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EP 1 865 135 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.03.2013 Patentblatt 2013/13 |
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Anmeldetag: 21.05.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Führungsbeschlag eines Schiebetürbeschlags
Guide for sliding door fitting
Guide pour ferrure de porte coulissante
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
31.05.2006 DE 102006025305 19.08.2006 DE 102006039025
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.12.2007 Patentblatt 2007/50 |
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Patentinhaber: Weber & Co. GmbH KG |
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42551 Velbert (DE) |
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Erfinder: |
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- Grünewald, Klaus
42549, Velbert (DE)
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Vertreter: Müller, Enno et al |
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RIEDER & PARTNER
Patentanwälte - Rechtsanwalt
Corneliusstrasse 45 42329 Wuppertal 42329 Wuppertal (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 384 224 DE-A1- 4 330 152
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EP-A2- 0 984 126 DE-A1- 10 018 864
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Führungsbeschlag eines Schiebetürbeschlags gemäß Gattungsbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Ein derartiger Beschlag ist aus der
EP 0 984 126 A2 vorbekannt. Dort kann der Führungsgleiter zwischen zwei verschiedenen Höhenlagen
hin und her verlagert werden.
[0003] Schiebetürbeschläge bestehen im Wesentlichen aus einem flügelinnenseitig an deren
Oberseite befestigten Laufrollenteil, welches mit einer Laufrolle in eine Laufrollenschiene
eingreift. Damit ist der Schiebeflügel am Korpus eines Schrankes verschiebbar gelagert.
Ein derartiges Laufrollenteil wird bspw. in der
DE 202005007687U beschrieben. An der Unterseite des Schiebetürflügels ist flügelinnenseitig ein Führungsbeschlag
vorgesehen. Dieser Führungsbeschlag besteht aus einem Führungsgleiter, der U-förmig
ausgebildet ist und mit einem U-Schenkel einen Befestigungsschenkel ausbildet, mit
dem der Führungsgleiter mit der Innenseite des Schiebeflügels verschraubt ist. Der
andere U-Schenkel des Führungsgleiters besitzt einen Gleitkopf, der von unten in eine
im Wesentliche U-förmigen Nut einer Führungsschiene eingreift. Bei der Montage des
Schiebeflügels wird zuerst der Gleitkopf des Führungsgleiters in die ihm zugeordnete
Führungsnut der Führungsschiene eingesetzt. Dieser besitzt zum Boden der Nut ein ausreichendes
Bewegungsspiel, so dass danach die Laufrolle des Laufrollenteils in die Laufrollenschiene
eingesetzt werden kann. Der U-Steg des Führungsgleiters, mit dem die beiden U-Schenkel
miteinander verbunden sind, ragt in der Regel über die Unterkante des Schiebeflügels
vor. Wird bei der Montage der Schiebeflügel auf diesen Abschnitt des Führungsgleiters
aufgesetzt, kann es zu Deformationen des Führungsbeschlages kommen.
[0004] Die
EP 0 984 126 A2 beschreibt einen gattungsgemäßen Führungsbeschlag. Dort steckt der Befestigungsschenkel
in einer Tasche, die sich zwischen zwei Befestigungsabschnitten und einem Halteabschnitt
erstreckt. Der Halteabschnitt besitzt eine Federzunge, die einen Haken des Befestigungsschenkel
hintergreift. Der Befestigungsschenkel kann dort nur zwischen zwei Positionen innerhalb
der Tasche verlagert werden. Er muss zusammen mit dem Befestigungselement am Schiebeflügel
befestigt werden.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den gattungsgemäßen Führungsbeschlag gebrauchsvorteilhaft
Weiterzubilden. Diese Aufgabe wird durch einen Führungsbeschlag mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Zunächst und im Wesentlichen ist vorgesehen, dass der Kanal als Einsteckkanal ausgebildet
ist, so dass der Befestigungsschenkel erst nach der Befestigung des Befestigungselementes
am Schiebeflügel von unten dort einsteckbar ist. Er wird von zwei Befestigungsvorsprüngen
im Einsteckkanal gehalten, wobei die Befestigungsvorsprünge in Rastöffnungen eingreifen.
Indem der Führungsgleiter jetzt lösbar mit dem Befestigungselement derart verbunden
ist, dass der Führungsgleiter im eingehängten Zustand der Schiebetür am Schiebeflügel
befestigbar ist, ist die Montage des Schiebeflügels erheblich erleichtert. Die Befestigung
erfolgt mit einer besonders gestalteten Rastverbindung. Hierzu ist das Befestigungselement
aus einem elastischem Material gefertigt. Der zwischen zwei parallelen Schlitzen sich
erstreckende Halteabschnitt bildet eine Federzunge, von der Rastvorsprünge ausgehen,
die in Rastöffnungen des Befestigungsschenkel eingreifen. Das Befestigungselement
besitzt zwei voneinander beabstandete Befestigungsabschnitte, die Befestigungsöffnungen
aufweisen, durch welche die Befestigungsschrauben eingeschraubt werden können. Der
Befestigungsschenkel des Führungsgleiters kann in einem Einsteckschacht des Befestigungselementes
eingesteckt werden. Dies erfolgt von unten her und nach dem Einhängen des Laufrollenteils
in die Laufrollenschiene, also bei hängendem Schiebeflügel. In diesem Zustand wird
der Befestigungsschenkel in den genannten Einsteckkanal des Befestigungselementes
eingesteckt. Einhergehend mit dieser Steckzuordnung tritt der Gleitkopf des Führungsschenkels
in die ihm zugeordnete Führungsnut der Führungsschiene ein. Der Befestigungsschenkel
wird über eine Rastverbindung im Einsteckkanal gehalten. Der Einsteckkanal weist zwei
voneinander beabstandete Kanalwände auf, an denen der Befestigungsschenkel in Flächenanlage
liegt. Eine Seitenwandung dieses Einsteckkanals wird von der Oberfläche der Innenseite
des Schiebeflügels selbst und die dieser Seitenwandung gegenüberliegende Seitenwandung
von der Breitseitenfläche des Halteabschnitts des Befestigungselementes gebildet.
Das Befestigungselement hat vorzugsweise die Gestalt eines Riegels und bildet somit
einen Befestigungsriegel aus, bei dem der Halteabschnitt von einer Federzunge gebildet
wird, die zwischen zwei Befestigungsabschnitten liegt. Von der Federzunge ragen die
beiden Rastvorsprünge in den Führungskanal ab. Die Rastvorsprünge liegen auf einer
Linie mit den beiden Befestigungsöffnungen, die jeweils einem Befestigungsabschnitt
zugeordnet sind. Dabei ist der Abstand zwischen den beiden Rastvorsprüngen so groß
wie der Abstand zwischen einem Rastvorsprung und einer Befestigungsöffnung bzw. einem
Vielfachen davon. Hierdurch ist es möglich, das vorhandene 32 mm Lochmaß auszunutzen.
In einer bevorzugten Ausgestaltung besitzen die Rastvorsprünge Auflaufschrägen. Gegen
diese tritt die Stirnkante des Befestigungsschenkels, wenn er in den Führungskanal
eingesteckt wird. Der Halteabschnitt kann dann federartig ausweichen. In der Endphase
des Einschiebens des Befestigungsschenkels in den Einsteckkanal tritt diese Stirnrandkante
gegen eine Anschlagkante der Federzunge. Hinter dieser Anschlagkante bildet die Federzunge
einen Betätigungsabschnitt aus. Es handelt sich hierbei um einen Fortsatz, der auf
seiner Rückseite eine Griffmulde ausbildet. Dadurch kann die Federzunge von Hand in
eine verschwenkte Stellung gebracht werden, in der die Rastvorsprünge aus den Rastöffnungen
austreten. Dann kann der Führungsgleiter demontiert werden. Die Federzunge kann einen
Anschlag ausbilden. Hierzu kann ein Vorsprung vorgesehen sein, gegen den die Randkante
des Befestigungsschenkels tritt. Alternativ dazu können aber auch die Befestigungsabschnitte
Vorsprünge ausbilden, die mit den Befestigungsabschnitten materialeinheitlich verbunden
sind. Diese Vorsprünge überragen Schlitze, die sich am Rand der Befestigungsabschnitte
befinden, und auch Bereiche des Befestigungsriegels bzw. der Federzunge. Diese Vorsprünge
bilden ebenfalls Anschläge für die Randkante des Befestigungsschenkels. Anders als
der Vorsprung, der von der Federzunge ausgebildet wird, bleiben diese seitlichen Anschläge
bei einer Verschwenkung der Federzunge ortsfest. Diese Anschläge können beim Einstecken
des Befestigungsschenkels in den Einsteckkanal nicht überlaufen werden.
[0007] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand beigefügter Zeichnungen
erläutert. Es zeigen:
- Fig.1
- in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht zwei Schiebeflügel 6, 6' im Bereich
ihrer Unterseite, an welcher jeweils ein Führungsgleiter 1 befestigt ist,
- Fig. 2
- die Draufsicht auf die Innenwandung eines Schiebeflügels 6 im Bereich des Führungsbeschlages,
- Fig. 3
- einen Schnitt gemäß der Linie III-III in Fig. 2,
- Fig. 4
- das Befestigungselement 2 des Führungsbeschlages in der Draufsicht,
- Fig. 5
- das Befestigungselement 2 in der Schmalseitenansicht,
- Fig. 6
- das um 180° gedrehte, in Fig. 4 dargestellte Befestigungselement 2,
- Fig. 7
- eine Darstellung gemäß Fig. 4 eines zweiten Ausführungsbeispiels eines Befestigungselements
und
- Fig. 8
- einen Schnitt gemäß der Linie VIII - VIII in Fig. 7.
[0008] Schiebeflügel 6 für Schränke besitzen an ihrer Oberseite Laufrollenteile, mit denen
sie in Laufrollenschienen des Korpus des Schrankes verschieblich geführt sind. Üblicherweise
besitzt ein derartiger Schrank mehrere Schiebeflügel, die zum Öffnen übereinandergeschoben
werden. Dabei hängen die Schiebeflügel an den besagten Laufrollenteilen. An ihren
Unterseiten besitzen die Schiebeflügel 6, 6' Führungsbeschläge 1, 2,1', 2' mit denen
die Schiebeflügel 6, 6' lediglich geführt sind, die in der Regel aber keine Haltekräfte
aufnehmen.
[0009] Das in den Figuren dargestellte Ausführungsbeispiel betrifft einen derartigen Führungsbeschlag.
Dieser besitzt einen Führungsgleiter 1, der von einem zu einer U-Form geformten Stahlblech
gebildet ist. Der Führungsgleiter 1 bildet mit einem ersten U-Schenkel einen Befestigungsschenkel
3 aus, der etwa rechtwinklig zum Steg 21 verläuft. Die Stege 21 zweier Führungsleiter
1, 1' können eine unterschiedliche Länge besitzen, so dass sich die damit ausgerüsteten
Schiebeflügel 6, 6' aneinander vorbeischieben lassen, wie es die Fig. 1 zeigt.
[0010] Mit einer geringen Abweichung zum 90°-Winkel ragt vom Steg 21 ein zweiter U-Schenkel
ab, der einen Führungsschenkel 4 ausbildet. Der Rand des Führungsschenkels 4 ist mit
einer Kunststoffkappe versehen und bildet einen Gleitkopf 5 aus. Der Gleitkopf 5 liegt
in einer U-förmigen Nut einer Führungsschiene 9, die an der Bodenplatte 8 bzw. an
der Sockelblende 7 des Korpus des Schrankes befestigt ist. Im Ausführungsbeispiel
besitzt die Führungsschiene 9 zwei parallel zueinander verlaufende U-förmige Führungsnuten
jeweils für einen Gleitkopf 5, 5' eines Führungsgleiters 1.
[0011] Der Befestigungsschenkel 3, 3' wird jeweils von einem als Befestigungsriegel 2, 2'
ausgebildeten Befestigungselement am Schiebeflügel 6, 6' gehalten. Der Befestigungsschenkel
3 ist dabei im Wege einer Steckrastverbindung dem Befestigungsriegel 2, 2' zugeordnet.
Die Zuordnung des Befestigungsschenkels 3 dem Befestigungsriegel 2, 2' wird unter
Bezugnahme auf die Figuren 2 bis 6 nachfolgend beschrieben.
[0012] Der Befestigungsriegel 2 besteht aus elastischem Material und insbesondere aus Kunststoff.
Er besitzt zwei voneinander beabstandete Befestigungsabschnitte 11. Jeder der beiden
Befestigungsabschnitte 11 besitzt eine Befestigungsöffnung 20, mit welcher der Befestigungsriegel
2 über Befestigungsschrauben an dem Schiebeflügel 6 befestigbar ist.
[0013] Zwischen den beiden Befestigungsabschnitten 11 befindet sich ein Halteabschnitt 13.
Die Materialstärke des Halteabschnittes 13 ist geringer als die Materialstärke der
beiden Befestigungsabschnitte 11. Hierdurch bildet sich zwischen der Innenseite des
Halteabschnittes 13 und der Oberfläche der Innenseite des Schiebeflügels 6 ein Einsteckkanal
10 aus, wenn der Befestigungsriegel 2 mit seinen Befestigungsabschnitten 11 auf der
Innenseite des Schiebeflügels 6 befestigt ist.
[0014] Der Halteabschnitt 13 ist als Federzunge ausgebildet. Um ein Verschwenken dieser
Federzunge 13 gegen eine elastische Rückstellkraft zu ermöglichen, sind parallele
Schlitze 12 vorgesehen, die sich am Rand des Befestigungsabschnittes 11 befinden.
Die Federzunge 13 überragt mit einem Abschnitt 13' die Befestigungsabschnitte 11.
Der Abschnitt 13' bildet somit eine Betätigungshandhabe aus. Auf ihrer dem Schiebeflügel
zugewandten Seite bildet dieser Abschnitt 13' eine Griffmulde 19 aus. Parallel zur
Griffmulde 19 erstreckt sich eine Anschlagkante 18 für die Stirnrandkante 17 des Befestigungsschenkels
3.
[0015] Die zum Einsteckkanal 10 hin weisende Seitenwandung der Federzunge 13 bildet zwei
in den Einsteckkanal 10 ragende Rastvorsprünge 14 aus. Jeder dieser beiden Rastvorsprünge
14 bildet eine Auflaufschräge 15. Gegen dieser Auflaufschräge 15 tritt die Randkante
17, wenn der Befestigungsschenkel 3 in den Einsteckkanal 10 von unten her eingesteckt
wird. Dann biegt sich die nach oben ragende Federzunge 13 zurück. Die Rastvorsprünge
14 gleiten dann über die Breitseitenfläche des Befestigungsschenkels 3, bis letzterer
gegen die Anschlagkante 18 anstößt bzw. bis die Rastvorsprünge 14 in Rastöffnungen
16 des Befestigungsschenkels 3 eintauchen. Durch Angriff am Abschnitt 13' können die
Rastvorsprünge 14 durch Verbiegen der Federzunge 14 aus den Rastöffnungen herausgezogen
werden, so dass eine Demontage des Befestigungsschenkels 3 möglich ist.
[0016] Die Breite des Einsteckkanals 10 entspricht im Wesentlichen der Breite des Befestigungsschenkels
3. Die Dicke des Einsteckkanals 10 entspricht im Wesentlichen der Materialstärke des
Befestigungsschenkels 3.
[0017] Im Ausführungsbeispiel sind die beiden Rastöffnungen 16 des Befestigungsschenkels
3 um 32 mm voneinander beabstandet. Der Befestigungsschenkel 3 ist somit auch ohne
die Verwendung des Befestigungsriegels 2 in herkömmlicher Weise an der Unterseite
eines Schiebtürflügels direkt mittels Befestigungsschrauben befestigbar, die dann
durch die Rastöffnungen 16 hindurchgeschraubt werden. In der Regel besitzt die Innenseite
des Schiebeflügels 6 an der Unterseite eine Lochreihe, bei der die einzelnen Löcher
um 32 mm voneinander beabstandet sind. Insofern erweist es sich als vorteilhaft, wenn
die beiden Befestigungsöffnungen 20 um ein Vielfaches, insbesondere das Doppelte dieses
Maßes voneinander beabstandet werden. Das 32mm-Lochraster kann dabei nach wie vor
zur Befestigung des Führungsgleiters 1 verwendet werden. Anders als beim Stand der
Technik wird aber nicht der Befestigungsschenkel 3 unmittelbar mit dem Schiebeflügel
6 verbunden. Es wird vielmehr zunächst der Befestigungsriegel 2 mit dem Schiebeflügel
verbunden. Dieser Befestigungsriegel 2 besitzt keine über die untere Randkante des
Schiebeflügels 6 hinausragende Abschnitte. Bei der Montage kann der Schiebeflügel
6 deshalb auf seine untere Schmalseite aufgesetzt werden, ohne dass es zu Beschädigungen
am Führungsgleiter kommt. Erst wenn der Schiebeflügel mit seinem Laufrollenteil in
die Laufrollenführungsschiene eingehängt ist, kann von unten her die Montage des Führungsgleiters
erfolgen. Hierzu wird der Befestigungsschenkel 3 in den Einsteckkanal 10 zwischen
Federzunge 13 und Innenwandung des Schiebeflügels 6 eingeschoben. Einhergehend mit
dieser Linearverlagerung tritt der Gleitkopf 5 in die ihm zugeordnete Führungsnut
der Führungsschiene 9 ein.
[0018] Sobald die Rastvorsprünge 14 in die ihnen zugeordneten Rastöffnungen 16 des Befestigungsschenkels
3 eingetreten sind, ist der Führungsgleiter 1 fest mit dem Schiebeflügel 6 verbunden.
Beim Ausführungsbeispiel werden zwei verschieden gestaltete Führungsgleiter 1 verwendet.
Die Führungsgleiter unterscheiden sich im Wesentlichen durch die Länge des Steges
21 bzw. durch die Niveauhöhe des Steges 21, so dass die Führungsgleiter 1, 1' ineinandergeschachtelt
sind.
[0019] Bei dem in den Figuren 7 und 8 dargestellten Befestigungsriegel 2 ist ebenfalls ein
der Federzunge 13 zugeordneter Anschlag 18 vorgesehen. Dieser Anschlag wird ebenfalls
von einem rückwärtig in den Einsteckkanal 10 ragenden Vorsprung ausgebildet. Dieser
Vorsprung erstreckt sich aber nicht über die gesamte Länge der Federzunge 13, sondern
ist auf den mittleren Bereich beschränkt.
[0020] Bei diesem Ausführungsbeispiel sind randseitige Anschlagfortsätze 22 vorgesehen.
Diese sind materialeinheitlich mit den Befestigungsabschnitten 11 verbunden. Die davon
gebildeten Anschlagkanten fluchten mit der Anschlagkante 18. Die Anschlagfortsätze
überragen nicht nur den Schlitz 12, sondern auch einen Bereich der Federzunge 13,
weshalb der Betätigungsabschnitt 13' etwas kürzer ausgebildet ist als die Federzunge
13 im Bereich zwischen den beiden Schlitzen 12. Hier bildet sich eine Abstufung aus.
[0021] Der Vorteil gegenüber einer an der Federzunge 13 sitzenden Anschlagkante 18 ist die
Ortsfestigkeit der Anschlagfortsätze 22. Diese werden beim Zurückschwenken der Federzunge
13 nicht mitverlagert. Dadurch ist ein Überlaufen eines Anschlages beim Einstecken
des Befestigungsschenkels 3 in den Einsteckkanal 10 verhindert.
1. Führungsbeschlag eines Schiebetürbeschlags, mit einem im Wesentlichen U-förmigen,
zwei U-Schenkel (3, 4) ausbildenden Führungsgleiter (1), wobei ein U-Schenkel einen
Befestigungsschenkel (3) ausbildet, der mittels einer lösbaren Rastverbindung in einem
Kanal (10) eines unten auf der Innenseite des Schiebeflügels (6) mit dem Schiebeflügel
(6) fest verbundenen Befestigungselementes (2) des Führungsbeschlags steckend befestigbar
ist, und dessen anderer U-Schenkel (4) mit einem Gleitkopf (5) in eine Führungsschiene
(9) eingreift, wobei der Kanal (10) zwischen einer Seitenwandung eines Halteabschnitts
(13) des Befestigungselementes (2) und der Oberfläche der Innenwandung des Schiebeflügels
(6) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal als Einsteckkanal (10) ausgebildet ist, in den der Befestigungsschenkel
(3) nach Befestigung des Befestigungselementes (2) am Schiebeflügel (6) von unten
her einsteckbar ist, wobei der Halteabschnitt (13) des Befestigungselements (13) eine
zwischen zwei Befestigungsabschnitten (11) angeordnete Federzunge (13) ist und sich
zwischen zwei parallelen Schlitzen (12) am Rand der Befestigungsabschnitte (11) erstreckt,
und wobei die Rastverbindung zwei von der Federzunge (13) in den Einsteckkanal (10)
abragende Rastvorsprünge (14) aufweist, die in zugeordnete Rastöffnungen (16) des
Befestigungsschenkels (3) eingreifen, sodass der Führungsgleiter (1) im eingehängten
Zustand der Schiebetür am Schiebeflügel (6) befestigbar ist.
2. Führungsbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Befestigungsöffnungen (20) in einer Linie zu den Rastvorsprüngen (14) angeordnet
sind.
3. Führungsbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den beiden Rastvorsprüngen (14) dem Abstand oder einem Vielfachen
des Abstandes zwischen einer Befestigungsöffnung (20) und einem Rastvorsprung (14)
entspricht.
4. Führungsbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Federzunge (13) einen Betätigungsabschnitt (13') ausbildet zum Verschwenken der
Federzunge (13) zum Außereingriffbringen der Rastvorsprünge (14) aus den Rastöffnungen
(16).
5. Führungsbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen oder mehrere Anschläge (18, 22).
6. Führungsbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine von der Federzunge (13) gebildete Anschlagkante (18).
7. Führungsbeschlag nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagkante (18) von einem rückwärtig von der Federzunge (13) abragenden Vorsprung
gebildet ist.
8. Führungsbeschlag nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge (22) von den Befestigungsabschnitten (11) ausgebildet werden.
9. Führungsbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsabschnitte (11) aufeinander zu weisende, materialeinheitlich mit
den Befestigungsabschnitten (11) verbundene Fortsätze aufweisen, die den Schlitz (12)
überragen und Anschläge (22) für die Randkante (17) des Befestigungsschenkels (3)
ausbilden.
1. Guide fitting of a sliding door fitting, comprising a substantially U-shaped guide
slider (1) which forms two U-arms (3, 4), one U-arm forming an attachment arm (3)
which can be insertably attached, by means of a releasable locking connection, in
a channel (10) of an attachment element (2) of the guide fitting, which attachment
element is rigidly connected to the sliding sash (6) at the bottom of the inner face
of the sliding sash (6), and the other U-arm (4) thereof engaging in a guide rail
(9) by means of a sliding head (5), the channel (10) being formed between a lateral
wall of a retaining portion (13) of the attachment element (2) and the surface of
the inner wall of the sliding sash (6), characterised in that the channel is formed as an insertion channel (10) into which, after attachment of
the attachment element (2) to the sliding sash (6), the attachment arm (3) can be
inserted from the bottom, the retaining portion (13) of the attachment element (2)
being a resilient tongue (13) arranged between two attachment portions (11) and extending
between two parallel slits (12) at the periphery of the attachment portions (11),
and the locking connection having two locking lugs (14) which project from the resilient
tongue (13) into the insertion channel (10) and engage in the associated locking openings
(16) of the attachment arm (3) in such a way that, when the sliding door is in the
suspended state, the guide slider (1) can be attached to the sliding sash (6).
2. Guide fitting according to any of the preceding claims, characterised in that attachment openings (20) are arranged in a line with respect to the locking lugs
(14).
3. Guide fitting according to any of the preceding claims, characterised in that the spacing between the two locking lugs (14) corresponds to the spacing or to a
multiple of the spacing between an attachment opening (20) and a locking lug (14).
4. Guide fitting according to any of the preceding claims, characterised in that the resilient tongue (13) forms an actuating portion (13') for pivoting the resilient
tongue (13) in order to disengage the locking lugs (14) from the locking openings
(16).
5. Guide fitting according to any of the preceding claims, characterised by one or more stops (18, 22).
6. Guide fitting according to any of the preceding claims, characterised by a stop edge (18) formed by the resilient tongue (13).
7. Guide fitting according to claim 7, characterised in that the stop edge (18) is formed by a lug which projects from the back of the resilient
tongue (13).
8. Guide fitting according to claim 6, characterised in that the stops (22) are formed by the attachment portions (11).
9. Guide fitting according to any of the preceding claims, characterised in that the attachment portions (11) have mutually facing extensions which are connected
in a materially integral manner to the attachment portions (11), project beyond the
slit (12) and form stops (22) for the peripheral edge (17) of the attachment arm (3).
1. Guide d'une ferrure de porte coulissante, comprenant une glissière de guidage (1)
sensiblement en forme de U et présentant deux ailes de U (3, 4), dans lequel une aile
du U forme une aile de fixation (3), qui peut être fixée par enfichage au moyen d'une
liaison d'encliquetage amovible dans un canal (10) d'un élément de fixation (2) du
guide solidement relié au battant coulissant (6) sur la face interne du battant coulissant
(6) et son autre aile de U (4) s'engage via une tête de glissement (5) dans un rail
de guidage (9), dans lequel le canal (10) est formé entre une paroi latérale d'une
section d'arrêt (13) de l'élément de fixation (2) et la surface supérieure de la paroi
interne du battant coulissant (6), caractérisé en ce que le canal se présente sous la forme d'un canal d'enfichage (10) dans lequel l'aile
de fixation (3) peut, après fixation de l'élément de fixation (2) sur le battant coulissant
(6), être enfichée par le bas, dans lequel la section d'arrêt (13) de l'élément de
fixation (2) est une languette élastique (13) aménagée entre deux sections de fixation
(11) et s'étend entre deux fentes parallèles (12) situées sur le bord des sections
de fixation (11), et dans lequel la liaison d'encliquetage présente deux saillies
d'encliquetage (14) qui ressortent de la languette élastique (13) dans le canal d'enfichage
(10), lesquelles languettes s'engagent dans les ouvertures d'encliquetage affectées
(16) de l'aile de fixation (13) de telle sorte que la glissière de guidage (11) puisse
être fixée sur le battant coulissant (6) à l'état suspendu de la porte coulissante.
2. Guide selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que des ouvertures de fixation (20) sont aménagées sur une ligne avec les saillies d'encliquetage
(14).
3. Guide selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la distance entre les deux saillies d'encliquetage (14) correspond à la distance
ou à un multiple de la distance entre une ouverture de fixation (20) et une saillie
d'encliquetage (14).
4. Guide selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la languette élastique (13) forme une section de commande (13') pour faire pivoter
la languette élastique (13) afin d'amener les saillies d'encliquetage (14) hors de
prise avec les ouvertures d'encliquetage (16).
5. Guide selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par une ou plusieurs butées (18, 22).
6. Guide selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par une arête de butée (18) formée par l'une des languettes élastiques (13).
7. Guide selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'arête de butée (18) est formée par une saillie ressortant vers l'arrière de la
languette élastique (13).
8. Guide selon la revendication 6, caractérisé en ce que les butées (22) sont formées par les sections de fixation (11).
9. Guide selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les sections de fixation (11) présentent des prolongements tournés l'un vers l'autre
et reliés d'un seul tenant aux sections de fixation (11), lesquels prolongements dépassent
de la fente (12) et forment les butées (22) pour l'arête de bord (17) de l'aile de
fixation (3).
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