(19)
(11) EP 1 731 472 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
27.03.2013  Patentblatt  2013/13

(21) Anmeldenummer: 06114909.2

(22) Anmeldetag:  02.06.2006
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B66B 23/04(2006.01)

(54)

Rad zum Antreiben eines flexiblen Handlaufs

Driving pulley for a flexible handrail

Poulie d'entraînement pour une main-courante flexible


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 07.06.2005 EP 05104964

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
13.12.2006  Patentblatt  2006/50

(73) Patentinhaber: Inventio AG
6052 Hergiswil (CH)

(72) Erfinder:
  • Novacek, Thomas
    2320 Schwechat (AT)
  • Illedits, Thomas
    2491 Neufeld (AT)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 1 464 609
US-B1- 6 199 678
WO-A-2004/108581
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Rad zum Antreiben eines flexiblen Handlaufes einer Fahrtreppe oder eines Fahrsteiges nach Anspruch 1.

    [0002] Ein Rad zum Antreiben eines flexiben Handlaufs einer Fahrtreppe oder eines Fahrsteiges gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist z.B. aus EP-A-1 464 609 bekannt.

    [0003] Fahrtreppen und Fahrsteige weisen im Allgemeinen seitlich ortsfeste Balustraden auf. Auf oder an den Balustraden sind bandförmige Handläufe angebracht, die sich relativ zu den Balustraden möglichst synchron mit den Trittelementen der Fahrtreppen oder Fahrsteige bewegen. Die Handläufe bestehen im Wesentlichen aus einem flexiblen Band und können durch ein Rad angetrieben werden, das seinerseits mittelbar oder unmittelbar motorisch antreibbar ist. Dieses Rad kann gleichzeitig die Funktion einer Umlenkscheibe übernehmen, um den Handlauf dort umzulenken, wo eine Richtungsänderung des Handlaufes erforderlich ist.

    [0004] Der Antrieb von Handläufen sollte möglichst kontinuierlich, also ruckfrei, und möglichst geräuscharm vor sich gehen, und das Rad sowie der Handlauf selbst sollten so ausgebildet sein, dass Geräusche und Abnutzungserscheinungen möglichst gering sind. Insbesondere sollten so genannte Slip-Stick-Effekte vermieden werden. Slip-Stick-Effekte sind Instabilitäts-Effekte im Zusammenhang mit Parametern, welche die Gleitreibung und die Haftreibung zwischen dem Handlauf und der Kontaktfläche des den Handlauf antreibenden Rades beeinflussen. Um einen kontinuierlichen Antrieb des Handlaufes zu realisieren, sollte ein Gleiten des Handlaufes relativ zum Rad vermieden werden, was bedeutet, dass die Haftreibung ein gewisses Mass nicht unterschreiten sollte. In der Praxis kommt es aber immer wieder vor, dass kurzzeitig Gleitreibung eintritt, was mit einem A-qua-Planning verglichen werden kann und den erwähnten Slip-Stick-Effekt ergibt.

    [0005] Um Slip-Stick-Effekte zu verhindern, wurde ein bekanntes Rad zum Antreiben eines Handlaufes im Wesentlichen als Treibradreifen ausgebildet. Der Treibradreifen ist mit einem Füllstoff wie Pressluft oder einem Edelgas gefüllt. Der Treibradreifen wirkt als Kraftübertragungselement, indem seine äussere Umfangsfläche unter Druck an der Innenfläche des Handlaufs anliegt, so dass bei einer Rotation des Treibradreifens der Handlauf durch die zwischen dem Kraftübertragungselement und dem Handlauf wirkende Haftreibung angetrieben wird.

    [0006] Nachteilig an diesem Treibrad ist unter anderem die Wulstbildung am Treibradreifen, die als Folge seiner Elastizität auftritt, sowie die beträchtliche Abnützung und die Lärmentwicklung.

    [0007] Die Aufgabe der Erfindung ist es nun, ein Rad zum Antreiben eines Handlaufes einer Fahrtreppe oder eines Fahrsteiges vorzuschlagen, mit welchem die Nachteile des Standes der Technik vermieden werden.

    [0008] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäss durch die Merkmale des kennzeichnenden Teiles des Anspruchs 1.

    [0009] Bevorzugte Weiterbildungen des erfindungsgemässen Rades sind durch die abhängigen Ansprüche umschrieben.

    [0010] Wesentliche Vorteile des neuen Rades sind die Verhinderung des Slip-Stick-Effektes zwischen dem Rad und dem Handlauf und die Verhinderung der Wulstbildung im Kontaktbereich von Rad und Handlauf.

    [0011] Der Slip-Stick-Effekt ist hauptsächlich durch das Verhältnis von Haftreibung und Gleitreibung zwischen der äusseren Umfangsfläche der gasdruck-beaufschlagten Reifenhülle dem Handlauf bestimmt. Die Art der Reibung ist im Wesentlich abhängig erstens vom Haft- bzw. Gleitreibungskoeffizienten zwischen den Materialien der Reifenhülle und dem Handlauf, die ihrerseits von den Oberflächenstruktur bzw. Oberflächenrauhigkeit beeinflusst werden; zweitens vom Druck, unter dem die Reifenhülle am Handlauf anliegt; und drittens von der Ausdehnung der Kontaktfläche zwischen der Reifenhülle und dem Handlauf.

    [0012] Die Wulstbildung ist im Wesentlichen abhängig von der jeweiligen Materialsteifigkeit zusammen mit der Materialdicke, da sich abhängig davon im Kontaktbereich zwischen Reifenhülle und Handlauf sowohl in Bewegungsrichtung als auch quer dazu Wülste bilden, die Schwingungen und damit Geräuschentwicklung und Abnützung zur Folge haben.

    [0013] Verhindert man den Slip-Stick-Effekt, so wird die Geräuschentwicklung in dem Masse reduziert, als sie von der Energie abhängig ist, die beim Übergang von Haftreibung zu Gleitreibung frei wird. Verhindert man die Wulstbildung, so wird die Geräuschentwicklung in dem Masse reduziert, als sie durch die erwähnten Schwingungen bedingt ist. Gleichzeitig reduzieren sich die Abnützung der betroffenen Bauteile und die benötigte Antriebsleistung, während der Fahrkomfort gesteigert wird.

    [0014] Das erfindungsgemäss Rad zum Antreiben eines flexiblen Handlaufs einer Fahrtreppe oder eines Fahrsteiges weist eine Bereifung mit einer druckgas-gefüllten Reifenhülle auf. Die Bereifung bildet an ihrer Umfangsfläche eine Vertiefung bzw. Ausnehmung, die sich im Umfangsrichtung erstreckt und die beim vorliegenden Ausführungsbeispiel etwa die Form eines U hat.

    [0015] In dieser Ausnehmung ist ein annähernd ring- bzw. zylindermantelförmiges Kraftübertragungselement aufgenommen. Die äussere Umfangsfläche des Kraftübertragungselementes bildet die Kontaktfläche, die zur Anlage am Handlauf bestimmt ist. Das Kraftübertragungselement kann beispielsweise aus einem Elastomer wie NR, SBR oder HNBR gebildet sein. Im Weiteren besitzt das Kraftübertragungselement eine relativ harte Verstärkungseinlage mit einer geringen elastischen Deformationsfähigkeit. Die Verstärkungseinlage erhöht die Steifigkeit der Bereifung. Dadurch kann eine Reifenhülle gewählt werden, die relativ leicht elastisch deformierbar ist, so dass sich die gesamte Bereifung gut an den Handlauf anschmiegt, ohne dass unerwünschte Nebeneffekte auftreten.

    [0016] Während bei der Bereifung eines Fahrzeuges Verstärkungseinlagen üblicherweise integral und seitlich bzw. radial angeordnet sind, ist beim neuen Rad die Verstärkungseinlage im separaten Kraftübertragungselement angeordnet. Das Kraftübertragungselement und damit die Verstärkungseinlage weisen verhältnismässig geringe radiale Abmessungen auf. Anders als im Fahrzeugbau hat die Bereifung beim Rad nach der Erfindung nicht die Aufgabe, die Spurhaltung zu erleichtern und ein Aufschwimmen zu verhindern, sondern sie dient primär vorwiegend dazu, einen genügenden Druck und einen genügend hohen Reibungskoeffizienten zu gewährleisten, damit zwischen dem Rad und dem Handlauf ohne Unterbruch Haftreibung zu Stande kommt.

    [0017] Beim neuen Rad ist die Verstärkungseinlage vorzugsweise vollständig in das Material des eigentlichen Kraftübertragungselementes eingebettet. Bei geeigneter Wahl des Materials für die Verstärkungseinlage können auch Vorsprünge der Verstärkungseinlage radial durch das Material der Verstärkungseinlage nach Aussen ragen und am Handlauf anliegen.

    [0018] Die Verstärkungseinlage kann einzelne in Umfangsrichtung verlaufende Verstärkungskörper und/oder ein sich in Umfangsrichtung erstreckendes Gewebe, Gewirke oder Gestrick aufweisen.

    [0019] Zur Bildung der Verstärkungseinlage kommen Werkstoffe aus Metall und/oder Naturfasern und/oder Kunststoffen in Frage.

    [0020] Die äussere Umfangsfläche des Kraftübertragungselementes weist vorzugsweise Rippen auf, an denen die Kontaktfläche gebildet ist. Die Rippen können im Umfangsrichtung oder unter einem Winkel, ggfs. sogar senkrecht zur Umfangsrichtung (d.h. parallel zur Rotationsachse), verlaufen.

    [0021] Die äussere Umfangsfläche des Kraftübertragungselementes kann auch eine Vielzahl von Vorsprüngen aufweisen, an denen die Kontaktfläche gebildet ist.

    [0022] Die Struktur, an welcher die Kontaktfläche gebildet ist, kann in Übereinstimmung mit der Verstärkungseinlage so sein, dass die Verstärkungseinlage die vorspringenden Bereiche der Struktur stützt.

    [0023] Die Bereifung des neuen Rades weist üblicherweise ein einziges Kraftübertragungselement auf. Es ist aber auch möglich, das Kraftübertragungselement in mehrere Teil-Elemente aufzuteilen, wobei solche Teil-Elemente Sektoren bilden und/oder in Richtung der Rotationsachse benachbart zueinander angeordnet sein können. Benachbarte Teil-Elemente sind vorzugsweise jeweils in eigenen Ausnehmungen der Reifenhülle aufgenommen.

    [0024] Vorzugsweise wird das Rad durch ein Triebstock angetrieben, welches in EP1464609 dargestellt wurde. Der Triebstock greift in die Stufenkette ein und dreht das Rad welches entweder auf der Handflächenoberseite oder -unterseite in Kontakt mit dem Handlauf kommt und den Handlauf bewegt. Alternativ kann das Rad ebenfalls durch eine konventionelle Handlaufantriebseinheit, z.B. Friktionsrad, angetrieben werden.

    [0025] Weitere Eigenschaften und Vorteile des erfindungsgemässen Rades werden im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen und mit Bezug auf die Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
    Fig. 1
    einen Fahrsteig bzw. eine Fahrtreppe mit einem Handlauf, der mittels eines Rades nach der Erfindung antreibbar ist, ausschnittsweise, in einer stark vereinfachten Darstellung, von der Seite;
    Fig. 2
    ein Rad nach der Erfindung, ausschnittsweise, in einem Schaubild; und
    Fig. 3
    das in Fig. 2 dargestellte Rad, ausschnittsweise, in einem die Rotationsachse enthaltenden Schnitt.


    [0026] Fig. 1 zeigt ein Rad 10 nach der Erfindung, das um eine Rotationsachse A drehbar ist und einen Handlauf 11 antreibt. Der Handlauf 11 befindet sich am oberen Rand einer Balustrade 12, die seitlich von nicht dargestellten Trittelementen der Fahrtreppe bzw. des Fahrsteiges angeordnet ist. Der Handlauf 11 liegt hierbei längs nahezu 180° am Rad 10 an. Der Antrieb des Rades 10 erfolgt zum Beispiel durch einen Motor 13 über ein Endloselement 14 und ein Antriebsrad 15. Im Weiteren ist ein Umlenkrad 16 vorgesehen. Das Rad 10 ist in herkömmlicher Weise an einer ortsfesten Stützkonstruktion 17 befestigt.

    [0027] Gemäss Fig. 2 und Fig. 3 weist das Rad 10 eine Bereifung 20 mit einer Reifenhülle 30 und einem Kraftübertragungselement 40 auf.

    [0028] Die Reifenhülle 30 hat zwei Seitenflächen 32, 33 und zwei an diese anschliessende Rundungsflächen 34, 35 auf. Die Rundungsflächen 34, 35 reichen bis zu einer Vertiefung bzw. Ausnehmung 36 am Umfang der Reifenhülle 30, welche etwa die Form eines U aufweist.

    [0029] In dieser Ausnehmung 36 der Reifenhülle 30 ist das Kraftübertragungselement 40 aufgenommen. Das Kraftübertragungselement 40 weist eine Verstärkungseinlage 42 auf, die beim vorliegenden Ausführungsbeispiel vollständig im Material des Kraftübertragungselementes 40 eingebettet bzw. von diesem umschlossen ist.

    [0030] Die äussere Umfangsfläche des Kraftübertragungselementes 40 weist beim vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Struktur auf, die durch in Umfangsrichtung verlaufende Rippen 44 gebildet ist. Die Struktur der äusseren Umfangsfläche des Kraftübertragungselementes 42 kann auch Rippen aufweisen, die quer, ggfs. senkrecht, zur Umfangsrichtung verlaufen. An Stelle von Rippen 44 kann die Struktur auch durch noppenartige Vorsprünge gebildet sein.

    [0031] Die äussere Umfangsfläche des Kraftübertragungselementes weist vorzugsweise Rippen auf, an denen die Kontaktfläche gebildet ist. Die Rippen können im Umfangsrichtung oder unter einem Winkel, ggfs. sogar senkrecht zur Umfangsrichtung (d.h. parallel zur Rotationsachse), verlaufen.

    [0032] Vorzugsweise weist die äussere Umfangsfläche des Kraftübertragungselementes eine Vielzahl von Vorsprüngen (z.B. in Form von Rippen 44 oder Noppen) auf, an denen oder durch welche die Kontaktfläche 46 gebildet ist.

    [0033] Vorzugsweise ist die Struktur, an welcher die Kontaktfläche 46 gebildet ist, in Übereinstimmung mit der Verstärkungseinlage 44 so ausgebildet, dass die Verstärkungseinlage 44 die vorspringenden Bereiche der Struktur stützt.

    [0034] Besonders bewährt haben sich Ausführungsformen, bei denen die äussere Umfangsfläche des Kraftübertragungselementes Rippen 44 aufweist, die senkrecht zur Umfangsrichtung verlaufen (d.h. Querrillen/rippen parallel zur Rotationsachse). Auch möglich sind Rippen 44, die in einen Winkel zur Umfangsrichtung verlaufen, oder die parallel zur Umfangsrichtung sind (Längsrillen/rippen).

    [0035] Bei Erhöhung des Innendrucks im Rad 10 kann das Kraftübertragungselement 40 nach aussen verlagert werden, um so den Anpressdruck in Bezug auf die Innenseite des Handlaufs 11 zu erhöhen.


    Ansprüche

    1. Rad (10) zum Antreiben eines flexiblen Handlaufs (11) einer Fahrtreppe oder eines Fahrsteiges, das um eine Rotationsachse (A) drehbar ist, eine Bereifung (20) mit einer druckgas-gefüllten Reifenhülle (30) und eine zur Anlage am Handlauf (11) bestimmte Kontaktfläche (46) aufweist,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Kontaktfläche (46) an einem Kraftübertragungselement (40) gebildet ist, das in einer peripheren Ausnehmung (36) der Reifenhülle (30) aufgenommen ist und eine Verstärkungseinlage (44) besitzt.
     
    2. Rad (10) nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass seitliche Aussenflächen (34, 35) des Kraftübertragungselementes (40) mit, die Ausnehmung (36) der Reifenhülle (30) begrenzenden, seitlichen Flächen der Ausnehmung (36) in Kontakt stehen.
     
    3. Rad (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Verstärkungseinlage (44) vollständig von Material des Kraftübertragungselementes (40) umschlossen ist.
     
    4. Rad nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Kraftübertragungselement (40) in geringerem Masse elastisch deformierbar ist als die Reifenhülle (30).
     
    5. Rad (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Verstärkungseinlage (44) in Umfangsrichtung verlaufende Verstärkungskörper aufweist.
     
    6. Rad (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Verstärkungseinlage (44) durch ein in Umfangsrichtung angeordnetes Gewebe, Gewirke oder Gestrick gebildet ist.
     
    7. Rad (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Verstärkungseinlage (44) Werkstoffe aus Metall und/oder Naturfasern und/oder Kunststoffen enthält.
     
    8. Rad (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Kontaktfläche (46) durch Rippen (44) des Kraftübertragungselementes (40) gebildet ist, die unter einem Winkel zwischen 0° und 90° zur Umfangsrichtung verlaufen.
     
    9. Rad (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Kontaktfläche (46) durch noppenartige Vorsprünge des Kraftübertragungselementes (40) gebildet ist.
     
    10. Rad (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Kraftübertragungselement (40) in mehrere TeilElemente unterteilt ist.
     


    Claims

    1. Wheel (10) for driving a flexible handrail (11) of an escalator or moving walk that can be turned about an axis of rotation (A), a tire (20) with a tire cover (30) that is filled with pressurized gas and with a contact surface (46) that is intended to rest against the handrail (11),
    characterized in that
    the contact surface (46) is formed on a power transmission element (40) that is accommodated in a peripheral recess (36) of the tire cover (30) and has a reinforcing insert (44).
     
    2. Wheel (10) according to Claim 1,
    characterized in that
    the side outer surfaces (34, 35) of the power transmission element (40) are in contact with side surfaces of the recess (36) that bound the recess (36) of the tire cover (30).
     
    3. Wheel (10) according to one of claims 1 or 2,
    characterized in that
    the reinforcing insert (44) is completely embraced by material of the power transmission element (40).
     
    4. Wheel according to one of claims 1 to 3,
    characterized in that
    the power transmission element (40) is to a lesser extent elastically deformable than the tire cover (30).
     
    5. Wheel (10) according to one of claims 1 to 4,
    characterized in that
    the reinforcing insert (44) has reinforcing bodies running in the direction of the circumference.
     
    6. Wheel (10) according to one of claims 1 to 5,
    characterized in that
    the reinforcing insert (44) is formed by a woven or knitted fabric arranged in the direction of the circumference.
     
    7. Wheel (10) according to one of claims 1 to 6,
    characterized in that
    the reinforcing insert (44) contains materials of metal and/or natural fibers and/or plastics.
     
    8. Wheel (10) according to one of claims 1 to 7,
    characterized in that
    the contact surface (46) is formed by ribs (44) of the power transmission element (40) that run at an angle of between 0° and 90° to the direction of the circumference.
     
    9. Wheel (10) according to one of claims 1 to 8,
    characterized in that
    the contact surface (46) is formed by stud-like projections of the power transmission element (40).
     
    10. Wheel (10) according to one of claims 1 to 9,
    characterized in that
    the power transmission element (40) is divided into several sub-elements.
     


    Revendications

    1. Roue (10) pour entraîner une main courante flexible (11) d'un escalier ou trottoir roulant, qui est apte à tourner sur un axe de rotation et qui comporte un pneu (20) avec une gaine (30) remplie de gaz sous pression, et une surface de contact (46) destinée à être appliquée contre la main courante (11),
    caractérisée en ce que la surface de contact (46) est formée sur un élément de transmission de force (40) qui est logé dans un creux périphérique (36) de la gaine (30) et qui a un renforcement (44).
     
    2. Roue (10) selon la revendication 1, caractérisée en ce que des surfaces extérieures latérales (34, 35) de l'élément de transmission de force (40) sont en contact avec des surfaces latérales du creux (36) qui délimitent le creux (36) de la gaine (30).
     
    3. Roue (10) selon l'une des revendications 1 à 2, caractérisée en ce que le renforcement (44) est entièrement entouré par la matière de l'élément de transmission de force (40).
     
    4. Roue (10) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que l'élément de transmission de force (40) est déformable élastiquement dans une moindre mesure par rapport à l'enveloppe de pneu (30).
     
    5. Roue (10) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le renforcement (44) présente des corps de renforcement qui s'étendent dans le sens circonférentiel.
     
    6. Roue (10) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le renforcement (44) est formé par un tissu, un tissu à mailles ou un tissu tricoté, disposé dans le sens circonférentiel.
     
    7. Roue (10) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le renforcement (44) contient des matériaux composés de métal et/ou de fibres naturelles et/ou de matières plastiques.
     
    8. Roue (10) selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que la surface de contact (46) est formée par des nervures (44) de l'élément de transmission de force (40) qui s'étendent par rapport au sens circonférentiel suivant un angle situé entre 0° et 90°.
     
    9. Roue (10) selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que la surface de contact (46) est formée par des saillies en forme de bosses de l'élément de transmission de force (40).
     
    10. Roue (10) selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que l'élément de transmission de force (40) est divisé en plusieurs éléments partiels.
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente