[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Drahtverformungsmaschine gemäß Oberbegriff des
Anspruchs 1, insbesondere eine Feder-Biege- oder Feder-Winde-Maschine, mit einem Maschinengestell,
einem Drahteinzug, einer Drahtführung zum Befördern des zugeführten Drahtes in einen
Arbeitsbereich der Maschine, in dem der Draht durch ein Werkzeug oder mehrere Werkzeuge
bearbeitet und/oder umgeformt wird, wobei hierfür jedes Werkzeug aus einer vom Draht
entfernten Ausgangsstellung über eine Zustellbewegung in eine Arbeitsstellung am Draht
überführt werden kann und alle Werkzeuge auf einer am Maschinengestell vorgesehenen
Werkzeugplatte um eine in dieser angebrachte Ausnehmung herum, durch die der Draht
dem Arbeitsbereich der Maschine zugeführt wird, angeordnet sind, wobei ferner jedes
Werkzeug an der Werkzeugplatte in Richtung seiner Zustellbewegung relativ zur Werkzeugplatte
unbeweglich ist und seine Zustellbewegung in seine Arbeitsstellung nur durch eine
entsprechende Bewegung der Werkzeugplatte vorgenommen wird und die Werkzeugplatte
auf einer mit einer der Aussparung der Werkzeugplatte entsprechenden Aussparung versehenen
zweiten Platte sitzt, wobei die Werkzeugplatte längs einer ersten Richtung auf der
zweiten Platte und diese längs einer zweiten Richtung relativ zum Maschinengestell
verfahrbar sind.
[0002] Aus der
DE 101 34 828 B4 ist eine Drahtverformungsmaschine in Form einer Schenkelfedermaschine bekannt, bei
der eine Mehrzahl von Werkzeugen auf einer Platte angebracht sind. Jedes Werkzeug
weist eine Grundplatte auf und ist mit einem eigenen, nur ihm zugeordneten Antrieb
versehen, durch dessen Betätigung es radial auf den Draht hin bzw. von diesem weg
bewegt werden kann. Die Grundplatten können mit einem Ring gekoppelt werden, der um
die Drahtachse verschwenkt werden kann und über den eine Feineinstellung der Werkzeuge
zum Draht im Fertigungsablauf erreicht werden kann (Swing-Achse). Bei dieser bekannten
Maschine ist jedoch jedes Werkzeug mit einem eigenen Antrieb versehen, was die Maschine
aufwendig und teuer macht.
[0003] In der
DE 103 42 451 A ist eine Schenkelfedermaschine beschrieben, bei der die auf einem vertikalen Rundtisch
angeordneten Werkzeugeinheiten in einer beliebigen Winkelstellung auf diesem angebracht
werden können. Zum Antrieb der Bewegung der Werkzeugeinheiten ist ein zentrales Antriebsrad
vorgesehen, das Nockenschaftblöcke antreibt, die mit den Werkzeugeinheiten im Sinne
einer Kurvensteuerung verbunden werden können. Hierbei benötigt jede Werkzeugeinheit
zwar keinen eigenen, nur ihr zugeordneten Antrieb, die zeitliche Abfolge der Bewegungen
ist aber nicht ausreichend frei programmierbar.
[0004] Die Drahtverformungsmaschine aus der
DE 199 38 905 B4 stellt wiederum eine Schenkelfedermaschine dar, die zwei neben der Drahtführung angebrachte
Werkzeugrevolver aufweist. Diese sitzen auf einem 3D-Kreuztisch und können damit beliebig
im Raum positioniert werden. Der Revolver kann zusätzlich noch um eine zur Drahtachse
parallele Achse gedreht werden, wodurch unterschiedliche Werkzeuge an unterschiedlichen
Positionen mit dem Draht in Eingriff gebracht werden können. Bei dieser bekannten
Maschine erfolgt der Werkzeugwechsel jedoch sehr langsam und er schränkt die Leistung
der Maschine deutlich ein. Überdies benötigt diese bekannte Maschine mehr Platz als
übliche Schenkelfedermaschinen.
[0005] Aus der
DE 299 13 014 U ist eine Umformeinheit in Modulform für Drahtbiegemaschinen bekannt, deren Modul
aus einer Grundplatte mit einem Antrieb, einer Linearführung und einer Schubkurbel
besteht. Die Umformeinheiten können einfach an einer Maschinenwand montiert und wieder
demontiert werden. Nachteilig ist jedoch, daß jeder Werkzeugeinheit wiederum ein eigener
Antrieb zugeordnet ist, was die Maschine wiederum teuer macht, insbesondere bei einer
größeren Werkzeuganzahl.
[0006] Die Schenkelfedermaschine aus der
EP 1 637 251 A arbeitet mit einer Einzugseinheit, die entweder auf einem 2D- oder einem 3D-Kreuztisch
angebracht ist. Damit kann der Draht zu den radial angebrachten Werkzeugen befördert
werden, wozu allerdings sehr große Massen bewegt werden müssen. Die Leistung und Steifigkeit
der bekannten Maschine sind daher herabgesetzt.
[0007] Eine weitere Schenkelfedermaschine mit einem zweidimensional bewegbaren Einzug ist
aus der
DE 697 15 953 T bekannt, um den Draht optimal zum Werkzeug zu positionieren. Der Werkzeugkopf ist
dabei oberhalb des Einzugs angeordnet und kann horizontal sowie vertikal bewegt werden.
Zusätzlich ist auch noch eine Drehachse für das Werkzeug vorgesehen. Bei dieser bekannten
Maschine kann jedoch lediglich ein Werkzeug am Werkzeugkopf angebracht werden. Zum
Schneiden wird eine eigene Werkzeugeinheit benötigt. Die Anordnung des Werkzeugkopfes
ist fest vorgegeben (nämlich senkrecht von oben).
[0008] Eine Schenkelfedermaschine der eingangs genannten Art ist aus der
JP-P2007-30038A bekannt. Dabei ist der Werkzeugtisch linear längs einer ersten Richtung auf der zweiten
Platte und diese linear längs einer zweiten Richtung relativ zum Maschinengestell
verfahrbar, wobei die erste Richtung horizontal und die zweite Richtung vertikal zur
Maschinenlängsachse verlaufen. In der Praxis zeigt sich jedoch, daß die bekannte Maschine
bei Betrieb in sehr starke Schwingungen kommt und ein erhebliches Wackeln der ganzen
Maschine eintritt, das zu höchst unerwünschten Schwingungen bei den jeweils schon
erstellten Drahtbiegeteilen führt, was den ganzen Wickel- bzw. Windeprozeß ungünstig
beeinflußt.
[0009] Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Drahtverformungsmaschine
der eingangs genannten Art so vorzuschlagen, daß bei weiterhin einfachem Aufbau ein
besonders schwingungsarmer Betrieb der Maschine erzielbar ist und damit eine hohe
Betriebsleistung erreicht werden kann.
[0010] Erfindungsgemäß wird dies bei einer Drahtverformungsmaschine der eingangs genannten
Art dadurch erreicht, daß die beiden Verfahrrichtungen von Werkzeugplatte und zweiter
Platte jeweils unter einer Neigung von ungefähr 45° zur vertikalen Hochachse der Maschine
verlaufen.
[0011] Die erfindungsgemäße Drahtverformungsmaschine führt ganz überraschend zu einem außerordentlich
schwingungsarmen Betrieb, der es gestattet, besonders hohe Herstellungsgeschwindigkeiten
bei sehr guter Präzision zu erreichen, ohne daß störende und den Ausstoß beeinträchtigende
Maschinenschwingungen auftreten. Dies ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, daß
bei der erfindungsgemäßen Ausrichtung der Verfahrachsen beider verfahrbarer Platten
die seitlichen Verfahramplituden jeder der beiden Platten meist kleiner als bei einer
senkrecht/horizontalen Ausrichtung der beiden Verfahrachsen sind.
[0012] Bei der Erfindung ist die bewegte Masse der Werkzeugplatte relativ klein, da stets
nur die benötigten Werkzeuge montiert werden müssen. Durch die Möglichkeit zur beliebigen
Anordnung der Werkzeuge kann deren Anbringung so vorgenommen werden, daß die Verfahrwege
der Werkzeugplatte auf ein Minimum reduziert werden.
[0013] Ganz besonders bevorzugt werden bei der erfindungsgemäßen Drahtverformungsmaschine
die Längsachsen aller auf der Werkzeugplatte angebrachten Werkzeuge jeweils unter
einem spitzen Winkel, ganz besonders bevorzugt einem Winkel von 30° oder 45°, zur
vertikalen Hochachse der Maschine angeordnet, wodurch sich eine besonders günstige
Kräfteabstützung zum Boden erreichen läßt, was insbesondere bei einer Anstellung von
45° gilt.
[0014] Besonders bevorzugt werden die Werkzeugplatte und die zweite Platte jeweils auf zwei
zueinander parallelen Linearführungsleistungen verschoben, wenn die jeweiligen Bewegungen
linear vorgenommen werden sollen.
[0015] Vorteilhafterweise werden bei der Erfindung die Werkzeugplatte und die zweite Platte
in Form eines 2D-Kreuztisches angebracht.
[0016] Besonders empfehlenswert ist es ferner, wenn auf der zweiten Platte auch der Antrieb
zum Verfahren der Werkzeugplatte angebracht ist, wodurch er dann stets in Richtung
der Bewegung der zweiten Platte relativ zum Maschinengestell mitgenommen und über
seine Antriebsverbindung zur Werkzeugplatte die Überlagerung der Bewegung der zweiten
Platte auf die der Werkzeugplatte in einfacher Weise erfolgen kann.
[0017] Eine weitere vorzugsweise Ausgestaltung der Erfindung ist auch dadurch gegeben, daß
die Werkzeugplatte und die zweite Platte Teile eines 3D-Kreuztisches darstellen und
damit gemeinsam noch in einer zur Drahtrichtung parallelen Richtung bewegbar sind,
wodurch eine dreidimensionale Zustellbewegung aller Werkzeuge ermöglicht wird.
[0018] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird die Werkzeugplatte
mit den an ihr angebrachten Werkzeugen noch um eine zur Drahtförderrichtung senkrechte
Achse verschwenkbar ausgebildet, wodurch erreicht werden kann, daß die Werkzeuge in
der Arbeitsstellung nicht mehr senkrecht am Draht angreift, was in manchen Fällen
wünschenswert ist.
[0019] Es kann für bestimmte Einsatzfälle auch vorteilhaft sein, daß auf der Werkzeugplatte
angebrachte Werkzeuge einzeln senkrecht zu dieser verstellbar sind. Dazu kann der
jeweils betreffende Werkzeughalter mit einer entsprechenden Einstellvorrichtung versehen
sein, wodurch sich im Einzelfall eine möglichst optimale Ausrichtung zur Drahtführung
erreichen läßt.
[0020] In bestimmten Anwendungsfällen ist es auch von Vorteil, wenn Werkzeuge auf der Werkzeugplatte
mit einem zusätzlichen Drehantrieb versehen sind, etwa bei einem Drehwerkzeug mit
einem Drehdorn, damit mit diesem in der Arbeitsstellung dann auch Drehbewegungen durchgeführt
werden können.
[0021] Besonders bevorzugt ist ferner vorgesehen, daß die Aussparung der Werkzeugplatte
in jeder Relativstellung von Werkzeugplatte und zweiter Platte zueinander voll innerhalb
des von der Aussparung der zweiten Platte festgelegten Flächenbereiches liegt.
[0022] Vorteilhafterweise ist in der Aussparung der Werkzeugplatte ein an deren Rand umlaufendes
Abdeckblech angebracht, durch das der Spalt zwischen Werkzeugplatte und Maschinengestell
abgedeckt wird, wodurch keine Teile, Finger o.ä. zwischen die Platten geraten können.
Bevorzugt wird dieses Abdeckblech an vier Stellen, z.B. an vier Ecken der Aussparung,
an die Werkzeugplatte angeschraubt.
[0023] Die beiden beweglichen Platten sind relativ zueinander und zur Stirnplatte des Maschinengestells
so angeordnet, daß die Spalte zwischen Werkzeugplatte und zweiter Platte sowie zwischen
letzterer und der Stirnwand des Maschinengestells jeweils eine Spaltweite aufweisen,
die im Bereich von 0,8 bis 1,3 mm, bevorzugt bei 1 mm, liegt. Dies läßt sich einfach
dadurch erreichen, daß die beiden beweglichen Platten nicht als "Vollplatten" ausgeführt
sind, sondern Aussparungen und Taschen aufweisen, wobei die Linearführungen und die
darauf laufenden Führungswagen jeweils so tief in die zugeordnete Platte eingelassen
sind, daß letztlich die gewünschte enge Spaltweite erreicht wird.
[0024] Die Aussparung in der zweiten Platte wird bevorzugt im wesentlichen rechteckig, besonders
bevorzugt aber quadratisch, ausgeführt, was aus Symmetrie- und Gewichtsgründen günstig
ist.
[0025] Weiter von besonderem Vorteil ist auch, wenn ein als Schnittmesser ausgebildetes
Werkzeug nicht an der Werkzeugplatte, sondern über einen Tragarm am Maschinengestell
gelagert ist, wodurch die ganz erheblichen Schnittkräfte nicht mehr über die Werkzeugplatte,
deren Lagerung auf die zweite Platte und über deren Lagerung auf das Maschinengestell
übertragen, sondern direkt in das Maschinengestell eingeleitet werden. Auch diese
Maßnahme trägt ergänzend zu einem ruhigen, schwingungsarmen Betrieb der erfindungsgemäßen
Maschine und zu verringerten Antriebskräften bei beiden beweglichen Platten bei.
[0026] Die erfindungsgemäße Drahtverformungsmaschine führt infolge ihres relativ einfachen
Aufbaus zu vergleichsweise geringen Kosten und dabei gegenüber vielen bekannten Maschinen
zu einer deutlichen Verbilligung. Dies wird durch die Vereinfachung der Maschine und
die dabei mögliche Reduzierung der Antriebsachsenanzahl erreicht, ohne daß dabei größere
Leistungseinbußen hingenommen werden müßten.
[0027] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung im Prinzip beispielshalber noch
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Drahtverformungsmaschine
in Form einer Schenkelfedermaschine;
- Fig. 2
- eine vergrößerte Perspektivdarstellung des Arbeitsbereiches der Schenkelfedermaschine
aus Fig. 1, jedoch hier von vorne und schräg rechts oben, in der Arbeitsstellung Biegen;
- Fig. 3
- eine vergrößerte perspektivische Schrägansicht entsprechend Fig. 2, jedoch in der
Arbeitsstellung beim Winden, sowie
- Fig. 4
- eine vergrößerte perspektivische Darstellung entsprechend den Fig. 2 und 3 der Maschine
aus Fig. 1, jedoch hier in der Arbeitsstellung kurz vor dem Schnitt.
[0028] Fig. 1 zeigt in einer perspektivischen Schrägansicht von vorne (links oben) eine
Drahtverformungsmaschine in Form einer Schenkelfedermaschine 1, die einen Drahteinzug
(in der Figur verdeckt), eine Richteinheit (nicht dargestellt) sowie eine Drahtführung
2 aufweist. Sowohl der Drahteinzug, wie auch die Richteinheit und die Drahtführung
2 sind um die Längsachse des angeförderten Drahtes 3 drehbar. Diese Module sind an
sich bekannt: die Richteinheit besteht aus Richtrollen, die in unterschiedlichen Ebenen
angebracht sind und durch eine entsprechende Zustellung die Eigenspannung im Draht
3 und damit Biegungen in diesem beseitigen bzw. einen möglichst gerade gerichteten
Draht erzeugen. Der Drahteinzug besteht aus mehreren angetriebenen Rollenpaaren, die
den zwischen ihnen geklemmten Draht 3 infolge ihrer Rotation durch die Drahtführung
2 in den Arbeitsbereich der Maschine befördern.
[0029] Die Schenkelfedermaschine 1 weist allgemein ein Maschinengestell 4 auf, das in Fig.
1 nur ganz grundsätzlich dargestellt ist und das an seiner Vorderseite mit einer Maschinenvorderwand
5 (Stirnwand) versehen ist.
[0030] An der Maschinenvorderwand 5 ist ein 2D-Kreuztisch 6 angebracht, der an seiner Vorderseite
eine Werkzeugplatte 7 umfaßt, die auf einer zweiten Platte 8 als Grundplatte, auf
dieser verschieblich, sitzt. Auf der Grundplatte 8 sind zwei parallele, erste Linearführungen
9 angebracht, längs derer die Werkzeugplatte 7 auf der Grundplatte 8 in einer Richtung
x verfahrbar ist, die unter einem Winkel von 45° zur vertikalen Hochachse
H-H der Schenkelfedermaschine 1 geneigt verläuft (in Fig. 1: schräg von rechts unten
nach links oben). Zum Verfahren der Werkzeugplatte 7 auf den ersten Linearführungen
9 relativ zur Grundplatte 8 ist ein Spindelantrieb 10 vorgesehen und auf einem Ausleger
11 der Grundplatte 8 montiert, so daß er bei jeder Bewegung der Grundplatte 8 ortsfest
auf dieser mit ihr mitgenommen wird.
[0031] Auch auf der Maschinenvorderwand 5 sind zwei parallele, zweite Linearführungen 12
montiert, auf denen die Grundplatte 8 relativ zur Maschinenvorderwand 5 (und damit
zum Maschinengestell 4) verfahren werden kann, und zwar in einer Richtung
y, die senkrecht zur Verfahrrichtung
x der Werkzeugplatte 7 liegt und ebenfalls unter 45° zur vertikalen Hochachse
H-H der Schenkelfedermaschine verläuft (in Fig. 1: von links unten nach rechts oben).
[0032] Zum Verfahren der Grundplatte 8 auf den Linearführungen 12 ist ebenfalls ein Spindelantrieb
13 vorgesehen, der an der Maschinenvorderwand 5 montiert sein kann.
[0033] Sowohl die Werkzeugplatte 7, wie auch die zweite Platte bzw. Grundplatte 8 sind in
ihrer Mitte jeweils mit einer Aussparung 14 versehen, welche um die Drahtführung 2
herum verläuft, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist. Die Aussparungen 14 sind in den
beiden Platten 7 und 8 von quadratischer Form mit schräg abgeschnittenen Ecken und
liegen in der Ausgangs-Ruhestellung des 2D-Kreuztisches 6 übereinander und bilden
einen gemeinsamen Öffnungsbereich, durch den hindurch der angeförderte Draht 3 über
die Drahtführung 2 in den Arbeitsbereich der Maschine 1 unbehindert gefördert werden
kann.
[0034] Wie aus Fig. 1 (oder auch den anderen Figuren) direkt entnehmbar ist, sind um die
Aussparung 14 in der Werkzeugplatte 7 verteilt mehrere, unterschiedliche Werkzeuge
angebracht, so ein Biegewerkzeug 15 mit einem drehbaren Biegekopf 16, ferner ein Windefinger
17, an dem mehrere Windenuten angebracht sein können, und schließlich ein Schneidwerkzeug
18. Selbstverständlich könnten dort auch noch mehr oder auch weniger Werkzeuge angeordnet
sein. Jedes der Werkzeuge ist auf der Werkzeugplatte 7 so befestigt, daß es in Richtung
einer Zustellbewegung auf die Drahtführung 2 hin unbeweglich fixiert ist.
[0035] Jedes Werkzeug kann, falls gewünscht, zusätzlich mit einem Antrieb versehen sein,
wobei in Fig. 1 nur ein solcher weiterer Antrieb 19 zur Verdrehung des Biegekopfes
16 des Biegewerkzeugs 15 angegeben ist.
[0036] Ein Raster 20 mit einer Vielzahl von Bohrungen ist auf der Werkzeugplatte 7 angeordnet,
um eine einfache Montage von an dieser anzubringenden Werkzeugen zu ermöglichen.
[0037] Die vergrößerte Perspektiv-Vorderansicht der Figuren 2 bis 4 läßt die örtlichen Gegebenheiten
auf dem Kreuztisch 6 bei unterschiedlichen Arbeitsstellungen besonders gut erkennen:
Zunächst bestehen die eingesetzten Werkzeuge, wie etwa Fig. 2 sehr deutlich erkennen
läßt, aus Werkzeughaltern 21, die am Bohrungsraster 20 eingesteckt sind und dort mittels
Schrauben 22 verschraubt werden können.
[0038] Das Bohrungsraster 20 läuft um den gesamten Umfang der Aussparung 14 herum, so daß
Werkzeuge beliebig in diesem Raster positioniert werden können.
[0039] Die Werkzeughalter 21 können auch z.B. mit einer Einstellvorrichtung 23 versehen
sein, über welche die Position des betreffenden Werkzeugs in Längsrichtung des Drahtes
3 eingestellt werden kann, um eine möglichst optimale Ausrichtung zur Drahtführung
2 zu erreichen.
[0040] Die gezeigte Schenkelfedermaschine 1 funktioniert nun folgendermaßen:
Der Draht 3 wird vom (in den Figuren verdeckten) Drahteinzug von der Rückseite her
durch die Drahtführung 2 nach vorne in den Arbeitsbereich der Maschine 1 gefördert,
wo er durch die Werkzeuge 15, 17 und 18 nacheinander bearbeitet bzw. umgeformt wird.
[0041] Um die Drahtführung 2 optimal zu den eingesetzten Werkzeugen 15, 17 und 18 zu positionieren,
kann sie um die Längsachse des Drahtes 3 gedreht werden.
[0042] Durch die Betätigung der Antriebe 10 und 13 des 2D-Kreuztisches 6 kann das jeweils
benötigte Werkzeug mit dem Draht 3 in Eingriff gebracht werden.
[0043] Fig. 2 zeigt den Zustand, bei dem durch das Verfahren der Werkzeugplatte 7 (deren
Verfahrbewegung sich insgesamt durch die Überlagerung ihrer relativen Verfahrbewegung
zur Grundplatte 8 und deren relativer Verfahrbewegung zur Maschinenvorderwand 5 ergibt)
der Biegekopf 16 des Biegewerkzeugs 15 an den Auslaß der Drahtführung 2 herangefahren
und mit dem Draht 3 in Eingriff gebracht ist. Sodann wird entweder der weitere Antrieb
19 für den Biegekopf 16 des Biegewerkzeugs 5 (für einen Biegevorgang) oder der Drahteinzug
(für ein Winden) betätigt.
[0044] Auf diese Weise können in Abfolge unterschiedliche der montierten Werkzeuge durch
entsprechende Verfahrbewegungen der Werkzeugplatte 7 des 2D-Kreuztisches 6 jeweils
in die zugeordnete Arbeitsstellung gebracht und damit auch eine Abfolge unterschiedlicher
Bearbeitungsvorgänge am Draht 3 nach Wunsch durchgeführt werden.
[0045] Als letzter Arbeitsvorgang wird das Schneidwerkzeug 18 an den Draht 3 herangefahren
und so bewegt, daß es den Draht 3 an der Drahtführung 2 abschert.
[0046] In den Fig. 2 bis 4 sind nun unterschiedliche Arbeitsschritte gezeigt:
[0047] In Fig. 2 ist das Biegewerkzeug an den Draht 3 herangefahren und bewirkt eine entsprechende
Biegeformung des laufend angeförderten Drahtes 3.
[0048] Fig. 3 zeigt eine Position, in welcher der Windefinger 17 in Arbeitsstellung gebracht
ist und der angeforderte Draht 3 gewunden wird.
[0049] In Fig. 4 schließlich ist eine Stellung gezeigt, in welcher das Schneidwerkzeug 18
gerade an die Drahtführung 2 herangefahren ist, wobei die Verfahrbewegung des Schneidwerkzeuges
18 noch weiterläuft, bis der Draht 3 endgültig an der Drahtführung 2 abgeschert ist.
[0050] Ober die beiden Antriebe 10 und 13 des 2D-Kreuztisches 6 werden alle an der Werkzeugplatte
7 angebrachten Werkzeuge 15, 17 und 18 gemeinsam verfahren: sie benötigen zu ihrer
Überführung in die Arbeitstellung keine jeweils separaten, eigenen Antriebe.
[0051] Sollten weitere Freiheitsgrade notwendig sein, können jedoch ohne Probleme auch weitere
Antriebe an den Werkzeugen angebracht werden.
[0052] Zur Herstellung einfacher Feldern, bei denen z.B. nur gewunden und dann getrennt
wird, genügt es in der Regel auch, nur entlang einer Verfahrachse des Kreuztisches
6 die Werkzeugplatte 7 und/oder die zweite Platte 8 zu verfahren.
[0053] Statt Verwendung eines drehbaren Einzugs besteht bei der erfindungsgemäßen Schenkelfedermaschine
1 auch die Möglichkeit, die ganze Werkzeugeinheit drehbar auszubilden.
[0054] Statt des 2D-Kreuztisches 6 könnte auch ein 30-Kreuztisch eingesetzt werden, der
eine zusätzliche Bewegung der Werkzeugplatte 7 und damit der auf ihr montierten Werkzeuge
in Drahtförderrichtung gestattet.
[0055] Schließlich könnte auch noch vorgesehen werden, die gesamte Werkzeugeinheit (2D-Kreuztisch
mit den montierten Werkzeugen) um eine zum Dreht 3 senkrechte Achse verschwenkbar
auszubilden, wobei dann die Werkzeuge 15, 17,18 nicht mehr senkrecht am Draht 3 angreifen
würden.
[0056] Auch eine Neigung der Verfahrachsen x, y unter etwas weniger oder etwas mehr als
45° zur vertikalen Hochachse H-H der Maschine 1, z.B. unter 40° oder unter 50°, führt
ebenfalls zu einem noch immer relativ schwingungsfreien Betrieb der Gesamtmaschine.
[0057] Anstelle der Befestigung des Schneidwerkzeugs 18 auf der Werkzeugplatte 7 kann ersteres
aber auch mittels eines (in den Figuren nicht gezeigten) Tragarmes direkt am Grundgestell
4 bzw. an dessen Stirnplatte 5 gehaltert sein, um den 2D-Kreuztisch von der Einleitung
und Aufnahme der erheblichen Schneidkräfte zu entlasten. In diesem Fall muß dann aber
der Tragarm seinerseits relativ zum Maschinengestell verfahrbar sein, um seine Zustellung
zur Ausführung des Schnittes am Draht 3 zu bewirken. Alternativ könnte auch der Tragarm
unbeweglich sein und das Schneidwerkzeug 18 mit einem eigenen Zustellantrieb versehen
auf dem Tragarm sitzen.
[0058] Zum Einrichten der erfindungsgemäßen Schenkelfedermaschine 1 empfiehlt es sich, das
nachfolgende Verfahren in der Software der Maschinensteuerung zu hinterlegen:
Um dem Anwender eine möglichst optimale Einstellung an der Schenkelfedermaschine 1
zu ermöglichen, sollte dieser nur die gewünschte Federgeometrie am Eingabebildschirm
der Bediensoftware erstellen. Daraus berechnet dann die Software die jeweiligen idealen
Werkzeugpositionen, die dem Anwender zur Einrichtung der Maschine anschließend ausgegeben
werden. Nach dem Einrichten der Maschine müssen die Positionen vom Bediener bestätigt
oder abgeändert werden, ehe die Software das eigentliche Fertigungsprogramm erzeugt.
Es ist auch denkbar, eine automatische Abfrage der Werkzeugpositionen vorzusehen.
[0059] Die Steuerung des Herstellungsablaufs erfolgt dann letztlich aufgrund des festgelegten
Programms über eine zentrale Prozeßsteuerungseinrichtung.
1. Drahtverformungsmaschine (1), insbesondere Federnbiege- oder Federn-Windemaschine,
mit einem Maschinengesteil (4), einem Drahteinzug und einer Drahtführung (2) zum Befördern
des zugeführten Drahtes (3) in einen Arbeitsbereich der Maschine (1), in dem der Draht
durch ein Werkzeug oder mehrere Werkzeuge (15, 17, 18) bearbeitet und/oder umgeformt
wird, wobei hierfür jedes Werkzeug (15; 17; 18) aus einer vom Draht (3) entfernten
Ausgangsstellung Ober eine Zustellbewegung in eine Arbeitsstellung relativ zum Draht
(3) überführt werden kann und die Werkzeuge (15, 17, 18) auf einer am Maschinengesteil
(4) vorgesehenen Werkzeugplatte (7) um eine In dieser angebrachte Aussparung (14)
herum, durch die hindurch der Draht (3) dem Arbeitsbereich der Maschine (1) zugeführt
wird, angeordnet sind, wobei ferner jedes Werkzeug (15, 17, 18) an der Werkzeugplatte
(7) in
Richtung seiner Zustellbewegung relativ zur Werkzeugplatte (7) unbeweglich befestigt
ist, seine Zustellbewegung in seine Arbeitestellung nur durch eine entsprechende Bewegung
der Werkzeugplatte (7) vorgenommen wird, und die Werkzeugplatte (7) auf einer mit
einer der Aussparung (14) der Werkzeugplatte (7) entsprechenden Aussparung (14) versehenen
zweiten Platte (8) sitzt, wobei die Werkzeugplatte (7) längs einer ersten Richtung
(x) auf der zweiten Platte (8) und diese längs einer zweiten, zur ersten Richtung
(x) senkrechten Richtung (y) auf dem Maschinengestell (4) verfahrbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß beiden Richtungen (x, y) jeweils unter einer Neigung von 45° zur vertikalen Hochachse
(H-H) der Drehtverförmungsmaschine (1) angeordnet sind.
2. Drahtverformungsmaschine nach einem Anspruche 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachsen aller auf der Werkzeugplatte (7) angebrachten Werkzeuge (16, 17,
18) ebenfalls unter einem Winkel von 45° zur vertikalen Hochachse (H-H) der Maschine
(1) angeordnet sind.
3. Drahtverformungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenntzeichnet, daß die
Werkzeugplatte (7) und die zweite Platte (8) jeweils auf zwei zueinander parallelen
Linearführungeleisten (9; 12) verschieblich geführt sind.
4. Drahtverformungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeugplatte (7) und die zweite Platte (8) einen 2D-Kreuztisch (6) bilden.
5. Drahtverformungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf der zweiten Platte (8) auch der Antrieb (10) zum Verfahren der Werkzeugplatte
(7) angebracht ist.
6. Drahtverformungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Werkzeugplatte (7) angebrachte Werkzeuge (15, 17) senkrecht zu dieser verstellbar
sind.
7. Drahtverformungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß Werkzeuge (15) auf der Werkzeugplatte (7) mit einem zusätzlichen Drehantrieb (19)
versehen sind.
8. Drahtverformungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeugplatte (7) und die zweite Platte (8) Teile eines 3D-Kreuztisches sind
und gemeinsam noch in einer zur Drahtrichtung parallelen Richtung bewegbar sind.
9. Drahtverformungsmaschilne nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeugplatte (7) mit den an ihr angebrachten Werkzeugen (15, 17, 18) noch um
eine zur Drahtförderrichtung senkrechte Achse verschwenkbar ist.
10. Drahtverformungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung (14) der Werkzeugplatte (7) In jeder Relativstellung von Werkzeugplatte
(7) und zweiter Platte (8) von innerhalb des von der Aussparung (14) der zweiten Platte
(8) festgelegten Flächenbereiches liegt.
11. Drahtverformungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß in der Aussparung (14) der Werkzeugplatte (7) ein Abdeckblech angebracht ist, mittels
dessen am Rand der Aussparung (14) umlaufend der Raum zwischen Werkzeugplatte (7)
und Maschinengestell (4) abgedeckt wird.
12. Drahtverformungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichet,
daß die Weite der Spalte zwischen der Werkzeugplatte (7) und der zweiten Platte (8)
sowie zwischen letzterer und dem Maschinengestell (4) jeweils nur in einem Bereich
von 0,8 bis 1,3 mm liegt.
13. Drahtverformungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, das die Aussparung (14) in der zweiten Platte (8) im wesentlichen quadratisch ausgebildet
ist.
14. Drahtverformungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein Werkzeug (18) als Schnittmesser ausgebildet und über einen Tragarm am Maschinengestell
(4) gelagert ist.
1. Wire forming machine (1), in particular spring bending or spring winding machine,
having a machine frame (4), a wire feed and a wire guide (2) for transporting the
fed wire (3) into a working region of the machine (1) in which the wire is processed
and/or formed by a tool or a plurality of tools (15, 17, 18), wherein each tool (15;
17; 18) for this can be conveyed from a starting position remote from the wire (3)
via a delivery motion to a working position relative to the wire (3), and the tools
(15, 17, 18) are arranged on a tool plate (7) provided on the machine frame (4) around
a recess (14) installed in said tool plate, through which recess the wire (3) is fed
to the working region of the machine (1), wherein each tool (15, 17, 18) is further
attached fixedly on the tool plate (7) in the direction of its delivery motion relative
to the tool plate (7), its delivery motion into its working position is only undertaken
by means of a corresponding motion of the tool plate (7), and the tool plate (7) sits
on a second plate (8) provided with a recess (14) corresponding to the recess (14)
of the tool plate (7), wherein the tool plate (7) is traversable along a first direction
(x) on the second plate (8) and said plate is traversable along a second direction
(y) perpendicular to the first direction (x) on the machine frame (4), characterised in that both directions (x, y) are arranged respectively at an angle of 45° to the vertical
axis (H-H) of the wire forming machine (1).
2. Wire forming machine according to a claim 1, characterised in that the longitudinal axes of all the tools (16, 17, 18) mounted on the tool plate (7)
are also arranged at an angle of 45° to the vertical axis (H-H) of the machine (1).
3. Wire forming machine according to claim 1 or 2, characterised in that the tool plate (7) and the second plate (8) are each slidably guided on two linear
guide rails (9; 12) parallel to each other.
4. Wire forming machine according to one of claims 1 to 3, characterised in that the tool plate (7) and the second plate (8) form a 2D cross table (6).
5. Wire forming machine according to one of claims 1 to 4, characterised in that the drive (10) for traversing the tool plate (7) is also mounted on the second plate
(8).
6. Wire forming machine according to one of claims 1 to 5, characterised in that tools (15, 17) mounted on tool plate (7) are adjustable perpendicular thereto.
7. Wire forming machine according to one of claims 1 to 6, characterised in that tools (15) on tool plate (7) are provided with an additional rotary drive (19).
8. Wire forming machine according to one of claims 1 to 7, characterised in that the tool plate (7) and the second plate (8) are part of a 3D cross table and together
are in addition movable in a direction parallel to the wire direction.
9. Wire forming machine according to one of claims 1 to 8, characterised in that the tool plate (7) with the tools (15, 17, 18) mounted thereon are in addition pivotable
about an axis perpendicular to the wire feed direction.
10. Wire forming machine according to one of claims 1 to 9, characterised in that the recess (14) of the tool plate (7), in any relative position of the tool plate
(7) and second plate (8), is situated fully within the surface region defined by the
recess (14) of the second plate (8).
11. Wire forming machine according to one of claims 1 to 10, characterised in that mounted in the recess (14) of tool plate (7) is a cover plate, by means of which
the space between tool plate (7) and machine frame (4) running around the edge of
the recess (14) is covered.
12. Wire forming machine according to one of claims 1 to 11, characterised in that the width of the gap between the tool plate (7) and the second plate (8) and between
the latter and the machine frame (4) is only within a range of 0.8 to 1.3 mm in each
case.
13. Wire forming machine according to one of claims 1 to 12, characterised in that the recess (14) in the second plate (8) is essentially square.
14. Wire forming machine according to one of claims 1 to 13, characterised in that one tool (18) is configured as a cutter and is supported via a support arm on the
machine frame (4).
1. Machine de formage de fil (1), en particulier machine à plier les ressorts ou machine
à rouler les ressorts, comportant un bâti (4), une entrée de fil et un guidage de
fil (2) pour transporter le fil (3) introduit vers une zone de travail de la machine
(1), dans laquelle zone le fil est façonné et/ou formé par un outil ou plusieurs outils
(15, 17, 18), chaque outil (15, 17, 18) pouvant être amené, à cet effet, par rapport
au fil (3), hors d'une position initiale éloignée du fil (3) vers une position de
travail moyennant un mouvement d'approche, et les outils (15, 17, 18) étant disposés
sur une plaque à outils (7), prévue sur le bâti (4), autour d'un évidement (14) réalisé
dans ladite plaque à outils, à travers lequel le fil (3) est acheminé vers la zone
de travail de la machine (1), chaque outil (15, 17, 18) étant fixé, en outre, à la
plaque à outils (7) de manière immobile par rapport à la plaque à outils (7) dans
la direction de son mouvement d'approche, ledit mouvement d'approche vers la position
de travail étant assuré uniquement par un mouvement correspondant de la plaque à outils
(7), et ladite plaque à outils (7) est logée sur une deuxième plaque (8) munie d'un
évidement (14) correspondant à l'évidement (14) de la plaque à outils (7), ladite
plaque à outils (7) pouvant être déplacée suivant une première direction (x) sur la
deuxième plaque (8) et cette dernière pouvant être déplacée suivant une deuxième direction
(y), perpendiculaire à la première direction (x), sur le bâti (4), caractérisée en ce que les deux directions (x, y) sont disposées respectivement en formant une inclinaison
de 45° par rapport à l'axe vertical (H-H) de la machine de formage de fil (1).
2. Machine de formage de fil selon la revendication 1, caractérisée en ce que les axes longitudinaux de tous les outils (16, 17, 18) disposés sur la plaque à outils
(7) sont également disposés en formant une inclinaison de 45° par rapport à l'axe
vertical (H-H) de la machine (1).
3. Machine de formage de fil selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la plaque à outils (7) et la deuxième plaque (8) sont logées de manière mobile sur
deux lattes de guidage linéaire (9, 12) parallèles entre elles.
4. Machine de formage de fil selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la plaque à outils (7) et la deuxième plaque (8) forment une table en croix 2D (6).
5. Machine de formage de fil selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le système d'entraînement (10), destiné à déplacer la plaque à outils (7), est également
monté sur la deuxième plaque (8).
6. Machine de formage de fil selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que des outils (15, 17), montés sur la plaque à outils (7), sont déplaçables perpendiculairement
à celle-ci.
7. Machine de formage de fil selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que des outils (15) sur la plaque à outils (7) sont munis d'un système d'entraînement
en rotation (19) supplémentaire.
8. Machine de formage de fil selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que la plaque à outils (7) et la deuxième plaque (8) sont des parties d'une table en
croix 3D et sont encore mobiles conjointement dans une direction parallèle à la direction
du fil.
9. Machine de formage de fil selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que la plaque à outils (7), avec les outils (15, 17, 18) montés sur celle-ci, est encore
apte à pivoter autour d'un axe perpendiculaire à la direction de transport du fil.
10. Machine de formage de fil selon l'une quelconque des revendications 1 à 9 caractérisée en ce que, dans chaque position relative de la plaque à outils (7) et de la deuxième plaque
(8), l'évidement (14) de la plaque à outils (7) se situe entièrement à l'intérieur
de la surface définie par l'évidement (14) de la deuxième plaque (8).
11. Machine de formage de fil selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que dans l'évidement (14) de la plaque à outils (7) est agencée une tôle de protection
qui recouvre, autour du bord de l'évidement (14), l'espace entre la plaque à outils
(7) et le bâti (4).
12. Machine de formage de fil selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que la largeur de la fente entre la plaque à outils (7) et la deuxième plaque (8), ainsi
qu'entre cette dernière et le bâti (4), se situe dans chaque cas uniquement dans une
plage de 0,8 à 1,3 mm.
13. Machine de formage de fil selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que l'évidement (14) dans la deuxième plaque (8) est sensiblement carré.
14. Machine de formage de fil selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisée en ce qu'un outil (18) est réalisé sous forme de lame de coupe et est monté sur le bâti (4)
par l'intermédiaire d'un bras de support.