[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Überwachung eines Zustandes eines
elektrischen Schaltgerätes mit einem Zustandsindikator, der in Abhängigkeit des Zustandes
des Schaltgerätes abgedeckt oder freigegeben ist, wobei der Zustandsindikator während
eines Schaltvorganges in Ruhe verbleibt und auf den Zustandsindikator eine Sichtachse
zum Auslesen zuläuft, die aufgrund einer Antriebsbewegung einer kinematischen Kette
zum Antrieb eines Schaltkontaktstückes unterbrochen oder freigegeben wird.
[0002] Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise aus der deutschen Offenlegungsschrift
DE 199 55 588 A1 bekannt. Das bekannte Schaltgerät ist als Leistungsschalter ausgebildet und umfasst
ein Gehäuse, einen Netzanschluss sowie einen Lastanschluss. Zwischen dem Netzanschluss
und dem Lastanschluss ist eine schaltbare Kontaktstelle angeordnet. Bei einer Auslösung
des elektrischen Schaltgerätes wird ein so genannter Auslösenocken betätigt und es
erfolgt eine Öffnung der schaltbaren Kontaktstelle des bekannten elektrischen Schaltgerätes.
Um den Schaltzustand des Schaltgerätes nach außen hin sichtbar zu machen, ist ein
Züstandindikator vorgesehen. Der Zustandsindikator ist in Form einer schwenkbaren
Wippe ausgebildet. Diese Wippe wird in Abhängigkeit des Schaltzustandes des bekannten
Schaltgerätes verschwenkt und ist entweder durch ein Fenster hindurch sichtbar oder
hinter eine Abdeckung geschwenkt.
[0003] Zusätzlich zu der während eines Schaltvorganges aufzubringenden Kraft für die Bewegung
des Schaltkontaktstückes der schaltbaren Kontaktstelle des Schaltgerätes ist eine
Kraft zur Bewegung des Zustandsindikators aufzubringen. Um die zusätzlich benötigte
Kraft möglichst gering zu halten, ist für den Zustandsindikator eine leichte Konstruktion
gewählt. Weiterhin ist das Drehlager des Zustandsindikators bei einem häufigen Schalten
einem größeren Verschleiß unterlegen. Somit besteht ein Widerspruch zwischen einer
leichtgängigen Ausgestaltung des Zustandsindikators um eine kraftsparende Bewegung
zu erreichen und einer zuverlässigen dauerhaften Lagerung des Zustandsindikators.
[0004] Aus der
WO 99/49484 ist bekannt, einen Trennschalter mittels einer Kamera zu überwachen.
[0005] Beispielsweise ist aus der Patentschrift
DE 199 60 399 B4, der
FR 2 388 399, der
DE 2 107 992 und der
GB 599,421 bekannt, einen Lichtstrahl zu nutzen, welcher je nach Zustand eines elektrischen
Schaltgerätes beispielsweise von einem Schaltkontaktstück unterbrochen wird.
[0006] Dabei wird jeweils eine Unterbrechung des Lichtstrahles oder ein Passieren des Lichtstrahles
ausgewertet. Aufgrund dieser lediglich qualitativen Auswertung ist es beispielsweise
nicht möglich, Störstellungen oder ein sicheres Einfahren und Kontaktieren von Schaltkontaktstücken
ineinander zu erkennen.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Überwachung
eines Zustandes eines elektrischen Schaltgerätes anzugeben, die einen Zustandsindikator
aufweist, der eine lange Lebensdauer aufweist sowie ein zuverlässiges Anzeigen des
Schaltzustandes gewährleistet.
[0008] Die Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, dass der Zustandsindikator in mehrere abdeckbare Bereiche unterteilt
ist.
[0009] Die Schaltvorgänge an elektrischen Schaltgeräten erfolgen oftmals sprungartig. Aufgrund
eines raschen Schaltvorganges können auch Vibrationen auftreten, die sich über die
gesamte Schalteinrichtung ausdehnen. Wählt man einen Zustandsindikator, der während
eines Schaltvorganges in Ruhe verbleibt, können Stoß- und Schwingungserscheinungen
sich nicht mehr mit einer Bewegung des Zustandsindikators überlagern. Dadurch wird
die Dauerhaltbarkeit des Zustandsindikators verbessert. Da nunmehr die Bewegung der
Schaltkontakte des Schaltgerätes von einer gegebenenfalls vorhandenen Bewegung des
Zustandsindikators entkoppelt ist, kann die notwendige Antriebsenergie vermindert
werden. Dadurch können Energiespeicher verkleinert sowie die kinematische Kette zur
Übertragung der Bewegung geringer dimensioniert werden.
[0010] Durch das Unterbrechen einer Sichtachse zum Auslesen des Zustandsindikators kann
auf aufwendige konstruktive Ausgestaltungen verzichtet werden. Dabei kann beispielsweise
vorgesehen sein, dass Elemente der kinematischen Kette, wie beispielsweise Gestänge,
Bolzen, Zahnräder, Ketten, Klappen oder ähnliches in die Sichtachse bewegt werden.
Da in einer kinematischen Kette zum Bewegen eines bewegbaren Schaltkontaktstückes
eines elektrischen Schaltgerätes eine Bewegung zu übertragen ist, kann die damit verbundene
Verschiebung von einzelnen Elementen genutzt werden, um den Zustandsindikator abzudecken
bzw. freizugeben. Dadurch wird erreicht, dass keine zusätzlich zu bewegenden Teile
bzw. Massen in das kinematische System einzubringen sind.
[0011] Eine Unterteilung des Zustandsindikators kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass
eine,Skalierung angeordnet ist, an welcher ein Voranschreiten des Schaltvorganges
abgelesen werden kann. So ist es auch leicht möglich, beispielsweise bei einer Störstellung
oder einem Blockieren eines bewegbaren Schaltkontaktstückes während eines Schaltvorganges,
eine Risikoabwägung vorzunehmen. Weiterhin kann auch vorgesehen sein, dass der Zustandsindikator
verschiedene Bereiche aufweist, die beispielsweise durch farblich unterschiedliche
Markierungen, durch eine Kodierung in Form von Buchstaben, Ziffern, Barcodes oder
ähnliches gekennzeichnet sind. Somit kann sichergestellt werden, dass erst nach dem
Freigeben bestimmter Abschnitte ein wirkliches Öffnen der Schaltkontaktstücke signalisiert
wird. Weiterhin kann der Zustandsindikator auch in unterschiedliche Bereiche für mehrere
bewegbare Schaltkontaktstücke unterteilt sein, so dass jedem der Schaltkontaktstücke
ein separat abzudeckender Bereich zugeordnet ist.
[0012] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass der Zustandsindikator
den Schaltzustand des elektrischen Schaltgerätes abbildet.
[0013] Die Schaltkontakte eines elektrischen Schaltgerätes sind oftmals nicht direkt einsehbar.
Umhüllungen, wie beispielsweise Lichtbogenlöschkammern oder ähnliches, verhindern
einen direkten Einblick. Für einen Bediener oder Benutzer eines elektrischen Schaltgerätes
ist es jedoch notwendig, den Schaltzustand zu erkennen. Dadurch kann beispielsweise
eine sichere Feststellung eines freigeschalteten Leitungsabschnittes erfolgen.
[0014] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass der Zustandsindikator
zumindest teilweise von einem Schaltkontaktstück des Schaltgerätes abdeckbar ist.
[0015] Werden die Schaltkontaktstücke genutzt um den Zustandsindikator abzudecken, wird
eine sehr zuverlässige Zustandsanzeige gewährleistet. So kann selbst bei einer Störung,
beispielsweise einem Verbiegen eines Hebels in der kinematischen Kette des Antriebsstranges
stets die aktuelle Schaltstellung der Schaltkontaktstücke abgebildet werden. Dabei
kann vorgesehen sein, dass sich die bewegbaren Schaltkontaktstücke eines Schaltkontaktes
des elektrischen Schaltgerätes in eine Sichtachse zum Auslesen des Zustandsindikators
hineinbewegen.
[0016] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass der Zustandsindikator
von mehreren Schaltkontaktstücken abdeckbar ist.
[0017] Bei dem Vorliegen von mehreren Schaltkontakten an einem elektrischen Schaltgerät,
beispielsweise bei einem Schaltgerät in 3-phasiger Ausführung, ist es wünschenswert,
den Schaltzustand aller drei Schaltkontakte zu erfassen. Bei einer entsprechenden
Anordnung der bewegbaren Schaltkontaktstücke, beispielsweise mit einem diagonalen
Versatz zu einer Sichtachse zum Auslesen des Zustandsindikators, kann zuverlässig
der Schaltzustand der Gesamteinrichtung überwacht werden. Selbst bei einem separaten
Antrieb jedes einzelnen der Schaltkontaktstücke ist eine zuverlässige Überwachung
möglich. Somit kann die Unzuverlässigkeit eines repräsentativ für den Schaltzustand
aller bewegbaren Schaltkontaktstücke ausgewählten Schaltkontaktstückes überwunden
werden. Nunmehr ist sichergestellt, dass der Zustand jedes einzelnen Schaltkontaktstückes
überwacht werden kann.
[0018] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass der Zustandsindikator
innerhalb eines druckgasdichten Kapselungsgehäuses angeordnet ist.
[0019] Druckgasdichte Kapselungsgehäuse sind im Allgemeinen aus einem lichtundurchlässigen
Material gefertigt. Gegebenenfalls sind einzelne kleine Sichtfenster in das Kapselungsgehäuse
eingelassen. Durch diese Sichtfenster kann beispielsweise die Sichtachse zur Auswertung
des Zustandsindikators verlaufen. Da diese Sichtachse nicht an bestimmte Vorrichtungen
gebunden sein muss, wie beispielsweise Kabel und Leitungen, muss eine konstruktive
Überarbeitung des Kapselungsgehäuses nicht vorgenommen werden. Der Zustandsindikator
kann dabei beispielsweise an einer Wandung des Kapselungsgehäuses befestigt sein bzw.
die Wandung des Kapselungsgehäuses kann selbst als Zustandsindikator ausgebildet sein.
[0020] Weiter kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass der Zustandsindikator optisch erfassbar
ist.
[0021] Eine optische Erfassung des Zustandsindikators ist auch ohne zusätzlich einzusetzende
technische Vorrichtungen allein durch das menschliche Auge möglich. Dadurch kann eine
sehr kostengünstige Überwachung der Kontaktstellen eines elektrischen Schaltgerätes
erfolgen. Die elektrischen Schaltgeräte können beispielsweise Trennschalter, Erdungsschalter,
kombinierte Trenn-Erdungsschalter, Lastschalter, Lasttrennschalter oder auch Leistungsschalter
sein. Eine Unterteilung des Zustandsindikators in mehrere Bereiche gestattet ein schnelles
und sicheres Ablesen.
[0022] Eine weitere Ausgestaltungsvariante kann vorsehen, dass der Zustandsindikator von
einem optischen Sensor, insbesondere einer Kamera überwacht ist.
[0023] Durch die Verwendung eines optischen Sensors kann die vom Zustandsindikator ablesbare
Information gewandelt werden und in elektronischer Form über weite Strecken transportiert
werden. Dadurch ist es beispielsweise möglich, dass in einer Leitstelle von Ferne
der Schaltzustand eines Schaltgerätes überwacht wird. Besonders vorteilhaft ist es
dabei, wenn als optischer Sensor eine Kamera zum Einsatz gelangt. Mittels der Kamera
kann ein reales Abbild von Schaltkontakten und Zustandsindikator in die Leitwarte
übertragen werden. Neben der Überwachung des Zustandsindikators kann in dem Erfassungsfeld
des optischen Sensors eine zusätzliche Kodierung angeordnet sein. Diese Kodierung
kann beispielsweise eine Bezeichnung des Schaltgerätes, der Schaltanlage, eines Ortes
oder ähnliches sein. Dadurch ist es möglich, auch bei einer entfernten Bedienung bzw.
Überwachung leicht einen Überblick zu erhalten. Dadurch wird die Gefahr von Fehlhandlungen
vermindert. Selbst bei einer elektronischen Datenverarbeitung eines Kamerabildes bleiben
die Informationen über die Schaltstelle und die zusätzliche Kodierung zusammenhängend
erhalten. Weiterhin kann mittels der optischen Erfassung auch der Zustand der Schaltkontakte
diagnostiziert werden. So kann beispielsweise ein verstärkter Materialabrieb oder
auch ein verstärkter Abbrand von Kontaktbereichen erkannt werden.
[0024] Eine vorteilhafte Ausgestaltung kann weiterhin vorsehen, dass der Zustandsindikator
eine flächenartige Markierung ist.
[0025] Eine Flächenartige Markierung gestattet es, den Zustandsindikator auch von weitem
leicht und zuverlässig ablesen zu können. Flächenartige Markierungen können leicht
an Gehäusewandungen befestigt werden. Als solches sind sie kostengünstig. Zusätzliche
Anzeigeelemente sind somit nicht erforderlich.
[0026] Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels in einer Zeichnung
schematisch gezeigt und nachfolgend näher beschrieben.
[0027] Dabei zeigt die
- Figur 1
- drei Schaltkontakte eines elektrischen Schaltgerätes in einer geöffneten Stellung,
die
- Figur 2
- die drei Schaltkontakte des elektrischen Schaltgerätes in einer Zwischenstellung,
die
- Figur 3
- die drei Schaltkontakte des elektrischen Schaltgerätes in einer geschlossenen Stellung
sowie die
- Figur 4
- die drei Schaltkontakte des elektrischen Schaltgerätes in der Zwischenstellung in
Richtung einer Sichtachse zum Auslesen eines Zustandsindikators.
[0028] Die Figuren zeigen ein elektrisches Schaltgerät 1. Das elektrische Schaltgerät 1
weist einen ersten, einen zweiten sowie einen dritten Schaltkontakt 2, 3, 4 auf. Der
erste Schaltkontakt 2 weist ein erstes bewegbares Schaltkontaktstück 2a sowie ein
erstes Gegenkontaktstück 2b auf. Ebenso weisen der zweiten und der dritte Schaltkontakt
3, 4 jeweils ein bewegbares Schaltkontaktstück 3a, 4a sowie ein feststehendes Gegenkontaktstück
3b, 4b auf. Die bewegbaren Kontaktstücke 2a, 3a, 4a sind bolzenförmig ausgebildet.
Die Gegenkontaktstücke 2b, 3b, 4b sind rohrförmig ausgebildet. Die bewegbaren Schaltkontaktstücke
2a, 3a, 4a fahren bei einem Einschaltvorgang in die rohrförmigen Gegenkontaktstücke
2b, 3b, 4b, ein. Die bewegbaren Schaltkontaktstücke 2a, 3a, 4a sind über eine kinematische
Kette, die einen schwenkbaren Hebel 5 aufweist, bewegbar. Der schwenkbare Hebel 5
ist beispielsweise mittels eines elektromagnetischen Antriebes oder eines Federspeicherantriebes
schwenkbar. Das Schaltgerät 1 ist innerhalb eines Kapselungsgehäuses 6 angeordnet.
Das Kapselungsgehäuse 6 ist als die Schaltkontakte 2, 3, 4 umgebendes druckgasdichtes
Gehäuse ausgebildet. Das Innere des Kapselungsgehäuses 6 ist mit einem unter erhöhtem
Druck stehenden Isoliergas, beispielsweise SF
6 oder N
2, befüllt. Innerhalb des Kapselungsgehäuses 6 ist ein optischer Sensor 7 in Form einer
Kamera angeordnet. Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass die Kamera 7 außerhalb
des Kapselungsgehäuses 6 angeordnet ist und durch ein Sichtfenster in das Innere der
Anordnung hinein blickt. Die Kamera 7 erfasst den Schaltbereich der drei bewegbaren
Schaltkontaktstücke 2a, 3a und 4a. In Sichtrichtung der Kamera 7 hinter den bewegbaren
Schaltkontaktstücken 2a, 3a, 4a liegend, ist ein Zustandsindikator 8 angeordnet. Der
Zustandsindikator 8 ist im vorliegenden Beispiel auf der Innenwandung des Kapselungsgehäuses
6 angeordnet. Der Zustandsindikator 8 ist flächenartig ausgebildet und weist mehrere
Bereiche auf. Die Bereiche sind zum einen farblich markiert und zum anderen sind die
mit einer alphanumerischen Beschriftung versehen. Im offenen Zustand der Schaltkontakte
2, 3, 4, wie in der Figur 1 dargestellt, ist eine Sichtachse 9 der Kamera 7 frei auf
den Zustandsindikator gerichtet. Der mit der Bezeichnung "OPEN" markierte Bereich
kann durch die Kamera 7 eingesehen werden. Während eines Schaltvorganges bewegen sich
die bewegbaren Schaltkontaktstücke 2a, 3a, 4a in Richtung der Gegenkontaktstücke 2b,
3b, 4b. Mit zunehmender Bewegung der bewegbaren Schaltkontaktstücke 2a, 3a, 4a in
Richtung der Gegenkontaktstücke 2b, 3b, 4b wird die Sichtachse 9 der Kamera unterbrochen.
Dadurch sind durch die Kamera 7 nur noch einzelne Bereiche des Zustandsindikators
8 einsehbar. Bei der in der Figur 2 dargestellten Zwischenstellung, die beispielsweise
auch einer Störstellung entspricht, ist eine freie Sichtachse 9 nur noch auf den mit
"???" versehenen Bereich gegeben. Der mit "???" symbolisch versehene Bereich deutet
darauf hin, dass der Schaltzustand momentan unklar ist.
[0029] Bei dem in der Figur 3 dargestellten eingeschalteten Zustand der Schaltkontakte 2,
3, 4 ist die Sichtachse 9 der Kamera 7 vollständig durch die bewegbaren Schaltkontaktstücke
2a, 3a, 4a verdeckt. Der Zustandsindikator 8 ist nunmehr nicht mehr einsehbar. Zusätzlich
kann vorgesehen sein, dass an den bewegbaren Schaltkontaktstücken Markierungen 10,
wie Nuten, Farbringe oder andere Anzeigevorrichtungen angebracht sind. Diese werden
erst dann sichtbar, wenn eine zuverlässige Einschaltstellung der bewegbaren Schaltkontaktstücke
2a, 3a, 4a erreicht ist.
[0030] Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass der optische Sensor, insbesondere die
Kamera 7, die Stellung des schwenkbaren Hebels 5 oder eines anderen Teiles der kinematischen
Kette erfasst und die Sichtachse der Kamera durch den schwenkbaren Hebel 5 abdeckbar
ist. Dementsprechend ist dann auch der Zustandsindikator 8 auszurichten und zu justieren.
[0031] In der Figur 4 ist eine perspektivische Ansicht der Zwischenstellung der bewegbaren
Schaltkontaktstücke 2a, 3a, 4a gezeigt. Die perspektivische Ansicht entspricht der
Sichtachse der Kamera 7. Zu erkennen ist die bereits teilweise Verdeckung des Zustandsindikators
8. Weiterhin kann bei einer derartigen Ausrichtung von Schaltkontakten 2, 3, 4 der
Zustandsindikator 8 in weitere Zonen 11 unterteilt werden, wobei jeweils jede der
weiteren Zonen 11 einem der bewegbaren Schaltkontaktstücke 2a, 3a, 4a zugeordnet ist.
Dadurch ist es möglich, jeden der Schaltkontakte auf seine zuverlässige Einschalt-
bzw. Ausschaltstellung hin zu überprüfen. Weiterhin kann in dem Erfassungsbereich
der Kamera eine zusätzliche Kodierung angebracht sein, die beispielsweise Hinweise
auf den Ort, den Schaltertyp, die Schaltanlage usw. enthält.
1. Vorrichtung zur Überwachung eines Zustandes eines elektrischen Schaltgerätes (1) mit
einem Zustandsindikator (8), der in Abhängigkeit des Zustandes des Schaltgerätes (1)
abgedeckt oder freigegeben ist, wobei der Zustandsindikator (8) während eines Schaltvorganges
in Ruhe verbleibt und auf den Zustandsindikator (8) eine Sichtachse (9) zum Auslesen
zuläuft, die aufgrund einer Antriebsbewegung einer kinematischen Kette zum Antrieb
eines Schaltkontaktstückes (2a, 3a, 4a) unterbrochen oder freigegeben wird,
dadurch gekennzeichnet, dass der Zustandsindikator (8) in mehrere abdeckbare Bereiche (11) unterteilt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Zustandsindikator (8) den Schaltzustand des elektrischen Schaltgerätes (1) abbildet.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 2,
dadurch gekennzeichnet, dass der Zustandsindikator (8) zumindest teilweise von einem Schaltkontaktstück (2a, 3a,
4a) des Schaltgerätes (1) abdeckbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass der Zustandsindikator (8) von mehreren Schaltkontaktstücken (2a, 3a, 4a) abdeckbar
ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass der Zustandsindikator (8) innerhalb eines druckgasdichten Kapselungsgehäuses (6)
angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet dass der Zustandsindikator (8) optisch erfassbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass der Zustandsindikator (8) von einem optischen Sensor (7), insbesondere einer Kamera
überwacht ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass der Zustandsindikator (8) eine flächenartige Markierung ist.
1. Apparatus for monitoring a state of an electrical switching device (1) having a state
indicator (8) which is covered or uncovered as a function of the state of the switching
device (1), wherein the state indicator (8) remains at rest during a switching process
and a viewing axis (9) for reading runs to the state indicator (8) and is interrupted
or cleared on the basis of a drive movement of a kinematic chain for driving of a
switching contact piece (2a, 3a, 4a),
characterized in that
the state indicator (8) is subdivided into a plurality of areas (11) which can be
covered.
2. Apparatus according to Claim 1,
characterized in that
the state indicator (8) images the switching state of the electrical switching device
(1).
3. Apparatus according to one of Claims 1 to 2,
characterized in that
the state indicator (8) can be at least partially covered by a switching contact piece
(2a, 3a, 4a) of the switching device (1).
4. Apparatus according to Claim 3,
characterized in that
the state indicator (8) can be covered by a plurality of switching contact pieces
(2a, 3a, 4a).
5. Apparatus according to one of Claims 1 to 4,
characterized in that
the state indicator (8) is arranged within a compressed-gas-tight encapsulating housing
(6).
6. Apparatus according to one of Claims 1 to 5,
characterized in that
the state indicator (8) can be detected optically.
7. Apparatus according to Claim 6,
characterized in that
the state indicator (8) is monitored by an optical sensor (7), in particular a camera.
8. Apparatus according to one of Claims 1 to 7,
characterized in that
the state indicator (8) is an area marking.
1. Dispositif d'un contrôle d'un état d'un appareil ( 1 ) de commutation électrique,
comprenant un indicateur ( 8 ) d'état qui est recouvert ou dégagé en fonction de l'état
de l'appareil ( 1 ) de commutation, l'indicateur ( 8 ) d'état restant au repos pendant
une opération de commutation et un axe ( 9 ) visuel de lecture allant sur l'indicateur
( 8 ) d'état et étant interrompu ou dégagé en raison d'un mouvement d'entraînement
d'une chaîne cinématique d'entraînement d'une pièce ( 2a, 3a, 4a ) de contact de commutation,
caractérisé en ce que l'indicateur ( 8 ) d'état est subdivisé en plusieurs parties ( 11 ) pouvant être
recouvertes.
2. Procédé suivant la revendication 1,
caractérisé en ce que,
l'indicateur ( 8 ) d'état reproduit l'état de commutation de l'appareil ( 1 ) de commutation
électrique.
3. Procédé suivant l'une des revendications 1 à 2,
caractérisé en ce que,
l'indicateur ( 8 ) d'état peut être recouvert au moins en partie par une pièce ( 2a,
3a, 4a ) de contact de commutation de l'appareil ( 1 ) de commutation.
4. Procédé suivant la revendication 3,
caractérisé en ce que,
l'indicateur ( 8 ) d'état peut être recouvert par plusieurs pièces ( 2a, 3a, 4a )
de contact de commutation.
5. Procédé suivant l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que,
l'indicateur ( 8 ) d'état est placé à l'intérieur d'un boîtier ( 6 ) d'encapsulation
étanche au gaz sous pression.
6. Procédé suivant l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que,
l'indicateur ( 8 ) d'état peut être relevé visuellement.
7. Procédé suivant la revendication 6,
caractérisé en ce que,
l'indicateur ( 8 ) d'état est contrôlé par un capteur ( 7 ) optique, notamment par
une caméra.
8. Procédé suivant l'une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que,
l'indicateur ( 8 ) d'état est un repère du type ayant une surface.