über das vordere Ende des schrägen Abschnittes 8 der Formrampe 6 vorne überstehende Bereich des Führungsvorsprungs 11 um diesen Endpunkt des Abschnitts 8 der Formrampe 6 herum geringfügig nach unten elastisch verbiegt, da in diesem vorstehenden Abschnitt keine direkte Abstützung des Führungsvorsprungs 11 nach unten gegeben ist.

[0039] Der so erreichte Endstatus ergibt sich aus der Darstellung der Fig. 3.

[0040] Fig. 4 zeigt aber auch noch eine andere Form der Gestaltung der Oberfläche des Führungsvorsprungs 11, die in Fig. 4 gestrichelt eingezeichnet ist:

[0041] Bei dieser Ausführungsform ist die Oberfläche 21 des Führungsvorsprungs 11 nicht im Querschnitt geradlinig, sondern in Richtung nach oben aufgewölbt. Beim Unterfahren des Quersteges 15 durch den Führungsvorsprung 11 wird dabei der Führungsvorsprung 11 im Bereich der Auswölbung oben elastisch zusammengedrückt und dabei auf diese Weise die gewünschte Druckanlage gegen die schräge Unterseite 16 des Quersteges 15 erreicht.

[0042] Dadurch, daß die Endwände 13, 14 in ihrem über das vordere Ende des Abschnitts 8 der Formrampe 3 hinaus verlängerten Bereich (innerhalb des Versatzes c) sowohl nach oben, wie auch nach unten hin einen offenen Spalt ausbilden, ist gewährleistet, daß zum einen der Führungsvorsprung 11 dort weitergeführt und unter den Quersteg 15 hinuntergeführt werden kann und dabei auch ein gewisses elastisches Ausschwenken des Führungsvorsprungs 11 nach unten möglich ist.

[0043] Gleichzeitig gibt diese Spaltausbildung durch die Seitenwände 13 und 14 auch die Möglichkeit, daß bei der Montage das Aufsteckstück 3 von oben her kommend über die gesamte Länge des Spaltes zwischen den Seitenwänden 13, 14 bis zu der vorderen Anschlagstelle im Montage-Endzustand (Fig. 3) eingeführt werden kann.

[0044] Wie im schräg abfallenden vorderen Abschnitt 8 der Formrampe 6 ist auch deren hinterer, in Einführrichtung x schräg ansteigender Abschnitt 7 (gleichermaßen wie auch der mittlere Firstabschnitt 9) entlang beiden Seiten seiner Erstreckung von den Seitenwänden 13 und 14 begrenzt, so daß auch hier eine nach oben offene Nut entsteht, die über den gesamten Verlauf der Formrampe 6 hinweg gegeben ist.

[0045] Bei der Montage des Aufsetzteiles 3 am Basisteil 2 wird in diesem hinteren Abschnitt 7 der Formrampe 6 entsprechend der in Einschieberichtung x an der Unterseite des Aufsetzteiles 3 an dessen Stützsteg 10 hintere Abschnitt 17, der eine der Schräge der Oberfläche des Abschnitts der Formrampe 6 entsprechend schräg geneigte Unterseite 18 aufweist, in die von den Seitenwänden 13 und 14 sowie dem hinteren Abschnitt 7 der Formrampe gebildete Nut 20 (Fig. 7) eingebracht, bis der hintere Abschnitt 17 des Stützsteges 10 mit seiner Unterseite 18 auf der Oberseite des hinteren Abschnitts 7 der Formrampe 6 aufliegt, wie dies Fig. 3 zeigt.

[0046] Dabei bildet diese Nut 20 eine nach oben hin offene Führungseinrichtung am Basisteil 2 aus, in die der hintere Abschnitt 17 des Stützsteges 10, der vom Aufsetzteil 3 nach unten vorragt, eingeführt und dabei von den Seitenwänden 13 und 14 seitlich formschlüssig geführt wird, bis schließlich die Montage-Endposition aus Fig. 3 erreicht ist. Im Bereich des hinteren Abschnitts 17 des Stützsteges 10 ist eine parallel zur Längsachse der Rahmenleiste ausgerichtete Bohrung 19 vorgesehen, die im Montage-Endzustand (Fig. 3) mit an entsprechender Stelle im Basisteil 2 durch alle dort bei diesem vorliegenden Wandquerschnitte angebrachten Bohrungen 19' eine insgesamt ausgerichtete Durchgangsbohrung ausbilden, durch die hindurch im zusammengefügten Zustand des Pfostenverbinders 1 mittels eines entsprechenden, geeigneten Teiles (etwa einer Befestigungsschraube, einem Befestigungsbolzen o. ä.) eine Befestigung des Basisteiles 2 am Aufsetzteil 3 herbeigeführt werden kann.

[0047] Damit liegt im montierten Zustand (Fig. 3 und Fig. 5) eine Zweipunkt-Befestigung der beiden Teile 2 und 3 des Pfostenverbinders 1 aneinander vor, nämlich einerseits durch die Bohrungen 19, 19' (mit eingestecktem Befestigungsteil) und andererseits durch die Wechselwirkung zwischen dem Führungsvorsprung 11 und der Unterseite 16 des Quersteges 15.

[0048] Wie die Figuren ferner zeigen, sind die beiden Befestigungspunkte auch relativ weit voneinander entfernt angebracht, was für einen festen Sitz zwischen Basisteil 2 und Aufsetzteil 3 besonders günstig ist.

[0049] Fig. 5 zeigt nun einen Querschnitt durch einen an einer Rahmenleiste 4 und einem Pfosten-Hohlquerschnitt 5 befestigten Pfostenverbinder im montierten Zustand.

[0050] Die Fig. 6 und 7 zeigen perspektivische Darstellungen des Aufsetzteiles 3 und des Basisteiles 2, wobei Fig. 6 die Seitenansicht eines etwas gedrehten Aufsetzteiles 3 und Fig. 7 eine perspektivische Draufsicht auf die Oberseite eines Basisteils 2 darstellt.

[0051] Die Fig. 6 und 7 zeigen, daß bei diesem Pfostenverbinder zwei zueinander parallele Formrampen 6 eingesetzt sind, deren jeder ein Stützsteg 10 mit einem entsprechend nach vorne vorragenden Führungsvorsprung 11 am Aufsetzteil 3 zugeordnet ist.

[0052] Wie ferner aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht, ist das Basisteil 2 an seiner Oberseite so ausgebildet, daß alle nach oben laufenden Wandquerschnitte usw. mit ihren oberen Endflächen in einer gemeinsamen Ebene E liegen. Gleichermaßen liegen auch alle unteren Endflächen des Aufsetzteiles 3 mit Ausnahme der vorstehenden Teile Stützsteg(e) 10 und Führungsvorsprung (Führungsvorsprünge) 11 ebenfalls in einer gemeinsamen Ebene E' (vgl. Fig. 6).


Ansprüche

1. Pfostenverbinder (1) mit einem an einer Rahmenleiste (4) befestigbaren, unteren Basisteil (2) und einem in den Hohlquerschnitt (5) eines Pfostens einführbaren und dort befestigbaren, oberen Aufsetzteil (3), wobei Aufsetzteil (3) und Basisteil (2) übereinander liegen, zum Zusammenfügen formschlüssig ineinandergreifend geführt und gegeneinander in Richtung senkrecht zur Längsachse der Rahmenleiste (4) bis zu einer Anschlag-Endstellung verschiebbar sowie in dieser mittels eines durch den Bereich formschlüssigen Ineinandergreifens parallel zur Längsachse der Rahmenleiste (4) geführten Verbindungsmittels aneinander befestigbar sind, wobei das Basisteil (2) quer zur Längsrichtung der Rahmenleiste (4) mindestens eine dachartig ausgebildete Formrampe (6) mit einem in Einschieberichtung (x) des Aufsetzteiles (3) schräg ansteigenden hinteren (7) sowie einem diesem vorgeschalteten, schräg abfallenden vorderen (8) Abschnitt umfaßt, die beide entlang jeder ihrer Seiten jeweils von einer nach oben verlaufenden Seitenwand (13, 14) begrenzt werden, wobei am Aufsetzteil (3) ein der mindestens einen Formrampe (6) zugeordneter, zu ihrer Dachform komplementär ausgebildeter und im zusammengebauten Zustand auf dieser aufliegender Stützsteg (10) vorgesehen ist, der einen schräg nach unten vorragenden Führungsvorsprung (11) trägt, dessen Unterseite mit einer der Schräge des vorderen Abschnittes (8) der Formrampe (6) entsprechenden Schräge versehen ist, die im zusammengebauten Zustand auf dem vorderen Abschnitt (8) der Formrampe (6) zumindest teilweise anliegt, und mit einer am Basisteil (2) nach oben hin offenen Führungseinrichtung (20), in welche der Führungsvorsprung (17), seitlich formschlüssig geführt, einführbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Seitenwände (13, 14) in Längsrichtung der Formrampe (6) über die Erstreckung des vorderen Abschnittes (8) derselben hinaus, unter Ausbildung einer Öffnung zwischen sich nach oben und nach unten, verlängert sind und in Längsrichtung vorne ein sie oben verbindender Quersteg (15) vorgesehen ist, der an seiner Unterseite (16) schräg nach vorne und unten hin verläuft, und ferner der Führungsvorsprung (11) des Aufsetzteiles (3) an seinem vorderen Endbereich im zusammengebauten Zustand die Unterseite (16) des Quersteges (15) zumindest teilweise untergreift, wobei er gegen diese unter Druckvorspannung anliegt und sich dabei mit seinem
auf dem vorderen Abschnitt (8) der Formrampe (6) anliegenden Bereich auf der Formrampe (6) abstützt.
 
2. Pfostenverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Aufsetzteil (3) zugewandte Oberfläche des Basisteiles (2) in einer Ebene (E) liegt.
 
3. Pfostenverbinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Führungseinrichtung (20) von den über den hinteren schräg ansteigenden Abschnitt (7) der mindestens einen Formrampe (6) entgegen der Einschieberichtung (x) des Aufsetzteiles (3) hinaus verlängerten Seitenwänden (13, 14) gebildet ist, die zwischen sich eine Führungsnut ausbilden, welche zum dortigen Ende des Basisteiles (2) hin offen ist.
 
4. Pfostenverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Basisteil (2) zwei zueinander parallele Formrampen (6) und, jeder derselben zugeordnet, eine Führungseinrichtung (20) vorgesehen sind.
 
5. Pfostenverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Führungseinrichtung (20) an der Unterseite des Aufsetzteiles (3) ein entsprechender, als Leiste ausgebildeter Führungsvorsprung (11) zugeordnet ist.
 
6. Pfostenverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite (21) jedes Führungsvorsprungs (11) des Aufsetzteiles (3) schräg zur Einschieberichtung (x) des Aufsetzteiles (3) unter einem Winkel (γ) nach unten vorspringt, der größer ist als der Winkel (β) der Schrägneigung der Unterseite (16) des Quersteges (15) am Basisteil (2).
 
7. Pfostenverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite (17) jedes schräg nach unten vorstehenden Führungsvorsprungs (11) am Aufsetzteil (3), in einer Ebene quer zur Rahmenebene des Pfostenverbinders (1), nach oben hin ballig gewölbt ausgebildet ist.
 
8. Pfostenverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der schräg nach unten vorstehende Führungsvorsprung (11) an der Unterkante seines vorstehenden Endes im Querschnitt gerundet (r) ausgeführt ist.
 




Zeichnung










Recherchenbericht









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Angeführte Verweise

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