| (19) |
 |
|
(11) |
EP 2 168 409 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
26.12.2012 Patentblatt 2012/52 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.06.2008 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP2008/004605 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2009/006972 (15.01.2009 Gazette 2009/03) |
|
| (54) |
VORRICHTUNG ZUR ERZEUGUNG EINES PLASMA-JETS
APPARATUS FOR GENERATING A PLASMA JET
DISPOSITIF DE PRODUCTION D'UN JET DE PLASMA
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
12.07.2007 DE 102007032496
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
31.03.2010 Patentblatt 2010/13 |
| (73) |
Patentinhaber: Maschinenfabrik Reinhausen GmbH |
|
93059 Regensburg (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- THEOPHILE, Eckart
93147 Wenzenbach-Grünthal (DE)
- KRAMMEL, Werner
93077 Bad Abbach (DE)
- BADURA, Václav
90419 Nürnberg (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-01/76328 US-A- 4 902 871 US-A1- 2007 122 562
|
DE-A1- 2 651 185 US-A- 4 912 361 US-B1- 6 800 336
|
|
| |
|
|
- TOSHIFUJI J ET AL: "Cold arc-plasma jet under atmospheric pressure for surface modification"
SURFACE & COATINGS TECHNOLOGY ELSEVIER SWITZERLAND, Bd. 171, Nr. 1-3, 1. Juli 2003
(2003-07-01), Seiten 302-306, XP002496307 ISSN: 0257-8972
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung eines Plasma-Jets.
[0002] Eine derartige Vorrichtung ist aus der noch nicht vorveröffentlichten deutschen Prioritätsanmeldung
DE 10 2006 012 100.7-54 bekannt. Sie weist ein Entladungsrohr aus dielektrischem Material auf, in dessen
Innerem eine innere, stabförmige, massive Elektrode in Längsrichtung sich erstreckend
angeordnet ist. Eine zweite Elektrode umfasst das Entladungsrohr. Dies kann direkt
oder mit radialem Abstand geschehen. Zur Erzeugung des Plasma-Jets wird die innere,
stabförmige Elektrode auf Hochspannung gelegt, während die äußere Elektrode geerdet
ist. Damit kommt es auf Grund der Verhältnisse des elektrischen Feldes zu einer dielektrisch
behinderten Entladung und bevorzugt zu einer Zündung des Plasmas an der Spitze der
inneren, stabförmigen Elektrode. Um einen Überschlag zwischen der inneren Elektrode
und der äußeren Elektrode, also eine direkte Ausbildung eines Lichtbogens, zu verhindern,
ist am Ende des Entladungsrohres eine Abschlusskappe aus dielektrischem Material vorgesehen.
Bei dem dabei erzeugten Plasma handelt es sich um "kaltes Plasma" unter Atmosphärendruck,
das eine gennge Gastemperatur, bis maximal einige 100 Grad Celsius, aufweist.
[0003] Erhöht man jedoch nach Zündung der bekannten Vorrichtung zur Erzeugung eines Plasma-Jets
für einen längeren Zeitraum die anliegende Spannung, um mehr Leistung einzukoppeln,
so hat sich bei thermischen Messungen gezeigt, dass die Temperaturentwicklung im Zündungsbereich
des Plasmas so stark ist, dass dies zu einer plastischen Verformung der Bauteile führen
kann. Die anlegbare Spannung ist also in ihrer Höhe begrenzt.
[0004] Des Weiteren ist aus der Offenlegung
DE 10 2005 042 955 A1 bereits ein Kühlsystem für Plasmaschweißbrenner zur Reduzierung der Temperatur bekannt,
wobei hier als Kühlmittel Wasser dient und wobei mehrere, voneinander räumlich und
elektrisch getrennte Einheiten als Kühlkreisläufe vorgesehen sind.
[0005] Nachteilig bei diesem bekannten Kühlsystem ist der enorme bauliche Aufwand, der betrieben
werden muss, um eine Potentialverschleppung zwischen den unterschiedlichen Potentialen
der Wolframelektrode und der Plasmadüse des Plasmabrenners zu verhindern. Auch ist
es nicht wünschenswert im Zuge der Betriebssicherheit, in einem elektrischen System,
bei dem sehr hohe elektrische Ströme und Spannungen auftreten, ein elektrisch leitendes
Fluid, hier Wasser, als Kühlmittel zu verwenden.
[0006] J. Toshifuji at al.; Surface end Coatings Technology 171 (2003) 302-306, offenbart eine Vorrichtung zur Erzeugung eines Plasma-Jets mit einem dielektrischen
Entladungsrohr, einer Mittelelektrode und einer zweiten konzentrischen Gegenelektrode.
DE 2654485 offenbart eine Kühleinrichtung bei einem Plasmabrenner. Aufgabe der Erfindung ist
es demnach, eine Vorrichtung zur Erzeugung eines Plasma-Jets der eingangs genannten
Art mit einer zusätzlichen Kühlungsanordnung bereit zu stellen, bei der es trotz hoher
eingekoppelter Leistung zu keiner thermischen Überbelastung kommt. Weiterhin ist es
eine Aufgabe der Erfindung, eine baulich einfache und betriebsmäßig sichere Lösung
dafür zu finden.
[0007] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung zur Erzeugung eines Plasma-Jets mit den
Merkmalen des ersten Patentanspruches gelöst. Die Unteransprüche betreffen besonders
vorteilhaft Weiterbildungen der Erfindung.
[0008] Die erfindungsgemäße Vorrichtung mit Kühlungsanordnung weist eine Gegenelektrode
auf, die derart ausgebildet ist, dass sie im Zündbereich des Plasmas eine Oberflächensegmentierung
bzw. -vergrößerung, z. B. in Form von Kühlrippen aufweist, die zu einem besseren Abtransport
der bei der Plasmazündung entstehenden thermischen Energie führt.
[0009] Erfindungsgemäß ist ein Kühlkörper an der Gegenelektrode angeordnet.
[0010] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist an der Kühlungsanordnung
ein elektrischer Temperatursensor vorgesehen, der Teil eines Regelkreises ist und
sicherstellt, dass die thermische Belastung des Systems eine vorher definierte Grenztemperatur
nicht überschreitet.
[0011] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Kühlkörper
ausgebildet, dass er sowohl als Halterung der Vorrichtung in automatisierten Fertigungsanlagen
dient, als auch zugleich die Aufnahme des Temperatursensors ermöglicht.
[0012] Die Erfindung soll nachstehend an Hand von Zeichnungen noch beispielhaft näher erläutert
werden:
[0013] Die Figuren zeigen:
- Fig.1
- eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Erzeugung eines Plasma-Jets mit einer Kühlungsanordnung
in einer seitlichen Schnittdarstellung
- Fig. 2
- eine erfindungsgemäße Kühlungsanordnung für eine solche Vorrichtung in einer Schnittdarstellung.
Zunächst soll die in Figur 1 schematisch dargestellte erfindungsgemäße Vorrichtung
zur Erzeugung eines Plasma-Jets näher erläutert werden.
[0014] Sie zeigt ein Entladungsrohr 1 aus dielektrischem Material, in dessen Innerem eine
zentrale, stabförmige Mittelelektrode 2 angeordnet ist, die gleichzeitig eine vertikale
Mittelachse verkörpert. Eine zweite Elektrode 3, die die Gegenelektrode zur zentralen
Mittelelektrode 2 bildet, ist dabei rotationssymmetrisch ausgebildet, so dass das
dielektrische Entladungsrohr 1, die zentrale Mittelelektrode 2 und die Gegenelektrode
3 einen koaxialen Aufbau mit einer offenen Stirnseite bilden, an der der Plasma-Jet,
d. h. der eigentliche Plasma-Strahl erzeugt wird. Hierzu wird die zentrale Mittelelektrode
2 auf Hochspannung gelegt, während die äußere Gegenelektrode 3 geerdet ist. Die Gegenelektrode
3 weist dabei auf der der zentralen Mittelelektrode 2 abgewandten Seite eine umlaufende,
radiale Segmentierung 5 in Form von Kühlrippen im Bereich der Plasmaeinkopplung auf.
Alternativ, aber in der Figur nicht dargestellt, ist es auch möglich, die Kühlrippen
axial an der Gegenelektrode 3 zu segmentieren. Die durch die Segmentierung 5 bewirkte
Vergrößerung der Oberfläche im Bereich der Plasmaeinkopplung sorgt bei entsprechender
Zwangsbelüftung für einen ausreichenden Abtransport der entstehenden thermischen Energie.
Für eine erzwungene Luftzu- und Luftabfuhr sorgt ein erfindungsgemäß an der Gegenelektrode
3 form- und kontaktschlüssig angebrachter Kühlkörper 6 aus Kunststoff, der einen Lufteintritt
7 und einen, vorzugsweise auf der dem Lufteintritt 7 gegenüberliegenden Seite, mit
mehreren Öffnungen versehenen Luftaustritt 8 aufweist. Dabei wird ein über den Lufteintritt
7 ankommender Luftvolumenstrom 11 mit Hilfe einer gelenkten Konvektion durch die umlaufende
Segmentierung 5 der Gegenelektrode 3 bis hin zum Luftaustritt 8 des Kühlkörpers 6
zwangsgeführt; genauer dargestellt und erklärt in Figur 2.
[0015] Außerdem ist im Bereich der Segmentierung 5 in dem Kühlkörper 6 ein elektrischer
Temperatursensor 9 integriert, der Teil eines elektrischen Regelkreises ist und sicherstellt,
dass die thermische Belastung des Systems eine vorher definierte Grenztemperatur nicht
überschreitet und bei Bedarf eine Zwangsabschaltung des Systems als Sicherheitsmaßnahme
erfolgen kann.
[0016] An der lufteintrittseitigen Öffnung 7 des Kühlkörpers 6 ist eine Umlenkeinheit 10
angeordnet, die einen ankommenden Luftvolumenstrom 11 an die Öffnung des Kühlkörpers
6 führt. Der Luftvolumenstrom 11 ist dabei variabel einstellbar und für den jeweiligen
Kühlungsbedarfsfall frei definierbar. Wird beispielsweise eine höhere Leistung in
die Vorrichtung eingekoppelt, um einen intensiveren Plasmastrahl zu bekommen, bedingt
dies zwangsläufig eine höhere thermische Belastung der Bauteile besonders im Bereich
der Plasmaeinkopplung. Um diesem Effekt entgegenzuwirken, muss der Luftvolumenstrom
11 erhöht werden, um eine ausreichende Kühlung der Bauteile mit Hilfe des erfindungsgemäßen
Kühlkörpers 6 und der umlaufenden Segmentierung 5 der Gegenelektrode 3 zu gewährleisten.
Somit ist es möglich, für den jeweiligen Kühlungsbedarfsfall eine im Zusammenwirken
mit dem Temperatursensor 9 geregelte und definierte Temperaturkurve zu fahren.
[0017] Der Kühlkörper 6 und die Umlenkeinheit 10 sind dabei derart ausgebildet, dass sie
sowohl als maschinelle Halterung der Vorrichtung in automatisierten Fertigungsanlagen
dienen, als auch zugleich die Aufnahme des Temperatursensors 9 ermöglichen.
[0018] Weiterhin ist an der offenen Stirnseite eine dielektrische Abschlusskappe 4 an dem
Entladungsrohr 1 angebracht, die durch Verschrauben mit der Gegenelektrode 3 befestigt
ist. Die Abschlusskappe 4 besteht z. B. aus Teflon oder einem anderen Kunststoff mit
entsprechender thermischer und mechanischer Stabilität, alternativ aber auch aus Keramik.
Durch das Anbringen der Abschlusskappe 4 wird ein Überschlag, d. h. ein direkter Lichtbogen
zwischen der zentralen Mittelelektrode 2 und der geerdeten Gegenelektrode 3 verhindert,
da der Abstand zwischen diesen beiden Elektroden nun elektrisch wesentlich größer
ist. Gleichzeit dient die Abschlusskappe 4 bei dieser Ausführungsform als thermischer
Wärmespeicher, der durch die Kontaktschlüssigkeit mit dem Kühlkörper 6 zwangsgekühlt
wird.
[0019] Figur 2 zeigt eine erfindungsgemäße Kühlungsanordnung für eine Vorrichtung zur Erzeugung
eines Plasma-Jets in einer Schnittdarstellung. Zentral in dem Kühlkörper 6 ist die
Mittelelektrode 2 sichtbar, die mit dem Entladungsrohr 1 und der Gegenelektrode 3
konzentrisch aufgebaut ist und in Wirkverbindung steht.
[0020] Der über den Luftzufuhrkanal 12 einströmende und in diesem Bereich noch gebündelte
Luftvolumenstrom 11 wird dabei über die Umlenkeinheit 10 hin zum Lufteintritt 7 des
Kühlkörpers 6 geleitet und auf die vorhandenen Segmente der Kühlrippen 5 der Gegenelektrode
3 aufgespaltet.
[0021] In Figur 2 ist exemplarisch der Verlauf der Luftkonvektion 13 für ein Segment der
Kühlrippen 5 sichtbar. Dabei strömt die am Lufteintritt 7 ankommende Luft über das
Segment der Kühlrippe 5 und der Gegenelektrode 3, erwärmt sich, indem sie die bei
der Plasmaeinkopplung entstehende thermische Energie aufnimmt und strömt anschließend
durch einen möglichen Ausgang der Öffnungen des Luftaustritts 8. Im Rahmen der Erfindung
ist auch eine entgegengesetzte Richtung der Luftströmung möglich.
[0022] Insgesamt ist durch die Erfindung eine effektive Kühlung mit einfachen technischen
Mitteln realisiert.
1. Vorrichtung zur Erzeugung eines Plasma-Jets mit mindestens einem Entladungsrohr (1),
wobei die Wandung des Entladungsrohres (1) aus dielektrischem Material besteht, wobei
eine erste Mittelelektrode (2), massiv ausgebildet und zentrisch im Inneren des Entladungsrohres
(1) in dessen Längsrichtung sich ersteckend angeordnet ist, wobei eine zweite Gegenelektrode
(3) in axialer Richtung die Wandung des Entladungsrohres (1) konzentrisch umschließend
angeordnet ist, derart, dass erste Mittelelektrode (2), Entladungsrohr (1) und zweite
Gegenelektrode (3) einen koaxialen und im Querschnitt konzentrischen Aufbau mit einer
mit einer offenen Stirnseite bilden, an der der Plasma-Jet erzeugbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Gegenelektrode (3) auf der der Mittelelektrode (2) abgewandten Seite eine umlaufende,
radiale Segmentierung (5) aufweist
und dass an der Gegenelektrode (3) auf der die Segmentierung (5) aufweisenden Seite form-
und kontaktschlüssig ein Kühlkörper (6) angebracht ist, der mindestens einen Lufteintritt
(7) und mindestens einen Luftaustritt (8) aufweist, derart, dass er von Luft durchströmbar
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Bereich der Segmentierung (5) ein elektrischer Temperatursensor (9) angeordnet
ist, der Teil eines elektrischen Regelkreises ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die umlaufende, radiale Segmentierung der Gegenelektrode (3) im Bereich der Plasmaeinkopplung
vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass an der Stirnseite der Vorrichtung, an der der Plasma-Jet erzeugbar ist, eine dielektrische,
konzentrische Abschlusskappe (4) angeordnet ist, die die zweite Gegenelektrode (3)
umgreift und als Wärmespeicher dient.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kühlkörper (6) sowohl Haltemittel für die Vorrichtung aufweist als auch den Temperatursensor
aufnimmt.
1. Device for generating a plasma jet with at least one discharge tube (1),
whereby the wall of the discharge tube (1) is made of dielectric material, whereby
a first solid central electrode (2) is arranged centrically within the discharge tube
(1) in a longitudinal direction, whereby a second counter electrode (3) that encloses
the wall of the discharge tube (1) concentrically in a axial direction is arranged
in such a way that the first central electrode (2), the discharge tube (1) and the
second counter electrode (3) form a coaxial structure with a concentric profile with
an open front side at which a plasma jet can be generated, characterised by the fact,
that the counter electrode (3) has a circumferential radial segmentation (5) facing
away from the central electrode (2)
and that a cooling element (6) with at least one air inlet (7) and at least one air
outlet (8) is attached to the segmentation (5) side of the counter electrode (3) by
means of positive and contact fitting and in such a way that air can pass through
it.
2. Device according to claim 1,
characterised by the fact,
that an electric temperature sensor (9) that is a component of an electric regulating
system is arranged in the area of the segmentation (5).
3. Device according to claim 1 or 2,
characterised by the fact,
that the circumferential radial segmentation (5) of the counter electrode (3) is arranged
within the area of the plasma injection.
4. Device according to one of the claims 1 to 3,
characterised by the fact
that a dielectric concentric end cap (4) that encircles the counter electrode (3)
and that acts as a heat store is arranged on the front face of the device where the
plasma jet can be generated.
5. Device according to one of the claims 1 to 4,
characterised by the fact
that the cooling element (6) acts as a holder for both the device and
the temperature sensor.
1. Dispositif servant à générer un jet de plasma avec au moins un tube de décharge (1),
la paroi du tube de décharge (1) étant constituée de matériau diélectrique, une première
électrode (2) de construction pleine étant agencée au centre à l'intérieur du tube
de décharge (1), s'étendant dans le sens longitudinal de celui-ci, une contre-électrode
(3) enveloppant concentriquement la paroi du tube de décharge (1), de sorte que la
première électrode (2), le tube de décharge (1) et la contre-électrode (3) forment
une structure coaxiale et concentrique dans la section transversale avec une face
avant ouverte, contre laquelle le jet de plasma peut être généré, caractérisé en ce que la contre-électrode (3) présente une segmentation radiale circulaire sur le côté
opposé de la première électrode (2) et que sur la contre-électrode (3) est fixé sur
le côté de la segmentation un corps réfrigérant (6) disposant d'au moins une entrée
d'air (7) et d'au moins une sortie d'air (8) de façon à ce qu'il puisse être traversé
par l'air.
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que,
dans la zone de la segmentation (5) un capteur de température électrique (9) est installé,
qui fait partie d'un circuit de réglage électrique.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que,
la segmentation radiale circulaire de la contre-électrode (3) est prévue dans zone
de transmission du plasma.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que,
sur la face avant du dispositif sur laquelle peut être généré le jet de plasma, il
est agencé un capuchon de recouvrement (4) diélectrique et concentrique qui enveloppe
la contre-électrode (3) et sert d'accumulateur thermique.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que,
le corps réfrigérant (6) en plus de présenter un support pour le dispositif accueille
également un capteur de température.


IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente
In der Beschreibung aufgeführte Nicht-Patentliteratur
- J. TOSHIFUJISurface end Coatings Technology, 2003, vol. 171, 302-306 [0006]