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(11) |
EP 1 278 694 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.12.2012 Patentblatt 2012/52 |
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Anmeldetag: 26.04.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2001/000265 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/083350 (08.11.2001 Gazette 2001/45) |
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LASTAUFNAHMEMITTEL FÜR SEIL-AUFZÜGE MIT INTEGRIERTER LASTMESSEINRICHTUNG
LOAD-CARRYING MEANS FOR CABLE-OPERATED ELEVATORS WITH AN INTEGRATED LOAD MEASUREMENT
DEVICE
MOYEN DE SUSPENSION DE CHARGE DESTINE A DES MONTE-CHARGES A CABLES DOTES D'UN DISPOSITIF
DE MESURE DE CHARGE INTEGRE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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SI |
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Priorität: |
01.05.2000 EP 00810371
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.01.2003 Patentblatt 2003/05 |
| (73) |
Patentinhaber: Inventio AG |
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6052 Hergiswil (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SITTLER, Denis
F-68110 Illzach (FR)
- BAUMGARTNER, Urs
CH-5634 Merenschwand (CH)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 953 537
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EP-A- 0 983 957
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Lastaufnahmemittel für Seil-Aufzüge mit
integrierter Lastmesseinrichtung, bei dem die Gewichtskraft von Lastaufnahmemittel
und Nutzlast die lastproportionale Verformung mindestens eines elastischen Elements
bewirkt, wobei mindestens ein Sensor diese Verformung erfasst und ein die Stärke der
Verformung und somit die Last repräsentierendes Signal an eine Aufzugsteuerung erzeugt.
[0002] Lastmesseinrichtungen für Lastaufnahmemittel von Aufzügen haben die Aufgabe, eine
Aufzugsfahrt mit unzulässig hoher Last zu verhindern und der Aufzugsteuerung Informationen
zu liefern, die ihr ermöglichen, abhängig vom momentanen Belastungszustand des Lastaufnahmemittels
in geeigneter Weise auf Rufbefehle durch Aufzugsbenutzer zu reagieren.
[0003] EP 0 151 949 offenbart eine Lastmesseinrichtung für einen Aufzugs-Fahrstuhl, die auf dem Prinzip
beruht, dass die gesamte Aufzugskabine sich derart auf mindestens vier horizontal
von einem Fahrstuhl-Bodenrahmen auskragenden Biegeträgern abstützt, dass diese Biegeträger
eine lastproportionale Durchbiegung erfahren. Die Durchbiegung jedes einzelnen Biegeträgers
wird mittels Dehnungsmessstreifen erfasst. Alle Dehnungsmessstreifen bilden gemeinsam
eine Messbrücke, die ein lastproportionales Analogsignal an die Aufzugsteuerung liefert.
[0004] Die beschriebene Lastmesseinrichtung hat einige Nachteile.
[0005] Das Messprinzip erfordert vier mit je einem oder zwei Dehnungsmesstreifen ausgerüstete
Biegeträger, wobei die mechanischen Toleranzen der Biegeträger sowie die Widerstandstoleranzen
und Anbringungstoleranzen der Dehnungsmesstreifen derart eng zu begrenzen sind, dass
alle vier Biegesensoren bei gleichen Belastungen gleiche Widerstandswerte aufweisen.
Alle vier oder acht Dehnungsmessstreifen sind einzeln mit einer zentralen Auswertungsschaltung
zu verbinden, was erheblichen Aufwand verursacht. Ausserdem sind die vier Krafteinleitestellen
zwischen dem Boden der Aufzugskabine und den Biegeträgern bei Montage vertikal so
zu justieren, dass eine akzeptable Kraftverteilung gewährleistet ist.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache und kostengünstige
Lastmesseinrichtung für Lastaufnahmemittel von Aufzügen mit Unterschlingungs-Seilantrieb
zu schaffen, die die oben genannten Nachteile nicht aufweist.
[0007] Die Lösung der gestellten Aufgabe ist wiedergegeben im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches
1 hinsichtlich ihrer wesentlichsten Merkmale und in den folgenden Patentansprüchen
hinsichtlich weiterer vorteilhafter Ausbildungen.
[0008] Das erfindungsgemässe Lastaufnahmemittel für Seil-Aufzüge mit integrierter Lastmesseinrichtung
weist wesentliche Vorteile auf. Die Erfassung des Gesamtgewichts des Lastaufnahmemittels
und somit auch der Nutzlast erfolgt mittels eines einzigen Sensors, wobei auch exzentrisch
angeordnete Nutzlasten mit diesem korrekt erfasst werden. Damit werden Kosten für
weitere Sensoren, für deren Verdrahtung und für deren kompliziertere Signalauswertung
eingespart. Der elastische horizontale Biegeträger, dessen durch das Gewicht des Lastaufnahmemittels
verursachte Verformung durch den Sensor erfasst wird, ist die Stützkonstruktion, mit
der die Seilrollen am Lastaufnahmemittel befestigt sind. Dadurch sind im Wesentlichen
keine zusätzlichen mechanischen Konstruktionselemente und kein zusätzlicher Einbauraum
für die Lastmesseinrichtung erforderlich.
[0009] Erfindungsgemäss wird die lastabhängige Verformung des Biegeträgers durch einen Sensor
erfasst. Damit lassen sich optimal angepasste Lastmesseinrichtungen konstruieren.
[0010] Vorteilhafte und kostengünstige Ausführungen des erfindungsgemässen Lastaufnahmemittels
mit integrierter Lastmesseinrichtung lassen sich durch den Einsatz von an geometrische
Verhältnisse, Umgebungseinflüsse und insbesondere an Genauigkeitsansprüche angepassten
Sensorprinzipien erreichen. Die Erfindung lässt die Anwendung verschiedenster Sensoren
zur Verformungserfassung, wie zum Beispiel Dehnungsmessstreifen, Schwingsaiten-Sensoren,
opto-elektrische Distanz- oder Winkelsensoren und induktiv oder kapazitiv wirkende
Distanzsensoren zu.
[0011] Abhängig von der Ausführung des Lastaufnahmemittels kann es es vorteilhaft sein,
beide unterhalb des Lastaufnahmemittels angebrachten Seilrollen direkt auf den elastischen
Biegeträger wirken zu lassen. Symmetrische, einfache Ausführung der Stützkonstruktion
zwischen Seilrollen und Lastaufnahmemittel oder verbesserte Verformungsmessmöglichkeiten
können die Vorteile sein.
[0012] Lastaufnahmemittel für grössere Lasten sind üblicherweise mit einem Tragrahmen ausgestattet.
Bei solchen Ausführungen ist es meist von Vorteil, die die Seilrollen tragende(n),
den elastischen Biegeträger enthaltende(n) Stützkonstruktion(en) an diesem Tragrahmen
zu befestigen.
[0013] Im Falle von Lastaufnahmemitteln für kleinere Nutzlasten können diese als selbsttragende
Einheit ausgeführt sein. Die die Seilrollen tragende(n), den elastischen Biegeträger
enthaltende(n) Stützkonstruktion(en), sind dabei in vorteilhafter Weise direkt an
der Bodenkonstruktion des Lastaufnahmemittels befestigt.
[0014] Um die Übertragung von Vibrationen und Schallwellen von den Tragseilen auf das Lastaufnahmemittel
zu reduzieren, ist es zweckmässig, zwischen dem Lastaufnahmemittel und der oder den
Stützkonstruktion(en) für die Seilrollen Isolationselemente anzuordnen.
[0015] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. 1 dargestellt und in der nachfolgenden
Beschreibung näher erläutert.
- Fig: 1
- zeigt schematisch die Einbausituation für ein erfindungsgemässes Lastaufnahmemittel
ohne Tragrahmen mit einer ersten Variante der integrierten Lastmesseinrichtung.
- Fig. 2
- zeigt ein Lastaufnahmemittel ohne Tragrahmen mit einer (nicht von der Erfindung erfassten)
Variante der integrierten Lastmesseinrichtung.
- Fig. 3
- zeigt ein Lastaufnahmemittel ohne Tragrahmen mit einer (nicht von der Erfindung erfassten)
Variante der integrierten Lastmesseinrichtung.
[0016] In Fig 1 ist ein erfindungsgemässes tragrahmenloses Lastaufnahmemittel 1 mit den
für seine Funktion wichtigsten Aufzugskomponenten dargestellt. Mit 2 sind zwei Führungsschienen
bezeichnet, an denen mittels Gleit- oder Rollenführungsschuhen 3 das Lastaufnahmemittel
vertikal geführt ist. Dieses besteht im Wesentlichen aus einem Bodenrahmen 4 mit Bodenplatte
5, einer darauf aufgebauten Kabine 6, den genannten Gleit- oder Rollenführungsschuhen
3 sowie zwei mittels einer Stützkonstruktion 7 über elastische Isolationselemente
8 am Bodenrahmen 4 befestigte Seilrollen 9. Die Stützkonstruktion 7 besteht aus einem
Biegeträger 7.1 und zwei Seilrollensupporten 7.2. Erkennbar ist auch ein Tragseil
10, das von einem Seilfixpunkt 11 aus vertikal nach unten, dann horizontal unter den
Seilrollen 9 des Lastaufnahmemittels 1 hindurch und anschliessend vertikal nach oben
zu einer Treibscheibe 12 einer Aufzugs-Antriebsmaschine 13 geführt ist. Nicht dargestellt
ist hier der weitere Verlauf des Tragseils 10 von der Treibscheibe 12 abwärts zu einer
an einem Ausgleichsgewicht angebrachten Umlenkscheibe und von dort aus aufwärts zu
einem zweiten Seilfixpunkt.
[0017] Auf jede der beiden Seilrollen 9 wirkt je eine vertikale und eine horizontale lastproportionale
Seilzugkraft. Die Pfeile 14 symbolisieren die auf die Seilrollen 9 und somit auf die
Stützkonstruktion 7 wirkenden, aus den Seilkzugräften der Tragseile resultierenden
Seilrollenbelastungen. Es ist leicht erkennbar, dass diese Resultierenden im Biegeträger
7.1 der Stützkonstruktion 7 ein Biegemoment und somit eine Durchbiegung erzeugen.
Diese Durchbiegung wird von einem hier nicht näher erläuterten Biegungs-Sensor 15,
beispielsweise einem Dehnungsmessstreifen-Sensor, erfasst, der ein der Stärke der
Durchbiegung und somit dem Gesamtgewicht des Lastaufnahmemittels 1 entsprechendes
Signal als Input für eine Aufzugsteuerung erzeugt.
[0018] In Fig. 2 ist eine Variante eines Lastaufnahmemittels mit integrierter Lastmesseinrichtung
dargestellt. Erkennbar sind das mittels Gleit- oder Rollenführungsschuh 3 an Führungsschienen
2 geführte Lastaufnahmemittel 1 mit Bodenrahmen 4, Bodenplatte 5 und Kabine 6. Die
die Seilrollen 9 tragende Stützkonstruktion 7 besteht im Wesentlichen aus einem, über
elastische Isolationselemente 8 am Bodenrahmen 4 angebrachte Befestigungsträger 17
und zwei Seilrollensupporten 18. Der hier nicht dargestellte, rechts angeordnete Seilrollensupport
entspricht den Seilrollensupporten gemäss Fig 1. Der linksseitige Seilrollensupport
18 ist mittels eines Biegeelements 19 am Befestigungsträger 17 gelenkig befestigt
und über einen Druck-Sensor 16 gegenüber diesem abgestützt. Selbstverständlich könnte
die gelenkige Anbringung des Seilrollensupports 18 auch mit einer Gelenkachse erreicht
werden. Die aus den Seilkzugräften der Tragseile resultierende Seilrollenbelastung
14 bewirkt eine lastproportionale Druckkraft auf den Druck-Sensor 16, der auch das
elastische Element bildet, und der ein dem Gesamtgewicht des Lastaufnahmemittels 1
entsprechendes Signal als Input für eine Aufzugsteuerung erzeugt. Der Druck-Sensor
kann beispielsweise als piezoelektrisches Element, als Kapazitiv-Sensor oder als Dehnungsmessstreifen-Element
ausgeführt sein.
[0019] Fig. 3 zeigt eine weitere Variante eines Lastaufnahmemittels mit integrierter Lastmesseinrichtung.
Erkennbar sind wiederum das mittels Gleit- oder Rollenführungsschuh 3 an Führungsschienen
2 geführte Lastaufnahmemittel 1 mit Bodenrahmen 4, Bodenplatte 5 und Kabine 6. Die
die Seilrollen 9 tragende Stützkonstruktion 7 besteht im Wesentlichen aus einem, über
elastische Isolationselemente 8 am Bodenrahmen 4 angebrachte mit einem linksseitigen
Lagersupport 20 und zwei Seilrollensupporten. Der hier nicht dargestellte, rechts
angeordnete Seilrollensupport entspricht den Seilrollensupporten gemäss Fig 1. Der
hier gezeigte linksseitige, als Schwenkhebel ausgebildete Seilrollensupport 21 ist
an einem Verdrehstab 22 befestigt und über diesen im mit dem Befestigungsträger 17
verbundenen Lagersupport 20 drehbar gelagert. Ein Anschlag 23 verhindert Überlastungen
des Verdrehstabs 22. Dieser ist über den Lagersupport 20 hinaus nach hinten (in die
Zeichnungsebene hinein) verlängert und an seinem hinteren Ende verdrehfest mit dem
Befestigungsträger 17 verbunden. Die aus den Seilkzugräften der Tragseile resultierende
Seilrollenbelastung 14 bewirkt über den als Schwenkhebel ausgebildeten Seilrollensupport
21 ein lastproportionales Drehmoment, das den Verdrehstab 22 verdreht und in diesem
entsprechende lastproportionale Verdrehspannungen hervorruft. Im seinem freiliegenden
Bereich, d. h. zwischen dem Lagersupport 20 und seiner hinteren Befestigung ist der
Drehstab an seiner Oberfläche mit einem Verdrehspannungs-Sensor in Form von Dehnungsmessstreifen
bestückt, mit deren Hilfe die Verdrehspannungen und somit das Drehmoment erfasst und
ein dem Gesamtgewicht des Lastaufnahmemittels 1 entsprechendes Signal als Input für
eine Aufzugsteuerung erzeugt werden. Als Drehmoment-Sensor können selbstverständlich
auch handelsübliche, auf anderen Messprinzipien beruhende Drehmoment-Messgeräte verwendet
werden.
1. Lastaufnahmemittel (1) für Seil-Aufzüge mit integrierter Lastmesseinrichtung, bei
dem die Gewichtskraft von Lastaufnahmemittel (1) und Nutzlast die lastproportionale
Verformung mindestens eines elastischen Biegeträgers (7.1) bewirkt, wobei mindestens
ein Sensor (15) diese Verformung erfasst und ein die Stärke der Verformung und somit
die Last repräsentierendes Signal als Input für eine Aufzugsteuerung erzeugt,
wobei das Lastaufnahmemittel (1) aus einem Bodenrahmen (4) mit Bodenplatte (5) und
einer darauf aufgebeuten Kabine (6) besteht, und aus Gleit-, oder Rollenführungsschuken
(3) sowie aus zwei mittels einer Stützkonstruktion (7) über elastiche Isolationselemente
(8) am Bodenrahmen (4) befestigte Seilrollen (4) besteht, wobei das Lastaufnahmemittel
(1), an vertikalen Führungsschienen (2) führbar ist und an Tragseilen (10) hängbar
ist, die in Form einer Seil-Unterschlingung angeordnet sind d. h., die unter dem Lastaufnahmemittel
(1) hindurchgeführt sind und dieses über die Seilrollen (9) tragen, heben und senken
können, und wobei die lastabhängigen Seilkräfte (14) über die Seilrollen (9) auf den
Biegeträger (7.1) einwirken und diese verformen, wobei die Stützkonstruktion (7) aus
der horizontalen Biegeträger (7.1) und zwei Solrollensupporten (7.2) besteht (7.1).
2. Lastaufnahmemittel für Seil-Aufzüge mit integrierter Lastmesseinrichtung nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, dass der die Verformung des Biegeträgers (7.1) erfassende Sensor ein Dehnungsmessstreifen-Sensor,
ein piezoelektrischer oder kapazitiver Druck- oder Zug-Sensor, ein Schwingsaiten-Druck-,
Zug-, oder Weg-Sensor, ein opto-elektrischer Distanz- oder Winkelsensor, ein Induktiv-
oder Kapazitiv-Distanzsensor sein kann.
3. Lastaufnahmemittel für Seil-Aufzüge mit integrierter Lastmesseinrichtung nach einem
der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die im Wesentlichen aus den Seilkräften resultierenden Lagerbelastungen beider Seilrollen
(9) auf den Biegeträger (7.1) einwirken.
4. Lastaufnahmemittel für Seil-Aufzüge mit integrierter Lastmesseinrichtung nach einem
der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die im Wesentlichen aus den Seilkräften resultierende Lagerbelastung von nur einer
Seilrolle (9) auf den Biegeträger (7.1) einwirken.
5. Lastaufnahmemittel für Seil-Aufzüge mit integrierter Lastmesseinrichtung nach Anspruch
3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die die Seilrollen tragende Stützkonstruktion (7) an einem Tragrahmen (Kabinenrahmen)
des Lastaufnahmemittels befestigt ist.
6. Lastaufnahmemittel für Seil-Aufzüge mit integrierter Lastmesseinrichtung nach Anspruch
3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die die Seilrollen tragende Stützkonstruktion (7) am Boden des in diesem Fall selbsttragenden
Lastaufnahmemittels befestigt ist.
7. Lastaufnahmemittel für Seil-Aufzüge mit integrierter Lastmesseinrichtung nach Anspruch
3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen der die Seilrollen (9) tragenden Stützkonstruktion (7) und
einem Tragrahmen oder einem Boden des Lastaufnahmemittels über elastische Schwingungs-Isolationselemente
(8) erfolgt.
1. Load-carrying means (1) for cable-operated elevators with an integrated load measurement
device, in which the weight of the load-carrying means (1) and payload brings about
the load-proportional deformation of at least one elastic bending support (7.1), wherein
at least one sensor (15) detects said deformation and generates a signal representing
the strength of the deformation and therefore the load as an input for an elevator
control system, wherein the load-carrying means (1) consists of a base frame (4) with
a baseplate (5) and a car (6) constructed thereon, and of sliding or roller guide
shoes (3) and of two cable pulleys (9) which are fastened to the base frame (4) by
means of a support structure (7) via elastic isolating elements (8), wherein the load-carrying
means (1) is guidable on vertical guide rails (2) and is suspendable on supporting
cables (10) which are arranged in the form of an underlooping cable arrangement, i.e.
are guided under the load-carrying means (1) and can support, lift and lower the latter
via the cable pulleys (9), and wherein the load-dependent cable forces (14) act via
the cable pulleys (9) on the bending support (7.1) and deform the latter, wherein
the support structure (7) consists of the horizontal bending support (7.1) and two
cable pulley supports (7.2).
2. Load-carrying means for cable-operated elevators with an integrated load measurement
device according to Claim 1, characterized in that the sensor detecting the deformation of the bending support (7.1) may be a strain
gauge sensor, a piezoelectric or capacitive pressure or tension sensor, a vibrating-wire
pressure, tension or displacement sensor, an optoelectric distance or angle sensor,
or an inductive or capacitive distance sensor.
3. Load-carrying means for cable-operated elevators with an integrated load measurement
device according to either of Claims 1 and 2, characterized in that the bearing loads of both cable pulleys (9), the bearing loads substantially resulting
from the cable forces, act on the bending support (7.1).
4. Load-carrying means for cable-operated elevators with an integrated load measurement
device according to either of Claims 1 and 2, characterized in that the bearing load of only one cable pulley (9), the bearing load substantially resulting
from the cable forces, acts on the bending support (7.1).
5. Load-carrying means for cable-operated elevators with an integrated load measurement
device according to Claim 3 or 4, characterized in that the support structure (7) supporting the cable pulleys is fastened to a supporting
frame (car frame) of the load-carrying means.
6. Load-carryin means for cable-operated elevators with an integrated load measurement
device according to Claim 3 or 4, characterized in that the support structure (7) supporting the cable pulleys is fastened to the base of
the load-carrying means which, in this case, is self-supporting.
7. Load-carrying means for cable-operated elevators with an integrated load measurement
device according to Claim 3 or 4, characterized in that the connection between the support structure (7) supporting the cable pulleys (9)
and a supporting frame or a base of the load-carrying means is undertaken via elastic
vibration-isolating elements (8).
1. Moyen de réception de charge (1) destiné à des monte-charges à câbles dotés d'un dispositif
de mesure de charge intégré, dans lequel la force pondérale du moyen de réception
de charge (1) et de la charge utile provoque la déformation proportionnelle à la charge
d'au moins un support en flexion élastique (7.1), au moins un capteur (15) détectant
cette déformation et un signal représentant la puissance de la déformation et ainsi
la charge étant émis comme signal d'entrée pour un dispositif de commande de monte-charge,
le moyen de réception de charge (1) se composant d'un châssis au plancher (4) pourvu
d'une plaque de plancher (5) et d'une cabine (6) encastrée dessus ainsi que de patins
de guidage par glissement ou roulement (3) ainsi que de deux rouleaux de câble (9)
fixés au châssis au plancher (4) par le biais d'éléments isolants (8) élastiques à
l'aide d'une construction en appui (7), ledit moyen de réception de charge (1) pouvant
être guidé au niveau de rails de guidage (2) verticaux et pouvant être accroché à
des câbles porteurs (10) prenant la forme d'une boucle inférieure de câble, c'est-à-dire
introduite sous le moyen de réception de charge et pouvant le supporter, le soulever
et le descendre par le biais des rouleaux de câble (9) et les forces de câble (14)
dépendant de la charge agissant sur le support en flexion (7.1) par le biais des rouleaux
de câble (9) et le déformant, la construction en appui (7) se composant du support
en flexion horizontal (7.1) et de deux supports de rouleaux de câble (7.2).
2. Moyen de réception de charge destiné à des monte-charges à câbles dotés d'un dispositif
de mesure de charge intégré selon la revendication 1, caractérisé en ce que le capteur détectant la déformation du support en flexion (7.1) peut être un capteur
à bande de mesure par dilatation, un capteur de traction ou de pression de type piézo-électrique
ou capacitif, un capteur de course, de traction ou de pression de câbles ainsi qu'un
capteur d'angle ou de distance optoélectrique, un capteur de distance inductif ou
capacitif.
3. Moyen de réception de charge destiné à des monte-charges à câbles dotés d'un dispositif
de mesure de charge intégré selon l'une quelconque des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que les charges de palier résultant pour l'essentiel des forces de câble des deux rouleaux
de câble (9) s'exercent sur le support en flexion (7.1)
4. Moyen de réception de charge destiné à des monte-charges à câbles dotés d'un dispositif
de mesure de charge intégré selon l'une quelconque des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que la charge de palier résultant pour l'essentiel des forces de câble d'un seul rouleau
de câble (9) s'exerce sur le support en flexion (7.1).
5. Moyen de réception de charge destiné à des monte-charges à câbles dotés d'un dispositif
de mesure de charge intégré selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que la construction en appui (7) supportant les rouleaux de câble est fixée à un châssis
de support (châssis de cabine) du moyen de réception de charge.
6. Moyen de réception de charge destiné à des monte-charges à câbles dotés d'un dispositif
de mesure de charge intégré selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que la construction en appui (7) supportant les rouleaux de câble est fixée au plancher
du moyen de réception de charge, dans ce cas autoporteur.
7. Moyen de réception de charge destiné à des monte-charges à câbles dotés d'un dispositif
de mesure de charge intégré selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que la liaison entre la construction en appui (7) supportant les rouleaux de câble (9)
et un châssis porteur ou un plancher du moyen de réception de charge se produit par
le biais d'éléments isolants oscillants (8) élastiques.


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