[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Pfostenverbinder mit einem an einer Rahmenleiste
befestigbaren, unteren Basisteil und einem in den Hohlquerschnitt eines Pfostens einführbaren
und dort befestigbaren, oberen Aufsetzteil, wobei Aufsetzteil und Basisteil übereinander
liegen, zum Zusammenfügen formschlüssig ineinandergreifend geführt und gegeneinander
in Richtung senkrecht zur Längsachse der Rahmenleiste bis zur einer Anschlag-Endstellung
verschiebbar sowie in dieser mittels eines durch den Bereich formschlüssigen Ineinandergreifens
parallel zur Längsachse der Rahmenleiste geführten Verbindungsmittels aneinander befestigbar
sind, wobei das Basisteil quer zur Längsrichtung der Rahmenleiste mindestens eine
dachartig ausgebildete Formrampe mit einem in Einschieberichtung des Aufsetzteiles
schräg ansteigenden hinteren sowie einem diesem vorgeschalteten, schräg abfallenden
vorderen Abschnitt umfaßt, die beide entlang jeder ihrer Seiten jeweils von einer
nach oben verlaufenden Seitenwand begrenzt werden, wobei am Aufsetzteil ein der mindestens
einen Formrampe zugeordneter, zu ihrer Dachform komplementär ausgebildeter und im
zusammengebauten Zustand auf dieser aufliegender Stützsteg vorgesehen ist, der einen
nach unten ragenden Führungsvorsprung trägt, dessen Unterseite mit einer der Schräge
des vorderen Abschnittes der Formrampe entsprechenden Schräge versehen ist, die im
zusammengebauten Zustand auf dem vorderen Abschnitt der Formrampe zumindest teilweise
anliegt, und mit einer am Basisteil nach oben hin offenen Führungseinrichtung, in
welche ein entsprechend am Aufsetzteil vorstehender Formvorsprung, seitlich formschlüssig
geführt, einführbar ist.
[0002] Ein Pfostenverbinder der eingangs genannten Art ist aus der
EP 0 569 986 B1 bekannt. Bei einem solchen Pfostenverbinder können die beiden über ihn miteinander
zu verbindenden Hohlprofile zunächst jeweils mit einem Teilstück des Verbinders zusammengebaut
und erst danach zur jeweiligen Rahmenanordnung zusammengefügt werden, wobei eine übermäßige
Belastung der Enden des Pfostenprofilstabes vermieden wird. Zusammenbau wie auch Demontage
jedes Teilstückes mit dem zugehörigen Hohlprofilstab ist ohne Probleme durchführbar
und dadurch eine große Flexibilität in der Anwendung erreichbar. Auch das Verbinden
der beiden Teilstücke in ihrem Teilungsbereich formschlüssig miteinander gestattet
es, beide Teile über ein vergleichsweise schwach dimensioniertes Verbindungsteil miteinander
zu verbinden, weil die Formschlüssigkeit den überwiegenden Teil etwaiger seitlicher
Trennkräfte aufnimmt.
[0003] Bei dem bekannten Pfostenverbinder ist jedoch das Zusammenfügen seiner beiden Teile
etwas schwierig, weil beim Aufschieben des Aufsetzteiles auf das Basisteil zwei von
letzterem in Aufschieberichtung vorstehende Kupplungsleisten in am vorderen Ende des
aufzuschiebenden Aufsteckteiles entsprechend angebrachte Kupplungsnuten eingeführt
werden müssen, was sich in der Praxis als anfällig zeigte und bei einer bereits leichten
Verkantung der Teile zueinander beim Einschieben zum Abbrechen der Leisten führen
kann. Andererseits ist aber eine Zweipunkt-Befestigung von Basis- und Aufsetzteil
wichtig, um eine große Belastung in Längsrichtung des Pfostenprofils aufnehmen zu
können.
[0004] Hier soll die Erfindung nun eine Verbesserung schaffen und einen Pfostenverbinder
der eingangs genannten Art so weiterentwickeln, daß eine erleichterte Montage von
Basis- und Aufsteckteil aneinander auch bei einem leichten anfänglichen Verkanten
der Teile bei der Montage und gleichzeitig auch eine große Belastbarkeit des Pfostenverbinders
in Längsrichtung des Pfostenprofils erreicht wird.
[0005] Dies wird bei einem Pfostenverbinder der eingangs genannten Art dadurch erreicht,
daß die beiden Seitenwände in Längsrichtung der Formrampe über die Erstreckung des
schräg abfallenden vorderen Abschnittes derselben hinaus verlängert sind, wobei sie
dort eine Öffnung zwischen sich nach oben und nach unten ausbilden, und in Längsrichtung
vorne ein sie oben verbindender Quersteg vorgesehen ist, der an seiner Unterseite
schräg nach vorne und nach unten hin verläuft, und ferner der Führungsvorsprung des
Aufsetzteiles an seinem vorderen Endbereich im zusammengebauten Zustand die Unterseite
des Quersteges zumindest teilweise untergreift, wobei er gegen diese unter Druckvorspannung
anliegt und sich dabei mit seinem auf dem vorderen schräg abfallenden Abschnitt der
Formrampe anliegenden Bereich auf der Formrampe abstützt.
[0006] Bei dem erfindungsgemäßen Pfostenverbinder wird der am vorderen, einführseitigen
Ende jedes Stützsteges angebrachte, schräg nach vorne ragende Führungsvorsprung beim
Zusammenschieben des Aufsetzteiles auf das Basisteil in der zwischen den beiden Seitenwänden
im über die Erstreckung des schräg abfallenden vorderen Abschnittes der Formrampe
hinaus verlängerten Bereich ausgebildeten Nut verschoben, bis er den die beiden Seitenwände
an deren vorderen Enden verbindenden Quersteg erreicht und diesen unter Druckanlage
untergreift. Gleichzeitig stützt sich der entsprechende Führungsvorsprung an seiner
Unterseite noch, in einem gewissen Abstand von dem Bereich des Untergreifens des Quersteges,
am schräg abfallenden Abschnitt der Formrampe nach unten hin ab. Dadurch wird eine
sehr wirkungsvolle und doch vergleichsweise einfach montierbare Befestigungsanordnung
geschaffen, mit der auch erhebliche Trennkräfte in Richtung des Pfostens, an dem das
Aufsetzteil befestigt ist, aufgenommen werden können.
[0007] Dabei ist es jedem Fachmann geläufig, wie er die Formausbildung eines solchen Führungsvorsprungs
vornehmen muß, damit dieser beim Hinabgleiten des Stützsteges am vorne schräg abfallenden
Endbereich der Formrampe bei der Montage bei Erreichen des Quersteges und bei Fortsetzung
der Verschiebebewegung unter Druckaufbau die Unterseite des Quersteges unterläuft.
Da sich der Quersteg am vorderen Ende des über den vorderen schräg abfallenden Abschnitt
der Führungsrampe hinaus verlängerten Bereiches der Seitenwände befindet, also in
einem gewissen Abstand zum Ende dieses vorderen Abschnittes der Formrampe, bedeutet
dies, daß die Abstützung des Führungsvorsprungs an der Führungsrampe mit einem gewissen
Hebelabstand zu der Stelle erfolgt, an welcher der Führungsvorsprung unter Druck gegen
die Unterseite des Quersteges anliegt. Dies hat den Vorteil, daß beim Zusammenbau
von Basisteil und Aufsteckteil der Führungsvorsprung, der jeder Formrampe am Aufsetzteil
zugeordnet ist, beim Untergreifen des Quersteges einer kleinen elastischen Verkippung
relativ zum Ende der Formrampe unterzogen wird, was zum Aufbau eines elastischen Rückfederdruckes
beiträgt.
[0008] Bei dieser erfindungsgemäßen Anordnung muß nicht mehr, wie bei dem gattungsgemäßen
Pfostenverbinder, bei der Montage an jeder Formrampe vor Erreichen der Anschlag-Endstellung
eine Kupplungsleiste in eine zugeordnete Aufnahmenut eingefädelt werden, was eine
relativ präzise Ausrichtung der miteinander in Eingriff zu bringenden Teile verlangt.
Vielmehr wird bei der erfindungsgemäßen Anordnung dadurch, daß der Führungsvorsprung
beim Unterschieben der Unterseite des Quersteges gleichzeitig einen Druckaufbau auslöst
(durch elastische Verformung infolge einer gewissen Übergröße oder entsprechend gewählter
Toleranzen), sich selbsttätig eine entsprechende Ausrichtung zwischen Führungsvorsprung
und Quersteg als zusammenwirkenden Teile ergibt, die sogar noch gegenüber kleinen
Verkantungen unempfindlich ist.
[0009] Dadurch, daß bei der Erfindung im vorderen, über den schräg abfallenden Abschnitt
der Formrampe hinaus verlängerten Bereich die Seitenwände einer Öffnung zwischen sich
sowohl nach oben, wie auch nach unten ausbilden, ist bei der Montage auch die Möglichkeit
gegeben, von oben her das vordere Ende (bzw. die vorderen Enden) jedes Führungsvorsprungs
(bzw. aller Führungsvorsprünge) zunächst unter den jeweils entsprechenden Quersteg
am Basisteil einzuhaken, dann mit einer Drehbewegung um diese Einhakstelle herum von
oben her das Aufsetzteil gegen das Basisteil zu verklappen und erst im letzten Bereich
der Verklappung auch die noch erforderliche geringe Linearverschiebung des Aufsetzteiles
gegenüber dem Basisteil durchzuführen.
[0010] Damit wird bei dem erfindungsgemäßen Pfostenverbinder eine auch gegenüber einer anfänglichen
Verkantung der Teile zueinander unempfindliche und relativ rasch durchführbare Montage
und Befestigung von Aufsetzteil und Basisteil aneinander erreicht, wobei sich durch
Wegfall der Führungsleisten am Basisteil und zugeordneter Aufnahmenuten am Aufsetzteil,
die beim Montieren ineinander eingefädelt werden müssen, sich auch eine konstruktive
Vereinfachung ergibt.
[0011] Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Pfostenverbinders besteht
darin, daß die dem Aufsetzteil zugewandte Oberfläche des Basisteiles in einer Ebene
liegt, wobei hier unter "Oberfläche" des Basisteiles die Summe aller obersten Endflächen
des Basisteiles in Form der Endflächen aller nach oben ragenden Wandquerschnitte,
gemeint ist.
[0012] Eine ebenfalls vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Pfostenverbinders
besteht auch darin, daß die mindestens eine Führungseinrichtung von den über den hinteren
schräg ansteigenden Abschnitt der mindestens einen Formrampe entgegen der Einschieberichtung
des Aufsetzteiles hinaus verlängerten Seitenwänden gebildet ist, die zwischen sich
eine Führungsnut ausbilden, die zum dortigen Ende des Basisteiles hin offen ist. Dies
ermöglicht es, beim Montieren des Aufsetzteiles auf dem Basisteil ersteres nicht nur
seitlich gegen das Basisteil zum Einführen in die Führungsnut zu verschieben, sondern
auch mittels der bereits weiter oben geschilderten Verdrehbewegung von oben her den
Formvorsprung in die Führungsnut, seitlich geführt, einführen zu können.
[0013] Besonders bevorzugt werden an einem erfindungsgemäßen Pfostenverbinder zwei zueinander
parallele Formrampen am Basisteil eingesetzt, wobei jeder derselben eine Führungseinrichtung
zugeordnet ist. Hierdurch wird mit vergleichsweise geringem Aufwand eine besonders
stabile Verbindung erreicht, wenn Basisteil und Aufsetzteil aneinander befestigt sind.
[0014] In vorteilhafter Weiterbildung des erfindungsgemäßen Pfostenverbinders ist jeder
Führungseinrichtung an der Unterseite des Aufsetzteiles ein entsprechender, als Leiste
ausgebildeter Formvorsprung zugeordnet, der durch sein Eingreifen in die von der Führungseinrichtung
gebildete Führungsnut beim Bewegen des Aufsetzteiles gegenüber dem Basisteil eine
seitliche Führung des Formvorsprungs gewährleistet.
[0015] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung besteht auch darin, daß die Oberseite
jedes Führungsvorsprungs des Aufsetzteiles schräg zur Einschieberichtung desselben
unter einem Winkel nach unten vorspringt, der größer ist als der Winkel der Schrägneigung
der Unterseite des Quersteges am Basisteil. Hierdurch kann beim Unterfahren des Quersteges
auf dessen Unterseite durch den Führungsvorsprung des Stützsteges infolge der stärkeren
Schräge der Oberseite des letzteren gegenüber der Unterseite des Quersteges die für
den Aufbau des Anpreßdruckes erforderliche elastische Auslenkung des Führungsvorsprungs
erreicht werden.
[0016] Gleichermaßen vorteilhaft kann dies aber auch durch eine andere Gestaltung des Führungsvorsprungs
erfolgen, indem hierfür nämlich die Oberseite des Führungsvorsprungs in einer Ebene
quer zur Rahmenebene des Pfostenverbinders nach oben hin ballig gewölbt ausgebildet
wird. Auch hierdurch läßt sich die zum Aufbau des gewünschten Anpreßdruckes des Führungsvorsprungs
gegen die Unterseite des Quersteges gewünschte elastische Verformung des Führungsvorsprungs
beim Montieren herbeiführen.
[0017] Es ist weiterhin von Vorteil, wenn bei einem erfindungsgemäßen Pfostenverbinder der
schräg nach unten vorstehende Führungsvorsprung an der Unterkante seines vorstehenden
Endes im Querschnitt gerundet ausgeführt ist, wodurch sich bei der Montage, insbesondere
wenn ein seitliches Aufschieben des Aufsetzteiles auf das Basisteil durch Überfahren
dessen Formrampen durch die Stützstege erfolgt, beim Überlaufen von Abwinkelungen
ein Vorteil ergibt.
[0018] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung im Prinzip beispielshalber noch
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Längsschnitt durch Basisteil und Aufsetzteil am Beginn eines Vorgangs zum Aufschieben
des letzteren auf ersteres zur Montage;
- Fig. 2
- das Basisteil und das Aufsetzteil aus Fig. 1, jedoch in einem Zustand der Montage
nach Überlaufen des Firstes des dachförmigen Verlaufes der Formrampe;
- Fig. 3
- die Montage-Endstellung von Basisteil und Aufsetzteil;
- Fig. 4
- eine vergrößerte Detaildarstellung unterschiedlicher Formgebungen des Führungsvorsprungs
zum Einschieben unter die Unterseite des Quersteges;
- Fig. 5
- einen erfindungsgemäßen Pfostenverbinder, eingesetzt zwischen einem Rahmenprofil und
einem Pfostenprofil;
- Fig. 6
- eine perspektivische Seitenansicht des Aufsetzteiles eines erfindungsgemäßen Pfostenverbinders,
und
- Fig. 7
- eine perspektivische Draufsicht auf die Oberseite eines Basisteiles für einen erfindungsgemäßen
Pfostenverbinder.
[0019] Bei dem in den nachfolgenden Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Pfostenverbinders sind gleiche Teile auch in unterschiedlichen Figuren jeweils mit
gleichen Bezugszeichen versehen.
[0020] In den Fig. 1 bis 3 ist ein Pfostenverbinder 1 gezeigt, der zwei Einzelteile umfaßt,
nämlich ein Basisteil 2 und ein Aufsetzteil 3. Die Fig. 1 bis 3 zeigen jeweils das
Basisteil 2 und das Aufsetzteil 3 im Querschnitt, und zwar zu unterschiedlichen Zeitpunkten
des Montagevorgangs, wobei hier zur Montage das Aufsetzteil 3 seitlich in Richtung
x, nämlich senkrecht zur Rahmenebene, verschoben wird. Dabei zeigt Fig. 1 die Stellung
von Basisteil 2 und Aufsetzteil 3 zu Beginn des Montagevorgangs, Fig. 2 zu einem mittleren
Montagezeitpunkt und Fig. 3 Basisteil 2 und Aufsetzteil 3 im Montage-Endzustand, wobei
im folgenden auf die einzelnen Figuren noch im einzelnen eingegangen wird.
[0021] Aus der Darstellung der Fig. 1 ist ersichtlich, daß das Basisteil 2 an seiner Oberseite,
jedoch etwas gegenüber seiner oberen Endfläche nach unten versetzt, eine wiederum
quer, d. h. senkrecht zur Rahmenfläche verlaufende Formrampe 6 aufweist, die im Querschnitt
dachförmig ausgebildet ist. Sie umfaßt zunächst, in Einschieberichtung
x des Aufsetzteiles 3 gesehen, einen schräg in Richtung
x ansteigenden hinteren Abschnitt 7 sowie einen schräg nach vorne und unten abfallenden
vorderen Abschnitt 8, wobei die Abschnitte 7 und 8 oben über einen parallel zur oberen
Endfläche des Basisteiles 2 verlaufenden Zwischenabschnitt 9 miteinander verbunden
sind.
[0022] An der Unterseite des Aufsetzteiles 3 ist, in entsprechender örtlicher Zuordnung,
ein Stützsteg 10 angebracht, der eine zur Formrampe 6 komplementäre, hier dachförmig
zurückspringende Form aufweist, die, wie Fig. 3 zeigt, in der Montage-Endstellung
die Formrampe 6 formschlüssig überdeckt und sich dabei auf dieser über deren ganze
Erstreckung hinweg abstützt.
[0023] Am einschiebeseitigen vorderen Ende des Stützsteges 10 ist ein Führungsvorsprung
11, einstückig mit dem Stützsteg 10, ausgebildet, der vom vorderen Ende des Stützsteges
10 in Einschieberichtung
x nach vorne und dabei schräg nach unten vorspringt, wobei seine Unterseite 12 um einen
spitzen Winkel
α zur Einschieberichtung
x geneigt (vgl. Fig. 4) ist, der dem Neigungswinkel des vorderen schräg abfallenden
Abschnitts 8 der Formrampe 6 entspricht (vgl. Fig. 1 und 2).
[0024] Der Stützvorsprung 11 ist an seinem vorderen Ende unten mit einer Rundung
r versehen (Fig. 3), die besonders günstig ist im Hinblick auf das Überfahren der dachförmigen
Oberfläche der Formrampe 6 durch den Führungsvorsprung 11, wobei der Führungsvorsprung
11 dabei an seiner gerundeten vorderen Unterseite auf der Oberfläche der Formrampe
6 aufliegt.
[0025] Die Formrampe 6 wird an ihren beiden Seiten jeweils durch nach oben ragende Seitenwände
13 und 14 begrenzt (siehe hierzu auch Darstellung der Fig. 7), wobei die Seitenwände
13 und 14 rechtwinkelig zur Oberfläche der Abschnitte 7, 8 und 9 der dachförmig ausgebildeten
Formrampe 6 verlaufen, und zwar senkrecht nach oben.
[0026] Die Begriffe "unten" und "oben" bzw. "Unterseite" und "Oberseite" werden im hier
vorliegenden Kontext grundsätzlich in dem Sinne benutzt, daß das Aufsetzteil 3 oben
und das Basisteil 2 unten liegt, so daß mit "oben" beim Basisteil 2 die Richtung zum
Aufsetzteil 3 hin bzw. mit "unten" die vom Aufsetzteil 3 wegweisende Seite bezeichnet
wird. Gleichermaßen bedeutet "unten" beim Aufsetzteil die Richtung zum Basisteil 2
hin und "oben" die Richtung vom Basisteil 2 weg (jeweils bezogen auf den Zustand des
zusammengebauten Pfostenverbinders).
[0027] Daneben bezeichnet "vorne" bzw. "vorderer" eine Anordnung in Einschieberichtung
x und "hinten" bzw. "hinterer" eine Anordnung entgegen der Einschieberichtung
x gesehen.
[0028] Die Seitenwände 13 und 14 jeder Formrampe 6 haben voneinander einen Abstand
b, der jedoch über die gesamte Erstreckung der Formrampe 6 hinweg nicht unbedingt gleich
groß sein muß. Bei der Darstellung der Fig. 7 ist z. B. erkennbar, daß die Seitenwände
13 und 14 im Bereich des hinteren Abschnitts 7 der Formrampe 6 einen etwas größeren
Abstand
b als im weiter vorne liegenden, schräg abwärts verlaufenden Abschnitt 8 aufweisen.
Dabei ergibt sich diese Unterschiedlichkeit im Abstand
b der Seitenwände 13, 14 dadurch, daß die von der Mittellinie des Basisteiles 2 gesehen
weiter außen liegende Seitenwand 13 jeweils im Bereich des Abschnitts 9 der Formrampe
6, der den Firstabschnitt bezeichnet, einen seitlichen Knick ausführt und es dadurch
zu einer Erweiterung des anschließenden Abstands zwischen den Seitenwänden 13, 14
im Bereich des hinteren ansteigenden Abschnitts 7 der Formrampe 6 ergibt. Wie die
Zeichnung darstellt, ist jedoch die andere Seitenwand 14 so ausgebildet, daß sie durchgehend
eine ebene Seitenfläche, zur Formrampe 6 hin gesehen, ausbildet und daher keinen Beitrag
zur Erweiterung des Abstands zwischen den Seitenwänden 13 und 14 liefert. Es wäre
gleichermaßen ohne weiteres aber vorstellbar, daß auch die Seitenwand 14 (oder auch
nur die Seitenwand 14) einen seitlichen Versatz an irgendeiner Stelle ihres Verlaufes
aufweist, so daß dadurch (oder auch damit) eine Veränderung des Abstands
b herbeigeführt wird.
[0029] Wie aus den Figurendarstellungen der Fig. 1 bis 4 oder auch von Fig. 6 hervorgeht,
verlaufen die Seitenwände 13, 14 im Bereich des nach vorne hin schräg abfallenden
Abschnitts 8 der Formrampe 6 nicht nur bis zu dessen vorderem Ende, sondern sind darüber
hinaus verlängert. Der von ihnen gebildete Nutverlauf wird nach vorne hin (also in
Richtung über das vordere Ende des abfallenden Abschnitts 8 der Formrampe 6 hinaus)
durch einen oberen Quersteg 15 begrenzt, der dort die beiden Enden der Wände 13, 14
oben miteinander verbindet und an seiner Unterseite, wie die Fig. 1 bis 4 zeigen,
in eine Schrägfläche 16 übergeht, die, relativ zur Einschieberichtung
x gesehen, um einen Winkel β geneigt verläuft. Dabei ist der Winkel β bevorzugt größer
als
α, mindestens aber gleich
α.
[0030] Wie den Fig. 1 bis 4 ebenfalls unschwer entnommen werden kann, ist das vordere Ende
des schräg abfallenden Abschnitts 8 der Formrampe 6, in Längsrichtung der Seitenwände
13, 14 gesehen, um eine Strecke
c zum zugewandten vorderen Ende des Quersteges 15 nach hinten (also in Fig. 2: nach
rechts) versetzt.
[0031] Zur Montage wird nun, wie die Fig. 1 bis 3 darstellen, das Aufsetzteil 3 auf der
Oberseite des Basisteiles 2 zu Beginn des ansteigenden hinteren Bereiches 7 der Formrampe
6 mit der vorderen unteren Rundung
r des Führungsvorsprungs 11 oben aufgesetzt und dann durch Bewegung in Einschieberichtung
x längs der Oberfläche bewegt, zunächst also am hinteren ansteigenden Abschnitt 7 der
Formrampe 6 hochgeschoben.
[0032] Nach Erreichen und Überfahren des Firstbereiches 9 der Formrampe 6 ist eine Stellung
erreicht, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist.
[0033] Bei einer weiteren Bewegung des Aufsetzteiles 3 auf der Formrampe 6 in Einschieberichtung
x wandert der Führungsvorsprung 11 an der nach vorne hin abfallenden Oberfläche des
Abschnitts 8 der Formrampe 6 nach unten entlang dessen geneigter Oberfläche, die ebenfalls
unter dem Winkel
α nach unten und vorne hin abfällt (vgl. Fig. 2).
[0034] Da die Unterseite des Stützsteges 10 des Aufsetzteiles 3 ebenfalls um denselben Winkel
α in ihrem in Einschieberichtung
x vorne liegenden Abschnitt an ihrer Unterseite geneigt ist, bedeutet dies, daß der
Führungsvorsprung 11 mit seiner Unterseite 12 eine Verlängerung der Unterseite des
vorhergehenden Abschnitts des Stützsteges 10 darstellt und bei einer weiteren Bewegung
in Einschieberichtung
x, ausgehend von der Position gemäß Fig. 2, dann auf der Oberseite des vorderen Abschnitts
8 der Formrampe 6 aufliegend entlang diesem nach unten gleitet, bis er an dessen frei
vorstehendem Ende angelangt ist. über das er bei einer weiteren Einschubbewegung hinaus
entlang dem Neigungswinkel
α weiter nach unten gleitet. Sobald er dabei den Abstand
c des Versatzes zwischen dem vorderen Ende des Abschnitts 8 der Formrampe 6 und der
vorderen Endfläche des Quersteges 5 überlaufen hat, gelangt der Führungsvorsprung
11 an seiner Oberseite in Kontakt mit der schrägen Unterseite 16 des Quersteges 15
und wird noch immer etwas weiter mit seiner Oberseite entlang der Schrägfläche 16
verschoben, so daß der Führungsvorsprung 11 mit seinem vorderen Abschnitt den Quersteg
15 an dessen Unterseite 16 bis zu einem gewissen Teil übergreift.
[0035] Fig. 3 zeigt dann die Montage-Endstellung, in welcher der Stützsteg 10 an seiner
ganzen Unterseite, die eine der Ausbildung der Formrampe 6 entsprechend komplementäre,
ebenfalls dachförmige Formgebung hat, mit dieser auf der Formrampe 6 vollständig aufliegt,
diese über ihre gesamte Länge hinweg überdeckt und sich auf dieser nach unten hin
abstützt.
[0036] Dabei untergreift der Führungsvorsprung 11 die schräge Unterseite 16 des Quersteges
15 über eine bestimmte Länge hinweg, die bei der Darstellung der Fig. 3 etwa die halbe
Gesamtlänge der schrägen Unterfläche 16 des Stützsteges 15 beträgt. Hier steht der
Führungsvorsprung 11 mit seiner Oberseite in Anlagekontakt mit der Unterseite 16 des
Quersteges 15, wobei der Führungsvorsprung 11 an der Unterseite 16 des Quersteges
15 unter Druckaufbau anliegt.
[0037] Dieser Druckaufbau kann in verschiedener Art und Weise bewirkt werden, wie dies für
zwei Möglichkeiten in der ganz prinzipiellen Detailvergrößerung der Fig. 4 gezeigt
ist, welche den Führungsvorsprung 11 kurz vor seinem Auflaufen auf die schräge Unterseite
16 des Quersteges 15 zeigt.
[0038] In ausgezogenen Linien ist eine Gestaltung der Oberfläche 21 des Führungsvorsprungs
11 gezeigt, bei der die Oberfläche 21 im wesentlichen im Querschnitt geradlinig um
einen spitzen Winkel γ nach unten geneigt ist. Dieser Winkel γ ist jedoch etwas größer
als der Winkel β, unter dem die untere Schrägfläche 16 des Quersteges 15 geneigt ist,
so daß sich bei Unterschieben des Führungsvorsprungs 11 unter den Quersteg 15 zwischen
der geneigten Unterseite 16 desselben und der geneigten Oberfläche 21 des Führungsvorsprungs
11 eine Zwangsbedingung aufbaut, die dazu führt, daß der Führungsvorsprung 11 an seiner
Oberfläche 21 bei Anlauf gegen die schräge Unterseite 16 des Quersteges 5 von dieser
elastische gestaucht wird und sich dabei ein Anpreßdruck zwischen beiden aufbaut,
der auch noch dadurch verstärkt wird, daß gleichzeitig der über das vordere Ende des
schrägen Abschnittes 8 der Formrampe 6 vorne überstehende Bereich des Führungsvorsprungs
11 um diesen Endpunkt des Abschnitts 8 der Formrampe 6 herum geringfügig nach unten
elastisch verbiegt, da in diesem vorstehenden Abschnitt keine direkte Abstützung des
Führungsvorsprungs 11 nach unten gegeben ist.
[0039] Der so erreichte Endstatus ergibt sich aus der Darstellung der Fig. 3.
[0040] Fig. 4 zeigt aber auch noch eine andere Form der Gestaltung der Oberfläche des Führungsvorsprungs
11, die in Fig. 4 gestrichelt eingezeichnet ist:
[0041] Bei dieser Ausführungsform ist die Oberfläche 21 des Führungsvorsprungs 11 nicht
im Querschnitt geradlinig, sondern in Richtung nach oben aufgewölbt. Beim Unterfahren
des Quersteges 15 durch den Führungsvorsprung 11 wird dabei der Führungsvorsprung
11 im Bereich der Auswölbung oben elastisch zusammengedrückt und dabei auf diese Weise
die gewünschte Druckanlage gegen die schräge Unterseite 16 des Quersteges 15 erreicht.
[0042] Dadurch, daß die Endwände 13, 14 in ihrem über das vordere Ende des Abschnitts 8
der Formrampe 3 hinaus verlängerten Bereich (innerhalb des Versatzes c) sowohl nach
oben, wie auch nach unten hin einen offenen Spalt ausbilden, ist gewährleistet, daß
zum einen der Führungsvorsprung 11 dort weitergeführt und unter den Quersteg 15 hinuntergeführt
werden kann und dabei auch ein gewisses elastisches Ausschwenken des Führungsvorsprungs
11 nach unten möglich ist.
[0043] Gleichzeitig gibt diese Spaltausbildung durch die Seitenwände 13 und 14 auch die
Möglichkeit, daß bei der Montage das Aufsteckstück 3 von oben her kommend über die
gesamte Länge des Spaltes zwischen den Seitenwänden 13, 14 bis zu der vorderen Anschlagstelle
im Montage-Endzustand (Fig. 3) eingeführt werden kann.
[0044] Wie im schräg abfallenden vorderen Abschnitt 8 der Formrampe 6 ist auch deren hinterer,
in Einführrichtung
x schräg ansteigender Abschnitt 7 (gleichermaßen wie auch der mittlere Firstabschnitt
9) entlang beiden Seiten seiner Erstreckung von den Seitenwänden 13 und 14 begrenzt,
so daß auch hier eine nach oben offene Nut entsteht, die über den gesamten Verlauf
der Formrampe 6 hinweg gegeben ist.
[0045] Bei der Montage des Aufsetzteiles 3 am Basisteil 2 wird in diesem hinteren Abschnitt
7 der Formrampe 6 entsprechend der in Einschieberichtung
x an der Unterseite des Aufsetzteiles 3 an dessen Stützsteg 10 hintere Abschnitt 17,
der eine der Schräge der Oberfläche des Abschnitts der Formrampe 6 entsprechend schräg
geneigte Unterseite 18 aufweist, in die von den Seitenwänden 13 und 14 sowie dem hinteren
Abschnitt 7 der Formrampe gebildete Nut 20 (Fig. 7) eingebracht, bis der hintere Abschnitt
17 des Stützsteges 10 mit seiner Unterseite 18 auf der Oberseite des hinteren Abschnitts
7 der Formrampe 6 aufliegt, wie dies Fig. 3 zeigt.
[0046] Dabei bildet diese Nut 20 eine nach oben hin offene Führungseinrichtung am Basisteil
2 aus, in die der hintere Abschnitt 17 des Stützsteges 10, der vom Aufsetzteil 3 nach
unten vorragt, eingeführt und dabei von den Seitenwänden 13 und 14 seitlich formschlüssig
geführt wird, bis schließlich die Montage-Endposition aus Fig. 3 erreicht ist. Im
Bereich des hinteren Abschnitts 17 des Stützsteges 10 ist eine parallel zur Längsachse
der Rahmenleiste ausgerichtete Bohrung 19 vorgesehen, die im Montage-Endzustand (Fig.
3) mit an entsprechender Stelle im Basisteil 2 durch alle dort bei diesem vorliegenden
Wandquerschnitte angebrachten Bohrungen 19' eine insgesamt ausgerichtete Durchgangsbohrung
ausbilden, durch die hindurch im zusammengefügten Zustand des Pfostenverbinders 1
mittels eines entsprechenden, geeigneten Teiles (etwa einer Befestigungsschraube,
einem Befestigungsbolzen o. ä.) eine Befestigung des Basisteiles 2 am Aufsetzteil
3 herbeigeführt werden kann.
[0047] Damit liegt im montierten Zustand (Fig. 3 und Fig. 5) eine Zweipunkt-Befestigung
der beiden Teile 2 und 3 des Pfostenverbinders 1 aneinander vor, nämlich einerseits
durch die Bohrungen 19, 19' (mit eingestecktem Befestigungsteil) und andererseits
durch die Wechselwirkung zwischen dem Führungsvorsprung 11 und der Unterseite 16 des
Quersteges 15.
[0048] Wie die Figuren ferner zeigen, sind die beiden Befestigungspunkte auch relativ weit
voneinander entfernt angebracht, was für einen festen Sitz zwischen Basisteil 2 und
Aufsetzteil 3 besonders günstig ist.
[0049] Fig. 5 zeigt nun einen Querschnitt durch einen an einer Rahmenleiste 4 und einem
Pfosten-Hohlquerschnitt 5 befestigten Pfostenverbinder im montierten Zustand.
[0050] Die Fig. 6 und 7 zeigen perspektivische Darstellungen des Aufsetzteiles 3 und des
Basisteiles 2, wobei Fig. 6 die Seitenansicht eines etwas gedrehten Aufsetzteiles
3 und Fig. 7 eine perspektivische Draufsicht auf die Oberseite eines Basisteils 2
darstellt.
[0051] Die Fig. 6 und 7 zeigen, daß bei diesem Pfostenverbinder zwei zueinander parallele
Formrampen 6 eingesetzt sind, deren jeder ein Stützsteg 10 mit einem entsprechend
nach vorne vorragenden Führungsvorsprung 11 am Aufsetzteil 3 zugeordnet ist.
[0052] Wie ferner aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht, ist das Basisteil 2 an seiner Oberseite
so ausgebildet, daß alle nach oben laufenden Wandquerschnitte usw. mit ihren oberen
Endflächen in einer gemeinsamen Ebene
E liegen. Gleichermaßen liegen auch alle unteren Endflächen des Aufsetzteiles 3 mit
Ausnahme der vorstehenden Teile Stützsteg(e) 10 und Führungsvorsprung (Führungsvorsprünge)
11 ebenfalls in einer gemeinsamen Ebene
E' (vgl. Fig. 6).
1. Pfostenverbinder (1) mit einem an einer Rahmenleiste (4) befestigbaren, unteren Basisteil
(2) und einem in den Hohlquerschnitt (5) eines Pfostens einführbaren und dort befestigbaren,
oberen Aufsetzteil (3), wobei Aufsetzteil (3) und Basisteil (2) übereinander liegen,
zum Zusammenfügen formschlüssig ineinandergreifend geführt und gegeneinander in Richtung
senkrecht zur Längsachse der Rahmenleiste (4) bis zu einer Anschlag-Endstellung verschiebbar
sowie in dieser mittels eines durch den Bereich formschlüssigen Ineinandergreifens
parallel zur Längsachse der Rahmenleiste (4) geführten Verbindungsmittels aneinander
befestigbar sind, wobei das Basisteil (2) quer zur Längsrichtung der Rahmenleiste
(4) mindestens eine dachartig ausgebildete Formrampe (6) mit einem in Einschieberichtung
(x) des Aufsetzteiles (3) schräg ansteigenden hinteren (7) sowie einem diesem vorgeschalteten,
schräg abfallenden vorderen (8) Abschnitt umfaßt, die beide entlang jeder ihrer Seiten
jeweils von einer nach oben verlaufenden Seitenwand (13, 14) begrenzt werden, wobei
am Aufsetzteil (3) ein der mindestens einen Formrampe (6) zugeordneter, zu ihrer Dachform
komplementär ausgebildeter und im zusammengebauten Zustand auf dieser aufliegender
Stützsteg (10) vorgesehen ist, der einen schräg nach unten vorragenden Führungsvorsprung
(11) trägt, dessen Unterseite mit einer der Schräge des vorderen Abschnittes (8) der
Formrampe (6) entsprechenden Schräge versehen ist, die im zusammengebauten Zustand
auf dem vorderen Abschnitt (8) der Formrampe (6) zumindest teilweise anliegt, und
mit einer am Basisteil (2) nach oben hin offenen Führungseinrichtung (20), in welche
der Führungsvorsprung (17), seitlich formschlüssig geführt, einführbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Seitenwände (13, 14) in Längsrichtung der Formrampe (6) über die Erstreckung
des vorderen Abschnittes (8) derselben hinaus, unter Ausbildung einer Öffnung zwischen
sich nach oben und nach unten, verlängert sind und in Längsrichtung vorne ein sie
oben verbindender Quersteg (15) vorgesehen ist, der an seiner Unterseite (16) schräg
nach vorne und unten hin verläuft, und ferner der Führungsvorsprung (11) des Aufsetzteiles
(3) an seinem vorderen Endbereich im zusammengebauten Zustand die Unterseite (16)
des Quersteges (15) zumindest teilweise untergreift, wobei er gegen diese unter Druckvorspannung
anliegt und sich dabei mit seinem
auf dem vorderen Abschnitt (8) der Formrampe (6) anliegenden Bereich auf der Formrampe
(6) abstützt.
2. Pfostenverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Aufsetzteil (3) zugewandte Oberfläche des Basisteiles (2) in einer Ebene
(E) liegt.
3. Pfostenverbinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Führungseinrichtung (20) von den über den hinteren schräg ansteigenden
Abschnitt (7) der mindestens einen Formrampe (6) entgegen der Einschieberichtung (x)
des Aufsetzteiles (3) hinaus verlängerten Seitenwänden (13, 14) gebildet ist, die
zwischen sich eine Führungsnut ausbilden, welche zum dortigen Ende des Basisteiles
(2) hin offen ist.
4. Pfostenverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Basisteil (2) zwei zueinander parallele Formrampen (6) und, jeder derselben zugeordnet,
eine Führungseinrichtung (20) vorgesehen sind.
5. Pfostenverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Führungseinrichtung (20) an der Unterseite des Aufsetzteiles (3) ein entsprechender,
als Leiste ausgebildeter Führungsvorsprung (11) zugeordnet ist.
6. Pfostenverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite (21) jedes Führungsvorsprungs (11) des Aufsetzteiles (3) schräg zur
Einschieberichtung (x) des Aufsetzteiles (3) unter einem Winkel (γ) nach unten vorspringt,
der größer ist als der Winkel (β) der Schrägneigung der Unterseite (16) des Quersteges
(15) am Basisteil (2).
7. Pfostenverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite (17) jedes schräg nach unten vorstehenden Führungsvorsprungs (11) am
Aufsetzteil (3), in einer Ebene quer zur Rahmenebene des Pfostenverbinders (1), nach
oben hin ballig gewölbt ausgebildet ist.
8. Pfostenverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der schräg nach unten vorstehende Führungsvorsprung (11) an der Unterkante seines
vorstehenden Endes im Querschnitt gerundet (r) ausgeführt ist.