[0001] Die Erfindung betrifft einen Zylinder mit einem in einem Zylindergehäuse laufenden
Kolben, der an einer Zylinderstange befestigt und um eine Zylinderachse drehbar ist,
und einem Positionssensor, der einen Sensormagneten und ein Sensorelement, das mit
dem Sensormagneten zusammenwirkt, umfasst, wobei der Sensormagnet ausgebildet ist
zum Erfassen einer Zylinderstangenposition relativ zu dem Zylindergehäuse. Zudem können
benachbart angeordnete Sensoren durch die Teilmagneten gestört werden.
[0002] Ein derartiger Kolben ist beispielsweise aus der
DE 20 2005 005 508 U1 bekannt. Dabei sind an dem Kolben sich zu einem magnetischen Ring ergänzende Teilmagneten
angeordnet, deren Magnetfeld von einem Magnetfeldsensor erfasst wird. Nachteilig an
dem Kolben ist sein hoher Fertigungsaufwand.
[0003] Aus der
DE 20 2007 001 020 U1 ist ein fluidischer Zylinder mit einer Positionserfassungseinrichtung für die Kolbenposition
bekannt. Auch hieran ist nachteilig, dass der Zylinder aufwändig zu fertigen und schlecht
zu warten ist.
[0004] Ein weiteres Beispiel ist in Dokument
EP0829407 zu finden.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen leicht zu fertigenden Zylinder anzugeben,
der zudem einfach zu warten ist und umliegende Sensoren weniger stark beeinflusst.
[0006] Die Erfindung löst das Problem durch die Merkmale des Patentanspruch 1.
[0007] Vorteilhaft hieran ist, dass ein derartiger Zylinder einfach zu fertigen ist. So
kann ein Standardzylinder verwendet werden, an dem lediglich der spezielle Positionssensor
befestigt werden muss. Es ist ein weiterer Vorteil, dass der Positionssensor in Umfangsrichtung
keinerlei zusätzlichen Bauraum beansprucht, so dass der Zylinder in Umfangsrichtung
schmal baut.
[0008] Ein weiterer Vorteil ist, dass ein sehr kleiner Magnet verwendet werden kann, was
die Herstellkosten senkt. Gleichzeitig sind Streufelder deutlich reduziert, wodurch
umliegende Sensoren weniger beeinflusst werden.
[0009] Im Rahmen der vorliegenden Beschreibung wird unter einer Zylinderstange insbesondere
jedes Bauteil verstanden, was bezüglich der Betätigungsrichtung des Kolbens fest mit
dem Kolben gekoppelt ist. So kann die Zylinderstange mehrere Teilzylinderstangen umfassen,
die schubstabil oder durch Gelenke aneinander befestigt sind. Unter dem Merkmal, dass
ein Objekt drehfest bezüglich eines anderen Objektes angeordnet ist, ist insbesondere
zu verstehen, dass ein freies Drehen, beispielsweise um mehrere Umdrehungen nicht
möglich ist. Das schließt aber nicht aus, dass ein Verschwenken um einen kleinen Winkelbereich,
beispielsweise weniger als 20°, möglich sein kann.
[0010] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform erstreckt sich der Sensormagnet ausschließlich
über einen Bruchteil eines Zylinderstangen-Umfangswinkels der Zylinderstange. Da der
Sensormagnet drehfest bezüglich des Zylindergehäuses geführt ist, ist es lediglich
notwendig, dass der Sensormagnet stets dem Sensorelement zugewandt ist. Auf einer
dem Sensorelement abgewandten Seite der Zylinderstange ist kein magnetisches Element
notwendig und möglicherweise sogar schädlich, da umliegende Sensoren beeinflusst werden
können. Vorteilhaft hieran ist, dass das magnetische Element klein und damit kostengünstig
herstellbar ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass das magnetische Feld, das den Sensormagnet
umgibt, nur in unmittelbarer Nähe des Sensorelements vorliegt. Dadurch werden magnetische
Störfelder vermieden, die ansonsten andere in der Nähe angeordnete Sensoren stören
können. Vorteilhaft ist zudem, dass ein kleiner Sensormagnet auf weniger durch externe
Magnetfelder beeinflusst wird, was seinerseits die Messgenauigkeit erhöht.
[0011] Es hat sich herausgestellt, dass es ausreichend und vorteilhaft ist, wenn der Sensormagnet
sich über weniger als ein Drittel, insbesondere weniger als ein Fünftel, des Zylinderstangen-Umfangswinkels
der Zylinderstange erstreckt. Es ist sogar möglich, dass sich der Sensormagnet über
weniger als 70° oder sogar weniger als 45° über den Zylinderstangen-Umfangswinkel
erstreckt.
[0012] Ein besonders einfach zu fertigender Sensormagnet wird erhalten, wenn dieser kreissegmentförmig
ist. Besonders vorteilhaft daran ist, dass ein derartiger Sensormagnet bei gegebener
Magnetfeldstärke radial besonders klein baut.
[0013] Ein konstruktiv besonders einfacher Kolben wird erhalten, wenn der Sensormagnet an
einem Adapter befestigt ist, wobei der Adapter an einer dem Sensorelement abgewandten
Seite frei von magnetisiertem Material ist und bezüglich der Zylinderstangen-Längsrichtung
in zumindest eine Richtung unverschieblich an der Zylinderstange befestigt ist. Dadurch,
dass der Adapter an einer dem Sensorelement zugewandten Seite frei von magnetisiertem
Material ist, werden räumlich ausgedehnte Magnetfelder vermieden, die umliegend positionierte
Magnetfeldsensoren stören können. Durch den Verzicht auf magnetisiertes Material kann
der Zylinder zudem besonders einfach kostengünstig gefertigt werden. Unter dem Merkmal,
dass der Adapter bezüglich der Zylinderstangen-Längsrichtung in zumindest eine Richtung
verschieblich an der Zylinderstange befestigt ist, ist insbesondere zu verstehen,
dass eine Bewegung des Kolbens in zumindest eine Richtung stets zu einer Bewegung
des Adapters in die gleiche Richtung führt. Der Adapter wird in anderen Worten in
zumindest eine Richtung von der Zylinderstange mitgenommen.
[0014] Bevorzugt ist der Adapter um die Zylinderstangen-Längsrichtung drehsicher in einer
Führungshülse geführt. Hierunter ist insbesondere zu verstehen, dass die Führungshülse
relativ zum Zylindergehäuse ruht, so dass der Adapter relativ zum Zylindergehäuse
keine Drehbewegung ausführen kann. Eine Schwenkbewegung um wenige Grad kann aber möglich
sein. Dazu ist nicht notwendig, dass das Zylindergehäuse und die Führungshülse direkt
miteinander verbunden sind. So ist es möglich, dass beispielsweise das Zylindergehäuse
und die Führungshülse gemeinsam an einem dritten Objekt befestigt sind.
[0015] Eine besonders einfach und wenig störungsanfällige Konstruktion wird erhalten, wenn
der Adapter eine Führungsnut aufweist, in die ein Führungsvorsprung der Führungshülse
eingreift. Selbstverständlich ist es alternativ oder additiv auch möglich, dass der
Adapter einen Führungsvorsprung aufweist, der in eine Ausnehmung in der Führungshülse
eingreift.
[0016] Bevorzugt weist die Zylinderstange einen Anschlag für den Adapter auf, wobei der
Kolben eine relativ zum Zylindergehäuse drehsicher befestigte Feder, insbesondere
eine Spiralfeder, umfasst, die den Adapter auf den Anschlag vorspannt. Der Adapter
ist dabei drehsicher an der Feder befestigt, so dass der Adapter drehsicher relativ
zum Zylindergehäuse ist. Beispielsweise ist vorgesehen, dass die Spiralfeder die Zylinderstange
umgibt und an dem Adapter befestigt, beispielsweise eingeklippst ist. Auf der dem
Adapter gegenüberliegenden Seite ist die Spiralfeder dann drehfest relativ zum Zylindergehäuse
gelagert. Der Adapter kann so kleine Schwenkbewegungen um die Zylinderstangen-Längsachse
ausführen, wird durch die Feder jedoch stets in eine Ruhelage zurückgedrückt. Diese
Konstruktion hat den Vorteil, besonders einfach zu fertigen und zu warten zu sein.
[0017] Besonders vorteilhaft ist die Verwendung eines oben beschriebenen Kolbens in einem
Getriebesteller für ein automatisches oder halbautomatisches Getriebe. Dabei kann
der Zylinder bevorzugt zum Schalten einer Gasse des Getriebes ausgebildet sein. Bei
einem derartigen Getriebesteller dürfen weder eine Gassenstange, die zum Schalten
der Gasse dient, noch der sie zu betätigende Zylinder drehfest ausgebildet sein. Bei
bekannten Getriebestellern sind deshalb Ringmagneten vorgesehen, die mit dem Sensorelement
zusammenwirken. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass diese Ringmagneten umliegende
Sensoren beeinflussen können, beispielsweise einen Gangsensor zum Ermitteln einer
Gangstellung des Getriebes oder einen Splitsensor zum Ermitteln einer Schaltstellung
einer Splitstufe des Getriebes. Mit einem erfindungsgemäßen Zylinder, der ein Pneumatik-Zylinder
oder ein Hydraulik-Zylinder sein kann, wird dieses Problem vermieden.
[0018] Bevorzugt ist der Positionssensor als Gassensensor ausgebildet, der eine Position
einer Gassenstange des Getriebes erfasst. In diesem Fall ist der Sensormagnet ein
Gassensensormagnet und das Sensorelement ein Gassensensorelement. Bei den Sensorelementen
handelt es sich bevorzugt um magnetinduktive Sensorelemente, insbesondere um PLCD-Sensorelemente
(PLCD, permanet magnet linear contact-less displacement, linear, kontaktlose Verschiebesensoren
mit Permanentmagneten).
[0019] Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen
näher erläutert.
[0020] Dabei zeigt
- Figur 1
- einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Zylinder,
- Figur 2eine
- Explosionszeichnung des Zylinders gemäß Figur 1,
- Figur 3
- eine Seitenansicht eines Teils der Komponenten eines erfindungsgemäßen Zylinders gemäß
einer zweiten Ausführungsform,
- Figur 4
- eine zweite Ausführungsform eines efindungsgemäßen Zylinders, der Teil eines erfindungsgemäßen
Getriebestellers ist und
- Figur 5
- eine Detail-Querschnittsansicht des Zylinders gemäß Figur 4.
[0021] Figur 1 zeigt einen Zylinder 10 mit einem in einem Zylindergehäuse 12 laufenden Kolben
14, der an einer Zylinderstange 16 befestigt und um eine Zylinderstangen-Längsachse
L drehbar befestigt ist.
[0022] Der Zylinder 10 umfasst zudem einen Positionssensor 18, der einen Sensormagneten
20 und ein Sensorelement 22 umfasst, das mit dem Sensormagneten 20 zusammenwirkt.
Der Positionssensor 18 ist so ausgebildet, dass er die Position des Kolbens 14 auf
einer Höhe zur Zylinderstangen-Längsachse L misst.
[0023] Der Kolben 14 ist bezüglich des Zylindergehäuses 12 um die Längsachse L um einen
Drehwinkel ϕ drehbar. Der Sensormagnet 20 ist bezüglich des Zylindergehäuses 12 stets
gegenüber dem Sensorelement 22 angeordnet, indem er drehfest bezüglich des Zylindergehäuses
12 angeordnet ist. Dazu ist der Sensormagnet 20 an einem Adapter 24 befestigt. Beispielsweise
ist der Sensormagnet 20 in dem Adapter 24 eingespritzt, eingeklebt oder eingeklippst.
Der Kolben 14 und die Zylinderstange 16 sind relativ zum Adapter 24 drehbar. Der Adapter
24 ist in erste Richtung R
1 entlang der Zylinderstangen-Längsachse L verschieblich an der Zylinderstange 16 gelagert.
Dazu umgibt der Adapter 24 die Zylinderstange 16 ringförmig und bildet mit der Zylinderstange
16 eine Spielpassung 26.
[0024] Bezüglich einer der ersten Richtung R
1 entgegengesetzten zweiten Richtung R
2 ist der Adapter 24 nicht relativ zum Kolben 14 bewegbar, da er an einen Anschlag
28 anschlägt, der durch eine Fläche des Kolbens 14 gebildet ist.
[0025] Der Adapter 24 ist ein Kunststoff-Spritzgussteil, das unmagnetisch und unmagnetisierbar
ist, so dass lediglich in einer Umgebung des Sensormagneten 20 ein Permanentmagnetfeld
existiert. Das Sensorelement 22 ist ausgebildet, um dieses Magnetfeld entlang der
Zylinderlängsachse L ortsaufgelöst zu messen und daraus die Position des Kolbens 14
zu bestimmen. An den Adapter 24 ist eine Spiralfeder 30 angebracht, beispielsweise
angeklippst. Dadurch ist die Spiralfeder drehfest an dem Adapter 24 befestigt. Mit
ihrem dem Adapter 24 abgewandten Ende ist die Spiralfeder 30 in einer Aufnahmenut
32 an dem Zylindergehäuse 14 drehfest befestigt. Im Umfang von wenigen Grad kann dadurch
der Sensormagnet 20 um die Zylinderlängsachse L verschwenken, wird jedoch durch die
Spiralfeder 30 stets auf eine vorgegebene Drehwinkelposition zurückgeführt.
[0026] Figur 2 zeigt eine Explosionszeichnung der in dem Zylindergehäuse 12 angeordneten
Komponenten, wobei auch ein Dichtgummi 34 des Kolbens 14 erkennbar ist. Es ist zu
erkennen, dass der Sensormagnet 20 sich nur um einen Bruchteil eines Zylinderstangen-Umfangswinkels
der Zylinderstange 16 erstreckt. In anderen Worten könnte eine Vielzahl von Sensormagneten
20 in Umfangsrichtung hintereinander angeordnet werden, bis die Zylinderstange 16
vollständig radial von Sensormagneten 20 umgeben wäre. Die Bestimmung des Zylinderstangen-Umfangswinkels
wird weiter unten in Zusammenhang mit Figur 4 näher erläutert.
[0027] Figur 3 zeigt die Komponenten einer zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Zylinders. In dieser Ausführungsform durchgreift die Zylinderstange 16 anders als
bei der Ausführungsform gemäß Figur 2 weder den Adapter 24 noch die Spiralfeder 30.
Bei beiden Ausführungsformen, sowohl nach Figur 2 als auch nach Figur 3, sind der
Adapter 24 mit dem Sensormagneten 20 sowie die Spiralfeder 30 im Zylindergehäuse 12
angeordnet. Alternativ ist es jedoch auch möglich, dass Adapter 24 und Spiralfeder
30 außerhalb des Zylindergehäuses 12 angeordnet sind.
[0028] Figur 4 zeigt eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Zylinders, wobei
das Zylindergehäuse 12 der Übersichtlichkeit halber weggelassen worden ist. Die Zylinderstange
16 durchgreift den Adapter 24, der den kreissegmentförmigen Sensormagneten 20 haltert.
Dazu besitzt der Adapter 24 eine Sensormagnetaufnahme 36 und einen Klemmvorsprung
38. Der Sensormagnet 20 ist in der Sensormagnetaufnahme 36 aufgenommen und wird vom
Klemmvorsprung 38 festgehalten.
[0029] Der Adapter 24 ist wiederum um den Drehwinkel ϕ frei um die Zylinderstangen-Längsachse
L der Zylinderstange 16 schwenkbar. Der Sensormagnet 20 erstreckt sich zudem über
einen Zylinderstangen-Umfangswinkel α, der wie skizziert bestimmt wird. Dazu wird
eine Messebene E aufgespannt, durch die die Zylinderstangen-Längsachse L verläuft.
Der Zylinderstangen-Umfangswinkel α ist der derjenige Winkel, der zwischen zwei Messebenen
E existiert, die gerade die Außenseiten des Sensormagneten 20 berühren. Je kleiner
der Zylinderstangen-Umfangswinkel α ist, desto weniger werden etwaige umliegende Sensoren
durch Streufelder negativ beeinflusst. In Figur 4 beträgt α ungeführt 90°.
[0030] Der Adapter 24 besitzt in der Ausführungsform gemäß Figur 4 eine Führungsnut 40,
in die eine Führungsnase 42 (vgl. Figur 5) einer Führungshülse 44 eingreift.
[0031] Wie Figur 4 zeigt, ist der Adapter 24 fest mit dem Kolben 14 über eine Schraube 46
verbunden und damit relativ zum Kolben 14 unbeweglich. Der Kolben 14 ist zur Kolbenstange
16 drehbar, so dass der Adapter z24 auch drehbar bezüglich der Zylinderachse ist.
In andren Worten ist die Zylinderstange 16 drehbar bezüglich des Adapters 24 und damit
bezüglich des Sensormagneten 20.
[0032] Figur 5 zeigt einen Querschnitt durch den Zylinder 10, dessen inneren Komponenten
in Figur 4 gezeigt sind. Es ist zu erkennen, dass die Führungshülse 44 an einem Ende
des Zylindergehäuses 14 angebracht ist und gegenüber diesem mit einem O-Ring 48 abgedichtet
ist. In Figur 5 ist das Dichtgummi 34 direkt am Kolben 14 angebracht. Es ist jedoch
auch denkbar, dass das Dichtgummi 34 am Adapter 24 angebracht ist. Es ist zudem möglich,
dass, wie in der ersten beschriebenen Ausführungsform, der Adapter 24 relativ zum
Kolben 14 verdrehbar ist, so dass der Kolben sich in dem Zylindergehäuse 12 drehen
kann, ohne dass der Sensormagnet 20 sich von seiner Position gegenüber dem Sensorelement
22 entfernt. Es ist zudem möglich, dass der Adapter 24 einen integralen Bestandteil
des Kolbens 14 darstellt.
[0033] Durch das Eingreifen der Führungsnase 42 in die Führungsnut 40 des Adapters 24 kann
die Zylinderstange 16 frei mit Bezug auf das Zylindergehäuse drehen und dennoch ist
der Sensormagnet drehfest bezüglich des Zylindergehäuses 12 geführt.
1. Zylinder mit
(a) einem in einem Zylindergehäuse (12) laufenden Kolben (14), und
(b) einem Positionssensor (18), der
(i) einen Sensormagneten (20) und
(ii) ein Sensorelement (22), das mit dem Sensormagneten (20) zusammenwirkt, umfasst,
und
(iii) ausgebildet ist zum Erfassen einer Zylinderstangenposition relativ zu dem Zylindergehäuse
(12),
(c) der Sensormagnet (20)
(i) drehbar bezüglich der Zylinderstange (16) an der Zylinderstange befestigt und
(ii) drehfest bezüglich des Zylindergehäuses (12) geführt ist, und
(d) der Sensormagnet (20) an einem Adapter (24) befestigt ist, wobei der Adapter (24)
bezüglich einer Zylinderstangen-Längsrichtung (L) in zumindest eine Richtung unverschieblich
an der Zylidnerstange (16) befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
(e) der Kolben (14)
(i) an der Zylinderstange (16) befestigt und
(ii) um die Zylinderlängsachse (L) drehbar ist, und
(f) der Adapter (24) bezüglich des Kolbens (14) in Zylinderlängsachsenrichtung (L)
angeordnet ist.
2. Zylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Sensormagnet (20) ausschließlich über einen Bruchteil eines Zylinderstangen-Umfangswinkels
(α) der Zylinderstange (16) erstreckt.
3. Zylinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Sensormagnet (20) über weniger als ein Drittel, insbesondere weniger als
ein Fünftel, des Zylinderstangen-Umfangswinkels (α) der Zylinderstange (16) erstreckt.
4. Zylinder nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensormagnet (20) kreissegmentförmig ist.
5. Zylinder nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (24)
(i) an einer dem Sensorelement (22) abgewandten Seite frei von magnetisiertem Material
ist.
6. Zylinder nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (24) um die Zylinderstangen-Längsachse (L) drehsicher in einer Führungshülse
(44) geführt ist.
7. Zylinder nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (24) eine Führungsnut (40) aufweist, in die eine Führungsnase (42) der
Führungshülse (44) eingreift.
8. Zylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
(i) die Zylinderstange (16) einen Anschlag (28) für den Adapter (24) aufweist
und
(ii) der Kolben (14) eine relativ zum Zylindergehäuse (12) drehsicher befestigte Feder
(30), insbesondere Spiralfeder, umfasst, die den Adapter (24) auf den Anschlag (28)
vorspannt,
(iii) wobei der Adapter (24) drehsicher an der Feder (30) befestigt ist, so dass der
Adapter (24) drehsicher relativ zum Zylindergehäuse (12) ist.
9. Getriebesteller für ein Getriebe, dadurch gekennzeichnet, dass er einen Zylinder (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche umfasst, wobei der Zylinder
(10) zum Schalten einer Gasse ausgebildet ist und wobei die Zylinderstange (16) mit
einer Gassenstange des Getriebes gekoppelt ist.
10. Getriebe mit einem Getriebesteller nach Anspruch 9.
1. Cylinder with
(a) a piston (14) running in a cylinder housing (12), and
(b) a position sensor (18) which comprises
(i) a sensor magnet (20) and
(ii) a sensor element (22) which interacts with the sensor magnet (20), and
(iii) is formed for detecting a cylinder rod position relative to the cylinder housing
(12),
(c) the sensor magnet (20)
(i) is fastened on the cylinder rod rotatably in relation to the cylinder rod (16)
and
(ii) is guided in a rotationally fixed manner in relation to the cylinder housing
(12), and
(d) the sensor magnet (20) is fastened on an adapter (24), wherein the adapter (24)
is fastened non-displaceably on the cylinder rod (16) in relation to a cylinder rod
longitudinal direction (L) in at least one direction, characterized in that
(e) the piston (14)
(i) is fastened on the cylinder rod (16) and
(ii) is rotatable about the cylinder longitudinal axis (L), and
(f) the adapter (24) is arranged in the cylinder longitudinal axis direction (L) in
relation to the piston (14).
2. Cylinder according to Claim 1, characterized in that the sensor magnet (20) extends exclusively over a fraction of a cylinder rod circumferential
angle (α) of the cylinder rod (16).
3. Cylinder according to Claim 2, characterized in that the sensor magnet (20) extends over less than a third, in particular less than a
fifth, of the cylinder rod circumferential angle (α) of the cylinder rod (16).
4. Cylinder according to one of Claims 2 or 3, characterized in that the sensor magnet (20) is in the form of a segment of a circle.
5. Cylinder according to one of the preceding claims,
characterized in that the adapter (24)
(i) is free from magnetized material on a side which faces away from the sensor element
(22).
6. Cylinder according to one of the preceding claims, characterized in that the adapter (24) is guided in a guide sleeve (44) in a rotationally secured manner
about the cylinder rod longitudinal axis (L).
7. Cylinder according to Claim 6, characterized in that the adapter (24) has a guide groove (40) into which a guide nose (42) of the guide
sleeve (44) engages.
8. Cylinder according to one of Claims 1 to 5,
characterized in that
(i) the cylinder rod (16) has an end stop (28) for the adapter (24) and
(ii) the piston (14) comprises a spring (30) which is fastened in a rotationally secured
manner relative to the cylinder housing (12), in particular spiral spring, which pretensions
the adapter (24) on the end stop (28),
(iii) wherein the adapter (24) is fastened in a rotationally secured manner on the
spring (30) so that the adapter (24) is rotationally secured relative to the cylinder
housing (12).
9. Transmission actuator for a transmission, characterized in that it comprises a cylinder (10) according to one of the preceding claims, wherein the
cylinder (10) is formed for shifting of a shift gate and wherein the cylinder rod
(16) is coupled to a shift gate rod of the transmission.
10. Transmission with a transmission actuator according to Claim 9.
1. Vérin, comprenant
(a) un piston (14) se déplaçant dans un boîtier de vérin (12) et
(b) un capteur de position (18) qui comporte
(i) un aimant de capteur (20) et
(ii) un élément de capteur (22) qui coopère avec l'aimant de capteur (20) et
(iii) qui est réalisé pour détecter une position de tige de vérin par rapport au boîtier
de vérin (12),
(c) l'aimant de capteur (20)
(i) est fixé à la tige de vérin de manière rotative par rapport à la tige de vérin
(16) et
(ii) est guidé de manière solidaire en rotation par rapport au boîtier de vérin (12),
et
(d) l'aimant de capteur (20) est fixé à un adaptateur (24), l'adaptateur (24) étant
fixé à la tige de vérin (16) de manière non mobile dans au moins un sens par rapport
à une direction longitudinale de la tige de vérin (L),
caractérisé en ce que
(e) le piston (14)
(i) est fixé à la tige de vérin (16) et
(ii) est rotatif autour de l'axe longitudinal du vérin (L) et
(f) l'adaptateur (24) est disposé dans la direction de l'axe longitudinal du vérin
(L) par rapport au piston (14).
2. Vérin selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'aimant de capteur (20) s'étend exclusivement sur une fraction d'un angle périphérique
(α) de la tige de vérin (16).
3. Vérin selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'aimant de capteur (20) s'étend sur moins d'un tiers, en particulier sur moins d'un
cinquième de l'angle périphérique (α) de la tige de vérin (16).
4. Vérin selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que l'aimant de capteur (20) est en forme de segment de cercle.
5. Vérin selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'adaptateur (24)
(i) est exempt de matériau magnétisé sur un côté opposé à l'élément de capteur (22).
6. Vérin selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'adaptateur (24) est guidé dans une douille de guidage (44) de manière bloquée en
rotation autour de l'axe longitudinal de la tige de vérin (L).
7. Vérin selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'adaptateur (24) comprend une rainure de guidage (40) dans laquelle s'engage un
ergot de guidage (42) de la douille de guidage (44).
8. Vérin selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
(i) la tige de vérin (16) comprend une butée (28) pour l'adaptateur (24) et
(ii) le piston (14) comporte un ressort (30) fixé de manière bloquée en rotation par
rapport au boîtier de vérin (12), en particulier un ressort spiral qui précontraint
l'adaptateur (24) sur la butée (28),
(iii) l'adaptateur (24) étant fixé au ressort (30) de manière bloquée en rotation,
de telle sorte que l'adaptateur (24) soit bloqué en rotation par rapport au boîtier
de vérin (12).
9. Actionneur de transmission pour une transmission, caractérisé en ce qu'il comporte un vérin (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes, le
vérin (10) étant réalisé pour commuter une voie de changement de vitesses et la tige
de vérin (16) étant accouplée à une tige de voie de changement de vitesses de la transmission.
10. Transmission comprenant un actionneur de transmission selon la revendication 9.